{"id":37338,"date":"2013-09-03T11:42:36","date_gmt":"2013-09-03T09:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=37338"},"modified":"2026-01-12T10:32:14","modified_gmt":"2026-01-12T09:32:14","slug":"schwarzwaelder-fuechse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/pferde\/schwarzwaelder-fuechse\/","title":{"rendered":"Schwarzwaelder-Fuechse"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Natur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/\">Natur<\/a> &gt;<a title=\"Tiere\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/\">Tiere<\/a> &gt;<a title=\"Pferde\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/pferde\/\">Pferde<\/a>\u00a0&gt;Schwarzwaelder-Fuechse<\/p>\n<div id=\"attachment_26478\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sportlern\/laufen\/marathon\/rechtenbach1pan090826\/\" rel=\"attachment wp-att-26478\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-26478\" class=\"size-full wp-image-26478\" title=\"rechtenbach1pan090826\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/rechtenbach1pan090826.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/rechtenbach1pan090826.jpg 596w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/rechtenbach1pan090826-180x64.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-26478\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Osten ins Rechtenbach bei Stegen am 26.8.2009 in der Abendsonne<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Das Schwarzw\u00e4lder Kaltblut ist ein Arbeitspferd mit Zukunft &#8211; Bartleshof Hinterzarten (12.1.2026)<\/li>\n<li>Rossfest 6.9. bis 8.9.2013 in St. M\u00e4rgen (2.9.2013)<\/li>\n<li>Rossfest in St.M\u00e4rgen &#8211; Tag des Schwarzw\u00e4lder Pferdes seit 1949 &#8211; Geschichte (20.8.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/pferde#Schwarzw\u00e4lder Pferdezuchtgenossenschaft - Schwarzw\u00e4lder Kaltblut\">Schwarzw\u00e4lder Pferdezuchtgenossenschaft \u2013 Schwarzw\u00e4lder Kaltblut<\/a> &gt;Pferde<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/pferde#Der Schwarzw\u00e4lder Fuchs - ein Buch von Monika Rombach\">Schwarzw\u00e4lder Fuchs \u2013 ein Buch von Monika Rombach aus Stegen<\/a> (11.1.2003)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/pferde#Schwarzw\u00e4lder Z\u00fcchtertag 2004 in St. M\u00e4rgen\">Schwarzw\u00e4lder Z\u00fcchtertag 2004 in St. M\u00e4rgen<\/a> (26.3.2004)<\/li>\n<li><a title=\"StMaergen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/stmaergen\/\">St. M\u00e4rgen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Schwarzw\u00e4lder Kaltblut ist ein Arbeitspferd mit Zukunft &#8211; Bartleshof Hinterzarten<\/strong><br \/>\nDoch, er kann sich noch erinnern, sagt Manfred Feser vom Bartleshof. Als er ein Junge war, damals in den 1960er-Jahren, habe man die Pferde angespannt und sei mit ihnen auf den Acker. Kartoffeln und Getreide habe man damals noch angebaut, hier auf knapp 900 Metern H\u00f6he zwischen dem Titisee und dem Feldsee. Schwierige Bedingungen. Auch im Wald seien die Schwarzw\u00e4lder F\u00fcchse der Familie bis zur Anschaffung eines Traktors zum Transport der Baumst\u00e4mme im Einsatz gewesen. Alles pass\u00e9, genau wie die Viehhaltung, die vor rund 20 Jahren aufgegeben wurde. Heute geht es mit den Maschinen in den Wald, 60 Hektar bewirtschaftet die Familie Feser.