{"id":60968,"date":"2016-05-29T18:41:04","date_gmt":"2016-05-29T16:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=60968"},"modified":"2021-10-24T17:42:41","modified_gmt":"2021-10-24T15:42:41","slug":"brexit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/brexit\/","title":{"rendered":"Brexit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l &gt;<a title=\"Regio\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/\">Regio<\/a> &gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a> &gt;<a title=\"Grossbritannien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/\">Grossbritannien<\/a> &gt;Brexit<\/p>\n<div id=\"attachment_60722\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-islam\/strand2kreuzfahrt-pan160503\/\" rel=\"attachment wp-att-60722\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60722\" class=\"size-full wp-image-60722\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand2kreuzfahrt-pan160503.jpg\" alt=\"Kreuzfahrtschiff am Strand von Punta Sabioni bei Venedig am 4.5.2016\" width=\"637\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand2kreuzfahrt-pan160503.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/strand2kreuzfahrt-pan160503-180x81.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60722\" class=\"wp-caption-text\">Kreuzfahrtschiff am Strand von Punta Sabioni bei Venedig am 4.5.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Roger K\u00f6ppel: Grossbritannien steht noch (20.10.2021)<\/li>\n<li>GB schl\u00e4gt D &#8211; unbequeme Wahrheit (4.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/dexit\/\">Roger K\u00f6ppel: Dexit-Bef\u00fcrwortung der AfD f\u00f6rdert demokratische Debatte<\/a>\u00a0(13.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa-nationen\/\">EU als \u201eeine Art Vaterlandsersatz\u201c der deutschen Medien<\/a>\u00a0(6.1.2021)<\/li>\n<li>Get Brexit done (3.1.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Johnson: Rede nach dem Brexit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/johnson-rede-nach-dem-brexit\/\">Johnson: Rede nach dem Brexit<\/a> (4.2.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Merkel-Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/merkel-deutschland\/\">Angela Merkel \u2013 unsere Sonne!!!<\/a>\u00a0(14.1.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Deutsche Arroganz zu GB und F\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutsche-arroganz-zu-gb-und-f\/\">Deutsche Arroganz zu GB und F<\/a>\u00a0(14.12.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Grossbritannien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/\">Boris Johnson als Wahlsieger am 12.12.2019: Sieben Missverst\u00e4ndnisse der Deutschen<\/a>\u00a0(13.12.2019)<\/li>\n<li>Nach Brexit wird D als gr\u00f6\u00dfter Nettozahler \u00fcberstimmt werden und noch mehr bezahlen m\u00fcssen (18.5.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unterhaus-versus-bundestag\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unterhaus-versus-bundestag\/<\/a>\u00a0(4.4.2019)<\/li>\n<li><a title=\"Nation\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nation\/\">Nach dem Brexit: Verlierer Deutschland\u00a0 \u2013 EU-Sperrminorit\u00e4t ade<\/a>\u00a0(21.12.2018)<\/li>\n<li>Hans-Werner Sinn: Merkels Grenz\u00f6ffnung initiierte Brexit (1.4.2018)<\/li>\n<li>Brexit &#8211; zehnt Nettomilliarden fehlen (4.2.2017)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutschland-eu-zahlmeister\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/deutschland-eu-zahlmeister\/<\/a> (17.12.2016)<\/li>\n<li>Nord-Union unter F\u00fchrung von Gro\u00dfbritannien (30.9.2016)<\/li>\n<li>EU nach dem Brexit: Nationale Kulturen statt Einheitsstaat (10.7.2016)<\/li>\n<li>Vorurteile zu den Brexit-Bef\u00fcrwortern (2.7.2016)<\/li>\n<li>Vielleicht hat uns Britannien mit dem Brexit einen Dienst erwiesen (1.7.2016)<\/li>\n<li>Merkels unkontrollierte Einwanderung bewirkte den Brexit (27.6.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nach-brexit-neue-nordwest-eu\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/nach-brexit-neue-nordwest-eu\/<\/a> (27.6.2016)<\/li>\n<li>The Brexit breaks it &#8211; der Euro wird scheitern (25.6.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brexit-migration-politik-arroganz\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brexit-migration-politik-arroganz\/<\/a> (24.6.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brexit-hat-bessere-argumente\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/brexit-hat-bessere-argumente\/<\/a> (26.5.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Dexit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/dexit\/\">Dexit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Grossbritannien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/grossbritannien\/\">Gro\u00dfbritannien<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Direkte-Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/direkte-demokratie\/\">Direkte Demokratie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Roger K\u00f6ppel: Grossbritannien steht noch<\/strong><br \/>\n<em>&#8222;GBR geht es den Umst\u00e4nden entsprechend bestens. Das Untergangsget\u00f6se der EU deckt sich nicht mit der Stimmungslage hier&#8220;<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9p2nSGCs7Ys\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9p2nSGCs7Ys<\/a><br \/>\nDieser Tage bereise ich das Vereinigte K\u00f6nigreich. Ich bin unterwegs mit einer Gruppe von Schweizer Parlamentariern, alle Parteien. Die Mehrheit ist gegen den Brexit. Die Sympathien f\u00fcr Premier Boris Johnson halten sich in Grenzen. Im Unterschied zu mir sind auch die meisten f\u00fcr eine engere Anbindung der Schweiz an die Europ\u00e4ische Union. Man kann sich also vorstellen, wie scharf\u00e4ugig meine Kollegen Ausschau halten nach allem, was sie in ihrer Ansicht best\u00e4tigt, mit Brexit-Britannien gehe es nach dem EU-Ausstieg den Bach runter.