{"id":66986,"date":"2018-03-19T09:12:36","date_gmt":"2018-03-19T08:12:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=66986"},"modified":"2025-11-09T11:38:57","modified_gmt":"2025-11-09T10:38:57","slug":"buchmesse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/","title":{"rendered":"Buchmesse"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Dichter\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/\">Dichter<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Literatur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Literatur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Buch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buch\/\">Buch<\/a>\u00a0&gt;Buchmesse<\/p>\n<div id=\"attachment_85941\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-85941\" class=\"size-full wp-image-85941\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/schauinsland-wetterbuchen202012-pan-180x84.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-85941\" class=\"wp-caption-text\">Wetterbuchen vom Rosshang in Hofsgrund am Schauinsland am 10.12.2020: Schnee &#8211; Buchen &#8211; Nebel &#8211; Sonne<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buchmesse-seitenwechsel-halle\/\">Buchmesse Seitenwechsel Halle<\/a>\u00a0(9.11.2025)<\/li>\n<li>Die Buchmesse Seitenwechsel in Halle als Vorbote einer neuen Debattenkultur (7.11.2025)<\/li>\n<li>Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: &#8222;Von der Ukraine siegen lernen&#8220; (27.10.2025)<\/li>\n<li>Frankfurter Buchmesse: Debatte statt Zensur (17.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/seitenwechsel-8-9-11-2025-halle\/\">Seitenwechsel 8.\/9.11.2025 Halle<\/a>\u00a0(6.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/seitenwechsel\/\">Alternative Buchmesse \u201eSeitenwechsel: Frei und subventionsfrei<\/a> (17.9.2025)<\/li>\n<li>Alternative Buchmesse &#8222;Seitenwechsel&#8220; am 8.\/9.11.2025 in Halle (8.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/2025-drei-buchmessen-l-f-dd\/\">2025 drei Buchmessen: L, F, DD<\/a> (17.10.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/michael-esfeld-land-ohne-mut\/\">Michael Esfeld: Land ohne Mut<\/a>\u00a0(25.2.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-israel\/\">Slavoj Zizek auf der Buchmesse: Wenn schon eine Frage zu Pal\u00e4stinensern f\u00fcr Tumult sorgt<\/a> (18.10.2023)<\/li>\n<li>Esfeld &#8222;Land ohne Mut&#8220; &#8211; Ausschlu\u00df von der Frankurter Buchmesse (31.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/frankfurter-buchmesse-preise\/\">Frankfurter Buchmesse: Preise<\/a> (25.10.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/erklaerung-2018-rechtsstaat\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/erklaerung-2018-rechtsstaat\/<\/a> (24.3.2018)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tellkamp-diskussionskultur\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tellkamp-diskussionskultur\/<\/a> (20.3.2018)<\/li>\n<li>Leipziger Buchmesse &#8211; Linke und Rechte (18.3.2018)<\/li>\n<li>Meinungsfreiheit: Es geht um linke Deutungshoheit und Macht (17.3.2018)<\/li>\n<li>Streit Tellkamp-Gr\u00fcnbein zeigt umstrittene Identit\u00e4t Deutschlands (16.3.2018)<\/li>\n<li>Monika Maron: Uwe Tellkamp hat nichts falsches gesagt (15.3.2018)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-in-hartz4-tellkamp\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-in-hartz4-tellkamp\/<\/a> (10.3.2018)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/seitenwechsel\/\">Seitenwechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/wissenschaft-politik\/\">Wissenschaft-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/wissenschaft-staat\/\">Wissenschaft-Staat<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Buchmessen<br \/>\nFrankfurt (Main): <a href=\"https:\/\/www.buchmesse.de\">https:\/\/www.buchmesse.de<\/a><br \/>\nLeipzig: <a href=\"https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/de\/\">https:\/\/www.leipziger-buchmesse.de\/de\/<\/a><br \/>\nHalle (Saale): <a href=\"https:\/\/www.messe-seitenwechsel.de\/\">https:\/\/www.messe-seitenwechsel.de\/<\/a><br \/>\n=============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Buchmesse Seitenwechsel in Halle als Vorbote einer neuen Debattenkultur<\/strong><br \/>\nDie Seiten wechseln<br \/>\nAm Anfang des Jahres 2025 verk\u00fcndete die Dresdner Buchh\u00e4ndlerin, Verlegerin, Kulturpolitikerin und k\u00fcnftig auch Messeleiterin Susanne Dagen, da\u00df am 8. und 9. November 2025 eine B\u00fcchermesse neben den beiden etablierten Messen in Frankfurt und Leipzig in Halle an der Saale stattfinden wird. Unter dem Namen \u201eSeitenWechsel\u201c l\u00e4dt man zu einem Fest des Lesens und Debattierens in die Saalestadt. Dies w\u00e4re insofern unspektakul\u00e4r, als da\u00df die Messe eine Veranstaltung unter vielen in Deutschland w\u00e4re, die man entweder besucht oder eben nicht. Das Besondere dieser Messe jedoch ist der politische Gehalt, der mittlerweile mit dem Namen Susanne Dagen (JF-Interview 43\/25)verbunden ist. Seit ihrer klaren gemeinsamen Positionierung f\u00fcr eine Gleichbehandlung rechter Verlage auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2017 gilt sie als Abtr\u00fcnnige in der deutschen Kulturbranche. Dem B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels warf sie damals vor, einen \u201eGesinnungskorridor\u201c vorzugeben.