{"id":35011,"date":"2013-07-21T08:31:48","date_gmt":"2013-07-21T06:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=35011"},"modified":"2024-07-04T17:56:45","modified_gmt":"2024-07-04T15:56:45","slug":"abcm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/abcm\/","title":{"rendered":"ABCM"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Regio\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/\">Regio<\/a> &gt;<a title=\"Trirhena\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/trirhena\/\">TriRhena<\/a> &gt;<a title=\"Elsass\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/\">Elsass<\/a> &gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a> &gt;ABCM<\/p>\n<div id=\"attachment_11938\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/recycling\/leiterwagen-abfall-pan120928\/\" rel=\"attachment wp-att-11938\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11938\" class=\"size-full wp-image-11938\" title=\"leiterwagen-abfall-pan120928\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/leiterwagen-abfall-pan120928.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/leiterwagen-abfall-pan120928.jpg 639w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/leiterwagen-abfall-pan120928-180x91.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11938\" class=\"wp-caption-text\">Abfall mit dem Leiterwagen zum Recyclinghof bringen am 28.9.2012. Deutsch und Franz\u00f6sisch (rechts)<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/elsass-zweisprachig\/\">Warum Els\u00e4sser ihren Dialekt in Sprachkursen reaktivieren<\/a>\u00a0(27.10.2023)<\/li>\n<li>Pierre Klein: Unterricht der deutschen Sprache im Elsass (1.10.2022)<\/li>\n<li>Diskriminierte Minderheiten \u2013 ELEN kritisiert Sprachenpolitik in Frankreich (27.7.2021)<\/li>\n<li>Loi sur les langues r\u00e9gionales en Alsace, \u00abc\u2019est vital pour sauver l\u2019alsacien\u00bb (7.4.2021)<\/li>\n<li>Dialekt im Elsass &#8222;Teil des kulturellen Erbes&#8220; &#8211; ABCM (12.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/\">Rheinblick \u2013 Els\u00e4ssisches Wochenmagazin von DNA und l\u2019Alsace<\/a> (2.2.2021)<\/li>\n<li>F\u00f6rderverein Elsass: Zweisprachige Schulen des ABCM im Elsa\u00df seit 1991 (1.2.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/elsass-geschichte-zweisprachig\/\">Elsass-Geschichte: zweisprachig<\/a>\u00a0(5.11.2020)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.olcalsace.org\">Das Elsass wird zur \u201eCollectivit\u00e9 europ\u00e9enne d\u2019Alsace\u201c<\/a> (CEA) (26.7.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/elsaessisch-sprachiger-kiga\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/elsaessisch-sprachiger-kiga\/<\/a> (14.11.2018)<\/li>\n<li>Immersion-Methode: Ein Lehrer Franz\u00f6sisch &#8211; ein Lehrer Deutsch (12.2.2018)<\/li>\n<li>F I L A L &#8211;\u00a0Fonds international pour la langue alsacienne (20.12.2017)<\/li>\n<li>Thierry Kranzer: Immersion statt &#8222;Deutsch als Fremdsprache&#8220; (12.11.2017)<\/li>\n<li>ABCM &#8211; Association pour le Bilinguisme en Classe d\u00e8s la Maternelle<\/li>\n<li>Deutsch-Franz\u00f6sische ABCM-Grundschule in Kappel-Grafenhausen (20.7.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.lesmickele.abcmzwei.eu\/de\/der-verein-abcm.html\">https:\/\/www.lesmickele.abcmzwei.eu\/de\/der-verein-abcm.html<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/abcm\/\">ABCM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/alsace\/\">Alsace<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/\">Elsass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/elsass-geschichte\/\">Elsass-Geschichte \u2013 Alsace-Histoire<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/elsass-zweisprachig\/\">Elsass-zweisprachig<\/a><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/elsass.htm\">Elsass<\/a>\u00a0&gt;Archivseite<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/elsass\/eu-elsass\/\">EU-Elsass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/frankreich2022\/\">Frankreich2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/fluss\/rhein\/oberrhein\/\">Oberrhein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/fluss\/rhein\/rheinseitenkanal\/\">Rheinseitenkanal<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_94126\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-94126\" class=\"size-full wp-image-94126\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/alsace-elsassisch-bilingue-pan2021.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/alsace-elsassisch-bilingue-pan2021.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/alsace-elsassisch-bilingue-pan2021-180x93.