{"id":59508,"date":"2016-02-21T16:09:47","date_gmt":"2016-02-21T15:09:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=59508"},"modified":"2025-11-08T17:27:37","modified_gmt":"2025-11-08T16:27:37","slug":"russlanddeutsche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/russlanddeutsche\/","title":{"rendered":"Russlanddeutsche"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a> &gt;<a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a> &gt;Russlanddeutsche<\/p>\n<div id=\"attachment_58717\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/textilart\/braunkehlchen-textilart-pan151231\/\" rel=\"attachment wp-att-58717\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-58717\" class=\"size-full wp-image-58717\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/braunkehlchen-textilart-pan151231.jpg\" alt=\"Braunkehlchen - TextilArt am 15.1.2016\" width=\"640\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/braunkehlchen-textilart-pan151231.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/braunkehlchen-textilart-pan151231-180x79.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-58717\" class=\"wp-caption-text\">Braunkehlchen &#8211; TextilArt am 15.1.2016<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/soldaten\/\">Warum die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge in Russland ins Stocken kommt<\/a>\u00a0(7.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/nie-wieder-gegen-russland\/\">Nie wieder gegen Russland!<\/a>\u00a0(14.3.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/vertriebene\/\">Claudia Roth streicht \u201eder Deutschen\u201c<\/a>\u00a0(15.4.2024)<\/li>\n<li>Anton Baron (AfD): Russlanddeutscher \u00fcbernimmt Fraktionsvorsitz (2.3.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/osteuropa\/\">Zu Ungarn: Kritik aus der CDU an der Europ\u00e4ischen Volkspartei<\/a>\u00a0(6.3.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/kriminalstatistik\/\">Ausl\u00e4nderkriminalit\u00e4t \u2013 Entwicklung seit 2018 laut PKS<\/a> (28.1.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Vertriebene\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/vertriebene\/\">Vertriebene vor 70 Jahren am 5.8.1950: \u201eWir verzichten auf Rache und Vergeltung<\/a>\u201c (7.8.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Osteuropa-8-Mai-1945\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/osteuropa-8-mai-1945\/\">Der Osten (und der 8.Mai 1945): Eine 75-j\u00e4hrige Geschichte des Vergessens<\/a>\u00a0(8.5.2020)<\/li>\n<li>Russlanddeutsche Olga Petersen (AfD) &#8211; Belastungen (26.2.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Marina Litwinenko: Russland lieben hei\u00dft Putin kritisieren<\/a> (11.12.2019)<\/li>\n<li>Immer mehr Russlanddeutsche kehren zur\u00fcck nach Russland (15.3.2019)<\/li>\n<li>Warum so viele Russlanddeutsche AfD gew\u00e4hlt haben (20.3.2016)<\/li>\n<li>Integration der Aussiedler gelang teilweise &#8211; der Fl\u00fcchtlinge wird gelingen (25.2.2016)<\/li>\n<li>Lahrer OB M\u00fcller zur Parallele zwischen Sp\u00e4taussiedlern und Fl\u00fcchtlingen (3.2.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlinge2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge2016\/\">Fluechtlinge2016<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migranten-Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migranten-fluechtlinge\/\">Migranten-Fluechtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/nie-wieder-gegen-russland\/\">Nie-wieder-gegen-Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/osteuropa\/\">Osteuropa<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Osteuropa-8-Mai-1945\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/osteuropa-8-mai-1945\/\">Osteuropa-8-Mai-1945<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/russland\/\">Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/soldaten\/\">Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Vertriebene\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/vertriebene\/\">Vertriebene<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Russlanddeutsche \u00a0sind \u201eDeutsche aus Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zugewanderte Deutsche\u201c. Amtlich werden sie als\u00a0<i>Aussiedler<\/i> und nach 1993 als\u00a0<i>Sp\u00e4taussiedler<\/i> bezeichnet.