<\/p>\n<p>Seither ist nicht nur ihr Name in der Kultur\u00f6ffentlichkeit zur Chiffre f\u00fcr moralisches Fehlverhalten geworden, auch die Schriftsteller Uwe Tellkamp und J\u00f6rg Bernig oder Monika Maron und der Kabarettist Uwe Steimle rezipiert, kriminalisiert oder neudeutsch: \u201eframt\u201c der kulturelle Mainstream heute als Abweichlertum. Man verstie\u00df gegen die Normalit\u00e4t der Kulturbranche und ihr Selbstverst\u00e4ndnis. Indem Dagen und Co. die freie Debatte in alle Richtungen einforderten, machten sie sich der Rechtslastigkeit ergo Unmenschlichkeit schuldig. Gerade weil man aber bis dato ein angesehener Teil dieser Kulturindustrie war, sah man sich als \u201eVerr\u00e4ter\u201c besonders harten und perfiden Abwehrreaktionen ausgesetzt. Nach all dem folgt nun der Gang ins Offene und der Versuch, einen eigenst\u00e4ndigen Ort geistiger Auseinandersetzung zu schaffen.<\/p>\n<p>Diese Ausschlu\u00df- und Abwehrreaktionen eines Juste milieu beschreibt der hallesche Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz als \u201enormopathisch\u201c. Diese Normopathie wird beschrieben als eine kollektive psychosoziale St\u00f6rung, bei der Individuen und Gruppen eine pathogene (krankmachende) gesellschaftliche Norm \u00fcberm\u00e4\u00dfig verinnerlichen und als \u201enormal\u201c erleben. Das f\u00fchrt zu einer Entfremdung vom eigenen Selbst, einer \u00dcberkonformit\u00e4t und einer Verdr\u00e4ngung kritischer Reflexion, die in politischen Kontexten zu rigiden, moralisierenden B\u00fcndnissen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Es dauerte demnach nicht sehr lange, bis sich ein entsprechendes normopathisches Kollektiv von Theater, Kunst, Stadtrat und NGOs nach Bekanntgabe der B\u00fcchermesse formierte. Das \u201eWIR\u201c-Festival ward geboren, im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) kamen nicht nur die Bekr\u00e4ftigungen der Initiatorin zum Ausdruck, auch emphatische Stimmen aus \u201eZivilgesellschaft\u201c und Institutionen wurden ver\u00f6ffentlicht. Niemand k\u00f6nne doch wollen, da\u00df eine rechte Messe stattfindet.<\/p>\n<p>Die Wir-Verantwortliche Theresa Donner, Buchh\u00e4ndlerin wie Susanne Dagen tr\u00e4gt im typischen Zivilgesellschaftsduktus die \u00fcblichen Vokabeln von Zivilcourage bis Weltoffenheit vor. \u201eFundament einer demokratischen Gesellschaft\u201c und \u201egegen Spaltung\u201c. Man m\u00f6chte die B\u00fcchermesse, welche \u201erechtsextremen Verlagen und Verschw\u00f6rungstheoretikern eine B\u00fchne gibt, nicht unbeantwortet lassen\u201c. Im MDR-Interview ist mehrfach von \u201eL\u00fcgen\u201c, die verbreitet werden, die Rede. Von welche L\u00fcgen konkret die Rede ist, wird, wenig \u00fcberraschend, von seiten des Moderators nicht kritisch hinterfragt. Die Vorw\u00fcrfe verlassen den Boden des Spekulativen daher nicht, n\u00e4hren aber den Popanz, den man nur allzu gern vermarktet. Die Erz\u00e4hlung vom \u201eAngriff von rechts auf unsere Demokratie\u201c wird so unterf\u00fcttert, sie darf nicht an Wirkmacht verlieren, hat man sich doch in ihr eingerichtet, wenn nicht gar abh\u00e4ngig gemacht.<\/p>\n<p>Der Kulturbetrieb heftet sich zwar gerne ans Revers, vielf\u00e4ltig, weltoffen und bunt zu sein, erlaubt jedoch keinerlei Offenheit nach rechts: Weder darf man sich Themen literarisch n\u00e4hern, noch darf man mit diesen Rechten zeitgen\u00f6ssische Romane kritisch lesen (\u201eAufgebl\u00e4ttert, zugeschlagen\u201c). Nach rechts offen zu sein ist im bundesrepublikanischen Kulturbetrieb ein schlimmes Verbrechen. W\u00e4hnt man sich doch in der ersten Reihe des Widerstands \u201egegen den Faschismus\u201c. Geschichtsprofessor Peter Hoeres legt in seinem Essay \u201eRechts und links\u201c (zu Klampen, 2025) schl\u00fcssig dar, warum das Rechte ein nicht nur legitimer, sondern essentieller Bestandteil des demokratischen Meinungsspektrums ist. Die Gleichsetzung des Rechten mit der moralisch falschen Seite vertieft jene Spaltung, die man mit noch mehr linken Ideen zu bek\u00e4mpfen glaubt. Aktuell grenzt man bundesweit ein Viertel der Menschen aus, in Mitteldeutschland d\u00fcrfte der Anteil der rechts oder konservativ Verorteten weitaus h\u00f6her sein. \u201eDie neue antifaschistische Volksfront wird zudem nur \u00fcber ihre Feindmarkierung zusammengehalten. Gravierende politische Unterschiede werden dadurch \u00fcberdeckt, Demokratie ger\u00e4t zur Simulation.\u201c<\/p>\n<p>Weiter kommt Hoeres folgerichtig und mutig zu dem Ergebnis, da\u00df \u201edie \u00c4chtung von \u201eRechts\u201c zu einem Ende\u201c kommt und diese Option wieder \u201eEingang in die deskriptive und analytische Normalsprache findet.\u201c Die letzte Steigerungsform von rechts, so Hoeres, ist eben nicht der Nationalsozialismus, den er als \u201eAmalgam rechter und linker Positionen\u201c bezeichnet, sondern die Endkonsequenz des Rechten ist neben den traditionellen Parteien ein weiterer wirkm\u00e4chtiger Mythos, n\u00e4mlich der \u201e20. Juli\u201c und die heroische Figur eines Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Das Opfer und direkte Aktion f\u00fcr die \u201erechte\u201c Sache. Diese Richtigstellung der Verortung der Rechten als legitim im politischen Koordinatensystem war \u00fcberf\u00e4llig und l\u00e4\u00dft auf weitere Diskussionen hoffen.