{"id":51300,"date":"2014-11-03T10:38:04","date_gmt":"2014-11-03T09:38:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=51300"},"modified":"2026-03-05T21:58:41","modified_gmt":"2026-03-05T20:58:41","slug":"kurdistan","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/kurdistan\/","title":{"rendered":"Kurdistan"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a> &gt;Kurdistan<\/p>\n<div id=\"attachment_51166\" style=\"width: 651px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/frauen-iran\/yazd1wueste-pan141013\/\" rel=\"attachment wp-att-51166\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-51166\" class=\"size-full wp-image-51166\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/yazd1wueste-pan141013.jpg\" alt=\"Oase in der trockenen Gebirgslandschaft zwischen Shiraz und Yazd am 13.10.2014\" width=\"641\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/yazd1wueste-pan141013.jpg 641w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/yazd1wueste-pan141013-180x53.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/yazd1wueste-pan141013-640x191.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-51166\" class=\"wp-caption-text\">Oase in der trockenen Gebirgslandschaft zwischen Shiraz und Yazd am 13.10.2014<\/p><\/div>\n<p>Zahlreiche K\u00e4mpfer des IS wurden aus den Gef\u00e4ngnissen &#8222;befreit&#8220;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen\u00a0<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/iran2026\/\">Irans ethnische Minderheiten: Kurden im Clinch mit Reza Pahlevi<\/a>\u00a0(6.3.2026)<\/li>\n<li>Haben die Kurden eine Chance gegen den Islamismus? (11.2.2026)<\/li>\n<li>Die Autonomie Syrisch-Kurdistans aufl\u00f6sen (24.1.2026)<\/li>\n<li>Ali Ertan Tobrak: Nur dumme Migranten sind gute Migranten (11.2.2019)<\/li>\n<li>Warum die Niederlage der Kurden auch unsere ist (5.2.2018)<\/li>\n<li>Kurden erkl\u00e4ren Gleichberechtigung der Frauen (24.11.2014)<\/li>\n<li>Unterdr\u00fcckung der Kurden in der T\u00fcrkei in den 1980er und 1990 er Jahren\u00a0 (24.11.2014)<\/li>\n<li>Kurden ohne Kurdistan &#8211; Volk ohne eigenen Staat (1.11.2014)<\/li>\n<li>PKK von der Terrorliste streichen? (27.10.2014)<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/krieg-schiiten-gegen-sunniten\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/krieg-schiiten-gegen-sunniten\/<\/a><\/span><\/span>\u00a0(20.7.2014)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Irak\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/irak\/\">Irak<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Iran\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/\">Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/iran\/iran2026\/\">Iran2026<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">Nationalismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Syrien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/syrien\/\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Tuerkei\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/\">Tuerkei<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_105690\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/kurden-demo-pan221022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105690\" class=\"size-full wp-image-105690\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/kurden-demo-pan221022.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/kurden-demo-pan221022.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/kurden-demo-pan221022-180x108.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-105690\" class=\"wp-caption-text\">Kurden-Demonstration in Freiburg am 22.10.2022<\/p><\/div>\n<p>Das Siedlungsgebiet des Volkes der Kurden liegt im Grenzgebiet von Iran, Irak, Syrien und (fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig mit Abstand am gr\u00f6\u00dften) der T\u00fcrkei.<br \/>\n=============================================================<\/p>\n<p><strong>Haben die Kurden eine Chance gegen den Islamismus?<\/strong><br \/>\nNach Druck des islamistischen Al-Scharaa-Regimes auf von Kurden kontrollierte Gebiete in Syrien wurde k\u00fcrzlich ein Waffenstillstand vereinbart. In diesem Beitrag ordnen Deutsch-Kurden den Kampf ihres Volkes gegen den Islamismus ein.<br \/>\nNach wochenlangem milit\u00e4rischem Druck des islamistischen Al-Scharaa-Regimes auf von Kurden kontrollierte Gebiete in Syrien wurde k\u00fcrzlich ein Waffenstillstand vereinbart. Die Lage bleibt jedoch angespannt. Viele Kurden misstrauen dem Deal. Sie wissen, was sie bei einem Fall Rojavas, so lautet die Bezeichnung ihrer Selbstverwaltung, an die Islamisten zu verlieren haben. In der Verteidigung ihrer Autonomie wirkt die kurdische Bewegung geschlossen.