{"id":61190,"date":"2016-06-09T21:04:37","date_gmt":"2016-06-09T19:04:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=61190"},"modified":"2026-05-28T21:49:22","modified_gmt":"2026-05-28T19:49:22","slug":"gott","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/gott\/","title":{"rendered":"Gott"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a> &gt;<a title=\"Kirchen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/\">Kirchen<\/a> &gt;Gott<\/p>\n<div id=\"attachment_60792\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/autonome\/feige-fruehling-pan160427\/\" rel=\"attachment wp-att-60792\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60792\" class=\"size-full wp-image-60792\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/feige-fruehling-pan160427.jpg\" alt=\"Feigen in Freiburg am 27. April 2016 - der Fr\u00fchling kommt nach lauem Winter\" width=\"640\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/feige-fruehling-pan160427.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/feige-fruehling-pan160427-180x82.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60792\" class=\"wp-caption-text\">Feigen in Freiburg am 27. April 2016 &#8211; der Fr\u00fchling kommt nach lauem Winter<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen\u00a0<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/pfingsten\/\">Stefan Felber: Rechte Christen oder (r)echter Glaube?<\/a>\u00a0(25.5.2026)<\/li>\n<li>Die ungekl\u00e4rte Frage im Denken des Elon Musk (14.1.2025)<\/li>\n<li>Jordan B. Peterson: Gott &#8211; von Matthias Matussek (20.12.2024)<\/li>\n<li>An welchen Gott glauben wir Christen? (23.2.2023)<\/li>\n<li>Peter Hahne: von Jesus reden, nicht von einem Allerweltsgott (1.10.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-politik\/\">Peter Hahne Ehrendoktor:\u00a0 \u201eHolt Gott zur\u00fcck in die Politik\u201c<\/a>\u00a0(1.10.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/gott\/ewigkeit\/\">Gibt es ein ewiges Leben?<\/a> (14.8.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/moral2015\/moralismus\/\">Die m\u00e4chtigen G\u00f6tter: Moral und Angst<\/a>\u00a0(3.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/dante-1321-goettliche-komoedie\/\">Dante 1321: G\u00f6ttliche Kom\u00f6die<\/a>\u00a0(10.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/oekologie\/\">Der neue Gott der Linken \u2013 die \u00f6kologische Diktatur<\/a>\u00a0(12.3.2021)<\/li>\n<li>Volker Kauder: \u201eJeder Fl\u00fcchtling ist Ebenbild Gottes\u201c (15.1.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Anthropodizee\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/anthropodizee\/\">Mythos Mensch. Eine Anthropodizee\u201d von Franz Lisson\u00a0<\/a>(7.9.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Kirchenaustritt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/kirchenaustritt\/\">Abschiedsbrief an \u201cmeine\u201d Kirche<\/a>\u00a0(28.7.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Indoktrinierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/indoktrinierung\/\">Lachtag statt Weihnachtstag<\/a>\u00a0(14.12.2019)<\/li>\n<li>Man kann nichts beweisen, nur glauben (7.9.2016)<\/li>\n<li>Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn (23.5.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Agnostiker\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/agnostiker\/\">Agnostiker<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Anthropodizee\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/anthropodizee\/\">Anthropodizee &#8211; Theodizee<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Aufklaerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/christen\/bibel\/\">Bibel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/blasphemie\/\">Blasphemie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/ethik\/\">Ethik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Auferstehung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/auferstehung\/\">Evangelisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/gott\/ewigkeit\/\">Ewigkeit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gott\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/gott\/\">Gott<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Humanismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/humanismus\/\">Humanismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ideologie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">Ideologie \u2013 Religion als Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Katholisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/katholisch\/\">Katholisch<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam-Reformen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-reformen\/\">Islam<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kirche-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Kirche-Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/moral2015\/moralismus\/\">Moralismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Philosophie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/philosophie\/\">Philosophie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Pluralismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/pluralismus\/\">Religi\u00f6ser Pluralismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Religionsunterricht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/\">Religionsunterricht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;Wer vor dem Gott, an den er nicht glaubt,<br \/>\nauf die Knie geht, hat alles begriffen&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> in &#8222;Aphorismen&#8220;<br \/>\n============================================================<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die ungekl\u00e4rte Frage im Denken des Elon Musk<\/strong><br \/>\n<strong>Zivilisation retten, aber welche?<\/strong><br \/>\nDer Tech-Unternehmer Elon Musk redet <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/musk-weidel-gespraech-9-1-25\/\">im Gespr\u00e4ch mit AfD-Chefin<\/a> Alice Weidel \u00fcber die Rettung der Menschheit und Gott. Er sei offen f\u00fcr die Idee, dass eine Entit\u00e4t das Universum geschaffen hat. Doch der Knackpunkt ist eine andere Frage.