<\/p>\n<p>Das WIR-Festival pr\u00e4sentiert sich als Feier der kulturellen und sozialen Vielfalt. Das Motto \u201eWIR\u201c evoziert eine inklusive Gemeinschaft, die Toleranz, Respekt und Demokratie als Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen setzt. Es ist kein eigener Impuls, sondern Reaktion. Auf eine initiatorische Unternehmung, getragen von eigenst\u00e4ndigen Ausstellern und einer Leserschaft, die eben gerade dieses Autonome und Freigesinnte sch\u00e4tzen. Vielfalt, wie sie das Festival proklamiert, ist kein neutraler Zustand, nichts \u201eNat\u00fcrliches\u201c, sondern Ausdruck eines normativen Anspruchs. Sie impliziert eine Auswahl dessen, was als \u201evielf\u00e4ltig\u201c akzeptiert wird, und schlie\u00dft zwangsl\u00e4ufig aus, was diesen Rahmen sprengt.<\/p>\n<p>Das setzt einen Homogenisierungs- und Schlie\u00dfungsproze\u00df in Gang, der Akteure wie Susanne Dagen und andere nicht duldet, weil sie es wagen, Erkenntnisse immer wieder aufs neue zu hinterfragen, wie ein Forscher an der Erkenntnis orientiert. Jene Wir-Demokraten emp\u00f6rt aber bereits die m\u00f6gliche Existenz einer anderen Perspektive. Dies ist im Grunde armselig und nicht der Rede wert, wenn diese Normopathie nicht mit staatlichen F\u00f6rdermitteln institutionalisiert w\u00fcrde, Stichwort NGO-Komplex. Es sind die Milieus der Kunst-, Medien- und Kulturbranchen, die den Ton angeben, die sich geradezu blind vertrauen, gut vernetzt sind und auf dem gemeinsamen weltanschaulichen Nenner des \u201eAntifaschismus\u201c fu\u00dfen. Das \u201ebreite B\u00fcndnis\u201c in seiner dogmatischen H\u00e4rte existiert tats\u00e4chlich.<\/p>\n<p>Wer besitzt die Macht, die Ma\u00dfgabe, auszurufen und zu dekretieren, was unter die hegemoniale Sprachregelung f\u00e4llt? Der Soziologe Andreas Reckwitz beschreibt die tonangebenden Kreise sp\u00e4tmoderner Gesellschaften als kulturelle Leitmilieus, die eine Oberschicht mit spezifischen Eigenschaften und Verhaltensweisen bilden. Man mag sich fragen, wie es sein kann, da\u00df angesichts immer steigender Zustimmungswerte f\u00fcr die AfD eine Resolution im Stadtrat eines mitteldeutschen Zentrums wie Halle Zustimmung finden kann, die den Stadtrat dazu auffordert, sich von einer freien Messe zu distanzieren und dar\u00fcber hinaus einem Gegenfestival finanzielle Unterst\u00fctzung zuzusichern.<\/p>\n<p>Der Leser erinnere sich an dieser Stelle an die Mobilisierung der urbanen Demonstrationsz\u00fcge nach Bekanntwerden des lancierten \u201eGeheimtreffens\u201c in Potsdam: Wie aus dem Nichts marschierten Tausende Menschen gegen \u201eRechts\u201c. Grob gesehen unterscheiden sich die Potsdam-Demonstranten nicht sehr stark von dem WIR, welches sich nun in Halle zusammenfindet, um unter \u00e4hnlich klingendem Banner gegen \u201erechtsextreme\u201c verlegerische Umtriebe mobil zu machen. Es sind die Milieus urbaner, akademischer Kreise. Quantitativ h\u00f6chstens ein Drittel, qualitativ jedoch wirkm\u00e4chtig \u2013 Kunst und Kultur, Medien, akademische Welt und Verwaltung, sprich: die Institutionen, auf die das M\u00e4ngelwesen Mensch zu seiner Erziehung und Entlastung angewiesen ist. Und nicht nur Arnold Gehlen und Antonio Gramsci wurden einstmals links gelesen und verstanden, auch scheint man links Carl Schmitt genauso verinnerlicht zu haben, viel st\u00e4rker als es die politische Rechte bis heute vermag.<\/p>\n<p>Wer Freund ist, wer Feind, das immerhin wissen die letzten Pappnasen linker Stadtratsfraktionen, w\u00e4hrend man \u201erechts\u201c die Uhr danach stellen kann, da\u00df ein Konservativer Fairne\u00df und Neutralit\u00e4t verlangt, um dann doch zuzustimmen oder sich h\u00f6chstens zu enthalten. Die Aufgabe der Konservativen in der Bundesrepublik ist eben die schlichte systemische Integration progressiver, formenpr\u00e4gender Elemente bzw. ihre Absicherung gegen ihre \u00f6ffentlichen Feinde. Rechts mu\u00df man lernen, politisch zu denken. Es gibt keine \u201eneutrale\u201c Kultur.<\/p>\n<p>Das Festival kann sich dank der Unterst\u00fctzung eines m\u00e4chtigen medialen Hauptstroms als moralisch \u00fcberlegen darstellen, w\u00e4hrend die Messe hingegen als Bedrohung geframt wird. Die Dynamik zwischen den beiden Veranstaltungen legt hierbei einen paradoxen Mechanismus liberaler Gesellschaften offen: Eine pluralistische Gesellschaft, die Meinungsfreiheit als Grundwert hochh\u00e4lt, st\u00f6\u00dft an ihre Grenzen, wenn sie mit Positionen konfrontiert wird, die ihren Konsens in Frage stellt. Hier blickt der kulturinteressierte B\u00fcrger zunehmend auf den Zustand der Unvers\u00f6hnlichkeit zweier Weltanschauungen. Die Kritiker der \u201eSeitenwechsel\u201c-Messe sehen in ihr eine Gefahr f\u00fcr die offene Gesellschaft. Sie argumentieren, da\u00df das Tolerieren rechter Verlage und Ideologen unm\u00f6glich sei, weil diese die Grundlagen von Demokratie und Vielfalt unterlaufen w\u00fcrden. Der Andersdenkende steht damit au\u00dferhalb der Demokratie. Er hat den gemeinsamen Boden verlassen und darf ihn erst dann wieder betreten, nachdem er sich zu \u201eunserer Demokratie\u201c bekannt hat. Dann st\u00fcnde allerdings aus, einen neuen Feind zu markieren.<\/p>\n<p>Die Medien, traditionell wie sozial, schaffen abgeschlossene narrative Blasen, die kaum miteinander kommunizieren. Diese Dynamik ist charakteristisch f\u00fcr die fragmentierte \u00d6ffentlichkeit der Gegenwart. Ohne eine verbindliche Wahrheit oder einen gemeinsamen Wertekanon werden Konflikte nicht durch Diskurs gel\u00f6st, sondern durch narrative Konkurrenz versch\u00e4rft. Debatten, die diesen Namen verdient h\u00e4tten, finden nicht mehr statt, obwohl es gen\u00fcgend repr\u00e4sentative R\u00e4ume in jeder Stadt g\u00e4be.