<\/p>\n<p>Die erste \u00dcberraschung folgt bereits kurz nach dem Auschecken: London steht noch. Grossbritannien ist weder im Kanal versunken, noch ist es von einem schwarzen Loch politischer Antimaterie verschlungen worden. Wir sehen keine kilometerlangen Warteschlangen vor den Tanks\u00e4ulen. Der Strassenverkehr schleppt sich, ein \u00c4rgernis wie immer, in qu\u00e4lender Zeitlupe dahin. Alle Gesch\u00e4fte sind ge\u00f6ffnet, von einem G\u00fctermangel keine Spur. Macht sich erste Entt\u00e4uschung breit unter den zugereisten Schweizern, von denen einige fest mit der Apokalypse gerechnet hatten?<\/p>\n<p>Gut, man sieht verwaiste B\u00fcroh\u00e4user. Das aber ist keine Brexit-Folge, sondern das Resultat der fr\u00fcheren Lockdown-Home-Office-Politik der Beh\u00f6rden. Seit Juli ist mit den meisten Massnahmen fertig. Es gibt strenge Einreisebestimmungen. Aber im Inland herrscht Freiheit: kaum Masken, keine Zertifikate, Restaurants sind uneingeschr\u00e4nkt offen, ebenso Theater und Sportstadien. Unser Gastgeber, Botschafter Markus Leitner, seit kurzem in der britischen Hauptstadt, davor vier Jahre in Teheran, hat ein interessantes Programm zusammengestellt. Begeistert berichtet er auf der Fahrt vom Besuch einer bis zum letzten Platz gef\u00fcllten Mozart-Oper.<\/p>\n<p>Nehmen wir das Wichtigste vorweg: Die Katastrophenberichte \u00fcber den Brexit-bedingten Zusammenbruch Grossbritanniens k\u00f6nnen Sie vergessen. Sie stimmen nicht, sind Ausdruck des unzerst\u00f6rbaren Vorurteils unserer Journalisten, dass Boris Johnson ein l\u00e4cherlicher Clown ist und der Volksentscheid der Briten, sich von der EU scheiden zu lassen, ein populistischer Akt der Dummheit. An diesem Befund darf nicht ger\u00fcttelt werden. Gegen alle Fakten und wider besseres Wissen.<\/p>\n<p>Der Chef einer grossen Schweizer Firma sch\u00fcttelt beim Abendessen nur den Kopf. Weder habe es in Grossbritannien einen Mangel an Benzin gegeben, noch seien die Weihnachtsgeschenke f\u00fcr die Kinder in Gefahr. Er spricht von einer medialen \u00abHysteriespirale\u00bb. Nat\u00fcrlich sei die Weltwirtschaft nach anderthalb Jahren Zwangsentschleunigung aus dem Gleichgewicht. Man k\u00f6nne eine \u00d6konomie nicht auf null herunterbremsen und dann innert weniger Wochen wieder auf den fr\u00fcheren Betriebsrhythmus hochfahren. Die Nachfrage ziehe derzeit, verst\u00e4ndlich, einfach schneller an, als das Angebot mithalten k\u00f6nne. Das werde sich bald einpendeln. \u00dcber den Weltuntergangsenthusiasmus der Medien k\u00f6nne er nur zynisch l\u00e4cheln.<\/p>\n<p>Was sind die wichtigsten Erkenntnisse nach den ersten Londoner Gespr\u00e4chen?<\/p>\n<p>Erstens: Der Brexit ist durch, unter den Briten ist er kein Thema mehr. Niemand will ihn r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Keine Partei m\u00f6chte in die EU zur\u00fcck. W\u00fcrden die Briten nochmals abstimmen, sagen unabh\u00e4ngig voneinander mehrere Gew\u00e4hrsleute, fiele das Votum noch deutlicher f\u00fcr den Ausstieg aus. Gestritten werde nur noch dar\u00fcber, ob der Brexit von der Regierung gut oder schlecht gemanagt werde.<\/p>\n<p>Zweitens: Boris Johnson schwingt in den Meinungsumfragen obenaus. Er ist ein Rockstar der Politik, beliebt wie nie, noch beliebter als seine Partei und das unbestrittene Sympathie-Zugpferd der Konservativen. Wie lange noch wollen sich unsere Medien gegen diese Wirklichkeit auflehnen? Die Briten scheinen Johnson zu m\u00f6gen. Nat\u00fcrlich h\u00f6ren wir auch Kritik, l\u00e4chelnde S\u00fcffisanz f\u00fcr den unkonventionellen Regierungschef, aber der Respekt ist gross. W\u00e4re Britannien so schlecht dran, wie unsere Medien s\u00e4uerlich verlautbaren, warum steht dann der Verursacher des angeblichen Grauens so weit oben in der Gunst des Publikums?<\/p>\n<p>Drittens: Die Konservativen sind im Begriff, sich in den fr\u00fcher linken Hochburgen des Nordens auf Dauer festzusetzen. Unter Johnsons Regie scheinen sich die Tories von der Honoratioren- und Eliten- zur liberalkonservativen Volkspartei zu wandeln. Verzweiflung macht sich breit bei den Linken, trotz einem munteren neuen Vorsitzenden.<\/p>\n<p>Viertens: Die Nordirlandfrage wird von Brexit-Kritikern hochgespielt. Weder die EU und schon gar nicht Grossbritannien haben Interesse an einem Grenzkonflikt. Irland ist in der EU, Nordirland ist draussen. Das ist etwas knifflig, aber was will Br\u00fcssel tun? Truppen senden? Eine Mauer bauen an der inneririschen Grenze, einen Schutzwall f\u00fcr den Binnenmarkt? Das w\u00e4re politischer Selbstmord. Man wird eine pragmatische L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p>F\u00fcnftens: Es stimmt. Grossbritannien muss seine aussenpolitische Rolle nach dem Brexit erst noch finden. Es rumpelt ein bisschen. Das einstige Weltreich hatte mit der EU lange Zeit ein kleines Ersatz-Imperium, das f\u00e4llt nun weg. Die Briten k\u00f6nnen politisch nicht mehr \u00fcber ihrer eigenen Gewichtsklasse boxen. Daf\u00fcr stehen sie ehrlicher da. Man ist, was man ist, eine milit\u00e4risch nicht unbedeutende Atommacht, wirtschaftlich die Verk\u00f6rperung des Freihandels mit einer eigenen starken W\u00e4hrung. Ich bin zuversichtlich, sehr sogar, viel zuversichtlicher f\u00fcr Grossbritannien als f\u00fcr die \u00fcberhebliche EU, die in den Medien viel zu gut wegkommt, was die \u00dcberheblichkeit noch f\u00f6rdert. R. K.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.10.2021 von Roger K\u00f6ppel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2021-42\/diese-woche\/grossbritannien-steht-noch-die-weltwoche-ausgabe-42-2021.html\">https:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2021-42\/diese-woche\/grossbritannien-steht-noch-die-weltwoche-ausgabe-42-2021.