{"id":5866,"date":"2012-06-28T07:23:26","date_gmt":"2012-06-28T07:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=5866"},"modified":"2020-12-15T18:19:28","modified_gmt":"2020-12-15T17:19:28","slug":"beschneidung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/beschneidung\/","title":{"rendered":"Beschneidung"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a> &gt;<a title=\"EineWelt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/\">EineWelt<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kinder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kinder<\/a> &gt;Beschneidung<\/p>\n<div id=\"attachment_5979\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/sommer\/blumenwiese2pan120629\/\" rel=\"attachment wp-att-5979\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5979\" class=\"size-full wp-image-5979\" title=\"blumenwiese2pan120629\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/blumenwiese2pan120629.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/blumenwiese2pan120629.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/blumenwiese2pan120629-180x63.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5979\" class=\"wp-caption-text\">Blumenwiese am 29.6.2012<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/fgm\/\">2.000 muslimische M\u00e4dchen in Deutschland mit Genitalverst\u00fcmmelung<\/a>\u00a0(15.12.2020)<\/li>\n<li><a title=\"FGM 68000 mal in Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fgm-68000-mal-in-deutschland\/\">FGM \u201cnur\u201d 68.000 mal in Deutschland<\/a>\u00a0(28.6.2020)<\/li>\n<li>#Schwedische Provinz verweigert Zulassung ritueller Beschneidung (29.12.2013)<\/li>\n<li>Kindesmisshandlung am J\u00fcdischen Krankenhaus Berlin (29.11.2013)<\/li>\n<li>Gr\u00fcner tritt wegen Beschneidungsgedicht zur\u00fcck (31.12.2012)<\/li>\n<li>70 Prozent der Deutschen lehnen Beschneidungsgesetz ab (22.12.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beschneidung-debatte-online-bei-kerstin-andreae\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beschneidung-debatte-online-bei-kerstin-andreae\/<\/a>\u00a0(7. und 24.9.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/symbolische-beschneidung-als-kompromiss\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/symbolische-beschneidung-als-kompromiss\/<\/a>\u00a0(22.8.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/juedisches-leben-haengt-nicht-von-der-beschneidung-ab\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/juedisches-leben-haengt-nicht-von-der-beschneidung-ab\/<\/a>\u00a0(25.7.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beschneidung-von-jungen-ist-koerperverletzung-gerichtsurteil\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beschneidung-von-jungen-ist-koerperverletzung-gerichtsurteil\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/migration.htm#Migrazentrum Freiburg\">Migrazentrum Freiburg<\/a> &gt;Migration<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sexuellermissbrauch.htm#Wanderausstellung zu weiblicher Genitalbeschneidung in FR\">Wanderausstellung zu weiblicher Genitalbeschneidung in FR<\/a> &gt;SexuellerMissbrauch (8.7.2009)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/frauen3.htm#F\u00fcr das Recht auf Unversehrtheit - gegen weibliche Genitalverst\u00fcmmelung\">F\u00fcr das Recht auf Unversehrtheit &#8211; gegen weibliche Genitalverst\u00fcmmelung<\/a> &gt;Frauen3 (24.11.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/einewelt5.htm#Feldzug gegen die Beschneidung - Spendenaktion f\u00fcr Target\">Feldzug gegen die Beschneidung &#8211; Spendenaktion f\u00fcr Target<\/a> &gt;Einwelt5 (29.1.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/frauen2.htm#Klitoris-Restitution f\u00fcr beschnittene Frauen - Krankenkasse zahlt\">Klitoris-Restitution f\u00fcr beschnittene Frauen &#8211; Krankenkasse zahlt<\/a> &gt;Frauen2 (1.3.2005)<\/li>\n<li>Beschneidung bei Jungen und M\u00e4dchen<\/li>\n<li>TARGET &#8211;\u00a0 R\u00fcdiger Nehberg gegen Verst\u00fcmmelung von Frauen<\/li>\n<li>Rituelle Beschneidungen versus Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit des Kindes<\/li>\n<li>ADL &#8211; Anti Diffamation Ligue &#8211; Antisemitismus<\/li>\n<li>Offener Brief von \u00fcber 700 \u00c4rzten &#8211; Religionsfreiheit kann kein Freibrief f\u00fcr Gewalt sein<\/li>\n<li>FGM: Legalize it (5.11.2012)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"FGM\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/fgm\/\">FGM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/genitalverstuemmelung\/\">Genitalverst\u00fcmmelung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/juden.htm\">www.freiburg-schwarzwald.de\/juden.htm<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beschneidung bei M\u00e4dchen und bei Jungen<\/strong><\/p>\n<p><em>Weibliche Beschneidung:<\/em> Die Beschneidung der Geschlechtsorgane von M\u00e4dchen\u00a0ist eine grausame\u00a0Genitalverst\u00fcmmelung und gilt in Deutschland eindeutig als strafbare K\u00f6rperverletzung.