<\/p>\n<p>Die Akteure der Zivilgesellschaft nutzen die unbew\u00e4ltigte NS-Vergangenheit Deutschlands als moralischen Imperativ, was schnelle Allianzen mobilisiert. Der Historiker Rolf Peter Sieferle beschrieb in \u201eFinis Germania\u201c den Mythos der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung als jene letzte Wahrheit, die der Diskussion entzogen bleibt und bleiben mu\u00df. Zivilgesellschaftliche Vereinigungen wie eben jenes WIR-Konglomerat tragen demnach Z\u00fcge einer orthodoxen Glaubensgemeinde. Sieferle argumentiert, da\u00df der Antifaschismus in Deutschland nicht nur eine politische Ideologie, sondern eine quasi-religi\u00f6se \u00dcberzeugung ist und die Funktion einer Staatsreligion \u00fcbernommen hat. Er weist Merkmale auf, die traditionellen Religionen \u00e4hneln. Dogmatismus: Antifaschismus wird als unantastbare Wahrheit behandelt, die nicht hinterfragt werden darf. Moralische Absolutheit: Er teilt die Welt in Gut (Antifaschisten) und B\u00f6se (Rechte, Nazis), \u00e4hnlich wie religi\u00f6se Dualismen. Rituale und Symbolik: \u00d6ffentliche Bekenntnisse (Demos gegen rechts, Gedenken) und Symbole (\u201eNie wieder ist jetzt!\u201c) dienen der kollektiven Selbstvergewisserung. S\u00fchne und Schuld: Die historische Schuld der NS-Zeit wird als \u201eErbs\u00fcnde\u201c verinnerlicht, die Bu\u00dfe (zum Beispiel durch antifaschistische Aktivit\u00e4ten) erforderlich macht. Gemeinsames Trauern ist aber gerade kein Bestandteil des Umgangs mit der eigenen Vergangenheit, denn sie w\u00e4re der erste Schritt zur Gnade. Es kann aber weder Gnade noch Vergebung geben mit \u201eden Deutschen\u201c, denn sie sind \u201eabsolute T\u00e4ter\u201c. Aus diesem Grund ist in den Augen des Establishments oder Shitb\u00fcrgertums mit einer Messe, die sich rechts oder alternativ verorten l\u00e4\u00dft, der erste Schritt zur\u00fcck in die Barbarei bereits getan.<br \/>\nDie in vielerlei Hinsicht gebeutelte Stadt Halle (Saale) wird in diesem Herbst zu einem Mikrokosmos der modernen Demokratie: gefangen zwischen dem Ideal der Vielfalt und der Realit\u00e4t der Spaltung. Das Buch als Medium ist ein Kulturgut, das allgemein als wertvoll anerkannt ist, unabh\u00e4ngig von der Rezeption verschiedener politischer Lager. In den Vordergrund des Ansinnens der Messe als Institution r\u00fcckt die Ebene der Vermittlung, der Wert kritischer Gedanken, nicht deren politische Verwertbarkeit innerhalb geschlossener weltanschaulicher Grenzen. Warum dies als Normalit\u00e4t akzeptieren? Wenn man es ernst meint mit der Messe \u201eSeitenwechsel\u201c, wovon auszugehen ist, dann ist sie nichts Tempor\u00e4res, bis alles wieder \u201enormal\u201c ist oder sich wieder alles eingerenkt hat; f\u00fchrt doch gerade diese einseitige, unfruchtbare und zerknirschte Normalit\u00e4t nicht nur Deutschland immer weiter in den Niedergang. Sondern sie zielt bestenfalls ab auf Institutionalisierung, Verstetigung und Verwurzelung. Einen unproduktiven und versteinerten Status quo nach Partizipation anzubetteln, kann nicht der tragende Impuls sein, sondern die Urbarmachung vernachl\u00e4ssigten Bodens. \u201eSeitenwechsel\u201c als Ausdruck und Vorbild freien Unternehmertums k\u00e4me auch der gastgebenden Stadt langfristig zugute. Nun ist Mut gefragt, den Wandel in Kultur und \u00d6ffentlichkeit zu begleiten.<\/p>\n<p>Neugierig ist das Denken des geistig beweglichen Menschen, der zur Erkenntnis strebt, revisionsf\u00e4hig ist und dem bewu\u00dft ist, da\u00df es keine absoluten Wahrheiten gibt. Wer die Ambivalenzen und unz\u00e4hligen Farbt\u00f6ne des Lebens ertr\u00e4gt, wer gerade diese Vielfalt lebt, dem kann gelingen, den scheinbar un\u00fcberbr\u00fcckbaren kulturellen Konflikt zu \u00fcberwinden und zur Wiederbelebung des Geistes beizutragen.<br \/>\nKevin Naumann, Publizist, gr\u00fcndete 2024 das Kulturmagazins \u201eDie Aster\u201c, das sich online mit kulturellen Themen besch\u00e4ftigt. Seit 2025 betreut er den Podcast \u201eIns Offene\u201c. Au\u00dferdem schreibt er f\u00fcr die aus \u00d6sterreich stammende Zeitschrift \u201eFreilich\u201c. Er lebt in Halle.<br \/>\n.. Alles vom 7.11.2025 von Kevin Naumann bitte lesen in der JF 46\/25, Seite 18<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: &#8222;Von der Ukraine siegen lernen&#8220;<\/strong><br \/>\n\u201eUns Europ\u00e4ern bleibt, so unwahrscheinlich es klingen mag: Von der Ukraine lernen, hei\u00dft furchtlos und tapfer sein, vielleicht auch siegen lernen.\u201c (Karl Schl\u00f6gel in seiner Dankesrede nach der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025)<br \/>\n.<br \/>\nDiese Aussage macht fassungslos und unendlich traurig. Wenn das Wort &#8222;Frieden&#8220; sich nur wehren k\u00f6nnte gegen eine derartige verbale Vergewaltigung, ja wenn &#8230;.<br \/>\n27.10.2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frankfurter Buchmesse: Debatte statt Zensur<\/strong><br \/>\nMit welchem Aufbruchsgeist die Frankfurter Buchmesse nach dem Krieg gestartet war. In der Frankfurter Paulskirche, Parlament der ersten gesamtdeutschen Nationalversammlung von 1848, formulierte SPD-Oberb\u00fcrgermeister Walter Kolb den Auftrag der Messe in seiner Er\u00f6ffnungsrede am 18. Februar 1949: \u201eVon Frankfurt soll ein neues geistiges Deutschland ausgehen \u2013 frei von Zensur, frei vom Mi\u00dfbrauch der Idee.\u201c<br \/>\nWie wenig von diesem Geist \u00fcbriggeblieben ist. Diese Zeitung war kontinuierlich seit 1991 mit einem Stand auf den Buchmessen in Frankfurt am Main vertreten \u2013 bis 2023. Wir sind Zeugen der schrittweisen Ver\u00e4nderungen. Konservative, rechte Verlage waren immer seltene Kuriosit\u00e4t \u2013 an einer Hand abzuz\u00e4hlen. T\u00e4tliche Angriffe von Linksextremisten, verbale Attacken gab es wiederholt. Die Messeleitung verhielt sich jedoch lange neutral.