<br \/>\nIn Europa, wo ein gro\u00dfer Teil der kurdischen Diaspora lebt, kam es zu Massendemonstrationen. Zugleich ereigneten sich t\u00e4tliche Angriffe auf Kurden, die meist auf t\u00fcrkische oder syrische Nationalislamisten zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. In dieser Kollage schildern Deutschkurden, darunter Wissenschaftler und Aktivisten, ihre Analysen, Bef\u00fcrchtungen und Hoffnungen. Achgut gibt ihnen Raum. Ihre Stimmen zeigen: Es geht nicht um \u201eferne Konflikte\u201c, sondern um die Verteidigung aufkl\u00e4rerischer Werte gegen den radikalen Islam.<br \/>\n.<br \/>\n1. \u201eFaktische \u00dcbergabe an eine der radikalsten Formen des politischen Islam\u201c<br \/>\nAraz Hosseini, 43, geboren in Ostkurdistan (Iran), P\u00e4dagoge und politisch engagiert:<br \/>\n&#8230;<br \/>\n2. \u201eVerbale Erkl\u00e4rungen wurden selten eingehalten \u2013 Vertreibungen folgten\u201c<br \/>\nPeshraw Mohammed, 38, geboren in Slemani (S\u00fcdkurdistan\/Irak), Forscher mit Schwerpunkt auf Entmenschlichungen der Kurden im arabischen Diskurs und links-islamistischen B\u00fcndnissen:<br \/>\n&#8230;<br \/>\n3. \u201eEs sind auch \u201awestliche\u2018 Errungenschaften bedroht\u201c<br \/>\nSoma M. Assad, 36, geboren in Kirkuk (Kurdistan\/Nordirak), aufgewachsen in Wien, Politikwissenschaftlerin und Autorin mit Schwerpunkt auf Menschenrechte und Antisemitismus:<br \/>\n&#8230;<br \/>\n4. \u201eIsrael ist f\u00fcr mich ein Vorbild f\u00fcr kurdische Autonomie\u201c<br \/>\nAlan Wali, 31, geboren in Koban\u00ea, Rojava\/Syrien, ehrenamtlich t\u00e4tig als Wasserretter sowie Aktivist f\u00fcr ein starkes kurdisch-israelisches B\u00fcndnis.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n5. \u201eAuch unter Migranten gibt es Faschisten\u201c<br \/>\nIbrahim Hassan, 61, geboren in Darbandichan, Kurdistan\/Irak, engagiert im Integrationsbereich:<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.2.2026 von Moritz Pieczewski-Freimuth bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/haben_kurden_eine_chance_gegen_den_islamismus\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/haben_kurden_eine_chance_gegen_den_islamismus<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Moritz Pieczewski-Freimuth ist Erziehungswissenschaftler und Sozialarbeiter in K\u00f6ln. Zur Zeit ist er als P\u00e4dagoge f\u00fcr Gewaltschutz im Migrationsbereich t\u00e4tig. Au\u00dferdem engagiert er sich in gesellschaftlichen Debatten rund um die Themen Antisemitismus, politischer Islam, patriarchale Strukturen und Migration.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Autonomie Syrisch-Kurdistans aufl\u00f6sen<\/strong><br \/>\nDortmund, Marseille, Berlin etc.: Ausweitung der Nahost-Konfliktzonen nach Westeuropa<br \/>\nKriege enden nicht mehr an Grenzen. Sie wandern durch Massenmigration nach Westeuropa. Ob Nahost, Nordafrika oder Horn von Afrika: Sobald dort die Lage eskaliert, eskaliert es auch hier. St\u00e4dte werden zu Arenen importierter Feindschaften, Frontlinien verlaufen durch Paris, Berlin, Amsterdam, Dortmund, Marseille etc.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWorin sich die beiden Pr\u00e4sidenten (Trump und Macron) bei Syrien einig sind, das ist ihre Hochsch\u00e4tzung des Interimspr\u00e4sidenten Ahmad al-Scharaa. Der ist zuf\u00e4llig ein ehemaliger Al-Quaida- und Al-Nusra-Front-K\u00e4mpfer. Also auch eine Art Vertreter des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/is\/\">Islamischen Staats<\/a>, nur eben jene Sorte, die von Erdogans T\u00fcrkei unterst\u00fctzt wird.<br \/>\nOb man diese Leute auch noch unterst\u00fctzen muss, dar\u00fcber darf man durchaus geteilter Meinung sein.<br \/>\nUnd nun geht es darum, die Autonomie Syrisch-Kurdistans aufzul\u00f6sen. Die Gebiete der Kurden wurden bereits zum gr\u00f6\u00dften Teil von der neuen syrischen Armee \u00fcbernommen. Die erzwungene \u201eEinigung\u201c mit Kurdenf\u00fchrer Mazloum Abdi sieht vor, dass dessen SDF-Kr\u00e4fte aufgel\u00f6st und die K\u00e4mpfer einzeln in die syrischen Streitkr\u00e4fte integriert werden.<\/p>\n<p>Es ist eine Kapitulation der Kurden, die lange als inoffizielle Bodentruppen der Amerikaner galten. Nun wurden sie aufgegeben, was f\u00fcr verst\u00e4ndliche Wut sorgt.<br \/>\nUnd so erkl\u00e4ren sich die Proteste im Westen, die teils friedlich sind, teils eher kriegerisch anmuten. Die Kurden wollen ihre Gastgeberstaaten in Europa quasi darauf aufmerksam machen, dass diese einen Fehler begehen. Dabei wurde am Dienstag in Dortmund der Laden eines syrischen Imbissbesitzers mit Pflastersteinen beworfen und verw\u00fcstet. Statt 400 angesagten Kurden waren 4.000 gekommen. Das war zu viel f\u00fcr die Polizei. Nun gibt es Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, mehrfacher K\u00f6rperverletzung und Sachbesch\u00e4digung. Am Freitag wurde erneut eine Demo in Dortmund angesagt \u2013 diesmal mit 3.000 bis 4.000 Teilnehmern laut Anmelder. Ob die Polizei diesmal ger\u00fcstet sein wird?