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAlice Weidel stellt schlie\u00dflich die entscheidende Frage: Do you believe in God? Sind diese Elemente rein zuf\u00e4llig neu geordnet worden, so dass die Erde und der Mensch daraus entstanden? Musk wird schwammig:<br \/>\n\u201eIch bin durchaus offen f\u00fcr die Idee von Gott, und wenn Sie fragen, woher kam eigentlich das Universum und wie wurde es geschaffen, ehm &#8230;, dann vermute ich, dass es eine Entit\u00e4t geben k\u00f6nnte, die man Gott nennen k\u00f6nnte, ehm &#8230;, ich wei\u00df es nicht. Aber das ist eine andere Frage als die, ob es eine Entit\u00e4t gibt, die unsere t\u00e4glichen Handlungen beobachtet und ein moralisches Urteil dar\u00fcber f\u00e4llt. Das scheint nicht der Fall zu sein, denn es geschehen sehr b\u00f6se Dinge in der Welt. Wenn uns da jemand st\u00e4ndig mit einem moralischen Ma\u00dfstab beobachtet, dann ist es doch sonderbar, dass so viel schlimme Dinge geschehen d\u00fcrfen. Aber ich wei\u00df es nicht. Ich bilde meine Meinungen auf Grund dessen, was ich lerne, und ich strebe danach, meine Meinungen zu \u00e4ndern, um sie damit in \u00dcbereinstimmung zu bringen.\u201c<br \/>\nStark beeinflusst habe ihn die Lekt\u00fcre von Nietzsche und Schopenhauer, als er in einer existentiellen Krise mit zw\u00f6lf oder dreizehn Jahren nach dem Sinn des Lebens gesucht habe. Ziemlich deprimierend, meint er heute und nicht die richtige Lekt\u00fcre f\u00fcr ein Kind. Eine Erleuchtung sei f\u00fcr ihn sp\u00e4ter das Buch von Douglas Adams, \u201ePer Anhalter durch die Galaxis\u201c, gewesen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAber kommen wir zur\u00fcck zu Musks Rettungspl\u00e4nen f\u00fcr unsere Zivilisation. Ich h\u00e4tte da ein paar Fragen, mal abgesehen davon, dass man auf dem Mars nicht atmen kann, weil die Luft zu 95 Prozent aus CO2 besteht (was ist mit der Klimaneutralit\u00e4t der Marsianer?), dass die Durchschnittstemperatur minus 63 Grad Celsius betr\u00e4gt und dort bestimmt kein V\u00f6gelchen zwitschert und auch kein Grashalm w\u00e4chst \u2013 also abgesehen von diesen Unp\u00e4sslichkeiten: Welche Art von Zivilisation will Musk retten? Was macht das Leben lebenswert? Was gibt ihm Sinn? Warum sollte die eine Million Menschen, die Musk auf den Mars schie\u00dfen will, gut sein und gegebenenfalls die Erde retten wollen? Warum schlagen sich die Menschen nicht auch dort die K\u00f6pfe ein, wie sie es immer getan haben, seit es Menschen gibt? Wie wird aus der Zivilisation eine Kultur, die Sch\u00f6nes, Gutes und Wahres hervorbringt?<br \/>\n.<br \/>\nAls die Menschen noch in die Kirche gingen, wurden sie Sonntag f\u00fcr Sonntag aufgefordert, gut zu sein und sich am Gr\u00fcnder dieser Religion ein Beispiel zu nehmen, der von sich sagt: \u201eLernt von mir, denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig\u201c (Mt 11,29). <em><strong>Als der junge Adelige <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/demo\/massendemonstrationen\/\">Alexis de Tocqueville<\/a> Anfang der 1830er Jahre in Amerika das politische System der Demokratie studierte, kam er zu dem Schluss: Die Menschen m\u00fcssen von sich aus gut sein wollen, damit Demokratie funktioniert \u2013 eine Einsicht, die der Staatsrechtler Ernst-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/boeckenfoerde-grosser-freiburger\/\">Wolfgang B\u00f6ckenf\u00f6rde<\/a> so formuliert hat: \u201eDer freiheitliche, s\u00e4kularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Es m\u00fcsste den genialen Elon Musk doch wundernehmen, dass ein Mensch, der vor zweitausend Jahren drei Jahre lang gelehrt und Wunder vollbracht hat, ein paar d\u00fcnne Schriften hinterlassen und zw\u00f6lf Apostel in die gro\u00dfe weite Welt geschickt hat, um sie von seinen Ideen zu \u00fcberzeugen, dass daraus die wunderbare europ\u00e4ische Kultur entstanden ist und sich Millionen lieber t\u00f6ten lassen, als Jesus Christus zu verraten.<br \/>\nMusk verschlie\u00dft sich nicht der Idee, dass es eine Entit\u00e4t gewesen sein k\u00f6nnte, die das Universum geschaffen hat. Aber der eigentliche Knackpunkt ist seine zweite Frage, ob es einen Gott gibt, der alles sieht und moralische Urteile \u00fcber unser Tun und Lassen f\u00e4llt, also das Schreckgespenst des strafenden Gottes. G\u00e4be es ihn, so d\u00fcrfte es nicht so viel B\u00f6ses auf der Welt geben, meint Musk \u2013 aber das ist eine dritte Frage, zu der die Br\u00fccke fehlt: N\u00e4mlich die Idee, dass Gott ein allm\u00e4chtiger und liebender Gott ist. Erst dann stellt sich das Theodizee-Problem.<\/p>\n<p>Vielleicht wird Musk den Becher der Naturwissenschaft noch leeren, \u00fcber den der Physiker Werner Heisenberg sagt: \u201eDer erste Schluck macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.1.2025 von Gabriele Kuby bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/gabriele-kuby-die-ungeklaerte-frage-im-denken-des-elon-musk\">https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/gabriele-kuby-die-ungeklaerte-frage-im-denken-des-elon-musk<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Gabriele Kuby, 1944 geboren, hat Soziologie studiert. Sie ist Buchautorin, internationale Vortragsrednerin und hat u. a. in Die Tagespost, Junge Freiheit, Cato, European Conservative und First Things ver\u00f6ffentlicht. Ihr Hauptwerk \u201eDie globale sexuelle Revolution \u2013 Zerst\u00f6rung der Freiheit im Namen der Freiheit\u201c wurde in 16 Sprachen \u00fcbersetzt. 1997 trat sie in die Katholische Kirche ein. Sie ist Mutter von drei Kindern und staunt angesichts ihrer f\u00fcnf Enkelkinder \u00fcber das Wunder Mensch. Ihre Website: <a href=\"https:\/\/www.gabriele-kuby.de\">https:\/\/www.gabriele-kuby.de<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jordan B. Peterson: Gott &#8211; von Matthias Matussek<\/strong><br \/>\n<strong>\u201eWenn wir schwanken, droht ein Fiasko\u201c<\/strong><br \/>\nMatthias Matussek \u00fcber Jordan Petersons neuen \u201eGott\u201c-Bestseller und die Kulturrevolution gegen den Wokismus<\/p>\n<p>Bei allen Einw\u00e4nden philosophischer oder theologischer Natur mu\u00df man feststellen: Jordan Petersons j\u00fcngster Bestseller, diesmal \u00fcber \u201eGott \u2013 Das Ringen mit einem, der \u00fcber allem steht\u201c, ist das Buch der Stunde. Es ist eine Kampfansage an den woken Zirkus, der l\u00e4ngst auch die Kirchen erfa\u00dft hat. Peterson f\u00e4hrt in den H\u00fchnerhaufen feministischer Bibelauslegungen und Entstellungen hinein wie ein lang ersehnter Fuchs.<br \/>\nDer linke Guardian riecht denn auch den Braten, wenn er in seinem Verri\u00df bem\u00e4ngelt, da\u00df Peterson die biblischen Geschichten liest, ohne jene sattsam bekannten Triggerwarnungen zu beachten, da\u00df es sich bei dem Buch der B\u00fccher um \u00fcble patriarchalisch durchwirkte Narrative handelt, die erst wie ein Butterkeks in den Kr\u00e4utertee \u201egerechter Sprache\u201c getunkt werden m\u00fcssen, um zeitgeistig magenvertr\u00e4glich zu sein. Im \u00fcbrigen, so der Kritiker, sei Genderfluidit\u00e4t doch nun wirklich durchgesetzt, Herrgott noch mal, im Namen des Vaters und der Mutter und der Heiligen GeistIn.