{"id":24489,"date":"2013-03-13T10:51:45","date_gmt":"2013-03-13T09:51:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=24489"},"modified":"2025-01-27T15:30:23","modified_gmt":"2025-01-27T14:30:23","slug":"agenda","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/agenda\/","title":{"rendered":"Agenda"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a> &gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> &gt;Agenda<\/p>\n<div id=\"attachment_20544\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/handel\/weltladen\/salzladen\/seebuck18skifahrer-alpen-pan30107\/\" rel=\"attachment wp-att-20544\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20544\" class=\"size-full wp-image-20544\" title=\"seebuck18skifahrer-alpen-pan30107\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck18skifahrer-alpen-pan30107.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck18skifahrer-alpen-pan30107.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck18skifahrer-alpen-pan30107-180x67.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20544\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Seebuck am Feldberg nach S\u00fcden \u00fcber Nebel zu den Alpen am 7.1.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/massenmigration-statt-ki-in-d\/\">Massenmigration statt KI \u2013 in D<\/a>\u00a0(2.1.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/nwo\/\">NWO \u2013 Agenda 2030: Was droht uns in den n\u00e4chsten 5 Jahren?<\/a> (15.7.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/ernaehrung\/nahrungsmittel\/\">Das Nahrungsmittelmonopol \u2013 Agenda 2030 des WEF<\/a> (9.1.2024)<\/li>\n<li><a title=\"Dagegen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/dagegen\/\">Wutb\u00fcrger \u2013 B\u00fcrger nehmen ihren Staat selbst in die Hand<\/a> &gt;Dagegen (9.12.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regionalentwicklungsgenossenschaft\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regionalentwicklungsgenossenschaft\/<\/a>\u00a0(20.4.2013)<\/li>\n<li>10 Jahre Agenda 2010 (14.3.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/muenstertal3.htm#B\u00fcrgersonnenkraftwerk\u00a0in Spielweg: Regeneratives Energiezentrum\">B\u00fcrgersonnenkraftwerk\u00a0in Spielweg: Regeneratives Energiezentrum<\/a> &gt;Muenstertal3 (9.10.08)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/buergerpreis.htm#Elke Grosser: B\u00fcrgerpreistr\u00e4gerin, Agenda 21, Kind und Umwelt, Treffpunkt\">Elke Grosser: B\u00fcrgerpreistr\u00e4gerin, Agenda 21, Kind und Umwelt, Treffpunkt<\/a> &gt;Buergerpreis (12.8.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/energiepolitik3.htm#Agrotreibstoffe sind der falsche Weg\">Agrotreibstoffe sind der falsche Weg<\/a> &gt;Energiepolitik3 (30.11.2007)<\/li>\n<li>Treffpunkt Freiburg im Abseits &#8211; Beteiligung unerw\u00fcnscht? (17.1.2007)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wittnau.htm#Ehrenamt in Agenda-Gruppen mit sattem Spa\u00dffaktor\">Ehrenamt in Agenda-Gruppen mit sattem Spa\u00dffaktor<\/a> &gt;Wittnau (31.10.2006)<\/li>\n<li>Zahlreiche Agenda 21-Projekte in Freiburg (20.9.2006)<\/li>\n<li>Agenda: Der Euphorie folgt Stagnation (3.5.2006)<\/li>\n<li>Agenda21 &#8211; UNICED-Aktionsprogramm f\u00fcr umweltvertr\u00e4gliche Entwicklung<\/li>\n<li>Agenda21 im Dreisamtal<\/li>\n<li>Agenda &#8211; warum ein so komplizierter Begriff?