<br \/>\nDass diese Geschichte rund um die Kaltblutpferde in den 1970er-Jahren nicht zu Ende ging, als die Rasse mit rund 160 eingetragenen Zuchtstuten kurz vor dem Aussterben stand, liegt an einigen Dutzend Z\u00fcchtern im Hochschwarzwald, darunter Manfred Fesers Vater Albert. Und an den staatlichen F\u00f6rderma\u00dfnahmen: Es gab Pr\u00e4mien f\u00fcr die Zuchterhaltung von Stuten und f\u00fcr die Aufzucht von Fohlen, auch wurde in die Hengsthaltung und in die Hengstfohlenaufzucht investiert. Sehr viel Idealismus sei dabei gewesen, sagt Manfred Feser, der 1998 den elterlichen Hof \u00fcbernommen hat. Dieser wurde erstmals Mitte des 15. Jahrhunderts urkundlich erw\u00e4hnt und existiert seit 1777 in seiner heutigen Form.<br \/>\nDie Wende wurde geschafft, rund 700 Zuchtstuten sind heute registriert. Doch in der Landwirtschaft kommen diese Schwarzw\u00e4lder Kaltblutpferde \u2013 in der Regel Dunkelf\u00fcchse mit wei\u00dfer M\u00e4hne, einige wenige Braune und Schimmel \u2013 nicht mehr zum Einsatz. Gleichwohl gibt es noch die Leistungspr\u00fcfungen &#8222;Ziehen und Fahren&#8220;. Manfred Feser hat zwei Kutschen, damit werden die Touristen herumgefahren, eine beliebte Strecke ist die durchs B\u00e4rental zum Raimartihof unterhalb des Feldbergs. Im Winter kommt der Schlitten zum Einsatz. Ein Nebenerwerb f\u00fcr ihn wie auch f\u00fcr einige andere Bauern. Zusammengeschlossen sind sie in der Schwarzw\u00e4lder Pferdezuchtgenossenschaft in St. M\u00e4rgen.<br \/>\nAuf den Wiesen hinter dem Bartleshof tummeln sich auch im Winter tags\u00fcber Fesers Pferde, 15 St\u00fcck sind es, darunter zwei Ponys. Die Rasse ist im Vergleich zum Deutschen Sportpferd nicht besonders gro\u00df und schwer. &#8222;Sie sind gutm\u00fctig, robust, vielseitig einsetzbar und ideal f\u00fcr das Arbeiten mit Kindern&#8220;, sagt Lisa Meier, Fesers Tochter, die einen kleinen Reitbetrieb unterh\u00e4lt und Stunden gibt.<br \/>\nSorgen brauche man sich heute nicht mehr um das Schwarzw\u00e4lder Kaltblut zu machen, sagt der Experte Wolf Brodauf, der von 1985 bis 1994 Zuchtleiter der Abteilung Titisee-Neustadt des Pferdezuchtverbandes Baden-W\u00fcrttemberg war. Der Bestand sei stabil, die Rasse sei inzwischen bundesweit bekannt und aufgrund von Zuchterfolgen gegen die Inzucht gefeit. Heute w\u00fcrden Schwarzw\u00e4lder Kaltbl\u00fcter in vielen Gegenden Deutschlands als Kutsch- und Reitpferde und sogar als Pferde f\u00fcr Therapeutisches Reiten zum Einsatz kommen. &#8222;Das ist ein gutm\u00fctiges Arbeitspferd. Die Rasse hat Zukunft&#8220;, sagt Wolf Brodauf.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.1.2026 von Dominik Bloedner bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/das-schwarzwaelder-kaltblut-ist-ein-arbeitspferd-mit-zukunft\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/das-schwarzwaelder-kaltblut-ist-ein-arbeitspferd-mit-zukunft<\/a><\/p>\n<p>Bartleshof in Hinterzarten-Bruderhalde im Seebachtal &#8211; Kutschfahrten<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bartleshof-hinterzarten.de\/\">https:\/\/www.bartleshof-hinterzarten.