{"id":25290,"date":"2013-03-21T09:29:16","date_gmt":"2013-03-21T08:29:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=25290"},"modified":"2025-10-28T11:21:52","modified_gmt":"2025-10-28T10:21:52","slug":"gemeinschaftsschule","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/gemeinschaftsschule\/","title":{"rendered":"Gemeinschaftsschule"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Bildung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/\">Bildung<\/a> &gt;<a title=\"Schulen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/\">Schulen<\/a> &gt;Gemeinschaftsschule<\/p>\n<div id=\"attachment_25222\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/muenstertal\/neuhof\/neuhof-breitnau-pan130317\/\" rel=\"attachment wp-att-25222\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25222\" class=\"size-full wp-image-25222\" title=\"neuhof-breitnau-pan130317\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/neuhof-breitnau-pan130317.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/neuhof-breitnau-pan130317.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/neuhof-breitnau-pan130317-180x58.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25222\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Westen \u00fcber Neuhof zum Breitnauerkopfsattel mit dem Wie\u00dfler-Hof am 16.3.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Gemeinschaftsschulen: P\u00e4dagogische Konkurrenz ist gut f\u00fcr die Kinder (28.10.2025)<\/li>\n<li><a title=\"Schulklasse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulklasse\/\">Eine Sch\u00fclerin: Die Politik und das Ende einer Freundschaft<\/a>\u00a0(30.10.2019)<\/li>\n<li>Gemeinschafts- und Zwergschulen? (21.5.2013)<\/li>\n<li>Ganz viele Sch\u00fcler entwickeln sich sp\u00e4ter und erschlie\u00dfen dann neue Wege (27..2013)<\/li>\n<li>Studie: Gemeinschaftsschule k\u00f6nnte scheitern (21.3.2013)<\/li>\n<li>Beispiel Hansjakob-Realschule FR &#8211;\u00a0Nach der Meinung der Lehrer wird nie gefragt (20.3.2013)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Gymnasium\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/gymnasium\/\">Gymnasium<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Schulklasse\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulklasse\/\">Schulklasse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gemeinschaftsschulen: P\u00e4dagogische Konkurrenz ist gut f\u00fcr die Kinder<\/strong><br \/>\nAuch die Pestalozzi-Realschule will jetzt wie die Wentzinger-Realschule und die Emil-Thoma- Schule sich zu einer Gemeinschaftsschule weiterentwickeln. Wen wundert\u2019s? An Gemeinschaftsschulen gibt es bei guten Leistungsergebnissen weder ein Sitzenbleiben noch den sonst \u00fcblichen Notendruck auf Sch\u00fcler und Eltern. Gemeinschaftsschulen k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit allen Grundschulempfehlungen besuchen. Jede und jeder hat hier die Chance, Abitur zu machen. Neben einem m\u00f6glichen Wechsel auf ein berufliches Gymnasium zeichnet sich auch ab, dass die Zahl der Gemeinschaftsschulen zunimmt, die eine eigene gymnasiale Oberstufe anbieten, wie zum Beispiel die Montessori-Gemeinschaftsschule in Freiburg an der Merzhauser-Stra\u00dfe.<br \/>\nEs ist noch gar nicht lange her, dass Andreas Stoch als Kultusminister die Gemeinschaftsschule im Schulgesetz von Baden-W\u00fcrttemberg verankerte und dadurch eine Schulentwicklung von unten erm\u00f6glichte. Inzwischen gibt es in unserem L\u00e4ndle \u00fcber 300 Gemeinschaftsschulen. Und worauf Schulleiter Santos-Nunier hinwies, eine Integration von Kindern mit Lerneinschr\u00e4nkungen entspricht auch dem p\u00e4dagogischen Konzept einer Gemeinschaftsschule. Gerade diese Kinder werden sich an Gymnasien nicht wohlf\u00fchlen.<br \/>\nDie Existenz von Gemeinschaftsschulen neben den Gymnasien f\u00f6rdert die p\u00e4dagogische Konkurrenz und das ist letztendlich immer gut f\u00fcr die Kinder unseres Bildungssystems. Trotzdem bleibt die spannende Frage, welches Gymnasium in Baden-W\u00fcrttemberg als erstes die Schulentwicklung zu einer Gemeinschaftsschule angehen wird?