{"id":60490,"date":"2016-04-18T17:41:14","date_gmt":"2016-04-18T15:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=60490"},"modified":"2022-02-25T14:36:17","modified_gmt":"2022-02-25T13:36:17","slug":"luther500","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/luther500\/","title":{"rendered":"Luther500"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a> &gt;<a title=\"Evangelisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/\">Evangelisch<\/a> &gt;Luther500<\/p>\n<div id=\"attachment_60417\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/bodensee\/bodensee-lindau-hafen-pan160411-2\/\" rel=\"attachment wp-att-60417\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60417\" class=\"size-full wp-image-60417\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bodensee-lindau-hafen-pan160411.jpg\" alt=\"Hafen in Lindau am Bodensee am 11.4.2016 - Blick nach Nordosten\" width=\"636\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bodensee-lindau-hafen-pan160411.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/bodensee-lindau-hafen-pan160411-180x84.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60417\" class=\"wp-caption-text\">Hafen in Lindau am Bodensee am 11.4.2016 &#8211; Blick nach Nordosten<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Lutherjahr 2017 kostet 250 Mio Euro (11.11.2017)<\/li>\n<li>Klaus-R\u00fcdiger Mai: Geh\u00f6rt Luther zu Deutschland? (22.2.2017)<\/li>\n<li>Kein Reformationsjubil\u00e4um im M\u00fcnster: Luther spaltet noch immer (25.1.2017)<\/li>\n<li>Eugen Drewermann: Luther wollte mehr &#8211; der Reformator und sein Glaube (6.11.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pfingsten-oekumene-migration\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pfingsten-oekumene-migration\/<\/a> (15.5.2016)<\/li>\n<li><a title=\"Evangelisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/\">Martin Luther (Rechtsstaat, Aufkl\u00e4rung) oder EKD (Merkels Rechtsbruch Budapest)?<\/a> (25.4.2016)<\/li>\n<li>Wir brauchen eine zweite Reformation (18.4.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Evangelisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/evangelisch\/\">Evangelisch<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Freiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/\">Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gott\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/gott\/\">Gott<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kirche-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Kirche-Staat<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Laizismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/laizismus\/\">Laizismus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lutherjahr 2017 kostet 250 Mio Euro<\/strong><br \/>\nIn der oben genannten Ausgabe, die \u00fcberwiegend dem Luther-Gedenktag gewidmet war, lassen Sie insgesamt f\u00fcnfzehn Pers\u00f6nlichkeiten in einspaltigen Beitr\u00e4gen zu Wort kommen. Wie kaum anders zu erwarten war, halten sich die Autoren der weitaus meisten Beitr\u00e4ge mit kritischen Bemerkungen zu Luthers Wirken vornehm zur\u00fcck. Nur zwei Beitr\u00e4ge, n\u00e4mlich der des Schriftstellers Peter Henkel und der des Physikprofessors Josef Honerkamp, befriedigen die Erwartungen kritisch denkender Menschen.<br \/>\nDieser schon rein quantitativen Benachteiligung objektiver Darstellung m\u00f6chte ich mit einem Aphorismus Karlheinz Deschners, eines Kirchenkritikers des 20. Jahrhunderts, etwas entgegenzusetzen versuchen:<br \/>\n&#8222;Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als M\u00e4rchen. An den Bibellegenden hielt er fest, am Teufelsglauben auch, am Hexenwahn auch, an der Ketzervertilgung auch, am Kriegsdienst, an der Leibeigenschaft, den F\u00fcrsten. Man nennt es Reformation&#8220;.