<\/p>\n<p><em>M\u00e4nnliche Beschneidung<\/em>: Die Beschneidung von Jungen wurde in Deutschland erstmals im Juni 2012 als strafbare K\u00f6rperverletzung eingestuft durch das\u00a0Landgericht K\u00f6ln<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/2012\/06\/28\/beschneidung-von-jungen-ist-koerperverletzung-gerichtsurteil\/\">www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/2012\/06\/28\/beschneidung-von-jungen-ist-koerperverletzung-gerichtsurteil\/<\/a><br \/>\nUngef\u00e4hr 15% der deutschen M\u00e4nner sind beschnitten. Allj\u00e4hrlich werden ca 50.000 Beschneidungen vorgenommen.<\/p>\n<p>Niemand hat das Recht, die Beschneidung von Jungen aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden zuzulassen, denn der Staat kann genauso wenig wie die religi\u00f6s verpflichteten Eltern den Verlust eines angeborenen K\u00f6rperteils wiedergutmachen, wenn der herangewachsene Junge von den religi\u00f6sen Bekenntnisses seiner Eltern nichts wissen will. Die Weltgemeinschaft hat im Falle der Beschneidung von M\u00e4dchen bewiesen, dass der Elternwille oder kulturelle Motive als Rechtfertigung einer unheilbaren K\u00f6rperverletzung nichtig sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TARGET &#8211;\u00a0 R\u00fcdiger Nehberg gegen Verst\u00fcmmelung von Frauen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr 150 Millionen afrikanischer Frauen ist die Genitalverst\u00fcmmelung die unvorstellbare Wirklichkeit. Und t\u00e4glich werden 5000 weitere M\u00e4dchen f\u00fcr den Rest des Lebens verst\u00fcmmelt. &#8222;Man schneidet Ihnen bei vollem Bewu\u00dftsein die Schamlippen und Ihre Klitoris ab, &#8222;n\u00e4ht&#8220; die Wundr\u00e4nder mit Akaziendornen und Faden zusammen, umwickelt Ihre Beine mit Stricken und l\u00e4sst Sie mehrere Wochen mit Ihren Schmerzen, Wunden und Ihrem Eiter liegen, bis der Scheideneingang zusammengewachsen ist. Schlimmstenfalls bleibt Ihnen nur noch eine strohhalmgro\u00dfe \u00d6ffnung. Mit der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/sexuellermissbrauch.htm\">Verst\u00fcmmelung<\/a> ist aber nicht etwa alles \u00fcberstanden. Jetzt beginnt f\u00fcr den Rest des Lebens das eigentliche Martyrium. Wenn Sie urinieren m\u00fcssen, dauert das eine halbe Stunde. Wenn Sie Ihre Regel haben, dauert das zehn Tage. Das Blut kann nicht abflie\u00dfen. Es gerinnt, riecht nach Verwesung. Wenn Sie Kinder empfangen und geb\u00e4ren wollen, m\u00fcssen Sie jedes Mal wieder aufgeschnitten und nach der Geburt erneut ?vern\u00e4ht? werden.&#8220; <a href=\"https:\/\/www.nehberg.com\/\">R\u00fcdiger Nehberg<\/a>, der sich mit viel Erfolg \u00fcber 20 Jahre f\u00fcr die Rettung der Yanomami-Indianer in Brasilien eingesetzt hat, hat jetzt die gemeinn\u00fctzige Menschenrechtsorganisation TARGET\u00a0gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr jeden gl\u00e4ubigen Moslem muss die sinnlose Verst\u00fcmmelung von Frauen die schlimmste Form der Gottesl\u00e4sterung darstellen. Damit unterstellen die T\u00e4ter dem Sch\u00f6pfer, bei der Schaffung der Frau extrem gepfuscht zu haben. TARGET\u00b4s Besonderheit und Kraft wird in meinen unkonventionellen Aktionsweisen liegen. Das damit erh\u00f6hte Risiko sehe ich als Chance f\u00fcr Ver\u00e4nderungen.