{"id":35896,"date":"2013-08-07T11:07:44","date_gmt":"2013-08-07T09:07:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=35896"},"modified":"2022-07-28T21:34:37","modified_gmt":"2022-07-28T19:34:37","slug":"biosphaerengebiet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/biosphaerengebiet\/","title":{"rendered":"Biosphaerengebiet"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Regio\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/\">Regio<\/a> &gt;<a title=\"Hochschwarzwald\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/hochschwarzwald\/\">Hochschwarzwald<\/a>\u00a0 &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landschaft\/\">Landschaft<\/a> &gt;Biospaerengebiet<\/p>\n<div id=\"attachment_35858\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/titisee\/titisee34bruderhalde-pan130805\/\" rel=\"attachment wp-att-35858\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-35858\" class=\"size-full wp-image-35858\" title=\"titisee34bruderhalde-pan130805\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/titisee34bruderhalde-pan130805.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/titisee34bruderhalde-pan130805.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/titisee34bruderhalde-pan130805-180x63.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-35858\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Nordwesten \u00fcber den Titisee zur Bruderhalde (Gemarkung Hinterzarten) am 5.8.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/landschaft\/\">Landschaftserhaltungsverband 10 Jahre<\/a>\u00a0(28.7.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/garten\/naturgarten\/\">Naturgarten-Wettbewerb im Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald<\/a>\u00a0(14.6.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Lebensraum-Weg in FR-Kappel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lebensraum-weg-in-fr-kappel\/\">Lebensraum-Themenweg in FR-Kappel<\/a>\u00a0(26.8.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Ultra-Bike\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sportlern\/biken\/ultra-bike\/\">ULTRA-BIKE-MARATHON Absage f\u00fcr 2020 \u2013 Mit dem Wolf w\u00e4re das nicht passiert!<\/a>\u00a0(7.11.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/biosphaerengebiet-schoenau-ja\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/biosphaerengebiet-schoenau-ja\/<\/a>\u00a0(29.12.2013)<\/li>\n<li>F\u00f6rderverein des geplanten Biosph\u00e4rengebiets (27.8.2013)<\/li>\n<li>Forst-Ingenieur Walter Kr\u00f6gner zum Biosph\u00e4renreservat (7.8.2013)<\/li>\n<li>Skepsis zu Biosp\u00e4hrenreservat am Feldberg ist immer noch gro\u00df (7.6.2013)<\/li>\n<li>Biosph\u00e4rengebiet S\u00fcdschwarzwald: Naturpark sieht Kl\u00e4rungsbedarf (24.2.2011)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/feldberg-belchen.htm\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/feldberg-belchen.htm<\/a>\u00a0&gt;Naturschutzgro\u00dfprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental 2002-2012<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Biosph\u00e4rengebiet<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/garten\/naturgarten\/\">Naturgarten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderverein des geplanten Biosph\u00e4rengebiets <\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerinitiative Herzogenhorn will zum F\u00f6rderverein des geplanten Biosph\u00e4rengebiets werden und die Diskussion auf die Vorgaben der UNESCO zur\u00fcckf\u00fchren. Es m\u00fcsse ein Projekt sein, das von unten nach oben entwickelt und nicht \u00fcbergest\u00fclpt werde, so der Verein, der b\u00fcrgerschaftliche Willenserkl\u00e4rungen einbringen m\u00f6chte \u2013 als Erg\u00e4nzung zu B\u00fcrgermeistern und Vertretern von Verwaltung, Politik, Natur- und Landschaftsschutz. Im September soll die Vereinssatzung verabschiedet und ein Vorstand gew\u00e4hlt werden. BI-Vorsitzende Ines Dangers-Bolder: &#8222;Wir sehen diese Weiterentwicklung als sehr sinnvoll, weil wir darin einerseits gro\u00dfe Chancen f\u00fcr die Region sehen und andererseits aber auch die langfristige Sicherung schutzw\u00fcrdiger Gebiete und die nachhaltige touristische Nutzung zum Beispiel des Herzogenhorns gesichert sehen.