{"id":21767,"date":"2013-02-07T19:06:47","date_gmt":"2013-02-07T18:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=21767"},"modified":"2026-02-02T17:37:10","modified_gmt":"2026-02-02T16:37:10","slug":"vermoegen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/vermoegen\/","title":{"rendered":"Vermoegen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Engagement\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/\">Engagement<\/a> &gt;<a title=\"Zukunft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/\">Zukunft<\/a> &gt;Vermoegen<\/p>\n<div id=\"attachment_20871\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/schlaganfall\/seebuck28belchen-pan130107\/\" rel=\"attachment wp-att-20871\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20871\" class=\"size-full wp-image-20871\" title=\"seebuck28belchen-pan130107\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck28belchen-pan130107.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck28belchen-pan130107.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/seebuck28belchen-pan130107-180x67.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20871\" class=\"wp-caption-text\">Tele-Blick vom feldberg nach S\u00fcden zum Belchen (rechts) am 7.1.2013 &#8211; Wiesental und Hochrhein im Nebel<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span>\u00a0oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/reichtum\/\">IW-Studie: Leistungstr\u00e4ger sind die fiskalischen Packesel der Republik<\/a>\u00a0(2.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/\">Pl\u00fcnderideologie: Selbst der Kleinanleger geh\u00f6rt zum Kapitalismus<\/a> (28.6.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/merzels-sondervermoegen\/\">Merzel\u2019s Sonderverm\u00f6gen<\/a>\u00a0(7.3.2025)<\/li>\n<li>Die Deutschen sind arm an Verm\u00f6gen (3.1.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/\">Sozialbericht 2024: Verm\u00f6gen und Einkommen<\/a> (29.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/reichtum\/\">Die \u201epolitische Mitte\u201c am Abgrund: Was hat sie blo\u00df so ruiniert?<\/a> (26.9.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulden-sind-sondervermoegen\/\">Schulden sind Sonderverm\u00f6gen<\/a>\u00a0(6.11.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/buerger-enteignung\/\">Enteignung der B\u00fcrger: Grundbesitz und wirtschaftlich (Renten)<\/a>\u00a0 (12.11.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wohneigentumsbildung-nein\/\">Wohneigentumsbildung: Nein<\/a>\u00a0(14.3.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/\">Erbschaftssteuer: Enteignung auf fiskal-b\u00fcrokratischem Wege<\/a>\u00a0(9.12.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/\">Erbschaftssteuererh\u00f6hung durch Ampel<\/a>\u00a0(1.12.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/wagenknecht\/\">F\u00fcr einige Wenige war die Corona-Krise ein einziger Goldrausch<\/a>\u00a0(17.1.2022)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Nur 51 % der Deutschen wohnen im Eigentum \u2013 EU-Schlusslicht<\/a>\u00a0(13.8.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/einfamilienhaus\/\">Einfamilienh\u00e4user und Windr\u00e4der<\/a>\u00a0(15.2.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vermoegenssteuer-mittelstand\/\">Verm\u00f6genssteuer contra Mittelstand<\/a> (10.12.2020)<\/li>\n<li>F\u00fcnf Gr\u00fcnde gegen eine Neidsteuer alias Verm\u00f6genssteuer (8.12.2020)<\/li>\n<li>Die Gier der Oligarchen ist eine zentrale Kriegs- und Fluchtursache (7.2.2016)<\/li>\n<li>DIW stellt ungleiche Verm\u00f6gensverteilung in D fest (27.2.2014)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/enteignung-der-kleinen-sparer\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/enteignung-der-kleinen-sparer\/<\/a>\u00a0(5.4.2013)<\/li>\n<li>Verm\u00f6gen deutscher Haushalte kleiner als in Euro-Krisenl\u00e4ndern (21.3.