{"id":44891,"date":"2014-02-03T10:51:09","date_gmt":"2014-02-03T09:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=44891"},"modified":"2016-10-26T15:56:48","modified_gmt":"2016-10-26T13:56:48","slug":"freihandelsabkommen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/freihandelsabkommen\/","title":{"rendered":"Freihandelsabkommen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Handel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/\">Handel<\/a>\u00a0&gt;Freihandelsabkommen TTIP<\/p>\n<div id=\"attachment_44506\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/hofladen\/strudels-scheunenlaedele\/strudel1zarten-pan140123\/\" rel=\"attachment wp-att-44506\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44506\" class=\"size-full wp-image-44506\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123.jpg\" alt=\"Wintergem\u00fcse in Strudels Hofl\u00e4dele in Zarten bei Kirchzarten im Dreisamtal am 23.1.2014\" width=\"638\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/strudel1zarten-pan140123-180x76.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44506\" class=\"wp-caption-text\">Wintergem\u00fcse in Strudels Hofl\u00e4dele in Zarten bei Kirchzarten im Dreisamtal am 23.1.2014<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Die Wallonen als Sprachrohr f\u00fcr Millionen B\u00fcrger gegen Ceta (26.10.2016)<\/li>\n<li>Deutscher Kulturrat gegen TTIP (4.1.2014)<\/li>\n<li>TTIP (USA-Europa) + TPP (USA-Pazifik) als diskriminierende Pr\u00e4ferenzabkommen (2.1.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ceta-kanada-eu-und-dann-ttip\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ceta-kanada-eu-und-dann-ttip\/<\/a>\u00a0(9.8.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-gegen-unsere-demokratie\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-gegen-unsere-demokratie\/<\/a>\u00a0(14.6.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-check-zur-eu-europawahl\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-check-zur-eu-europawahl\/<\/a>\u00a0(21.5.2014)<\/li>\n<li>EU-US-Handelsabkommen: Ein Anschlag auf die Europ\u00e4ische Demokratie (15.5.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-freihandel-widerstand-fr\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-freihandel-widerstand-fr\/<\/a>\u00a0(6.5.2014)<\/li>\n<li>TTIP &#8211; Freihandel USA Europa: Offene T\u00fcren f\u00fcr Genfood, Hormonfleisch, Sozialdumping und US-Konzerne? (24.3.2014)<\/li>\n<li>TTIP untergr\u00e4bt Deutsche Sozial- und Umweltstandards (28.2.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schiedsgericht-icsid-investition\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schiedsgericht-icsid-investition\/<\/a>\u00a0(27.2.2014)<\/li>\n<li>Freiheit f\u00fcr Chlorh\u00e4hnchen und Hormonschweine (3.2.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-nein-ngos-attac-verdi\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-nein-ngos-attac-verdi\/<\/a>\u00a0(13.1.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-handel-eu-usa-nein-nein\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-handel-eu-usa-nein-nein\/<\/a>\u00a0(16.12.2013)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP)<\/li>\n<li><a title=\"FairerHandel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/fairerhandel\/\">Fairer Handel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das geplante Freihandelsabkommen TTIP (sprich TiTip) zwischen den USA und der EU wird unter Ausschlu\u00df der \u00d6ffentlichkeit verhandelt und birgt drei\u00a0Bef\u00fcrchtungen:<br \/>\n1) Verbraucherschutz: Aufweichung der europ\u00e4ischen Standards bei Lebensmitteln<br \/>\n(Beispiel: In der Massenhaltung von Rindern sind Hormongaben zul\u00e4ssig gem\u00e4\u00df den laschen US-Vorschriften).