{"id":21380,"date":"2013-02-03T10:18:52","date_gmt":"2013-02-03T09:18:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=21380"},"modified":"2021-04-05T14:33:19","modified_gmt":"2021-04-05T12:33:19","slug":"achtsamkeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/achtsamkeit\/","title":{"rendered":"Achtsamkeit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a> &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\">Business<\/a> &gt;<a title=\"Gesund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/\">Gesund<\/a>\u00a0&gt;Achtsamkeit<\/p>\n<div id=\"attachment_19950\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/feldberg\/feldberg2schneewandern-pan130108\/\" rel=\"attachment wp-att-19950\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19950\" class=\"size-full wp-image-19950\" title=\"feldberg2schneewandern-pan130108\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg\" alt=\"\" width=\"636\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108-180x60.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19950\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Nordwesten \u00fcber den Gr\u00fcblesattel zum Gipfel des Feldbergs am 8.1.2013<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/herdenimmunitaet\/\">Robert Koch: \u201eDas Bakterium ist nichts, der Wirt (Immunsystem) ist alles\u201c<\/a>\u00a0(4.4.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wie-in-jedem-jahr-wie-immer\/\">Wie in jedem Jahr \u2013 wie immer<\/a>\u00a0(12.2.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/impfung\/\">Prof Hockertz zur Impfung: \u201eOb es funktioniert, wissen wir nicht\u201c<\/a>\u00a0(18.12.2020)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/achtsamkeit-gegen-angst\/\">Achtsamkeit gegen Angst<\/a> (1.12.2020)<\/li>\n<li>Daniele Ganser: Achtsamkeit statt Angst (28.11.2020)<\/li>\n<li>DIE Atem\u00fcbung: Vier Sekunden ein-, sechs Sekunden ausatmen (19.4.2019)<\/li>\n<li>Achtsamkeit: Ich bin jetzt ein\u00a0Freund mit mir (31.7.2017)<\/li>\n<li>Meditation und Achtsamkeit in der Medizin\u00a0(10.6.2013)<\/li>\n<li>Es lebe die neue Achtsamkeit &#8211; Goldie Hawn\u00a0 (24.2.2013)<\/li>\n<li>Achtsamkeit und MBSR<\/li>\n<li>Achtsamkeit gegen Geld oder kostenlos<\/li>\n<li>Achtsamkeit &#8211; Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft\u00a0 (2.2.2013)<\/li>\n<li>Achtsamkeit ein\u00fcben ist ganz einfach<\/li>\n<li>Washington Post Subway Experiment mit Violinist Joshua Bell<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Links<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/\">Medizin<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Psyche\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/psyche\/\">Psyche<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Resilienz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/resilienz\/\">Resilienz<\/a><\/li>\n<li>Schlafen<\/li>\n<li><a title=\"Suffizienz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/suffizienz\/\">Suffizienz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/kkk\/feuer130718\/\" rel=\"attachment wp-att-34979\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-34979\" title=\"feuer130718\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/feuer130718-180x141.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/feuer130718-180x141.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/feuer130718.jpg 636w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/uwc-freiburg\/kartaus-baustelle\/kartaus2garten140827\/\" rel=\"attachment wp-att-50444\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-50444\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/kartaus2garten140827-180x135.jpg\" alt=\"kartaus2garten140827\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/kartaus2garten140827-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/kartaus2garten140827.