<br \/>\nPeterson ignoriert diesen Kram dankenswerterweise. Er stellt die Bibel zur\u00fcck auf ihre ehernen F\u00fc\u00dfe, er spricht vom Abenteuergeist Abrahams, vom Aufbruch ins Gelobte Land, von seinen Opfern, die vor seinem Sohn Isaak nicht haltmachen, von dem Streben nach dem H\u00f6chsten und dem Gehorsam zu ihm, von Kampf und Heldentum, nicht ohne die gro\u00dfen Frauenfiguren wie Sara oder Rahel zu w\u00fcrdigen.<br \/>\nIn Wahrheit hat Peterson vom Gott der Bibel abgeschrieben<br \/>\nEr ignoriert das zerfledderte Gesangbuch protestantischer Kirchentage, die bei uns darin gipfeln, da\u00df sich erwachsene Menschen, die sich Christen nennen, mit farbigen Schals in Workshops begeben, um die Vulva zu malen und sich ernsthaft die Frage stellen, ob Jesus queer war, und die sich ansonsten darin einig sind, zu den Guten zu geh\u00f6ren, und da\u00df die Rechten bek\u00e4mpft werden m\u00fcssen, worin ihnen die katholische Kirche nacheifert.<\/p>\n<p>Dieses Buch, das in den unterschiedlichsten Temperamenten zum Leser spricht, mal als Gardinenpredigt \u00fcber die Verh\u00e4ngnisse der Gegenwart, mal als Meditation \u00fcber unsere Wurzeln und tiefes Nachgraben, besticht durch seinen kulturgeschichtlichen, psychologischen, wissenschaftlichen und ganz besonders erz\u00e4hlerischen Reichtum. Peterson ist ein gl\u00e4nzender Stilist.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: Peterson schreibt \u00fcber \u201eGott\u201c in einer zunehmend gottlosen Zeit. Er beugt sich \u00fcber die Bibel wie \u00fcber eine Angelegenheit von Leben und Tod. Er erkennt in ihren Geschichten und Gleichnissen Muster, die zumindest die westlichen Zivilisationen gepr\u00e4gt haben und Wunderwerke der Sch\u00f6nheit wie Michelangelos Pieta hervorbrachten. Er betreibt Grundlagenforschung in einer Welt von religi\u00f6sen Analphabeten, die Golgotha f\u00fcr eine Zahnpasta halten und die Auferstehung des Osterhasen feiern. Seine Lekt\u00fcre: die Genesis, die f\u00fcnf B\u00fccher Mose, sowie das Buch Jona und Jonah, mit vielen Verweisen auf die Evangelien, eine mit seinen \u00fcber 600 Seiten durchaus gargantueske Unternehmung.<\/p>\n<p>Den Millionen, die seinen Vortr\u00e4gen und Interviews auf Youtube folgen, sind seine oft verbl\u00fcffenden Kurzschl\u00fcsse der biblischen Geschichten mit den geistigen Problemlagen der Zeit nicht fremd: Hier werden sie systematisiert, ja, er legt dieses farbenpr\u00e4chtige und vielstimmige Gr\u00fcndungsdokument unserer Kultur, das selbst der Kommunist Bert Brecht mit auf eine einsame Insel nehmen w\u00fcrde, zur Neu-Lekt\u00fcre vor. Vielleicht h\u00e4tte sogar Brecht Vergn\u00fcgen an einer Methode, die einen alten Text immer wieder auf den aktuellen Gebrauchswert pr\u00fcft, denn er verfuhr \u00e4hnlich \u2013 allerdings in die ideologische Gegenrichtung.<\/p>\n<p>Worin besteht nun unsere Problemlage? Peterson stellt seiner Exkursion ein Wort des gro\u00dfen Religionsforschers Mircea Eliade voran. Der schrieb \u00fcber die \u201eHimmlisch strukturierten h\u00f6chsten Wesen\u201c (die es in allen Kulturen der Welt gibt), da\u00df sie \u201edazu neigen, aus der Religionsaus\u00fcbung, aus dem Kult zu verschwinden; sie ziehen sich aus der Mitte der Menschen zur\u00fcck, ziehen sich in den Himmel zur\u00fcck und werden zu entfernten, unt\u00e4tigen G\u00f6ttern (dei otiosi).\u201c Das ist die Lage der jud\u00e4o-christlichen Welt. Peterson versucht, den fl\u00fcchtigen Gott festzuhalten, ja, mit ihm zu ringen, um, wie Jakob, schlie\u00dflich gesegnet zu werden. Er tut es nicht als Gl\u00e4ubiger, sondern als Wissenschaftler, als Psychologe, Neurologe, Soziologe, als ein sp\u00e4ter Verwandter Nietzsches, der klagend ruft \u201eGott ist tot, und wir haben ihn get\u00f6tet\u201c. Gleichzeitig aber belegt er, da\u00df wir ohne das Streben nach dem H\u00f6chsten, wie es die biblischen Geschichten evozieren, Verlorene sind.<\/p>\n<p>Peterson beginnt mit der Ursprungserz\u00e4hlung, der Genesis. Am Anfang war der Geist, der Sch\u00f6pfer-Geist \u00fcber den Wassern, dem Tehom oder Tohuvabohu. Er trennt den Tag von der Nacht, das Land vom Wasser, errichtet den Himmelsbogen. Er schafft Ordnung im Chaos. Peterson-Leser erkennen darin vergn\u00fcgt dessen Bestseller \u201e12 Rules for Life\u201c, denn der Allm\u00e4chtige h\u00e4lt sich an genau die Regel, die Jordan Peterson den ewig jammernden Jugendlichen (und ihren alternativen Boomer-Eltern!) unserer Tage empfiehlt: Bevor du irgendwas tust oder gar kritisierst \u2013 r\u00e4um erst mal dein Zimmer auf!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es umgekehrt: In Wahrheit hat Peterson vom Gott der Bibel abgeschrieben! Wie er \u00fcberhaupt im Weiteren in den zahllosen Erz\u00e4hlungen der Bibel Imperative entdeckt, die uns helfen, in den Wirrnissen unserer Tage zu bestehen. Sie erz\u00e4hlen vom Glauben. Und Peterson l\u00e4\u00dft hier keine Halbheiten oder lauwarmen Umdeutungen zu: \u201eGlauben wir daran? Wenn wir in diesem Bekenntnis schwanken, droht eine Katastrophe.\u201c Er nimmt sich jene biblischen Gro\u00dferz\u00e4hlungen vor, die den Weg des auserw\u00e4hlten Volkes bestimmen und unser Verh\u00e4ltnis zum H\u00f6chsten: der S\u00fcndenfall im Garten Eden, der Bruderthriller von Kain und Abel, die Zerst\u00f6rung von Sodom und Gomorrha und Abrahams wunderbares Gefeilsche um die notwendige Mindestzahl von Gerechten, die der Stadt Sodom die Zerst\u00f6rung ersparen k\u00f6nnte, die sehr aktuelle Vermessenheit der Turmbauer von Babel, schlie\u00dflich die Berufung von Moses zum F\u00fchrer aus der \u00e4gyptischen Gefangenschaft des auserw\u00e4hlten Volkes. Warum spricht der Allm\u00e4chtige aus den Flammen des Dornbusches zu ihm? Warum soll sich Moses seiner Schuhe entledigen? Was hat es mit dem Stab auf sich, der, eingerammt, mal zur Weltachse wird \u2013 mit Referenz zur Kosmologie bestimmter Naturv\u00f6lker \u2013, mal zur Schlange, die sich am \u00c4skulapstab findet, mal Wasser schl\u00e4gt aus einem Felsen.<\/p>\n<p>Peterson nagt an all diesen Knochen, und es ist \u00e4u\u00dferst befl\u00fcgelnd, ihm dabei zuzusehen. Zumal er keine Scheu vor Ausfl\u00fcgen in die Popkultur hat, in Netflix-Serien wie \u201eBreaking Bad\u201c, in den Superhelden-Kosmos der Marvel-Comics oder den \u201eHerrn der Ringe\u201c, denn sein Schm\u00f6ker richtet sich sowohl an die traditionsvergessenen Eltern der Protestgeneration wie an deren ratlose, ratsuchende Kinder. Bisweilen treten seine Assoziationsfluten, fruchtbar wie der Nil, \u00fcber die Ufer: \u201eDer umherziehende Nomadenstamm der Amalekiter greift an. Mose steigt auf einen nahe gelegenen H\u00fcgel und schwingt den magischen Stab seiner g\u00f6ttlichen Autorit\u00e4t \u2013 den Zauberstab von Gandalf und Dumbledore, den Hirtenstab von David, das Lichtschwert von Obiwan Kenobi, den Speer von Odin, der nie das Zentrum des Ziels verfehlt, die Fahne, um die sich die Truppen scharen, den Stamm, der das bittere Wasser s\u00fc\u00df macht, den Baum des Lebens selbst.