{"id":67390,"date":"2018-05-06T22:37:43","date_gmt":"2018-05-06T20:37:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=67390"},"modified":"2023-06-01T08:05:12","modified_gmt":"2023-06-01T06:05:12","slug":"hambacher-fest","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/hambacher-fest\/","title":{"rendered":"Hambacher-Fest"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0&gt;Hambacher-Fest<\/p>\n<div id=\"attachment_70955\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/wahlvolk\/heiligenbrunnen2019-2-9pan\/\" rel=\"attachment wp-att-70955\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-70955\" class=\"size-full wp-image-70955\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/heiligenbrunnen2019.2.9pan.jpg\" alt=\"Blick \u00fcber Heiligenbrunnen ob Hinterzarten nach S\u00fcden zum Feldberg am 22.2.2019\" width=\"640\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/heiligenbrunnen2019.2.9pan.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/heiligenbrunnen2019.2.9pan-180x73.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-70955\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber Heiligenbrunnen ob Hinterzarten nach S\u00fcden zum Feldberg am 22.2.2019<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zweites-hambacher-fest-28-5-23\/\">Neues Hambacher Fest 28.5.23<\/a> (29.5.2023)<\/li>\n<li>Hambacher Schloss: Tausende von Demokratiefest ausgeschlossen (3.6.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hambacher-fest-1832-2022\/\">Hambacher Fest 1832 &#8211; 2022<\/a> (1.6.2022)<\/li>\n<li>Hambach: \u201eDemokratiefest\u201c unter Ausschluss der Bev\u00f6lkerung (31.5.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/heimatland\/\">Nun ade du mein lieb\u2018 Heimatland<\/a>\u00a0(1.6.2022)<\/li>\n<li>Neues Hambacher Fest 2020 (27.7.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Konservativismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservativismus\/\">Roger Scruton: Warum Konservativismus die Zukunft ist<\/a>\u00a0(4.12.2019)<\/li>\n<li>Die Botschaft von Hambach (9.5.2018)<\/li>\n<li><a title=\"Karim\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/karim\/\">Imad Karim<\/a> &#8211; Rede: Nein, ich kam nicht als Asylbewerber (6.5.2018)<\/li>\n<li>Prof Otte &#8211; Rede: Wiedergeburt des Vaterlandes\u00a0 (6.5.2018)<\/li>\n<li>Rede von Vera Lengsfeld beim Neuen Hambacher Fest 2018 (5.5.2018)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Apo2018\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/apo2018\/\">Apo2018<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Konservativ\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservativ\/\">Konservativ<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Deutsche-Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">Deutsche-Kultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Direkte-Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/direkte-demokratie\/\">Direkte Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gesinnungsdiktatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnungsdiktatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/heimatland\/\">Heimatland<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kommunalwahl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/kommunalwahl\/\">Kommunalwahl<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Konservativismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/konservativismus\/\">Konservativismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Leitkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/\">Leitkultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Links<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Merkelismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Merkelismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migrationshintergrund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationshintergrund\/\">Migrationshintergrund<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Neuwahlen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/neuwahlen\/\">Neuwahlen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Patriotismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/patriotismus\/\">Patriotismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Pegida\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/pegida\/\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rechts\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/\">Rechts<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hambacher Schloss: Tausende von Demokratiefest ausgeschlossen<\/strong><br \/>\nMan wollte unter sich bleiben: Im Vorfeld des ersten Demokratiefests am Hambacher Schloss warnten Politik und Medien vor Besuchern aus der rechten Szene. Als Tausende Menschen erschienen und friedlich feierten, hie\u00df es in Medien, es h\u00e4tte \u201emassive St\u00f6rungen\u201c durch \u201eReichsb\u00fcrger und Querdenker\u201c gegeben. Die Polizei erlebte die Veranstaltung anders.<br \/>\nAuf dem Schlossgel\u00e4nde gepanzerte Limousinen, handverlesene G\u00e4ste aus Politik, Kultur und Wirtschaft, leere Bierb\u00e4nke, kaum besuchte B\u00fchnen und Gastrost\u00e4nde. Wenige Meter talw\u00e4rts, aufgehalten von mehreren Hundertschaften Polizei Tausende friedliche B\u00fcrger, die mitfeiern wollen, aber nicht d\u00fcrfen. So sah es am Samstag beim Hambacher Demokratiefest aus.<br \/>\nDie B\u00fcrgerschar am Fu\u00dfe des Hambacher Schlosses ist \u00fcberwiegend wei\u00df gekleidet, es wird gesungen und getrommelt. Auf Transparenten, T-Shirts und in Sprechch\u00f6ren werben sie f\u00fcr Frieden, Freiheit und Grundgesetz. Aus Beh\u00f6rdensicht scheint es sich um eine potenzielle Gefahr zu handeln. Beamte in schwerer Montur halten die Festbesucher stundenlang auf, bis die politischen Repr\u00e4sentanten \u2013 darunter der rheinland-pf\u00e4lzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) und Neustadts B\u00fcrgermeister Marc Weigel (FWG) \u2013 fertig gespeist, parliert und das Schlossgel\u00e4nde wieder verlassen haben. Jenen Ort, der vor fast genau 190 Jahren als \u201eWiege der deutschen Demokratie\u201c in die Geschichtsb\u00fccher eingegangen ist.<\/p>\n<p><em>Vom \u201eMarsch aufs Schloss\u201c zum Besuch in Wei\u00df<\/em><br \/>\nNicht nur in seiner bewegten Vergangenheit, auch in der Gegenwart entz\u00fcnden sich am Hambacher Schloss im rheinland-pf\u00e4lzischen Neustadt immer wieder politische Konflikte. Als Sinnbild gelebter Demokratie beanspruchen den Ort sowohl Staat und Regierung als auch deren Kritiker aus Opposition und B\u00fcrgertum als geschichtstr\u00e4chtige Kulisse f\u00fcr ihre Veranstaltungen.<br \/>\nIm Jahr 2016 mietete die AfD Rheinland-Pfalz das Schloss, was f\u00fcr Emp\u00f6rung und Gegendemonstrationen sorgte. Zwei Jahre sp\u00e4ter lud Finanzexperte Max Otte, CDU-Mitglied und ehemaliger Vorsitzender der Werte-Union, zu einem \u201eNeuen Hambacher Fest\u201c, unter den G\u00e4sten der damalige AfD-Chef J\u00f6rg Meuthen und Ex-SPD-Politiker Thilo Sarrazin. Menschen mit anderen Ansichten fanden das schwer ertr\u00e4glich.<br \/>\nIm Vorfeld des diesj\u00e4hrigen ersten Demokratiefests (Motto: \u201eMut zur Freiheit\u201c), zu dem die Stadt Neustadt und die Stiftung Hambacher Schloss am 28. und 29. Mai anl\u00e4sslich des 190-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des historischen Hambacher Fests 1832 ausdr\u00fccklich auch die B\u00fcrger eingeladen hatte, waren es Pl\u00e4ne des Unternehmers Dr. Wolfgang Kochanek, die aufgebrachte Gegen-Kampagnen ausl\u00f6sten.<br \/>\nKochanek, eigenen Aussagen zufolge seit jeher links-liberal, hatte zun\u00e4chst einen \u201eMarsch aufs Schloss\u201c mit mehreren Zehntausend Teilnehmern angek\u00fcndigt, der parallel zur st\u00e4dtischen Veranstaltung stattfinden und eine Reminiszenz an das historische Hambacher Fest werden sollte. Das Vorhaben wurde, so Kochanek gegen\u00fcber \u201ezwanzig4.media\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zwanzig4.media\/der-skandal-vom-hambacher-schloss-fest-der-demokratie-unter-ausschluss-der-buerger-20iv-live\">http:\/\/www.zwanzig4.media\/der-skandal-vom-hambacher-schloss-fest-der-demokratie-unter-ausschluss-der-buerger-20iv-live<\/a>, von der Stadtverwaltung allerdings in der beantragten Form untersagt.<br \/>\nIn einem Interview regte der Unternehmer Ende Mai nur noch an, als friedliche Besucher am offiziellen Demokratiefest der Stadt Neustadt teilzunehmen. Er selbst w\u00fcrde es so handhaben. Zudem schlug er vor, dass alle, die auch dorthin k\u00e4men, um zu feiern und f\u00fcr Demokratie und Grundrechte einzustehen, sich beim Festbesuch wei\u00df kleiden k\u00f6nnten, um Einheit und Friedlichkeit zu signalisieren, so Kochanek im Gespr\u00e4ch mit \u201ezwanzig4.media\u201c.<\/p>\n<p><em>Dr. Wolfgang Kochanek: Rechts-Diffamierung ohne jeden Beleg<\/em><br \/>\nF\u00fcr Politik, Stadtvertreter und Schloss-Repr\u00e4sentanten war der Fall damit offenbar klar: Kochanek, in der Region auch als Regierungskritiker und Kritiker der Ma\u00dfnahmenpolitik bekannt, will das Demokratiefest zusammen mit der \u201eWir leben in einer Diktatur\u201c-Szene, wie es im \u201eWarnhinweis\u201c eines Programm-Flyers hie\u00df, kapern.<\/p>\n<p>Politiker und Gr\u00f6\u00dfen aus Wirtschaft und Kultur, darunter die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD), Parteikollege und Innenminister Lewentz, BAP-S\u00e4nger Wolfgang Niedecken und andere bekannte Namen warnten mit einer Online-Petition namens \u201eHambacher Intervention\u201c <a href=\"https:\/\/www.hambacher-intervention.de\/\">https:\/\/www.hambacher-intervention.de\/<\/a><br \/>\nvor \u201eGruppierungen oder Personen, die f\u00fcr sich beanspruchen, auf den Spuren der Teilnehmenden des Hambacher Fests zu wandeln\u201c. Weiterhin hei\u00dft es dort: \u201eMit umso gr\u00f6\u00dferer Sorge erf\u00fcllt es uns, dass dieser Krieg [Ukraine] ebenso wie die Coronapandemie von einer sich zunehmend radikalisierenden Minderheit dazu genutzt wird, um unsere bundesrepublikanische Demokratie und ihre Institutionen zu delegitimieren.