{"id":448,"date":"2012-04-06T12:49:37","date_gmt":"2012-04-06T12:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=448"},"modified":"2013-01-16T13:28:00","modified_gmt":"2013-01-16T12:28:00","slug":"maximilian-kolbe-werk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/maximilian-kolbe-werk\/","title":{"rendered":"Maximilian-Kolbe-Werk"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"EineWelt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/\">EineWelt<\/a> &gt;Maximilian-Kolbe-Werk<\/p>\n<div id=\"attachment_453\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/halde8pan-071228.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-453\" class=\"size-full wp-image-453\" title=\"halde8pan-071228\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/halde8pan-071228.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/halde8pan-071228.jpg 602w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/halde8pan-071228-180x50.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-453\" class=\"wp-caption-text\">Blick zwischen Halde und Gie\u00dfh\u00fcbel nach S\u00fcden \u00fcbers M\u00fcnstertal zum Blauen (Mitte rechts) am 28.12.2007<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Nahaufnahme 2013 \u2013 40 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk (16.1.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/maximilian-kolbe-werk-hilft-den-25000-kz-ueberlebenden\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/maximilian-kolbe-werk-hilft-den-25000-kz-ueberlebenden\/<\/a>\u00a0(26.6.2012)<\/li>\n<li>Ehemalige KZ-H\u00e4ftlinge aus Polen im Kloster St. Trudpert (30.8.2007)<\/li>\n<li>Maximilian-Kolbe-Werk in Freiburg<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Maximilian-Kolbe-Werk in Freiburg<\/strong><\/p>\n<p>Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde 1973 durch gemeinsamen Beschluss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und 13 katholischer Verb\u00e4nde gegr\u00fcndet \u2014 mit der klaren Zielsetzung und Aufgabendefinition, zur Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk beizutragen und ehemalige KZ- und Ghetto-H\u00e4ftlinge zu unterst\u00fctzen. Namenspatron f\u00fcr das Hilfswerk wurde der polnische Franziskaner-Minorit Maximilian Kolbe. Im Februar 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz gebracht. Dort bot er seinen eigenen Tod gegen das Leben des Familienvaters Franciszek Gajawniczek an. Nach zwei Wochen Hunger-Bunker wurde der H\u00e4ftling 16670 am 14. August 1941 durch eine Giftspritze get\u00f6tet und im Krematorium Auschwitz verbrannt.<\/p>\n<p>Maximilian-Kolbe-Werk e. V., Karlstra\u00dfe 40, 79104 Freiburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maximilian-kolbe-werk.de\">www.maximilian-kolbe-werk.de<\/a><br \/>\nAndrea Steinhart, Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Tel 0761 \/ 200-754<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maximilian-kolbe-werk.de\/aspe_shared\/mailto.asp?mail=andrea-steinhart$at$maximilian-kolbe-werk.de\" target=\"_blank\">andrea-steinhart@maximilian-kolbe-werk.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nahaufnahme 2013 \u2013 40 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk<\/strong><\/p>\n<p><em>Zum 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um veranstaltet das Maximilian-Kolbe-Werk eine Internationale Begegnung in Auschwitz und Ravensbr\u00fcck<\/em><\/p>\n<p>Im 40. Jahr seines Bestehens l\u00e4dt das in Freiburg ans\u00e4ssige Maximilian-Kolbe-Werk junge Journalisten zur Internationalen Begegnung \u201eNahaufnahme 2013 \u2013 Damit die Erinnerung \u00fcberlebt\u201c ein. Vom 22. bis 28. Januar treffen sich 21 junge Erwachsene aus Deutschland, Polen, \u00d6sterreich, Schweiz, Tschechien, Armenien, Litauen, Rum\u00e4nien, Ukraine, Russland und Wei\u00dfrussland mit \u00dcberlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in O\u015bwi\u0119cim (Auschwitz), Polen. Die Teilnehmer wurden aus \u00fcber 100 Bewerbungen ausgew\u00e4hlt.