{"id":33592,"date":"2013-06-26T09:17:07","date_gmt":"2013-06-26T07:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=33592"},"modified":"2013-11-21T12:58:13","modified_gmt":"2013-11-21T11:58:13","slug":"tras","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/tras\/","title":{"rendered":"TRAS"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a> &gt;<a title=\"AKW\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/\">AKW<\/a> &gt;TRAS<\/p>\n<div id=\"attachment_32143\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/kaiserstuhl\/oberrotweil\/mondhalde6oberrotweil-pan130602\/\" rel=\"attachment wp-att-32143\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-32143\" class=\"size-full wp-image-32143\" title=\"mondhalde6oberrotweil-pan130602\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/mondhalde6oberrotweil-pan130602.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/mondhalde6oberrotweil-pan130602.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/mondhalde6oberrotweil-pan130602-180x66.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-32143\" class=\"wp-caption-text\">Blick von der Mondhalde nach S\u00fcden \u00fcber Oberrotweil in Richtung Achkarren und Bickensohl am 2.6.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tras-klage-fessenheim-bei-eu\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tras-klage-fessenheim-bei-eu\/<\/a>\u00a0(21.11.2013)<\/li>\n<li>Fessenheim bleibt ein unakzeptables Risiko (1.7.2013)<\/li>\n<li>Mitgliederversammlung Juni 2013 von TRAS (26.6.2013)<\/li>\n<li>Alte Risiko-Reaktoren sofort stilllegen &#8211; Resolution von TRAS (25.6.2013)<\/li>\n<li>Arr\u00eat imm\u00e9diat de tous les r\u00e9acteurs anciens et \u00e0 risque &#8211; Resolution de ATPN (25.6.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/hartheim.htm#Hartheimer Gemeinderat gegen Beitritt zum TRAS\">Hartheimer Gemeinderat gegen Beitritt zum TRAS<\/a> &gt;Hartheim (19.7.2011)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/stegen3.htm#Gr\u00fcne sammeln f\u00fcr Mitgliedschaft von Stegen im Atomschutzverband Tras\">Gr\u00fcne sammeln f\u00fcr Mitgliedschaft von Stegen im Atomschutzverband Tras<\/a> &gt;Stegen3 (6.6.08)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/akw7.htm#Tras-Vizepr\u00e4sident Rechsteiner \u00fcber neue Schweizer Kernkraftwerke\">TRAS-Vizepr\u00e4sident Rechsteiner \u00fcber neue Schweizer Kernkraftwerke<\/a> &gt;AKW7 (14.3.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/akw4.htm#Gemeinden, die Mitglied bei TRAS sind\">TRAS &#8211; Gemeinden, die Mitglied bei TRAS sind<\/a> &gt;AKW4 (23.1.2006)<\/li>\n<li>TRAS &#8211; Trinationaler Atomschutzverband<\/li>\n<li><a title=\"Katastrophenschutz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/katastrophenschutz\/\">Katastrophenschutz<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Trirhena\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/trirhena\/\">Trirhena<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TRAS &#8211; Trinationaler Atomschutzverband<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Das Ziel von TRAS-ATPN ist die m\u00f6glichst schnelle Schliessung von Fessenheim. Dazu gibt es vier mehr oder weniger denkbare M\u00f6glichkeiten:<br \/>\n1. EdF macht das AKW selbst dicht<br \/>\n2. \u00dcberwachungsbeh\u00f6rde verh\u00e4ngt STOP<br \/>\n3. Politischer Wille in Frankreich<br \/>\n4. Juristischer Weg, wie ihn TRAS-ATPN und \u201eStop Fessenheim\u201d beschreiten<\/p>\n<p>Es gibt viele Gr\u00fcnde um TRAS-ATPN beizutreten. Wem eine Atomfreie Zukunft am Herzen liegt, wer eine Energiewirtschaft ohne jahrtausende w\u00e4hrende Hinterlassenschaft bevorzugt oder die sauberen und erneuerbaren Energien aktiv f\u00f6rdern will, tritt dem\u00a0trinationalen Atomschutzverband\u00a0bei.