<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.1.2026 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/ausweitung-konflikte-westeuropa\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/ausweitung-konflikte-westeuropa<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ali Ertan Tobrak: Nur dumme Migranten sind gute Migranten<\/strong><br \/>\nTomas Spahn in einem Gespr\u00e4ch der anderen Art mit Ali Ertan Toprak von der Kurdischen Gemeinde Deutschland.<br \/>\nTatsache ist, dass deutsche Staatsb\u00fcrger mit kurdischen Wurzeln h\u00e4ufig allein schon wegen ihres kurdischen Ursprungs von der T\u00fcrkei als PKK-Terroristen kriminalisiert werden. Mit der PKK aber haben sie \u00fcberhaupt nichts zu tun. Das einzige, was ihnen aus Sicht der T\u00fcrkei vorgeworfen wird, sind eine kritische Stellungnahme zur Politik Erdogans und ihre kurdischen Wurzeln. Erdogan-Kritik plus Kurde gleich Terrorist. So einfach lautet die Formel, die leider auch in den deutschen Diensten kaum differenziert wird. Da Deutschland und die sozialen Medien von nationalt\u00fcrkischen Spitzeln der Muslimbruderschaft durchsetzt sind, geht jede kritische \u00c4u\u00dferung sofort an den t\u00fcrkischen Geheimdienst.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNun, mir f\u00fchren solche Begegnungen der besonderen Art immer wieder vor Augen, dass linke Politiker Migranten nicht auf gleicher Augenh\u00f6he sehen. Wir sind Ihnen nur in der Opferrolle einer angeblich feindlichen, deutschen Gesellschaft und als Bittsteller einer patriarchalisch-gener\u00f6sen Parteikaste willkommen. Wenn wir es aber wagen, als gleichberechtigte Akteure und Mitb\u00fcrger aufzutreten, eigenst\u00e4ndige und selbstbewusste Positionen einzunehmen und uns nicht f\u00fcr deren Parteipolitik instrumentalisieren zu lassen, fallen wir offenbar aus dem gew\u00fcnschten Klischee und werden sofort ausgegrenzt, unsere Anliegen abqualifiziert und wir letztlich als unf\u00e4hig zu jeder politischen Beurteilung herabgew\u00fcrdigt. Gute Migranten sind offenbar nur dumme Migranten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.2.2019 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/spahns-spitzwege\/was-ist-dran-an-den-erzaehlungen\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/spahns-spitzwege\/was-ist-dran-an-den-erzaehlungen\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum die Niederlage der Kurden auch unsere ist<\/strong><br \/>\nDie Kurden passen nicht nur auf keine Weltkarte, schreibt Matthias Heitmann, f\u00fcr das postnationale und opferzentrierte Denken des Westens sind sie zudem ein Fremdk\u00f6rper. Das zu \u00e4ndern, w\u00e4re auch gut f\u00fcr unsere Demokratie &#8230;<\/p>\n<p><em>Kurden passen nicht ins westliche T\u00e4ter-Opfer-Schema<\/em><br \/>\nAber es ist nicht nur das Streben nach nationaler Souver\u00e4nit\u00e4t, das die Kurden als wie aus der Zeit gefallen erscheinen l\u00e4sst. Ihr tragisches Paradoxon besteht darin, dass sie sich entgegen der heutigen politischen Kultur eben nicht als um Freiheit bettelnde Opfer inszenieren, sondern erbittert Widerstand leisten und zu k\u00e4mpfen bereit sind \u2013 und daf\u00fcr einen hohen Preis zahlen. Denn so sehr die westliche \u00d6ffentlichkeit sich auch vom t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan distanzieren mag, f\u00fcr den aktiven Widerstand gegen Unterdr\u00fcckung kann sie kein Verst\u00e4ndnis aufbringen.<br \/>\nDie moderne westliche Moral kennt nur T\u00e4ter und Opfer:<br \/>\n<strong><em>Selbstbefreier und Widerst\u00e4ndler mit einem auch noch national gepr\u00e4gten Werteverst\u00e4ndnis sind dem postnationalen und mutlosen westlichen Denken suspekt und zuwider.<\/em><\/strong><br \/>\nDie Ablehnung der Idee der nationalen Selbstbestimmung offenbart das Dilemma der westlichen politischen Kultur. Eine offene Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Befreiungskampf der Kurden w\u00fcrde neben den Verwerfungen vor Ort auch die tiefsitzende Verunsicherung des westlichen Politikmodells offen zutage bef\u00f6rdern.<br \/>\nDenn obwohl die Abneigung alles <a title=\"Nationalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nationalismus\/\">Nationalen<\/a> zum Mainstream-Denken geh\u00f6rt:<br \/>\n<strong><em>Bis heute ist die nationale Ebene die einzige, in der Demokratie tats\u00e4chlich in einer ernstzunehmenden Form funktioniert.<\/em><\/strong><br \/>\nUnd \u00fcberall dort, wo post- und transnational Politik betrieben wird, fehlt ihr schlicht die demokratische Legitimation. Postnationales Denken betont dennoch einseitig die R\u00fcckschrittlichkeit nationaler Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 und stellt sich somit gegen die bislang einzige Formation tats\u00e4chlicher demokratischer Herrschaft.