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><p id=\"caption-attachment-94126\" class=\"wp-caption-text\">Alsace bilingue &#8211; Zweisprachiges Elsass &#8211; Demonstrations 2020<\/p><\/div>\n<p><em>Manifestation samedi 10 octobre 2020 pour la d\u00e9fense de l\u2019alsacien, photo d\u2019illustration \u00a9 Radio France \u2013 Marie Maheux<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pierre Klein: Unterricht der deutschen Sprache im Elsass<\/strong><br \/>\n<em>Die Sprache zu definieren ist eine Sache, ihr einen Platz in der els\u00e4ssischen Gesellschaft zu reservieren eine andere!<\/em><br \/>\nvon Pierre Klein<\/p>\n<p>Lange Zeit war die Definition der els\u00e4ssischen Regionalsprache nicht im Gesetz verankert. Seit dem Gesetz zur Gr\u00fcndung der Collectivit\u00e9 Europ\u00e9enne d&#8217;Alsace (CeA) ist dies nun der Fall: Artikel Art. L. 3431-4 &#8211; &#8222;Die Europ\u00e4ische K\u00f6rperschaft Elsass richtet einen strategischen Ausschuss f\u00fcr den Unterricht der deutschen Sprache im Elsass in ihrer Standardform und ihren Dialektvarianten ein, dem das Rektorat und die betroffenen Gebietsk\u00f6rperschaften angeh\u00f6ren und dessen Hauptaufgaben darin bestehen, eine Strategie zur F\u00f6rderung der deutschen Sprache in ihrer Standardform und ihren Dialektvarianten zu definieren, ihren Unterricht zu bewerten und die Interaktion mit der \u00f6ffentlichen Kultur- und Jugendpolitik zu f\u00f6rdern&#8220;.<br \/>\nDaf\u00fcr, dass die Definition lange Zeit nur legitim war, ist es nun legal. Und sie sollte alle zufriedenstellen, die Bef\u00fcrworter des Standards und die Bef\u00fcrworter des Dialekts ebenso wie die Bef\u00fcrworter beider Ausdrucksformen. Welcher Platz f\u00fcr den Dialekt, welcher Platz f\u00fcr den Standard? Die Deutschschweiz k\u00f6nnte ein Vorbild sein. In der Deutschschweiz gibt es keine echte hierarchische Beziehung zwischen den beiden verwendeten Variet\u00e4ten (Standard und Dialekt). Sie werden je nach Kommunikationskanal ausgew\u00e4hlt, wobei Standarddeutsch ohne Ausschluss die eher formelle als informelle Variet\u00e4t ist und Schweizerdeutsch, ebenfalls ohne Ausschluss, die eher informelle als formelle Variet\u00e4t ist, ohne jedoch einen niedrigeren Status als Standarddeutsch zu haben, das oft als &#8222;Schriftd\u00fctsch&#8220; im Vergleich zu &#8222;Schwiizerd\u00fctsch&#8220; bezeichnet wird. Beide werden als Teil eines Ganzen betrachtet. Und genau aus diesem Grund wurden und werden beide Ausdr\u00fccke von allen Bev\u00f6lkerungsschichten verwendet. Auf der einen Seite steht die Linguistik, auf der anderen die Politik.<\/p>\n<p>Das Schicksal der Sprachen liegt immer in den H\u00e4nden der politischen Institutionen. Sie sind es, die \u00fcber ihr Schicksal entscheiden. Entweder f\u00f6rdern sie eine oder mehrere Sprachen, oder sie verlieren das Interesse an ihnen oder verurteilen sie sogar zur Nichtexistenz. In dem Stadium, in dem sich die Beherrschung und der Gebrauch der Regionalsprache &#8211; sei es Standarddeutsch oder die els\u00e4ssischen Dialekte &#8211; befinden, ist eine umfassende Politik der Wiederbelebung f\u00fcr die politischen Institutionen mehr denn je erforderlich, die auf einem Dreiklang beruht: Kompetenz, Vermittlung und Gebrauch. Damit die Regionalsprache (Standarddeutsch und els\u00e4ssische Dialekte) in der els\u00e4ssischen Gesellschaft \u00fcberleben kann, muss sie in den Bereichen Schule, Medien, Kultur, Verwaltung, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultus existieren k\u00f6nnen.<br \/>\nDas ist eine conditio sine qua non. Alles andere wird nicht ausreichen. Die els\u00e4ssische Gemeinschaft muss also eine dreifache Aufgabe erf\u00fcllen: die Definition einer enthemmten Identit\u00e4tsstrategie, die Erlangung der notwendigen Freiheiten &#8211; um etwas zu tun &#8211; und die des Tuns.<br \/>\nDiese Freiheiten in einem Land zu erlangen, das Regionalsprachen nicht gerade mit \u00dcberschwang behandelt, wird jedoch nicht einfach sein. Es w\u00e4re angebracht, die Befugnisse und Mittel zu erhalten, um die oben genannten Existenzen in der H\u00f6he mindestens von 30 Prozent zu sichern. Diese Quote ist sowohl das Minimum, das f\u00fcr ein kurzfristiges \u00dcberleben notwendig ist, als auch die n\u00fctzliche Grundlage f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige volle kollektive Existenz, sollte sie erw\u00fcnscht sein. Andernfalls wird man immer nur am Rande agieren k\u00f6nnen, was ein \u00dcberleben eben nur am Rande erm\u00f6glicht. Sprachen, die keinen Nutzen haben, werden in der Regel nicht gelernt und nicht weitergegeben, mit Ausnahme der sogenannten toten Sprachen. Wir d\u00fcrfen nicht den falschen Kampf f\u00fchren.<br \/>\n1.10.2022, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/geschichte-des-rheinischen-elsass\/\">Pierre Klein<\/a>, Leserbrief im Rheinblick<br \/>\n<a href=\"http:\/\/pierre-klein.alsace\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/PK-Rheinblick-courrier-des-lecteurs-01-10-2022.pdf\">http:\/\/pierre-klein.alsace\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/PK-Rheinblick-courrier-des-lecteurs-01-10-2022.