{"id":33030,"date":"2013-06-20T15:46:57","date_gmt":"2013-06-20T13:46:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=33030"},"modified":"2015-04-13T09:29:25","modified_gmt":"2015-04-13T07:29:25","slug":"alleinerziehend","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/alleinerziehend\/","title":{"rendered":"Alleinerziehend"},"content":{"rendered":"<div>Home &gt;<a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"Familie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/\">Familie<\/a> &gt;<a title=\"Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/\">Frauen<\/a> &gt;Alleinerziehend<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div id=\"attachment_30637\" style=\"width: 641px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/baechle\/baechle-pan080905\/\" rel=\"attachment wp-att-30637\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30637\" class=\"size-full wp-image-30637\" title=\"baechle-pan080905\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg\" alt=\"\" width=\"631\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905.jpg 631w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/baechle-pan080905-180x79.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30637\" class=\"wp-caption-text\">Freiburger B\u00e4chle am 5.9.2008 &#8211; zwar nass und sauber, aber kein Trinkwasser<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li>Die Liga der freien Wohlfahrtspflege &#8211; Unterst\u00fctzung f\u00fcr Alleinerziehende (20.6.2013<\/li>\n<li>Harfe &#8211; Hilfenetz f\u00fcr Alleinerziehende in Freiburg im Aufbau &gt;Alleinerziehend (17.12.2011)<\/li>\n<li>Mehr Alleinerziehende: Jede f\u00fcnfte Familie &#8211; 31% Hartz IV,\u00a0 Armut &gt;Alleinerziehend (30.7.)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/krise2.htm#Trennung und Scheidung: Neue Therapeutische Gruppe\">Trennung und Scheidung: Neue Therapeutische Gruppe<\/a> &gt;Krise2 (2.12.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/familie.htm#Wahlverwandschaften - Netzwerk in Freiburg\">Wahlverwandschaften &#8211; Netzwerk in Freiburg<\/a> &gt;Familie<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Harfe &#8211; Hilfenetz f\u00fcr Alleinerziehende in Freiburg im Aufbau<\/strong><\/p>\n<p>An bundesweit 105 Standorten sollen Alleinerziehenden mit solchen &#8222;Netzwerken wirksamer Hilfen&#8220; tragf\u00e4hige Br\u00fccken in die Gesellschaft und auf den Arbeitsmarkt gebaut werden. Harfe stellte sich am Mittwoch bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Historischen Kaufhaus der \u00d6ffentlichkeit vor. Unter den 115 600 Haushalten in Freiburg listet das Statistische Jahrbuch f\u00fcr 2010 circa 20 000 Haushalte mit Kindern auf. Davon wiederum sind 27,6 Prozent solche, in denen nur ein Elternteil f\u00fcr die Kinder sorgt.<br \/>\nAlles vom 17.12.2011 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/neues-netzwerk-fuer-alleinerziehende--53606540.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/neues-netzwerk-fuer-alleinerziehende&#8211;53606540.html<\/a><\/p>\n<p>Harfe &#8211; Hilfenetz f\u00fcr Alleinerziehende in Freiburg<br \/>\nLaufzeit von zwei Jahren und mit 250 000 Euro ausgestattet. 