{"id":53337,"date":"2015-02-23T13:36:18","date_gmt":"2015-02-23T12:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=53337"},"modified":"2016-09-26T19:46:00","modified_gmt":"2016-09-26T17:46:00","slug":"freiburg-sauber","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/freiburg-sauber\/","title":{"rendered":"Freiburg-sauber"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburg<\/a> &gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a> &gt;<a title=\"Oeffentlicher-Raum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/oeffentlicher-raum\/\">Oeffentlicher Raum<\/a> &gt;Freiburg-sauber<\/p>\n<div id=\"attachment_53100\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/mansour\/dreisamufer3pan150130\/\" rel=\"attachment wp-att-53100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53100\" class=\"size-full wp-image-53100\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/dreisamufer3pan150130.jpg\" alt=\"Winter an der renaturierten Dreisam bei Freiburg am 31.1.2015\" width=\"639\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/dreisamufer3pan150130.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/dreisamufer3pan150130-180x79.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-53100\" class=\"wp-caption-text\">Winter an der renaturierten Dreisam bei Freiburg am 31.1.2015<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Freiburg &#8211; ungeniertes Austoben der Bed\u00fcrfnisse (26.9.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wir-die-freiburger-innenstadt\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wir-die-freiburger-innenstadt<\/a>\/ (5.2.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/oeffentlicher-raum.htm#Freiburg:%20Green City - Flowerless City\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/oeffentlicher-raum.htm#Freiburg: Green City &#8211; Flowerless City<\/a> (2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass#Blumen%20\u00fcberall - Des Fleurs partout\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass#Blumen \u00fcberall &#8211; Des Fleurs partout<\/a> (20.7.2010)<\/li>\n<li>Freiburg hat&#8217;s: Viel Dreck und kaum Blumen<\/li>\n<li><a title=\"Abfall\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/abfall\/\">Abfall, M\u00fcll<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Vandalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/vandalismus\/\">Graffiti<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Stadtpolitik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/stadtpolitik\/\">Stadtpolitik<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiburg &#8211; ungeniertes Austoben der Bed\u00fcrfnisse<\/strong><br \/>\nAls jemand, der \u00fcber 30 Jahre in <a title=\"zFriburginderStadt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/zfriburginderstadt\/\">Freiburg<\/a> und Umgebung gelebt hat und nun schon l\u00e4ngere Zeit in Leipzig wohnt, bin ich bei gelegentlichen Besuchen in der &#8222;sch\u00f6nen Schwarzwaldhauptstadt&#8220;, insbesondere in den letzten Jahren, geradezu ersch\u00fcttert angesichts dessen, was sich vor allem an Wochenenden in der Stadt abspielt!