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/p>\n<p>(1) Feuer achtsam z\u00fcndeln 18.7.2013\u00a0\u00a0\u00a0 (2)\u00a0achtsam an der <a title=\"Kartaus-Baustelle\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/uwc-freiburg\/kartaus-baustelle\/\">Kartaus<\/a>\u00a0\u00a027.8.14<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/kkk\/ve2kai0964-140514\/\" rel=\"attachment wp-att-47811\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-47811\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/ve2kai0964-140514-180x135.jpg\" alt=\"ve2kai0964-140514\" width=\"180\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/ve2kai0964-140514-180x135.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/ve2kai0964-140514.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/familie\/kkk\/weihnachten2feuer\/\" rel=\"attachment wp-att-58185\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-58185\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/weihnachten2feuer-180x157.jpg\" alt=\"weihnachten2feuer\" width=\"180\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/weihnachten2feuer-180x157.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/weihnachten2feuer.jpg 635w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>(<br \/>\n(3) &#8230; der Schatten bleibt\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0(4) achtsam am 24.12.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniele Ganser: Achtsamkeit statt Angst<\/strong><br \/>\nSeit Monaten erleben wir eine weltweite Extremsituation, die an niemandem spurlos vor\u00fcbergeht. Das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Coronavirus Sars-Cov-2<\/a> kann eine k\u00f6rperliche Krankheit verursachen. Die Panikmache der Medien und die Ma\u00dfnahmen der Politik wirken sich aber vor allem erheblich auf die psychische Gesundheit der Menschen aus. Nach Aussagen von Psychotherapeuten haben \u00c4ngste und Depressionen zugenommen (1). Umso wichtiger ist es, dass wir lernen, wie wir mit dieser Angst umgehen, damit sie unsere Gesellschaft nicht l\u00e4nger spaltet und uns ohnm\u00e4chtig werden l\u00e4sst oder gar krank macht. Der Friedensforscher Daniele Ganser \u00fcbt sich seit Jahren in Achtsamkeit. In diesem kurzen Interview verr\u00e4t er konkrete Hilfsmittel, die jeder gerade jetzt nutzen kann, um den inneren Stress ab- und Br\u00fccken zu anderen Menschen aufzubauen.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Elisa Gratias: Die Situation mit den willk\u00fcrlichen Regierungsma\u00dfnahmen ist be\u00e4ngstigend und verunsichert. Ich f\u00fchle mich permanent subtil gestresst. Haben Sie einen Tipp, wie wir im Alltag damit umgehen k\u00f6nnen?<\/em><br \/>\nDaniele Ganser: Ja, viele f\u00fchlen sich so. Das ist nicht verwunderlich, denn wir sind tats\u00e4chlich in einer Extremsituation, die lange andauert. Extremsituationen kennt jeder. Aber eine, die lange andauert? Das ist ungew\u00f6hnlich. Der st\u00e4ndige Stress im Kopf und im K\u00f6rper tut uns nicht gut.<br \/>\nIm Alltag hilft es mir, dass ich mich in Achtsamkeit \u00fcben:<br \/>\n<em><strong>Ich beobachte meine Gedanken und Gef\u00fchle, und werde mir bewusst,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>dass ich nicht meine Gedanken und Gef\u00fchle bin,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>sondern das formlose Bewusstsein,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>in dem diese aufsteigen und wieder vergehen.<\/strong><\/em><br \/>\nGedanken und Gef\u00fchle sind fl\u00fcchtig. Alles geht vorbei. Die Achtsamkeit lehrt einen, die eigenen Gedanken und Gef\u00fchle zu beobachten, so wie eine Mutter oder ein Vater seine zwei spielenden Kinder beobachtet.