<\/p>\n<p><em>Krise der Kurden reflektiert unsere Demokratiekrise<\/em><br \/>\nDie Krise der Kurden ist also eine vielschichtige: Sie haben nicht nur keinen eigenen Ort, um ihr Selbstbestimmungsrecht auszu\u00fcben, sondern ihr Streben nach einem solchen Ort ist auch kein Bestandteil des heutigen politischen Denkens mehr. In Zeiten politischer Passivit\u00e4t und ausgepr\u00e4gter Opferorientierung ist der Wunsch nach echter Freiheit h\u00e4ufig mit Skepsis, Misstrauen und Zweifeln durchmischt. Dies f\u00fchrt dazu, dass diese Vision bestenfalls als unrealistisch, schlimmstenfalls als gef\u00e4hrlich abgelehnt wird. Gleichzeitig ist aber die Niederlage der Kurden noch mehr als das: Da sie den Niedergang der westlichen politischen Kultur widerspiegelt, ist sie auch unsere Niederlage. Daher ist tats\u00e4chliche und ernstgemeinte politische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kurden angesagt: nicht als Geste des Mitleids, sondern als ein Akt der demokratischen Selbstachtung und als ein Zeichen des Aufbegehrens gegen den zynischen Moralismus westlicher Politik.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.2.2018 von Matthias Heitmann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/kurden-tuerkei-syrien-autonomie\">https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/kurden-tuerkei-syrien-autonomie<br \/>\n.<\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Kurden einfordern, was man f\u00fcr die Deutschen nicht will?<\/strong><br \/>\nEs geht hier nicht nur im in Deutschland lebende Kurden. Ganz abgesehen davon, dass die sich vergleichsweise auch sehr gut integrieren und es allemal besser ist, wenn PKK-Anh\u00e4nger gegen Erdogan, den IS und die ganze Blase demonstrieren, als wenn selbsterkl\u00e4rte Sharia-Polizisten und Koranverteiler daf\u00fcr sind, sind die Kurden der westlichen Welt insgesamt wesentlich n\u00e4her als die meisten ihrer Nachbarn.<br \/>\nDas haben sie mit Israel gemeinsam, und es ist kaum verwunderlich, dass sich die postmoderne, postnationale Freiheitsfeindlichkeit auch dahingehend auswirkt, dass die Kurden verraten werden, weil sie f\u00fcr das einstehen, was urspr\u00fcnglich mal den Westen bzw. die freie Welt ausgemacht hat.<br \/>\nHerr Heitmann hat absolut Recht, und es ist eine Schande, mit anzusehen, wie schamlos Appeasement mit den Verfolgern der Kurden betrieben wird. Aber wie sollten man auch f\u00fcr die Kurden einfordern, was man schon f\u00fcr die eigenen Leute nicht will? Das ist eben merkeldeutsche Postdemokratie in der Praxis.<br \/>\n4.2.2018, Aleander Voss, CO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kurden-Konflikt nicht bei uns<\/strong><br \/>\nMenschlich haben die Kurden wie alle, die nicht politische und kulturelle Freiheit genie\u00dfen, wie wir sie f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten, mein Mitgef\u00fchl. Politisch ist mir dieser Konflikt weitgehend egal. Er ist nicht unserer, und auch mit M\u00fche kann man ihn mal ausnahmsweise nicht unserem Gemeinwesen &#8211; Stichwort \u201egeschichtliche Verantwortung\u201c &#8211; anh\u00e4ngen, um das gutmenschliche Herz zu w\u00e4rmen.<br \/>\nDie Welt ist voll von solchen Konflikten, die die jeweiligen V\u00f6lker allein l\u00f6sen m\u00fcssen. Null Verst\u00e4ndnis habe ich aber daf\u00fcr, wenn dieser Krieg auf unsere Stra\u00dfen getragen wird und unsere Polizisten daf\u00fcr ihren Kopf hinhalten m\u00fcssen. Wer nicht friedlich demonstrieren kann, hat hier nichts verloren, egal auf welcher Seite<br \/>\n4.2.2018, J\u00f6rg Meyer, CO<\/p>\n<p><strong>Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker<\/strong><br \/>\nWas mit den Kurden getrieben wird ist gegen das Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker, das nach Versaille 1919 dazu diente die Vielv\u00f6lkerstaaten Habsburgisches Reich und Osmanisches Reich aber auch das Deutsche Reich aufzubrechen. Und was unterscheidet die Kurden von den Juden, die letztlich auch Staatlichkeit erlangten? Das kurdische Problem wird nicht verschwinden, sondern Europa\/Naher Osten f\u00fcr immer begleiten. Nat\u00fcrlich gibt es so etwas wie Volk und nationale Identit\u00e4t, die Menschheitsgeschichte beweist es. Dass die Deutschen das leugnen, aufgrund ihrer eigenen Geschichte, mag f\u00fcr sie f\u00fcr begrenzte Zeit g\u00fcltig sein, aber die Franzosen, Italiener oder Spanier haben das deutsche Problem nicht. Die f\u00fchlen sich als Franzosen, Italiener oder Spanier; wer es nicht glaubt sollte dort leben, dann versteht er es. Nationalit\u00e4t bedeutet nicht Verneinung von Internationalismus, sondern ist die Voraussetzung daf\u00fcr.<br \/>\n4.2.2018, Hans Page, CO<\/p>\n<p><strong>Aufbegehren gegen den zynischen Moralismus &#8230;<\/strong><br \/>\nder westlichen Welt? Sch\u00f6n formuliert. Das ist ja das Sch\u00f6ne in Multikultiland D. Da bekommst du was geboten f\u00fcr dein Geld. Ich schaue aber lieber dem bunten Treiben zu und konsumiere. Wir k\u00f6nnen ja eh&#8216; nicht alle retten bzw. allen helfen. Oder doch? Schaffen wir das? Setzen sie auf Rot oder Schwarz und lassen die Kugel rollen. Bestenfalls kommt Zero.<br \/>\n4.2.2018, Claudia Martin, CO<\/p>\n<p>&#8222;warum m\u00fcssen sie ihre Streitigkeiten innerhalb Deutschlands austragen?