<br \/>\n========================================================<\/p>\n<p><strong>Anton Baron (AfD): Russlanddeutscher \u00fcbernimmt Fraktionsvorsitz<br \/>\n&#8222;Extremisten sind gewaltbereit, wir sind es nicht&#8220;<\/strong><br \/>\nIm Januar hat Anton Baron, Landtagsabgeordneter aus Hohenlohe, Bernd G\u00f6gel als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/afd\/\">AfD<\/a>-Fraktionsvorsitzenden abgel\u00f6st. Ein Interview \u00fcber Realpolitik, Netzwerke und seine russlanddeutsche Herkunft.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nBZ: Sie d\u00fcrften einer der wenigen herausgehobenen Politiker im Land mit einer russlanddeutschen Vergangenheit sein.<br \/>\nBaron: Das bedeutet f\u00fcr mich sehr viel. Als ich als kleines Kind mit meinen Eltern nach Deutschland kam, haben wir sehr bescheiden gelebt. Mein Vater hat sich selbstst\u00e4ndig gemacht als Stuckateurmeister. Wir haben uns hier was aufgebaut, ich habe im Betrieb meines Vaters mitgeholfen, das hat mir geholfen, bodenst\u00e4ndig zu bleiben. Dass die Russlanddeutschen nach Deutschland kommen konnten, geschah ja auf Basis von Vertr\u00e4gen, die Bundeskanzler Helmut Kohl geschlossen hat. Viele sind damals aus Gebieten gekommen, wo noch Deutsch unterrichtet wurde. 30 Jahre sind vergangen, viel hat sich ver\u00e4ndert. Es gab damals in Deutschland noch einfache Jobs. Aber es bleibt die Erkenntnis, dass die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-gescheitert\/\">deutsche Sprache der Schl\u00fcssel zur Integration<\/a> ist. Deshalb fordern wir als AfD den Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen, wo sie fehlen, vor der Einschulung.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.3.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/extremisten-sind-gewaltbereit-wir-sind-es-nicht--245828126.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/extremisten-sind-gewaltbereit-wir-sind-es-nicht&#8211;245828126.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/anton-baron.de\/\">https:\/\/anton-baron.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Russlanddeutsche Olga Petersen (AfD) &#8211; Belastungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Russlanddeutsche Olga Petersen ist am Sonntag 23.2.2020 mit der <a title=\"Hamburg-Wahl in den Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hamburg-wahl-in-den-medien\/\">AfD in die Hamburger B\u00fcrgerschaft<\/a> eingezogen. Im Gespr\u00e4ch mit Deutschland Kurier-Reporter Oliver Flesch erz\u00e4hlt sie unter anderem, wie der Riss unserer Gesellschaft auch ihre eigene Familie belastet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-civw-iGUfg\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-civw-iGUfg<\/a><br \/>\nauf dem Kanal<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCYo2\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCYo2<\/a>&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Olga.Petersen.AfD\/?hc_ref=ARRYZaqNIcnR5DoMyuGJACiNb5Vjti_jn-JOhqoPpLRdYEqt0ZmwjOj5lyr6nIourPM\">https:\/\/www.facebook.com\/Olga.Petersen.AfD\/?hc_ref=ARRYZaqNIcnR5DoMyuGJACiNb5Vjti_jn-JOhqoPpLRdYEqt0ZmwjOj5lyr6nIourPM<\/a><br \/>\n..