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Diskriminierte Minderheiten \u2013 ELEN kritisiert Sprachenpolitik in Frankreich<\/strong><br \/>\nvon Wolfgang Mayr<br \/>\nDas Europ\u00e4ische Netz f\u00fcr die Sprachengleichheit ELEN hat sich mit einer Klage an die UNO gewandt. Das Netz und 50 Organisationen in Frankreich werfen dem Staat vor, die sprachlichen Minderheiten st\u00e4ndig zu diskriminieren.<br \/>\nBesonders in der Kritik steht die Entscheidung (decisione) des franz\u00f6sischen Verfassungsgerichts, in den \u00f6ffentlichen Schulen den Immersionsunterricht (Franz\u00f6sisch-Minderheitensprachen) zu verbieten. Genauso das Verbot von Familiennamen in den jeweiligen Minderheitensprachen.<br \/>\nDas Verfassungsgericht sprach sich gegen das mit gro\u00dfer Mehrheit von der Nationalversammlung verabschiedete moderne Minderheitengesetz (Einbringer Paul Molac, Bretagne, Liste en marche) aus. Und zwar nach Anrufung durch Staatspr\u00e4sident Macron. ELEN wirft den hohen Richtern und dem Bildungsministerium vor, die Minderheitensprachen gezielt ausgrenzen zu wollen. Frankreich verst\u00f6\u00dft mit seiner Politik gegen die Minderheiten damit gegen zehn internationale Vereinbarungen:<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWeder Frankreich noch Italien haben bisher die Sprachencharta des Europarates ratifiziert. Die beiden Staaten halten somit den Angeh\u00f6rigen der Sprachminderheiten entsprechende Rechte vor.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nSie geh\u00f6ren dem Netzwerk Eskolim an. Dazu z\u00e4hlen die Minderheitenschulen Diwan (Bretagne), Seaska-Ikastola (Baskenland), Bressola (Katalonien), Calendreta (Okzitanien) und ABCM-Zweisprachigkeit (Elsass und Lothringen). Die Schulen sind privat, kostenlos, laizistisch und staatlich anerkannt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.7.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/diskriminierte-minderheiten-elen-kritisiert-sprachenpolitik-in-frankreich\/\">https:\/\/gfbv-voices.org\/diskriminierte-minderheiten-elen-kritisiert-sprachenpolitik-in-frankreich\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Loi sur les langues r\u00e9gionales en Alsace, \u00abc\u2019est vital pour sauver l\u2019alsacien\u00bb<\/strong><br \/>\nLa proposition de loi relative \u00e0 la protection patrimoniale des langues r\u00e9gionales et \u00e0 leur promotion est examin\u00e9e en deuxi\u00e8me lecture ce jeudi 8 avril \u00e0 l\u2019Assembl\u00e9e nationale. En Alsace, o\u00f9 environ 600.000 personnes parleraient alsacien, l\u2019enjeu est grand.<br \/>\n\u00ab Do wurd elsassisch geredt ! \u00bb Environ 600.000 personnes parleraient alsacien selon le dernier recensement de l\u2019Office pour la langue et culture d\u2019Alsace. Et pourtant, sa survie reste un enjeu alors qu\u2019est examin\u00e9e ce jeudi 8 avril \u00e0 l\u2019Assembl\u00e9e nationale<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.francebleu.fr\/infos\/education\/loi-sur-les-langues-regionales-la-proposition-du-breton-paul-molac-devant-l-assemblee-ce-jeudi-1617717423\">https:\/\/www.francebleu.fr\/infos\/education\/loi-sur-les-langues-regionales-la-proposition-du-breton-paul-molac-devant-l-assemblee-ce-jeudi-1617717423<\/a><br \/>\nla proposition de loi relative \u00e0 la protection patrimoniale des langues r\u00e9gionales et \u00e0 leur promotion.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n<strong>Les \u00e9coles bilingues et immersives<\/strong><br \/>\nEn Alsace, les seules \u00e9coles \u00e0 proposer un enseignement bilingue allemand-alsacien en immersion d\u00e8s la maternelle sont les \u00e9coles associatives ABCM \u2013 Zweisprachigkeit. Cr\u00e9\u00e9es en 1991, il en existe d\u00e9sormais douze en Alsace et en Moselle : \u00ab On compte sur les parlementaires pour voter cette loi \u00bb, insiste Karine Sarbacher, pr\u00e9sidente des \u00e9coles bilingues associatives ABCM. http:\/\/www.abcmzwei.eu\/<br \/>\nPour deux raisons : \u00ab La reconnaissance du statut de l\u2019enseignement en langue r\u00e9gionale mais aussi le versement du forfait scolaire aux \u00e9coles associatives. \u00bb Ce forfait scolaire permettait de faire contribuer les communes de r\u00e9sidence des \u00e9l\u00e8ves au fonctionnement de ces \u00e9coles, afin de stabiliser leurs ressources.<br \/>\n&#8230; Alles vom 7.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.abcm-unseri-schuel.org\/2021\/04\/07\/loi-sur-les-langues-regionales-en-alsace-cest-vital-pour-sauver-lalsacien\/\">https:\/\/www.abcm-unseri-schuel.org\/2021\/04\/07\/loi-sur-les-langues-regionales-en-alsace-cest-vital-pour-sauver-lalsacien\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dialekt im Elsass &#8222;Teil des kulturellen Erbes&#8220; &#8211; ABCM<br \/>\n<\/strong>Was bedeutet der Dialekt f\u00fcr Menschen im Elsass? Ganz sch\u00f6n viel, sagt Karine Sarbacher, Pr\u00e4sidentin des Schulvereins ABCM Zweisprachigkeit. Sie erkl\u00e4rt, warum sie bilingualen Unterricht wichtig findet.