{"id":52556,"date":"2015-01-09T18:58:43","date_gmt":"2015-01-09T17:58:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=52556"},"modified":"2026-06-22T22:59:49","modified_gmt":"2026-06-22T20:59:49","slug":"boden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/boden\/","title":{"rendered":"Boden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Natur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/\">Natur<\/a> &gt;Boden<\/p>\n<div id=\"attachment_49193\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/flora\/wildblumen\/wildblumen1fahrrad-pan140703\/\" rel=\"attachment wp-att-49193\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-49193\" class=\"size-full wp-image-49193\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wildblumen1fahrrad-pan140703.jpg\" alt=\"Blick \u00fcber Wildblumen bei der Annakapelle in Freiburg-Ebnet nach Osten ins Dreisamtal bis hoch zum Schwarzwald anfang Juli 2014\" width=\"639\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wildblumen1fahrrad-pan140703.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/wildblumen1fahrrad-pan140703-180x80.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-49193\" class=\"wp-caption-text\">Blick \u00fcber Wildblumen bei der Annakapelle in Freiburg-Ebnet nach Osten ins Dreisamtal bis hoch zum Schwarzwald anfang Juli 2014<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li>Andreas Schulte: Goldgrube \u201eEnergiewende\u201c &#8211; Die sittenwidrigen Pachtvertr\u00e4ge (21.6.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/wald-windkraft\/\">Windkraft: Sittenwidrige Pachtvertr\u00e4ge<\/a>\u00a0(20.6.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/vorgeschichte\/\">Die Hauptbegr\u00fcndung f\u00fcr den Ukraine-Krieg: Bodensch\u00e4tze<\/a> (20.2.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/einfamilienhaus\/\">Einfamilienh\u00e4user und Windr\u00e4der<\/a>\u00a0(15.2.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kleinbauern-in-ukraine-bedroht\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kleinbauern-in-ukraine-bedroht\/<\/a> (30.5.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/landfussabdruck-der-deutschen\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/landfussabdruck-der-deutschen\/<\/a> (9.1.2015)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Ausgleichsflaeche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/boden\/ausgleichsflaeche\/\">Ausgleichsfl\u00e4che<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Biodiversitaet\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/biodiversitaet\/\">Biodiversitaet<\/a><\/li>\n<li>Bodenatlas<\/li>\n<li><a title=\"Immobilien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">Immobilien<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Immobilienblase\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/immobilienblase\/\">Immobilienblase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/rohstoffe\/\">Rohstoffe<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Trockenmauer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/boden\/trockenmauer\/\">Trockenmauer<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Wald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/\">Wald<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/wald\/wald-windkraft\/\">Wald-Windkraft<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bodenatlas<\/strong><\/p>\n<p>Der deutsche Bodenatlas wurde im Jahr 2005 auf Initiative von Klaus T\u00f6pfer herausgebracht. Mit Grafiken, Schaubildern und aktuellen Daten wird auf 52 Seiten (Print-Ausgabe) \u00fcber den Zustand der B\u00f6den in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt. informiert &#8211;\u00a0von Biodiversit\u00e4t \u00fcber Landgrabbing bis zu \u00d6kolandbau und Tierhaltung. Der Atlas ist kostenlos.