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>GB schl\u00e4gt D &#8211; unbequeme Wahrheit<\/strong><br \/>\nAusgerechnet jenes Land, das die Europ\u00e4ische Union verlassen hat, performt in allen derzeit wichtigen Kategorien besser als Europas gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft. Hier die vier Facetten einer unbequemen Wahrheit:<br \/>\n1. Die Mutter aller \u00f6konomischen Erfolge in den Zeiten der Pandemie ist die Impfgeschwindigkeit. Das von Boris Johnson gef\u00fchrte Land erzielt in dieser Disziplin deutlich bessere Resultate als die Bundesrepublik der Angela Merkel. In Gro\u00dfbritannien ist ein mehr als doppelt so hoher Anteil der Gesamtbev\u00f6lkerung komplett geimpft: 40 Prozent versus 19,5 Prozent. Nach dem Lockdown ist vor dem Aufschwung. &#8230;<br \/>\n2. F\u00fcr die Wirtschaft bedeutet die schnelle Immunit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung den entscheidenden Stimulus. Kein Wunder: Der Wachstumsmotor der Briten dreht schneller als in Deutschland. Die dortige Volkswirtschaft wird in 2021 um 5,3 Prozent zulegen und in 2022 um 5,1 Prozent. Deutschland w\u00e4chst auch, aber langsamer. Wir lernen: Die viel gepriesenen Vorteile der EU gegen\u00fcber dem britischen Au\u00dfenseiter haben den Sprung von den Politikerreden in die \u00f6konomische Wirklichkeit nicht geschafft.<br \/>\n3. Vor allem der britische Dienstleistungssektor, von dem alle Politiker hierzulande behauptet hatten, er w\u00fcrde unter dem Brexit leiden wie ein Hund, legt deutlich zu. 2021 wird hier die h\u00f6chste Wachstumsrate seit 24 Jahren gemessen. Die \u201eFinancial Times\u201c schreibt: &#8222;Ein wirklich Aufsehen erregendes Ereignis.&#8220;<br \/>\n4. Auch die einfachen Arbeiter und die kleinen Angestellten profitieren. Dank niedrigerer Arbeitslosenquoten (siehe Grafik) d\u00fcrfte der Wohlstand in Gro\u00dfbritannien in 2021 schneller zulegen als hierzulande.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFazit: Wir m\u00fcssen den britischen Weg nicht kopieren, aber verstehen sollten wir ihn schon. Der von vielen deutschen Politikern totgesagte Nationalstaat scheint auf der Insel quicklebendig. Man hat das Gef\u00fchl, die Leiche grinst uns an.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.6.2021 von Gabor Steinharts Morgenbriefing bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/news.gaborsteingart.com\/online.php?u=FFinV7417339\">https:\/\/news.gaborsteingart.com\/online.php?u=FFinV7417339<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Get Brexit done<\/strong><br \/>\n<strong>Indubio Folge 89 \u2013 Es ist vollbrext<\/strong><br \/>\nZum Brexit ab 1.1.2021 diskutieren: Rainer Bonhorst (ehem. Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen), Alexander Fischbaum (Immobilien-Investmentberater in London) und Benny Peiser (Direktor der Global Warming Policy Foundation, London) sprechen mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich \u00fcber die britische Seele, Boris Johnson und die Schreckgespenster der EU.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/c\/AchgutPogo\/videos\">https:\/\/www.youtube.com\/c\/AchgutPogo\/videos<\/a><br \/>\n&#8230; Alles vom 3.1.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_89_es_ist_vollbrext\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_89_es_ist_vollbrext<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Statements aus der Diskussion:<br \/>\nWas den Briten am meisten mi\u00dff\u00e4llt: Die H\u00e4me, Angstmacherei der EU-Medien zum Brexit und dessen &#8222;Weltuntergangs-Folgen&#8220;.<br \/>\nDie &#8222;Nationale Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220; ist in GBR positiv mit &#8222;Freiheit&#8220; belegt, anders als in der EU negativ mit &#8222;Krieg&#8220;.<br \/>\n&#8222;Get brexit done&#8220; anstelle von &#8222;Ever closer and bigger union&#8220;.<br \/>\nIn allen Staaten der EU, auch in GBR, haben die politischen Eliten von der EU profitiert (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a>). Ganz im Gegensatz zu den Bev\u00f6lkerungen (Somewheres). In GBR machte es das Direktwahlrecht m\u00f6glich, die Skepsis der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber der EU auch bei den Wahlen umzusetzen.<br \/>\nIndependence ist ein ur-britisches und ur-demokratisches Wort.<br \/>\nNun wird es f\u00fcr die Exekutive leichter, den Ausw\u00fcchsen von Migration (Vergewaltigungen in Rotherham) und Cancel Culture zu begegnen.<br \/>\nKleinere L\u00e4nder konnen nicht so einfach aus der EU austreten wie GBR.<br \/>\nKreativit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t beim L\u00f6sen von Problemen wird den Brexit zum Erfolg werden lassen.<br \/>\nDie EU wird zerfallen, wenn die Entfremdung der Bev\u00f6lkerung von Br\u00fcssel weiter bestehen bleibt. Die EU-Politiker sind f\u00fcr die B\u00fcrger da und nicht umgekehrt! Das Demokratiedefizit (EU-Gremien sind nicht legitimiert) mu\u00df schnellstens abgebaut werden.<br \/>\nKrisensituationen (wie Corona) k\u00f6nnen B\u00fcrgern\u00e4he (Nation) besser begegnen als B\u00fcrgerferne (supranationale EU).<br \/>\nDie EU wird am Zentralismus bzw. am &#8222;\u00fcber die K\u00f6pfe der B\u00fcrger hinweig&#8220; scheitern, wenn nicht sofort Reformen eingeleitet werden.<\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8230; was der B\u00fcrger von der EU will und nicht was die EU-Funktion\u00e4re erwarten<\/strong><br \/>\nZwei bemerkenswerte S\u00e4tze haben mich besonders beeindruckt, jeweils sinngem\u00e4\u00df: \u201eDer W\u00e4hler in GB hat ja wirklich gro\u00dfen Einfluss auf die Politik\u2026\u201c . Das l\u00e4sst tief blicken, was Wahlen anderswo betrifft.