{"id":3461,"date":"2012-05-13T14:24:15","date_gmt":"2012-05-13T14:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=3461"},"modified":"2025-11-04T19:37:06","modified_gmt":"2025-11-04T18:37:06","slug":"cannabis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/sucht\/cannabis\/","title":{"rendered":"Cannabis"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"Sucht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/sucht\/\">Sucht<\/a> &gt;Cannabis<\/p>\n<div id=\"attachment_3434\" style=\"width: 613px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sport\/sports\/johannis1pan061117\/\" rel=\"attachment wp-att-3434\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3434\" class=\"size-full wp-image-3434\" title=\"johannis1pan061117\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/johannis1pan061117.jpg\" alt=\"\" width=\"603\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/johannis1pan061117.jpg 603w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/johannis1pan061117-180x53.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 603px) 100vw, 603px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3434\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Norden \u00fcbers Eggener Tal von Johannis Breite am 17.11.2006 &#8211; leuchtender Herbst<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Cannabis-Tee als Einschlafmittel (27.10.2025)<\/li>\n<li>Pro &amp; Contra: Soll Cannabis wieder verboten werden? (8.10.2025)<\/li>\n<li>Cannabis statt Kinder \u2013 Lauterbach f\u00f6rdert Cannabis-Rausch und l\u00e4sst Kinder ohne Medikamente leiden (1.5.2023)<\/li>\n<li>Schon aus theoretischer \u00dcberlegung ist Cannabis kein gutes Medikament (19.1.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hanfanbau-und-cannabis-neu\/\">Hanfanbau und Cannabis<\/a> &#8211; neu (31.12.2021)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/sucht\/drogen\/\">Drogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/flora\/hanf\/\">Hanf<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Cannabisgesetz\u00a0 Konsum<\/strong><br \/>\nDie noch von der Ampel-Koalition umgesetzte Teillegalisierung von Cannabis l\u00e4sst seit 1. April 2024 Kiffen und den Anbau f\u00fcr Vollj\u00e4hrige mit vielen Beschr\u00e4nkungen zu. Erlaubt ist der Anbau von bis zu drei Pflanzen in Privatwohnungen. Aufbewahren darf man bis zu 50 Gramm Cannabis, unterwegs dabei haben 25 Gramm. Eine Weitergabe an Dritte ist verboten, auch der Kauf von Cannabis. Vorgeschrieben sind Abst\u00e4nde etwa zu Spielpl\u00e4tzen, Schulen und Sportst\u00e4tten, der Konsum im Beisein Minderj\u00e4hriger ist untersagt.<br \/>\nZul\u00e4ssig sind seit Juli 2024 zudem nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen. Diese d\u00fcrfen die Ernte an ihre Mitglieder zum Eigenkonsum abgeben, maximal 50 Gramm im Monat. F\u00fcr Jugendliche unter 18 ist Cannabis weiter verboten. Die Teillegalisierung war umstritten, laut der ersten Evaluation sehen Wissenschaftler aber keinen dringenden Korrekturbedarf am Gesetz. Die Union dr\u00e4ngt gleichwohl auf sch\u00e4rfere Cannabis-Regeln.<br \/>\n===========================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cannabis-Tee als Einschlafmittel<\/strong><br \/>\nCannabis-Tee zum Einschlafen &#8211; eine gute Idee, sofern man keine zu starke Dosis nimmt. Denn dann kann das hochgelobte Einschlafmittel furchtbare Wahnvorstellungen bewirken:<br \/>\nIch fliege mit einer Drohne \u00fcber eine Menschenansammlung hinweg: Alle haben eine st\u00e4hlerne Brillenhalterung auf dem Kopf, links und rechts fest montiert, nicht abnehmbar. Unter den vielen Menschen entdecke ich auch mich, und pl\u00f6tzlich bin ich unten auf dem Boden und schaue durch das Brillenglas, alles normal: Ich liege auf dem Bett, rechts das Fenster und gegen\u00fcber die T\u00fcre zur Dusche, links das kleine Fenster, usw. &#8211; gewohntes Umfeld.