{"id":57774,"date":"2015-11-24T19:22:03","date_gmt":"2015-11-24T18:22:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=57774"},"modified":"2026-02-03T21:38:56","modified_gmt":"2026-02-03T20:38:56","slug":"mindestlohn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/","title":{"rendered":"Mindestlohn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">Soziales<\/a> &gt;<a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soziales\/arbeit\/\">Arbeit<\/a> &gt;<a title=\"Lohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">Lohn<\/a> &gt;Mindestlohn<\/p>\n<div id=\"attachment_57099\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/waldrand-herbstlaub-pan151025\/\" rel=\"attachment wp-att-57099\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-57099\" class=\"size-full wp-image-57099\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/waldrand-herbstlaub-pan151025.jpg\" alt=\"Waldrand im farbigen Herbstlaub bei Freiburg am 26.10.2015\" width=\"639\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/waldrand-herbstlaub-pan151025.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/waldrand-herbstlaub-pan151025-180x69.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-57099\" class=\"wp-caption-text\">Waldrand im farbigen Herbstlaub bei Freiburg am 26.10.2015<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Wenn Arbeit nivelliert wird &#8211; Beispiel Mindestlohn (31.1.2026)<\/li>\n<li>Nachrechnen lohnt sich: Bringt Arbeit zum Mindestlohn wirklich mehr als B\u00fcrgergeld? (19.8.2025)<\/li>\n<li>Mindestlohn: arbeitsmarktpolitisches, nicht sozialpolitisches Instrument (6.7.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">Arbeitskr\u00e4ftemangel: Deutschland funktioniert nicht mehr \u2013 B\u00fcrgergeld<\/a> (20.10.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buergergeld-ersetzt-hartz-iv\/\">B\u00fcrgergeld ersetzt Hartz IV<\/a>\u00a0(1.10.2022)<\/li>\n<li><a title=\"Lohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">Lieferando, Kuriere \u2013 prek\u00e4re Jobs bei Service-Unternehmen<\/a>\u00a0 (25.4.2020)<\/li>\n<li>Wie der Dorfladen in Wies gegen den Mindestlohn k\u00e4mpft (22.12.2015)<\/li>\n<li>80% der Fl\u00fcchtlinge ohne Berufsausbildung &#8211; Mindestlohn? (24.11.2025)<\/li>\n<li><a title=\"Lohn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/\">Spahn fordert Aussetzung des Mindestlohns f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge<\/a> (21.11.2015)<\/li>\n<li><a title=\"Job\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/job\/\">Mindestlohn (M\u00fcnchen = Zittau) alleine bringt nichts?<\/a> (1.1.2015)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Arbeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/\">Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/buergergeld\/\">Buergergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichmacherei\/\">Gleichmacherei<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Job\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/job\/\">Job<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration-Maenner\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-maenner\/\">Migration-Maenner<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Arbeit nivelliert wird &#8211; Beispiel Mindestlohn<\/strong><br \/>\n&#8230; Diese Denkweise bleibt nicht in der Schule. Sie wandert weiter. Ins Studium, das zunehmend verschult wird, damit niemand scheitert. In den Arbeitsmarkt, der Unterschiede nicht mehr sauber abbilden soll. Und irgendwann steht man in einem Betrieb und fragt sich, warum Berufseinsteiger fast genauso viel verdienen wie Menschen mit Jahrzehnten an Erfahrung. Und warum Letztere sich fragen, wof\u00fcr sie das alles eigentlich gemacht haben.<\/p>\n<p>Der Mindestlohn ist daf\u00fcr ein dankbares Beispiel. Politisch verkauft als Akt der Gerechtigkeit, praktisch ein grobes Instrument. Eine Zahl f\u00fcr alles. Egal ob hochkonzentrierte Verantwortung, egal ob k\u00f6rperlich oder psychisch belastende Arbeit, egal ob einfache, schnell ersetzbare T\u00e4tigkeit. Eine Stunde ist eine Stunde. Gleich ist gleich.