{"id":62662,"date":"2016-09-09T15:24:16","date_gmt":"2016-09-09T13:24:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=62662"},"modified":"2025-10-22T17:18:01","modified_gmt":"2025-10-22T15:18:01","slug":"mittelmeer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/mittelmeer\/","title":{"rendered":"Mittelmeer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;\u00a0<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l\u00a0&gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a> &gt;<a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a> &gt;Mittelmeer<\/p>\n<div id=\"attachment_62596\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/muslime\/soja-dreisamtal-pan160831\/\" rel=\"attachment wp-att-62596\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62596\" class=\"size-full wp-image-62596\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831.jpg\" alt=\"Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016\" width=\"640\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/soja-dreisamtal-pan160831-180x82.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-62596\" class=\"wp-caption-text\">Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>EU-\u201eMittelmeerpakt\u201c zugunsten Nordafrikas und des Nahen Ostens: 42 Milliarden? (21.10.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ekd-kirchenschiff-schlepper\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ekd-kirchenschiff-schlepper\/<\/a>\u00a0(26.7.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relotius-erfindet-gute-stories\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relotius-erfindet-gute-stories\/<\/a> (5.1.2018)<\/li>\n<li>Boris Palmer: Mittelmeerroute zu (8.3.2018)<\/li>\n<li>Europas neue Grenze in Nord- und Westafrika (12.12.2017)<\/li>\n<li>Mittelmeerroute abriegeln &#8211; Petition (23.6.2017)<\/li>\n<li>Mittelmeerroute (13..8.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Idomeni\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/idomeni\/\">Idomeni<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kontrollierte-Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">Kontrollierte-Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Oesterreich\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/oesterreich\/\">Oesterreich<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Budapest-Dublin2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">Budapest 9\/2015<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schleuser\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/schleuser\/\">Schleuser<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Seenotrettung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/seenotrettung\/\">Seenotrettung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Sizilien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/italien\/sizilien\/\">Sizilien<\/a><\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>EU-\u201eMittelmeerpakt\u201c zugunsten Nordafrikas und des Nahen Ostens: 42 Milliarden?<\/strong><br \/>\nMit ihrem \u201eMittelmeerpakt\u201c will Ursula von der Leyen Frieden, Wohlstand und Stabilit\u00e4t rund ums Mittelmeer schaffen und \u00f6ffnet dabei abermals die T\u00fcr zur unbegrenzten Migration. Hinter dem Pathos steckt, wie schon beim UN-Migrationspakt, dasselbe alte Programm: mehr Zuwanderung und weniger Europa.<br \/>\nDie Europ\u00e4ische Union (EU) mit ihren Monsterapparaten und einer Ursula von der Leyen (UvdL, CDU) an der Spitze der EU-Autokraten betreibt einen \u201eMittelmeerpakt\u201c (\u201ePact for the Mediterranean\u201c).