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/arm-und-reich-entfernen-sich\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/arm-und-reich-entfernen-sich\/<\/a>\u00a0(13.2.2013)<\/li>\n<li>Verm\u00f6gen entwickeln sich noch ungleicher als Einkommen (8.2.2013)<\/li>\n<li>Krasse Ungleichverteilung der Einkommen und Verm\u00f6gen ist gef\u00e4hrlich (7.2.2013)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Armut\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/armut\/\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/buerger-enteignung\/\">Buerger-Enteignung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/eigentum\/\">Eigentum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Einkommen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/einkommen\/\">Einkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/erbschaftssteuer\/\">Erbschaftssteuer<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Marktwirtschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/marktwirtschaft\/\">Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Reichtum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/reichtum\/\">Reichtum<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Steuern\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/verbraucher\/steuern\/\">Steuern<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Freihandelsabkommen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/freihandelsabkommen\/\">TTIP &#8211; Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"mceTemp\"><em>Einkommen und Verm\u00f6gen sind zu unterscheidende Gr\u00f6\u00dfen:<\/em><br \/>\n<em><strong>Einkommen<\/strong> ist etwas, das man laufend (z.B. monatlich) in bestimmter H\u00f6he bezieht, eine sogenannte Stromgr\u00f6\u00dfe.<\/em><br clear=\"all\" \/><em><strong>Verm\u00f6gen<\/strong> ist eine Bestandgr\u00f6\u00dfe, auch wenn sie im Laufe der Jahre w\u00e4chst oder abnimmt.<\/em><\/p>\n<p>Gerecht ist eine Gesellschaft nicht, wenn alle das Gleiche besitzen (Verm\u00f6gen) und verdienen (Einkommen). Gerecht ist eine Gesellschaft, wenn sie ihren B\u00fcrgern die gleichen Zukunftschancen einr\u00e4umt <span style=\"font-family: Times New Roman;\">\u2013<\/span> unabh\u00e4ngig von der Herkunft.<\/p>\n<p>Sahra Wagenknecht sieht\u00a0 das Problem\u00a0nicht\u00a0in den sich auseinander entwickelnden L\u00f6hnen (Niedriglohnsektor, Leiharbeit, Mindestlohn, Top-Managergeh\u00e4lter), sondern\u00a0&#8222;die Umverteilung weg von dem Einkommen aus Arbeit hin zum Einkommen aus Gewinnen und Verm\u00f6gen&#8220;. Sprich: Keine Chance dem Sozialneid &#8211; der Hauptfeind sitzt an der B\u00f6rse.<br \/>\n==========================================================<\/p>\n<p><strong>Die Deutschen sind arm an Verm\u00f6gen<\/strong><br \/>\nDas Medianverm\u00f6gen des deutschen Haushalts liegt bei 106.000 Euro. Rang 15, knapp vor Griechenland. Entscheidend sind drei Punkte:<br \/>\n1) Nur 42% der Deutschen besitzen eine eigene Immobilie, der gro\u00dfe Rest wohnt zur Miete. D ist Mieterland Nr. 1 in der EU. In F leben nur 35,3 % der Bev\u00f6lkerung zur Miete<br \/>\n2) Das Finanzwissen in D ist schlecht, ein Unterrichtsfach Finanzbildung gibt es nicht. Die Union Investment bewertet die Finanzbildung mit der Schulnote 4. Fragen Sie mal einen Deutschen, was eine Staatsanleihe ist, oder eine Aktie &#8211; Fehlanzeige. In 2023 besa\u00dfen nur 12,3 Mio Deutsche Aktien bzw. Fonds, was 17,6% der Bev\u00f6lkerung entspricht.