<\/p>\n<p>Trinationaler Atomschutzverbandes TRAS<br \/>\nAssociation Trinationale de Protection Nucl\u00e9aire ATPN<br \/>\nc\/o J\u00fcrg St\u00f6cklin Pr\u00e4sident TRAS\/ATPN<br \/>\nTelefon +41 (0)61 267 35 01, Mobile Phone +41 (0)79 817 57 33<br \/>\n\u00a0\u00a0<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.atomschutzverband.ch\/\">https:\/\/www.atomschutzverband.ch<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/projekte\/trinat_atomschutz_idx.htm\">https:\/\/vorort.bund.net\/suedlicher-oberrhein\/projekte\/trinat_atomschutz_idx.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fessenheim bleibt ein unakzeptables Risiko<\/strong><\/p>\n<p>TRAS bedauert den Entscheid des obersten franz\u00f6sischen Gerichts vom Freitag 28. Juni, das Kernkraftwerk Fessenheim nicht zu schliessen und die Klage von TRAS abzulehnen. Das blinde Vertrauen des Gerichts in die franz\u00f6sische Aufsichtsbeh\u00f6rde ASN, der Verzicht auf zeitgem\u00e4sse seismische Messverfahren und der fehlende Beizug unabh\u00e4ngiger Experten durch das Gericht haben zu diesem Entscheid gef\u00fchrt. TRAS wird die Urteilsbegr\u00fcndung pr\u00fcfen und anschliessend \u00fcber neue Rechtsverfahren entscheiden. Der Unfall von Fukushima und die H\u00e4ufung von schweren Atomunf\u00e4llen, welche zu Kernschmelzen f\u00fchrten (durchschnittlich 1 Kernschmelze alle acht Jahre) zeigen deutlich, dass die Atomaufsichtsbeh\u00f6rden weltweit die Gef\u00e4hrdung der Bev\u00f6lkerung untersch\u00e4tzen.<br \/>\nTRAS bedauert und ist konsterniert, dass die franz\u00f6sischen Gerichte daraus keine ad\u00e4quaten Schlussfolgerungen ziehen und dass sie ohne unabh\u00e4ngige Pr\u00fcfverfahren den Betreibern und der Aufsichtsbeh\u00f6rde ASN einen Persilschein auszustellen.<br \/>\nDas Gericht hat offengelegt, dass es in Frankreich eigentlich keine harten normativen Bestimmungen gibt, anhand derer die Sicherheit von alten Atomanlagen gepr\u00fcft werden kann. Das Gericht belehrte die Kl\u00e4ger stattdessen, dass selbst die \u201er\u00e8gle fondamentale de s\u00fbret\u00e9\u201c\u00a0 (RFS 2001) entgegen ihrem Namen keine Vorschrift, sondern nur eine Empfehlung sei. Die Schlussfolgerung, die das Gericht daraus zieht, ist, dass selbst Ermessensentscheide der Aufsichtsbeh\u00f6rde auf Grund \u00fcberholter technischer Normen oder wissenschaftlicher Kenntnisse als noch immer rechtskonform gelten. Diese Praxis erachtet TRAS angesichts des radioaktiven Inventars von Fessenheim, das mehreren Tausend Atombomben gleichkommt, als v\u00f6llig unangemessen, um nicht zu sagen skandal\u00f6s.