<br \/>\nDabei ist es wichtig, sich selber nicht zu verurteilen und nicht innerlich zu denken: Oh, ich habe die falschen Gedanken, oder die falschen Gef\u00fchle. Sondern einfach zu schauen, was da ist und wie es sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert. Dadurch kann eine innere Ruhe entstehen, die den Stress abbaut. Zudem \u00fcbe ich Dankbarkeit: Ich z\u00e4hle immer wieder Dinge auf, f\u00fcr die ich wirklich dankbar bin und freue mich dar\u00fcber.<\/p>\n<p><em>Haben Sie Angst? Wie gehen Sie mit der Situation um?<\/em><br \/>\nAngst habe ich wenig. Aber ich beobachte, dass ganz verschiedene \u00c4ngste im Umlauf sind. <em><strong>Erstens die Angst vor dem Virus.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Dann die Angst vor einer digitalen Diktatur.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Zudem die Angst vor Armut.<\/strong><\/em><br \/>\nUnd auch noch die Angst vor sozialer Ausgrenzung. Wichtig scheint mir, dass man in sich hineinschaut, um zu erkennen, unter welcher dieser \u00c4ngste man am meisten leidet. Dann auf einer Skala 0 bis 10 angeben, wie stark die Angst ist. 10 bedeutet Panik. Bei 0 ist man v\u00f6llig entspannt. Das kann sich von Tag zu Tag \u00e4ndern.<br \/>\nDanach versuchen zu erkennen, unter welchen \u00c4ngsten die Menschen leiden, mit denen man kommuniziert. Das erleichtert die Kommunikation enorm. Weil jemand, der unter Virus-Angst leidet, will unbedingt Masken und keine Demonstrationen. Wer unter Diktatur-Angst leidet, will das Gegenteil: Keine Masken und Demonstrationen. Wer unter Armut-Angst leidet, m\u00f6chte, dass die Restaurants wieder offen sind. Wer aber Virus-Angst hat, m\u00f6chte genau das nicht. Wer Diktatur-Angst hat, lehnt eine Impfpflicht ab. Wer Virus-Angst hat, fordert eine Impfung.<br \/>\n.<br \/>\nWeil die Meinungen stark durch die Angst getrieben werden, ist es wichtig, jeweils zu erkennen, wo der andere Mensch steht. Das macht die Kommunikation einfacher. Vor allem wenn man sagt: Ich verstehe deine Angst. Man kann dann anf\u00fcgen, was man selber f\u00fcr eine Angst hat. Dann kann man diese \u00c4ngste mit Achtsamkeit aus einer gewissen Distanz beobachten und schauen, was geschieht.<br \/>\nWir sind nicht die Angst, sondern das formlose Bewusstsein, in dem Freude und \u00c4ngste aufsteigen und wieder vergehen. Bei jedem Text, den man liest, jeder Nachricht, die man h\u00f6rt, kann man beobachten, welche Angst aktiviert wird. Ich selber beobachte genau, was ich lese und h\u00f6re, und was es in mir bewirkt.<br \/>\nManchmal ist digitales Fasten eine gute Idee. Zudem ist es gut, viel in die Natur zu gehen. Zu meditieren. Zu wandern. Gute Gespr\u00e4che mit Freunden. All das hilft mir, Stress abzubauen. Ich habe auch einen Online-Kurs entworfen mit dem Titel \u201eWerde Peacemaker\u201c, in dem ich das genauer erkl\u00e4re.<br \/>\n.<br \/>\n<em>Mich frustriert es etwas, dass unabh\u00e4ngige Medien f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung \u00fcber im Mainstream unerw\u00e4hnte Zusammenh\u00e4nge \u2014 wie auch der Rubikon \u2014 oft dasselbe Gef\u00fchl erzeugen, das sie bei den Massenmedien kritisieren: Panik und Angst. Wie k\u00f6nnen wir aufkl\u00e4ren, ohne in diese Falle zu tappen, und am Ende genau die Energie zu st\u00e4rken, die wir eigentlich \u00fcberwinden m\u00f6chten?<\/em><br \/>\nWer im Jahr 2020 t\u00e4glich zwei Stunden ZDF, ARD und S\u00fcddeutsche Zeitung konsumiert hat, also Mainstream-Medien, leidet nun am Ende des Jahres vermutlich unter Virus-Angst. Es ist ja ein Dauerfeuer. Wer alternative Medien wie Rubikon und KenFM t\u00e4glich zwei Stunden lang aufgenommen hat, leidet nun vermutlich unter Diktatur-Angst.<br \/>\n.<br \/>\nWenn zwei Menschen mit solch unterschiedlichem Medienkonsum aufeinander treffen, begegnen sich auch diese \u00c4ngste. Und beide Seiten sind davon \u00fcberzeugt: Die andere Seite, Schlafschaf oder Covidiot, hat keine Ahnung und ist total verwirrt. Das kann zu heftigen Streits f\u00fchren. Oder auch, dass Freundschaften zerbrechen. Das ist sehr schade.<br \/>\n.