{"id":43847,"date":"2014-01-14T09:32:56","date_gmt":"2014-01-14T08:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=43847"},"modified":"2022-08-30T21:03:07","modified_gmt":"2022-08-30T19:03:07","slug":"jakobswege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/wandern\/jakobswege\/","title":{"rendered":"Jakobswege"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Sport\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/\">Sport<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Wandern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/wandern\/\">Wandern<\/a>\u00a0&gt;Jakobswege<\/p>\n<div id=\"attachment_523\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/naturschutz\/totemann1pan080831\/\" rel=\"attachment wp-att-523\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-523\" class=\"size-full wp-image-523\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/totemann1pan080831.jpg\" alt=\"Westlich vom Feldberg: Blick nach Osten vom Ahornkopf zu Tote Mann am 31.8.2008 um 10 Uhr\" width=\"602\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/totemann1pan080831.jpg 602w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/totemann1pan080831-180x58.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-523\" class=\"wp-caption-text\">Westlich vom Feldberg: Blick nach Osten vom Ahornkopf zu Tote Mann am 31.8.2008 um 10 Uhr<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Jakobswege: Ein riesengro\u00dfes spirituelles Bed\u00fcrfnis (30.8.2022)<\/li>\n<li>Himmelreich-Jakobus-Pilgerangebote in 2022 (11.2.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/himmelreich2.htm#Himmelreich-Jakobusweg von H\u00fcfingen nach Weil markiert\">Himmelreich-Jakobusweg von H\u00fcfingen nach Weil markiert<\/a>\u00a0&gt;Himmelreich2 (18.11.2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass3.htm#Odilienberg-Neubau: der einfache Jakobsweg-Pilger wird abgewiesen\">Odilienberg-Neubau: der einfache Jakobsweg-Pilger wird abgewiesen<\/a>\u00a0&gt;Elsass3 (16.10.2010)<\/li>\n<li>Himmelreich-Jakobusweg: Einweihung am 11.7.2010\u00a0&gt;Jakobsweg (7.7.2010)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/giersberg.htm#Bildnis eines m\u00fcden Wanderers - Geschenk an die Gemeinde\">Bildnis eines m\u00fcden Wanderers &#8211; Geschenk an die Gemeinde<\/a>\u00a0&gt;Giersberg (21.6.2010)<\/li>\n<li>Tagebuch von Rudolf M\u00e4der &#8211; Grenzerfahrungen\u00a0&gt;Jakobsweg (11.2.2010)<\/li>\n<li>Pilgerwege \u00fcber Freiburg und C-Punkt\u00a0&gt;Jakobsweg (3.11.2009)<\/li>\n<li>Neuer Himmelreich-Jakobusweg: F\u00f6rderverein sucht Mitglieder\u00a0&gt;Jakobsweg (31.7.2009)<\/li>\n<li>K\u00f6ln &#8211; Oberrotweil &#8211; Taize &#8211; Compostela zu Fu\u00df mit drei Eseln\u00a0&gt;Jakobsweg (4.10.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/todtmoos1.htm#Pilgerweg Freiburg - Oberried - Feldberg - Bernau - Todtmoos\">Pilgerweg Freiburg &#8211; Oberried &#8211; Feldberg &#8211; Bernau &#8211; Todtmoos<\/a>\u00a0&gt;Todtmoos1 (27.9.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elztal2.htm#Zw\u00f6lf K\u00f6che bieten Schlemmerwochen zum Thema Jakobsweg\">Zw\u00f6lf K\u00f6che bieten Schlemmerwochen zum Thema Jakobsweg<\/a>\u00a0&gt;Elztal2 (27.3.2008)<\/li>\n<li>Compostela-Pilger Karl Uhl aus Elzach arbeitete als Hospitalero\u00a0&gt;Jakobsweg (29.12.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg#Da passiert ein St\u00fcck Menschwerdung\">Da passiert ein St\u00fcck Menschwerdung<\/a>\u00a0(24.12.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg.htm#Erwin Philipp - 2500 km mit 61 per Fahrrad von Emmendingen bis Santiago\">Erwin Philipp &#8211; 2500 km mit 61 per Fahrrad Emmendingen &#8211; Santiago<\/a>\u00a0&gt;Jakobsweg (10.12.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg.htm#Allein im Rollstuhl auf dem Jakobsweg\">Allein im Rollstuhl auf dem Jakobsweg<\/a>\u00a0(25.6.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/stegen3.htm#Johannes Schmid und Christian Malkmus wandern auf dem Jakobsweg\">Johannes Schmid und Christian Malkmus wandern auf dem Jakobsweg<\/a>\u00a0&gt;Stegen3 (4.6.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg.htm\">Unterwegs von Neustadt nach Santiago<\/a>\u00a0(26.11.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg#Jakobsweg f\u00fcr Jugendliche - 900 Kilometer allein mit sich selbst\">Jakobsweg f\u00fcr Jugendliche &#8211; 900 Kilometer allein mit sich selbst<\/a>\u00a0(11.2.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/biken2.htm#2400 km radeln von Simonswald nach Santiago de Compostela\">2400 km radeln von Simonswald nach Santiago de Compostela<\/a>\u00a0&gt;Biken2 (24.7.2004)<\/li>\n<li>Rudolf M\u00e4der: Jakobsweg mit dem Fahrrad von Buchenbach nach Compostela\u00a0(2003)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg.htm\">www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg.htm<\/a> &gt;Archivseite Jakobsweg<\/li>\n<li>Badische Jakobsgesellschaft Breisach<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/expedition.htm\">Expeditionen von Schwarzw\u00e4ldern in alle Welt<\/a>\u00a0&gt;Expedition<\/li>\n<li>Jakobsweg &#8211; auch in Deutschland gibt es Pilgerwege<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/kapellen.htm#Der Jakobsweg - Jakobuskapelle im Himmelreich\">Der Jakobsweg &#8211; Jakobuskapelle im Himmelreich<\/a>\u00a0&gt;Freiburg-Dreisamtal.de\/Kapellen<\/li>\n<li>Santiago de Compostela\u00a0im rauhen Galicien &#8211; Ziel der Jakobswege<\/li>\n<li>Jakobsweg im Schwarzwald-Baar-Kreis<\/li>\n<li>St-Jakob-Nordstetten am Neckar-Baar-Jakobusweg<\/li>\n<li>Lexikon des Jakobswegs<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/lourdes.htm\">Lourdes &#8211; Pilger<\/a>\u00a0&gt;Lourdes<\/li>\n<li><a title=\"Martinuswege\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/wandern\/martinuswege\/\">Martinuswege<\/a><\/li>\n<li>Links<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jakobswege: Ein riesengro\u00dfes spirituelles Bed\u00fcrfnis<\/strong><br \/>\n<em>Was treibt die Menschen an, die nach Santiago zum Grab des Apostels Jakobus pilgern? Dominik Bloedner sprach mit Norbert Scheiwe, Pr\u00e4sident der Badischen St. Jakobusgesellschaft.<\/em><br \/>\nBZ: Herr Scheiwe, den Kirchen laufen die Gl\u00e4ubigen in Scharen weg, Pilgern jedoch erfreut sich steigender Beliebtheit.<br \/>\nScheiwe: Das ist kein Widerspruch. Die spirituellen Bed\u00fcrfnisse der Menschen sind riesengro\u00df, aber nicht mehr nur gebunden an die klassische Religion. Kirchen geben vielen Menschen nicht mehr die Antworten, die sie suchen, viele definieren ihre Religiosit\u00e4t heute selber.<br \/>\nBZ: Geht es noch um Bu\u00dfe?<br \/>\nScheiwe: Der Weg nach Santiago war nie ein reiner Bu\u00dfweg, er war immer auch ein Initiationsweg. Es geht darum, als anderer zur\u00fcckzukommen, als der man losgezogen ist. Fr\u00fcher waren Beichte und Kommunion in der Kathedrale von Santiago wichtig, heute geben sich die Leute ihren Ablass selber. Da gibt es dieses neue Ritual: Die Pilger verbrennen am Kap Finisterre ihre bis dahin getragene Kleidung, um mit dem alten Leben abzuschlie\u00dfen. Alles ver\u00e4ndert sich, heute ist die Frage der Bu\u00dfe kein zentrales Thema. Pilgern kann befreiend und lustig sein.<br \/>\nBZ: Was treibt die Pilger heute an?<br \/>\nScheiwe: Religi\u00f6se Motivation ist noch vorhanden, aber nicht mehr bei der Mehrheit. Es geht um Abenteuer, Begegnungen und darum, Abstand zu gewinnen und f\u00fcr sich zur Ruhe zu kommen. Nicht von ungef\u00e4hr gehen viele Menschen auf die Pilgerreise, die gerade Br\u00fcche und \u00dcberg\u00e4nge in Leben haben: Krisen, Schule, Beruf, Rente, Trennungen. Fragt man Millionen Pilger, bekommt man Millionen verschiedene Antworten.<\/p>\n<p>BZ: Was macht das Pilgern mit einem?<br \/>\nScheiwe: Miteinander unterwegs zu sein und sich zu begegnen, die Strapazen des Weges teilen \u2013 das \u00f6ffnet Herzen und Seelen und hat eine heilende Wirkung.<br \/>\nBZ: Hat mit dem Buch des Entertainers Hape Kerkeling &#8222;Ich bin dann mal weg&#8220;, ein Bestseller im Jahr 2006, der verfilmt wurde, der Jakobus-Boom begonnen?<br \/>\nScheiwe: Kerkelings Buch war nicht der Ausl\u00f6ser f\u00fcr steigende Pilgerzahlen, das waren und sind die spirituellen Bed\u00fcrfnisse der Menschen. Buch und Film haben dann vielen den Impuls gegeben.<br \/>\nBZ: Man spricht von Pilgertourismus.<br \/>\nScheiwe: Pilgern und Tourismus sind zwei grundverschiedene Dinge, das muss man v\u00f6llig wertfrei voneinander trennen.<br \/>\nBZ: Wie kamen Sie auf den Jakobsweg?<br \/>\nSchweiwe: Als kleiner Ministrant in den 1960er Jahren in Lahr hatten wir einen Priester, der gl\u00fchender Jakobusverehrer und Pilger war. Die tollen Geschichten und Diavortr\u00e4ge fesselten mich. Das war lange versch\u00fcttet und kam durch die Arbeit im Jugendwerk wieder hoch. Wir sind in Etappen mit rund 3000 Jugendlichen und Erwachsenen zweimal den Weg gelaufen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.8.2022 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ein-riesengrosses-spirituelles-beduerfnis\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/ein-riesengrosses-spirituelles-beduerfnis<\/a><\/p>\n<p>Norbert Scheiwe, 70, war von 1988 bis 2016 Leiter des von der Caritas getragenen Christophorus Jugendwerks in Oberrimsingen. Er ist Pr\u00e4sident der 1999 gegr\u00fcndeten Badischen St. Jakobusgesellschaft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pilgerland-bw.de\">http:\/\/www.pilgerland-bw.de<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Himmelreich-Jakobus-Pilgerangebote in 2022<\/strong><br \/>\nAb M\u00e4rz diesen Jahres beginnt der F\u00f6rderverein f\u00fcr den Himmelreich-Jakobusweg wieder mit dem Samstags-Pilgern. Dabei gibt es auch Termine, die auf anderen Pilgerwegen der Region verlaufen. Die erste Wanderung startet am 26. M\u00e4rz von Niederrotweil zum \u201eJ\u00fcngsten Gericht\u201c im Breisacher M\u00fcnster (10 km) auf dem Badischen Jakobusweg.