&#8220;<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Nehberg wurde am 4. Mai 1935 in Bielefeld geboren. Der gelernte B\u00e4cker und Konditor f\u00fchrte in Hamburg 25 Jahre lang einen Betrieb mit bis zu 50 Mitarbeitern. Seine erste Abenteuerreise unternahm er 17-j\u00e4hrig mit dem Fahrrad nach Marokko. In den 60er Jahren f\u00fchrte er die in den USA entwickelten Survival-Techniken in Deutschland ein und bewies danach in unz\u00e4hligen Touren, wie ein Mensch in der W\u00fcste, im Urwald, auf dem Atlantik oder auf deutschen Stra\u00dfen \u00fcberleben kann. Mit 68 lie\u00df er sich ohne Ausr\u00fcstung im brasilianischen Urwald abseilen und galt zeitweilig als verschollen. Mit seinen Aktionen verband er humanit\u00e4res Engagement: 1981 bis 2000 k\u00e4mpfte er f\u00fcr das bedrohte Urwaldvolk der Yanomami in S\u00fcdamerika, seit 2000 setzt er sich gegen weibliche Genitalverst\u00fcmmelung ein, die in islamischen L\u00e4ndern Afrikas praktiziert wird. Mitstreiterin an seiner Seite ist seine Frau Annette (50), eine Offenburgerin, mit der er seit 2009 in zweiter Ehe verheiratet ist. Das Paar lebt in Rausdorf bei Hamburg, wo auch die von ihm gegr\u00fcndete Menschenrechtsorganisation Target sitzt. Nehberg ist Autor von 30 B\u00fcchern.<\/p>\n<p align=\"left\">TARGET e.V. &#8211; R\u00fcdiger Nehberg &#8211; Gro\u00dfenseer Stra\u00dfe 1 a, 22929 Rausdorf<br \/>\nTelefon: (04154) 99 99 40 &#8211; Telefax: (04154) 99 99 44 <a href=\"https:\/\/www.target-human-rights.com\/\">https:\/\/www.target-human-rights.com <\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:contact@target-human-rights.com\">contact@target-human-rights.com<\/a> oder <a href=\"mailto:ruediger.nehberg@target-human-rights.com\">ruediger.nehberg@target-human-rights.com<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Spendenkonto: 50500, BLZ 213 522 40, Sparkasse Holstein<\/strong><\/span><br \/>\nmehr auf <a href=\"https:\/\/www.hilfe-heidelberg.de\/frauen.htm\">www.hilfe-heidelberg.de\/frauen.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rituelle Beschneidungen versus Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit des Kindes<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Michael Schmidt-Salomon, der Vorstandsprecher der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung, hat die wichtigsten Argumente der Bef\u00fcrworter ritueller Beschneidungen\u00a0gesammelt und zeigt eindrucksvoll, dass sie allesamt nicht haltbar sind:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/pro-kinderrechte.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/faq_beschneidung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/pro-kinderrechte.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/faq_beschneidung.pdf<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pro-kinderrechte.de\">www.pro-kinderrechte.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ADL &#8211; Anti Diffamation Ligue &#8211; Antisemitismus<\/strong><br \/>\n3Sat hat im Jahr 2000 einen hervorragenden Beitrag zum Thema Antisemitismus ausgestrahlt &#8211; der Autor war ein israelischer Journalist.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KDCrMlgzSIY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KDCrMlgzSIY<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schwedische Provinz verweigert Zulassung ritueller Beschneidung<\/strong><\/p>\n<p>Das s\u00fcdschwedische L\u00e4n Blekinge weigert sich, religi\u00f6s motivierte Beschneidungen minderj\u00e4hriger Knaben zuzulassen&#8230;. Der schwedisch-britische Pharmakonzern AstraZeneca, der die bei Baby-Beschneidungen h\u00e4ufig verwendete Lidovainsalbe Emla herstellt, zog seine Unbedenklichkeitsbescheinigung f\u00fcr dieses Einsatzgebiet nach dem <a href=\"https:\/\/www.beschneidungsforum.de\/index.php?page=Thread&amp;threadID=2887\" rel=\"external\">negativen Urteil<\/a> eines europ\u00e4ischen Expertengremiums im Sommer 2013 zur\u00fcck. Trotzdem wird das frei verk\u00e4ufliche Medikament weiter vor Beschneidungen aufgetragen, weil ein geeignetes Alternativn\u00e4sthetikum fehlt und Vollnarkosen in diesem Alter sehr riskant sind. Kritiker sprechen seitdem von einem blo\u00dfen Alibieinsatz, der Eltern und Gesetzgeber beruhigen soll&#8230;.<br \/>\nAlles vom 29.12.2013 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155565\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155565<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kindesmisshandlung am J\u00fcdischen Krankenhaus Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Am j\u00fcdischen Krankenhaus in Berlin werden Jungen in den ersten 14 Lebenstagen ohne ausreichende Bet\u00e4ubung &#8211; allein mit der &#8222;Emla-Salbe&#8220; &#8211; beschnitten. Dazu Dr. Bernd Tillig, Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinderchirurgie, am 25.11.2013\u00a0in <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\">www.spiegel.de<\/a> 