&#8220; Insbesondere sei der BI daran gelegen, dass im Zuge der Entwicklung &#8222;auch im Feldberggebiet eine nachhaltige Entwicklung angesto\u00dfen wird&#8220;. Das Biosph\u00e4rengebiet w\u00e4re das 16 in Deutschland, weltweit gibt es 580 in mehr als 114 L\u00e4ndern als Modellregionen, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur beispielhaft erprobt wird.\u00a0<!-- RSPEAK_STOP -->\u00a0&#8230;.<br \/>\nMehr vom 27.8.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/zwei-drittel-sind-dafuer--74711663.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/zwei-drittel-sind-dafuer&#8211;74711663.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0Forst-Ingenieur Walter Kr\u00f6gner zum Biosph\u00e4renreservat<\/strong><\/p>\n<p><strong>Woher stammt die Idee eines Biosph\u00e4rengebiets im S\u00fcdschwarzwald?<br \/>\n<\/strong>Bevor das Naturschutzgro\u00dfprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental 2012 planm\u00e4\u00dfig nach zehn Jahren auslief, suchten Lokalpolitiker einen Weg, um das Gebiet weiterzuentwickeln. So kam die Idee des Biosph\u00e4renreservats auf: Auch bei diesem Programm gibt es \u00f6ffentliche Gelder f\u00fcr den Naturschutz, zus\u00e4tzlich auch f\u00fcr Siedlungsgebiete und die wirtschaftliche Entwicklung. Sch\u00f6naus Altb\u00fcrgermeister Bernhard Seger machte sich schon vor vier Jahren f\u00fcr die Einrichtung eines Biosph\u00e4renreservats stark. Das Alleinstellungsmerkmal sind \u00fcbrigens die Allmendweiden.<\/p>\n<p><strong>Warum melden sich so viele Skeptiker des Biosph\u00e4renreservats zu Wort?<br \/>\n<\/strong>Ein Grund k\u00f6nnte der Begriff selbst sein: Biosph\u00e4re klingt beliebig, denn laut Lexikon ist jeder belebte Raum im Weltall Biosph\u00e4re. Das Biosph\u00e4renreservat, wie es die UN-Kulturorganisation Unesco definiert, zeigt musterg\u00fcltig den &#8222;Mensch in seiner Umwelt&#8220;, und dieses Gef\u00fcge soll bewahrt werden (daher der Begriff Reservat von \u2019bewahren\u2019). Forst-Ingenieur Walter Kr\u00f6gner (49) ist beim Regierungspr\u00e4sidium f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet zust\u00e4ndig und r\u00e4umt ein: &#8222;Die Begrifflichkeit macht es nicht einfach, damit zu werben.&#8220; Er sagt daher auch lieber Biosph\u00e4rengebiet statt -reservat. Landwirte bef\u00fcrchten Einschr\u00e4nkungen auf ihren Feldern, andere Schwierigkeiten beim Bau von Liftstationen in Skigebieten oder bei Forstarbeiten.<\/p>\n<div>\n<div id=\"zoneAdserverMrec\">\n<div><strong>Was w\u00fcrde das Biosph\u00e4rengebiet den Steuerzahler kosten?<br \/>\n<\/strong>Nach bisherigen Erfahrungen beim Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb (siehe Kasten) zwischen 600 000 und 660 000 Euro pro Jahr, sagt Walter Kr\u00f6gner vom Regierungspr\u00e4sidium Freiburg. Dies sei als &#8222;Basis&#8220; zu verstehen f\u00fcr das Personal (sechs bis sieben Angestellte) und Projektgelder, die auf Antrag ausbezahlt werden. Die Schw\u00e4bische Alb wird laut Kr\u00f6gner zus\u00e4tzlich mit Spenden einer gro\u00dfz\u00fcgigen Stiftung bedacht.<\/div>\n<div><strong>Was ist &#8222;bio&#8220; am Biosph\u00e4rengebiet?<\/strong><br \/>\nAlles was lebt, denn &#8222;bio&#8220; bedeutet Leben, und das schlie\u00dft die Natur und somit auch den Menschen mit ein. Der Mensch wird in dem Unesco-Modell nicht als St\u00f6renfried einer bewahrenswerten Natur gesehen, sondern als ihr Gestalter. Menschen brauchen freilich eine Erwerbgrundlage f\u00fcr sich und ihre Familie. Also Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen. Und die Landwirtschaft. In der Unesco-Definition des Biosph\u00e4rengebiets hat ziemlich viel Platz.