<br \/>\nUnd: \u201eWenn die EU Bestand haben soll, m\u00fcssten sich die Funktion\u00e4re \u00fcberlegen, was der B\u00fcrger von der EU will und nicht was die EU-Funktion\u00e4re erwarten, was der B\u00fcrger wollen soll.\u201c Der Staatsb\u00fcrger als Verf\u00fcgungsmasse und Eigentum der \u201ePartei- und Staatsf\u00fchrung\u201c d\u00fcrfte doch der feuchte Traum nicht nur der Merkelbande, sondern der supranationalen Funktion\u00e4rselite sein. Das Ergebnis des von Cameron zugelassenen Referendums zum Brexit d\u00fcrfte diese Eliten ein f\u00fcr alle Mal abschrecken, jemals wieder irgendwann irgendwo zu irgendeinem Thema ein Plebiszit zuzulassen. Haben doch die Briten es gewagt, trotz massiver medialer Gegenpropaganda, BBC, Promis, Politiker, mit knapp einfacher Mehrheit f\u00fcr den Brexit zu stimmen! So ging das vermutlich nur als Selbstbest\u00e4tigung der Regierung gedachte Referendum nach hinten los. Dies ist unverzeihlich und muss durch bessere Wahlgesetze, wie erforderliche 9\/10-Mehrheit k\u00fcnftig verunm\u00f6glicht werden! Wo kommen wir hin, wenn hier der Plebs bestimmt &#8230;<br \/>\n3.1.2020, H.K., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; der Anfang vom Ende der EU<\/strong><br \/>\nDer Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU Parlament Herr Manfred Weber sagte vor einem Jahr: \u201eWird der Brexit gef\u00fchlt ein Erfolg, ist er der Anfang vom Ende der EU\u201c<br \/>\n3.1.2021, M.H.<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Die etwas andere Story des Brexit-Deals<\/strong><br \/>\n\u201eWir befinden uns im Jahre 2021 n. Chr. Ganz Europa ist von einer Gro\u00dfmacht besetzt&#8230; Ganz Europa? Nein! Eine von unbeugsamen Briten bev\u00f6lkerte Insel h\u00f6rt nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten.\u201c So k\u00f6nnte eine britische Brexit-Kom\u00f6die a la Asterix und Obelix anfangen. Denn in wenigen Tagen wird Gro\u00dfbritannien die Europ\u00e4ische Union endg\u00fcltig verlassen und damit zugleich ein neues Kapitel britischer Geschichte aufschlagen. Diese Brexit-Revolution wird die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zukunft des Vereinigten K\u00f6nigreichs und Europas f\u00fcr Generationen bestimmen.<br \/>\nDas Vereinigte K\u00f6nigreich wird sich nun zusehends aus den F\u00e4ngen eines Riesen-Oktopus befreien.<br \/>\nEs hat die volle Kontrolle \u00fcber die Einwanderungspolitik und die Grenzen wieder erlangt. Britische Steuerzahler \u00fcberweisen keine Milliarden mehr an den EU-Haushalt. Gro\u00dfbritannien liegt nunmehr au\u00dferhalb der Zust\u00e4ndigkeit des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs. Das Land kann Handelsabkommen mit anderen L\u00e4ndern auf der ganzen Welt schlie\u00dfen. Und auf l\u00e4ngere Sicht wird es viel weniger Regeln und Kosten geben.<br \/>\nDie Briten werden auch weiterhin frei mit der EU handeln. Es wird keine Abgaben geben und keine Quoten. Sie m\u00fcssen nicht mehr tausende von EU-Vorschriften und -Gesetzen befolgen. Sie werden weder Teil des EU Binnenmarktes noch ein Teil der Zollunion sein. Briten k\u00f6nnen mit jedem anderen Land der Welt frei Handel treiben. Wir werden also das Beste aus beiden Welten haben: Having their cake and eating it.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.12.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_etwas_andere_story_des_brexit_deals\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_etwas_andere_story_des_brexit_deals<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nach Brexit wird D als gr\u00f6\u00dfter Nettozahler \u00fcberstimmt werden und noch mehr bezahlen m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<p><em>Der fr\u00fchere BDI-Pr\u00e4sident und scheidende EU-Politiker Hans-Olaf Henkel h\u00e4lt das EU-Parlament beklagt fallende Sperrminorit\u00e4t.<\/em><br \/>\nF\u00fcr die aktuelle Krise der EU bis hin zum Brexit macht Henkel auch die EU verantwortlich, weil sie versuche \u201eklammheimlich einen europ\u00e4ischen Zentralstaat zu formen\u201c. Henkel: \u201eSo sch\u00fcrt man systematisch Anti-EU-Stimmungen in den Mitgliedstaaten. Doch in Deutschland will das kaum jemand sehen, die Medien schon gar nicht. Immer sind die Briten selbst schuld, und sie w\u00fcrden f\u00fcr ihren Austritt am meisten b\u00fc\u00dfen.\u201c<br \/>\nHenkel sieht durch den Brexit erhebliche negative Folgen ganz besonders auf Deutschland zukommen.<br \/>\n\u201eWir werden die britischen Nettozahlerausf\u00e4lle \u00fcbernehmen m\u00fcssen.<br \/>\nWir verlieren den drittst\u00e4rksten Exportpartner nach China und den USA \u2013 und das in einem zollfreien Binnenmarkt.<br \/>\n<strong><em>Und wir werden k\u00fcnftig regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberstimmt werden im Europ\u00e4ischen Rat, weil Deutschland selbst mit den Nordl\u00e4ndern keine Sperrminorit\u00e4t von 35 Prozent mehr erreichen kann.<\/em><\/strong>\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.5.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/eu-abgeordneter-henkel-wir-brauchen-kein-eu-parlament\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/eu-abgeordneter-henkel-wir-brauchen-kein-eu-parlament\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internationales Recht nie \u00fcber nationalen Recht stellen<\/strong><br \/>\nGelegentlich lohnt es sich, bei Gespr\u00e4chsrunden im Fernsehen bis zur letzten Wortmeldung zuzuh\u00f6ren. So am 17. Januar im ZDF bei Maybrit Illner. Es ging wie seit Wochen um den Brexit. Alle bekannten Argumente wurden in klugen, teils \u00fcberzeugenden Worten auseinandergenommen. Der Hinweis auf die unaufl\u00f6sliche, internationale Verflechtung der gro\u00dfen politischen Themen wie Digitalisierung, Klimaschutz, Weltwirtschaft oder Fl\u00fcchtlingsbewegungen, die Au\u00dfenminister Maas ansprach, zerfielen zu Staub, als die britische Labour-Abgeordnete Gisela Stuart das eher zuf\u00e4llige Schlusswort sprach. Sie sagte sinngem\u00e4\u00df:<br \/>\n<strong><em>Das mag ja alles stimmen, was sachlich vorgetragen wurde, aber nie w\u00fcrde ein Engl\u00e4nder zustimmen, dass internationales Recht dem nationalen \u00fcbergeordnet w\u00fcrde wie in Deutschland im Grundgesetz.