<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Verdana;\"><br \/>\n<\/span><\/span>Der Bodenatlas liegt in einer gedruckten Version vor, als PDF und als Online-Dossier. Alle Grafiken und Texte stehen unter einer offenen<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Helvetica;\">\u00a0<\/span><\/span>Creative Commons Lizenz. Das hei\u00dft: Sie k\u00f6nnen unter Einhaltung<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Helvetica;\">\u00a0<\/span><\/span>dieser Bedingungen\u00a0alle Inhalte des Atlas<span class=\"Apple-converted-space\"><span style=\"font-family: Helvetica;\">\u00a0<\/span><\/span>weiterverwenden, bearbeiten und ver\u00f6ffentlichen.<br \/>\n<a class=\"ngLink\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.boell.de\/bodenatlas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.boell.de\/bodenatlas<\/a><br \/>\n==============================================================<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Andreas Schulte: Goldgrube \u201eEnergiewende\u201c &#8211; Die sittenwidrigen Pachtvertr\u00e4ge<\/strong><br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Teil der Pachtvertr\u00e4ge zum Bau von Windkraftanlagen oder Photovoltaikfeldern auf Agrarland und im Wald d\u00fcrfte aufgrund extrem \u00fcberteuerter Zahlungen sittenwidrig und damit nichtig sein.<\/p>\n<p>Private Grundbesitzer, aber auch zum gro\u00dfen Teil hochverschuldete Kommunen und St\u00e4dte, haben sich hier auf ein extrem hohes, wirtschaftliches und rechtliches Risiko \u00fcber die Laufzeit der Vertr\u00e4ge von bis zu 25 Jahren eingelassen, wie ich ausf\u00fchrlich in diesem Video erl\u00e4utere. Das sind sehr schlechte Nachrichten f\u00fcr alle Grundbesitzer \u2013 egal ob privat oder kommunal \u2013, die Investoren von Windparks und PV-Anlagen ihr Agrarland oder ihren Wald in den letzten Jahren verpachtet haben bzw. dies tun m\u00f6chten: Die Idee vom schnellen Geld, hei\u00dft: Steuergeld-Zufluss zum Kauf der Finca auf Malle oder auch zur Sanierung der hoch verschuldeten, kommunalen Haushalte, k\u00f6nnte wie eine Seifenblase zerplatzen.<br \/>\nDenn: Es ist gem\u00e4\u00df BGB und relevanter Gerichtsurteile von einem sittenwidrigem Pacht-\/Mietvertrag regelm\u00e4\u00dfig dann auszugehen, wenn der Pacht-\/Mietzins gut 100 Prozent \u00fcber dem objektiven Marktwert der Gebrauchs\u00fcberlassung liegt. Der Pacht-\/Mietvertrag ist in einem solchen Fall nichtig. Zur Ermittlung der orts\u00fcblichen Pacht bzw. auch Miete sind miteinander vergleichbare Objekte zu verwenden \u2013 so der Tenor von Gerichtsurteilen zur Sittenwidrigkeit (z.B. BGH \u2013 Az.: XII ZR 11\/01 oder Landgericht Coburg Az.: 14 O 194\/15)!<br \/>\nWichtig ist: Da sittenwidrige, mithin nichtige Vertr\u00e4ge von Anfang an unwirksam sind, fehlt der rechtliche Grund f\u00fcr den Leistungsaustausch. Die Landeigent\u00fcmer \u2013 v\u00f6llig egal ob kleine Biobauern, gro\u00dfer adelige Waldbesitzer oder die Stadt, die Gemeinde \u2013 m\u00fcssten dann bereits erhaltene Leistungen, mithin die eingenommene Pacht, Miete, Nutzungsgeb\u00fchr, was auch immer, wieder herausgeben (vgl. B\u00fcrgerliches Gesetzbuch \u00a7 812 Herausgabeanspruch). Das k\u00f6nnte aufgrund der Gr\u00f6\u00dfenordnungen nicht nur private, sondern auch kommunale Grundbesitzer in den \u201eRuin\u201c f\u00fchren, die diese Einnahmen in gutem Glauben und ohne R\u00fccklagen bereits verausgabt haben. Betreibern von Windparks und PV-Anlagen w\u00fcrde der R\u00fcckzahlungsanspruch noch gr\u00f6\u00dfere, aus Steuermitteln gesch\u00f6pfte Gewinne liefern.