48\/2013, S. 13: &#8222;Eine Beschneidung ohne Schmerzausschaltung ist aus unserer \u00e4rztlicher Sicht Kindesmisshandlung. Damit meine ich auch Beschneidungen unter ausschlie\u00dflicher Verwendung dieser Salbe&#8220;<br \/>\n29.11.2013<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Offener Brief von \u00fcber 700 \u00c4rzten &#8211; Religionsfreiheit kann kein Freibrief f\u00fcr Gewalt sein<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 700 \u00c4rzte sind Unterzeichner des <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html\" rel=\"external\">&#8222;offenen Briefes an die Bundesregierung\u201c<\/a>zur Beschneidung. Darin wird eine Versachlichung der Diskussion gefordert &#8211; und von der Beschneidung als &#8222;(sexuelle) Gewalt gegen\u00fcber nicht einwilligungsf\u00e4higen Jungen&#8220; gesprochen. Herausgestellt wird in dem Brief das &#8222;erhebliche Leid&#8220;, das den Jungen mit der Beschneidung zugef\u00fcgt werde. &#8222;Mit religi\u00f6sen Traditionen oder dem Recht auf Religionsaus\u00fcbung l\u00e4sst sich dies nicht widerspruchsfrei begr\u00fcnden, zumal die Entwicklung der Kinderrechte in den letzten 300 Jahren in diesem Bereich nicht nur exklusiv den M\u00e4dchen zu Gute kommen kann. Denn das w\u00e4re mit dem Gleichheitsgrundsatz kaum zu vereinbaren.&#8220;<br \/>\nAugust 2012<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drei Grundrechte abw\u00e4gen: Recht auf klindliches Unversehrtheit geht vor\u00a0Elternrecht und vor Religionsfreiheit<\/strong><br \/>\nNach dem Protest j\u00fcdischer und muslimischer Repr\u00e4sentanten hat der Bundestag am Donnerstag 19.7.\u00a0mit <a title=\"deutlicher Mehrheit eine Art Goodwill-Erkl\u00e4rung abgegeben\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestag-beschliesst-resolution-gegen-beschneidung-a-845389.html\">deutlicher Mehrheit eine Art Goodwill-Erkl\u00e4rung abgegeben<\/a>; die Regierung soll schnellstm\u00f6glich einen Gesetzesentwurf ins Parlament einbringen, in dem die religi\u00f6se Beschneidung von Knaben gestattet wird. Der Bundestag k\u00f6nnte allerdings zu viel versprochen haben, wenn er Abhilfe mit einem einfachen Gesetz in Aussicht stellt. Denn es k\u00f6nnte, wenn die Beschneidung nicht nur gegen ein Strafgesetz, sondern unmittelbar gegen das Grundgesetz verstie\u00dfe, einer nicht ganz unproblematischen Verfassungs\u00e4nderung bed\u00fcrfen. Die Frage ist, ob das Grundgesetz dem Kinderschutz Vorrang vor Elternrecht und Religionsfreiheit einr\u00e4umt. Wenn es so sein sollte, wof\u00fcr vieles spricht, das eine religi\u00f6se Beschneidung von Kindern in Deutschland vom Grundgesetz verboten ist, dann st\u00fcnden sich in diesem laizistischen Staat Recht und Religion in dieser Frage unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. Welchen Spielraum l\u00e4sst das Grundgesetz f\u00fcr eine Beschneidung? Die Abw\u00e4gung der drei immer wieder zitierten Grundrechte, die Grundrechte der Eltern auf Erziehung aus Artikel 6 GG, die Grundrechte des Kindes auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung gem\u00e4\u00df Artikel 2 und das Grundrecht der Religionsfreiheit aus Artikel 4 kann bei seri\u00f6ser Abw\u00e4gung tats\u00e4chlich nur zu Gunsten des Kindes ausgehen.<br \/>\nAlels vom 20.7.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/beschneidung-ein-plaedoyer-fuer-das-grundgesetz-von-bettina-roehl-a-845502.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/beschneidung-ein-plaedoyer-fuer-das-grundgesetz-von-bettina-roehl-a-845502.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Holocaust wird instrumentalisiert, um Deutschland f\u00fcr eigene Interessen gef\u00fcgig zu machen<\/strong><br \/>\nDie dpa-Nachricht l\u00e4sst erschreckend den autorit\u00e4ren Anspruch des Rabbiners Pinchas Goldschmidt und anderer erkennen, wie die Deutschen ihre Gesetze auszurichten haben: Die Freiheit der j\u00fcdischen Religion steht \u00fcber den Menschenrechten des deutschen Grundgesetzes. Religi\u00f6se Rituale sind nicht dem Artikel 1 des Grundgesetzes unterworfen. Der deutsche Gesetzgeber wird gen\u00f6tigt, Sondergesetze f\u00fcr Juden zu erlassen, sonst drohe Auswanderung.