<br \/>\nPl\u00f6tzlich erscheint im Glas der Brille das Bild einer alpinen Landschaft mit Almh\u00fctte, Rinderherde und dem Weg zum Aufstieg. Wie sch\u00f6n. Doch es wird sofort ersetzt durch die Gro\u00dfaufnahme einer Hand, die das K\u00e4ppchen auf das Ventil eines Fahrradschlauchs dreht. Auch hierbei der viel zu schnelle Wechsel zum Panoramabild eines Mittelmeerstrandes mit Sturm und Get\u00f6se, das aber ruckzuck geviertelt wurde durch vier gar nicht dazu passende neue Bildfragmente. Immer neue Bilder in immer k\u00fcrzerer Zeit<\/p>\n<p>Ich werde verr\u00fcckt, da ich mit dem Anschauen der Bilder gar nicht nachkomme &#8211; durch den schnellen Bilderwechsel.<br \/>\nIch kann die Bilder auch nicht abschalten. Dem immer neuen Hinschauenm\u00fcssen bin ich hilflos ausgeliefert, es \u00fcberfordert und macht verr\u00fcckt. Bin ich wahnsinnig?<br \/>\nZwischendurch kann ich rechts und links am Brillenrand rausblinzeln und sehe das vertraute Bild des halbdunklen Schlafzimmers. Aber das gelingt nur ganz kurz. Dann werde ich wiederum durch immer neue neue Bilder regelrecht bombardiert.<br \/>\nIm Wahn. Immer neue Bilder schie\u00dfen wie Blitze \u00fcber die Brille auf mich ein. Verr\u00fcckt.<br \/>\nNach fast dreist\u00fcndiger Leidenszeit gelingt es endlich, einzuschlafen.<br \/>\nFazit: Nie wieder Cannabis-Tee zum Einschlafen.<br \/>\n27.10.2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pro &amp; Contra: Soll Cannabis wieder verboten werden?<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Pro: Cannabis ist kein Gute-Laune-Stoff, sondern eine Droge mit hohen Risiken. Sie geh\u00f6rt wieder verboten, sagt Michael Saurer.<\/em><\/strong><br \/>\nPeter war problematisch, ein St\u00f6renfried im Unterricht, der bald die Schule verlassen musste. Was damals, wir waren Teenager, ein offenes Geheimnis war: Peter, der eigentlich anders hei\u00dft, hatte fr\u00fch zu kiffen begonnen. Es ist m\u00fc\u00dfig, dar\u00fcber zu spekulieren, ob er kiffte, weil er psychisch angeschlagen war oder er psychisch angeschlagen war, weil er kiffte. Tatsache war, dass diejenigen in meiner Klasse, die bereits in den Schulpausen Joints rauchten, oft fr\u00fch in ihrer schulischen Leistung abgest\u00fcrzt sind.<br \/>\nCannabis ist kein Gute-Laune-Stoff, Cannabis ist eine Droge. Und sie macht etwas mit unserem Gehirn. Das neuronale Netz ver\u00e4ndert sich durch den Konsum, insbesondere bei Jugendlichen. Erst Mitte bis Ende 20 ist das Gehirn so ausgebildet, dass Sch\u00e4digungen durch den Cannabiswirkstoff THC unwahrscheinlicher werden. Zudem w\u00e4chst das Risiko f\u00fcr Psychosen mit Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Panikattacken durch Cannabis dramatisch.<br \/>\nEine Studie der Kaufm\u00e4nnischen Krankenkasse zeigt: 2024 wurden rund 250.000 Menschen wegen Cannabis-bedingter psychischer St\u00f6rungen \u00e4rztlich behandelt. Im Vergleich zu 2023 ein Anstieg von 14,5 Prozent. Es ist ein H\u00f6chststand und zugleich die h\u00f6chste Wachstumsrate \u00fcberhaupt. Zum Vergleich: 2019, also vor der Cannabis-Legalisierung, lag die Zahl noch bei unter 180.000 \u2013 40 Prozent niedriger. Hinzu kommen gr\u00f6\u00dfer werdende Probleme im Stra\u00dfenverkehr. Laut einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums ist die Zahl t\u00f6dlicher Unf\u00e4lle aufgrund Cannabis-Konsums infolge der Legalisierung deutlich angestiegen.