<br \/>\nAm 9. April geht es 10 km auf dem Jakobsweg von Rottenburg am Neckar nach Thann im Elsass, von Elzach zum Bleibacher \u201eTotentanz\u201c.<br \/>\nWeitere Termine werden extra angek\u00fcndigt und sind auf der Vereins-Homepage zu finden.<br \/>\nAm 22. April treffen sich die Mitglieder des Vereins zur Jahreshauptversammlung und w\u00e4hlen einen neuen Vorstand. Dar\u00fcber hinaus gibt es einen monatlichen Aktiventreff, bei dem auch neue Interessierte hereinschnuppern k\u00f6nnen. Die Termine, den Ort und das Corona-Prozedere findet man ebenfalls auf der Homepage.<br \/>\nDer F\u00f6rderverein beteiligt sich auch bei \u201eKirchzarten 2022 \u2013 echt inklusiv!\u201c, s. <a href=\"https:\/\/www.kirchzarten-inklusiv.de\">https:\/\/www.kirchzarten-inklusiv.de<\/a>: Am Samstag, den 25. Juni 2022 gibt es ein Pilgern f\u00fcr ALLE (Rollstuhl-, Handbike-, Kinderwagenfahrer*innen) auf der Etappe von Himmelreich nach Zarten. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber knapp 5 km ab Hofgut Himmelreich (Treffpunkt 10 Uhr) \u00fcber Kirchzarten zur Johanneskapelle in nach Zarten (ca. 13 Uhr) und endet dann dort in der Alten S\u00e4ge (Rolli-WC).<br \/>\nF\u00fcr Rollstuhlfahrende stehen Schiebehilfen, ein montierbarer Vorsatz mit einem Rad (f\u00fcr alle Rollstuhlmodelle geeignet), sowie ein Shuttleservice f\u00fcr die R\u00fcckfahrt nach Himmelreich zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nPilgerbegleiter auf allen Touren ist Hans Trost, der die spirituellen Aspekte beim Pilgern in den Kapellen und Kirchen auf den Etappen gestaltet.<\/p>\n<p>Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter info@himmelreich-jakobusweg.de oder telefonisch bei Gabriele Hartmann Tel: 0170 8263646. Weitere Infos unter <a href=\"https:\/\/www.himmelreich-jakobusweg.de\">https:\/\/www.himmelreich-jakobusweg.de<\/a><\/p>\n<p>Gabriele Hartmann (Vorstand F\u00f6rderverein f\u00fcr den Himmelreich-Jakobusweg)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.forum-leichte-sprache.de\">https:\/\/www.forum-leichte-sprache.de<\/a><br \/>\nG\u00e4stef\u00fchrerin Naturpark S\u00fcdschwarzwald<br \/>\nHeinrich-Heine-Str.10a, D-79117 Freiburg<br \/>\nTel: 0761 3838782, Mobil: 0170 8263646<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Himmelreich-Jakobusweg: Einweihung am 11.7.2010<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag 11.7.2010 wird bei der Jakobuskapelle im Hofgut Himmelreich der neue \u201ealte\u201c Weg von H\u00fcfingen bis Weil eingeweiht \u2013 Ausf\u00fchrliche Wegbeschreibung liegt als B\u00fcchlein vor<\/p>\n<p>Kirchzarten-Himmelreich (gl\u00fc.) Bereits vor \u00fcber drei Jahren wurde im Gasthof Himmelreich bei Freiburg \u00fcber einen Himmelreich-Jakobusweg nachgedacht. Hintergr\u00fcnde waren die auf dem Gel\u00e4nde des Hofgut Himmelreich befindliche Jakobus-Kapelle und der Hinweis auf eine \u201ealte franz\u00f6sische Karte\u201c, die einen fr\u00fcheren Pilgerweg vom Schwarzwald herunter \u00fcber das Himmelreich und Freiburg und von dort nach Weil a.Rh. und dann Basel beschrieb. Nach einigen Recherchen fanden die Initiatoren die \u201eNeuauflage\u201c dieser Karte zusammen mit einem franz\u00f6sischen Buch, welches \u201eJakobuswege in Europa\u201c beschreibt. So bekam die Idee f\u00fcr den Himmelreich-Jakobusweg konkrete Z\u00fcge.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"41%\"><\/td>\n<td width=\"59%\">\n<h6>\u00dcber den neuen Jakobus-Pilgerweg freuen sich Albert Schneider, Albert Hauser, Erhard Trotter und Hans Teichelkamp (v.l.) vom Vorstand des \u201eF\u00f6rderverein Himmelreich-Jakobusweg e.V.\u201c und zeigen stolz die Wegmarkierungsschilder.<\/h6>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ende Juli 2009 gr\u00fcndeten die Initiatoren der \u201eF\u00f6rderverein Himmelreich-Jakobusweg e.V.\u201c, der die Vorbereitungsarbeiten aufnahm. Die Initiatoren und Gr\u00fcndungsmitglieder sind alle Jakobspilger und Schwarzwaldvereinsmitglieder. Neben Gespr\u00e4chen mit 29 B\u00fcrgermeistern waren Beratungen mit \u00fcber 20 Ortsverb\u00e4nden des Schwarzwaldvereins, sechs Forstverwaltungen, vielen anderen Einrichtungen sowie Kontakte mit je \u00fcber 20 katholischen und evangelischen Kirchengemeinden angesagt. Fast zu 100 Prozent liegen nun die Zustimmungen f\u00fcr den Wegeverlauf vor und die letzten d\u00fcrften in K\u00fcrze eingehen. Der \u201eHimmelreich-Jakobusweg\u201c zweigt in H\u00fcfingen vom Neckar-Baar-Jakobsweg ab und f\u00fchrt \u00fcber Neustadt und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/himmelreich.htm\">Himmelreich<\/a>\u00a0nach Freiburg, von dort nach M\u00fcllheim und Weil. Ab Basel gibt es Anschlusswege durch die Schweiz und durch Frankreich zum gro\u00dfen gemeinsamen Ziel: Santiago de Compostela.<\/p>\n<p>Insgesamt ist der 168 Kilometer lange Weg in acht Etappen eingeteilt. Die Tagesstrecken schwanken zwischen 16 und 26,8 km. Leicht ist der Weg auch in mehr oder in weniger Etappen aufzuteilen \u2013 je nach Lust und K\u00f6nnen der Pilger(innen) und Wander(innen). Entlang des Weges soll eine Infrastruktur entstehen, die es Pilger(inne)n erm\u00f6glicht, auch au\u00dfer in der heimischen Hotellerie und Gastronomie Unterkunft und Verpflegung zu bescheidenen Kosten \u2013 eben pilgergerecht \u2013 zu erhalten. Dies erfordert allerdings noch viel Vorarbeit, die bis zur Einweihung des Weges noch nicht abgeschlossen ist. Geplant ist, bei den \u00f6rtlichen Tourismusb\u00fcros ein Infoblatt zu hinterlegen, aus welchem solche Unterk\u00fcnfte und Verpflegungsm\u00f6glichkeiten zu entnehmen sind. Auch dies ist noch im Aufbau. Gedruckt liegt aber ganz aktuell zum Einweihungstag eine 92 Seiten umfassende handliche Brosch\u00fcre mit ausf\u00fchrlichen Wegbeschreibungen von Hans Teichelkamp, Albert Schneider, Anne Trotter und Dominik Wunderlich vor. Erhard Trotter steuerte wertvolle praktische Pilgertipps hinzu. 65 vierfarbige Fotos weisen auf Kirchen, Kapellen, Wegkreuze und Reliefs, aber auch auf die Sch\u00f6nheiten der Landschaft, durch die der Weg f\u00fchrt, hin. Das kleine, liebevoll zusammengestellte B\u00fcchlein kann am Sonntag im Hofgut Himmelreich w\u00e4hrend des Er\u00f6ffnungsfestes gegen eine gro\u00dfz\u00fcgige Spende erworben werden. Gro\u00dfe Teile des neuen Weges sind inzwischen bereits mit der Jakobusmuschel gekennzeichnet. \u00dcbrigens kann der Weg auch, bis auf kleine Wegst\u00fccke, mit dem Mountainbike befahren werden.<\/p>\n<p>Am kommenden Sonntag, dem 11. Juli 2010 beginnt der feierliche Einweihungstag um 8:30 Uhr mit einer Rundwanderung auf dem neuen Pilgerweg ab Hofgut Himmelreich. Um 10:30 Uhr erh\u00e4lt der Weg in einem \u00f6kumenischen Gottesdienst bei der Jakobuskapelle auf dem Gel\u00e4nde des Hofguts Himmelreich den \u00f6kumenischen Segen. Anschlie\u00dfend gibt es einen Festvortrag der Pilgerin Monika Hild-Renz aus Au, Autorin des Buches \u201eBuen Camino\u201c, dem diverse Gru\u00dfworte folgen. Der Gasthof Himmelreich verw\u00f6hnt die G\u00e4ste mit einem interessanten Angebot an Speisen und Getr\u00e4nken. Musikalisch umrahmt die Feier die Trachtenkapelle Breitnau. Die Familie Rombach aus Stegen bietet Kutschfahrten in die Umgebung an. Nat\u00fcrlich ist auch ein Internet-Auftritt in Vorbereitung, aber noch eine Baustelle:<a href=\"https:\/\/www.himmelreich-jakobusweg.de\/\">www.himmelreich-Jakobusweg.de<\/a>\u00a0. Dieser Internetseite k\u00f6nnen dann neben allgemeinen Informationen \u00fcber den Weg auch aktuelle Informationen (z.B. zu den Unterk\u00fcnften bei den Tourismusb\u00fcros) entnommen werden. Die Verantwortlichen des Vereins mit dem Vorsitzenden Erhard Trotter an der Spitze freuen sich, dass ihre Arbeit, die sie in einer Rekordzeit bew\u00e4ltigt haben, nun zum Ergebnis f\u00fchrt. Sie hoffen, dass viele Menschen aus der Region auf dem Himmelreich-Jakobusweg direkt \u201evor ihrer T\u00fcr\u201c pilgern oder wandern: \u201eErlebnisse f\u00fcr Aug\u2019 und Ohr, f\u00fcr Herz und Seele und f\u00fcr Ihre Muskeln warten auf Sie\u201c, versprechen die engagierten Jakobuspilger.<br \/>\nGerhard L\u00fcck, 7.7..2010,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\/\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>Beim Pilgern neue Horizonte entdecken<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"50%\"><\/td>\n<td width=\"50%\">\n<h5>Mit einem \u00f6kumenischen Gottesdienst vor der Jakobuskapelle im Hofgut Himmelreich wurde der neue Himmelreich-Jakobusweg w\u00fcrdevoll er\u00f6ffnet (l.). \u2013 Lissy Rees \u00fcberreichte als Unterst\u00fctzung einen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Erhard Trotter (r.).<\/h5>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Gro\u00dfes Fest zur Er\u00f6ffnung des Himmelreich-Jakobusweges im Schatten der Jakobuskapelle<\/strong><\/p>\n<p>Kirchzarten-Himmelreich (gl\u00fc.) Standesgem\u00e4\u00df f\u00fcr engagierte Pilger wurde mit einem Fu\u00dfmarsch vom Himmelreich zum Giersberg und nach Kirchzarten und zur\u00fcck am vergangenen Sonntag der neue \u201eHimmelreich-Jakobusweg\u201c eingeweiht. Im Schatten der Jakobuskapelle auf dem Gel\u00e4nde des Hofgutes Himmelreich bekam der Weg, dessen Ziel seit Jahrhunderten von Jahren Santiago des Compostela ist, dann mit einem \u00f6kumenischen Gottesdienst den kirchlichen Segen. Der Freiburger Regionaldekan Werner Kohler stellte in seiner Ansprache fest, dass es in den letzten Jahren einer Explosion gleich komme, mit welch gro\u00dfer Euphorie der Jakobuspilgerweg entdeckt werde. \u201eEs braucht wohl eine Bewegung\u201c, so Kohler, \u201edie uns hilft, zum allt\u00e4glichen Bewegtsein Abstand zu halten und einen anderen Horizont zu \u00f6ffnen.