&#8220; Korrekte Frage Herr Stein. Doch noch tragen sie hier keine Streitigkeiten gewaltsam aus. Das ist noch ein Zustand der demn\u00e4chst ganz sicher folgen wird. Demonstrieren ist \u00fcbrigens erlaubt in Deutschland. Sogar Vorschl\u00e4ge seitens arabischer Demonstranten wie, &#8222;Juden ins Gas&#8220; etc., sind bei uns offensichtlich erlaubt soweit sie von deren Seite kommen.<br \/>\nDennoch ist eins sicher. Die Kurden in Syrien werden derzeit erstens v\u00f6lkerrechtswidrig vom t\u00fcrkischen Milit\u00e4r angegriffen. Zweitens waren diese Kurden, solange sie f\u00fcr den Westen den sog. IS bek\u00e4mpften und erfolgreich zur\u00fcckdr\u00e4ngten, die Guten. Nun sind sie die B\u00f6sen weil das ein Nato-Mitglied so sieht.<br \/>\n5.2.2018, Rolf Pohl, CO<\/p>\n<p><strong>Postnational?<\/strong><br \/>\n&#8222;dass sich in der kurdischen Gesellschaft ein anderswo kaum noch existierender Glaube konserviert hat: der progressive und befreiende Glaube an die Nation und an nationale Souver\u00e4nit\u00e4t als Voraussetzung f\u00fcr Volksherrschaft.&#8220; Ich sehe das anders: noch ist weltweit die Nation (nach Geld, aber vor Religion und westlich postnationalen Ideen) die st\u00e4rkste &#8222;Zusammenhaltsidee&#8220; f\u00fcr Menschen. Afrika ist z.T. noch pr\u00e4national und wird erstmal auch eher national als postnational. Auch Europa, wenn es eine Chance hat, wird eher ein Nationalstaat auf erweiterten Grenzen, als eine Gemeinschaft auf offenen Grenzen, basierend rein auf einem westlichen Wertekanon &#8211; die Schicht, die soetwas vertritt, scheint mir viel zu klein, insbesondere, wenn man zuk\u00fcnftige au\u00dfereurop\u00e4ische Migranten dazunimmt.<br \/>\nPostnational als Idee wird eine zunehmende Rolle spielen. Aber die Einsch\u00e4tzung, dass postnationale Ideen weltweit eine bestimmende Rolle spielen werden, scheint mir auf Jahrzehnte realit\u00e4tsfremd.<br \/>\n5.2.2018, J\u00f6rg Michaelis, CO<\/p>\n<p><strong>Moral-Elite ohne Moral<\/strong><br \/>\nErdogan schlachtet die Kurden ab und die Welt schaut zu! Warum h\u00f6re ich keinen Aufschrei der selbsternannten gr\u00fcn-roten Moral-Elite?<br \/>\nJetzt ist es soweit: auf beiden Seiten stehen sich deutsche Waffen gegen\u00fcber &#8230; wie &#8222;moralisch- sauber&#8220; ist das denn?!<br \/>\nMit Deutschlands modernsten Waffen (Panzern etc.) werden die Kurden abgeschlachtet, die man zuvor noch f\u00fcr den Krieg gegen diesen m\u00f6rderischen IS gebraucht hat. Pfui, was ist das f\u00fcr eine verlogene Politik, Genosse Gabriel &amp; Frau Merkel! Genosse Gabriel und Schulz m\u00fcssen sich auch angesprochen f\u00fchlen: die SPD sitzt mit im Lug-und-Trug-Boot!<br \/>\nEin demokratisches Deutschland und Europa geht nur noch ohne diese \u201ePolitiker\u201c und diese selbsternannte gr\u00fcn-rote EU-Moral-Elite, die klammheimlich hinter dem R\u00fccken des Souver\u00e4n deutsche Waffen nach Saudi-Arabien, die T\u00fcrkei und andere kriegsf\u00fchrende L\u00e4nder liefert (deutsche Waffenfabrik in Sardinen &#8230;. ), obwohl etwas Anderes beschlossen war!<br \/>\n5.2.2018, G\u00fcnter Johannsen, CO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ausgezeichnete Analyse. Nat\u00fcrlich nicht in den Main Fake Medien publizierbar.<\/strong><br \/>\nPr\u00e4zise und \u00fcberzeugende Analyse des aktuellen politischen, &#8222;postnationalen&#8220; Mainstreams in Deutschland und der EU. Der Kampf um das Recht auf nationale, demokratische und freiheitliche Selbstbestimmung ist tats\u00e4chlich eines der sogenannten &#8222;westlichen Werte&#8220;, die in Sonntagsreden der politischen EU-Elite hochgehalten, aber niemals so pragmatisch-direkt wie hier geschehen benannt werden. Selbige Analyse gilt im \u00fcbrigen f\u00fcr unseren schweigenden, demokratisch unsolidarischen Blick auf das Freiheitsstreben Kataloniens.<br \/>\n4,2.2018, Henning Magirius, CO<\/p>\n<p><strong> &#8222;Zynischer Realismus westlicher Politik&#8220;<\/strong><br \/>\nSie k\u00f6nnen es drehen und wenden wie Sie wollen, sehr geehrter Herr Heitmann: REALISMUS ist immer mit einem gewissen Zynismus verbunden; denn so ist nun mal, diese Welt, und so sind viele Menschen: egoistisch, verlogen und ungerecht. Was die Kurden anbetrifft, so pl\u00e4dieren Sie in deren Fall f\u00fcr etwas, das gerade in Deutschland heftigst bek\u00e4mpft und &#8211; so weit ich wei\u00df &#8211; auch von Ihnen abgelehnt wird: &#8220; &#8230; progressiver und befreiender<br \/>\nGlaube an die Nation und an nationale Souver\u00e4nit\u00e4t als Voraussetzung f\u00fcr Volksherrschaft&#8220;. Prima! D a s wollen Sie also den Kurden zugestehen, w\u00e4hrend wir Deutschen unsere nationale Selbstbestimmung geradean eine omin\u00f6se EU-Regierung abgeben sollen? Ist das nicht vollkommen inkonsequent gedacht von Ihnen? Oder stimmen Sie etwa auch der AfD-Forderung zu, da\u00df wir Deutschen uns auf keinen Fall unsere Souver\u00e4nit\u00e4t nehmen lassen d\u00fcrfen? In dem Falle w\u00e4re Ihr Denken bzgl. der Kurden folgerichtig, und ich k\u00f6nnte mich Ihnen in allem anschlie\u00dfen.