{"id":56777,"date":"2015-10-06T12:44:35","date_gmt":"2015-10-06T10:44:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=56777"},"modified":"2025-08-27T13:44:44","modified_gmt":"2025-08-27T11:44:44","slug":"einwanderungsland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/einwanderungsland\/","title":{"rendered":"Einwanderungsland"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a> &gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> &gt;<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> &gt;Einwanderungsland<\/p>\n<div id=\"attachment_56735\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bauernhof\/bickenreute\/bickenreute3mauer-pan151003\/\" rel=\"attachment wp-att-56735\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-56735\" class=\"size-full wp-image-56735\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/bickenreute3mauer-pan151003.jpg\" alt=\"Natursteinmauer mit Treppe in Kirchzarten-Bickenreute am Nationalfeiertag 3.10.2015\" width=\"639\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/bickenreute3mauer-pan151003.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/bickenreute3mauer-pan151003-180x69.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-56735\" class=\"wp-caption-text\">Natursteinmauer mit Treppe in Kirchzarten-Bickenreute am Nationalfeiertag 3.10.2015<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsbuergerschaft\/\">Syrien, Afghanistan, Eritrea: 98 Prozent der Migranten, die seit 2013 kamen, streben Einb\u00fcrgerung an<\/a> (27.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pro-asyl-konzern-pro-migration\/\">Pro-Asyl Konzern Pro-Migration<\/a>\u00a0(10.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/\">Kindergrundsicherung: Deutschland verw\u00f6hnt seine Migranten und schafft so Anreize f\u00fcr noch mehr Einwanderung<\/a>\u00a0(1.9.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">Welche Fachkraft w\u00e4re so doof, nach Deutschland zu kommen?<\/a>\u00a0(9.8.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/zuwanderer\/\">Sandra Kostner: Humankapitalbasierte Migrationspolitik<\/a>\u00a0(3.5.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsbuergerschaft\/\">Doppelstaatsb\u00fcrgerschaft \u2013 Der Denkfehler der identit\u00e4ren Linken<\/a> (20.12.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/aufnahmefaehigkeit-migration\/\">Aufnahmef\u00e4higkeit \u2013 Migration<\/a>\u00a0(3.12.2022)<\/li>\n<li><a title=\"Germany\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/germany\/\">Ich, der privilegierte Italiener. Evviva la Germania!<\/a>\u00a0(29.6.2020)<\/li>\n<li><a title=\"UN-Fl\u00fcchtlingspakt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/un-fluechtlingspakt\/\">Resettlement gem\u00e4\u00df Migrationspakt wird besonders Deutschland grundlegend \u00e4ndern<\/a>\u00a0(21.12.2019)<\/li>\n<li>Einwanderungsland Kanada &#8211; Zuwanderungsland Deutschland (23.10.2016)<\/li>\n<li>Deutschland ist Nationalstaat\/Sozialstaat, kein Einwanderungsland (19.8.2016)<\/li>\n<li>Deutschland als Einwanderungsland &#8211; ist das \u00fcberhaupt Volkes Wille? (9.10.2015)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Asyl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/\">Asyl<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Deindustrialisierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/deindustrialisierung\/\">Deindustrialisierung<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Einwanderungsgesetz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/einwanderungsgesetz\/\">Einwanderungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlinge-Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-islam\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/germany\/\">Germany<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migrationsindustrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/migrationsindustrie\/\">Migrationsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Meta-Ebene-Gesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/meta-ebene-gesellschaft\/\">Meta-Ebene-Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration-Internet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-internet\/\">Migration-Internet<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">Nationalismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Sozialstaat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/sozialstaat\/\">Sozialstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsbuergerschaft\/\">Staatsbuergerschaft<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir brauchen den Inneren Frieden. Und den kann kein Einwanderungsland ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/einwanderungsgesetz\/\">Einwanderungsgesetzgebung<\/a> bewahren bzw. erreichen.<br \/>\nDie deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/asyl\/asylrecht\/\">Asylgesetze<\/a> taugen nicht als Einwanderungsgesetze und waren auch niemals als solche gedacht.<br \/>\n===========================================================<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Einwanderungsland Kanada &#8211; Zuwanderungsland Deutschland<\/strong><br \/>\nDie USA, Kanada und Australien sind klassische Einwanderungsl\u00e4nder. Deutschland ist hingegen das prominenteste Zuwanderungsland der Welt; prominent deshalb, weil es statistisch gesehen mehr Migranten als die USA aufnimmt. Allein Hamburg nimmt pro Jahr die H\u00e4lfte der Zahl von Migranten auf, die die USA in einem Jahr aufnimmt. Doch warum ist Deutschland kein Einwanderungs-, sondern ein Zuwanderungsland?<br \/>\nDer Unterschied zwischen beiden Bestimmungen besteht im Folgenden: Ein Einwanderungsland ist eines, das \u201eM\u00f6chtegern-Migranten\u201c nach Bedarf aussucht und erst in einem rechtstaatlichen Verfahren unter der Voraussetzung aufnimmt, dass diese Citoyen\/ Citizen werden (das ist etwas anders als der Staatsb\u00fcrger im Deutschen), also in ein Gemeinwesen als Individuen eingegliedert werden.<br \/>\nIm Gegensatz zur obigen Bestimmung eines Einwanderungslandes l\u00e4sst sich Deutschland als ein Zuwanderungsland einordnen, das Millionen Menschen ohne eine klare Bestimmung in sein Territorium, zum Beispiel im Rahmen einer Willkommenskultur hineinl\u00e4sst und zwar in einer auff\u00e4llig naturw\u00fcchsigen Weise. Ein Zuwanderungsland l\u00e4sst nicht nur beliebig Menschen hinein, sondern hat auch dar\u00fcber hinaus kein Policy-Konzept f\u00fcr den Umgang mit diesen Menschen beziehungsweise daf\u00fcr, wie sie in das bestehende Gemeinwesen eingegliedert werden k\u00f6nnen. &#8230;.<br \/>\nAlles von Bassam Tibi: &#8222;Humanit\u00e4re Politik ist keine Einwanderungspolitik&#8220; vom 23.10.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/Migration-humanitaere-politik-ist-keine-einwanderungspolitik\">https:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/Migration-humanitaere-politik-ist-keine-einwanderungspolitik<br \/>\n<\/a>\u00a0 \u00a0.<br \/>\nBassam Tibi pl\u00e4diert f\u00fcr eine gesteuerte Einwanderung. Die Aufnahme in die Sozialsysteme muss an Bedingungen gekn\u00fcpft sein, sonst ist die innere Sicherheit in Gefahr. Buch:<br \/>\n<em>Bassam Tibi: Europa ohne Identit\u00e4t? Europ\u00e4isierung oder Islamisierung, <\/em><br \/>\n<em>ibidem-Verlag, 522 Seiten, Oktober 2016, 19.90 Euro.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Deutschland ist Nationalstaat\/Sozialstaat, kein Einwanderungsland<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Marcel Zhu ist als 13-J\u00e4hriger nach Deutschland eingewandert. Seine Eltern gingen als chinesische Wissenschaftler nach Deutschland und Australien, um zu promovieren. Danach blieben sie in Deutschland und Australien, um sich der Forschung zu widmen. Zhu machte Abitur, studierte an einer Uni einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengang und ist inzwischen in Deutschland beruflich t\u00e4tig. Seine Sicht der Dinge ist erfrischend unabh\u00e4ngig.<\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Bei der derzeitigen Debatte um die Einwanderungspolitik in Deutschland ist mir aufgefallen, dass fast s\u00e4mtliche Vertreter der etablierten politischen Parteien und der medialen \u00d6ffentlichkeit die Meinung vertreten, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei. Als Beweis daf\u00fcr wird oft die Zahl aufgef\u00fchrt, dass inzwischen ein F\u00fcnftel der deutschen Bev\u00f6lkerung einen Migrationshintergrund aufweise. Doch was besagt der Begriff \u201eMigrationshintergrund\u201c?