{"id":60989,"date":"2016-05-30T09:59:27","date_gmt":"2016-05-30T07:59:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=60989"},"modified":"2026-07-21T21:06:28","modified_gmt":"2026-07-21T19:06:28","slug":"reproduktionsmedizin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/","title":{"rendered":"Reproduktionsmedizin"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\">Business<\/a> &gt;<a title=\"Gesund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/\">Gesund<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Medizin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/\">Medizin<\/a> &gt;Reproduktionsmedizin<\/p>\n<div id=\"attachment_60761\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/strand5kinder-pan160503-2\/\" rel=\"attachment wp-att-60761\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60761\" class=\"size-full wp-image-60761\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand5kinder-pan1605031.jpg\" alt=\"Kinder am Mittelmeerstrand bei Punta Sabbioni\/Venedig am 5.5.2016\" width=\"639\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand5kinder-pan1605031.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand5kinder-pan1605031-180x76.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60761\" class=\"wp-caption-text\">Kinder am Mittelmeerstrand bei Punta Sabbioni\/Venedig am 5.5.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li>Birgit Kelle: Mit Babyfabriken am Ende der menschlichen Freiheit (21.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/leihmutter\/\">Baby auf Bestellung? Die Juristen H\u00f6cker und Luthe liefern sich einen Grundsatzstreit<\/a> (17.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/spahn-doppelmoral-leihmutterahn\/\">Spahn: Doppelmoral Leihmutter<\/a>\u00a0(17.7.2026)<\/li>\n<li>Tausende demonstrieren beim Marsch f\u00fcrs Leben in M\u00fcnchen (20.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/leihmutter\/\">Virologe Hendrik Streeck :Zwei V\u00e4ter und ein Baby<\/a> (17.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderarmut\/\">Leihmutterschaft: Gegen die Geb\u00e4rmutter-Prostitution<\/a>\u00a0(13.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/transhumanismus\/\">Ein Hinchirurg zu Elon Musks Neuralink-Experimenten<\/a>\u00a0(13.1.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/leihmutterschaft-verbieten\/\">Leihmutterschaft verbieten<\/a>\u00a0(16.4.2022)<\/li>\n<li>Abstimmung zur PID in der Schweiz am 5.Juni 2016 (26.5.2016)<\/li>\n<li>Chromosomen des Embryos per PID schon vor dem Einpflanzen untersuchen? (30.5.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>PID als Teilgebiet der Reproduktionsmedizin<\/li>\n<li>Wertewiderspruch zwischen Pr\u00e4implantations- und Pr\u00e4nataldiagnostik<\/li>\n<li>Centrum f\u00fcr gyn\u00e4kologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg (CERF)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Kinderlos\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderlos\/\">Kinderlos<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kinderwunsch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderwunsch\/\">Kinderwunsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/leihmutter\/\">Leihmutter<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Medizinethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizinethik\/\">Medizinethik<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Birgit Kelle: Mit Babyfabriken am Ende der menschlichen Freiheit<\/strong><br \/>\nDie Reproduktionsmedizin verspricht Emanzipation und Fruchtbarkeit, macht dabei aber K\u00f6rper, Mutterschaft und Kinder zu Bestandteilen eines Produktionsprozesses. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr, was die Wissenschaft leisten kann, sondern ob alles, was sie erm\u00f6glicht, auch getan werden sollte.