<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/beteiligungshaushalt.htm#Projektgruppe Lokale Agenda 21 mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden\">Projektgruppe &#8222;Lokale Agenda 21&#8220; mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden<\/a> &gt;Beteiligungshaushalt (12.7.08)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/muenstertal1.htm#Lokale Agenda M\u00fcnstertal plant ein B\u00fcrger-Sonnenkraftwerk\">Lokale Agenda M\u00fcnstertal plant ein B\u00fcrger-Sonnenkraftwerk<\/a> &gt;Muenstertal1 (30.9.3004)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/zeitgeschehen1.htm#Entwicklungshilfe ist totes Kapital, solange Rechtsstaatlichkeit fehlt\">Entwicklungshilfe ist totes Kapital, solange Rechtsstaatlichkeit fehlt<\/a> &gt;Zeitgeschehen1 (9.5.2004)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/agenda.htm#Links\">Links<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><\/h3>\n<p><strong>10 Jahre Agenda 2010 <\/strong><\/p>\n<p>Die Agenda 2010 vom 14.3.2003 wird 10 Jahre alt &#8211; Auswirkungen f\u00fcr Arbeit, Gesundheit und Renten:<\/p>\n<p>Arbeitsmarkt:<br \/>\nArbeitslosen- und Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II zusammengelegt:\u00a0Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes k\u00fcrzer,\u00a0Unterst\u00fctzung f\u00fcr Langzeitarbeitslose niedriger. Die Hartz-IV-Reform dr\u00e4ngt Erwerbslose, gering bezahlte Besch\u00e4ftigung anzunehmen. &#8222;F\u00f6rdern und Fordern&#8220;: Jobvermittlung f\u00fcr erwerbsf\u00e4hige Sozialhilfeempf\u00e4nger. Liberalisierung von Zeit- und Leiharbeit. Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I von 18 auf bis zu 24 Monate f\u00fcr \u00c4ltere\u00a0verl\u00e4ngern.\u00a0Hartz-IV-Bezieher mit nachgebesserten Hinzuverdienstm\u00f6glichkeiten und Schonverm\u00f6gen<\/p>\n<p>Rentensystem:<br \/>\nDrei Renten-Nullrunden zwischen 2004 und 2006 sowie\u00a02010, um Beitragszahler zu entlasten und Rentenfinanzierung zu stabilisieren.\u00a0Beitragssatz-Anstieg bis 2030 nicht \u00fcber 22 %. Rentenniveau von derzeit 50 nicht unter 43 % sinken.<\/p>\n<p><!-- RSPEAK_STOP -->Gesundheitswesen:<br \/>\nAusklammerung von Leistungen entlasten Krankenkassen. Doch der Versuch, den Krankenkassenbeitrag von 14,4\u00a0 % auf unter 13 % zu senken, misslang.Zuzahlungen f\u00fcr gesetzlich Versicherte erh\u00f6ht. Kassenbeitrag der Besch\u00e4ftigten liegt \u00fcber dem Kassenbeitrag als Arbeitgeber.<\/p>\n<p>14.3.2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Treffpunkt Freiburg im Abseits - Beteiligung unerw\u00fcnscht\"><\/a><strong>Treffpunkt Freiburg im Abseits &#8211; Beteiligung unerw\u00fcnscht?<\/strong><\/p>\n<p>Die Aufbruchstimmung war damals, Ende des 20. Jahrhunderts, mit H\u00e4nden zu greifen: Dem b\u00fcrgerschaftlichen Engagement Raum geben, Gruppen von Ehrenamtlichen einen Ort, eine Art Basislager, von dem aus sich der Gedanke von B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerbeteiligung in die Stadt ausbreiten sollte. Doch am Ende kam nur der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/soziales.htm#Treffpunkt Freiburg\">Treffpunkt Freiburg<\/a> in der Wilhelmstra\u00dfe 20 heraus. Weitab vom Schuss, ohne offene T\u00fcren, ohne Rampe, ohne Schaukasten an der Fassade, eigentlich nur als \u00dcbergangsl\u00f6sung gedacht, bis in der Innenstadt geeignetere R\u00e4ume frei w\u00fcrden. Schon bald war von einem ungeliebten Kind der Stadtverwaltung die Rede. Der Wille mitzugestalten wich einer Art L\u00e4hmung, je mehr sich der Eindruck verfestigte: Eigentlich ist dieser B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgertreff mit seinem Anspruch der kompetenten ehrenamtlichen Beteiligung gar nicht erw\u00fcnscht. Und daran hat sich bis heute nicht viel ge\u00e4ndert.