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/north-africa-middle-east-gulf.ec.europa.eu\/news\/pact-mediterranean-one-sea-one-pact-one-future-shared-ambition-region-2025-10-16_en\">https:\/\/north-africa-middle-east-gulf.ec.europa.eu\/news\/pact-mediterranean-one-sea-one-pact-one-future-shared-ambition-region-2025-10-16_en<\/a><br \/>\nAn verbalem Schwulst als Begr\u00fcndung daf\u00fcr fehlt es nicht: Es soll gemeinsam ein Raum des Friedens, des Wohlstands und der Stabilit\u00e4t durch eine echte Partnerschaft geschaffen werden. (Co-creating a space of peace, prosperity and stability through a genuine partnership). Offen \u00fcbrigens auch f\u00fcr die Golfregion und das Subsahara-Afrika! Vollmundig ist die Rede von \u201cOne Sea, One Pact, One Future\u201d. In kleinerer M\u00fcnze geht es nicht. Das soll wohl daran erinnern, dass das Mittelmeer vor Jahrtausenden zu Zeiten des R\u00f6mischen Reiches \u201eMARE NOSTRUM\u201c (\u201eunser Meer\u201c) hie\u00df. Aber das war lange vor der Islamisierung Nordafrikas und des Nahen Ostens.<br \/>\nUvdL lie\u00df es sich denn auch nicht nehmen, den \u201eMittelmeerpakt\u201c am 16. Oktober 2025 zwischen diversen Auslandsreisen h\u00f6chstpers\u00f6nlich und vollmundig wie immer vorzustellen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/north-africa-middle-east-gulf.ec.europa.eu\/news\/statement-president-von-der-leyen-pact-mediterranean-2025-10-16_en\">https:\/\/north-africa-middle-east-gulf.ec.europa.eu\/news\/statement-president-von-der-leyen-pact-mediterranean-2025-10-16_en<\/a><br \/>\nInoffiziell ist \u00fcbrigens die Rede davon, dass der Pakt mit 42 Milliarden Euro dotiert sein wird. Aus der EU-Portokasse?<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.10.2025 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/eu-mittelmeerpakt-zugunsten-nordafrikas-und-nahen-osten-42-milliarden\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/eu-mittelmeerpakt-zugunsten-nordafrikas-und-nahen-osten-42-milliarden\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Boris Palmer: Mittelmeerroute zu<\/strong><br \/>\nWir k\u00f6nnen Italien und Europa helfen. Entweder nehmen wir die Fl\u00fcchtlinge auf, die Italien nicht mehr verkraftet. Oder wir beteiligen uns daran, die Mittelmeerroute so zu schlie\u00dfen, wie die Balkanroute. Durch R\u00fccknahmeabkommen \u00e4hnlich dem mit Erdogan und robuste Grenzsicherung, das hei\u00dft Rettung mit Frontex und R\u00fccktransfer in afrikanische H\u00e4fen. Beides ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wer f\u00fcr die erste L\u00f6sung pl\u00e4diert, muss erkl\u00e4ren, wie er daf\u00fcr die Mehrheit der Deutschen gewinnt und erh\u00e4lt, ohne dass bei uns die Wahlen so ausgehen wie in Italien. Moralisch aller Ehren wert, aber nach meiner \u00dcberzeugung nicht mit dem Mehrheitswillen der Wahlbev\u00f6lkerung in unserem Land vereinbar.<br \/>\nWer f\u00fcr die zweite L\u00f6sung pl\u00e4diert, muss rechtliche Fragen in den Griff bekommen, Frontex ausstatten und mit schlimmen Staaten Abkommen schlie\u00dfen. Moralisch nicht sch\u00f6n, aber auch nicht schlimmer als Merkels Abkommen mit Erdogan. Der h\u00e4lt Kriegsfl\u00fcchtlinge von Europa fern. Aus Afrika kommen mehrheitlich Menschen, die miserable Lebensumst\u00e4nde absch\u00fctteln wollen.<br \/>\nNein, das ist alles nicht sch\u00f6n. Aber wir m\u00fcssen reale Alternativen bewerten. Und nat\u00fcrlich geh\u00f6rt zu jeder L\u00f6sung unserer europ\u00e4ischen Probleme eine ehrliche Politik gegen Fluchtursachen. &#8230; Alles vom 8.3.2018 von Boris Palmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/boris-palmer\/13656-wir-koennen-italien-und-europa-helfen\">https:\/\/www.theeuropean.de\/boris-palmer\/13656-wir-koennen-italien-und-europa-helfen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Europas neue Grenze in Nord- und Westafrika<\/strong><br \/>\n<em>Um Fl\u00fcchtlinge abzuhalten, verschiebt Europa seine Grenzen und scheut dabei auch keine dunklen Gesch\u00e4fte. Die Abwehrzonen reichen bis nach Westafrika.