<br \/>\nDie Messe \u201eSeitenwechsel\u201c ist ein Gegenentwurf zur intellektuellen Diskursverweigerung aus Frankfurt.<br \/>\nDas Klima \u00e4nderte sich in den vergangenen zehn Jahren. Die Grenz\u00f6ffnung von 2015 und eine versch\u00e4rfte Migrationsdebatte, der Aufstieg der AfD und als Gegenbewegung ein immer fanatischerer \u201eKampf gegen Rechts\u201c schlugen sich auch auf der Buchmesse nieder. 2017 war eine Z\u00e4sur: Hier positionierten sich der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels und die Messeleitung erstmals demonstrativ gegen \u201erechte Verlage\u201c und meinten, \u201eZeichen setzen\u201c zu m\u00fcssen.<br \/>\nDie Dresdner Buchh\u00e4ndlerin Susanne Dagen protestierte damals gegen die von der Messeleitung orchestrierten massiven St\u00f6raktionen gegen rechte Verlage mit einer \u201eCharta 2017\u201c. Zu einem Dialog kam es nicht. Messeverantwortliche wurden stattdessen von \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien und der Politik best\u00e4rkt \u2013 wodurch es in den Folgejahren immer absurder wurde. Ab 2018 b\u00fcndelte die Messe rechte Aussteller in einer grotesken Sackgasse und steigerte die Schikanen.<br \/>\nDie Corona-Jahre erstickten den Messebetrieb. Viele kleinere Verlage wendeten sich aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden dauerhaft ab. Heute dominieren schrumpfende Ausstellungsfl\u00e4chen staatlich subventionierte NGOs, Beh\u00f6rden, zwangsfinanzierte Sender und eine politisch immer konformistischere Verlagslandschaft.<\/p>\n<p>Susanne Dagen hat jetzt in Halle die alternative Buchmesse <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/seitenwechsel\/\">\u201eSeitenwechsel\u201c<\/a> ins Leben gerufen. \u00dcber 60 Aussteller pr\u00e4sentieren dort am 8.\/9. November einen Gegenentwurf zu politischer Eint\u00f6nigkeit und intellektueller Diskursverweigerung aus Frankfurt. Die JUNGE FREIHEIT ist auch dabei. Es ist ein pr\u00e4chtiges Signal f\u00fcr Privatinitiative und Selbsterm\u00e4chtigung von B\u00fcrgern, die politische Bevormundung leid sind!<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.10.2025 von Dieter Stein bitte lesen in der JF 43\/25, Seite 1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alternative Buchmesse &#8222;Seitenwechsel&#8220; am 8.\/9.11.2025 in Halle<\/strong><br \/>\nEs gab d\u00fcstere Zeiten, da durften die vier, f\u00fcnf Verlage, die es hierzulande noch wagen, sich als rechts zu definieren, unbehelligt sogar bei den gro\u00dfen Buchmessen in Frankfurt\/M. und Leipzig ihre St\u00e4nde inmitten all der linken Konkurrenten aufschlagen. Das \u00e4nderte sich anno 2017 zu Frankfurt. Weiland, im Jahr eins nach K\u00f6ln, ermannte sich der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels endlich, zur \u201eAuseinandersetzung mit den rechten Verlagen\u201d auf der Buchmesse aufzurufen, wobei der Messeveranstalter offen lie\u00df, auf welche Weise die \u201eAuseinandersetzung\u201d zu f\u00fchren sei. Um die St\u00e4nde der Rechten wurden gezielt \u201ebunte\u201d, also linke Projekte positioniert, manchmal sogar richtige Verlage, doch meistens Vollstrecker des spontanen Zivilgesellschaftszorns wie die Amadeu-Antonio-Stiftung, die man gegen\u00fcber von Kubitscheks Antaios-Verlag platzierte. Mit den linken Projekten kam deren geschmackvolles Personal; als Folge wurden \u00fcber Nacht die St\u00e4nde von Antaios und Manuscriptum leerger\u00e4umt, die Stellw\u00e4nde beschmiert, sowohl mit Parolen als auch sehr adult mit Penissen; die B\u00fccher hatten die Toleranzdurchsetzer teils zerst\u00f6rt, teils in Papierk\u00f6rbe und M\u00fclltonnen geworfen, weil ein Feuerchen in der Messehalle aufgefallen w\u00e4re. Ich wei\u00df das deswegen, weil ich morgens am Stand war und auch meine B\u00fccher, unter anderem der Roman \u201eLand der Wunder\u201d, auf diese Weise entsorgt worden waren, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass die juvenilen W\u00fcrstchen, die das taten, erstmals passable Literatur in ihren vor revolution\u00e4rer Aufregung schwitzenden H\u00e4nden hielten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAls Reaktion auf die geduldeten und vom B\u00f6rsenverein angestifteten St\u00f6raktionen initiierte die Dresdner Buchh\u00e4ndlerin Susanne Dagen im Oktober 2017 die Charta 2017, in der sie dem B\u00f6rsenverein vorwarf, einen \u201eGesinnungskorridor\u201c zu errichten, der fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf eine \u201eGesinnungsdiktatur\u201d in der Branche hinauslaufe. F\u00fcr diese faustdicke L\u00fcge wurde Dagen mitsamt den rechten Verlagen exkommunziert, Letztere indem man sie von Messe zu Messe ein bisschen mehr schnitt und kujonierte, etwa durch ihre Verbannung in publikumsferne Sackgassen, weit weg von den Guten und Akzeptablen. Inzwischen d\u00fcrfen sich beiden Buchmessen r\u00fchmen, rechtenrein zu sein.<br \/>\nNun hat <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/tellkamp\/\">Susanne Dagen<\/a> entschieden, die linke Exklusionsofferte anzunehmen und am 8.