{"id":62903,"date":"2016-10-01T15:35:05","date_gmt":"2016-10-01T13:35:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=62903"},"modified":"2026-05-05T21:17:10","modified_gmt":"2026-05-05T19:17:10","slug":"wachstum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/wachstum\/","title":{"rendered":"Wachstum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a> &gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a>\u00a0&gt;Wachstum<\/p>\n<div id=\"attachment_62596\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/muslime\/soja-dreisamtal-pan160831\/\" rel=\"attachment wp-att-62596\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62596\" class=\"size-full wp-image-62596\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831.jpg\" alt=\"Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016\" width=\"640\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831-180x82.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-62596\" class=\"wp-caption-text\">Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken<\/span>\u00a0oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/eigentumsoekonomik-vs-absturz\/\">Eigentums\u00f6konomik vs Absturz<\/a>\u00a0(5.5.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/usa-trump\/\">Prof Moosdorf auf X \u00fcber Trump\u2019s positive USA-Bilanz<\/a>\u00a0(20.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staat\/staatshaushalt\/\">Generaldebatte Bundestag 26.11.2025: AfD 12-Punkte-Deutschland-Plan<\/a>\u00a0(26.11.2025)<\/li>\n<li>Wachstum durch Arbeit, Maschinen und techn. Fortschritt (14.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsquote\/\">Hohe Staatsausgaben bremsen das Wachstum in Deutschland<\/a> (19.4.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohlstand-commons-sinken\/\">Wohlstand + Commons sinken<\/a>\u00a0(24.9.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/d-im-abstieg-hilfe-von-links\/\">D im Abstieg \u2013 Hilfe von Links?<\/a>\u00a0(3.6.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Corona-Sozialismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/corona-sozialismus\/\">Johannes Eisleben: Nach Corona \u2013 Unterm Schuldenschirm wartet der Sozialismus<\/a>\u00a0(3.4.2020)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zeit-geld-konsum-fastenzeit\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zeit-geld-konsum-fastenzeit\/<\/a> (16.3.2017)<\/li>\n<li>Degrowth-Konferenz in Budapest<\/li>\n<li>Club of Rome: Wirtschaftswachstum ausbremsen (27.9.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bev\u00f6lkerungswachstum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Corona-Sozialismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/corona-sozialismus\/\">Corona-Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Demografie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/\">Demografie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Globalisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/\">Globalisierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rezession\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/rezession\/\">Rezession<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Zeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/zeit-2\/\">Zeit &#8211; Zeitmangel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wachstum durch Arbeit, Maschinen und techn. Fortschritt<\/strong><br \/>\n\u201eWas eine Volkswirtschaft tats\u00e4chlich nachhaltig wachsen l\u00e4\u00dft, ist in der Wissenschaft seit langem bekannt. Es ist das Zusammenspiel von qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften, modernen Maschinen und technischem Fortschritt. In entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland ist es vor allem der technische Fortschritt, der das Wachstum treibt. (\u2026) Soll Deutschland wieder nachhaltig wachsen, k\u00f6nnen niedrigere Steuern und Abgaben deshalb nur ein erster Schritt sein. Langfristig braucht Deutschland einen Mentalit\u00e4tswandel, der Unternehmertum, Disruption und technischem Fortschritt positiv gegen\u00fcbersteht. \u201c<br \/>\nMalte Fischer, Wirtschaftsredakteur, in der \u201eNeuen Z\u00fcrcher Zeitung\u201c, am 14. Oktober 2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Degrowth-Konferenz in Budapest<\/strong><br \/>\nIm September 2016 forderten Umweltforscher auf der internationalen Degrowth-Konferenz in Budapest ein Ende von Wachstumswahn und Leistungsdenken.