<\/p>\n<p>Doch zuerst: Warum sind die Pachtvertr\u00e4ge sittenwidrig? Die P\u00e4chter, zumeist windige GmbH &amp; Co KGs \u2013 gegebenenfalls in absehbarer Zukunft auch deren Insolvenzverwalter \u2013 k\u00f6nnen gezahlte Pachten zur\u00fcckfordern, wenn sie die orts\u00fcblichen Entgelte um mehr als 100 Prozent \u00fcberschreiten \u2013 so die g\u00e4ngige Rechtsprechung in analogen F\u00e4llen. Die Entgelte liegen aber aktuell sehr drastisch \u00fcber diesem \u201ejustiziablen Schwellenwert\u201c.<\/p>\n<p>Angemessene und real gezahlte Pachtpreise f\u00fcr Agrarland<br \/>\nDie Pachtpreise f\u00fcr landwirtschaftliche Fl\u00e4chen in Deutschland sind regional, ja selbst lokal unterschiedlich, befinden sich jedoch seit Jahren auf einem stetigen Aufw\u00e4rtstrend. Seit 2013 haben sie sich bundesweit um fast 50 Prozent verteuert. Der durchschnittliche, j\u00e4hrliche Pachtzins f\u00fcr Ackerland lag gem\u00e4\u00df Statistischem Bundesamt 2024 bei etwa 410 Euro je Hektar, f\u00fcr Wiesen und Weiden bei etwa 220 Euro je Hektar \u2013 mit deutlichen, regionalen Unterschieden. Man kann grob gesch\u00e4tzt aus den amtlichen Statistiken f\u00fcr 2025\/26 einen durchschnittlichen Pachtpreis f\u00fcr Agrarland von um die 500 Euro pro Hektar und Jahr bundesweit annehmen \u2013 im Saarland und Brandenburg z.B. deutlich weniger, in NRW und Niedersachsen ggf. auch mehr.<br \/>\nPhotovoltaik-Pachtpreise liegen aber aktuell in Deutschland typischerweise zwischen 3.500 und 5.000 Euro pro Hektar Agrarland j\u00e4hrlich. Diese Preise h\u00e4ngen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Sonneneinstrahlung, die N\u00e4he zu einem Netzverkn\u00fcpfungspunkt und die EEG-F\u00f6rderf\u00e4higkeit. Hei\u00dft: die Pachtpreise f\u00fcr Agrarfl\u00e4chen-Photovoltaik liegen grob um den Faktor 5 bis \u00fcber 10 h\u00f6her als die durchschnittlichen Pachtpreise, die von Landwirten f\u00fcr die Fl\u00e4che aufgebracht wird \/ werden kann. Diese sind jedoch auf Pachtfl\u00e4chen zur Aufrechterhaltung ihrer landwirtschaftlichen Betriebe angewiesen.<\/p>\n<p>Das gilt in noch gr\u00f6\u00dferem Umfang f\u00fcr Windkraftanlagen auf Agrarfl\u00e4chen. Im Durchschnitt \u2013 so z.B. der Dienstleister Terraren 2026 auf seiner Website \u2013 liegt die j\u00e4hrliche Pacht f\u00fcr eine einzelne Windkraftanlage zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Hei\u00dft: die Pachtpreise f\u00fcr Windkraftanlagen auf Agrarfl\u00e4chen liegen grob um den Faktor 40- bis \u00fcber 80-mal h\u00f6her als die durchschnittlichen Pachtpreise, die Landwirte am Markt zahlen. Die Grenze zur Sittenwidrigkeit wird bei Pacht- bzw. Mietvertr\u00e4gen aber bereits beim Faktor 2 oberhalb der orts\u00fcblichen Entgelte \u00fcberschritten.<br \/>\nAngemessene und real gezahlte Pachtpreise f\u00fcr Wald<br \/>\nGehen wir hier davon aus, dass Pachtvertr\u00e4ge f\u00fcr Windkraftanlagen im Wald aktuell die etwa 1 Hektar pro Windrad annehmen, die die Fachagentur Wind und Solar, der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages und viele andere an permanenter und tempor\u00e4rer Nutzung pro Windrad annehmen. Dass dies aus wald\u00f6kologischer Sicht sachlich falsch ist, hatte ich in bereits hier und hier hinreichend belegt \u2013 \u00e4ndert aber nichts an der \u00dcbernahme dieser bzw. \u00e4hnlicher Fl\u00e4chenannahmen in die Pacht- bzw. Mietvertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Wie hoch ist dann aktuell in etwa die Spanne j\u00e4hrlicher Pachtzahlungen f\u00fcr Windr\u00e4der im Wald? Zwei Zitate: \u201eAm Markt ist derzeit eine gro\u00dfe Bandbreite von Pachtangeboten f\u00fcr Windkraftanlagen im Wald zu finden. Die Mindestertragspacht liegt f\u00fcr Anlagen der 7-MW-Klasse mit Nabenh\u00f6hen von mehr als 150 Metern zwischen 80.000 und 200.000 Euro pro Windenergieanlage und Jahr\u201c, so das spezialisierte Beratungsunternehmen Sterr-K\u00f6lln &amp; Partner aus Freiburg in einer Publikation.