<\/em><\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Staaten Europas eine ganze Reihe internationaler Vertr\u00e4ge geschlossen, mit denen Fl\u00fcchtlinge und Verfolgte gesch\u00fctzt werden sollen. Seit 67 Jahren gilt die Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention. Seit 66 Jahren ist die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention in Kraft, urspr\u00fcnglich erdacht, um das europ\u00e4ische Fl\u00fcchtlingselend nach dem Krieg zu beenden. Seit 1997 sind die Menschenrechte Teil des EU-Vertrags. Drei Jahre sp\u00e4ter schrieben die Europ\u00e4er ihre Grundrechtecharta nieder. Im kommenden Jahr soll die sogenannte New Yorker Deklaration f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Migranten unterzeichnet werden. Darin wollen die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen &#8222;den politischen Willen zum Ausdruck bringen, Leben zu retten, Rechte zu sch\u00fctzen und Verantwortung auf globaler Ebene zu teilen&#8220;. &#8230;<br \/>\nEurop\u00e4ische Menschenrechtskonvention<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.echr.coe.int\/Documents\/Convention_DEU.pdf\">https:\/\/www.echr.coe.int\/Documents\/Convention_DEU.pdf<\/a><br \/>\nGenfer Fl\u00fcchtlingskonvention:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.unhcr.org\/dach\/wp-content\/uploads\/sites\/27\/2017\/03\/GFK_Pocket_2015_RZ_final_ansicht.pdf\">https:\/\/www.unhcr.org\/dach\/wp-content\/uploads\/sites\/27\/2017\/03\/GFK_Pocket_2015_RZ_final_ansicht.pdf<\/a><br \/>\nCharta der Grundrechte der EU:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/charter\/pdf\/text_de.pdf\">https:\/\/www.europarl.europa.eu\/charter\/pdf\/text_de.pdf<\/a><br \/>\nNew Yorker Grundrechtedeklaration f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Migranten:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/refugeesmigrants.un.org\/declaration\">https:\/\/refugeesmigrants.un.org\/declaration<\/a><\/p>\n<p>Als 2015 mehrere Hunderttausend Fl\u00fcchtlinge in Richtung Europa aufbrachen, verlie\u00dfen sie sich auf diese Versprechen. Seither hat sich der \u00f6ffentliche Diskurs v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Nicht mehr von Fl\u00fcchtlingen ist jetzt die Rede, sondern von wohlstandsbedrohenden Wirtschaftsmigranten. Nicht mehr von freiwilligen Rettern, sondern von Menschenschiebern. &#8230;.<br \/>\nAlles vom 12.12.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-12\/fluechtlinge-eu-westafrika-menschenrechte-schlepper-fluechtlingspolitik?page=3#comments\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-12\/fluechtlinge-eu-westafrika-menschenrechte-schlepper-fluechtlingspolitik?page=3#comments<\/a><br \/>\n<strong>&#8222;Willkommenskultur&#8220; &#8211; ein doppeltes falsches Versprechen<\/strong><br \/>\n&#8222;Als 2015 mehrere Hunderttausend Fl\u00fcchtlinge in Richtung Europa aufbrachen, verlie\u00dfen sie sich auf diese Versprechen.&#8220;<br \/>\nWeil es gro\u00dfteils leere Versprechen waren. Jobs, Wohlstand und Integration f\u00fcr den \u00fcberwiegenden Teil der Fl\u00fcchtlinge \/ Migranten konnte Europa schon damals nicht bieten. Das war im Prinzip jedem klar, der seinen gesunden Menschenverstand noch parat hatte (was z.T. keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit war in der Phase).