<br \/>\nEin neues Gesetz zur Anerkennung der franz\u00f6sischen Regionalsprachen sollte erstmals auch einen vertieften Unterricht in den regionalen Sprachen und Dialekten an staatlichen Schulen erm\u00f6glichen. Doch das Pariser Verfassungsgericht kassierte dies (die BZ berichtete). Bretonisch, Baskisch, Korsisch oder Els\u00e4ssisch passen anscheinend nicht in das franz\u00f6sische Bild von der Nation. Mit Karine Sarbacher, Pr\u00e4sidentin des Schulvereins ABCM Zweisprachigkeit, hat B\u00e4rbel N\u00fcckles \u00fcber die Bedeutung dieser Entscheidung f\u00fcr das Elsass gesprochen.<br \/>\nBZ: Madame Sarbacher, bilingualer Unterricht wird im Elsass mehr oder weniger fl\u00e4chendeckend an \u00f6ffentlichen Schulen angeboten. Beim immersiven Ansatz oder Sprachbad findet Unterricht ausschlie\u00dflich in der Zielsprache statt. Warum ist das aus Ihrer Sicht notwendig?<br \/>\nSarbacher: Das Elsass ist aufgrund seiner historischen Entwicklung zweisprachig. Seit 30, 40 Jahren beherrscht die j\u00fcngere Generation l\u00e4ngst nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich neben Franz\u00f6sisch auch unseren alemannischen Dialekt und Deutsch. Als wir unseren Verein vor 30 Jahren gegr\u00fcndet haben, dachten wir, ein bilinguales Konzept, also mit Unterricht je zur H\u00e4lfte in deutscher und franz\u00f6sischer Sprache im Wechsel, w\u00fcrde ausreichen.<br \/>\nSprachenstreit: Frankreichs Dialekte sterben langsam aus<\/p>\n<p>BZ: Warum sind Sie davon abgekommen?<br \/>\nSarbacher: Vor etwa 15 Jahren stellten wir fest, dass die Kinder Deutsch und Alemannisch so gut beherrschten, dass sie tats\u00e4chlich zweisprachig waren.<\/p>\n<p>BZ: Der Dialekt und Hochdeutsch erinnerten nach dem Zweiten Weltkrieg zu sehr an die Nationalsozialisten. Das Elsass war wieder franz\u00f6sisch, in der staatlichen Schule waren die deutschen Wurzeln tabu. Wurde die Regionalsprache auch noch in den 90er-Jahren unterdr\u00fcckt, als der Verein gegr\u00fcndet wurde?<br \/>\nSarbacher: Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung hat es sich im Laufe der Jahrzehnte abgew\u00f6hnt, spontan Els\u00e4ssisch zu sprechen. Damit ist auch die Verbindung zum Hochdeutschen verloren gegangen. Mit dem bilingualen Ansatz ist es uns gelungen, dass die Kinder nach der Grundschulzeit sehr gut Deutsch verstehen. Bei der m\u00fcndlichen Kompetenz sahen wir jedoch erheblichen Aufholbedarf.<\/p>\n<p>BZ: Was haben Sie ver\u00e4ndert?<br \/>\nSarbacher: Wir hatten uns von Anfang an mit den Basken und Bretonen ausgetauscht. Dort wird seit f\u00fcnf Jahrzehnten mit der Sprachbad-Methode in der Regionalsprache unterrichtet. Unsere p\u00e4dagogische Leiterin hat mehrere Jahre investiert, um die staatlichen Vorgaben f\u00fcr den Lernstoff entsprechend anzupassen. Schlie\u00dflich m\u00fcssen unsere Kinder nach der Grundschule in allen wichtigen F\u00e4chern dieselben Kompetenzen wie ihre Altersgenossen erworben haben. Ab dem Jahr 2017 haben wir dann Modellklassen eingerichtet. W\u00e4hrend der ersten f\u00fcnf Jahre [\u00c9cole maternelle ab dem 3. Lebensjahr, Anmerkung der Redaktion] unterrichten wir die Kinder im Wechsel zwei Tage in deutscher Sprache und zwei Tage auf Els\u00e4ssisch. Das folgende Jahr [Beginn der \u00c9cole \u00e9l\u00e9mentaire, Anm. der Red.] l\u00e4uft ausschlie\u00dflich auf Deutsch ab. Danach wird vier Jahre lang bis zum Ende der Grundschule an zwei Tagen auf Deutsch und an zwei Tagen auf Franz\u00f6sisch unterrichtet. Etwas Els\u00e4ssisch behalten wir bei.<\/p>\n<p>BZ: Die Kinder sollen Els\u00e4ssisch genauso wie Hochdeutsch lernen. Warum ist das wichtig?<br \/>\nSarbacher: F\u00fcr uns Els\u00e4sser geht es um unsere Wurzeln und unsere Identit\u00e4t als Grenzregion. Wer Els\u00e4ssisch und Deutsch spricht, verf\u00fcgt zudem \u00fcber eine wichtige Qualifikation f\u00fcr sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>BZ: Ist das einer der Gr\u00fcnde, warum sich Eltern f\u00fcr Ihre Schule entscheiden?<br \/>\nSarbacher: Die einen schlie\u00dfen eine L\u00fccke, auch eine emotionale L\u00fccke, weil sie selbst oder ihre Eltern Els\u00e4ssisch nicht mehr weitergeben k\u00f6nnen. Andere empfinden die Regionalsprache einfach als Bereicherung. Beide Gruppen sehen, dass ihre Kinder vielfach profitieren. Deutschland und die Schweiz liegen nebenan. Es geht auch um geistige Offenheit und den kulturellen Zugang zu unseren europ\u00e4ischen Nachbarn.<br \/>\nBZ: Haben die Kinder am Ende nicht Defizite im Franz\u00f6sischen?<br \/>\nSarbacher: Ganz im Gegenteil. Basken und Bretonen beweisen seit vielen Jahren, dass Kinder aus den immersiven Schulen keinerlei Lerndefizite haben. Man darf nicht vergessen, dass au\u00dferhalb der Schule, in den Familien, in den Ferien, bei au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4ten Franz\u00f6sisch dominiert.