<\/p>\n<p>Auch Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger appellierte bereits 2023 an bayerische Waldbesitzer, ihre Fl\u00e4chen auf Eignung f\u00fcr Windr\u00e4der zu pr\u00fcfen: \u201eDie Pacht von mittlerweile \u00fcber 100.000 Euro ist eine sehr lukrative Einnahmequelle. Sie hilft den Grundeigent\u00fcmern, ihre W\u00e4lder so umzubauen, dass sie f\u00fcr den Klimawandel gewappnet sind\u201c.<br \/>\nDie aufgerufenen bzw. bezahlten Waldkaufpreise liegen bundesweit zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Hektar, selten darunter und nur aufgrund besonderer, am Markt nachgefragter Merkmale und Lagen bei kleineren Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfen auch dar\u00fcber. Aktuell ist also bereits die j\u00e4hrliche Pacht oder Miete f\u00fcr ein Windrad im Wald in der Regel h\u00f6her als der Kaufpreis f\u00fcr das Grundst\u00fcck.<\/p>\n<p>Hohe Risiken an den Verp\u00e4chter ausgelagert?<br \/>\nWenn die j\u00e4hrlichen Pacht-\/Mietpreise f\u00fcr Wald bei Errichtung einer Windkraftanlage bereits am oberen Ende der Spanne realistisch erzielbarer Kaufpreise liegen, mithin \u00fcber die Laufzeit des Vertrages von 25 Jahren je nach Standort 20- bis weit \u00fcber 30-mal der Sach-, Ertrags- bzw. Verkehrswert des Waldes an Pacht gezahlt wird, muss der Rechtsbegriff des Wuchers bzw. der Sittenwidrigkeit hier nicht weiter diskutiert werden. Da die Windparkbetreiber allerdings erst durch sehr hohe Subventionen, mithin Steuermittel, dazu wirtschaftlich in die Lage gebracht werden, m\u00fcsste einmal dringend ein Gericht pr\u00fcfen, ob hier nicht ggf. \u00a7264 Strafgesetzbuch, n\u00e4mlich Subventionsbetrug, erf\u00fcllt ist. Die Zielsetzung der enormen Bereicherung Dritter durch Umverteilung von Steuermitteln finde ich im Energie-Einspeise-Gesetz nirgendwo.<br \/>\nDass der P\u00e4chter trotz dieser Umst\u00e4nde Wald (und auch Agrarfl\u00e4chen) nicht lieber kauft, sondern sie trotz dieses f\u00fcr ihn offensichtlich sehr nachteiligen Gesch\u00e4fts pachtet, sollte dem letzten privaten und kommunalen Entscheidungstr\u00e4ger zeigen, dass der Betreiber die an den Eigent\u00fcmer, an den Verp\u00e4chter ausgelagerten Risiken sehr hoch einsch\u00e4tzt. Er w\u00fcrde diese Risiken ja weitgehend selbst behalten, wenn er die Fl\u00e4che kauft.<br \/>\nHei\u00dft konkret f\u00fcr private und kommunale Verp\u00e4chter: Die P\u00e4chter bzw. Mieter, zumeist GmbH &amp; Co KGs \u2013 sp\u00e4testens dann deren Insolvenzverwalter \u2013 k\u00f6nnen gezahlte Pachten\/Mieten zur\u00fcckfordern. Die von privaten und kommunalen Eigent\u00fcmern geforderten Pachtentgelte f\u00fcr die Nutzung von Agrarfl\u00e4chen sowie Wald liegen aktuell sehr drastisch \u00fcber dem justiziablen Schwellenwert von 100 Prozent oberhalb der orts\u00fcblichen Entgelte.<\/p>\n<p>\u201eWindige\u201c GmbH &amp; Co KGs als \u201eRetter kommunaler Haushalte\u201c<br \/>\nDie P\u00e4chter, liebe private und kommunale Grundbesitzer, k\u00f6nnen sich zudem \u00fcber Insolvenzen bildlich in Luft aufl\u00f6sen und den Boden besitzenden Familien und Gemeinden mehr als nur einen gro\u00dfen Haufen unl\u00f6sbarer, sehr teurer Probleme hinterlassen. GmbH &amp; Co KGs stemmen zwei- bis dreistellige Millionen-Investitionen in der Regel mit einem Haftungskapital von 25.000 Euro. Trotzdem beschreiben lokale bis \u00fcberregionale Zeitschriften wie selbst das Handelsblatt zunehmend \u2026: \u201eWie Kommunen mit gr\u00fcner Energie ihre Haushalte sanieren\u201c.