{"id":39908,"date":"2013-11-05T10:32:01","date_gmt":"2013-11-05T09:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=39908"},"modified":"2014-01-28T17:43:22","modified_gmt":"2014-01-28T16:43:22","slug":"israelis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/israelis\/","title":{"rendered":"Israelis"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Globa<\/a>l\u00a0&gt;<a title=\"Israel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/\">Israel<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Israel2013\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/\">Israel2013<\/a>\u00a0&gt;Israelis<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/israelis\/telaviv-yafo-meer-pan131101\/\" rel=\"attachment wp-att-40770\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-40770\" title=\"telaviv-yafo-meer-pan131101\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/telaviv-yafo-meer-pan131101.jpg\" width=\"641\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/telaviv-yafo-meer-pan131101.jpg 641w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/telaviv-yafo-meer-pan131101-180x59.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/telaviv-yafo-meer-pan131101-640x212.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 641px) 100vw, 641px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Begegnungen mit Israelis<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gedi Hampe &#8211; Touristik-Dienstleister aus Jerusalem<\/li>\n<li>David Witzthum &#8211; Journalist aus Tel Aviv<\/li>\n<li>Nurith &#8211; Mitgr\u00fcnderin des Kibbutz Shaar Hagolan am See Genezareth<\/li>\n<li><a title=\"Haifa\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/haifa\/\">Drusen-Familie in Daliyat El Karmel bei Haifa<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Totes-Meer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/totes-meer\/\">Sch\u00fclerinnen einer j\u00fcdisch-orthodoxen Internatsschule<\/a><\/li>\n<li>Eli Preminger\u00a0&#8211; Bandleader von &#8222;Eli and the Chocolate Factory&#8220; aus Tel Aviv-Yafo<\/li>\n<li>Mohammed &#8211; Taxifahrer am Parkplatz vor Yad Vashem<\/li>\n<li>Jonathan Tannhauser &#8211; Reiseleiter aus Tel Aviv<\/li>\n<li>J\u00fcdische Gro\u00dffamilie &#8211; Shabbat feiern im Hotel<\/li>\n<\/ul>\n<div><strong>Gedi Hampe &#8211; Touristik aus Jerusalem<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div>&#8222;Die soziale Lage im Inland ist f\u00fcr Israel ein viel gr\u00f6\u00dferes Problem als die \u00e4u\u00dferen Feinde&#8220;. Dieses Fazit zieht der 42-j\u00e4hrige Gedi Hampe am Ende eines Vortrags am 26.10.2013 vor einer deutschen Reisegruppe. Seine Eltern haben sich im <a title=\"Kibbutz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/kibbutz\/\">Kibbutz<\/a> EnGedi am Toten Meer kennengelernt (Vater Kibbutzvolont\u00e4r aus Heidelberg, Mutter israelische Soldatin)\u00a0&#8211; deshalb der Vorname Gedi -, er ist in Berlin geboren und hat in K\u00f6ln das Abitur gemacht. Mit 19 Jahren kehrt er zur\u00fcck nach Israel und entschlie\u00dft sich w\u00e4hrend des Golfkriegs 1989-90, im Land zu bleiben. Wie seine Eltern\u00a0arbeitet auch er zun\u00e4chst im Kibutz EnGedi, wo er seine Frau kennenlernt. Ab 1995 studiert er sechs Jahre\u00a0Ethnologie in K\u00f6ln und kehrt 2004 mitsamt Frau und Tochter zur\u00fcck nach Israel, um im Kibbutz EnGedi zu arbeiten. Dort kommt sein Sohn zur Welt.