<br \/>\n28.10.2025, Dietrich Elchlepp, Denzlingen<br \/>\n.<br \/>\nLeserbrief zum Beitrag &#8222;Noch eine Realschule will Gemeinschaftsschule werden&#8220; (BZ vom 27. September 2025):<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/schon-die-dritte-freiburger-realschule-will-gemeinschaftsschule-werden\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/schon-die-dritte-freiburger-realschule-will-gemeinschaftsschule-werden<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wer-runter-will-darf-oft-nicht-in-freiburg-bleiben-wechselwuensche-von-ueberforderten-gymnasiasten-u\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/wer-runter-will-darf-oft-nicht-in-freiburg-bleiben-wechselwuensche-von-ueberforderten-gymnasiasten-u<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gemeinschafts- und Zwergschulen?<\/strong><br \/>\nLaut Wikipedia ist in der Gemeinschaftsschule Baden-W\u00fcrttemberg folgendes Usus: &#8222;Die Lerngruppen sind heterogen zusammengesetzt, sodass Sch\u00fcler unabh\u00e4ngig vom jeweiligen individuellen Leistungsniveau prim\u00e4r gemeinsam unterrichtet werden.&#8220;<br \/>\nDas erinnert mich an die 50er-Jahre, als an Zwergschulen ein Lehrer bis zu f\u00fcnf Klassen in einem einzigen Zimmer gleichzeitig unterrichtet hat &#8211; das waren auch unterschiedliche Leistungsniveaus. Ich habe das als schulpolitisches Mittelalter in Erinnerung.<br \/>\nIn der gemeinsamen Unterrichtung deutlich unterschiedlicher Leistungsniveaus kann ich nur bildungspolitische Kamikaze sehen. Das wird aber nicht gleich auffallen, denn (Wikipedia): &#8222;Eine Nichtversetzung (Sitzenbleiben) gibt es nicht mehr.&#8220; Ob der W\u00e4hler das wollte, als er vor 2 Jahren Gr\u00fcnrot w\u00e4hlte?<br \/>\n21.5.2013, Martin M\u00fcller<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ganz viele Sch\u00fcler entwickeln sich sp\u00e4ter und erschlie\u00dfen dann neue Wege<br \/>\n<\/strong>Der augenblickliche Trend in Richtung Gymnasien wird sich meines Erachtens noch r\u00e4chen. Waren es in der Gr\u00fcnderzeit bis vor zirka 15 Jahren die Hauptsch\u00fcler, die unser Land zum Wirtschaftswunder f\u00fchrten, soll unsere Zukunft in den H\u00e4nden von 50 Prozent Abiturienten liegen. Bei so unrealistischen \u00dcbergangszahlen aufs Gymnasium wird das Niveau drastisch sinken und die eigentlich beabsichtigte Studierf\u00e4higkeit bei vielen Absolventen nicht ausreichend vorhanden sein. Dass die kompliziertere Technik und der wissenschaftliche Wandel zunehmend h\u00f6her qualifizierte Fachkr\u00e4fte brauchen, ist unumstritten. Doch die Praxis der Vergangenheit hat bewiesen, dass diese \u2013 auch praktischen \u2013 F\u00e4higkeiten besonders gut in Hauptschule und Werkrealschule vermittelt werden. Ganz viele Sch\u00fcler entwickeln sich sp\u00e4ter, erschlie\u00dfen neue, faszinierende Wege und erreichen nie erwartete berufliche Positionen. Politisch will man dies jedoch nicht.<br \/>\nDas unausgegorene Modell der Gemeinschaftsschule ist eine Mogelpackung. Zu unterschiedlich sind die Sch\u00fclergruppen und deren F\u00f6rderbedarf. Schon immer war ich der Meinung, dass ein Hauptschullehrer im sozialen Brennpunkt mindestens die gleiche Besoldung wie sein Gymnasialkollege erhalten sollte.<br \/>\nEine gemeinsame, grundst\u00e4ndige Ausbildung in P\u00e4dagogik ist sicher ein richtiger Ansatz. Vielleicht w\u00e4re ein Vorpraktikum f\u00fcr jeden angehenden Lehrer hilfreich. Jeder k\u00fcnftige Lehrer geht ein halbes Jahr als &#8222;Assistenzlehrer&#8220; (bezahlt wie ein Student der Dualen Hochschule) an eine Grundschule und lernt dort die Basisarbeit des Systems Schule. Nach erfolgreichem Absolvieren macht er sein zweites Halbjahr als Assistenzlehrer an der von ihm tats\u00e4chlich angestrebten Schulart. Wird auch diese Praxiszeit erfolgreich absolviert, sollte der Zugang zum Studium eigentlich nur noch Formsache sein. So w\u00e4ren hochmotivierte Studenten auf dem richtigen Weg, das R\u00fcstzeug zu erlernen, sich unserem wichtigsten Gut \u2013 unseren Kindern \u2013 zu widmen. Viele falsche Berufswege und tragische Sch\u00fclerkarrieren k\u00f6nnten so im Vorfeld vermieden werden.