<br \/>\nEin schier nicht enden wollender Zug l\u00e4rmender, gr\u00f6lender, zankender oder einfach nur lauter, vor allem junger Menschen, durchstreift die n\u00e4chtlichen Stra\u00dfen, ungehemmt noch weit nach Mitternacht bis in den fr\u00fchen Morgen. Besonders in Richtung Augustinerplatz, in dessen N\u00e4he ich gerade letzte Woche f\u00fcr einige Tage gewohnt habe, scheint sich das Ganze zu verdichten. Laute Trinkgelage, Gl\u00e4ser klirren, Flaschen bersten, Menschen schreien, kichern, rufen sich in den Stra\u00dfenschluchten lauthals zu, sind betrunken, erbrechen sich auf dem Trottoir, pinkeln in dunkle Ecken oder gar in Hauseing\u00e4nge, p\u00f6beln herum und so weiter und so weiter.<br \/>\nAn Schlaf ist unter solchen im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel schreienden und stinkenden Umst\u00e4nden nicht zu denken. Also: Was ist in dieser Stadt los, ich kenne &#8222;mein altes Freiburg&#8220; nicht wieder! In Studentenzeiten war es \u2013 selbstredend \u2013 hier auch oft lebhaft und munter, solche Exzesse jedoch \u2013 von Ausnahmen abgesehen \u2013 gab es nicht! Nat\u00fcrlich ist eine Stadt attraktiv, die ein lebendiges Nachtleben aufweisen kann, nat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn sie jung (Universit\u00e4tsstadt) und kunterbunt ist, und nat\u00fcrlich darf und soll gefeiert werden! Das aber, was ich hier nun schon wiederholt erleben &#8222;durfte&#8220;, \u00fcbersteigt das, was man unter freiem und ungezwungenem Leben zu verstehen hat! Das v\u00f6llig ungenierte Austoben seiner Bed\u00fcrfnisse ohne R\u00fccksicht auf andere ist zutiefst un(a-)sozial, freiheits- und demokratiefeindlich! Will man eine Stadt, in der die Zentrumsbewohner, die ja f\u00fcr eine lebendige Kommune und daf\u00fcr sorgen, dass sie nicht zu leblosen Gesch\u00e4ftszentren degeneriert, endg\u00fcltig aus ihrem angestammten Wohnumfeld vertrieben werden?<br \/>\nOder Touristen, die nach Stadtbesichtigung und Restaurantbesuch eine erholsame Nacht haben wollen, jedoch auf dem Weg ins Hotel die oben genannten Szenen erleben und nicht selten verschreckt und eingesch\u00fcchtert in ihr Urlaubsdomizil fl\u00fcchten? Das kann doch sicher nicht im Sinne einer b\u00fcrgerfreundlichen, gastlichen und sozialen Kommunalverwaltung liegen \u2013 oder?<br \/>\n26.9.2016, Rainer Manertz, Leipzig<br \/>\n<strong>Freiburg &#8211; welch einmalig sch\u00f6ne Stadt<\/strong><br \/>\nWenn man Besuch von au\u00dferhalb bekommt und diesen in Freiburg herumf\u00fchrt, sieht man diese Stadt mal wieder aus einer ganz anderen Perspektive. Und ebenso den &#8222;Schwarzw\u00e4lder Wald&#8220; wie mein Enkel (f\u00fcnf Jahre alt) den Schwarzwald nennt. Er, im flachen Ingolstadt wohnend, erkl\u00e4rte mir sehr ernsthaft die hohen Berge und den ihn sehr beeindruckenden Todtnauer Wasserfall. Seine Geschwister und er waren hellauf begeistert, als ich ihnen das wundersch\u00f6ne Freiburg mit den B\u00e4chle zeigte. Nat\u00fcrlich habe ich ihnen auch B\u00e4chle-Boote gekauft, die sie stundenlang durch die B\u00e4chle gezogen haben. Welche Stadt hat das schon zu bieten? Mein gr\u00f6\u00dferer Enkel (sieben Jahre), eine Leseratte, wollte nat\u00fcrlich sofort in die neue Unibibliothek, deren glitzernde Fassade ihn fasziniert hat, um dann zu beschlie\u00dfen, dass er sp\u00e4ter unbedingt in Freiburg studieren m\u00fcsse. Ein erlebnisreicher Tag, der gezeigt hat, in welch einmalig sch\u00f6ner Stadt und Umgebung wir doch wohnen. Eben genau dort, wo andere Menschen Urlaub machen. Und das m\u00fcssen wir uns immer mal wieder bewusst machen.