<br \/>\n2) Demokratie: Aushebelung der Rechte des Parlaments durch internationale Schiedsgerichte zum Investorenschutz<br \/>\n(Beispiel: Parlament beschlie\u00dft Verbot von Hybrid-Saatgut &#8211; Unternehmen Monsanto klagt auf Schadensersatz)<br \/>\n3) Ausgrenzung: Der Handel mit Schwellenl\u00e4ndern (Indien, China) und Entwicklungsl\u00e4ndern (Afrika) wird erschwert bzw. bleibt aussen vor.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Die Wallonen als Sprachrohr f\u00fcr Millionen B\u00fcrger gegen Ceta<\/strong><br \/>\nFakt ist, ein vom Volk gew\u00e4hltes, f\u00f6derales Parlament, die Minorit\u00e4t der Wallonen, blockiert das Freihandelsabkommen Ceta, um Errungenschaften unserer EU-Demokratien und deren Standards zu sch\u00fctzen. Fakt ist auch, dass die Wallonen damit das einzig verbliebene Sprachrohr f\u00fcr Millionen von Ceta-Gegnern sind, welche von der neoliberalen EU-Kommission, den multinationalen Konzernen und den &#8222;konservativen&#8220; Populisten in der Politik nur noch als st\u00f6render Faktor wahrgenommen werden. Tatsache ist auch, eine nicht vom Volk gew\u00e4hlte, neoliberale Minderheit von EU-Kommissaren und Wirtschaftslobbyisten ist dabei, mit politischem Druck einen Freihandelsvertrag mit Kanada zu installieren, der nach Ratifizierung willk\u00fcrlich ver\u00e4nderbar ist, ausschlie\u00dflich den Interessen der Konzerne dient und ihnen uneingeschr\u00e4nkte Macht verleiht. Dieser Vertrag soll neben dem Abbau von Handelsschranken und Z\u00f6llen auch den Zugriff von privaten Investoren auf \u00f6ffentliche Betriebe erm\u00f6glichen, ohne die M\u00f6glichkeit einer R\u00fcckabwicklung. Die Beschr\u00e4nkungen des Bundesverfassungsgerichtes zu Ceta k\u00f6nnen bei der fragw\u00fcrdigen Vorgehensweise von Minister Gabriel gar nicht wirksam umgesetzt werden. Zudem muss man wissen, dass 95 Prozent der US-Konzerne, Niederlassungen in Kanada haben und daher TTIP nicht ben\u00f6tigen, um ihre Interessen \u00fcber den Handelsgerichtshof durchzudr\u00fccken. Das ist die unterschlagene H\u00e4lfte der Halbwahrheiten einer totalen Liberalisierung durch Ceta!<br \/>\n26.0.2016, Maximilian Leblang, Weisweil<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wallonen und Regionalparlament wegen Ceta verspottet<\/strong><br \/>\nDieser Artikel verspottet die wallonischen B\u00fcrger und ihr Regionalparlament regelrecht, als sei es ein kleiner Kreis Unbelehrbarer, die noch immer nicht verstanden haben, dass Ceta das Normalste von der Welt ist, und die Wallonie bzw. Belgien genau wie alle anderen 27 EU-Staaten den Vertrag abzunicken statt zu kritisieren hat. Nahezu alle Artikel und Kommentare in der BZ verteidigen die Abkommen unkritisch und nehmen die Sorgen und Bedenken der Kritiker nicht Ernst: In der Berichterstattung zu den bundesweiten Gro\u00dfdemonstrationen in sieben Gro\u00dfst\u00e4dten am 17. September wurde gar von &#8222;Punks und Altlinken&#8220; gesprochen, die gegen die Handelsabkommen zu Felde ziehen w\u00fcrden, es wurden &#8222;Tausende&#8220; und auch mal &#8222;Zehntausende&#8220; benannt, nicht aber Hunderttausende, die den mehrheitlichen B\u00fcrgerwillen repr\u00e4sentieren. Nun k\u00e4mpft die Wallonie quasi stellvertretend f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der deutschen B\u00fcrger, die Ceta und TTIP in den vorliegenden Fassungen ganz klar ablehnen. Es ist ein trauriges Versagen unserer politischen F\u00fchrung, gerade hier in Deutschland, dass sie dies eben nicht tut und die gut begr\u00fcndeten Zweifel und Sorgen der B\u00fcrger schlichtweg ignoriert oder gar verspottet, wie es leider zum Teil eben auch die Presse tut. Ich ziehe meinen Hut vor dem wallonischen Regionalparlament und w\u00fcnsche ihm alle Kraft und den Mut standhaft zu bleiben.