{"id":2891,"date":"2012-05-07T16:49:09","date_gmt":"2012-05-07T16:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=2891"},"modified":"2014-05-22T18:58:37","modified_gmt":"2014-05-22T16:58:37","slug":"sedanquartier","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/sedanquartier\/","title":{"rendered":"Sedanquartier"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Regio\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/\">Regio<\/a> &gt;<a title=\"Orte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/\">Orte<\/a> &gt;<a title=\"Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburg<\/a> &gt;Sedanquartier<\/p>\n<div id=\"attachment_14953\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/blauebruecke4jung-pan121106\/\" rel=\"attachment wp-att-14953\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14953\" class=\"size-full wp-image-14953\" title=\"blauebruecke4jung-pan121106\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke4jung-pan121106.jpg\" width=\"636\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke4jung-pan121106.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke4jung-pan121106-180x86.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14953\" class=\"wp-caption-text\">Blaue Br\u00fccke bzw. Wiwili-Br\u00fccke in Freiburg a 6.11.2012: Die Jugend h\u00e4lt Balance<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Doch keine B\u00fcrgerwehr im Gr\u00fcn nach Intervention der Polizei (22.5.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/<\/a>\u00a0(1.10.2013)<\/li>\n<li>Keine 1. Mai-Stra\u00dfenfeste im Sedanquartier\/Im Gr\u00fcn (27.4.2013)<\/li>\n<li>Ja zu 1.Maifest Grether und Spechtpassage &#8211; Nein zum wilden Feiern danach (7.5.2012)<\/li>\n<li>B\u00fcrgerforum Sedanquartier<\/li>\n<li><a title=\"Quartier\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/quartier\/\">Quartier<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Doch keine B\u00fcrgerwehr im Gr\u00fcn nach Intervention der Polizei<\/strong><br \/>\nEinigkeit bestehe aber auch, dass es im \u00f6ffentlichen Raum den Beamten obliege polizeiliche Aufgaben zu \u00fcbernehmen. &#8222;Wir haben die Lage im Griff&#8220;, erkl\u00e4rte Polizeipr\u00e4sident Rotzinger gegen\u00fcber der Badischen Zeitung zum Problem mit der Straftatenserie um eine Gruppe von unbegleiteten minderj\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlinge aus dem nordafrikanischen Raum. Aktuell ermittelt die Polizei in 215 F\u00e4llen gegen 37 Verd\u00e4chtige. Vergangene Woche waren es noch 32 Verd\u00e4chtige und 197 Delikte. Einige dieser Jugendlichen sollen Samstagnacht auch vor der Disko an der Schnewlinstra\u00dfe nahe dem Hauptbahnhof die T\u00fcrsteher unter anderem mit einem Hammer angegriffen haben. Zudem seien Diskobesucher auf dem Nachhauseweg bestohlen worden. &#8230;.. Alles vom 22.5.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0066cc;\"><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/zivil-patrouille-im-gruen-polizei-interveniert-buergerforum-distanzierten-sich\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/zivil-patrouille-im-gruen-polizei-interveniert-buergerforum-distanzierten-sich<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Keine 1. Mai-Stra\u00dfenfeste im Sedanquartier\/Im Gr\u00fcn<\/strong><\/p>\n<p>Amt f\u00fcr \u00f6ffentliche Ordnung untersagt wie im Vorjahr die Drau\u00dfenfeiern, weil niemand als Antragsteller auftreten m\u00f6chte&#8230;.. Alles vom 27.4.