{"id":59007,"date":"2016-02-01T10:08:10","date_gmt":"2016-02-01T09:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=59007"},"modified":"2025-08-02T09:08:57","modified_gmt":"2025-08-02T07:08:57","slug":"relativierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/relativierung\/","title":{"rendered":"Relativierung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a> &gt;<a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a> &gt;<a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political-Correctness<\/a> &gt;Relativierung<\/p>\n<div id=\"attachment_58976\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/textilart\/winter-eberesche-pan160125\/\" rel=\"attachment wp-att-58976\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-58976\" class=\"size-full wp-image-58976\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/winter-eberesche-pan160125.jpg\" alt=\"Winter Eberesche 25.1.2016\" width=\"637\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/winter-eberesche-pan160125.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/winter-eberesche-pan160125-180x88.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-58976\" class=\"wp-caption-text\">Winter Eberesche 25.1.2016<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Zum Vergleich der Migrantengewalt mit dem Alkoholverzehr (31.7.2025)<\/li>\n<li>Die Relativit\u00e4t der Vergewaltigung (20.8.2020)<\/li>\n<li>Strasbourg-Terror:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relativieren-instrumentalisieren\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relativieren-instrumentalisieren\/<\/a>\u00a0(13.12.2018)<\/li>\n<li>Berufsrelativierer (20.10.2016)<\/li>\n<li>Auch nach der Silvesternacht: K\u00f6lns Polizei relativiert munter weiter (6.2.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlinge-ohne-disco-zutritt\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlinge-ohne-disco-zutritt\/<\/a> (24.1.2016)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Relativierung ist eingebettet in Political Correctness<\/li>\n<li><a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/58939-2\/\">Diskussionskultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Political-Correctness\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Pressekodex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">Pressekodex<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Luegenpresse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">L\u00fcgenpresse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zum Vergleich der Migrantengewalt mit dem Alkoholverzehr<\/strong><br \/>\nIch h\u00f6rte einen woken Satiriker dar\u00fcber spotten, dass sich die Rechten in \u2019schland zwar \u00fcber die Todesopfer durch Migrantengewalt erregten, aber die weitaus gr\u00f6\u00dfere Zahl von j\u00e4hrlichen Toten durch Alkoholverzehr, Tabakgenuss und den Stra\u00dfenverkehr mit einem Achselzucken hinn\u00e4hmen. Das fanden er und sein Publikum anscheinend originell. Bei dieser Gelegenheit fiel mir noch ein, dass vor gar nicht langer Zeit ein Leitartikler \u2013 bzw. mehrere, es gibt in dieser Branche ja sofort Nachahmungst\u00e4ter \u2013 die Morde und Totschl\u00e4ge durch Hereingeschneite damit zu relativieren suchte, dass er sie statistisch mit der h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit verglich, einen Haushaltsunfall zu erleiden.<br \/>\nWie steht es um dieses Verh\u00e4ltnis?