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Immer mehr Russlanddeutsche kehren zur\u00fcck nach Russland<\/strong><br \/>\nEin wichtiger Bestandteil dieser Beziehungen war stets der \u201eExport des deutschen Humankapitals\u201c in den Osten, also eine leistungsorientierte Ansiedlung deutscher Auswanderer im riesigen Zarenreich. Die Russlanddeutschen sind die Nachkommen dieser Auswanderer, welcher unter den Sowjets stark gelitten und ihre nationale Identit\u00e4t fast verloren hatten. Wenn gegenw\u00e4rtig Tausende von ihnen dennoch in ihr Geburtsland zur\u00fcckehren, so ist das einerseits ein Armutszeugnis f\u00fcr den Merkelismus und andererseits ein klares Signal, dass das kapitalistische Russland wieder offen und attraktiv als Einwanderungsland ist.<br \/>\nBereits eine kleine Sichtung des Youtube-Filmmaterials informiert den interessierten Leser \u00fcber dieses Thema. Mag die Zahl von 500.000 F\u00e4llen \u00fcbertrieben sein, so besitzen doch die R\u00fcckkehrwilligen vieles was sie f\u00fcr einen Neuanfang brauchen \u2013 oftmals Startkapital, Sprach- und Landeskenntnisse, Unterst\u00fctzung seitens der russischen Regierung, den bezahlten Rat der neuen Einwanderungsspezialisten, freundliche Medien und nicht zuletzt das Vertrauen in die Zukunft, welches ihnen in Deutschland abhandengekommen ist. Nicht nur des milden Klimas wegen soll die Krim hoch im Kurs stehen, welche aufgrund der Westsanktionen f\u00fcr den Aufbau eine qualifizierte Migration braucht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.3.2019 von Dr. Viktor Heese bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2019\/03\/15\/einmal-deutschland-und-zurueck-viele-russlanddeutsche-kehren-heim\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2019\/03\/15\/einmal-deutschland-und-zurueck-viele-russlanddeutsche-kehren-heim\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Qm2D_KwIbIw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Qm2D_KwIbIw<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/darum-zieht-russlanddeutsche-zurueck-11049362.html\">https:\/\/www.fr.de\/panorama\/darum-zieht-russlanddeutsche-zurueck-11049362.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/finanzer.eu\/immer-mehr-rentner-wandern-nach-osteuropa-aus\/\">https:\/\/finanzer.eu\/immer-mehr-rentner-wandern-nach-osteuropa-aus\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum so viele Russlanddeutsche AfD gew\u00e4hlt haben<\/strong><br \/>\nOberb\u00fcrgermeister Wolfgang G. M\u00fcller, der sich seit jeher f\u00fcr die Integration der Lahrer Russlanddeutschen einsetzt, sieht in dem Wahlverhalten einen ganz normalen Prozess von Einwanderungsgesellschaften: &#8222;Die zuletzt gekommene gro\u00dfe Gruppe schaut ganz genau, wer da jetzt kommt \u2013 sie reagieren auf Ver\u00e4nderungen viel nerv\u00f6ser.&#8220; &#8230; Alles vom 20.3.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/warum-so-viele-russlanddeutsche-afd-gewaehlt-haben\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/warum-so-viele-russlanddeutsche-afd-gewaehlt-haben<\/a><br \/>\n.<br \/>\nBei der Landtagswahl vom 13.3.2016 w\u00e4hlten die AfD im Raum Lahr in den Ortsteilen mit Sp\u00e4taussiedler-Mehrheit: Langenwinkel 30,5 Prozent , Kippenheimweiler 28,9 Prozent, Mietersheim 27,7 Prozent und Hugsweier 27 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Integration der Aussiedler gelang teilweise &#8211; der Fl\u00fcchtlinge wird gelingen<\/strong><br \/>\n2,4 Mio in der ehemaligen Sowjetunion Geborene leben heute eingeb\u00fcrgert in Deutschland. 21000 Sp\u00e4taussliedler zogen in den Ortenaukreis, davon 9000 nach Lahr. \u00dcber 20 Mio Euro gab die Stadt Lahr bislang f\u00fcr die Ruslanddeutschen aus &#8211; derzeit eine Mio Euro im Jahr. Heute sind 11000 der 44000 einwohner von Lahr Sp\u00e4taussiedler.<br \/>\nDie Integration wurde erleichtert durch folgende Faktoren:<br \/>\n<em>(1) Beherrschung der deutschen Sprache bei Einreise.