<br \/>\n27.4.2013, Peter Leufke, Seelbach<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p class=\"mceTemp\"><strong>Studie: Gemeinschaftsschule k\u00f6nnte scheitern<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Fundamentale Problemlagen&#8220; macht er in Baden-W\u00fcrttemberg aus. Die beiden ersten Antragsrunden lie\u00dfen bef\u00fcrchten, dass es den Gemeinschaftsschulen an der notwendigen Heterogenit\u00e4t fehle. Sprich, ohne gymnasiales Angebot fehlt es an Anreizen. Gerade schwache Sch\u00fcler, so gibt Bohl den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte wieder, lernen mehr, wenn sie gute Sch\u00fcler in der Klasse haben. Umgekehrt gilt das nicht so automatisch, deshalb m\u00fcsse es f\u00fcr leistungsstarke Sch\u00fcler zus\u00e4tzliche individuelle Angebote geben. &#8222;Man wird auch in der Gemeinschaftsschule damit leben m\u00fcssen, dass die Leistungsschere auseinandergeht.&#8220; &#8230;<br \/>\nKomplette &#8222;Studie: Gemeinschaftsschule k\u00f6nnte scheitern&#8220;\u00a0 von Andreas B\u00f6hme vom \u00a09. M\u00e4rz 2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/studie-gemeinschaftsschule-koennte-scheitern--69888536.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/studie-gemeinschaftsschule-koennte-scheitern&#8211;69888536.html<\/a><br \/>\n<strong><br \/>\nMit Zwang ist noch nie etwas Konstruktives entstanden<br \/>\n<\/strong>Endlich, sehr sp\u00e4t, \u00e4u\u00dfern sich auch &#8222;Fachleute&#8220; zu der \u00fcbereilten Einrichtung der Gemeinschaftsschule. Sie greifen die meisten Vorbehalte auf, die uns seit unserem Kampf gegen die voreilige Investition der GMS davon abhalten, sie erstrebenswert zu finden. Im Internet kann man die Gebhardschule Konstanz als leuchtendes Beispiel gelungener Gemeinschaftsschule bestaunen. Ich wei\u00df aber, dass diese nur mit den Eltern und Lehrern erfolgreich eingerichtet wurde und nur mit dem dauernden Einsatz der Betroffenen erhalten wird. Hier im oberen Wiesental wurde nur eine Standorterhaltung angestrebt, die aber noch nicht sicher umgesetzt werden kann. F\u00fcr 16 Werkrealsch\u00fcler (so viele sind n\u00f6tig, um diese Schulform aufrechtzuerhalten) werden pro Sch\u00fcler 1117 Euro an die Gemeinde gezahlt. F\u00fcr 40 GMS-Sch\u00fcler (so viele sind n\u00f6tig, um diese Schulart einzurichten) kann die Gemeinde 40 Mal diese 1117 Euro einstreichen. Jeder, der rechnen kann, ziehe daraus den Schluss. Die vorhandene Werkrealschule erm\u00f6glicht seit 1999 den qualifizierten Realschulabschluss. Einige Sch\u00fclergenerationen kamen bisher in den Genuss dieser guten Bildungseinrichtung. Au\u00dferdem ist es m\u00f6glich, auf Antrag Betreuung einzurichten, f\u00fcr Kinder, deren Eltern arbeiten. F\u00fcr einen Realsch\u00fcler erh\u00e4lt die Gemeinde nur 589 Euro, also etwa die H\u00e4lfte der Summe f\u00fcr einen GMS- oder Werkrealsch\u00fcler. Wen wundert es da, dass die Gemeinden auf die Umwandlung der Realschulen dr\u00e4ngen? Was mich pers\u00f6nlich wundert, ist, dass die Realschullehrer so vehement diese Umwandlung ablehnen. Nun, sie haben den Bezug zum Schulalltag, und sie sehen auch, dass es nur mit enormem pers\u00f6nlichen Einsatz m\u00f6glich ist, dieses &#8222;traumhafte&#8220; Konzept der Gemeinschaftsschule umzusetzen. Wenn die GMS auf freiwilliger Basis angeboten wird und wenn sie dauerhaft so fabelhaft ist, wie angepriesen, dann wird sie sich durchsetzen. Auch Nachmittagsbetreuung muss ein Angebot sein, kein Zwang. Mit Zwang ist noch nie etwas Konstruktives entstanden.