<br \/>\nBesonders problematisch ist, dass das Gericht kategorisch ausschliesst, dass in Fessenheim Erdbeben auftreten k\u00f6nnten, die st\u00e4rker ausfallen als das mit einer Magnitude von 6.2 ohnehin zu tief bemessene Referenzerdbeben von Basel (1356). Es ist genau eine solche unkritisch-optimistische Methodik, welche die Bandbreite m\u00f6glicher Naturereignisse nicht in Rechnung stellt, die in Fukushima zur Katastrophe gef\u00fchrt hat und die auch in Fessenheim die Bev\u00f6lkerung im Elsass, in Deutschland und in der Schweiz gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Kritik am Verfahren Kritisch festzuhalten bleibt,<br \/>\na.. dass das Fachgespr\u00e4ch des Gerichts vom 15. April 2013 unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit durchgef\u00fchrt wurde und sich in keiner Weise um Ausgewogenheit der Experten bem\u00fchte (vertreten waren die EDF, die ASN, die Ministerien sowie TRAS)\u00a0<br \/>\nb.. dass die inzwischen hastig eingeleitete Verst\u00e4rkung der Bodenplatte keinem ordentlichen Baugenehmigungsverfahren unterstellt wurde, und dass dadurch die grenz\u00fcberschreitenden Mitwirkungsrechte der Anliegerstaaten missachtet wurden.\u00a0<br \/>\nc.. dass Fessenheim weiter ohne Genehmigung der Wasseremissionen operiert.<br \/>\nDas Pr\u00e4sidium von TRAS konnte auf Anregung der franz\u00f6sischen Umweltministerin am 22. Mai ein ausf\u00fchrliches Gespr\u00e4ch mit \u201eMonsieur Fermeture Fessenheim\u201c, Herrn Francis Rol-Tanguy, f\u00fchren. Wir durften dabei zur Kenntnis nehmen, dass die Absicht des Staats\u00adpr\u00e4sidenten, Fessenheim 2016 stillzulegen, durchaus seri\u00f6s geplant und angegangen wird. Wir halten an dieser Stelle lediglich fest, dass diesbez\u00fcglich noch kein rechtskr\u00e4ftiger Beschluss vorliegt; TRAS wird deshalb weiterhin auf juristischem und demokratischem Wege darauf hinarbeiten, die Anlage von Fessenheim genauso wie alle andern veralteten Atomanlagen in der Schweiz m\u00f6glichst bald stillzulegen.<br \/>\n1.7.2013, Prof. Dr. J\u00fcrg St\u00f6cklin, Pr\u00e4sident TRAS: +41 (0) 79 817 57 33<br \/>\nFrau Corinne Lepage, Anw\u00e4ltin: +33 628 23 78 99 \/+ 33 611 17 50 97<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fessenheim reste un risque inacceptable<\/p>\n<p>TRAS regrette que le 28 juin 2013, le Conseil d\u2019\u00c9tat, juridiction supr\u00eame de l&#8217;ordre administratif fran\u00e7ais, ait pris la d\u00e9cision de ne pas fermer la centrale nucl\u00e9aire de Fessenheim et de rejeter la requ\u00eate de l&#8217;Association trinationale de protection nucl\u00e9aire (ATPN). Confiance aveugle vou\u00e9e par le tribunal \u00e0 l&#8217;Autorit\u00e9 de s\u00fbret\u00e9 nucl\u00e9aire fran\u00e7aise (ASN), renonciation aux m\u00e9thodes actuelles de d\u00e9termination de l&#8217;al\u00e9a sismique, non-prise en compte des avis pr\u00e9sent\u00e9s par des experts ind\u00e9pendants, autant de facteurs qui ont jou\u00e9 un r\u00f4le dans ce verdict. L&#8217;ATPN analysera les motifs de ce jugement et d\u00e9cidera ensuite des mesures juridiques ad\u00e9quates.<br \/>\nL&#8217;accumulation des accidents nucl\u00e9aires, celui de Fukushima et autres accidents entra\u00eenant la fusion du c\u0153ur d&#8217;un r\u00e9acteur (en moyenne un accident tous les huit ans) montre de fa\u00e7on \u00e9vidente que dans le monde entier, les instances en charge de la s\u00fbret\u00e9 nucl\u00e9aire sous-\u00e9valuent la mise en danger de la population.<br \/>\nL&#8217;ATPN regrette que les tribunaux fran\u00e7ais n&#8217;en tirent pas les cons\u00e9quences ad\u00e9quates. L&#8217;ATPN est aussi constern\u00e9e qu&#8217;un tribunal puisse, sans proc\u00e9der \u00e0 des examens ind\u00e9pendants, accorder un ch\u00e8que en blanc aux exploitants des centrales et \u00e0 l&#8217;ASN.