<br \/>\n5.2.2018, Chista Wallau, CO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nur im Nationalen funktioniert Demokratie<\/strong><br \/>\n&#8222;Bis heute ist die nationale Ebene die einzige, in der Demokratie tats\u00e4chlich in einer ernstzunehmenden Form funktioniert. Und \u00fcberall dort, wo post- und transnational Politik betrieben wird, fehlt ihr schlicht die demokratische Legitimation.&#8220; Wohl wahr. Allerdings definiert sich diese nationale Ebene juristisch nach Staatb\u00fcrgerschaft und nicht ethnisch oder als &#8222;Kulturnation&#8220; und durchschneidet so manchmal Ethnien und Kulturen. F\u00fcr letztere ein &#8222;Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker&#8220; zu postulieren f\u00fchrt zum B\u00fcrgerkrieg. Umgekehrt dem Nationalstaat uneingeschr\u00e4nkte Oberhoheit \u00fcber die in ihm lebenden Menschen zuzubilligen, auch als demokratische Diktatur einer Mehrheit \u00fcber eine Minderheit, hat den gleichen Effekt, denn Menschen identifizieren sich mit ethnischen und kulturellen Kollektiven. Ich glaube, wir brauchen eine Fortentwicklung des V\u00f6lkerrechts, das hier eine Balance schafft, irgendwas mit beschr\u00e4nkter Autonomie innerhalb von Nationalstaaten.<br \/>\n4,2,2918, Manfred Steffan, CO<\/p>\n<p><strong>Die Kurden haben f\u00fcr uns die Drecksarbeit gemacht<\/strong><br \/>\nKeine der beteiligten M\u00e4chte wollte mit Bodentruppen einmarschieren (gegen den IS). Die Kurden haben ein gro\u00dfes Danke und ihren eigenen Staat verdient. Gleichzeitig sind sie auch die fortschrittlichste Kraft in der Gegend dort. Die einzigen, die ihre Frauen achten.<br \/>\n4.2.2018, Martin Wienand, CO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mutiger Beitrag,<\/strong><br \/>\ndie Arme(e) des Sultans reich-en(-t) weit; insbesondere in Deutschland, wo er Millionen gl\u00fchender, fanatischer Anh\u00e4nger hat, von denen wir Naivlinge glauben, dass sie bestens integriert seien! Am Los der Kurden k\u00f6nnen wir erkennen, wie es uns im Jahre 2050 in Germanistan ergehen wird. Im Gegensatz zu den stolzen Kurden, wird sich der feige, empathiebeseelte biodeutsche Michel unterordnen und somit letztendlich versklaven lassen.<br \/>\nDenn wer sich wie ein Wurm verh\u00e4lt, wird wie ein Wurm getreten werden und wer Parteien w\u00e4hlt, die nicht bereit sind das eigene Territorium mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, wird aufgerieben werden. So war es und so wird es immer sein.<br \/>\n5.2.2018, Detlev Flott, CO<\/p>\n<p><strong>Kurden gegen T\u00fcrken bei uns<\/strong><br \/>\nDas Problem f\u00fcr uns ist doch nur die falsche Einwanderungspolitik, verbunden mit Querelen zwischen Kurden und T\u00fcrken hier im Land. Alle Politiker, die uns das in den letzten 50 Jahren eingebrockt haben sollten samt ihrer Parteien ge\u00e4chtet werden, denn mit dieser unverantwortlichen Weichenstellung haben sie uns in eine Situation gebracht, die unverzeihlich ist.<br \/>\nHoffentlich gelingt es uns noch, diesen uns\u00e4glichen Zustand zu ver\u00e4ndern, denn deren Probleme sind nicht unsere und die sollen sie gef\u00e4lligst in ihrer Heimat austragen und Demonstrationen, die au\u00dferhalb der Belange der Bundesrepublik liegen m\u00fc\u00dften aus Sicherheitsgr\u00fcnden verboten werden denn irgendwann artet das mal aus und wir werden im Chaos versinken. Wer Partei ergreift, soll es gef\u00e4lligst dort tun, wo es stattfindet. Deutschland ist der falsche Platz und deshalb keine politische Bet\u00e4tigung, die sich au\u00dferhalb der deutschen Belange stellt.<br \/>\n5.2.2018, Achom Scharelmann, CO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kurden erkl\u00e4ren Gleichberechtigung der Frauen<\/strong><br \/>\nDie kurdischen K\u00e4mpferinnen der YPJ und PKK spielen eine Vorreiterrolle in der Frauenemanzipation im Nahen Osten.<br \/>\nNun haben auch die Peshmerga ihr erstes Frauenregiment: Sobald es Masud Barzani, Pr\u00e4sident der autonomen kurdischen Region im Irak, befehle, werde man aufbrechen, um den IS in Koban\u00ea zu bek\u00e4mpfen &#8230; Und von den Kurden in Syrien wird <a class=\"extern\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/2014\/11\/09\/us-mideast-crisis-syria-women-idUSKCN0IT0ID20141109\">mitgeteilt<\/a>, dass sie Verordnungen zur &#8222;Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen Bereichen des \u00f6ffentlichen und privaten Lebens&#8220; erlassen haben. Beides zeigt eine beachtliche Entwicklung im Nahen Osten an.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie in Syrien entstehenden Frauenbewegungen wurden zu einem betr\u00e4chtlichen Teil von den kurdischen Frauen in Nordsyrien beeinflusst. Beeinflusst durch den Kampf der kurdischen Frauen der PKK in der T\u00fcrkei, bildete sich in Rojava in Nordsyrien eine Frauenbewegung heraus, die einerseits sich milit\u00e4risch in der YPJ (Yek\u00eeney\u00ean Parastina Jin\u00ea) organisierte, aber auch in der Politik f\u00fchrende Positionen besetzte. So werden alle wichtigen Posten in Politik und Verwaltung mit einem Mann und einer Frau besetzt (Ko-Vorsitzende), in allen Bereichen wurde eine 40%ige Geschlechterquote verwirklicht. 