<br \/>\n<\/em><\/strong>Das h\u00e4tten wir Kontinentalen nie verstanden. Wenn man bedenkt, wie viele Landsleute bei britischen Zeremonien &#8222;Rule, Britannia, Britannia rule the waves&#8230;&#8220; begeistert mitsingen, zeigt sich, dass die Diskrepanz im Nationalbewusstsein dort und hier kaum gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnte. Vor dem Hintergrund bleibt als Fazit f\u00fcr die Brexit-Debatte aus meiner Sicht nur: Reisende soll man nicht aufhalten. Das gilt umso mehr, wenn die zutreffende Analyse der internationalen Verflechtungen in den politischen Problemfeldern heute vor allem in den \u00e4lteren Generationen nicht mehr verstanden wird. &#8222;Teile und herrsche&#8220; wussten schon die alten R\u00f6mer. Die USA, China oder Russland handeln danach.<br \/>\n31.1.2019, Volker Glatt, M\u00fcllheim, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hans-Werner Sinn: Merkels Grenz\u00f6ffnung initiierte Brexit<\/strong><br \/>\nDie starke Migration aus Drittl\u00e4ndern in die EU, die die Bundeskanzlerin im Herbst 2015 zum Entsetzen vieler Briten zulie\u00df und die \u2013 f\u00fcr jedermann in machtvollen medialen Bildern sichtbar \u2013 dann auch noch dazu f\u00fchrte, dass sich am Eingang des Kanaltunnels bei Calais Lager von Migranten bildeten, die nach Gro\u00dfbritannien weiterreisen wollten, brachte das Fass in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung zum \u00dcberlaufen und initiierte letztendlich den Brexit.<\/p>\n<p>Die Dominanz des Migrationsthemas schlug sich auch in den Verhandlungen nieder, die der damalige britische Premierminister David Cameron mit der EU im Vorfeld der Brexit-Abstimmung f\u00fchrte. Seine Hauptforderung war, die Zeitspanne bis zur Inklusion der EU-Migranten in das britische Sozialsystem zu verl\u00e4ngern. Man lie\u00df Cameron aber abblitzen und bot ihm nur eine zeitlich begrenzte \u00dcbergangsregelung, die aber bald wieder verschwinden sollte. So trat Cameron letztlich mit fast leeren H\u00e4nden vor sein Volk, jedenfalls mit nichts, was die Briten h\u00e4tte umstimmen k\u00f6nnen. Auf die schroffe Zur\u00fcckweisung der britischen W\u00fcnsche durch die EU regierte das Volk schlie\u00dflich mit dem Austrittswunsch.<\/p>\n<p>Besonders f\u00fcr Deutschland ist dieser Austritt problematisch, weil Gro\u00dfbritannien Deutschlands drittgr\u00f6\u00dften Exportmarkt darstellt und sein wichtigster Verb\u00fcndeter bei der Durchsetzung einer weltweiten Freihandelspolitik war, ohne die unser Land die St\u00e4rke seiner Industrien nicht h\u00e4tte ausspielen k\u00f6nnen. Ohne die Briten d\u00fcrfte sich die Gefahr verst\u00e4rken, dass sich die EU in eine Handelsfestung verwandeln wird mit dem Ziel, nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hige Industrien in Frankreich und vor allem S\u00fcdeuropa zu sch\u00fctzen. Der gr\u00f6\u00dfte Leidtragende einer solchen Entwicklung w\u00e4re Deutschland. (\u2026)<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.3.2018 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/hans-werner-sinn-die-eu-die-sozialmigration-und-das-wohlfahrts-trilemma\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/hans-werner-sinn-die-eu-die-sozialmigration-und-das-wohlfahrts-trilemma\/<\/a><\/p>\n<p><em>Leicht gek\u00fcrzter Auszug aus dem sehr informativen Buch <\/em><br \/>\n<em>Hans-Werner Sinn, Auf der Suche nach der Wahrheit. Autobiografie. <\/em><br \/>\n<em>Herder, 2018.<\/em><\/p>\n<p><strong>Target finanziert deutsche Exporte, also der deutsche Steuerzahler<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Professor Sinn, viele richtige Argumente und Fakten, die Sie in Ihrem Essay zusammenfassen. Was mich jedoch verwundert, obwohl Sie vielleicht gar nicht anders k\u00f6nnen, ist die Tatsache, dass Sie den Gedanken der sich in einer Abw\u00e4rtsspirale angleichenden nationalen Sozialsysteme nicht bis zu dem Punkt weiterdenken, an dem klar wird, dass dies nicht zuf\u00e4llig und bedauerlich sondern GEWOLLT ist! Es ist ein notwendiger Schritt hin zu den Vereinigten Staaten von Europa, die die Br\u00fcsseler Autokraten mit dem Terror ungebremster Migration erzwingen wollen, nachdem die Eurokrise dazu noch nicht gereicht hat.<br \/>\nSie schreiben auch: \u201eBesonders f\u00fcr Deutschland ist dieser Austritt problematisch, weil Gro\u00dfbritannien Deutschlands drittgr\u00f6\u00dften Exportmarkt darstellt und sein wichtigster Verb\u00fcndeter bei der Durchsetzung einer weltweiten Freihandelspolitik war, ohne die unser Land die St\u00e4rke seiner Industrien nicht h\u00e4tte ausspielen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Diese St\u00e4rke unserer Wirtschaft im Export wird doch nicht durch Gro\u00dfbritannien als Kunden gew\u00e4hrleistet, sondern ist eine Folge des <a title=\"Target\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/target\/\">Target III-Systems<\/a>, in dem jeder seine Waren im Ausland anbieten und verkaufen kann und wei\u00df, dass er sein Geld daf\u00fcr notfalls vom deutschen Steuerzahler erh\u00e4lt, wenn sein Kunde nicht zahlt oder insolvent wird.<br \/>\nInsofern trauert Deutschland Gro\u00dfbritannien eher nach, weil damit ein gro\u00dfer Bef\u00fcrworter des Globalismus verloren geht. Ich denke, dass GB es sich kaum leisten kann, \u00fcberhaupt keine Waren aus Deutschland mehr zu beziehen. Viele Industriezweige gibt es in GB gar nicht mehr, seit dort mehr Gewicht auf die Finanzwirtschaft und London als Finanzplatz Nr. 1 in Europa gelegt wurde.