<br \/>\nCette d\u00e9cision du tribunal met en \u00e9vidence le fait qu&#8217;en France, il n&#8217;existe de fait aucune l\u00e9gislation stricte permettant de v\u00e9rifier la s\u00fbret\u00e9 des anciennes installations nucl\u00e9aires. Le tribunal lui-m\u00eame a donn\u00e9 une le\u00e7on aux requ\u00e9rants en leur indiquant que malgr\u00e9 son nom, la R\u00e8gle fondamentale de s\u00fbret\u00e9 (RFS 2001) n&#8217;\u00e9tait pas contraignante, qu&#8217;elle avait simplement valeur de recommandation. La conclusion qu&#8217;en tire le tribunal, c&#8217;est que m\u00eame si l&#8217;Autorit\u00e9 de s\u00fbret\u00e9 \u00e9met des avis se basant sur des normes techniques ou des connaissances scientifiques obsol\u00e8tes, ceux-ci sont encore conformes \u00e0 la loi. Pour l&#8217;ATPN, il s&#8217;agit l\u00e0 d&#8217;une pratique totalement inappropri\u00e9e pour ne pas dire scandaleuse, surtout au vu de l&#8217;inventaire radioactif du site de Fessenheim qui correspond \u00e0 plusieurs milliers de bombes atomiques.<br \/>\nIl est particuli\u00e8rement probl\u00e9matique que le tribunal \u00e9carte cat\u00e9goriquement l&#8217;\u00e9ventualit\u00e9 \u00e0 Fessenheim d&#8217;un s\u00e9isme d\u00e9passant la magnitude 6.2, celle du s\u00e9isme de r\u00e9f\u00e9rence de B\u00e2le en 1356, d&#8217;ailleurs sous-\u00e9valu\u00e9. C&#8217;est une m\u00e9thodologie de ce type, aussi optimiste et ferm\u00e9e \u00e0 la critique, refusant de prendre en compte tout l&#8217;\u00e9ventail des ph\u00e9nom\u00e8nes naturels possibles, qui a men\u00e9 \u00e0 la catastrophe de Fukushima et qui, \u00e0 Fessenheim, met en danger les habitants de l&#8217;Alsace, de l&#8217;Allemagne et de la Suisse.<\/p>\n<p>Critique de la proc\u00e9dure. La critique porte essentiellement sur les points suivants :<br \/>\na..\u00a0 L&#8217;instruction technique du 15 avril 2013 s&#8217;est d\u00e9roul\u00e9e \u00e0 huis clos et n&#8217;a pas veill\u00e9e \u00e0 l&#8217;\u00e9quilibre dans le choix des experts interrog\u00e9s, les repr\u00e9sentants invit\u00e9s \u00e0 la barre \u00e9tant EDF, l&#8217;ASN, les minist\u00e8res et l&#8217;ATPN.\u00a0<br \/>\nb.. Le renforcement du radier est actuellement effectu\u00e9 dans l&#8217;urgence en l&#8217;absence de tout permis de construire officiel, ce qui repr\u00e9sente une violation du droit de regard des pays voisins.\u00a0<br \/>\nc.. L&#8217;exploitation de la centrale de Fessenheim constitue toujours une infraction p\u00e9nale quant aux normes de rejet des effluents liquides et gazeux.<br \/>\nSur le conseil de la ministre fran\u00e7aise de l&#8217;environnement, le bureau de l&#8217;ATPN a \u00e9t\u00e9 re\u00e7u le 22 mai 2013 par Francis Rol-Tanguy, d\u00e9l\u00e9gu\u00e9 interminist\u00e9riel \u00e0 la fermeture et \u00e0 la reconversion du site de Fessenheim. Il nous a inform\u00e9 que l&#8217;intention du pr\u00e9sident de la r\u00e9publique de fermer la centrale nucl\u00e9aire de Fessenheim en 2016 fait bien l&#8217;objet d&#8217;une planification et d&#8217;une mise en \u0153uvre s\u00e9rieuse. Nous notons cependant que jusqu&#8217;\u00e0 pr\u00e9sent, cette d\u00e9cision ne se fonde sur aucun texte juridique. L&#8217;ATPN poursuivra donc ses actions par des voies juridiques et d\u00e9mocratiques, afin d&#8217;obtenir le plus rapidement possible la mise \u00e0 l&#8217;arr\u00eat de cette centrale de Fessenheim, au m\u00eame titre que les anciennes centrales nucl\u00e9aires suisses.