\u201c<\/p>\n<p>Ein dem Hambacher Schloss gewidmeter Blog (\u201eGegen die Vereinnahmung des Hambacher Schlosses durch Rechtsnationalisten und Rechtsextremisten\u201c)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hambacherfest1832.blog\/2022\/04\/17\/kochanek\/\">https:\/\/hambacherfest1832.blog\/2022\/04\/17\/kochanek\/<\/a><br \/>\nbeleuchtete die Person Dr. Wolfgang Kochanek in mehreren Beitr\u00e4gen. Der Autor \u00fcber Kochanek: \u201eMan kann sich Dr. Wolfgang Kochanek \u2013 Mitte 60, Chemiker, Neustadter Unternehmer, Vollbarttr\u00e4ger \u2013 gut als einen FDP-Anh\u00e4nger vorstellen: Vertreter des freien Unternehmertums, B\u00fcrokratiekritiker, Verteidiger individueller Freiheiten, Kritiker allzu strenger Coronama\u00dfnahmen \u2013 aber geimpft und geboostert \u2013 gegen Umverteilung und einen \u00fcberbordenden F\u00fcrsorgestaat, Freund des technischen Fortschritts, Gegner der Gender- und anderer \u201aLaberwissenschaften\u2018. So weit, so harmlos. Trotz offenbar intensiver Recherchen kommt der Autor im selben Artikel aber zum g\u00e4nzlich unbelegten Schluss: \u201eMan kann hier einen Menschen beobachten, wie er auf die \u201aschiefe Bahn\u2018 nach rechts ger\u00e4t und bis zum 28. 5., wenn er nicht aufpasst, ganz unten im rechtsextremen oder neurechten Sumpf landet.\u201c<\/p>\n<p><em>Tausende kamen, die Medien schwiegen<\/em><br \/>\nDer Rest der Geschichte ist schnell erz\u00e4hlt: Kochaneks Idee verbreitete sich fast von allein, mehrere Tausend Menschen kamen am vergangenen Samstag ins kleine Neustadt an der Weinstra\u00dfe (53.000 Einwohner). Mindestens 3.000 Besucher dr\u00e4ngten sich laut Polizei Richtung Schloss durch die Stadt. Kochanek selbst und Augenzeugen vor Ort berichten von deutlich h\u00f6heren Besucherzahlen, Videos der Veranstaltung (ab 4:20 min) scheinen das zu best\u00e4tigen. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IQXcKAHRpsw&amp;t=261s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IQXcKAHRpsw&amp;t=261s<\/a><br \/>\nViele Menschen trugen Wei\u00df, alles blieb friedlich. Auf das Schlossgel\u00e4nde wurden die Menschen von der Polizei allerdings erst gelassen, als das Fest schon fast vorbei war. Der SWR berichtete:<br \/>\n&#8222;Die Polizei sagte dem SWR, der Protest sei gr\u00f6\u00dftenteils friedlich gewesen, bisher habe es auch keine Strafanzeigen gegeben. Einige Demonstranten h\u00e4tten ihre Meinung zwar lautstark ge\u00e4u\u00dfert, aber die Beamten vor Ort konnten keine Bedrohungen oder Ausschreitungen feststellen. Lediglich eine Flagge mit verfassungsfeindlichem Motiv sei sichergestellt worden.\u201c<\/p>\n<p>Trotz sensationeller Bilder und Videos vor historischer Kulisse berichteten \u00fcberregionale Medien nicht \u00fcber die friedlichen Menschenansammlungen in den Neustadter Gassen und am Hambacher Schloss. Die \u201eDeutsche Presseagentur\u201c verbreitete Fotos von Ex-Bundespr\u00e4sident Joachim Gauck, entstanden am dritten und letzten Festtag vor geradezu ausgestorbener Schlosskulisse.<br \/>\nTrotz der zitierten positiven Bilanz der Neustadter Polizei<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/ludwigshafen\/neustadt-hambacher-schloss-demonstration-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/ludwigshafen\/neustadt-hambacher-schloss-demonstration-100.html<\/a><br \/>\nberichtete der SWR, dass \u201eReichsb\u00fcrger und Querdenker\u201c das Demokratiefest massiv gest\u00f6rt h\u00e4tten. Im Artikel wird auch die Mitarbeiterin eines Standes der Neustadter NS-Gedenkst\u00e4tte zitiert. Sie berichtet, sie sei mit M\u00fcll beworfen worden und habe ihren Info-Stand abbauen m\u00fcssen.<br \/>\nIn der Pressemitteilung der Polizei taucht der Zwischenfall nicht auf. Polizeisprecher Thorsten Mischler sagte auf Anfrage von \u201ezwanzig4.media\u201c dazu: \u201eDie \u00c4u\u00dferungen sind bekannt, Ermittlungen laufen. Die gesch\u00e4digten Personen sind nicht aktiv auf uns zugekommen, wir haben aber Kontakt mit ihnen aufgenommen. Aussagen liegen noch nicht vor. Es liegt keine Strafanzeige vor.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.6.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/hambacher-schloss-tausende-von-demokratiefest-ausgeschlossen-a3849644.html\">https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/hambacher-schloss-tausende-von-demokratiefest-ausgeschlossen-a3849644.html<\/a><\/p>\n<p>Kommentare:<br \/>\n<strong>Was habt ihr aus unserem Land gemacht?<\/strong><br \/>\nMitb\u00fcrger platzt der Kragen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/odysee.com\/@Zeitgeschehen:6\/Hambacherfest:9\">https:\/\/odysee.com\/@Zeitgeschehen:6\/Hambacherfest:9<\/a><br \/>\n3.6.2022, Sta<\/p>\n<p><strong>Ich war an diesem Tag den ganzen Tag in und um das Hambacher Schloss<\/strong><br \/>\nunterwegs. Der untr\u00fcgliche Eindruck de sich mir von dieser ganzen &#8222;Veranstaltung&#8220; bot ist schnell und zutreffend beschrieben. Politik im Speichel leckenden Schlepptau der Q Medien haben das Fest der Demokratie in milit\u00e4rischem Stil mit mehreren Hundertschaften an Polizeis\u00f6ldnern regelrecht okkupiert. Dieses Vorgehen der &#8222;M\u00e4chtigen&#8220; war das krasse Gegenteil von dem was den Ursprung des Hambacher Festes ausmachte, n\u00e4mlich, dass die B\u00fcrger den M\u00e4chtigen in friedlicher Demonstration die rot Karte zeigten. Erfreulich war, dass tausende B\u00fcrger in Weiss sich nicht von den Repressalien des Staates davon abhalten lie\u00dfen diesen Marsch auf das Schlo\u00df zu begehen. Die anschlie\u00dfende Verdrehung der Tatsachen ins Negative durch Politik und Medien wird , so hoffe ich und so wird es kommen, diesen Leuten gewaltig auf die F\u00fcsse fallen. Durch ihr v\u00f6llig inakzeptables Vorgehen wir die Bewegung der &#8222;Weissen&#8220; wachsen. Meinen Dank m\u00f6chte ich an der Stelle auch der Polizei im Allgemeinen aussprechen. Ihr Vorgehen war politisch angeordnet . Die Polizeikr\u00e4fte haben es aber sehr umsichtig und besonnen bew\u00e4ltigt.<br \/>\n3.6.2022, S.R.<\/p>\n<p><strong>&#8230; diese heutige Pervertierung<\/strong><br \/>\nWer sich auskennt mit dem Fest mit seinem Bekenntnis zur Demokratie und Br\u00fcderlichkeit von 1832 auf dem Schlo\u00df bei Hambach, der kann \u00fcber diese heutige Pervertierung (Ausschlu\u00df kritischer Demokraten) nur angewidert sein.<br \/>\nDabei war das Ziel von 1832 keineswegs eine Politik ohne oder gar gegen die deutsche Monarchie, sondern blos ein Bekenntnis zu mehr Demokratie und Br\u00fcderlichkeit innerhalb der bestehenden Ordnung.<br \/>\nDie, die damals auf dem Schlo\u00df waren (vom F\u00fcrsten zur Verf\u00fcgung gestellt) waren allesamt Querdenker. Die bestehende Obrigkeit war \u00fcberwiegend dagegen und die schreibende Zunft ebenso. Unterschied zu heute nahe Null.<br \/>\n3.6.2022, Jun<\/p>\n<p><strong>Die Politver*** m\u00fcssen ja eine riesige Angst vor dem Volk,<\/strong><br \/>\nja vor der Demokratie und dem Grundgesetz selbst zu haben. M\u00f6glicherweise spielt auch unterschwelliges schlechtes Gewissen ein Rolle, sie wissen sehr wohl, was sie der Bev\u00f6lkerung seit einigen Jahren angetan haben und noch weiterhin antun. Wenn wei\u00dfe T-Shirts schon eine Provokation ist, was sind dann erst w\u00fctende Massen mit Mistgabeln.<br \/>\n3,6,2022, NoG<\/p>\n<p><strong>Demokratiefeinde unter sich.<\/strong><br \/>\nUnd das Volk, das drau\u00dfen bleiben muss, wird beschimpft.<br \/>\nNeofeudalismus 2022<br \/>\n3.6.2022, mal<\/p>\n<p><strong>Ich sehe an diesem Hambacher Fest wie das Narrativ so langsam br\u00f6ckelt<br \/>\n<\/strong>Leere B\u00e4nke, wenige Besucher, der Drang der Medien die Berichterstattung \u00fcber das peinliche Auftreten vor einer dahingeschmolzenen Kulisse unbedingt zu verheimlichen. Gekaufte K\u00fcnstler die einfache B\u00fcrger diskreditieren und mit Schmutz zu bewerfen, die ihre Freiheit friedlich zelebrieren wollen.<br \/>\nDie Menschen begreifen immer h\u00e4ufiger, was diese abgehobenen Volksvertreter mit &#8222;Demokratie&#8220;, &#8222;freiheitlich-demokratischer Grundordnung&#8220;, &#8222;Zivilgesellschaft&#8220; und anderen Begriffen meinen.<br \/>\n3.6.2022, Org<\/p>\n<p><strong>Damals waren es die einfachen B\u00fcrger und Studenten&#8230;<\/strong><br \/>\nDas Hambacher Fest fand vom 27. Mai bis zum 1. Juni 1832 auf dem Hambacher Schloss und nahe bei Hambach sowie in Neustadt an der Haardt (heute: Neustadt an der Weinstra\u00dfe) in der damals zum K\u00f6nigreich Bayern geh\u00f6rigen Rheinpfalz statt. Es gilt als H\u00f6hepunkt b\u00fcrgerlicher Opposition in der Zeit der Restauration und zu Beginn des Vorm\u00e4rz. Die Forderungen der Festteilnehmer nach nationaler Einheit, Freiheit und Volkssouver\u00e4nit\u00e4t hatten ihre Wurzeln im Widerstand gegen die restaurativen Bem\u00fchungen des Deutschen Bundes. Die Fahne war Schwarz Rot Gold und ist bis heute unsere Fahne des demokratischen Deutschland ! Damals waren es die einfachen B\u00fcrger und Studenten, die f\u00fcr die Freiheit , Einheit und Demokratie eintraten , heute wird der B\u00fcrger ausgesperrt und nur noch die selbst ernannte Gr\u00fcn-Rote Elite feiert unter sich !<br \/>\n3.6.2022, J.W.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Hambach: \u201eDemokratiefest\u201c unter Ausschluss der Bev\u00f6lkerung<\/strong><br \/>\nAm Hambacher Schloss formierte sich 1832 die deutsche Demokratie- und National-Bewegung, um das 1806 nach dem Sieg von Napoleon de fakto aufgel\u00f6ste Deutsche Reich als demokratischer und sozialer Rechtsstaat neu zu beleben.<br \/>\nDie Vordenker einer deutschen Republik, die 1817 auf der Wartburg und sp\u00e4ter 1832 in Hambach zusammentrafen, scheiterten an den Egoismen der deutschen, bis sich der K\u00f6nig von Preu\u00dfen 1871 an die Spitze der Nationalbewegung setzte.