<\/p>\n<p>Nur denkt der Markt anders. Und der Kunde auch. Wenn das Essen im Restaurant deutlich teurer wird, geht man seltener hin. Nicht aus Protest, sondern aus Vernunft. Wenn der Friseur zum Luxus wird, greift man zur Schermaschine. Wenn die Reinigung zu teuer wird, erledigt man es selbst. Und wenn sich das alles nicht mehr tr\u00e4gt, verschwindet der Job. Nicht spektakul\u00e4r, sondern leise. Weniger Stunden. Mehr Druck. Oder gar nicht mehr.<\/p>\n<p>Und dann wundert man sich. \u00dcber Schwarzarbeit. \u00dcber Subunternehmerketten. \u00dcber Betriebe, die aufgeben, obwohl sie wirtschaftlich sauber gearbeitet haben. \u00dcber Wertsch\u00f6pfung, die zwar noch existiert, aber immer weniger dort ankommt, wo sie eigentlich entstehen sollte. Auch das ist kein Zufall. Es ist die logische Folge davon, dass man Unterschiede nicht mehr aushalten will.<br \/>\n3.2.2026<br \/>\n&#8230; Alles vom 31.1.2026 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gleichheit\/gleichmacherei\/\">Patrick Peschl<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wenn_alle_alles_koennen_sollen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wenn_alle_alles_koennen_sollen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HCgkjX1tpiE\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HCgkjX1tpiE<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wenn_alle_alles_koennen_sollen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/achgut_hoeren_wenn_alle_alles_koennen_sollen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachrechnen lohnt sich: Bringt Arbeit zum Mindestlohn wirklich mehr als B\u00fcrgergeld?<\/strong><br \/>\nvon Albrecht K\u00fcnstle<br \/>\nIn einem Artikel des SPD-nahen \u201cRedaktionsnetzwerks Deutschland\u201d in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/bz\/\">\u201cBadischen Zeitung\u201d (BZ)<\/a> vom 14. August 2025, erschienen unter dem Titel \u201eMindestlohn bringt mehr als B\u00fcrgergeld\u201c, versuchen die regierungsh\u00f6rigen Propaganda-\u201cFaktenchecker\u201d vom Dienst zum x-ten Mal vorzurechnen, dass sich Arbeit gegen\u00fcber Nichtstun \u2013 sprich: dem Bezug von B\u00fcrgergeld \u2013 in Deutschland deutlich lohnen und rechnen w\u00fcrde, und das sogar schon zum Mindestlohn. In drei Beispielsf\u00e4llen wurde versucht vorzurechnen, dass die Arbeitseinkommen h\u00f6her sind als das B\u00fcrgergeld. Das allerdings ist eine von niemandem bestrittene Binsenweisheit; die Frage ist, um wieviel h\u00f6her \u2013 und hier liegt das Problem. Denn die Frage, ob es sich f\u00fcr diese Differenz lohnt, jeden Morgen aufzustehen und zu malochen, haben Millionen Menschen f\u00fcr sich mit Nein beantwortet.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen die Bezieher von B\u00fcrgergeld anscheinend besser rechnen \u2013 f\u00fcr sie ist n\u00e4mlich nur entscheidend, wieviel mehr sie je Arbeitsstunde bekommen, wenn sie arbeiten. Und das geschieht, indem man das m\u00f6gliche Mehreinkommen mit Arbeit durch (bei einer angenommenen 38-Stunden-Woche zu leistende) 165 Monatsarbeitsstunden teilt. Was verbleibt, ist die sogenannte \u201cLohnabstandsgrenze\u201d zum faktischen bedingungslosen Grundeinkommen alias B\u00fcrgergeld \u2013 und die ist marginal. Interessant ist, dass am selben Datum der BZ-Ver\u00f6ffentlichung abends in der ARD-\u201cTagesschau\u201d ein Wirtschaftsvertreter exakt meine nachfolgende Rechnung aufmachte, die daraufhin aber kein einziges Mal in den Nachrichten wiederholt wurde. Weil die BZ meinen Leserbrief ablehnte \u2013 und sogar am 16. August mit einem gro\u00dfformatigen Interview mit dem Direktor des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) Bernd Fitzenberger nachlegte \u2013, sei dessen Inhalt nachfolgend wiedergegeben.