<\/em><br \/>\n<em>(2) Bereitschaft und Wille zur Integration<\/em><br \/>\n<em>(3) Ankunft mit der Familie<\/em><br \/>\n<em>(4) Arbeit rasch gefunden <\/em><br \/>\n<em>(5) Gute Arbeitsmoral, guter Ruf -&#8222;Russen packen an&#8220;<\/em><br \/>\n<em>(6) Wohnungen vorhanden (leerstehende Unterk\u00fcnfte der Kanadier) <\/em><br \/>\n<em>(7) Christliche Glaubensgemeinschaften<\/em><br \/>\n<em>(8) Frauenbild: Gleichberechtigung von Mann und Frau<\/em><br \/>\nTrotz dieser g\u00fcnstigen Umst\u00e4nde wird die Frage &#8222;Integration der Russlanddeutschen gelungen?&#8220; nicht eindeutig mit &#8222;ja&#8220; beantwortet. Rein wirtschaftlich ist die Integration gelungen: Im BAMF-Bericht &#8222;(Sp\u00e4t)Aussiedler in Deutschland&#8220; von 2013 hei\u00dft es: &#8222;Gerade die Unauff\u00e4lligkeit dieser Gruppe spricht auch f\u00fcr ihren Integrationserfolg&#8220;.<br \/>\nVon kultureller Integration hingegen kann nicht gesprochen werden. Man sieht sich auch nach \u00fcber 25 Jahren als &#8222;Russen&#8220;, &#8222;Klein-Kasachstan&#8220; auf der einen und &#8222;Einheimische&#8220; auf der anderen Seite. Ein um Grunde l\u00e4cherliches Fake wie&#8220;13-j\u00e4hrige Russlanddeutsche in Berlin entf\u00fchrt und vergewaltigt&#8220; treibt die Sp\u00e4taussiedler auf die Strasse, um gegen angebliche Migrantengewalt zu protestieren, gegen Deutschand und f\u00fcr Russland.<\/p>\n<p>Nun kamen 2015 in einem halben Jahr ca 1,3 Mio Fl\u00fcchtlinge aus Nah- und Fernost und Afrika. In 2016 nochmal so viele &#8211; dann steht es 2,4 Mio Sp\u00e4taussiedler gegen\u00fcber 2,6 Mio Fl\u00fcchtlinge. F\u00fcr sie trifft keiner der o.a. die Integration beg\u00fcnstigenden Faktoren (1) bis (8) zu. Wie soll da Integration gelingen? Warum wird diese Frage nicht diskutiert, sondern als fremdenfeindlich bi rassistisch abgetan?<br \/>\n25.2.2016<br \/>\n<strong>Russlanddeutsche in Lahr: Angekommen?<\/strong><br \/>\nPl\u00f6tzlich wurde wieder \u00fcber die Russlanddeutschen diskutiert. Und mitten in dieser gro\u00dfen Aufgeregtheit sa\u00df Hilda Beck. Sie musste ihren Landsleuten erkl\u00e4ren, dass die b\u00f6sen Ger\u00fcchte nur Ger\u00fcchte sind. Und den deutschen Medien, warum manche Russlanddeutschen der rechten Propaganda und den fremdenfeindlichen Parolen glauben \u2013 und dies allzu bereitwillig. Warum wettern ausgerechnet jene gegen Fl\u00fcchtlinge, die fr\u00fcher selbst erfahren mussten, nicht bei allen Deutschen willkommen zu sein? Die selbst mit Vorurteilen leben mussten? Wer steckt hinter den Aktionen? Hilda Beck kann nichts erkl\u00e4ren. Sie versteht es selbst nicht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 25.2.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/russlanddeutsche-in-lahr-angekommen--118782600.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/russlanddeutsche-in-lahr-angekommen&#8211;118782600.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lahrer OB M\u00fcller zur Parallele zwischen Sp\u00e4taussiedlern und Fl\u00fcchtlingen<\/strong><br \/>\nEs gibt nat\u00fcrlich gro\u00dfe Unterschiede. Die Sp\u00e4taussiedler sind ehemals Deutsche aus der UdSSR, die ihre Herkunft \u00fcber Jahrhunderte beibehalten haben und \u00fcberwiegend Christen sind.<br \/>\nHeute stammen die Fl\u00fcchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten, kommen aus einer anderen Kultur, sprechen eine andere Sprache und haben eine andere Religion.<br \/>\nMeine Parallele bezieht sich auf die Reaktion der alteingesessenen Bev\u00f6lkerung. Dort gibt es zum einen kalte Ablehnung und zum anderen \u00fcberzogenes Gutmenschentum. &#8230;.<br \/>\nAlles vom 26.1.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/kein-erlebnis-das-ich-oft-brauche--116533299.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/kein-erlebnis-das-ich-oft-brauche&#8211;116533299.html<br \/>\n<\/a>\u00a0 .