<br \/>\nEs gibt einen anderen Weg: Die Angst in sich und im Gegen\u00fcber erkennen und nicht verurteilen. Zudem erkennen, dass auch die andere Person ein Mitglied der Menschheitsfamilie ist. Uns alle verbindet viel! Wir alle sehnen uns nach Liebe und Geborgenheit, wir brauchen sowohl Freiheit wie Sicherheit.<br \/>\nMan muss sich daher immer wieder sagen: Glaub nicht alles, was Du denkst. So bleibt man offen f\u00fcr Neues, entspannt. Denn wir sind nicht unsere Gedanken, auch nicht unsere Gef\u00fchle, sondern formloses Bewusstsein.<br \/>\nMir scheint, wir befinden uns mitten in einer sehr intensiven \u00dcbung in Achtsamkeit. Als Menschen haben wir alle, wirklich jeder und jede, das Potenzial, unsere Achtsamkeit enorm zu erweitern. Es ist gratis. Und hilft den Stress zu reduzieren und den inneren Frieden zu wahren. Denn der innere Friede ist im Bewusstsein verankert, nicht in den Gedanken oder Gef\u00fchlen, die immer mal wieder aufgew\u00fchlt oder verwirrt sind.<br \/>\n.<br \/>\nWas Sie in Bezug auf unser Gegen\u00fcber sagen, erinnert mich an einen Satz, den ich k\u00fcrzlich las, und der mir sehr half, nicht an der Angst oder anderen Weltsicht meines Gegen\u00fcbers zu verzweifeln: \u201eEin Feind ist jemand, dessen Geschichte wir noch nicht geh\u00f6rt haben\u201c (2). Das passt ja auch auf die \u00c4ngste der anderen, die wir uns noch nicht angeh\u00f6rt haben. Vielen Dank f\u00fcr das Interview und Ihre beruhigende Ausstrahlung, die belegt, was Ihre regelm\u00e4\u00dfig praktizierte Achtsamkeit bewirken kann.<br \/>\n.<br \/>\n(1) <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/corona-in-zuerich-psychische-probleme-nehmen-seit-lockdown-zu-ld.1585504?reduced=true\">https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/corona-in-zuerich-psychische-probleme-nehmen-seit-lockdown-zu-ld.1585504?reduced=true<\/a><br \/>\n(2) \u201eFrau-Sein allein gen\u00fcgt nicht\u201c, Leila Dregger, Edition Zeitpunkt 2017, S.173<br \/>\n28.11.2020<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/achtsamkeit-statt-angst\">https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/achtsamkeit-statt-angst<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Daniele Ganser, Dr. phil., ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsf\u00fchrung, Ressourcenk\u00e4mpfe und Wirtschaftspolitik. Er leitet das \u201eSwiss Institute for Peace and Energy Research\u201c in Basel. <a href=\"https:\/\/www.siper.ch\/\">https:\/\/www.siper.ch\/<\/a><\/em><br \/>\n.<br \/>\nCorona und die Angst<br \/>\nDaniele Ganser am 29. Oktober 2020 in Wien , Vortrag 1:57 std<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/KZ2Rl_r94qA\">https:\/\/youtu.be\/KZ2Rl_r94qA<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zoagh8deyRo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zoagh8deyRo<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danieleganser.ch\/\">https:\/\/www.danieleganser.ch\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCgrHgV7atBftQk8dXwIDktg\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCgrHgV7atBftQk8dXwIDktg<\/a> (Kanal von Ganser)<br \/>\n.<br \/>\nDr. Daniele Ganser \u00fcber Angst vor Corona, Armut und Diktatur<br \/>\nam 27.11.2020 bei Dominik Kettner<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/CpPb36A1rrY\">https:\/\/youtu.be\/CpPb36A1rrY<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"ngZwiti\"><strong>DIE Atem\u00fcbung: Vier Sekunden ein-, sechs Sekunden ausatmen<\/strong><\/div>\n<p>Bei den Griechen deutete &#8222;Pneuma&#8220; sowohl auf den Atem als auch auf g\u00f6ttlichen Geist, &#8222;Pneumaschulen&#8220; lehrten den Sch\u00fclern spezielle Atemtechniken zur erreichung geistiger H\u00f6hen. Auch heute nutzt so gut wie jede Meditationspraxis den Atem als Fixpunkt, um den immerfort flie\u00dfenden Strom des Geistes zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn und im Alltag alle m\u00f6glichen Gedanken, Ideen, Erinnerungen, Geistesblitze, \u00c4ngste und Sorgen davon abhalten, den Augenblick bewusst zu erleben, dann ist das Atmen vergessen.