<br \/>\nBekanntlich soll man \u00c4pfel nicht mit Birnen vergleichen, obwohl es sich in beiden F\u00e4llen immerhin um Obst handelt, obendrein einheimisches. Dass jemand, der Messerattacken mit Verkehrsunf\u00e4llen oder Lungentumoren vergleicht, Inkommensurables in Relation setzt und unredlich handelt, ist offenkundig. Sowohl beim Rauchen als auch beim Trinken handelt es sich um erhebliche Vergn\u00fcgungen, mit denen der Mensch, indem er den Preis daf\u00fcr zahlt, praktisch die Vergn\u00fcgungssteuer, seinen K\u00f6rper auf Dauer belastet (wie er es beispielsweise auch durch extremen Sport tut). Obendrein geschieht dies freiwillig und zieht sich \u00fcber viele vergn\u00fcgliche Jahre und Jahrzehnte hin. Der Vergleich hinkt also nicht nur, sondern er lahmt vollst\u00e4ndig.<br \/>\nDasselbe gilt f\u00fcr den Autoverkehr, dessen Nutz und Frommen die Sch\u00e4den himmelhoch \u00fcbersteigt, sei es durch die M\u00f6glichkeit, von M\u00fcnchen mal eben nach Rom zu fahren, oder jene, die Gesch\u00e4fte in den st\u00e4dtischen Einkaufspassagen regelm\u00e4\u00dfig mit Waren zu beliefern, zum Beispiel mit Rauchwerk und Alkohol, und auch die Notarztwagen w\u00fcrden ohne den wei\u00dfengemachten Verbrennermotor nicht so schnell zu den Messeropfern gelangen. Jeder ist gehalten, sich die Frage zu stellen, ob die Migration den L\u00e4ndern des Westens Wohlstand, technische und kulturelle Innovationen, Am\u00fcsements und gro\u00dfe Vergn\u00fcgungen, bl\u00fchende Landschaften und lebenswerte St\u00e4dte in einem Ma\u00dfe beschert, die sich der Kardinalnutzens-Kollateralschadens-Bilanz des Alkoholgenusses oder des Stra\u00dfenverkehr zur Seite stellen lie\u00dfe. Bittesch\u00f6n.<br \/>\n\u00dcbrigens, um auf dem Niedertrachts-Level des eingangs erw\u00e4hnten Vergleichs zu bleiben, ist die Wahrscheinlichkeit, in einer Shisha-Bar von einem geistesgest\u00f6rten Amokl\u00e4ufer erschossen zu werden (den man nachtr\u00e4glich zum Rechtsextremisten erkl\u00e4ren kann), sogar in Hanau deutlich geringer als die, dortselbst bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.7.2025 von Michael Klonovsky bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/07\/31-juli-2025\/\">https:\/\/www.klonovsky.de\/2025\/07\/31-juli-2025\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Relativit\u00e4t der Vergewaltigung<\/strong><br \/>\nNun kam auf Anfrage eines Abgeordneten heraus, dass <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/berlin\/\">Berlin<\/a> deftige Vergewaltigungszahlen hat, jeden Tag ein bis zwei schwere Vergewaltigungen. &#8230;.<br \/>\nDa man aber den Migrationshintergrund nicht erfasst, hei\u00dft das, dass die 47,2 Prozent nicht-deutscher Tatverd\u00e4chtiger nur die ohne deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft sind, und selbst die schon derb \u00fcberproportional auffallen. Die Migranten oder Migrationshintergr\u00fcndenden, die eine deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft haben, sind in den \u201e52,8 Prozent Deutsche\u201d enthalten. Man kann leider nicht ersehen, wieviele das sind, aber sicherlich weit mehr als die 2,8 Prozent, womit auf der Hand liegt, dass weit, weit mehr als die H\u00e4lfte der schweren Vergewaltigungen von MiHiGru-enden begangen werden. Und schon kommt kein Ton mehr von der #Aufschrei-Truppe. Pl\u00f6tzlich sind Vergewaltigungen unbeachtlich, normal, hinzunehmen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nUnd die Moral von der Geschicht\u2019<br \/>\nAuch Vergewaltigung war gem\u00e4\u00df linken Dogmen wie Gewalt und Verbrechen allgemein nur ein \u201esoziales Konstrukt\u201d zur Ausgrenzung und Machtreproduktion. Rassistisch war der Vorwurf obendrein, wie die Zahlen ja nun auch belegen, weil es mehr Migranten als Deutsche trifft, den Vorwurf zu erheben. Man hat den Vorwurf erfolgreich \u00fcberwunden und erkannt, dass jede Frau, die sich \u00fcber Vergewaltigung beklagt, nunmehr Rassistin ist. Vergewaltiger gibt es gar nicht, und Vergewaltigtseiende oder Angeh\u00f6rige der Geschlechtsgattung Sich-als-Vergewaltigte-Identifizierende sind alles verkappte Supremalisten, die Integration und Gleichwertigkeit der Kulturen nicht akzeptieren wollen. So wandel- und wendef\u00e4hig ist man heute.