\u00a0<br \/>\nDer Befreiungstag des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, der 27. Januar, ist in Deutschland der offizielle Gedenktag f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus. Trotz offizieller Gedenkveranstaltungen ger\u00e4t dieses Datum zunehmend in Vergessenheit. Welchen Einfluss haben die Medien auf den Erinnerungsprozess und wie k\u00f6nnen Journalisten zur Erinnerung an die NS-Vergangenheit beitragen und pr\u00e4ventiv gegen rechtsextremistische Einfl\u00fcsse vorgehen? Mit diesen Themen setzen sich die Teilnehmenden der Internationalen Begegnung auseinander. Dazu werden sich die jungen Journalisten mit verschiedenen Darstellungsm\u00f6glichkeiten der medialen Vermittlung von Geschichte und der Lebenserinnerungen der KZ- und Ghetto\u00fcberlebenden befassen und eigene Publikationen erstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von erfahrenen Mentoren begleitet und in ihrer Medienarbeit unterst\u00fctzt. Die Ergebnisse werden auf einer eigens eingerichteten Website (<a href=\"https:\/\/www.maximilian-kolbe-werk-projekt2013.blogspot.de\/\">www.maximilian-kolbe-werk-projekt2013.blogspot.de<\/a>) zu h\u00f6ren, sehen und zu lesen sein.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt der Projektwoche ist die gemeinsame Teilnahme von Zeitzeugen und jungen Erwachsenen an der Gedenkfeier zum 68. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau am Sonntag, 27. Januar. Ein zweiter Teil der Internationalen Begegnung schlie\u00dft sich vom 4. bis 8. M\u00e4rz in der Gedenkst\u00e4tte Ravensbr\u00fcck in Deutschland an. Beide Orte sind bewusst ausgew\u00e4hlt worden: Auschwitz ist im Ged\u00e4chtnis von Millionen Menschen als gr\u00f6\u00dftes nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager und als Symbol f\u00fcr den V\u00f6lkermord verankert. Ravensbr\u00fcck steht f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Frauenkonzentrationslager, das auf Anordnung Heinrich Himmlers unweit der Stadt F\u00fcrstenberg errichtet wurde.<br \/>\nDas Maximilian-Kolbe-Werk unterst\u00fctzt seit 40 Jahren die \u00dcberlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in Polen und anderen L\u00e4ndern Mittel- und Osteuropas unabh\u00e4ngig von ihrer Religion, Konfession oder Weltanschauung. Heute gibt es dort noch etwa 25.000 \u00dcberlebende. Das Werk organisiert Hilfsprojekte vor Ort, Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Deutschland und Zeitzeugengespr\u00e4che.<\/p>\n<p><strong>2013 blickt das Maximilian-Kolbe-Werk auf seine Gr\u00fcndung 1973 zur\u00fcck. Mit einem Festakt und einem Gedenkgottesdienst im Freiburger M\u00fcnster wird das 40-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um am 20. Oktober gefeiert. <\/strong><\/p>\n<p><strong>16.1.2013<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\n<strong>Ehemalige KZ-H\u00e4ftlinge aus Polen im Kloster St. Trudpert<\/strong><\/p>\n<p>Die J\u00fcngsten der zehn polnischen Frauen, die derzeit einen zweiw\u00f6chigen Erholungsaufenthalt im Kloster St. Trudpert verbringen, sind noch keine 70, die \u00e4ltesten Mitte 80. Sie geh\u00f6ren den Geburtsjahrg\u00e4ngen 1923 bis 1939 an \u2014 waren also im Kindes- und Jugendalter, als die NS-Staatsgewalt ihr Leben total aus den Bahnen warf.