{"id":27476,"date":"2013-04-20T14:36:39","date_gmt":"2013-04-20T12:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=27476"},"modified":"2025-12-03T17:01:59","modified_gmt":"2025-12-03T16:01:59","slug":"euro","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/euro\/","title":{"rendered":"Euro"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Global\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/\">Global<\/a> &gt;<a title=\"EU\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/\">EU<\/a> &gt;<a title=\"Finanzsystem\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/\">Finanzsystem<\/a> &gt;Euro<\/p>\n<div id=\"attachment_25412\" style=\"width: 647px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/froehnd\/froehnd1kuenaberg-pan130316\/\" rel=\"attachment wp-att-25412\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25412\" class=\"size-full wp-image-25412\" title=\"froehnd1kuenaberg-pan130316\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/froehnd1kuenaberg-pan130316.jpg\" alt=\"\" width=\"637\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/froehnd1kuenaberg-pan130316.jpg 637w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/froehnd1kuenaberg-pan130316-180x66.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 637px) 100vw, 637px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25412\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach S\u00fcdwesten von Fr\u00f6hnd-K\u00fcnaberg \u00fcbers Wiesental hin\u00fcber auf Fr\u00f6hnd-Ittenschwand am 16.3.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/linke-gewalt\/giessen29nov2025linkegewalt\/\">Linkes Schutzgeld: Vom Ende der Diskussion<\/a>\u00a0(2.12.2025)<\/li>\n<li>Der Euro ist keine Erfolgsgeschichte \u2013 sondern der Weg in die Knechtschaft (18.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-schuldenunion\/\">Die Zerschlagung des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts (SWP)<\/a>\u00a0(18.3.2023)<\/li>\n<li>Fritz S\u00f6llner: Der Euro ist eine komplette Fehlkonstruktion (10.2.2023)<\/li>\n<li>Ich habe das Vertrauen in den Euro verloren \/23.7.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buendnis-buergerwille-euro-bonds\/\">B\u00fcndnis B\u00fcrgerwille gegen Euro-Bonds<\/a>\u00a0(27.3.2021)<\/li>\n<li><a title=\"Schulden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/schulden\/\">Johannes Eisleben: Gipfel des EU-Schuldenwahns<\/a>\u00a0(24.7.2020)<\/li>\n<li><a title=\"750 Mrd neu EU-Schuldenunion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/750-mrd-neu-eu-schuldenunion\/\">750 Euro neue Corona-Kredite \u2013 EU-Schuldenunion<\/a>\u00a0(23.7.2020)<\/li>\n<li><a title=\"BVerfG: D-Recht vor EU-Recht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bverfg-d-recht-vor-eu-recht\/\">BVerfG-Urteil\u00a0verbietet EZB-Anleihek\u00e4ufe: Deutsches Recht vor EU-Recht<\/a>\u00a0(7.5.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Italien beschenken statt Bonds\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/italien-beschenken-statt-bonds\/\">Italien beschenken statt Bonds<\/a>\u00a0(4.4.2020)<\/li>\n<li><a title=\"Die EU ist lieb und wird teurer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/die-eu-ist-lieb-und-wird-teurer\/\">Die EU ist uns lieb und wird uns teurer<\/a>\u00a0(4.2.2020)<\/li>\n<li><a title=\"EU-Transferunion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-transferunion\/\">Ciao, Euro? Die deutsche Schr\u00e4glage<\/a> (16.8.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/narrative-euro-migration-klima\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/narrative-euro-migration-klima\/<\/a>\u00a0(30.5.2019)<\/li>\n<li>Friedrich Merz: Euro ist nicht zu halten (8.7.2016)<\/li>\n<li>Sinn: Euro-Krise &#8211; Pleite im Fr\u00fchstadium besser als Verschleppen durch Rettungspakete (3.3.2016)<\/li>\n<li>Der Euro ist in der EU gescheitert (16.7.2015)<\/li>\n<li>EU\u00a0als Transferunion, Staatenbund oder L\u00fcge (4.7.2015)<\/li>\n<li>Der Euro muss weg, damit die EU gerettet wird (16.1.2014)<\/li>\n<li>EU-Raum im Vergleich zu USA, Indien und Brasilien (15.1.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sparer-verlieren-120-mrd-euro\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/sparer-verlieren-120-mrd-euro\/<\/a>\u00a0(15.12.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/exporte-wie-ursain-bolt-laufen-gut\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/exporte-wie-ursain-bolt-laufen-gut\/<\/a>\u00a0(10.11.2013)<\/li>\n<li>Die AfD ist absolut nicht europafeindlich (5.10.2013)<\/li>\n<li>Niedrigzinspolitik der EZB l\u00e4\u00dft private Verm\u00f6gen schmelzen\u00a0(4.9.2013)<\/li>\n<li>Drei Konzepte zur L\u00f6sung der Euro-Krise (17.8.2013)<\/li>\n<li>AfD als Mittel zur Verhinderung von Bankenunion und EZB in der EU (19.7.2013)<\/li>\n<li>Infoseite des BMF zum Euro (6.5.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/euro-vorteile-gegenueber-dm\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/euro-vorteile-gegenueber-dm\/<\/a>\u00a0(30.4.2013)<\/li>\n<li>M\u00fcssen arme Deutsche reiche Zyprer retten (19.4.2013)<\/li>\n<li>Soros: Entweder Deutschland akzeptiert Euro-Bonds oder es tritt aus dem Euro aus (10.4.2013)<\/li>\n<li>Schachtschneider: Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik (1.7.2011)<\/li>\n<li>Dahrendorf: EU als EMU ( European Monetary Union) (1996)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Bargeld\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/bargeld\/\">Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a title=\"EU-Banken\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-banken\/\">EU-Banken<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Europawahl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europawahl\/\">Europawahl<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulden\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/finanzsystem\/schulden\/\">Schulden<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Target\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/target\/\">Target<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Verfassungsgericht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassungsgericht\/\">Verfassungsgericht &#8211; BVerfG<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;Das Geldsystem hat am besten funktioniert, wenn es sich in einem Wettbewerb befunden hat. Dieser heilsame Prozess ist durch die Euro-Einf\u00fchrung gestoppt worden.&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freie-marktwirtschaft\/\">Thorsten Polleit<\/a>, Pr\u00e4sident der Ludwig-von-Mises-Institut Deutschland. 14.10.2022<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.misesde.org\">https:\/\/www.misesde.org\u00a0<\/a><br \/>\n==========================================================<\/p>\n<p>,<\/p>\n<p><strong>Der Euro ist keine Erfolgsgeschichte \u2013 sondern der Weg in die Knechtschaft<\/strong><br \/>\n\u201eWas wurde den B\u00fcrgern vor der Einf\u00fchrung des Euro nicht alles versprochen: \u201eDer Euro wird kommen \u2013 als stabile W\u00e4hrung, als sichere Grundlage f\u00fcr eine wirtschaftliche Zukunft Europas\u201c, predigte Helmut Kohl. Versprechen wie diese waren auch bitter n\u00f6tig. 155 deutsche Professoren der Wirtschaftswissenschaften waren damals gegen die Einf\u00fchrung des Euro. Es gab Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht. (\u2026)<br \/>\nDurch den Wegfall der W\u00e4hrungskonkurrenz wurde ein w\u00e4hrungspolitischer Zentralstaat geschaffen. Ohne jede demokratische Legitimation. Niemals w\u00e4re so eine digitale W\u00e4hrung auf nationaler Ebene demokratisch durchsetzbar. Das zeigt sich gerade in den USA, die ein derartiges Horror-Konzept verboten haben. (\u2026)<br \/>\nUnd selbst dann, wenn er anfangs von Politikern und Zentralbankern genuin nicht f\u00fcr einen totalit\u00e4ren Zweck gedacht, entworfen und durchgesetzt wird, so schafft er doch das ideale Instrument f\u00fcr die Totalit\u00e4ren der Zukunft.