<br \/>\n26.10.2016, Silke Eisfeld, Gundelfingen<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Wallonie blockiert weiterhin eine Einigung<\/strong><br \/>\nDie belgische Region sieht sich als Verlierer der Globalisierung \u2013 und stellt sich im Ceta-Streit weiter stur. &#8230; Alles vom 22.10.2016 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ausland-1\/die-wallonie-gibt-den-david--128909167.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ausland-1\/die-wallonie-gibt-den-david&#8211;128909167.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutscher Kulturrat gegen TTIP<\/strong><br \/>\nDer Deutsche Kulturrat in Berlin warnt massiv vor den geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, denn\u00a0TTIP, CETA und Co. seien mehr als nur internationale Handelsabkommen. Mit TTIP solle die sich seit Jahrzehnten ausbreitende radikale Philosophie &#8222;Markt vor Gemeinwesen&#8220; international verbindlich gemacht werden.<br \/>\n4.1.2015, <a href=\"https:\/\/www.kulturrat.de\/text.php?rubrik=142\"> https:\/\/www.kulturrat.de\/text.php?rubrik=142 <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TTIP (USA-Europa) + TPP (USA-Pazifik) als diskriminierende Pr\u00e4ferenzabkommen<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">Die meisten bi- oder multilateralen &#8222;Freihandelsabkommen&#8220; dienen nur\u00a0scheinbar dem Zweck der &#8222;Liberalisierung des Handels&#8220;, sondern sie fungieren als Schutzmechanismen vor\u00a0starker Konkurrenz. So dient TTIP als diskriminierendes Pr\u00e4ferenzabkommen zwischen den USA und der EU der Errichtung eines Handelsregimes unter Ausschluss Chinas, Russlands\u00a0und anderer Schwellenl\u00e4nder.<br \/>\nAuch Anfang 2015 verfolgt Obama\u00a0neben dem transatlantischen (TTIP) auch ein transpazifisches Grossprojekt: Am Transpazifischen Partnerschaftsabkommen (TPP) nehmen zw\u00f6lf L\u00e4nder einschlie\u00dflich Japan, teil, und China ist nicht eingeladen. Mit dem Abschlu\u00df von TTIP und TTP h\u00e4tten es die USA geschafft, handelspolitisch eine neue,<strong> bipolare Ordnung<\/strong> zu schaffen:<br \/>\n<em>USA mit EU im TTIP\u00a0sowie <\/em><br \/>\n<em>USA mit Pazifik im TPP<br \/>\nunter Ausschlu\u00df <\/em><em>von China, Indien, Russland, S\u00fcdamerika und Afrika.<\/em><br \/>\n&#8222;Eine derma\u00dfen global ausgedehnte atlantisch-pazifische Freihandelszone w\u00fcrde die meisten Schwellenl\u00e4nder und wichtigsten globalen Herausforderer der westlichen Hegemonie ausschlie\u00dfen, die mittelfristig die Dominanz des US-Dollar als Weltleitw\u00e4hrung infrage stellen k\u00f6nnten: China und Russland. Die Wochenzeitung Die Zeit bezeichnete auf Ihrer <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-02\/freihandelszone-eu-usa-schwellenlaender\">Internetpr\u00e4senz<\/a>\u00a0TTIP ebenfalls als einen &#8222;Schutzwall vor den Schwellenl\u00e4ndern&#8220;, als eine &#8222;Revanche des Nordens&#8220;, der &#8222;die Dominanz der beiden gr\u00f6\u00dften Wirtschaftsbl\u00f6cke der Welt festigen&#8220; wolle. Allein auf die transatlantische Freihandelszone w\u00fcrden rund 50 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und ein Drittel des weltweiten Handels entfallen.&#8220; &#8230;.<br \/>\nAlles zu &#8222;Mit TTIP zur\u00fcck in die imperiale Vergangenheit&#8220; vom 1.1.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43707\/1.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43707\/1.html<\/a><\/p>\n<p><strong>TTIP &#8211; ein transatlantisches Bollwerk<\/strong><br \/>\nViele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in OECD-Staaten fragen sich, ob sie im globalen Wettbewerb mit den aufstrebenden \u00d6konomien werden bestehen k\u00f6nnen. Damit wird ein zentrales Problem der Pr\u00e4ferenzabkommen deutlich: Viele dieser Abkommen sollen nicht f\u00fcr eine Liberalisierung des Handels sorgen, sondern sind als Schutzmechanismen vor allzu starker Konkurrenz gedacht. Genau dieses Motiv ist f\u00fcr die Regierung von Pr\u00e4sident Obama zentral: Es geht nicht um freien, sondern um \u00abfairen\u00bb Handel. Die transatlantische Freihandelszone dient defensiven Zwecken. Sie ist der Versuch, ein Handelsregime unter Ausschluss Chinas und anderer Schwellenl\u00e4nder zu schaffen. &#8230;.