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/hinterzarten5.htm#Bartleshof%20in%20Bruderhalde\">https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/hinterzarten5.htm#Bartleshof%20in%20Bruderhalde<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/seebachtal.htm\">https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/seebachtal.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hochschwarzwald.de\/attraktionen\/hofkapelle-beim-bartleshof-185223dba1\">https:\/\/www.hochschwarzwald.de\/attraktionen\/hofkapelle-beim-bartleshof-185223dba1<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzwaelder-kaltblut-forum.de\/t408f38-Familie-Feser-Bartleshof-Hinterzarten.html\">http:\/\/www.schwarzwaelder-kaltblut-forum.de\/t408f38-Familie-Feser-Bartleshof-Hinterzarten.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/auf-dem-bartleshof-in-hinterzartens-ortsteil-bruderhalde-leben-seit-acht-jahrzehnten-waelderpferde\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/auf-dem-bartleshof-in-hinterzartens-ortsteil-bruderhalde-leben-seit-acht-jahrzehnten-waelderpferde<\/a><\/p>\n<p>Schwarzw\u00e4lder Pferdezuchtgemeinschaft St. M\u00e4rgen<br \/>\n<a href=\"https:\/\/schwarzwaelder-pferdezuchtgenossenschaft.de\/\">https:\/\/schwarzwaelder-pferdezuchtgenossenschaft.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Rossfest 6.9. bis 8.9.2013 in St. M\u00e4rgen<\/strong><strong>Freitag, 6. September<\/strong><br \/>\nRahmenprogramm beginnt um 16 Uhr mit der Er\u00f6ffnung des Rossfestes und der Buchvorstellung des dritten Bandes &#8222;Schwarzw\u00e4lder Kaltblut&#8220; der Autoren Thomas Armbruster, Gerhard Schr\u00f6der und Wolf Brodauf. Anschlie\u00dfend gibt es bis 19 Uhr ein Handwerkerhock mit musikalischer Unterhaltung der Kapelle Aufwind. Kinder k\u00f6nnen von 16 bis 18 Uhr Malen und Basteln mit dem Kucky-Teamder HTG. Von 20 Uhr an spielen Saso Avsenik und seine Oberkrainer beim volkst\u00fcmlichen Abend.<\/p>\n<p><strong>Samstag, 7. September<br \/>\n<\/strong>Um 10 Uhr beginnen die Pferdepr\u00e4mierungen, f\u00fcr den Zukunftspreis f\u00fcr zweij\u00e4hrige Schwarzw\u00e4lder Kaltblutstuten mit Vergabe von Verbands- und Ehrenpreisen. Um 14 geht es mit Reitvorf\u00fchrungen weiter, von 15 Uhr an spielen die Glasbachtaler Dorfmusikanten. Um 21 Uhr beginnt dann die Partynacht mit einem Tanzabend, der SWR1-Disco.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 8. September<br \/>\n<\/strong>6.30 Uhr dem Wecken durch die Trachtenkapelle St. M\u00e4rgen und den Reit- und Fahrverein. Um 8 Uhr beginnen die Pferdepr\u00e4mierungen f\u00fcr die Verbandspferdeschau f\u00fcr Schwarzw\u00e4lder Kaltblutstuten mit Vergabe von Staatspreisen und Bezirksschau mit Vergabe von Preisen. Dazwischen gibt es um 10.30 Uhr ein Fr\u00fchschoppenkonzert mit der Musikkapelle Haslach\/Allg\u00e4u in der Halle. Auf der Festwiese beginnt um 12.30 Uhr die Siegerehrung und Schaukritik und um 13 Uhr erfolgt die Pferdesegnung. Die Vorstellung der Zuchthengste des Haupt- und Landgest\u00fcts Marbach ist f\u00fcr 13.30 Uhr geplant. Der traditionelle Festumzug durch den Ort beginnt um 14.30 Uhr. Reiter, Gespanne und Festwagen ziehen durch den Ort. Dazu spielen Trachtenkapellen und Musikvereine auf. Nach dem Umzug spielt in der Schwarzwaldhalle der Musikverein Trachtenkapelle Breitnau und in der Wei\u00dftannenhalle die Trachtenkapelle St. Peter. Von 18 Uhr an klingt das Fest mit der Kapelle W\u00e4lderblut aus.