{"id":41997,"date":"2013-12-08T15:18:51","date_gmt":"2013-12-08T14:18:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=41997"},"modified":"2013-12-08T16:00:51","modified_gmt":"2013-12-08T15:00:51","slug":"pink","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/prostitution\/pink\/","title":{"rendered":"PINK"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a> &gt;<a title=\"Dienste\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/\">Dienste<\/a> &gt;<a title=\"Prostitution\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/prostitution\/\">Prostitution<\/a> &gt;PINK<\/p>\n<div id=\"attachment_40793\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/golan\/gamla2felsen-pan131029\/\" rel=\"attachment wp-att-40793\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-40793\" class=\"size-full wp-image-40793\" title=\"gamla2felsen-pan131029\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/gamla2felsen-pan131029.jpg\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/gamla2felsen-pan131029.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/gamla2felsen-pan131029-180x63.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-40793\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Westen ins Gamla-Tal am 29.10.2013<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>P.I.N.K. &#8211; Ausstieg aus dem Milieu durch Freiburger Modellprojekt\u00a0 (5.11.2010)<\/li>\n<li>P.I.N.K<\/li>\n<li><a title=\"FreiJa\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/prostitution\/freija\/\">FreiJa &#8211; gegen Menschenhandel im Prostitutionsmilieu<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Diakonie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirchen\/diakonie\/\">Diakonie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>P.I.N.K. Freiburg<br \/>\n<\/strong>P.I.N.K.: Prostitution . Integration . Neustart . Know-how<br \/>\nP.I.N.K. ist ein Bundesmodellprojekt zur Ausstiegsberatung f\u00fcr Prostituierte.<br \/>\nSchwarzwaldstr. 24, 79102 Freiburg, Tel\u00a00761-2169918,\u00a00170-9155409<br \/>\n<a href=\"https:\/\/Email:    pink@diakonie-freiburg.de\" target=\"_blank\">www.pink-baden.de<br \/>\n<\/a><a href=\"mailto:pink@diakonie-freiburg.de\">pink@diakonie-freiburg.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"P.I.N.K. - Ausstieg aus dem Milieu durch Freiburger Modellprojekt\"><\/a><strong>P.I.N.K. &#8211; Ausstieg aus dem Milieu durch Freiburger Modellprojekt<\/strong><\/p>\n<p>Der Job ist gef\u00e4hrlich und f\u00fcr den Gro\u00dfteil der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/frauen.htm\">Frauen<\/a> dazu noch wenig lukrativ. Trotzdem finden Prostituierte nur sehr schwer zur\u00fcck in ein normales Leben samt beruflicher Neuorientierung. Eine vor kurzem ins Leben gerufene Beratungsstelle mit dem Namen P.I.N.K. bietet den Betroffenen nun Hilfe an.<\/p>\n<p>Das Thema Prostitution sorgt in Freiburg alle paar Monate wieder f\u00fcr Diskussionen, wie zuletzt im Fall der Liebeswohnmobile entlang eines Fahrradwegs f\u00fcr Schulkinder. Fakt ist, dass die Freiburger Rotlicht-Szene in den vergangenen Jahren tendenziell gr\u00f6\u00dfer geworden ist. Laut Kripo gibt es zirka 70 Etablissements, in denen rund 140 Prostituierte arbeiten. Laut inoffiziellen Quellen soll deren Zahl sogar gegen 200 gehen. Dazu kommt die Grauzone der Beschaffungsprostitution und des Menschenhandels. Die Beratungsstelle P.I.N.K. nimmt sich der Schicksale an, die hinter den Zahlen stecken.