{"id":54179,"date":"2015-04-11T12:05:40","date_gmt":"2015-04-11T10:05:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=54179"},"modified":"2026-06-08T17:23:04","modified_gmt":"2026-06-08T15:23:04","slug":"assimilation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/assimilation\/","title":{"rendered":"Assimilation"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Integration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/\">Integration<\/a> &gt;Assimilation<\/p>\n<div id=\"attachment_51162\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/persepolis\/persepolis1pan141011\/\" rel=\"attachment wp-att-51162\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-51162\" class=\"size-full wp-image-51162\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/persepolis1pan141011.jpg\" alt=\"Persepolis zwischen Shiraz und Yazd am 11.10.2014\" width=\"639\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/persepolis1pan141011.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/persepolis1pan141011-180x71.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-51162\" class=\"wp-caption-text\">Persepolis zwischen Shiraz und Yazd am 11.10.2014<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/versorgungsmigration\/\">Warum die T\u00fcrkeist\u00e4mmigen die gr\u00f6\u00dften Kritiker illegaler Migranten sind<\/a>\u00a0(3.6.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/gastarbeiter\/\">Der Rassismus der Gutmenschen: \u201eMein kleiner T\u00fcrke\u201c<\/a>\u00a0(25.9.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamophobie\/\">Moralkeule \u00abIslamo\u00adphobie\u00bb<\/a> (30.6.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabu: Migranten auf Corona-Intensivstationen \u00fcberrepr\u00e4sentiert<\/a>\u00a0(4.3.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildung-integration\/\">Integrationsvergeblichkeit zwischen Gebildeten und Bildungsfernen<\/a>\u00a0(3.1.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbstmord-kulturell-politisch\/\">Selbstmord: kulturell wie politisch<\/a>\u00a0(11.11.2020)<\/li>\n<li>Muslimische Migranten verweigern die Assimilation (27.6.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fremd-im-eigenen-land\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fremd-im-eigenen-land\/<\/a> (8.1.2019)<\/li>\n<li>Anabel Schunke: Zuwanderung, die sich in Mehrheitsgesellschaft einf\u00fcgt, ist Multikulti (23.8.2018)<\/li>\n<li>Kultur: Diversifikation (Parallelgesellschaften) statt Assimilation und Integration (21.2.2017)<\/li>\n<li>Man kann Menschen nicht mit banalen Integrationsma\u00dfnahmen &#8222;umerziehen&#8220; (6.8.2016)<\/li>\n<li>Integration geht nicht ohne Assimilation, d.h. Einleben in die Alltagskultur (16.1.2016)<\/li>\n<li>Assimilation als Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiche Integration<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildung-integration\/\">Bildung-Integration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/integration-bringschuld\/\">Bringschuld der Migranten<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fluechtlinge\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge\/\">Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/gastarbeiter\/\">Gastarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Inklusion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/inklusion\/\">Inklusion &#8211; exklusion &#8211; Integration &#8211; Assimilation<\/a> &gt;Inklusion<\/li>\n<li><a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Migration-Paradoxon\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migration-paradoxon\/\">Migration-Paradoxon<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Multikulti\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/multikulti\/\">Multikulti<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">Nationalismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Parallelkultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelkultur\/\">Parallelkultur<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Neuansiedlung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/neuansiedlung\/\">Neuansiedlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabu<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Werte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/werte\/\">Werte<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Migration: Integration bleibt das Ziel<\/strong><br \/>\nKeine Toleranz dem islam-motivierten Extremismus (Islamismus, politischer Islam)<br \/>\nDamit die Mehrheit der Migranten hier weiter friedlich leben kann<br \/>\n============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Muslimische Migranten verweigern die Assimilation<\/strong><br \/>\nWie der Wirtschaftswissenschaftler Paul Collier gezeigt hat, gelingt Assimilation nur dann, wenn der Zustrom an Migranten unterhalb der <em><strong>Assimilationskapazit\u00e4t<\/strong> <\/em>liegt; liegt er dar\u00fcber, bilden sich Parallelgesellschaften. In diesen geben Migranten die Normen und Werte ihrer Herkunftsl\u00e4nder weiter, anstatt diejenigen des Ziellandes zu \u00fcbernehmen. Mit der Zeit wird dadurch das Populationssubstrat des Staates auf allen Ebenen erodieren. Collier differenziert dabei nicht nach der Herkunftskultur; es scheint aber so, dass muslimische Migranten sich nirgendwo assimilieren.<br \/>\nDies liegt am strukturellen Anspruch des Islam, den vorgefundenen Staat zu beseitigen und weltweit eine Theokratie zu errichten (siehe dazu hier den Aufsatz des Historikers Egon Flaig). Und genau diese Unf\u00e4higkeit zur Assimilation beobachten wir in Deutschland auch: Die gro\u00dfe Mehrheit der muslimischen T\u00fcrken, auch derer, die in der 3. Generation hier leben, haben Erdogans antidemokratischer Verfassungsreform, die auch als \u201eErm\u00e4chtigungsgesetz\u201d bezeichnet wird, zugestimmt; muslimische Clans haben \u2013 auch mit Hilfe zahlreicher Mitglieder, die hier in 2. und 3. Generation aufgewachsen sind \u2013 in zahlreichen deutschen St\u00e4dten eine neue, sehr hartn\u00e4ckige Form des organisierten Verbrechens aufgebaut; auf deutschen Schnellstra\u00dfen blockieren muslimische Hochzeitsgesellschaften immer \u00f6fter rechtswidrig den Verkehr.<br \/>\nDieser Assimilationsmangel wirkt selbst-verst\u00e4rkend, da schon ein leichter Anstieg normwidrigen Verhaltens den Ordnungsstaat \u00fcberfordert. Die Normdelinquenten f\u00fchlen sich dadurch ermutigt.<br \/>\nDies sind nur einige gut sichtbare Folgen mangelnder Assimilation, es sind in Wirklichkeit alle gesellschaftlichen Teilsysteme betroffen: Sozialversicherungen und sozialstaatliche Einrichtungen, Institutionen wie Schulen, Vereine und Betriebe, \u00f6ffentliche Infrastruktur wie Verkehrssysteme, Schwimmb\u00e4der und Parkanlagen, das Gesundheitssystem, die Ordnungskr\u00e4fte, die Rechtsprechung, das Steuersystem, das politische System \u2013 denn alle diese Systeme und noch viele andere funktionieren nur, wenn deren Nutzer sich in ihrem Verhalten durch gemeinsame Normen und Werte leiten lassen.<br \/>\n&#8230;. Alles von Johannes Eisleben vom 27.6.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/multikulti_scheitert_wirtschaftlich\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/multikulti_scheitert_wirtschaftlich<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Krieg: Islam gegen Ungl\u00e4ubige<\/strong><br \/>\nDie Muslime in meiner Stra\u00dfe sind mir so fern wie man es nur in Lichtjahren ausdr\u00fccken kann, ihre Frauen schauen mich nicht an, gr\u00fc\u00dfen nicht, d\u00fcrfen nicht und nehmen sich raus aus dem Menschsein, in ihre Rolle der unterdr\u00fcckten Frau gepresst. F\u00fcr die Geschenke aus meiner Garage gibt es keine Dank, hat doch Allah daf\u00fcr gesorgt. Religionen k\u00f6nnen aus Menschen Roboter des verblendeten Hasses (Du k\u00f6nntest ja bei mir Mitglied werden) machen und wenn wir dagegen aufbegehren, werden wir zu Hetzern erkl\u00e4rt.