<br \/>\nDeutschland wird nur leiden, wenn es GB wegen des Brexit das Leben schwer machen und unfair behandeln will. Dies ist leider das erkl\u00e4rte Ziel Merkels, die den Brexit als Alternative zur EU-Mitgliedschaft als unattraktiv pr\u00e4sentieren m\u00f6chte und insofern verantwortlich f\u00fcr die negativen Folgen sein wird, die der Brexit f\u00fcr Deutschland zeitigen sollte.<br \/>\nEin weiterer Aspekt ist, dass die EU-Binnenwanderung aus meiner Sicht keine so eklatante Rolle spielt. Wir haben nicht erlebt, dass Briten, Franzosen, Malteser oder Spanier unser Land \u00fcberfluteten, nachdem Schengen in Kraft war. Wer kam, das waren diejenigen, die weniger nach Arbeit sondern vielmehr nach Versorgung suchten. Dies h\u00e4tte durch die Regelung, dass grunds\u00e4tzlich nur die Absicherungen des Heimatlandes gelten, abgewendet werden k\u00f6nnen. Aber auch das war nicht gewollt, aus dem gleichen Grund: Schaffung der Vereinigten Staaten von Amerika.<br \/>\nUnd warum sollen diese mit aller Gewalt kreiert werden? Weil es f\u00fcr die Wirtschaft sehr viel kostspieliger und aufw\u00e4ndiger ist, in allen EU-Staaten Lobbyorganisationen zu unterhalten und Politiker aus allen EU-Staaten zu \u00fcberzeugen, zu \u00fcberreden oder auch zu bestechen. Mit einer Zentralregierung in Br\u00fcssel w\u00e4re das alles sehr viel billiger und einfacher zu haben.<br \/>\n1.4.2018, Edgar Thormeyer, TO<\/p>\n<p><strong>Eine kluge und \u00fcberzeugende Analyse, wie ich sie nicht anders von H.-W. Sinn gewohnt bin<br \/>\n<\/strong>Leider wollen unsere Regierenden davon nichts wissen und gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung, die die Regierenden w\u00e4hlen, befinden sich noch im Wohlstandsschlaf. Und die Briten beneide ich in gewisser Weise bereits, sich aus dem dysfunktionalen System verabschiedet zu haben.<br \/>\n1.4.2018, Stony, TO<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Brexit &#8211; zehnt Nettomilliarden fehlen<\/strong><br \/>\nDemografisch n\u00e4mlich bedeutet das Weggehen Gro\u00dfbritanniens so viel wie das Ausscheiden von Malta, Luxemburg, Zypern, Estland, Lettland, Litauen, Kroatien, Finnland, D\u00e4nemark, Bulgarien, \u00d6sterreich, Schweden und Portugal. Wenn die noch von London nach Br\u00fcssel gezahlten f\u00fcnf bis zehn Nettomilliarden j\u00e4hrlich entfallen, werden im Zweifelsfall wir daf\u00fcr einspringen m\u00fcssen.<br \/>\nDabei sind wir schon jetzt mit netto rund f\u00fcnfzehn Milliarden Euro j\u00e4hrlich der Hauptgarant f\u00fcr europ\u00e4ische Tr\u00e4ume, obwohl wir beim Geldverm\u00f6gen nur auf dem achten Platz liegen Immer mehr solcher Zusagen bringen uns an den Punkt, da deutsche Staatspapiere ihr Triple-A-Ranking verlieren. Wenn unsere Obligationen aber nicht mehr m\u00fcndelsicher sind, gef\u00e4hrden wir alle, die sie als Reserven oder Eigenkapital halten. Der Euro verl\u00f6re jeden Halt. &#8230;.. . &#8230;.<br \/>\nAlles von Gunnar Heinsohn vom 4.2.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eine_rede_fuer_den_naechsten_bundeskanzler\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/eine_rede_fuer_den_naechsten_bundeskanzler<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nord-Union unter F\u00fchrung von Gro\u00dfbritannien<\/strong><br \/>\n<em>Das Beispiel Gro\u00dfbritanniens kann Schule machen \u2013 und zwar nicht als eine R\u00fcckkehr zum Nationalismus, sondern als ein Weg zu einem B\u00fcndnis im Norden Europas<\/em><br \/>\n&#8230; Beim Ja zum Brexit ging es nicht nur darum, dass Gro\u00dfbritannien es leid ist, sein Geld der EU zum Verjubeln ausliefern zu m\u00fcssen \u2013 es ging auch darum, dass das b\u00fcrokratische Unget\u00fcm EU sich als ebenso unwillig wie unf\u00e4hig zu jeder vern\u00fcnftigen Kurskorrektur erwiesen hat. Kosmopolitische Briten vermerken mit Unruhe, wie Konkurrenten in \u00dcbersee Talente zu sich holen, zugleich aber Nachwuchs f\u00fcr Terror und Schulversagen fernhalten. Um das ebenfalls zu d\u00fcrfen, wollte Gro\u00dfbritannien seine Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcck. Das galt auch f\u00fcr die meisten Anti-Brexiter, denn nur 6 Prozent aller Briten wollten eine Vertiefung der EU.<br \/>\nK\u00f6nnte also ein n\u00f6rdliches B\u00fcndnis, bestehend aus Gro\u00dfbritannien, Irland, Flandern, den Niederlanden, D\u00e4nemark, Gr\u00f6nland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Estland, zusammen mit Hamburg und Schleswig-Holstein, tats\u00e4chlich Aussichten auf ein Gelingen haben? Selbstverst\u00e4ndlich. Die multikulturelle Nord-Union (NU) w\u00fcrde sich \u00fcber ein Gebiet von 3,83 Millionen Quadratkilometer erstrecken \u2013 die elftgr\u00f6\u00dfte politische Formation weltweit \u2013 mit 120 Millionen Menschen (global Rang 7), die Englisch als Mutter- oder erste Fremdsprache beherrschen. &#8230;..<br \/>\nAlles von <a title=\"Youth-Bulges\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/youth-bulges\/\">Gunnar Heinsohn<\/a> vom 30.9.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.derhauptstadtbrief.de\/cms\/117-der-hauptstadtbrief-138\/1155-der-brexit-als-signal-des-aufbruchs-zu-einer-neuen-allianz\">https:\/\/www.derhauptstadtbrief.de\/cms\/117-der-hauptstadtbrief-138\/1155-der-brexit-als-signal-des-aufbruchs-zu-einer-neuen-allianz<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EU nach dem Brexit: Nationale Kulturen statt Einheitsstaat<\/strong><br \/>\nDer liberale Verfassungsstaat ist, nach der starken Formel Paul Kirchhofs, Garant und Gegner der Freiheit zugleich. Er verb\u00fcrgt, was er begrenzen muss, um herrschen zu k\u00f6nnen. &#8230;.<br \/>\nIn der Post-Brexit-\u00c4ra lohnt der Blick auf die Insel erst recht. England bleibt die Heimat der wichtigsten Freiheitsschule, des Liberalismus. Darum hat nun das Heidelberger John Stuart Mill Institut f\u00fcr Freiheitsforschung an Mills Essay \u201e\u00dcber die Freiheit\u201c von 1859 erinnert. Darin hei\u00dft es, Europa d\u00fcrfe sich nicht noch weiter \u201edem chinesischen Ideal\u201c n\u00e4hern, \u201ealle Menschen gleich zu machen\u201c.