<br \/>\nVor Cannabis zu warnen ist evidenzbasiert. Die Legalisierung war ein gro\u00dfer Fehler, der dringend r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden sollte. Der von den Bef\u00fcrwortern oft angef\u00fchrte Vergleich mit dem Alkohol ist nicht logisch. Nat\u00fcrlich ist (\u00fcberm\u00e4\u00dfiger) Alkoholkonsum schlecht. Aber deshalb zu sagen, dann geben wir das andere halt auch noch frei, ist aberwitzig.<br \/>\nCannabis dient auch nur einem Zweck: sich zu entspannen und Spa\u00df zu haben. Es taugt nicht als Essensbegleiter, es taugt nicht als Durstl\u00f6scher \u2013 es geht nur um den Rausch. Bleibt noch ein Argument: Man k\u00f6nne dem illegalen Handel ohnehin nicht Herr werden, durch die Legalisierung nehme man den Dealern ihr Gesch\u00e4ftsmodell und entlaste die Gerichte. Wunderbar. Vielen Straftaten wird man nicht Herr und sie belasten die Gerichte. Sollte der Rechtsstaat deshalb vor ihnen kapitulieren?<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Contra: Pragmatismus statt Ideologie. Das Cannabisgesetz hat zwar einige M\u00e4ngel, die Richtung hingegen stimmt, sagt Dominik Bloedner.<\/strong><\/em><br \/>\nAm Sonntag ist das Oktoberfest zu Ende gegangen, der weltweit gr\u00f6\u00dfte organisierte Rausch: 6,5 Millionen G\u00e4ste, 6,5 Millionen Ma\u00df Bier, viel Spa\u00df, doch wie immer auch eine stattliche Zahl an Alkoholleichen, Aggressionen und sexuellen \u00dcbergriffen. Mittendrin statt nur dabei: die Politik, vorneweg die Union. Dass nun aus dieser Ecke die vor eineinhalb Jahren in Kraft getretene, von der Ampel-Regierung beschlossene Teillegalisierung von Cannabis wieder in Frage gestellt wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.<br \/>\nJa, Cannabis ist wie Alkohol eine Droge. Sie birgt hohe Suchtrisiken, der Missbrauch kann gravierende Folgen haben. Cannabis sollte nicht verharmlost werden, wie Bier und Wein ist es aber nicht aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Daher sollte man dem Thema mit Pragmatismus statt mit Ideologie begegnen und auf parteipolitische Profilierung verzichten.<br \/>\nZumal nach der ersten wissenschaftlichen Evaluation des Konsumcannabisgesetzes kein dringender Korrekturbedarf festgestellt wurde. Der Anteil kiffender Jugendlicher ist seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig, was ja keine schlechte Nachricht ist. Die Teillegalisierung ist laut den Experten die &#8222;quantitativ bedeutendste Entkriminalisierung in der Geschichte der Bundesrepublik&#8220; und hat Polizei und Justiz entlastet \u2013 zum Vorteil von Gelegenheitskiffern und Schmerzpatienten.<br \/>\nFakt ist aber auch, dass die praktische Umsetzung des Gesetzes f\u00fcr Polizei und Ordnungsbeh\u00f6rden mitunter problematisch ist. Auch die beabsichtigte Verdr\u00e4ngung des Schwarzmarktes, dies ist eine weitere Erkenntnis, ist bislang gescheitert. Und genau das ist das Problem: Es gibt zu wenig legales Cannabis. Der Konsum von illegal erworbener Ware ist riskant, Kifferinnen und Kiffer k\u00f6nnen nicht immer wissen, was sie da eigentlich rauchen. Die wenigen Anbauvereinigungen, die das \u00fcberaus komplizierte Genehmigungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben, liefern bundesweit nur 0,1 Prozent des gesch\u00e4tzten Bedarfs.