\u201c Es sei ein besonderes Kennzeichen des Jakobuswegpilgerns, ganz allein und individuell auf dem Weg zu sein und dabei andere Menschen zu treffen, \u201edie mir zeigen, dass ich nicht allein bin\u201c. Es sei eine wunderbare Erfahrung, \u201emein Leben nach der Unterbrechung des Pilgerns wieder neu zu entdecken\u201c. Kirchenrat J\u00fcrgen Rollin aus Karlsruhe unterstrich die Bedeutung des Hofgutes Himmelreich am Pilgerweg als einer St\u00e4tte, \u201ean der wir zu Hause sein k\u00f6nnen\u201c. Pilgern sei ein \u201et\u00e4gliches Aufbrechen und Gehen\u201c stellte Pilgerin und Autorin des Buches \u201eBuen Camino\u201c Monika Hild-Renz aus Au zu Beginn ihres Festvortrages fest. Sie war in der Zeit des \u00dcbergangs vom Beruf in den Ruhestand von den Pyren\u00e4en nach Santiago de Compostela gepilgert. Sie beschrieb die dabei gemachten Erfahrungen, stellte den heiligen Jakobus vor und unterstrich auch die Bedeutung des Jakobusweges f\u00fcr andere Religionen. Die Jakobsmuschel sei sowohl ein Schutzzeichen als auch das Erkennungszeichen f\u00fcr alle Jakobspliger. Sie weist auch den Pilgern auf dem neuen Weg von H\u00fcfingen nach Weil den richtigen Weg. Kirchzartens B\u00fcrgermeister Andreas Hall hofft, dass etwas von den Pilgererfahrungen auch auf die Gemeinden am Weg abf\u00e4llt. Es sei ein sch\u00f6ner Weg durch eine wundersch\u00f6ne Gegend und er w\u00fcnsche, dass die Pilger von dort etwas auf den Weg zu sich selbst mitnehmen k\u00f6nnen. Sein besonderer Dank galt Erhard Trotter und allen anderen Initiatoren des \u201eHimmelreich-Jakobusweges\u201c. F\u00fcr die Dreisamt\u00e4ler Seelsorgeeinheiten sieht Pastoralreferent Franz Himmelsbach Pilgern als Chance, zum Wesentlichen zu kommen und Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Erhard Trotter, der Vorsitzende des F\u00f6rdervereins f\u00fcr den Himmelreich-Jakobusweg, hatte zu Beginn der Feierstunden, die vom Musikverein Breitnau begleitet wurden, allen Wegbereitern und seiner Ehefrau Anne f\u00fcr die Unterst\u00fctzung gedankt: \u201eEs war eine Herkulesarbeit, bis dieser Verein gegr\u00fcndet war. Doch heute k\u00f6nnen wir stolz sein, dass der L\u00f6wenanteil der Arbeit geleistet ist.\u201c Sein Wunsch, die Arbeit auch weiterhin mit Spenden zu unterst\u00fctzen, erf\u00fcllte Lissy Rees vom Schwarzwaldverein Kirchzarten prompt und \u00fcberreichte Trotter einen Scheck \u00fcber einhundert Euro f\u00fcr die Vereinsaufgaben.<\/p>\n<p>Gerhard L\u00fcck, 17.7..2010,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\/\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tagebuch von Rudolf M\u00e4der &#8211; Grenzerfahrungen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mit Fotos und Hinweisen \u00fcber Streckenf\u00fchrung und \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten. Im Zeichen der Muschel berichtet der Autor in seinem 315 seitigen Tagebuch \u00fcber seine Erlebnisse, Erfahrungen und Empfindungen, die er auf seinen zwei Pilgerreisen mit dem Fahrrad vom Schwarzwald nach Santiago de Compostela in Nordwestspanien gemacht hat. Vor allem berichtet er \u00fcber das Erleben und Empfinden w\u00e4hrend seiner Reise, die er allein gemacht hat und der ein Jahr sp\u00e4ter erfolgten Reise zu zweit. Oft hat er in diesen langen 26 Tagen, als er einsam, verlassen und allein \u00fcber Berge und H\u00f6hen, durch T\u00e4ler und W\u00e4lder, \u00fcber belebte Stra\u00dfen und einsame Wege gefahren ist, \u00fcber sich, sein Leben und den Sinn einer solchen Pilgerreise nachgedacht. Andererseits erlebte er aber auch sehr viele interessante, spirituell und religi\u00f6s anregende und befruchtende Begegnungen mit anderen Pilgern. Es gab auch unfreiwillige und \u00fcberraschende Ereignisse, lustige Begebenheiten, abenteuerliche Pannen und gef\u00e4hrliche Situationen. Im Unterschied zur ersten Pilgerreise berichtet er auch \u00fcber das ganz andere kommunikative Erleben w\u00e4hrend der Reise zu zweit und die damit verbundenen andersartigen Erfahrungen. Diese werden erg\u00e4nzt durch die zus\u00e4tzlichen Tagebucheintragungen seines Freundes und Mitpilgers Mariano Ant\u00f3n. Die erste Pilgerreise f\u00fchrte von der Jakobuskapelle in Buchenbach\/Himmelreich bei Freiburg im Breisgau in 26 Tagen \u00fcber 2280 km auf der \u201eVia Podiensis\u201c zum Ziel, die zweite von der Jakobuskirche in Stegen\/Eschbach bei Freiburg im Breisgau in 27 Tagen \u00fcber 2235 km auf der \u201eVia Lemovicensis\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEl Camino es la Meta\u201c (Der Weg ist das Ziel) &#8211; Tagebuch von Rudolf M\u00e4der<br \/>\nISBN Nummer 978-3-00-024711-8 Preis 19,90 \u20ac oder 29,90 CHF. Bezug direkt: Tel 07661\/1470, Mail:maeder@t-online.de,\u00a0www.m\u00e4der-jakobsweg.de\u00a0oder im\u00a0Buchhandel. Der Autor h\u00e4lt auf Wunsch auch Vortr\u00e4ge \u00fcber diese Pilgerfahrt.<\/p>\n<p>11.2.2010,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\/\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pilgerwege \u00fcber Freiburg und C-Punkt<\/strong><\/p>\n<p>Freiburg ist zunehmend beliebter Teil des Jakobsweges \u2013 Kerkeling-Buch wirkt nach<\/p>\n<p>Seit Hape Kerkeling vor drei Jahren \u201eIch bin dann mal weg \u2013 Meine Reise auf dem Jakobsweg\u201c ver\u00f6ffentlichte, ist es nicht nur unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wandern\/index.htm\">Pilgern<\/a>\u00a0beliebt, den Jakobsweg zu begehen. \u201eGepilgert wird schon seit Jahrhunderten\u201c, wei\u00df Karl Uhl aus Elzach (70), der sich in der Badischen St. Jakobusgesellschaft engagiert, \u201eaber erst seit den 1990er Jahren beginnen immer mehr Pilger ihre Reise in Deutschland, Polen oder Tschechien und pilgern dann \u00fcber Freiburg\u201c. Der Pilgerboom in Europa ist auch in Freiburg angekommen. \u201eHier kommen im Jahr bis zu 200 Pilger vorbei\u201c, so Michaela Elbs, Mitarbeiterin des C-Punktes. Allerdings werden die Pilger bisher nicht statistisch erfasst. Zudem machen nicht alle Pilger beim C-Punkt Halt. \u201eWir merken aber eine deutliche Zunahme\u201c, so Elbs. Sie kommen aus Heilbronn, Esslingen, Bielefeld, Frankenthal, aber auch aus Wien, Winnenden, Coburg oder Rottenburg. Ihr Ziel ist das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien, ihre Motivation ganz unterschiedlich. In Freiburg bekommen sie im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/c-punkt.htm\">C-Punkt<\/a>\u00a0\u2013 dem M\u00fcnsterladen \u2013 einen Kaffee, k\u00f6nnen ihren Rucksack abstellen und erhalten den Pilgerstempel. Der ist wichtig, denn er berechtigt die Pilger in den ehrenamtlich gef\u00fchrten Pilgerherbergen zu \u00fcbernachten. In Freiburg kommen die Pilger in den Kl\u00f6stern St. Elisabeth oder St. Lioba, bei Privatpersonen oder auch einmal bereits beim Dompfarrer unter. \u201eEin Pilger ist man erst ab einer zusammenh\u00e4ngenden Wanderstrecke von 100 bis 150 Kilometern\u201c, wei\u00df Bettina Derndinger, Religionsp\u00e4dagogin, die stundenweise im C-Punkt arbeitet und dort auch immer wieder Pilgern begegnet. \u201eWeil wir noch keinen Pilgerstempel mit der Jakobsmuschel haben, bekommen die Pilger bei uns den Stempel der M\u00fcnsterbauh\u00fctte oder einen eigens f\u00fcr die Pilger erstellten Stempel\u201c. \u201eViele Menschen pilgern in Abschnitten\u201c, erkl\u00e4rt Uhl, \u201esie wandern beispielsweise von Freiburg bis nach\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/taize.htm\">Taiz\u00e9 in Frankreich<\/a>\u00a0und pilgern dann im n\u00e4chsten Jahr von Taiz\u00e9 aus weiter bis nach Santiago de Compostela. Nicht jeder hat die Zeit, die 2400 Kilometer oder mehr in einem zu pilgern\u201c. In Spanien sei die Infrastruktur des St. Jakobsweges sehr viel besser ausgebaut. Es gebe ehrenamtlich gef\u00fchrte Herbergen, die Wege seien besser beschildert und es pilgerten sehr viel mehr Menschen, sagt Uhl. Die Pilgerbewegung ist in S\u00fcddeutschland noch im Aufbau. Seit April dieses Jahres gibt es in Oberrimsingen eine erste sehr einfache Pilgerherberge mit vier Betten, Toilette und kaltem Wasser. Wer pilgern m\u00f6chte, muss zun\u00e4chst einen Pilgerausweis beantragen. \u201eNahezu jeden Tag bekommen wir bei der Badischen St. Jakobusgesellschaft einen Antrag auf einen Pilgerausweis\u201c, berichtet Uhl. Interessant sei, dass man fr\u00fcher vor allem in den Sommermonaten pilgerte, heute aber auch der Winter keine pilgerfreie Zeit mehr sei. Die St. Jakobusgesellschaft plant die Pilgerwege von Freiburg aus bis zur n\u00e4chsten Station in Thann in den Vogesen in diesem Winter mit den Muschelzeichen auszuschildern.<br \/>\n4.11.2009, Maike Busson-Spielberger,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stadtkurier.de\/\">www.stadtkurier.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neuer Himmelreich-Jakobusweg: F\u00f6rderverein sucht Mitglieder<\/strong><\/p>\n<p>Auf den Spuren des heiligen Jakobus zu pilgern, liegt derzeit im Trend. An die 700 000 Treffer werfen Internetsuchmaschinen beim Stichwort Jakobusweg aus. Es erscheinen Reiseberichte, Buchtitel, Routenbeschreibungen und \u00dcbersichtskarten. Nun soll die rund 140 Kilometer lange Strecke Himmelreich-Jakobusweg dazu kommen. In Kirchzarten gr\u00fcndete sich jetzt ein F\u00f6rderverein. BZ-Mitarbeiterin Silvia Faller sprach mit dem Initiator und Gr\u00fcndungsvorsitzenden Erhard Trotter, 66, Unternehmensberater aus Teningen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nBZ:\u00a0Wie sind Sie auf die Idee gekommen, nun auch noch den Weg \u00fcber\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/himmelreich.htm\">Himmelreich<\/a>\u00a0auszuweisen?<br \/>\nTrotter:\u00a0Uns liegt eine alte franz\u00f6sische Karte vor, die den Weg von Ost nach West, und zwar von Krakau \u00fcber Prag, Stuttgart und Villingen \u00fcber den Schwarzwald durch das H\u00f6llental hinab an Himmelreich vorbei nach Freiburg als Pilgerweg darstellt. Hier in Himmelreich gibt es zudem eine Kapelle, die dem heiligen Jakobusweg geweiht ist und als fr\u00fchere Pilgerstation bekannt ist.