20 Prozent kommen von den Projektpartnern, der Rest sind Zusch\u00fcsse von Bundesarbeitsministerium und Europ\u00e4ischem Sozialfonds. Das Projekt wird wissenschaftlich ausgewertet. Projekttr\u00e4ger ist der Freiburger Diakonieverein. Die Partner sind:<br \/>\nB\u00fcndnis f\u00fcr Familie, Weiterbildungszentrum des Stadtcaritasverbands, Jobcenter, Pro Familia, Tagesm\u00fctterverein, Sozialdienst Katholischer Frauen, Amt f\u00fcr Kinder, Jugend und Familie sowie Kontaktstelle Frau und Beruf der Stadt.<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Immer mehr Alleinerziehende: Jede f\u00fcnfte Familie &#8211; 31% Hartz IV,\u00a0 Armut<\/strong><\/p>\n<p>Das traditionelle Familienbild &#8222;Vater, Mutter und Kinder&#8220; br\u00f6ckelt. In jeder f\u00fcnften Familie erzieht heutzutage ein Elternteil, meist die Mutter, allein die Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in seiner Mikrozensus-Studie 2009 zum Thema &#8222;Alleinerziehende in Deutschland&#8220;. Die Auswirkungen, die dieser Trend mit sich bringt, sind beunruhigend. So ergab die Studie, dass Alleinerziehende \u00fcberdurchschnittlich oft von Transferleistungen des Staates leben und h\u00e4ufig von Armut bedroht sind.<br \/>\n&#8222;Insgesamt sind in Deutschland rund 31 Prozent aller alleinerziehenden M\u00fctter bei der Finanzierung ihres Lebensunterhaltes auf Hartz IV angewiesen&#8220;, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler. Anders als in der alten Normfamilie spielen Eink\u00fcnfte der Gatten hier nur eine untergeordnete Rolle. W\u00e4hrend etwa jede dritte Mutter, die in einer &#8222;Paarfamilie&#8220; lebt, ihren Lebensunterhalt durch Eink\u00fcnfte des Partners bestreitet, muss bei jeder dritten alleinerziehenden Mutter der Staat die Rolle des Ern\u00e4hrers \u00fcbernehmen. Und das, obwohl arbeitslose Alleinerziehende oft engagiert auf Jobsuche sind: 37 Prozent von ihnen suchten aktiv nach Arbeit.<\/p>\n<p>Etwa 60 Prozent aller alleinerziehenden M\u00fctter sind berufst\u00e4tig, dennoch ist ihre <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/armut.htm\">finanzielle Situation<\/a> besorgniserregend. Besonders M\u00fctter mit Kleinkindern haben h\u00e4ufig ein Einkommen von weniger als 1100 Euro netto. Die angespannte finanzielle Situation Alleinerziehender f\u00fchrt nach Angaben der Beh\u00f6rde dazu, dass sie sich h\u00e4ufig Dinge nicht leisten k\u00f6nnen, die f\u00fcr viele traditionelle Familien selbstverst\u00e4ndlich sind. So verf\u00fcgen laut einer Studie aus dem Jahr 2008 etwa 20 Prozent der Alleinerziehenden nicht \u00fcber gen\u00fcgend Geld, um ihre Wohnung angemessen zu heizen. Die gro\u00dfe Mehrheit sah sich dar\u00fcber hinaus nicht in der Lage, unerwartet anfallende Ausgaben, wie die Reparatur einer Waschmaschine, zu bestreiten. Die Studie zeigt zudem, dass alleinerziehende Elternteile sehr viel h\u00e4ufiger auf professionelle p\u00e4dagogische Unterst\u00fctzung angewiesen sind als zusammenlebende Eltern. W\u00e4hrend in Ostdeutschland mehr als jedes zweite Kind, 58 Prozent, unehelich geboren wird, werden M\u00fctter und V\u00e4ter im Westen am h\u00e4ufigsten infolge einer Scheidung zu alleinerziehenden Eltern. 64 Prozent aller Alleinerziehenden in den alten Bundesl\u00e4ndern lebten im Jahr 2009 von ihrem Ehepartner getrennt oder geschieden. Unter den Bundesl\u00e4ndern hatten Berlin und Bremen den h\u00f6chsten Anteil an Alleinerziehenden (32 und 29 Prozent), den geringsten Baden-W\u00fcrttemberg (15). <!