\/9. November zu Halle eine alternative Buchmesse auszurichten, wo sich diejenigen Verlage versammeln k\u00f6nnen, deren Gesellschaft den Etablierten so unangenehm war. Doch das passt diesen gem\u00fctvollen Gesell*:_innen auch wieder nicht. Sie gel\u00fcstet es nach der vollst\u00e4ndige Exkommunikation der Rechten, sie wollen eigentlich deren soziale und wirtschaftliche Vernichtung, nur m\u00f6glichst ohne Blutvergie\u00dfen; wenn diese Fehlfarben verschw\u00e4nden, w\u00fcrde das den Anh\u00e4ngern der Buntheit gen\u00fcgen, die Agenten unserer Demokratie sind da gro\u00dfz\u00fcgig. Obwohl ihr gutes Gewissen auch unter einem versehentlichen Knochenbrecher-Angriff im Lina-Engel-Stil nicht litte; die Rechten w\u00e4ren schlie\u00dflich selbst schuld.<br \/>\n\u201eDie moderne Form der B\u00fccherverbrennung hei\u00dft Boykott\u201d, schreibt ein Autor bei Tichys Einblick und unterscheidet drei Arten: Boykott des Autors, Boykott des Verlages, Boykott der Buchh\u00e4ndler. Mit dem Boykott der Messe lie\u00dfen sich alle drei Versionen miteinander verbinden. Zugleich lacht den Boykotteuren eine gewisse staatliche Finanzierung samt Medienlob und Herdenbehagen, verbunden mit dem Erklimmen des n\u00e4chsten St\u00fcfchens auf der Tugendleiter, \u00fcberdies das erw\u00e4hnte gute Gewissen. Es w\u00e4re nicht menschlich, ein solches Angebot abzulehnen.<br \/>\nDieser Vernichtungswunsch nennt sich zivilgesellschaftliches Engagement.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 8.6.2025 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/06\/8-juni-2025\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/06\/8-juni-2025\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.messe-seitenwechsel.de\/\">https:\/\/www.messe-seitenwechsel.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Esfeld &#8222;Land ohne Mut&#8220; &#8211; Ausschlu\u00df von der Frankurter Buchmesse<\/strong><br \/>\n<strong>Ann\u00e4herung an einen Ausgesto\u00dfenen<\/strong><br \/>\nDer Ausschluss von Michael Esfelds Buch \u201eLand ohne Mut\u201c von der Frankfurter Buchmesse ist au\u00dferhalb der ebenfalls oft genug von der sogenannten Cancel-Culture betroffenen Medien weitestgehend ignoriert worden. Das ist selbstverst\u00e4ndlich alles andere als unerwartet, wenn man bedenkt, wie schnell einen die \u201eKontaktschuld\u201c ereilen kann. Statt das nur zu beklagen, sollte man aber die Wortmeldungen, die es gibt, umso mehr w\u00fcrdigen.<br \/>\n\u201eKritische Menschen, die sich erk\u00fchnen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, scheinen nicht mehr im Horizont der Frankfurter Buchmesse zu sein. Das ist, wenn schon kein Land, dann sicher eine Buchmesse \u201aohne Mut\u2018?\u201c schreibt beispielsweise Henrieke Stahl, Professorin f\u00fcr slawische Literaturwissenschaft an der Universit\u00e4t Trier und 1. Vorsitzende des Vereins zur F\u00f6rderung interdisziplin\u00e4rer Forschung in Medizin und Ethik f\u00fcr die Gesellschaft, in der Berliner Zeitung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/coronavirus\/frankfurter-buchmesse-ohne-mut-diese-kritik-der-pandemiepolitik-ist-unerwuenscht-li.383711\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/coronavirus\/frankfurter-buchmesse-ohne-mut-diese-kritik-der-pandemiepolitik-ist-unerwuenscht-li.383711<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 31.8.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/annaeherung_an_einen_ausgestossenen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/annaeherung_an_einen_ausgestossenen<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Michael Esfeld: Land ohne Mut <\/em><br \/>\n<em>\u2013 Eine Anleitung f\u00fcr die R\u00fcckkehr zu Wissenschaft und Rechtsordnung<\/em><br \/>\n<em>ISN 978-3-9822771-6-5<\/em><br \/>\n<em>24 Euro<\/em><br \/>\n.<br \/>\nLand ohne Mut<br \/>\nDas neue Buch von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/sachbuch\/esfeld\/\">Michael Esfeld<\/a> ist ein Aufruf zur Zivilcourage. Durch die R\u00fcckkehr zur Vernunft k\u00f6nnen wir den Angriff der Kollektivisten auf die offene Gesellschaft und den Rechts\u00adstaat abwehren.<\/p>\n<p>Aus dem Vorwort<br \/>\nMenschen sind in der Lage, sich anzupassen, auch an gef\u00e4hrliche Situationen. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass sie bei gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen ein angemessenes Verhalten selbst entwickelt haben. Eine offene Gesellschaft kann aber auf die individuelle Urteilskraft, die von der Politik ausgeschaltet wird, nicht verzichten. Michael Esfeld weist darauf hin, dass es starke Bestrebungen gibt, der offenen Gesellschaft ein Ende zu bereiten. Das ist keine Verschw\u00f6rungstheorie, weil das unverhohlen und klar ausgesprochen wird, wie er nachweist. Das Problem ist, dass diese Leute bisher nicht gestoppt worden sind. Wer sich ert\u00fcchtigen will, weil er es vorzieht, ein m\u00fcndiger B\u00fcrger zu bleiben, statt ein zertifizierter, fremdgesteuerter Mensch zu werden, kann sich hier das n\u00f6tige R\u00fcstzeug holen.<\/p>\n<p>Der Autor<br \/>\nMichael Esfeld, geboren 1966 in Berlin (West), ist seit 2002 ordentlicher Professor f\u00fcr Wissenschaftsphilosophie an der Universit\u00e4t Lausanne und Autor zahlreicher B\u00fccher zu diesem Themenkreis. 2010 wurde Esfeld in die Leopoldina aufgenommen, die Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften. 2013 erhielt er den Forschungspreis der Alexander-von-\u00adHumboldt-\u00adStiftung. Seit 2022 geh\u00f6rt er dem Stiftungsrat des Liberalen Ins\u00adti\u00adtuts der Schweiz an. Esfelds Anliegen in diesem Buch ist die R\u00fcckkehr zu den Prinzipien wissenschaftlicher und ethischer Redlichkeit und zur Rechtsordnung. <a href=\"https:\/\/www.michaelesfeld.com\">https:\/\/www.michaelesfeld.