<br \/>\nAlles von Heribert Dieter vom 25.6.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/uebersicht\/ein-transatlantisches-bollwerk-1.18104937\">https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/uebersicht\/ein-transatlantisches-bollwerk-1.18104937 <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EU-US-Handelsabkommen: Ein Anschlag auf die Europ\u00e4ische Demokratie<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 470.000 Unterschriften hat die Online-Demokratie-Organisation Campact gegen das EU-US-Handelsabkommen TTIP gesammelt. Denn das Verhandlungsmandat sieht vor, \u00fcber praktisch alle Standards f\u00fcr<br \/>\nProdukte und Dienstleistungen zu verhandeln. Ziel ist sie mit den USA zu vereinheitlichen oder gegenseitig anzuerkennen. Umweltstandards, Verbraucherschutz, Geistige Eigentumsrechte, Lebensmittelsicherheit und<br \/>\nGentechnik, gef\u00e4hrliche Finanzprodukte &#8211; \u00fcber alles soll hinter verschlossenen T\u00fcren gesprochen werden. Selbst wenn dabei Standards nicht abgesenkt w\u00fcrden, so mauert sich die Demokratie doch ein. Denn die Regeln f\u00fcr unseren Europ\u00e4ischen Binnenmarkt m\u00fcssen demokratisch ver\u00e4nderbar bleiben, ohne in den USA um Erlaubnis fragen zu m\u00fcssen. Wir Gr\u00fcnen sind entschieden f\u00fcr Europa, weil nur Europa die Chance bietet, in der Globalisierung starke soziale, \u00f6kologische und verbraucherfreundliche Regeln zu erhalten und auszubauen. Dabei sind wir in Europa in vielen Bereichen lange noch nicht weit genug gekommen. Die Chance auf ein soziales und \u00f6kologisches Europa d\u00fcrfen wir nicht f\u00fcr ein paar Silberlinge an ein Freihandelsabkommen verkaufen. V\u00f6llig unakzeptabel sind die Regeln zum Investorenschutz, bei dem Konzerne Staaten auf Schadensersatz verklagen k\u00f6nnen, wenn sie soziale<br \/>\nund \u00f6kologische Regeln ansch\u00e4rfen und so Gewinne mindern. Verhandelt wird das au\u00dferhalb von normalen Gerichten vor Schiedsgerichten, deren Entscheidungen von Investitionsexperten getroffen werden und nicht anfechtbar sind. So wird Deutschland derzeit von Vattenfall vor einem solchen Schiedsgericht wegen des beschleunigten Atomausstiegs \u00fcber 3,5 Mrd. Euro verklagt. Das stellt die Idee von Sozialer Marktwirtschaft<br \/>\nund Demokratie auf den Kopf.\u00a0Wir fordern daher einen Stopp der Verhandlungen und ein neues<br \/>\nVerhandlungsmandat, das alle demokratiepflichtigen Bereiche aus TTIP herausnimmt.<\/p>\n<p>Seit dem Wahlkampf \u00e4u\u00dfern sich auch CDU\/CSU und SPD nun kritisch und versprechen, dass keine europ\u00e4ischen Standards abgesenkt werden sollen. Das ist jedoch v\u00f6llig unglaubw\u00fcrdig, denn seit Jahren stimmen Martin<br \/>\nSchulz und seine SPD, Jean-Claude Juncker wie auch die FDP mit ihren Fraktionen in gro\u00dfen Mehrheiten f\u00fcr Handelsabkommen nach TTIP-Muster. Sie stimmten f\u00fcr das Verhandlungsmandat zu TTIP inklusive<br \/>\nInvestorschutzklagen und Geheimhaltung w\u00e4hrend des Verhandlungsprozesses. Sie begleiteten die Investorschutzklagen gemeinsam mit der Bundesregierung problemlos bei den ausverhandelten EU-<br \/>\nKanada und EU-Singapur-Abkommen. Die ganzen f\u00fcnf Jahre \u00fcber war die Handelspolitik unter den Proeurop\u00e4ern im Europaparlament umstritten. Konservative, Sozialdemokraten und Liberale waren immer wieder bereit, Umwelt- und Sozialstandards mehr Handel unterzuordnen. Die Europawahl am 25. Mai bietet nun die Chance, TTIP zu stoppen und eine Kurskorrektur bei der Europ\u00e4ischen Handelspolitik zu erreichen. Das Abstimmungsverhalten der einzelnen deutschen Europaabgeordneten findet Sie