\u201c \u2026\u201c<br \/>\n18.8.2025<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nius.de\/kommentar\/news\/der-euro-ist-keine-erfolgsgeschichte\/4b2552b5-99ae-4295-9f55-ebcac8d8ffe2\">https:\/\/www.nius.de\/kommentar\/news\/der-euro-ist-keine-erfolgsgeschichte\/4b2552b5-99ae-4295-9f55-ebcac8d8ffe2<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fritz S\u00f6llner: Der Euro ist eine komplette Fehlkonstruktion<\/strong><br \/>\nWar die Einf\u00fchrung des Euro aus Ihrer Sicht ein Fehler?<br \/>\nAuf jeden Fall. Der Euro ist aus volkswirtschaftlicher Sicht eine komplette Fehlkonstruktion. Beim Euro gibt es eine einheitliche Geldpolitik. Sie werden mit Gl\u00fcck eine Geldpolitik hinbekommen, die f\u00fcr die beteiligten L\u00e4nder durchschnittlich richtig ist. Aber es kann L\u00e4nder geben, die in der Rezession stecken und eine andere Geldpolitik brauchen als ein Land, das in der Hochkonjunktur ist. Es wird nie m\u00f6glich sein, f\u00fcr jedes beteiligte Land die richtige Geldpolitik zu betreiben. Ferner gibt es innerhalb des Euroraumes keine Wechselkursanpassungen. Diese haben dazu gedient, realwirtschaftliche Ungleichgewichte auszugleichen. Das geht heute nicht mehr, was zu immer gr\u00f6\u00dferen Ungleichgewichten in den Handels- und Zahlungsbilanzen f\u00fchrt. Das sehen wir an den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Krisenl\u00e4ndern.<br \/>\nWohin treibt der Euro?<br \/>\nWenn wir \u00fcber den Tellerrand des \u00d6konomen hinausblicken und \u00fcberlegen, was unter Umst\u00e4nden durch die Einf\u00fchrung des Euro beabsichtigt worden sein k\u00f6nnte, kommt man auf die Idee, dass die Eurokrise zumindest billigend in Kauf genommen worden ist, um mithilfe des Euro die weitere Integration und damit den weiteren Marsch in Richtung eines europ\u00e4ischen Zentralstaats voranzutreiben. Letztendlich kann und wird der Euro ohne Krisen nur mit einer gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz-, Schulden- und Transferpolitik funktionieren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.2.2023 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/fritz-soellner-einschraenkungen-regulierungen-und-vorschriften-nehmen-zu\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/fritz-soellner-einschraenkungen-regulierungen-und-vorschriften-nehmen-zu\/<\/a><\/p>\n<p>Fritz S\u00f6llner, Krise als Mittel zur Macht. Mit einem Vorwort von Thilo Sarrazin. LMV, Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 24,00 \u20ac.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ich habe das Vertrauen in den Euro verloren<\/strong><br \/>\nPatrick D\u00fcmmler hat nur in einigen Bereichen recht. Dass die Schweiz ihre Landwirte sch\u00fctzt, ist gut, bei uns ist es leider das Gegenteil. Das Wesentliche jedoch wird dem Leser verschwiegen. Die Europ\u00e4ische Zentralbank mit ihrer katastrophalen Geldpolitik, Ankauf von Staatsanleihen aus hochverschuldeten Euro Staaten, treibt das Gro\u00dfkapital in den Schweizer Franken. Und ein Gro\u00dfteil des \u00d6ls und Gashandels wird \u00fcber die Schweiz abgewickelt. Viele ausl\u00e4ndische VIPs leben und haben ihr Geld in der Schweiz oder Lichtenstein deponiert (auch russische und ukrainische Oligarchen).<br \/>\nNur mal so zur Erinnerung f\u00fcr die etwas \u00e4ltere Generation: Vor der Einf\u00fchrung des Euros 1998 lag der Wechselkurs bei 1,2138 DM (das sind 0,6206 EUR) f\u00fcr 1 CHF, nach der Euroeinf\u00fchrung bekam man f\u00fcr 1 Euro 1,6168 CHF, Stand 19. Juli bekommt man f\u00fcr 1 Euro grade mal 0,9918 CHF. Ich habe auch das Vertrauen in den Euro verloren, denn dieser ist auf dem besten Weg zu einer W\u00e4hrung wie der damalige italienische Lira zu werden. Und das ist der wahre Grund des starken Franken.<br \/>\n23.7.2022, Hans Gutjahr, Endingen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Friedrich Merz: Euro ist nicht zu halten<\/strong><br \/>\n\u201eIch bin sehr sehr skeptisch, ob es uns gelingt, die Voraussetzungen zu schaffen, um den Euro auf Dauer zu halten. Die Voraussetzungen sind heute, das will ich klar und deutlich sagen, aus meiner Sicht nicht gegeben. Ob wir sie hinbekommen, ob die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs, die Finanzminister, Mechanismen entwickeln diese Eurozone so zu stabilisieren, dass sie sich selbst wieder tr\u00e4gt, und die Bedingungen schafft um eine einheitliche W\u00e4hrung auf Dauer zu erhalten, bin ich sehr sehr skeptisch&#8230;.<br \/>\nIch wei\u00df nur, dass es so wie es jetzt versucht wird zusammenzuhalten, nicht gelingen kann, es sei denn, es gibt einige wenige Staaten, und dazu w\u00fcrde Deutschland auch z\u00e4hlen, zwangsl\u00e4ufig z\u00e4hlen m\u00fcssen, die bereit sind, hohe <a title=\"EU-Transferunion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-transferunion\/\">Transferleistungen<\/a> auf Dauer zu leisten, um diese W\u00e4hrungsunion in ihrer wirtschaftlichen Disparit\u00e4t auf Dauer zusammenzuhalten. Und das erkl\u00e4ren sie mal den deutschen W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern, dass dies sozusagen der Preis f\u00fcr Europa ist.\u201c<br \/>\nFriedrich Merz am 8.7.2016 Im Ph\u00f6nix-Dialog, <a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\">www.phoenix.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Euro h\u00e4ngt am Tropf Deutschlands<\/strong><br \/>\nWer mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet ist und fest auf dem Boden der Tatsachen steht, wei\u00df auch ohne \u00f6konomische Kenntnisse, dass Herr Merz die Wahrheit spricht. Die EU und der Euro werden durch den Tropf Deutschland am Leben erhalten. Auch die DDR hat jahrelang am Tropf der BRD gehangen. So eine Behandlung geht aber auf Dauer nicht gut und der Patient stirbt. Dazu kommt noch die massenhafte Einwanderung, die uns zwar als \u201cGeschenk\u201d und \u201cBereicherung\u201d verkauft wird, die aber in Wirklichkeit einen enormen finanziellen Spagat abverlangt. Und wenn weiterhin Politiker am Werk sind, vor allem in der EU, die die Wahrheit nicht sehen wollen, geht es weiter bergab. Eines Tages wird ihnen die Quittung vorgelegt aber dann ist es zu sp\u00e4t. In einem Punkt widerspreche ich Herrn M\u00e4rz, ich bin f\u00fcr einen Volksentscheid, denn das ist die ehrlichste Art mit der Situation umzugehen.<br \/>\nKarla Kugn, 10.7.2016, AO<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sinn: Euro-Krise &#8211; Pleite im Fr\u00fchstadium besser als Verschleppen durch Rettungspakete<\/strong><br \/>\nDie Euro-Krise ist nicht bew\u00e4ltigt, sondern wurde nur unterdr\u00fcckt und flammt immer wieder auf. Neben Griechenland, das pleite ist, haben wir aktuell ein weiteres gro\u00dfes Problem: die italienischen Banken, die auf einem riesigen Bestand an faulen Krediten sitzen. &#8230;. Es w\u00e4re richtig, Pleiten in einem m\u00f6glichst fr\u00fchen Stadium zuzulassen. Das gilt sowohl f\u00fcr L\u00e4nder als auch f\u00fcr Finanzinstitute. Je fr\u00fcher sie kommen, desto kleiner sind die Folgewirkungen. Die Gl\u00e4ubiger m\u00fcssten dann Verluste hinnehmen. Nach so einem klaren Schnitt kann sehr schnell die Erholung einsetzen. Wenn dagegen die Konkurse verschleppt werden, profitieren zwar die Gl\u00e4ubiger, doch es entstehen chronische Krankheiten, die zum Schluss nicht mehr heilbar sind. 2010 h\u00e4tte man Griechenland pleitegehen lassen sollen. Ein offener Konkurs w\u00e4re besser gewesen als dieses fortgesetzte Siechtum. Im vergangenen Juli hat der Europ\u00e4ische Rettungsschirm EFSF die Pleite Griechenlands offiziell festgestellt. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel f\u00fcrchtete den klaren Schnitt und hat stattdessen ein drittes Rettungspaket durchgesetzt. Weil sie den \u00d6konomen misstraut und bei schwerwiegenden \u00f6konomischen Entscheidungen kein sicheres Gesp\u00fcr hat, macht sie weiter wie bisher. Das permanente Herauspauken Griechenlands auf Kosten der Steuerzahler ist nicht nur wirtschaftlich unsinnig, sondern steht auch im Widerspruch zu dem Vertrag von Maastricht. &#8230;<br \/>\nAlles von Hans-Werner Sinn zu &#8222;Es ist Aufgabe der Kanzlerin, Staatsgebiet zu sch\u00fctzen&#8220; in DIE WELT vom 3.3.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article152864656\/Es-ist-Aufgabe-der-Kanzlerin-Staatsgebiet-zu-schuetzen.html\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article152864656\/Es-ist-Aufgabe-der-Kanzlerin-Staatsgebiet-zu-schuetzen.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Euro ist in der EU gescheitert<\/strong><\/p>\n<p>(1) Mit Einf\u00fchrung des Euro wird sich die Wirtschaftspolitik in den EU-Staaten angleichen &#8211; diese Hoffnung hat sich als falsch erwiesen. Im Gegenteil: Die Finanz- und Sozialpolitiken driften je nach arm\/reich bzw. links\/rechts der einzelnen L\u00e4nder weiter auseinander.<br \/>\n(2) Ein\u00a0funktionierender Euro wird die Kulturen aller beteiligten V\u00f6lker vergewaltigen und\u00a0Unfrieden stiften. Man m\u00fcsste die kulturellen Eigenheiten der europ\u00e4ischen V\u00f6lker abschaffen, um dann Europa eine einheitliche W\u00e4hrung \u00fcberst\u00fclpen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n(3) Eine Einheitsw\u00e4hrung in Europa impliziert die Einf\u00fchrung einer Transferunion. Diese funktioniert selbst in den USA nur schwerlich (Bankrott von Kalifornien mu\u00df dieses Bundeland gro\u00dfenteils selbst bereinigen). In der ehemaligen DDR sind die Bundesl\u00e4nder nach 2 Billionen Euro Transferleistungen und 25 Jahren Wiedervereinigung immer nicht gleich wettbewerbsf\u00e4hig wie der Westen, \u00fcber den L\u00e4nderfinanzausgleich sind weitere Transfers notwendig.<br \/>\n(4) Vor Einf\u00fchrung des Euro war das Verh\u00e4ltnis der Eurol\u00e4nder untereinander besser als danach. Wenn ein Land nicht souver\u00e4n abwerten kann, sondern unterw\u00fcrfig Spardiktaten folgen mu\u00df, dann wird die Nazi-Keule (Sch\u00e4uble und Hitler-Vergleich, Merkel in Auschwitz) sichtbar &#8211; nicht nur in Griechenland.<br \/>\n16.7.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EU\u00a0als Transferunion, Staatenbund oder L\u00fcge<\/strong><br \/>\nZur L\u00f6sung der Euro-Griechenland-Krise gibt es \u00a0nur drei M\u00f6glichkeiten.<br \/>\n(1)\u00a0EU als Transferunion mit regelm\u00e4\u00dfigen Zahlungen der reichen an die armen L\u00e4nder. Hier kann man all die hehren Ziele hineindenken wie: Solidargemeinschaft, Hilfsunion, Europagedanke, Beistandsverpflichtung. Griechenland wird alimentiert, erh\u00e4lt weiter und auf Dauer die \u00dcbertragungen, wie sie in den letzten f\u00fcnf Jahren geflossen sind. Eine Transferunion macht nur gl\u00fccklich, wenn die Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik der einzelnen Mitgliedsl\u00e4nder harmonisiert ist.<br \/>\n(2) Den Euro abschaffen, jedes Land hat seine eigene W\u00e4hrung. Die EU als Staatenbund.<br \/>\n(3) Ein Zwischenkonstrukt zwischen (1) und (2), in dem man alle nur denkbaren Tricksereien vereinbaren kann wie Trennung von vor- und nachrangigen Staatsschulden, Versicherungspools, Rettungsfonds, &#8230;.<\/p>\n<p>Nur (1) und (2) sind klare und ehrliche L\u00f6sungen. (3) ist als logischerweise verlogenes Modell wird gegenw\u00e4rtig praktiziert: Wir haben aktuell\u00a0Transferunion, nennen diese aber nicht so.<br \/>\n4.7.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wenn man eine gemeinsame W\u00e4hrung schafft, dann mu\u00df man eine gemeinsamen Finanzpolitik, Steuerplotik und Haushaltspolitik betrei+eben. Das ist das Mindeste.<br \/>\nOb die jetzige Garnitur der Politiker den Mut und den erforderlichen Sachverstand hat, bezweifle ich. \u00a0Ich sehe keine Personen, die die erforderlichen reformen zustande bringen k\u00f6nnten.&#8220;<br \/>\nHelmut Schmidt in &#8222;Geld reicht nicht&#8220; am 25.Juni 2015 in DIE ZEIT.<br \/>\n.<\/p>\n<p>Vor dem Euro ist Deutschlands W\u00e4hrung immer wieder aufgewertet worden, w\u00e4hrend die W\u00e4hrungen von Frankreich und anderen &#8222;S\u00fcdstaaten&#8220; abgewertet wurden.\u00a0Frankreich und die anderen &#8222;S\u00fcdl\u00e4nder&#8220; im Euro-Verbund werden die deutsche Produktivit\u00e4t nie erreichen, weil sie eine v\u00f6llig andere (vielleicht sogar vern\u00fcnftigere) Lebenseinstellung haben als die Deutschen. Der gemeinsame Euro kann nur Bestand haben, wenn entweder f\u00fcr die Eurostaaten ein l\u00e4nder\u00fcbergreifender Finanzausgleich eingef\u00fchrt wird (\u00e4hnlich dem L\u00e4nderfinanzausgleich in Deutschland) oder aber eine gemeinsame Wirtschafts- und Fiskalpolitik in der EU eingef\u00fchrt wird, was utopisch ist.<br \/>\n20.6.014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es gibt keine unabh\u00e4ngige Europ\u00e4ische Zentralbank mehr<\/strong><br \/>\nBeim Euro hat die Politik s\u00e4mtliche Versprechen gebrochen, die sie den Deutschen beim Wechsel von der D-Mark gab. Nicht ich, die Europolitik hat sich ver\u00e4ndert.\u00a0Wir leben heute mit einem anderen Euro als dem, f\u00fcr den ich mich damals einsetzte. Es gibt keine unabh\u00e4ngige Europ\u00e4ische Zentralbank nach deutschem Muster mehr. Die Auszahlung von Hilfskrediten f\u00fchrt dazu, dass Schulden in Europa vergemeinschaftet werden. Statt der vereinbarten Subsidiarit\u00e4t, Wettbewerb zwischen Staaten und Eigenverantwortung kommt es jetzt zu Zentralismus, Harmonisierung und Vergemeinschaftung von Schulden.<br \/>\n24.1.2014, Hans-Olaf Henkel, AfD-Mitglied bei <a title=\"Europawahl\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europawahl\/\">Europawah<\/a>l<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Euro muss weg, damit die EU gerettet wird<\/strong><br \/>\nDie gemeinsame W\u00e4hrung ist ein mutiges Experiment &#8211; das gescheitert ist. Eine geordnete Euro-Aufl\u00f6sung w\u00e4re schmerzhaft, doch weniger traumatisch als die Massenarbeitslosigkeit in vielen EU-L\u00e4ndern&#8230;&#8230;.<br \/>\nDrei Stufen zur Aufl\u00f6sung:<br \/>\nAm Anfang st\u00fcnde die Ersetzung des Euro durch die nationalen W\u00e4hrungen auf Initiative von mindestens Frankreich und Deutschland, denn kein Land \u2013 und schon gar nicht Deutschland \u2013 wird alleine die politische Verantwortung schultern wollen f\u00fcr einen so unerfreulichen Schritt wie die Anerkennung des Scheiterns unseres Euro-Projektes. &#8230;.<br \/>\nAls Zweites, nach einer Periode der Kapitalkontrolle, w\u00e4hrend derer mithilfe der Zentralbank neue Umrechnungskurse ermittelt w\u00fcrden, k\u00f6nnte das einstige System des europ\u00e4ischen Wechselkursmechanismus wiedereingef\u00fchrt werden.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 als Versuch, in gewisser Weise politisch das Gesicht zu wahren \u2013 w\u00fcrde man den Euro als gemeinsame Verrechnungseinheit beibehalten, was der Rolle des alten Ecu entspr\u00e4che.<br \/>\nAlles von Fran\u00e7ois Heisbourg\u00a0vom 16.1.