<br \/>\nBZ:\u00a0Geht es nicht auch um eine touristische F\u00f6rderung?<br \/>\nTrotter:\u00a0Nat\u00fcrlich wird der eine oder andere Gast in die Gastst\u00e4tten und Herbergen entlang des Weges und auch in das Hofgut Himmelreich einkehren. Ein touristischer Effekt ist f\u00fcr die ganze Region wahrscheinlich. Es geht aber in erster Linie darum, Pilgern, die nicht den ganz gro\u00dfen Weg gehen wollen, hier in der Region etwas anzubieten und auch darum, einen fr\u00fcheren Pilgerweg wiederzubeleben, der Teil unserer Kulturgeschichte ist. Der Weg, den wir ausschildern wollen, zweigt vom Jakobusweg von Rottweil nach Schaffhausen ab, f\u00fchrt weiter \u00fcber Br\u00e4unlingen, L\u00f6ffingen, Neustadt, Hinterzarten und Kirchzarten nach Freiburg und von dort \u00fcber Freiburg-St. Georgen, das auch als Station auf dem Weg von Rottenburg ins els\u00e4ssische Thann ausgewiesen ist, nach Ebringen und weiter durch die Vorbergzone des Schwarzwaldes bis nach Weil am Rhein, wo die letzte der insgesamt neun Tagesetappen beginnt und im schweizerischen Aesch endet. Von St. Georgen bis Weil am Rhein verl\u00e4uft die Strecke weitgehend entsprechend dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wiiwegli.htm\">Markgr\u00e4fler Wiiwegli<\/a>. Von dort wird es einen Anschluss \u00fcber Basel nach Aesch geben, wo der Baseler Weg in Richtung Lausanne anschlie\u00dft, der zu den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Fernwegen z\u00e4hlt.<br \/>\nTrotter:\u00a0Wir ben\u00f6tigen zwischen 7000 und 8000 Euro, wovon der gr\u00f6\u00dfte Teil tats\u00e4chlich f\u00fcr die Schilder und das Befestigungsmaterial, aber auch f\u00fcr den Pilgerf\u00fchrer gebraucht wird. Der neu gegr\u00fcndete Verein sammelt nun Spenden daf\u00fcr und wird auch die Beschilderung verantworten. Wir werden dabei mit dem<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/schwarzwaldverein.htm\">Schwarzwaldverein<\/a>\u00a0kooperieren, denn wir nutzen von ihm bereits ausgeschilderte Wege.<br \/>\nAlles Silvia Faller vom 31.7.2009 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/neue-schilder-fuer-alten-pilgerweg--17780894.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/neue-schilder-fuer-alten-pilgerweg&#8211;17780894.html<\/a><\/p>\n<p>Gemeinn\u00fctziger F\u00f6rderverein\u00a0Himmelreich-Jakobusweg<br \/>\nJahresbeitrag 20 Euro f\u00fcr Familien, 15 Euro f\u00fcr Erwachsene, 8 Euro f\u00fcr Jugendliche.<br \/>\nErhard Trotter, Teningen,\u00a0<a href=\"mailto:et@trotter-hc.de\">et@trotter-hc.de<\/a>, Tel 07641-914710<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0K\u00f6ln &#8211; Oberrotweil &#8211; Taize &#8211; Compostela zu Fu\u00df mit drei Eseln<\/strong><\/p>\n<p>Rund 2500 Kilometer unterwegs auf Schusters Rappen, das ist der Plan von Marion und J\u00fcrgen Neumann. Das K\u00f6lner Ehepaar will nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens pilgern. Ihre treuen Begleiter dabei sind die 3 Esel Bodega, Prinz und Jumper. Das Quintett legte k\u00fcrzlich einen Zwischenstopp in Oberrotweil ein, wo die beiden Pilger bei der Weinlese mithalfen.<\/p>\n<p>Die Neumanns in Oberrotweil &#8211; Bild: Bohn<\/p>\n<p>&#8222;Das ist f\u00fcr uns der absolute Luxus&#8220; , betont J\u00fcrgen Neumann, der sich an seiner blauen Emailtasse voll warmem Kaffee w\u00e4rmt. Auf der bisherigen Tour war meist ein tonnenf\u00f6rmiges Zelt Schlafst\u00e4tte der beiden Pilger. Hier, auf dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/oberrotweil5.htm#Bitzenhofer-Hof in Oberrotweil\">Hof von Hans-Peter Bitzenhofer<\/a>\u00a0in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/oberrotweil.htm\">Oberrotweil<\/a>, wo die zwei bei der Weinlese helfen, k\u00f6nnen sie sogar in einem Wohnwagen \u00fcbernachten. Doch leider gebe es in den kommenden Tagen nicht mehr viel f\u00fcr sie im Weinberg zu tun, schildert Neumann. &#8222;Der M\u00fcller ist schon im Keller und der Burgunder braucht noch ein bisschen.&#8220; Deshalb will das Paar nach fast eineinhalb Wochen am Kaiserstuhl in den n\u00e4chsten Tagen wieder aufbrechen. &#8222;Im Moment bringen wir noch unsere Sachen in Ordnung&#8220;, sagt er.<br \/>\nDie Reifen an einem kleinen Handwagen, der mit dem robusten Allwetterzelt und den dicken Schlafs\u00e4cken bepackt ist, sehen schon etwas mitgenommen aus. &#8222;Die sollen ersetzt werden&#8220; , meint er und tippt auf den rissigen Radmantel. Au\u00dferdem stellt Neumann Hufschuhe f\u00fcr die Esel her, denn besonders asphaltierte Stra\u00dfen seien sehr anstrengend f\u00fcr die Tiere. Demn\u00e4chst wolle man wieder aufbrechen. Geplant sei, \u00fcber die Rheinbr\u00fccke bei Sasbach nach Frankreich zu gelangen. Wo genau die erste Nacht auf der anderen Rheinseite verbracht wird, sei allerdings noch nicht ganz sicher. Sorgen wegen der Verst\u00e4ndigung machen sich die Neumanns, die weder franz\u00f6sisch noch spanisch sprechen, allerdings nicht. &#8222;Auch das bekommen wir hin&#8220; , sind sich die zwei sicher. Mit Gelegenheitsjobs, meist gegen ein warmes Essen und ein trockenes Dach \u00fcber dem Kopf, haben sich die Pilger in der vergangenen Zeit durchgeschlagen. J\u00fcrgen Neumann, der gelernter Werkzeugmacher ist, bezeichnet sich selbst als handwerklichen Allrounder. Der 55-J\u00e4hrige macht alles von Streichen bis Schwei\u00dfen. &#8222;Wir packen gerne an, wo Hilfe gebraucht wird&#8220;, macht Marion Neumann klar. Die 46-J\u00e4hrige war fr\u00fcher als Arzthelferin t\u00e4tig. Einen Blitzschlag habe sie allerdings nur mit dauerhaften Sch\u00e4den \u00fcberlebt und seither sei sie nicht mehr ganz arbeitsf\u00e4hig, erz\u00e4hlt die Pilgerin. Auch das sei mit ein Grund daf\u00fcr gewesen, dass die beiden den Entschluss zu ihrem abenteuerlichen Plan gefasst haben. &#8222;Es kam kn\u00fcppeldick&#8220;, betont Marion Neumann, die wie ihr Mann immer wieder einen Schluck Kaffee aus ihrem Emailbecher trinkt. Viele Ereignisse h\u00e4tten sich angeh\u00e4uft. Unter anderem starb pl\u00f6tzlich J\u00fcrgen Neumanns Bruder, dessen Gro\u00dfg\u00e4rtnerei er kurzerhand \u00fcbernahm. Ohne allerdings zu wissen, dass der Betrieb hoch verschuldet war, und so zehrten die Schulden am Verm\u00f6gen des Paares. &#8222;Wir wussten oft nicht mehr, wie es weitergehen sollte, und wollten einfach mal eine Auszeit nehmen, um alles zu verarbeiten&#8220;, schildert J\u00fcrgen Neumann. Gesagt, getan! Die Neumanns packten, verkauften ihren \u00fcbrigen Besitz f\u00fcr die Reise und\u00a0 machten sich von einer kleinen K\u00f6lner Vorstadt aus zusammen mit ihren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/esel.htm\">3 Eseln<\/a>\u00a0vor rund 4 Monaten auf den Weg. Den n\u00e4chsten l\u00e4ngeren Aufenthalt will das Ehepaar\u00a0bei der<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/taize.htm\">Gemeinschaft von\u00a0Taiz\u00e9<\/a>\u00a0verbringen. Dort wollen die beiden zusammen mit ihren Eseln ihr Winterquartier beziehen. &#8222;Im Juni oder Juli 2009 wollen wir dann in Santiago ankommen&#8220; , berichtet Marion Neumann. Aber damit sind\u00a0sie noch nicht am Ziel ihrer Pilgerreise angelangt. Danach soll es noch nach Assisi und Rom gehen und so werden die Pilger wohl noch bis 2011 unterwegs sein.\u00a0 &#8230;<br \/>\nKompletten Beitrag von\u00a0Benjamin Bohn vom 4.10.2008 bitte auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a>\u00a0lesen<br \/>\nCompostela-Pilger Karl Uhl aus Elzach arbeitete als Hospitalero<\/p>\n<p>1994 ist Karl Uhl erstmals auf dem Jakobsweg ins nordwestspanische Santiago de Compostela unterwegs gewesen. Seither hat der Weg, der &#8222;camino&#8220; ihn nicht mehr losgelassen, immer wieder ist er ihn gegangen. In diesem Jahr arbeitete Uhl nun zwei Wochen als Hospitalero in einer gro\u00dfen Herberge am spanischen Jakobsweg.<\/p>\n<p>Der Jakobsweg ist ein fester Bestandteil im Leben von Karl Uhl. Der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elzach.htm\">Elzacher<\/a>\u00a0ist Mitglied in der<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg#Badische Jakobusgesellschaft e.V. Breisach\">Jakobusgesellschaft<\/a>\u00a0und k\u00fcmmert sich dort ums &#8222;Jakobusbl\u00e4ttle&#8220; . 1994 ging er erstmals mit seiner Tochter auf den camino in Spanien, damals als &#8222;Radpilger&#8220; . Schon ein Jahr sp\u00e4ter wagt er es zu Fu\u00df, den &#8222;gro\u00dfen camino&#8220; , so Uhl. Damals entdeckt er an einer Herberge ein Schild, das auf das Jugendwerk in Oberrimsingen hinweist. &#8222;Das Schild wies darauf hin, das Jugendliche aus Oberrimsingen geholfen hatten, die Herberge zu sanieren&#8220; , berichtet Karl Uhl. Kurz darauf wurde das Projekt imKonradsblatt\u00a0vorgestellt. Karl Uhl war beeindruckt und spendete Geld an das Projekt. Der Kontakt zur Jakobusgesellschaft war somit gekn\u00fcpft. 2002 entstand schlie\u00dflich ein neues Projekt derselben Art: &#8222;Pilgern als therapeutische Ma\u00dfnahme&#8220; . So gehen die Jugendlichen mit Betreuern jedes Jahr zwei Wochen einen Teil des Jakobsweges. &#8222;Anfangs waren es rund 40 Jugendliche, nun sind es \u00fcber 100&#8220; , sagt Karl Uhl, der seit 2002 die Jugendlichen auf ihrem Weg begleitet. Auch in diesem Jahr war er mit dabei. Bis Mitte August war er so selbst auf dem camino als Pilger unterwegs, dann wechselte Karl Uhl die Seiten und arbeitete als &#8222;hospitalero&#8220; , als Freiwilliger in einer gro\u00dfen Herberge in Ponferrada. &#8222;Ich habe schon oft die Gastfreundschaft genossen, ich wollte nun gerne etwas zur\u00fcckgeben&#8220; , erkl\u00e4rt Karl Uhl seine Beweggr\u00fcnde. \u00dcber seine Kontakte findet er schlie\u00dflich eine Herberge, in der in der &#8222;Pilgerhochsaison&#8220; im August zwei Wochen seinen Dienst tun kann. &#8222;Meine anderen Aktivit\u00e4ten habe ich alle drum herum gruppiert&#8220; , so Uhl, der voller Begeisterung von seinen Erlebnissen berichtet.