<br \/>\nNachtrag: Bio-deutsche Vergewaltiger bekommen nach wie vor \u00c4rger, aber k\u00fcnftig wegen \u201ecultural appropriation\u201d.<br \/>\n&#8230; Alles vom 20.8.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2020\/08\/20\/die-relativitaet-der-vergewaltigung\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2020\/08\/20\/die-relativitaet-der-vergewaltigung<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Relativierung ist eingebettet in Political Correctness<\/strong><br \/>\nEreignet sich etwas, was nicht so ganz zu passen scheint &#8211; zum falschen Zeitpunkt, durch die falschen T\u00e4ter, \u00fcberraschend, zun\u00e4chst unerkl\u00e4rbar, nicht mainstream-tauglich &#8211; , dann ist Relativierung angesagt.<br \/>\nJ\u00fcngstes Paradebeispiel der Relativierung ist <a title=\"Koeln-Silvester2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/koeln-silvester2015\/\">K\u00f6ln zu Silvester 2015\/16<\/a>: Da die falschen T\u00e4ter (farbig statt wei\u00df) unterwegs waren, vergleicht man K\u00f6ln (2000 &#8222;Besucher&#8220;, \u00fcber 800 Anzeigen wegen sexuellen \u00dcbergriffen) mit M\u00fcnchen (6 Mio Besucher, 20 Anzeigen). Damit stehen hinter den 800 Sexualdelikten 800\u00a0Einzelt\u00e4ter, ohne Herkunft und Pr\u00e4gung, ohne Alter und Religion, Neutronen im schwerelos genderlosen Raum. Es h\u00e4tten genausogut Marsmenschen, vielleicht sogar auch oberbayerische Almbauern sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Relativierung ist eingebettet in eine Diskussionskultur der\u00a0Political Correctness, welche eine L\u00f6sung der Probleme schlicht unm\u00f6glich macht.<\/p>\n<p><strong>Relativieren &#8211; Vergleichen<\/strong><br \/>\n\u201eDenken hei\u00dft vergleichen\u201c &#8211; dieses kluge Motto von Walther Rathenau ist die beste Medizin gegen die Propagadamethode \u201ezweierlei Ma\u00df\u201c oder englisch \u201edouble standards\u201c.<br \/>\nSeine Umkehrung ist sogar noch sch\u00e4rfer: \u201eWer nicht vergleicht, denkt nicht\u201c. Die Anwendung dieses Prinzips wird von interessierten Kreisen h\u00e4ufig als Relativierung\u201c diffamiert.<br \/>\nGleichwohl sollte das Relativieren, also das in-Relation-Setzen von Sachverhalten, ein Grundprinzip vern\u00fcnftigen Denkens sein. Damit schlie\u00dft sich wieder der Kreis zu Rathenau.<br \/>\n2.2.2020<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Berufsrelativierer<\/strong><br \/>\nIch versuche mal Ihnen den Kunstbegriff &#8222;Berufsrelativierer&#8220; zug\u00e4nglich zu machen. Ich werde mich so einfach wie m\u00f6glich dabei ausdr\u00fccken, damit auch Sie es verstehen und die Bedeutung erkennen. Sozusagen ein Bildungsauftrag! Das Wort setzt sich aus &#8222;Beruf&#8220; und &#8222;relativieren&#8220; zusammen. Ein Beruf ist eine T\u00e4tigkeit, mit der Sie Geld verdienen. Relativieren bedeutet, das Urspr\u00fcngliche zu etwas anderem in Beziehung setzen und dadurch in seinem Wert o.\u00c4. einschr\u00e4nken. Ein Berufsrelativierer verdient demnach Geld damit, aus einem T\u00e4ter ein Opfer zu machen.<br \/>\nAnthony Sabini, 20.10.2016<\/p>\n<p>Queen der Berufsrelativierer ist Clauda Roth, die die Massenvergewaltigungen in K\u00f6ln mit den Vergewaltigungen unter h\u00e4uslicher Gewalt entschuldigte.<br \/>\nIn der extremsten Form bringt der Berufsrelativierer das Opfer dazu, sich beim T\u00e4ter (der ja nun selbst Opfer ist) zu entschuldigen. Beispiel: Eine junge linksgesinnte K\u00f6lnerin hat das Gespr\u00e4ch zu ihrem syrischen Vergewaltiger gesucht und sich bei ihm (Opfer von Islam-Machokultur und Kolonialismus) entschuldigt f\u00fcr ihr Verhalten (westlich dekadent-kurzes R\u00f6ckchen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auch nach der Silvesternacht: K\u00f6lns Polizei relativiert munter weiter<\/strong><\/p>\n<p><strong>Afghanischer Vergewaltiger bei K\u00f6lner Weiberfastnacht<\/strong><br \/>\nDie Zahl der gemeldeten sexuellen \u00dcbergriffe ist in K\u00f6ln zu Beginn des Stra\u00dfenkarnevals deutlich gestiegen. Es seien 22 Sexualdelikte an Weiberfastnacht angezeigt worden, sagte Polizeidirektor Michael Temme. Im vergangenen Jahr waren es nur neun und davor zehn. &#8230;.