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/keine-1-mai-strassenfeste-im-sedanquartier-im-gruen\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/lokales\/freiburg\/keine-1-mai-strassenfeste-im-sedanquartier-im-gruen<\/p>\n<p><\/a><strong>Verletzte Spielregeln<\/strong><br \/>\nDoch niemand wollte gegen\u00fcber den Beh\u00f6rden den Kopf hinhalten und als Ansprechpartner fungieren. Die Folge: ein erneutes Verbot. Das ist schade, aber wenn Spielregeln nicht eingehalten werden, muss der Schiedsrichter pfeifen. Auf Schlaf haben die Anwohner n\u00e4mlich einen Rechtsanspruch. &#8230;.\u00a0 Alles vom 27.4.2013 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/muenstereck-verletzte-spielregeln--71370048.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/muenstereck-verletzte-spielregeln&#8211;71370048.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Interessenverein &#8222;1. Mai im Gr\u00fcn&#8220; gr\u00fcnden &#8211; als Ansprechpartner<\/strong><br \/>\nNun, seit Jahren geh\u00f6re ich zu den Freiburgern, die es sehr genie\u00dfen, am 30.4. und 01. Mai in entspannter Atmosph\u00e4re den Veranstaltungen um das Grethergel\u00e4nde, Spechtpassage, Im Gr\u00fcn (im Allgemeinen) beizuwohnen.<br \/>\nIch finde es sehr schade, dass die Stadt es aber nicht mehr schafft, alternativen Feierkulturen, abseits der \u00fcblichen Weinfest- und Dorfhockmentalit\u00e4t noch einen freien Raum zu verschaffen! Jahrelang hat diese Veranstaltung gerade am 01. Mai selbst einen besonderen Flair auf der Wilhelmstra\u00dfe geschaffen, wenn Kinder auf der Wilhelmstra\u00dfe mit Hilfe eines Spielmobils besch\u00e4ftigt werden konnten, junge Eltern dabei entspannt eine Club Mate, ein Radler oder ein Schorle in der Hand sich nebenher mit Freunde treffen konnten. F\u00fcr die Musikinteressierten gab es Spontankonzerte in der Adlerstra\u00dfe von hie\u00dfigen Bands, in der Spechtpassage dank dem Jos Fritz meist ein sch\u00f6nes Programm und am 30.04. trifft man sich auf dem Grethergel\u00e4nde! Und ja, es gibt einfach nichts sch\u00f6neres, als wenn Abends um 21 Uhr der DJ am Fenster des Kyosk steht und 300 Leute wild unter freiem Himmel zu seinen Drum&amp;Bass-Sounds abfeiern.<br \/>\nKlar ist auch, die Stadt hat kosten und ja, es wird auch der ein oder andere Nachbar gest\u00f6rt. Aber auch beim Dorfhock in Herdern oder Haslach wird es vollurinierte oder mit Erbrochenem ges\u00e4umte Wege geben! Waren sie schonmal auf dem Weinfest in Ihringen? Wenn die Weinbrunnen schlie\u00dfen sieht es dort aus, als h\u00e4tte eine Bombe eingeschlagen!<br \/>\nVerst\u00e4ndlich ist, dass die Stadt ben\u00f6tigt Ansprechpartner. Vielleicht w\u00e4re es eine Idee, gemeinsam mit der Stadt und den direkten Anwohnern\/Beteiligten des Viertels statt eines runden Tisches einfach einen Interessenverein &#8222;1. Mai im Gr\u00fcn&#8220; o. \u00e4. zu gr\u00fcnden. Da m\u00fcsste die linksalternative Szene dann halt auch mal Verantwortung nachgeben und sich ein wenig in staatliche Formen pressen lassen, aber naja, grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnte ein solcher Verein evtl. weiterhelfen! Jeder schaut auf den anderen und gemeinsam schafft man so Raum f\u00fcr dieses eigentlich sehr sch\u00f6ne, entspannte Fest! Und morgens gehen dann halt alle Beteiligten, vom Grethergel\u00e4nde \u00fcber die Adler-, Belfort-, Wilhelmstra\u00dfe bis hin zur Spechtpassage hin und fegen die Stra\u00dfe einmal gemeinsam durch!?