<\/p>\n<p>Am 14. August begann schlie\u00dflich sein Dienst in der Herberge, \u00fcbrigens eine der gro\u00dfen kirchlichen Herbergen auf Spendenbasis. Die Herberge wird dabei im Sommer von freiwilligen Helfern gef\u00fchrt. Bis zu f\u00fcnf Helfer k\u00fcmmern sich um die Pilger und 174 Betten. &#8222;Da muss geschafft werden&#8220; , so Uhl, denn es kann schon mal sein, dass bis zu 250 Pilger um eine \u00dcbernachtung bitten. &#8222;Wir haben nie jemand abgewiesen.&#8220; Von seinem Tagesablauf berichtet Uhl: &#8222;Morgens wird geputzt und um 13 Uhr wird die Herberge aufgemacht.&#8220; Dann stehen im Innenhof schon die ersten Pilger. Da werden die Str\u00fcmpfe runtergezogen, die wunden F\u00fc\u00dfe gepflegt, sich ausgeruht. In Ponferrada gab es immer einen Begr\u00fc\u00dfungstee f\u00fcr die Pilger, die in ihrer Ersch\u00f6pfung und Erwartung dem Hospitalero schon mal um den Hals gefallen sind. &#8222;Wenn deutsche Pilger bemerkt haben, dass ich Deutsch spreche, haben sie sich immer gefreut.&#8220; Uhl hat auch einen T\u00fcbinger getroffen, der auf seinem Weg nach Santiago zuvor in Elzach \u00fcbernachtet hatte. Dann wird ein Tisch hingestellt, ein Hospitalero schreibt ein, der andere weist ein. Denn in den Herbergen werden auch die Pilgerstempel in die Pilgerp\u00e4sse gegeben. International seien die G\u00e4ste der Herberge gewesen. &#8222;Viele Spanier und Italiener und dann kommt die halbe Welt.&#8220; Mit der Hospitalera Carmen aus Andalusien verst\u00e4ndigt sich Uhl, der &#8222;nicht viel Spanisch&#8220; kann, mit &#8222;Hand und Fu\u00df&#8220; . Beim Einteilen der Schlafpl\u00e4tze musste man Fingerspitzengef\u00fchl zeigen. F\u00fcr die Hospitaleros gab es in dem Geb\u00e4ude einen Extrafl\u00fcgel. In der K\u00fcche der Herberge konnten sich die Pilger ihr Essen zu bereiten, im Innenhof sa\u00df man beisammen und berichtet sich von seinen Erlebnissen. Doch es geht streng zu in einer solchen Herberge. &#8222;Um 22.30 Uhr war Schluss.&#8220; Karl Uhl erz\u00e4hlt auch von dem &#8222;Wunder des Weges&#8220; , von dem Abendgebet in der Kapelle der Herberge. &#8222;Das Vater Unser wurde in allen Sprachen hintereinander gesprochen, das ist sehr ber\u00fchrend.&#8220; Auch ein Psalmgebet wurde in sechs Sprachen gesprochen. Nach der Nachtruhe gehen dann viele Pilger schon um sechs Uhr morgens mit Stirnlampe auf den Camino. &#8222;Du stehst dann da und hilfst.&#8220; Sobald die Pilger weg sind schwingen die Hospitaleros ab 7.30 Uhr den Putzlappen. &#8222;Das ist eine Riesenarbeit. Es muss so sauber sein, dass man auf dem Boden essen kann&#8220; , erkl\u00e4rt Uhl. Mittags stehen dann schon wieder Pilger vor der T\u00fcr. &#8222;Das ist der Lohn, wenn die sich freuen.&#8220; F\u00fcr ihn gab es in den zwei Wochen nur wenig Freizeit. &#8222;Zwei Tage waren wir sogar nur zu zweit. Das war hart. Da haben dann Pilger geholfen, die nicht weiterlaufen konnten und ausnahmsweise eine Nacht l\u00e4nger blieben und sogar der Pater half, den Schlafsaal zu putzen. So hat es sich gef\u00fcgt, das macht den Weg aus. Es ist ein Geben und Nehmen&#8220; , findet Uhl. &#8222;Am 1. September habe ich dann noch geputzt bis um 10, dann bin ich losgelaufen und war auch selbst wieder Pilger&#8220; . Jeden Tag auf seinem Weg nach Santiago trifft Karl Uhl Pilger, die bei ihm in der Herberge \u00fcbernachtet haben. Am 8. September ist der Elzacher dann schlie\u00dflich am Ende des Jakosbsweges in Santiago de Compostela angekommen. Rund 700 Kilometer hat er in den Wochen bew\u00e4ltigt.<br \/>\nSilke Nitz, 29.12.2007,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Da passiert ein St\u00fcck Menschwerdung<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; F\u00fcr Markus Duchardt ist dar\u00fcber hinaus noch entscheidend: &#8222;Es geht um die Wahrhaftigkeit vor mir selbst.&#8220; Der Geistliche Begleiter der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jakobsweg#Badische Jakobusgesellschaft e.V. Breisach\">Badischen St. Jakobusgesellschaft<\/a>\u00a0hat selbst mehrfach erlebt, was gleichsam menschliches Allgemeingut ist: Die wichtigsten Erfahrungen machen Menschen auf dem Weg. Denn zum Pilgern geh\u00f6rt es aufzubrechen, etwas hinter sich zu lassen, zu gehen, zu sp\u00fcren, wie schwer der n\u00e4chste Schritt f\u00e4llt, und doch mit einem Ziel weiterzugehen. &#8222;Wenn ich zur\u00fcckkomme, bin ich ein anderer als der, als der ich losgegangen bin.&#8220; Die Erfahrung des Unbehaustseins, hat Petra Wagner erlebt, &#8222;ver\u00e4ndert eigentlich jeden&#8220; . Begegnungen auf dem Weg, in den Pilgerherbergen. Menschen erz\u00e4hlen anderen ihre Lebensgeschichte. Neues lernen und sich ver\u00e4ndern. Mit sich selber konfrontiert sein und klar kommen m\u00fcssen. Auch mit anderen: &#8222;Der Jakobsweg ist ein t\u00e4gliches Pfingstwunder \u2014 auch ohne Sprachkenntnisse entsteht Gemeinschaft.&#8220; Jeden Tag zwanzig bis drei\u00dfig Kilometer auf den Caminos, den in ganz Europa ver\u00e4stelten Zubringer-Wegen. Die zum Gro\u00dfen Jakobsweg, dem Camino Real f\u00fchren, der in Puente la Reina beginnt und in Santiago de Compostela endet. &#8222;Dieses Ziel&#8220; , sagt Markus Duchardt, &#8222;dieser gepr\u00e4gte Ort verwandelt den Weg und verwandelt den Menschen.&#8220; Pilgern hat f\u00fcr ihn deshalb etwas mit einer Lebensumkehr zu tun, mit einer Spiritualit\u00e4t, die Menschen dazu bringt, einen neuen Anfang zu setzen. Weshalb f\u00fcr manche die Ankunft in Santiago eine gro\u00dfe Entt\u00e4uschung ist, weil sie nicht wissen, wie\u2019s jetzt weiter geht in ihrem Leben. Markus Duchardt: &#8222;Aber der Pilgerweg hilft mir auch, mich selbst aushalten zu lernen \u2014 es ist ein St\u00fcck Menschwerdung, die da passiert.&#8220; Das hat auch einer erfahren und es \u00f6ffentlich gemacht, von dem das nicht unbedingt zu erwarten war. Der Unterhaltungsk\u00fcnstler Hape Kerkeling sagt es freim\u00fctig: &#8222;Zuerst habe ich mich und dann Gott gefunden.&#8220; Das ist nicht theoretisch zu machen, meint der Priester Markus Duchardt, &#8222;man muss es selbst erfahren&#8220; . Wie diesen Geist, der auf dem Jakobsweg die Jahrhunderte des Pilgerns sp\u00fcrbar werden l\u00e4sst. Und das machen nicht die Stempel im Pilgerbuch, die es in den Pilgerherbergen, den Rath\u00e4usern und Touristenb\u00fcros am Weg gibt und die f\u00fcr eine Pilgerurkunde n\u00f6tig sind. Es ist vielmehr das Unterwegssein zu Fu\u00df. &#8222;Dieses Laufen hat was&#8220;, erf\u00e4hrt Petra Wagner seit f\u00fcnf Jahren, &#8222;nicht nur ich mache den Weg, der Weg macht auch mich; da w\u00e4chst was \u2014 und das kann f\u00fcr jeden ganz unterschiedlich sein.&#8220; Das sch\u00e4tzt auch Markus Duchardt als &#8222;das Sch\u00f6ne am Jakobsweg: Da ist nichts Abgehobenes, sondern die Erfahrungen kommen auf mich herunter, ich brauche nichts zu leisten.&#8220; Au\u00dfer trotz wunden F\u00fc\u00dfen weiterzulaufen; zuvor verdr\u00e4ngte Gedanken immer wieder kommen zu lassen, bis sie irgendwann wegbleiben; mittags nicht zu wissen, wo und ob abends noch ein Platz in der Herberge ist; immer wieder loszulassen, sich selbst auszuhalten und so zu sich selbst zu kommen; am Ende ein anderer zu sein als am Anfang. &#8222;Ich glaube&#8220; , sagt Markus Duchardt, &#8222;dass die Kirche den Jakobsweg, wieder, entdecken muss.&#8220; &#8230;..<br \/>\nAlles von Gerhard M. Kirk vom 24.12.2007 auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a>\u00a0lesen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erwin Philipp &#8211; 2500 km mit 61 per Fahrrad von Emmendingen bis Santiago<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Man trifft da schon die ganze Welt&#8220; , sagt Erwin Philipp und meint den Jakobsweg, auf dem er im Fr\u00fchsommer nach Santiago de Compostela geradelt ist. Zur\u00fcckgekommen ist er mit drei Tageb\u00fcchern, einem Umzugskarton voller Prospekte und B\u00fccher \u2014 und &#8222;einem Wust von Eindr\u00fccken&#8220; .<\/p>\n<p>2500 Kilometer mit 15 000 H\u00f6henmetern liegen hinter ihm, die er in fast zwei Monaten und in Etappen von durchschnittlich 60 Kilometern bew\u00e4ltigt hat; zw\u00f6lf Kilometer war die k\u00fcrzeste, 112 Kilometer die l\u00e4ngste Etappe. Er hat sich Zeit gelassen, die Orte und die eindrucksvollen Kirchen am Weg kennen zu lernen; das Riesenvolumen der Kirchenkultur vor allem in Nordspanien hat ihn ungeheuer beeindruckt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den 61-J\u00e4hrigen war die Fahrt auf dem Pilgerweg der Schnitt zwischen Berufsleben und &#8222;Nichtstun&#8220; . &#8222;Ein guter Schnitt \u2014 es war richtig&#8220; , sagt er jetzt. Denn der Jakobsweg ist kein Weg wie jeder andere. Wer ihn geht, ist Pilger. Und Pilger gehen in der Regel aufeinander zu, besprechen in k\u00fcrzester Zeit die intimsten und privatesten Probleme. &#8222;Ein bisschen ist es wie im Internet, keiner kann\u2019s nachpr\u00fcfen und man trifft sich ja nie wieder&#8220; , meint Philipp. Viele Pilger seien weder gl\u00e4ubig noch katholisch, sondern wollten mit sich ins Reine kommen. Au\u00dferdem sind die Jakobswege bekannte und beliebte Wanderwege. Dennoch: &#8222;Es ist was anderes, als wenn man von Garmisch-Partenkirchen nach Flensburg radelt.&#8220; Jeder spreche jeden an, frage nach dem Woher und Wohin, dem Warum: &#8222;Man f\u00fchlt sich wie in einer Familie.