<br \/>\n<strong>Sp\u00e4taussiedler in Lahr<\/strong><br \/>\nFast jeder vierte der insgesamt rund 44 000 Einwohner von Lahr lebte fr\u00fcher in Russland oder anderen L\u00e4ndern wie Kasachstan. Vor rund 20 Jahren sind die ersten von ihnen zu uns gezogen. Zuvor waren die Vorfahren dieser Menschen vor Jahrhunderten von Deutschland nach Russland ausgewandert und pflegten dort die ganze Zeit \u00fcber ihre Sprache und ihre Kultur \u2013 daher nennt man sie auch Russlanddeutsche oder Sp\u00e4taussiedler. Als 1989 die kommunistischen Staaten in Osteuropa zusammenbrachen, \u00f6ffneten sich die Grenzen, die Menschen konnten wieder reisen. In Lahr sind 1995\u00a0nach dem R\u00fcckzug der kanadischen Armee viele Wohnungen frei geworden.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>350 Menschen demonstrieren in Lahr gegen Fl\u00fcchtlingspolitik<br \/>\n<\/strong>Aufgew\u00fchlte Emotionen in Lahr: 350 Menschen \u2013 vorwiegend Sp\u00e4taussiedler aus Russland \u2013 haben gegen Fl\u00fcchtlinge demonstriert. Ausl\u00f6ser war offenbar eine Falschmeldung aus Berlin. &#8230;.<br \/>\nAlles vom 24.1.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lahr\/350-menschen-demonstrieren-in-lahr-gegen-fluechtlingspolitik--116493819.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lahr\/350-menschen-demonstrieren-in-lahr-gegen-fluechtlingspolitik&#8211;116493819.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Integration von Muslimen wird noch weniger gelingen als die von Aussiedlern<\/strong><br \/>\nkaum Nie hatten wir deutschen ein besseres und sch\u00fctzenswerteres politisches System als das der Bundesrepublik Deutschland. Die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, die uns nach blutigen Jahrhunderten endlich auch zu Teil wurde ist gegen jeden \u00e4u\u00dferen und inneren Angriff zu verteidigen.<br \/>\nNun ist es gerade so, dass die liberale und soziale Mehrheitsgesellschaft der Deutschen schon mehrmals die Tore f\u00fcr Migrationsgruppen ge\u00f6ffnet hat und diese Migration stets von Startschwierigkeit gepr\u00e4gt war, egal auf welcher Rechtsgrundlage sie migrierten. Dies war auch so, als die Deutschen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion und aus anderen Ostblockstaaten in die Bundesrepublik kamen.<br \/>\nDass nun gerade diese demonstrieren ist zwiesp\u00e4ltig zu bewerten. Einerseits ist positiv festzustellen, dass sie sich an der \u00f6ffentlichen Diskussion um den Fl\u00fcchtlingsstrom beteiligen und so zeigen, dass sie die \u00c4ngste und Bedenken mit vielen Menschen unserer Gesellschaft teilen. Andererseits muss gesehen werden, dass sie sich nur untereinander organisiert haben und dies erst nachdem es ein Opfer innerhalb ihrer &#8222;selbstdefiniert&#8220; eigenen Reihen gab. Dies zeigt deutlich, dass die Sp\u00e4taussiedler auch in der dritten Generation noch nicht zu Hause angekommen sind. Wenn es uns nicht einmal gelingt zusammenzuf\u00fchren, was zusammen geh\u00f6rt, wie sollen wir dann die Menschen (aus islamischen L\u00e4ndern) integrieren, die jetzt auch noch kommen?<br \/>\nGrundvoraussetzung f\u00fcr eine gelingende Migration ist meiner Meinung nach, dass Migranten bewusst in und mit unserer Gesellschaft leben wollen. Genauso wichtig ist es aber auch, dass die Menschen in unserem Land endlich einbezogen werden in Entscheidungen \u00fcber die Anzahl und die Verteilung von Migranten.<br \/>\nMit einer fortdauernden Politik gegen die Interessen des eigenen Volkes, wird es zu einer Radikalisierung der Gesellschaft kommen, die geeignet ist unsere Bundesrepublik in ihren Grundfesten zu ersch\u00fcttern.<br \/>\nWenn wir die Augen \u00f6ffnen, erkennen wir, dass Europa schon am Boden liegt.