<br \/>\nDie Anh\u00e4nger des verabsolutierte Universalismus als dem meist atheistischen Glaubensdogma unserer Zeit wandeln ebenso intolerant durch die Gassen, endlich wieder in der Lage, zu denunzieren und mit Fingern auf andere zu zeigen, die ihrer Religion nicht zustimmen. Die von ihnen ausgehende Gefahr ist mind. so gro\u00df wie jene von Gl\u00e4ubigen jener Religion, die von der weltweiten Umma tr\u00e4umen. Beide aber werden \u00fcber kurz oder lang zu jenen Gegnern, die nicht mit Argumenten arbeiten, sondern mit Waffen k\u00e4mpfen. Ihr Hass, beim Zerfallen des wirtschaftlichen Erfolges (ihrem Credo und Bindemittel br\u00fcchigen Zusammenhalts) schafft sich auf eine Art und Weise Bahn, die mich schon jetzt erschreckt. Sie wird teutonisch.<br \/>\n27.6.2019, F.H., AO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anabel Schunke: Zuwanderung, die sich in Mehrheitsgesellschaft einf\u00fcgt, ist Multikulti<\/strong><br \/>\nEs gibt durchaus so etwas wie multikulturelle Bereicherung und positive Diversit\u00e4t \u2013 etwa, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht. Genauso wenig m\u00f6chte irgendjemand auf D\u00fcsseldorfs Little Tokyo oder den Lieblings-D\u00f6ner um die Ecke verzichten. Wie immer ist alles eine Frage der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit. Es gibt einen Unterschied zwischen Zuwanderung, die sich in die Mehrheitsgesellschaft einf\u00fcgt und Zuwanderung, die einen Gegenpol erzeugt und daher zu einem Gef\u00fchl der Fremde in der Heimat f\u00fchrt. Ein Unterschied zwischen dem, was man noch als multikulturelle Bereicherung bezeichnen kann und dem, was l\u00e4ngst nichts mehr mit diesem Begriff zu tun hat.<br \/>\nDenn ja, es geht nicht um die Ablehnung von Multikulti. Die monokulturelle islamische Gegengesellschaft, angefangen von der zunehmenden Anzahl verschleierter Frauen in der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die demonstrative Aus\u00fcbung der eigenen Religion im \u00f6ffentlichen Raum bis hin zur sprachlichen Verweigerung und Kriminalit\u00e4t, hat nichts mit kultureller Vermischung, nichts mit Multikulti zu tun. Vorteile f\u00fcr die Mehrheitsgesellschaft, so etwas wie Bereicherung, gibt es hierbei nicht.<br \/>\n&#8230; alles vom 23.8.2018 von Anabel Schunke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/besuch_in_einem_vergehenden_deutschland\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/besuch_in_einem_vergehenden_deutschland<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kultur: Diversifikation (Parallelgesellschaften) statt Assimilation und Integration<\/strong><br \/>\nDas Reizwort \u203aKultur\u2039 bezeichnet hier wenig mehr als die durch keine Politik und keine Inklusionsbeauftragten auszuschaltenden Mechanismen der Gesellung. Deshalb beunruhigt es, wenn Politiker das Zauberwort \u203aDiversit\u00e4t\u2039 verspr\u00fchen, als lie\u00dfe sich damit ein Problem in Luft aufl\u00f6sen, das verst\u00e4rkte Einwanderung zwangsl\u00e4ufig mit sich bringt und das immer dann entsteht, wenn eine Gesellschaft<br \/>\nvom Aufnahmemodus der <strong>Assimilation<\/strong>, bei der die aufnehmende Kultur im \u203aIdealfall\u2039 unber\u00fchrt,<br \/>\nsowie der<strong> Integration<\/strong>, bei der sie weitgehend intakt bleibt und \u203asich bereichert\u2039,<br \/>\nin den der Ausbildung von <strong>Parallelgesellschaften<\/strong> \u00fcbergeht.