hier:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/wer-hat-fuer-das-ttip-verhandlungsmandat-gestimmt\/\">https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/wer-hat-fuer-das-ttip-verhandlungsmandat-gestimmt\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/mehrheit-aus-konservativen-und-sozialdemokraten-lehnt-veroeffentlichung-des-ttip-verhandlungsmandats-ab\/\">https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/mehrheit-aus-konservativen-und-sozialdemokraten-lehnt-veroeffentlichung-des-ttip-verhandlungsmandats-ab\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/cdu-fdp-und-spd-haben-gegen-mehr-transparenz-bei-den-ttip-verhandlungen-gestimmt\/\">https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/cdu-fdp-und-spd-haben-gegen-mehr-transparenz-bei-den-ttip-verhandlungen-gestimmt\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/sozialdemokraten-und-konservative-stimmen-fuer-konzernjustiz\/\">https:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/sozialdemokraten-und-konservative-stimmen-fuer-konzernjustiz\/<\/a><\/p>\n<p>15.5.2014, Sven Giegold MdEP<br \/>\nIch freue mich \u00fcber Unterst\u00fctzung auf facebook &amp; twitter:<br \/>\nfacebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sven.giegold\">https:\/\/www.facebook.com\/sven.giegold<\/a><br \/>\ntwitter: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sven_giegold\">https:\/\/twitter.com\/sven_giegold<\/a><br \/>\nHomepage: <a href=\"https:\/\/www.sven-giegold.de\/\">https:\/\/www.sven-giegold.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TTIP &#8211; Freihandel USA Europa: Offene T\u00fcren f\u00fcr Genfood, Hormonfleisch, Sozialdumping und US-Konzerne?<\/strong><br \/>\nDer Natur- und Umweltschutz arbeitet liebevoll am kleinen Detail, die Genlobby, Chemiekonzerne &amp; Umweltzerst\u00f6rer arbeiten am gro\u00dfen Ganzen. Wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden wir mit TTIP den \u00f6kologischen, demokratischen &amp; sozialen Fortschritt der letzten Jahrzehnte zu verspielen.<br \/>\n24.3.2014, Axel Mayer, BUND-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TTIP untergr\u00e4bt Deutsche Sozial- und Umweltstandards<\/strong><br \/>\n&#8222;Das TTIP nimmt den demokratisch gew\u00e4hlten Politikern Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Durch eine Freihandelszone wird der Standortwettbewerb weiter versch\u00e4rft, da es in den L\u00e4ndern unterschiedliche Lohnniveaus und soziale Standards gibt. Beim Abkommen geht es f\u00fcr die Firmen nur darum, noch billiger und noch konkurrenzf\u00e4higer zu werden. Damit geraten alle Errungenschaften der letzten 150 Jahre, ob aus der Arbeitnehmer- oder Umweltschutzbewegung, noch mehr unter Druck. Und das Lohnniveau ist bereits w\u00e4hrend der vergangenen 20 Jahre nicht mehr gestiegen \u2013 weil der Standortwettbewerb immer mehr Arbeitnehmer auf Kostenfaktoren reduziert.&#8220;<br \/>\n&#8230;. Alles von Harald Klimenta von ATTAC vom 28.2.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/den-preiskampf-nicht-verschaerfen--81312462.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/den-preiskampf-nicht-verschaerfen&#8211;81312462.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiheit f\u00fcr Chlorh\u00e4hnchen und Hormonschweine<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Angriffsziel von TTIP ist die Lebensmittelsicherheit. Hier will die US-Fleischindustrie die Verhandlungen nutzen, um das EU-Verbot f\u00fcr mit Chlor und anderen Desinfektionsmitteln behandeltes H\u00e4hnchenfleisch zu kippen. W\u00e4hrend die strengeren EU-Standards die Gefahr einer Kontaminierung der Produkte beim Schlacht- und Verarbeitungsprozess reduzieren, begegnen die US-Regeln dem Kontaminierungsrisiko durch ein Desinfektionsbad, das Koli- und andere Bakterien auf den H\u00e4hnchenteilen abt\u00f6ten soll. Also fordert der Mutterkonzern der Restaurantkette Kentucky Fried-Chicken, das Abkommen m\u00fcsse die EU-Standards f\u00fcr Lebensmittelsicherheit so ver\u00e4ndern, dass die Europ\u00e4er ihre Chlorh\u00e4hnchen kaufen k\u00f6nnen.