<strong>Wenn das Biosph\u00e4renreservat eines Tages kommt: Was hat dann konkret ein Bewohner davon?<\/strong><br \/>\nProjektkoordinator Walter Kr\u00f6gner vom Regierungspr\u00e4sidium sagt: &#8222;Wer ein bestimmtes Projekt in Angriff nehmen will, hat daf\u00fcr kompetente Ansprechpartner und kann Unterst\u00fctzung erhalten.&#8220; Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sei es im l\u00e4ndlichen Bereich wichtig, Unterst\u00fctzung f\u00fcr kreative Ideen zu erhalten. &#8222;Das Biosph\u00e4rengebiet kann hilfreich sein f\u00fcr Initiativen im Ort, zum Beispiel f\u00fcr einen B\u00fcrger-Bus, einen Laden oder auch f\u00fcr die soziale Versorgung von \u00e4lteren Menschen. F\u00fcr Kr\u00f6gner ist es wichtig, dass der Reiz der Landschaft und damit die H\u00f6henlandwirtschaft mit ihren typischen Weiden erhalten bleibt. Das funktioniere nur mit wohnortnahen (Haupt-) Arbeitspl\u00e4tzen, argumentiert Kr\u00f6gner, denn die Landwirtschaft sei meistens nur im Nebenerwerb m\u00f6glich.<\/div>\n<p><strong>Wie wahrscheinlich ist es, dass das Biosph\u00e4rengebiet kommt?<br \/>\n<\/strong>Das h\u00e4ngt laut Regierungspr\u00e4sidium von den Gemeinden und B\u00fcrgern ab. Einige Kommunen stehen voll dahinter, allerdings ist es offen, wer genau mitmacht.<\/p>\n<p><strong>Wie geht es weiter?<br \/>\n<\/strong>Im Oktober 2013 soll es wieder ein B\u00fcrgermeistertreffen zu dem Thema geben. Danach werden sich die Gemeinden in der &#8222;Suchkulisse&#8220; (siehe Karte) daf\u00fcr oder dagegen entscheiden. Dann beginnt ein Verordnungsverfahren. Die anschlie\u00dfende Pr\u00fcfung durch die Unesco wird wahrscheinlich mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Eine Anerkennung k\u00f6nnte 2016 kommen.<br \/>\n7.8.2013, Dirk Sattelberger<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kroegner.de\">www.kroegner.de<\/a><br \/>\n<strong>Skepsis zu Biosp\u00e4hrenreservat am Feldberg ist immer noch gro\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Gastgeber und B\u00fcrgermeister Stefan Wirbser stellte in der Begr\u00fc\u00dfung klar, dass f\u00fcr ihn noch nicht alle Fragen beantwortet sind \u2013 gerade in Bezug auf den Skibetrieb \u2013 und sich die Gemeinde daher noch nicht positioniert habe. &#8222;Doch wenn Sie mich heute Abend \u00fcberzeugen, haben Sie einen Mitstreiter mehr an Ihrer Seite.&#8220; Wirbser fragt sich: Kann das Biosph\u00e4renreservat einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung der Region leisten? K\u00f6nnen damit junge Menschen in der Region gehalten werden? K\u00f6nnen die Gemeinden selbst bestimmen oder gibt es eine Art Fernsteuerung durch die Unesco?&#8230;.<br \/>\nAlles vom 7.6.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/skepsis-ist-immer-noch-gross--72535977.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kreis-breisgau-hochschwarzwald\/skepsis-ist-immer-noch-gross&#8211;72535977.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Biosph\u00e4rengebiet S\u00fcdschwarzwald: Naturpark sieht Kl\u00e4rungsbedarf<\/strong><\/p>\n<p>Da das auf zehn Jahre angelegte Naturschutzgro\u00dfprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental Ende 2012 ausl\u00e4uft, gibt es in den beteiligten Gemeinden Bestrebungen, dem Landstrich nahtlos als \u201eBiosph\u00e4rengebiet S\u00fcdschwarzwald\u201c weiterhin eine besondere Beachtung zu schenken. Im Rahmen der jetzt in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/rainhof-scheune.htm\">Kirchzartener Rainhofscheune<\/a> stattgefundenen Mitgliederversammlung vom \u201eNaturpark S\u00fcdschwarzwald\u201c \u2013 einem Zusammenschluss der f\u00fcnf s\u00fcdbadischen Landkreise mit 103 St\u00e4dten und Gemeinden \u2013 stellten die Delegierten jedoch noch erheblichen Diskussionsbedarf fest, so dass es nicht zu dem vom Vorstand beabsichtigten Beschluss kam.