\u00a0 Zumindest w\u00e4re es ein erster Grundansatz\/Kompromiss, denn mit einem e.V. h\u00e4tte die Stadt einen offiziellen Ansprechpartner, alle Interessierten im Viertel h\u00e4tten eine M\u00f6glichkeit, sich gemeinsam auszutauschen und die ganze Last w\u00fcrde nicht etwa nur am Jos Fritz wie in fr\u00fcheren Jahren h\u00e4ngen bleiben. Und liebe Stadt Freiburg, nur weil ein paar Menschen mit schwarzen Klamotten rumlaufen und evtl. ein altes \u00d6lfass mit Holz befeuern, auf der Stra\u00dfe feiern und politisch vielleicht nicht ganz mit dem st\u00e4dtischen Politikverst\u00e4ndnis \u00fcbereinstimmen, so bedarf es keiner Hunderschaft an Polizisten, deren Feiertagsplanung sie mit ihrer etwas sehr strengen Auslegung von Stra\u00dfenfesten damit auch noch zerst\u00f6ren! Wer n\u00e4mlich genau hinsieht, dass vom einfachen Studi \u00fcber Anwohner, Malocher, Kreativarbeiter bis hin zum Banker sich ziemlich viele Menschen Im Gr\u00fcn zum Feiern versammeln. Manch bef\u00fcrchtete Dinge regulieren sich somit auch in heutiger Zeit noch von ganz allein!\u00a0 Und im \u00dcbrigen, ausser an Silvester ist das Gr\u00fcn ein ziemlich ruhiges, zentrales und sehr innerst\u00e4dtisches Wohnviertel. Da wird es doch kein Problem sein, wenn am 01. Mai mal nicht um 22 Uhr Nachtruhe herrscht, denn wir leben noch und sind noch lange nicht kulturell klinisch tot!<br \/>\n27.4.2013, A.M.Hassler<\/p>\n<p><strong>Manche Dinge regeln sich leider nicht allein<\/strong><br \/>\nDer kleine aber feine Unterschied ist, dass das &#8222;Bermuda-Dreieck&#8220;, wie die sonstige Innenstadt, laut Bebauungsplan Kerngebiet ist, w\u00e4hrend das Sedanquartier\/Im Gr\u00fcn bis auf wenige Stellen Wohngebiet.<br \/>\nInsofern ist es klar, dass hier andere Regelungen greifen als dort. Auch zu vorherigen Kommentaren ist zu sagen, dass das Sedanquartier und das Gr\u00fcn keineswegs ein &#8222;im \u00fcbrigen[&#8230;]ziemlich ruhiges Wohnviertel&#8220; ist.<br \/>\nNicht umsonst war einer der f\u00fcnf Orte, an denen der T\u00dcV vor kurzem seine L\u00e4rmmessung mit z.T. krassen Ergebnissen gemacht hat, in dem Bereich der Kreuzung Belfort- Moltkestrasse. Gerade die untere Belfortstrasse ist an sehr vielen Tagen im Jahr erheblichen L\u00e4rmbel\u00e4stigungen ausgesetzt. Dass st\u00f6rt nicht alle, aber viele. Und auch auf diejenigen gilt es R\u00fccksicht zu nehmen. Dieser Interessensausgleich war der Sinn des Runden Tisches (an dem die Stadt nicht beteiligt war) und, wie ich finde, sein gro\u00dfer Erfolg.<br \/>\nDass die Stadt mit dem Urteil des Verwaltungsgericht im R\u00fccken und durch eine Anfrage der UL zu einer fr\u00fchzeitigen Stellungnahme gen\u00f6tigt, Verantwortliche haben will, ist doch nur folgerichtig. Was soll die Verwaltung denn da noch anderes sagen? Dass sich keine Verantwortlichen finden lie\u00dfen, ist leider nicht wirklich \u00fcberraschend. Dann m\u00fcsste man sich ja ernsthaft um etwas mehr als den Bierverkauf k\u00fcmmern. Ja, zum Beispiel auch um Dixie-Klos. Und eine gewisse Verbindlichkeit, mit der die AnwohnerInnen, die unter dem L\u00e4rm, Dreck und sonstigen Hinterlassenschaften leiden, absch\u00e4tzen k\u00f6nnen, was auf sie zukommt, ist eine akzeptable Forderung. Und manche Dinge regeln sich leider nicht allein. Wenn das in den vergangenen Jahren so gewesen w\u00e4re, g\u00e4be es die jetzige Problematik nicht.