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article123914227\/Der-Euro-muss-weg-damit-die-EU-gerettet-wird.html\">https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article123914227\/Der-Euro-muss-weg-damit-die-EU-gerettet-wird.html\u00a0<\/a><\/p>\n<p><em>Der Politologe Fran\u00e7ois Heisbourg war hochrangiger Mitarbeiter im Pariser Au\u00dfenministerium und steht heute an der Spitze der renommierten Denkfabrik International Institute for Strategic Studies (IISS) und des Geneva Centre for Security Policy<\/em><\/p>\n<p id=\"p9\"><strong>EU-Raum im Vergleich zu USA, Indien und Brasilien<\/strong><br \/>\nDie Wirtschaftsnationen\u00a0Gro\u00dfbritannien, Polen oder Schweden sind nicht in der Euro-Zone und kommen mit ihren eigenen W\u00e4hrungen dennoch gut aus im gemeinsamen Markt der EU. Ein geordnetes Aufbrechen des Euro w\u00fcrde f\u00fcr die einzelnen Staaten eine Situation (wieder-)herstellen \u00e4hnlich der, die diese drei L\u00e4nder au\u00dferhalb der Euro-Zone genie\u00dfen.<br \/>\nDas Aufl\u00f6sung des Euro ist, um Churchills Definition der Demokratie zu paraphrasieren, die schlechteste L\u00f6sung &#8211; ausgenommen alle anderen.<br \/>\nEin F\u00f6deralismus mit einer einheitlichen W\u00e4hrung f\u00fcr einen ganzen Kontinent mit verschiedenen wirtschaftlichen Gebieten setzt drei Dinge voraus:<br \/>\n1) eine starke f\u00f6derale Steuerbasis (mehr als zehn Prozent des BIP),<br \/>\n2) substanzielle Sozialtransfers und<br \/>\n3) politisch legitimierte, handlungsf\u00e4hige Institutionen.<br \/>\nDie USA, Indien und Brasilien sind in ihrer Gr\u00f6\u00dfe mit dem EU-Raum vergleichbar und Beispiele daf\u00fcr, wie so ein f\u00f6rderales System funktioniert:\u00a0Die USA haben den Dollar, trotz so unterschiedlicher Staaten wie Alaska und Alabama. Indien hat die Rupie, trotz einem globalisierte Maharashtra und einem komplett verarmten Bundesstaat Bihar. \u00a0Als Konsequenz daraus werden f\u00f6derale Verbindlichkeiten wie z.B. die extreme \u00dcberschuldung von Detroit auch nicht auf die Bundesebene der USA verlagert.\u00a0In Brasilien gilt der Real sowohl im reichen S\u00e3o Paulo als auch im bitterarmen Nordosten).\u00a0Die kurzfristige Sch\u00f6pfung des Real in Brasilien (ein Land so gro\u00df wie die EU mit ihren 28 Mitgliedsstaaten) ist ein Beispiel f\u00fcr eine kontinentale De- und Remonetarisierung.<br \/>\nIn der Euro-Zone jedoch macht die Politik genau das Gegenteil: Es gibt keine f\u00f6derale Steuerbasis, keine starke europ\u00e4ische Exekutive, keine gemeinsame Legislative, daf\u00fcr aber versteckte Transfers der Verbindlichkeiten eines Landes auf die europ\u00e4ische Ebene. Und undenkbar, eine neue EU-Steuer von zehn Prozent zu fordern f\u00fcr die Institutionen in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die AfD ist absolut nicht europafeindlich<\/strong><br \/>\nIm Artikel hei\u00dft es: &#8222;Noch ein Blick auf die europafeindliche AfD&#8230;&#8220; Hier bedarf es einer Richtigstellung: Die AfD ist absolut nicht europafeindlich! Im Gegenteil, die AfD k\u00e4mpft f\u00fcr eine \u00c4nderung in der Europolitik, eben aus Liebe zu Europa und zu all seinen B\u00fcrgern. Dies ist ein gro\u00dfes Missverst\u00e4ndnis und daher erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. So macht sich die AfD zum Beispiel berechtigte Sorgen um die vielen Arbeitslosen und vor allem um die mehr als 50 Prozent arbeitslosen Jugendlichen in den europ\u00e4ischen S\u00fcdstaaten. Die Arbeitgeber dort k\u00f6nnen kaum jemanden einstellen, weil sie keine Kredite bekommen und das Lohnniveau zu hoch ist. Das sind Folgen der Europolitik. Wenn die wirtschaftlich schwachen S\u00fcdstaaten eigene W\u00e4hrungen h\u00e4tten, die nicht an die W\u00e4hrung der starken Nordstaaten gekoppelt w\u00e4ren, k\u00f6nnten sie wieder wettbewerbsf\u00e4hig werden, so wie in der Vor-Euro-Zeit. Dann g\u00e4be es auch dort wieder mehr Arbeit. Das sehen viele f\u00fchrende Volkswirtschaftler so. Deshalb tritt die AfD f\u00fcr eine geordnete Aufl\u00f6sung des Eurow\u00e4hrungsgebietes ein. Die D\u00e4nen, Schweden und Briten haben auch ihre eigene W\u00e4hrung und geh\u00f6ren zu Europa.<br \/>\n5.10.2013, Hansj\u00f6rg Weiers-Willmann, Schallstadt<\/p>\n<p><strong>Eine solche Diffamierung hat die AfD nicht verdient<\/strong><br \/>\nBeim genauen Studium zahlreicher Wahlunterlagen und in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen mit AfD-Mitgliedern und dem Kreisverbandssprecher ist eines ganz klar: Die AfD ist eine eurokritische junge Partei und in hohem Ma\u00dfe europafreundlich. Sie steht f\u00fcr eine friedliche und solidarische EU souver\u00e4ner Staaten und hat diese Diffamierung in Ihrem Artikel nicht verdient. Die 5,2 Prozent der AfD-W\u00e4hler zur Bundestagswahl in Baden-W\u00fcrttemberg stehen sicher zu einem wichtigen Programmpunkt: Politisch bedingte Staatsverschuldung der Eurostaaten in der EU darf nicht den deutschen Steuerzahler belasten!<br \/>\n5.10.2013, Siegfried K. Dieck, M\u00fcllheim<\/p>\n<p><strong>Es darf auch mal was kritisch gesehen werden<\/strong><br \/>\nDie AfD ist mit Sicherheit keine europafeindliche, sondern eine europakritische Partei. Sie vertritt die Meinung, dass Probleme die durch \u00dcberschuldung entstanden sind, wie in Griechenland, und nicht durch weitere Schulden zu l\u00f6sen sind, die zu noch h\u00f6herer \u00dcberschuldung f\u00fchren. Dies ist ein Teufelskreis. Wenn dann der deutsche B\u00fcrger, der f\u00fcr die Misere \u00fcberhaupt nicht verantwortlich ist, in einer unverantwortlichen Gr\u00f6\u00dfenordnung mit-haftet, wie dies der Fall ist, dann darf dies doch wohl noch kritisch gesehen werden. Ein sorgsamerer Umgang mit dem Wort &#8222;feindlich&#8220; sollte sich der Autor in seine Agenda schreiben.<br \/>\n5.10.2013, Uli Wurster, Albbruck<!-- RSPEAK_STOP --><br \/>\n<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p><strong>Niedrigzinspolitik der EZB l\u00e4\u00dft private Verm\u00f6gen schmelzen\u00a0\u00a0<\/strong><br \/>\nDie Europ\u00e4ische Zentralbank hat mit t\u00e4tiger Unterst\u00fctzung der Politik durch ihre konstante Niedrigzinspolitik dem nahezu unkontrollierten Kauf von wackeligen Staatsanleihen ein gewaltiges Verm\u00f6gensvernichtungsprogramm aufgelegt. Private Verm\u00f6gen schmelzen dahin, wie Eis in der Sonne, weil die Zinsen auf Kapitalanlagen nicht einmal mehr die Inflationsrate abdecken. Die Lebensversicherer wissen nicht mehr, wie sie die notwendige Rendite f\u00fcr ihre Vertr\u00e4ge erwirtschaften sollen, und die private Altersversorgung ist dadurch akut gef\u00e4hrdet. Das klassische Sparkonto ist klinisch tot.<br \/>\nDie europ\u00e4ischen Staaten mit ihren Schuldenbergen sind die stillen Gewinner. Sie k\u00f6nnen sich so auf Kosten der B\u00fcrger sanieren, denn ihnen kommt nat\u00fcrlich ein niedriger Schuldzins entgegen und sie sparen so Milliarden im Schuldendienst. Auch die Hemmschwelle, neue Schulden aufzunehmen, ist dadurch niedriger geworden. Das Gerede der Politik von der Altersarmut ist also durchaus real, nur die Ursache wird verschleiert, denn sie kommt direkt aus dem Herzen der Politik. Die gesamte &#8222;Eurorettung&#8220; ist f\u00fcr den B\u00fcrger ein Desaster: Der Sparer wird zum hirnlosen Idioten degradiert.<br \/>\n4.9.2013, Peter Krusche, Bad Krozingen<br \/>\n<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p><strong>Drei Konzepte zur L\u00f6sung der Euro-Krise<\/strong><br \/>\n<em>Das erste Konzept<\/em> ist jenes der Bundeskanzlerin, der deutschen Opposition und der EU. Es will aus Europa eine Transferunion machen, in der durch permanente Geldzahlungen (f\u00fcr Deutschland etwa 100 bis 200 Mrd \u20ac jedes Jahr) Finanzmittel aus den soliden Nordstaaten in die unsoliden S\u00fcdstaaten \u00fcberwiesen wird. Mit diesem Geld k\u00f6nnen diese L\u00e4nder ihren Lebensstandard finanzieren, ohne ihn selbst erwirtschaften m\u00fcssen.