2005 wurde die Organisation der kurdischen Frauen (Yekitiya Star) gegr\u00fcndet, in der alle Frauen, die sich im sozialen, politischen oder milit\u00e4rischen Bereich engagieren, Mitglied sind. Im November 2014 wurde in Rojava durch die Verwaltung ein Gesetz erlassen, dass die Frauen den M\u00e4nnern gleichstellt: Danach erhalten die Frauen die gleichen Arbeitsbedingungen und die gleiche Bezahlung wie M\u00e4nner. Frauen d\u00fcrfen erst ab 18 heiraten und nicht gegen ihren Willen verheiratet werden. Polygamie wie auch \u201aEhrenmorde\u2018 sowie jegliche Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen sind verboten. Frauen erhalten nun auch das Recht zu erben.<br \/>\nAlles vom 24.11.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43325\/1.html\">www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43325\/1.html <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterdr\u00fcckung der Kurden in der T\u00fcrkei in den 1980er und 1990 er Jahren<\/strong><br \/>\nDie kurdischen Familien waren in den 1980er und 1990 er Jahren massiver Repression seitens des t\u00fcrkischen Staates ausgesetzt, der die Existenz der Kurden schlichtweg verleugnete und sie als &#8222;Bergt\u00fcrken&#8220; bezeichnete. Sie waren vor die Alternative gestellt worden, sich entweder zu assimilieren oder vernichtet zu werden. Tausende kurdischer D\u00f6rfer &#8211; die Frankfurter Rundschau berichtete von 3100 &#8211; wurden von den t\u00fcrkischen Milit\u00e4rs niedergebrannt, die Bev\u00f6lkerung vertrieben oder get\u00f6tet, wer Widerstand leistete, wurde inhaftiert und gefoltert. Es gab eine Massenflucht aus Kurdistan in die t\u00fcrkischen Metropolen, in der Hoffnung, ein Ticket nach Europa zu bekommen. Die T\u00fcrkei versuchte, die kurdische Kultur komplett zu eliminieren: die Sprache wurde in der \u00d6ffentlichkeit verboten, das Neujahrsfest &#8222;Newroz&#8220;, das wichtigste kulturelle Fest der Kurden durfte nicht mehr praktiziert werden. Durch diesen quasi Vernichtungskrieg gegen die t\u00fcrkischen Kurden und Kurdinnen entstand ein organisierter Widerstand, der zur Entstehung der PKK in den fr\u00fchen 1980er Jahren f\u00fchrte. Dies forcierte das Selbstbewusstsein der Kurden und rettete damit ihre Kultur. Die systematisch angewandten Repressalien und Folterungen des t\u00fcrkischen Staates gegen die Kurden im Osten des Landes kann man guten Gewissens als &#8222;Staatsterrorismus der T\u00fcrkei&#8220; bezeichnen. Die Medien, die gerne der PKK den Terror zuschreiben m\u00f6chten, behaupten falsche Kausalit\u00e4ten. Durch den Staatsterror wurden auch die l\u00e4ndlichen Kurden und Kurdinnen politisiert. Es gab in vielen Regionen Volksaufst\u00e4nde, kurdisch &#8222;serhildan&#8220; genannt. Frauen waren von Anfang an mit dabei. &#8230;. Alles vom 24.11.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43325\/1.html\">www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43325\/1.html <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kurden ohne Kurdistan &#8211; Volk ohne eigenen Staat<\/strong><\/p>\n<p>Das Siedlungsgebiet der Kurden liegt im Grenzgebiet von Iran, Irak, Syrien und (fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig mit Abstand am gr\u00f6\u00dften) der T\u00fcrkei.<br \/>\nAuf der Pariser Friedenskonferenz Anfang 1919 bestanden nicht nur Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Italien auf territorialen Anspr\u00fcchen, sondern auch griechische, armenische, zionistische, arabische und kurdische Vertreter. Der Vertrag von Sevres am 10.8.1920 zwischen der Entente und dem Osmanischen Reich lie\u00df ausdr\u00fccklich auch Raum f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines unabh\u00e4ngigen Kurdistans.<br \/>\nIm Vertrag vom Lausanne vom 24.7.1923 wurde die territoriale Einheit der T\u00fcrkei anerkannt. Dabei war von einem autonomen Kurdistan jedoch pl\u00f6tzlich keine Rede mehr &#8211; obwohl die Kurden in den K\u00e4mpfen zuvor den t\u00fcrkischen Staatsgr\u00fcnder Chemal Atat\u00fcrk jahrelang unterst\u00fctzt hatten. Seitdem f\u00fchlen sich die\u00a0Kurden von der T\u00fcrkei verraten.<\/p>\n<p>In den zwanziger, dreissiger und erneut seit den achtziger Jahren wurden Aufst\u00e4nde der Kurden von der T\u00fcrkei blutig niedergeschlagen. Sogar die heutigen Auseinandersetzungen zwischen der PKK und der t\u00fcrkei legen viele als eine Folge des &#8222;Verrats\u00a0von Lausanne 1923&#8220; aus.