<br \/>\nIch finde es mehr als schade, dass auch das Fest tags\u00fcber und auch abends wohl nicht stattfinden wird! Es war auch mein Fest.<br \/>\n27.4.2013, Christian Dicken<\/p>\n<p><strong>Warum findet sich kein lokaler Ansprechpartner\/Organisator?<\/strong><br \/>\nWenn denn alles so leicht und fr\u00f6hlich abl\u00e4uft, warum findet sich dann kein lokaler Ansprechpartner\/Organisator?<br \/>\nZuviel Zwang? Zuviel, sich an Regeln des Miteinander auskommens halten?<br \/>\n27.4.2013, Wendelin Meier<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ja zu 1.Maifest Grether und Spechtpassage &#8211; Nein zum wilden Feiern danach<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ern\u00fcchterung nach dem Mai-Fest im Sedanquartier<\/strong><br \/>\nDas 1. Maifest im &#8222;Im Gr\u00fcn&#8220; war amtlicherseits gestutzt worden, fand aber statt \u2013 inklusive n\u00e4chtlicher R\u00e4umung durch die Polizei. Um halb drei Uhr morgens war der 1. Mai auch im Quartier &#8222;Im Gr\u00fcn&#8220; vorbei. Adlerstra\u00dfe und Belfortstra\u00dfe lagen leer und blitzblank da. Dass endlich Nachtruhe einkehren m\u00f6ge, hatten Stunden vorher schon entnervte Anwohner aus ihren Fenstern gerufen. Schlussendlich r\u00e4umten die Einsatzkr\u00e4fte der Polizei die abgefeierte Partymeile zwischen Wilhelmstra\u00dfe und Heinrich-von-Stephan-Stra\u00dfe, die rund hundert ausdauerndsten Festg\u00e4ste verlie\u00dfen das Gr\u00fcn nur unwillig. F\u00fcrs Aufr\u00e4umen mussten noch andere ran: Mitarbeiter der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) schufteten bis weit in die Nacht.<br \/>\nAlles vom 2.5.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/ernuechterung-nach-dem-mai-fest-im-sedanquartier--59008582.html\">www.badische-zeitung.de\/freiburg\/ernuechterung-nach-dem-mai-fest-im-sedanquartier&#8211;59008582.html <\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Anwohner wurden diese ,Feiern\u2018 zu einem Alptraum<br \/>\n<\/strong>Wortreich wird in der BZ vom 2. Mai beklagt, dass das traditionsreiche Stra\u00dfenfest in der Wilhelmstra\u00dfe abgesagt wurde, ohne jedoch dar\u00fcber aufzukl\u00e4ren, wo die Gr\u00fcnde daf\u00fcr zu suchen sind. Tats\u00e4chlich waren die Feste in der Spechtpassage und auf dem Grethergel\u00e4nde allseits im Viertel beliebt, weil sie in zeitlicher und akustischer Begrenzung \u00fcberschaubar und verl\u00e4sslich blieben. Aber seit etwa vier Jahren haben sich an die genehmigten Feste n\u00e4chtliche &#8222;wilde Feiern&#8220; im Bereich Adler- und Belfortstra\u00dfe angeh\u00e4ngt, die durch ihre provokativ \u00fcberlaute Musik, ihre zeitliche Ausdehnung bis in die fr\u00fchen Morgenstunden und ihren latent aggressiven Charakter das \u00fcbrige friedliche Geschehen im Viertel \u00fcberlagerten. Kein Wunder, dass die Veranstalter des Stra\u00dfenfestes sich ausdr\u00fccklich im Vorfeld von diesen ungenehmigten Folgefeiern distanziert haben. Diese &#8222;Feiern&#8220; wurden \u2013 inzwischen blieb es schon l\u00e4ngst nicht mehr bei der einen Maifeiernacht \u2013 f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Anwohner