<br \/>\n1 juillett 2013<br \/>\nProf. Dr. J\u00fcrg St\u00f6cklin, Pr\u00e9sident de l&#8217;ATPN, t\u00e9l. :+41 (0) 79 817 57 33<br \/>\nCorinne Lepage, avocate, t\u00e9l. :+33 628 23 78 99 \/+ 33 611 17 50 97<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mitgliederversammlung Juni 2013 von TRAS<\/strong><\/p>\n<p>In ihrer Resolution fordert die Mitgliederversammlung von TRAS einstimmig die sofortige Stilllegung der alten Risiko-Reaktoren in Frankreich und in der Schweiz.\u00a0<br \/>\nIm Zentrum der diesj\u00e4hrigen gutbesuchten Mitgliederversammlung von TRAS standen die Gerichtsurteile zu den TRAS-Klagen gegen das AKW Fessenheim. In ihrer einstimmig verabschiedeten Resolution hielt der trinationale Atomschutzverband die Notwendigkeit fest, weiterhin auf juristischem Weg die alten Atomkraftwerke zu bek\u00e4mpfen. TRAS fordert die sofortige Stilllegung der Risiko-Reaktoren in Frankreich und in der Schweiz. Mittlerweile repr\u00e4sentiert TRAS ann\u00e4hernd eine Million Menschen am Oberrhein.<br \/>\nAnne L\u00e9vy, die Leiterin Bereich Gesundheitsschutz Kanton Basel-Stadt, hiess die zahlreich erschienenen Mitglieder im Grossratssaal des Basler Rathauses willkommen. Sie wies darauf hin, dass das Festhalten an der Atomkraft nicht nur in Frankreich zu einer Glaubensfrage hochstilisiert wird. &#8222;Sicherheit kann nicht kontrolliert werden, wenn niemand die Kontrollbeh\u00f6rde kontrolliert&#8220;, hielt L\u00e9vy fest.<br \/>\nTRAS-Pr\u00e4sident J\u00fcrg St\u00f6cklin und Vizepr\u00e4sident Ruedi Rechsteiner berichteten von den Gerichtsverhandlungen in Nancy und Paris. Offenbar verschliessen sich die franz\u00f6sischen Gerichte auch nach Fukushima den Fragen zur Sicherheit in ihren Atomanlagen.<br \/>\nAuch wenn TRAS Hollandes Schliessungsentscheid von Fessenheim 2016 begr\u00fcsst und diesen Entscheid auf den Druck der ganzen Bev\u00f6lkerung zur\u00fcckf\u00fchrt, glaubt der Atomschutzverband nicht, dass die Schliessung ohne weiteren Widerstand und ohne weitere gerichtlichen Aktivit\u00e4ten vollzogen wird.<br \/>\nDie Mitgliederversammlung beauftragte deshalb den Vorstand einstimmig, den gemeinsamen Kampf f\u00fcr die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung am Oberrhein weiter zu f\u00fchren und daf\u00fcr auch weitere Klagen zu pr\u00fcfen.<br \/>\nDr. Andr\u00e9 Herrmann aus Basel, ehemaliger Kantonschemiker und Pr\u00e4sident der eidgen\u00f6ssischen Kommission f\u00fcr Strahlenschutz und \u00dcberwachung der Radioaktivit\u00e4t (KSR), zeigte anschliessend drastisch, dass trotz diverser Verbesserungen am AKW Fessenheim die Risiken mit zunehmendem Alter des Werks immer weniger beherrschbar sind.<br \/>\nChristian K\u00fcppers aus Darmstadt, stellvertretender Bereichsleiter f\u00fcr Nukleartechnik und Anlagesicherheit am \u00d6ko-Institut, Darmstadt, wies anhand des EU-Stresstests auf die Gef\u00e4hrlichkeit des weltweit \u00e4ltesten AKW Beznau hin. Dass dieses AKW nach Fukushima nicht abgestellt wurde, sei vollkommen unverst\u00e4ndlich, so K\u00fcppers. Noch immer w\u00fcrden die Risiken von heute mit Methoden der 70er Jahre gemessen.<br \/>\nMit ihrer Resolution zeigte die Mitgliederversammlung einmal mehr ihren gemeinsamen Widerstand \u00fcber die Landesgrenzen hinweg. Der zweite Teil der Veranstaltung widmete sich den statutarischen Gesch\u00e4ften.