<\/p>\n<p>Manche k\u00f6nnen heute nach Jahrzehnten &#8222;endlich&#8220; \u00fcber ihre Qualen, N\u00f6te und \u00c4ngste sprechen \u2014 gewisserma\u00dfen Zeitzeugen sein f\u00fcr einen nahezu unvorstellbaren unmenschlichen Staats- und Machtapparat. Andere k\u00f6nnen auch nach so langer Zeit &#8222;nur&#8220; schweigen und zuh\u00f6ren, weil sie den Tr\u00e4nen nahe sind. Zu letzterem sollte und wollte die zwanglose Zusammenkunft im B\u00fcrgersaal des Rathauses M\u00fcnstertal jedoch keineswegs beitragen, wie B\u00fcrgermeister Peter Jehle ebenso klar machte wie die Sprecherinnen des initiierenden Maximilian-Kolbe-Werkes, Antje Hugle aus Tettnang und Helga Gl\u00e4ser aus M\u00fcnstertal. Die Hauptaufgabe der Institution beruhe in der Kontaktaufnahme und in der Unterst\u00fctzung von KZ-\u00dcberlebenden. Dabei werde die (ehrenamtlich geleistete) Arbeit allein durch Spenden von Privatpersonen und Kollekten von Kirchengemeinden getragen. Wiederholt gew\u00e4hre das Kloster St. Trudpert kostenfreie Unterkunft und Verpflegung f\u00fcr eine Gruppe leidgepr\u00fcfter Frauen aus dem ehemaligen KZ-Auschwitz. Damit die sprachliche Verst\u00e4ndigung klappte, war den zehn polnischen Frauen aus Breslau, Danzig, Radom, Warschau und Wejherowo der Germanistik-Student Lukasz Juszko aus Lodz als st\u00e4ndiger Begleiter und Dolmetscher an die Seite gestellt worden. In immer noch gegenw\u00e4rtiger Erinnerung vieler KZ-H\u00e4ftlinge seien der ewige Hunger, der Mangel an (Trink-)Wasser und die st\u00e4ndige Angst und Unsicherheit vor dem n\u00e4chsten Tag, so \u00fcbersetzte Lukasz die Aussage einer 77-J\u00e4hrigen, auf deren linkem Unterarm die f\u00fcnfstellige H\u00e4ftlingsnummer &#8222;auf ewig&#8220; eint\u00e4towiert ist. Als 13-j\u00e4hriges M\u00e4dchen war eine heute 80-J\u00e4hrige zur Bedienung einer Maschine in einer Gro\u00dfw\u00e4scherei abgeordnet worden. Als die Maschine ihren Dienst versagte, wurde das M\u00e4dchen wegen &#8222;Sabotage&#8220; ins KZ-Auschwitz eingewiesen. Heute blicken alle zehn Omas und Uromas mit gro\u00dfer Dankbarkeit auf ein zwar entbehrungsreiches aber dennoch erf\u00fclltes Leben zur\u00fcck. Alle haben eine Familie gegr\u00fcndet, haben Kinder, Enkel und sogar Urenkel. F\u00fcr die zehn polnischen Frauen d\u00fcrfte ihr derzeitiger zweiw\u00f6chiger Aufenthalt in St. Trudpert ein wichtiger Baustein sein f\u00fcr ihren Glauben an ein friedliches Europa.\u00a0<br \/>\nml, 30.8.2007, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe &gt;EineWelt &gt;Maximilian-Kolbe-Werk &nbsp; Nahaufnahme 2013 \u2013 40 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk (16.1.2013) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/maximilian-kolbe-werk-hilft-den-25000-kz-ueberlebenden\/\u00a0(26.6.2012) Ehemalige KZ-H\u00e4ftlinge aus Polen im Kloster St. Trudpert (30.8.2007) Maximilian-Kolbe-Werk in Freiburg &nbsp; Maximilian-Kolbe-Werk in Freiburg Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde 1973 durch gemeinsamen Beschluss des Zentralkomitees der deutschen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/einewelt\/maximilian-kolbe-werk\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":414,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-448","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=448"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/448\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}