{"id":26377,"date":"2013-04-05T18:26:31","date_gmt":"2013-04-05T16:26:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=26377"},"modified":"2024-04-09T13:56:09","modified_gmt":"2024-04-09T11:56:09","slug":"waermepumpe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/","title":{"rendered":"Waermepumpe"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a> &gt;<a title=\"Geothermie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/\">Geothermie<\/a> &gt;Waermepumpe<span style=\"font-family: Arial; font-size: xx-small;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_26380\" style=\"width: 611px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/heuernte1pan-080718\/\" rel=\"attachment wp-att-26380\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-26380\" class=\"size-full wp-image-26380\" title=\"heuernte1pan-080718\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/heuernte1pan-080718.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/heuernte1pan-080718.jpg 601w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/heuernte1pan-080718-180x58.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-26380\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Kr\u00fcttweg im Dreisamtal nach Osten zu Hinterwaldkopf, Tote Mann und Hohfahrn (von links) am 18.8.2008 &#8211; Heuernte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00e4rmepumpen-Einbau geht schief: Bayer hat nach zwei Jahren nur L\u00f6cher im Garten (8.4.2024)<\/li>\n<li>W\u00e4rmepumpe geniale Erfindung &#8211; aber nur f\u00fcr Neubauten (6.1.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/\">Wie die Badenova Geothermie im Markgr\u00e4flerland nutzen will<\/a>\u00a0(10.5.2023)<\/li>\n<li>Habeck: W\u00e4rmepumpen kosten 300 Mrd &#8211; nichts wird erreicht (14.6.2023)<\/li>\n<li>W\u00e4rmepumpe: \u201eErneuerbare\u201c und kulturelle Aneignung (1.5.2023)<\/li>\n<li>Luftw\u00e4rmepumpe erzeugt tieffrequenten L\u00e4rm (11.10.2011)<\/li>\n<li>W\u00e4rmepumpe entzieht aus Boden, Luft bzw. Wasser kostenlose Energie<\/li>\n<li>Verbraucherzentrale Saar kritisiert W\u00e4rmepumpen zur Heizung (20.12.2009)<\/li>\n<li>Grundwasser k\u00fchlt und heizt Freiburger Rathaus &gt;Waermepumpe (23.8.2008)<\/li>\n<li>Keine echten Klimasch\u00fctzer\u00a0&#8211; W\u00e4rmepumpen (4.2.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/geothermie.htm#Modellanlage f\u00fcr Erdw\u00e4rme von Tritschler in Hinterzarten\">Modellanlage f\u00fcr Erdw\u00e4rme von Tritschler in Hinterzarten<\/a> &gt;Geothermie (20.5.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/waermepumpe.htm#Links\">Links<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kraft-Waerme-Kopplung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kraft-waerme-kopplung\/\">Kraft-W\u00e4rme-Kopplung (KWK) <\/a>&gt;Kraft-Waerme-Kopplung<\/li>\n<li>Pellets<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/wissenschaftsmarkt.htm#Tiefe Geothermie Zukunft - Initiative Geowissenschaften FR\">Tiefe Geothermie Zukunft &#8211; Initiative Geowissenschaften FR<\/a> &gt;Wissenschaftsmarkt<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/heizung\/\">Heizung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpen-Einbau geht schief: Bayer hat nach zwei Jahren nur L\u00f6cher im Garten<\/strong><br \/>\nIm bayerischen We\u00dfling entscheidet sich Anton Leitner, ein 62-j\u00e4hriger Verleger, f\u00fcr eine neue Energieversorgung seines und des benachbarten Elternhauses. Sein Ziel: effizientes, CO\u2082-reduziertes Heizen durch die Installation von Gas-Hybrid-W\u00e4rmepumpen. Die S\u00fcddeutsche Zeitung berichtet in einem Artikel https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-waermepumpe-buerokratie-foerderantraege-energiewende-1.6494711?reduced=true \u00fcber seine Odyssee, die als Nachhaltigkeitsprojekt beginnt, den Hausbesitzer aber nicht nur finanziell an die Grenzen treibt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.4.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/wissen\/waermepumpen-einbau-geht-schief-waermepumpen-einbau-geht-schief-bayer-hat-nach-zwei-jahren-nur-loecher-im-garten_id_259824654.html\">https:\/\/www.focus.de\/wissen\/waermepumpen-einbau-geht-schief-waermepumpen-einbau-geht-schief-bayer-hat-nach-zwei-jahren-nur-loecher-im-garten_id_259824654.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpe geniale Erfindung &#8211; aber nur f\u00fcr Neubauten<\/strong><br \/>\nDas Zerst\u00f6rungswerk schritt, unter Merkel beginnend und von der Transformationsregierung todesmutig vorangetrieben, rasch fort. Deutschlands Industrie und Mittelstand stehen nicht zuletzt durch die abnorm hochgesteuerten Energiekosten vor existenziellen Problemen. Die Heizungsgesetze treiben Hausbesitzer in eine historische Schuldenfalle. S\u00e4mtliches Wohneigentum soll in den n\u00e4chsten Jahren \u201eklimaneutral\u201c beheizt werden. Im Wesentlichen sollen es elektrisch betriebene W\u00e4rmepumpen richten. Die ihrerseits in der Anschaffung sehr teuer und ohne den gleichzeitigen Einbau von Fu\u00dfbodenheizungen energetisch ein Schuss in den Ofen sind. Elektroenergie ist k\u00fcnstlich teuer und verknappt worden, gleichzeitig sollen die Menschen nur noch mit Strom heizen und mit Elektroautos fahren. Ein St\u00fcck aus dem Irrenhaus!<br \/>\nW\u00e4rmepumpen sind eine geniale Erfindung, doch ihren hohen Wirkungsgrad k\u00f6nnen sie nur in Kombination mit Fu\u00dfboden- oder gro\u00dffl\u00e4chigen Wandheizungen und sehr gut ged\u00e4mmten H\u00e4usern ausspielen. Damit sind sie eine Alternative f\u00fcr Neubauten, keineswegs f\u00fcr Altbauten. Wohneigent\u00fcmer stehen vor der Entscheidung, sich wegen der Zwangsumr\u00fcstungen ihrer Heizsysteme um mehrere zehn- bis hunderttausende Euro zu verschulden oder aber diese weit unter Wert ver\u00e4u\u00dfern zu m\u00fcssen.<br \/>\nDie Transformationsregierung bef\u00f6rdert diesen Immobilienwechsel sogar und meint unverbl\u00fcmt, die Alten n\u00e4hmen den Jungen den Wohnraum weg! Also die Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung auch f\u00fcrs Alter kauften und viele Jahre die Kredite abzahlten, sollen jetzt m\u00f6glichst schnell ihren eigenen Wohnraum weit unter Wert verschleudern, in kleine Mietwohnungen ziehen und damit Platz machen. Ohne die unkontrollierte Massenmigration g\u00e4be es die heutige Wohnungsnot in Deutschland \u00fcbrigens nicht.