{"id":6815,"date":"2012-07-13T09:06:00","date_gmt":"2012-07-13T09:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=6815"},"modified":"2023-04-01T11:11:03","modified_gmt":"2023-04-01T09:11:03","slug":"single","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/single\/","title":{"rendered":"Single"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Soziales\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/\">Soziales<\/a> &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Familie<\/a> &gt;Single<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/garten\/garten-kunst\/gartenmauerfrau-pan120710\/\" rel=\"attachment wp-att-6759\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6759\" title=\"gartenmauerfrau-pan120710\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gartenmauerfrau-pan120710.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gartenmauerfrau-pan120710.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/gartenmauerfrau-pan120710-180x63.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8222;Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang&#8220; &#8211; Friedrich Schiller<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">\u00dcber 1 Mio M\u00e4nner-\u00dcberschu\u00df 18-36 Jahre durch Migration<\/a>\u00a0(31.3.2023)<\/li>\n<li><a title=\"Familie oder Umweltrettung?\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/familie-oder-umweltrettung\/\">Familie oder Umweltrettung?<\/a>\u00a0(1.1.2010)<\/li>\n<li>Zwei Fragen entscheiden beim Kennenlernen: Freund oder Feind? (20.1.2016)<\/li>\n<li>Immer mehr M\u00e4nner leben als Single (15.7.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unter-49-prozent-leben-in-familie\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unter-49-prozent-leben-in-familie\/<\/a>\u00a0(290.5.2013)<\/li>\n<li>Anleitung zum Alleinsein<\/li>\n<li>Grant-Studie an Harvard University:\u00a0\u00a0Was macht ein zufriedenes Leben aus? &#8211; Bindung<\/li>\n<li>Statistisches Bundesamt: Viele Singles und zu wenige Kinder<\/li>\n<li>Man l\u00e4\u00dft sich scheiden, anstatt den Partner verstehen zu wollen (21.10.2012)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Alleinerziehend\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/alleinerziehend\/\">Alleinerziehend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Migration-Maenner<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Liebe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/liebe\/\">Liebe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Steuern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">Steuern und Abgaben &#8211; Steuermodell von Paul Kirchhoff<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zwei Fragen entscheiden beim Kennenlernen: Freund oder Feind?<\/strong><br \/>\nEs sind nur zwei Fragen, die wir uns stellen. Sie entscheiden dar\u00fcber, wie wir den Mann oder die Frau vor uns einsch\u00e4tzen. Das sagt Harvard-Professorin Amy Cuddy, die seit 15 Jahren die ersten Eindr\u00fccke zwischen zwei Menschen erforscht und Entscheidendes entdeckte. Die zwei einzigen Fragen, die wichtig sind:<br \/>\n<em>W\u00e4rme &#8211; K\u00f6nnen wir dieser Person vertrauen? <\/em><br \/>\n<em>Kompetenz &#8211; K\u00f6nnen wir sie respektieren?<\/em><br \/>\n\u00dcber die Antwort auf die beiden Fragen entscheiden wir sehr schnell. Ideal ist es, wenn beide Antworten positiv ausfallen. Psychologen bezeichnen diese Eigenschaften als &#8222;W\u00e4rme und Kompetenz&#8220;&#8230;.. Alles vom 10.1.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article151243238\/Zwei-Fragen-entscheiden-wie-andere-ueber-uns-denken.html\">https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article151243238\/Zwei-Fragen-entscheiden-wie-andere-ueber-uns-denken.html<\/a><br \/>\n<strong>40% leben in Singlehaushalten<\/strong><br \/>\nVon 2005 bis 2014 ist laut Statistischem Bundesamt die Zahl der Haushalte in Deutschland um mehr als eine Million auf 40,22 Millionen (2005: 39,18) gestiegen. Teilt man die Haushalte nach Gr\u00f6\u00dfe auf, so geht dieser Zuwachs vor allem auf das Plus bei den Einpersonenhaushalten (2005: 14,7; 2014: 16,4 Millionen) zur\u00fcck. Inzwischen leben also 40 Prozent der Deutschen in Singlehaushalten, in den St\u00e4dten ist dieser Anteil besonders hoch.