<br \/>\n21.3.2013, Rosel Matt, <a title=\"Aitern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/aitern\/\">Aitern<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/w.online-verlag-freiburg.de\/www\/delivery\/lg.php?bannerid=119&amp;campaignid=35&amp;zoneid=144191&amp;loc=1&amp;referer=http%3A%2F%2Fwww.badische-zeitung.de%2Fleserbriefe-68%2Fmit-zwang-ist-noch-nie-etwas-konstruktives-entstanden--70179135.html&amp;cb=4598e6aed5\" alt=\"\" width=\"0\" height=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was wird aus der Realschule?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer Realschulverband \u00fcbergab Stoch 8000 Unterschriften f\u00fcr den Erhalt seiner Schulart. Damit Sch\u00fcler dort weiterhin erfolgreich unterrichtet werden k\u00f6nnten, sei eine angemessene Ausstattung mit Personal und Sachmitteln n\u00f6tig, forderte der Verband. Stoch bekr\u00e4ftigte bei der Gelegenheit, Bef\u00fcrchtungen, die Realschulen w\u00fcrden abgeschafft, seien unbegr\u00fcndet. Jedoch m\u00fcssten auch die Realschulen weiterentwickelt werden \u2013 bei zur\u00fcckgehenden Sch\u00fclerzahlen &#8230;..<br \/>\nAlles vom 7.3.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/was-wird-aus-der-realschule--69823442.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/was-wird-aus-der-realschule&#8211;69823442.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Beispiel Hansjakob-Realschule FR &#8211;\u00a0Nach der Meinung der Lehrer wird nie gefragt<\/strong><br \/>\nDie Landesregierung will erkl\u00e4rterma\u00dfen ein &#8222;Zwei-S\u00e4ulenmodell&#8220; mit Gymnasium und Gemeinschaftsschule etablieren. Nun behauptet Kultusminister Stoch, &#8222;die Bef\u00fcrchtungen, die Realschulen w\u00fcrden abgeschafft, seien unbegr\u00fcndet&#8220;. Wie soll man sich dann dieses Zwei-S\u00e4ulenmodell vorstellen, mit Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen? Ich h\u00e4tte Herrn Stoch schon zugetraut, dass er bis drei z\u00e4hlen kann! Der Kultusminister nennt die Realschulen zurecht &#8222;eine St\u00fctze des baden-w\u00fcrttembergischen Bildungssystems&#8220;. Schleierhaft erscheint deshalb, warum gerade bei dieser Schulart in gro\u00dfem Stil Lehrerstunden eingespart werden, die der Gemeinschaftsschule zugutekommen. Unbegreiflich ist auch, weshalb die Realschulen mit Gewalt in Gemeinschaftsschulen gezwungen werden. Es f\u00e4llt auf, dass nach der Meinung der Realschullehrer nie gefragt wird. F\u00fcrchtet das Kultusministerium die Fachkompetenz derer, die anderer Meinung sind? Unwahr ist die Behauptung, die Realschulen k\u00f6nnten freiwillig zu Gemeinschaftsschulen werden. Davon kann keine Rede sein, denn die Lehrerkollegien haben keinerlei Einfluss auf das Schicksal ihrer Schule.<br \/>\nDies beweist der Fall der Freiburger Hansjakob-Realschule, deren Kollegium sich gegen die Umwandlung ausgesprochen hat. Der Gemeinderat aber will die Umwandlung, und deshalb wird sie gegen den Willen der Schule kommen! Die Realschullehrer wissen genau, dass ihre Sch\u00fcler die Verlierer in den Gemeinschaftsschulen sind. In einer Unterrichtsstunde mit 28 Sch\u00fclern hat der Lehrer f\u00fcr jeden Sch\u00fcler 1,6 Minuten Zeit, wenn er die 45 Minuten gerecht auf alle verteilt. In der Realit\u00e4t werden sich die Lehrer haupts\u00e4chlich um die schw\u00e4chsten Sch\u00fcler k\u00fcmmern m\u00fcssen. Die Leistungsst\u00e4rkeren d\u00fcrfen sich dann &#8222;individuell&#8220; fortbilden oder werden beim &#8222;kooperativen&#8220; Unterricht als Hilfslehrer eingesetzt. Warum kann die Landesregierung nicht einfach dort Gemeinschaftsschulen genehmigen, wo dies die Schule (und nicht nur der Gemeinderat) will, und die anderen Schulen in Ruhe ihre gute Arbeit machen lassen?<br \/>\n20.3.2013, Dietmar R\u00f6\u00dfner, Freiburg<!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Bildung &gt;Schulen &gt;Gemeinschaftsschule Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Gemeinschaftsschulen: P\u00e4dagogische Konkurrenz ist gut f\u00fcr die Kinder (28.10.2025) Eine Sch\u00fclerin: Die Politik und das Ende einer Freundschaft\u00a0(30.10.2019) Gemeinschafts- und Zwergschulen? 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