&#8220; In Frankreich war Philipp mehr oder weniger allein mit sich und dem vielen Vieh auf den Weiden, wie er erz\u00e4hlt. Wenn er sich jedoch in Spanien am Pilgerweg niederlie\u00df, kamen alle 20 Minuten ein, zwei Pilger vorbei. Die Wanderer starten in der Regel sehr fr\u00fch, der Hitze wegen \u2014 doch in diesem Sommer war es so kalt, dass er h\u00e4ufig bis mittags die Handschuhe anbehielt. Au\u00dferdem schlie\u00dfen die Refugien, die Pilgerherbergen, bereits morgens um 8 Uhr \u2014 Philipp ging dann in der Regel erst mal fr\u00fchst\u00fccken. In Santiago angekommen, sei er erst einmal in eine Art emotionales Loch gefallen, berichtet er: &#8222;Jetzt bis du da \u2014 und was machst du morgen?&#8220; Irgendwie war die Luft \u2019raus. Doch eine F\u00fchrung im Dom vers\u00f6hnte ihn mit der Situation: &#8222;Man k\u00f6nnte sich tagelang dort aufhalten, ohne etwas zweimal anzusehen.&#8220; \u00c4hnlich war es ihm in Pamplona gegangen. Die ganze Reise barg f\u00fcr ihn ungeheuer viele Emotionen, vielleicht weil sein kleines Reich in dieser Zeit, sein Rad, so \u00fcberschaubar war: &#8222;Wenn da was schief geht, ist es eine Katastrophe&#8220; . Etwa, als seine Kamera pl\u00f6tzlich weg war, nachdem er sich bei Regen untergestellt hatte. Was ihn, nachdem er l\u00e4ngst im Hotel lag, gegen jede Vernunft nochmals zur\u00fcck an jenen Platz trieb, wo er gewartet hatte, kann er nicht erkl\u00e4ren \u2014 doch da lag sie, die Kamera, unversehrt und vor Regen gesch\u00fctzt. &#8222;Sie muss mir aus der Tasche gefallen sein und jemand hat sie aufgehoben&#8220; , vermutet er. Die Hilfsbereitschaft der Menschen, wenn ihm etwas fehlte oder verloren ging, hat ihn generell beeindruckt. Alle k\u00fcmmerten sich r\u00fchrend um ihn, erz\u00e4hlt er, obwohl (oder weil?) er oft so schlimm ausgesehen habe, dass &#8222;ich mir oft selbst kein Zimmer gegeben h\u00e4tte.&#8220; Unter Pilgern ist vieles selbstverst\u00e4ndlich, was anderswo nicht geschehen w\u00fcrde. Da dr\u00fcckt ihm der Leiter eines Refugiums, jenen Pilgerst\u00e4tten, die er in Spanien gern genutzt hat, einen Adapter in die Hand, den eine andere Deutsche (mindestens 50 Prozent der Pilger seien aus Deutschland) verloren hat. W\u00e4hrend er noch das Refugium sucht, in dem sie abgestiegen sein m\u00fcsste, spricht ihn die Verliererin an.<br \/>\nBleiben wird auch die Erinnerung an die gemeinsame Runden in den Pilgerherbergen &#8211; die abendlichen Gespr\u00e4che, der ernsthafte Austausch z\u00e4hlt zu Philipps wichtigsten Eindr\u00fccken. Hape Kerkelings harsche Kritik an den Refugien kann er so nicht teilen. Die vielen Erlebnisse sind so frisch und turbulent in seinem Kopf, dass sie in kein Konzept passen. &#8222;Ich war noch nie so niedergeschlagen und habe noch nie so viele Highlights erlebt wie auf dieser Reise,&#8220; sagt Philipp. Er w\u00fcrde den Pilgerweg jedem empfehlen, auch wenn man seines Erachtens nicht unbedingt schon in Emmendingen anfangen m\u00fcsse. Nochmal freilich wollte er diesen Weg nicht machen \u2014 allenfalls, wenn seine Frau sich daf\u00fcr interessiere, und dann auch nur in gezielten Teilst\u00fccken.<br \/>\nSylvia-Karina Jahn, 10.12.2007, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0Allein im Rollstuhl auf dem Jakobsweg\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Felix Bernhard: Dem eigenen Leben auf der Spur\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Wichtigste ist, die Barriere im Kopf zu \u00fcberwinden&#8220;, sagt Felix Bernhard. Er ist auf dem Weg in eine Karaoke-Bar, wo der Rock-Fan donnerstagabends gelegentlich mit anderen Leuten zu Playback singt. Zuvor war er noch beim Krafttraining im Fitnesscenter. &#8222;Ich habe damals in der Klinik den Entschluss gefasst, ein Leben zu leben, in dem ich alles erreiche, was ich auch ohne Rollstuhl erreichen kann.&#8220; Diesem Ziel ist er Schritt f\u00fcr Schritt gefolgt. Felix Bernhard ist 33 und Angestellter einer gro\u00dfen Bank in Frankfurt am Main. Seit einem Motorradunfall vor dreizehn Jahren ist er querschnittsgel\u00e4hmt. Dennoch ist er bereits dreimal den Jakobsweg gegangen. 2250 Kilometer hat er als Pilger hinter sich gebracht \u2014 allein und im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/rollstuhl.htm\">Rollstuhl<\/a>. Er \u00fcberwand steile P\u00e4sse und endlose Ebenen unter sengender Sonne und in str\u00f6mendem Regen. Immer wieder versackten die R\u00e4der des Rollstuhls in tiefem Sand oder Schlamm. \u00dcber seine Erfahrungen hat Felix Bernhard nun ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/buch.htm\">Buch geschrieben<\/a>: &#8222;Dem eigenen Leben auf der Spur. Als Pilger auf dem Jakobsweg&#8220; . &#8222;Nat\u00fcrlich studiere ich vorher den Wanderf\u00fchrer. Wenn dort von einem steilen schweren St\u00fcck die Rede ist, wei\u00df ich, ich muss eine Alternativroute suchen.&#8220; Trotzdem passierte es immer wieder, dass Felix Bernhard pl\u00f6tzlich vor einem unerwarteten Hindernis stand. Eine 80 Zentimeter hohe Felsschwelle etwa, \u00fcber die Nichtbehinderte schnell klettern. Anders Felix Bernhard: Er steigt aus dem Rollstuhl aus, zieht ihn \u00fcber die Schwelle und setzt sich dann wieder hinein. Ein enormer Kraftaufwand. &#8222;In solchen Situationen frage ich mich: Ist das die Art \u2014 das ist jetzt ein gro\u00dfes Wort \u2014 Katharsis, die ich mir erhofft habe?&#8220;<\/p>\n<p>Auf seinen Pilgerreisen will er \u00c4ngste \u00fcberwinden, seine physischen und psychischen Grenzen erweitern auf der Suche nach Antworten auf die tieferen Fragen seines Lebens. Durch das Pilgern ist sein &#8222;Gottvertrauen&#8220; mit jedem Kilometer gewachsen. Immer wieder tauchte wie aus dem Nichts Hilfe auf, wenn er in Not war. So als er am Ende eines anstrengenden Pilgertages, v\u00f6llig ersch\u00f6pft in Cea anlangte. Die Stra\u00dfe in den Ort hinein ist steil. Da st\u00fcrmt aus einem Haus eine r\u00fcstige Spanierin und schiebt ihn kurzerhand hinauf. Er lie\u00df es dankbar geschehen. &#8222;Es ist ungefragte Hilfe zur perfekten Zeit in der richtigen Dosierung. Die Wunder des Jakobswegs sind manchmal gro\u00df und manchmal klein.&#8220; Auf eine dr\u00e4ngende Frage allerdings hat Felix Bernhard bislang keine Antwort gefunden: Wie es zu dem schrecklichen Unfall damals kam \u2014 daran kann er sich bis heute nicht erinnern. Nur so viel: Es war strahlender Sonnenschein am 24. Mai 1993, als er mit seiner Kawasaki LTD 440 und Tempo 100 Berlin auf der Autobahn in Richtung Polen verlie\u00df. Der Polizeibericht schlie\u00dft sp\u00e4ter Alkohol und Fremdeinwirkung als Unfallursache aus. Felix Bernhard wachte zwischen den Leitplanken auf. Dieser Moment hat sich in sein Hirn eingebrannt. Er wollte aufstehen. Die Sanit\u00e4ter sagten, sie m\u00fcssten seine braune Lederjacke aufschneiden. &#8222;Und ich: ,Nein, das gute St\u00fcck&#8216; . Ich sah darin aus wie Bon Jovi.&#8220; In dem Moment begriff er, was mit ihm los war: Querschnittsl\u00e4hmung. &#8222;Dann fiel ich erstmal ins Koma.&#8220;<br \/>\nDas Erwachen war grausam: Felix Bernhard ist 19 und muss begreifen, dass er nicht mehr gehen und von der H\u00fcfte abw\u00e4rts nichts mehr sp\u00fcren kann. Fr\u00fcher ruderte er, schaffte sogar einen vierten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Seine Fitness l\u00e4sst ihn die Unfallfolgen k\u00f6rperlich gut verkraften. Sie seelisch zu verarbeiten, dauert Jahre. Eine Liebesbeziehung hilft ihm dabei. Gemeinsam mit seiner Freundin zieht er nach Freiburg, studiert Betriebswirtschaft. Anschlie\u00dfend geht er mit einem Stipendium f\u00fcr drei Jahre in die USA, wo er einen wesentlich ungezwungeneren Umgang mit Behinderten erlebt. Statt &#8222;Alles wird gut&#8220; h\u00f6rt er die Amerikaner sagen &#8222;All is well&#8220; \u2014 alles ist gut.<\/p>\n<p>Felix Bernhard hat sich diese Maxime zu eigen gemacht. So bewahrt er sich seine Lebenslust. Obwohl er sich im Rollstuhl fortbewegt, sagt er selbstbewusst: &#8222;Ich gehe&#8220; \u2014 nicht &#8222;Ich rolle&#8220; . Dieses Wort klingt ihm &#8222;zu behindert&#8220; . &#8222;Es schafft ein Ungleichgewicht. Alle denken: Der kann nicht laufen, also m\u00fcssen wir auf ihn aufpassen. Nein, ich werde schon sagen, was ich kann und was nicht.&#8220; Seit dem Unfall kann er nur noch 25 Prozent seiner Muskeln willentlich steuern. F\u00fcr den Jakobsweg hatte er sechs Monate hart trainiert und sich fast jedes Wochenende im Hochtaunus, Spessart oder Odenwald mit dem Rollstuhl die H\u00e4nge hinaufgequ\u00e4lt. In einem solchen &#8222;Omi-Chopper&#8220; mit vier R\u00e4dern zu sitzen, h\u00e4tte er sich fr\u00fcher nie vorstellen k\u00f6nnen. Nur m\u00fchsam hat sich der 1,90 Meter gro\u00dfe junge Mann daran gew\u00f6hnt, die Welt aus Brusth\u00f6he zu sehen und zu anderen Menschen immer aufzublicken. Beim Pilgern ist das alles vergessen. Mit ausgebreiteten Armen rast Felix Bernhard eine kleine Steigung hinunter und singt &#8222;I believe I can fly&#8220;. Auf ebener Strecke muss er die R\u00e4der seines &#8222;Aktiv-Rollstuhls mit extra verh\u00e4rtetem Rahmen&#8220; mit beiden H\u00e4nden antreiben. Nach einer Stunde bildet sich die erste Blase an der rechten Hand \u2014 trotz der dicken Lederhandschuhe aus dem Army-Shop. Abends in der Herberge erschrickt er \u00fcber seine wunden H\u00e4nde. Um eine Infektion zu verhindern, pinkelt er in die Handschuhe \u2014 ein Trick aus seiner Bundeswehrzeit. Endlich, nach 81 Tagen, erreicht Felix Bernhard Santiago de Compostela \u2014 eine Woche fr\u00fcher als geplant. Im Schnitt hat er jeden Tag 31 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Er hat seine seelischen Baustellen aufger\u00e4umt und alten Groll gel\u00f6st. Stolz nimmt er seine Pilgerurkunde in Empfang. Voll neuer Kraft und Zuversicht kehrt er nach Frankfurt zur\u00fcck. Hier &#8222;rollt&#8220; er wieder wie gewohnt jeden Tag zur Arbeit \u2014 ohne Motor und bei jedem Wetter. Wie Christopher Reeves, der verstorbene Darsteller des Superman, glaubt Felix Bernhard fest daran, dass er eines Tages wieder gehen kann. Neue medizinische Forschungen machen es vielleicht m\u00f6glich. &#8222;Und wenn ich dann 70 bin \u2014 egal. Die meisten Menschen freuen sich in diesem Alter, wenn sie durch die Gegend geschoben werden. Und ich \u00e4ndere noch einmal komplett mein Leben und sage: So, jetzt gehen wir in die Disco, Mann!