<br \/>\nBZ: Das Urteil des Verfassungsgerichts betrifft die \u00f6ffentlichen Schulen, ber\u00fchrt Ihre Arbeit jedoch nicht. Warum bringt Sie die Entscheidung dennoch auf?<br \/>\nSarbacher: Das Gesetz war ein wichtiges Signal und es war von einer breiten Mehrheit in der Nationalversammlung getragen. Eine Ausweitung des Immersionskonzepts auf die staatlichen Schulen h\u00e4tte einen entscheidenden Beitrag geleistet, um die Regionalsprachen auf Dauer zu erhalten. Sie sind Teil unseres kulturellen Erbes.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.6.2021 von B\u00e4rbel N\u00fcckles im Interviewmit Karine Sarbacher bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bedeutung-des-dialekts-im-elsass-teil-unseres-kulturellen-erbes--202557407.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bedeutung-des-dialekts-im-elsass-teil-unseres-kulturellen-erbes&#8211;202557407.html<\/a><\/p>\n<p><em>Karine Sarbacher (50) ist seit 2007 Vorsitzende des Vereins ABCM Zweisprachigkeit, zu dem im Elsass zw\u00f6lf Grundschulen geh\u00f6ren. Bei ABCM hat sie sich engagiert, als ihre eigenen, inzwischen erwachsenen Kinder dort zur Schule gegangen sind.<\/em><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Dialekt im Elsass<\/strong><br \/>\nEtwa 14 000 Kinder werden in Frankreich in einer Regionalsprache unterrichtet. Die zw\u00f6lf Schulen von ABCM Zweisprachigkeit im Elsass besuchen derzeit 1240 Kinder zwischen drei und elf Jahren. Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der aktiven Els\u00e4ssisch-Sprecher kontinuierlich ab. In einer Umfrage von 2012 bezeichneten sich 43 Prozent der Els\u00e4sser als Dialektsprecher. In der Gruppe bis 17 Jahre lag ihr Anteil bei drei Prozent (Quelle: OLCA\/ <a href=\"https:\/\/www.olcalsace.org\">https:\/\/www.olcalsace.org<\/a>). ABCM finanziert sich aus Beitr\u00e4gen der Eltern und \u00fcber Zusch\u00fcsse der Kommunen, der Region Grand Est und der els\u00e4ssischen<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderverein Elsass: Zweisprachige Schulen des ABCM im Elsa\u00df seit 1991<\/strong><br \/>\nDie wechselvolle Geschichte des Elsa\u00df bedingt fast zwangsl\u00e4ufig eine starke Zweisprachigkeit \u2013 vielleicht mehr als in jeder anderen Region Europas.<br \/>\nSeit dem 5. Jahrhundert sprachen die Els\u00e4sser \u00ab Els\u00e4sserditsch \u00bb und schrieben in \u00ab Hochdeutsch \u00bb &#8211; unabh\u00e4ngig von den wechselhaften politischen Verh\u00e4ltnissen.<br \/>\nErst 1833 f\u00fchrte die Pariser Regierung im Elsa\u00df parallel zu den deutschsprachigen Schulen in einigen Schulen Franz\u00f6sisch als Unterrichts- sprache ein. Danach bestand f\u00fcr viele Jahrzehnte im Elsa\u00df eine Zweisprachigkeit &#8211; mit einem weit \u00fcberwiegenden deutschen Anteil. Aber nach dem Zweiten Weltkrieg blieb bis 1981 der Gebrauch der deutschen Sprache im Elsa\u00df faktisch verboten. Zehn Jahre nach Ende dieser schweren Zeit gr\u00fcndeten els\u00e4ssische Eltern &#8211; im Interesse ihrer Kinder &#8211; den Verein A.B.C.M. (Association pour le Bilinguisme en Classe d\u00e8s la Maternelle)<\/p>\n<p>Die ersten zweisprachigen Schulen im Elsa\u00df hat A.B.C.M. 1991 gegr\u00fcndet und gebaut, 2012 die erste Schule in Baden-W\u00fcrttemberg. Heute \u2013 2015 &#8211; erhalten bei A.B.C.M. in einem Jahrgang ca. 1200 Sch\u00fcler verteilt auf 11 Standorte diese besondere Starthilfe f\u00fcr ihr Leben. Auch weiterf\u00fchrende Schulen sind schon zweisprachig &#8211; bis zum ABIBAC (dem deutsch-franz\u00f6sischen Gemeinschaftsabitur).<\/p>\n<p>Schulen, in denen der \u201enormale\u201c Fach-Unterricht (wie Mathematik oder Geschichte) abwechselnd in Deutsch und in Franz\u00f6sisch durchgef\u00fchrt wird, sind noch immer eine europ\u00e4ische Besonderheit. Es geht hier nicht um den herk\u00f6mmlichen Fremdsprachenunterricht. Mit ihrer einzigartigen P\u00e4dagogik erm\u00f6glicht A.B.C.M. Kindern von 3 bis 11 Jahren, auf der Basis des \u201eEls\u00e4sserditsch\u201c zwei Muttersprachen &#8211; Deutsch und Franz\u00f6sisch &#8211; zu erlernen. ie Nachfrage bei A.B.C.M. ist von beiden Seiten der Grenze so gro\u00df, da\u00df weitere Schulen und Unterrichtsr\u00e4ume im Aufbau sind. Die Eltern der A.B.C.M.-Schulen m\u00fcssen sich keine Gedanken um die berufliche Zukunft ihrer Kinder machen. Und so entsteht im Elsa\u00df eine wirklich tragende S\u00e4ule der deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaft. Tomi Ungerer, Ehrenpr\u00e4sident der A.B.C.M., hat einmal gesagt,<\/p>\n<p>\u201eZweispr\u00e0rich s\u00ecn, esch e Plaesier\u201c<br \/>\nDie zukunftsorientierte Arbeit von A.B.C.M. wird durch laufende Schulgeldzahlungen und regelm\u00e4\u00dfige Arbeitseins\u00e4tze der els\u00e4ssischen Eltern erm\u00f6glicht. Sie wird aber auch unterst\u00fctzt und anerkannt von den Politikern der Region Elsa\u00df, von der franz\u00f6sischen Regierung, deutschen Stiftungen und \u2013 nicht zuletzt &#8211; von zahlreichen Einzelspendern aus Deutschland. Dazu haben wir 1992 den gemeinn\u00fctzigen deutschen &#8222;F\u00f6rderverein Zweisprachigkeit im Elsa\u00df und im Moseldepartement e.V.