<br \/>\nDemnach soll er die 22-J\u00e4hrige gegen 3 Uhr auf der Stra\u00dfe angesprochen haben. &#8222;Er zeigte ihr pornografisches Videomaterial auf seinem Handy&#8220;, erkl\u00e4rte ein Polizeisprecher gegen\u00fcber &#8222;Bild&#8220;. Er habe sie daraufhin bewusstlos geschlagen. Nachdem sie wieder aufwachte, habe sie gesp\u00fcrt, dass er sich an ihr vergangen habe. Laut &#8222;Bild&#8220; nahm die Polizei sp\u00e4ter einen 17-J\u00e4hrigen in einer Fl\u00fcchtlingsunterkunft fest&#8230;..<br \/>\n&#8222;Wir f\u00fchren die gestiegene Zahl (der \u00dcbergriffe) darauf zur\u00fcck, dass die Anzeigebereitschaft eine deutlich ver\u00e4nderte ist&#8220;, erkl\u00e4rte Temme weiter Vermutlich sei die Bereitschaft, solche Vorf\u00e4lle auch tats\u00e4chlich anzuzeigen, seit den Vorf\u00e4llen der K\u00f6lner Silvesternacht gestiegen. &#8230;<br \/>\nAlles vom 5.2.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article151876127\/22-Sexualdelikte-in-Koeln-darunter-zwei-schwere.html\">https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article151876127\/22-Sexualdelikte-in-Koeln-darunter-zwei-schwere.html<\/a><\/p>\n<p>Die o.a. Pressemeldung von DIE WELT bietet ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Relativierung: Die von 10 auf 22 angestiegende Zahl der Sexualdelikte &#8211; also stolze 120% &#8211; wird auf die gestiegene \u00a0&#8222;Anzeigenbereitschaft&#8220; der sexuell bel\u00e4stigten Frauen zur\u00fcckgef\u00fchrt, also relativiert und kleingeredet. Woher wei\u00df der Polizeipr\u00e4sident Temme dies?\u00a0Die Quellen kann er nicht nennen.\u00a0Wie hat er die &#8222;Anzeigenbereitschaft&#8220; gemessen? Wird nicht verraten.\u00a0<strong>Mit solch \u00fcbler Relativierungspraxis ist niemandem gedient<\/strong> &#8211; nicht der Polizei, nicht den\u00a0Migranten, nicht den Frauen.<br \/>\n6.2.2016<\/p>\n<p><strong>22j\u00e4hrige durch Asylbewerber vergewaltigt<\/strong><br \/>\nSeit gestern sind bereits 22 Anzeigen wegen Sexualdelikten in der K\u00f6lner Weiberfastnacht eingegangen. Das sind schon jetzt mehr als doppelt soviel wie in den Vorjahren. Voraussichtlich werden in den n\u00e4chsten Tagen aber noch weit mehr Anzeigen folgen, wenn man sich die Erfahrungen aus der Silvesternacht vor Augen f\u00fchrt.<br \/>\nAuch eine brutale Vergewaltigung einer 22j\u00e4hrigen durch einen Asylbewerber wurde angezeigt. Die junge Frau soll gegen 3 Uhr nachts auf offener Stra\u00dfe niedergeschlagen und dann vergewaltigt worden sein. Ein 17j\u00e4hriger Tatverd\u00e4chtiger wurde inzwischen in einer Fl\u00fcchtlingsunterkunft festgenommen. Wieviel w\u00e4re gestern wohl erst passiert, wenn nicht 2500 Polizisten und hunderten Ordnungsamtsmitarbeiter in K\u00f6ln im Einsatz gewesen w\u00e4ren? Wie lange und wie oft wird man einen solch riesigen Kr\u00e4fteeinsatz noch stemmen k\u00f6nnen?<br \/>\nEs bleibt also dabei: Die K\u00f6lner B\u00fcrger f\u00fchlen sich zurecht verunsichert und sind in gro\u00dfer Sorge. Die Probleme, die zu den schockierenden Massen\u00fcbergriffen auf Frauen und M\u00e4dchen an Silvester gef\u00fchrt haben, haben sich nicht \u00fcber Nacht in Luft aufgel\u00f6st. Im Gegenteil: Im Januar sind 92.000 neue Asylsuchende nach Deutschland gestr\u00f6mt \u2013 mehr als dreimal soviel wie im Januar 2015! In K\u00f6ln werden die Zuweisungen an neu unterzubringenden \u201cFl\u00fcchtlingen\u201d in den n\u00e4chsten Monaten zus\u00e4tzlich noch \u00fcberdurchschnittlich steigen, weil die Stadt erst 60 % ihrer offiziellen Aufnahmequote erf\u00fcllt hat! Die asyl- und sicherheitspolitische Situation in Deutschland und K\u00f6ln wird sich also in den n\u00e4chsten Monaten noch dramatisch versch\u00e4rfen, wenn die B\u00fcrger nicht bald eine Kurskorrektur erzwingen.