<br \/>\nNun k\u00f6nnte der bevorstehende Auszug eine zweite Chance sein. Leider deutet alles darauf hin, dass der Treffpunkt noch weiter an den Rand abgeschoben werden soll. Der Verdacht liegt nahe: In Sonntagsreden wird b\u00fcrgerschaftliches Engagement gern hoch gehalten (oft so hoch, dass niemand mehr dran kommt) \u2014 wenn aber die Wertsch\u00e4tzung konkrete Gestalt annehmen sollte, k\u00fcmmert niemanden mehr das Geschw\u00e4tz von gestern. Schade nicht nur f\u00fcr all jene, die mit viel Sachverstand und noch mehr Herzblut sich f\u00fcr das Gemeinwesen einsetzen wollen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Zu kl\u00e4ren bleibt noch die Frage, ob die Wilhelmstra\u00dfe 20 \u00fcberhaupt verkauft werden darf. Dort ist n\u00e4mlich unterm Dach eine Hausmeisterwohnung. In einem Haus, das der Stadt geh\u00f6rt. Eine st\u00e4dtische Wohnung also. Und eine starke Mehrheit der Freiburgerinnen und Freiburger hat mit dem B\u00fcrgerentscheid am 12. November 2006 eindeutig entschieden, dass die Stadt Freiburg Eigent\u00fcmerin der st\u00e4dtischen Wohnungen zu bleiben hat . . .<br \/>\nGerhard M. Kirk, 17.1.2007, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Zahlreiche Agenda 21-Projekte in Freiburg\"><\/a><strong>Zahlreiche Agenda 21-Projekte in Freiburg<\/strong><\/p>\n<p>Das &#8222;Label Agenda 21&#8220; ist nicht mehr oft sichtbar \u2014 aber der Einsatz f\u00fcr Nachhaltigkeit ist geblieben<\/p>\n<p>Als beim Umwelt- und Entwicklungsgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 1992 ein &#8222;Handlungsprogramm&#8220; f\u00fcrs kommende Jahrhundert verabschiedet wurde, war pl\u00f6tzlich der Begriff da: Agenda 21. Die Zeiten, als er viel von sich reden machte, sind vorbei. Doch die Freiburger Agenda 21-Mitstreiterinnen und -Mitstreiter sehen Erfolge in ihrem Einsatz f\u00fcr Nachhaltigkeit und B\u00fcrgerbeteiligung \u2014 auch wenn die nicht immer mit ihrem Namen verkn\u00fcpft werden. Jetzt sollen neue Gremien neuen Schwung bringen. So viel Ausdauer wie Dagmar Gro\u00dfe haben wenige. Vor acht Jahren ist sie in die Freiburger Agenda 21-Prozesse &#8222;reingerutscht&#8220; \u2014 und immer dabei geblieben. Sie stieg im Eine-Welt-Bereich ein, brachte den Freiburger Agenda-Kaffee Freinica mit auf den Weg und beteiligte sich vor zwei Jahren bei der Gr\u00fcndung des Eine-Welt-Forums. Doch sie ist auch bei den oft m\u00fchseligen und z\u00e4hen &#8222;Leitbild&#8220; -Diskussionen dran geblieben, in denen Engagierte und Vertreter der Stadtverwaltung drei Jahre lang darum rangen, was sie mit der Agenda 21 denn eigentlich erreichen wollen. In diesen drei Jahren sind viele abgesprungen, erinnert sich Dietrich Limberger, der bei der Stadtverwaltung f\u00fcr die Agenda 21 zust\u00e4ndig ist. Dagmar Gro\u00dfe dagegen hat die endlosen Diskussionen gesch\u00e4tzt: Diesen Ort, &#8222;wo es sich alle leisten, \u00fcber grundlegende Dinge nachzudenken und Ideen in gro\u00dfer Breite zu entwickeln&#8220; . Das hat sie von Anfang an fasziniert. Vor allem, &#8222;weil es endlich nicht wie sonst \u00fcberall nur um die Suche nach dem kleineren \u00dcbel ging. Sondern um einen neuen Ansatz, einen Ausgleich, eine neue Balance.&#8220; Dieser Ansatz hat sich ihrer Meinung nach mittlerweile bew\u00e4hrt: &#8222;Es hat was bewirkt bei der Verwaltung und im Gemeinderat. Aber das reicht noch lang nicht aus.