<\/p>\n<p>Zum 190. Jahrestages des Hambacher Festes lud das politische Establishment der zweiten deutschen Republik zum \u201eDemokratiefest\u201c am 27.-29.5.2022 aufs Hambacher Schloss ein. Eine heuchlerische Anma\u00dfung, stehen doch die linkslastigen Berliner Regierungen seit sp\u00e4testens <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a><br \/>\nf\u00fcr deutschen Selbsthass,<br \/>\nf\u00fcr\u00a0 die Verp\u00f6nung von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/heimatland\/\">Heimat<\/a>, Volk, Patriotismus und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/\">Nation <\/a>und<br \/>\nf\u00fcr die Abkehr eines positiven Verst\u00e4ndnisses von Deutschland und seiner Geschichte insofern, als dass sie als die Geschichte eines Volkes und einer Nation aufgefasst wird.<\/p>\n<p>Der Neust\u00e4dter Unternehmer Dr. Wolfgang Kochanek regte daraufhin an, am 28.5.2022 in einer Demo ganz wei\u00df gekleidet hoch auf das Schloss zu wandern unter dem schlichten Motto \u201eFreiheit\u201c. Dieses &#8222;Hambach-wei\u00df&#8220; reichte aus, um eine Vielzahl von Polizisten nach Neustadt zu beordern, die am 28. und 29.5. damit besch\u00e4ftigt waren, jeden vom Hambacher Schloss abzudr\u00e4ngen bzw. zu kontrollieren, der ein wei\u00dfes Kleidungsst\u00fcck trug. Die Medien berichteten, das &#8222;Hambach-wei\u00df&#8220; sei eine Tarnfarbe f\u00fcr rechtsradikale Demokratiefeinde.<\/p>\n<p>Doch wo sind die wei\u00dfen Demokratiefeinde? Man schaue sich die vielen Videos an, wie z.B. dieses mit Dr. Wolfgang Kochanek auf <a href=\"https:\/\/www.nachrichtenspiegel.de\/2022\/03\/31\/dr-wolfgang-kochanek-visionen-gibt-es-nicht-mehr-im-gespraech-politik-spezial\/\">https:\/\/t.me\/dominikstapf<\/a>.<\/p>\n<p>Sogar der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk musste einr\u00e4umen: <em>\u201eDie Polizei sagte dem SWR, der Protest sei gr\u00f6\u00dftenteils friedlich gewesen, bisher habe es auch keine Strafanzeigen gegeben. Einige Demonstranten h\u00e4tten ihre Meinung zwar lautstark ge\u00e4u\u00dfert, aber die Beamten vor Ort konnten keine Bedrohungen oder Ausschreitungen feststellen. Lediglich eine Flagge mit verfassungsfeindlichem Motiv sei sichergestellt worden.\u201c<\/em><br \/>\nKeiner der in SRW, Tagesschau und ZDF heute interviewten &#8222;Bel\u00e4stigten&#8220; hatte Anzeige erstattet &#8211; weil es diese Bel\u00e4stigungen so nicht gab? Wenn unter 4000 Demonstranten einige plump, aufgebracht, laut und nicht akademisch-verbal geschliffen reden, dann ist dies ein Zeichen daf\u00fcr, wieviel Entt\u00e4uschung und Wut sich in der B\u00fcrgerschaft aufgestaut hat. Diese in so vielen demoskopischen Umfragen best\u00e4tigte Stimmung mu\u00df ernst genommen werden. Auch am 28.5.2022 mussten \u00fcber 4000 Demonstranten die Erfahrung machen, da\u00df \u201eFreiheit\u201c eben gef\u00e4hrlich ist. Wer diese in wei\u00dfen Klamotten einfordert und mit &#8222;Die Gedanken sind frei&#8220; besingt, macht sich verd\u00e4chtig \u2013 1832 genauso wie 190 Jahre sp\u00e4ter in 2022.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Spaziergang zum Hambacher Schloss seit 1832 f\u00fcr Einigkeit, Recht und Freiheit sowie f\u00fcr einen Neustart. Hier der Beitrag vom 28. Mai 2022 aus der Sicht der entfesselten Kamera von Dominik Stapf zum Aufzug zum Hambacher Schloss: <a href=\"https:\/\/t.me\/dominikstapf\">https:\/\/t.me\/dominikstapf<\/a><br \/>\nEindr\u00fccke vom &#8222;wei\u00dfen Protest&#8220; am Samstag 28.5.2022:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/IICtUTdJde4\">https:\/\/youtu.be\/IICtUTdJde4<\/a> (45 min)<br \/>\n31.5.2022.2022<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Dr. Wolfgang Kochanek \u2013 \u201eVisionen gibt es nicht mehr\u201c<\/strong><br \/>\n\u2013 IM GESPR\u00c4CH [POLITIK SPEZIAL] von Markus G\u00e4rtner<br \/>\nIch habe in Neustadt an der Weinstra\u00dfe mit dem Unternehmer, Chemiker und Verfahrenstechniker Dr. Wolfgang Kochanek gesprochen. Er entwickelt dort auf dem Gel\u00e4nde einer vor Jahren aufgegebenen Papierfabrik, die im Fr\u00fchbarock von Hugenotten gegr\u00fcndet worden war, ein vision\u00e4res Zentrum f\u00fcr Leben, Arbeiten, Kunst und Forschung. Er spricht dar\u00fcber, wie die politische Kaste unser Land erstickt und vor die Wand f\u00e4hrt. Allein f\u00fcr das das Art-Caf\u00e9, das er auf dem Gel\u00e4nde er\u00f6ffnen m\u00f6chte, musste er f\u00fcr 8.700 Euro ein Schallschutz-Gutachten mit 233 Seiten Umfang abgeben. \u201eDieses Land ist bereits erstickt\u201c, sagt er, \u201ewas wir lange erschaffen haben, wurde in den vergangenen Jahren verfressen\u201c. Die Substanz werde jetzt umverteilt, Sparer- und Rentneranspr\u00fcche w\u00fcrden durch Gelddrucken verw\u00e4ssert.<br \/>\nKochanek erlebt ein Land, das Angst hat und auf Tauchstation geht, wie schon im Biedermeier. Ein Land auch, das keine Visionen mehr hat, aus dem Ruder l\u00e4uft, die besten K\u00f6pfe verliert und aufh\u00f6rt, zu diskutieren. \u201eDann wird sich auch nichts Neues entwickeln\u201c, bef\u00fcrchtet Kochanek, der am 28. Mai ein gro\u00dfes Hambacher Fest am Schloss und in der Stadt plant. Es soll keine parteipolitische Veranstaltung werden und komplett unter dem Motto \u201eFreiheit\u201c stehen. Erwartet werden 30.000 Teilnehmer und Reden zum Thema Freiheit. Es wird um die Freiheit des Unternehmertums und der Diskussion gehen\u2026<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.5.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nachrichtenspiegel.de\/2022\/03\/31\/dr-wolfgang-kochanek-visionen-gibt-es-nicht-mehr-im-gespraech-politik-spezial\/\">https:\/\/www.nachrichtenspiegel.de\/2022\/03\/31\/dr-wolfgang-kochanek-visionen-gibt-es-nicht-mehr-im-gespraech-politik-spezial\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nRede von Dr. Wolfgang Kochanek am 17. Januar 2022 in Neustadt an der Weinstra\u00dfe:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/odysee.com\/@Live-Reports-Duew:3\/Unternehmer-erteilen-Lehrstunde-und-geben-Wasserstandsmeldung1:d\">https:\/\/odysee.com\/@Live-Reports-Duew:3\/Unternehmer-erteilen-Lehrstunde-und-geben-Wasserstandsmeldung1:d<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neues Hambacher Fest 2020<\/strong><br \/>\nWegen Corona fand das diesj\u00e4hrige Neue Hambacher Fest \u2013 organisiert und initiiert von Max Otte \u2013 am 10.7.2020 im kleinen Rahmen auf dem Hambacher Schloss statt. Die Preistr\u00e4ger dieses Jahr waren Vera Lengsfeld und Sucharit Bhakdi. Bericht von Mac Bachmann:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/86bfzTnT7qE\">https:\/\/youtu.be\/86bfzTnT7qE<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>JF-Dokumentation zum &#8222;Neuen Hambacher Fest 2018&#8220;:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DlYpTNewuXw&amp;feature=youtu.be&amp;utm_source=LZM+Newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=08-05-2018+Neue+deutsche+Welle+%2F+JF-Rundbrief+Nr.+19+vom+8.+Mai+2018&amp;utm_content=Mailing_12437221\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DlYpTNewuXw&amp;feature=youtu.be&amp;utm_source=LZM+Newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=08-05-2018+Neue+deutsche+Welle+%2F+JF-Rundbrief+Nr.+19+vom+8.+Mai+2018&amp;utm_content=Mailing_12437221<br \/>\n<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p><strong>Hambacher-Fest<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/neues-hambacher-fest.de\/\">https:\/\/neues-hambacher-fest.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Botschaft von Hambach<\/strong><br \/>\nDie Erosion der \u00f6ffentlichen Ordnung ist \u00fcberall zu sp\u00fcren. Das j\u00fcngste Scheitern der Abschiebung eines abgelehnten schwarzafrikanischen Asylbewerbers in Ellwangen, bei dem die Polizei von rebellierenden Migranten davongejagt wurde, ist aktuellstes Beispiel f\u00fcr die grassierende Unf\u00e4higkeit unseres Staates, Recht und Ordnung in elementarer Weise durchzusetzen.<br \/>\nAlles schiebt sich in diesen Tagen \u00fcbereinander und verdichtet sich zu einem Bild eines Gemeinwesens, dessen Eliten verr\u00fcckt geworden sind: Bei Milliarden\u00fcbersch\u00fcssen sind wir nicht in der Lage, unsere Armee einsatzf\u00e4hig und die Infrastruktur in Schu\u00df zu halten, wir sind zu d\u00e4mlich, einen Hauptstadtflughafen zu bauen, wir g\u00e4ngeln den Mittelstand mit immer absurderen Auflagen, \u00fcbererf\u00fcllen sklavisch b\u00fcrokratische Richtlinien aus Br\u00fcssel, ob beim Feinstaub oder beim Datenschutz, sind aber nicht mehr f\u00e4hig, unsere Grenzen zu sichern? Was ist mit diesem Land los?<br \/>\n.<br \/>\nViele B\u00fcrger reagieren mit fatalistischer Apathie auf diesen politischen Irrsinn, ziehen sich ins Private zur\u00fcck, andere \u2013 und das werden gl\u00fccklicherweise immer mehr \u2013 wagen den Sprung zum Protest. Und der wird immer vielf\u00e4ltiger. So beim \u201eNeuen Hambacher Fest\u201c am vergangenen Wochenende, bei dem sich rund 1.200 patriotisch gesinnte B\u00fcrger aus ganz Deutschland unter schwarzrotgoldenen Flaggen, Gesang und politischen Reden versammelten. Beim Treffen in Hambach schlug sich auch die Mobilisierung der vor wenigen Wochen von der DDR-B\u00fcrgerrechtlerin Vera Lengsfeld initiierten \u201eErkl\u00e4rung 2018\u201c nieder, die inzwischen \u00fcber 150.000 B\u00fcrger unterzeichnet haben&#8230;.<br \/>\nAlles von Dieter Stein vom 9.5.