<br \/>\nAuch die Zahl der Zweipersonenhaushalte ist in diesem Zeitraum deutlich von 13,2 auf 13,8 Millionen gewachsen. Dagegen leben immer weniger Menschen in Haushalten mit 3 (R\u00fcckgang: 5,4 auf 4,9 Millionen), 4 (4,2 auf 3,6 Millionen) oder 5 oder mehr Menschen zusammen. Bis 2030 erwarten die Statistiker eine weitere Zunahme der Haushaltszahl, aber nur bei den Ein- und Zweipersonenhaushalte (plus 10 bis 12 Prozent). Die Zahl der Drei- und Mehrpersonenhaushalte hingegen wird um 25 bis 30 Prozent abnehmen.<\/p>\n<p><strong>Immer mehr M\u00e4nner leben als Single<br \/>\n<\/strong>Datenreport \u00fcber Alleinlebende\u00a0des Statistische Bundesamt:: Seit 1991 erh\u00f6hte sich die Quote der Single-Frauen um 16 %, die der M\u00e4nner im heiratsf\u00e4higen Alter\u00a0hingegen um 81 %.<br \/>\n27 Prozent der 18- bis 34-J\u00e4hrigen M\u00e4nner leben allein.\u00a060 Prozent der alleinlebenden M\u00e4nner im Alter von 35 bis 64 Jahren waren noch nie verheiratet &#8211;\u00a0das Statistische Bundesamt bezeichnet sie als &#8222;echte Junggesellen&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anleitung zum Alleinsei<\/strong><strong>n<br \/>\n<\/strong><br \/>\n&#8222;Wir werden einsam geboren und sterben einsam. Dazwischen gibt es viele Momente, wo wir einsam sind, wo wir auf uns gestellt sind. Die Betriebsamkeit der Welt dient nur dazu, diese Tatsache zu verschleiern. Wenn man diesen Raum akzeptiert, ihn zu einem reichen Raum macht, der Denken und Tr\u00e4umen erlaubt, erlaubt das einem, wirklich man selbst zu sein. Und es wird helfen, Trauer, Trennungen und Tod besser zu ertragen. Das Alleinsein ist jedenfalls nicht immer das Symptom f\u00fcr eine Charakterst\u00f6rung, sondern deutet vielmehr oft auf eine reiche Pers\u00f6nlichkeit hin. &#8230;..<br \/>\nEtwas Einsamkeit braucht jeder \u2013 auch wenn man in einer Beziehung und in einer Familie lebt. Jeder braucht einen R\u00fcckzugsraum, um nicht dauernd kommunizieren zu m\u00fcssen. Viele Leute, die sich f\u00fcr das Alleinsein entscheiden, wollen nachdenken. Sie wollen nicht mehr nur oberfl\u00e4chlich funktionieren. Wenn man dauernd besch\u00e4ftigt und gehetzt ist, hat man keine Chance, sich und sein Denken weiterzuentwickeln.&#8220;<br \/>\n&#8220;<br \/>\n<em>Marie-France Hirigoyen:\u00a0&#8222;Solotanz \u2013 Anleitung zum Alleinsein.<\/em><br \/>\n<em>Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck einer neuen Lebensform&#8220;, Becksche Reihe 2013<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grant-Studie an Harvard University:\u00a0\u00a0Was macht ein zufriedenes Leben aus? &#8211; Bindung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Grant-Studie l\u00e4uft seit \u00fcber 70 Jahren an der University of Harvard in Boston mit dem Ziel, etwas \u00fcber Lebensgl\u00fcck herauszufinden. Dazu verfolgt sie das Leben von 268 Harvard-Absolventen der Jahrg\u00e4nge 1939 bis 1945.\u00a0Wie gelingt das Leben? Die Antworten sind teils vorhersehbar, teils aber recht erstaunlich:<br \/>\n(1)\u00a0 &#8222;<em>Das mit Abstand wichtigste ist die Bindung<\/em>&#8220; im Sinne einer\u00a0einf\u00fchlsamen Verbindung, so der Leiter der Grant-Studie\u00a0George Vaillant (77). &#8222;Dabei geht es nicht unbedingt um die Bindung zum Lebenspartner, sondern eher um die grunds\u00e4tzliche Beziehung zu anderen Menschen&#8220;.<br \/>\n(2) \u00a0Regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Bewegung f\u00f6rdert ein gelungenes Leben, wie auch\u00a0kein\u00a0Nichtrauchen, schlank und wenig Alkohol.