<\/p>\n<p>Ich schrieb an die Zeitung, bezogen auf dort aufgef\u00fchrte drei Beispielrechnungen: \u201cIm Fallbeispiel 1 verbleiben mit einer errechneten Differenz von 500 Euro, wenn man zum Mindestlohn arbeiten geht, statt B\u00fcrgergeld zu beziehen. Teilt man diesen Mehrverdienst jedoch durch 165 Arbeitsstunden, bleiben ganze 3,03 Euro pro Stunde. Im Beispiel 2 waren es 4,54 Euro und im Beispiel 3 auch nur 4,00 Euro effektive Stundenverg\u00fctung. Rei\u00dft sich daf\u00fcr jemand den A\u2026 auf? Was noch unterschlagen wird: Nehmen wir an, die Pendlerkosten betragen im Monat 60 Euro. Daf\u00fcr muss man brutto etwa 100 Euro verdienen. Teilt man diese ebenfalls durch die 165 Stunden im Monat, dann sind die obigen Stunden-Betr\u00e4ge noch einmal um 60 Cent zu reduzieren. W\u00fcrden die Verfasser solcher Auftragsstudien f\u00fcr 2,40 Euro oder 3,94 Euro die Stunde fr\u00fchmorgens aufstehen und zur Arbeit fahren, und das \u2019nicht nur zur Sommerzeit, sondern auch im Winter, wenn es schneit\u2018? Auch wenn die \u00fcberwiegend nichtdeutschen Bezieher von B\u00fcrgergeld und solche mit Migrationsherkunft weniger gut sprechen k\u00f6nnen: Rechnen rechnen k\u00f6nnen sie!\u201d<\/p>\n<p>Soweit mein \u2013 unver\u00f6ffentlichter \u2013 Leserbrief an diese \u201eQualit\u00e4tszeitung\u201c. Was zus\u00e4tzlich Kopfsch\u00fctteln ausl\u00f6sen muss: Deutschland wirbt im Ausland weiter f\u00fcr das B\u00fcrgergeld \u2013 wenn auch nun nicht mehr auf Arabisch (au\u00dfer in M\u00fcnchen, und das sogar mit Pal\u00e4stina-Flagge!). Asterix und Obelix pflegten zu sagen: \u201eDie spinnen, die R\u00f6mer!\u201c \u00c4hnliches scheint heute \u00fcber uns Deutsche zu kursieren. Was ebenso irrwitzig erscheint: \u201eEin riesiger b\u00fcrokratischer Aufwand\u201c meint das IAB zu der Forderung, den Ukrainern Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz statt B\u00fcrgergeld zu gew\u00e4hren. Wenn aber die Finanzierung der Leistungen f\u00fcr Asylbewerber so b\u00fcrokratisch ist, warum schafft man sie nicht ab? Die dadurch entlasteten B\u00fcrokratinnen und B\u00fcrokraten k\u00f6nnte man als Fachkr\u00e4fte woanders wahrlich besser brauchen.<\/p>\n<p>Zwar wird auch von den Mainstreammedien teilweise einger\u00e4umt, das Lohnabstandsgebot werde tats\u00e4chlich verletzt und das B\u00fcrgergeld verhindere den Anreiz, eine Besch\u00e4ftigung aufzunehmen. Doch hier macht es sich die SPD einfach, indem sie das als Rechtfertigung hernimmt, einen noch h\u00f6heren Mindestlohn zu fordern. Es ist die klassische Kaminsteigermethode: Wenn der Mindestlohn hochgesetzt ist, folgt die \u201eAnpassung\u201c des B\u00fcrgergeldes \u2013 so lange, bis das F\u00fcllhorn endlich versiegt.<br \/>\nDas Wohngeld tut sein \u00dcbriges: Die Hilfen f\u00fcr Mieten und Heizung \u2013 als Erg\u00e4nzung des B\u00fcrgergeldes \u2013 steigen und steigen, bis alles kollabiert. Es ergeht diesem Sozialstaat so wie Ikarus in der griechischen Mythologie, der \u00fcberm\u00fctig wurde und so hoch hinaufstieg, dass die Sonne das Wachs seiner Fl\u00fcgel schmolz, woraufhin sich die Federn l\u00f6sten und er abst\u00fcrzte \u2013 plumps! Aber nein, so etwas kann uns doch in Deutschland nicht passieren\u2026 Denn zumindest unser Wirtschafts-Ikarus hebt bekanntlich schon jahrelang nicht mehr ab.<br \/>\n19.8.025, Albrecht K\u00fcnstler , <a href=\"mailto:kuenstle.a@gmx.de\">kuenstle.a@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mindestlohn: arbeitsmarktpolitisches, nicht sozialpolitisches Instrument<\/strong><br \/>\nDer Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld, seit 2010 als wissenschaftlicher Berater Teil der Kommission, \u00e4u\u00dfert sich nun nach Abschluss der internen Gespr\u00e4che auch \u00f6ffentlich und r\u00e4umt mit einem Mythos auf: &#8222;Der Mindestlohn ist als ein arbeitsmarktpolitisches Instrument eingef\u00fchrt worden, nicht als ein