\u201c<\/p>\n<p>Doch er verliert nie den roten Faden, den er in allen biblischen Narrativen erkennt: Es ist der Kampf gegen das B\u00f6se, gegen die Aufweichung der g\u00f6ttlichen Regeln und den hemmungslosen Hedonismus, den Tanz ums Goldene Kalb. Ein Kampf, der auch uns befl\u00fcgeln k\u00f6nnte, in unserem Sodom mit den unz\u00e4hligen Geschlechtern und narzi\u00dftischen Opfergruppen und der dekadenten Verspottung des Christentums, wenn etwa auf Berliner Modeschauen Kruzifixe benutzt werden, um den Schambereich zu verdecken.<\/p>\n<p>Interessanterweise n\u00e4hert sich Peterson, der sich einen \u201epragmatischen Christen\u201c nennt, in seinem Versuch, die Wahrheit der Bibel strikt evolutionsgeschichtlich nachzuweisen, Richard Dawkins an, dem fr\u00fcher k\u00e4mpferischen Atheisten, der lediglich auf den blinden Durchsetzungswillen des \u201eegoistischen Gens\u201c setzt. Ja, er debattiert regelrecht mit ihm im Moses-Kapitel. Doch auch Dawkins glaubt mittlerweile in seiner Theorie der Meme an die Vererbung kultureller Codes, und er h\u00e4lt die jud\u00e4a-christlichen f\u00fcr besonders n\u00fctzlich. Ja, Mittlerweile nennt er, der einstige Religionssp\u00f6tter, sich selber einen \u201eKulturchristen\u201c.<\/p>\n<p>Da scheint sich eine Welle vorzubereiten. Auch Donald Trump, Vater und Gro\u00dfvater und Patriarch mit betr\u00e4chtlicher Enkelschar, spricht glaubhaft \u00fcber christliche Werte, als wolle er seine politisch-ideologische Reconquista mit einer religi\u00f6sen Wiedererweckung verbinden. Wie auch sonst. Wer knapp einem t\u00f6dlichen Attentat entronnen ist, weil er im Moment des Schusses den Kopf dreht, der \u00fcberlegt sich, ob da nicht Vorsehung im Spiel war.<\/p>\n<p>In einem vielbeachteten Gespr\u00e4ch mit Jordan Peterson bekannte auch Elon Musk, der einen pubertierenden Sohn an den woken Mob verloren hatte \u2013 er hatte sein Geschlecht gewechselt \u2013, da\u00df er sich erneut dem Christentum zuwende. Musk f\u00fchrt die demographische und moralische Katastrophe des Westens auf dessen gigantischen Glaubensverlust zur\u00fcck. Da\u00df sich der einstige Priesterseminarist und Kultregisseur Martin Scorcese zeitgleich mit einer Miniserie \u00fcber Heilige und ihre Opferbereitschaft zur\u00fcckmeldet und einen Film \u00fcber Jesus vorbereitet, mag Zufall sein, doch vielleicht ist es mehr: eine gro\u00dfe Besinnung des Abendlandes auf seine Wurzeln. Wom\u00f6glich kehren die abwesenden G\u00f6tter (die dei otiosi) aus der von Mircea Eliade attestierten Ersch\u00f6pfung zur\u00fcck.<br \/>\nGlaubt Peterson nun an den christlichen Gott und an die Erl\u00f6sung? Sagen wir es so: Er l\u00e4\u00dft sich nicht mit jeder Faser seines Herzens und voller Gottvertrauen in ihn und in die Liebe Jesu Christi hineinfallen. Er steigt hinab, angeseilt, und n\u00e4hert sich dem Glutkern als Forscher, wom\u00f6glich mit dem uneingestandenen Wunsch, erfa\u00dft zu werden. Seine Frau, so ist zu h\u00f6ren, soll j\u00fcngst der katholischen Kirche beigetreten sein. Er selber scheint so weit noch nicht zu sein, aber hat nicht schon Augustinus den Glauben als einen \u201eactus intellectus a voluntate imperatus\u201c definiert, also auch als Willensanstrengung?<br \/>\nFazit: Petersons Ringen mit Gott \u00fcber 600 Seiten hinweg ist \u00fcberaus lesenswert, denkenswert, mit einem Wort: eine spannende erwachsene Lekt\u00fcre. Und was seinen Glauben angeht: Die mit Fanfaren den ihren verk\u00fcnden, sind mir suspekt. Hat nicht selbst die Heilige Mutter Teresa gestanden, da\u00df sie \u201e40 Jahre in der Dunkelheit\u201c verbracht hat?<br \/>\nLetzte Frage: Glaube ich eigentlich? Mir bleibt, so wie die Dinge stehen, vermutlich nichts anderes \u00fcbrig. Wie ruft der um Rettung verzweifelte Mann bei Markus 9, 24 aus? \u201eHerr ich glaube, hilf meinem Unglauben.\u201c Aber letztlich ist wohl alles Gnade.<\/p>\n<p><em>Jordan B. Peterson: Gott \u2013 Das Ringen mit einem, der \u00fcber allem steht. Fontis Verlag, L\u00fcdenscheid 2024, gebunden, 656 Seiten, 34,90 Euro<\/em><\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 20.12.2024 von Matthias Matussek bitte lesen in der JF 52\/24, Seite 25<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>An welchen Gott glauben wir Christen?<\/strong><br \/>\nWei\u00dft du wieviel Sternlein stehen<br \/>\nAn dem blauen Himmelszelt<br \/>\nWei\u00dft du wieviel Wolken gehen<br \/>\nWeithin \u00fcber alle Welt<br \/>\nGott der Herr hat sie gez\u00e4hlet<br \/>\nDass ihm auch nicht eines fehlet<br \/>\nAn der ganzen gro\u00dfen Zahl<br \/>\nAn der ganzen gro\u00dfen Zahl<\/p>\n<p>Wei\u00dft du wieviel M\u00fccklein spielen<br \/>\nIn der hei\u00dfen Sonnenglut<br \/>\nWieviel Fischlein auch sich k\u00fchlen<br \/>\nIn der hellen Wasserflut<br \/>\nGott, der Herr, rief sie mit Namen<br \/>\nDass sie all&#8216; ins Leben kamen<br \/>\nDass sie nun so fr\u00f6hlich sind<br \/>\nDass sie nun so fr\u00f6hlich sind<\/p>\n<p>Wei\u00dft du, wieviel Kinder fr\u00fche<br \/>\nStehn aus ihrem Bettlein auf<br \/>\nDass sie ohne Sorg und M\u00fche<br \/>\nFr\u00f6hlich sind im Tageslauf<br \/>\nGott im Himmel hat an allen<br \/>\nSeine Lust, Sein Wohlgefallen<br \/>\nKennt auch dich und hat dich lieb<br \/>\nKennt auch dich und hat dich lieb<\/p>\n<p>Wei\u00dft Du auch, wieviel Kinder den Tag hungrig beginnen und nie ein Bettlein hatten, aus dem sie sorglos aufstehen konnten ?<br \/>\na. Gibt es \u00fcberhaupt einen Gott ?<br \/>\nb. Woher kommt die Ungleichheit ?<\/p>\n<p>a. Jedes Kind wei\u00df, wenn es leckeren Kuchen gibt, dann gibt es jemanden, der ihn gebacken hat. Jeder Mensch wei\u00df, wenn es einen Topf gibt, gibt es einen T\u00f6pfer. Wenn es eine Erde gibt, ein Universum, soll alles von allein entstanden sein, nur durch Evolution ?<br \/>\nVersuch: Man wirft ein S\u00e4ckchen von Baukl\u00f6tzchen auf den Boden: Es entsteht ein buntes Durcheinander. Das Kind will aber ein H\u00e4uschen haben. Es versucht es immer wieder, ohne Erfolg \u2013 warum ? Die Antwort selber geben !<br \/>\nb. In manchen Religionen f\u00fchlen sich die Menschen einem h\u00f6heren Wesen verantwortlich ( J\u00fcngstes Gericht ) und auch ihren Mitmenschen gegen\u00fcber. Heute regiert oft der Mammon.<br \/>\n.<br \/>\nFr\u00fcher vermuteten die Menschen hinter allem eine Gottheit. Kam z. B. kein Regen, war der Regengott beleidigt \u2013 um ihn gn\u00e4dig zu stimmen, wurde gebetet und geopfert.<br \/>\nAls die Griechen mit ihren Segelbooten in die T\u00fcrkei fahren wollten (um den Raub der sch\u00f6nen Helena zu r\u00e4chen), fehlte der Wind. Dem wohl ver\u00e4rgerten Poseidon wurde ein Mensch geopfert, Antigone.