<br \/>\n26.6.2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alte Risiko-Reaktoren sofort stilllegen &#8211; Resolution von TRAS<\/strong><\/p>\n<p>Der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) stellt fest, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rden in Frankreich und in der Schweiz auch zwei Jahre nach Fukushima die Sicherheit der laufenden Atomanlagen nicht wirksam verbessert haben. Reaktoren und Brennelemente-Becken verf\u00fcgen nicht \u00fcber den n\u00f6tigen Schutz gegen standortnahe Erdbeben, \u00dcberflutung, Flugzeugabst\u00fcrze und Terroranschl\u00e4ge.<br \/>\nDie von Bundesr\u00e4tin Leuthard behauptete Sicherheit vor einem 10&#8217;000-j\u00e4hrigen Erdbeben ist f\u00fcr die Schweizer Atomkraftwerke nicht gegeben &#8211; das belegen selbst die Untersuchungen\u00a0 der Schweizer Aufsichtsbeh\u00f6rde (ENSI); der Bundesrat wiegt die Bev\u00f6lkerung in falscher Sicherheit.\u00a0<br \/>\nIn Frankreich weigern sich die Beh\u00f6rden standhaft, das Risiko eines standortnahen, starken Erdbebens in Fessenheim in Betracht zu ziehen. Von der Aufsichtsbeh\u00f6rde ASN angek\u00fcndigte Analysen &#8211; zum Beispiel \u00fcber Auswirkungen eines Dammbruchs des Rheinseitenkanals &#8211; wurden nie durchgef\u00fchrt.<br \/>\nWir sind konsterniert, dass die Aufsichtsbeh\u00f6rden all jene Fehler wiederholen, die in Japan zur Katastrophe gef\u00fchrt haben: Untersch\u00e4tzung des Risikos, fehlende Massnahmen, mangelhafte Notfallplanung, besch\u00f6nigende Erkl\u00e4rungen. Die gesetzlich statuierte \u00abUnabh\u00e4ngigkeit\u00bb der Aufsichtsbeh\u00f6rden f\u00fchrt in der Praxis dazu, dass keine Beh\u00f6rde &#8211; weder Regierung noch Gerichte &#8211; deren Entscheide durch unabh\u00e4ngige Experten nachpr\u00fcfen l\u00e4sst. Es gilt das Zweiaugenprinzip, und dieses ist angesichts der involvierten Risiken nicht angemessen.<br \/>\nWir stellen fest, dass eine Kernschmelze irgendwo auf der Welt bisher im Durchschnitt alle acht Jahre eingetreten ist, ganz entgegen der immer behaupteten geringen theoretischen Wahrscheinlichkeit eines schweren Atomunfalls. Die einzig korrekte Massnahme angesichts dieser H\u00e4ufung besteht in der sofortigen Stilllegung aller alten Reaktoren. TRAS fordert die Regierungen von Frankreich, Deutschland und der Schweiz auf, die Schliessung noch laufenden Atomkraftwerke rechtskr\u00e4ftig zu terminieren und den Umstieg auf eine sparsame und effiziente Energiepolitik, auf der Basis erneuerbarer Energien, rascher als bisher voranzutreiben.<br \/>\nBasel, 25. Juni 2013<br \/>\nResolution der Mitgliederversammlung des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS<br \/>\n<strong>\u00a0\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0\u00a0<br \/>\nArr\u00eat imm\u00e9diat de tous les r\u00e9acteurs anciens et \u00e0 risque &#8211; Resolution de ATPN<br \/>\n<\/strong>L&#8217;association trinationale de protection nucl\u00e9aire (ATPN) constate que deux ans apr\u00e8s Fukushima, les autorit\u00e9s de surveillance en France et en Suisse n&#8217;ont toujours pas am\u00e9lior\u00e9 de fa\u00e7on significative le niveau de s\u00fbret\u00e9 des centrales nucl\u00e9aires en fonctionnement.<br \/>\nNi les r\u00e9acteurs, ni les bassins de d\u00e9sactivation des combustibles ne disposent des mesures de protection indispensables contre les s\u00e9ismes, inondations, chutes d&#8217;avion ou attaques terroristes.