<br \/>\n<em>Das zweite Konzept<\/em> vertritt Clemens Fuest, Prof. Sinn und auch ich bin von deren Ideen angetan. Es sieht eine R\u00fcckkehr zum Prinzip des No-Bailouts vor. Wenn Staaten zuviel Schulden machen, die sie nicht mehr zur\u00fcckzahlen k\u00f6nnen, gehen diese Staaten pleite, und die Gl\u00e4ubiger verlieren Geld. Damit das nicht zu permanenten Bankenkrisen f\u00fchrt, m\u00fcssen die Banken von der Staatsfinanzierung besser getrennt werden. Der Zugang der Staaten zu grenzenlosen Kreditmitteln wird dadurch gekappt. Eine \u00dcberschuldung wird daher schwieriger und vor allem viel fr\u00fcher eintreten, so dass auch weniger Verluste f\u00fcr die verbleibenden Gl\u00e4ubiger entstehen. Staatliche Geldtransfers von Nord nach S\u00fcd sind daher nicht erforderlich. Jedes Land kann n\u00e4mlich nur noch soviel ausgeben, wie es erwirtschaftet.<br \/>\n<em>Die dritte Variante<\/em> ist die R\u00fcckkehr zu nationalen W\u00e4hrungen oder zu kleinen homogenen W\u00e4hrungsverb\u00fcnden. Den vertritt die AfD. Sie glaubt nicht, dass Staaten die wirtschaftlichen Anforderungen einer Insolvenz und eines begrenzten Zugangs zu Kreditmitteln politisch durchsetzen k\u00f6nnen. Daher glaubt Bernd Lucke, dass L\u00e4nder wie Griechenland oder Portugal von alleine aus dem Euro austreten werden, wenn der Geldtransfer von Nord nach S\u00fcd versiegt. Damit w\u00e4re die R\u00fcckkehr zu nationalen W\u00e4hrungen besiegelt.<br \/>\nZur Wahl stehen leider nur Parteien, die f\u00fcr die Variante 1 oder 3 werben. Die in meinen Augen einzig vern\u00fcnftige Variante 2 k\u00f6nnen wir auf dem Wahlzettel nicht unterst\u00fctzen. Daher ist meine \u00dcberlegung die AfD zu w\u00e4hlen, damit der politische Druck auf die Anh\u00e4nger der grenzenlosen Schuldenunion diese zwingt, mit den Anh\u00e4ngern einer R\u00fcckkehr zu nationalen W\u00e4hrungen einen Kompromiss zu schlie\u00dfen. Dieser w\u00e4re dann die kluge Variante 2. Denn eine andere L\u00f6sung zwischen den Extremen gibt es nicht.<br \/>\n17.8.2013, Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AfD als Mittel zur Verhinderung von Bankenunion und EZB in der EU<\/strong><\/p>\n<p>Politik von CDU, CSU, FDP, SPD und Gr\u00fcnen ist, die Bankenunion so einzuf\u00fchren, dass sich Banken weiterhin unbegrenzt und risikolos Geld leihen\u00a0 sowie Staatsanleihen der Eurostaaten kaufen k\u00f6nnen, dass in der EU\u00a0eine Haftungsunion eingef\u00fchrt, in der deutsche Steuerzahler f\u00fcr die Schulden fremder L\u00e4nder haften m\u00fcssen, ohne zuvor bei der Kreditaufnahme mitbestimmen zu k\u00f6nnen. Zudem tun die o.a. Parteien nichts gegen die unbegrenzten Aufk\u00e4ufe von Staatsanleihen durch die EZB. Wer gegen die Bankenunion und EZB ist, kann die etablierten Parteien nicht w\u00e4hlen.\u00a0Es bleibt also nur,\u00a0neue noch nicht etablierte Parteien zu w\u00e4hlen. Die Pioraten scheiden aus mangels EU-Konzept im Parteiprogamm. Bleibt nur die AfD, weil sie selbst mit absoluter Mehrheit die D-Mark nicht einf\u00fchren k\u00f6nnen, aber all die oben genannten Pl\u00e4ne der Etablierten verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Bankenunion soll 1 Billion fauler Kredite, die in s\u00fcdeurop\u00e4ischen Bankbilanzen schlummern, bezahlen<\/strong><br \/>\nNat\u00fcrlich wartet Europa sehnlichst auf den Tag nach der Bundestagswahl. Das dr\u00e4ngendste Problem sind n\u00e4mlich die Banken in S\u00fcdeuropa. Bevor man die deutsche \u00d6ffentlichkeit mit dieser Frage behelligen kann, muss sie erst noch ihre Stimme f\u00fcr eurofreundliche Parteien abgeben. Das wird den deutschen W\u00e4hlern dadurch schmackhaft gemacht, dass ein Euroaustritt angeblich 1,5 Billionen Euro kosten w\u00fcrde. Da ist es geradezu selbstm\u00f6rderisch einer Politik zu folgen, wie sie die AfD propagiert, sagt man. Wer hat schlie\u00dflich soviel Geld, um eine derart gigantische Summe zu bezahlen?\u00a0Die Antwort der EU ist sehr einfach. Nur Deutschland hat soviel Geld. Allerdings sollen diese 1,5 Billionen nicht in den Euroausstieg sondern in den Einstieg in die neue Transfer-Euro-Welt investiert werden. Das Geld wird n\u00e4mlich dringend ben\u00f6tigt, um die 1 Billion fauler Kredite, die in s\u00fcdeurop\u00e4ischen Bankbilanzen schlummern, zu bezahlen. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt man dringend die Bankenunion. Diese sieht vor, dass Banken und gesicherte Kreditgeber nicht haften f\u00fcr Gelder, die sie einer Pleitebank geliehen haben. Nur Aktion\u00e4re, unbesicherte Bankanleihen und Sparguthaben \u00fcber 100.000 \u20ac werden zur Verlustfinanzierung herangezogen. Dann kommen die Heimatl\u00e4nder dran, aber nur wenn sie dadurch nicht selbst zahlungsunf\u00e4hig werden. Werden die S\u00fcdeurop\u00e4er aber, wenn sie haften m\u00fcssten. Also muss der ESM blechen. Dort aber auch nur die L\u00e4nder, die nicht pleite gingen, wenn sie \u00fcber den ESM blechen m\u00fcssen. Daher muss vor allem Deutschland blechen. Vielleicht nehmen uns die Niederlande, \u00d6sterreich und Finnland 100 Mrd. dieser Bankschulden ab. Bleiben somit 900 Mrd. f\u00fcr den deutschen Steuerzahler. Dazu kommen noch die 600 Mrd. Target-Salden, die von den Schuldnerstaaten auch nicht mehr zur\u00fcckgezahlt werden k\u00f6nnen, ohne dass sie sofort pleite gingen. Somit kostet der neue Euro genauso viel, wie behauptet wird, dass die Abschaffung des Euros kosten w\u00fcrde. Allerdings handelt es sich bei den 1,5 Billionen f\u00fcr die Eurorettung nur um die Deckung der bereits aufgelaufenen Verluste. Eine Anzahlung sozusagen auf den sch\u00f6nen neuen Euro, den die etablierten Parteien planen. Damit in Zukunft keine neuen Verluste entstehen, muss Deutschland zus\u00e4tzlich jedes Jahr zwischen 100 und 200 Mrd. Euro aus seinen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcssen an S\u00fcdeuropa \u00fcberweisen. Diese L\u00e4nder sollen doch fl\u00fcssig bleiben in der sch\u00f6nen neuen Eurowelt, ansonsten k\u00f6nnten unsere Exporte nach S\u00fcdeuropa leiden.<br \/>\nWetten dass der deutsche W\u00e4hler dieses Spiel wieder mal nicht durchschaut, und nach 1918 und 1945 ahnungslos in den dritten Staatsbankrott stolpert, den unser Land in 100 Jahren erleben wird?<br \/>\n1.8.2013, Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Infoseite des BMF zum Euro<\/strong><\/p>\n<p>Knapp, klar und kurz gefasst \u2013 eben \u201eAuf den Punkt\u201c \u2013 mit diesem Themenheft-Format erkl\u00e4rt das BMF komplexe Themenfelder. In der vierteiligen Reihe \u201eAuf dem Weg zur Stabilit\u00e4tsunion\u201c werden die Ma\u00dfnahmen zur Stabilisierung des Euroraums vorgestellt\u00a0 Infos + Videos zum Downloaden.<br \/>\n6.5.2013, <a href=\"https:\/\/www.stabiler-euro.de\">www.stabiler-euro.