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nFragmentierung des Produktionsprozesses<br \/>\nIst Familie also erst einmal verbal reduziert zum Produkt menschlicher Konstruktion, wird das Kind dazu passend ebenfalls konstruiert und produziert. Sagt es das Wort Re-Produktion nicht schon selbst? Ist der Mensch also im Zuge dieser k\u00fcnstlichen Reproduktion von einem individuellen Gesch\u00f6pf zu einem Produkt reduziert worden, kann der Produktionsprozess beliebig fragmentiert werden.<br \/>\nWagen wir das Gedankenexperiment: Wer ist die Mutter? Wenn ein Kind durch eine Eizellspende aus Spanien und eine Samenzelle einer anonymen Samenbank aus D\u00e4nemark von einer bulgarischen Leihmutter ausgetragen wird, um dann von einem lesbischen Paar aus den USA adoptiert zu werden: Wer ist die Mutter?<br \/>\nGalt noch vor 2.000 Jahren das gute r\u00f6mische Sprichwort \u201eMater semper certa est\u201c, ist hier die Mutterschaft in eine genetische, eine biologische, eine soziale und eine rechtliche Mutterschaft aufgespalten. Verwandtschaft nicht durch Gene, sondern durch Vertr\u00e4ge, was wieder eine Frage aufwirft: Warum sollte man den Vertrag dann nicht auch k\u00fcndigen k\u00f6nnen?<br \/>\nBei Leihmutterschaft kann man das jedenfalls schon heute. Kunden treten zur\u00fcck vom Gesch\u00e4ft, wenn das Produkt nicht ihren Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen gen\u00fcgt. Wenn das fasche Geschlecht, die falsche Hautfarbe produziert wurde oder das Objekt k\u00f6rperliche und geistige M\u00e4ngel aufweist, obwohl es doch sehr teuer in der Anschaffung war. Optimierung hin zum perfekten Baby ist hier keine Frage von Ethik, sondern von Qualit\u00e4tsgarantien der Produzenten. Manche Agenturen geben gar eine Garantie bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes. Geht es \u201ekaputt\u201c, bekommt man ein neues.<br \/>\nSo, wie im Zuge der Leihmutterschaft die Definition der Mutter aufgespalten wird, verlangt das System vom produzierten Kind analog die Aufspaltung seiner Zuneigung. Seine Empfindungen wie etwa Zugeh\u00f6rigkeit soll es gef\u00e4lligst auf jene projizieren, die wir ihm als Eltern rechtlich zuweisen.<\/p>\n<p>Fazit: Den \u201eGender Trouble\u201c, den Judith Butler einst ausrief, um eine Befreiung des Menschen von seiner Geschlechtlichkeit zu proklamieren, zerst\u00f6rt weit mehr als nur die innere Sicherheit, ob ein Mensch sich nun als Mann oder als Frau betrachtet. Faktisch f\u00fchrt es bereits heute zu einer jungen Generation in einer wachsenden Generationskrise, die nicht mehr wei\u00df, wer sie ist, an wen sie sich binden soll oder an wie viele, ob sie sich fortpflanzen soll und, wenn ja, mit wem.<br \/>\nSie f\u00fchrt heute bereits dazu, dass Frauen auf ihre Geb\u00e4rfunktion reduziert werden, dass Fruchtbarkeit ausgebeutet wird und Kinder wie Objekte auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Bleibt die Frage: Ist das also Fortschritt? Macht es den Menschen frei, autonom, unabh\u00e4ngig und selbstverwirklicht? Oder endet er nicht vielmehr als seelischer einsamer Kr\u00fcppel mit einem Roboter neben sich auf der Couch, der ihn dann sp\u00e4ter zu Tode pflegt?<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.7.2026 von Birgit Kelle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Mit_Babyfabriken_am_Ende_der_menschlichen_freiheit\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/Mit_Babyfabriken_am_Ende_der_menschlichen_freiheit<\/a><br \/>\nund zuerst auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/statement.com\/1258525\/the-baby-factory-at-the-end-of-human-freedom\">https:\/\/statement.com\/1258525\/the-baby-factory-at-the-end-of-human-freedom<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tausende demonstrieren beim Marsch f\u00fcrs Leben in M\u00fcnchen<\/strong><br \/>\nAm 18. April versammelten sich tausende Lebensrechtler in M\u00fcnchen zum Marsch f\u00fcrs Leben. W\u00e4hrend die Veranstalter von bis zu 7.000 Teilnehmern sprechen, geht die Polizei von rund 4.500 Demonstranten aus.