<br \/>\nEuropa bedeute die \u201eVielfalt der Wege\u201c. Das hei\u00dft auch: Eine Europ\u00e4ische Union, die noch st\u00e4rker auf Vereinheitlichung und Ideologisierung und Zentralisierung setzte, tr\u00fcge ihren Namen zu Unrecht; sie w\u00e4re chinesisch. So schreibt Institutsdirektorin Ulrike Ackermann: \u201eEs ist h\u00f6chste Zeit, um der Freiheit und um Europas willen, die Mannigfaltigkeit der nationalen Kulturen, die Vielfalt der Wege gegen einen hinter dem R\u00fccken der B\u00fcrger entstehenden Einheitsstaat stark zu machen!\u201c&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/salon\/bildungsrepublik-deutschland-wir-brauchen-endlich-eine-freiheitskunde-an-den-schulen\">https:\/\/www.cicero.de\/salon\/bildungsrepublik-deutschland-wir-brauchen-endlich-eine-freiheitskunde-an-den-schulen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorurteile \u00fcber die Brexit-Bef\u00fcrwortern<\/strong><br \/>\nDie Brexit-Bef\u00fcrworter seien zu <a title=\"Dummheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/dummheit\/\">dumm<\/a>, zu alt, zu wei\u00df, zu m\u00e4nnlich, zu proletarisch, nicht urban, fremdenfeindlich, schlecht gebildet, sozial frustriert, \u00f6konomisch abgeh\u00e4ngt, lebten in der Vergangenheit. Loser eben, die den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen sind und die man als moderner kosmopolitischer Europ\u00e4er eigentlich nicht ernst nehmen muss \u2013 und mit denen man vor allem auch nichts zu tun haben will.<br \/>\nDas Kommentariat war sich schnell einig, in welche Schublade man die angeblich so homogene Masse der Brexit-Bef\u00fcrworter zu stecken habe. Wie immer verraten solcherlei Vorurteile mehr \u00fcber diejenigen, die sie mit sich herumtragen, als \u00fcber die Realit\u00e4t. Diese ist facettenreicher. Klar, nahezu alle Ukip-W\u00e4hler und eine deutlich Mehrheit der Tory-W\u00e4hler haben f\u00fcr den Brexit gestimmt. Aber eben auch 37 Prozent der Labour-W\u00e4hler, 30 Prozent der Liberalen, jeder Vierte Gr\u00fcnenw\u00e4hler und sogar 36 Prozent der W\u00e4hler der Scottish National Party (Lord Ashcroft poll).<br \/>\nAlles von Johannes Richardt vom 1.7.2016 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/demokratie_von_unten_verachtung_von_oben\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/demokratie_von_unten_verachtung_von_oben<\/a><\/p>\n<p><strong>Abstimmungsverweigerung der Jungen?<\/strong><br \/>\nNur 16% der jungen Briten zwischen 18 und 25 Jahren gingen zur Brexit-Abstimmung. Die Jugend hat den Alten die Wahl \u00fcberlassen. Es ist eben cooler, danach zur Demo zu gehen als zuvor zur Wahl.<br \/>\n2.7.2016, K. Kaiser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vielleicht hat uns Britannien mit dem Brexit einen Dienst erwiesen<br \/>\n<\/strong>Zu: &#8222;Nach dem Brexit \u2013 Zur\u00fcck in die Zukunft&#8220;, Tagesspiegel von Thomas Hauser (Politik, 25. Juni):<strong><br \/>\n<\/strong>Sie schreiben: <em>&#8222;Alle Macht geht vom Volke aus. Dieser Grundsatz der Demokratie hat seit Freitag in Europa einen bedrohlichen Unterton&#8220;<\/em>.<br \/>\nDas l\u00e4sst aufhorchen. Seit wann ist ein Volk mit seinen Entscheidungen f\u00fcr eine Demokratie bedrohlich? Und wenn ja, f\u00fcr wen oder was? Eine solche Denkweise kennen wir bislang eher aus Diktaturen. Ihr Kommentar erinnert mich an einen Satz von Brecht: <em>&#8222;Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. W\u00e4re es da nicht einfacher und besser, die Regierung l\u00f6ste das Volk auf und w\u00e4hlte ein neues?&#8220;<\/em> K\u00f6nnte es sein, dass die Briten nach ihrer Erfahrung mit Einwanderung besser wissen als wir, dass ein Wohlfahrtsstaat und offene Grenzen mit massenhafter Zuwanderung in dessen Sozialsysteme auf Dauer nicht vereinbar sind? Wenn das Votum der Briten bewirken sollte, dass die Zeit der selbsternannten, von keinem Volk legitimierten &#8222;Sonnenk\u00f6nige&#8220; in Br\u00fcssel vorbei ist, dann h\u00e4tte dieses mutige Volk uns Kontinentaleurop\u00e4ern wieder einmal einen gro\u00dfen Dienst erwiesen.<br \/>\n<span class=\"ngBriefAutor\">1.7.2016, Anita Kaier, Freiburg<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Merkels unkontrollierte Einwanderung bewirkte den Brexit<\/strong><br \/>\nDie Entgrenzungspolitik von Angela Merkel in der Fl\u00fcchtlingspolitik hat ja auch dazu beigetragen, dass der Brexit diese Mehrheit fand: Die v\u00f6llig unkontrollierte Einwanderung von \u00fcber einer Millionen Menschen, deren Zahl und Identit\u00e4t gr\u00f6\u00dftenteils bis heute nicht gekl\u00e4rt ist, hat zur Ablehnung dieses faktisch von Berlin freigegebenen Europas gef\u00fchrt. Gro\u00dfbritannien ist traditionell einwanderungsfreundlich, aber nicht blind. Die R\u00fcckgewinnung der Kontrolle \u00fcber die Einwanderung war eine der wichtigsten Forderungen der Brexit-Anh\u00e4nger. Sie wollen genau das, was Merkel f\u00fcr unm\u00f6glich erkl\u00e4rt hat: Die Kontrolle der Grenzen, nicht deren Aufgabe. Merkel war die wirkungsvollste Wahlhelferin der Brexisten, ob sie es wollte oder nicht: Einwanderung von v\u00f6llig Unqualifizierten. &#8230;<br \/>\nAlles von Roland Tichy vom 24.6.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rolandtichy.de\/daili-es-sentials\/brexit-von-mut-zuversicht-bevormundung-und-angst\/\">https:\/\/www.rolandtichy.de\/daili-es-sentials\/brexit-von-mut-zuversicht-bevormundung-und-angst\/<\/a><\/p>\n<p>\u201cDeutschlands selbstherrliche F\u00fchrungsanma\u00dfung seit September 2015 hat vielen Briten ganz sicher nicht gefallen.