{"id":65128,"date":"2017-07-09T15:37:01","date_gmt":"2017-07-09T13:37:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=65128"},"modified":"2025-10-27T11:20:00","modified_gmt":"2025-10-27T10:20:00","slug":"afrika-geburten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geburten\/","title":{"rendered":"Afrika-Geburten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0\u00a0&gt;<a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/\">Afrika<\/a>\u00a0&gt;Afrika-Geburten<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-politik\/freiburg-dreisam-kartaus-heirat-pan170705\/\" rel=\"attachment wp-att-65111\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-65111\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/freiburg-dreisam-kartaus-heirat-pan170705.jpg\" alt=\"Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017\" width=\"640\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/freiburg-dreisam-kartaus-heirat-pan170705.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/freiburg-dreisam-kartaus-heirat-pan170705-180x95.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/geburtenraten\/\">Geburtenraten in China, Kasachstan, \u2026<\/a>\u00a0(24.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bevoelkerungsexplosion-problem\/\">Bev\u00f6lkerungsexplosion Problem Nr. 1<\/a>\u00a0(4.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/buch\/rezensionen\/\">Gloria von Thurn und Taxis: Schnackseln \u2013 umstritten \u2013 Buch<\/a>\u00a0(24.9.2025)<\/li>\n<li>Bev\u00f6lkerungswachstum verursacht Hungersn\u00f6te in Afrika (18.10.2024)<\/li>\n<li><a title=\"Bev\u00f6lkerungswachstum \u2013 Klima\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bevoelkerungswachstum-klima\/\">Bev\u00f6lkerungswachstum reduzieren \u2013 Klima retten<\/a>\u00a0(15.6.2020)<\/li>\n<li>Entwicklungspolitik: Familienplanung statt Almosen (10.2.2019)<\/li>\n<li>80 Mio Deutsche &#8211; 80 Mio Bev\u00f6lkerungszuwachs\/Jahr (2.3.2018)<\/li>\n<li>Afrika: 10 Zehn-Punkte-Plan von Volker Seitz (2.9.2017)<\/li>\n<li>Monatlich 2 Mio Afrikaner geboren (5..7.2017)<\/li>\n<li><a title=\"Hunger\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/hunger\/\">Hoimar von Ditfurth: Die m\u00f6rderische Konsequenz des Mitleids<\/a>\u00a0(13.8.1984)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bevolkerungswachstum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Afrika-Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-migration\/\">Afrika-Migration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Mahgreb\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/mahgreb\/\">Arabien \u2013 Mahgreb \u2013 Islambogen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"CO2\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/\">CO2<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Familienplanung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/familienplanung\/\">Familienplanung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/geburtenraten\/\">Geburtenraten<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Islam<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/wachstum\/\">Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Youth Bulges<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bev\u00f6lkerungswachstum verursacht Hungersn\u00f6te in Afrika<\/strong><br \/>\n<strong>Tabus: Warum in Afrika wirklich gehungert wird<\/strong><br \/>\nWeder der Klimawandel noch bewaffnete Konflikte spielen die gr\u00f6\u00dfte Rolle bei der Hungerproblematik in Afrika. Die Ursachen von Hungersn\u00f6ten sind selten naturbedingt, sondern in der Regel menschengemacht \u2013 dazu geh\u00f6rt auch das Bev\u00f6lkerungswachstum.