<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.1.2024 von Gunter Wei\u00dfgerber bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_kranke_frau_europas\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_kranke_frau_europas<\/a><br \/>\n<em>\u00a0<\/em><br \/>\n<em>Gunter Wei\u00dfgerber war Gr\u00fcndungsmitglied der Leipziger SDP. F\u00fcr die SDP\/SPD sprach er regelm\u00e4\u00dfige als Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989\/90. Gunter Wei\u00dfgerber war von 1990 bis 2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der s\u00e4chsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Den Deutschen Bundestag verlie\u00df er 2009 aus freier Entscheidung. 2019 trat er aus der SPD aus. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr erl\u00e4utert er hier. Er sieht sich, wie schon mal bis 1989, wieder als \u201eSozialdemokrat ohne Parteibuch\u201d. Wei\u00dfgerber ist studierter Ingenieur f\u00fcr Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizi<\/em>st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Habeck: W\u00e4rmepumpen kosten 300 Mrd &#8211; nichts wird erreicht<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-112933\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306-180x98.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"98\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306-180x98.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306-640x348.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306-768x417.jpg 768w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/waermepumpe-habeck-300mrd-202306.jpg 799w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><br \/>\nHelmut Seifert bringt es im Leserbrief der <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\">https:\/\/www.fuldaerzeitung.de<\/a> auf den Punkt: Das Heizungsgesetz von Robert Habeck wird ca 300 Mrd Euro kosten und nichts f\u00fcr den Klimawandel bringen.<br \/>\nNach den NordGrip-Eiskernbohrungen von Prof Steffensen (Uni Kopenhagen): 1875 beginnt eine langfristige W\u00e4rmeperiode mit CO2-Anstieg. Habeck verkauft uns nat\u00fcrliche Klimaschwankungen als menschengemachte Klimakrise.<br \/>\n1.6.2023<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpe: \u201eErneuerbare\u201c und kulturelle Aneignung<\/strong><br \/>\n&#8230; Die gegenw\u00e4rtig das Land beherrschende Sekte spricht von notwendigen 65 Prozent Anteil \u201eerneuerbarer\u201c Energien am Energieaufwand f\u00fcr das Heizen in Deutschland. Was meint sie damit? Ich schau auf unsere W\u00e4rmepumpe auf Solesondenbasis und erkl\u00e4re mir das folgend.<br \/>\nDas Energiepotenzial des Grundwassers in 80 Meter Tiefe bei einer Temperatur von 10 Grad \u201ehebe\u201c ich mittels des Solepumpenkreislaufs in die W\u00e4rmepumpe. Diese wiederum nutzt mittels zus\u00e4tzlichem Energieeinsatz (hoher Druck durch den Kompressor und Einsatz eines K\u00e4ltemittels) den Carnot-Prozess und \u201ehebt\u201c damit ihrerseits die Temperatur von den 10 Grad Celsius auf die gew\u00fcnschten 35 Grad Vorlauftemperatur f\u00fcr den Fu\u00dfbodenheizkreislauf. Macht 10 Grad von unten plus 25 Grad aus den Netzen oben oder rund 28 Prozent (rund ein Drittel) zu 72 Prozent (rund zwei Drittel). Soll die W\u00e4rmepumpe die Temperatur noch h\u00f6her \u201eheben\u201c, muss mehr obige Energie aus dem Netz \u201eeingesetzt\u201c werden. Bis jetzt ziemlich logisch, oder?<br \/>\nWomit wir beim Energiemix unserer W\u00e4rmepumpe angekommen sind. Ein Drittel Energie aus 80 Meter Tiefe und zwei Drittel Energie aus dem Stromnetz f\u00fchren zur gew\u00fcnschten Vorlauftemperatur im Haus und \u201emachen\u201c es behaglich.<br \/>\nDie gesetzgebende Sekte (im Folgenden deshalb immer \u201eSekte\u201c genannt) nennt das Drittel des Potenzials der Energie des Grundwassers \u201eerneuerbar\u201c und fordert, dass die anderen zwei Drittel aus dem Netz ebenfalls aus \u201eerneuerbaren\u201c Energien \u201egewonnen\u201c werden sollen. Das w\u00e4re dann ein idealer Mix von 100 Prozent \u201eerneuerbarer\u201c Energien. Die Sekte wei\u00df, noch (ich sage f\u00fcr immer) werden die Netze mit Strom aus anderen energieumwandelnden Prozessen wie den aus Kohle, \u00d6l, Gas oder Kernkraft (die seit kurzem ausschlie\u00dflich aus dem Ausland) \u201everstopft\u201c (Katrin G\u00f6ring-Eckardt) und setzt deshalb den Mindesteinsatz von 65 Prozent \u201eErneuerbarer\u201c fest.<br \/>\nMir f\u00e4llt noch was richtig Wichtiges ein. W\u00e4rmepumpen sind Erfindungen alter wei\u00dfer M\u00e4nner. Als solche d\u00fcrfen die nur noch in von alten wei\u00dfen M\u00e4nnern bewohnten Regionen vor allem Wei\u00df-Kern-Europas eingesetzt werden. Wir sollten die W\u00e4rmepumpen vor <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturelle-aneignung\/\">kultureller Aneignung<\/a> sch\u00fctzen. Das sollten wir uns schuldig sein!<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.5.2023 von Gunter Wei\u00dfgerber bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/erneuerbar_und_kulturelle_aneignung\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/erneuerbar_und_kulturelle_aneignung<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Luftw\u00e4rmepumpe erzeugt tieffrequenten L\u00e4rm<\/strong><\/p>\n<p>Petition 20500 &#8211; L\u00e4rmschutz &#8211; Regelungsbedarf f\u00fcr den Einsatz von Luftw\u00e4rmepumpen vom 11.10.2011<br \/>\nDer Deutsche Bundestag m\u00f6ge beschlie\u00dfen<br \/>\n-dass Luftw\u00e4rmepumpen generell genehmigungspflichtig und so zu betreiben sind, dass sch\u00e4dliche Umwelteinwirkungen durch Ger\u00e4usche auf Nachbargrundst\u00fccke verhindert werden, die nach dem Stand der Technik zur L\u00e4rmminderung vermeidbar sind (insbesondere tieffrequente Ger\u00e4usche)<br \/>\n-die Inhalte des bayr. Leitfadens f\u00fcr LWP in Deutschland verbindlich eingef\u00fchrt werden<br \/>\n-dass die aufgez\u00e4hlten Regelungen auch auf bereits bestehende Anlagen anzuwenden sind.<br \/>\nBegr\u00fcndung: Die Nutzung von Luftw\u00e4rmepumpen in Wohngebieten f\u00fchrt vermehrt zu L\u00e4rmbel\u00e4stigungen bei Nachbarn des Betreibers.