<br \/>\n25.1.2016, Tino Ritter<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr jene, die darauf hinweisen, Sp\u00e4taussiedler seien ja Deutsche und deshalb seien Aussagen hinsichtlich Integration &#8222;daneben&#8220;: Die Vorfahren der Sp\u00e4taussiedler waren vor Jahrhunderten nach Russland, Polen etc. ausgewandert. Wenn heute nach Deutschland einwandernde Migranten sich nach 100 Jahren immer noch in erster Linie als B\u00fcrger des Landes ihrer Vorfahren begreifen, statt als Deutsche, dann sprechen wir von gescheiterter Integration. Zudem sind die meisten Sp\u00e4taussiedler nicht als Kriegsfl\u00fcchtlinge oder pers\u00f6nlich Verfolgte ins Land der V\u00e4ter zur\u00fcckgekehrt, sondern weil sie ein wirtschaftlich besseres Leben wollten. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Nur nennt man das bei Angeh\u00f6rigen anderer Nationen &#8222;Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge&#8220;. Kommt dazu, dass die Sp\u00e4taussiedler in Lahr als sehr grosse Zuwanderergruppe angesiedelt wurden, die durchaus eine andere Kultur und Sprache als die Einheimischen hatten. Die Integrationsprobleme waren nicht gerade gering.<br \/>\nDass sich nun ausgerechnet diese Leute gegen die heutigen Fl\u00fcchtlinge stellen, darf man schon seltsam finden (oder sehr egozentrisch). Noch seltsamer ist dabei, dass diese Gruppe offenbar den Verlautbarungen der russischen Regierung (bzw. RTD) mehr glauben als der hiesigen Polizei und\/oder Regierung. Sind sie nicht urspr\u00fcnglich angeblich in den Westen gezogen, weil sie der schlechten Behandlung durch die russische Regierung entgehen wollten?<br \/>\nBei den in Lahr demonstrierenden Sp\u00e4taussiedlern handelt es sich gr\u00f6sstenteils um aus Kasachstan nach Deutschland gekommene Menschen. Sie sind Nachfahren der im 18. Jahrhundert auf Einladung von Katharina der Grossen nach Russland Ausgewanderter. Im 2. Weltkrieg wurden sie unter Stalin nach Kasachstan umgesiedelt. Bis zur &#8222;R\u00fcckkehr&#8220; vergingen also mindestens 200 Jahre. Ist vor 200 Jahren ein Deutscher in die USA ausgewandert, dann empfindet er sich heute wohl als Amerikaner mit deutschen Vorfahren\/Wurzeln. Aber selten als Deutscher. Als &#8222;Sp\u00e4taussiedler&#8220; werden umgangssprachlich jene Menschen bezeichnet, die ab Ende der 1980 Jahre, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, aus den L\u00e4ndern des fr\u00fcheren Ostblocks nach Deutschland zur\u00fcck kamen. Es geht dabei weder im Heimatvertriebene noch um Fl\u00fcchtlinge der Nachkriegszeit. Von daher ist das K\u00f6nigsberg-Beispiel eben nicht zutreffend. Denn dieses Gebiet war bis 1945 deutsch, w\u00e4hrend weder die Wolgaregion noch Kasachstan je deutsch waren. Weshalb ich doch hoffe, dass ich mich nach mehreren Generationen im fremden Land &#8211; in das meine Vorfahren freiwillig ausgewandert sind &#8211; dort heimisch f\u00fchle. Aber sogar, wenn ich zur\u00fcck ins Land meiner Vorfahren z\u00f6ge, w\u00fcrde ich hoffen, dass ich dann nicht gegen andere andere demonstrieren w\u00fcrde, die ebenfalls in diesem Land Aufnahme suchen\/finden.<br \/>\n25.1.2016, Lieselotte Giessen<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fl\u00fcchtlingspatenschaften \u00fcbernehmen!<\/strong><br \/>\nBei Russlanddeutschen gilt das selbe wie bei T\u00fcrken, Italienern und anderen in den vergangenen Migrationswellen und den heutigen Fl\u00fcchtlingen: es sind Individuen, die sich unterschiedlich verhalten haben und werden. Manche sind voll integriert, andere wollen keine Integration.<br \/>\nWas wir aus der Vergangenheit lernen sollten: es gen\u00fcgt nicht, die Bereitschaft zu Integration zu \u00e4u\u00dfern, es muss eine entsprechender Wille vorhanden sein. Integration bedeutet, sich nicht in einer Parallelgesellschaft abzukapseln, sondern die Pflicht, unsere Grundwerte (Humanismus, Aufkl\u00e4rung, Individuelle Rechte, Gleichheit &#8230;) vollumf\u00e4nglich zu akzeptieren und schnell unsere Sprache zu lernen und auch innerhalb der &#8222;eigenen&#8220; Gruppe deutsch zu sprechen.