<br \/>\nHeinrich Fehrenbach<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0Rossfest in St.M\u00e4rgen &#8211; Tag des Schwarzw\u00e4lder Pferdes seit 1949 &#8211; Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Vom 6. bis zum 8. September liegt das Gl\u00fcck von St. M\u00e4rgen wieder auf dem R\u00fccken der Pferde. Alle drei Jahre bricht das Pferdefieber aus, Zehntausende kommen zum Rossfest in die Hochschwarzwaldgemeinde. N\u00e4chstes Wochenende wird zum 27. Mal der \u201eTag des Schwarzw\u00e4lder Pferdes\u201c gefeiert. Das Fest gibt es bereits seit 1949. Und von Beginn an war es eine gro\u00dfe Attraktion in der Region.<br \/>\nDas Rossfest wurde 1949 als erstes Volksfest in St M\u00e4rgen ins Leben gerufen. Es wurde als b\u00e4uerlicher und religi\u00f6ser Festtag auf Mari\u00e4 Geburt (8. September) gelegt und ist das gr\u00f6\u00dfte Pferdefest der heimischen Kulturrasse &#8222;Schwarzw\u00e4lder F\u00fcchse&#8220;. Es ist von Anfang an ein Gro\u00dfereignis, das Tausende von Pferdeliebhabern und Wallfahrern anzieht. Ein Ausritt durch die Jahrzehnte:<\/p>\n<p><strong>1949\/50<\/strong>. In den Quellen zu dem ersten Fest werden Richard Blattmann vom Bl\u00e4sihof in Breitnau, der Vorsitzende des damaligen Pferdestammbuches, und der damalige St. M\u00e4rgener B\u00fcrgermeister Karl Faller als Hauptinitiatoren des Rossfestes genannt. Hier finden sich auch handwerkliche Details. So war Wagnermeister Hermann Kopp f\u00fcr die Anfertigung und Aufstellung der Futtertr\u00f6ge, sowie f\u00fcr deren sp\u00e4tere Entfernung zust\u00e4ndig. Laut Rechnungen wurden hierbei jeweils rund acht Kilo N\u00e4gel ben\u00f6tigt. Nach der gelungenen Veranstaltung entschied der Festausschuss, dass man das Rossfest jedes Jahr abhalten m\u00f6chte. 1950 wurden Polizeibeamte angefordert, um eine reibungslose Verkehrsregelung zu gew\u00e4hrleisten. Die Beamten kamen aus Urach, Eisenbach, Neustadt und Hinterzarten, und mussten ihre Anreise teilweise per Fahrrad oder Postbus bewerkstelligen. Die Beamten aus Neustadt und Eisenbach fuhren mit dem Zug 3. Klasse nach Hinterzarten und von dort mit dem Bus nach St. M\u00e4rgen.<\/p>\n<div>\n<div id=\"zoneAdserverMrec\">\n<p id=\"helperAdserverMrec\"><strong>1959<\/strong> kam hoher Besuch. Landwirtschaftsminister Leibfried dankte den Hochschwarzw\u00e4lder Pferdez\u00fcchtern f\u00fcr ihre Arbeit und nannte die z\u00fcchterischen Bem\u00fchungen im Bereich des Hochschwarzw\u00e4lder Kaltblutpferdes vorbildlich f\u00fcr alle anderen Landesteile. nahmen die Mitglieder der Reitergruppe St. M\u00e4rgen Reitunterricht, um f\u00fcr die Vorf\u00fchrungen im Nachmittagsprogramm ger\u00fcstet zu sein. Zusammen mit Gruppen aus Breitnau unter Siegfried Waldvogel, St. Peter unter Leitung von Paul Schuler und Waldau, die von Gustav Siebler und Bernhard Schwuchow aus Neustadt trainiert wurde. Was an diesem Nachmittag geboten wurde, war erstaunlich und begeisterte insbesondere auch die zahlreich vertretenen fachkundigen Zuschauer, so der Bericht in der Presse. Als H\u00f6hepunkt der Fahrvorf\u00fchrungen fuhr Bl\u00e4sibauer Siegfried Simon aus Breitnau mit einem Sechssp\u00e4nner in den Ring.