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>AfD und die Tabuisierung des Nachdenkens \u00fcber Alternativen<br \/>\n<\/strong>Herr Walker nennt die Vorschl\u00e4ge der &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; (AfD) einen Irrweg und die Forderung nach einer Beendigung des Euro-Abenteuers &#8222;haneb\u00fcchen&#8220;. Die Verunglimpfung der AfD und die Tabuisierung des Nachdenkens \u00fcber Alternativen hilft leider nicht weiter, denn nach drei Jahren angeblich alternativloser Rettungspolitik abseits des Maastricht-Vertrages und demokratischer Partizipation war es h\u00f6chste Zeit, dass sich eine Bewegung bildet, die den Wunsch in einem nicht unbetr\u00e4chtlichen Teil des Volkes nach anderen Konzepten und besseren L\u00f6sungen aufgreift. Eine schnelle und &#8222;billige&#8220; L\u00f6sung f\u00fcr die Probleme, die wir uns mit dem Euro eingehandelt haben, gibt es nicht. Das behauptet auch die AfD nicht! Das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete &#8222;Friedensprojekt Europa&#8220; hat im Ansehen vieler Europ\u00e4er massiv gelitten und der Euro hat zweifellos genau das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich mit ihm beabsichtigt war. Die AfD ist die einzige Partei, die in Alternativen denkt und die Forderung nach einer R\u00fcckkehr zu politischer Subsidiarit\u00e4t, zu Rechts- und Vertragstreue, zur Befreiung von der Euro-Zwangsmitgliedschaft und zur Erneuerung der demokratischen Kultur fordert. Dass die etablierten Parteien und die ihnen wohl gesonnenen Medien diese Forderungen als Irrweg oder gar als populistisch bezeichnen, ist zwar aus wahltaktischen Gr\u00fcnden verst\u00e4ndlich, wird aber durch die st\u00e4ndige Wiederholung nicht richtiger. Eurokritiker der ersten Stunde haben leider Recht behalten: Der Euro ist der falsche Weg zur wirtschaftlichen Gesundheit Europas.<br \/>\n4.5.2013, Michael Dyllick-Brenzinger, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Flexibilisierung des jetzigen W\u00e4hrungssystems<\/strong><br \/>\nDer sachlich formulierte Artikel bringt wichtige Argumente vor, \u00fcber die man sicherlich nachdenken mu\u00df und verweist zu Recht auf die prek\u00e4re Position Deutschlands als Gl\u00e4ubigerland. Eine Flexibilisierung oder Aufl\u00f6sung des jetzigen W\u00e4hrungssystems l\u00e4\u00dft sich in der Tat sicherlich nur schrittweise erreichen, eben durch Einf\u00fchrung von Parallelw\u00e4hrungen (siehe dazu auch die Publikationen von Thomas Mayer in den Printmedien wie der Wirtschaftswoche [15.4.] und im Netz der nicht der AfD angeh\u00f6rt, und dem die Seriosit\u00e4t kaum zu bestreiten sein wird; in englischer Sprache hat sich auch Roger Bootle \u2013 Leaving the Euro, a Practical Guide &#8211; zu diesen Fragen ge\u00e4u\u00dfert) wobei Forderungen und Guthaben in Euro eben auch in Euro denominiert bleiben. Da beim Einf\u00fchren von Parallelw\u00e4hrungen Deutschland nicht aus dem Euro austritt, beh\u00e4lt es auch einen gewissen Einflu\u00df auf die Politik der EZB. Dennoch es ist richtig, eine Flexibilisierung des jetzigen W\u00e4hrungssystems wird auch Deutschland erhebliche Summen kosten; zum Nulltarif bekommt man eine solche L\u00f6sungen nicht, wer das behauptet ist wirklich ein Populist.<br \/>\nAllerdings wird es f\u00fcr alle Beteiligten (es geht durchaus auch um die richtig verstandenen Interessen unserer Partner) am Ende immer noch sinnvoller und wirtschaftlich ertragreicher sein als der Erhalt des jetzigen letztlich dysfunktionalen Systems. Ein \u00dcberleben des Euro in der jetzigen Form ist eigentlich von der M\u00f6glichkeit einer umfassenden, aber mit Sicherheit (siehe S\u00fcditalien!) dennoch nur unzureichend wirksamen Transferunion (Kosten f\u00fcr Deutschland pro Jahr vermutlich um die 100 Milliarden Euro, wenn nicht mehr, mit st\u00e4ndig steigender Tendenz) nur denkbar, wenn man weitgehend zur monet\u00e4ren Staatsfinanzierung durch die EZB \u00fcbergeht, aus dem Euro also systematisch eine Weichw\u00e4hrung macht. Eine Alternative k\u00f6nnte allenfalls sein, da\u00df L\u00e4nder wie z. B. Italien und Frankreich jene zum Teil drastischen Reformen innerhalb der n\u00e4chsten Jahre durchf\u00fchren w\u00fcrden, die eigentlich die Voraussetzung f\u00fcr ein Verbleiben in der W\u00e4hrungsunion in der jetzigen Form sind. Daf\u00fcr gibt es keine Anzeichen, das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geschehen, weil beide L\u00e4nder darauf vertrauen, da\u00df sie auf Deutschland genug Druck aus\u00fcben k\u00f6nnen, um die W\u00e4hrungsunion in ihrem Sinne umzugestalten, anders als Griechenland oder gar Zypern, und weil die politischen Systeme und Kulturen in beiden L\u00e4ndern aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden solche Reformen sehr erschweren.<br \/>\nEin Wort noch zu den so oft hervorgehobenen Exporten. Ja Deutschland ist ein Exportland, aber noch keinem Land hat es auf die Dauer gut getan, seine ganze Wirtschaft nur auf den Export auszurichten und dann noch seine Waren unter Preis (der deutsche Euro ist stark unterbewertet, \u00e4hnlich wie z. B. der italienische Euro \u00fcberbewertet ist) zu verkaufen. Von der Tatsache abgesehen, da\u00df viele unserer Nachbarn in Europa zum Kauf deutscher Waren auf deutsche Kredite angewiesen sind, deren R\u00fcckzahlbarkeit zweifelhaft ist, wie wir jetzt ja sehen.<br \/>\nLangfristig m\u00fcssen wir m. E. eher eine St\u00e4rkung der Inlandsnachfrage und eine Verringerung der Export\u00fcbersch\u00fcsse anstreben, ohne uns auf ein Inflationsszenario einzulassen wie es von Wirtschaftswissenschaftlern wie Gustav Horn z. B. grunds\u00e4tzlich favorisiert wird. Daf\u00fcr w\u00e4re eine Flexibilisierung des jetzigen W\u00e4hrungssystems dringend geboten.<br \/>\nSchlie\u00dflich, zu den Interessen unserer Nachbarl\u00e4nder. Nat\u00fcrlich haben unsere Nachbarl\u00e4ndern ein Interesse daran, da\u00df eine Aufl\u00f6sung oder Flexibilisierung des jetzigen W\u00e4hrungssystems nicht zu einem Staatsbankrott oder Schlimmerem f\u00fchrt \u2013 das Bestehen des Euro hat f\u00fcr mehrere L\u00e4ndern allerdings jetzt schon zu enormen Verwerfungen gef\u00fchrt, ihnen also kaum dauerhaft gen\u00fctzt. Und es stellt sich die Frage, haben die anderen L\u00e4nder ein Interesse daran, ihre Waren dauerhaft zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen im Ausland absetzen zu m\u00fcssen und gegen zu billige Importe ank\u00e4mpfen zu m\u00fcssen? Sicherlich nicht. Hier sei darauf verwiesen, da\u00df die italienische Regierung als das Land 1996 in das damalige europ\u00e4ische W\u00e4hrungssystem (Vorstufe zum Euro) wieder eintrat, versucht hat, einen m\u00f6glichst niedrigen Referenzkurs f\u00fcr die Lira auszuhandeln, dabei aber auf Widerstand in Deutschland und Frankreich stie\u00df. Auf die Dauer wird man auch in Italien und Frankreich erkennen, da\u00df das jetzige System mit enormen Nachteilen verbunden ist, es sei denn man kann es erfolgreich als Hebel einsetzen, um unbegrenzte Transferleistungen zu erzwingen \u2013 aber wer soll die finanzieren, wenn als Geberl\u00e4nder nur noch das im demographischen Niedergang befindliche Deutschland und die Niederlande und einige kleinere L\u00e4nder (Finnland, Estland, Slowakei, \u00d6sterreich z. B.) in Frage kommen? Deutschland und die anderen genannten L\u00e4ndern stehen gemeinsam nur f\u00fcr gut 40 % der Wirtschaftsleistung der Eurozone, wie sollen diese L\u00e4nder die \u00fcbrigen 60 % auf Dauer \u00fcber Wasser halten? Das wird nicht gehen.<br \/>\nZur Flexibilisierung des jetzigen Systems so enorm dornig dieser Weg auch ist (aber das ist z. B die Energiewende auch \u2013 und wurden vor 30 Jahren nicht die Kernkraftgegner noch als Spinner verlacht, die sich gegen die \u201eZukunft\u201c wandten?) gibt es schlechterdings keine Alternative oder glaubt jemand, da\u00df L\u00e4nder auf die Dauer mit Arbeitslosenquoten von \u00fcber 20 % leben k\u00f6nnen, oder da\u00df man umgekehrt die nicht in Immobilien angelegten Ersparnisse der deutschen Bev\u00f6lkerung durch finanzielle Repression (erh\u00f6hte Inflation bei negativen Realzinsen \u2013 das wahrscheinlichste Szenario zur Rettung des Euro in der jetzigen Form) einfach innerhalb von gut 10 Jahren auf die H\u00e4lfte ihres Wertes reduzieren kann, ohne da\u00df es Gegenwehr gibt \u2013 von den drastischen sozialen Folgen hierzulande einmal abgesehen?