<br \/>\nBiosph\u00e4rengebiete stellen Modellr\u00e4ume f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung dar und sollen beispielgebend f\u00fcr z.B. innovative Energiekonzepte, Umweltbildungsprojekte, neuartige Landnutzungsformen, Kulturlandschaftspflege oder nachhaltige Entwicklung von Wirtschaftsstrukturen sein. F\u00fcr den Naturpark-Vorsitzenden, den L\u00f6rracher Landrat Walter Schneider, sind das Themen, die der \u201eNaturpark S\u00fcdschwarzwald\u201c schon bisher erfolgreich vorangetrieben habe. Deshalb sei es sinnvoll, beides zum Nutzen des Schwarzwaldes \u201eals international bedeutsame Natur- und Tourismusregion\u201c integrativ zusammenzuf\u00fchren. Biosph\u00e4rengebiete gibt es weltweit. Sie stehen unter dem besonderen Schutz der UNESCO, die aber keine finanziellen Mittel daf\u00fcr hergibt. In Baden-W\u00fcrttemberg gibt es bereits auf der Schw\u00e4bischen Alb ein Biosph\u00e4rengebiet. Auch wenn sich das angedachte Biosph\u00e4rengebiet nicht \u00fcber den gesamten Naturpark S\u00fcdschwarzwald erstrecken werde, so Landrat Schneider vor der Presse, d\u00fcrfe es nicht zu einer \u201eZwei-Klassen-Gesellschaft\u201c im Verein Naturpark kommen, sondern zu einem gemeinsamen Nutzen f\u00fcr alle. In einer Arbeitsgruppe sollen jetzt \u201ePro und Contra\u201c eines \u201eBiosph\u00e4rengebietes S\u00fcdschwarzwald\u201c gepr\u00fcft und dann dem Gremium erneut zur Abstimmung vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Bei den Wahlen f\u00fcr den 31-k\u00f6pfigen Vorstand gab es in der Spitze eine wichtige Ver\u00e4nderung. Der ehemalige B\u00fcrgermeister von Hinterzarten, Hansj\u00f6rg Eckert, stand nicht mehr zur Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden. F\u00fcr ihn w\u00e4hlte die Mitgliederversammlung die B\u00fcrgermeisterin von Freiamt, Hannelore Reinbold-Mench. Freiamt habe im Naturpark gerade im Bereich der regenerativen Energien vorbildliche Projekte auf den Weg gebracht. Hansj\u00f6rg Eckert blickte mit Freude auf seine zw\u00f6lfj\u00e4hrige Amtszeit zur\u00fcck: \u201eDer Naturpark S\u00fcdschwarzwald hat viel f\u00fcr die Entwicklung der Region, in der wir leben, gebracht. Alle Mitglieder haben davon partizipiert.\u201c Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Naturparks S\u00fcdschwarzwald Roland Sch\u00f6ttle f\u00fchrte als ein lobenswertes Beispiel den 2009 geschaffenen \u201eS\u00fcdschwarzwald-Radweg\u201c an. Der \u201e18. Deutsche Qualit\u00e4tsradweg\u201c sei inzwischen ein Renner f\u00fcr Pauschalreisenanbieter geworden.<br \/>\n24.2.2011, Gerhard L\u00fcck, <a href=\"https:\/\/www.dreisamtaeler.de\/\">www.dreisamtaeler.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Biosph\u00e4rengebiet<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Die Idee zur Einrichtung eines Biosph\u00e4rengebietes stammt von den Gemeinden, die im Bereich des Naturschutzgro\u00dfprojektes Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental liegen und kam auf, als dieses vom Bund finanzierte Projekt Ende 2012 nach zehnj\u00e4hrige Laufzeit endete und man die Ma\u00dfnahmen\u00a0zur Offenhaltung der Landschaft und Weiterentwicklung\u00a0fortf\u00fchren wollte<br \/>\n&#8222;Biosph\u00e4rengebiet&#8220; ist die baden-w\u00fcrttembergische Bezeichnung f\u00fcr &#8222;Biosph\u00e4renreservat&#8220;,\u00a0eine von der UNESCO anerkannte Modellregion, in der eine nachhaltige Entwicklung in \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und sozialer Hinsicht exemplarisch verwirklicht werden soll.<\/p>\n<p>Biosph\u00e4rengebiet &#8211; Seite beim <a title=\"Regierungspraesidium\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/regierungspraesidium\/\">Regierungspr\u00e4sidium<br \/>\nhttps:\/\/www.rp-freiburg.de\/servlet\/PB\/menu\/1339277\/index.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/biosphaerengebiet\/biosphaerengebiet2013\/\" rel=\"attachment wp-att-43143\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-43143\" title=\"biosphaerengebiet2013\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/biosphaerengebiet2013-180x157.