<br \/>\nWas Deschner allerdings nicht mehr erleben konnte: In unseren Medien liest und h\u00f6rt man, dass das 500. Gedenkjahr 2017 den deutschen Steuerzahler 250 Millionen Euro kosten soll.<br \/>\n11.11.2017, Helmut Monreal, Badenweiler, BZO<\/p>\n<p>Zu: &#8222;500 Jahre Reformation \u2013 Was uns Luther heute noch zu sagen hat&#8220;, Diverse Beitr\u00e4ge am 28. Oktober:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/500-jahre-reformation-was-uns-luther-zu-sagen-hat--129213062.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/500-jahre-reformation-was-uns-luther-zu-sagen-hat&#8211;129213062.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Klaus-R\u00fcdiger Mai: Geh\u00f6rt Luther zu Deutschland?<\/strong><br \/>\nWarum wirft der Autor Klaus R\u00fcdiger Mai in seinem gleichnamigen Buch diese Frage auf? Weil er sich berechtigte Sorgen um die Akzeptanz der geistigen Wurzeln Europas macht. Anlass daf\u00fcr gibt es genug. In Zeiten, wo ausgerechnet im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation von einem evangelischen Theologen behauptet wird, man m\u00fcsse mehr bieten, als das \u00fcbliche \u201eLuthertralala\u201c, und den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, in seine Kirche einl\u00e4dt, damit dieser im Anschluss an den Gottesdienst anl\u00e4sslich des Reformationstages einen Vortrag halten kann, sind erhebliche Zweifel angebracht, welchen Stellenwert der gro\u00dfe Reformator in seiner Kirche noch hat&#8230;.<br \/>\nLuthers Traktat \u201eVon der Freiheit eines Christenmenschen&#8220; ist das Gr\u00fcndungsmanifest des modernen Europa. Die Konsequenz bedeutet eine \u201eAbkehr von jeder supranationalen Herrschaft und die Hinwendung zu einem dezentralen F\u00f6deralismus. Nicht in einem Zentralstaat, sondern in seinen Regionen ist der Mensch frei\u201c. Das ist eine Wahrheit, die unsere Eurokraten, die das Europa der Vaterl\u00e4nder, wie es von den Gr\u00fcndern der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft gedacht war, in einen Zentralstaat verwandeln wollen, ignorieren. &#8230;<br \/>\nAlles vom 22.2.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gehoert_luther_zu_deutschland\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gehoert_luther_zu_deutschland<br \/>\n<\/a>.<br \/>\n<em>Klaus-R\u00fcdiger Mai<br \/>\n\u201eGeh\u00f6rt Luther zu Deutschland?\u201c,<br \/>\nerschienen am 12. April 2016 im\u00a0<\/em>Herder Verlag<em>, 208 Seiten,\u00a0<span class=\"price__value\">19,99 Euro.<\/span><\/em><a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/gehoert_luther_zu_deutschland\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kein Reformationsjubil\u00e4um im M\u00fcnster: Luther spaltet noch immer<\/strong><br \/>\nDie Nachricht, dass die Katholische Kirche den Protestanten f\u00fcr ihr Reformationsjubil\u00e4um nicht das M\u00fcnster \u00fcberl\u00e4sst, hat nicht nur zwischen den Konfessionen zu Debatten gef\u00fchrt. &#8230;<br \/>\nHelmut Hoping, Studiendekan der Theologischen Fakult\u00e4t.<br \/>\n&#8222;<strong>Die Briten w\u00fcrden den Brexit auch nicht im Europaparlament feiern<\/strong>. &#8230;. Wir Katholiken k\u00f6nnen keine Kirchenspaltung feiern, schon gar nicht im eigenen Haus.&#8220; &#8230;<br \/>\nAlles vom 25.1.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/kein-reformationsjubilaeum-im-muenster-luther-spaltet-noch-immer--132812981.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/kein-reformationsjubilaeum-im-muenster-luther-spaltet-noch-immer&#8211;132812981.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 \u00a0.