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/petitionen\/_2011\/_10\/_11\/Petition_20500.nc.html\">https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/petitionen\/_2011\/_10\/_11\/Petition_20500.nc.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpe entzieht aus Boden, Luft bzw. Wasser kostenlose Energie<\/strong><br \/>\nDie W\u00e4rmepumpe scheint\u00a0dem <a title=\"Exergie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/exergie\/\">ersten Hauptsatz der Thermodynamik <\/a>(Energie l\u00e4\u00dft sich weder erzeugen noch verbrauchen, sondern allenfalls umwandeln, wobei die Summe der Energie stets gleich bleibt) zu widersprechen:\u00a0Denn eine W\u00e4rmepumpe\u00a0erzielt z.B. eine Heizleistung von 10 kW, obgleich sie nur 3 kW Strom ben\u00f6tigt. <em>Wie kann bei der Umwandlung von Strom in W\u00e4rme\u00a0mehr als die dreifache Energie herauskommen, wo physikalisch eigentlich aus 3kW Strom doch maximal nur 3 kW W\u00e4rme m\u00f6glich sind?<\/em> Der Grund liegt darin, dass die W\u00e4rmepumpe die zus\u00e4tzliche Energie (im Beispiel 7 kW) dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft entzieht &#8211; von der Natur gratis und\u00a0 unersch\u00f6pflich bereitgestellt. Der zum Betrieb der W\u00e4rmepumpe verbrauchte Strom ersetzt und senkt den Verbrauch an Prim\u00e4renergie wie Erdgas oder Heiz\u00f6l &#8211; deshalb die\u00a0Bezeichnung &#8222;\u00d6ko-Watt&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Fahrradpumpe und F\u00f6hn<\/strong><br \/>\nWas unterhalb der K\u00f6rpertemperatur des Menschen liegt,\u00a0wird\u00a0von ihm als &#8222;kalt&#8220; empfunden. F\u00fcr den Physiker hingegen ist alles W\u00e4rme, was \u00fcber dem absoluten Nullpunkt von minus 273 Grad Celsius liegt.<br \/>\nGase k\u00fchlen bei Entspannung ab (Volumen nimmt zu)\u00a0und erw\u00e4rmen sich bei Druckerh\u00f6hung (Volumen nimmt ab).<br \/>\nBeispiel Fahrradpumpe: \u00a0Beim Aufpumpen eines Reifens erw\u00e4rmt sich die Luft im Kolben der Fahrradumpe durch das Zusammenpressen so, dass man sich sogar die Finger verbrennen kann<br \/>\nEine W\u00e4rmepumpe nat\u00fcrlicher Art ist der F\u00f6hn: Dieser\u00a0trocken-warme Fallwind entsteht\u00a0in der Alpen,\u00a0wenn k\u00fchl-feuchte Luftmassen, die der erzwungene Aufstieg auf der dem Wind zugewandten Luv-Seite des Gebirges zun\u00e4chst entspannt hat, auf der windabgewandten Lee-Seite zu Tal st\u00fcrzen. Auf beiden Seiten\u00a0hat die Luftdruck\u00e4nderung\u00a0 aufgrund der H\u00f6henver\u00e4nderung der Luftmassen eine\u00a0Temperaturver\u00e4nderung zur Folge.<br \/>\nK\u00fchlaggregate und W\u00e4rmepumpen funktionieren im wesentlichen genauso, wie es die Natur mit der F\u00f6hn-Entstehung auf beiden Seiten eines Gebirgskammes vormacht: Ein geeignetes Gas wird so verdichtet und wieder entspannt, da\u00df der gew\u00fcnschte Effekt der K\u00fchlung oder Erw\u00e4rmung eintritt. Die grundlegenden Teile ihrer Konstruktion sind deshalb auch so identisch wie die Erbanlagen von eineiigen Zwillingen. Sie unterscheiden sich haupts\u00e4chlich im Betriebszweck und in der jeweiligen Optimierung des Prozesses, der im einen Fall die Steigerung und im anderen die Absenkung von Temperaturen bezweckt.<\/p>\n<p><strong>K\u00fchlschrank als W\u00e4rmepumpe<br \/>\n<\/strong>&#8222;Das Grundprinzip der W\u00e4rmepumpe kann man anhand der Arbeitsweise eines K\u00fchlschrankes erkl\u00e4ren. Dort wird dem K\u00fchlgut \u00fcber den Verdampfer W\u00e4rme entzogen und \u00fcber den Verfl\u00fcssiger an der R\u00fcckseite des Ger\u00e4tes in den Raum abgegeben. Bei der W\u00e4rmepumpe entzieht der Verdampfer die W\u00e4rme aus der Umwelt (Wasser, Erdreich, Au\u00dfenluft) und f\u00fchrt sie \u00fcber den Verfl\u00fcssiger dem Heizsystem (Fu\u00dfbodenheizung, Radiatoren) zu.&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/wp-im-gebaeudebestand.de\/german\/index\/wp.html\">https:\/\/wp-im-gebaeudebestand.de\/german\/index\/wp.html<\/a><\/p>\n<p>Ein\u00a0K\u00fchlschrank stellt &#8211; umgekehrt betrachtet &#8211; auch eine W\u00e4rmepumpe dar: Die\u00a0aus seinem Innern\u00a0entzogene W\u00e4rme leitet er \u00fcber die\u00a0schwarzen Blechlamellen des Kondensators an der K\u00fchlschrankr\u00fcckseite in die Umgebungsluft ab, wodurch sich der\u00a0Raum aufheizt. Ist beim K\u00fchlschrank die\u00a0anfallende W\u00e4rme ein eher l\u00e4stiges Nebenprodukt, bleibt bei der W\u00e4rmepumpe die K\u00fchlleistung\u00a0ungenutzt.<br \/>\nUm einen K\u00fchlschrank in eine\u00a0W\u00e4rmepumpe zu verwandeln, mauert man ihn\u00a0in die Au\u00dfenwand des Hauses ein, und zwar umgekehrt:\u00a0der ge\u00f6ffnete K\u00fchlraum nach au\u00dfen und die schwarzen Blechlamellen des Kondensators nach innen. Die Blechlamellen werden hei\u00df und geben die W\u00e4rme\u00a0in die Zimmer ab.\u00a0Auf der anderen Seite schafft es das K\u00fchlaggregat auch bei Hochtouren nie, den Garten au\u00dfen\u00a0und die Umgebung des Hauses\u00a0abzuk\u00fchlen &#8211; zu gro\u00df und unersch\u00f6pflich\u00a0sind die\u00a0zur Beheizung des Hauses verf\u00fcgbaren W\u00e4rmemengen.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmepumpen helfen Prim\u00e4renergie sparen<br \/>\n<\/strong>Es w\u00e4re eine Milchm\u00e4dchenrechnung, wenn man die Heizenergie, welche die W\u00e4rmepumpe liefert, direkt mit der daf\u00fcr aufgewendeten elektrischen Energie vergleichen w\u00fcrde. Damit w\u00fcrde n\u00e4mlich die unterschiedliche Wertigkeit der beiden Energien au\u00dfer acht gelassen: Strom ist eine &#8222;Edelenergie&#8220;, die weit effizienter und vielseitiger einsetzbar ist als W\u00e4rme. Das zeigt sich schon darin, da\u00df elektrische Energie hundertprozentig in W\u00e4rme umgesetzt werden kann, w\u00e4hrend der umgekehrte Proze\u00df &#8211; die Erzeugung von Strom in W\u00e4rmekraftwerken &#8211; physikalisch vom Carnot-Wirkungsgrad begrenzt wird und in der Praxis mit weiteren Abstrichen verbunden ist.