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/streiflicht\/2018\/die-botschaft-von-hambach1\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/debatte\/streiflicht\/2018\/die-botschaft-von-hambach1\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Imad Karim: Nein, ich kam nicht als Asylbewerber<\/strong><br \/>\n<em>Rede auf dem Hambacher Fest als Text<br \/>\n<\/em>Meine Damen und Herren, ich bringe Ihnen heute keine intelligenten Statistiken, sondern eine pers\u00f6nliche Botschaft. Ich war 19 Jahre alt, als ich in diesem wunderbaren Deutschland eintraf. Nein, und mit Respekt vor allen echten Fl\u00fcchtlingen, ich kam nicht als Fl\u00fcchtling. Nein, ich kam nicht als Asylbewerber. Und nein, ich habe den Sozialstaat, diese Errungenschaft Ihrer Eltern und Gro\u00dfeltern, nie in Anspruch genommen. Ich kam als selbstbewusster junger Mann aus einem offenen Beiruter Haus, der in Deutschland ein selbstfinanziertes Studium aufnehmen wollte und das auch tat. Das war am 05.12.1977.An der Westberliner TU lernte ich Deutsch \u2013 damals litt Deutschland noch unter der Teilung \u2013 und im Reichstag lernte ich die deutsche Geschichte kennen. Dort, wo heute Bundestagsabgeordnete und Verwaltungsangestellte ihren Gesch\u00e4ftlichkeiten nachgehen, gab es eine Dauerausstellung mit dem Titel \u201eDeutsche Geschichte\u201c. Die R\u00e4ume waren in Epochen r\u00fcckw\u00e4rts aufgeteilt: die der Bundesrepublik, der deutschen Teilung, des zweiten Weltkrieges, der NS-Diktatur, der Weimer Republik, des ersten Weltkrieges, des Kaiserreichs, die der Revolution von 1848, der Frankfurter Paulskirche bis zur Vorm\u00e4rz-Zeit und noch weiter zur\u00fcck.<\/p>\n<p>An der Uni standen die meisten meiner deutschen Kommilitonen bereits unter den direkten Einfl\u00fcssen der Studentenbewegungen der 68er. Es erschreckte mich, wie sehr viele von ihnen ihr Land, Deutschland, hassten. Oder sagen wir mal: ihr Land nicht mochten. Sie hatten geradezu \u2013 im nachhinein w\u00fcrde ich es so bezeichnen \u2013 eine Art masochistische Fixiertheit auf die NS-Zeit und auf die f\u00fcr sie daraus resultierende vererbbare Schuld. Gerade sie, die die Gleichheit der Menschen propagierten und die vorgaben, den Rassismus verbannen zu wollen, bescheinigten den Deutschen eine geradezu genetische Veranlagung zum B\u00f6sen. Nicht selten hatte ich den Eindruck, sie h\u00e4tten am liebsten ihre verstorbenen Vorfahren ausgegraben, um sie noch einmal zu verurteilen.<br \/>\nIch aber, als Humanist, begriff die NS-Zeit als deutsche Katastrophe und eine zeitlose Verantwortung, alles zu tun, um sie nicht zu wiederholen, weder in Deutschland noch irgendwoanders. Das begangene Verbrechen verstand ich auch und insbesondere als moralische Verpflichtung, dem j\u00fcdischen Volk stets zur Seite zu stehen. Gleichzeitig aber hoffte ich, dass die Deutschen sich nicht zur Geisel dieses d\u00fcsteren Teils ihrer Vergangenheit machen w\u00fcrden, denn mit Selbsthass und Selbstverachtung kann keiner einem Menschen aus einem anderen Kulturkreis ehrliche Liebe und Achtung entgegenbringen.<br \/>\nSchon damals fiel es mir schwer, zu begreifen, wie man die so gro\u00dfartige und reiche Geschichte eines Landes, einer Nation und eines Volkes auf zw\u00f6lf dunkle Jahre \u2013 \u00fcber deren Dunkelheit, Grausamkeit und furchtbare Unmenschlichkeit kein Zweifel besteht \u2013 reduzieren kann.<br \/>\nIch wei\u00df es nicht. Vielleicht habe ich es als Levantiner leichter, \u00fcber deutsche Epochen zu sprechen. Ich selbst komme aus dem Nahen Osten, aus einem Kulturkreis, der die Freiheit seit 1.400 Jahren unterdr\u00fcckt. In Deutschland traf ich auf eine freie, offene, liberale, demokratische und aufgeschlossene Gesellschaft, die mir Respekt, w\u00fcrdevollen Umgang und menschliche Neugierde entgegenbrachte.<br \/>\nDiesen Nazi, vor dem ich nicht zuletzt von meinen linken Mitstudenten stets gewarnt wurde, traf ich nie. Nat\u00fcrlich begegnete ich ein paar r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten, v\u00f6lkischen bis rassistisch angehauchten Chauvinisten, aber diesen bedauerlichen Menschenschlag traf ich auch in \u00fcber 50 L\u00e4ndern, in denen ich sp\u00e4ter f\u00fcr die \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Filme und Reportagen realisierte.<br \/>\nHier in Deutschland lernte ich mit und von den Deutschen den Duft der Freiheit kennen. Ein wunderbarer Duft, den ich in meinen noch verbleibenden Jahren nie wieder missen m\u00f6chte. Deshalb stehe ich heute hier!<br \/>\nAls ich damals bei meinen Besuchen der Berliner Dauerausstellung bei der Epoche der Vorm\u00e4rzzeit angelangt war, faszinierte mich das historische Ereignis des Hambacher Festes vom Jahre 1832 und wie es den Menschen in jener Zeit gelang, aus einem gew\u00f6hnlichen Volksfest einen b\u00fcrgerlichen Widerstand gegen die Obrigkeit der F\u00fcrstenherrschaft zu organisieren. Gerade eineinhalb Jahre in Deutschland und in der deutschen Sprache nicht gerade sehr gefestigt, machte ich mich von Berlin aus w\u00e4hrend der Semesterferien auf Spurensuche. Im April des Jahres 1979 stand ich hier zum ersten Mal auf dem Hambacher Schloss, genau hier, wo ich heute, 39 Jahre sp\u00e4ter, zu Ihnen reden darf. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, was es f\u00fcr ein starker emotionaler Moment f\u00fcr mich ist, hier und heute stehen zu d\u00fcrfen?<br \/>\n.<br \/>\nIch bin zuf\u00e4llig als Moslem geboren, verstehe mich aber seit Jahrzehnten als Agnostiker und als Mensch, der sich mit den Werten der Aufkl\u00e4rung dieser offenen und pluralistischen Gesellschaft kompromisslos identifiziert. Ich bin jemand, der den Islam als Ideologie \u00f6ffentlich kritisiert und nicht die Muslime pauschal verurteilt, denn viele meiner Verwandten sind Muslime. Und auch meine Eltern habe ich nach dem islamischen Ritual bestattet \u2013 sagen wir mal: \u201ebestatten m\u00fcssen\u201c, aber das w\u00e4re eine andere Geschichte.<br \/>\nIch bin das, was man durchaus als \u201eein erarbeiteter\u201c Staatsb\u00fcrger dieses Landes bezeichnen k\u00f6nnte. Ja, Sie haben richtig geh\u00f6rt, denn Staatsb\u00fcrgerschaft und Integration m\u00fcssen zusammenh\u00e4ngen. Ich habe von Anfang an die Integration f\u00fcr mich als Verschmelzung mit diesem Land und seinen Werten verstanden, um es noch reicher zu machen. Alles andere waren und sind f\u00fcr mich Parallel- und Gegengesellschaften, die die offene Gesellschaft gef\u00e4hrden w\u00fcrden. Heute blicke ich auf meine wunderbaren 41 deutschen Jahre mit Stolz zur\u00fcck. 41 Jahre, von denen ich 36 Jahre ununterbrochen arbeitete und diesem Staat und dieser Gesellschaft als Nettozahler diente.<br \/>\nWenn ich von der \u201eVerschmelzung\u201c spreche, berufe ich mich dabei auf ein arabisches vorislamisches Sprichwort, das besagt:<br \/>\n\u201e\u0645\u0646 \u0639\u0627\u0634\u0631 \u0642\u0648\u0645\u0627 \u0627\u0631\u0628\u0639\u06cc\u0646 \u06cc\u0648\u0645\u0627, \u06cc\u0627 \u0635\u0627\u0631 \u0645\u0646\u06be\u0645, \u06cc\u0627 \u0631\u062d\u0644 \u0639\u0646\u06be\u0645\u201c \u2013<br \/>\n\u201eWer bei einem Volke 40 Tage weilt, wird einer von ihnen, oder er wandert weiter\u201c. Ich bin geblieben, meine Damen und Herren. Und aus den vierzig Tagen sind bis dato 41 Jahre geworden. Deshalb stehe ich heute hier.<br \/>\nAls m\u00fcndiger B\u00fcrger dieses Landes bin ich der Ansicht, dass gerade diese unkontrollierte muslimische Massenzuwanderung unsere offene Gesellschaft gef\u00e4hrdet und wom\u00f6glich einen in den letzten 70 Jahren noch nie dagewesenen Rassismus entfachen k\u00f6nnte. Also wenn ich die Berliner Politik, aber auch die Politik der L\u00e4nder, die \u201epolitisch korrekten\u201c Positionen vieler Verb\u00e4nde und die Haltung vieler meiner Kollegen aus den Medien kritisiere, habe ich einen Eigennutz. Ich habe n\u00e4mlich drei Kinder, die deutscher nicht sein k\u00f6nnten und dennoch tragen sie meinen arabischen Nachnamen. Ich m\u00f6chte nicht, dass sie oder ihre Kinder sich eines Tages hier rechtfertigen m\u00fcssen, warum sie ein Teil Deutschland sind. Deshalb bin ich heute hier.<br \/>\nSeitdem ich den Islam kritisiere, erlebe ich eine unglaubliche Hetzjagd. Sie beginnt mit Drohung und erstreckt sich \u00fcber Diffamierung, Verunglimpfung bis hin zu Dauer-Gerichtsprozessen, die meiner Frau und mir unsere letzten Ersparnisse auffressen.<br \/>\nIch wehre mich entschieden gegen Zensur, und als jemand, der die Despotie des Nahen Ostens sowohl in den ersten 19 Jahren meines Lebens als auch sp\u00e4ter als Fernsehjournalist f\u00fcr deutsche Medien vor Ort hautnah erlebte, stelle ich mit Befremden fest, dass unsere Demokratie, dieses wunderbare Kulturgut der offenen Gesellschaft, stark eingeschr\u00e4nkt wird. Ich k\u00f6nnte Ihnen viele Beispiele zeigen und sie auch empirisch belegen, wie Deutschland tagt\u00e4glich demokratische Fundamente aufgibt.<br \/>\nGegen diese Entwicklung werde ich mich als jemand, dessen Kompass das Grundgesetz ist, stets mit allen rechtsstaatlichen Mitteln wehren und sie keinesfalls als \u201eNaturgesetz\u201c hinnehmen. Deshalb stehe ich heute hier!<br \/>\n1832 zeigten \u00fcber 20.000 Menschen Mut und Willen, gegen absolutistische Missst\u00e4nde zu protestieren und f\u00fcr Meinungsfreiheit zu demonstrieren. 1832 gab es viele Redner auf dem Hambacher Fest, die zum Sturz des damaligen politischen Systems aufriefen. Das tut heute keiner von uns. Niemand will unser System st\u00fcrzen, sondern die Politik f\u00fcr das, was hier im Alltag geschieht, sensibilisieren. Alles, was die Menschen wollen, ist, dass unsere legitimen politischen Vertreter die Sorgen der Menschen wahrnehmen und diese nicht degradieren.<br \/>\nBei der Lekt\u00fcre von damals stie\u00df ich auf eine Rede von Johann August Wirth, der an diesem Ort vor 186 Jahren sagte: \u201eDieses sch\u00f6ne Land wird verw\u00fcstet und gepl\u00fcndert, zerrissen und entnervt, geknebelt und entehrt\u201c. Ob Deutschland heute geknebelt oder entehrt wird, vermag ich nicht zu sagen. Aber dass die Menschen das Gef\u00fchl haben, dass Deutschland gepl\u00fcndert, zerrissen und entnervt sei, ist eine gef\u00fchlte Realit\u00e4t, die von der Politik nicht ignoriert werden darf. Die B\u00fcrger haben Angst und sie m\u00fcssen ihre Angst nicht begr\u00fcnden. Es reicht vollkommen aus, wenn sie Angst haben. Und hier ist die Politik in Pflicht zu nehmen und nicht umgekehrt.