sozialpolitisches. Es geht nicht darum, dass er vor Armut sch\u00fctzt. \u201c<br \/>\nAuch der D\u00fcsseldorfer Wettbewerbs\u00f6konom Justus Haucap bemerkt, dass dem Mindestlohn keine sozialpolitische Wirkung zugeschrieben werden sollte: &#8222;Diese Idee eines passgenauen Lohns, damit wirklich jeder davon leben kann, ohne auf Sozialleistungen angewiesen zu sein, w\u00fcrde zu solch einer Lohnh\u00f6he f\u00fchren, dass das wahrscheinlich zu gravierender Arbeitslosigkeit f\u00fchren w\u00fcrde. \u201c<br \/>\n6.7.2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie der Dorfladen in Wies gegen den Mindestlohn k\u00e4mpft<\/strong><br \/>\nKeine 700 Einwohner hat <a title=\"Haeg-Ehrsberg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/haeg-ehrsberg\/\">Wies im Kleinen Wiesental<\/a> \u2013 und einen Dorfladen. Dieser steht auf der Kippe, weil die Mitarbeiter den Mindestlohn erhalten sollen. Den wollen sie aber gar nicht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.12.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wie-der-dorfladen-in-wies-gegen-den-mindestlohn-kaempft\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wie-der-dorfladen-in-wies-gegen-den-mindestlohn-kaempft<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Dorfladen Wies<\/strong><br \/>\nDem Bundes-Arbeitsministerium in Berlin hat Dieter Miss Folgendes geschrieben: &#8222;Wir fragen uns, ob hier beim Zwang zum Nehmen des Mindestlohns nicht h\u00f6her stehende Gesetze wie die Freiheitsrechte laut Grundgesetz und das Recht auf freie Entfaltung der Pers\u00f6nlichkeit verletzt werden?&#8220;<br \/>\n20 Mitarbeiter sind in Wies unentgeltlich bei der Warenlieferung und anderen Aufgaben dieser Art t\u00e4tig, 4 weitere leisten den Dorfladen-Taxidienst ebenfalls unentgeltlich. Auch 3 Leute im Vorstand und 2 im Generationentreff erhalten kein Geld. Lediglich 9 Mitarbeiter im &#8222;Kern-Team&#8220; des Ladens bekommen 6 Euro Lohn\/Stunde (davon liegen 8 Personen unterhalb von 450 Euro\/Monat).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>80% der Fl\u00fcchtlinge ohne Berufsausbildung &#8211; Mindestlohn?<\/strong><br \/>\nUnter den Arbeitslosen aus den wichtigsten Asylherkunftsl\u00e4ndern haben 80 Prozent keine Berufsausbildung, berichtet die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit. Viele sind jedoch bereit, einfache Arbeiten zu verrichten, denn sie wollen rasch Geld in die Heimat \u00fcberweisen, wo die Familien h\u00e4ufig f\u00fcr Flucht und Schlepper die letzten Reserven zusammengekratzt hatten. &#8230;<br \/>\nAlles vom 24.11.2015 lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/uebertragung-von-mindestlohn-ausnahmen-auf-fluechtlinge-13929123.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/uebertragung-von-mindestlohn-ausnahmen-auf-fluechtlinge-13929123.html<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Mehr als ein Drittel der Arbeitslosen in Deutschland hat ausl\u00e4ndische Wurzeln, drei Viertel davon erhalten Hartz IV! &#8211; so die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n<p><strong>Mindestlohn konterkariert Integration<\/strong><br \/>\nDer Lohn ist der Preis f\u00fcr Arbeit. Bekanntlich ist der Preis abh\u00e4ngig von Angebot und Nachfrage. Ceteris paribus bedeutet dies, dass ein gro\u00dfes Angebot zu einem niedrigen Preis und eine hohe Nachfrage zu einem hohen Preis f\u00fchrt. Gibt es, wie bei den Fl\u00fcchtlingen der Fall, ein gro\u00dfes Angebot an Arbeitskr\u00e4ften, welches auf eine konstant gro\u00dfe Arbeitsmenge trifft, sinkt der Preis, also der Lohn. Der Markteingriff namens &#8222;Mindestlohn&#8220; f\u00fchrt zu einem Ungleichgewicht, genannt Arbeitslosigkeit. Ein Mindestlohn auch f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge konterkariert damit den Integrationsgedanken und erschwert das Finden einer Arbeitsstelle. Ein B\u00e4rendienst f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge. Aber hatte der Intergrationsgedanke jemals eine Chance, wenn er gegen Ideologien anzutreten hatte?