mit ihrem <a title=\"Laerm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rmterror,<\/a> mit dem M\u00fcll und den Scherben auf den Stra\u00dfen und den Hauseing\u00e4ngen allm\u00e4hlich zu einem Alptraum, der sie aus ihrem Wohnviertel zu vertreiben drohte. In all den Jahren wurden keine f\u00fcr diese Feste verantwortlichen Gespr\u00e4chspartner gefunden, und wenn doch, wurden Vereinbarungen nicht eingehalten oder gar nicht erst getroffen. Ob es wirklich unverzichtbar war, die Sperrung der Wilhelmstra\u00dfe aufzuheben, um das n\u00e4chtliche Treiben zu verhindern, muss die Polizei verantworten. Mein Bedauern \u00fcber den Wegfall des Stra\u00dfenfestes wurde auf jeden Fall aufgewogen durch die Erleichterung, eine halbwegs stressfreie Nacht verleben zu k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich m\u00fcsste man im Blick auf den 1. Mai des n\u00e4chsten Jahres sich rechtzeitig zusammensetzen, um vern\u00fcnftige Kompromisse auszuhandeln mit allen Beteiligten, wenn sich denn wirklich verantwortliche Personen aus dem Umfeld der n\u00e4chtlichen Feiern finden lassen sollten.<br \/>\n7.5.2012, Johannes Ehmann, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Weit weg von dem romantisch verkl\u00e4rten Bild<\/strong><br \/>\nUnsere Familie und alle Anwohnerinnen des Viertels &#8222;Im Gr\u00fcn&#8220;, mit denen wir gesprochen haben, begr\u00fc\u00dfen ausdr\u00fccklich das Fest im Grethergel\u00e4nde und das in der Spechtpassage und freuen uns \u00fcber ein friedliches und spielerisches Miteinander. Wenn aber direkt vor unserer Haust\u00fcr grenzen- und regellos (was &#8222;Festplatz&#8220;, Lautst\u00e4rke und Ende der Beschallung angeht) und mit nicht genehmigtem Bierverkauf gefeiert wird, dann ist das schlicht eine menschenverachtende R\u00fccksichtslosigkeit und weit weg von dem romantisch verkl\u00e4rten Bild mit selbstgemachtem Kuchen, Jonglage und akustischer Musik. Am Abend des 30. April waren gesch\u00e4tzte 3000 Menschen im Viertel, das bedeutete wummernde Beats und B\u00e4sse, dass die Scheiben vibrierten, Geschepper und Gegr\u00f6le bis fr\u00fchmorgens, zertrampelte Blumen in den Baumscheiben, M\u00fcll und ein Scherbenmeer. Wir leiden das ganze Jahr unter alkoholisierten, kreischenden und schreienden Heimkehrern in den fr\u00fchen Morgenstunden und darunter, dass vor allem nicht genehmigte Demonstrationen auf der Kreuzung Belfortstra\u00dfe\/Adlerstra\u00dfe enden \u2013 warum wohl? Ein Schelm, wer dabei denkt, es w\u00fcrde Bier im Kyosk ausgeschenkt! H\u00e4tten wir nicht eine so gute Hausgemeinschaft, wir w\u00e4ren schon lange weggezogen. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass sich jemand auch mal Gedanken um die macht, die hier wohnen. Wir danken der Stadt um ihre Bem\u00fchungen und sind froh \u00fcber den zur\u00fcckhaltenden und besonnenen Polizeieinsatz, der uns am Morgen des 2. Mai immerhin drei Stunden ruhigen Schlaf brachte.