<br \/>\n.<br \/>\nRichten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Atmen und kehren wir zu ihm zur\u00fcck, sobald wir gedanklich fortziehen, dann sind wir nicht l\u00e4nger Spielball unserer Gedanken. &#8222;Der Atem ist unser einziger Zugang, um bewusst das vegetative Nervensystem zu beeinflussen&#8220; &#8211; so der Psychosomatik-Professor Thomas Loew von der Uni Regensburg. Das bewusstes Atmen ist Basis aller Entspannungstechniken wie Yoga und autogenes Training. &#8222;Was daran wirkt, ist vor allem eines: die Entschleunigung der Atmung.&#8220; Diese erreicht man \u00fcber die &#8222;Vier Sekunden ein-, sechs Sekunden ausatmen&#8220;-\u00dcbung. Denn in diesem Takt zeigt sich im EEG der st\u00e4rkste Gleichklang von Atmung und Hirnaktivit\u00e4t. Bei diesen sechs Atemz\u00fcgen pro Minute hat der Atem die deutlichste Wirkung auf den Herzschlag .<br \/>\n.<br \/>\nAlso: Zun\u00e4chst auf die Uhr schauen, um den Sekundentakt zu erfahren. In vier Sekunden vier mal einatmen, dann sechs Sekunden sechs mal ausatmen, usw. Nach sechs Atemz\u00fcgen ist eine Minute vergangen. Das Ganze mindestens 11 Minuten lang, denn: &#8222;Die besten Effekte erzielen Sie, wenn Sie mindestens elf Minuten durchhalten&#8220; \u2013 in der Mittagspause, in der Bahn, auf dem Sofa. Nach den 11 Minuten &#8222;startet der Organismus eine Art Wartungsprogramm: Beim Umschalten auf den Parasympathikus setzen biologische Reparaturmechanismen ein, es werden Zellsch\u00e4den behoben und Energiereserven bereitgestellt&#8220;. Diese \u00dcbung regelm\u00e4\u00dfig ausf\u00fchren, wobei die Atemfrequenz von den \u00fcblichen zehn bis zw\u00f6lf Atemz\u00fcgen pro Minute auf sechs halbiert. Das so entschleunigte Atmen kann Stress, Bluthochdruck , Schmerzen und Schlafst\u00f6rungen mindern.<br \/>\n19.4.2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit: Ich bin jetzt ein\u00a0Freund mit mir<\/strong><br \/>\nVera Kaltwasser ist Lehrerin an einer Frankfurter Schule und Autorin mehrerer B\u00fccher zum Thema Achtsamkeit. Sie hat die sogenannte Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR, Mindfulness-Based Stress Reduction) bei Jon Kabat-Zinn, dem Erfinder dieses Programms, gelernt. &#8230;.<br \/>\nAlles von Claudia F\u00fc\u00dfler vom 31.7.2017 zu&#8220; Achtsamkeit: Ich bin jetzt ein Freund mit mir&#8220; bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/liebe-familie\/ich-bin-jetzt-ein-freund-mit-mir--140003926.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/liebe-familie\/ich-bin-jetzt-ein-freund-mit-mir&#8211;140003926.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Aischu &#8211; Achtsamkeit in der Schule<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.vera-kaltwasser.de\/termine\/terminanzeige\/aischu-achtsamkeit-im-paedagogischen-kontext.html\">https:\/\/www.vera-kaltwasser.de\/termine\/terminanzeige\/aischu-achtsamkeit-im-paedagogischen-kontext.html<\/a><br \/>\nAchtsamkeit in der Schule:<br \/>\nStille-Inseln im Unterricht: Entspannung und Konzentration<br \/>\nTaschenbuch 2008 von Vera Kaltwasser<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit \u00fcben<\/strong><br \/>\nAchtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Dabei werden innere und \u00e4u\u00dfere Erfahrungen registriert und zugelassen, ohne diese jedoch zu bewerten. Ein guter Start ist es, sich einfach hinzusetzen und eine Minute lang nichts zu tun, als seinen Atem zu beobachten. Bei Kindern gen\u00fcgen schon 30 Sekunden. Manchen hilft es, eine Hand auf den Bauch zu legen und den Atem so besser zu sp\u00fcren. Nach und nach k\u00f6nnen Sie diese kleine Meditation ein wenig verl\u00e4ngern. Manchen gen\u00fcgen f\u00fcnf Minuten, andere meditieren gerne 20. Auch im Alltag l\u00e4sst sich Achtsamkeit integrieren. Sch\u00e4rfen Sie Ihre und die Sinne Ihres Kindes: Wie f\u00fchlt es sich an, \u00fcber Betonplatten zu laufen, wie \u00fcber Rasen? Was h\u00f6rt man abends noch drau\u00dfen? Wie f\u00fchlen sich Alltagsgegenst\u00e4nde an \u2013 die Zahnb\u00fcrste, eine Buchseite, das Lieblings-T-Shirt? Wie riecht es zu Hause? Und was schmeckt man beim Eis zuerst? Trainieren Sie das regelm\u00e4\u00dfig, nimmt die Achtsamkeit bald ganz selbstverst\u00e4ndlich einen wichtigen Platz im Leben Ihres Kindes ein.