<\/p>\n<p>In Deutschland wird Strom zu etwa 95 Prozent in W\u00e4rmekraftwerken erzeugt, welche die Prim\u00e4renergien Kohle, Kernenergie, Gas oder \u00d6l in elektrische Energie verwandeln. Der Wirkungsgrad der Energieumwandlung betr\u00e4gt dabei &#8211; wenn man alle Verluste bis zur Steckdose miteinrechnet &#8211; etwa 33 Prozent. Dagegen kann \u00d6l und Gas mit einem Wirkungsgrad von 87 &#8211; 90% in W\u00e4rme umgewandelt werden. Um genauso g\u00fcnstig wie der Einsatz von \u00d6l und Gas f\u00fcr Heizzwecke zu sein, m\u00fc\u00dfte deshalb eine elektrisch betriebenen W\u00e4rmepumpe mindestens die Jahresarbeitszahl 2,6 aufweisen &#8211; so zumindest h\u00f6rt und liest man es oft. Die Umwelt-Vorteile der W\u00e4rmepumpe sind ohne Aufpreis zu haben. Ihre Verbrauchs- und Betriebskosten sind sogar deutlich niedriger als bei einer konventionellen \u00d6l- oder Gaszentralheizung. In der Anschaffung kommt sie dagegen teurer zu stehen. Per Saldo ergeben sich so f\u00fcr die Versorgung eines neuen Einfamilienhauses mit einer monovalenten Erdreich-W\u00e4rmepumpe letztlich etwa dieselben Gesamtkosten. Voraussetzung ist freilich, da\u00df die Erschlie\u00dfung der W\u00e4rmequelle nicht unter erschwerten Bedingungen erfolgt, z.B. durch felsigen Grund, in den eine Erdsonde gebohrt werden soll. Bei Altbauten mu\u00df gepr\u00fcft werden, ob sich der Einbau einer W\u00e4rmepumpe lohnt. Oft ben\u00f6tigen die alten Heizk\u00f6rper eine h\u00f6here Vorlauftemperatur, als sie die W\u00e4rmepumpe zu liefern vermag. Ihr Austausch gegen eine moderne Niedertemperatur-Heizung w\u00e4re in der Regel zu aufwendig. Ebenso kann die nachtr\u00e4gliche Installation der technischen Vorrichtungen zum Einfangen der Umweltw\u00e4rme mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Kosten und Umst\u00e4nden verbunden sein. Dies gilt z.B. f\u00fcr das Verlegen von Erdkollektoren, wenn ein vorhandener Garten umgegraben und neu angelegt werden m\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p><strong>Monovalente und bivalente Anlagen<br \/>\n<\/strong>Eine monovalente Anlage deckt den gesamten Bedarf an Heizw\u00e4rme (und evt. auch zus\u00e4tzlich den an Warmwasser) w\u00e4hrend des ganzen Jahres. Eine &#8222;bivalente&#8220; Anlage kann dies nicht, weil es ihrem W\u00e4rmereservoir (Luft, Sonnenstrahlung, Oberfl\u00e4chenwasser) an konstanter Ergiebigkeit fehlt. Sie mu\u00df deshalb durch eine konventionelle Heizung erg\u00e4nzt werden, die unterhalb bestimmter Au\u00dfentemperaturen in Aktion tritt. Das verteuert die Heizung gegen\u00fcber monovalenten Anlagen und konventionellen Zentralheizungen. Von den neu installierten W\u00e4rmepumpen ist die gro\u00dfe Mehrheit f\u00fcr monovalenten Betrieb ausgelegt. Es handelt sich dabei um Anlagen, die entweder das Grundwasser, die Erdw\u00e4rme oder die Au\u00df\u00e9nluft nutzen. Bivalente Anlagen nutzen dagegen in aller Regel die Au\u00dfenluft. Bei geringem W\u00e4rmebedarf kann die &#8222;monoenergetische&#8220; W\u00e4rmepumpe eine gute L\u00f6sung sein, bei der ein elektrischer Heizstab in die W\u00e4rmepumpe integriert ist und f\u00fcr eine eventuell erforderliche Zusatzheizung sorgt. Da der Heizstab nur an sehr kalten Tagen einspringen mu\u00df (oder auch gar nicht), k\u00f6nnen solche Anlagen bei Nutzung der Luft als W\u00e4rmequelle Jahresarbeitszahlen bis zu 3,3 erreichen.<\/p>\n<p><strong>Das Einsammeln der Umweltw\u00e4rme besorgen Absorber, Erdkollektoren oder Grundwasserbrunnen<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr die Nutzung der Luftw\u00e4rme gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten: Im einen Fall wird die Luft durch einen Ventilator angesaugt und direkt durch die W\u00e4rmepumpe geleitet. Im anderen Fall l\u00e4\u00dft man die Luft um einen &#8222;Absorber&#8220; streichen, der die Funktion eines W\u00e4rmetauschers hat und die aus der Luft empfangene W\u00e4rme \u00fcber ein Arbeitsmedium der W\u00e4rmepumpe zuf\u00fchrt. Solche Absorber nehmen au\u00dferdem die W\u00e4rme der Sonneneinstrahlung oder des Regens auf. Es gibt sie in einer Vielzahl von Bauformen, z.B. als Energiestapel, Energiezaun, Energies\u00e4ule, Energief\u00e4cher oder Energiestern. Luft hat den Nachteil, da\u00df ihre Temperatur gerade dann stark abf\u00e4llt, wenn viel W\u00e4rme f\u00fcr die Raumheizung ben\u00f6tigt wird. Konstanter und ergiebiger ist die Umgebungsw\u00e4rme aus dem Erdreich. Man nutzt sie durch sogenannte Erdkollektoren aus Kunststoffr\u00f6hren, die gro\u00dffl\u00e4chig in etwa einem Meter Tiefe verlegt werden. Durch die R\u00f6hren zirkuliert frostgesch\u00fctztes Wasser (Sole), das die W\u00e4rme aufnimmt und an die W\u00e4rmepumpe wieder abgibt. Auf kleineren Grundst\u00fccken kann das R\u00f6hrensystem in kompakter Form als &#8222;Grabenkollektor&#8220; verlegt werden. \u00c4hnlich funktionieren Erdsonden, die als Erdkollektoren senkrecht ins Erdreich hinabtauchen und deshalb kaum Platz beanspruchen. Beim &#8222;Rohr-in-Rohr-System&#8220; bestehen sie aus einem Rohr, das am unteren Ende geschlossen ist und in dem sich ein etwas k\u00fcrzeres Innenrohr befindet, das nach unten offen ist. Das frostgesch\u00fctzte Wasser l\u00e4uft zun\u00e4chst durch das Innenrohr bis ans Ende der Sonde, das z.B. in 60 Meter Tiefe liegen kann, um dann durch das Au\u00dfenrohr wieder nach oben zu flie\u00dfen und dabei die W\u00e4rme des Erdreichs aufzunehmen. Noch ergiebiger ist die Nutzung des Grundwassers, das \u00fcber das ganze Jahr eine gleichbleibende Temperatur von 7 bis 12\u00b0C aufweist: Im Abstand von 10 bis 15 Meter werden zwei Brunnen gebohrt. Der eine dient als &#8222;F\u00f6rderbrunnen&#8220;, aus dem eine Pumpe das Wasser heraufholt und der W\u00e4rmepumpe zuleitet. Nachdem das Wasser seine W\u00e4rme abgegeben hat &#8211; wobei es sich um bis zu 5\u00b0C abk\u00fchlt -, wird es \u00fcber den &#8222;Schluckbrunnen&#8220; wieder dem Grundwasser zur\u00fcckgegeben.