<br \/>\nJa, viele w\u00fcrden fragen, wie wir darauf k\u00e4men, die Verh\u00e4ltnisse von damals mit den heutigen zu vergleichen. Dar\u00fcber kann und soll man streiten, aber niemandem darf deshalb der Mund verboten werden.<br \/>\nWenn wir heute Gegner der Mainstream-Politik mit \u201erechtsradikal\u201c und \u201eNazis\u201c betiteln, beleidigen wir nicht nur diese Kritiker, sondern auch die Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus und deren Nachfahren. Wenn wir diese Begriffe inflation\u00e4r verwenden, verharmlosen wir sie, und das w\u00e4re eine fatale Entwicklung. Solche Begriffe als Diffamierungsinstrumentarium gegen Andersdenkende einzusetzen, sind Anf\u00e4nge, die von einer freien und emanzipatorischen Gesellschaft nicht zu tolerieren sind. In einem Artikel von mir f\u00fcr Cicero von 2016 schrieb ich zu Beginn: \u201eJedes Unrecht beginnt mit einer L\u00fcge\u201c. Und gerade diesen Anf\u00e4ngen m\u00fcssen wir wehren. Wir haben Recht auf Wahrheit und Transparenz, und das ist kein einfaches Recht, sondern ein Grundrecht!<br \/>\nVor zwei Wochen sprach ich als Sachverst\u00e4ndiger vor dem Bundestagsausschuss zum islamischen Terroranschlag (andere nennen ihn \u201eislamistisch\u201c \u2013 ein Wort, das im arabischen nicht existiert) vom Breitscheidplatz. Ich sagte: \u201eWir m\u00fcssen eine ehrliche Debatte \u00fcber den Islam f\u00fchren, und wir d\u00fcrfen aus falscher R\u00fccksichtnahme keine Fakten unterschlagen\u201c. Ich wagte spontan einen Vergleich und sagte: \u201eMan k\u00f6nne keinen jungen Menschen von der Naziideologie abbringen und gleichzeitig ihm aus R\u00fccksicht auf seine Gef\u00fchle die furchtbaren und menschenverachtenden \u201aN\u00fcrnberger Rassengesetze\u2018 verheimlichen\u201c.<br \/>\nDaraufhin emp\u00f6rte sich eine Dame, eine Bundestagsabgeordnete der LINKE, gemeinsam mit ihrem Kollegen aus der Fraktion der Gr\u00fcnen, und beide warfen mir vor, ich w\u00fcrde den Islam beleidigen. Gerne h\u00e4tte ich die beiden VolksvertreterInnen gefragt, wer sie erm\u00e4chtigt hat, mir abzusprechen, mich mit meinem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen. Dazu kam es aber nicht, denn ich durfte nicht erwidern. Gerne h\u00e4tte ich der Dame auch gesagt, dass, wenn die europ\u00e4ischen Aufkl\u00e4rer so bek\u00e4mpft worden w\u00e4ren, wie sie uns Aufkl\u00e4rer aus dem Islam bek\u00e4mpft, w\u00fcrde sie nicht dasitzen, wo sie heute sitzt, und sich als Frau und Volksvertreterin frei entfalten k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine Damen und Herren, zwischen meinem ersten und heutigen Besuch in Hambach liegen 39 Jahre. In der Zwischenzeit, und da ich heute nicht so weit von Hambach entfernt wohne, besuchte ich diesen Ort unz\u00e4hlige Male. Am Anfang als junger Mann und sp\u00e4ter als Vater und Gro\u00dfvater samt Kinder und Enkelkind. Ich freue mich, dass ich heute hier bin und w\u00fcnsche uns allen ein im Sinne der Menschen von 1832 gelungenes demokratisches, deutschlandbejahendes Fest, denn dieses Land hat verdient, neu entdeckt zu werden. Und noch zwei S\u00e4tze zum Abschluss.<br \/>\nEin bescheidener Ratschlag von mir, einem eingewanderten Deutschlandliebenden: Sehen Sie Ihre politischen Gegnern stets als politische Gegner, aber niemals als Feinde, denn keiner hat das Recht, den politischen Diskurs zu verspielen.Und noch ein Satz zum Abschluss. F\u00fcr Sie ist Deutschland in erster Linie die Heimat Ihrer Vorv\u00e4ter, und f\u00fcr mich ist Deutschland die Heimat meiner Werte, jener Werte, die nach einem harten Kampf Ihrer Vorfahren aus der Aufkl\u00e4rung geboren wurden. Lassen Sie uns gemeinsam diese Heimat als unsere gemeinsame Wertegemeinschaft mit allen rechtsstaatlichen Mitteln vor politischer Ignoranz und Arroganz sch\u00fctzen, denn die Dialektik der Geschichte kennt kein Erbarmen mit den Relativierern. Ich danke Ihnen.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Dies ist der Text einer Rede, die <a title=\"Karim\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/karim\/\">Imad Karim<\/a> am Samstag vergangener Woche auf dem sogenannten \u201eNeuen Hambacher Fest\u201c hielt.<\/em><br \/>\n13.5.2018, Imad Karim,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/nein_ich_kam_nicht_als_asylbewerber\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/nein_ich_kam_nicht_als_asylbewerber<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Karim.<\/strong><br \/>\nNehmen Sie meinen aufrichtigen Dank f\u00fcr Ihre bewundernswerte Rede entgegen. Sie sprechen nicht nur mir aus dem Herzen.\u00a0 Und nicht nur ich, zumindest glaube ich das, habe den Kanal voll von selbsternannten Gutmenschen und Politikern die meinen,\u00a0 der Mehrheit ihre Meinung auf zu zwingen. Die Arroganz dieses Typus Mensch verhindert ein differenziertes herangehen an die Fl\u00fcchtlingsproblematik und bringt Menschen wie Sie ohne Grund in Erkl\u00e4rungsnot. Allein das schon ist Grund genug den Etablierten das Vertrauen zu entziehen. Zum Wohle Deutschlands.<br \/>\n13.5.2018, Steffen Brandt, AO.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unbegreiflich, unsere Presse<\/strong><br \/>\nIn der WELT erschienen zwei Artikel \u00fcber diese Veranstaltung in Hambach, beide in der \u00fcblichen Weise diffamierend &#8211; Rechtspopulismus, \u201crechte Reden\u201d usw. Keiner der Artikel war als \u201cMeinung\u201d \u00fcberschrieben. Angesichts dieser grossen Rede von Herrn Karim ist mir das v\u00f6llig unbegreiflich. Wieder mal frage ich mich, was in Journalisten wie Holger Kreitling vorgeht und was sie hoffen, zu erreichen.<br \/>\n13.5.2018, Leo Lepin, AO<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Tr\u00e4nen in den Augen<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Karim, beim Lesen Ihrer Zeilen hatte ich Tr\u00e4nen in den Augen. Ich liebe dieses, mein Vaterland und ich liebe diese, meine Muttersprache &#8211; und es braucht so jemanden wie Sie, der mir so richtig bewusst macht wie verhasst unsere F\u00fchrungseliten (Staat, Medien) mit unseren Werten umgehen. Wie kann man nur ein Konstrukt schaffen wie diese EU und dabei fordern, dass die Menschen ihre Identit\u00e4ten aufgeben sollen? Wie kann man herbeif\u00fchren, dass Staaten \u201c\u00fcberrannt\u201d werden von Menschen einer fremden Kultur, ohne deren Vorhaben zu pr\u00fcfen und ohne das eigene Leistungsverm\u00f6gen zu ber\u00fccksichtigen?<br \/>\n13.5.2018, Leo Hohensee, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ja, es gibt ein Deutschland, das sich zu verteidigen lohnt, das sich zu erhalten lohnt.<\/strong><br \/>\nEs ist etwas Gutes entstanden seit dem 2. Weltkrieg: Deutsche Effektivit\u00e4t und Rationalit\u00e4t kombiniert mit einer gewissen dem\u00fctigen Bescheidenheit. Beides droht zu verschwinden. Die Rationalit\u00e4t scheint bei den Regierenden schon abhanden gekommen zu sein und dazu gesellt sich nun auch der Verlust der Bescheidenheit. Andere Regierungen, die dem deutschen Beispiel nicht folgen wollen, werden in den Medien verunglimpft. Dieses Verhalten scheint nicht etwa auf einem gesunden Selbstbewusstsein zu basieren, sondern erscheint als besserwisserische Arroganz. Wenn sich in Deutschland Rationalit\u00e4t und Bescheidenheit verabschieden, verhei\u00dft das nichts Gutes.<br \/>\n13.5.2018, Werner Arning, AO\u00a0.<br \/>\n.<br \/>\nEin wahrhaft gro\u00dfartiger, zumal aufr\u00fcttelnder Beitrag \u00fcber die Befindlichkeiten dieses Volkes. Eigentlich ist es ersch\u00fctternd, dass uns in letzter Zeit immer wieder in anderen Kulturkreisen sozialisierte Menschen unsere eigenen Werte erkl\u00e4ren m\u00fcssen. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Deutschland eine sehr reiche lange Geschichte hat, die man nicht auf zw\u00f6lf Jahre Naziherrschaft reduzieren kann und darf. So schrecklich diese Zeit auch war. Ich w\u00fcnsche Ihrem Artikel eine sehr weit gestreute Verbreitung, lieber Herr Karim. Ich selbst werde ihn kopieren und in meinem Freundeskreis verteilen. Ich bin gespannt, wie einige meiner wohlstandverwahrlosten Bekannten reagieren werden, die alles Wert-Konservative vehement bek\u00e4mpfen und als reaktion\u00e4r und gar spie\u00dfig desavouieren. Dankbar bin ich dem Autor f\u00fcr den Hinweis, dass es die vom Westen erfundene Beschwichtigungs-Vokabel \u201cIslamismus\u201d im Arabischen gar nicht gibt. Da hat sogar der t\u00fcrkische Diktator Erdogan einmal recht, wenn er kategorisch behauptet,, es g\u00e4be nur einen Islam. Punkt. Ich w\u00fcnsche mir noch viele weitere erhellende und gl\u00e4nzend geschriebene Artikel von Iman Karim.\u00a0 Zurzeit erscheint er noch wie der Rufer in der W\u00fcste. Doch die Zeiten \u00e4ndern sich. Und langsam, aber sicher wachen angesichts der stetig unhaltbarer werdenden Zust\u00e4nde in unserem Lande immer mehr B\u00fcrger auf. Das gibt zumindest Hoffnung.<br \/>\n13.5.2018, Uta Buhr, AO\u00a0 .<br \/>\n.<br \/>\nSehr geehrter Herr Karim. vielen Dank f\u00fcr die kluge und bewegende Rede anl\u00e4\u00dflich des Neuen Hambacher Fests 2018. Diese Rede ist doppelt wertvoll, weil sie von einem Moslem kommt.<br \/>\n13.5.2018, Dr. Bredereck, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Selbsthass der Deutschen<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Karim. Ich kann Ihrer einfach gehaltenen und verst\u00e4ndlichen Rede nur vollumf\u00e4nglich zustimmen. Die Wurzel allen \u00dcbels liegt meiner Meinung nach im Selbsthass der Deutschen, den es so in der Geschichte noch nie gegeben hat. Dies hat sicherlich mit der j\u00fcngsten Geschichte Deutschlands zu tun und wird durch das schon in den Schulen vermittelte Geschichtsbild befeuert. Dazu kommt die Blindheit gegen\u00fcber dem Islam, der eben nicht nur eine Religion ist, sondern mit einem extremen politischen Anspruch verkn\u00fcpft ist. Den hat das europ\u00e4ische Christentum in langen K\u00e4mpfen \u00fcberwunden. Wer glaubt, alles B\u00f6se k\u00e4me von den Deutschen, ist geistig beschr\u00e4nkt, geschichtsvergessen und nicht besser als der, der glaubt, alles B\u00f6se k\u00e4me von den Juden. Rechtsextremismus und Linksextremismus (und der wird heute hofiert) sind immer die zwei Seiten der gleichen Medaille. Freiheit und Rechte hat man aber immer nur solange, wie man sie sich bewahren kann. Diese und andere Erkenntnisse zu gewinnen ist schwer, wenn man eine ideologische Monstranz im Kopf hat. Leider muss ich sagen, dass auch Ihr aufr\u00fcttelnder Weckruf die Dinge so schnell nicht \u00e4ndern kann. Nichts ist so hart, wie das Brett vor dem Kopf.