<br \/>\nNoch ein Beispiel: Das amerikanische Fleischinstitut (AMI) emp\u00f6rt sich, die Europ\u00e4ische Union bestehe auf ihrem &#8222;ungerechtfertigten&#8220; Verbot von Fleisch, das unter Einsatz von Wachstumshormonen erzeugt wurde. Diese Mittel, wie etwa Ractopamin, sind wegen der Gesundheitsrisiken f\u00fcr Mensch und Tier in 160 Staaten &#8211; darunter allen EU-L\u00e4ndern, aber auch Russland und China &#8211; verboten oder eingeschr\u00e4nkt. Auch der Verband der US-amerikanischen Schweinefleischproduzenten (NPPC) hat seine W\u00fcnsche: &#8222;Die US-Schweinefleischproduzenten werden ein Ergebnis nur akzeptieren, wenn es das EU-Verbot f\u00fcr den Einsatz von Ractopoamin im Produktionsprozess beseitigt.&#8220;<br \/>\nAuf der anderen Seite des Atlantiks bek\u00e4mpft BusinessEurope, der gr\u00f6\u00dfte Unternehmensverband der EU, das US-Gesetz \u00fcber die Modernisierung der Lebensmittelsicherheit als eines der &#8222;zentralen nicht handelsbezogenen Hindernisse f\u00fcr EU-Exporte in die USA&#8220;. Dieses bahnbrechende Gesetz von 2011 erm\u00e4chtigt die US-Kontrollbeh\u00f6rde, die Food and Drug Administration, kontaminierte Nahrungsmittel vom Markt zu nehmen. Dieses Recht wollen die europ\u00e4ischen Unternehmen offenbar mithilfe der TTIP-Tafta-Vereinbarung abschaffen.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Ziel ist die Liquidierung der Klimapolitik. Airlines for America, der gr\u00f6\u00dfte Verband der US-Flugbranche, publiziert eine Liste &#8222;unn\u00f6tiger Vorschriften, die unsere Branche erheblich behindern&#8220;- und die man \u00fcber die transatlantischen Verhandlungen abschaffen will. An der Spitze dieser Liste steht das wichtigste Instrument der Europ\u00e4er in Sachen Klimawandel, das EU-Emissionshandelssystem. Mittels des Emissionshandels sollen Fluggesellschaften gezwungen werden, f\u00fcr die von ihnen verursachten CO(2)-Emissionen zu zahlen. Airlines for America sieht in diesem System ein &#8222;Fortschrittshindernis&#8220; und will erreichen, dass die Einbeziehung der Fluggesellschaften von Nicht-EU-L\u00e4ndern in dieses System, die von der EU derzeit ausgesetzt ist, endg\u00fcltig vom Tisch kommt. \u00a0Die Erhebung der Abgabe f\u00fcr Fl\u00fcge von ausl\u00e4ndischen Gesellschaften von und in die EU wurde von Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard bis zur Konferenz der internationalen Luftverkehrsgesellschaft ICAO ausgesetzt, die in diesem Monat stattfindet.<br \/>\nQuelle:\u00a0Lori Wallach in\u00a0Le Monde diplomatique Nr. 10255 vom 8.11.2013. Lori Wallach leitet die weltweit gr\u00f6\u00dfte Verbraucherschutzorganisation Public Citizen&#8217;s Global Trade Watch in Washington, D.C.<br \/>\n3.2.2014<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mweltinstitut.org\/freihandelsabkommen\/allgemeines\/freihandelsabkommen-verhindern-1144.html\">www.mweltinstitut.org\/freihandelsabkommen\/allgemeines\/freihandelsabkommen-verhindern-1144.html<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP)<\/strong><\/p>\n<p>Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA hat mehrere Namen:<br \/>\nTransatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP)<br \/>\nTransatlantic Trade and Investment Partnership<br \/>\nTransatlantic Trade and Investment Partnership\u00a0(TTIP)<br \/>\nTrans-Atlantic Free Trade Agreement\u00a0(TAFTA)<\/p>\n<p>Mit dem TTIP soll eine Freihandelszone zwischen den USA und Europa entstehen als gemeinsame Wirtschaftsraum mit 800 Millionen Menschen. Europ\u00e4ische NGOs kritisieren, dass die Verhandlungen der EU-Kommission mit den USA geheim sind und \u00a0Umwelt- und Verbraucherschutzstandards auf das niedrigere US-Niveau nach unten vereinheitlicht w\u00fcrden.