<br \/>\nDer Holocaust wird instrumentalisiert, um Deutschland f\u00fcr eigene Interessen gef\u00fcgig zu machen. Die Beschneidung als Basis der j\u00fcdischen Religion zu sehen, ist meines Erachtens sehr d\u00fcnn. Eine Religion sollte das metaphysische Bed\u00fcrfnis befriedigen, sollte zwischen dem Diesseits und Jenseits vermitteln und den Menschen in ihrer Unvollkommenheit helfend zur Seite stehen. Die Beschneidung als Gottes Geschenk, wie das ein Rabbiner neulich in einer Talk-Runde darstellte, ist eher als ein mehr als 3000 Jahre altes Stammeszeichen zu sehen. Gott hat die Vorhaut f\u00fcr gut erachtet. Hat er nicht den Menschen als vollkommen geschaffen? Warum also etwas wegschneiden? <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/w.online-verlag-freiburg.de\/www\/delivery\/lg.php?bannerid=119&amp;campaignid=35&amp;zoneid=144191&amp;loc=1&amp;referer=http%3A%2F%2Fwww.badische-zeitung.de%2Fmeinung%2Fleserbriefe%2Feine-religion-sollte-den-menschen-helfen&amp;cb=ae14d458b0\" alt=\"\" width=\"0\" height=\"0\" \/>Die monotheistischen Religionen haben seit 200 Jahren in Europa dasselbe Problem: Die Menschenrechte wurden deshalb entwickelt, weil die Religionen herrisch, bevormundend und lebensbedrohend sich in den Jahrhunderten davor geb\u00e4rdeten. Das Leben des Individuums war also weniger wert als die religi\u00f6se Unterwerfung. Als Basis einer modernen Demokratie sind die Menschenrechte bereits heute bestens geeignet, vielleicht sind sie hier und da zu verfeinern. Sonderrechte f\u00fcr religi\u00f6se Herrschaftsaus\u00fcbung sind Sprengstoff f\u00fcr die Zukunft. Wer das nicht glaubt, m\u00f6ge die vielen Beispiele aus der Geschichte studieren. In vorauseilenden Gehorsam hat die Bundesregierung die Sonderregelung versprochen. Unser Parlament soll das h\u00f6chste Organ sein.<br \/>\n25.7.2012, Georg Lossky, Weil am Rhein<\/p>\n<p><strong>Dieses Gerichtsurteil verletzt die Religionsfreiheit in Deutschland<br \/>\n<\/strong>Das biblische Gebot verlangt, dass m\u00e4nnliche j\u00fcdische Kinder acht Tage nach der Geburt beschnitten werden. Das j\u00fcdische Gesetz schreibt vor, dass die Beschneidung verschoben werden muss, falls medizinische Komplikationen vorliegen. Ein Arzt muss bescheinigen, dass kein Risiko f\u00fcr das Baby besteht. Die Beschneidung muss von einem qualifizierten Mohel, einem rituellen Beschneider, vorgenommen werden. Um als Mohel anerkannt zu werden, bedarf es einer Ausbildung, die ein intensives akademisches Programm umfasst, sowie Wissen \u00fcber die richtige Vorgehensweise und rechtlichen Vorgaben bez\u00fcglich einer Beschneidung. Nicht nur Juden hegen gro\u00dfe Anerkennung f\u00fcr die Expertise der Mohels. 80 Prozent der M\u00e4nner, die als Erwachsene beschnitten wurden, sagen, dass sie es bevorzugt h\u00e4tten, bereits im Kindesalter beschnitten zu werden. J\u00fcdische Gemeinden und Organisationen hat dieses Urteil tief beunruhigt, und sie machen sich gro\u00dfe Sorgen \u00fcber dessen Auswirkung auf das j\u00fcdische Leben in Deutschland. In den letzten Jahrzehnten hat sich das j\u00fcdische Leben in Deutschland positiv entwickelt, und viele Gemeinden wachsen und gedeihen. Als Rabbiner, der seit 16 Jahren in Deutschland lebt und t\u00e4tig ist, bin ich sehr betr\u00fcbt und besorgt dar\u00fcber, welche Bedeutung dieser R\u00fcckschlag f\u00fcr die j\u00fcdische Tradition und Kultur in diesem Land haben wird. Dieses Gerichtsurteil verletzt die Religionsfreiheit in Deutschland. Es spricht den Juden in Deutschland das Recht ab, ihren religi\u00f6sen Verpflichtungen dahingehend nachzukommen, ihre m\u00e4nnlichen Kinder gem\u00e4\u00df der mehr als 3000 Jahre alten j\u00fcdischen Tradition zu beschneiden. Die deutsche Regierung muss entschieden handeln, um die Religionsfreiheit zu sch\u00fctzen. Geschieht dies nicht, so wird dies das weitere j\u00fcdische Leben in Deutschland gef\u00e4hrden. Es soll nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass die deutsche Regierung viel Energie in die Wiederbelebung des j\u00fcdischen Lebens investiert hat und es erfolgreich geschafft hat, j\u00fcdisches Leben mit vielen dynamischen Gemeinden zu st\u00e4rken. Deutschland ist zu einem Wegweiser geworden, welcher sich f\u00fcr Demokratie auf der ganzen Welt einsetzt. Nun ist die Zeit gekommen, die Religionsfreiheit in Deutschland f\u00fcr alle Religionen vollst\u00e4ndig umzusetzen.