&#8220; Erfolgreich liefen ihrer Meinung nach zum Beispiel die Diskussionen zum Fl\u00e4chennutzungsplan, an denen sich B\u00fcrger beteiligt haben \u2014 auch wenn dabei das &#8222;Label Agenda 21&#8220; nicht erkennbar war. Doch das Engagement der B\u00fcrger hatte sich aus einer der Agenda 21-Arbeitsgruppen entwickelt, betont auch Dietrich Limberger. Von den Arbeitsgruppen sind zurzeit noch drei zu den Themen Wasser, Frauen und n\u00e4chste Generation \u00fcbrig, der Eine-Welt-Arbeitskreis hat sich zum Eine-Welt-Forum entwickelt, einem Netzwerk mit knapp 40 Mitgliedern.<\/p>\n<p>Erfolgreich seien aber vor allem die unz\u00e4hligen Projekte, die aus dem Umfeld der Agenda 21 hervorgehen, res\u00fcmiert Dietrich Limberger. In denen wird es im Gegensatz zu den einstigen Leitbild-Debatten der Arbeitskreise schnell konkret. Zum Beispiel, wenn die Engagierten vom Forum Weingarten sich im Jahr 2000 auf &#8222;Lebenswertes Wohnen in Weingarten&#8220; konzentrierten , der F\u00f6rderverein Bachpatenschaften 2002 &#8222;Deutsch-Franz\u00f6sische Bachbegegnungen&#8220; organisierte oder der Verein Ecotrinova 2003 die Agenda 21-Aktionsbibliothek Klimaschutz und Umwelt gr\u00fcndete &#8211; und das sind nur drei von 21 Freiburger Projekten, die seit 2000 vom Land Baden-W\u00fcrttemberg ausgezeichnet und finanziell gef\u00f6rdert wurden. Damit, bilanziert Dietrich Limberger, stehe Freiburg landesweit an der Spitze bei der Zahl gef\u00f6rderter Agenda 21-Projekte: &#8222;In Freiburg nimmt eine sehr lebendige B\u00fcrgerschaft vieles selbstst\u00e4ndig in Angriff .&#8220;<\/p>\n<p>Zurzeit laufen rund 15 Projekte, die vom st\u00e4dtischen Agenda 21-B\u00fcro kleine Zusch\u00fcsse zwischen 300 und 400 Euro bekommen und sich mit einem breiten Spektrum an Themen besch\u00e4ftigen &#8211; vom Beteiligungshaushalt, dem Kinderstadtplan und den Schul-Detektiven, die Gesundheitsfragen erforschen, bis zum Infopoint Klimaschutz und Energie im B\u00fcrger-&#8222;Treffpunkt&#8220; in der Wilhelmstra\u00dfe 20 &#8211; der einst \u00fcbrigens auch aus einem Agenda 21-Projekt entstand. Jetzt sollen neue Gremien, die der Gemeinderat bereits abgesegnet hat, &#8222;die Zusammenarbeit von Gemeinderat, B\u00fcrgern und Verwaltung verbessern&#8220;: K\u00fcnftig gibt es eine sechsk\u00f6pfige &#8222;Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit&#8220; , die sich aus Verwaltungsmitarbeitern zusammensetzt. Sie geh\u00f6ren gleichzeitig zu den 14 Mitgliedern des &#8222;Agenda 21- Ausschusses&#8220; , gemeinsam mit acht anderen, die der &#8222;Freiburger Nachhaltigkeitsrat&#8220; ernennt. In diesem 32-k\u00f6pfigen &#8222;Nachhaltigkeitsrat&#8220; arbeitet der Agenda 21-Ausschuss mit sechs weiteren Mitgliedern zusammen, die von den Fraktionen entsandt werden, sowie zehn Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche, Oberb\u00fcrgermeister und B\u00fcrgermeister. Aufgabe dieser neuen Gremien wird es unter anderem sein, aus den sehr allgemeinen Zielen der &#8222;Aalborg commitments&#8220; , einer Charta europ\u00e4ischer Kommunen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, der sich der Gemeinderat einstimmig anschloss, konkrete Ziele f\u00fcr Freiburg zu entwickeln.