<br \/>\nKultur ist stets \u203adivers\u2039. Das l\u00e4sst sich bei Herder, auf den \u2013 zu Recht oder Unrecht \u2013 der \u203aethnische Nationalismus\u2039 gern zur\u00fcckgef\u00fchrt wird, ebenso nachlesen wie bei neueren Klassikern der Kulturtheorie. Zu behaupten, die Kultur eines Landes sei divers und sonst nichts, gleicht der Versicherung, ein Regenschirm besitze einen Griff und sonst nichts. Nicht umsonst besteht die \u00fcbliche Erforschung von Kulturen zu einem Drittel im Aufsp\u00fcren von \u203aEinfl\u00fcssen\u2039 und zu einem weiteren in der Beschreibung von Ritualen, die in der Sache nichts weiter darstellen als Gleichrichter &#8230;. Alles vom 21.2.2017 von Ulrich Sch\u00f6dlbauer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_unwillkommene_kultur_2\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_unwillkommene_kultur_2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Man kann Menschen nicht mit banalen Integrationsma\u00dfnahmen &#8222;umerziehen&#8220;<\/strong><br \/>\nDie gro\u00dfe Mehrheit der zu uns Gefl\u00fcchteten kommt aus L\u00e4ndern, in denen keine uns vergleichbaren Staats- und Rechtsstrukturen existieren. Meistens handelt es sich um Diktaturen, Autokratien oder teils gescheiterte Staaten; echte Demokratien oder gar rechtsstaatliche Strukturen sind unbekannt. Handlungsanweisungen f\u00fcr das Individuum kommen vom Patriarchat, den St\u00e4mmen und der islamischen Religion als Unterwerfungsanweisungen, und Konfliktsituationen werden auf einer dieser Ebenen gel\u00f6st oder mit Gewalt ausgetragen. Keinesfalls haben diese Menschen irgendwo gelernt, wie wir, in Rechtskategorien zu denken und so zu handeln. Und da die Erziehung des jungen Menschen lebenslang pr\u00e4gt, kann nicht verwundern, dass die Gefl\u00fcchteten dieser L\u00e4nder ihre meist gewaltt\u00e4tigen Konfliktl\u00f6sungen aus ihren L\u00e4ndern mitbringen und hier selbstverst\u00e4ndlich ausleben.<\/p>\n<p>Es ist Illusion zu glauben, man k\u00f6nne Menschen in ihrer Pr\u00e4gung durch banale Integrationsma\u00dfnahmen quasi &#8222;umerziehen&#8220;. Es ist der schwere Fehler unserer Politik, diese Menschen aus ihrem v\u00f6llig andersartigen kulturellen Umfeld herausgel\u00f6st und zu uns eingeladen zu haben. Stattdessen h\u00e4tte die Politik alles daransetzen m\u00fcssen, diesen Menschen in ihrem kulturellen Umfeld zu helfen.<br \/>\nAn Raum und Platz mangelt es in Nahost wahrlich nicht. Es wurde aber vernachl\u00e4ssigt, das UNHCR so auszustatten, dass es diese Aufgabe h\u00e4tte zufriedenstellend leisten k\u00f6nnen. Der jetzt eingeschlagene Weg wird sich als verh\u00e4ngnisvoll erweisen; wir werden <strong>mit importiertem Gewaltverhalten leben lernen m\u00fcssen<\/strong>, die EU begibt sich in eine schwere Krise und die Belastung des Steuerzahlers wird Dimensionen annehmen, die schweren Schaden f\u00fcr unser Land bedeutet.<br \/>\nDetlef Stark, Bad Krozingen, 6.8.2016<\/p>\n<p>Zu:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/nach-wuerzburg-muenchen-ansbach-vernuenftig-bleiben--125338263.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/nach-wuerzburg-muenchen-ansbach-vernuenftig-bleiben&#8211;125338263.html<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Integration geht nicht ohne Assimilation, d.h. Einleben in die Alltagskultur<\/strong><br \/>\nKultur ist eine Lebensweise. Und weil sie das ist, ist sie alles andere, nur eben keine Verstandssache. Kultur kann man nicht in einem Integrationskurs erlernen oder in einem Ethikseminar. Man verinnerlicht sie \u00fcber Jahre und Jahrzehnte, von der fr\u00fchesten Kindheit an. Man erfasst sie \u00fcber die kindliche Sozialisation, \u00fcber die Vorbilder im eigenen Elternhaus, \u00fcber Rollenmuster und Rituale, \u00fcber Feste und allt\u00e4gliche Erfahrungen, auf der Stra\u00dfe, in der Kneipe, im Supermarkt. &#8230;. Ob wir es wollen oder nicht: Wir alle sind bestimmt durch die Kultur, in der wir gro\u00df geworden sind, sei sie protestantisch, katholisch, b\u00fcrgerlich, hanseatisch oder schw\u00e4bisch. Kultur ist die Tiefengrammatik unserer Existenz, unseres Denkens und Handelns. &#8230;.