<\/p>\n<p><strong>Ideal f\u00fcr Abw\u00e4rme-Nutzung<br \/>\n<\/strong>W\u00e4rmepumpen eignen sich ideal f\u00fcr die Nutzung von regelm\u00e4\u00dfig anfallender Abw\u00e4rme. Zum Beispiel wird in Spenge bei Bielefeld ein ganzes Neubauviertel mit der Abw\u00e4rme eines Industriebetriebs versorgt. Bei einer Temperatur von 10\u00b0C bis 20\u00b0C w\u00e4re diese Abw\u00e4rme normalerweise wertlos. Durch W\u00e4rmepumpen in den H\u00e4usern wird sie aber auf bis zu 55\u00b0C gebracht und kann so als Warmwasserheizung dienen. F\u00fcr den Transport des Wassers zu den H\u00e4usern gen\u00fcgen unged\u00e4mmte, preiswerte Kunststoffleitungen im Erdboden, weil wegen der geringen Temperaturdifferenz kaum W\u00e4rmeverluste auftreten. Im Vergleich mit konventioneller Heizungstechnik werden rund 40 Prozent an Prim\u00e4renergie eingespart und die CO2-Emissionen um die H\u00e4lfte verringert. Genauso lie\u00dfe sich das K\u00fchlwasser von Gro\u00dfkraftwerken zur Beheizung umliegender Wohngebiete verwenden. Etliche Bauern nutzen bereits mit W\u00e4rmepumpen die Abw\u00e4rme ihrer Rinder- oder Schweinest\u00e4lle: Immerhin erzeugt jede ausgewachsene Kuh eine W\u00e4rmeleistung von etwa 1,2 Kilowatt. Davon sind in einem w\u00e4rmeged\u00e4mmten Stall rund 0,4 Kilowatt nutzbar. Bei zwanzig Rindern ergibt sich somit eine praktisch nutzbare W\u00e4rmeleistung von 8 Kilowatt zuz\u00fcglich der elektrischen Energie f\u00fcr den Betrieb der W\u00e4rmepumpe. Man sch\u00e4tzt, da\u00df allein in Deutschland rund 200 000 Bauern auf diese wohlfeile und umweltfreundliche Weise ihre Wohngeb\u00e4ude beheizen k\u00f6nnten. <a name=\"08-umstaende\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Es kommt immer auf die Umst\u00e4nde an<\/strong><br \/>\nEs gibt kein W\u00e4rmepumpen-System, das sich \u00fcberall gleicherma\u00dfen einsetzen l\u00e4\u00dft. Es kommt immer auf die jeweiligen Umst\u00e4nde an. Zum Beispiel ist Grundwasser ein ideales W\u00e4rmereservoir, aber keineswegs \u00fcberall zug\u00e4nglich. Wer es nutzen will, braucht \u00fcberdies eine wasserrechtliche Erlaubnis. Die Niederbringung von Erdsonden ist ebenfalls nur unter bestimmten geologischen Voraussetzungen sinnvoll und bedarf beh\u00f6rdlicher Zustimmung. Die Verlegung von horizontalen Erdkollektoren ist zwar genehmigungsfrei, kann aber an mangelnder Grundst\u00fccksfl\u00e4che, felsigem Boden oder an vorhandener Bepflanzung scheitern. &#8211; Dagegen ist Luft als W\u00e4rmequelle \u00fcberall vorhanden und mit geringem Aufwand zu erschlie\u00dfen, ohne da\u00df es einer Genehmigung bedarf. Sie hat allerdings den Nachteil, da\u00df gerade bei gro\u00dfem Heizungsbedarf die Heizleistung stark abf\u00e4llt. Eine Luft-W\u00e4rmepumpe mu\u00df also f\u00fcr den Normalbedarf \u00fcberdimensioniert sein, um auch winterliche Minustemperaturen bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. G\u00fcnstiger ist in aller Regel der &#8222;monoenergetische&#8220; oder &#8222;bivalente&#8220; Betrieb, wobei im Bedarfsfall ein elektrischer Heizstab die W\u00e4rmepumpe unterst\u00fctzt oder ein anderes Heizsystem die abfallende Leistung ausgleicht.<br \/>\nlau<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verbraucherzentrale Saar kritisiert W\u00e4rmepumpen zur Heizung<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4rmepumpen werden bei den Heizungsbauern in Deutschland immer beliebter, auch weil der Staat den Einbau effizienter Pumpen mit Zusch\u00fcssen f\u00f6rdert. Die Verbraucherzentrale des Saarlandes warnt jedoch, dass W\u00e4rmepumpen unterm Strich alles andere als eine positive energetische Bilanz aufwiesen.<\/p>\n<p>W\u00e4rmepumpen nutzen in aller Regel das Erdreich, das Grundwasser oder die Au\u00dfenluft als Energiequelle. Sie entziehen der Erde, dem Wasser oder der Luft die W\u00e4rme, verdichten diese und geben sie an Fu\u00dfbodenheizungen und Heizk\u00f6rper wieder ab. Um diesen Prozess zu steuern, braucht die W\u00e4rmepumpe Strom. Und in einem kalten Winter wie in diesem Jahr, ben\u00f6tigt sie besonders viel davon. Deshalb m\u00fcsse &#8211; so argumentiert die Verbraucherzentrale des Saarlandes &#8211; die \u00f6kologische Bilanz von W\u00e4rmepumpen kritisch hinterfragt werden. Werner Ehl, Bauphysiker und Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes.<br \/>\n&#8222;Die W\u00e4rmepumpe an sich ist sehr effizient, aber man muss wissen, dass der Strom in Deutschland sehr ineffizient produziert wird. Wenn ich also die Gesamtbilanz aufmachen. W\u00e4rmepumpe auf der einen Seite effizient &#8211; Kraftwerks-Park auf der anderen Seite ineffizient, dann habe ich wenig gewonnen.&#8220;<br \/>\nDer Bundesverband W\u00e4rmepumpen redet aufgrund der Nachfrage im vergangen Jahr von einem Boom bei W\u00e4rmepumpen. Der Verband rechnet damit, dass der Ausbau dieser Technik fortschreiten wird. Wenn j\u00e4hrlich jedoch etwa 60.000 W\u00e4rmepumpen hinzuk\u00e4men, dann bedeute dies, so Energieberater Werner Ehl, dass in Deutschland zus\u00e4tzliche Kraftwerksleistung in H\u00f6he von 300 Megawatt pro Jahr hinzugebaut werden m\u00fcsste, um die Pumpen am Laufen zu halten. Das Besondere daran sei, dass dieser zus\u00e4tzliche Strom nur im Winter gebraucht werde.<br \/>\n&#8222;Die W\u00e4rmepumpen sind ja Heizungsanlagen, die laufen im Winter und so gut wie gar nicht im Sommer. Das hei\u00dft, es wird notwenig sein, Spitzenlastkraftwerke f\u00fcr den Winter zu bauen. Das gibt es ja heute gar nicht, das ist ein v\u00f6lliges Novum. Und das wird auf die Kosten durchschlagen, die W\u00e4rmepumpennutzer auf ihren Strom zahlen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>Das<a title=\"Fraunhofer-ISE\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/solar\/fraunhofer-ise\/\"> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE in Freiburg <\/a>untersucht in einem Feldversuch \u00f6kologische und \u00f6konomische Vor- und Nachteile bereits in Betrieb befindlicher W\u00e4rmepumpen. Projektleiter Marek Miara ist l\u00e4ngst nicht so pessimistisch wie die Verbraucherzentrale. Es stimme zwar, so der Forscher &#8211; dass die \u00f6kologischen Effekte von W\u00e4rmepumpen davon abhingen, welche Einsatzstoffe f\u00fcr die Stromerzeugung genutzt w\u00fcrden. Das hei\u00dft, ob auf erneuerbare Energien oder ob auf fossile Energietr\u00e4ger wie Gas oder Kohle zur\u00fcckgegriffen werde. Im direkten Vergleich zu einer herk\u00f6mmlichen Gas- oder \u00d6lheizung h\u00e4tten die Anlagen jedoch auf jeden Fall die Nase vorn. Dies lie\u00dfe sich an den sogenannten Jahresarbeitszahlen ablesen. Damit wird die Effizienz von W\u00e4rmepumpen gemessen.\u00a0\u00a0&#8222;Wenn eine W\u00e4rmepumpe bessere Arbeitszahlen hat als 2,7, dann sieht sie besser aus als Gas oder \u00d6l.