<br \/>\nDie vier Buchstaben stehen f\u00fcr Prostitution, Integration, Neustart und Know-how. Das Ziel des Modellprojekts &#8211; initiiert von der Bundesregierung, getragen vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/diakonie.htm\">Diakonischen Werk Freiburg<\/a> &#8211; ist es, Frauen aus dem Millieu zum Ausstieg zur\u00fcck in ein Leben in der Gesellschaft zu verhelfen. Dies geschieht vor allem durch einen neuen Job, weshalb auf diesem Feld eng mit der Freiburger ARGE kooperiert wird.<br \/>\nIn der Praxis stecken hinter dieser Arbeit extrem schwierige und langwierige Prozesse. Die Hemmschwelle, sich nach au\u00dfen hin zu \u00f6ffnen, ist extrem gro\u00df. &#8222;Viele der Frauen haben eine multiple Problemlage&#8220;, berichtet Beraterin Simone Heneka. &#8222;Es geht nicht nur einfach um einen Ausstieg. Da wird jedes Mal ein sehr individuelles Gesamtpaket geschn\u00fcrt. Rei\u00dft an irgendeiner Stelle wieder etwas ein, ist die Gefahr, zur\u00fcck ins Milieu zu kehren, sehr gro\u00df&#8220;, wei\u00df sie.<br \/>\nDie Realit\u00e4t mit der die Diplomsozialarbeiterin zu tun hat, ist eine bittere: Viele Frauen befinden sich in einer finanziellen Notlage, private Schulden sind einer der Gr\u00fcnde, warum verzweifelte Frauen diesen Weg w\u00e4hlen. Sind sie dann erstmal dort angelangt, f\u00fchlen sie sich oft einsam und gesellschaftlich isoliert. Zudem gibt es auch in Freiburg Zuh\u00e4lter. Generell, so Simone Heneka, gebe es die Aussage, es sei alles schlimmer geworden. Scheinbar gibt es seit einiger Zeit vermehrt Ausw\u00e4rtige, die den Freiburger Markt als zus\u00e4tzliches lukratives Standbein entdeckt haben.<br \/>\nUnd dann gibt es noch ein anderes Thema, das nachdenklich stimmen muss: Ungesch\u00fctzter k\u00e4uflicher Sex ist mittlerweile eher wieder die Regel als die Ausnahme. Was sich auch unzweideutig aus den Anzeigen herauslesen l\u00e4sst: &#8222;Tabulos&#8220;, hei\u00dft das dann. Ein Freier wei\u00df, dass dies &#8222;ohne Gummi&#8220; bedeutet. Die Nachfrage regelt das Gesch\u00e4ft. &#8222;Warum fragt ein Mann das nach, in einer Zeit, in der man wei\u00df, dass sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten kein Ammenm\u00e4rchen sind?&#8220;, fragt Heneka.<br \/>\nSimone Heneka muss viel psychologische Aufbauarbeit leisten. Oft geht es zus\u00e4tzlich auch um die Vermittlung zu weiteren Beratungsstellen, wie etwa einer Schuldnerberatung, aber auch zu einer psychotherapeutischen Behandlung. F\u00fcr Simone Heneka ist klar, dass ihre <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/arbeit.htm\">Arbeit<\/a> nicht damit beendet ist, wenn eine Frau wieder eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt bekommen hat. Sie will helfen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen.<br \/>\nWie gro\u00df die Chance ist, dauerhaft aus dem Milieu herauszukommen, l\u00e4sst sich vom jetzigen Standpunkt aus nicht beziffern. Genau diese Frage wird das Freiburger Modellprojekt P.I.N.K. in den kommenden Jahren beantworten helfen.<br \/>\nSven Meyer, 5.11.2010, <a href=\"https:\/\/www.freiburger-wochenbericht.de\/\">www.freiburger-wochenbericht.de<\/a><\/p>\n<p>Guter Artikel von Petra Kistler vom 29.11.2010:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/liebe-familie\/k-ein-beruf-wie-jeder-andere--38252469.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/liebe-familie\/k-ein-beruf-wie-jeder-andere&#8211;38252469.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business &gt;Dienste &gt;Prostitution &gt;PINK &nbsp; P.I.N.K. &#8211; Ausstieg aus dem Milieu durch Freiburger Modellprojekt\u00a0 (5.11.2010) P.I.N.K FreiJa &#8211; gegen Menschenhandel im Prostitutionsmilieu Diakonie &nbsp; P.I.N.K. Freiburg P.I.N.K.: Prostitution . Integration . Neustart . 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