<br \/>\n7.5.2012, Beate Hugenschmidt und Frank Totzke, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Nie stellte sich ein Gespr\u00e4chspartner als Verantwortlicher zur Verf\u00fcgung<\/strong><br \/>\n&#8230; ein Akkordeon t\u00f6nt, W\u00fcrstchen werden gegrillt, ein Ghettoblaster dudelt&#8220; \u2013 so charakterisiert BZ-Redakteurin Julia Littmann die Situation auf der Wilhelmstra\u00dfe am 1. Mai. &#8222;Das Quartier&#8220; widersetze sich einer unverst\u00e4ndlichen Verf\u00fcgung des Amts f\u00fcr \u00d6ffentliche Ordnung, dies Stra\u00dfenfest dieses Jahr nicht zu genehmigen. Diese Verf\u00fcgung richtete sich im Kern nicht gegen das Fest in der Wilhelmstra\u00dfe, sondern gegen die wilden Feiern, die von der Wilhelmstra\u00dfe ausgingen. Nur am Rande wird erw\u00e4hnt, dass &#8222;die Partylaune auf den Stra\u00dfen des Quartiers ausuferte&#8220;. Dies Fest hat Frau Littmann nicht beschrieben. Wie w\u00e4re es mit: es ist drei Uhr morgens. Aus riesigen Boxen, die auf dem Dach (&#8222;Kyosk&#8220;) oder auf der Stra\u00dfe stehen, dr\u00f6hnt Musik. Dies vom 30. April bis zum 2. Mai. Eine gro\u00dfe Menschenmenge, in ihrer \u00fcbergro\u00dfen Mehrheit im \u00fcbrigen nicht aus dem Quartier, tummelt sich in den engen Stra\u00dfen und verh\u00e4lt sich genau so wie gro\u00dfe Mengen an Menschen, die \u00f6ffentlich &#8222;Party machen&#8220; (in diesem Falle nat\u00fcrlich mit links-alternativem Anspruch). Die Musik ging in den letzten Jahren bis 3, 4 Uhr am Morgen. Hierbei spielt es keinerlei Rolle, ob der n\u00e4chste Tag ein Arbeitstag ist oder nicht. An Schlafen ist nicht zu denken; die Stra\u00dfen gleichen danach M\u00fcllhalden. Gespr\u00e4che mit den &#8222;Veranstaltern&#8220; zeigten folgende Varianten an Reaktionen: &#8222;Zieh doch weg&#8220;, &#8222;Geh ins Hotel&#8220;, &#8222;Das hat Tradition hier&#8220;. Nie stellte sich ein Gespr\u00e4chspartner als Verantwortlicher zur Verf\u00fcgung. Was ist &#8222;spontan&#8220; an einer Rap-Band aus Frankreich, die letztes Jahr hier auftrat? F\u00fcr uns Anwohner aus der Adlerstra\u00dfe geh\u00f6rt das Fest in der Wilhelmstra\u00dfe zum 1. Mai dazu. Das Gleiche gilt f\u00fcr den &#8222;Tanz in den Mai&#8220; auf dem Grethergel\u00e4nde (ebenso wie im \u00dcbrigen das Grether-Hof-Fest, das Radio-Dreyeckland-Fest und das Fest in der Faulerstra\u00dfe). Die zwei Tage dauernde, ohrenbet\u00e4ubend laute, wilde Feierei auf der Stra\u00dfe ist es, was uns st\u00f6rt. Uns erstaunt, dass die Badische Zeitung dies nur am Rande erw\u00e4hnt. Der Bericht von Frau Littmann verzerrt unserer Meinung nach die Belastung der AnwohnerInnen durch Unterlassen. Eine seri\u00f6se Berichterstattung sieht anders aus. Ungewollt ironisch der Hinweis auf den Musiker, der sich jedes Jahr aus Herdern ins Sedanquartier aufmache, um zu feiern. Und sicher irgendwann in sein ruhiges Herdern zur\u00fcckkehrt.<br \/>\n7.5.2012,\u00a0 AnwohnerInnen aus der Adlerstra\u00dfe: Sabine Herrle und f\u00fcnf NachbarInnen, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Nun klagen die verdr\u00e4ngten Verdr\u00e4nger<\/strong><br \/>\n&#8222;Verdr\u00e4ngt&#8220; wurden die einfachen Bewohner des Viertels in den 80ern durch eben den Personenkreis, der jetzt jammert, er sei verdr\u00e4ngt worden! Studenten, insbesondere die Hausbesetzerszene, hat das Viertel zu dem heruntergewirtschaftet, was es vor der Sanierung war. Ein Trauerspiel, was aus den sch\u00f6nen alten H\u00e4usern dort geworden war&#8230; Durch Graffitis, n\u00e4chtliche &#8222;Parties&#8220;, Hausbesetzungen u.v.m. wurden die urspr\u00fcnglichen Bewohner systematisch m\u00fcrbe gemacht und verdr\u00e4ngt. Und jetzt jammert diese Klientel, man w\u00fcrde ihr \u00fcbel zusetzen und &#8222;ihr&#8220; Viertel wegnehmen &#8211; einfach nur l\u00e4cherlich.