\u00a0Die meisten der heute 270 Kibbutze\u00a0haben vom Einheitslohn (jede T\u00e4tigkeit gleich bezahlt, wie z.B. beim Kibbutz Shaar Hagolan am See Genezareth)\u00a0zum Differentiallohn gewechselt und ihre Aktivit\u00e4t von der Landwirtschaft auf Industrie und Tourismus ausgeweitet. Dennoch sieht Hampe\u00a0das Kibbutz als Auslaufmodell &#8211; im Gegensatz zum Moshav, das mehr einer Genossenschaft \u00e4hnelt und vererbbaren privaten Zugewinn zul\u00e4\u00dft.<\/div>\n<div>Den\u00a0Kibbutz hat Gedi\u00a0inzwischen verlassen, heute lebt er mit seiner Familie in Jerusalem und besitzt wie seine 8- und 10-j\u00e4hrigen Kinder\u00a0die deutsche und die israelische Staatsb\u00fcrgerschaft. Er arbeitet als Tour-Operator beim Reiseunternehmen &#8222;SK-Tours in Nature&#8220;, das die\u00a0Marktnische der Pilgerwanderreise entdeckt hat: &#8222;Wir erleben die Welt der Bibel durch die Erfahrung ihrer Landschaften, dazu verlassen wir h\u00e4ufiger die ausgetretenen Wege. Die Region Israel, Jordanien, Sinai und \u00c4gypten ist eine historische und geographische Einheit.&#8220;\u00a0Gedi Hampe f\u00fchlt sich wohl im Land: Wirtschaftlich steht Israel Ende 2013 so gut da wie noch nie. Das Klima stimmt sonnig heiter. Das Land ist vielf\u00e4ltig: &#8222;Eine Strassenseite wie in Berlin, die andere Strassenseite wir im Orient&#8220;. Der Spagat zwischen j\u00fcdischer und deutscher Idendit\u00e4t belastet ihn zwar immer, aber &#8222;Israel ist das einzige Land, wo ich meine Kinder j\u00fcdisch erziehen kann, ohne mich st\u00e4ndig als Jude legitimieren zu m\u00fcssen&#8220;. Mit seiner jungen Familie f\u00fchlt er sich hier geborgen, denn &#8222;Judentum ist keine Religion, sondern Schicksalsgemeinschaft.&#8220; Nur als K\u00f6lner (\u201eNiemols jeht man su janz\u201c) \u00e4rgert ihn, dass der 1.FC K\u00f6ln derzeit nur Mittelma\u00df in der 2.Bundesliga spielt. Und die Zukunft Israels? Die bedr\u00fcckt Gedi &#8211; vor allem die sozialen Probleme im Inland, die die \u00e4u\u00dfere Bedrohung Israels dominieren. Der arabisch-islamische Teil der Bev\u00f6lkerung hat viel mehr Kinder.\u00a0Die j\u00fcdische Orthodoxie gewinnt zunehmend an Einflu\u00df. Die Landflucht nimmt zu. Die\u00a0junge Generation\u00a0zwischen 20 und 30 kann die Mieten und Lebenshaltungskosten in den Ballungsgebieten um Tel Aviv, Jerusalem und Haifa kaum noch bezahlen. Probleme, die auch wir\u00a0in Deutschland haben bzw. haben werden?<br \/>\n4.11.013, Ekke<\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/www.sktours.net\">www.sktours.net<\/a> , <a href=\"mailto:gedi@sktours.net\">gedi@sktours.net<\/a><\/div>\n<div>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/israelis\/israel2gedi31031\/\" rel=\"attachment wp-att-44594\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-44594\" alt=\"israel2gedi31031\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel2gedi31031-180x101.jpg\" width=\"180\" height=\"101\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel2gedi31031-180x101.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel2gedi31031.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0Bild JR<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>David Witzthum &#8211; Journalist aus Tel Aviv<\/strong><br \/>\nDer Politologe, Journalist, Buchautor und Musiker (Cello, sein Sohn Bratsche)\u00a0David Witzthum, Jahrgang 1948,\u00a0ver\u00f6ffentlicht international &#8211; in Haaretz\u00a0ebenso wie in der\u00a0ZEIT.\u00a0In einem zweist\u00fcndigen Vortrag am 27.10.2013 beleuchtete er die Lage Israels. 