&#8220; gegr\u00fcndet. Wir werben um Spenden und leiten sie an A.B.C.M. weiter. Unser Verein ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.<br \/>\nSollten sie mehr Informationen zu den Schulen des Vereins A.B.C.M. Zweisprachigkeit oder zur Verwendung der gespendeten Gelder w\u00fcnschen, sprechen Sie uns gerne an.<br \/>\nHelfen Sie mit uns !<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/\">http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/<\/a> .<\/p>\n<p><strong>Video: L\u00b4immersion \u00e0 ABCM Zweisprachigkeit<\/strong><br \/>\nUnter Immersion (lat. immersio \u201aEintauchen\u2018; daher auch deutsch Sprachbad) versteht man in der Sprachwissenschaft und der P\u00e4dagogik eine Situation, in der Personen, vor allem Kinder, in ein fremdsprachiges Umfeld versetzt werden, in dem siedie fremde Sprache erwerben. Anders als bei der Anwendung von Sprachlernmethoden folgt bei der Immersion der Erwerb der fremden Sprache ausschlie\u00dflich den Prinzipien des Mutterspracherwerbs.<br \/>\nIn diesem hochinteressanten Film, stellt ABCM das erfolgreiche Praxis der Immersion vor.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/iiJWJbbstNk\">https:\/\/youtu.be\/iiJWJbbstNk<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/\">http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/<\/a><\/p>\n<p>Die P\u00e4dagogik zur Zweisprachigkeit in den A.B.C.M. Schulen<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.abcmzwei.eu\/die-padagogik-zur-zweisprachigkeit-in-den-abcm-schulen\/\">http:\/\/www.abcmzwei.eu\/die-padagogik-zur-zweisprachigkeit-in-den-abcm-schulen\/<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr eine territoriale els\u00e4ssische Gemeinschaft<br \/>\nJEAN-MARIE WOEHRLING; Pr\u00e4sident der Ren\u00e9 Schickele-Gesellschaft<br \/>\nLAND un Sproch Nr. 203, September 2017, Stra\u00dfburg<br \/>\nAus dem Franz\u00f6sischen von Otto Hornschu<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/lus.pdf\">http:\/\/www.foerderverein-elsass.de\/lus.pdf<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Immersion-Methode: Ein Lehrer Franz\u00f6sisch &#8211; ein Lehrer Deutsch<\/strong><br \/>\nDie effektivste Methode des Spracherwerbs ist die Immersionsmethode (Immersion ist das Eintauchen\/Versinken in eine Sprache). Dabei ist die neue Sprache die Arbeits- und Umgangssprache, wobei gem\u00e4\u00df \u201eEine Person \u2013 eine Sprache\u201c ein Lehrender nur Deutsch spricht, der andere nur Franz\u00f6sisch. Alles, was die fremdsprachliche Lehrkraft sagt, verst\u00e4rkt sie allein durch Mimik, Gestik oder Zeigen, aber nicht durch \u00dcbersetzung.<br \/>\nDas Kind erschlie\u00dft sich damit die Sprache eigenst\u00e4ndig St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aus dem Zusammenhang der Situation. Dies bildet die nat\u00fcrlichste Art nach, wie Kinder Sprachen lernen, gleichg\u00fcltig, ob als erste oder zweite Sprache. Immersion verf\u00e4hrt daher kindgerechter als jede andere Methode, denn sie motiviert und kommt ohne Zwang aus. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass sich mit der Immersion ein h\u00f6heres fremdsprachenniveau in der Fremdsprache erreichen l\u00e4sst als mit herk\u00f6mmlichem Fremdsprachen-Unterricht.<br \/>\nDie Immersion ab Kita bzw. 1. Klasse stellt nachweislich keine \u00dcberforderung dar. Im Gegenteil \u2013 Kinder, die sehr fr\u00fch den Zugang zur Mehrsprachigkeit haben, sind l\u00e4ngerfristig kognitiv leistungsf\u00e4higer und fremden Kulturen gegen\u00fcber aufgeschlossener.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/filalsace.net\/limmersion\/\">https:\/\/filalsace.net\/limmersion\/<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>F I L A L &#8211;\u00a0Fonds international pour la langue alsacienne<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner Generalversammlung am 25 November 2017 hat der FILAL neuen Arbeitsgruppe ver\u00f6ffentlicht :<br \/>\nNominations de membres de 9 Groupes de Travail \/ Arbeistgruppe<\/p>\n<p>1. Kindergsang; Nadia Hoog, Benjamin Ludwig (d\u00e9velopper une chorale scolaire uniquement en alsacien)<\/p>\n<p>2. Kolonie uf elsassisch; Christiane Maitre, Sophie Louchard (d\u00e9velopper un r\u00e9seau de colonies de vacances en immersion compl\u00e8te en alsacien)<\/p>\n<p>3. Storkenest (immersion cr\u00e8che); Jean Peter (recenser et d\u00e9velopper un r\u00e9seau de cr\u00e8ches pratiquant 3 niveaux d\u2019immersion en alsacien)<\/p>\n<p>4. Video-elsass TV; Geraldine Schertzer, Christelle Baldeck, Evelyne Troxler, Bernard Herrbach et Schang Kempf (produire des supports vid\u00e9o en alsacien pour des enfants de 0 \u00e0 5 ans)<\/p>\n<p>5. Adaptation des statuts; Simon Metz (mettre \u00e0 jour le niveau de cotisation en distinguant les \u201cDonateurs\u201d des \u201cMembres\u201d)<\/p>\n<p>6. Fonds de dotation; Daniel Willme, Michel Feigenbr\u00fcgel (transformer le FILAL en Fonds de dotation \u00e0 l\u2019instar de ce qui existe en Bretagne)<\/p>\n<p>7. Fundraising\/Mecenat\/Communication mass-media sociaux; : Jean Cyr Darby et Luc Knoer;<\/p>\n<p>8. \u00dcsbeldung 800; Richard Weiss, Henri Grand , Dominique Rosenblatt et Jean Peter (adapter en Alsace le mod\u00e8le breton de formation en partenariat avec p\u00f4le emploi de locuteurs en six mois et 840 heures d\u2019immersion)<\/p>\n<p>9 Unternehmer f\u00fcr immersion : Fr\u00e9d\u00e9ric Fritsch (rassembler un groupe d\u2019entrepreneurs pr\u00eats \u00e0 financer l\u2019immersion)<br \/>\n22.11.2017, https:\/\/filalsace.net\/2017\/11\/22\/9-arbeitsgruppe-der-filal\/,<\/p>\n<p>Mehr lesen auf <a href=\"https:\/\/paedagogik-news.stangl.eu\/die-immersionsmethode-beim-fremdsprachenerwerb\/#WzQQgZqwRtTtzDkL.99\">https:\/\/paedagogik-news.stangl.eu\/die-immersionsmethode-beim-fremdsprachenerwerb\/#WzQQgZqwRtTtzDkL.99<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<strong>Thierry Kranzer: Immersion statt &#8222;Deutsch als Fremdsprache&#8220;<\/strong><br \/>\nKranzer, der aus Obersassenheim bei Neuf-Brisach stammt, studierte Ethnologie und Publizistik in Colmar, Stra\u00dfburg und Toulouse. Danach arbeitete er acht Jahre lang f\u00fcr den fr\u00fcheren Generalratspr\u00e4sidenten Henri Goetschy in Colmar. Sein zentrales Projekt damals: Die ersten zweisprachigen Schulklassen wurden im Elsass ins Leben gerufen, es war der Versuch einer Notfallhilfe. Die \u00c4chtung des Dialekts im Elsass der Nachkriegszeit und die franz\u00f6sische Sprache als Dominante in Alltag und Schule haben zusammen bis heute den dramatischen R\u00fcckgang des regionalen Idioms bewirkt.<br \/>\nKranzer spricht mit seiner f\u00fcnfj\u00e4hrigen Tochter Els\u00e4ssisch und f\u00e4hrt mit ihr in jene Enklaven auf amerikanischem Boden nahe bei New York, wo Nachfahren els\u00e4ssischer Einwanderer leben und bis heute die &#8222;Muttersprache der Freiheitsstatue&#8220; pflegen. Strasburg\/Pennsylvania, Strasburg\/Ohio. &#8222;Dort beherrschen mehr Kinder Els\u00e4ssisch als im Elsass selbst&#8220;, klagt Kranzer, h\u00e4lt sich beim Klagen allerdings nicht auf.<br \/>\nVor Kurzem hat er seine \u00dcberzeugungen in einem Buch zusammengefasst. Mit Gleichgesinnten wirbt er f\u00fcr eine Lernmethode, die weiter geht als der bislang praktizierte Deutschunterricht. Er spart nicht mit Kritik: &#8222;Die zweisprachigen Klassen sind aus meiner Sicht so etwas wie ein linguistischer Mindestlohn.&#8220; Kranzer propagiert das sogenannte Immersionsmodell, ein Sprachbad f\u00fcr die Kleinsten, das so fr\u00fch wie m\u00f6glich einsetzen soll.<br \/>\n.<br \/>\nIm Baskenland sei man damit erfolgreich. &#8222;Heute beherrschen 13 Prozent der Kinder wieder Baskisch&#8220;, berichtet Kranzer. Grundschulkinder im Elsass sprechen und verstehen nur noch in seltenen F\u00e4llen den Dialekt ihrer Region. Sein Ideal funktioniere unabh\u00e4ngig von der Muttersprache, sagt er, wenn die Schule tats\u00e4chlich wie ein Sprachbad funktioniere: &#8222;Kinder&#8220;, sagt Kranzer, &#8222;passen sich der Sprache ihrer Umgebung an.&#8220; Kranzer liebt die Zuspitzung: &#8222;Warum ist blo\u00df in all den Jahren nicht mehr passiert? Wer Els\u00e4ssisch spricht, dem stehen schlie\u00dflich hochbezahlte Jobs in Basel offen.&#8220;<br \/>\nAlles vom 12.11.2017 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/...\/thierry-kranzer-muttersprache-der-freiheitsstatue%20--129750869.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/&#8230;\/thierry-kranzer-muttersprache-der-freiheitsstatue%20&#8211;129750869.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ABCM &#8211; Association pour le Bilinguisme en Classe d\u00e8s la Maternelle<\/strong><\/p>\n<p>Der Verein ABCM (Association pour le Bilinguisme en Classe d\u00e8s la Maternelle) hat als Ziel, den zweisprachigen Unterricht Deutsch-Franz\u00f6sisch zu f\u00f6rdern. Das Grundprinzip beruht auf einer (zwei)-sprachlichen Sensibilisierung im fr\u00fchen Kindesalter unter strikter Einhaltung des Prinzips \u00ab ein Lehrer eine Sprache \u00bb, wobei der Unterricht allen frei zug\u00e4nglich sein soll (Unentgeltlichkeit des Unterrichts). Seit seinem zehnj\u00e4hrigen Bestehen hat der Verein ABCM \u00fcber 50 Schulen im Elsa\u00df und im D\u00e9partement Moselle er\u00f6ffnet.<br \/>\nIm Franz\u00f6sischunterricht werden die Rahmenpl\u00e4ne der Education Nationale angewandt, im Deutschunterricht wird dem Schulprogramm von Baden-W\u00fcrttemberg gefolgt.