<br \/>\n20.9.2006, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.treffpunktfreiburg.de\/agenda21\">www.treffpunktfreiburg.de\/agenda21<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:freiburgerAgenda21@freenet.de\">freiburgerAgenda21@freenet.de<\/a><br \/>\nc\/o Herr Bellenberg<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/oekologie.htm#Tag der Region in der \u00d6kostation Freiburg\">Tag der Region in der \u00d6kostation Freiburg<\/a> &gt;Oekologie (1.10.2006)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Agenda: Der Euphorie folgt Stagnation\"><\/a><strong>Agenda: Der Euphorie folgt Stagnation<\/strong><\/p>\n<p>Das \u201cForum b\u00fcrgerschaftliches Engagement s\u00fcdlicher Breisgau\u201d besch\u00e4ftigte sich in M\u00fcnstertal mit dem \u201cAgenda-Gedanken\u201d<\/p>\n<p>Eingeladen waren \u201cinteressierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger\u201d aus dem s\u00fcdlichen Breisgau, gekommen waren Abordnungen mit ihren Sprechern der \u00f6rtlichen Agenda-Arbeitskreise, die sich weitgehend schon kannten. Ausgestattet mit Namensschildchen und umsichtig moderiert von der Diplom-P\u00e4dagogin und Kommunikationstrainerin Inge-Lore Andres, besch\u00e4ftigten sie sich im Seminarraum des Hauses St. Josef im Kloster St. Trudpert wieder einmal haupts\u00e4chlich mit den Themen \u201cAgenda-Gedanke\u201d , \u201cAustausch\u201d , \u201cEntwicklung\u201d und \u201cVernetzung\u201d .<br \/>\nVorausgegangen war ein Nachmittagsprogramm mit Besichtigung des Klosters und der Photovoltaik- und Hackschnitzelanlage bei der M\u00fcnstert\u00e4ler Abt-Columban-Schule. An den Ursprung des Agenda-Gedankens erinnerte Bernhard N\u00e4gele, Ehrenkirchen: die Notwendigkeit des Klimaschutzes und konkret die Umweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992, die nach mehreren gescheiterten Versuchen \u2014 Berlin, Bonn, Den Haag \u2014 am 16. Februar 2005 mit dem Kyoto-Protokoll endlich ein Ergebnis zeitigte. Was inzwischen im Auftrag von L\u00e4ndern und Gemeinden durch die Agenden an entsprechenden Projekten entstanden sei, k\u00f6nne sich sehen lassen und werde auch von der Bev\u00f6lkerung akzeptiert. Schwerer haben es, und darin waren sich fast alle Forum-Teilnehmer einig, die Agenden, sobald sie sich anderen Themen zuwenden. In vielen Orten sei, so berichteten sie, die anf\u00e4ngliche Euphorie der Stagnation und dem drastischen R\u00fcckgang des Interesses gewichen. Eine Politik der \u201ckleinen Schritte und die realit\u00e4tsnahe Einbindung so vieler Mitb\u00fcrger wie m\u00f6glich\u201d empfahl Otto Selb, der Sprecher der Gruppe aus Wittnau, der von positiven Erfahrungen mit diesem Vorgehen berichten konnte. Da k\u00fcmmere man sich auch um so banale Dinge wie die Beseitigung von Hundekot und Indischem Springkraut und um den Landschaftsschutz in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes, wodurch dann Interesse f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Projekte geweckt werde, etwa die Neugestaltung der Ortsmitte. Das gehe nicht ohne die Unterst\u00fctzung von B\u00fcrgermeister und Gemeinderat, aber auch hier gelte: \u201cDer Ton macht die Musik.\u201d<br \/>\n\u201cKonsensf\u00e4hige Projekte im richtigen Ton\u201d vorzubringen, das ist auch f\u00fcr Thomas Wiesler vom gastgebenden M\u00fcnstert\u00e4ler Arbeitskreis \u201cBebauung \u2014 Verkehr \u2014 Energie\u201d das richtige Rezept f\u00fcr den Umgang mit Beh\u00f6rden und Bev\u00f6lkerung, damit gar nicht erst die weit verbreitete Vorstellung \u201cdie Agenda will nur unser Geld\u201d Platz greife. Er\u00f6rterung und Diskussion dieser Problematik nahm bei der Veranstaltung unter den Teilthemen \u201cProbleme\u201d , \u201cL\u00f6sungsideen\u201d , \u201cBedenken\u201d und \u201cInformation\u201d denn auch die meiste Zeit in