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>1968<\/strong> stand das Fest ganz im Zeichen der 850. Jahresfeier der Gr\u00fcndung der Gemeinde St. M\u00e4rgen. Der damalige B\u00fcrgermeister Karl Faller fragte die B\u00fcrger, die Anschriften von Angeh\u00f6rigen, welche ausw\u00e4rts wohnen oder verzogen sind, der Gemeindeverwaltung mitzuteilen, damit diesen auch Einladungen \u00fcbersandt werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig bat der B\u00fcrgermeister alle Haushaltungen, denen es m\u00f6glich ist, die Gemeinde beim Schm\u00fccken des Ortes und der Kirche zu unterst\u00fctzen. Dies k\u00f6nne durch Liefern von Weistannenreisig oder durch Fertigen und Liefern von Girlanden erfolgen. Wegen des str\u00f6menden Regens musste jedoch der aufw\u00e4ndig vorbereitete Festzug ausfallen. Nach der vierj\u00e4hrigen Unterbrechung fand am 24. September 1972 das n\u00e4chste Rossfest statt. Die Abhaltung dieses Festes stand bereits schon infrage, doch B\u00fcrgermeister Kurt Hartwich und der Gemeinderat setzten alles daran, dieses Fest wieder zu beleben und zum 13. Male zu veranstalten. Der B\u00fcrgermeister bat alle umliegenden Gemeinden und Firmen um eine Spende, da kein Staatspreis verliehen wird, und auch andere Geldgeber ausgeblieben sind. Dieser Bitte wurde gro\u00dfz\u00fcgig entsprochen. Und das Fest konnte stattfinden.<\/p>\n<p><strong>1977<\/strong> war ein Rossfest-Jubil\u00e4um. Die Zuchtbest\u00e4nde nahmen zu und er Beschickerkreis war erweitert worden. Die Gemeinde zahlte sogar ein Wegegeld f\u00fcr die Z\u00fcchter, die von weiter weg anreisten. Dabei wurde erstmals ein gro\u00dfes Festzelt auf der Hirschenwiese aufgestellt, in dem das Fest mit einem volkst\u00fcmlichen Abend er\u00f6ffnet wurde. Mehrere tausend Besucher aus dem ganzen Hochschwarzwald, der Baar und aus dem Breisgau bestaunten am Sonntagnachmittag den Festumzug. Rund zwanzig Fu\u00dfgruppen und Wagen boten einen historischen Querschnitt alter, oft schon ausgestorbener Berufe. Vor dem Umzug boten die Reitergruppen aus St. M\u00e4rgen und St. Peter, die Voltigiergruppe aus St. Peter, die Reitschule Goldschmidt aus Kirchzarten sowie ein Vierergespann aus Titisee ein herrliches Schauprogramm f\u00fcr die vielen Pferdefreunde und Fachleute aus nah und fern. Den Abschluss der dreit\u00e4gigen Feier bildete im Anschluss an den Umzug ein Unterhaltungsnachmittag mit der Trachtenkapelle. St. M\u00e4rgen-Glash\u00fctte sowie ein Schwarzw\u00e4lder Heimatabend mit den Trachtengruppen St. Peter und St. M\u00e4rgen und dem M\u00e4nnergesangverein St. M\u00e4rgen im Festzelt.