<br \/>\nHier ist Luft nach oben, aber daf\u00fcr m\u00fcssten die mitunter absurden H\u00fcrden f\u00fcr die Clubs gesenkt und die Verwaltung personell besser ausgestattet werden. Letzteres betrifft besonders Baden-W\u00fcrttemberg. Unverst\u00e4ndlich ist auch, dass nach wie vor die private, kostenlose Weitergabe von Cannabis zum Eigenverbrauch verboten ist. Und nicht zuletzt sollte der angedachte Weg des staatlich kontrollierten freien Verkaufs von Cannabis weiter verfolgt werden. Auch das w\u00fcrde den Schwarzmarkt eind\u00e4mmen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.10.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/pro-und-contra-soll-cannabis-wieder-verboten-werden\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/pro-und-contra-soll-cannabis-wieder-verboten-werden<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cannabis statt Kinder \u2013 Lauterbach f\u00f6rdert Cannabis-Rausch und l\u00e4sst Kinder ohne Medikamente leiden<\/strong><br \/>\nAllein 15.000 Kinder, die an einer schmerzhaften Rheuma-Erkrankung leiden, erhalten keine passenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/\">Medikamente<\/a> mehr. Statt sich um die Medikamenten-Versorgung von Kindern und Kranken zu k\u00fcmmern, konzentriert sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach lieber auf das Projekt Cannabis-Freigabe.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEs gibt keine direkte Kausalit\u00e4t zwischen Junkie-Gl\u00fcck und Kinder-Leid. Aber es ist die nonchalant geduldete Parallelit\u00e4t, die sprachlos macht. Und diese Parallelit\u00e4t ist keineswegs zuf\u00e4llig. Sie ist das Ergebnis einer gezielt herbeigef\u00fchrten Verschiebung der Schwerpunkte politischen Handelns. Und daher sind die beiden Ph\u00e4nomene doch wieder kausal miteinander verkn\u00fcpft.<br \/>\nDiese Schwerpunktverschiebung ist keineswegs auf den Gesundheitsbereich beschr\u00e4nkt. Sie durchzieht s\u00e4mtliche Politikfelder. Egal ob Atomausstieg statt sicherer und bezahlbarer Energieversorgung, ob Tempolimit statt Verbesserung der maroden Verkehrsinfrastruktur oder ob Mietbremse statt Wohnungsbau: Die Ampel bedient durchweg die ideologischen Tr\u00e4ume ihrer verschiedenen Klientelgruppen und ignoriert die tats\u00e4chlichen Probleme der Mehrheitsgesellschaft. Und die ihr h\u00f6rigen Staatsmedien folgen diesem Wahnsinn bereitwillig. Keine Bundesregierung zuvor hat eine solche Klientelpolitik derart schamlos durchgezogen. Es ist das Markenzeichen der Ampel-Regierung. Und verkauft wird all das \u2013 Orwell l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen \u2013 als \u201egesellschaftlicher Fortschritt\u201c.<br \/>\nDie aktuelle Parallelit\u00e4t von Cannabis-Euphorie und Kinder-Elend erlaubt auch einen Blick in die Zukunft unserer von links-gr\u00fcnen Eliten beherrschten Gesellschaft: Der \u201eWohlstand des Weniger\u201c, den der gr\u00fcne Zeitgeist unserer Gesellschaft aufzwingen will, wird nicht bei den woken Cannabis-Junkies aufschlagen, daf\u00fcr umso h\u00e4rter bei den Schw\u00e4chsten unserer Gesellschaft, vor allem bei den chronisch Kranken.<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.5.2023 von Lothar Krimmel bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/cannabis-freigabe-lauterbach-kinder-medikamente\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/cannabis-freigabe-lauterbach-kinder-medikamente\/<\/a><\/p>\n<p><em>Dr. med. Lothar Krimmel, Facharzt f\u00fcr Allgemeinmedizin, war von 1992 bis 2000 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung und ist damit ein genauer Kenner des Medizinsektors.