<i><br \/>\n<\/i><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Nach der Definition des Statistischen Bundesamts sind Personen mit Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2016):<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Zugewanderte und nicht zugewanderte Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder sowie alle nach 1955 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugewanderte Deutschen<br \/>\nAlle Deutschen mit zumindest einem nach 1955 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugewanderten Elternteil<br \/>\nDas bedeutet konkret nicht nur, dass in Deutschland geborene Kinder mit einem \u00f6sterreichischen und deutschen Elternteil, die keine eigenen Migrationserfahrungen aufweisen, als Personen mit Migrationshintergrund gelten. Das bedeutet auch, dass Millionen B\u00fcrger in Deutschland aus dem europ\u00e4ischen Kulturkreis, die in Deutschland geboren und v\u00f6llig assimiliert sind, offiziell als Migranten erfasst sind.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">In kaum einer anderen gro\u00dfen westlichen Nation ist der Begriff des Migranten so weit gefasst wie in Deutschland. Dabei ist die Zugeh\u00f6rigkeit zum deutschen Volk, von den 12 Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mal abgesehen, seit dem Fr\u00fchmittelalter vor allem durch die Annahme der deutschen Sprache und Kultur definiert. Ein Gro\u00dfteil des heutigen Ostdeutschlands und der ehemaligen Ostgebiete waren im Mittelalter durch slawische und baltische St\u00e4mme besiedelt. Im Rheinland verschmolzen keltische und Latiner mit den germanischen St\u00e4mmen zu einem Volk. Im 17. Jahrhundert wanderten zehntausende Hugenotten nach Deutschland ein, von denen wiederum viele heutige Deutsche abstammen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Binneneurop\u00e4ische Migrationen hat es also schon immer gegeben. Wer jedoch meint, dass die vielen verschiedenen Urspr\u00fcnge des deutschen Nationalstaates und des deutschen Volkes die blosse Existenz derselben in Frage stellen w\u00fcrden, der hat die Weltgeschichte nicht verstanden. S\u00e4mtliche gro\u00dfe Nationen der Welt haben n\u00e4mlich die Zugeh\u00f6rigkeit zu ihren Nationen in erster Linie durch die Annahme der Sprache und Kultur definiert. Ein erheblicher Teil der Vorfahren der heutigen Japaner stammt aus Korea und China. Trotzdem w\u00fcrde niemand in Europa auf die Idee kommen, dass Japan kein Nationalstaat w\u00e4re. Viele Koreaner haben chinesische Wurzeln. Der Norden Koreas war n\u00e4mlich lange Zeit unter der Kontrolle des Chinesischen Reiches (zur Han-Zeit bestand der Norden Koreas aus mehreren chinesischen Provinzen). Das Gleiche trifft auf Vietnam zu, welches erst in der chinesischen Song-Dynastie vor rund tausend Jahren seine Unabh\u00e4ngigkeit vom Chinesischen Reich erlangt hatte. Fakt bleibt, dass Nationalstaaten erst in der Neuzeit gebildet wurden, wobei ihre kulturellen Identit\u00e4ten schon lange zuvor entstanden waren. Die vielen europ\u00e4ischen Wurzeln der deutschen Nation machten aus Deutschland noch kein \u201eEinwanderungsland\u201c. Stattdessen haben kulturell und sprachlich nahestehende V\u00f6lker im Laufe der langen Geschichte zur Entstehung des deutschen Nationalstaats mit all seinen Facetten beigetragen.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir uns nun diejenigen Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland genauer anschauen, dann stellen fest, dass 8,54 Millionen in Deutschland lebenden Migranten im Jahre 2012 aus dem europ\u00e4ischen Kulturraum stammen (Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2012). Mit gro\u00dfem Abstand folgt an zweiter Stelle die T\u00fcrkei (2,998 Millionen), Asien\/Australien\/Ozeanien (2,6 Millionen) und der Nahost (1,64 Millionen).