<\/p>\n<p>3) Die Deutschen haben in der OECD eine h\u00f6chste Last an Steuern und Abgaben zu tragen. Die Abgabenquote bei Familien mit Kindern liegt bei \u00fcber 40 %.<\/p>\n<p>Dieses arme Deutschland soll laut Berliner Regierung die EU und die Welt retten.<br \/>\n3.1.2025<br \/>\nEnde von Beitrag &#8222;Die Deutschen sind arm an Verm\u00f6gen&#8220;<br \/>\n====================================================<br \/>\nBeginn von Anlagen (1) &#8211; (2)<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>(1) Wohlstandskrise in Deutschland: Haushalte rutschen im Verm\u00f6gensranking ab<\/strong><br \/>\nDas Medianverm\u00f6gen der deutschen Haushalte ist erschreckend niedrig. Im EU-Vergleich liegen die Deutschen weit abgeschlagen. Geringe Eigentumsquoten, eine mangelnde Finanzbildung, sowie hohe Steuern und Abgaben sind die Hauptkomponenten f\u00fcr den Wohlstandsmangel.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nFazit: Beunruhigender Wohlstandsverlust in Deutschland<br \/>\nDas Verm\u00f6gensranking offenbart alarmierende Defizite in der finanziellen Situation deutscher Haushalte. Eine Kombination aus niedriger Eigentumsquoten, mangelnder Finanzbildung und exorbitant hohen Steuern und Abgaben sorgt f\u00fcr einen gravierenden Wohlstandsmangel in der Bundesrepublik.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.1.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/wohlstandskrise-in-deutschland\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/wirtschaft\/wohlstandskrise-in-deutschland\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Deutsche sind die armen Schlucker Europas<\/strong><br \/>\n\u201eSchock-Zahlen: Das Verm\u00f6gen deutscher Haushalte ist im europ\u00e4ischen Vergleich dramatisch niedrig\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/viel-weniger-vermoegen-im-eu-vergleich-so-arm-sind-die-deutschen-86692258.bild.html\">https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/viel-weniger-vermoegen-im-eu-vergleich-so-arm-sind-die-deutschen-86692258.bild.html<\/a><br \/>\nund \u201eArme Schlucker Europas? EU-Vergleich zeigt, wie wenig Verm\u00f6gen die Deutschen haben\u201c <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/im-eu-vergleich-auf-rang-15-deutsche-sind-arme-schlucker-europas_id_259566303.html\">https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/im-eu-vergleich-auf-rang-15-deutsche-sind-arme-schlucker-europas_id_259566303.html<\/a><br \/>\ntitelten die \u201eBild\u201c-Zeitung und der \u201eFocus\u201c Anfang dieses Jahres.<br \/>\n&#8230; Grundlage dieser Beitr\u00e4ge ist ein von der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) vorgenommener Vergleich der Verm\u00f6gensbest\u00e4nde und der Verm\u00f6gensverteilung von Haushalten in der Europ\u00e4ischen Union. Demnach rangierten deutsche Haushalte unter 20 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mit einem Medianverm\u00f6gen von 106.000 Euro im Jahr 2023 nur auf Rang 15, knapp vor den Haushalten in Griechenland mit einem Medianverm\u00f6gen von 97.000 Euro und hinter slowakischen Haushalten mit einem Medianverm\u00f6gen von 116.000 Euro.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.1.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rwi-essen.de\/presse\/wissenschaftskommunikation\/unstatistik\/detail\/deutsche-sind-die-armen-schlucker-europas\">https:\/\/www.rwi-essen.de\/presse\/wissenschaftskommunikation\/unstatistik\/detail\/deutsche-sind-die-armen-schlucker-europas<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Gr\u00fcnde gegen eine Neidsteuer alias Verm\u00f6genssteuer<\/strong><br \/>\nOlaf Scholz will eine Verm\u00f6genssteuer f\u00fcr Deutschland. \u201eDie Reichen\u201c will der\u201eSehrgut-Verdiener\u201c schon seit langem zur Kasse zwingen. Warum sein Vorschlag gut klingen mag, aber in der Praxis ein Eigentor f\u00fcr Deutschland w\u00e4re.