<br \/>\nDer gesamte Integrationsbegriff gr\u00fcndet auf der falschen Vorstellung, es g\u00e4be zwei Formen der Kultur: eine zu vernachl\u00e4ssigende Alltagskultur und eine h\u00f6here, argumentativ zug\u00e4ngliche Normenkultur, die sich auf jede m\u00f6gliche Alltagskultur gleichsam aufpfropfen l\u00e4sst. So funktioniert das nicht. Es ist die Alltagskultur, in der Normen und Werte eincodiert sind. Sie bestimmt das Handeln der Menschen. Sie bestimmt, was sie wertsch\u00e4tzen, lieben, ablehnen oder verachten. Denn die in die Alltagskultur eingewebten Werte und Normen sind an Gef\u00fchle gebunden, an Stolz und Liebe, an Abneigung und Hass. Und Gef\u00fchle \u00e4ndert man nicht von heute auf morgen. Schon gar nicht in gut gemeinten Kursen und mithilfe gewitzter P\u00e4dagogik. Der Mensch ist kein Computer, auf den man eben mal ein neues Betriebssystem installiert. &#8230;.<br \/>\nDeshalb werden viele der wohlgemeinten Integrationsbem\u00fchungen scheitern. Integration kann nur dann gelingen, wenn der sich Integrierende umfassend in die neue Alltagskultur einlebt und einf\u00fchlt. Kurz: Integration ist ohne Assimilation im Grunde nicht zu haben.<br \/>\nDie Vorstellung, dass es ausreicht, Einwanderern aus weit entfernten Lebenswelten ein paar Benimmregeln an die Hand zu geben, muss scheitern. Ebenso wie das Konzept der Multikulturalit\u00e4t, das auch nur funktioniert, wenn man unter Kultur sinnentleertes Brauchtum versteht. &#8230;.<br \/>\nAlles von Alexander Grau vom 16.1.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/salon\/kultur-und-irrglaube-warum-die-integration-scheitern-wird\/60370\">https:\/\/www.cicero.de\/salon\/kultur-und-irrglaube-warum-die-integration-scheitern-wird\/60370<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Assimilation als Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiche Integration<\/strong><\/p>\n<p>Assimilation steht f\u00fcr Angleichung, Anpassung bzw. \u00c4hnlichmachung.<br \/>\nIntegration\u00a0steht f\u00fcr die Eingliederung einer ethnischen bzw. v\u00f6lkischen Minderheit in einen Staat. &#8222;Integration wird anhand von Negativmerkmalen definiert: M\u00e4ngel an Sprache, Bildung, Arbeitsmarkt und fehlende Akzeptanz der Grundregeln unseres Zusammenlebens&#8220; (Integrationsforscher Stefan Luft, Staat und Integration, in : Sozialwiss. Informationsdienst, 2008\/1, S. 11)<br \/>\nOhne ein St\u00fcck weit assimiliert zu sein, kann man sich nicht integriert f\u00fchlen. Ohne Bereitschaft, sich ein St\u00fcck weit zu assimilieren, ist Integration nicht\u00a0m\u00f6glich.<br \/>\n&#8222;Bedingung erfolgreicher Integration ist ein gewisses Ma\u00df an Assimilation. &#8230; Auf der Ebene des Individuums bedeuten Integration und Assimilation nicht, dass Zuwanderer ihre Herkunft verleugnen, Traditionen und Pr\u00e4ferenzen etc. ablegen m\u00fcssen&#8220;, so Luft, aber die Weigerung, sich zu assimilieren, wird zu dauerhafter ethnischer Differenzierung f\u00fchren. &#8222;Es gibt praktisch keine ethnisch differenzierte Gesellschaft, die nicht gleichzeitig eine ethnisch geschichtete Gesellschaft w\u00e4re&#8220; &#8211; mit\u00a0abgeschotteten Parallelgesellschaften in separaten Wohngebieten.<\/p>\n<p>Vier Ebenen der Assimilation unterscheidet Hartmut Esser (Soziologie, Band 2: Die Konstruktion der Gesellschaft, Frankfurt 2000, Seite 296)<br \/>\n1) Kulturelle Assimilation (Wissen, Fertigkeiten, Sprachen)<br \/>\n2) Strukturelle Assimilation (Behauptung in Bildung und auf dem Arbeitsmarkt)<br \/>\n3) Soziale Assimilation (Beziehungsnetz, Heiratsverhalten)<br \/>\n4) Emotionale Assimilation (die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Identifikation)<br \/>\nDiese Aufz\u00e4hlung zeigt, dass unsere demokratische Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn Migranten\u00a0bereit sind: die deutsche Sprache zu erlernen, Jungen und M\u00e4dchen gleich zu erziehen, Schulabschl\u00fcsse zu erreichen, \u00fcber eine Erwerbst\u00e4tigkeit sich und ihr Angeh\u00f6rigen zu finanzieren, am Vereinsleben teilzunehmen, auf Pflichtkopftuch und Zwangsheirat zu verzichten,\u00a0von ihnen gelebten Islam den Menschenrechten unterzuordnen, unsere freiheitliche Kultur zu akzeptieren, nicht nur beim Sieg der Fussball-Nationalmannschaft Deutsche zu sein.