<br \/>\nDie private Nichtregierungsorganisation \u201eWelthungerhilfe\u201c wurde 1962 gegr\u00fcndet. Sie hat Projekte in 70 L\u00e4ndern mit 5,07 Milliarden Euro gef\u00f6rdert. In Berlin wurde am 10. Oktober 2024 ihr aktueller Welthunger-Index (WHI) vorgestellt. Nach Einsch\u00e4tzung der Organisation hat sich die Ern\u00e4hrungssituation in Afrika teilweise verschlechtert oder kaum verbessert. Dabei gebe es einen Zusammenhang zwischen fehlender Geschlechtergerechtigkeit, Ern\u00e4hrungssicherheit, bewaffneten Konflikten und den Folgen des Klimawandels.<br \/>\nDie wichtigste Ursache f\u00fcr Hunger wird auch von der Welthungerhilfe nicht genannt. Der Klimawandel und bewaffnete Konflikte sind schlicht zweitrangig gegen\u00fcber dem Wachstum der Bev\u00f6lkerung. Nur eine rasche Senkung des Bev\u00f6lkerungswachstums wird in vielen L\u00e4ndern Afrikas die Zunahme des Hungers verhindern.<br \/>\nHunger und der Zusammenhang mit Familienplanung besch\u00e4ftigt mich schon seit vielen Jahren. In Afrika versch\u00e4rft der rasche Zuwachs an Einwohnern den Hunger und verhindert in vielen Staaten den Aufschwung. Afrika erh\u00e4lt mehr Entwicklungshilfe als jeder andere Kontinent, aber das hat die Armut nicht entscheidend lindern k\u00f6nnen. Ich konnte dies leider in allen L\u00e4ndern, in denen ich in 17 Jahren Afrika gearbeitet habe, erkennen.<br \/>\n.<br \/>\nMan handelt sich rasch den Vorwurf des Rassismus ein<br \/>\nAnderen Menschen zu helfen \u2013 oder zumindest zu glauben, dass man es tut \u2013, ist ein vermutlich altes, allzu menschliches Bed\u00fcrfnis (besonders) in Deutschland. Es wird ein gutes Gef\u00fchl erzeugt, weil man vermeintlich die Notleidenden bedacht hat. Die gute Absicht z\u00e4hlt. Aber fremde Hilfe hat in Afrika weder soziale Grundprobleme gel\u00f6st noch den bescheidenen Massenwohlstand effektiv gesteigert. Helfer sollten sich fragen, ob sie nicht bisher mitwirkten, dass der Kontinent ein Bittsteller bleibt. Die unbequeme Frage, ob die Hilfe auch schaden kann, wird selten gestellt.<br \/>\nUm die Frage, ob die aktive Begrenzung der Zahl der Menschen, die Afrika bev\u00f6lkern, die Armut auf dem Kontinent und die Migration eind\u00e4mmen k\u00f6nnte, wird bei uns ein gro\u00dfer Bogen gemacht. <em><strong>Die deutsche Entwicklungshilfe weigert sich, ihre Gelder an selbstbestimmte Familienplanung und M\u00fcttergesundheit zu koppeln.<\/strong> <\/em>Es ist ein heikles Thema, bei dem man sich rasch den Vorwurf des Rassismus einhandelt. Aber wer m\u00f6chte, dass Afrika seine Menschen irgendwann selbst ern\u00e4hren und in Lohn und Arbeit bringen kann, der sollte auch helfen, die dortigen Geburtenraten zu senken. Es w\u00e4chst n\u00e4mlich eine Generation heran, die wenig Aussicht darauf hat, dass das Land, in dem sie geboren wurden, sie einmal wird ern\u00e4hren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hohe Geburtenraten f\u00fchren in Afrika zu immer mehr Arbeitslosigkeit. Kinderreichtum wird von afrikanischen Traditionalisten als fester Bestandteil der Kultur gepriesen. Junge Frauen ohne Schulausbildung und ohne Job wissen es auch nicht besser. Die rasanten Bev\u00f6lkerungszuw\u00e4chse werden von vielen autorit\u00e4ren Herrschaftssystemen in Afrika weitgehend