<br \/>\n23.4.2013, Prof. Dr. Ronald G. Asch, Freiburg.<\/p>\n<p>&#8222;Die \u00f6konomische Ratlosigkeit der \u00d6konomen-Partei&#8220; vom 23.4.2013 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/die-oekonomische-ratlosigkeit-der-oekonomen-partei--71120621.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/die-oekonomische-ratlosigkeit-der-oekonomen-partei&#8211;71120621.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Schuldentilgungsfonds der Gr\u00fcnen<\/strong><br \/>\nWas f\u00fcr eine dreiste L\u00fcge von Kerstin Andreae zu behaupten, dass ihre Partei die Staatschulden von 2 Billionen um 100 Mrd. senken m\u00f6chte. Die Gr\u00fcnen planen einen Schuldentilgungsfonds, bei dem Deutschland f\u00fcr alle Schulden der andereren Eurostaaten oberhalb von 60% des BIPs genauso haften soll, als w\u00e4ren es unsere eigenen. Allein f\u00fcr Italien muss Deutschland dann f\u00fcr zus\u00e4tzliche 700 Mrd. \u20ac haften, und diese notfalls auch bezahlen. Dabei ist die von Italien zu leistende Sicherheit von 30% des Betrages bereits abgezogen. Rechnet man auch die Schulden der anderen Eurostaaten hinzu, die in diesen Fonds gepackt und von Deutschland verb\u00fcrgt w\u00fcrden, steigen die Verbindlichkeiten Deutschlands im Verh\u00e4ltnis zum BIP auf ein Niveau, das unser Land nach dem Ersten Weltkrieg zu schultern hatte. Bekanntlich war die Schuldenlast damals nur durch eine Hyperinflation wieder abzubauen, was vor allem den Kleinsparern den Totalverlust ihres Verm\u00f6gens eingebracht hat.<br \/>\n26.4.2013<\/p>\n<p><strong>M\u00fcssen arme Deutsche reiche Zyprer retten?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nIm Zentrum der Emotionen steht einmal mehr die Verteilungsfrage: Wer hat wie viel? Ist das gerecht? Das verdr\u00e4ngt die eigentlich entscheidende Effizienzfrage: Was muss getan werden, damit in S\u00fcdeuropa die volkswirtschaftliche Produktivit\u00e4t als Voraussetzung f\u00fcr Wohlstand so steigt, dass all die Rettungskredite irgendwann zur\u00fcckgezahlt werden k\u00f6nnen? Die Hilfskredite sollen das erm\u00f6glichen. Viel wichtiger als die Frage, wer wie reich ist, w\u00e4re die Frage, ob sie dies leisten k\u00f6nnen. Bei Zypern sind wie bei Griechenland massive Zweifel angebracht. Dem deutschen Steuerzahler drohen daher \u2013 Reichtum hin oder her \u2013 Belastungen, die einfach verpuffen. &#8230;<br \/>\nAlles von L\u00fcder Gerken vom 19.4.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/muessen-arme-deutsche-reiche-zyprer-retten\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/muessen-arme-deutsche-reiche-zyprer-retten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Soros: Entweder Deutschland akzeptiert Euro-Bonds oder es tritt aus dem Euro aus<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland sei auf dem Fahrersitz, ob es wolle oder nicht. Es sei das einzige Land, das die Euro-Krise l\u00f6sen k\u00f6nne, sagt er. Es m\u00fcsse sich nur endlich entscheiden, was es wolle. Soros sieht nur zwei Alternativen: \u201eEntweder Deutschland akzeptiert Euro-Bonds oder es tritt aus dem Euro aus.\u201c Er pers\u00f6nlich pr\u00e4feriere die erste Variante, sagt Soros. Wichtig sei aber vor allem, dass sich Deutschland endlich entscheide. Es k\u00f6nne einfach nicht so weitermachen, wie bisher. Es mache gerade so viele Zugest\u00e4ndnisse, wie zum \u00dcberleben des Euro n\u00f6tig seien. Diese Strategie werde die EU zerst\u00f6ren. \u201eDas k\u00f6nnte schon im n\u00e4chsten Jahr passieren. Wenn nicht, dann vielleicht in zwanzig Jahren.\u201c<br \/>\nAlles vom 10.4.2013 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/george-soros-nehmt-euro-bonds-oder-tretet-aus-\/8043396.html\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/george-soros-nehmt-euro-bonds-oder-tretet-aus-\/8043396.html<\/a><\/p>\n<div><\/div>\n<p><strong>Eine Transferunion zur Rettung des Euro \u00a0lehnen nahezu alle Deutschen ab<\/strong><br \/>\nLieber Herr Gerken vom &#8222;Centrum&#8220; (Warum eigentlich mit &#8222;C&#8220;?), Sie fordern eine Transfer-Union, die nahezu alle Deutschen (und auch in Deutschland lebende ausl\u00e4ndische Mitb\u00fcrger) glatt ablehnen. Ihr Beitrag ist nichts als Zahlenspielerei. In der Sache macht das deutsche Kollektiv zu Lasten der Zukunft und Kinder Schulden, um das Geld ins Ausland zu St\u00fctzung des Lebensstandards einer kleinasiatischen Insel zu \u00fcberweisen. Politiker, die dem zustimmen, geh\u00f6ren abgew\u00e4hlt. Dieser Schwachsinn ist nicht alternativlos. Da gibt es zwischenzeitlich eine Partei, die hei\u00dft &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220;. Vielleicht sollte die BZ die Zeichen der Zeit erkennen und nicht nur der pro Euro Richtung Raum geben. Ich wette, dass die meisten Leser kein Geld nach Zypern pumpen wollen! Mein Name ist Dirk Schmitz und ich bin Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines gro\u00dfen Unternehmens aus dem Badischen.<br \/>\n19.1.2013, Dirk Schmitz<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine Transferunion ist das schlimmste<br \/>\n<\/strong>Eine Transferunion ist das schlimmste, was wir Deutsche in dieser Eurokrise noch zu erwarten haben. Die Weichen hierf\u00fcr werden vom n\u00e4chsten Bundestag gestellt. Daher sind die Bundestagswahlen im September die wichtigsten die unser Land seit langem gesehen hat.<br \/>\nDie SPD und die Gr\u00fcnen fordern einen Schuldentilgungsfonds. Das ist im Grundsatz ein Konstrukt, in dem jedes Land f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Schulden aller anderen L\u00e4nder b\u00fcrgt. Da die B\u00fcrschaft f\u00fcr jedes Land bei einer Summe liegt, die dieses Land niemals w\u00fcrde bezahlen k\u00f6nnen, w\u00e4re eine Inanspruchnahme der B\u00fcrgschafts sofort mit dem Staatsbankrott verbunden, auch f\u00fcr L\u00e4nder wie Deutschland, die ihre eigenen Schulden problemlos bezahlen k\u00f6nnen. Mit einer solchen B\u00fcrgschaft verliert Deutschland sofort die F\u00e4higkeit seine Geschicke selbst zu bestimmen. Denn das Schicksal, ob unser Land in Wohlstand lebt oder einen Staatsbankrott mit dem weitgehenden Verm\u00f6gensverlust von uns allen erlebt, h\u00e4ngt vom Wohlverhalten unserer Nachbarn ab. Wir werden erpressbar. Man wird uns immer wieder dazu veranlassen, Gelder nach S\u00fcdeuropa zu \u00fcberweisen, weil diese L\u00e4nder ansonsten ihre Schulden nicht mehr bezahlen k\u00f6nnten, und wir daf\u00fcr bezahlen m\u00fcssten.<br \/>\nDie CDU will keinen Schuldentilgungsfonds auch keine Eurobonds, die den gleichen Erpressungseffekt erzeugen w\u00fcrden. Die Bundeskanzlerin hat erkl\u00e4rt, dass Eurobonds in ihrem Leben nicht mehr k\u00e4men. Sie hat aber nicht erkl\u00e4rt, dass Eurobonds nicht k\u00e4men. Sie hat weiterhin erkl\u00e4rt, dass sie den Euro retten will, koste es was es wolle. Wenn daher die Eurokrise derart an Sch\u00e4rfe zunimmt, dass der Euro nur mit Eurobonds gerettet werden kann, wird auch die CDU diesen Bonds \u00e4u\u00dferst ungern daf\u00fcr umso entschlossener zustimmen. Dasselbe ist f\u00fcr die FDP zu sagen. Auch die FDP hat nicht erkl\u00e4rt, dass sie eher den Euro aufgibt als Eurobonds zuzustimmen. Der Aussage der Regierung, dass der Euro koste es was es wolle gerettet wird, hat kein FDP Verantwortlicher widersprochen.<br \/>\nDie Linke will keine Eurobonds. Sie will, dass alle Staatschulden \u00fcber 60% des BIP gestrichen werden. Dann verlieren Inhaber dieser Schulden ihr Verm\u00f6gen. Nach Streichung der Schulden will die Linke, dass die EZB soviel Geld druckt wie von den Politikern f\u00fcr n\u00f6tig erachtet wird, um die Staatsfinanzen zu sichern. Da Politiker nur mit grenzenlosen Geldmitteln zufrieden sind, wird mit der Linken grenzenlos Geld gedruckt.