<br \/>\nIm Prinzip war die &#8222;Willkommenskultur&#8220; in der Hinsicht ein doppeltes falsches Versprechen. Die Fl\u00fcchtlinge mit falschen Versprechen \/ Verlockungen motiviert (Pull-Effekt), nach Europa zu kommen. Den eigenen B\u00fcrger mit fadenscheinigen z.T. falschen Erkl\u00e4rungen (Jeder Fl\u00fcchtling eine Bereicherung, wird kaum etwas kosten, Syrische \u00c4rzte und Ingenieure etc.) versucht, von der Sinnhaftigkeit der Massenmigration zu \u00fcberzeugen.<br \/>\nNun stehen die Zauberlehrlinge der Willkommenskultur vor den Tr\u00fcmmern ihrer Illusion und stellen fest: Die Realit\u00e4t ist eine andere.<br \/>\n12.12.2017, Chemal Akar\u00f6z, ZO<\/p>\n<p>Flucht in die EU l\u00f6st kein einziges der Probleme Afrikas, Arabiens oder S\u00fcdasiens; sie schafft nur neue in Europa. Wir k\u00f6nnen nicht Millionen von Menschen hier aufnehmen. Merkel sollte endlich offen sagen, dass wir das auch nicht WOLLEN und das in den Fernsehsendern der Herkunftsl\u00e4ner als Dauerwerbespot senden.<\/p>\n<p><strong>Unsere unrealistische Moral<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Medien sich immer noch bem\u00fchen, das Bild der Wilkommenskulturgesellschaft aufrecht zu halten, wird im Hintergrund (insbesondere von betroffenen Nachbarstaaten) schon lange Politik gemacht, die sich an Realit\u00e4ten messen lassen muss.<br \/>\nMan kann also die anschuldigen, die sich ach so unmoralisch verhalten, man kann aber auch diejenigen anprangern, die sich der Realit\u00e4t entziehen und immer noch glauben, halb Afrika in Europa willkommen heissen zu wollen.<br \/>\nOb wir wollen oder nicht, wir werden unsere Moral krisenfest machen m\u00fcssen.<br \/>\nDurch einen &#8222;Zufall der Geschichte&#8220; steht in unserem Grundgesetz nur das Recht auf Asyl bei Kriegsfl\u00fcchtlingen. Warum nicht auch Wirtschaft oder Klima als Grund herhalten k\u00f6nnen, geh\u00f6rt ja schon zur eigenen Verlogenheit in der Debatte.<br \/>\nAber sp\u00e4testens in Erwartung von Millionen Klimafl\u00fcchtlingen werden wir unsere Debattenkultur \u00e4ndern m\u00fcssen und einer notwendigen Politik auch in der \u00d6ffentlichkeit den R\u00fccken zu st\u00e4rken.<br \/>\n12.12.2017, Rabbit, ZO<br \/>\n.<br \/>\nDie Menschen verlassen sich auf die Versprechen aus Europa, so der Artikel.<br \/>\nAber : was man nicht halten kann, sollte man nicht versprechen.<br \/>\nUnd : es warten Mio Menschen auf den Transfer nach Europa . Und j\u00e4hrlich kommen 30 Mio Afrikaner hinzu.<br \/>\nSomit : Wenn es denn wirklich ein Versprechen war, dann muss es beendet werden . Jetzt. Es gibt kein Europa, dass die W\u00fcnsche und Begierden all dieser Afrikaner erf\u00fcllen kann.<br \/>\n12.12.2017, Charaua, ZO<\/p>\n<p>Problematisch finde ich den Grundtenor des Artikels: Das alle Afrikaner das grunds\u00e4tzlich unbestreitbare Recht haben nach Europa zu ziehen. Und das es v\u00f6llig unmoralisch und ungesetzlich ist, das Europa das anders sieht.<br \/>\nOmni<br \/>\nMissverst\u00e4ndnis: die &#8222;W\u00fcrde und Freiheit der B\u00fcrger&#8220;, also die Menschenrechte, gehen _nicht_ mit einem grenzenlosen Recht auf Migration einher. Wenn dem so w\u00e4re, w\u00fcrde Europa (wie Nordamerika und Australien) von Migranten aus \u00e4rmeren Weltgegenden \u00fcberrannt und nicht mehr wiederzuerkennen. Die Geltung der Menschenrechte ist an die jeweilige Gesellschaft gebunden, so wie der Mensch auch.<br \/>\nDie wirksamste Ma\u00dfnahme, um anschwellende Migration und Todesf\u00e4lle zu verhindern, ist daher sicherzustellen, dass kein illegaler Migrant Europa erreicht oder dauerhaft dort bleiben kann; der Australische Weg. Von daher finde ich die Bem\u00fchungen Italiens und der EU richtig, in den nordafrikanischen L\u00e4ndern Ordnung und Strukturen aufzubauen. Nebenbei: Die &#8222;Fl\u00fcchtlinge&#8220; begeben sich selbst wissentlich in Gefahr, wenn sie die W\u00fcste durchqueren oder in ein Schlauchboot steigen. Rettung darf daher nicht mit Zugang nach Europa einher gehen.