<br \/>\nWer dies nicht will, unsere Werte ablehnt, der hat das Recht unsere Gesellschaft wieder zu verlassen und seine Werte woanders zu leben. Und wir haben das Recht, Menschen die das Gastrecht missbrauchen und gegen unsere Regeln versto\u00dfen wegzuschicken, um unsere B\u00fcrgergesellschaft zu sch\u00fctzen.<br \/>\nEntsprechend unseren Grundwerten muss dies aber bei jedem Individuum einzeln gepr\u00fcft werden und es darf keine &#8222;Gruppenurteile&#8220; geben.<br \/>\nUnd der beste Weg zur Integration ist, wenn sich Einheimische um die Migranten k\u00fcmmern. Wenn nur jeder 50.ste von uns eine &#8222;Patenschaft&#8220; f\u00fcr einen Fl\u00fcchtling \u00fcbernimmt, dann haben wir diese Menschen schnell integriert.<br \/>\n25.1.2016, Bernd Engesser<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Katharina die Gro\u00dfe<\/strong><br \/>\nDie \u201eRusslandsdeutsche\u201c sind Anfang 1800er in die Ukraine (Schwarze Meer K\u00fcste und Krim) und Russland (\u201eWolgadeutsche\u201c) von der deutschen Katharina der Gro\u00dfen zur \u201eKultivierung \u201c in die Gebiete umgesiedelt worden. Zu dieser Zeit herrschte viel Hunger und Leid in D (z.B. auch deutsch. Auswanderer in die USA zu der Zeit). Den Leuten wurde versprochen dass Sie dort eine neue Heimat aufbauen k\u00f6nnen und ihre Br\u00e4uche und Kultur beibehalten k\u00f6nnen. Diese Leute haben sich nirgends einquartiert, sondern haben die D\u00f6rfer neu aufgebaut, Land gab und gibt es dort im \u00dcberfluss. Diese hatten bis WK2 noch deutsche Namen (vor den Kommunisten sogar in dt. Schrift)!<br \/>\nErst nach bzw. w\u00e4hrend WK2 wurden die Menschen zun\u00e4chst nach Sibirien verfrachtet und erst viele Jahre sp\u00e4ter sind viele nach Kasachstan, Tadschikistan, Baltische Staaten usw. umgezogen, einige blieben. Dass man deutsch war, hat man bis in die jetzige Zeit gr\u00f6\u00dftenteils mitbekommen. Auch als Kind im Kindergarten war man selbst f\u00fcr die eine oder andere Erzieherin ein \u201eFaschist\u201c, wie in meinem Fall gewesen.<br \/>\nBevor man nach D konnte, hatte man viele Dokumente vorzulegen, es ging teilweise Jahre bis man die Erlaubnis hatte hierher zu kommen. Wei\u00df nicht genau wie es nach dem Zusammenbruch der UdSSR war.<br \/>\nNat\u00fcrlich sind viele von den benannten im Kopf noch \u201eRussen\u201c, wie man an vielen Kleinigkeiten im Alltag erkennen kann, viele sind auch tats\u00e4chlich Russen (eingeheiratet), ich kann es nicht nachvollziehen und muss mich damit leider abfinden. Dass einige davon auch kriminell sind, liegt wohl in der Natur des Menschen.<br \/>\n.<br \/>\nIch bezweifele aber, dass bei den M\u00e4nnern 40% im ersten Jahr in D strafff\u00e4llig wird (Vergleiche mit D\u00fcsseldorfer SoKo \u201eCasablanca\u201c). Zudem sind mir \u00dcbergriffe auf Frauen\/M\u00e4dchen in der Art wie sie jetzt stattfinden (Silvestervorf\u00e4lle in mehreren europ. St\u00e4dten wie Stockholm,Z\u00fcrich, K\u00f6ln, Hamburg etc.\/ tempor\u00e4re Badverbot in Hallenbad in Bornheim\/ Freiburger Discoverbot\/ \u00dcbergriff in Offenburger Innenstadt vorletztes WoEnde) von meinen Landsleuten bislang fremd.<br \/>\n25.1.2016, Eduard Trautmann<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Integration von Sp\u00e4taussiedlern<\/strong><br \/>\nieses Land hat Millionen von &#8222;Aussiedlern&#8220; und &#8222;Sp\u00e4taussiedlern&#8220; mal mehr, mal weniger gut integriert. &#8222;Seit 1988 stieg die Zahl der Aussiedler sprunghaft an und erreichte 1990 mit fast 400.000 Menschen einen H\u00f6hepunkt.