<br \/>\n(3) \u00c4u\u00dfere Lebensumst\u00e4nde haben weniger Einflu\u00df als erwartet: In fortgeschrittenem Alter l\u00e4sst sich kaum noch ein Einfluss der Kindheit feststellen. &#8222;Niemand ist ein Gefangener seiner Kindheit. Entgegen der weitl\u00e4ufigen Meinung bestimmt sie das Leben im Alter nicht&#8220;, so Vaillant.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte Langzeitstudie weltweit wird erst mit dem Tod des letzten der 268 Harvard-Absolventen enden.<br \/>\n15.8.2012<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Statistisches Bundesamt: Viele Singles und zu wenige Kinder<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Seine neue Daten zum Alleinleben in Deutschland hat das Statistische Bundesamt am Weltbev\u00f6lkerungstag 11.7.2012 ver\u00f6ffentlicht &#8211; aus gutem Grund. Denn w\u00e4hrend das Single-Dasein in Deutschland\u00a0immer popul\u00e4rer wird, h\u00e4lt sich der Wunsch nach Nachwuchs seit l\u00e4ngerem in Grenzen &#8211; mit schwerwiegenden Folgen. Die Einwohnerzahl Deutschlands sinkt seit Jahren, w\u00e4hrend der Altersdurchschnitt steigt, mit\u00a0zunehmend gravierenden Fachkr\u00e4ftemangel am Arbeitsmarkt.<br \/>\nIn 2011 lebten 15,9 Millionen ohne Partner, die Familie oder sonst jemanden in ihrer Wohnung &#8211; das sind 4,5 Millionen mehr als vor 20 Jahren. Fast jeder F\u00fcnfte in Deutschland wohnt allein<br \/>\nAuch die Zahl der Scheidungen nahm zu: 187 600 Ehen wurden 2011 geschieden, 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Jede dritte Ehe scheitert.<br \/>\nDie \u00fcber 65-J\u00e4hrigen, Witwen und Witwer machten etwa die H\u00e4lfte aller Ein-Personen-Haushalte aus. Die zweitgr\u00f6\u00dfte Gruppe umfasse junge Leute, die heute sehr viel l\u00e4nger allein lebten, bevor sie eine Beziehung eingehen.<br \/>\nDer Pr\u00e4sident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, wies darauf hin, dass Alleinlebende h\u00e4ufiger von Armut bedroht sind \u2013 gleich nach den Alleinerziehenden. Ihre Gef\u00e4hrdungsquote ist fast doppelt so hoch wie im Bev\u00f6lkerungsdurchschnitt. Au\u00dferdem beziehen Single \u00fcberdurchschnittlich oft Unterst\u00fctzungen wie Hartz-IV-Leistungen.<br \/>\nMit der steigenden Zahl der Singles verliert zugleich die <a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Ehe als Lebensform <\/a>an Bedeutung. Junge Menschen heiraten seltener und sp\u00e4ter. Allerdings leben sie h\u00e4ufiger bei ihren Eltern oder in Partnerschaft.<br \/>\nEuropaweit liegt Deutschland in der aktuellen Single-Statistik an zweiter Stelle hinter Schweden.<br \/>\n&#8222;Im Jahr 2030 werden voraussichtlich rund 23 Prozent der Einwohner Deutschlands einen Ein-Personen-Haushalt f\u00fchren&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, am Mittwoch in Berlin.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressekonferenzen\/2012\/Alleinlebende\/allein_pk.html;jsessionid=40FB8251D51607F169E59B19262ED063.cae1\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressekonferenzen\/2012\/Alleinlebende\/allein_pk.html;<br \/>\njsessionid=40FB8251D51607F169E59B19262ED063.cae1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\">www.destatis.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Zunehmende Versingelung ist nicht gleich zunehmende Vereinsamung?<\/strong><\/p>\n<p>Aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts einen generellen Trend zur Vereinsamung folgern w\u00e4re sicher\u00a0falsch. Nicht jeder, der alleine lebt, ist ein einsamer Tropf. Umgekehrt gibt es auch einsame Menschen, die mit<br \/>\njemandem zusammenleben. Gerade in Gro\u00dfst\u00e4dten kann man soziale Kontakte kn\u00fcpfen, ohne dass man unter einem Dach wohnen muss. Und oft ist das Alleinsein\u00a0eine &#8211; hoffentlich &#8211; kurze Lebensphase, bedingt durch Beruf, Neugier, Krankheit. Die \u201cVersingelung\u201d der Gesellschaft sollte zum Anla\u00df genommen werden, die echten Probleme zu hinterfragen und zu helfen:\u00a0Den Alleinstehenden, die sich wirklich einsam f\u00fchlen. Den Singles, die den Zeitpunkt zum Zusammenziehen verpasst haben, weshalb auch immer. Den Seniorinnen, deren Kinder sehr\u00a0 weit von ihnen entfernt leben m\u00fcssen. Aber auch\u00a0diejenigen, denen ihre Individualit\u00e4t \u00fcber alles geht.