<br \/>\n13.5.2018, Joachim Lucas, AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Respekt, w\u00fcrdevollen Umgang und menschliche Neugierde &#8211; das fehlt<\/strong><br \/>\nEtwa in der Mitte, Herr Karim, schreiben Sie von \u201c(&#8230;) Respekt, w\u00fcrdevollen Umgang und menschliche Neugierde (&#8230;)\u201d, die das damalige Deutschland entgegenbrachte. Als Deutscher, in den fruehen 80er-Jahren geboren und dementsprechend aufgewachsen\/erzogen worden, sind es eigentlich genau diese drei Dinge, die im Rueckblick immer gefehlt haben an meinen Mitbuergern. Erwachsene, die keinen wuerdevollen Umgang mit mir als Kind hatten, Lehrer und Professoren, die den ihnen entgegengebrachten Respekt nicht erwiderten, und eine Gesellschaft, die jegliche Art von Neugier nicht akzeptierte. Tja, und so viel anders ist das auch heute nicht. Wir Deutschen waren schon immer besser darin, uns gegenseitig niederzumachen, als gemeinsame Sache zu machen. Daran krankt das Land seit Jahrzehnten, wie an einer Immunschwaeche. Und nun kommt ein Angriff von aussen auf diesen geschwaechten Organismus dazu. Aber er schleppt sich weiterhin jeden Tag zur Arbeit. Wie das, sollte sich nichts aendern (wofuer ich keine Anzeichen sehe), enden wird, ist wohl klar. Mir kruemmt sich die Seele im Leib ob dieser Entwicklung, an der ich nichts aendern kann. Das Ausland will mich nicht, und daher werde ich es wohl halten muessen, wie von Erich Kaestner beschrieben:\u00a0 \u201eIch bin ein Deutscher aus Dresden in Sachsen. Mich l\u00e4\u00dft die Heimat nicht fort. Ich bin wie ein Baum, der \u2013 in Deutschland gewachsen \u2013 wenn\u2019s sein muss, in Deutschland verdorrt.\u201c Es war mir leider nicht moeglich, mit in Hambach dabei zu sein, daher bedanke ich mich hier und heute fuer Ihre Rede und die schoenen Worte ueber unser Land!<br \/>\n13.5.2018, Chr. K\u00fchn, AO<br \/>\n.<br \/>\nDanke f\u00fcr den sch\u00f6nen und zitierf\u00e4higen Satz \u201cMit Selbsthass und Selbstverachtung kann keiner einem Menschen aus einem anderen Kulturkreis ehrliche Liebe und Achtung entgegenbringen.\u201d Wegen solcher Bonmots lese ich die Achse.<br \/>\n13.5.2018, Marla Arbogast, AO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prof Otte: Wiedergeburt des Vaterlandes<\/strong><br \/>\nIn seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede macht Otte mit dem Vorwurf des Mi\u00dfbrauchs jenes historischen Festes kurzen Proze\u00df, indem er aus der Originalrede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer aus dem Jahre 1832 zitiert: \u201eEs ist dies der Gedanke des heutigen Festes. Der Gedanke, der deutsche B\u00fcrger auf dieser H\u00f6he versammelt und den Millionen andere Deutsche mitempfinden. Der Gedanke der Wiedergeburt des Vaterlandes. (\u2026) Es lebe das freie, das einige Deutschland!\u201c Eine Haltung, f\u00fcr die linke Demonstranten wie solche vor der Schlo\u00dfruine ebenso wenig stehen, wie weite Teile der heutigen Eliten in Medien und Politik. &#8230;<br \/>\n\u201eFrau Merkel ist der Horror f\u00fcr dieses Land\u201c. Man wolle offenbar eine \u201edestruktive Politik weiterbetreiben, koste es, was es wolle\u201c, deswegen habe man sich wieder in eine gro\u00dfe Koalition gefl\u00fcchtet. F\u00fcr Otte, der auch die CDU-Mitgliederinitiative \u201eWerte Union\u201c unterst\u00fctzt, sollte sich die Union hingegen zuk\u00fcnftig ganz anders aufstellen: \u201eEs kann nur gehen mit einer Koalition aus CDU\/CSU, FDP und AfD.\u201c Tats\u00e4chlich wirkt es ein wenig so, als sei das \u201eNeue Hambacher Fest\u201c der Versuch, den Weg zu einer solchen Koalition zu ebnen. &#8230;<br \/>\nAlles vom 6.5.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/deutschland\/2018\/einigkeit-freiheit-und-volkssouveraenitaet\/\">https:\/\/jungefreiheit.de\/politik\/deutschland\/2018\/einigkeit-freiheit-und-volkssouveraenitaet\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p><strong>Rede von Vera Lengsfeld beim Neuen Hambacher Fest 2018<\/strong><br \/>\n&#8222;Die Friedliche Revolution von 1989 hat es gezeigt: Wenn sich gen\u00fcgend viele Menschen finden, die den Herrschenden die Legitimation absprechen und die Gefolgschaft verweigern, bricht auch ein bis an die Z\u00e4hne atomar bewaffnetes System zusammen.&#8220; Die Rede von Vera Lengsfeld auf dem Neuen Hambacher Fest 2018 in vollem Wortlaut.<br \/>\nLiebe Freunde, liebe Vertreter der freiheitsvergessenen Medien,<br \/>\nam heutigen Tag feiern wir die Freiheit, die Freiheit, die von den Teilnehmern des Hambacher Festes 1832 ersehnt und gefordert wurde. Wir feiern und sch\u00fctzen die Freiheit, die uns peu \u00e0 peu wieder entzogen wird. Unser Freiheitsdichter Friedrich Schiller hat es auf den Punkt gebracht. \u201eDie ganze Weltgeschichte ist ein ewig wiederholter Kampf der Herrschsucht gegen die Freiheit.\u201c Deshalb sind wir heute hier: als K\u00e4mpfer gegen die Herrschsucht und f\u00fcr die Freiheit.<br \/>\nDie \u201eKritiker\u201c des Neuen Hambacher Festes behaupten, wir w\u00fcrden die Tradition von 1832 \u201eokkupieren\u201c. Es w\u00e4re eine linke Bewegung gewesen. Nein, es war ein b\u00fcrgerlicher Aufstand gegen die Herrschsucht, ein Kampf f\u00fcr die b\u00fcrgerlichen Rechte und Freiheiten, f\u00fcr die auch die Linke stand, als sie noch emanzipatorisch war und die sie heute, wo sie sich endg\u00fcltig auf die Seite der Herrschsucht geschlagen hat, nur noch verbal hochh\u00e4lt, in der Praxis aber erbittert bek\u00e4mpft.<br \/>\nKlingt Jacob Friedrich Siebenpfeiffers Rede, die er 1832 hier hielt, nicht aktuell?<br \/>\n<em>\u201e\u2026 Wir widmen unser Leben der Wissenschaft und der Kunst, wir messen die Sterne, pr\u00fcfen Mond und Sonne, wir stellen Gott und Mensch, H\u00f6ll\u2019 und Himmel in poetischen Bildern dar, wir durchw\u00fchlen die K\u00f6rper- und Geisterwelt: aber die Regungen der Vaterlandsliebe sind uns unbekannt, die Erforschung dessen, was dem Vaterlande Noth thut, ist Hochverrath, selbst der leise Wunsch, nur erst wieder ein Vaterland, eine frei-menschliche Heimath zu erstreben, ist Verbrechen. Wir helfen Griechenland befreien vom t\u00fcrkischen Joche, wir trinken auf Polens Wiedererstehung, wir z\u00fcrnen, wenn der Despotism der K\u00f6nige den Schwung der V\u00f6lker in Spanien, in Italien, in Frankreich l\u00e4hmt, wir blicken \u00e4ngstlich nach der Reformbill Englands, wir preisen die Kraft und die Weisheit des Sultans, der sich mit der Wiedergeburt seiner V\u00f6lker besch\u00e4ftigt, wir beneiden den Nordamerikaner um sein gl\u00fcckliches Loos, das er sich muthvoll selbst erschaffen: aber knechtisch beugen wir den Nacken unter das Joch der eigenen Dr\u00e4nger; wenn der Despotism auszieht zu fremder Unterdr\u00fcckung, bieten wir noch unsern Arm und unsere Habe; die eigene Reformbill entsinkt unsern ohnm\u00e4chtigen H\u00e4nden \u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ein paar kleine \u00c4nderungen nur und wir haben den aktuellen Zustand Deutschlands. Was wollt ihr eigentlich, fragen die Gegner des Neuen Hambacher Festes, wir haben doch alles, was die Hambacher wollten: Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, ein Grundgesetz, freie und geheime Wahlen und Wohlstand f\u00fcr alle. Ja, Zuckererbsen f\u00fcr jedermann, wie es sich der Zeitgenosse der Hambacher Heinrich Heine w\u00fcnschte, sogar f\u00fcr jene, die sie nicht mit eigenen H\u00e4nden erwarben. Es sind alle Voraussetzungen f\u00fcr ein gutes Leben f\u00fcr alle vorhanden. Noch, muss man hinzuf\u00fcgen, denn jene, die von Herrschsucht getrieben werden, sind gerade dabei, diese Grundlagen sowohl in materieller als auch in kultureller Hinsicht nachhaltig zu zerst\u00f6ren.<br \/>\nFangen wir bei der Meinungsfreiheit an, die Voraussetzung f\u00fcr alle andern Freiheiten ist. Jeder kann seine Meinung frei und \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern, so wie es das Grundgesetz garantiert, wird uns entgegengehalten. Widerspruch m\u00fcsse man dabei in Kauf nehmen. So weit, so gut. Wie aber sieht die Realit\u00e4t aus?<br \/>\nNehmen wir die \u201eGemeinsame Erkl\u00e4rung 2018\u201c, mit der inzwischen mehr als 150.000 B\u00fcrger unseres Landes die Wiederherstellung von Recht und Gesetz an den Grenzen unseres Landes fordern. Es gibt zahlreiche Reaktionen, in den Medien, die wenigsten sind sachlich. Wir haben offenbar einen wunden Punkt getroffen. Noch nie sind zwei klare S\u00e4tze solchen Exegesen unterzogen worden. Die Kritik bezog sich dann vor allem darauf, was man uns unterstellte, nicht darauf, was wir wollen: Die Wiedereinsetzung der Rechtsstaatlichkeit.<br \/>\nZu den \u00f6ffentlichen Reaktionen geh\u00f6rt, dass Unterzeichnern zum Teil existenzbedrohende Sanktionen angedroht wurden. Der Verleger des LIT-Verlages Hopf wurde durch eine Kampagne zu einem Widerruf gezwungen, der an stalinistische Zeiten erinnert. Das ist kein Ruhmesblatt f\u00fcr die \u201eDemokraten\u201c, die das erzwungen haben. Denen ist ihr Vorgehen aber gar nicht peinlich. Im Gegenteil: Die Wissenschaftlerin Frau Ebner verk\u00fcndet, ohne schamrot zu werden, dass sie mit ihrer \u201eForschungsgruppe\u201c alle 2018 Erstunterzeichner unserer Erkl\u00e4rung durchleuchtet h\u00e4tte. Die meisten h\u00e4tten ein \u201erechtes Umfeld\u201c. Schamloseste Schn\u00fcffelei unter Verletzung aller Datenschutzbestimmungen ist heute nicht nur salonf\u00e4hig, sondern wird von den Medien eifrig gef\u00f6rdert und verbreitet. Ebner leitet die Online Civil Courage Initiative, ein Netzwerk mit \u00fcber einhundert NGOs, die im deutschsprachigen Raum gegen die Hassreden im Netz k\u00e4mpfen. Dabei wird \u201em\u00f6glichst innovativ\u201c vorgegangen. Es werden Fake-Identit\u00e4ten aufgebaut, um Vertrauen zu erwerben, das es erm\u00f6glicht, interessante Informationen zu bekommen. Das kenne ich nur zu gut. Die Staatssicherheit nannte solche Fake-Identit\u00e4ten \u201eInoffizielle Mitarbeiter\u201c. Das Innovative an den Netz IM ist, dass sie im eigenen Auftrag unterwegs sind.