Anspruch. Nicht nur als Thema unter vielen wollte eine Teilnehmerin aus dem M\u00fcnstertal den Punkt \u201c\u00d6ffentlicher Nahverkehr\u201d behandelt wissen. Sie schilderte ausf\u00fchrlich die \u2014 auch in anderen l\u00e4ndlichen Gemeinden zu beobachtende \u2014 Situation im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/muenstertal.htm\">M\u00fcnstertal<\/a>, f\u00fcr dessen immerhin 5000 Einwohner es nach 19 Uhr weder Bus noch Bahn gibt. Darin, dass hier und anderswo Abhilfe zu schaffen sei, waren sich alle einig, nicht aber \u00fcber das Wie.<br \/>\nDas n\u00e4chste \u201cForum b\u00fcrgerschaftliches Engagement s\u00fcdlicher Breisgau\u201d soll in einem halben Jahr in Wittnau stattfinden. Bis dahin seien, so die Anregung aus dem Kreis, eine gr\u00f6\u00dfere Vernetzung und ein verst\u00e4rkter Informationsaustausch anzustreben, auch zwischen Alteingesessenen und Neub\u00fcrgern, zwischen Agenden und Vereinen, zwischen Arbeitskreisen und Verwaltung.<br \/>\nAnne Freyer,\u00a03.5.2006 auf <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Agenda21 - UNICED-Aktionsprogramm f\u00fcr umweltvertr\u00e4gliche Entwicklung\"><\/a><strong>Agenda21 &#8211; UNICED-Aktionsprogramm f\u00fcr umweltvertr\u00e4gliche Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zum allgemeinen Agenda-Begriff hat Agenda21 eine klar definierte Bedeutung:<br \/>\n&#8222;Die sogenannte &#8218;Agenda 21&#8216; ist in der internationalen Umwelt- und Entwicklungsdiskussion ein feststehender Begriff geworden. Sie wurde 1992 auf der UN-Konferenz f\u00fcr Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro beschlossen und beinhaltet ein weltweites Aktionsprogramm f\u00fcr eine umweltvertr\u00e4gliche und nachhaltige Entwicklung im bevorstehenden 21. Jahrhundert.&#8220;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heidelberg.de\/stadtentwicklung\/agenda21\/agenda21.htm\">https:\/\/www.heidelberg.de\/stadtentwicklung\/agenda21\/agenda21.htm<\/a><br \/>\nDie Agenda21 enth\u00e4lt das Aktionsprogramm f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen \u00d6kologie, \u00d6konomie und Soziales. Der Begriff der Nachhaltigkeit, der im Mittelpunkt der Agenda21 steht, bedeutet, dass die Verbesserung der \u00f6konomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen mit der langfristigen Sicherung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen in \u00dcbereinstimmung zu bringen sind.<br \/>\nmehr auf:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.frsw.de\/littenweiler\/zukunft.htm#Agenda%2021\">www.frsw.de\/littenweiler\/zukunft.htm#Agenda%2021<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.frsw.de\/egemeinde.htm\">www.frsw.de\/egemeinde.htm<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hilfe-hd.de\/umwelt.htm\">www.hilfe-hd.de\/umwelt.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Agenda - warum so ein kompliziert Begriff\"><\/a><strong>Agenda\u00a0 &#8211; warum so ein komplizierter Begriff?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAgenda? So ein diskriminierender, umst\u00e4ndlicher, arroganter und undeutscher Ausdruck wie &#8222;Agenda&#8220; macht traurig und w\u00fctend zugleich. Laut einem Meinungsforschungsinstitut in Allensbach am sch\u00f6nen Bodensee wissen \u00fcber 80 Prozent der Bundesb\u00fcrger nicht, was &#8222;Agenda&#8220; ist. Logisch, da nur ??? Prozent das kleine oder gar gro\u00dfe Latinum gemacht haben. Pisa zieht also nicht. Warum schreiben die Agenda-Aktiven ein Wort auf ihre Fahne, das kaum jemand verstehen kann, vor allem aber nicht die sogenannten einfachen Schichten? Warum wohl?