<br \/>\n1. Verm\u00f6gen stammt aus versteuertem Einkommen &#8230;<br \/>\n2. Verm\u00f6gen ist meist Betriebsverm\u00f6gen &#8230;<br \/>\n3. Privatverm\u00f6gen als Reservekasse &#8230;<br \/>\n4. Ohne Verm\u00f6gen keine Innovationen &#8230;<br \/>\n5. Die ganz gro\u00dfen Verm\u00f6gen trifft es ohnehin nicht<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.12.2020 vob Hugo M\u00fcller-Vogg bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/scholz-vermoegenssteuer-arm-reich-corona-spd-kanzlerkandidat\">https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/scholz-vermoegenssteuer-arm-reich-corona-spd-kanzlerkandidat<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die Pl\u00fcnderer der soziale Marktwirtschaft\u00a0bek\u00e4mpfen<\/strong><br \/>\nKonzerne sind unbestritten vorhanden. Sie sind aber nicht notwendiger Teil von Marktwirtschaften. Marktwirtschaften und besonders soziale Marktwirtschaften sind die Wirtschaftsform mit dem h\u00f6chsten Wohlstand f\u00fcr die breitesten Schichten. Wer dies bezweifelt darf gern andere reale Beispiele nennen (keine Utopien).<br \/>\nSie haben recht der aktuellen sozialen Marktwirtschaft kritisch gegen\u00fcber zu stehen. Das tue ich ja auch. Ich k\u00e4mpfe aber genau f\u00fcr die soziale Marktwirtschaft und gegen ihre &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; Feinde.\u00a0Wer sind diese &#8222;nat\u00fcrlichen&#8220; Feinde und wie komme ich darauf.\u00a0Die nat\u00fcrlichen Feinde sind nicht die &#8222;Reichen&#8220; oder bestenfalls nur indirekt. Ein zentraler Punkt von Walter Eucken ist der Kampf gegen Konzerne, Monopole und wirtschaftliche Machtkonzentrationen. An anderen Stellen nenne ich diese verschiedenen Organisationsformen &#8222;Pl\u00fcnderer&#8220;.<br \/>\nJeder Staat oder jede Wirtschaft hat eine gewisse Zahl solcher Pl\u00fcnderer und muss die einfach verkraften. Es ist jedoch klar, dass ab einem gewissen Punkt die Zahl der Pl\u00fcnderer so gross ist, dass man die Pl\u00fcnderung merkt. Der griechische Staat merkt schon lange, dass B\u00fcrger ihre Steuern nicht ordnungsgem\u00e4ss bezahlen und gleichzeitig einen Beamtenjob haben, den sie nicht ausf\u00fcllen. Wir wollen ja aber \u00fcber unsere Probleme in Deutschland und Konzerne (Pl\u00fcnderer) sprechen.<br \/>\nNehmen Sie die dritte Rentens\u00e4ule in Deutschland. Die Versicherungskonzerne haben Einfluss auf die deutsche Regierung genommen (Herr Maschmeier auf Herrn Schr\u00f6der und viele andere Lobbyisten in Berlin und Br\u00fcssel), diese hat die Gesetze f\u00fcr Riester und R\u00fcrrup Rente erlassen und den B\u00fcrgern mit viel Marketingaufwand das M\u00e4rchen von der Rentenl\u00fccke erz\u00e4hlt. Eine der gr\u00f6ssten Pl\u00fcnderungen der nahen Geschichte.<br \/>\nMan h\u00e4tte einfach eine Steuerbeg\u00fcnstigung f\u00fcr Aktiensparen auf einem pers\u00f6nlichen Rentenkonto bei jeder Bank einf\u00fchren k\u00f6nnen. Nur dann h\u00e4tten die Versicherungskonzerne und auch die Banken nicht Milliarden an Provisionen verdient. Man h\u00e4tte die Ersparnisse nicht entwerten k\u00f6nnen und man h\u00e4tte auf die Ersparnisse auch nicht f\u00fcr die Staatsfinanzierung zugreifen k\u00f6nnen.<br \/>\nAktuell denken die meisten B\u00fcrger noch, sie bauen sich eine Altersversorgung auf. Wenn Sie dann irgendwann merken, dass sie reingelegt wurden, sind die Politiker, die das mit den Konzernen organisiert haben nicht mehr an der Macht und schon lange nicht mehr greifbar. Das ist f\u00fcr Pl\u00fcnderer typisch.