<br \/>\nAuch die einfachsten Menschen wussten, wie wichtig die Sonne ist. Wenn das Ungl\u00fcck eines Volkes sehr gro\u00df war, opferte sich manchmal der K\u00f6nig. Der Sonnengott war etwas Besonderes: Auch er opferte sich: Er starb am Abend und erwachte am Morgen zu neuem Leben. ( Heute wissen wir, die Erde dreht sich von der Sonne weg ).<br \/>\nDer Mensch hat ( teilweise ) viel Wissen und Verstand, aber f\u00fcr manches ist er nicht angelegt: Den Anfang, das Nichts, eine Ewigkeit kann man sich nicht vorstellen. Auch den Sch\u00f6pfer von allem k\u00f6nnen wir uns nicht vorstellen, aber alles, was existiert, ist Teil seines Geistes.<\/p>\n<p>Der Mensch darf hoffen oder glauben, dass sein kleiner Geist mit dem gro\u00dfen kommunizieren kann. Wir nennen das: beten, und das gro\u00dfe Unvorstellbare nennen wir Gott. Er gibt die Freiheit, zwischen \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c zu entscheiden. Und wenn wir b\u00f6se waren, d\u00fcrfen wir zu ihm \u2013 dem Guten \u2013 zur\u00fcckkehren, und er freut sich dar\u00fcber. Das hat ( wahrscheinlich ) Jesus von Nazareth gesagt, der ein enges Verh\u00e4ltnis zu Gott hatte. War er nicht sein Sohn ? Ja, aber nur geistig. Er war ein Wunderheiler, wie es viele zu seiner Zeit gab. Sie hatten alle normale Eltern, aber weil sie besonders herausragten, wurden sie Gottess\u00f6hne genannt \u2013 oder nannten sich selbst so. ( Meine historischen Quellen sind die Forschungen des Historikers Karlheinz Deschners, der u.a. \u201eDie Geschichte des Christentums\u201c geschrieben hat. Er wurde oft angeklagt, hat aber alle Prozesse gewonnen).<br \/>\nJesus erz\u00e4hlte gerne Gleichnisse von Gott. Die f\u00fcr mich wichtigsten ( ich hoffe, sie sind authentisch ) stehen im Lukas Evangelium Vers 4 \u2013 32 und handeln vom verlorenen Groschen, vom verirrten Schaf und vom verlorenen Sohn: \u201eEs wird Freude sein \u00fcber einen S\u00fcnder ( das Wort kommt von Absondern ) der Bu\u00dfe ( d.h. Umkehr ) tut.<br \/>\nEs gibt sch\u00f6ne Stellen in der Bibel, z.B. \u201eDu sollst Gott lieben und Deinen N\u00e4chsten wie Dich selbst\u201c oder \u201eMeine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig\u201c oder \u201eBittet, so wird euch vergeben, klopfet an, so wird euch aufgetan\u201c oder \u201eWisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in Euch wohnt?\u201c<\/p>\n<p>Es gibt aber auch weniger sch\u00f6ne Stellen, bei denen man nichts von einem guten Geist sp\u00fcrt. Man findet sie in den geschichtlichen B\u00fcchern des Alten Testaments. Dabei geht es oft darum, dass die Menschen keine fremden G\u00f6tter anbeten. Dann hilft ihr Gott ( Jehova ), aus Nomaden sesshafte B\u00fcrger zu machen. Aber das erw\u00e4hlte Land war schon kultiviert, da brauchte man einen guten Kriegsgott ! 2. Mose Kap. 23, Vers 20 -33 oder 5. Mose 20 Vers 13 \u201eUnd wenn sie ( die Stadt ) der Herr, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was m\u00e4nnlich darin ist, mit der Sch\u00e4rfe deines Schwertes erschlagen\u201c.<br \/>\nDas AT wurde von Schriftgelehrten und Priestern geschrieben. Die Lehrb\u00fccher enthalten mahnende Worte von Propheten. Das prophetische Buch erz\u00e4hlt von Hiob\u2026<br \/>\nIn der Geschichte von Kain &amp; Abel macht ein Priester Reklame: Gott bevorzugt das Tieropfer, weil er lieber Fleisch als Gem\u00fcse isst.<br \/>\nDa Israel ein kleines Land war ( und ist ), wurde es oft erobert. Deshalb warteten die Menschen auf den gro\u00dfen Helden, den Messias, der mit lauter guten Eigenschaften versehen wurde. ( Sie warten heute noch ).<\/p>\n<p>Manche Anh\u00e4nger von Jesus hielten ihn f\u00fcr den Messias, aber nicht das Establishment. Es war eifers\u00fcchtig auf ihn und f\u00fchlte sich angegriffen.<\/p>\n<p>Da die J\u00fcnger Jesu auch ein heiliges Buch wollte, erschufen sie ( nicht von heute auf morgen ) das Neue Testament. Sie \u00fcbertrugen Hinweise aus dem AT auf den Messias, auf das NT: \u201eWie geschrieben steht\u201c oder \u201eauf das erf\u00fcllet w\u00fcrde\u201c galt nun f\u00fcr Jesus. Aus dem armen Wanderprediger wurde ein Opfergott gemacht.<br \/>\nSiehe Zeitungsartikel vom Dez. 2022 von Christine Ehrlenspiel: Jesus wurde nicht f\u00fcr die Schuld der Welt geopfert. Weil er sich auf die Seite der Armen und Unterdr\u00fcckten stellte und gegen die M\u00e4chtigen und Ausbeuter, wurde er wie ein Verbrecher ermordet.<br \/>\nHauptvertreter der Opferreligion ist Paulus, ein kluger und wahrscheinlich ehrgeiziger Grieche. Damit es eine Weltreligion wird, hat Paulus alle bisherigen Opferreligionen mit einbezogen.<br \/>\nZu empfehlen: Der Anfang des Buches von Karlheinz Deschner \u201eDer gef\u00e4lschte Glaube\u201c S.13 ff. \u201eWie gro\u00df ist der historische Wert der Evangelien ?\u201c<br \/>\nS.31 \u201eDas Christentum, das anfangs die Religion einer Gemeinschaft gleicher Br\u00fcder war, wird zur Kirche, zum Spiegelbild der absolutistischen Monarchie des r\u00f6mischen Imperiums\u201c.<br \/>\nJungfrauengeburten waren in der Antike sehr verbreitet, \u201eSchon vor Jesus hat man andere Gottheiten wie Zeus, Hermes, Dionysos in einer Krippe liegend dargestellt. Bereits Mitras beteten Hirten bei seiner Geburt an. Wie Maria den Jesusknaben unterwegs gebar, so kamen auch andere Jungfrauens\u00f6hne auf der Flucht oder Reise zur Welt. So auch das g\u00f6ttliche Kind der Isis, die lange vor Maria als Himmelsk\u00f6nigin, Unbefleckte, Gottesmutter usw. verehrt wurde. Auf dem Konzil von Ephesus ( 411 ) wurden gegen Bestechungsgelder diese Titel f\u00fcr Maria abgekauft. Als Hera ( Himmelsk\u00f6nigin der Griechen ) erfuhr, dass Herakles ein Sohn ihres Mannes ( Zeus ) war, stellte sie ihm aus Eifersucht nach. Auch Herakles hat, wie Jesus sp\u00e4ter, eine Versuchungsgeschichte in der W\u00fcste.<br \/>\nAuch Buddha heilte Kranke und predigte den Menschen und wandelte auf dem Wasser \u2013 ebenso Pythagoras. Das Weinwunder hat schon Dionysus vollbracht. Er war der Lieblingsgott der antiken Welt. Auch er war der Weinstock, die J\u00fcnger die Reben. Gekreuzigte G\u00f6tter waren Prometheus, Lykurgos, Marsyas, Dionysos.<br \/>\nAuch Mohammed hat eine Weltreligion gegr\u00fcndet, und zwar aus einer Mischung von Juden- und Christentum. Seine Anh\u00e4nger waren von Feinden umgeben, deshalb durfte und musste der Islam mit Waffengewalt verteidigt werden. Das hei\u00dft &#8211; nach meiner Meinung \u2013 aber nicht, ihn bis heute teilweise mit Waffengewalt zu verbreiten.<\/p>\n<p>In der christlichen Kirche spielt die Opferreligion leider immer noch eine Rolle. In der evangelischen Kirche kann man dies an vielen Gesangbuchliedern erkennen. Es gibt aber auch andere, z.B.