<br \/>\nDa darf der \u00d6RR nicht fehlen. Der WDR berichtete Mitte Mai 2026 zum Thema mit dem Titel: \u201eWie Windenergie den Pleite-St\u00e4dten in NRW helfen kann\u201c.<br \/>\nIst die Sanierung der Haushalte von St\u00e4dten und Gemeinden \u00fcber Erl\u00f6se aus Windparks realistisch? Nein! Denn die P\u00e4chter GmbH &amp; Co KGs haben ein Gesch\u00e4ftsmodell, das auf Subventionen, von mir aus auch F\u00f6rderungen, also Steuermitteln aufgebaut ist. Die L\u00f6cher im Bundeshaushalt nehmen aber trotz aller Verschuldungsorgien gerade so gro\u00dfe Ausma\u00dfe an, dass nur noch optimistische Ideologen in Gemeinde- und Stadtr\u00e4ten an das \u00fcber 20 bis 25 Jahre aussch\u00fcttende F\u00fcllhorn Energie-Einspeise-Gesetz glauben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.6.2026 von Andreas Schulte bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/goldgrube_energiewende_sittenwidrige_pachtvertraege_auf_kosten_der_allgemeinheit\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/goldgrube_energiewende_sittenwidrige_pachtvertraege_auf_kosten_der_allgemeinheit<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nJuristisch sicher alles hochkompetent aufgearbeitet und dargestellt. Nur wird hier die herrschende Politik v\u00f6llig au\u00dfen vorgelassen, hier liegt der Fehler des Artikels. Kommunen sanieren sich, EEG Nutznie\u00dfer sind bekanntlich die Allerbesten des Landes, sie retten das Weltklima! Glaubt der Autor ernsthaft, hieran wird die herrschende Politik etwas \u00e4ndern? Bestes Beispiel, Frau Reiche will ein ganz klein wenig am EEG Wahnsinn \u00e4ndern, schon ist die Linke Republik in Aufruhr, die Windkraftlobby tobt, Frau Reiche wird Unverm\u00f6gen unterstellt, usw., usw. . Und jetzt kommt der Autor und glaubt hier wird sich etwas \u00e4ndern ( m\u00fcssen)! Klaus Biskaborn<br \/>\n.<br \/>\nDie sittenwidrigen Vertr\u00e4ge wurden durch die P\u00e4chter ausgearbeitet. Kann man das nicht zugunsten der naiven Verp\u00e4chter auslegen? Die Verp\u00e4chter haften zwar laut Vertrag, aber die P\u00e4chter haben ihnen diese Vertr\u00e4ge untergejubelt. Die Politiker &amp; Beamten mussten auch bescheid gewusst haben, also pers\u00f6nlich haftbar.<br \/>\nDanke an Prof. Dr. Andreas Schulte f\u00fcr seine genialen Analysen. Thomas Szabi<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>=<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Natur &gt;Boden &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Andreas Schulte: Goldgrube \u201eEnergiewende\u201c &#8211; Die sittenwidrigen Pachtvertr\u00e4ge (21.6.2026) Windkraft: Sittenwidrige Pachtvertr\u00e4ge\u00a0(20.6.2026) Die Hauptbegr\u00fcndung f\u00fcr den Ukraine-Krieg: Bodensch\u00e4tze (20.2.2025) Einfamilienh\u00e4user und Windr\u00e4der\u00a0(15.2.2021) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kleinbauern-in-ukraine-bedroht\/ (30.5.2015) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/landfussabdruck-der-deutschen\/ (9.1.2015) Ausgleichsfl\u00e4che Biodiversitaet Bodenatlas &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/boden\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":23,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-52556","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/52556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52556"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/52556\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150738,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/52556\/revisions\/150738"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}