<br \/>\n\u2013 Quelle: Berliner Zeitung \u00a92018<br \/>\nDiesem Beispiel, das zeigt, wie schlimm es um die Meinungsfreiheit in unserem Land bestellt ist, k\u00f6nnten weitere hinzugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>In der taz wurde in einem Kommentar gefordert, dass Leute wie die Unterzeichner der Erkl\u00e4rung so angeprangert werden m\u00fcssten, dass sie sich nicht mehr zum B\u00e4cker trauen k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich wird von linken und keineswegs nur von linksradikalen Gruppen, immer mal wieder gefordert, diesem oder jenem Andersdenkenden kein Podium zu bieten, keinen Raum zu vermieten, kein Obdach zu gew\u00e4hren, kein Essen und kein Bier zu servieren. Wirte, die sich diesen Vorgaben nicht beugen wollten, wurden schon mitten unter uns in Deutschland in den Ruin getrieben \u2013 und kaum einer hat es gemerkt. Das erinnert an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte, was denen, die solche Forderungen stellen und entsprechende Kampagnen betreiben, offenbar nicht auff\u00e4llt.<\/p>\n<p>Ich sehe keine \u201edemokratiefeindlichen Kr\u00e4fte\u201c unter den Unterzeichnern. In einer Demokratie gibt es normalerweise eine demokratische Rechte, wie es eine demokratische Linke gibt. In Deutschland ist diese Balance au\u00dfer Kraft gesetzt, weil Politik und ver\u00f6ffentlichte Meinung alles anprangern, was dem linken Mainstream widerspricht. Es gibt keine Debatten mehr, kein Austausch und Abw\u00e4gen unterschiedlicher Argumente. Das ist Gift f\u00fcr eine funktionierende Demokratie. Das heutige Deutschland wird einer Gesinnungsdiktatur immer \u00e4hnlicher. Wir wollen diese Schieflage wieder ins Lot bringen und fordern deshalb die R\u00fcckkehr der politischen Debatte.<br \/>\nVon den \u201eRechten\u201c wird st\u00e4ndig Distanzierung verlangt, die Linke dagegen denkt gar nicht daran, sich von Verbalradikalismus \u00e0 la \u201eDeutschland, du mieses St\u00fcck Schei\u00dfe\u201c oder die Gewaltanwendung der Antifa zu distanzieren. Die gr\u00f6lende, pr\u00fcgelnde, Steine schmei\u00dfende Antifa ist willkommenes Mitglied im \u201eB\u00fcndnis gegen Rechts\u201c.<br \/>\nUns wird vorgehalten, es g\u00e4be gar keinen Gesetzesbruch an unseren Grenzen. Das sagen zum Teil die gleichen Leute, die 2015 noch unsere Kanzlerin daf\u00fcr gelobt haben, dass sie die Moral h\u00f6her gestellt hat, als die Gesetze. Ich nenne nur Heribert Prantl von der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c und Kardinal Marx.<\/p>\n<p>Als die Grenz\u00f6ffnung t\u00e4glich zehntausende Einwanderer anzog, also auf dem H\u00f6hepunkt der illegalen Masseneinwanderung, sagte Angela Merkel in der Sendung \u201eWas nun?\u201c des ZDF am 13.November 2015: \u201eIch k\u00e4mpfe f\u00fcr den Weg, den ich mir vorstelle, f\u00fcr meinen Plan, den ich habe, \u2026 aus Illegalit\u00e4t Legalit\u00e4t zu machen.\u201c<br \/>\nDie Kanzlerin hat damit in aller Deutlichkeit klar gemacht, dass es sich nicht um einen Unfall handelte, als sie im September 2015 die Grenzen f\u00fcr eine beispiellose Masseneinwanderung \u00f6ffnete, sondern dass es ihr Plan war. Inzwischen wird der ungesetzliche Zustand an unseren Grenzen zu einer Art Gewohnheitsrecht erkl\u00e4rt.<br \/>\nWas ihr Plan ist, hat die Kanzlerin der Bev\u00f6lkerung bis heute nicht verraten. Aber langsam wird klar, dass die Masseneinwanderung verstetigt werden soll, hinter dem R\u00fccken der Bev\u00f6lkerung, die das mit gro\u00dfer Mehrheit ablehnt.<br \/>\nEinerseits wird auf allen Kan\u00e4len geleugnet, dass die Masseneinwanderung ungebremst weiter geht, indem man die t\u00e4glich 500 illegalen Einwanderer in unser Land, was im Jahr an die 200.000 ergibt, zum \u201etr\u00f6pfeln\u201c erkl\u00e4rt. Andererseits taucht der einwandernde Familiennachzug anerkannter Asylbewerber in keiner Einwanderungsstatistik mehr auf.<\/p>\n<p>Innenminister Seehofer, der vor seinem Amtsantritt markig get\u00f6nt hatte, mit ihm w\u00e4re die Grenz\u00f6ffnung von 2015 nicht passiert, setzt das illegale Grenzregime fort. F\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit hat er eine Verl\u00e4ngerung der Grenzkontrollen an der \u00f6sterreichischen Grenze angek\u00fcndigt. Das ist aber eine Irref\u00fchrung, denn die Kontrollen hei\u00dfen nicht, dass eine einziger \u201eFl\u00fcchtling\u201c zur\u00fcckgewiesen wird. Nach wie vor kommen an die 80% der Einreisewilligen ohne Papiere. Sobald sie das Wort \u201eAsyl\u201c sagen, werden sie eingelassen. Selbst wenn festgestellt wird, dass der Einlass Begehrende bereits in einem andern EU-Land Asyl beantragt hat, f\u00fchrt das nicht zu seiner Zur\u00fcckweisung.<\/p>\n<p>Keine Kontrollen will Seehofer mehr bei Fl\u00fcgen aus Griechenland durchf\u00fchren lassen. Mit solchen Fl\u00fcgen kommen inzwischen ungez\u00e4hlte \u201eFl\u00fcchtlinge\u201c ganz ungehindert nach Deutschland.<\/p>\n<p>Nun soll die Bev\u00f6lkerung an die n\u00e4chste Stufe von Merkels Plan gew\u00f6hnt werden. Aufmerksame Leser des \u201eRegierungsprogramms\u201c der CDU im letzten Bundestagswahlkampf fanden den \u00fcberraschenden Abschnitt, dass Deutschland seinen humanit\u00e4ren Verpflichtungen aus \u201eResettlement und Relocation\u201c nachkommen werde. Da tauchten die beiden Begriffe zum ersten Mal in einer weit verbreiteten Ver\u00f6ffentlichung auf. Nachfragen im \u201ebegehbaren Wahlprogramm\u201c in Berlin ergaben, dass die dort eingesetzten Jungpolitiker nicht beantworten konnten, worum es sich dabei handelt. Nachfragen bei Wahlk\u00e4mpfern vor Ort erbrachten auch keine Ergebnisse. Keiner der befragten Bundestagskandidaten konnte sagen, was Resettlement und Relocation bedeutet.<\/p>\n<p>Vor Kurzem kam die Meldung, dass in Deutschland mehr als 10.000 Menschen aus Nordafrika und dem Nahen Osten in Deutschland \u201eeine neue Heimat finden\u201c sollen. Das hei\u00dft, sie werden in Deutschland angesiedelt. Nach Angaben des EU-Fl\u00fcchtlingskommissars Dimitris Avramopoulos nimmt die Bundesrepublik die \u201eFl\u00fcchtlinge\u201c im Rahmen eines EU-Umsiedlungsprogramms auf. Ein solches Umsiedlungsprogramm ist bisher vor der Bev\u00f6lkerung geheim gehalten worden, geschweige denn, dass es jemals diskutiert oder gar demokratisch beschlossen worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Aus \u201eIllegalit\u00e4t Legalit\u00e4t\u201c machen hei\u00dft also, dass in Zukunft, in jedem Jahr neue Umsiedler nach Europa, das hei\u00dft, haupts\u00e4chlich Deutschland, gebracht werden. Und das, obwohl im letzten Jahr Deutschland mehr Asylbewerber aufgenommen hat, als alle anderen EU-L\u00e4nder zusammen!<\/p>\n<p>Weil aus anderen Mitgliedstaaten bereits Zusagen f\u00fcr die Aufnahme von insgesamt 40.000 Fl\u00fcchtlingen vorliege, sei das Ziel des \u201eResettlement-Programms\u201c, in der EU 50.000 Neuansiedlungspl\u00e4tze zu schaffen, bereits erf\u00fcllt und werde wohl sogar \u00fcbertroffen, jubelt der EU-Kommissar Avramopoulos.<\/p>\n<p>Wie der Plan von EU und Kanzlerin Merkel f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr aussieht, wird uns noch nicht verraten. Aber aus sozialistischen Zeiten wissen wir, dass jeder Plan immer \u00fcbererf\u00fcllt werden muss. Wir k\u00f6nnen uns also auf wachsende \u201eUmsiedlungszahlen\u201c einrichten. Es wird daher h\u00f6chste Zeit, sich mit den UNO- und EU-Umsiedlungsprogrammen zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Deutschland hat sich unter der Last der Masseneinwanderung bereits massiv ver\u00e4ndert. Kein Volksfest, kein Weihnachtsmarkt mehr ohne Merkel-Poller, keine Veranstaltung ohne aufwendige Sicherungsma\u00dfnahmen. Polizeilicher Rat an Frauen, nicht mehr allein joggen oder bei Dunkelheit nicht mehr ohne m\u00e4nnliche Begleitung auf die Stra\u00dfe zu gehen. Wohnungen und Einfamilienh\u00e4user, die inzwischen Festungen gleichen, wo man vor wenigen Jahren noch die Schl\u00fcssel stecken lassen konnte, bewaffneter Wachschutz vor j\u00fcdischen Einrichtungen \u2013 das ist inzwischen trauriger Alltag in Deutschland.<\/p>\n<p>Trotzdem wird uns allen Ernstes eine Statistik pr\u00e4sentiert, die angeblich sinkende Kriminalit\u00e4tsraten beweisen soll. Wer hat gesagt, dass er nur der Statistik traut, die er selbst gef\u00e4lscht hat? Churchill?<br \/>\nZum Beispiel werden Gewalttaten, bei denen die T\u00e4ter nicht ermittelt werden k\u00f6nnen, in der Statistik automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet. Man muss inzwischen genau, manchmal zwischen den Zeilen lesen, wie einst in der DDR. Die Meldung hie\u00df: \u201eFast zehn Prozent weniger Straftaten erfasst, als im Vorjahr\u201c. Erfasst, nicht ver\u00fcbt. Dazu eine Anekdote aus der Realit\u00e4t: ein Manager steht auf dem Essener Hauptbahnhof im Wartebereich der 1.Klasse, als er von einer Gruppe junger M\u00e4nner nicht biodeutschen Ursprungs umkreist, geschubst und \u00fcberall befingert wird. Als sie von ihm ablassen und fl\u00fcchten, steht er wie ein gerupftes Huhn da. Brieftasche, Handy, I-Pad, Fotoapparat, Koffer, Uhr \u2013 alles weg. Als er zur Bahnhofspolizei geht, um Anzeige zu erstatten, weigern sich die Beamten. Es w\u00e4re aussichtslos und w\u00fcrde deshalb nur die Statistik versauen. Die angeblich sinkende Kriminalit\u00e4tsrate ist eine Irref\u00fchrung der Bev\u00f6lkerung \u2013 Orwell-Sprech.