ausgeblendet \u2013 und Entwicklungshilfeorganisationen schweigen. Das Nichtstun afrikanischer Regierungen schafft erst das Hungerproblem, zu dessen L\u00f6sung sie die Weltgemeinschaft auffordern, obwohl sie die einzige Macht sind, die in der Lage w\u00e4re, das Problem dauerhaft zu l\u00f6sen. Es gibt vielerorts in Afrika \u2013 gerade unter Staatschefs \u2013 die Tendenz, die Wei\u00dfen f\u00fcr alle \u00dcbel des Kontinents verantwortlich zu machen und sich aus der Verantwortung zu stehlen\u201c, stellte schon der langj\u00e4hrige Afrikakorrespondent der NZZ David Singer fest.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.10.2024 von Volker seitz bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/tabus_warum_in_afrika_wirklich_gehungert_wird\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/tabus_warum_in_afrika_wirklich_gehungert_wird<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Volker Seitz, ist Botschafter a.D. und Autor des Bestsellers \u201eAfrika wird armregiert\u201c, dtv, 2021 (11. aktualisierte Auflage), 16.90 Euro<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entwicklungspolitik: Familienplanung statt Almosen<\/strong><br \/>\nEs gibt die These, dass Entwicklungshilfe f\u00fcr Afrika die L\u00f6sung des Migrationsproblems darstellt. Davon kann bisher keine Rede sein. Diese These wird durch die Realit\u00e4t widerlegt. <strong><em>Solange Familienplanung ein heikles Thema bleibt<\/em><\/strong> und gro\u00dfe Teile der Entwicklungshilfe weiter in den Taschen politischer Funktionstr\u00e4ger der Entwicklungsl\u00e4nder verschwinden, kaum jemand im eigenen Land investiert und dadurch Arbeitspl\u00e4tze schafft, wird sich das auch nicht \u00e4ndern. Daf\u00fcr kann man nicht die Industriel\u00e4nder und ihre f\u00e4lschlicherweise immer wieder als Almosenpolitik bezeichnete Entwicklungshilfe verantwortlich machen. Die Verantwortung f\u00fcr Erfolg oder Scheitern der Entwicklung liegt zuallererst bei den Afrikanern selbst, deren Regierungen mit ihrer unfassbaren Gleichg\u00fcltigkeit vor allem Armut schaffen.<br \/>\nSchon heute schaffen es einige L\u00e4nder kaum, alle Einwohner satt zu bekommen. Afrika ist die letzte Region der Welt mit enorm starkem Bev\u00f6lkerungsanstieg (2,52 Prozent pro Jahr, Asien und Lateinamerika folgen mit rund 1 Prozent deutlich dahinter). Jede Frau hat im Schnitt 4,8 Kinder. Im Kongo liegt die Fruchtbarkeitsrate immer noch bei 5,9 Geburten je Frau, in Nigeria bei 5,6. Zugleich sterben deutlich weniger Kleinkinder dank medizinischer Fortschritte. Besonders hohe Geburtenraten haben Sahel-L\u00e4nder wie Niger, Mali und Tschad. Wer arm ist, will mehr Kinder, weil er sie als Reichtum f\u00fcr die Familie betrachtet. Das Bev\u00f6lkerungswachstum ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Ursachen f\u00fcr Migration. Immer noch setzt die deutsche Hilfe andere Schwerpunkte als Familienplanung. Es gibt nur ganz wenige Chancen (die wir aber nicht konsequent nutzen) positiver europ\u00e4ischer Einflussnahmen, wie die Finanzierung von Schulen, an denen Geburtenkontrolle ausdr\u00fccklich gelehrt wird. Wer informiert und gebildet ist, verh\u00fctet eher.<br \/>\n&#8230; Alles von Volker Seitz vom 10.2.