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leipziger Buchmesse &#8211; Linke und Rechte<\/strong><br \/>\nFormate und Foren, in denen Rechte und Linke sich wirklich diskursiv begegnen wollen und k\u00f6nnen, m\u00fcssen neu erfunden werden. &#8230;. Alles vom 18.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/article174677753\/Antifa-Proteste-in-Leipzig-Radikal-Rechte-und-radikal-Linke-wollen-gar-nicht-miteinander-reden.html\">https:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/article174677753\/Antifa-Proteste-in-Leipzig-Radikal-Rechte-und-radikal-Linke-wollen-gar-nicht-miteinander-reden.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Diskussionsbereitschaft scheitert an Links<\/strong><br \/>\nMeine Erfahrung zeigt, dass die Diskussion meist an &#8222;links&#8220; scheitert, da Linke vor allem ab Basis von ihrer vermeintlich \u00fcberlegenen &#8222;Moral&#8220; argumentieren (wenn sie denn \u00fcberhaupt argumentieren) und die Argumente von Menschen mit &#8222;niederer Moral&#8220; rundweg und pauschal ablehnen. &#8230;<br \/>\nLinke halten jegliche verbale oder nonverbale \u00c4u\u00dferungen von Rechts f\u00fcr ein bek\u00e4mpfenswertes \u00dcbel an sich und nichts mit dem man sich inhaltlich auseinandersetzen k\u00f6nnte. Daher reicht es aus, die Rechten niederzubr\u00fcllen, oder sonst irgendwie mundtot zu machen.<br \/>\n18.3.2018, Gr\u00fcnkernbratling, WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Linke verweigern die Diskussion<\/strong><br \/>\n&#8222;Eher rechts orientierte B\u00fccher, Zeitschriften, Menschen, Verlage etc. k\u00f6nnen nat\u00fcrlich entsprechend links orientierte zum Gespr\u00e4ch einladen.&#8220; Es nutzt nur leider so lange nichts, wie unsere &#8222;Politik&#8220; im Bundestag sich wie derzeit auff\u00fchrt. Man h\u00f6rt von gew\u00e4hlten Politikern \u00fcber gew\u00e4hlte Politiker doch immer wieder mantram\u00e4\u00dfig &#8211; mit denen nicht &#8211; keine Zusammenarbeit &#8211; rechtsradikal usw. usw. usw. Dabei \u00fcbersieht die sogenannte Mitte bis Linke leider, dass sich auch in rechten Positionen absolut herausragender Intellekt finden l\u00e4\u00dft. Ich habe k\u00fcrzlich nach 8 Jahren noch einmal Herrn Sarrazin gelesen und fand es sehr interessant, dass er in seinen Zukunftsszenarien absolut recht behalten hat &#8211; bis auf die Tatsache, dass er f\u00fcr 2017 eine Schwarz-Gr\u00fcne Koalition voraussah statt der n\u00e4chsten GroKo &#8211; alle anderen Ereignisse hat er mit ziemlicher Pr\u00e4zision getroffen. Vielleicht sollten auch die Menschen der Mitte und der Linken einmal innehalten und nachdenken, schaden k\u00f6nnte es nicht&#8230;<br \/>\n18.3.2018, Andrea V., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Linke p\u00f6beln, Rechte nicht<\/strong><br \/>\n1. Die Buchmesse dient der Vermarktung von B\u00fcchern, und nicht damit Rechte und Linke &#8222;miteinander reden&#8220;.<br \/>\n2. Was die Linken dort machten, war kein Dialogversuch, sondern schlicht eine Attacke. Umgekehrt gab es keine Rechten, die an linken St\u00e4nden p\u00f6beln.<br \/>\nDas ganze Thema des Beitrags ist also sinnlos.<br \/>\n18..2018, Karl O.,WO<br \/>\n.<br \/>\nIch sehe bei der Rechten wesentlich mehr Dialogbereitschaft als bei den Linken, die eigentlich immer nur versuchen die Rechten nicht zu Wort kommen zu lassen. Ich kann die Meinung des Autors nicht teilen, die zwei Gruppen gleichzusetzen ist falsch und l\u00e4sst sich beim Blick auf die Realit\u00e4t leicht widerlegen.<br \/>\n18.3.2018, erwin B., WO<br \/>\n.<br \/>\nWie die etablierten \u201eDemokraten\u201c mit der AfD umgeht, ist im Bundestag zurzeit sichtbar. Mit einer auf Sachlichkeit gegr\u00fcndeten Debattenkultur hat das wenig zu tun. Wer hat sich denn von den Etablierten \u201eunaufgeregt\u201c mit AfD-Positionen besch\u00e4ftigt. &#8230;<br \/>\nAuch durch st\u00e4ndige Wiederholung von \u201eRechte und Linke\u201c r\u00fcckt diese Gleichstellung nicht n\u00e4her an die Wahrheit heran. Linke blockieren St\u00e4nde rechter und vermeintlich rechter Verlage. Rechte tun dies umgekehrt nicht und sind jeder Zeit diskussionswillig und -bereit. Auch wenn Sie es hier anders erscheinen lassen wollen.<br \/>\n18.3.2018, Theodor r., WO<br \/>\n.<br \/>\nWenn ich die Linken in Aktion sehe, wei\u00df ich, warum ich weiter die AfD w\u00e4hlen werde. Ich liebe B\u00fccher. Aber wer nur zu jeder Buchmesse rennt, ob in Frankfurt oder in Leipzig, um zu randalieren&#8230; hat eher den Anschein als h\u00e4tte man Wut weil Argumente fehlen und die Felle weg schwimmen.<br \/>\n18.3.2018, Leonore H., WO<br \/>\n.<br \/>\nDas Verh\u00e4ltnis zwischen Linken und Rechten kann nur besser werden, wenn diese auch und besonders, im Bundestag miteinander reden und als Opposition zur CDU\/CSU und SPD zusammenarbeiten und nicht wie Kindergartenkinder streiten. &#8230;<br \/>\nDie Linke war aus meiner Sicht mal intellektuell dominiert und die Rechte platt und hemds\u00e4rmlig. Das Bild hat sich leider gewandelt ein Diskurs halte ich gegenw\u00e4rtig f\u00fcr sehr schwierig, wenn nicht unm\u00f6glich. Was man aber nicht vernachl\u00e4ssigen sollte ist die Aufrechterhaltung von Ordnungsprinzipien.