<br \/>\nDer Artikel ist eine typische Skandalisierungsgeschichte, der Unmittelbarkeit erzeugt, aber tats\u00e4chliche L\u00f6sungen gar nicht erst andenkt, weil Denkverbote nicht \u00fcberwunden werden.<br \/>\n12.12.2017, Bestrosi1975<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mittelmeerroute abriegeln &#8211; Petition<\/strong><br \/>\nSeit April 2017 machen sich machen sich 7500 Menschen \u00fcber das Mittelmeer auf den Weg nach Europa &#8211; t\u00e4glich. Sie werden vor den K\u00fcsten Nordafrikas von Schiffen privater \u201eRettungsorganisationen\u201c aufgenommen, die sie \u201ezur Rettung\u201c nach Europa schleppen. Nach Informationen deutschen Sicherheitsbeh\u00f6rden warten bis zu \u00fcber 6 Millionen Menschen in Afrika, Jordanien und der T\u00fcrkei auf ihre \u00dcberfahrt.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen angesichts der unbeherrschbaren und nicht finanzierbaren Anzahl von Migranten, die sich schon in Deutschland befinden, keine weiteren mehr aufnehmen. Die Mittelmeerroute mu\u00df abgeriegelt werden. Australien hat in diese Richtung gezeigt, da\u00df so Grenzen wirksam gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Auch mu\u00df gegen die vielen Rettungsorganisationen vorgegangen werden. Diese betreiben hier Schlepperei im gro\u00dfen Umfang.<\/p>\n<p>Wir wollen den Druck auf die Politik und die Entscheidungstr\u00e4ger massiv erh\u00f6hen. Auch in dieser Woche haben Sie die M\u00f6glichkeit, an unserem Abgeordnetencheck \u201eMittelmeerroute nach australischem Vorbild abriegeln!\u201c teilzunehmen. 61.800 Petitionen haben Sie in der Vergangenheit bereits an Volksvertreter gesandt. Sorgen wir gemeinsam daf\u00fcr, da\u00df deren Postk\u00e4sten weiter \u00fcberquellen. Mitmachen k\u00f6nnen Sie mit einem Klick hier.<br \/>\nPetiton &#8222;Mitelmeerroute nach australischem Vorbild abriegeln:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.abgeordneten-check.de\/kampagnen\/exodus-stoppen\/startseite\/aktion\/1004\/nc\/1\/\">https:\/\/www.abgeordneten-check.de\/kampagnen\/exodus-stoppen\/startseite\/aktion\/1004\/nc\/1\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mittelmeerroute<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber das Mittelmeer haben laut der italienischen Statistikbeh\u00f6rde im ersten Halbjahr dieses Jahr 47 740 Fl\u00fcchtlinge das Land erreicht. Die meisten kamen aus Nigeria (15 Prozent), Gambia (10), Somalia (9), Guinea, Eritrea und der Elfenbeink\u00fcste (je 8). Das waren rund vier Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2015 und 15 Prozent weniger als 2014. In der Schweiz wurden im Juli 2477 Asylantr\u00e4ge gestellt, das waren 36 Prozent weniger als im Juli 2015.<br \/>\nZugleich ist die Zahl der Menschen, die wegen illegaler Einreise zur\u00fcckgewiesen wurden, speziell im Kanton Tessin (und nur dort) massiv angestiegen. Von weniger als 100 pro Woche im ersten Vierteljahr auf fast 1600 in der letzten Juliwoche. Im Juli wurde 4149 Personen (Tessin: 3560) die Einreise verweigert, das waren mehr als im gesamten Jahr 1014 (3589).<br \/>\nIn der Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe werden derzeit nach Angaben des Regierungspr\u00e4sidiums noch 100 bis 200 Menschen pro Tag registriert, im Herbst 2015 waren es zwischen 1800 und 2000. Der Zuwachs auf der Rheinschiene entspreche der Abnahme auf der Balkanroute.<br \/>\n13.8.2016<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ausland-1\/wie-fluechtlinge-von-como-nach-weil-gelangen--126035572.