<\/p>\n<p>&#8222;Agere&#8220; hei\u00dft &#8222;tun&#8220; oder auch &#8222;machen, treiben, f\u00fchren, in Bewegung setzen, handeln, zu Werke gehen&#8220;. &#8222;Agendum&#8220; ist\u00a0 &#8222;das zu Machende&#8220;; &#8222;das zu Tuende&#8220;. &#8222;Agenda&#8220; ist die Mehrzahl (neuhochdeutsch Plural) davon, also &#8222;die zu machenden Dinge&#8220; oder auf Alemannisch &#8222;die zu tuenden S\u00e4chele&#8220;. Warum so umst\u00e4ndlich geziert? Sagen wir doch positiv schlicht und einfach &#8222;Packen wir&#8217;s an&#8220; oder &#8222;Also los&#8220;. Mehr noch: Der Begriff &#8222;Agenda&#8220; steht sowohl f\u00fcr Notizbuch und Terminkalender als auch f\u00fcr eine Zusammenstellung von Gespr\u00e4chspunkten bei Verhandlungen.<\/p>\n<p>Warum Agenda 2003 (pass\u00e9), Agenda 2010, Agenda 2004 oder gar Agenda 2099? Um alles den zuk\u00fcnftigen Generationen zuzuschieben? Und jetzt und sofort nichts tun zu m\u00fcssen?<br \/>\nIm Jahr 2003 hat das \u201eAlte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a>\u201c\u00a0 die &#8222;Agenda&#8220; von Platz 1 verdr\u00e4ngt: Das &#8222;Alte Europa&#8220; habe im zur\u00fcckliegenden Jahr die Menschen besonders geformt. Zu diesem Entschluss kommt die &#8222;Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache&#8220;. Der Begriff, der heute \u201ef\u00fcr ein neu gewonnenes positives Selbstverst\u00e4ndnis der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er\u201c steht, wurde zum Wort des Jahres 2003 gew\u00e4hlt. Aber keine Angst &#8211; das Jahr 2004 zeigt sich durch die Politik dominiert: Rumsfeld&#8217;s &#8222;Altes Europa&#8220; hat unsere &#8222;Agenda\u201c auf die Pl\u00e4tze verwiesen. Gut so, denn der Rumsfeld war wenigstens so ehrlich (man k\u00f6nnte auch sagen: heimatverbunden) und hat seine Botschaft in seiner Muttersprache English und nicht auf Latein verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>Agenda! Die \u00fcber 1500 Seiten der Website Freiburg-Schwarzwald.de sind Agenda-Seiten pur &#8211; mit dem riesigen Unterschied zu so vielen anonym verwalteten Agenda-B\u00fcrokratismusseiten:<br \/>\nWeniger Fassade (Design, MakeUp) &#8211; mehr Inhalt (neudeutsch: Content). Nennen Sie uns bitte Agenda-Websites mit mehr Content, und wir werden sie begl\u00fcckw\u00fcnschen und verlinken.<br \/>\nF\u00fcr die \u00fcbrigen 1500 + x &#8211; 1 Seiten von Freiburg-Schwarzwald.de gilt: Nicht \u00fcber Agenda sprechen, sondern packen wir&#8217;s an!<br \/>\nEkke, 23.12.2003<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Engagement &gt;Zukunft &gt;Agenda Listenauswahl eines Beitrags: Bitte anklicken oder runterscrollen Massenmigration statt KI \u2013 in D\u00a0(2.1.2025) NWO \u2013 Agenda 2030: Was droht uns in den n\u00e4chsten 5 Jahren? (15.7.2024) Das Nahrungsmittelmonopol \u2013 Agenda 2030 des WEF (9.1.2024) Wutb\u00fcrger \u2013 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/agenda\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":2250,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-24489","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/24489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24489"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/24489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":130346,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/24489\/revisions\/130346"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}