<br \/>\nHat das ganze eine Wirkung auf Arm und Reich? \u00a0Ein dickes Ja! Die Armen sind durch das ganze viel \u00e4rmer geworden und die Reichen haben in der Zeit viel Geld gewonnen, nur weil sie an dem Mist nicht teilgenommen haben. \u00a0Die &#8222;Reichen&#8220; haben das Spiel vorher verstanden und z.B. ein pers\u00f6nliches Aktiendepot bei einer Bank aufgebaut. (Nur Dax und Eurostoxx Aktien als Beispiel) Sie haben auf die steuerliche F\u00f6rderung vollst\u00e4ndig verzichtet. Wenn Sie den gleichen Betrag nicht in eine der oben genannten Renten, sondern in (wahllos gew\u00e4hlte) Dax30, MDax oder Eurostoxx Werte anlegen oder den Index nachbauen, sind Sie reich, wenn der Rententag kommt (Realwerte, Inflation und Zinseszinseffekt haben Sie wohlhabend gemacht).<br \/>\nWenn wir versuchen rational zu sein, m\u00fcssen wir feststellen, dass nicht der Reiche an der Armut des Armen Schuld ist, sondern die Pl\u00fcnderer. Die grossen Pl\u00fcnderungen wie beschrieben ben\u00f6tigen in der Regel die Unterst\u00fctzung der Politik. Dies findet im Grossen bei der Rente statt und im Kleinen bei Fussballstadien und ihren Aufsichtsr\u00e4ten mit mehr als 23 Gemeinder\u00e4ten.<br \/>\nFazit: Wir m\u00fcssen die Pl\u00fcnderer der sozialen Marktwirtschaft (meine nat\u00fcrlichen Feinde) bek\u00e4mpfen und nicht die soziale Marktwirtschaft! Wir m\u00fcssen die Anzahl der Pl\u00fcnderungen und deren Umfang eind\u00e4mmen.<br \/>\nP.S. Das waren jetzt nur ein, zwei Beispiele f\u00fcr Pl\u00fcnderungen, selbstverst\u00e4ndlich gibt es zahllose Pl\u00fcnderungen.<br \/>\n&#8230; Welthandel kann(!) der Schl\u00fcssel zu grossem Reichtum sein. Deshalb muss er in \u00f6ffentlichem Interesse sein. Aus diesem Grund bin ich auch ein radikaler Gegner von TTIP! \u00a0TTIP ist der Versuch in ganz grossem Stil zu Pl\u00fcndern.<br \/>\n7.2.2016, Martin Synowzik<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><b>Sogar streikende Top-Verdiener von Cockpit sind pl\u00f6tzlich sympatisch<\/b><\/p>\n<p>Im Kampf gegen Konzerne und Banken und ihre &#8222;unm\u00e4\u00dfigen&#8220; Dividenden und Gewinne kann sie den Flugkapit\u00e4n mit seinen 15 Mille Monatslohn, die Krankenschwester, die ein Zehntel davon verdient und auch noch den anst\u00e4ndigen Kleinunternehmer locker zusammenf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"mceTemp\"><strong>DIW-Studie stellt ungleiche Verm\u00f6gensverteilung in D fest<\/strong><\/p>\n<p class=\"mceTemp\">Welche Gesellschaft sollte man bevorzugen? Eine Gesellschaft, in der jeder \u00fcber das gleiche Verm\u00f6gen verf\u00fcgt, aber alle relativ arm sind? Oder nicht doch lieber eine Gesellschaft, in welcher der Besitz zwar ungleich verteilt ist, es selbst aber den \u00c4rmsten besser geht als vielen Mitgliedern der egalit\u00e4ren Konkurrenz?\u00a0&#8230;.<br \/>\nStatt \u00fcber die seit Jahren konstante Verm\u00f6gensungleichheit zu klagen, w\u00e4re es besser zu fragen, ob sozialer Aufstieg noch m\u00f6glich ist, es gen\u00fcgend Bildungschancen gibt oder Neuank\u00f6mmlinge in diesem Land \u00fcberhaupt willkommen sind. Hier liegen die gr\u00f6\u00dften Schwachstellen der Bundesrepublik&#8230;&#8230;<br \/>\nAlles zu &#8222;Ungleiche Verm\u00f6gensverteilung \u2013 Klagen am falschen Platz&#8220;\u00a0 von Bernd Kramer\u00a0vom 27.2.2014 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/tagesspiegel-klagen-am-falschen-platz--81267814.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/tagesspiegel-klagen-am-falschen-platz&#8211;81267814.