<br \/>\n<strong>Heinrich Heine zum Unterschied protestantisch\/katholisch<\/strong><br \/>\n&#8222;Ein katholischer Pfaffe wandelt einher, als wenn ihm der Himmel geh\u00f6re! Ein protestantischer Pfaffe hingegen geht herum, als wenn er den Himmel gepachtet habe.&#8220; Heinrich Heine<br \/>\n26.1.2017, Karl Alfred Wolpert<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Noch mehr Immigration aus islamischen L\u00e4ndern<\/strong><br \/>\nZu den von den christlichen Konfessionen seit 2015 herbeigesehnten 2 Millionen muslimischen Migranten m\u00fcssen noch mehrere Millionen hinzukommen. Erst dann werden Katholiken und Protestanten zu einem Zusammengehen im Sinne echter \u00d6kumene bereit sein &#8211; gezwungenerma\u00dfen..<br \/>\n26.1.2017, K. Baumann<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eugen Drewermann: Luther wollte mehr &#8211; der Reformator und sein Glaube<\/strong><\/p>\n<p><em>Ist der Protstantismus auf dem Weg zum Atheismus?<\/em><br \/>\nWenn er seine Kraft verliert, wenn er die Energie derproblemstellung Angst oder Vertrauen, Verzweiflung oder Glaube verliert, wenn er das Fundament in die Notwendigkeit der Gnadenlehre theologisch preisgibt, wenn er, wie es l\u00e4ngst der Fall ist, den Kern der Erl\u00f6sungsbed\u00fcrftigkeit des Menschen, die erbs\u00fcndenlehre, \u00fcberhaupt nicht mehr versteht, dann allerdings braucht man ihn nicht mehr, und dann ist er tats\u00e4chlich auf dem Weg zum Nihilismus oder Atheismus oder zum sozialpolitischen Aktionismus. Wir sind l\u00e4ngst da angekommen. Eigentlich in beiden Konfessionen, aber f\u00fcr die Protstantenist diese Entwicklung eistenzbedrohlich.<br \/>\nSeite 159\/160<br \/>\n.<br \/>\n<em>Seel-Sorge?<\/em><br \/>\nEs ist eine l\u00e4ngst gewordene Konkurrenz, dass man in der Gegenwart lieber zum Psychiater oder Psychotherapeuten geht als zum Priester. Beim Therapeuten kostet die Stunde zwar inzwischen 120 Euro, aber man ist bereit das zu zahlen, weil zur psychotherapeutischen Grundregel etwas geh\u00f6rt, was die beste umschreibung f\u00fcr den r\u00e4tselhaft gewordenen Begriff Gnade darstellt. &#8230; Bedingungsloses Akzeptieren kann in einer rein s\u00e4kularen Sprache wohl am besten umschreiben, was Gnade hei\u00dft. Und eine solche Haltung wirkt durch sich selbst therapeutisch. Seite 194<br \/>\n.<br \/>\n<em>Am 31.Oktober 2017 &#8211; was sollten wir da \u00fcberhaupt feiern?<\/em><br \/>\nEben dies, was Luther meinte: Gott darf nicht l\u00e4nger eine Quelle der Angst und der ausbeutung der Menschen mit ihren Seelenqualen in Ver\u00e4u\u00dferlichung sein. Gott istein Grund zum Vertrauen, gegen jede Staats- und Kirchenmach, er ist die Ermutigung, man selber zu sein und da\u00fcr geradezustehen. Das ist nicht zu feern, aber endlich zu leben.<br \/>\nSeite 311<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/drewermann\/\">Eugen Drewermann<\/a>: Luther wollte mehr &#8211; der Reformator und sein Glaube<br \/>\nHerder Verlag, Oktober 2016, 319 Seiten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen eine zweite Reformation<\/strong><\/p>\n<p><em>In 2017 feiern Protestanten das 500. Jubil\u00e4um von Luthers Thesenanschlag. Doch Kirche und Glauben sind in einer tiefen Krise. Der Dramaturg und Schriftsteller Klaus-R\u00fcdiger Mai findet, es ist Zeit f\u00fcr eine grundlegende Erneuerung von Religion und Demokratie. <\/em><\/p>\n<p>Eine solche neue Reformation m\u00fcsste sich erstens gegen die Politisierung der Religion wenden und zweitens die Konzentration auf den Glauben bef\u00f6rdern. Sie m\u00fcsste einem beh\u00e4bigen Apparat Beine machen und eitle Amtstr\u00e4ger nicht l\u00e4nger alimentieren. Vor allem ist es notwendig, dass die Evangelische Kirche sich von jeglicher politischer Bet\u00e4tigung verabschiedet \u2013 denn daf\u00fcr gibt es in unserer Demokratie Parteien \u2013 und in aller Bescheidenheit den Glauben in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt, was bedeutet, sich auf die sechs wesentlichen Felder zu beschr\u00e4nken und vor allem zu konzentrieren: Gottesdienst, Bibelstudium, Diakonie, Seelsorge, Bildung und Mission, wenn sie denn wirklich Herzenskirche anstatt Mauerkirche sein will. Die Trennung von Staat und Kirche geh\u00f6rt f\u00fcr die Christen zu einem hohen Gut, das sie besch\u00fctzen und nicht selbst faktisch kassieren sollten, indem man in der Kirche statt zu predigen politische Reden h\u00e4lt. &#8230;.