<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Die Mehrzahl derer mit \u201cMigrationshintergrund\u201d bis 2012 sind kulturell keine<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Wir stellen daher fest, dass die Mehrheit der Migranten in Deutschland aus dem Jahre 2012 Europ\u00e4er bzw. deren Nachkommen sind, deren Kultur und Denkweise der deutschen nahe stehen und die zum gro\u00dfen Teil wegen der kulturellen und sprachlichen N\u00e4he leicht assimiliert werden k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens in der 2. Generation dieser Einwanderer merkt man kaum noch einen Unterschied zwischen einem europ\u00e4ischen Migranten und einem autochthonen Deutschen. Dies beweist umso mehr den kulturell definierten Charakter der deutschen Nation: Wer bereit ist, die deutsche Sprache als seine Alltagssprache anzunehmen und sich an die deutsche Kultur und ihre Gepflogenheiten anzupassen, der wird von der breiten Mehrheit der Bev\u00f6lkerung als einer der ihren akzeptiert.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Wir k\u00f6nnen an dieser Stelle ein Zwischenfazit ziehen:<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n1. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Die deutsche Nation ist geschichtlich \u00fcber tausende von Jahren hinweg aus kulturell miteinander nahestehenden V\u00f6lkern entstanden.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n2. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Die deutsche Nation ist traditionell in erster Linie kulturell und sprachlich definiert.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n3. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Die deutsche Kultur ist von der christlichen Religion einerseits und von der r\u00f6misch- aufkl\u00e4rerischen-s\u00e4kularen Kultur andererseits tief gepr\u00e4gt.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n4. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Deutschland ist bislang ein kulturell vergleichsweise homogenes Land, so wie L\u00e4nder wie Japan, Kernland China oder Korea kulturell relativ homogen sind.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Jetzt komme ich auf die Frage zur\u00fcck, ob Deutschland nun ein Einwanderungsland ist oder nicht.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Merkmale der Einwanderungsl\u00e4nder<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Schauen wir uns doch die klassischen Einwanderungsl\u00e4nder wie USA, Australien oder Kanada an. Dann stellen wir folgendes fest:<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n1. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Einwanderung gilt in diesen L\u00e4ndern als Teil ihrer nationalen Identit\u00e4t.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n2. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Es sind Nationen der Einwanderer.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n3. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Diese Staaten wurden erst in der Neuzeit gegr\u00fcndet.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n4. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Einwanderer verschiedener Ethnien haben entscheidend zum Aufbau des gemeinsamen Staates beigetragen. In den USA beispielsweise hatten anglos\u00e4chsische Einwanderer noch die 13. Bundesstaaten an der Ostk\u00fcste der USA in der Fr\u00fchphase der staatlichen Bildung dominiert. Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind jedoch im Zuge der Erschlie\u00dfung der mittleren Staaten sowie der Westk\u00fcste der heutigen USA zig Millionen Deutschst\u00e4mmige in die USA eingewandert. Heute sind es nicht die Englischst\u00e4mmigen, sondern die Deutschst\u00e4mmigen, die die gr\u00f6\u00dfte Ethnie der USA neben den Hispanics ausmachen.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n5. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Keine dominierende Ethnie und kaum ethnisches Bewusstsein. Die meisten Amerikaner begreifen sich in erster Linie als Amerikaner. Kaum einer der 50 Millionen deutschst\u00e4mmigen Amerikaner hat noch ein ethnisches Bewusstsein als Deutscher.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n6. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Massive Landfl\u00e4chen, kleine Bev\u00f6lkerungsdichte. Es gibt massive Landf\u00e4chen in den USA, wo viele Millionen Einwanderer aus aller Welt das Land besiedeln konnten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Wenn wir uns aber Deutschland anschauen, dann stellen wir folgendes fest:<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n1. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Deutschland als Kulturnation gibt es bereits seit der Gr\u00fcndung des Heiligen R\u00f6misches durch Otto I. im Jahr 962 n.Chr.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n2. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Deutschlands nationale Identit\u00e4t ist aus der Kulturnation und dem Nationalstaat heraus gewachsen.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n3. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Nennenswerte Einwanderungen aus au\u00dfereurop\u00e4ischen Kulturkreisen sind in Deutschland Neuerscheinungen des 20. Jahrhunderts.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n4. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Der heutige Wohlstand und die Fortschrittlichkeit Deutschlands sind vor allem auf die Errungenschaften des deutschen Nationalstaates und die im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert im Zuge der 2. Industrierevolution geschaffenen Industriezweige zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n5. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Westdeutschland hat bereits im Jahr 1949 in Sachen Modernit\u00e4t und Wohlstand das Vorkriegsniveau erreicht. Deutschland galt schon zu den reichsten L\u00e4ndern der Welt mit den fortschrittlichsten Sozialsicherungssystemen, bevor es \u00fcberhaupt eine nennenswerte Zahl von au\u00dfereurop\u00e4ischen Einwanderern gab.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n6. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Gro\u00dfe Bev\u00f6lkerungsdichte. L\u00e4ngst erschlossenes und aufgebautes Staatsgebiet.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ein \u201cEinwanderungsland\u201d kann also kein Staatsmodell f\u00fcr Deutschland werden!<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sozialstaat oder Einwanderungsland? Dazu m\u00f6chte ich einen Zusammenhang zwischen Sozialstaat und Einwanderungsland erw\u00e4hnen. Es gibt dazu zwei Studien aus renommiertesten Universit\u00e4ten der Welt:<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Prof. Dr. David Rueda(Uni Oxford) hat 16 europ\u00e4ische L\u00e4nder untersucht und herausgefunden: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Je geringer der Ausl\u00e4nderanteil in einem Land, desto h\u00f6her ist die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Umverteilung.<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Dementsprechend hat Prof. Dr. Robert Putnam (Uni Harvard) in den USA geforscht. Sein Forschungsergebnis: <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Je gr\u00f6\u00dfer der Anteil der Einwanderer in einer Gemeinde, desto geringer das gegenseitige Vertrauen<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Es gibt also einen Zusammenhang zwischen Sozialstaat und der ethnischen Homogenit\u00e4t des Landes. Warum das so ist, liegt auf der Hand: In einem ethnisch relativ homogenen Land gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen den reicheren Bev\u00f6lkerungsschichten und den \u00e4rmeren: N\u00e4mlich die gemeinsame geschichtlichen Erfahrungen, die gemeinsame Identit\u00e4t, die gemeinsame Abstammung und kulturellen Werte. Deshalb sind die Reichen in homogenen L\u00e4ndern mehr zu Umverteilungen zugunsten der Armen bereit als in ethnischen heterogenen L\u00e4ndern.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>So sehen wir, dass die klassischen Sozialstaaten nicht die USA sind, sondern bisher relativ homogene L\u00e4nder wie Deutschland, D\u00e4nemark oder Schweden!