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Chancengerechtigkeit<\/strong><br \/>\nDas Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) stellt fest, dass die Reichtumsverteilung in Deutschland so ungleich ist wie in keinem anderen Euro-Land. Bernd Kramer meint allerdings, trotz dieser Ungleichverteilung best\u00fcnde kein Grund zur Klage, weil es auf die Chancengerechtigkeit ankomme. Die lasse jedoch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Zu dieser Argumentation ist Folgendes zu sagen: Erstens ist es blamabel, dass es die produktivste Nation im Euroland nicht schafft, eine gerechtere Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung zu erreichen, was \u00fcbrigens nicht Gleichverteilung bedeuten muss. Unser Vergleichsma\u00dfstab f\u00fcr eine gerechtere Verteilung kann nicht der Staatssozialismus oder ein anderes Land des Kapitalismus sein, sondern entscheidend sollten immer die M\u00f6glichkeiten sein, die die eigene Gesellschaft bieten k\u00f6nnte. Zweitens ist es unsinnig, die Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung und die Chancengerechtigkeit voneinander zu trennen. Bernd Kramer m\u00fcsste klar sein, dass eine gerechtere Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung auch mehr individuelle Chancen im Berufsleben, Bildungswesen und kulturellen Leben er\u00f6ffnet. Es sind also beide Problembereiche anzugehen, was aber offensichtlich in unserer Gesellschaft nur unzureichend geschieht. Bernd Kramer sieht nicht die Gefahr, dass bei seiner Argumentation im Endeffekt beide Problembereiche ungel\u00f6st bleiben und das Recht des St\u00e4rkeren weiter um sich greift.<br \/>\n10.3.2014, Dr. Peter Behnen, Breitnau<\/p>\n<p><strong>Staatsverschuldung als gewaltige Umverteilung hin zu den Verm\u00f6genden<\/strong><br \/>\nDer alte Klassenkampfslogan &#8222;Freiheit statt Sozialismus&#8220; feiert fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd. Und der Beweis ist die \u00dcberwindung des real existierenden Sozialismus in Osteuropa. Da k\u00f6nnte man dann fortfahren, dass ja jetzt in der Freiheit dort alles so viel besser ist, wie man an den Oligarchen und Firmen wie Gazprom ablesen kann. So geht es nun wirklich nicht, so undifferenziert und mit der groben Keule. Wenn das DIW (kein gewerkschaftsnahes Institut!) eine solche Studie verfasst, geht es darum auch gar nicht. Es geht um die Entwicklung der letzten zehn Jahre. Es geht darum, dass die zunehmende Verlagerung von direkter zu indirekter Besteuerung den Reichen tendenziell mehr n\u00fctzt, dass Staatsverschuldung eine gewaltige Umverteilung hin zu den Verm\u00f6genden ist, dass der gewaltig ausgebaute Niedriglohnsektor die Grenzen versch\u00e4rft und auf Dauer Armut produziert. Au\u00dferdem ist die Bundesrepublik das europ\u00e4ische Land, in dem Kinder das gr\u00f6\u00dfte Armutsrisiko darstellen und Bildungschancen immer noch stark von der sozialen Herkunft abh\u00e4ngig sind. Und soziale Herkunft ist auch die Einkommenssituation der Eltern und Teil der Verm\u00f6gensverteilung innerhalb der Bev\u00f6lkerung. Im \u00dcbrigen weise ich darauf hin, dass in der Zeit des ber\u00fchmten Wirtschaftswunders in der Bundesrepublik (1955 bis 1958) der Spitzensteuersatz bei 63\u00a0Prozent lag und wir weit vom Sozialismus entfernt waren. Ich w\u00fcnsche mir f\u00fcr die Zukunft besser \u00fcberlegte Stellungnahmen.<br \/>\n10.3.2014, Stephan Schw\u00e4r, Wittnau<\/p>\n<p><strong>Verm\u00f6gen deutscher Haushalte kleiner als in Euro-Krisenl\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesbank legte die Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Untersuchung von 3600 Haushalten in Deutschland zwischen September 2010 und Juli 2011 vor. Danach sind die\u00a0Verm\u00f6gen der Privathaushalte in Deutschland\u00a0 deutlich kleiner als in s\u00fcdeurop\u00e4ischen Krisenl\u00e4ndern wie Spanien oder Italien. Die mittleren Verm\u00f6gen:<br \/>\n21.400 Euro im Osten von D<br \/>\n51.400 Euro Deutschland<br \/>\n78.900 Euro im Westen von D<br \/>\n113.500 Euro Frankreich<br \/>\n163.900 Euro Italien<br \/>\n178.300 Euro Spanien.