<\/p>\n<p><strong>1983<\/strong> fand das 17. Rossfest erstmals auf dem neuen Festplatz statt, den die Gemeinde auf gemeindeeigenem Grundst\u00fcck auf der Vogelh\u00f6he erstellt hat. Die Grundst\u00fccke hinter dem Hotel Hirschen waren dem gr\u00f6\u00dfer werdenden Rossfest nicht mehr gewachsen und waren zudem als Baugebiet vorgesehen. Als eine der gr\u00f6\u00dften Kaltblutschauen der Bundesrepublik Deutschland bezeichnete B\u00fcrgermeister Holzmann den &#8222;Tag des Schwarzw\u00e4lder Pferdes 1983&#8220;. Mehr als 110 Pferde aus dem ganzen Zuchtgebiet wurden in diesem Jahr zur Staatspr\u00e4miierung und zur Bezirksschau zugelassen. Mit der h\u00f6chsten Auszeichnung, die die deutsche Pferdezucht zu vergeben hat, wurde der fr\u00fchere Vorsitzende des &#8222;Badischen Pferdestammbuches&#8220;, Lambert Waldvogel, von der reiterlichen Vereinigung Strahl-Sch\u00e4fer mit der &#8222;Gustav-Rau-Plakette&#8220; ausgezeichnet. Waldvogel erhielt diese hohe Anerkennung f\u00fcr seine langj\u00e4hrigen Verdienste um die Pferdezucht in S\u00fcdbaden verliehen.<\/p>\n<p><strong>1989<\/strong> wurde 40 Jahre nach dem ersten Rossfest zum 19. Mal gefeiert. Zu diesem Jubil\u00e4um schrieb Ernst Hug einen R\u00fcckblick in der zweiten Rossfest-Festschrift. Mehr Pferde als je zuvor wurden zur Pr\u00e4miierung gestellt und bei gutem Wetter im Festumzug gezeigt. Obwohl in Donaueschingen zum selben Termin das internationale Reitturnier im Schlosspark stattfand, z\u00e4hlte man in St. M\u00e4rgen mehr als 25 000 Besucher.<\/p>\n<p><strong>2007<\/strong> stand das 25. Fest an. Dieses Mal wurde kein Festzelt aufgestellt. Denn die Gemeinde hatte zusammen mit den Vereinen die Wei\u00dftannenhalle fertiggestellt.<\/p>\n<p><strong>2010<\/strong>\u00a0Das j\u00fcngste Rossfest fand bei idealem Sommerwetter statt und \u00fcbertraf alle Erwartungen. Die Veranstaltungen waren bestens besucht. Erneut waren mehr als 30 Vereine und zahlreiche Privatpersonen als Helfer t\u00e4tig. Leider wurden einige bekannte Z\u00fcchter und Funktion\u00e4re vermisst, da sie gestorben sind. Darunter war auch August Hog, welcher viele Jahre mit Leib und Seele f\u00fcr das Rossfest da war. Im Rahmen eines Helferfestes dankte B\u00fcrgermeister Josef Waldvogel allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Er gab hierbei bekannt, dass der Erl\u00f6s aus dem Rossfest f\u00fcr die weiter geplanten Vorhaben im Bereich Schwarzwald- und Wei\u00dftannenhalle verwendet werden wird<br \/>\n30.8.2013, Heinrich Fehrenbach, St. M\u00e4rgen, <em><a href=\"mailto:heinrich.fehrenbach@t-online.de\">heinrich.fehrenbach<\/a><\/em>@t-online.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Natur &gt;Tiere &gt;Pferde\u00a0&gt;Schwarzwaelder-Fuechse Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Das Schwarzw\u00e4lder Kaltblut ist ein Arbeitspferd mit Zukunft &#8211; Bartleshof Hinterzarten (12.1.2026) Rossfest 6.9. bis 8.9.2013 in St. M\u00e4rgen (2.9.2013) Rossfest in St.M\u00e4rgen &#8211; Tag des Schwarzw\u00e4lder Pferdes &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/tiere\/pferde\/schwarzwaelder-fuechse\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":12225,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-37338","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/37338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37338"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/37338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144040,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/37338\/revisions\/144040"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}