<br \/>\nDer Verein Stille der Stimmen e.V., der den M\u00fcnchner Marsch f\u00fcrs Leben <a href=\"https:\/\/www.marschfuersleben.de\/ueber-den-marsch\/\">https:\/\/www.marschfuersleben.de\/ueber-den-marsch\/<\/a><br \/>\norganisiert, sprach von einem \u201eeindrucksvollen und friedlichen Zeichen f\u00fcr den Schutz und die W\u00fcrde jedes menschlichen Lebens\u201c.<br \/>\n\u00dcber 300 Polizeibeamte sch\u00fctzten die Veranstaltung. Dennoch wurden die Kundgebung und der anschlie\u00dfende Marsch von Gegendemonstranten teils massiv gest\u00f6rt und behindert. Zeitweise gelang es den Gegnern der Lebensrechtler, den Marsch zu blockieren. Er konnte erst nach 45 Minuten weitergef\u00fchrt werden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIm Rahmen der Kundgebung <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/leben\/muenchner-marsch-fuers-leben-2026-wegen-frauen-wie-simone\">https:\/\/www.corrigenda.online\/leben\/muenchner-marsch-fuers-leben-2026-wegen-frauen-wie-simone<\/a> warben der Publizist und Aktivist Mathias von Gersdorff und die nigerianische Biomedizinerin Obianuju Ekeocha f\u00fcr eine \u201eKultur des Lebens\u201c.<br \/>\nEkeocha erl\u00e4uterte, dass westliche Staaten Druck auf afrikanische Regierungen aus\u00fcben, um Abtreibung zu liberalisieren, w\u00e4hrend sich zahlreiche afrikanische L\u00e4nder diesem Kurs bewusst widersetzen.<br \/>\nDiese globale Dimension der Lebensrechtsproblematik wurde unterstrichen durch das Gru\u00dfwort des US-amerikanischen Bischofs Robert Barron <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ijpkGGQ0Eeo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ijpkGGQ0Eeo<\/a> , der sich in einer Videobotschaft bereits im Vorfeld an die deutschen Lebensrechtler gewandt hatte, und diese der Unterst\u00fctzung durch die US-amerikanischen Katholiken versicherte.<br \/>\n&#8230; Alels vom 20.4.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/marsch-fuers-leben-in-muenchen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/marsch-fuers-leben-in-muenchen\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abstimmung zur PID in der Schweiz am 5.Juni 2016<\/strong><br \/>\nDie Schweiz hat im Sommer 2015 \u00fcber eine\u00a0Verfassungs\u00e4nderung zur Pr\u00e4implantationsdiagnostik (PID) abgestimmt. Der angenommene Artikel legt die Grundlagen fest, unter welchen eine PID legal ist. Aufgrund der Annahme konnte der Bundesrat eine detaillierte \u00c4nderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG) vorschlagen, welches bereits im Dezember 2014 vom Parlament angenommen wurde. Gegen dieses FMedG wurde das Referendum ergriffen. Deshalb kommt die detaillierte Ausf\u00fchrung zu den Rahmenbedingungen der PID nun im Juni 2016 vor das Volk.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.5.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.vimentis.ch\/d\/publikation\/536\/Abstimmung+05.+Juni+2016%3A+Bundesgesetz+%C3%BCber+die+medizinisch+unterst%C3%BCtzte+Fortpflanzung+(Fortpflanzungsmedizingesetz,+FMedG)%09.html\">https:\/\/www.vimentis.ch\/d\/publikation\/536\/Abstimmung+05.+Juni+2016%3A+Bundesgesetz+%C3%BCber+die+medizinisch+unterst%C3%BCtzte+Fortpflanzung+(Fortpflanzungsmedizingesetz,+FMedG)%09.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chromosomen des Embryos per PID schon vor dem Einpflanzen untersuchen?