-- RSPEAK_STOP --><br \/>\n30.7.2010, Mikrozensus-Studie 2009 &#8222;Alleinerziehende in Deutschland&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Liga der freien Wohlfahrtspflege &#8211; Unterst\u00fctzung f\u00fcr Alleinerziehende<\/strong><\/p>\n<p>Alleinstehende Eltern, die Kinder erziehen, brauchen mehr Unterst\u00fctzung \u2013 findet die Liga der freien Wohlfahrtspflege im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. J\u00fcngst stellte sie ein Positionspapier mit dem Titel &#8222;Zukunft f\u00fcr Alleinerziehende&#8220; vor und zur Diskussion. Dabei zeigte sich: Das Angebot an Betreuungspl\u00e4tzen hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert, dennoch gibt es L\u00fccken.<br \/>\n25 Fachleute aus Beh\u00f6rden und Verb\u00e4nden sowie Kreisr\u00e4tinnen waren zur Pr\u00e4sentation gekommen. Einf\u00fchrend sprach Professorin Uta Meier-Gr\u00e4we von der Justus-Liebig Universit\u00e4t Gie\u00dfen \u00fcber das Thema &#8222;Alleinerziehende zwischen existenzsichernder Erwerbsarbeit und Armutsgef\u00e4hrdung&#8220;. Inhalte des Positionspapiers erl\u00e4uterte Pia Maria Federer, Vorsitzende der Liga. Weiter diskutierte eine Expertenrunde, moderiert von der Journalistin Anita R\u00fcffer, untereinander und mit dem Publikum. Vom Podium aus brachten Eva-Maria M\u00fcnzer, Sozialdezernentin des Landkreises, Harald Bitzenhofer, Hauptamtsleiter der Stadt Breisach, Dagmar Manser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Jobcenters, und Inge Tritz, Leiterin der Abteilung f\u00fcr Ausbildungsf\u00f6rderung und Fachkr\u00e4ftesicherung bei der Handwerkskammer Freiburg, Anregungen ein. Sie vertreten Akteure, die \u2013 so eine zentrale Aussage des Vortrags \u2013 kooperieren sollen. Handwerksbetriebe bieten Arbeitspl\u00e4tze, das Jobcenter vermittelt, das Landratsamt leistet Jugendhilfe und die Kommunen stellen Kitapl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die Zahl der Eltern, die zumindest zeitweise Kinder alleine erziehen, w\u00e4chst stetig. Bundesweit leben 2,2 Millionen Kinder bei nur einem Elternteil, in neun von zehn F\u00e4llen bei der Mutter. 42 Prozent dieser M\u00fctter sind hundertprozentig erwerbst\u00e4tig \u2013 was nur gelingt, wenn eine Ganztagesbetreuung zur Verf\u00fcgung steht. Alarmierend ist Uta Meier-Gr\u00e4we zufolge: Fast jeder zweite Haushalt mit nur einem Elternteil ist armutsgef\u00e4hrdet, gesamtgesellschaftlich sind es 15 Prozent. &#8222;Es geht aber nicht nur darum, die Frauen in den Arbeitsprozess zu integrieren, sondern auch um die Kinder&#8220;, sagte sie und verwies auf eine Studie des Bundesfamilienministeriums, des Deutschen Roten Kreuzes und des Instituts der deutschen Wirtschaft vom Vorjahr, nach der Ganztagesbetreuung die Bildungschancen der betroffenen Kinder massiv erh\u00f6ht. Weitere Studien zeigten, dass es Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung meist gelingt, ihre wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. Aber gerade sie seien oft \u00fcberlastet. &#8222;Es geht um die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur im Ganzen&#8220;, sagte Meier-Gr\u00e4we und riet zu kleinr\u00e4umigen Bedarfsanalysen.