<\/p>\n<p><a title=\"Fleisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/ernaehrung\/fleisch\/\">Hormonfleisch<\/a>, Fracking, <a title=\"Gentechnik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/gentechnik\/\">Gen<\/a>-Essen, Chlorh\u00fchner, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen.\u00a0Auf\u00a0<a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">demokratischem Weg<\/a>\u00a0w\u00e4re es nie m\u00f6glich, die strengeren EU-Standards durch die laxen EU Standards zu ersetzen.<img decoding=\"async\" title=\"Weiterlesen \u2026\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif\" alt=\"\" \/>\u00a0Nun soll es ein Vertrag richten, der von Aussch\u00fcssen und Kommissionen geheim, also unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit, ausgehandelt wird.<\/p>\n<p>Konzerne erhalten Klagerecht: Es ist besorgniserregend, dass mit dem geplanten TTIP die Unternehmen auf Einhaltung der den schlechteren amerikanischen Standards klagen k\u00f6nnen, die die EU schon seit Jahren abgeschafft hat.\u00a0Die dem \u00f6ffentlichen Interesse verpflichteten Standards zu &#8222;deckeln&#8220;, ist ein zweites Ziel des TTIP-Tafta-Projekts. Bei den Verhandlungen will man neue &#8222;transatlantische&#8220; Standards erarbeiten. So fordern die US-Handelskammer und BusinessEurope, zwei der weltweit gr\u00f6\u00dften Unternehmerverb\u00e4nde, die Repr\u00e4sentanten der Gro\u00dfindustrie m\u00fcssten gemeinsam mit den Regierungen ein neues Regelwerk f\u00fcr die zentralen Zukunftsentscheidungen entwickeln.<br \/>\nGMO-Kennzeichnung wieder abschaffen: Die Unternehmerseite formuliert ihre Ziele bemerkenswert offen, zum Beispiel beim Streit \u00fcber die Kennzeichnung &#8222;gentechnisch ver\u00e4nderter Organismen&#8220; (GMO). W\u00e4hrend die H\u00e4lfte der US-Bundesstaaten derzeit \u00fcber eine obligatorische Kennzeichnung genmanipulierter Produkte nachdenkt, die \u00fcbrigens mehr als 80 Prozent der US-einheimischen Verbraucher bef\u00fcrworten, dr\u00e4ngen die Gentechnik produzierenden und verarbeitenden Unternehmen darauf, die GMO-Kennzeichnung \u00fcber die TTIP-Tafta-Vereinbarungen wieder abzuschaffen.<br \/>\nIn seiner Stellungnahme vom Mai 2013 beklagt sich der Verband der Biotechnik-Unternehmen (BIO), zu dem auch der Branchengigant Monsanto geh\u00f6rt, \u00fcber &#8222;die signifikante und weiter wachsende L\u00fccke&#8220; zwischen &#8222;der Freigabe neuer Biotechnologie-Produkte in den Vereinigten Staaten und der Zulassung dieser Produkte in der EU&#8220;.\u00a0Monsanto und die anderen BIO-Unternehmen hoffen, diesen &#8222;R\u00fcckstau bei der Zulassung\/Verwendung von genver\u00e4nderten Produkten&#8220; im Rahmen einer Transatlantischen Freihandelszone aufl\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Siehe <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\">https:\/\/ec.europa.eu<\/a><\/p>\n<p><strong>TTIP als &#8222;Living Agreement&#8220;?<\/strong><br \/>\nAuch nach Vertragsschluss des Freihandelsabkommen TTIP sollen europ\u00e4ische und amerikanische Gesetzgebung weiter angeglichen werden. Hierzu soll es etwa ein &#8222;Regulatory Cooperation Council&#8220; geben. Die Anti-Lobby-Organisation Corporate Europe Observatory oder der <a title=\"BUND\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/bund\/\">Bund f\u00fcr Umwelt und Naturschutz (BUND)<\/a> warnen vor solch einem &#8222;living agreement&#8220; (lebendige Vereinbarung): Die Gefahr ist gro\u00df, dass die in den US-Gesetzen verankerten Interessen der gro\u00dfen US-Konzerne wie Monsanto so den Weg finden in die Gesetzgebung der EU-Staaten. F\u00fcr EU-Kommissar Karel de Gucht hingegen ist es der &#8222;Schl\u00fcssel f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Kompatibilit\u00e4t&#8220;.