1970 wanderten 1.4 Mio Juden nach Israel ein zu den 5.8 Mio Einwohnern: Russische, orientalische und streng orthodoxe Juden. Heute gibt es kaum mehr\u00a0ideologische Parteien (Arbeiterpartei sozialistisch, Likud religi\u00f6s-konservativ, &#8230;), sondern Identit\u00e4tsparteien, die die jeweiligen Ethnien vertreten: Arabische &#8222;Partei&#8220;, Russische &#8222;Partei&#8220; Ultra-orthodoxe (10 Kinder), Orientalische Juden, Nationalreligi\u00f6se Siedler und die mehr laizistischen &#8222;Israelis&#8220;, die 2011 protestiert hatten gegen unbezahlbare Mieten, hohe Soziallasten und Diskriminierung (2 bzw. 3 Jahre Milit\u00e4rdienst, um den Wohlstand der nicht-dienenden Religi\u00f6sen zu sichern). Aus der Demokratie in Israel wird eine Ethnokratie (&#8222;gib mir Geld, und ich gebe die meine Stimme&#8220;). Dies zeigt sich auch bei Regionalwahlen wie zuletzt der B\u00fcrgermeisterwahl in Jerusalem.<br \/>\nIm Jahr 2003 waren 90% der Israelis f\u00fcr die Errichtung der Grenzmauer zum Westjordanland. Frage an uns: Was w\u00fcrden Sie tun, wenn immer wieder Raketen in ihren Garten fliegen? <a title=\"Youth bulges \u2013 Jugend und Krieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/youth-bulges-jugend-und-krieg\/\">Youth bulges<\/a> f\u00fchren zu Gewalt. Heute arbeiten die Polizei in Israel und Pal\u00e4stina eng zusammen.<br \/>\nUmfrage von 2013: 75% aller arabischen Israelis wollen Israelis bleiben.<br \/>\nSiedlungspolitik: Es werden keine neuen Siedlungen gebaut, allenfalls bestehende Siedlungen erweitert.<br \/>\nDie Zweistaatenl\u00f6sung Israel + Pal\u00e4stina ist keine gute L\u00f6sung, da die in Jordanien lebenden Pal\u00e4stinenser ausgeklammert bleiben. 70% der Einwohner von Jordanien sind Pal\u00e4stinenser und nur 30% Haschemiten wie das K\u00f6nigshaus. Frieden gibt es nur mit einer Konf\u00f6deration Israel+Jordanien, in der die Pal\u00e4stinenser die vollen b\u00fcrgerlichen rechte und Freiheiten genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#8222;Friede wird erst sein, wenn es Israelis UND Pal\u00e4stinensern gleich gut geht, aber dies braucht noch viel Zeit.&#8220;<\/p>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">8.11. 2013, Ekke<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Die Armee repr\u00e4sentiert nicht\u00a0mehr die Gesellschaft<\/strong><br \/>\n&#8222;Witzthum: Die Armee war vor 20, 30 Jahren eine echte Repr\u00e4sentation, ein echtes Bild f\u00fcr die israelische Gesellschaft. Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 haben wir uns gefragt, was machen wir im Krieg, wie f\u00fchren wir \u00fcberhaupt Krieg als Juden, als Israelis und was m\u00fcssen wir tun? Heute nat\u00fcrlich bleibt die Armee eine Armee, in die alle gehen m\u00fcssen, aber mehr und mehr Sektoren in der Gesellschaft bleiben fern. Zum Beispiel, die Ultra-orthodoxen gehen nicht in die Armee, die Araber, die israelischen Araber gehen nicht in die Armee, die jungen Tel Aviver wollen nicht zur Armee gehen. Und so repr\u00e4sentiert die Armee nicht mehr die ganze israelische, gesamtisraelische Gesellschaft, sondern nur Teile der Peripherie, der Nationalreligi\u00f6sen und andere, die noch immer bereit sind, freiwillig zur Armee zu gehen und zu k\u00e4mpfen. &#8230;&#8220;<br \/>\nAlles von David Witzthum\u00a0vom 23.3.2009 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturheute\/939330\/\">https:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturheute\/939330\/<br \/>\n<\/a><br \/>\n<em>Das Kostbarste der Jeckes-Seele: die Kammermusik<br \/>\n<\/em>&#8222;Die Musik ist das Herzst\u00fcck der von den Jeckes ins Land gebrachten Kultur, und die Kammermusik ist der innerste Kern. &#8230; Die Jeckes haben, wie bekannt, auf ihren Spezialgebieten hoch qualifizierte Beitr\u00e4ge zum Aufbau des Landes geleistet; sie haben unsere Wirtschaft, Gesellschaft, die Universit\u00e4ten und die Kultur zu dem gemacht, was sie heute sind. Ihr Einfluss ist unvergleichlich viel gr\u00f6\u00dfer als ihr zahlenm\u00e4\u00dfiger Anteil an der Bev\u00f6lkerung. Diejenigen unter ihnen allerdings, die als Amateure Kammermusik machten, taten das bewusst und voller Stolz. &#8230;.