<br \/>\n&#8222;Relax statt Rolex&#8220;, Minimalisten, Postmaterialisten, Neu-Malthusianer, &#8222;Wer teilt hat mehr&#8220;&#8220;Free your stuff &#8211; Befrei Dein Zeugs&#8220;&#8220;Sein statt Haben&#8220; , &#8222;Einfaches Leben: Vielleicht die Erde retten, bestimmt aber sich selbst&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Club of Rome: Wirtschaftswachstum ausbremsen<\/strong><br \/>\nL\u00fcder Gerken kritisiert den j\u00fcngsten Bericht des Club of Rome, der das Wirtschaftswachstum bremsen will . &#8230; Auf den Punkt gebracht, kann man den Bogen zwischen der Studie von 1972 und der j\u00fcngsten so spannen: Wenn die damalige These einer absoluten Wachstumsgrenze heute h\u00f6chst fraglich ist, dann m\u00fcssen wir eben daf\u00fcr sorgen, dass wir das Wachstum selbst ausbremsen. &#8230;.<br \/>\nAlles vom 27.9.2016 von L\u00fcder Gerken vom bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kolumnen-sonstige\/vom-gefaehrlichsten-tier-der-welt--127305674.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kolumnen-sonstige\/vom-gefaehrlichsten-tier-der-welt&#8211;127305674.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Unendliches Wachstum auf dem endlichen Planeten<\/strong><br \/>\nLetztlich geht es doch um die Frage, ob es auf einem endlichen Planeten ein unendliches Wachstum irgendeiner Art geben kann. Wachstum klingt ja so nat\u00fcrlich und gesund. Aber auch in der Natur wachsen keine B\u00e4ume in den Himmel; alles wird in st\u00e4ndigem Kreislauf restlos &#8222;recycelt&#8220;. Das Wirtschaftswachstum aber ist auf ein st\u00e4ndiges &#8222;Wachsen&#8220; der Produktion und des Konsums angelegt, weil immer mehr Menschen immer mehr brauchen und verbrauchen (sollen). Tippt man etwa ein bescheiden wirkendes Wachstum von drei Prozent in den Rechner ein (100 x 1,03) und dr\u00fcckt so oft auf das Gleichheitszeichen, bis das Ergebnis 200 erscheint, dann wird man erstaunt sein, wie schnell sich die Ausgangszahl verdoppelt hat! Freilich ist Nullwachstum in unserem Wirtschaftssystem kaum denkbar. Wohl deshalb hofft der Club of Rome nun, dass wir uns mit einem Prozent begn\u00fcgen k\u00f6nnten. Dann h\u00e4tten wir eine Verdoppelung erst in 70 Jahren! Lesenswert d\u00fcrfte der neue Bericht schon deshalb sein, weil jetzt die Ungleichheiten des Ressourcenverbrauchs in die Berechnungen einbezogen werden.<br \/>\n1.10.2016, Ekkehard K\u00f6thner, Merzhausen<\/p>\n<p><strong>Ressourcenverbrauch<\/strong><br \/>\nSchon unser Professor an der FH hat 1987 erkannt:<br \/>\n&#8222;Wenn Sie was Gutes f\u00fcr die Umwelt tun wollen, t\u00f6ten Sie einen Amerikaner. Denn der verbraucht 300 mal soviel Ressourcen wie ein Inder.&#8220;<br \/>\nIm Ernst: Dieser Artikel von L\u00fcder Gerken, den ich normal gerne lese, kann nicht sein Ernst sein. Viele \u00f6kologische Problemfelder wurden gar nicht genannt: Die dringensten: Klimawandel, Artensterben, Ressourcenverbrauch, \u00dcberfischung, Verschmutzung der Meere. Hauptursache ist das Bev\u00f6lkerungswachstum. Bek\u00e4me man das in Griff w\u00fcrde man an allen \u00f6kologischen Fronten viel Druck rausnehmen. Mich wundert es, dass dieses Thema keiner ernstlich anspricht. Jeder hat wohl Angst damit als Menschenfeind zu gelten. Im \u00dcbrigen habe ich den Verdacht, dass sobald das \u00f6konomische Wachstum in Frage gestellt wird, Herr Gerken sofort anf\u00e4ngt um sich zu &#8222;keilen&#8220;. Vermutlich erwarten seine Stakeholder das auch von ihm in der Rolle die er inne hat.