<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In den Einwanderungsl\u00e4ndern USA, Australien, Kanada gibt es n\u00e4mlich kaum Sozialleistungen f\u00fcr neue Einwanderer. Erst nach mehrj\u00e4hrigen Besch\u00e4ftigungszeiten erhalten diese Zugang zur Minimalsicherung. Dar\u00fcber hinaus selektieren Einwanderungsl\u00e4nder und steuern die Einwanderung zum Vorteil ihrer Gesellschaft. Einwanderer m\u00fcssen dort hohe H\u00fcrden \u00fcberwinden und Sprachkenntnisse vor der Einwanderung erwerben. Auch meine Mutter (zun\u00e4chst in Australien promoviert, dann f\u00fcr einige Jahre in USA), die mehrere Jahre als Wissenschafterin im Forschungslabor des US-Landwirtschaftsministeriums in Maryland gearbeitet hat, musste f\u00fcr einen dauerhaften Aufenthaltstitel (Green-Card) eine lange schwierige Wartezeit durchlaufen. Ehe sie die Zeit absitzen konnte, kehrte sie nach Australien zur\u00fcck, um dort als Wissenschafterin f\u00fcr die Regierung zu arbeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bei den meisten Zugewanderten in Deutschland fand jedoch keine Selektion zum Zweck der Einwanderung statt. Der Deutsche Sozialstaat ist auch f\u00fcr Zuwanderer offen, die in Deutschland nie erwerbst\u00e4tig waren. Beispielsweise. haben anerkannte Fl\u00fcchtlinge sofort Zugang zu Leistungen auf Hartz-4 Niveau.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Deutschland ist f\u00fcr Leistungstr\u00e4ger aus dem Nicht-EU-Raum strukturell nicht konkurrenzf\u00e4hig gegen\u00fcber den Einwanderungsl\u00e4ndern.<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n1.Die deutsche Sprache als gelehrte Fremdsprache ist au\u00dferhalb Europas nicht verbreitet. Englisch ist hingegen eine Weltsprache. Wer in dem Nicht-EU-Raum von Kindesbeinen an Englisch gelernt hat und als Hochqualifizierter Englisch spricht, der m\u00f6chte doch viel lieber in ein engsprachiges Land gehen, wo er die Landessprache sofort verstehen kann. Warum sollte so jemand nach Deutschland gehen und die schwierige deutsche Sprache m\u00fchsam erlernen?<br \/>\n2. Die sozialen Abgaben in Deutschland z\u00e4hlen zu den h\u00f6chsten unter den entwickelten Staaten. Leistungstr\u00e4ger, die auswandern m\u00f6chten, wollen auch \u00fcberwiegend in einem Land leben, wo sie viel Netto vom Brutto haben, weil sie in der Regel nicht auf soziale Systeme angewiesen sind.<br \/>\n3. Zudem sind Geh\u00e4lter in Deutschland f\u00fcr Hochqualifizierte im Vergleich zu anderen entwickelten Staaten nicht attraktiv. Selbst Hochqualifizierte aus Deutschland wandern massenweise aus.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Aufgrund dieser Wesensz\u00fcge des deutschen Sozialstaates ist Deutschland vor allem f\u00fcr Armutsmigranten attraktiv, die auf Versorgungssicherheit bedacht sind, weniger f\u00fcr risikofreudige Leitungstr\u00e4ger.<br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Das wird auch so bleiben, solange Deutsch die Amtssprache in Deutschland ist und Deutschland ein Sozialstaat bleibt! Deshalb ist es kein Wunder, dass nach Berechnung des M\u00fcnchener Ifo-Instituts die bisherige Migration eine fiskalische Nettobilanz je Migrant von minus 1.800 Euro im Jahr ergibt (Prof. Dr. Hans Werner Sinn, FAZ 2014)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Meine Schlussfolgerungen also:<\/span><\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">1. Deutschland war, ist und kann kein Einwanderungsland werden.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">2. Der Erhalt des Nationalstaates ist essentiell f\u00fcr den sozialen Zusammenhalt.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">3. Nationalstaat ist die Voraussetzung f\u00fcr einen gro\u00dfz\u00fcgigen Sozialstaat.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">4. Entweder-oder-Frage: Sozialstaat oder Einwanderungsland.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Entweder will man Deutschland als Sozialstaat beibehalten oder man muss Deutschland radikal in ein Einwanderungsland umbauen. Aber beides zusammen geht nicht und ist zum Scheitern verurteilt.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0 \u00a0.<br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Im \u00dcbrigen sind T\u00fcren f\u00fcr Hochqualifizierte auch in einem Nicht-Einwanderungsland nicht verschlossen. So besteht in Nicht-Einwanderungsl\u00e4ndern wie Japan durchaus die M\u00f6glichkeit zur Einwanderung, wenn man hochqualifiziert ist oder f\u00fcr das Aufnahmeland vom Vorteil ist.