<br \/>\nNr. 331 Gro\u00dfer Gott wir loben dich<br \/>\nNr. 510 Freuet Euch der sch\u00f6nen Erde<br \/>\nNr. 509 Kein Tierlein ist auf Erden<br \/>\nNr. 361 Befiehl du deine Wege<br \/>\nOder viele andere. Auch bekannte, sch\u00f6nen Kanons findet man im Gesangbuch, z.B. Nr. 435 Dona nobis pacem \u2013 und Nr. 26, 336, 337, 545, 456.<\/p>\n<p>Ob wir Religion \u00fcberhaupt brauchen hat der kath. Theologe Williges J\u00e4ger in seinem B\u00fcchlein \u201eDie Welle ist das Meer\u201c sehr sch\u00f6n erkl\u00e4rt am Beispiel von bunten Kirchenfenstern. Siehe Kopie.<\/p>\n<p>Ich bin der Meinung, Religionen k\u00f6nnen eine gute Sache sein, weil es sich da um ein Wesen handelt mit unvorstellbaren Qualit\u00e4ten, das positiv zum Menschen eingestellt ist, den es wie alles andere erschaffen hat. Nach meiner Meinung w\u00e4re es gut f\u00fcr die Menschheit, wenn sie sich ihm verantwortlich f\u00fchlen w\u00fcrde. Wenn auch keine Vollkommenheit erwartet werden kann, so ist doch der gute Wille zu loben.<br \/>\nWas sagt die Wissenschaft von Gott ? In dem Buch von den Astronomen Harald Lesch und J\u00f6rn M\u00fcller \u201eBig Bang zweiter Akt \u2013 Auf den Spuren des Lebens im All\u201c wird gefragt, ob das Universum durch Zufall oder Planung entstanden ist. Ein Quantenphysiker sagt: Durch Zufall w\u00fcrde eine Chance haben von 10 \u00ad( hoch ) \u2013 229, d.h. 10 mit 229 Nullen. An diesem Punkt bleibt f\u00fcr manche Wissenschaftler nur ein Gott, der alles zielgerichtet \u2013 auch den Menschen \u2013 geplant hat.<\/p>\n<p>Befiehl du deine Wege<br \/>\nund was dein Herze kr\u00e4nkt<br \/>\nder allertreusten Pflege<br \/>\ndes, der den Himmel lenkt.<br \/>\nDer Wolken, Luft und Winden<br \/>\ngibt Wege, Lauf und Bahn<br \/>\nder wird auch Wege finden,<br \/>\nda dein Fu\u00df gehen kann.<br \/>\n23.2.2023, M.K., <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/auferstehung\/\">Ev. Auferstehungsgemeinde<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Peter Hahne: von Jesus reden, nicht von einem Allerweltsgott<br \/>\n<\/strong>Theo Lehmann, Rolf Scheffbuch und Papst Benedikt haben \u00fcbereinstimmend recht: Der Antichrist kommt aus der Sakristei, und nicht aus der b\u00f6sen Welt. Das Gericht mu\u00df also am Hause Gottes beginnen, schreibt \u00fcbrigens kein geringerer als Petrus. F\u00fchrende Intellektuelle der neomarxistsichen Frankfurter Schule und einer der renommiertesten Existenzphilosophen lassen an unserem Thema keinen Zweifel: ja, holt Gott zur\u00fcck in die Mitte unseres Lebens, auch in Staat und Politik.<br \/>\nMax Horkheimer sagte zum Ende seines Lebens: Politik ohne Religion ist absurd. Man h\u00f6re und staune. J\u00fcrgen Habermas meinte in seiner denkw\u00fcrdigen Disputation mit dem damaligen Kardinal Ratzinger, und es klingt wie die Kapitulation des Atheismus: Christen verf\u00fcgen mit ihrer zweckfrei gelebten Gemeinschaft \u00fcber Ressourcen, die niemand sonst hat. Schon allein deshalb ist der kirchliche Lockdown ein Verbrechen!<br \/>\nUnd schlie\u00dflich Martin Heidegger, geradezu testamentarisch, und es durfte erst nach seinem Tod ver\u00f6ffentlicht werden und wurde zum Titel des Spiegels am 31. Mai 1976. Unvergessen! Abgedruckt als Original-Handschrift: Nur ein Gott kann uns noch retten! Wen brauchen wir denn sonst noch als Zeugen?! Wie intellektuell flach und gottlos dagegen eine Kirche, die offiziell ihren Bankrott erkl\u00e4rt mit einer aktuellen Schlagzeile der Welt am Sonntag: Wir m\u00fcssen uns daran gew\u00f6hnen, dass niemand mehr nach uns fragt\u2026 Wie erb\u00e4rmlich!<br \/>\nWarum also Gott? Weil wir mit ihm all die Eigenschaften erhalten (im doppelten Wortsinn: erhalten), die mit ihm biblisch verbunden sind: Wahrheit, Freiheit, Frieden, Gewissheit, Gebote, Gemeinschaft (Habermas!), den Guten Hirten, das Brot und das Wasser des Lebens. All das wird uns genommen, wenn wir uns von ihm verabschieden. Unsere Gegenwart ist das beredteste Zeugnis f\u00fcr diese These. Trotz Gott in der Verfassung sind wir heute v\u00f6llig aus der Fassung.<br \/>\nApropos Wahrheit: An der Fassade der Freiburger Universit\u00e4t prangt in Gold ausgemalt das Motto seit Gr\u00fcndung im Jahr 1457: Die Wahrheit wird euch frei machen. Ein w\u00f6rtliches Zitat von Jesus Christus aus dem Johannes-Evangelium. Darauf ruht deutsche Bildung! Wo wir Gott los werden, geht auch Bildung, Erziehung, Kultur und die Freiheit der Wissenschaft fl\u00f6ten. Wo die Wahrheit nicht mehr gesucht wird, findet man nur noch L\u00fcge! Unsere aktuelle Lage spricht B\u00e4nde!<br \/>\nWir erleben die Umwertung und Umw\u00e4lzung aller Werte. Wir haben Ma\u00df und Mitte verloren. Ohne Gott ist alles wertlos \u2014 weil sinnlos.. Inzwischen haben wir statt \u201ein Verantwortung\u201c vor Gott, der alles entscheidenden Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes, den Grundsatz: in Verantwortung vor der herrschenden Mode und den Umfragen. (Entschuldigung, lieber Hermann!) In der Schweiz hei\u00dft es sogar: \u201eIm Namen Gottes des Allm\u00e4chtigen\u201c. Wissen Sie eigentlich: Das wurde am 15. Juni dieses Jahres erst mit absoluter Mehrheit im Nationalrat wieder best\u00e4tigt. Daf\u00fcr werden Sie gesegnet in der Schweiz, schon allein mit der W\u00e4hrung. Deutschland steht unter einem Verdikt, das der alte Paulus an die R\u00f6mer schreibt: dahingegeben. Ich sage nur: sp\u00e4tr\u00f6mische Dekadenz!<br \/>\nWir m\u00fcssen wieder von Jesus reden, dem Erl\u00f6ser. Und nicht von einem Allerweltsgott, der f\u00fcr intellektuell Schwache obendrein noch gleichgesetzt wird mit Allah, Buddha oder wer wei\u00df wem. Unsere Gemeinden sind zerfressen vom t\u00f6dlichen Virus der Jesus-Demenz! Evangelium ist immer nur da, wo von Jesus geredet wird. Ich bin wie viele \u00c4ltere hier mit der wunderbaren Liedersammlung des unvergessenen Friedrich H\u00e4nssler (mein erster Verleger mit 4 Millionen Auflage!) aufgewachsen: Jesu Name nie verklinge\u2026.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.10.2022 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-politik\/\">Peter Hahne<\/a> in seiner Ehrendoktorrede bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/ehrendoktorwuerde-fuer-peter-hahne\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/ehrendoktorwuerde-fuer-peter-hahne\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Volker Kauder: \u201eJeder Fl\u00fcchtling ist Ebenbild Gottes\u201c<\/strong><br \/>\n<em>&#8222;Jeder Fl\u00fcchtling ist Ebenbild Gottes <\/em><br \/>\n<em>und jeder Fl\u00fcchtling muss so behandelt werden, <\/em><br \/>\n<em>wenn er bei uns ist&#8220;,<\/em><br \/>\nsagt der fr\u00fchere Unionsfraktionschef. Das ist nicht nur ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/framing\/\">Framing<\/a>, sondern eine N\u00f6tigung. Volker Kauder hat aus \u00fcber f\u00fcnf Jahren Massenzuwanderung nach Deutschland nichts gelernt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.1.