<br \/>\n28.9.2016, Christian Fakler<\/p>\n<p><strong>Wir br\u00e4uchten 1,7 Erden, haben aber nur eine<\/strong><br \/>\nDa haben wir es mal wieder. Der letzte Universalgelehrte soll Leibnitz im vorletzten Jahrhundert gewesen sein. Heute ist Herr Gerken Professor der Volkswirtschaftslehre und deshalb erlaubt er sich, \u00fcber Wissenschaften zu urteilen, die er offensichtlich nicht kennt und die er deshalb wohl f\u00fcr minder bedeutsam h\u00e4lt. Sein Artikel strotzt von Halbwahrheiten und erstaunlichen Einsch\u00e4tzungen. Alles sei doch so ziemlich in Butter mit der Entwicklung der Menschheit. Die Computerstudie des Club of Rome 1972 konnte und wollte keine konkreten Detailvorhersagen machen, dazu war das Modell viel zu wenig komplex. Und zuk\u00fcnftige positive Entwicklungen wie die der Photovoltaik und Windenergie vorherzusehen, war nicht m\u00f6glich und auch nicht Anspruch. Sie konnte und wollte lediglich Trends aufzeigen. Deshalb war sie in meinen Augen aber keineswegs falsch. Denn, Herr Gerken, der Fu\u00dfabdruck des Menschen betr\u00e4gt etwa das 1,7-Fache dessen, was wir verbrauchen d\u00fcrften. Wir br\u00e4uchten gegenw\u00e4rtig schon 1,7 Erden, haben aber nur eine einzige! Und wenn Sie zum Beispiel an den Migrationsdruck aus Afrika denken: Bis zum Jahr 2050 wird sich die afrikanische Bev\u00f6lkerung mehr als verdoppeln. Dank der von Ihnen hochgelobten Internetbranche wissen die genau, wie wir leben, und wollen auch so gedankenlos ressourcenintensiv leben wie wir. Sind wir dann besser vorbereitet als 2015?<br \/>\n1.10.2016, Friedrich Merkle, Bad Krozingen<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen eine neue Aufkl\u00e4rung<\/strong><br \/>\nWir brauchen eine neue <a title=\"Aufklaerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a>. Die alte Aufkl\u00e4rung, so gro\u00dfartig und n\u00fctzlich sie war, ist verkommen zu einer Rechtfertigungslehre f\u00fcr grenzenlose Freiheit, Egoismus und Entstaatlichung. Das ist albern. Wir brauchen eine neue Aufkl\u00e4rung, bei der auch religi\u00f6se Grunds\u00e4tze eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. Ich erinnere an die j\u00fcngst vorgetragene Kapitalismuskritik des Papstes. Es muss um Langfristigkeit und Balance gehen statt um Radikalisierung. Aber k\u00f6nnen wir angesichts des Leides in der Welt so lange warten, bis siebeneinhalb Milliarden Menschen durch die M\u00fchen einer neuen Aufkl\u00e4rung gegangen sind? Wir m\u00fcssen jetzt anfangen. Deshalb wird der neue Bericht (des Club of Rome) eine Vielzahl Mut machender, konkreter Projekte beinhalten, wie mancherorts der Drache heute schon erlegt wird. Dies macht den neuen Bericht ausgesprochen optimistisch und diese Beispiele sind es, die das Werk pr\u00e4gen werden. &#8230;.<br \/>\nGesamtes Interview mit Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker vom 1.10.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/wir-brauchen-eine-neue-aufklaerung--127993440.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wirtschaft-3\/wir-brauchen-eine-neue-aufklaerung&#8211;127993440.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker (77) spricht am Mittwoch 5.10.2016 beim Freiburger Mittelstandskongress im Konzerthaus der Stadt \u00fcber die Ideen des Club of Rome, dessen Ko-Pr\u00e4sident er seit dem Jahr 2012 ist. Der Club of Rome ist ein 1968 gegr\u00fcndetes, internationales Netzwerk von Wissenschaftlern. Der Mythos dieses Zusammenschlusses r\u00fchrt aus dem 1972 ver\u00f6ffentlichten Bericht &#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220;, das die sp\u00e4tere Umweltbewegung pr\u00e4gte. Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker z\u00e4hlt zu den Vordenkern dieser Bewegung. Einflussreich waren seine B\u00fccher &#8222;Faktor Vier: doppelter Wohlstand \u2013 halbierter Naturverbrauch&#8220; und &#8222;Faktor F\u00fcnf: die Formel f\u00fcr nachhaltiges Wachstum&#8220;. Der Diplomphysiker leitete 1991 bis 2000 das Wuppertal-Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie. Der Sozialdemokrat sa\u00df 1998 bis 2005 im Bundestag. Er ist mit der Biologin Christine von Weizs\u00e4cker verheiratet, hat f\u00fcnf Kinder und lebt in Emmendingen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Engagement &gt;Zukunft &gt;Business\u00a0&gt;Wachstum Listenauswahl eines Beitrags: Bitte\u00a0anklicken\u00a0oder runterscrollen Eigentums\u00f6konomik vs Absturz\u00a0(5.5.2026) Prof Moosdorf auf X \u00fcber Trump\u2019s positive USA-Bilanz\u00a0(20.1.2026) Generaldebatte Bundestag 26.11.2025: AfD 12-Punkte-Deutschland-Plan\u00a0(26.11.2025) Wachstum durch Arbeit, Maschinen und techn. 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