<br \/>\n25.7.2012, Rabbiner Yahudah Teichtal, Berlin<\/p>\n<p><strong>Jungen UND M\u00e4dchen in ihrer k\u00f6rperlichen Unversehrtheit\u00a0achten<\/strong><br \/>\n&#8222;Nun ist die Zeit gekommen, die Religionsfreiheit in Deutschland f\u00fcr alle Religionen vollst\u00e4ndig umzusetzen&#8220; (Rabbiner Teichtal, siehe oben) \u00a0Wenn das im hier verstandenen Sinne bedeuten soll, die Religionen entscheiden zu lassen, welche K\u00f6rperverletzung &#8222;gut&#8220; f\u00fcr das Kind sei, dann: ganz sicher nicht. Man hat gelernt, dass Beschneidungen an M\u00e4dchen, und sei es auch &#8222;nur&#8220; die Klitoris-Vorhautbeschneidung, &#8222;nicht geht&#8220;. Und jetzt lernen wir das auch noch f\u00fcr die Jungen. Ich habe tiefstes Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass solche Lernprozesse schmerzen. Der Abschied von einer Jahrtausende alten Kultur ist nicht mal eben vollzogen. Aber dennoch: Nun ist die Zeit gekommen, die Kinder &#8211; Jungen UND M\u00e4dchen &#8211; in ihrer k\u00f6rperlichen Unversehrtheit zu achten und empathisch an ihrer Seite zu stehen und Schmerzen zu verhindern.<br \/>\nDetlev Beutner, 25.7.2012<br \/>\n<strong>Juristen in verschiedenen Funktionen (Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Verwaltungsjurist) fragen<\/strong><br \/>\nDie Beschneidung eines neugeborenen Kindes ist strafbare K\u00f6rperverletzung, urteilt eine Strafkammer des K\u00f6lner Landgerichts. Wenn man zehn Juristen in verschiedenen Funktionen als Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Verwaltungsjurist befragt, werden mindestens acht aus diesen Berufsgruppen antworten, das Urteil entspreche den Regelungen des deutschen Strafrechts und versto\u00dfe auch nicht gegen h\u00f6herrangiges Recht, etwa das Grundrecht auf Glaubensfreiheit.<br \/>\nFriedhelm T\u00f6ppler, L\u00f6rrach, 26.7.2012<br \/>\n<strong>Religionsfreiheit wird auch bei Klitorisbeschneidung, Ehrenmord und Todesstrafe beansprucht<\/strong><br \/>\nEs ist bemerkenswert, die Emp\u00f6rung \u00fcber die K\u00f6rperverletzung an Kleinkindern auf religi\u00f6se Intoleranz zu reduzieren. Fast alle s\u00e4kularen Humanisten respektieren die Religionsfreiheit, ja selbst die Beschneidung. Nur sollten diejenigen, die die Prozedur \u00fcber sich ergehen lassen wollen, warten, bis sie vollj\u00e4hrig sind und beurteilen k\u00f6nnen, was das f\u00fcr ihre Menschenw\u00fcrde bedeutet. Dass Beschnittene und Politiker aller Couleur dieses Ritual tolerieren, ist verst\u00e4ndlich, denn sie m\u00fcssen sich dem ja nicht unterziehen, und der Blick auf W\u00e4hlerstimmen erleichtert die Entscheidung. Die Religionsfreiheit beanspruchen auch all die, die Klitorisbeschneidung bei M\u00e4dchen, Ehrenmorde und die Todesstrafe bei Abfall vom Glauben f\u00fcr religi\u00f6ses Brauchtum halten. Deswegen: Hut ab vor dem K\u00f6lner Gericht, das die Beschneidung an Kleinkindern als das deklariert, was sie ist \u2013 ein Straftatbestand!<br \/>\nDr. Josef Leifert, Freiburg<br \/>\n<strong>Statt sachlichem Dialog die Holocaust-Keule<\/strong><br \/>\nEs widert mich an, die \u00c4u\u00dferungen des Rabbiners Pinchas Goldschmidt zu lesen. Es hat Jahrhunderte gedauert, bis sich der Humanismus in Europa durchgesetzt hat. Und jetzt kommen streng religi\u00f6s denkende Menschen daher und wollen unsere westliche Gesellschaft wieder ins Mittelalter zur\u00fcckdr\u00e4ngen? Wie viele Menschen sind auf dem Weg zum Humanismus umgekommen? Das Ergebnis aus der Geschichte ist die Trennung von Religion und Staat, daraus folgert zwingend ein Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Kann man davon ausgehen, dass einem S\u00e4ugling oder Kind klar ist, was die Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft bedeutet? Und dann diese Bemerkung und Drohung mit dem Holocaust: einfach widerlich, statt sachlicher Auseinandersetzung die Holocaust-Keule! Ich habe keinerlei Interesse an der Wiederholung des tiefsten Mittelalters.<br \/>\n26.7.2012, Ulrich Lanzen, Herrischried<\/p>\n<p><strong>Wollen wir das wirklich in unserem Staat?<\/strong><br \/>\nDer Vergleich des K\u00f6lner Beschneidungsurteils mit dem Holocaust ist eine Beleidigung all derjenigen Menschen, die unter dem Holocaust leiden oder sogar sterben mussten. Ein anderer Gesichtspunkt: Wenn ein Rechtsstaat die Beschneidung von minderj\u00e4hrigen Knaben toleriert, die selber nicht wirksam in den operativen Eingriff einwilligen k\u00f6nnen, muss er konsequenterweise, um den Gleichheitsgrundsatz nicht zu verletzen, der Beschneidung von M\u00e4dchen, welche in manchen Kulturen \u00fcblich ist, auch zustimmen. Wollen wir das wirklich in unserem Staat?