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/willkommenspolitik-aus-afrikanischer-sicht\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/willkommenspolitik-aus-afrikanischer-sicht\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen f\u00fcr das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt t\u00e4tig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und \u00c4quatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er geh\u00f6rt zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches \u201eAfrika wird armregiert\u201c. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelm\u00e4\u00dfig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und h\u00e4lt Vortr\u00e4g<\/em>e.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>80 Mio Deutsche &#8211; 80 Mio Bev\u00f6lkerungszuwachs\/Jahr<\/strong><br \/>\nDies (Verteilung und Aufnahme von Migranten) scheitert bereits an der politischen Realit\u00e4t. Denn die meisten Staaten werden sich weigern, dabei mitzumachen \u2013 weil sie nicht gemeinsam mit den Einwanderern verarmen wollen. Vor allem aber ist der Bev\u00f6lkerungszuwachs viel zu gro\u00df.<br \/>\n<strong>Die Weltbev\u00f6lkerung nimmt jedes Jahr um etwa achtzig Millionen Menschen zu \u2013 etwa die Einwohnerzahl Deutschlands. Dies veranschaulicht \u00fcbrigens nicht nur die Gr\u00f6\u00dfe des Problems, sondern auch wie relativ klein Deutschland im Weltma\u00dfstab ist.<\/strong><br \/>\nNun stellen Sie sich vor, Deutschland w\u00fcrde auch nur diesen Bev\u00f6lkerungs\u00fcberschu\u00df eines einzigen Jahres aufnehmen: Abgesehen vom Zusammenbruch unseres Wohlstands, unserer Gesellschaft und unserer Demokratie w\u00fcrden wir quasi \u201everschwinden\u201c, wenn jeder zweite ein Einwanderer w\u00e4re.<br \/>\nUnd wof\u00fcr? Nach nur zw\u00f6lf Monaten h\u00e4tten die Herkunftsl\u00e4nder ihre alte Bev\u00f6lkerungszahl schon wieder erreicht! Selbst wenn jedes Jahr nur diese achtzig Millionen Menschen in die Industriestaaten der Welt abwanderten, w\u00fcrden die meisten dieser oft bereits selbst \u00fcberbev\u00f6lkerten L\u00e4nder in wenigen Jahren zusammenbrechen \u2013 ohne da\u00df dadurch die Probleme der Herkunftsl\u00e4nder gel\u00f6st w\u00fcrden. Solidarit\u00e4t durch gemeinsame Verarmung \u2013 das nutzt niemandem.<br \/>\n&#8230; Gesamtes Interview zu &#8222;Sprengsatz Bev\u00f6lkerungsexplosion&#8220; mit Manfred Ritter vom 2.3.2018 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.jungefreiheit.de\">www.jungefreiheit.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\nManfred Ritter: Sturm auf Europa<br \/>\n4. erweiterte Auflage 2017, 144 S. 8.90 Euro<br \/>\nFachverlag Hase und Koehler<br \/>\n.<br \/>\n<em>Manfred Ritter, der Regierungsdirektor a.D. war von 1981 bis 1990 Landesanwalt in Bayern und unter anderem mit Asylverfahren befa\u00dft. Er schrieb Gastbeitr\u00e4ge zu diesem Thema in der Welt, FAZ, dem M\u00fcnchner und dem Rheinischen Merkur und war mehrfach zu Gast im Fernsehen. 1990 erschien sein Buch \u201eSturm auf Europa. Asylanten und Armutsfl\u00fcchtlinge. Droht eine neue V\u00f6lkerwanderung?\u201c im Fachverlag Hase und Koehler. Dort ist 2016 eine erweiterte Neuauflage erschienen. 2000 ver\u00f6ffentlichte er zusammen mit dem ehemaligen SPD-Politiker Klaus Zeitler den Band: \u201eArmut durch Globalisierung. Wohlstand durch Regionalisierung\u201c. Geboren wurde der Jurist 1941 in Dresd<\/em>en.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Afrika: 10 Zehn-Punkte-Plan von Volker Seitz<\/strong><\/p>\n<p>1) Eine gemeinsame europ\u00e4ische Berufsausbildungsinitiative, eine echte Selbsthilfe an der Basis f\u00f6rdern<br \/>\n2) Baldige Vertr\u00e4ge mit den afrikanischen K\u00fcstenstaaten zur Regelung der Migration.