<\/strong><br \/>\nWetzka: Ja. Wir wissen aus Daten aus dem Ausland, dass bei Frauen \u00fcber 40 Jahren etwa 80 bis 90 Prozent der Embryonen ungleich verteilte Chromosomen haben \u2013 die allermeisten davon sind nicht lebensf\u00e4hig. Bei dieser Untersuchung geht es deswegen darum, die Behandlung des kinderlosen Paares zu optimieren. Es geht darum, \u00fcberhaupt schwanger zu werden \u2013 nicht, ein Kind auf bestimmte Merkmale wie blond oder blau\u00e4ugig zu selektieren. Sich nach mehreren Fehlversuchen erst an die Ethikkommission wenden zu m\u00fcssen \u2013 diese H\u00fcrde ist f\u00fcr Paare schlicht zu hoch. &#8230; Alles vom 30.5.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/gesundheit-ernaehrung\/wie-sich-das-deutsche-gesetz-zur-praeimplantatsionsmedizin-auf-die-reproduktionsmedizin-auswirkt--122530738.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/gesundheit-ernaehrung\/wie-sich-das-deutsche-gesetz-zur-praeimplantatsionsmedizin-auf-die-reproduktionsmedizin-auswirkt&#8211;122530738.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 \u00a0.<br \/>\nBirgit Wetzka (52), Privatdozentin an der Uni Freiburg, arbeitet seit 2002 im CERF, seit 2009 ist sie eine der Praxisinhaberinnen.<\/p>\n<p><strong>PID als Teilgebiet der Reproduktionsmedizin<\/strong><br \/>\nDie Reproduktionsmedizin hat die Fortpflanzung zum Gegenstand. Sie hat Techniken bereitgestellt, die heute jede einzelne Phase der Fortpflanzung beeinflussen bzw. &#8211; wie auch immer definiert &#8211; optimieren kann, mit weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen: &#8222;Lebens- und Karriereplanung, Familienmodelle, Geschlechterrollen, bis hin zu einem abgeleiteten \u201eRecht auf Fortpflanzung\u201c \u2013 all dies ist v\u00f6llig neu zu diskutieren, wenn ein Kind bis zu zwei genetische, eine biologische und eine soziale Mutter, sowie einen genetischen und einen sozialen Vater haben kann.&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.wunschkinderprojekt.de\">www.wunschkinderprojekt.de<\/a>).<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wertewiderspruch zwischen Pr\u00e4implantations- und Pr\u00e4nataldiagnostik<\/strong><br \/>\nDie Pr\u00e4implantationsdiagnostik (PID), also die genetische Untersuchung von Embryonen vor deren Einpflanzung, ist in Deutschland seit 2011 eingeschr\u00e4nkt erlaubt, etwa um Tot-\/Fehlgeburten zu verhindern bzw. schwere Erbkrankheiten zu entdecken. In der sp\u00e4teren Schwangerschaft hingegen darf die Pr\u00e4nataldiagnostik nach allen Krankheiten fahnden. Dieser Wertewiderspruch wird oft kritisiert, Beispiel: Der Pr\u00e4nataldiagnostiker entdeckt Trisomie 21 in einem eingepflanzten Embryo, w\u00e4hrend dies in der PID unentdeckt bleiben musste. Ein Paar, das sich zum Abbruch entscheidet, h\u00e4tte dies (gerne?) vor der Schwangerschaft getan.<br \/>\nPID-Regelung in Deutschland seit 2011 Regelung:<br \/>\na) Das Paar stellt einen Antrag beim n\u00e4chsten zugelassenen PID-zentrum (in FR etwa beim CERF)<br \/>\nb) Nach dem OK werden dem f\u00fcnf Tage alten, im Reagenzglas gezeugten Embryo Zellen entnommen und genetisch untersucht. Dabei d\u00fcrfen bis zu drei Embryonen der Geb\u00e4rmutter eingesetzt und die restlichen befruchteten Eizellen f\u00fcr sp\u00e4tere Versuche eingefroren werden.<br \/>\nc) Mittels Katheder wird der Embryo durch die Vagina in die Geb\u00e4rmutter eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>Centrum f\u00fcr gyn\u00e4kologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg (CERF)<\/strong><br \/>\nBismarckallee 7f,<br \/>\n79098 Freiburg, Telefon: 0761 207 430<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cerf-freiburg.de\">www.cerf-freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kinderwunsch-hormone.de\">www.kinderwunsch-hormone.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business &gt;Gesund\u00a0&gt;Medizin &gt;Reproduktionsmedizin Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Birgit Kelle: Mit Babyfabriken am Ende der menschlichen Freiheit (21.7.2026) Baby auf Bestellung? 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