&#8220; <strong>Um als \u00f6kologische Alternative zu gelten, muss eine W\u00e4rmepumpe also fast drei Mal so viel Energie abgeben, wie sie an Strom ben\u00f6tigt, um diese W\u00e4rme zu erzeugen.<\/strong> Die Zahlen des Fraunhofer-Institutes zeigen, dass viele, aber l\u00e4ngst nicht alle untersuchten W\u00e4rmepumpen dieses Ziel erreichen. In den seltensten F\u00e4llen h\u00e4nge dies jedoch am Produkt, sagt Marek Miara.<br \/>\n&#8222;Wir haben leider oft fest gestellt, dass die Installateure, die W\u00e4rmepumpen eingebaut haben, nicht wirklich viel Ahnung davon haben. Und dann hat nat\u00fcrlich &#8211; egal wie gut sie ist &#8211; eine W\u00e4rmepumpe weniger Chancen wirklich gut zu arbeiten.&#8220;\u00a0Wenn eine W\u00e4rmepumpe optimal an ihre Umgebung angepasst sei, k\u00f6nne sich der Einbau trotz hoher Anschaffungskosten von bis zu 20.000 Euro wirtschaftlich lohnen, sagt Miara. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, sie sei als kr\u00f6nender Abschluss einer Altbausanierung ins Auge gefasst. Energieberater Werner Ehl macht jedoch andere Erfahrungen. Der Einbau einer W\u00e4rmepumpe binde bei vielen Interessenten unn\u00f6tig viel Kapital. &#8222;Wenn ich dieses Geld nehmen w\u00fcrde und in andere Heiztechnik investieren w\u00fcrde, dann w\u00e4re es nicht so teuer und ich k\u00f6nnte dieses Geld dann f\u00fcr W\u00e4rmed\u00e4mmung oder eine Solaranlage nutzen.&#8220;<\/p>\n<p><em>Liebe Damen und Herren, nach dem die Verbraucherschutzzentrale NRW vor wenigen Wochen bereits auf<\/em><br \/>\n<em>die Unzul\u00e4nglichkeiten der W\u00e4rmepumpe aufmerksam gemacht hatte, legt jetzt die Verbraucherschutzzentrale Saar im Radio (Deutschlandfunk) nach. Ich habe Ihnen die Sendung als mp3-Format beigef\u00fcgt. Bitte auf Ihren Desktop<\/em><br \/>\n<em>ziehen und dann Doppelklick. F\u00fcr alle, bei denen es nicht klappt: <\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.waermepumpe-strom.de\/\">www.waermepumpe-strom.de<\/a>\u00a0w\u00e4hlen und direkt auf der Titelseite sehen Sie in der rechten Spalte oberhalb der<\/em><br \/>\n<em>gepunkteten Linie &#8222;H\u00f6rbeitrag DF vom18.2.09&#8220;.<\/em><\/p>\n<p>Verbraucherzentrale des Saarlandes, 20.2.2009, <a href=\"https:\/\/www.vz-saar.de\">www.vz-saar.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grundwasser k\u00fchlt und heizt Freiburger Rathaus<\/strong><\/p>\n<p>Im Freiburger Rathausinnenhof wird gebohrt: Es werden zwei Brunnen angelegt \u2014 ein Entnahmebrunnen und ein so genannter Schluckbrunnen. Die werden gebraucht, um Grundwasser zu entnehmen und sp\u00e4ter wieder in den Boden zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zwischen beiden Stationen k\u00fchlt oder w\u00e4rmt &#8211; je nach Jahreszeit &#8211; das Wasser verschiedene R\u00e4ume im Rathaus auf energieschonende Art.<\/p>\n<p>Rund 250 000 Euro kostet das Vorhaben, f\u00fcr das im Moment die Bauarbeiten laufen. Neu ist die kombinierte Klimaanlage-Heizungs-Kombi plus L\u00fcftung per Grundwasser nicht. Aber nach den Umweltpionieren vom Victoria-Hotel in der Eisenbahn ist die Stadtverwaltung die zweite Institution in der Altstadt, die dieses System einsetzt, berichtet Christine Paarmann-Steinmetz vom st\u00e4dtischen Geb\u00e4udemanagement. Die Grundwasser-K\u00fchlung soll vor allem Repr\u00e4sentationsr\u00e4umen und Sitzungszimmern im Rathaus und in der Gerichtslaube zugute kommen \u2014 und auch dem Trauzimmer, wo dann k\u00fcnftig auch beim Heiraten an Hochsommertagen Brautleute und Hochzeitsgesellschaften cool bleiben k\u00f6nnen. Aus dem Entnahmebrunnen, der im Rathausinnenhof an der Bruchsteinwand zur Turmstra\u00dfe hin entsteht, wird aus 17 Metern Tiefe das rund ums Jahr konstant zw\u00f6lf Grad k\u00fchle Grundwasser entnommen. Im Vorfeld hat ein Geotechniker die Grundwasserstr\u00f6me und deren Flie\u00dfgeschwindigkeit untersucht. Das in der Tiefe entnommene Grundwasser wird im Rathaus durch einen W\u00e4rmetauscher geleitet. Im Sommer, wenn die Au\u00dfentemperatur hoch ist, k\u00fchlt das Wasser aus der Tiefe \u2014 im Winter ist es umgekehrt: Wenn die Temperaturen unter null Grad Celsius liegen, w\u00e4rmt es. Nachdem das Grundwasser seinen &#8222;Dienst&#8220; verrichtet hat, flie\u00dft via zw\u00f6lf Meter tiefen Schluckbrunnen genau die gleiche Menge wieder in den Grundwasserstrom zur\u00fcck, die anfangs entnommen worden ist, so Christine Paarmann-Steinmetz. Bevor es zu Missverst\u00e4ndnis kommt: Das Grundwasser wird in geringer Tiefe angezapft und das System hat nichts zu tun mit Geothermie, mit der es in der Altstadt von Staufen gro\u00dfe Probleme gibt.<br \/>\nJoachim R\u00f6derer , 23.8.2008, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Keine echten Klimasch\u00fctzer\u00a0- W\u00e4rmepumpen\"><\/a><strong>Keine echten Klimasch\u00fctzer\u00a0&#8211; W\u00e4rmepumpen<\/strong><\/p>\n<p>Elektrische W\u00e4rmepumpen gelten als klimaschonende Alternative zu g\u00e4ngigen Heizungen. Doch nun zeigt ein einzigartiger Feldtest in S\u00fcdbaden: Die Energieeffizienz dieser Pumpen liegt in der Praxis meist deutlich niedriger als von den Herstellern angegeben. Experten sagen deshalb: Sie leisteten selten einen wirklichen Beitrag zum Klimaschutz.<br \/>\nEine W\u00e4rmepumpe funktioniert wie ein K\u00fchlschrank: Unter Einsatz von Strom k\u00fchlen sie auf der einen Seite und heizen auf der anderen. Beim K\u00fchlschrank ist die warme Seite die R\u00fcckwand. Eine W\u00e4rmepumpe im Haus k\u00fchlt die Au\u00dfenluft oder den Erdboden ab und erw\u00e4rmt zugleich die Raumluft. Das ist deutlich effizienter als eine gew\u00f6hnliche Stromheizung. Entscheidend f\u00fcr die \u00d6kobilanz und f\u00fcr die Energiekosten ist die Frage, wie viel Nutzw\u00e4rme beim Verbrauch einer Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Dieses Verh\u00e4ltnis von Stromeinsatz und W\u00e4rmeausbeute wird auch als Arbeitszahl bezeichnet. H\u00e4ufig werben die Anbieter mit einer Arbeitszahl von vier. Sie gehen also von vier Kilowattstunden W\u00e4rme pro Kilowattstunde Strom aus. Erst ab diesem Wert bringt die W\u00e4rmepumpe dem Klima einen Vorteil. Denn f\u00fcr jede W\u00e4rmepumpe muss zus\u00e4tzlicher Strom erzeugt werden \u2014 und das geschieht in Deutschland in der Praxis zumeist mit fossilen Energien in Gro\u00dfkraftwerken. Somit ist jede