<br \/>\nAlles von Klaus-R\u00fcdiger\u00a0Mai vom 18.4.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/gehoert-luther-zu-deutschland\/60705#comments\">https:\/\/www.cicero.de\/gehoert-luther-zu-deutschland\/60705#comments<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<\/p>\n<p><strong>Religion und Demokratie<\/strong><br \/>\nDiese Kombination birgt aber noch ein grunds\u00e4tzliches Problem, das von Luther nur geschickt verdeckt wurde, beim verlotterten Christentum nicht auffiel und nun beim Islam gnadenlos aufbricht.\u00a0Alle drei sind sog. abrahamitische Religionen, gehen also wie die Juden vom gleichen Gottesbegriff aus.<br \/>\nWie glaub- und vertrauensw\u00fcrdig aber sind Menschen, die von sich behaupten, \u00fcberzeugte und verl\u00e4ssliche Demokraten zu sein und die meinen, es sei schadlos miteinander vereinbar, gleichzeitig auch als \u00fcberzeugte Anh\u00e4nger eines Monokraten (z. B. Gott, Jesus, Papst, Allah) willig und devot leben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIhnen scheint nicht bewusst zu sein, wie sehr sie sich hier kontrademokratisch verhalten, indem sie verbal die Herrschaft eines virtuellen Einzelwesens, das in ihren Hirnen spukt, nur deswegen anerkennen, weil sie von ihm annehmen, dass es allm\u00e4chtig ist und sie dann in den Himmel zu kommen?<br \/>\nDas Ganze hat nach Kant eine schizophrene Komponente.<br \/>\n18.4.2016, Harro Meyer, CO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine neue Reformation, ja! &#8211; Aber wo ist ein zweiter Luther?<br \/>\n<\/strong>Wunderbar, Herr Mai! Ich habe Ihre Ausf\u00fchrungen mit angehaltenem Atem verschlungen!<br \/>\nSie sprechen Themen an und schlagen L\u00f6sungen vor, die mir auch auf der Seele brennen. Dazu bedarf es wirklich einer neuen &#8222;Reformation&#8220;, einer grundlegenden R\u00fcck- und Neubesinnung auf das Wesentliche. Ihre Denkans\u00e4tze sind alle so gut, da\u00df ich nur Einiges aufgreifen kann, was ich vorbehaltlos unterst\u00fctze:<\/p>\n<p>1. Konzentration der Religion auf die Kern-Bereiche, die Sie genannt haben<br \/>\n2. Entpolitisierung der Religion!<br \/>\n3. Reform der Parteien: Von Machterhaltungsapparaten wieder hin zu Orten der freien politischen Meinungsbildung &#8211; b\u00fcrgernah und am Wohl aller B\u00fcrger orientiert<br \/>\n4. Eingestehen der schlimmen Fehlentscheidungen in der EU und R\u00fcckkehr zu vern\u00fcnftigem Handeln (enge wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit\/Abschaffung der Gemeinschaftsw\u00e4hrung, bis auf wenige L\u00e4nder)<br \/>\n5. F\u00f6rdern eines Europas der Vaterl\u00e4nder und der Vielfalt in den Regionen (um den Begriff &#8222;Nation&#8220; zu meiden) &#8230;<br \/>\n18.4.2016, Christa Wallau<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Klaus-R\u00fcdiger Mai<br \/>\n\u201eGeh\u00f6rt Luther zu Deutschland?\u201c,<br \/>\nerschienen am 12. April 2016 im <\/em>Herder Verlag<em>, 208 Seiten, <span class=\"price__value\">19,99 Euro.<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Religion &gt;Evangelisch &gt;Luther500 Lutherjahr 2017 kostet 250 Mio Euro (11.11.2017) Klaus-R\u00fcdiger Mai: Geh\u00f6rt Luther zu Deutschland? 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