<br \/>\n3) Illegale Einwanderer m\u00fcssen konsequent ausgewiesen werden, um die ungesetzlichen Wege nach Europa so unattraktiv wie m\u00f6glich zu gestalten.<br \/>\n4) Die EU-Staaten m\u00fcssen die Herkunfts- und Transitl\u00e4nder st\u00e4rker in die Pflicht nehmen.<br \/>\n5) Afrikaner, die es au\u00dferhalb ihres Kontinents geschafft haben, erfolgversprechende Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, sollten von Europa gef\u00f6rdert werden.<br \/>\n6) Direkte Investitionen aus Entwicklungshilfemitteln zum Aufbau einfacher, arbeitsintensiver Industrien<br \/>\n7) \u00dcber L\u00e4nder-Patenschaften k\u00f6nnten einige der Fluchtursachen bek\u00e4mpft werden<br \/>\n8) Jeder Afrikaner, der in sein Land zur\u00fcckkehren will, sollte gro\u00dfz\u00fcgige Starthilfen bekommen<br \/>\n9) Entwicklungshilfe f\u00fcr Afrika sollte an die Bedingung gekn\u00fcpft werden, dass die Regierungen eine <strong>realistische Bev\u00f6lkerungspolitik<\/strong> betreiben.<br \/>\n10) Schlie\u00dflich greife ich einen Vorschlag von Rupert Neudeck auf: \u201eVielleicht w\u00e4re es ein Modell, wenn jeder Staat der westlichen Welt mit einem Entwicklungsland einen Vertrag schlie\u00dft\u201c<\/p>\n<p>Auch dies sollte zun\u00e4chst in einem Pilotprojekt erprobt werden. Aufpassen m\u00fcsste man aber, dass die Auswahlkommission wirklich unabh\u00e4ngig ist. Andernfalls werden die M\u00e4chtigen \u2013 wie ich es bei der Stipendienvergabe erlebt habe \u2013 versuchen, ihren Verwandten oder G\u00fcnstlingen einen Vorteil zu verschaffen.<br \/>\nEin solcher Ansatz w\u00e4re sinnvoller als Entwicklungshilfe in der klassischen mildt\u00e4tigen Form, denn es gibt keinen Beweis, dass Hunderte von Milliarden, die in Entwicklungsl\u00e4nder in Afrika geflossen sind, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Lebenschancen in diesen L\u00e4ndern geleistet h\u00e4tten.<br \/>\nDie Fluchtstr\u00f6me sind jedenfalls ein deutliches Signal daf\u00fcr, dass die bisherige Entwicklungshilfe nur m\u00e4\u00dfig erfolgreich war. Wenn wir nicht umdenken, wird Afrika arm bleiben. Und das viele Geld aus aller Welt wird nicht geholfen haben.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nKompletten 10-Punkte-Vorschlag von Volker Seitz vom 2.9.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/afrikas_migrationsdrama_2_was_tun\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/afrikas_migrationsdrama_2_was_tun<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen f\u00fcr das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt t\u00e4tig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und \u00c4quatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er geh\u00f6rt zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches \u201eAfrika wird armregiert\u201c, das im Herbst 2014 in erweiterter siebter Auflage bei dtv erschienen ist. Volker Seitz publiziert regelm\u00e4\u00dfig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monatlich 2 Mio Afrikaner geboren<\/strong><br \/>\nDie immer gr\u00f6\u00dfere Hilfsschwemme hat die Selbsthilfekr\u00e4fte erstickt. Entwicklungshilfe sollte nur unterst\u00fctzen. Die Initiative und der Hauptanteil m\u00fcssen bei den Regierenden selbst liegen. (Nur dann kann auch von \u201eEntwicklungszusammenarbeit\u201c gesprochen werden.) Die Entwicklung Afrikas bleibt Sache der Afrikaner. Afrika wird, so wie viele asiatische Staaten es getan haben, nur Dank