<br \/>\n26.9.2016, Elisabeth Mauthe, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiburg hat&#8217;s: Viel Dreck und kaum Blumen<\/strong><\/p>\n<p>Freiburg ist dreckige Stadt. Dieser Zustand von Schmutz und liebloser Unachtsamkeit\u00a0werden Einheimische wie Touristen besonders deutlich gewahr, da Freiburgs H\u00e4user, Strassen und Pl\u00e4tze so\u00a0keinen Blumenschmuck kennen. Z\u00e4hlen Sie doch nur mal die Geranien in der KaJo zwischen Dreisam und Siegesdenkmal. Blumen sind altmodisch? Von wegen, besuchen Sie mal Colmar, Strasbourg oder Basel und staunen Sie \u00fcber die dortige Blumenpracht. In Freiburg wird\u00a0gegr\u00f6lt, gesoffen, wildgepinkelt, gehastet, geekelt, resigniert &#8211; dazu kann man keine Blumen gebrauchen.<br \/>\nAuch &#8222;Green City&#8220; ist L\u00fcge: Vergleichen Sie z.B. die Achse Heinrich-von-Stephan-Strasse &#8211; Schnewlinstrasse &#8211; Bismackallee mit irgendeiner ebenfalls vierspurigen Allee in Freiburgs iranischer Partnerstadt <a title=\"Isfahan\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/isfahan\/\">Isfahan<\/a>, dann k\u00f6nnen Sie staunen: In Ishahan beidseitig breite B\u00e4chle mit hohen B\u00e4umen drin und mittig zwischen den zwei Richtungsfahrspuren \u00a0\u00a0Blumen und Fahrradwege, in Freiburg hingegen nichts au\u00dfer Asphalt. Dabei gibt&#8217;s in Freiburg Wasser in H\u00fclle und F\u00fclle, w\u00e4hrend Isfahan am Randes einer W\u00fcste liegt.<\/p>\n<p>Kommt man nach einer Visite im nahen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass.htm\">Elsass<\/a>\u00a0zur\u00fcck (Alsace fleuri), dann wird einem erst so richtig bewu\u00dft, wie wenig Blumen in Freiburgs Strassen bl\u00fchen, wie armselig blumenlos-kahl z.B. Bertoldstrasse ist: Green City = Flowerless City. Im Elsass bl\u00fcht es \u00fcberall, nicht nur in Touristenhochburgen wie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/colmar.htm\">Colmar<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/eguisheim.htm\">Eguisheim<\/a>, Kaysersberg und Riquewihr, sondern &#8222;im kleinsten Kaff&#8220;, an jeder Kreuzung von Dorf- und Kreisstrasse und hoch oben an jeder Strassenlaterne.<br \/>\nUnd in Freiburg &#8211; Blumen sind weitgehend Fehlanzeige. Schuld sind bei uns die Finanzkrise und das Defizit der Kommunalen Haushalte. Eigentlich zu verstehen &#8211; nur, gibt es im Elsass keine Finanzprobleme? Oder k\u00f6nnte es sein, dass dort Anwohner bzw. Gesch\u00e4ftsleute Patenschaften f\u00fcr Blumen \u00fcbernehmen und sebst zu Pflanzspaten und Gie\u00dfkanne greifen? Wir Bobbele sind in dieser Hinsicht halt faul und bequem: In Freiburg sind immer mehr Palmen zu sehen, die bl\u00fchen zwar nicht, machen aber auch keinen Dreck.<\/p>\n<p>&#8222;Z Friburg in der Stadt, sufer isch un glatt&#8220; &#8211; das ist leider Historie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiburg \u2013 die bunte, angespr\u00fchte Stadt<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die einen Kunst, f\u00fcr die anderen Schmiererei: Graffiti pr\u00e4gen das Freiburger Stadtbild. Viele Hausbesitzer haben den Kampf gegen den Lack aufgegeben.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"color: #000000; font-family: Verdana;\">\u00a0&#8230;. Alles vom 21.2.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg-die-bunte-angespruehte-stadt\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg-die-bunte-angespruehte-stadt <\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>Ja wie die Zeiten sich \u00e4ndern<br \/>\n<\/strong> &#8230; h\u00e4tte man uns fr\u00fcher bei so etwas entdeckt und\u00a0uns noch erwischt, gab es 2 Resultate:<br \/>\n1. wenn der &#8222;Gesch\u00e4digte&#8220; \u00e4lter war, h\u00e4tten wir 14 Tage leicht verst\u00fcmmelt die Welt gesehen und der Gang war eine leicht geb\u00fcckte Grundhaltung&#8230;, und<br \/>\n2. die n\u00e4chsten 3 Wochenenden waren f\u00fcr Reinigung und Renovierung im Aussendienst frei zu halten!