<br \/>\nABCM wir zum gr\u00f6\u00dften Teil vom Conseil R\u00e9gional d&#8217;Alsace und von den D\u00e9partements Bas Rhin und Haut Rhin finanziert. Oft leisten auch die Gemeinden einen finanziellen Beitrag zur Enwicklung der Schulen auf ihrem Gebiet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.abcmzwei.eu\/sprachigkeit\/\">https:\/\/www.abcmzwei.eu\/sprachigkeit\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.abcmzwei.eu\">www.abcmzwei.eu<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ABCM-Schulen: Zweisprachig nach<\/strong><strong>\u00a0Immersion-Methode<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Artikel zwei ihrer Satzung hat ABCM zum Zweck \u201eAllen Eltern, die den Wunsch haben ihren Kindern, eine regionale zweisprachige Schulerziehung vom j\u00fcngsten Alter an zukommen zu lassen, dies auch zu erm\u00f6glichen\u201c. Das angestrebte Ziel ist \u201edie sowohl m\u00fcndliche als auch schriftliche Beherrschung der beiden Sprachen am Ende der Schulzeit, d.h. einfach ausgedr\u00fcckt zweisprachig zu sein\u201c. Da die Regionalsprache im Elsa\u00df und im Moseldepartement aus den fr\u00e4nkischen und alemannischen Dialekten besteht, und da die Schriftsprache dieser Dialekte Hochdeutsch ist, ist die Zweisprachigkeit, die in den ABCM Schulen gef\u00f6rdert und entwickelt wird, eine franz\u00f6sisch-deutsche Zweisprachigkeit.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.abcmzwei.eu\/die-padagogik-zur-zweisprachigkeit-in-den-abcm-schulen\/\">https:\/\/www.abcmzwei.eu\/die-padagogik-zur-zweisprachigkeit-in-den-abcm-schulen\/<\/a><\/p>\n<p>Septembre 2017 : premi\u00e8res cr\u00e8ches en immersion en alsacien (dialecte) et ouverture des 3 premi\u00e8res materneles ABCM en immersion compl\u00e8te<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Deutsch-Franz\u00f6sische ABCM-Grundschule in Kappel-Grafenhause<\/strong><strong>h<br \/>\n<\/strong>Seit 2012 ist die Grundschule aus dem els\u00e4ssischen Bindernheim \u00fcber den Rhein nach<a title=\"ABCM Bilinguale Schule Kappel\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/abcm-bilinguale-schule-kappel\/\"> Kappel-Grafenhausen<\/a> umgezogen.<br \/>\nZwei Tage Unterricht auf Franz\u00f6sisch, zwei Tage Unterricht auf Deutsch. Jeweils 8 &#8211; 16.30 Uhr.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland und Frankreich haben eine sehr unterschiedliche Auffassung von Erziehung, vor allem, wie man Autorit\u00e4t aus\u00fcbt. In Deutschland steht das Kind im Zentrum, in Frankreich der Lehrer&#8220; Schulleiterin Sylvie Briancon.<\/p>\n<p>Der Psycholinguist Jean Petit begleitete das Konzept von Anfang an.<br \/>\nAnfang 2013 besuchen fast 1200 Sch\u00fcler die 10 ABCM-Grundschulen: 12% der Grundsch\u00fcler im Elsass sind in einem bilingualen Zug.<br \/>\nAm Ende der 5. Klasse sind alle Sch\u00fcler zweisprachig: Franz\u00f6sisch ist die dominante Sprache, aber die Kinder sprechen Deutsch ohne Akzent.<br \/>\nNch der 6. Klasse gehen alle Kinder wieder aufs normale College. Wunsch: In Kappel-Grafenhausen ein deutsch-frenz\u00f6sisches College bzw. Gymnasium er\u00f6ffnen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kompromiss zwischen beiden Unterrichtsmethoden<\/strong><br \/>\n&#8222;Hier kann ich nicht dieselben Strafen verh\u00e4ngen wie in Frankreich&#8220;, sagt Chlo\u00e9 Goepfert, Lehrerin an der \u00e9cole maternelle. Deutsche Eltern f\u00e4nden es zum Beispiel nicht akzeptabel, wenn ein Kind allein in der Ecke stehen muss \u2013 was in Frankreich eine g\u00e4ngige Art der Bestrafung ist. &#8222;Bei uns m\u00fcssen die Kinder den Sitzkreis zwar verlassen, aber sie behalten den Raum immer im Blick.&#8220; Ein Kompromiss zwischen beiden Unterrichtsmethoden \u2013 das ist das Besondere der deutsch-franz\u00f6sischen Schule. &#8222;Bei uns haben die Kinder mehr Zeit als in Frankreich, um sich an den Schulrhythmus zu gew\u00f6hnen, aber es ist auch nicht wie in der 1. Klasse in Deutschland, wo weniger gefordert wird und wo die Kinder mehr Zeit haben, sich anzupassen.&#8220;, erkl\u00e4rt Schulleiterin Sylvie Brian\u00e7on&#8230;&#8230;.<br \/>\nAlles vom 19.7.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bildung-wissen-1\/schulweg-ueber-den-rhein--73696903.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/bildung-wissen-1\/schulweg-ueber-den-rhein&#8211;73696903.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Regio &gt;TriRhena &gt;Elsass &gt;Schulen &gt;ABCM Warum Els\u00e4sser ihren Dialekt in Sprachkursen reaktivieren\u00a0(27.10.2023) Pierre Klein: Unterricht der deutschen Sprache im Elsass (1.10.2022) Diskriminierte Minderheiten \u2013 ELEN kritisiert Sprachenpolitik in Frankreich (27.7.2021) Loi sur les langues r\u00e9gionales en Alsace, \u00abc\u2019est vital &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/abcm\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":49,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-35011","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35011"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125140,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/35011\/revisions\/125140"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/49"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}