\u00a0&#8220;<\/p>\n<div>Alles von \u00a0David Witzthum vom Sept 2007<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><a href=\"https:\/\/www.irgun-jeckes.org\/?CategoryID=254&amp;ArticleID=205\">https:\/\/www.irgun-jeckes.org\/?CategoryID=254&amp;ArticleID=205<\/a><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">Jecke = deutschsprachiger j\u00fcdischer Einwanderer nach Pal\u00e4stina<br \/>\n<\/span><\/span>&#8222;Was ist der Unterschied zwischen einem Jecke und einer Jungfrau? Jecke bleibt Jecke.\u201c (j\u00fcdischer Witz)<\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">David Witzthum, Foreign Affairs Commentator,\u00a0<a href=\"mailto:witzthum@gmail.com\">witzthum@gmail.com<\/a> <\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Eli Preminger\u00a0&#8211;\u00a0Bandleader von \u201cEli and the Chocolate Factory\u201d aus Tel Aviv-Yafo<\/strong><\/p>\n<p>Zwei junge M\u00e4nner sitzen am 1.11.2013 gegen Mittag auf einer Bank im gr\u00fcnen Mittelstreifen des <a title=\"TelAviv-Yafo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/telaviv-yafo\/\">Rothschild-Boulevard <\/a>&#8211; mit ihren vier Fahrspuren eine der Hauptverkehrsstrassen durch die City von Tel Aviv. Wir setzen uns dazu. Nach\u00a0einer Weile packen sie pl\u00f6tzlich ihre auf der Wiese hinter der Bank abgelegten Instrumente aus,\u00a0Trompete und Banjo. &#8222;Wollen Sie hier spielen, sollen wir Ihnen Platz machen?&#8220;, frage ich. Nein\u00a0nein, bleiben Sie nur. \u00a0Ein Bassist und ein Posaunist kommen hinzu und die vier beginnen zu spielen &#8211; gepflegten traditionellen Dixieland. Als ich aus Jux meine Mundharmonika auspacke, unterbricht das Quartett seine Musik.\u00a0Welche Tonart? Meine kleine Harmonika ist in C gestimmt, also D f\u00fcr den Blues. Sie disponieren kurz um, denn das Blues-St\u00fcck spielen sie normalerweise in F-Dur, und dann &#8222;OK, let&#8217;s go&#8220;.\u00a0Wir blasen und zupfen unseren Blues, nach Trompete, Banjo, Posaune und Ba\u00df darf auch\u00a0meine Mundharmonika mit einem Solo ran, drei Paare tanzen auf dem Gehweg, wunderbar\u00a0&#8230;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/telaviv-yafo\/telaviv11strassenmusik131101-2\/\" rel=\"attachment wp-att-40158\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"telaviv11strassenmusik131101\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/telaviv11strassenmusik1311011-180x145.jpg\" width=\"180\" height=\"145\" \/><\/a>\u00a0\u00a0 <a title=\"TelAviv-Yafo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/telaviv-yafo\/\">more pictures<br \/>\n<\/a>Dixie mit Mundharmonika<\/p>\n<p>Beim Weiterbummeln in Tel Aviv kommen die Gedanken: In der KaJo in Freiburg eine Bank mit vier jungen Leuten so ab 22 Jahre. Dixieland wird gespielt, improvisiert. Cool. Da kommt ein 70-j\u00e4hriger Rentner hinzu und packt seine Wandersmannmusik-Mundharmonika aus. Mitspielen? Sorry, geht nicht, unm\u00f6glich schon alleine wegen der unpassenden Tonart.\u00a0Zudem sind die Jungen hier und die Senioren irgendwo anders dort. Warum ist mir so ein spontan generations\u00fcbergreifendes Mit-Musizieren\u00a0wie in Tel Aviv in Freiburg noch nie passiert? Liegt&#8217;s nur am sonnig-milden Klima von Israel, das easy stimmt &#8211; die Jungen wie die Alten? Oder vielleicht doch an etwas anderem?