<br \/>\nDr. Hans Ulrich Gottesleben, Emmendingen , 26.7.2012<br \/>\n<strong>Philosophisch mit Kant gegen ein Diktat der Geburt und f\u00fcr eine offen gehaltene Selbstbestimmung der Babys<\/strong>Ausgerechnet Immanuel Kant, der Anwalt einer praktischen Vernunft, die der Schwarzseherei unverd\u00e4chtig, aber um so mehr der Freiheit des Selbstbestimmungsrechtes zugeneigt war, hat es nahegelegt, von einem &#8222;Diktat der Geburt&#8220; zu sprechen. &#8222;Ich kann niemand nach meinen Begriffen von Gl\u00fcckseligkeit wohl tun, indem ich ihm ein Geschenk aufdringe.&#8220; Den Akt der Zeugung m\u00fcsse man deswegen &#8222;als einen solchen ansehen, wodurch wir eine Person ohne ihre Einwilligung auf die Welt gesetzt und eigenm\u00e4chtig in sie her\u00fcber gebracht haben&#8220;. Gerade deswegen aber d\u00fcrfen die Eltern ihre Kinder nicht als ihr&#8220;Gem\u00e4chsel&#8220;, ihr &#8222;Machwerk&#8220; oder &#8222;Eigentum&#8220; ansehen, im Gegenteil: F\u00fcr ihre Tat liegt auf den Eltern die Verbindlichkeit, ihre unm\u00fcndigen Kinder so fr\u00fch wie m\u00f6glich zur M\u00fcndigkeit zu bef\u00e4higen und die m\u00fcndig gewordenen unverz\u00fcglich in ihre Freiheit als Weltb\u00fcrger zu entlassen. Allein diese Freiheit kompensiert das Diktat der Geburt. F\u00fcr alle Formen der Aus\u00fcbung der elterlichen Gewalt zumal in religi\u00f6sen Fragen obliegt es deswegen den Gebern des Lebens, das Ausma\u00df der Fremdbestimmung \u00fcber ihre Kinder m\u00f6glichst klein und ihre k\u00fcnftige Selbstbestimmung m\u00f6glichst offen zu halten. Ja, die Bef\u00e4higung zur M\u00fcndigkeit bis hin zur Respektierung und Ermunterung der &#8222;nat\u00fcrlichen Dissidenz des Kindes&#8220; (so der Jaspers-Sch\u00fcler Hans Saner) ist Teil jener Freiheitspflicht, die auf den Gebern des Lebens liegt.\u00a0\u00a0 &#8230;<br \/>\nAlles vom Freiburger\u00a0Ludger L\u00fctkehaus vom 28.7.2012 bitte lesen au<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/koelner-beschneidungsurteil-wirft-prinzipielle-fragen-auf\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/koelner-beschneidungsurteil-wirft-prinzipielle-fragen-auf<\/a><\/p>\n<div><strong>Unn\u00f6tig vorauseilende Bekenntnisfestlegung der unm\u00fcndigen Kinder<\/strong><br \/>\nPeter Sloterdijk hat in diesem Zusammenhang mit einer gewissen sarkastischen \u00dcberspitzung, aber nicht unbegr\u00fcndet, die &#8222;Weitergabe-Institutionen&#8220;, die &#8222;Tauf-, die Religionsnationen&#8220; als geschlossene Entbindungsanstalten bezeichnet. In der Tat: Sie sorgen f\u00fcr eine unn\u00f6tig vorauseilende Bekenntnisfestlegung der unm\u00fcndigen Kinder.<br \/>\nCharles David, 28.7.2012<\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Beschneidung und Blut<\/strong><br \/>\nL\u00e4sst man in Deutschland dann auch die Praktiken eines Rabbi Romi Cohn zu, der nach der Beschneidung das Blut des Kindes, dass am Penis austritt, mit seinem Mund (!) aufsaugt? Der gute Mann ist davon \u00fcberzeugt, dass erst das saugen am Penis das Ritual der Beschneidung vervollst\u00e4ndigt. Andere Leute w\u00fcrden das Gef\u00e4ngnis von innen ansehen, wenn sie anfangen an Penissen von S\u00e4uglingen zu saugen, aber ist es ein (schwachsinniger) religi\u00f6ser Ritus ist alles erlaubt.\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/beschneidung-in-new-york-der-kampf-des-rabbis-11908568.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #810081;\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/beschneidung-in-new-york-der-kampf-des-rabbis-11908568.html<\/span><\/a><br \/>\n4.10.2012, Tom N\u00fctten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FGM: Legalize it<\/strong><\/p>\n<p>Ein Mohamed Khalil hat k\u00fcrzlich einen Aufsatz ver\u00f6ffentlicht, in dem er versucht, nachzuweisen, dass weibliche Genitalverst\u00fcmmelung \u00a0\u00fcberhaupt keine negativen Folgen habe und deshalb zumindest die in der sunnitisch-islamischen Welt praktizierte \u201cSunnat&#8220;-Form, dieses Eingriffs legalisiert werden sollte. \u00a0Ausdr\u00fccklich nimmt er dabei auf die m\u00e4nnliche Beschneidung Bezug. &#8230;..<br \/>\nAlles vom 5.11.