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Wie jedes bilaterale Abkommen verbindet auch das TTIP zwischen der EU und den USA\u00a0Vorteile nach innen mit Erschwernissen nach au\u00dfen. Durch Wegfall von Z\u00f6llen soll nach innen der Handel angekurbelt werden, aber leider zugunsten der Gro\u00dfindustrie\u00a0und zu Lasten der Kleinbauern. Nach au\u00dfen ist\u00a0TTIP zwar langfristig gegen\u00a0die Schwellenl\u00e4nder wie BRICS gerichtet, am meisten jedoch gegen Afrika\u00a0und dessen kleinb\u00e4uerliche Strukturen.<\/p>\n<p>TIP &#8211;\u00a0Einheitliches Zollgebiet<br \/>\n<!-- text -->In einer Freihandelszone vereinigen sich mehrere Staaten zu einem einheitlichen Zollgebiet. Der Wegfall von Z\u00f6llen und Handelsbeschr\u00e4nkungen zwischen ihnen soll das Wirtschaftsleben ankurbeln, die Au\u00dfenz\u00f6lle f\u00fcr Drittstaaten bleiben aber bestehen.<\/p>\n<p>Das angestrebte Zollgebiet EU-USA umfa\u00dft einen Markt mit \u00fcber 800 Millionen Einwohnern\u00a0und schafft die weltweit bedeutendste Freihandelszone. Diese Freihandelsabkommen erhalten Konkurrenz:<br \/>\n&#8211; NAFTA: Die USA, Kanada und Mexiko vereinbarten 1994 das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta.<br \/>\n&#8211; MERCOSUR: &#8222;Gemeinsamer Markt des S\u00fcdens&#8220; (Mercosur) als s\u00fcdamerikanischer Wirtschaftsverbund seit 1998.<br \/>\n&#8211; ASEAN: 2010 vollendeten sechs L\u00e4nder der s\u00fcdostasiatischen Staatengemeinschaft Asean ihre Freihandelszone Afta.<\/p>\n<div>\n<div>Innerhalb der EU\u00a0werden &#8211; dank m\u00e4chtiger Lobby in Br\u00fcssel &#8211; vor allem gro\u00dfindustrielle Strukturen\u00a0profitieren und u.a. auch die Agrarindustrie in Europa beg\u00fcnstigen, zum Nachteil der mittelst\u00e4ndischen Landwirtschaft und Bergbauern. Dies zeigt das Beispiel der NAFTA als Zollgebiet mit USA\/Kanada und Mexiko deutlich: Industriell produzierter billiger US-Genmais \u00fcberschwemmt Mexiko und treibt die kleinen Maisbauern in den Ruin. 2013 kommt es zu Unruhen, die l\u00e4ndlichen landwirtschaftlichen Strukturen sind zerst\u00f6rt und eine\u00a0Landflucht setzt ein. Genauso wird es den europ\u00e4ischen b\u00e4uerlichen Kleinbetrieben ergehen. Mehr noch. Die derzeitige Exportlawine von in der EU runtersubventionierten Agrarprodukten nach Afrika wird sich nochmals betr\u00e4chtlich zunehmen, da nun auch US-Chrorh\u00fchnchen usw. \u00fcber den Umweg Europa auf den s\u00fcdlichen Kontinent gelangen. TTIP wird daf\u00fcr sorgen, dass Afrika als Rohstofflieferant ausgebeutet wird und zum Dank billigste Ern\u00e4hrungsprodukte erh\u00e4lt, die die eigene Landwirtschaft kaputt machen.<!-- text: ende --><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Global\u00a0&gt;EU\u00a0&gt;Handel\u00a0&gt;Freihandelsabkommen TTIP &nbsp; Die Wallonen als Sprachrohr f\u00fcr Millionen B\u00fcrger gegen Ceta (26.10.2016) Deutscher Kulturrat gegen TTIP (4.1.2014) TTIP (USA-Europa) + TPP (USA-Pazifik) als diskriminierende Pr\u00e4ferenzabkommen (2.1.2015) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ceta-kanada-eu-und-dann-ttip\/\u00a0(9.8.2014) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-gegen-unsere-demokratie\/\u00a0(14.6.2014) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-check-zur-eu-europawahl\/\u00a0(21.5.2014) EU-US-Handelsabkommen: Ein Anschlag auf die Europ\u00e4ische Demokratie (15.5.2014) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ttip-freihandel-widerstand-fr\/\u00a0(6.5.2014) TTIP &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/freihandelsabkommen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":2859,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-44891","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/44891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44891"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/44891\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}