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/biosphaerengebiet2013-180x157.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/biosphaerengebiet2013.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0 Biosph\u00e4rengebiet &#8211; Plan: Regierungspr\u00e4sidium, Stand Ende 2013<br \/>\nGebiet zwischen Kirchzarten (oben), Schluchsee (rechts), Schopfheim (unten) und M\u00fcllheim (links).<br \/>\nDrei Bereiche: Kernzonen (violett), Pflegezonen als Pufferzonen (gr\u00fcn) und Entwicklungszonen (grau)<\/p>\n<p><strong>Kernzonen <\/strong><span style=\"font-family: ArialMT; font-size: small;\"><strong>(engl. core areas):<\/strong> Diese Bereiche eines Biosph\u00e4rengebietes dienen langfristigem Naturschutz<\/span>. In Mitteleuropa handelt es sich meist um eher\u00a0kleine Bereiche, aber auch diese m\u00fcssen ausreichend gro\u00df zur Erf\u00fcllung der inhaltlichen Ziele sein.\u00a0In den Kernzonen ist in der Regel jegliche Nutzung ausgeschlossen; sie d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich nur f\u00fcr\u00a0Forschungs- oder Dauerbeobachtungszwecke betreten werden. Mindestens 3% der Fl\u00e4che eines Biosph\u00e4rengebietes\u00a0sind als Kernzone auszuweisen.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong><span style=\"font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;\">Pflegezonen\u00a0<\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: ArialMT; font-size: small;\"><strong>(engl. buffer zones):<\/strong> Diese Bereiche sollen die Kernzonen umschlie\u00dfen bzw. so an sie\u00a0<\/span>angrenzen, dass kein unvermittelter \u00dcbergang von \u201eWildnis\u201c zu Bereichen \u00fcblicher Nutzung besteht. Hier sollen Aktivit\u00e4ten schonender, naturnaher Landnutzung stattfinden, die mit den Schutzzielen vereinbar sind. Zusammen mit der Kernzone soll die Pflegezone 20% des gesamten Biosph\u00e4rengebiets abdecken. Wenn die Kernzone also 3% des Gebietes abdeckt, m\u00fcsste die Pflegezone mindestens 17% ausmachen.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong><span style=\"font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;\"><span style=\"font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;\">Entwicklungszonen <\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: ArialMT; font-size: small;\"><strong>(engl. transition areas):<\/strong> In diesen besiedelten und fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig meist gr\u00f6\u00dften <\/span>Bereichen eines Biosph\u00e4renreservats geht es v. a. darum, mit Modellprojekten f\u00fcr eine nachhaltige\u00a0Bewirtschaftung von Ressourcen zu werben und diese zu f\u00f6rdern. F\u00fcr die Entwicklungszone ist eine\u00a0Mindestanteil von 50% anzusetzen<\/p>\n<p align=\"left\">\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Regio &gt;Hochschwarzwald\u00a0 &gt;Landschaft &gt;Biospaerengebiet Landschaftserhaltungsverband 10 Jahre\u00a0(28.7.2022) Naturgarten-Wettbewerb im Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald\u00a0(14.6.2021) Lebensraum-Themenweg in FR-Kappel\u00a0(26.8.2020) ULTRA-BIKE-MARATHON Absage f\u00fcr 2020 \u2013 Mit dem Wolf w\u00e4re das nicht passiert!\u00a0(7.11.2019) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/biosphaerengebiet-schoenau-ja\/\u00a0(29.12.2013) F\u00f6rderverein des geplanten Biosph\u00e4rengebiets (27.8.2013) Forst-Ingenieur Walter Kr\u00f6gner zum Biosph\u00e4renreservat (7.8.2013) Skepsis &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/biosphaerengebiet\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":39,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-35896","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35896"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102904,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35896\/revisions\/102904"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/39"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}