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ausland-1\/wie-fluechtlinge-von-como-nach-weil-gelangen&#8211;126035572.html<\/a><\/p>\n<p>.<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ausland-1\/wie-fluechtlinge-von-como-nach-weil-gelangen--126035572.html\"><br \/>\n<\/a>\u00a0 \u00a0.<br \/>\n<strong>Gesinnungsethisches Vorgehen versch\u00e4rft Schleuserproblem<\/strong><br \/>\nDas Gesch\u00e4ft der Schleuser wird immer lukrativer. Mittlerweile setzen sie Fl\u00fcchtlinge in die Boote und lassen sie wenige Kilometer vor der K\u00fcste durch europ\u00e4ische Schiffe retten, wie der \u2013 als Optimist \u2013 vorgestellte Retter Ruben Neugebauer erz\u00e4hlt. Solange aber die Rettung von Fl\u00fcchtlingen in die erfolgreiche Einreise nach Europa m\u00fcndet, wird jeder gelungene Rettungsakt dazu f\u00fchren, dass sich noch mehr Menschen auf diesem Weg in Gefahr begeben. Das gesinnungsethische Vorgehen versch\u00e4rft so das Problem, das es doch l\u00f6sen soll.Eine verantwortungsethische L\u00f6sung w\u00e4re, das rechtzeitige Abfangen der Boote an der nordafrikanischen oder asiatischen K\u00fcste und somit die zuverl\u00e4ssigste Vorgehensweise Opfer durch Bootsungl\u00fccke zu vermeiden. Zudem w\u00e4re bekannt, an welcher Stelle das jeweilige Boot in die See gestochen ist. Genau an dieser Stelle sollten die Insassen wieder an Land gebracht werden und das Boot anschlie\u00dfend zerst\u00f6rt werden.<br \/>\n7.9.2016, Klaus Dietz, Rheinfelden<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Schleuser haben alle Varianten des illegalen Grenz\u00fcbertritts getestet<\/strong><br \/>\nTrotz verst\u00e4rkter Kontrollen der Schweiz werden noch mehr Fl\u00fcchtlinge als bisher, \u00fcberwiegend aus Afrika, einen Weg in die deutsche Grenzregion suchen und auch finden. Sie werden sich von vornherein daran orientieren, wo die meisten ihrer Landsleute sich schon aufhalten. Unsere &#8222;Willkommenskultur&#8220; zieht hierbei die Migranten geradezu magisch an und ermutigt sie regelrecht zum illegalen Grenz\u00fcbertritt. Schlepper und Schleuser haben in enger Zusammenarbeit mit den Migranten die &#8222;zentralmediterrane Route&#8220; mit allen Varianten des illegalen Grenz\u00fcbertritts l\u00e4ngst getestet und durchorganisiert. M\u00fc\u00dfig, dar\u00fcber nachzudenken, wie viele sich da noch auf den Weg machen werden. Einmal bei uns, m\u00fcssen sie nur noch die Bearbeitungsstra\u00dfe durchlaufen und sind legal und mit besten Perspektiven angekommen im Land ihrer Sehns\u00fcchte und Tr\u00e4ume.<br \/>\nWir geben ihnen auch allen Grund zum Tr\u00e4umen, angefangen bei unserer Fl\u00fcchtlingskanzlerin mit ihrer realit\u00e4tsfernen Willkommenskultur, den allen Migranten wohlwollend gegen\u00fcberstehenden Parteien und Organisationen, den vielf\u00e4ltigen Anreizen unseres Asylgesetzes, dem besonderen Status f\u00fcr Minderj\u00e4hrige und den Aussichten, dass, wer es bis hierher geschafft hat, kaum mit Abschiebung zu rechnen hat. Dementsprechend steigen auch ihre Erwartungen und Forderungen an unser Land. \u00c4ngste und Bedenken nehmen zu, dass sie hier bei uns nach ihrem Gusto weitermachen wollen und Integration f\u00fcr manchen kaum mehr als eine Floskel sein wird, da es allemal einfacher ist, sich unter Gleichgesinnten aufzuhalten. Warten wir\u2019s ab.<br \/>\n9.9.2016, Martin Henschel, Weil am Rhein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;\u00a0Global\u00a0&gt;EU &gt;Migration &gt;Mittelmeer Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen EU-\u201eMittelmeerpakt\u201c zugunsten Nordafrikas und des Nahen Ostens: 42 Milliarden? 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