<\/p>\n<p>Der T\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan am 10.2.2008 in K\u00f6ln vor 20000 Zuh\u00f6rern: &#8222;Niemand kann von ihnen erwarten, sich einer Assimilation zu unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&#8220;. Erdogan entlarvt sich damit als Chauvinist, also als exzessiver Nationalist\u00a0militaristischer Pr\u00e4gung &#8211;\u00a0die t\u00fcrkische Minderheit soll sich in Deutschland dauerhaft abschotten, konservieren und prim\u00e4r am Herkunftsland ausrichten: Satellitenfernsehen bringt t\u00fcrkische Heimat von morgens bis abends ins Wohnzimmer.<\/p>\n<p>&#8222;Muslims feel that acceptance by society is increasingly perceived als &#8218;assimilation&#8216; and the assumption that they should lose their Muslim identity.&#8220; Diese Aussage des EUMC (European Monitoring Centre on Recism and Xenophobia) ist falsch. Niemand fordert, dass Muslime ihre Identit\u00e4t aufgeben. Es gen\u00fcgt, wenn Muslime\u00a0unsere Gesetze einhalten, M\u00e4dchen nicht zu Untertanen und\u00a0Jungen nicht zu Machos, sondern beide gleich und zu m\u00fcndigen B\u00fcrgern erziehen, Frauen nicht unterdr\u00fccken, die Zwangsheirat abschaffen, durch Erwerbst\u00e4tigkeit f\u00fcr ihren Lebensunterhalt sorgen,\u00a0den Staat als ihren Nehmer (Steuern, Engagement) wie Geber (Transfers, F\u00fcrsorge) betrachten. Wer diese Forderungen als &#8218;Zwang zur Integration&#8216; kritisiert, hat selbst ein Problem mit der Integration.<\/p>\n<p><em>Die<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #252525;\">\u00a0<\/span><\/span>Europ\u00e4ische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #252525;\">\u00a0<\/span><\/span>(EUMC) wurde 2007 abgel\u00f6st von der\u00a0Agentur der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Grundrechte<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #252525;\">\u00a0<\/span><\/span>(FRA,<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #252525;\">\u00a0<\/span><\/span><span style=\"color: #252525;\"><span lang=\"en\" xml:lang=\"en\">European Union Agency for Fundamental Rights<\/span><\/span>) mit Sitz in<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #252525;\">\u00a0<\/span><\/span>Wien. <a href=\"https:\/\/fra.europa.eu\/de\">https:\/\/fra.europa.eu\/de<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global\u00a0&gt;Integration &gt;Assimilation &nbsp; Warum die T\u00fcrkeist\u00e4mmigen die gr\u00f6\u00dften Kritiker illegaler Migranten sind\u00a0(3.6.2026) Der Rassismus der Gutmenschen: \u201eMein kleiner T\u00fcrke\u201c\u00a0(25.9.2024) Moralkeule \u00abIslamo\u00adphobie\u00bb (30.6.2023) Tabu: Migranten auf Corona-Intensivstationen \u00fcberrepr\u00e4sentiert\u00a0(4.3.2021) Integrationsvergeblichkeit zwischen Gebildeten und Bildungsfernen\u00a0(3.1.2021) Selbstmord: kulturell wie politisch\u00a0(11.11.2020) Muslimische Migranten verweigern &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/assimilation\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1875,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-54179","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/54179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54179"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/54179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150115,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/54179\/revisions\/150115"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}