<br \/>\nStimmt! Damals gab es ja noch keine Anw\u00e4lte, Betreuer, Therapeuten, Jugendbeauftragte oder sonstige &#8222;Freiberufler&#8220; welche an unserem angestellten Schwachsinn noch ein gutes (vielfach vom Staat bereitgestelltes ) Geld verdienen konnten. Damals gab es einen kurzen Vortrag &#8211; meistens ein Monolog- und die Richtung war klar!<br \/>\nAber heute: &#8222;Ach, Kai-J\u00f6rge, ich finde das so nicht ganz Ok, lass uns mal dar\u00fcber reden&#8230;&#8230;.&#8220;<br \/>\n21.2.2015, Axel Biekert<\/p>\n<p><strong>Den angerichteten Schaden selbst beheben<\/strong><br \/>\nBei Jugendlichen d\u00fcrfen die Eltern meist den Schaden bezahlen, auch dabei ist kein Lerneffekt vorhanden. Meiner Ansicht machen so etwas Menschen denen langweilig ist, die sich nicht beachtet f\u00fchlen, die frustriert sind wegen was auch immer, vielleicht auch unterfordert oder sich selbst \u00fcberlassen. Aber auch die sollten irgendwann lernen, dass wenn einem etwas nicht geh\u00f6rt, man dieses auch nicht besch\u00e4digen oder wegnehmen darf. Wenn ich den Schaden wieder reparieren muss, weiss ich vielleicht was f\u00fcr M\u00fche so etwas macht und ich \u00fcberlege mir ob ich den gleichen Mist noch mal mache. Das hat nichts mit Spie\u00dfertum zu tun sondern mit Respekt und Achtung gegen\u00fcber anderen! Denn oftmals sind solche Sprayer auch aus &#8222;gutem Haus&#8220; und besitzen genug, nur haben sie es sich nicht selbst erarbeitet und k\u00f6nnen es deswegen auch nicht sch\u00e4tzen!<br \/>\nunsere Gesetzgebung sollte danach ausgerichtet werden, dass der Schaden vom Verursacher beseitigt werden muss!! Wenn einer von diesen aufmerksamkeitsdefizit\u00e4ren, gelangweilten, den Kick suchenden oder T\u00fcte rauchenden Individuen erwischt wird, sollte er unter fachm\u00e4nnischer Anleitung seinen Dreck selbst entfernen m\u00fcssen und mindestens 10 m Hauswand zus\u00e4tzlich, bei Wind und Wetter und die Kosten tragen! Ich glaube wenn man solche Massnahmen ergreifen w\u00fcrde, bek\u00e4me man mit der Zeit wieder saubere Hausw\u00e4nde und der Verursacher keine Lust mehr darauf! Dies sollte f\u00fcr alle Altersgruppen Fakt sein! Auch k\u00f6nnte man so bei anderen Sachbesch\u00e4digungen verfahren, die anderen Leuten Geld und Zeit kosten. Kaputte Parkb\u00e4nke, M\u00fcll und Glasscherben auf Stra\u00dfen und Spielpl\u00e4tzen u.s.w.<br \/>\n21.2.2015, Brigitte M\u00fcller<\/p>\n<p><strong>Naturalrestitution statt Geldzahlung<\/strong><br \/>\nDer in Deutschland herrschende Grundsatz der &#8222;Naturalrestitution&#8220; im zivilrechtlichen Schadensersatzrecht scheint wohl nicht allgemein bekannt zu sein: &#8222;\u00a7 249\u00a0BGB &#8211; Art und Umfang des Schadensersatzes<br \/>\n(1) Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen w\u00fcrde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten w\u00e4re.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00a0<\/span><\/span><br \/>\n(2) Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Besch\u00e4digung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Gl\u00e4ubiger statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen.&#8220;<br \/>\nDer Geldersatz ist also nur ein Surrogat, das auf Wunsch des Verletzten gew\u00e4hrt wird. Der aber dennoch faktisch der Regelfall ist, weil normalerweise der Verletzte kein Interesse daran hat, dass der Verletzer auch noch rumpfuscht und den schon eingetretenen Schaden u.U. noch weiter vergr\u00f6\u00dfert. Hier ist das Verlangen der Naturalrestitution m.E. durchaus eine \u00dcberlegung wert, denn aus eigener Erfahrung auf der Seite von Gesch\u00e4digten kann ich mitteilen, dass die zun\u00e4chst jungen, zu Schadensersatzzahlungen verurteilten Sprayer idR auch nach vielen (zig) Jahren noch nicht in der Lage sind, in vollstreckbaren Urteilen titulierte Geldforderungen zu bedienen.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00a0<\/span><\/span>Kann nichts zus\u00e4tzlich kaputt gemacht werden, hat man vom Versuch der Schadensbeseitigung tats\u00e4chlich mehr als von einem vollstreckbaren Zahlungsurteil, das man sich 30 Jahre lang \u00fcbers Bett h\u00e4ngen und danach nur verbrennen kann.<br \/>\n22.2.2015, Michael Keller<\/p>\n<p><strong>Lyon ist sauber<\/strong><br \/>\nEs ist nicht nur die Innenstadt, die immer mehr verdreckt, nein, auch in den Au\u00dfenbezirken liegt der Dreck auf den Stra\u00dfen, wo man nur hinsieht. Vor kurzem war ich in Lyon und staunte, wie sauber die Stadt war. Selbst am Sonntagmorgen ging jemand mit einer Zange durch die Stra\u00dfe und hob noch das letzte Papierschnipsel auf. Anmerkung: Auch eine liberale Stadt muss nicht verdrecken. Ein finanzielles Problem kann es ja nicht sein, wenn man Millionen f\u00fcr den Bau von Sportst\u00e4tten \u00fcbrig hat. Den Stadtk\u00fcmmerer kann man sich sparen, der macht den Dreck auch nicht weg.<span class=\"ngBriefAutor\">Dieter M\u00fcller, Freiburg<\/span><br \/>\n23.2.2015, Dieter M\u00fcller, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Hilferuf der B\u00fcrger &#8211; Hilflosigkeit und Arroganz des OB<\/strong><br \/>\nDa der offene Brief (von Sandra Gintaut-Lutz und Ute Plazek vom 5.2.2015) Fronten eher verh\u00e4rtet als entspannt, muss man sich nat\u00fcrlich fragen, ob das klug war, ihn zu schreiben. Sieht man sich die Bilder an, wird auch einem Nicht-Anwohner klar: Es ist ein Hilferuf. Sieht man sich die Zitate unseres Stadtoberhauptes an, erkennt man ein erschreckendes Ma\u00df an Hilflosigkeit mit einem kr\u00e4ftigen Schuss Arroganz. Lediglich Ver\u00e4rgerung \u00fcber die Reaktion der B\u00fcrger zu bekunden, ist ein billiges Ausweichman\u00f6ver. Die Probleme m\u00fcssen gel\u00f6st werden. Die Politik hat doch jede Menge Vorschl\u00e4ge daf\u00fcr in Form von Worth\u00fclsen entwickelt, zum Beispiel: Man muss dem B\u00fcrger zuh\u00f6ren, man muss die Menschen abholen, man muss in Augenh\u00f6he miteinander reden, Transparenz herstellen, Streitkultur pflegen, sich einbringen und \u00fcberhaupt offen und tolerant sein. Man kann nicht Liberalit\u00e4t verk\u00fcnden und einfordern, um dann andere f\u00fcr die Begleiterscheinungen zahlen zu lassen. <strong>Singapur zu beleidigen ist billig und abwertend<\/strong>. Dort leben Millionen auf engstem Raum. Ohne Regeln und Disziplin g\u00e4be es Mord und Totschlag. So aber gibt es dort einen hohen Lebensstandard, und der Staatsgr\u00fcnder hat eine enorme Leistung f\u00fcr seine Bev\u00f6lkerung erbracht. Die Aussage vom OB: &#8222;Wir haben in dieser Stadt Regeln, es h\u00e4lt sich nur keiner daran&#8220; ist einfach nur peinlich. Den B\u00fcrgern muss man leider sagen: Freiburg ist dreckig und vollgeschmiert und verm\u00fcllt. Manche Stadtr\u00e4tinnen nennen das &#8222;urban&#8220;. Ich habe vor 40 Jahren f\u00fcr n\u00e4chtliches Wasserlassen auf dem damals noch baumbestandenen Karlsplatz 10 Mark an eine zuf\u00e4llig vorbeifahrende Polizeistreife zahlen m\u00fcssen. Heute w\u00fcrde die Polizei allenfalls reagieren, wenn man statt des Baumes den Streifenwagen nimmt. Ich bereue mein Verhalten nat\u00fcrlich. Die ASF bem\u00fcht sich nach Kr\u00e4ften, der Chef, Michael Broglin, ist ein freundlicher, f\u00e4higer und selbstkritischer Mann, aber der Umgang der Stadt mit diesen Problemen ist ein politischer. Deswegen wird sich an der Situation auch nichts \u00e4ndern und man wird so lange an runden Tischen sitzen, bis man einen Drehwurm bekommt.<br \/>\n<span class=\"ngBriefAutor\">23.2.2015, Christian Hoene, Freiburg<\/span><\/p>\n<p><strong>Granada ist sauber<\/strong><br \/>\nLeider bin ich etwas sp\u00e4t dran mit meiner \u00c4u\u00dferung zur &#8222;Touristenstadt Freiburg&#8220;, aber es bleibt, solange nichts vonseiten der Stadt passiert, immer aktuell. Im November 2013 und 2014 besuchten wir die zauberhaften St\u00e4dte und Orte Andalusiens. Welche Sauberkeit in den St\u00e4dten!!!<br \/>\nIn Freiburgs Partnerstadt Granada zogen nachts um 23.30 Uhr Putzkolonnen durch die engen Gassen der Altstadt (wo kein Reinigungsfahrzeug mehr fahren kann) und fegten und putzten und leerten die Abfallk\u00f6rbe. Alles top gepflegt und sauber, keine Wandschmierereien wie in Freiburg. Leider greift die zunehmende Verschmutzung und Gleichg\u00fcltigkeit nicht nur in Freiburg um sich, in unserer Bundeshauptstadt Berlin sieht es nicht viel besser aus. Kaffee und Pizza &#8222;to go&#8220; tun ihr \u00fcbriges. Versagt haben nat\u00fcrlich erst einmal die Eltern, dann die Politiker \u2013 nicht in der Lage, f\u00fcr alle Getr\u00e4nkedosen, Flaschen und sonstige Beh\u00e4ltnisse ein hohes R\u00fcckgabepfand festzusetzen. Dann h\u00e4tten wenigstens die \u00c4rmsten der Armen einen kleinen Zuverdienst. Im Jahr 1971 zogen wir nach Freiburg, seitdem hat sich die Sauberkeit der Stadt und Attraktivit\u00e4t der Gesch\u00e4fte drastisch negativ ver\u00e4ndert. Herr Oberb\u00fcrgermeister Salomon, holen Sie sich Eindr\u00fccke und Beratung aus Granada !<span class=\"ngBriefAutor\">23.2.2015, Wolfgang Lublow,<\/span><span class=\"ngBriefAutor\">Stadtbaumeister i.R., Ehrenkirchen<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Freiburg &gt;Kultur &gt;Oeffentlicher Raum &gt;Freiburg-sauber &nbsp; Freiburg &#8211; ungeniertes Austoben der Bed\u00fcrfnisse (26.9.2016) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wir-die-freiburger-innenstadt\/ (5.2.2015) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/oeffentlicher-raum.htm#Freiburg: Green City &#8211; Flowerless City (2010) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass#Blumen \u00fcberall &#8211; Des Fleurs partout (20.7.2010) Freiburg hat&#8217;s: Viel Dreck und kaum Blumen Abfall, M\u00fcll Graffiti &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/freiburg-sauber\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":389,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-53337","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/53337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53337"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/53337\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}