<\/p>\n<p>Ganztagesbetreuung vom S\u00e4uglings- bis zum Grundschulalter ist eine von drei Forderungen, aus denen die Liga Empfehlungen ableitet. Unter anderem seien Alleinerziehende bei der Vergabe zu bevorzugen, weiter d\u00fcrfte es nicht mehr als 30 Schlie\u00dftage geben. Der zweite Aspekt ist die Zug\u00e4nglichkeit des Arbeitsmarktes. So sollten die Kammern Teilzeitausbildungen erm\u00f6glichen und Firmen Arbeitszeiten familienfreundlicher gestalten. &#8222;Der Kreis und die Kommunen k\u00f6nnten sich zu Modell-Arbeitgebern entwickeln&#8220;, sagte Pia Maria Federer. Die dritte Forderung ist \u00fcberschrieben mit: &#8222;Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t.&#8220; Danach sollten die Kommunen Angebote entwickeln oder unterst\u00fctzen \u2013 wie Ferienangebote und generationen- oder familien\u00fcbergreifende Patenschaften. Hilfreich w\u00e4re auch, alleinerziehenden Eltern Wohnungen in der N\u00e4he von Bus- und Bahnstationen anzubieten. Zu st\u00e4rken sei die sozialp\u00e4dagogische Familienberatung. Abgesehen von strukturellen Verbesserungen wollen die Autoren die Leistungen Alleinerziehender in das Blickfeld r\u00fccken. &#8222;Sie brauchen mehr Wertsch\u00e4tzung&#8220;, ist sich Pia Maria Federer sicher. Das Papier werde an die Kreisr\u00e4te und die Lenkungsgruppe &#8222;Familienfreundlicher Landkreis&#8220; gehen.<\/p>\n<p>Die Aussprache offenbarte: Kreis und Kommunen leisten schon viel, um Familien zu beraten, zu unterst\u00fctzen und Betreuungspl\u00e4tze bereitzustellen. So sei es gelungen, f\u00fchrte Eva-Maria M\u00fcnzer an, f\u00fcr 37 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz einzurichten, womit der Kreis bis August die zweith\u00f6chste Quote im Land erzielt haben wird. Weiter verwies sie auf das Konzept &#8222;familienfreundlicher Landkreis&#8220;, das auch Alleinerziehende ber\u00fccksichtige. Die Gruppe k\u00f6nnte das Positionspapier durchaus zu einem Schwerpunkt machen. Von einer wachsenden Bereitschaft von Betrieben, in Teilzeit auszubilden und die Bed\u00fcrfnisse alleinerziehender Eltern zu ber\u00fccksichtigen, berichtete Inge Tritz. &#8222;Viele Betriebe haben erkannt, dass sie sich umstellen m\u00fcssen, um Arbeitskr\u00e4fte zu gewinnen und zu halten&#8220;, sagte sie. Einen konkreten Fall schilderte Harald Bitzenhofer: Eine junge Mutter absolviere bei der Stadt Breisach eine Ausbildung in Teilzeit. Von individuellen und vielfach erfolgreichen Beratungen berichtete Dagmar Manser.<br \/>\nDa stellte sich die Frage: Ist wirklich alles optimal im Landkreis? In der Diskussion mit dem Publikum kam zur Sprache: Defizite gibt es besonders bei der Ganztagesbetreuung von Grundschulkindern. Au\u00dferdem w\u00e4ren eine Kontaktstelle beim Kreis und lokal kooperierende Familienst\u00fctzpunkte, die vernetzen, hilfreich. &#8222;Damit sich nicht jede Frau allein den Weg bahnen muss&#8220;, sagte ein Teilnehmer.<br \/>\n20.6.2013, Silvia Faller<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe &gt;Familie &gt;Frauen &gt;Alleinerziehend Die Liga der freien Wohlfahrtspflege &#8211; Unterst\u00fctzung f\u00fcr Alleinerziehende (20.6.2013 Harfe &#8211; Hilfenetz f\u00fcr Alleinerziehende in Freiburg im Aufbau &gt;Alleinerziehend (17.12.2011) Mehr Alleinerziehende: Jede f\u00fcnfte Familie &#8211; 31% Hartz IV,\u00a0 Armut &gt;Alleinerziehend (30.7.) 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