<\/p>\n<p>Eli and the Chocolate Factory<br \/>\n<a href=\"mailto:eli.preminger@gmail.com\">eli.preminger@gmail.com<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.elipreminger.com\">www.elipreminger.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mohammed &#8211; Taxifahrer am Parkplatz vor Yad Vashem<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Taxi, Taxi?&#8220; ruft Mohammed (seinen richtigen Namen soll ich nicht nennen) vor Yad Vashem und wir kommen ins Gespr\u00e4ch. Er ist Pal\u00e4stinenser, ca 40 Jahre alt\u00a0und wohnt seit f\u00fcnf Generationen in der Altstadt von Jerusalem. Ja, seiner Familie mit allen f\u00fcnf Kindern geht es wirtschaftlich gut und viel\u00a0viel besser als den Pal\u00e4stinensern im Westjordanland, Gaza, Jordanien, \u00c4gypten oder sonstwo. Aber: Sein\u00a0Sohn mu\u00df an der Jerusalemer Universit\u00e4t die dreifachen Studiengeb\u00fchren bezahlen als Israelis, nur weil er einen jordanischen Pass hat. Und sehen Sie die beiden Taxi-Warteschlangen hier am gro\u00dfen Parkplatz? Die kurze Schlange mit nur 2 Pkws vorne am Eingang zu Yad Vashem ist israelischen Taxifahrern vorbehalten. Die lange Schlange ganz weit hinten ist f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Fahrer und wird kaum frequentiert. Deswegen ist er ausgestiegen und spricht die Besucher mit &#8222;Taxi, Taxi?&#8220; am Eingang direkt an, was eigentlich verboten ist. Sein kleines Haus im muslimischen Viertel von Jerusalem wird er nie verkaufen,\u00a0obwohl ihm mehrfach viel Geld geboten wurde. &#8222;I am inhabitant of Jerusalem, it is my home town&#8220;. Und hier wird Mohammed pl\u00f6tzlich heftig: Ihr gebt Israel euer Geld, damit sie unsere H\u00e4user und unser Land kaufen. Er spricht immer wieder von &#8222;Money tricks&#8220;, aber wir werden unser Wunder erleben, denn:\u00a0&#8222;You in Germany and Europe have the money, but we have the children&#8220;.<br \/>\n5.11.2013, Ekke<\/p>\n<div id=\"attachment_44619\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/israelis\/israel10soldaten-pan131031\/\" rel=\"attachment wp-att-44619\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44619\" class=\"size-full wp-image-44619\" alt=\"Israelische Soldaten im oberen Jordan-Tal Ende Oktober 2013\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel10soldaten-pan131031.jpg\" width=\"638\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel10soldaten-pan131031.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/israel10soldaten-pan131031-180x64.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44619\" class=\"wp-caption-text\">Israelische Soldaten im oberen Jordan-Tal Ende Oktober 2013<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global\u00a0&gt;Israel\u00a0&gt;Israel2013\u00a0&gt;Israelis Begegnungen mit Israelis Gedi Hampe &#8211; Touristik-Dienstleister aus Jerusalem David Witzthum &#8211; Journalist aus Tel Aviv Nurith &#8211; Mitgr\u00fcnderin des Kibbutz Shaar Hagolan am See Genezareth Drusen-Familie in Daliyat El Karmel bei Haifa Sch\u00fclerinnen einer j\u00fcdisch-orthodoxen Internatsschule Eli &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/israel\/israel2013\/israelis\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":39730,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-39908","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/39908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39908"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/39908\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/39730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}