zus\u00e4tzliche Kilowattstunde, die zur Versorgung von W\u00e4rmepumpen genutzt wird, mit etwa 800 Gramm des klimasch\u00e4digenden Kohlendioxid (CO) belastet. W\u00e4rme aus der heimischen Gasheizung schl\u00e4gt hingegen mit 200 Gramm zu Buche \u2014 daher der Faktor vier. Daten aus der allt\u00e4glichen Praxis sind bislang rar. Die Hersteller nennen zumeist nur die Kennwerte, die sie im Labor ermitteln. Nun liegen die Ergebnisse eines Tests der Lokale-Agenda-21-Gruppe in Lahr und der Ortenauer Energieagentur vor, der vom regionalen Energieversorger Badenova und vom E-Werk Mittelbaden finanziell unterst\u00fctzt wurde. Erstmals haben die Energieexperten 33 Luft-, Erdreich- und Grundwasser-W\u00e4rmepumpen zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/heizung.htm\">Heizen<\/a>, sowie vier Warmwasser-W\u00e4rmepumpen in der Region ein Jahr lang vermessen. Dabei zeigte sich, dass es &#8222;erhebliche Unterschiede zwischen den Leistungsmessungen auf den Testst\u00e4nden und den Arbeitszahlen unter realistischen Betriebsbedingungen&#8220; gibt, sagt Projektkoordinator Falk Auer. Die von den Herstellern genannte Jahresarbeitszahl von vier wurde allenthalben deutlich verfehlt. Am besten schnitten noch die Erdreich-W\u00e4rmepumpen mit einer Fu\u00dfbodenheizung ab. Sie erreichten eine mittlere Arbeitszahl von 3,3 bis 3,4. Grundwasser-W\u00e4rmepumpen schnitten mit durchschnittlich 3,0 noch schlechter ab. Das Schlusslicht bildeten die Luft-W\u00e4rmepumpen, die bei einer Fu\u00dfbodenheizung im Mittel noch auf 2,8 kamen, bei Radiator-Heizk\u00f6rpern waren es nur noch magere 2,3. Noch schlechter waren die mit Luft betriebenen Klein-Warmwasser-W\u00e4rmepumpen f\u00fcr Brauchwasser mit einer mittleren Arbeitszahl von 1,9. Mit den Ergebnissen konfrontiert, erkl\u00e4rt der Bundesverband W\u00e4rmepumpe, dass in Feldtests &#8222;h\u00e4ufig besonders schlechte Anlagen ausgew\u00e4hlt&#8220; w\u00fcrden. Gleichwohl gebe es von Seiten des Verbandes selbst keine systematischen Auswertungen aus der Praxis. Die Gutachter aus Lahr unterdessen trugen im Rahmen einer Literaturstudie auch Daten anderer unabh\u00e4ngiger Feldtests zusammen, zum Beispiel vom Bundesamt f\u00fcr Energie in der Schweiz. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind \u00e4hnlich. Gutachter Auer fordert daher: &#8222;Wer CO einsparen will, darf Luft-, Heiz- und Warmwasser-W\u00e4rmepumpen weder bewerben und empfehlen noch finanziell f\u00f6rdern, weil sie in den meisten F\u00e4llen keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.&#8220; Daher sollen auch im Gesetz zur F\u00f6rderung Erneuerbarer Energien im W\u00e4rmebereich (EEW\u00e4rmeG), W\u00e4rmepumpen nur dann als \u00d6koenergie anerkannt werden, wenn sie je nach Systemtyp eine Arbeitszahl von mindestens 3,3 bis 4 schaffen. Damit die Arbeitszahl auch nachpr\u00fcfbar ist, sollen ein separater Stromz\u00e4hler einerseits und ein W\u00e4rmemengenz\u00e4hler andererseits vorgeschrieben werden. Damit d\u00fcrfte das neue Gesetz zumindest eines schaffen: Transparenz. Bemerkenswert \u00fcbrigens, dass die Lobbyisten vom Bundesverband W\u00e4rmepumpe diese Transparenz scheuen \u2014 und die Pflicht zur Installation eines W\u00e4rmenmengenz\u00e4hlers vehement ablehnen.<br \/>\nBernward Janzing , 4.2.2008, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Ihrem Bericht muss ich mit aller Deutlichkeit widersprechen<\/strong><br \/>\nIm Jahre 1980 habe ich ein Zweifamilienhaus mit \u00d6lheizung gebaut. Nach eingehender Beratung habe ich mich nun f\u00fcr Erdw\u00e4rme entschieden. Meine Bauma\u00dfnahme hat bereits im Jahre 2006 mit einer kompletten Au\u00dfenisolierung begonnen, und dann 2007 mit dem Einbau der Erdreich-W\u00e4rmepumpen.<br \/>\nWenn die entsprechenden Ma\u00dfnahmen getroffen werden, kann auch in einem Altbau eine Arbeitszahl von mindestens 3,3 bis 4 erreicht werden. Beim Neubau mit den heutigen Kenntnissen ist eine Jahresarbeitszahl von vier \u00fcberhaupt kein Thema oder Problem. Nat\u00fcrlich nur mit gut ausgebildetem Personal.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.2.2008 von Bernhard K\u00f6pfer, Bernau im Schwarzwald<\/p>\n<p><strong>Intelligentes W\u00e4rmemanagement als ideale Versorgung<\/strong><br \/>\nDie ideale Versorgung der H\u00e4user mit W\u00e4rme d\u00fcrfte ein intelligentes W\u00e4rmemanagement sein, in dem die optimale Fassadend\u00e4mmung, Dachd\u00e4mmung und Kellerd\u00e4mmung verbunden mit einer optimalen Ausrichtung des Hauses zur Sonne kombiniert mit W\u00e4rmekollektoren, alles zusammen schl\u00fcssig geplant und ausgef\u00fchrt wurde. Holzbeheizung ist die klimaneutralste Technik, da nachwachsender Rohstoff. Moderne Holzfeuerung in Verbindung mit effektiver Filterung der Abgase wird die Zukunft sein.<br \/>\nW\u00e4rmepumpentechnik, auch die immer wieder favorisierte Erdw\u00e4rmepumpe, belastet den Haushalt durch permanenten Stromverbrauch. Die mir bekannten Berechnungen beziehen sich auf die ausschlie\u00dfliche W\u00e4rmegewinnung im Verh\u00e4ltnis zum Strombedarf der W\u00e4rmepumpe. Au\u00dfer acht gelassen wird der enorme Strombedarf f\u00fcr die Verteilung der W\u00e4rme im Haus. W\u00e4rmepumpen arbeiten mit niederen Temperaturen, die einzelnen Umw\u00e4lzpumpen m\u00fcssen st\u00e4ndig das m\u00e4\u00dfig warme Wasser in den Boden der jeweiligen Zimmer pumpen, jedes Zimmer braucht eine Pumpe und einen separaten Heizkreis. Die geringen Querschnitte der Leitungen erfordern leistungsstarke Pumpen und erzeugen somit hohe Stromkosten. Die Kunststoffverrohrung sowie die Schaumunterlage im Boden altern verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell, Reparaturen an gebrochenen Leitungen sind aufwendig und erfordern das Aufbrechen der B\u00f6den. Der Wiederverkaufswert eines Hauses d\u00fcrfte auf Grund dieser Technik unter dem \u00fcblicher Bauobjekte liegen. W\u00e4rmepumpen k\u00f6nnen nur von wenigen Fachfirmen gewartet und repariert werden. Der Service erweist sich als Kostenfalle. Erdw\u00e4rmepumpen erfordern auch bei der Installation einen hohen technischen Aufwand, sowie bei der irgendwann anfallenden Demontage aus dem Erdreich. So ausgereift die Technik auch sein mag, es ist in der Regel davon abzuraten sein Haus mit einer W\u00e4rmepumpe zu beheizen. Kann man hingegen den neuesten Stand der Bautechnik anwenden, werden die Heizkosten keine gro\u00dfe Rolle spielen, da kaum zus\u00e4tzliche Prim\u00e4renergie eingesetzt werden muss \u2014 und das kann dann auch ein kleiner Holzofen sein.