<br \/>\nSo etwas kann nicht ohne Verrenkungen von \u201eExperten\u201c wie dem Kriminologen Pfeiffer pr\u00e4sentiert werden. Um sch\u00f6nzureden, dass trotz allem die Straftaten der Einwanderer signifikant h\u00e4ufiger sind, als die Biodeutscher, muss man sich etwas einfallen lassen. Pfeiffer l\u00f6st das Dilemma mit der unbewiesenen Behauptung, angeblich w\u00fcrde eher Anzeige erstattet, wenn der T\u00e4ter ein Mohammed oder Ali sei. Nach meiner Erfahrung ist es eher umgekehrt. Besonders Straftaten krimineller Clans, deren Existenz inzwischen nicht mehr geleugnet werden kann, werden nur sehr z\u00f6gerlich angezeigt, aus Angst vor Rache.<br \/>\nWie steht es mit der Demonstrationsfreiheit? Nach wie vor ein durch das Grundgesetz garantiertes Recht. Man kann erfolgreich Demonstrationen anmelden. Sobald es aber eine Demonstration gegen die politisch-korrekten Meinungsvorgaben aus Politik und Mainstream-Medien ist, melden die Demokraten in Politik und Medien so lange Bedenken an, bis die Antifa auf den Plan tritt.<\/p>\n<p>Wieder ein Beispiel: Im vergangenen Monat gab es in K\u00f6ln eine Demonstration von B\u00fcrgern aus der Mitte der Gesellschaft gegen die \u201eNetzwerkdurchsetzungsgesetz\u201c genannte Zensurverordnung des ehemaligen Justizministers Maas. Das \u00fcbliche breite B\u00fcndnis aus SPD, Gewerkschaftern, Linken, Gr\u00fcnen und Gelegenheits-Antifanten versuchte unter Bruch der Auflagen, Abstand zu halten, drei Stunden lang mit allem, was die Lungen hergaben, den Protest gegen die Zensur niederzubr\u00fcllen.<\/p>\n<p>Das Pikante dabei: Weder wussten die l\u00e4rmenden Linken, dass ihre Bundestagsvizepr\u00e4sidentin Petra Pau eine der besten Reden gegen das Maas-Gesetz gehalten hatte, noch hatten die Vertreter der Gr\u00fcnen Jugend, die den Protest gegen das Zensurgesetz \u201eNazi\u201c fanden, dass ihr Bundestagsabgeordneter Konstantin von Notz einer der eifrigsten K\u00e4mpfer gegen dieses Gesetz ist. Er w\u00e4re also auch ein \u201eNazi\u201c.<br \/>\nOder nehmen wir die Frauendemo gegen Gewalt, die im Februar diesen Jahres in Berlin stattfand. Laut Medien eine AfD-Veranstaltung, bei der Rechtsradikale eine f\u00fchrende Rolle gespielt haben sollen. Deswegen gab es eine Anfrage der Linke-Fraktion des Berliner Angeordnetenhauses an den Innensenator. Laut Auskunft des Berliner Senats lag die Teilnahe von rechtsextremen Kr\u00e4ften \u201eim niedrigen einstelligen Bereich\u201c. Alles andere ist Propaganda und Diffamierung des berechtigten Anliegens der Frauen. An der laut Gesetz immer noch illegalen Blockade des Frauenmarsches haben sich \u00fcbrigens auch Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses beteiligt. Ich habe von keinerlei Besorgnis dar\u00fcber geh\u00f6rt, dass Gesetzgeber dazu \u00fcbergegangen sind, Gesetze mit F\u00fc\u00dfen zu treten. Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gilt in einer Demokratie f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Wie steht es mit der Reisefreiheit? Kein Problem, Andersdenkenden wird immer h\u00e4ufiger empfohlen, doch auszureisen, wenn ihnen die Entwicklung in Deutschland nicht passt. Und tats\u00e4chlich verl\u00e4sst allj\u00e4hrlich eine f\u00fcnfstellige Zahl von Leistungstr\u00e4gern entt\u00e4uscht unser Land.<\/p>\n<p>Wir stehen hier, weil wir keine Lust haben, uns solche vergifteten Ratschl\u00e4ge zu Herzen zu nehmen. Wir sind hier, weil wir unser Land, unsere emanzipatorischen Errungenschaften, den Rechtsstaat und das Grundgesetz nicht kampflos der Demontage \u00fcberlassen wollen.<\/p>\n<p>Und ja: wir sind f\u00fcr die Herrschaft des Rechts. Alle, auch die Politiker, stehen unter dem Gesetz, nicht dar\u00fcber. Niemand darf unter keinem Vorwand Recht und Gesetz f\u00fcr einen angeblich \u201eh\u00f6heres Gut\u201c au\u00dfer Kraft setzen. Wenn das \u201eneurechts\u201c ist, bitte sehr. Ich nenne das rechtsstaatlich.<\/p>\n<p>Einer der zahllosen Kritiker des Neuen Hambacher Festes, Prof. M\u00fcnkler, der, nachdem er selbst die Erfahrung machen musste, von seinen Studenten denunziert und diffamiert zu werden, daraus offensichtlich den Schluss gezogen hat, auf die Seite der Denunzianten und Diffamierer zu wechseln, hat behauptet, wir h\u00e4tten keine positiven Bezugspunkte, im Gegensatz zu Linken, die sich hinter dem Bild von Rosa Luxemburg versammeln k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ach, die deutschen Professor\u00b4n\u2026die manches besser w\u00fcssten, wenn sie nicht auch fressen m\u00fcssten, wie der Liedermacher Wolf Biermann sang.<\/p>\n<p>Die Linke hat sich nicht nur hinter Rosa Luxemburg versammelt, die am Ende ihres Lebens eine aktive Putschistin war und zu massiver Gewalt gegen die Weimarer Republik aufgerufen hat, die sich am 9.November 1918 formiert hatte. Nein, die 68er Linke, die gerade wieder bejubelt wird, ist mit Bildern von Massenm\u00f6rdern wie Mao, Pol Pot und Ho Chi Minh herumgelaufen, hat den vielfachen M\u00f6rder und Terroristen Che Guevara zu ihrem Idol gemacht, den Diktator Fidel Castro angehimmelt und in der DDR-Diktatur das bessere Deutschland gesehen. Solche \u201eVorbilder\u201c wollen und brauchen wir nicht.<\/p>\n<p>Unsere Leitbilder sind die Widerstandsk\u00e4mpfer gegen Diktaturen, Menschen wie Joachim Fest, der sich schon als Gymnasiast dem Nationalsozialismus entzog, die Studenten der Wei\u00dfen Rose, die ihr Vaterland von den Nazis befreien wollten, die M\u00e4nner des 20. Juli, die bereit waren, einen Diktator zu t\u00f6ten, alle Deutschen, die Juden geholfen haben, unterzutauchen und zu \u00fcberleben, die ihre zugeteilten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter menschlich behandelt haben und deshalb von ihnen in den Hungerjahren 1946\/47 mit Care-Paketen versorgt wurden. Nicht zu vergessen die Aufst\u00e4ndischen des 17. Juni 1953, Charta 77, Solidarnocs und die Wegbereiter der friedlichen Revolution 1989.<\/p>\n<p>In Deutschland wurde die T\u00e4tergeschichte des Nationalsozialismus bis ins Detail aufgearbeitet. Dabei ist es den T\u00e4tern und ihren Nachkommen gelungen, ihre Schandtaten in die aller Deutschen umzuwandeln \u2013 in eine untilgbare Schuld, f\u00fcr die auch die Nachgeborenen bis in all Ewigkeit b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir orientieren uns am Widerstand: Welche Charaktereigenschaften bewahren den Einzelnen davor, sich als Werkzeug von Diktatoren anzudienen oder missbrauchen zu lasen? Was bef\u00e4higt den Einzelnen, der Propaganda zu widerstehen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sie erfolgreich zu verteidigen? Was macht aus uns Menschen nicht eine folgsame, von Politik und Medien manipulierbare Masse, sondern selbstbestimmte Individuen, die ihr Schicksal in die eigenen H\u00e4nde nehmen?<\/p>\n<p>Was gibt uns Hoffnung gegen eine scheinbare \u00dcbermacht?<br \/>\nDie Friedliche Revolution von 1989 hat es gezeigt: Wenn sich gen\u00fcgend viele Menschen finden, die den Herrschenden die Legitimation absprechen und die Gefolgschaft verweigern, bricht auch ein bis an die Z\u00e4hne atomar bewaffnetes System zusammen. Damals verschwand fast \u00fcber Nacht eine ganze politische Klasse. Die Furcht davor steckt den Herrschs\u00fcchtigen bis heute in den Knochen. Deshalb wird immer wieder bestritten, dass es sich damals um eine Revolution gehandelt hat und behauptet, dass die \u201eWende\u201c eigentlich ein Werk von Politikern gewesen sei. Die Wahrheit ist, die Politiker hatten fast ein Jahr lang nichts zu sagen, sie mussten den Ereignissen hinterher rennen Auch heute d\u00fcrfen wir nicht auf die Politik hoffen. Die ehemals emanzipatorische Linke wusste das: \u201eUns aus dem Elend zu erl\u00f6sen, k\u00f6nnen wir nur selber tun.<br \/>\nUnsere \u201eGemeinsame Erkl\u00e4rung 2018\u201c war ein Anfang. Sie konnte nicht totgeschwiegen werden. Der Versuch, sie durch Diskreditierung zu erledigen, ist gescheitert. Immer mehr B\u00fcrger \u00fcberwinden ihre Angst und zeigen Gesicht. Das Sch\u00f6ne daran ist, dass sich die allermeisten Unterzeichner nicht einsch\u00fcchtern und damit mundtot machen lassen.<\/p>\n<p>Am 16. Mai um 15.00 Uhr werden wir die Petition offiziell dem Petitionssauschuss des Deutschen Bundestags \u00fcbergeben. Das ist ein Etappensieg im Kampf um die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit in Deutschland, dem wir weitere hinzuf\u00fcgen werden. Wir werden den politischen Druck aufrechterhalten, damit sich die Abgeordneten z\u00fcgig mit dem Problem befassen und die Gesetzlichkeit wieder herstellen. Wir werden den Druck aufrechterhalten, bis es endlich eine politische Debatte \u00fcber die Einwanderung gibt, die diesen Namen verdient. Wir werden Druck machen, bis die Politiker begreifen, dass sie nicht \u00fcber die K\u00f6pfe der B\u00fcrger hinweg schicksalhafte Entscheidungen \u00fcber die Zukunft unseres Landes treffen k\u00f6nnen. \u00dcber unsere Zukunft wollen und werden wir selbst entscheiden!<br \/>\nIn diesem Sinne: Venceremos!<br \/>\n5.5.2018, Vera Lengsfeld, <a href=\"https:\/\/www.vera-lengsfeld.de\">www.vera-lengsfeld.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Engagement\u00a0&gt;Zukunft\u00a0&gt;Demokratie\u00a0&gt;Hambacher-Fest &nbsp; Neues Hambacher Fest 28.5.23 (29.5.2023) Hambacher Schloss: Tausende von Demokratiefest ausgeschlossen (3.6.2022) Hambacher Fest 1832 &#8211; 2022 (1.6.2022) Hambach: \u201eDemokratiefest\u201c unter Ausschluss der Bev\u00f6lkerung (31.5.2022) Nun ade du mein lieb\u2018 Heimatland\u00a0(1.6.2022) Neues Hambacher Fest 2020 (27.7.2020) Roger Scruton: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/hambacher-fest\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":21084,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-67390","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67390"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112700,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/67390\/revisions\/112700"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}