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/jungle-world.com\/jungleblog\/1928\/\">https:\/\/jungle-world.com\/jungleblog\/1928\/<\/a><\/p>\n<p>Weibliche Genitalverst\u00fcmmelung (Female Genital Mutilation, FGM) oder auch Weibliche Genitalbeschneidung (Female Genital Cutting,FGC) genannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>70 Prozent der Deutschen lehnen Beschneidungsgesetz ab<\/strong><\/p>\n<p>70 Prozent der Deutschen lehnen das vor rund zwei Wochen vom Bundestag mit gro\u00dfer Mehrheit beschlossene Gesetz zur Beschneidung von Jungen ab. Das ergab laut einer Vorabmeldung der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8220; eine repr\u00e4sentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Vereins Mogis (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren).\u00a0Lediglich 24 Prozent der 1000 am 18. und 19. Dezember Befragten halten das Gesetz f\u00fcr richtig. Die Regelung f\u00fcr religi\u00f6s motivierte Beschneidungen, wie sie in der j\u00fcdischen und islamischen Kultur \u00fcblich sind, wurde 12.12.2012 von 434 Abgeordneten im Bundestag gebilligt, 100 stimmten dagegen, 43 enthielten sich.<br \/>\nAlles vom 22.12.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/studie-mehrheit-der-deutschen-gegen-beschneidungsgesetz-a-874473.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/studie-mehrheit-der-deutschen-gegen-beschneidungsgesetz-a-874473.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcner tritt wegen Beschneidungsgedicht zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Der\u00a0nieders\u00e4chsische Landtagskandidat der Gr\u00fcnen Ulf Dunkel wettert in einem Gedicht gegen die Beschneidungspraxis von Juden und Muslimen &#8211; und wird daf\u00fcr scharf kritisiert. Jetzt zieht er die Konsequenzen. Er werde im Fall eines Wahlsiegs auf sein Mandat verzichten. &#8230; Alles vom 31.12.2012 lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruenen-landtagskandidat-rueckzug-nach-beschneidungsgedicht-a-875217.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruenen-landtagskandidat-rueckzug-nach-beschneidungsgedicht-a-875217.html<\/a><\/p>\n<p><em>Ulf Dunkel: Gedicht zur Abschaffung der Menschenrechte f\u00fcr Jungen in Deutschland<\/em><br \/>\n<em>Wetzt das Messer, singt ein Lied,<\/em><br \/>\n<em>Ab die Vorhaut von dem Glied.<\/em><br \/>\n<em>Kinder k\u00f6nnen sich nicht wehren,<\/em><br \/>\n<em>darum m\u00fcssen sie uns ehren.<\/em><br \/>\n<em>Wir verst\u00fcmmeln, wir beschneiden<\/em><br \/>\n<em>Recht und Vorhaut; allen beiden<\/em><br \/>\n<em>muss man hier den Garaus machen,<\/em><br \/>\n<em>denn wir steh\u2019n auf solche Sachen.<\/em><br \/>\n<em>Und ihr Schreien hilft so wenig,<\/em><br \/>\n<em>denn wer festh\u00e4lt, ist der K\u00f6nig.<\/em><br \/>\n<em>Wir bestimmen, was hier Recht.<\/em><br \/>\n<em>Wer dagegen ist, ist schlecht.<\/em><br \/>\n<em>Gr\u00fcnde sind uns ganz egal,<\/em><br \/>\n<em>der Verstand, der kann uns mal.<\/em><br \/>\n<em>Bist Du f\u00fcr ein intaktes Glied,<\/em><br \/>\n<em>so bist Du gleich Antisemit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ich kann es hier nur noch mal f\u00fcr alle wiederholen:<\/strong><br \/>\nEs gibt an einem gesunden Kind nichts abzuschneiden au\u00dfer Haare und N\u00e4gel. Weder durch die Eltern noch durch sonst Jemanden. Es gibt auch keine Recht dazu. Alles andere ist religi\u00f6ser Humbug. Mit diesem Humbug kann man sich alles zu Recht biegen. Immer schon. Und das wird auch so bleiben. Aber Niemand kann von mir verlangen, dass ich dem auch noch zuzustimmen habe, weil es so viele immer schon tun.<br \/>\n23.12.2012, Arnold Voss<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Religion &gt;EineWelt\u00a0&gt;Kinder &gt;Beschneidung 2.000 muslimische M\u00e4dchen in Deutschland mit Genitalverst\u00fcmmelung\u00a0(15.12.2020) FGM \u201cnur\u201d 68.000 mal in Deutschland\u00a0(28.6.2020) #Schwedische Provinz verweigert Zulassung ritueller Beschneidung (29.12.2013) Kindesmisshandlung am J\u00fcdischen Krankenhaus Berlin (29.11.2013) Gr\u00fcner tritt wegen Beschneidungsgedicht zur\u00fcck (31.12.2012) 70 Prozent der Deutschen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/beschneidung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":274,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5866","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5866"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5866\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85822,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5866\/revisions\/85822"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}