&#8220;<br \/>\nRebecca Hillauer, 25.6.2007<\/p>\n<p>Felix Bernhard: &#8222;Dem eigenen Leben auf der Spur. Als Pilger auf dem Jakobsweg&#8220; ,<br \/>\nScherz Verlag 2007, 18,90 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterwegs von Neustadt nach Santiago<\/strong><\/p>\n<p>Das gemeinsame Ziel der &#8222;Jakobspilgerinnen und -pilger&#8220; ist Santiago de Compostela in Nordspanien. Der Ausgangspunkt ihrer Reise ist meistens am Fu\u00dfe der Pyren\u00e4en. Anders bei Michael Faller aus Neustadt: Am Morgen des Ostermontags startet er am Jakobusm\u00fcnster in Neustadt auf seinen neunw\u00f6chigen Fu\u00dfweg nach Spanien. Von dieser nicht allt\u00e4glichen Pilgerreise erz\u00e4hlt Michael Faller auf Einladung der Kolpingsfamilie sowie der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung Hochschwarzwald. In Text und Dias wird er die Zuh\u00f6rer auf seinen Pilgerweg mitnehmen. Dorothea Welle wird nach Art der Herbergsleute die G\u00e4ste begr\u00fc\u00dfen und verabschieden. Der Vortrag am Mittwoch, 29. November, um 20 Uhr im Thomasheim in Neustadt ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der Renovierung des Jakobus-M\u00fcnsters.<br \/>\n27.11.2006, Badische Zeitung<br clear=\"all\" \/>Jakobsweg f\u00fcr Jugendliche &#8211; 900 Kilometer allein mit sich selbst<\/p>\n<p>Die Menschen und die Sch\u00f6nheit der Natur haben es der pensionierten Lehrerin Ingeborg Alsleben aus L\u00f6ffingen schon immer angetan. Wenn es irgendwie m\u00f6glich war, ging sie fr\u00fcher mit ihren Sch\u00fclern von der Grund- und Hauptschule L\u00f6ffingen in die Natur, um vor Ort die Dinge zu erkunden. Da sie der \u00dcberzeugung ist, dass man die Sch\u00f6pfung am besten auf \u201cSchusters Rappen\u201d erleben kann, hat Ingeborg Alsleben schon viele Flecken der Erde erwandert. Nun erkundete sie ganz alleine den letzten Abschnitt des Jakobswegs in Spanien.<\/p>\n<p>Der Pilgerpfad von den Pyren\u00e4en bis nach Santiago de Compostela galt im Mittelalter neben den Wallfahrten nach Rom und Jerusalem als wichtigster Pilgerweg. In j\u00fcngster Zeit erlebt der Weg eine Renaissance, viele Christen suchen hier beim Wandern meditative Besinnung. 900 Kilometer legte Ingeborg Alsleben durch die Pyren\u00e4en und Nordspanien mit Besichtigungen in zahlreichen Kl\u00f6stern, Kirchen und St\u00e4dten zur\u00fcck. In St-Jean-Pied-de-Port in S\u00fcdfrankreich startete sie mit Rucksack, Wanderstock und Sonnenhut. Manch einem w\u00e4re angst und bange, sich alleine mehrere Wochen auf den Weg zu machen. Nicht so Ingeborg Alsleben: \u201cIch kann mit mir etwas anfangen\u201d , sagt sie l\u00e4chelnd, \u201cman erf\u00e4hrt so viel Sch\u00f6nes, lernt so viele nette Menschen kennen und kann Erfahrungen f\u00fcr das ganze Leben sammeln.\u201d Aus dieser Einstellung heraus appelliert sie besondere an die Jugend, sich selbst einmal auf den historischen Pilgerpfad zu machen.<br \/>\n37 Tage war Ingeborg Alsleben unterwegs zum Grab des Apostels, 37 Tage, an denen es nie langweilig wurde. Ihre Erlebnisse hielt sie in einem ganz pers\u00f6nlichen Tagebuch fest. Es sind nicht nur Erinnerungen an den historischen Weg, erkl\u00e4rt sie im BZ-Gespr\u00e4ch, sondern auch an viele Begegnungen und die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung, die hier richtig zum Ausdruck komme. \u201cSicherlich gab es viele Hochs und Tiefs auf dieser langen Reise\u201d , r\u00e4umt die eifrige Wanderin ein, \u201cdoch auch diese Gef\u00fchle geh\u00f6rten dazu.\u201d Sie habe viel auf dem Jakobsweg gelernt, dies sei auch ein Grund, weshalb sie gerade Jugendlichen diese Reise ans Herz lege.<br \/>\nDer Jakobsweg wird von Christen aus der ganzen Welt genutzt, alleine, in Gruppen und sogar mit dem Fahrrad sind viele unterwegs. Ingeborg Alsleben: \u201cSo trifft man st\u00e4ndig andere Menschen.\u201d F\u00fcr die pensionierte Lehrerin ist der Jakobsweg daher ein Symbol der Br\u00fcderlichkeit und ein Grundstein des europ\u00e4ischen Bewusstseins<br \/>\nSilvia B\u00e4chle, 11.2.2006\u00a0auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jakobsweg mit dem Fahrrad von Buchenbach nach Compostela<\/p>\n<p>Pilgerreise mit dem Fahrrad von Buchenbach bei Freiburg im Breisgau nach Santiago de Compostela in 26 Tagen \u00fcber eine Strecke von 2280 Km. Beginn: 15.8.2003<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war es ein besonderer Erfolg, nicht nur den spanischen Camino mit 750 Km, sondern den Jakobusweg im Ganzen, \u00fcber eine Strecke von 2280 Km von meinem Heimatort aus, wenn auch nicht (a pie, zu Fu\u00df, wie die Pilger des Mittelalters), so doch immerhin &#8222;en bicicleta&#8220; also mit dem Fahrrad geschafft zu haben. Und das immerhin mit einem Durchschnitt von 88 Km pro Tag.&#8220;<\/p>\n<p>Rudolf M\u00e4der:<br \/>\nGrenzerfahrungen auf dem Jakobsweg<br \/>\n2. Aufl. 2009, Eigenverlag<br \/>\nISBN Nummer 978-3-00-024711-8\u00a0\u00a0Preis 19,90 \u20ac oder 29,90 CHF.<\/p>\n<p>Beschreibung sowie Hinweis auf das informative Buch:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.xn--mder-jakobsweg-5hb.de\/\">www.m\u00e4der-jakobsweg.de<\/a><br \/>\nRudolf M\u00e4der 79256 Buchenbach, Tel. 07661\/1470,\u00a0maeder at t-online.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0Jakobsweg &#8211; auch in Deutschland gibt es Pilgerwege<\/strong><\/p>\n<p>Die Muschel am Rucksack: Der Weg ist das Ziel der Jakobspilger<\/p>\n<p>Was ist der Jakobsweg? Jakobus der \u00c4ltere z\u00e4hlte zu den Lieblingsj\u00fcngern von Jesus. Nach seinem Tod gelangten seine sterblichen \u00dcberreste auf wundersame Weise vom Sinai nach Spanien. Als im 9. Jahrhundert sein Grab dort wieder entdeckt wurde, verbreitete sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer. Aus ganz Europa machten sich die Pilger auf den Weg, und Santiago de Compostela wurde neben Rom und Jerusalem zum wichtigsten Wallfahrtort der Christenheit. \u00dcberall entstanden Pilgerwege, ges\u00e4umt von Hospizen, Kirchen und Kapellen. Unz\u00e4hlige Gl\u00e4ubige, Arme und Reiche, ergriffen den Pilgerstab. Im Hochmittelalter war es \u00fcblich, dass man mindestens einmal im Leben eine Pilgerfahrt zu einem nahen oder fernen Heiligtum unternahm.<br \/>\nEine besondere Rolle spielte dabei der deutsche S\u00fcdwesten mit seinen ausgebauten Heer- und Handelswegen nach Frankreich und nach der Schweiz. Die Pilger wanderten auf den Wegen zwischen dem Schwarzwald und der Schw\u00e4bischen Alb und vereinigten sich ab Rottweil und Villingen. Aneinandergereiht w\u00fcrden die Jakobswege mindestens 8.000 Kilometer L\u00e4nge ergeben. Je weiter man von Santiago de C. entfernt ist, umso zahlreicher, verschlungener und netzartig ausgebreitet sind die Jakobswege ausgelegt.<br \/>\n&#8222;Unser Pilgerzeichen ist die Muschel&#8220;, sagt eine Jakobspilgerin, &#8222;bei der Jakobsmuschel zielen viele Linien auf einen Punkt. Und so f\u00fchren alle Pilgerwege zu einem Punkt &#8211; nach Santiago de Compostela.&#8220;<br \/>\nJakobswandern kann man in der Gruppe oder alleine. &#8222;Wer alleine pilgert, f\u00fcr den kann die Stille laut werden. Da h\u00f6re ich meinen Gedanken zu.&#8220;\u00a0 Wie auf dem Pilgerweg muss sich jeder im Leben an Kreuzungen f\u00fcr eine Richtung entscheiden. Wie auf dem Pilgerweg kann man auf einen Irrweg geraten. Und wie auf dem Pilgerweg gibt es freundliche Menschen, die einem helfen, wieder den richtigen Weg zu finden. &#8222;Als ich mich einmal b\u00f6s verirrt hatte, zeigte mir ein Bauer wieder den richtigen Weg.&#8220;<br \/>\nDas ganz gro\u00dfe Ziel ist nat\u00fcrlich der lange Weg von Le Puy in Frankreich nach Santiago de Compostela.<\/p>\n<h3>Der \u00fcber 1000 Jahre alte Pilgerweg durch Nordspanien, der \u201ccamino frances\u201d , erlebt seit dem Heiligen Jahr 2004 eine wahre Renaissance. Von Jahr zu Jahr machen sich mehr Menschen auf \u201cihren Weg\u201d nach Santiago, als religi\u00f6s orientierte Pilger, oder sportlich ambitionierte Wanderer und Radfahrer. Ausgangpunkt f\u00fcr den \u00e4ltesten und mit 849 Kilometer l\u00e4ngsten Fernwanderweg Europas ist St. Jean-Pied-de-Port zu F\u00fc\u00dfen der Pyren\u00e4en. Durch enge T\u00e4ler geht es in die bl\u00fchende Landschaft Navarras entlang der Rioja in die schier endlose Weite der Meseta. Ziel ist Santiago de Compostela. Dort erlebt man im Juli die Feierlichkeiten zum Namenstag des Heiligen Jakobus &#8211; und die kulturelle Vielfalt des Camino mit seinen Kathedralen, Kirchen und Kl\u00f6stern.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Santiago de Compostela\u00a0im rauhen Galicien &#8211; Ziel der Jakobswege<\/p>\n<p>Die spanische Provinz Galicien wird trotz ihrer landschaftlichen Sch\u00f6nheit nur von wenigen Touristen besucht. Eine Ausnahme bildet der ber\u00fchmte Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Zu ihm f\u00fchrt der \u00fcber 1.000 Jahre alte Jakobsweg.\u00a0Galicien ist eine historische Provinz in Spanien und liegt im \u00e4u\u00dfersten Nordwesten der iberischen Halbinsel. Im S\u00fcden grenzt Galicien an Portugal, im Osten an die spanischen Regionen Asturien und Kastilien, im Norden und Westen an den Atlantik. Galicien ist etwa so gro\u00df wie Mecklenburg-Vorpommern. Von den 2,8 Millionen Einwohnern lebt \u00fcber die H\u00e4lfte von Landwirtschaft und Fischfang. In den Wallfahrtsort Santiago de Compostela f\u00fchrt eine der ber\u00fchmtesten Pilgerstrecken: der Spanische Jakobsweg. Er beginnt in Roncesvalles oder auf dem Somport-Pass in den Pyren\u00e4en. Die Pilgerstrecke ist insgesamt rund 800 Kilometer lang.