<br \/>\n5.5.2012, Ralf Rosen<\/p>\n<p><strong>Leider haben in den vergangenen Jahren kleine Gruppen zunehmend den freien Raum missbraucht<\/strong><br \/>\nGerne h\u00e4tte ich mich wie die Jahre zuvor mit Nachbarn, Freunden, Kindern und Besuchern auf der Wilhelmstra\u00dfe getroffen. Eine Waffel beim Kindergarten gekauft, Kindern beim Flohmarktverkauf zugeschaut und beim Jos-Fritz-Bierwagen ein frisch gezapftes Bier getrunken. Das war f\u00fcr mich als Anwohner das Fest, das ich seit vielen Jahren liebte und sch\u00e4tzen gelernt hatte. Wir haben gemeinsam gefeiert, die Bierb\u00e4nke und Tische zusammengeklappt, den Gehweg und die Stra\u00dfe aufger\u00e4umt und freuten uns auf das kommende Jahr. Das war 1. Mai in dem Viertel, in dem ich aufgewachsen bin. Leider haben in den vergangenen Jahren kleine Gruppen zunehmend den freien Raum missbraucht, indem sie beispielsweise Lagerfeuer auf der Stra\u00dfe mit Baumaterial anz\u00fcndeten, laute Musik mit Bassbeats bis in die fr\u00fchen Morgenstunden laufen lie\u00dfen und eine mit Scherben \u00fcbers\u00e4te, total verm\u00fcllte Stra\u00dfe zur\u00fccklie\u00dfen. Gespr\u00e4che im Vorfeld waren unm\u00f6glich, da sich die Gruppen nicht zu erkennen gaben und auch nichts mit dem Spechtpassagenfest zu tun haben wollten. Gespr\u00e4che in den N\u00e4chten und bis zu den fr\u00fchen Morgenstunden zum 1. Mai und vom ersten zum 2. Mai waren unm\u00f6glich. Beschimpfungen und Drohungen haben mich m\u00fcrbe gemacht. Ein ganzes Viertel wurde Jahr f\u00fcr Jahr in Geiselhaft genommen. Anfragen bei der Polizei und der Stadt blieben erfolglos. Dem B\u00fcrgerforum bin ich dankbar, dass es dieses Thema in den Blickpunkt der \u00d6ffentlichkeit ger\u00fcckt hat. Mein Fazit: Dem respektlosen und intoleranten Verhalten kleiner Gruppen, die diese Freir\u00e4ume besetzen, haben wir zu verdanken, dass dieses Fest kein Fest mehr ist.<br \/>\nHansj\u00f6rg Kaiser, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerforum Sedanquartier<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadtviertel Sedanquartier und Im Gr\u00fcn sind das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende innerst\u00e4dtische Wohngebiet. Das B\u00fcrgerforum gibt es seit 1997.<\/p>\n<p>Hanne Beyermann Grubert, Wilhelmstr. 32, 79098 Freiburg<br \/>\ne-mail: <a href=\"mailto:hannebey@t-online.de\">hannebey@t-online.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.buefo.com\">www.buefo.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Regio &gt;Orte &gt;Freiburg &gt;Sedanquartier Doch keine B\u00fcrgerwehr im Gr\u00fcn nach Intervention der Polizei (22.5.2014) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ruhe-aktion-in-fr-innenstadt\/\u00a0(1.10.2013) Keine 1. Mai-Stra\u00dfenfeste im Sedanquartier\/Im Gr\u00fcn (27.4.2013) Ja zu 1.Maifest Grether und Spechtpassage &#8211; Nein zum wilden Feiern danach (7.5.2012) B\u00fcrgerforum Sedanquartier Quartier &nbsp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/sedanquartier\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":389,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2891","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2891"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2891\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}