<br \/>\nLa conseill\u00e8re f\u00e9d\u00e9rale suisse Doris Leuthard affirme que les centrales nucl\u00e9aires suisses sont prot\u00e9g\u00e9es contre un s\u00e9isme d\u00e9camill\u00e9naire, mais cette protection est inexistante &#8211; m\u00eame les \u00e9tudes de l&#8217;Inspection f\u00e9d\u00e9rale de la s\u00e9curit\u00e9 nucl\u00e9aire (IFSN) le confirme. Le conseil f\u00e9d\u00e9ral berce la population dans une s\u00e9curit\u00e9 illusoire.<br \/>\nEn France, les institutions pers\u00e9v\u00e8rent dans leur refus d&#8217;envisager le risque d&#8217;un s\u00e9isme de grande ampleur \u00e0 proximit\u00e9 du site de Fessenheim. L&#8217;Autorit\u00e9 de s\u00fbret\u00e9 nucl\u00e9aire (ASN) avait certes annonc\u00e9 des analyses, par exemple sur les cons\u00e9quences d&#8217;une rupture de digue sur le Grand Canal d&#8217;Alsace, mais elle ne les a jamais effectu\u00e9es.<br \/>\nNous sommes constern\u00e9s de voir ces organismes en charge de la s\u00fbret\u00e9 nucl\u00e9aire reproduire toutes les erreurs qui, au Japon, ont men\u00e9 \u00e0 la catastrophe : sous-estimation du risque, absence de mesures concr\u00e8tes, plans d&#8217;urgence d\u00e9faillants, explications qui enjolivent la situation. En r\u00e9alit\u00e9, comme les autorit\u00e9s de contr\u00f4le jouissent d&#8217;un statut d&#8217;ind\u00e9pendance d\u00e9fini par la loi, aucune institution, quelle soit gouvernementale ou juridique, ne fait v\u00e9rifier par des experts ind\u00e9pendants les d\u00e9cisions qu&#8217;elles prennent. Cette fa\u00e7on d&#8217;agir emp\u00eache le double regard, elle n&#8217;est pas du tout adapt\u00e9e aux risques encourus.<br \/>\nNous constatons que jusqu&#8217;\u00e0 pr\u00e9sent, tous les huit ans en moyenne, un c?ur de r\u00e9acteur entre en fusion quelque part dans le monde. Cette r\u00e9alit\u00e9 est en profonde contradiction avec la th\u00e9orie de la faible probabilit\u00e9 de l&#8217;accident nucl\u00e9aire grave, qui nous est ressass\u00e9e en permanence. Face \u00e0 la fr\u00e9quence de ces accidents, la seule mesure pertinente est la mise \u00e0 l&#8217;arr\u00eat imm\u00e9diate de tous les r\u00e9acteurs v\u00e9tustes. L&#8217;ATPN demande aux gouvernements de France et de Suisse d&#8217;\u00e9tablir des \u00e9ch\u00e9anciers de fermeture des r\u00e9acteurs et de les ancrer dans un cadre juridique solide. L&#8217;ATPN leur demande aussi d&#8217;acc\u00e9l\u00e9rer la transition vers une politique \u00e9nerg\u00e9tique \u00e9conome et efficace, ainsi que le d\u00e9veloppement des \u00e9nergies renouvelables.<br \/>\nB\u00e2le, 25 juin 2013<br \/>\nAssembl\u00e9e g\u00e9n\u00e9rale de l&#8217;Association Trinationale de Protection Nucl\u00e9aire ATPN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Energie &gt;AKW &gt;TRAS https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/tras-klage-fessenheim-bei-eu\/\u00a0(21.11.2013) Fessenheim bleibt ein unakzeptables Risiko (1.7.2013) Mitgliederversammlung Juni 2013 von TRAS (26.6.2013) Alte Risiko-Reaktoren sofort stilllegen &#8211; Resolution von TRAS (25.6.2013) Arr\u00eat imm\u00e9diat de tous les r\u00e9acteurs anciens et \u00e0 risque &#8211; Resolution de ATPN &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/tras\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":1508,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-33592","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/33592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/33592\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}