<br \/>\n24.11.2015, Robert Wochner<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Mindestlohn kostet immer mehr<\/strong><br \/>\nDie Beibehaltung der Mindestlohngrenze auch f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge offenbart &#8211; und versch\u00e4rft &#8211; allerdings ein &#8222;altes&#8220; Problem. Die soziale Errungenschaft des Mindestlohns gab es nicht umsonst. Er erfordert die Bereitschaft der Allgemeinheit zur \u00f6ffentlichen Alimentierung derjenigen, die zum Mindestlohn nicht mehr rentabel besch\u00e4ftigt werden k\u00f6nnen. Die Kosten dieser Bereitschaft sind bisher anscheinend nicht ins \u00f6ffentliche Bewusstsein ger\u00fcckt. Mit den Fl\u00fcchtlingen treten sie deutlich zutage und bekommen gleichzeitig ganz andere Ausma\u00dfe. Damit kommen die Protagonisten des Mindestlohns nicht mehr drum herum, zu tun, was sie bisher tunlichst vermieden haben: Diese Kosten klar zu benennen. Das spricht nicht gegen den Mindestlohn. Aber wenn wir an ihm festhalten wollen, kommen wir an der Auseindersetzung mit seiner pekuni\u00e4ren &#8211; und im Falle der Fl\u00fcchtlinge sozialen &#8211; Kehrseite nicht vorbei.<br \/>\n24.11.2015, Guido Wirtz<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Fl\u00fcchtlingswelle nutzt Lohndr\u00fcckern und Miethaien<\/strong><br \/>\nPolitik und Wirtschaft verkauften die Masseneinwanderung als eine tolle Sache gegen &#8222;demografischen Wandel&#8220; und &#8220; Fachkr\u00e4ftemangel&#8220;. Alles L\u00fcge! Jeder echte Arbeitnehmer kennt die Wahrheit: Gesucht wurden Lohndr\u00fccker und Objekte der Asylindustrie &#8211; vom Sozialarbeiter \u00fcber den Rechtsanwalt bis zum Unterkunftsbetreiber. Gerade die &#8222;linke&#8220; Parteien haben ihre ehemaligen W\u00e4hler verraten, und Merkel begeht den Rechtsbruch nicht aus&#8220;Menschlichkeit&#8220;, sondern weil er wirtschaftlich Lohndr\u00fcckern und Miethaien nutzt.<br \/>\n24.11.2015, Stephan Zieriacks<\/p>\n<p>In HEUTE wurde soeben ein junger Mann aus Eritrea vorgestellt, seit 4 Jahren in Deutschland, macht jetzt ein Praktikum. Bis dieser seine ersten Euro selbst verdient, bzw. sich von seinem eigenen Lohn selbst ern\u00e4hren kann vergehen weitere zwei bis drei Jahre. Wahrscheinlich am Existenzminimum. Bis dahin hat dieser junge Mann ca. 80.000 \u20ac aus der Gemeinschaftskasse gekostet. Die wird er nie an die Gemeinschaft auch nur ann\u00e4hernd zur\u00fcckzahlen. Im Gegenteil: Sollte er tats\u00e4chlich bis zum Rentenalter seinen Unterhalt selbst erwirtschaften, wird es f\u00fcr eine Rente kaum reichen. Also springt wieder die Gesellschaft ein. Ich empfehle meinen Kindern und Enkelkindern sich in einem osteurop\u00e4ischen Land mit konservativen Wertvorstellungen niederzulassen.<br \/>\n24.11.2015, Claudia Roller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Soziales &gt;Arbeit &gt;Lohn &gt;Mindestlohn Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Wenn Arbeit nivelliert wird &#8211; Beispiel Mindestlohn (31.1.2026) Nachrechnen lohnt sich: Bringt Arbeit zum Mindestlohn wirklich mehr als B\u00fcrgergeld? (19.8.2025) Mindestlohn: arbeitsmarktpolitisches, nicht sozialpolitisches Instrument (6.7.2025) Arbeitskr\u00e4ftemangel: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/lohn\/mindestlohn\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":11759,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-57774","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/57774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57774"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/57774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145268,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/57774\/revisions\/145268"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/11759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}