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 6.3.2008 von Wolfgang Huppert, Friesenheim<\/p>\n<p><strong>Ich habe meinen Energieverbrauch deutlich senken k\u00f6nnen<\/strong><br \/>\nIch habe im Juni 2007 meine Heizung auf Erdw\u00e4rmeheizung umgestellt und kann nach sieben Monaten schon ein durch Fakten belegtes Urteil abgeben. Ich bin kein Heizungsfachmann, deshalb werde ich auch nicht mit COP-Wert und Jahresarbeitszahl aufwarten, sondern mit f\u00fcr jeden Laien verst\u00e4ndlichen, nachweisbaren Werten: Das Geb\u00e4ude ist mittelm\u00e4\u00dfig bis schlecht isoliert, die beheizte Fl\u00e4che \u2014 zu 80 Prozent Fu\u00dfbodenheizung \u2014 betr\u00e4gt zirka 240 Quadratmeter. Warmwasser wird f\u00fcr drei B\u00e4der und f\u00fcnf Personen aufbereitet. Bis Juni 2007 war eine Niedertemperatur-Gasheizung in Gebrauch. Der mittlere Verbrauch in den letzten f\u00fcnf Jahren betrug 45 000 kWh im Jahr, das sind 123 kWh am Tag im Jahresschnitt. Am 26. Juni 2007 erfolgte die Umstellung auf W\u00e4rmepumpenanlage (Sole\/Wasser, Bohrung 250 Meter tief, Erdw\u00e4rmesonden 40-mal 3,7 Millimeter, Soletemperatur anfangs circa 18 Grad Celsius, Februar 2008 noch 13 Grad Celsius. Am Haus wurden keine zus\u00e4tzlichen Isolierma\u00dfnahmen vorgenommen. Das Heizverhalten der letzten Jahre wurde beibehalten. Vom 26. Juni bis zum 1. Februar (221 Tage) betrug der Verbrauch 4428 kWh \u2014 das sind 20 kWh am Tag umgerechnet auf Gas (Faktor 10,78) im Schnitt. Ich habe meine Verbrauchswerte mit denen eines Niederenergiehauses verglichen (gleicher Zeitraum, gleiche beheizte Wohnfl\u00e4che). Dabei hat sich herausgestellt, dass meine Kosten niedriger waren, trotz mittelm\u00e4\u00dfiger bis schlechter Isolierung. Voraussetzung f\u00fcr solche Werte ist nat\u00fcrlich eine optimale Auslegung der Bohrung und die richtige Abstimmung der W\u00e4rmepumpe mit der Heizanlage. Ich m\u00f6chte den Energieexperten auf keinen Fall unterstellen, dass ihre Leistungsmessungen nicht korrekt waren, aber ich unterstelle ihnen, dass sie Anlagen ausgesucht haben, die nicht optimal ausgelegt wurden. Darauf sollten diese Energieexperten einmal aufmerksam machen, dass es auf dem Gebiet der W\u00e4rmepumpen zu viele so genannte Fachbetriebe gibt, die zu wenig Ahnung von der gesamten W\u00e4rmepumpentechnik haben, Billiganlagen bauen, die dann die angestrebte Jahresarbeitszahl nicht erreichen. Die Erdbohrung vergleiche ich mit einem Fass, gef\u00fcllt mit Energie, das \u00fcber Generationen emmissionsfrei und kostenlos W\u00e4rme liefert. Ich selbst bin stolz darauf, dass ich mich f\u00fcr ein Heizsystem entschieden habe, das total CO \u2014 frei betrieben wird und dar\u00fcber hinaus noch zwei Drittel der Kosten einspart.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 6.3.2008 von\u00a0 Manfred Kretzschmar, Buggingen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wer alles richtig machen will, kommt an der W\u00e4rmepumpe nicht vorbei<\/strong><br \/>\nDer Artikel stellt die Studie als objektiv dar, obgleich sie das keinesfalls ist. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren rund 130 Grundwasserw\u00e4rmepumpenanlagen projektiert und kennen die populistischen Argumente gegen die W\u00e4rmepumpe aus der Praxis, gerade auch vom Finanzier der Studie, auf die sich der Artikel st\u00fctzt. Nat\u00fcrlich wird Strom zum Antrieb der Anlage ben\u00f6tigt, wie jede andere Heizform ebenfalls Strom f\u00fcr die Umw\u00e4lzpumpen, Ladepumpen usw. braucht. Die Menge der Prim\u00e4renergie und die CO-Emissionen, die zur Bereitstellung der Strommenge der W\u00e4rmepumpe ben\u00f6tigt werden, sind in der Energiesparverordnung (EnEV, gem\u00e4\u00df Energieeinsparungsgesetz, 2002) dem CO- und Prim\u00e4renergie\u00e4quivalent von Gas- und \u00d6lheizungen gegen\u00fcbergestellt worden. Das Bundesumweltministerium kommt zum Ergebnis, dass W\u00e4rmepumpen einen weitaus geringeren CO-Aussto\u00df verursachen und einen geringeren Prim\u00e4renergiebedarf als etwa \u00d6l- und Gasheizungen haben. Gleichwohl kommt die Agenda 21 (eine privatwirtschaftliche Studie) zu deutlich anderen Ergebnissen. Hier dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wer diese Studien in Auftrag gab und welche Ziele damit verfolgt werden?<br \/>\nWir haben Anlagen, die laufen mit Heizkosten von 2,5 bis drei Euro pro Jahr und Quadratmeter Heizfl\u00e4che, damit kann man beim besten Willen keine gro\u00dfen CO-Emissionen verursachen. Wer derzeit \u00f6kologisch und \u00f6konomisch alles richtig machen will, kommt an der W\u00e4rmepumpe nicht vorbei.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 6.3.2008 von\u00a0 Christian Frey, Frey &amp; Ruppenthal,<br \/>\nB\u00fcro f\u00fcr Geologie und Hydrologie, Freiburg<br \/>\nFrey &amp; Ruppenthal GbR, Hans-Bunte-Stra\u00dfe 15,\u00a0 79108 Freiburg, Tel 0761 556 90 87<br \/>\nE-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:info@frey-ruppenthal.de\">info@frey-ruppenthal.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.frey-ruppenthal.de\/\">www.frey-ruppenthal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Energie &gt;Geothermie &gt;Waermepumpe &nbsp; W\u00e4rmepumpen-Einbau geht schief: Bayer hat nach zwei Jahren nur L\u00f6cher im Garten (8.4.2024) W\u00e4rmepumpe geniale Erfindung &#8211; aber nur f\u00fcr Neubauten (6.1.2024) Wie die Badenova Geothermie im Markgr\u00e4flerland nutzen will\u00a0(10.5.2023) Habeck: W\u00e4rmepumpen kosten 300 Mrd &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/geothermie\/waermepumpe\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":21779,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-26377","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26377"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122419,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26377\/revisions\/122419"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21779"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}