<\/p>\n<p id=\"spIntroTeaser\">Ein Grund f\u00fcr das\u00a0verbl\u00fcffende Ergebnis: Weniger als die H\u00e4lfte der deutschen Privathaushalte\u00a0ist Eigent\u00fcmer einer <a title=\"Immobilien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/\">Immobilie<\/a>.<br \/>\n21.3.2013, <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\">www.bundesbank.de<\/a><\/p>\n<p><em>Mittelwert und Medien<\/em><br \/>\nDurchschnittsverm\u00f6gen der deutschen Privathaushalte netto 195.000 Euro<br \/>\nMedianverm\u00f6gen 51.400 Euro (also das mittlere Verm\u00f6gen, das die nach der Verm\u00f6gensh\u00f6he sortierten haushalte genau in zwei H\u00e4lften teilt). Da die Verteilung der Verm\u00f6gen in D so stark gespreizt ist (wenige Reiche oben), liegt der Median gegen\u00fcber dem Mittelwert so tief.<\/p>\n<p class=\"mceTemp\"><strong>Verm\u00f6gensverteilung in Europa &#8211; Deutschland hinter Spanien und Italien?<br \/>\n<\/strong>(1) Das deutsche Durchschnittsverm\u00f6gen ist so gering, da 16 Millionen Ostdeutscher nach dem 2. Weltkrieg kaum Verm\u00f6gen bilden und nichts vererben konnten.<br \/>\n(2) S\u00fcdeurop\u00e4er rechnen nicht mit dem Sozialstaat, sondern bilden R\u00fccklagen f\u00fcr die Ausbildung der Kinder, den Krankheitsfall und die Alterssicherung. Das Verm\u00f6gen \u00fcbernimmt die Aufgabe der Vorsorge, die bei uns der Sozialstaat innehat.<br \/>\n(3) Die deutschen Rentenanwartschaften in H\u00f6he von 7 Billionen Euro bleiben in den Verm\u00f6gensrechnung unber\u00fccksichtigt. Diese Anwartschaften hat das Bundesverfassungsgericht als Privateigentum eingeordnet, das vom Staat nicht angetastet werden darf. Dieses Privateigentum ist zumindest ganauso sicher wie das Verm\u00f6gen, das auf der Bank liegt.<br \/>\n(4) Deutschland ist ein reiches Land. &#8222;Wir leben in\u00a0einem funktionierenden\u00a0Gemeinwesen, in dem man\u00a0weniger Individualverm\u00f6gen als in\u00a0anderen Staaten braucht, um sicher und zufrieden leben zu k\u00f6nnen. Unser Verm\u00f6gen liegt nicht allein in der Zahl der Autos und H\u00e4user, die wir besitzen&#8220; &#8211; so der Bielefelder Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser in &#8222;Sind wir nicht die Reichsten?, Zeit Nr. 14, 27.3.2013, S. 46.<br \/>\n2.4.2013<\/p>\n<p><strong>Verm\u00f6gen entwickeln sich noch ungleicher als Einkommen<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<em>(1) Einkommensverteilung\u00a0ungleich<\/em><br \/>\nDas deutsche Wirtschaftswunder zwischen 1950 bis 1975 (erste \u00d6lkrise) mit j\u00e4hrlichen Wachstumsraten um 6.5% verzehnfachte das durchschnittliche Nettohaushaltseinkommen von\u00a0357 DM auf 3705 DM. Das Volkseinkommen pro Kopf verzehnfachte sich von 1950 bis 1990 &#8211; schneller als in allen anderen EU-L\u00e4ndern.<br \/>\nDer erste Armuts- und Reichtumsbericht 2001 ermittelte, dass die reichsten 5% ein Einkommen erzielten, das 95% der Einkommensbezieher nicht erreichten. Vermutlich um die 1890 Mrd Euro der deutschen Steuerfl\u00fcchtlinge wanderten in die Schweit, nach Luxemburg oder Singapur.<\/p>\n<p class=\"mceTemp\"><em>(2) Verm\u00f6gensverteilung noch weitaus ungleicher als Einkommensverteilung<\/em><br \/>\nBis 2010 hat sich in den 37 Mio deutschen Haushalten ein Verm\u00f6gen von 7.7 Billionen Euro angesammelt &#8211; Deutschland z\u00e4hlt zu den f\u00fcnf reichsten L\u00e4nder der Welt. 1970 kontrollierten die obersten 10% schon 44% des Privatgeldverm\u00f6gens, 2011 bereits 66%: In diesem dramatischen Konzentrationsprozess hat das oberste Zehntel also zwei Drittel des gesamten Verm\u00f6gens an sich gezogen. 