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schon aus theoretischer \u00dcberlegung ist Cannabis kein gutes Medikament<\/strong><br \/>\n<strong>Prof. Dr. med. Bela Szabo, Freiburg<\/strong><br \/>\nZum Bericht &#8222;Die erste Cannabis-Praxis Freiburgs macht auf&#8220; (BZ vom 4. Januar).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/in-freiburg-hat-die-erste-cannabis-praxis-eroeffnet--207748525.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/in-freiburg-hat-die-erste-cannabis-praxis-eroeffnet&#8211;207748525.html<\/a><\/p>\n<p>Ein Facharzt f\u00fcr Radiologie baut als Teil eines bundesweiten Netzes in Freiburg eine Cannabis-Praxis auf. Im Artikel wird die Therapie mit medizinischem Cannabis falsch dargestellt \u2013 zu positiv und popularisierend. Schon aus theoretischer \u00dcberlegung ist Cannabis ein schlechtes Medikament. Klinische Studien haben das Gegenteil auch nicht \u00fcberzeugend bewiesen. Rezeptoren f\u00fcr Cannabis sind \u00fcberall im menschlichen K\u00f6rper in sehr hoher Konzentration vorhanden. Wenn Cannabis in einer Hirnregion eine gewollte therapeutische Wirkung ausl\u00f6st, wird es gleichzeitig in anderen Hirnregionen mehrere Nebenwirkungen ausl\u00f6sen. Beispiel: Wenn man mit Cannabis Analgesie erzielen will, wird es sicher Sedierung hervorrufen. Abgesehen von manchen neuropatischen Schmerzzust\u00e4nden gibt es kaum eine Erkrankung, bei der eine belastbare Evidenz f\u00fcr die (schwache) Wirksamkeit des medizinischen Cannabis vorliegt.<br \/>\nIm Gegensatz zu fast allen anderen Medikamenten wurde medizinisches Cannabis nicht ordentlich zugelassen. Eine ordentliche Zulassung wird vom Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfARM) oder von der Europen Medicines Agency (EMA) erteilt. Dazu m\u00fcssen mehrere umfangreiche klinische Studien durchgef\u00fchrt werden. Die Studien m\u00fcssen eindeutig nachweisen, dass ein Arzneimittel eine gute therapeutische Wirkung und wenige Nebenwirkungen ausl\u00f6st. Das ist bei medizinischem Cannabis nicht geschehen. Die Verwendung des medizinischen Cannabis wurde 2017 einfach durch eine \u00c4nderung des Sozialgesetzbuchs genehmigt: Die Krankenkassen m\u00fcssen seither in begr\u00fcndeten F\u00e4llen die Kosten der Behandlung \u00fcbernehmen. Bei der Dosierung und Verschreibung ist vieles nicht gekl\u00e4rt. In einem Online-Handel habe ich 75 Sorten von medizinischem Cannabis gefunden: Der Gehalt der aktiven Substanz (Delta-9-tetrahydrocannabinol; THC) in den verschiedenen Pr\u00e4paraten variierte zwischen 0,3 und 25 Prozent. Zudem ist es nirgendwo verbindlich definiert, wie viel Milligramm THC f\u00fcr die Behandlung einer Erkrankung erforderlich ist. Die Applikationsart ist ebenfalls nicht festgelegt: Aus der Sicht eines Pharmakologen w\u00e4re Inhalation mit einem Verdampfer die beste Methode \u2013 vergleichbar mit der E-Zigarette. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass viele Patienten medizinisches Cannabis als Joint applizieren wollen. Ein Beispiel f\u00fcr das Nebenwirkung-Problem: Die Inhalation eines Drittels der t\u00e4glich erlaubten H\u00f6chstdosis von medizinischem Cannabis kann psychotische Symptome wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen ausl\u00f6sen.