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Daher k\u00f6nnte Deutschland selbst als Nicht-Einwanderungsland Arbeitsvisa oder Visa zum Zweck der Forschung und Studium an Personen vergeben, die mit ihren F\u00e4higkeiten eine Bereicherung f\u00fcr Deutschland darstellen k\u00f6nnten.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Dennoch sehe ich die Notwendigkeit einer Masseneinwanderung Geringqualifizierter zur Erhaltung des Wohlstandes und des Sozialstaates in Deutschland nicht, zumal in Deutschland fast acht Millionen Menschen keine Arbeit haben oder von ihrer Arbeit nicht leben k\u00f6nnen (Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, 2016).<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Ebenso finde ich den Sinn f\u00fcr den Umbau Deutschlands in ein Einwanderungsland nach dem Vorbild der klassischen Einwanderungsl\u00e4nger nicht, da sich Deutschland als Sozialstaat mit seiner tief in der Geschichte verwurzelten nationalen Identit\u00e4t wesentlich von den genannten L\u00e4ndern unterscheidet und f\u00fcr Hochqualifizierte aus dem Nicht-EU-Raum in nennenswerter Gr\u00f6\u00dfenordnung sowieso nicht attraktiv ist. Zur Erschlie\u00dfung des Fachkr\u00e4ftemangels ist genug Arbeitspotential in der EU vorhanden, die derzeit 500 Millionen Einwohner hat.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">19.8.2016<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Marcel Zhu, Jahrgang 1989, hat seine Kindheit in China verbracht. Mit 13 Jahren kam er nach Deutschland zu seinem Vater, der als Angeh\u00f6riger der chinesischen Akademie der Wissenschaften f\u00fcr die Promotion nach Deutschland gegangen ist. Er lebt und arbeitet derzeit in Deutschland.<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Kompletten Beitrag vom 19.8.2016 mit vielen Kommentaren bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rolandtichy.de\/gastbeitrag\/ist-deutschland-ein-einwanderungsland\/\">https:\/\/www.rolandtichy.de\/gastbeitrag\/ist-deutschland-ein-einwanderungsland\/<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutschland als Einwanderungsland &#8211; ist das \u00fcberhaupt Volkes Wille?<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland\u00a0wird von Politik und Wirtschaft zum\u00a0Einwanderungsland erkl\u00e4rt. Angesichts der weit \u00fcber 1 Mio Fl\u00fcchtlinge allein in 2015 wird dies von immer mehr B\u00fcrgern hinterfragt. Der Politologe Werner Patzelt ist sich sicher: Die Fl\u00fcchtlinge werden zu einem Problem f\u00fcr unsere Gesellschaft. Die Politik habe es vers\u00e4umt, das Volk \u00fcberhaupt zu fragen, ob man Einwanderungsland sein wolle&#8230;.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article147210973\/Nie-gefragt-ob-wir-Einwanderungsland-werden-wollen.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/article147210973\/Nie-gefragt-ob-wir-Einwanderungsland-werden-wollen.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Zu dieser Migration fehlt Merkel das Mandat<\/strong><br \/>\nAn die Presse: Mit herzzerrei\u00dfenden Fotos betteln Sie seit Anfang September 2015 um jeden Fl\u00fcchtling dieser Welt. Sie vermitteln den (falschen) Eindruck, direkt hinter den fliehenden Menschen verliefe eine Front. Dabei kommen die allermeisten aus Fl\u00fcchtlingslagern in der T\u00fcrkei, Jordanien und dem Libanon usw. \u00fcber mehrere L\u00e4nder ohne Krieg zu uns. Also suchen sie vor allem ein besseres Leben, nichts anderes. Warum sagen Sie das nicht? Sie sagen nur &#8218;refugees welcome&#8216;. Angesichts der damit einhergehenden gesellschaftlichen, fundamentalen Umw\u00e4lzung bedarf es eines Volksentscheids und einer \u00c4nderung des Grundgesetzes (Asylrechts). Denn f\u00fcr so eine weitreichende Entscheidung fehlt Frau Merkel und Herr Gabriel das Mandat. F\u00fcr einen Volksentscheid \u00fcber Migration aus dem arabisch-afrokanischen Raum und eines \u00c4nderung des Asylgesetzes &#8211; jetzt. Dann k\u00f6nnte ich mich mit einer Islamisierung unserer Gesellschaft abfinden. Stell dich, lieber Gutmensch, schon mal auf mehr Obdachlose, steigende Kriminalit\u00e4t und die darauffolgende Gewalt-erzeugt-gegengewalt-Spirale ein.