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie im Unabh\u00e4ngigkeitskrieg 1919-1923 stehen T\u00fcrken und Kurden im Jahr 2014 einem gemeinsamen Feind gegen\u00fcber &#8211; dem &#8222;Islamischen Staat&#8220; IS, Doch die T\u00fcrkei tut sich sehr schwer, die Kurden gegen den IS zu unterst\u00fctzen. In der Washington Post verglich Charles Krauthammer das Verhalten Erdogans mit dem Stalins 1944:<br \/>\n&#8211; W\u00e4hrend des Warschauer Aufstandes 1944 stoppte Stalin seine Panzer und wartete, bis die SS die<br \/>\nnichtkommunistischen Partisanen vernichtet hatte.<br \/>\n&#8211; Im Herbst 2014 stehen Erdogans Panzer in Sichtweite der Kurdenenklave Kobane und greifen nicht ein.<\/p>\n<p>Das Trauma der Kurden, vor 100 Jahren eine Waffenbr\u00fcderschaft mit der T\u00fcrkei geschlossen und dann leer ausgegangen zu sein, wirkt immer noch und wieder neu<\/p>\n<p>Mehr lesen auf: Thomas Speckmann: Von Atat\u00fcrk verraten, Die Zeit 45\/2014, 30.10.2014, S. 18, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\">www.zeit.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>PKK von der Terrorliste streichen?<\/strong><\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei erkannte die Kurden nicht als ethnische Minderheit an und verbot ihre Sprache und Traditionen. Auch in Iran, Irak und Syrien wurden die Kurden diskriminiert und unterdr\u00fcckt. Die PKK (Partiya Karkeren Kudistan) verf\u00fcgt \u00fcber 15000 K\u00e4mpfer und ist willens und anscheinend in der Lage, die IS zu bek\u00e4mpfen. Die Peschmerga &#8211; traditionelle kurdische Gegenspieler der PKK &#8211; haben eine \u00fcber 100000 umfassende Armee im Nordirak, wurden dort aber von IS \u00fcberrannt.\u00a0 USA und EU \u00fcberlegen deshalb seit Oktober 2014, die PKK von der Terrorliste zu streichen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat die PKK eine terroristische Vergangenheit zu bew\u00e4ltigen &#8211; aber solange die Kurden keinen eigenen Staat erhalten bzw. solange die von England, Frankreich und USA nach dem 2.Weltkrieg willk\u00fcrlich (bzw. im Hinblick auf die Erd\u00f6lvorkommen gar nicht so willk\u00fcrlich) vorgenommene Gebietsaufteilung in Nahost (Irak, Syrien, Jordanien, Iran und Ost-T\u00fcrkei) nicht korrigiert wird , solange wird es keinen Frieden in Kurdistan geben. Die Kurden sind ein uraltes Volk mit uralter Kultur, aber eines der wenigen V\u00f6lker ohne eigenen Staat. Verantwortlich f\u00fcr dieses Debakel sind die alliierten Siegerm\u00e4chte des 2. Weltkriegs.<\/p>\n<p>1991 beim Konzert &#8222;The simple truth&#8220; waren die Kurden in der Welt von MTV angekommen: Chris de Burgh, Madonna und Rod Stewart sammelten Geld f\u00fcr den 5000fachen Giftgasmord von Saddam Hussein an den Kurden in Halabdscha in 2008.<br \/>\nDen allj\u00e4hrlichen Newroz (neuer Tag) im M\u00e4rz begehen die Kurden als politisch-kulturelles Festival mit Lrik, Musik und Folklore und Agitation.<\/p>\n<p>Das Kurdisch-Sein wird in der t\u00fcrkischen Bev\u00f6lkerung, damals wie heute, mit Terrorismus gleichgesetzt. Erst seit den Gezi-Protesten in Istanbul 2013 merkten die T\u00fcrken, dass ihre Weltsicht korrekturbed\u00fcftig ist und die Menschenrechtsfrage der T\u00fcrken nicht behandelt wurde. Erst als Waffen und Wasserwerfer sich gegen sie richteten, merkten die Mittelstandst\u00fcrken, wie die Zeitungen l\u00fcgen, die Polizei korrupt ist, die Staatsanw\u00e4lte kl\u00fcngeln und die Regierung brutal ist. Die Kurdenfrage wurde bei den Gezi-Protesten \u00fcberhaupt nicht thematisiert. &#8222;Es war absurd: Die T\u00fcrken im Westen gingen auf die Strasse, um gegen Repressalien seitens der Regierung zu k\u00e4mpfen, und die Kurden, die jahrzehntelang davon betroffen waren, trauten sich nicht mitzumachen, um Friedensgespr\u00e4che nicht zu blockieren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;T\u00fcrken missverstehen den Freiheitskampf der Kurden als Aufstand gegen &#8222;ihr&#8220; Land &#8211; statt als Engagement f\u00fcr eine friedliche T\u00fcrkei.&#8220;<br \/>\nLesen Sie mehr dazu von Mely Kiyak: Ihr werdet nie in Sicherheit sein. Warum es ung\u00fcnstig ist, auf dieser Welt Kurde zu sein. 27.10.2014, S. 92-93, <a href=\"www.spiegel.de\">www.spiegel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global &gt;Kurdistan Zahlreiche K\u00e4mpfer des IS wurden aus den Gef\u00e4ngnissen &#8222;befreit&#8220; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen\u00a0 Irans ethnische Minderheiten: Kurden im Clinch mit Reza Pahlevi\u00a0(6.3.2026) Haben die Kurden eine Chance gegen den Islamismus? (11.2.2026) Die Autonomie &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/kurdistan\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":27,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-51300","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/51300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51300"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/51300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146511,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/51300\/revisions\/146511"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}