<br \/>\n6.2.2016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auch in unserer Kultur wird sexuelle Bel\u00e4stigung noch immer bel\u00e4chelt<\/strong><br \/>\nSexuelle Selbstbestimmung ist ein unantastbares Menschenrecht. Wer dagegen verst\u00f6\u00dft (sexuelle N\u00f6tigung, Vergewaltigung, Missbrauch), handelt kriminell! Es wird oft untersch\u00e4tzt, welche tiefen seelischen Wunden schon sexuelle Bel\u00e4stigung vor allem bei jungen Frauen hinterl\u00e4sst: Misstrauen, Angst und Scham begleiten sie h\u00e4ufig ein Leben lang. Auch in unserer Kultur wird sexuelle Bel\u00e4stigung (am Arbeitsplatz, in der \u00d6ffentlichkeit oder im eigenen Haus) noch immer als Kavaliersdelikt gesehen und bel\u00e4chelt. Alle (!) Religionsgemeinschaften m\u00fcssen endlich klar Stellung gegen Sexismus beziehen, sich von frauenfeindlichen S\u00e4tzen in ihren Schriften distanzieren und die Gleichberechtigung der Frauen ausdr\u00fccklich aufnehmen. Erwachsene M\u00e4nner, egal welcher Herkunft, m\u00fcssen durch respektvollen Umgang mit den Frauen Vorbild f\u00fcr die jungen sein. Vielleicht geben ja eines Tages Religionsgemeinschaften und Staaten auch eine Clubkarte &#8222;Gegen Gewalt, Sexismus und Diskriminierung&#8220; aus, wie das <a title=\"Fluechtlinge ohne Disco-Zutritt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fluechtlinge-ohne-disco-zutritt\/\">White Rabbit.<\/a> Dann m\u00fcssten alle, Einheimische wie Ausl\u00e4nder, Frauen wie M\u00e4nner, ihre eigene Einstellung und ihr eigenes Verhalten gr\u00fcndlich unter die Lupe nehmen. Das w\u00e4re mein Traum.<br \/>\n1.2.2016,\u00a0 Dr. Hildegard Meister, Freiburg<\/p>\n<p>Nach <a title=\"Koeln-Silvester2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/koeln-silvester2015\/\">K\u00f6ln<\/a> ging die Sexismus-Debatte per Relativierungen wieder so richtig los. Die Sexismus-Keule richtet sich nicht mehr wie bei Alice Schwarzer gegen den wei\u00dfen Mann, sondern der Einfachheit halber gegen alle M\u00e4nner dieser Welt.<br \/>\nK\u00f6ln ist ja gar nicht so schlimm, angesichts des Sexismus in ALLEN Religionsgemeinschaften (s.o.). Deshalb ist es auch nicht erforderlich, die T\u00e4ter von K\u00f6ln zu ermitteln, um gezielt ihnen (im Islam sozialisierten jungen M\u00e4nnern aus dem Mahreb und Arabien) zu helfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Kultur &gt;Medien &gt;Political-Correctness &gt;Relativierung &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Zum Vergleich der Migrantengewalt mit dem Alkoholverzehr (31.7.2025) Die Relativit\u00e4t der Vergewaltigung (20.8.2020) Strasbourg-Terror:\u00a0https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/relativieren-instrumentalisieren\/\u00a0(13.12.2018) Berufsrelativierer (20.10.2016) Auch nach der Silvesternacht: K\u00f6lns Polizei relativiert munter weiter (6.2.2016) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/relativierung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":678,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-59007","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59007"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59007\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":137274,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/59007\/revisions\/137274"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/678"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}