2012 gibt es 100 Milliard\u00e4re und 345.000 Verm\u00f6gensmillion\u00e4re.<br \/>\nDiese Verm\u00f6gensschieflage wird sich\u00a0weiter versch\u00e4rfen, da nach den &#8222;goldenen Jahren vor 1914&#8220; zum zweiten Mal eine Erbengeneration in den Genuss einer riesigen Erbmasse kommt: Ende der 1990er Jahre wurden die ersten Milliarden der Wirtschaftswunder-Aufbaugeneration vererbt. Nun werden zwischen 2000 und 2020\u00a0mehr als 5 Billionen Euro vererbt (2 Bio Euro zwischen 2000 und 2010 und 3 Bio Euro zwischen 2010 und 2020). Seit 2010 wechseln allj\u00e4hrlich 260 Milliarden Euro erbrechtlich den Eigent\u00fcmer.<br \/>\nDie Verm\u00f6genswanderung nach oben ist vor allem Managern zugute gekommen: Die 30 Dax-Vorst\u00e4nde erzielten 1989 ein Durchschnittsjahreeinkommen von 500.000 Euro, 2009 sind es 6.000.000 Euro, also 6 Mio Euro. 1985 war das Gehalt eines Managers 20 mal so hoch wie das eines durchschnittlichen Arbeitnehmers, in 2011 war es 200 mal so hoch.<br \/>\nWarum vollzieht sich die ungleiche und ma\u00dflose Enikommens- und Verm\u00f6genssteigerung ohne Widerstand und Proteste? Deutschand als eines 5 reichsten L\u00e4nder der Welt\u00a0bietet ausser einem relativ hohen Einkommensdurch-schnitt ein perfekktioniertes System sozialstaatlicher Leistungen.<br \/>\n8.2.2013<\/p>\n<p class=\"mceTemp\"><strong>Krasse Ungleichverteilung der Einkommen und Verm\u00f6gen ist gef\u00e4hrlich<\/strong><\/p>\n<p class=\"mceTemp\">Hans-Ulrich Wehler warnt: &#8222;Trotz der innerpolitischen Ruhe ist die krasse Ungleichverteilung der Einkommen und Verm\u00f6gen, \u00fcberhaupt der Lebenschancen, unleugbar gef\u00e4hrlich. denn zur Legitimationsgrundlage der Bundesrepublik geh\u00f6rt seit langem, dasss das erwirtschaftete Sozialprodukt einigerma\u00dfen gerecht verteilt wird. Das war jahrzenhntelang die gro\u00dfe Leistung pragmatisch kooperierender Unternehmen und Gewerkschaften,. Jetzt aber lassen sich die krassen Unterschieden nicht mehr rechtfertigen, zumal die Mittel- und Unterschichten unter der Stagnation des Realeinkommens leiden. Es bedarf politischen Drucks, der endlich zu angemessenen Reformen f\u00fchrt: Denn mit der Ungleichheitsbew\u00e4ltigung steht auch die viel ger\u00fchmte Reformf\u00e4higkeit der Bundesrepublik auf dem Spiel.&#8220;<br \/>\nAlles von Hans-Ulrich Wehler &#8222;Wachsende Ungleichheit&#8220; vom 7.2.2013, DIE ZEIT, S. 47, lesen auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\">www.zeit.de<\/a><\/p>\n<p class=\"mceTemp\">Hans-Ulrich Wehler, geb 1931, Prof emer. Geschichte Uni Bielefeld<br \/>\nBuch &#8222;Die neue Umverteilung. Soziale Ungleichheit in Deutschland&#8220;, Verlag C.H.Beck , Feb. 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Engagement &gt;Zukunft &gt;Vermoegen &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt):\u00a0Klicken\u00a0oder scrollen IW-Studie: Leistungstr\u00e4ger sind die fiskalischen Packesel der Republik\u00a0(2.2.2026) Pl\u00fcnderideologie: Selbst der Kleinanleger geh\u00f6rt zum Kapitalismus (28.6.2025) Merzel\u2019s Sonderverm\u00f6gen\u00a0(7.3.2025) Die Deutschen sind arm an Verm\u00f6gen (3.1.2025) Sozialbericht 2024: Verm\u00f6gen und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/vermoegen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":2250,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-21767","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21767"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145171,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21767\/revisions\/145171"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}