\u201d<br \/>\nDie \u201calternativlose\u201d Politik der offenen Grenzen unserer Kanzlerin hat meiner Meinung das Fass zum \u00dcberlaufen gebracht.<\/p>\n<p>Der Brexit ist kein Votum der \u00e4lteren gegen die j\u00fcngeren, wie vielfach kolportiert. Nur etwa ein Drittel der 18 bis 24 J\u00e4hrigen hat an dem Referendum \u00fcberhaupt teilgenommen. Und davon haben zwei Drittel f\u00fcr einen Verbleib in der EU gestimmt. Grob gesagt: Jeder f\u00fcnfte junge Brite zwischen 18 und 24, also 20 Prozent haben sich zur EU bekannt. 80 Prozent haben dies nicht getan (wenn man Brexit Bef\u00fcrworter und Wahlverweigerer zusammenz\u00e4hlt). Wie man daraus einen Klassenkampf alt gegen jung stilisieren kann, ist mir schleierhaft.<br \/>\n28.6.2016, R.Bausenhart<\/p>\n<p><strong>Import von Fl\u00fcchtlingen ist Hauptgrund f\u00fcr Brexit<\/strong><br \/>\nDer Hauptgrund f\u00fcr den BREXIT ist die Einwanderungspolitik von kulturfremden Sozialhilfeempf\u00e4ngern. Also w\u00e4re das richtige Mittel, den &#8222;Anfang vom Ende&#8220; aufzuhalten, vor allem die Bem\u00fchung der Schaffung einer Kultur der friedlichen Eigengruppenpr\u00e4ferenz. Aber sagen Sie mal den vom Kulturmarxismus gehirngewaschenen letzten zwei Generationen, dass ihre westlichen wei\u00dfen christlichen V\u00f6lker nicht Schuld an allem \u00dcbel in der Welt sind. Das glaubt ihnen keiner. au\u00dferdem profitieren die herrschenden Linken Parteien vom Import einer sozialhilfebed\u00fcrftigen Klienteils, wie auch die Gro\u00dfkonzerne nichts gegen eine faktische Wiedereinf\u00fchrung der Sklaverei haben. Somit wird die Einwanderung weitergehen. Somit wird der Sozialstaat an seine Grenze kommen, verst\u00e4rkt von der jederzeit einsetzenden, nur mit k\u00fcnstlich billigem Geld aufgeschobenen Wirtschaftskrise. Die kommende Krise f\u00fchrt entweder in eine Zersplitterung der EU oder in eine EU-Diktatur. Was Merkel will, wissen wir.<br \/>\n28.6.2016, Voiktor Orwig, CO<\/p>\n<p><strong>GB hat sich von der Massenimmigration verabschiedet &#8211; klug so<\/strong><br \/>\nRichtig ist, dass Kanzlerin Merkel mit der unkontrollierten und bedingungslosen Aufnahme a l l e r Fl\u00fcchtlinge, den Unmut und das Unverst\u00e4ndnis in den V\u00f6lkern der EU hervorgerufen hat. Das ist der Fluch des Zauberlehrlings! &#8230;<br \/>\nDie bedingungslose Aufnahme von &#8211; vorwiegend Wirtschaftsfl\u00fcchtlingen &#8211; im Millionenma\u00dfstab und ebensolchem Einzug in die Sozialsysteme. Falsch: &#8222;zeitweise Aufnahme&#8220;! Das Problem ist bis heute \u00a0n i c h t \u00a0gel\u00f6st; weitere Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge stehen schon an den Startl\u00f6chern, bzw. haben ihr Ziel-Land erreicht. GB hat sich hiervon verabschiedet. &#8230;<br \/>\n28.6.2016, Petra Sch\u00e4fer, CO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>The Brexit breaks it &#8211; der Euro wird scheitern<\/strong><br \/>\nJedem muss doch d\u00e4mmern, dass der EURO scheitern d\u00fcrfte. Der ESM wurde durch den Bundestag gepeitscht, kaum ein Abgeordneter konnte in der K\u00fcrze der Zeit das umfangreiche, in London entstandene Vertragwerk geistig erfassen, oder \u00fcberhaupt verstehen. Meiner Meinung nach hat sich GB nun aus dem Haftungsverbund entg\u00fcltig entzogen, bevor die Kernschmelze beginnt. The Brexit breaks it. Wir werden nun weitere L\u00e4nder mit \u00e4hnlichen Bestrebungen sehen, sp\u00e4testens wenn Frankreich sich zu einem Referendum entschlie\u00dft, ist der EURO Geschichte. Bis dahin werden in der City of London alle Gesch\u00fctze aufgefahren worden sein, den EURO zu versenken und insbesondere Deutschland in den Abgrund zu rei\u00dfen.<br \/>\nMan sehen sich nochmals an, wie Kohl im Bundestag damals seine Rede zur EURO Einf\u00fchrung gehalten hat, um zu begreifen, was die Aussage der Politiker wert ist:<br \/>\n&#8222;Meine Damen und Herren, nach der vertraglichen Regelung gibt es keine Haftung der Gemeinschaft f\u00fcr Verbindlichkeiten der Mitgliedstaaten und keine zus\u00e4tzlichen Finanztransfers. Heute hat einer unserer Kollegen von seiner Erfahrung im Europ\u00e4ischen Parlament berichtet. Wenn Sie quer durch alle Parteien mit den Kollegen im Europ\u00e4ischen Parlament reden, wissen Sie, da\u00df dieser Satz einen Moment des Innehaltens verdient:<br \/>\nNach den vertraglichen Regelungen gibt es keine Haftung der Gemeinschaft f\u00fcr Verbindlichkeiten der Mitgliedstaaten und keine zus\u00e4tzlichen Finanztransfers.&#8220;<br \/>\n<a class=\"normalPfeil\" href=\"https:\/\/helmut-kohl.kas.de\/index.php?menu_sel=17&amp;menu_sel2=&amp;menu_sel3=&amp;menu_sel4=&amp;msg=1764\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/helmut-kohl.kas.de\/index.php?menu_sel=17&amp;menu_sel2=&amp;menu_sel3=&amp;menu_sel4=&amp;msg=1764<\/a><br \/>\nVertragliche Regelungen in der EU haben offensichtlich nur eine kurze Halbwertszeit.<br \/>\n25.6.2016, Erhart Schmitt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global &gt;Regio &gt;EU &gt;Grossbritannien &gt;Brexit Roger K\u00f6ppel: Grossbritannien steht noch (20.10.2021) GB schl\u00e4gt D &#8211; unbequeme Wahrheit (4.6.2021) Roger K\u00f6ppel: Dexit-Bef\u00fcrwortung der AfD f\u00f6rdert demokratische Debatte\u00a0(13.4.2021) EU als \u201eeine Art Vaterlandsersatz\u201c der deutschen Medien\u00a0(6.1.2021) Get Brexit done (3.1.2021) Johnson: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/brexit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":2859,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-60968","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/60968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60968"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/60968\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":95489,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/60968\/revisions\/95489"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}