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/volker-kauder-jeder-fluechtling-ist-ebenbild-gottes\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/alexander-wallasch-heute\/volker-kauder-jeder-fluechtling-ist-ebenbild-gottes<\/a>\/<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Auf die Frage des Erzbischof von Aleppo,<\/strong><br \/>\nwann endlich die kriminellen, v\u00f6lkerrechtswidrigen EU Sanktionen gegen die syrische Bev\u00f6lkerung aufgehoben werden kam die rotzfreche Antwort von Kauder erst wenn Assad weg ist. Wir Christen und all die anderen Minderheiten stehen voll hinter Assad das m\u00f6chte ich noch hinzuf\u00fcgen. Nicht aus zu denken die \u201eFreunde Syriens\u201c aus Wilmersdorf und ihre islamistischen Halsabschneider h\u00e4tten gewonnen. Man sieht ja in Idlib was man mit den Christen gemacht hat, die wurden alle einen Kopf k\u00fcrzer gemacht. Die Regime Changer Kauder und Merkel sind l\u00e4ngst ein Fall f\u00fcr Den Haag.<br \/>\n15.1.2021, Luf<\/p>\n<p><strong>\u201cJeder Fl\u00fcchtling ist Ebenbild Gottes\u201c. Kann sein, Herr Kauder.<\/strong><br \/>\nGenauso muss aber nicht jeder Deutsche Ebenbild Gottes sein. Um es auf den Solidarit\u00e4tspunkt zubringen.\u201d Lasset uns gutes tun an Jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.\u201dGalater 6.10. Deutschland ist nicht die Abladestation f\u00fcr alle M\u00fchseligen und Beladenen der Welt.<br \/>\n16.1.2021, Usa<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Instrumentalisierung Gottes, die jede Ehrfurcht vermissen l\u00e4sst.<\/strong><br \/>\nEgal auf welche Menschen man sich mit einer Ausssage wie der Kauders beziehen mag, so ist sie doch in jedem Fall eine Instrumentalisierung Gottes, die jede Ehrfurcht vermissen l\u00e4sst. Aber so etwas ist all jenen in ihrem Gutmenschen-Furor \u00fcberhaupt nicht mehr klar, denen keine M\u00fcnze gro\u00df genug ist, um ihre Selbsterh\u00f6hung und die Verwirklichung der Ziele ihrer Herr(in) durchzusetzen.<br \/>\n16.1.2021, J.T.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Staat muss als Garant f\u00fcr die Religionsfreiheit neutral sein<\/strong><br \/>\nWas sich hier mal wieder eindrucksvoll bewahrheitet: Unterschiedliche Systeme zu vermengen, also unterschiedliche Religionen oder Religion und Staat durchzur\u00fchren, f\u00fchrt bisweilen zu desastr\u00f6sen Entwicklungen, die das eigentliche Ziel eines jeden einzelnen Gesellschaftssystems, einen funktionierenden gesellschaftlichen Konsens herzustellen, jeweils hochgradig gef\u00e4hrdet. Anscheinend hatte das Jesus selbst bereits erkannt, als er sagte: \u201eGebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.\u201c<br \/>\nKauder ber\u00fccksichtigt diesen sinnvollen Grundsatz christlich-j\u00fcdischen Denkens aber ganz bewusst nicht, sondern nutzt den weltlichen Staatsapparat zur Durchsetzung seiner ganz pers\u00f6nlichen Interpretation des christlichen Glaubens und zur Durchsetzung der Interessen seiner eigenen religi\u00f6sen Lobbygruppe. Insofern verh\u00e4lt sich Kauder keinen Deut anders bzw. nicht besser, als die Vertreter des politischen bzw. fundamentalen Islam, die den weltlichen Staatsapparat ganz gezielt unterwandern, um ihn erst zu \u00fcbernehmen und dann letztlich abzuschaffen.<br \/>\nSo ein Verhalten ist verfassungswidrig, da es den eigentlichen Staatsauftrag unterminiert, seine Neutralit\u00e4t aufhebt und damit seine Integrit\u00e4t gef\u00e4hrdet.<br \/>\nDer Staat muss als Garant f\u00fcr die Religionsfreiheit, und damit auch die individuelle Freiheit einer anderen oder gar keiner Religion anzugeh\u00f6ren, neutral sein, sonst funktioniert das alles nicht.<br \/>\nEin Vertreter einer einzelnen Religion darf also im Staatsapparat den Interessen seiner eigenen Religion keinen Vorrang einr\u00e4umen, sonst ist der Staat damit nicht mehr neutral und die Religionsfreiheit dahin. Was letztlich dann dazu f\u00fchrt, dass der Staat von innen heraus durch religi\u00f6se Fremdinteressen \u00fcbernommen wird. Die Weimarer Reichsverfassung hatte solchen Entwicklungen bereits einen Riegel vorgeschoben, indem religi\u00f6sen Gemeinschaften unmissverst\u00e4ndlich ihre Grenzen durch die bestehenden weltlichen Gesetze auferlegt wurden. Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist dies bei weitem nicht so eindeutig formuliert worden, was sich nun im Nachgang bitter r\u00e4cht.<br \/>\nHier besteht dringend Handlungsbedarf f\u00fcr eine \u00c4nderung bzw. Erweiterung des Grundgesetzes, die systemfeindlichen religi\u00f6sen Fremdinteressen ebenso klar und deutlich die Grenzen aufzeigt, wie es die Weimarer Reichsverfassung bereits vollzog.<br \/>\n15.1.2021, R.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Dann m\u00f6chten wir von den Zuwanderern bitte auch so behandelt werden.<\/strong><br \/>\nIch habe bisher nirgendwo gelesen, da\u00df Gott jemandem die Kehle durchgeschnitten, Frauen vergewaltigt und riesige Goldm\u00fcnzen gestohlen h\u00e4tte.<br \/>\n16.1.2021, F.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Staat hat keinen N\u00e4chsten, da er kein Individuum ist.<\/strong><br \/>\nIch pers\u00f6nlich habe einen N\u00e4chsten und entscheide als Christin daher ganz pers\u00f6nlich, ob, wann und wem ich helfen m\u00f6chte.<br \/>\nInsofern handelt es sich hier weniger um N\u00f6tigung, als um Machtmissbrauch, \u00dcbergriffigkeit und letztlich Steuerhinterziehung von Seiten der amtierenden Politiker.<br \/>\nEine vermeintlich gute Tat mit dem Geld anderer Leute ist keine gute Tat, sie ist Heuchelei.<br \/>\n16.1.2021, SPO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das ist ja das Kennzeichen unseres Polit-Establishments<\/strong><br \/>\nEs wirft mit dem hart erarbeiteten Geld anderer Leute um sich und g\u00f6nnt sich nebenbei auch noch selbst diverse \u00fcppige materielle Privilegien. Moderne Feudalherren, die sich zu allem \u00dcberfluss aus ihrer saturierten Position noch gerne als Moralapostel aufspielen.<br \/>\n16.1.2021, BLA<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Um im Religi\u00f6sen zu bleiben: Kauder ist ein wahrer Pharis\u00e4er<\/strong><br \/>\naber nicht der Einzige, da gibt es auch noch Steinmeier und viele andere! WIKIPEDIA sagt dazu: Im Neuen Testament werden Pharis\u00e4er als Heuchler kritisiert und herabgew\u00fcrdigt. Dieses Pr\u00e4dikat ist in vielen L\u00e4ndern mit christlicher Tradition umgangssprachlich f\u00fcr den Selbstgerechten oder Heuchler tradiert worden oder allgemein f\u00fcr Positionen, die in kleinlicher Weise Kritik \u00fcben und dabei den Zusammenhang vernachl\u00e4ssigen.<br \/>\n16.1.2021, A.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sehr geehrter Hr. Wallasch<\/strong><br \/>\n\u2013 in den meisten Ausf\u00fchrungen stimme ich Ihnen zu, nur der Einstieg passt m.E. nicht.