<br \/>\nDie Alternative f\u00fcr Deutschland hingegen will den Euro langfristig abschaffen. Dies soll durch die Einf\u00fchrung von Parallelw\u00e4hrungen geschehen. Zwischenzeitlich soll die Politik zur\u00fcck zur No Bailout Klausel von Maastricht finden. Damit sind Eurobonds, Schuldentilgungspakt und Gelddrucken ohne Ende ausgeschlossen.<br \/>\nDie AfD br\u00e4uchte f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung der D-Mark eine 2\/3 Mehrheit in Bundestag und Bundesrat. Das ist bei der kommenden Bundestagswahl nicht zu erreichen. Die B\u00fcrger m\u00fcssen daher noch viele Landtagswahlen bestreiten, damit eine solche Wiedereinf\u00fchrung der D-Mark \u00fcberhaupt ein realistisches Ziel w\u00fcrde. Allerdings braucht die AfD nur 1\/3 der Bundestagsmandate um die Einf\u00fchrung von Eurobonds, Schuldentilgungsfonds und Gelddrucken ohne Ende zu verhindern. Daher ist eine Stimmabgabe f\u00fcr die AfD auch f\u00fcr strategisch denkende B\u00fcrger, die den Euro behalten wollen, sich aber gegen eine Schuldenvergemeinschaftung und eine Transferunion wehren wollen, die einzige M\u00f6glichkeit ihr Ziel zu erreichen.<br \/>\nIch bin immer noch f\u00fcr den Euro. Ich bin aber nicht daf\u00fcr, ihn um jeden Preis erhalten zu wollen. Das werde ich bei meiner Stimmabgabe im September klar zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p>@Dirk Schmitz<br \/>\nDie Zahlen und Argumente von L\u00fcder Gerkan stimmen vollkommen. Diese Vergleicherei von Wohlstand bringt nichts. Wir haben keine Transferunion daher d\u00fcrfen wir guten Gewissens wohlhabender sein als die B\u00fcrger der Krisenstaaten. Die Zahlen zeigen n\u00e4mlich, dass die Krisenstaaten reich genug sind, um ihre eigenen Schulden auch selbst zu bezahlen. Die deutschen W\u00e4hler haben in der Vergangenheit f\u00fcr die Taten unserer Politiker b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen. Nun ist es an den S\u00fcdeurop\u00e4ern den Preis f\u00fcr schlechte Wahlentscheidungen in ihrer Vergangenheit zu entrichten. Wir Deutsche haben im September die Wahl, ob wir diesen Preis wieder entrichten wollen, oder ob wir nach dreimaligem Verm\u00f6gensverlust endlich schlau genug geworden sind, solche Abenteuer in Zukunft zu verhindern.<br \/>\n19.4.2013 , Rainer Brombach<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schachtschneider: Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Der Euro ist gescheitert, aber die urop\u00e4ischen Integrationisten wollen ihn retten, kostet es, was es wolle. Sie nutzen ausgerechtet dieses Scheitern ihres wichtigsten Projektes, um die Europ\u00e4ische Union weiter zu dem &#8222;vereintenEuropa&#8220; voranzutreiben, das sie von Anfang an angestrebt haben, dem Europastaat, in dem die V\u00f6lkerEuropas nicht mehr in nationalen Einzelstaaten ihr Schicksal selbst bestimmen, sondern eine gro\u00dfe Menge von Untertan als Arbeiter und Verbraucher ein abh\u00e4ngiges Leben fristen, dessen Regeln eine elit\u00e4t\u00e4re und privilegierteB\u00fcrokratie vorschreibt.&#8220;<\/p>\n<p>Aus dem Vorwort zu:<br \/>\n<em>Karl Albrecht Schachtschneider: Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik,<\/em><br \/>\n<em> Ein Staatsstreich der politischen Klasse,<\/em><br \/>\n<em> 2011, 254 Seiten , ISBN 978-3-86445-002-0<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Dahrendorf: EU als EMU ( European Monetary Union)<\/strong><br \/>\n<strong>Warum EUropa? Nachdenkliche Anmerkungen eines skeptischen Europ\u00e4ers<\/strong><br \/>\nvon Ralf Dahrendorf<br \/>\nDas schlimmste an der Europ\u00e4ischen Union ist die g\u00e4hnende Langeweile, die die meisten ihrer Themen umh\u00fcllt.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nIch kann es nicht lassen, diese (die EU) mit dem englischen EMU zu bezeichnen, dem Akronym f\u00fcr European Monetary Union,&#8230; Die Frage ist vor allem, ob EMU einen Beitrag zur L\u00f6sung der realen Probleme der europ\u00e4ischen Staaten und ihrer B\u00fcrger leistet. Die Antwort ist auch bei viel gutem Willen nicht sehr ermutigend. Gehen wir die einzelnen Punkte durch.<br \/>\nErstens: Arbeitslosigkeit. Manche argumentieren, da\u00df die Einhaltung der Konvergenzkriterien als Voraussetzung f\u00fcr EMU zur Verschlimmerung der Arbeitslosigkeit beitr\u00e4gt. Sicher ist, da\u00df diese Kriterien keynesianische Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Arbeitslosigkeit erschweren. Der Pr\u00e4sident der Bundesbank, Hans Tietmeyer, ist gn\u00e4diger und sagt nur, EMU habe mit der Arbeitslosigkeit wenig bis nichts zu tun.<br \/>\nZweitens: Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Es gibt mittlere Unternehmen vor allem im Dienstleistungssektor, die sich von EMU eine Senkung der Transaktionskosten versprechen. Solche Unternehmen sind jedoch eine kleine Minderheit. F\u00fcr Gro\u00dfunternehmen spielt EMU keine Rolle. Generell sind die Erfordernisse der Wettbewerbsf\u00e4higkeit strukturell, nicht monet\u00e4r.<br \/>\nDrittens: Reform des Sozialstaates. Regierungen benutzen heute die Konvergenzkriterien, um ohnehin notwendige Reformen, das hei\u00dft K\u00fcrzungen der \u00f6ffentlichen Ausgaben (damit der Verschuldung) zu begr\u00fcnden. Das mag taktisch n\u00fctzlich sein, hat jedoch mit der Aufgabe selbst wenig zu tun.<br \/>\nViertens: Recht und Ordnung. Damit hat EMU nichts zu tun.<br \/>\nF\u00fcnftens: Desillusionierung. Kurzfristig zumindest wird EMU diese verst\u00e4rken. Das ist in der Tat, wie man durch die Flucht aus der D-Mark in den Schweizer Franken sieht, schon jetzt der Fall. Langfristig bleibt gewi\u00df das Prinzip Hoffnung.<br \/>\nSechstens: Neue Bedrohungen. Ob EMU hilft, diesen zu begegnen, h\u00e4ngt von den politischen Implikationen der W\u00e4hrungsunion ab. Von diesen wird noch zu reden sein.<br \/>\nMit anderen Worten, f\u00fcr die gro\u00dfen politischen Themen der Zeit ist EMU nahezu irrelevant. Was immer der Nutzen der W\u00e4hrungsunion sein mag, diese tr\u00e4gt wenig oder nichts dazu bei, die Fragen zu beantworten, die alle Europ\u00e4er \u2212 und nicht nur sie \u2212 beantworten m\u00fcssen. Mehr noch, das EMU-Thema lenkt ab von diesen Fragen. Es nimmt die Zeit und Energie derer in Anspruch, die sich mit Wichtigerem besch\u00e4ftigen sollten. Es ist daher n\u00f6tig, das Thema niedriger zu h\u00e4ngen. EMU verdient die Priorit\u00e4t nicht, die manche ihr geben.<\/p>\n<p>&#8230; Alles von Ralf Dahrendorf zu &#8222;Warum Europa?&#8220; bitte lesen in Merkur Nr. 568, Juli 1996<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.merkur-zeitschrift.de\/rald-dahrendorf-warum-europa\/\">https:\/\/www.merkur-zeitschrift.de\/rald-dahrendorf-warum-europa\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Global &gt;EU &gt;Finanzsystem &gt;Euro Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Linkes Schutzgeld: Vom Ende der Diskussion\u00a0(2.12.2025) Der Euro ist keine Erfolgsgeschichte \u2013 sondern der Weg in die Knechtschaft (18.8.2025) Die Zerschlagung des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts (SWP)\u00a0(18.3.2023) Fritz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/euro\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":2859,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-27476","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27476"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142430,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27476\/revisions\/142430"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}