&#8220; (Wiki) \u00dcber den Hintergrund der aufgetretenen Probleme gibt das Nachfolgende Auskunft:<br \/>\n&#8222;Integration in die deutsche Gesellschaft<br \/>\nZur Integration von Sp\u00e4taussiedlern stellt die Schader-Stiftung mit einer 2007 ver\u00f6ffentlichten Untersuchung fest:\u00a0\u201e[\u2026]<br \/>\nDie weit \u00fcberwiegende Zahl der nach Deutschland \u00fcbersiedelten Russlanddeutschen wurde in einem sowjetischen Umfeld sozialisiert. Nur noch die \u00e4lteste Generation kennt rein deutschst\u00e4mmige Heiraten und Nachbarschaften, wie sie bis zum 2. Weltkrieg \u00fcblich waren, danach aber zerschlagen wurden. Kultur und Lebensweise orientierten sich nicht einmal mehr an einem wenn auch \u00fcberholten und auf veraltetem Stand stagnierenden Deutschlandbild, sondern an zeitgen\u00f6ssischen Kultur- und Konsummustern der sowjetischen Gesellschaften.<br \/>\nHauptmotiv f\u00fcr die \u00dcbersiedlung nach Deutschland war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Chance, f\u00fcr sich selbst und die Kinder in einem wohlhabenden Land eine bessere Zukunft zu sichern.<br \/>\nDie Ausreise nach Deutschland wurde h\u00e4ufig gegen den Widerstand von Angeh\u00f6rigen der eigenen Familie durchgesetzt. Insbesondere \u00e4ltere Kinder und Jugendliche wollten ihren alten Lebenskontext und die peer groups, innerhalb derer sie sich bewegten, nicht aufgeben.<br \/>\nDie Stigmatisierung der Deutschst\u00e4mmigen als \u201aDeutsche\u2018 oder gar abwertend als \u201aNazis\u2018 in der Sowjetunion schlug nach der \u00dcbersiedlung in die Bundesrepublik in eine Stigmatisierung als \u201aRussen\u2018 um. Dieser verbale Ausdruck der Ausgrenzung wurde insbesondere von der jungen Generation als Merkmal der eigenen Identit\u00e4tsbildung und Selbstabgrenzung angenommen und bewirkt noch immer erhebliche Integrationsprobleme.<br \/>\nDie gleicherma\u00dfen von au\u00dfen entgegengebrachte und selbst gew\u00e4hlte Ausgrenzung im Aufnahmeland, die vor allem auf viele m\u00e4nnliche, jugendliche Aussiedler einwirkt, steht in enger Verbindung mit dem Zeitpunkt der \u00dcbersiedlung nach Deutschland vor oder nach Mitte der 1990er Jahre. Die fr\u00fchen Aussiedlergruppen verf\u00fcgten noch \u00fcber Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur und trafen g\u00fcnstige Arbeitsmarktbedingungen in der Bundesrepublik an; ihre strukturelle Integration gelang schnell und erfolgreich. Unter den sp\u00e4teren Aussiedlergruppen besa\u00dfen nur noch wenige Personen deutsche Sprachkenntnisse, die kulturelle Sozialisation war eine komplett russische bzw. sowjetische. Die verschlechterte Arbeitsmarktlage in Deutschland und gek\u00fcrzte Mittel z. B. f\u00fcr Sprachkurse erschwerten die Eingliederung im Aufnahmeland erheblich. Die Geschichte der Migration ist f\u00fcr diese Menschen daher in vielen F\u00e4llen eine Geschichte des sozialen Abstiegs.\u201c<br \/>\nQuelle:<a class=\"normalPfeil\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aussiedler_und_Sp%C3%A4taussiedler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aussiedler_und_Sp%C3%A4taussiedler<\/a><br \/>\n26.1.2016, Thomas Betz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global\u00a0&gt;Integration &gt;Migration &gt;Russlanddeutsche Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Warum die Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge in Russland ins Stocken kommt\u00a0(7.11.2025) Nie wieder gegen Russland!\u00a0(14.3.2025) Claudia Roth streicht \u201eder Deutschen\u201c\u00a0(15.4.2024) Anton Baron (AfD): Russlanddeutscher \u00fcbernimmt Fraktionsvorsitz (2.3.2023) Zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/russlanddeutsche\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":9150,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-59508","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59508"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141264,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59508\/revisions\/141264"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}