<br \/>\nDie Gottesebenbildlichkeit hat zun\u00e4chst ihren Ursprung im AT, also bei den Juden und ist \u2013 darum geht es mir vor allem: Ursprung und Grund des \u201ewestlichen\u201c Menschenbildes und der unverschuldeten universalen Menschenw\u00fcrde. Die sollten wir \u2013 trotz Kauder \u2013 doch nicht leichtfertig zur Disposition stellen. Dass Menschen die erstmal hier sind, menschenw\u00fcrdig zu behandeln sind sollte auch nicht infrage gestellt sein.<br \/>\nDass Christus &amp; das NT nicht Ma\u00dfstab politischen\/staatlichen Handelns sein kann &amp; darf \u2013 das ist es was Kauder hier planvoll umschifft. Beim staatl. Handeln muss es zuerst um das Wohl (und den Schutz) des eigenen Volkes gehen. Alles Weitere haben Sie ja schon beschrieben.<br \/>\n16.1.2021, A.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Denken Sie an die Kairoer Erkl\u00e4rung der Menschenrechte,<\/strong><br \/>\ndie die Scharia \u00fcber alles stellt \u2013 und damit betr\u00e4chtlich von der UN-Erkl\u00e4rung abweicht. Was also tun mit Menschen, die sich nicht an die Regeln der \u201eGastgesellschaft\u201c halten? Und was tun mit solchen voll zu alimentierenden Kostg\u00e4ngern, \u00fcber deren \u201eEinreise und dauerhaften Aufenthalt\u201c hier nie jemand befragt wurde?<br \/>\n16.1.2021, Kas<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<br \/>\nWei\u00df noch jemand, was ein Syllogismus ist?<br \/>\nEtwa: Jeder Fl\u00fcchtling ist ein Ebenbild Gottes<br \/>\nAnis Amri war ein Fl\u00fcchtling.<br \/>\nAlso ist Anis Amri ein Ebenbild Gottes.<br \/>\nDas letzte, was Maria Ladenburger auf Erden erblickte, war ein Ebenbild Gottes.<br \/>\nAuch Adolf Hitler war ein Ebenbild Gottes.<br \/>\nDonald Trump ist ein Ebenbild Gottes.<br \/>\nDie gesamte AfD-Fraktion besteht aus Ebenbildern Gottes.<br \/>\nOb es Gott nun passt oder nicht: Auch Saskia Esken, Ralf Stegner und Jan B\u00f6hmermann sind seine Ebenbilder.<br \/>\nUnd last but not least: Kauder selbst ist ein Ebenbild Gottes.<br \/>\nHienieden wuseln und weben derzeit an die acht Milliarden Ebenbilder Gottes, t\u00e4glich werden es mehr, bald werden es neun, zehn, elf Milliarden sein, ganz egal, wie viele Ebenbilder Gottes unterdessen andere Ebenbilder Gottes und zum Teil sogar in Gottes Namen abmurksen oder wie viele winzige Ebenbilder Gottes speziell in den westlichen L\u00e4ndern abgetrieben werden, um gewisserma\u00dfen Raum zu schaffen f\u00fcr jene Ebenbilder Gottes, von denen der gottesebenbildliche Herr Kauder spricht. Nur: Was folgt daraus? Dass der Geltungsrahmen des Grundgesetzes erweitert werden muss auf s\u00e4mtliche Gottesebenbildlichen? Und die Trocknung aller Tr\u00e4nen zum letzten deutschen Staatsziel erhoben werden muss? Na was denn sonst!<br \/>\n\u201eFolg\u2019 nur dem alten Spruch und meiner Muhme der Schlange,<br \/>\nDir wird gewi\u00df einmal bey deiner Gott\u00e4hnlichkeit bange!\u201d<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.1.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2021\/01\/14-januar-2021\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2021\/01\/14-januar-2021\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Man kann nichts beweisen, nur glauben<\/strong><br \/>\nIch geh\u00f6re keiner Religionsgemeinschaft an; ich bin vor einem halben Jahrhundert aus der Kirche ausgetreten. Ich bin auch nicht gewillt, den in diesem Artikel genannten Gruppen beizutreten, denn sie sind im Grunde auch nur Gl\u00e4ubige. Der BZ-Artikel nennt sie &#8222;ungl\u00e4ubig&#8220;, in Wirklichkeit sind sie gl\u00e4ubig. Selbst wenn man das Wort &#8222;ungl\u00e4ubig&#8220; durch das treffendere &#8222;un-&#8220; oder &#8222;areligi\u00f6s&#8220; ersetzt (ungl\u00e4ubige Menschen gibt es nicht), \u00e4ndert sich daran nichts. Dass es Gott nicht gibt, ist ebenso wenig zu beweisen wie, dass es ihn gibt. Man kann beides nur glauben. Die dargestellten Leute verhalten sich auch sonst nicht so viel anders als die, die sie bek\u00e4mpfen: Sie bilden Gemeinden, Glaubensgemeinschaften, haben Priester (Wortf\u00fchrer) und heilige Schriften (Gernot-Berger-B\u00fccher), betreiben Glaubensverk\u00fcndigung und Missionierung (Pressever\u00f6ffentlichung und Plakate an Ortsschildern), es gibt Pilger, die zum Wallfahrtsort (Stammtisch in M\u00fcnster) anreisen, und es gibt die Inhaber sicherer Glaubenswahrheiten, die auch \u00fcber das Wissen vom &#8222;richtigen Schritt&#8220; ihrer Mitmenschen verf\u00fcgen. Selbst mit einem M\u00e4rtyrer kann der Verein schon aufwarten: Einem J\u00fcnger wurde seine Autot\u00fcr zerkratzt. Man kann sich fragen, ob diese Vereinigung mehr ist als das Auftreten einer weiteren Pseudoreligion neben zahlreich vorhandenen Sekten, die sich guten Zulaufs erfreuen. Im Zentrum ihrer Anschauungen steht die Negation, das Nein. Es fragt sich jedoch, ob es nicht auch wohltuend sein k\u00f6nnte, auf der Habenseite der Gem\u00fctsbilanz ein Kapit\u00e4lchen liegen zu haben. Nicht jeder Glaube muss zwangsl\u00e4ufig in eine Religion m\u00fcnden.<br \/>\n7-9-2016. Diethard K\u00f6ster, Staufen, BO<\/p>\n<p>Zu: &#8222;Eine gem\u00fctliche Ecke f\u00fcr Atheisten&#8220;, Harald Biskup, 24.8.2016:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/alle-zwei-monate-treffen-sich-die-atheisten--126467577.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/alle-zwei-monate-treffen-sich-die-atheisten&#8211;126467577.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn<\/strong><br \/>\nEiner der charmantesten Atheisten, der britische Schriftsteller Julian Barnes, sagte einmal: &#8222;Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn.&#8220; Da hat er das Glaubensproblem unserer Zeit, die Ambivalenz vieler Nichtgl\u00e4ubiger, auf den Punkt gebracht.<br \/>\nDenn die wenigsten sind heute echte Religionsfeinde, auch wenn Kirchenfromme das behaupten. Tats\u00e4chlich ist der europ\u00e4ische S\u00e4kularismus selbstbewusst, aber auch melancholisch. Er hasst die Kirchen nicht, sondern pflegt zum Christentum als Tradition, zu Gott als Idee ein fast sentimentales Verh\u00e4ltnis. &#8230;<br \/>\nAlles zu &#8222;Wer vermisst Gott?&#8220; von Evelyn Finger vom 23.5.2016 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2016\/23\/katholikentag-sachsen-pegida-kirche-glaube-religion\">https:\/\/www.zeit.de\/2016\/23\/katholikentag-sachsen-pegida-kirche-glaube-religion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Religion &gt;Kirchen &gt;Gott &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen\u00a0 Stefan Felber: Rechte Christen oder (r)echter Glaube?\u00a0(25.5.2026) Die ungekl\u00e4rte Frage im Denken des Elon Musk (14.1.2025) Jordan B. 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