<br \/>\n19.1.2022, Bela Szabo, BZ<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. med. Bela Szabo, Freiburg, Facharzt f\u00fcr Pharmakologie und Toxikologie<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nur Sativex als cannabishaltiges Arznei zugelassen<br \/>\n<\/strong>In Deutschland ist derzeit mit dem Pr\u00e4parat Sativex nur ein cannabishaltiges und von den Kassen bezahltes Arzneimittel zugelassen \u2013 und zwar f\u00fcr Kranke, die aufgrund von Multipler Sklerose (MS) an einer Spastik leiden. In diesem Fall \u00fcbernehmen die Krankenkassen die Kosten f\u00fcr Sativex. Patienten, die an anderen Krankheiten wie zum Beispiel Krebs leiden und mit Cannabis ihr Leiden linden k\u00f6nnten, k\u00f6nnen Sativex zwar verordnet bekommen. Sie w\u00fcrden dann weniger Schmerzen empfinden oder Appetitlosigkeit, \u00dcbelkeit oder Gleichgewichtsst\u00f6rungen besser bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Patienten m\u00fcssen das Medikament dann aber selbst bezahlen, weil Sativex in solchen F\u00e4llen au\u00dferhalb seiner Zulassung f\u00fcr MS in einem so genannten Off-Label-Use verwendet wird.<br \/>\nAlles vom 10.5.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/gruene-mehr-kranke-sollen-cannabis-bekommen--59272910.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/gruene-mehr-kranke-sollen-cannabis-bekommen&#8211;59272910.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jeder zehnte Fahrer betrunken oder bekifft<\/strong><br \/>\n80 Fahrzeuge und 200 Personen hat die Polizei innerhalb von sechs Stunden auf dem Autobahnzubringer-Mitte kontrolliert. Das Ergebnis ist schockierend. Etwa zehn Prozent der Autofahrer, die in der Nacht zum Sonntag kontrolliert wurden, war betrunken oder bekifft. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Vom Ergebnis der gro\u00df angelegten Kontrolle zeigte sich Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid regelrecht geschockt: &#8222;Da muss man sich wirklich wundern.&#8220; &#8230;. Alles vom 13.5.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/jeder-zehnte-fahrer-betrunken-oder-bekifft\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/jeder-zehnte-fahrer-betrunken-oder-bekifft<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Die legale Droge Alkohol sp\u00fclt dem Fiskus Milliarden ins S\u00e4ckel und die Autofahrer sowieso, da fallen die paar Toten und Verletzen nicht weiter ins Gewicht&#8230;&#8220; Der Fiskus k\u00f6nnte auch Milliarden mit versch\u00e4rften Kontrollen und deutlich erh\u00f6hten Strafen kassieren. Was glauben Sie wie laut der Aufschrei im geknechteten Volk w\u00e4re. Daher glaube ich nicht dass es ein finanzieller Grund ist, dass es keine 0,0 Promille Grenze gibt, sondern ein gesellschaftlicher Grund. Es wir einfach von der Mehrheit der Menschen nicht gewollt. Man darf dem Deutschen das Feiern und Trinken nicht vermiesen.<br \/>\n13.5.2012, Ralph Walchner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe &gt;Sucht &gt;Cannabis &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Cannabis-Tee als Einschlafmittel (27.10.2025) Pro &amp; Contra: Soll Cannabis wieder verboten werden? (8.10.2025) Cannabis statt Kinder \u2013 Lauterbach f\u00f6rdert Cannabis-Rausch und l\u00e4sst Kinder ohne Medikamente leiden (1.5.2023) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/sucht\/cannabis\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":1160,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3461","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3461"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3461\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141136,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3461\/revisions\/141136"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}