eigener Anstrengung und Eigenverantwortung aufbl\u00fchen. W\u00e4hrend in anderen Weltregionen alle wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklungsl\u00e4nder ihre Massenarmut mit Kampagnen zur Verringerung der Kinderzahl beseitigt haben, w\u00e4chst auf dem afrikanischen Kontinent alle zwei Wochen die Bev\u00f6lkerung um etwa eine Million. Der gebetsm\u00fchlenartige Ruf nach der \u201eUrsachenbek\u00e4mpfung\u201c impliziert, dass die Probleme Afrikas von au\u00dfen gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Wo bleiben die Ans\u00e4tze afrikanischer Politiker, das dr\u00e4ngendste Problem, das ungez\u00fcgelten Bev\u00f6lkerungswachstum, wirksam anzugehen?Familienplanung darf kein Afrika-Tabu bleiben. &#8230;. Alles vom 5.7.2017 von Volker Seitz bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben<\/a><\/p>\n<p><strong>Islam-G\u00fcrtel (Nafris) wie Subsahara: Geburtenexlosion<\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist Afrika in den Islam-G\u00fcrtel (Nafris) und in Subsahara Kulturell zu unterscheiden. Im Islam-G\u00fcrtel ist die hohe Geburtenrate mit dem politischen Auftrag des Islam versehen. Eine Expansion durch den Islam ist vorgesehen und findet auch statt. Eine Geburtenkontrolle ist nur durch \u00c4nderung des Islam zu erreichen und h\u00f6chst unwahrscheinlich. (Boumediene: Die B\u00e4uche unserer Frauen werden uns den Sieg schenken!) In Afrika sollen weniger Kinder Wohlstand bringen und bei uns sollen es mehr sein. die uns vor \u00dcberalterung retten? In Afrika immigrieren die Bildungsfernen Schichten und hier sollen sie ben\u00f6tigt sein? Hilfe ist in Afrika nur in den Subsahara Regionen m\u00f6glich und zwar nur durch Bildung DORT. Verhindert die Illusion hier zu Reichtum zu kommen! In unseren Sozialsystemen werden Afrikner unzufrieden, sind aber nicht so duldsam wie Deutsche..<br \/>\n5.7.2017, Th.F. Brommelcamp<br \/>\n.<br \/>\n<strong>25 Mio Afrikaner aufnehmen?<\/strong><br \/>\nDanke Herr Seitz, dass Sie \u00fcber dieses Tabuthema so offen schreiben. Man kann es nicht deutlich genug hervorheben: Das Bev\u00f6lkerungswachstum (in Afrika und auch im Nahen Osten) ist die eigentliche Ursache f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Probleme der Menschheit. Es ist die wahre Ursache f\u00fcr Kriege und V\u00f6lkerwanderungen. W\u00fcrden wir die 25 Millionen Afrikaner, um die sich Afrika pro Jahr vermehrt, in Europa aufnehmen, so h\u00e4tten wir bei uns den Zusammenbruch der Sozialsysteme, Verteilungsk\u00e4mpfe, Hungersnot und Krieg<br \/>\n5.7.2017, Heiko Stadler<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Frauenf\u00f6rderung Afrika<\/strong><br \/>\nLeider, geehrter Herr Seitz scheinen Ihre lesenswerten Beitr\u00e4ge zum unbegrenzten Bev\u00f6lkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent und dessen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen nicht in der politischen Entscheidungsebene Deutschlands richtig angekommen zu sein. Gestern in einer Ph\u00f6nix- Runde mit Herrn Gerd M\u00fcller \/ Bundesminister f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der best\u00e4ndig faktenresistenten Bundesvorsitzenden B\u00b490\/Gr\u00fcne Frau Peters wurde viel geredet \u00fcber die Verantwortung Deutschlands (und nat\u00fcrlich Europas) f\u00fcr die Umsetzung von Ma\u00dfnahmen zur gerechten Gestaltung der Globalisierung. Herr M\u00fcller plauderte \u00fcber den so genannten Marschall-Plan f\u00fcr\/sorry mit