<br \/>\n18.3.2018, Gernot B., WO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meinungsfreiheit: Es geht um linke Deutungshoheit und Macht<\/strong><br \/>\n&#8230; die Vorzeichen jeder Begrifflichkeit bis ins Kafkaeske vertauscht werden. Wie das funktioniert, konnte man in der vergangenen Woche anhand der Diskussion \u00fcber <a title=\"Migration in Hartz4 \u2013 Tellkamp\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/migration-in-hartz4-tellkamp\/\">Uwe Tellkamps<\/a> Dresdner Auftritt und der Pr\u00e4senz rechter Verlage auf der Leipziger Buchmesse studieren: Da wird die Einschr\u00e4nkung der Meinungsfreiheit zu deren Verteidigung, die Verhinderung politischer Debatten zu deren Initiierung und antidemokratische Agitation zum demokratischen Akt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nZur surrealen Logik dieses Sprachspiels geh\u00f6rt konsequenterweise seine Leugnung: Also beharrt man (eine seit der Sarrazin-Debatte erprobte Figur) darauf, dass nat\u00fcrlich Meinungsfreiheit best\u00fcnde. Schlie\u00dflich h\u00e4tte Tellkamp sich frei \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfen und Widerspruch sei schlie\u00dflich kein Sprechverbot. Das stimmt selbstredend. Doch schon die in solchen Zusammenh\u00e4ngen ritualisierte Herabsetzung des ideologischen Gegners als \u201emenschenverachtend\u201c und \u201eundemokratisch\u201c signalisiert, dass man an freier Meinungs\u00e4u\u00dferung nicht interessiert ist. Es geht vielmehr um Deutungshoheit, also um Macht. &#8230;<br \/>\nEs ist vollkommen legitim, als Linker f\u00fcr linke Positionen zu werben. Scheinheilig und unehrlich wird das Ganze, wenn <em><strong>der linke Diskurs sich nicht als einer unter anderen begreift, sondern als oberste Schiedsinstanz<\/strong><\/em>, die definiert, was demokratisch, human und sagbar ist. &#8230;<br \/>\nAlles vom Alexander Grau vom 17.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/meinungsfreiheit-uwe-tellkamp-linke-rechte-verlage-leipziger-buchmesse\">https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/meinungsfreiheit-uwe-tellkamp-linke-rechte-verlage-leipziger-buchmesse<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Streit Tellkamp-Gr\u00fcnbein zeigt umstrittene Identit\u00e4t Deutschlands<\/strong><br \/>\nDer Streit um die Schriftsteller Durs Gr\u00fcnbein und Uwe Tellkamp spitzt sich weiter zu. Er zeigt, wie sehr Merkels Fl\u00fcchtlingspolitik das Land spaltet. Und wie umstritten die Identit\u00e4t Deutschlands bleibt<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.3.018 von Aleander Kissler bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/uwe-tellkamp-durs-gruenbein-islam-debatte-suhrkamp-erklaerung-2018\">https:\/\/www.cicero.de\/uwe-tellkamp-durs-gruenbein-islam-debatte-suhrkamp-erklaerung-2018<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Monika Maron: Uwe Tellkamp hat nichts falsches gesagt<\/strong><br \/>\n<em>Die Schriftstellerin Monika Maron hat die umstrittenen Aussagen des Autoren Uwe Tellkamp verteidigt. Sie kritisierte dessen Verlag Suhrkamp, der sich von ihm distanziert hatte. &#8222;In meinen Augen hat der Suhrkamp-Verlag seinen Autor verraten&#8220;, sagte sie im Dlf. Wer in Deutschland offen seine Meinung sage, drohe die \u00c4chtung.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nVon dem Suhrkamp-Verlag finde ich das eine Ungeheuerlichkeit. Ein Verlag ist die einzige Andockstation f\u00fcr den Autor. Der geh\u00f6rt nur zu seinem Verlag und von dem erwartet er Beistand und auch Schutz, aber nicht Verrat. <strong><em>In meinen Augen hat der Suhrkamp-Verlag seinen Autor verraten<\/em><\/strong>, und sogar ohne Not, weil kein Mensch davon ausgeht, dass ein Autor die Meinung seines Verlages repr\u00e4sentiert &#8211; und was soll das auch sein, eine Verlagsmeinung. &#8230;<br \/>\nMan kann doch widersprechen. Man kann auch diskutieren. Aber dann muss man sagen, warum das nicht stimmt, was er gesagt hat. Ich kann nicht finden, was falsch war.<br \/>\nEr hat gesagt, dass der Islam sich hier ziemlich ausbreitet, in unseren Alltag eindringt. Das stimmt. Nach meiner Ansicht stimmt das.<br \/>\nEr hat gesagt, dass die Grenz\u00f6ffnung juristisch nicht einwandfrei war, dass es dar\u00fcber Diskussionen gibt und auch Gutachten gibt. Da hat ihm Gr\u00fcnbein sogar zugestimmt.<br \/>\nDann muss man doch sagen, was ist an dem falsch, was Uwe Tellkamp gesagt hat, und nicht einfach sagen, der ist AfD und das haben wir schon bei Pegida geh\u00f6rt. Das ist doch keine Antwort!<br \/>\n&#8230; Komplettes Interview mit Monika Maron vom 15.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/causa-tellkamp-ob-das-rechts-ist-ist-mir-am-ende-vollkommen.694.de.html?dram:article_id=413037\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/causa-tellkamp-ob-das-rechts-ist-ist-mir-am-ende-vollkommen.694.de.html?dram:article_id=413037<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Kultur\u00a0&gt;Dichter\u00a0&gt;Literatur\u00a0&gt;Buch\u00a0&gt;Buchmesse Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Buchmesse Seitenwechsel Halle\u00a0(9.11.2025) Die Buchmesse Seitenwechsel in Halle als Vorbote einer neuen Debattenkultur (7.11.2025) Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: &#8222;Von der Ukraine siegen lernen&#8220; (27.10.2025) Frankfurter Buchmesse: Debatte statt Zensur (17.10.2025) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buchmesse\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1053,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-66986","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66986"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141296,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/66986\/revisions\/141296"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}