<br \/>\n13.7.2012<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Man l\u00e4\u00dft sich scheiden, anstatt den Partner verstehen zu wollen (21.10.2012)<\/strong><\/p>\n<p>Margarete Mitscherlich zum stetigen Anstieg der Scheidungen (Scheidungsrate derzeit 39%):<br \/>\nJa, weil die Menschen faul geworden sind. Sie pflegen ihre Beziehungen nicht mehr, sie wechseln sie aus. Dabei haben viele Menschen eine regelrechte Schicksalsneurose. Sie produzieren in allen Beziehungen immer wieder das gleiche Ungl\u00fcck und tauschen trotzdem ihren jeweiligen Partner aus, obwohl sie selbst schuld sind. Meinen Patienten zeige ich oft, wie sehr sie selbst an ihrem Ungl\u00fcck schuld sind. Woran zerbrechen dann die meisten Beziehungen? Daran, dass sich die Menschen nicht bem\u00fchen, einander wirklich zu verstehen. Sie denken wohl, sie brauchten das nicht, denn es gibt so viele andere Menschen! Also tauschen sie den Partner aus, anstatt das Problem zu erkennen.<br \/>\nGesamtes Interview mit der 94j\u00e4hrigen Margarete Mitscherlich bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article110073332\/Ihr-letzter-Rat-Frau-Mitscherlich.html\">https:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/kultur\/article110073332\/Ihr-letzter-Rat-Frau-Mitscherlich.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>EInsam &#8211; unfreiwilig oder freiwillig<\/p>\n<p>Alleinsein wird\u00a0in unserer Gesellschaft\u00a0zumeist mit\u00a0<em>unfreiwilliger Einsamkeit<\/em> gleichgesetzt: Geschiedene, Ledige, alleinerziehende M\u00fctter, sozial verarmte <a title=\"Single\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/single\/\">Singles<\/a>\u00a0leiden verbittert\u00a0&#8211; auch\u00a0unter Isolation. Daneben entscheiden sich aber immer mehr Menschen zur <em>freiwilligen Einsamkeit<\/em>, die sie sch\u00e4tzen f\u00fcr Freiheit, Nachdenken, Selbstfindung, Besinnung und \u00a0Ruhe &#8211;\u00a0 leider\u00a0werden\u00a0sie oft als Egoisten bezeichnet.<\/p>\n<p>Etwas Einsamkeit braucht jeder, auch innerhalb einer Familie bzw. Partnerschaft. Ohne R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeit leidet jede Beziehung.<br \/>\nWird Einsamkeit schon in fr\u00fcher Kindheit\u00a0erlernt, wenn die Mutter ihr Kind im Nebenraum alleine spielen l\u00e4\u00dft, dann kann sp\u00e4ter Alleinsein\u00a0angstfrei ertragen werden. Leider sind Kinder heute eher zuviel bemuttert, besch\u00e4ftigt und eingeplant. &#8222;Mir ist soooo langweilig&#8220; &#8211; dieser Ruf zeigt, dass dem Kind zu oft wenig Zeit gelassen wurde, nichts zu tun, zu tr\u00e4umen und kreativ zu sein.<br \/>\nDie <a title=\"Social-Networking\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/internet\/social-networking\/\">Social Media <\/a>von Web 2.0 machen uns weis, dass Vereinsamung durch mangelnde Kommunikation entsteht und wir uns deswegen online mit Facebook, Twitter und Chats umgeben m\u00fcssen, um der Einsamkeit entgegen zu wirken. Dem ist nicht so. Die uns vom Internet vorgegaukelten zig virtuellen Freunde bzw. m\u00f6gliche Liebschaften haben in der realen Welt kaum Bestand, mit echtem zwischenmenschlichem Austausch nichts gemein und f\u00fcllen nur die Stille mit L\u00e4rm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Soziales &gt;Selbsthilfe &gt;Familie &gt;Single \u00a0&#8222;Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang&#8220; &#8211; Friedrich Schiller \u00dcber 1 Mio M\u00e4nner-\u00dcberschu\u00df 18-36 Jahre durch Migration\u00a0(31.3.2023) Familie oder Umweltrettung?\u00a0(1.1.2010) Zwei Fragen entscheiden beim Kennenlernen: Freund oder Feind? 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