Afrika. Abgesehen davon, dass der offensichtliche Missbrauch der Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten kaum Erw\u00e4hnung fand, wurde das gewaltige Bev\u00f6lkerungswachstum zwar vom Bundesminister angesprochen, aber m\u00f6gliche Gegen-Ma\u00dfnahmen wurden v\u00f6llig ausgespart. Man kann nur hoffen, dass das von Herrn M\u00fcller angesprochene Konzept der starken Frauenf\u00f6rderung dazu f\u00fchrt, dass irgendwann mal die Frauen eine Entscheidung gegen die unbegrenzte Reproduktion treffen. Aber das kann wie alles, was als Effekt der Entwicklungsf\u00f6rderung angedacht ist.. dauern.. Was macht die Politik in der bedr\u00e4ngten Jetzt-Zeit?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/dieSendungen\/diskussion\/2460044\">https:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/dieSendungen\/diskussion\/2460044<\/a><br \/>\n5.7.017,<\/p>\n<p><strong>Deutscher Neokolonialismus &#8211; unsere Selbstbereicherung, Selbstlegitimation und Selbstverwirklichung<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Seitz, ich bin immer wieder angetan von Ihren kompetenten und n\u00fcchternen Berichten, die das \u201eAfrika-Problem\u201c frei von jeglicher sch\u00e4dlichen Humanit\u00e4tsduselei analysieren. Ich frage mich, weshalb zu diesem doch eminent wichtigen Themenkomplex keine gro\u00dfe gesellschaftliche Debatte gef\u00fchrt wird. Liegt es daran, dass die \u201eWei\u00dfe-Retter-Industrie\u201c in vielen F\u00e4llen ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen bedroht sieht und am momentanen Zustand gar nichts \u00e4ndern will? Sind es unsere m\u00e4chtigen Entwicklungshilfe-Lobbyisten (NGOs, Kirchen, staatl. und halbstaatl. Institutionen), die mit der Reduktion des Themas auf \u201eEntwicklungs- und Finanzhilfen von au\u00dfen\u201c ihren Einfluss in der deutschen Gesellschaft bewahren\/st\u00e4rken wollen und eine Art Selbstlegitimation betreiben? Ein notwendiges Umdenken im Sinne Ihrer Ausf\u00fchrungen w\u00fcrde Art und Umfang der bisherigen T\u00e4tigkeiten jedenfalls deutlich reduzieren bzw. kanalisieren und daher auch viele \u201eVerlierer\u201c auf deutscher Seite produzieren. Genau das wollen offenbar Betroffene und Politik vermeiden. Es ist an der Zeit, die \u201eEntwicklungshilfeindustrie\u201c als das zu kennzeichnen, was sie in freilich unterschiedlichem Ma\u00dfe \u2013 h\u00e4ufig verbunden mit sympathisch-naivem Denken \u2013 tats\u00e4chlich ist: eine Form des Neokolonialismus, im Sinne von Selbstbereicherung, Selbstlegitimation und Selbstverwirklichung.<br \/>\n5.7.2017, Frank Gausmann<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0\u00a0&gt;Afrika\u00a0&gt;Afrika-Geburten Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017 Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Geburtenraten in China, Kasachstan, \u2026\u00a0(24.10.2025) Bev\u00f6lkerungsexplosion Problem Nr. 1\u00a0(4.10.2025) Gloria von Thurn und Taxis: Schnackseln \u2013 umstritten \u2013 Buch\u00a0(24.9.2025) Bev\u00f6lkerungswachstum &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/afrika\/afrika-geburten\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":29664,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-65128","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65128"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":140715,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/65128\/revisions\/140715"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}