<\/p>\n<p>Touriosteninfos:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.turgalicia.es\/recomendacions\/recomend.asp?cidi=d\">https:\/\/www.turgalicia.es\/recomendacions\/recomend.asp?cidi=d<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jakobsweg im Schwarzwald-Baar-Kreis<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich heute auf den Jakobsweg macht, der findet \u2013 mindestens in unseren Breiten \u2013 beinahe vollst\u00e4ndig andere Bedingungen vor als seine Vor-G\u00e4nger vor einigen hundert Jahren. Dennoch erinnert noch heute der Name mancher Feldflur und mancher Gasse an den alten Weg, der an das damalige Ende der Welt f\u00fchrte. Gleichzeitig haben moderne Wanderer das Gl\u00fcck, einer meist zuverl\u00e4ssigen Beschilderung folgen zu k\u00f6nnen. Die nachfolgende Wegbeschreibung orientiert sich in weiten Teilen an einem im Buchhandel erh\u00e4ltlichen Werk, dessen Erscheinen seinerzeit vom Landkreis unterst\u00fctzt wurde: &#8222;Jakobswege&#8220;, Wolfgang W. Meyer, T\u00fcbingen 2000. Dieses und einige andere, die hier nicht empfehlend, sondern ausschlie\u00dflich als Anregung aufgef\u00fchrt sind, k\u00f6nnen Wanderbegeisterten wertvolle Tipps und Hinweise f\u00fcr den Jakobsweg nicht nur im Schwarzwald-Baar-Kreis, besonders auch f\u00fcr die Routen quer durch Europa geben. Die moderne Beschilderung des Jakobswegs im Schwarzwald-Baar-Kreis geht zur\u00fcck auf eine Initiative des Europazentrums Baden-W\u00fcrttemberg e.V. mit Sitz in T\u00fcbingen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schwarzwald-baar-kreis.de\/index.php?id=767\">https:\/\/www.schwarzwald-baar-kreis.de\/index.php?id=767<\/a><\/p>\n<p>Lexikon des Jakobswegs<br \/>\nEs war im Mittelalter eine der gewaltigsten \u201cReisewellen\u201d und entfaltet auch heute (wieder) eine ungeheure Wirkung: die Wallfahrt zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostella, ans Ende der mittelalterlichen Welt. M\u00f6gen die Motive (und die Art der Fortbewegung ) bei den heutigen Jakobspilgern auch h\u00f6chst unterschiedlich sein, es erwartet sie im Nordwesten Spaniens eine einzigartige Kulturland schaft, der Kirchen, Kl\u00f6ster und Hospize ihre Existenz dieser frommen Volksbewegung verdankt. Die B\u00fccher \u00fcber den Jakobsweg mit seinen vielen Ver\u00e4stelungen f\u00fcllen inzwischen Regale. Dennoch f\u00fcllt Andreas Drouves \u201cLexikon des Jakobswegs\u201d auf sinnvolle Weise eine L\u00fccke. Von A bis Z, von Ablassportale bis Zubiri, kann man hier alles nachschlagen, was an Fakten und Geschichten, an Personen, Orten und Bauten interessant ist. Das alles ist ebenso sachkundig wie kurzweilig geschrieben, dass auch das Bl\u00e4ttern und Schm\u00f6kern ein Vergn\u00fcgen ist.<br \/>\nAndreas Drouve, Lexikon des Jakobswegs, Verlag Herder, Freiburg,<br \/>\n192 Seiten mit zahlr. Farbabb, 19,90 Euro<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\">Badische Jakobusgesellschaft e.V. Breisach<\/p>\n<p>Unser Ziel ist die Pflege und F\u00f6rderung von Religion, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und Kultur, im Hinblick auf die Pilgerschaft nach Santiago de Compostela im Bereich des Landesteils Baden.<br \/>\n<a href=\"mailto:badische-jakobusgesellschaft@GMX.de\">badische-jakobusgesellschaft@GMX.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-jakobusgesellschaft.de\/\">www.badische-jakobusgesellschaft.de<\/a><br \/>\nNorbert Scheiwe,\u00a0<a href=\"mailto:nScheiwe@t-online.de\">nScheiwe@t-online.de<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Markus Duchardt, Pfarrer und Geistlicher Begleiter<\/p>\n<p>Redaktion Jakobusbl\u00e4ttle: Diana B\u00e4uerle und Alfons Michael Roth<br \/>\nHomepage &amp; Onlineversion: Michael Siebert, Multimedia Dienstleistungen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klangfarbenweb.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.klangfarbenweb.com<\/a><br \/>\nWebmastermail:\u00a0<a href=\"mailto:basis@klangfarbenweb.de\">basis@klangfarbenweb.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.der-jakobsweg.de\/\">www.der-jakobsweg.de<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">St-Jakob-Nordstetten am Neckar-Baar-Jakobusweg<\/p>\n<p>Wir sind eine junge Jakobusgeschwisterschaft. Unser Ziel ist der Wiederaufbau einer im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg zerst\u00f6rten Jakobskapelle in Nordstetten, Villingen-Schwenningen, Baden-W\u00fcrttemberg. Sie lag direkt am heutigen Neckar-Baar-Jakobusweg.\u00a0Pilgern f\u00e4ngt zuhause an. SanJaNo! Die Kapellenbauer!<br \/>\nJakobusgeschwisterschaft St. Jakob Nordstetten (Villingen-Schwenningen) e.V.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.st-jakob-nordstetten.de\/\">www.st-jakob-nordstetten.de<\/a><\/p>\n<p>Klaus Peter Hempel, Geschwisterschaftsleiter Senior<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Links<\/h3>\n<h3>Zwei- bis vierw\u00f6chige Bau- und Pilgerprojekte auf dem &#8222;Jakobusweg&#8220; in Deutschland, Frankreich und Spanien<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.jugendwerk-oberrimsingen.de\/seiten\/projekte\/santiago.htm#was\">https:\/\/www.jugendwerk-oberrimsingen.de\/seiten\/projekte\/santiago.htm#was<\/a><\/h3>\n<p>Jakobsweg von W\u00fcrzburg bis zum Sammelpunkt Villingen-Schwenningen. Zwischenstation Hirsau, da die Benediktiner M\u00f6nche \u00dcbernachtungsstationen errichtet hatten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/home.t-online.de\/home\/Mich.Barth\/Heimatforschung\/jakobsweg.htm\">https:\/\/home.t-online.de\/home\/Mich.Barth\/Heimatforschung\/jakobsweg.htm<\/a><\/p>\n<p>Seit dem Jakobustag 2004 ist der Jakobsweg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Rottenburg am Neckar durchg\u00e4ngig gekennzeichnet. Das neue 200 km lange Wegst\u00fcck verbindet die aus Franken kommenden Wege mit dem Kinzigt\u00e4ler Jakobusweg, der \u00fcber den Schwarzwald nach Frankreich und Spanien f\u00fchrt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.jakobswege-nach-burgund.de\">www.jakobswege-nach-burgund.de<\/a><\/p>\n<p>Wolfgang W. Meyer: Jakobswege &#8211; W\u00fcrttemberg, Baden, Franken, Schweiz.<br \/>\nSilberburgverlag 2009. 7. erweiterte Auflage (erscheint Mai 2009), 330 Seiten, Preis \u20ac 19.90<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/neuerscheinung.htm\">https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/neuerscheinung.htm<\/a><a href=\"https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/neuerscheinung.htm\" target=\"mainFrame\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<\/a>info at pilgerweg.de ,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.pilgerweg.de\/\">www.pilgerweg.de<\/a><br \/>\nDas Buch kann auch direkt beim Autor bestellt werden:<br \/>\nWolfgang W. Meyer M. A., Killertalstr. 21, 72393 Burladingen, Tel 07477 152 077<\/p>\n<p>Jakobsweg von Winnenden nach Basel<br \/>\nJakobsweg von W\u00fcrzburg \u00fcber Winnenden und T\u00fcbingen nach Basel in 2 Teilen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/wuerzburg-tuebingen.html\">https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/wuerzburg-tuebingen.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/tuebingen-schaffhausen-basel.html\">https:\/\/www.s-line.de\/homepages\/jakobsweg\/tuebingen-schaffhausen-basel.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.pilgerweg.de\/\">www.pilgerweg.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bert Teklenborg: Jakobsweg der Freude<br \/>\nVon Strasbourg nach Santiago de Compostela &#8211; Wanderreisef\u00fchrer und Routenplaner<br \/>\n4. v\u00f6llig \u00fcberarbeitete Neuauflage, ISBN\u00a0\u00a0\u00a0978-3-9805535-0-6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 EUR 9.90<br \/>\nAnfragen unter <a href=\"mailto:jakobsweg-info@t-online.de\">jakobsweg-info@t-online.de<\/a><br \/>\nDie Pilgerwege von Deutschland \u00fcber Frankreich und Spanien zum Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela am &#8222;Ende der Welt&#8220; haben die verschiedensten Namen gehabt. &#8222;Jakobsweg der Freude&#8220; ist nicht darunter, der Name ist neu (und nicht nur der Name, sondern das ganze Buch!)&#8230; legt der Autor doch als gewissenhafter und verantwortungsvoller Routenplaner das Fundament daf\u00fcr, da\u00df der Jakobsweg selbst &#8222;zum Mittler der Freude&#8220; wird: ein F\u00fchrer von Deutschland aus \u00fcber Stra\u00dfburg, Taiz\u00e9\/Cluny, Le-Puy-en-Velay, Roncesvalles nach Santiago de Compostela.<a href=\"https:\/\/www.salemedition.de\/23007.html\" target=\"\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<b><b><br \/>\n<\/b><\/b><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Sport\u00a0&gt;Wandern\u00a0&gt;Jakobswege Jakobswege: Ein riesengro\u00dfes spirituelles Bed\u00fcrfnis (30.8.2022) Himmelreich-Jakobus-Pilgerangebote in 2022 (11.2.2022) Himmelreich-Jakobusweg von H\u00fcfingen nach Weil markiert\u00a0&gt;Himmelreich2 (18.11.2010) Odilienberg-Neubau: der einfache Jakobsweg-Pilger wird abgewiesen\u00a0&gt;Elsass3 (16.10.2010) Himmelreich-Jakobusweg: Einweihung am 11.7.2010\u00a0&gt;Jakobsweg (7.7.2010) Bildnis eines m\u00fcden Wanderers &#8211; Geschenk an die Gemeinde\u00a0&gt;Giersberg (21.6.2010) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/wandern\/jakobswege\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1369,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-43847","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/43847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=43847"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/43847\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103967,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/43847\/revisions\/103967"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=43847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}