<br \/>\nMichael Pfalzgraf, 8.10.2015, DIE ZEIT S. 89<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Einwanderungsland? &#8211; das Volk wird nicht gefragt<\/strong><br \/>\nDer Politologe Werner Patzelt ist sicher: Die Fl\u00fcchtlinge werden zu einem Problem f\u00fcr unsere Gesellschaft. Die Politik habe es vers\u00e4umt, das Volk \u00fcberhaupt zu fragen, ob man Einwanderungsland sein wolle.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article147210973\/Nie-gefragt-ob-wir-Einwanderungsland-werden-wollen.html%20\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/article147210973\/Nie-gefragt-ob-wir-Einwanderungsland-werden-wollen.html <\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unsere Generation ist besser<\/strong><br \/>\nDie Politik und die Medien fordern und feiern die &#8218;Willkommenskultur&#8216; und verdr\u00e4ngen alle Probleme. Wichtig cheint bei den derzeitigen 40- bis 60-j\u00e4hrigen Entscheidungstr\u00e4gern in Medien und Politik das Bed\u00fcrfnis zu sein, durch die bedingungslose Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen zu bewisen, dass man viel besser ist als die Generation der gro\u00dfv\u00e4ter, die T\u00e4tergeneration. Man will nachweisen, dass man die Lektion der Vergangenheit gelernt hat. Diese ungew\u00f6hnliche Gemengenlage f\u00fchrt in der fl\u00fcchtlingsfrage zu einem Herdenverhalten, dem sich offensichtlich niemand entziehen kann. Wie die Einstellung der Bev\u00f6lkerung zur Aufnahme dieser zahl von Flchtlingen wirklich ist und wie tragf\u00e4hig die notwendige Opferbereitschaftsein wird, wei\u00df niemand. Klarheit w\u00e4re nur in einem offenen demokratischen Diskurs zu gewinnen.<br \/>\nDr. Christian Frub\u00f6se, 8.10.205, DIE ZEIT, S. 89<\/p>\n<p><strong>Eine vornehmlich deutsche Gesellschaft wird als minderwertig begriffen<\/strong><br \/>\nDie gr\u00fcne Bundestagsvizepr\u00e4sidentin Claudia Roth gei\u00dfelt dies (Benennung weiterer sicherer Herkunftsstaaten). Ohnehin betont ihresgleichen, eine Gesellschaft werde umso wertvoller, je mehr Migranten dieselbe mit unterschiedlichsten Kulturen bereichern. Im Umkehrschluss hei\u00dft das: Eine vornehmlich deutsche Gesellschaft wird als irgendwie minderwertig begriffen. Es ist exakt diese romantische \u00dcberh\u00f6hung des Fremden, die aus manchem Normalb\u00fcrger erst einen auf Abgrenzung bedachten Spie\u00dfer macht.<br \/>\nAlles vom 7.10.2015 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/umgang-mit-den-fluechtlingen-nicht-alle-parteien-haben-den-ernst-der-lage-begriffen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/umgang-mit-den-fluechtlingen-nicht-alle-parteien-haben-den-ernst-der-lage-begriffen<\/a><\/p>\n<p><em>&#8222;Die Neigung, sich f\u00fcr fremde Nationalit\u00e4ten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden k\u00f6nnen, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschr\u00e4nkt ist.&#8220; F\u00fcrst Otto v. Bismarck (1815 &#8211; 1898)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Engagement &gt;Zukunft &gt;Demokratie &gt;Einwanderungsland &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen Syrien, Afghanistan, Eritrea: 98 Prozent der Migranten, die seit 2013 kamen, streben Einb\u00fcrgerung an (27.8.2025) Pro-Asyl Konzern Pro-Migration\u00a0(10.6.2025) Kindergrundsicherung: Deutschland verw\u00f6hnt seine Migranten und schafft so Anreize f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/einwanderungsland\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":21084,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-56777","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56777","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56777"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56777\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138390,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56777\/revisions\/138390"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}