<br \/>\nClaudia F\u00fc\u00dfler, 31.7.2017,s.o.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit und MBSR<br \/>\n<\/strong>Achtsamkeit ist eine\u00a0Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll sowie nicht wertend ist und sich auf den Augenblick bezieht, auf die Gegenwart &#8211; nicht auf die Vergangenheit oder die Zukunft. Jeder Mensch besitzt die F\u00e4higkeit zur Achtsamkeit, durch Berufsalltag, Stress und Umwelthektik sind wir ihrer nicht bewu\u00dft bzw.\u00a0setzen sie kaum noch ein. Wollen wir jedoch das ganze Potenzial der Achtsamkeit<\/p>\n<p>Achtsamkeit ist bei uns zeitgeistm\u00e4\u00dfig &#8222;in&#8220; seit MBSR und Wellness.<br \/>\n1979 entwickelte Dr. Jon Kabat-Zinn an der \u00abStress Reduction Clinic\u00bb\u00a0der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t von Massachusetts\u00a0sein\u00a0Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) Programm &#8211; \u00fcber acht Wochen Achtsamkeit trainieren f\u00fcr zahlungskr\u00e4ftige Manager.<br \/>\nAls Anti-Aging nicht mehr so richtig zog (wer will schon &#8222;anti&#8220; sein), mutierten die Kurangebote zur Wellness-Branche, in der Achtsamkeit eine gro\u00dfe Rolle spielt.<br \/>\nDer Zen Buddhismus kennt keinen pers\u00f6nlichen Gott, sondern nur das G\u00f6ttliche, das in allem wohnt und zeigt. Gott ist Welt und nicht etwa getrennt von der Welt. Im Zen geht es darum, um Augenblick zu sein und dabei Achtsamkeit zu \u00fcben, ohne sich in Gedankenwelten und gar Gr\u00fcbeleien zu verlieren.<\/p>\n<p>Gef\u00fchle, Gedanken,\u00a0K\u00f6rperempfindungen und Wahrnehmungen beobachten und\u00a0annehmen &#8211;\u00a0\u00a0ob unangenehm, neutral oder angenehm.\u00a0Dabei die Eindr\u00fccke nicht werten, sie akzeptieren\u00a0wie sie sind.\u00a0Wir werden uns uns der Einzigartigkeit und Kostbarkeit des gegenw\u00e4rtigen Augenblicks bewusst . Wir finden innere Ruhe, Gelassenheit und Klarheit trotz turbulenter Lebensumst\u00e4nde. Die Achtsamkeit f\u00f6rdert wir ein tieferes Verst\u00e4ndnis \u00fcber uns selbst.<\/p>\n<p>Bewusstheit in jede Alltagsverrichtung einbringen. Anstelle von Multitasking bewu\u00dft L\u00fccken entstehen lassen.<br \/>\nBei Essmeditationen 20 Minuten in Stille und jeden Bissen bewu\u00dft essen<br \/>\nA-L-I-\u00dcbung: Atmen, L\u00e4cheln, Innehalten.<br \/>\nAtmen &#8211; den Kontakt zum K\u00f6rper sp\u00fcren.<br \/>\nL\u00e4cheln &#8211; \u00a0entspannen, ich meine es gut mit mir.<br \/>\nInnehalten &#8211; kurz einen Stopp machen zwischen zwei Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit gegen Geld oder kostenlos<\/strong><br \/>\nAchtsamkeit kann man lernen, auch gegen Geld, viel Geld. Eine Achtsamkeits-Industrie \u00fcberw\u00e4ltigt den gestressten Verbraucher mit Kursen, Seminaren, Selbsterfahrungsrunden, &#8222;Raus aus dem Hamsterr\u00e4dchen-Alltag&#8220;-Workshops, Schweigenachmittagen, Kontemplationswanderungen, R\u00e4ucherst\u00e4bchenmeditation und B\u00fcchern &#8211; nat\u00fcrlich gerne Zen-Buddhismus-zertifiziert, mit Gong-Sinneserlebnisgebimmel\u00a0und\u00a0Erfolgsgarantie. &#8222;Beim Spaziergang kann ich nun einen Vogel ganz anders auffliegen sehen&#8220;, berichtet begeistert eine Kursteilnehmerin nach einem langem Nachmittag im Lotussitz.<br \/>\nAchtsamkeit kann man auch kostenlos lernen, indem man sich einfach folgendes zu Herzen nimmt:<br \/>\n<em>&#8222;Wenn ich sitze, dann sitze ich.<\/em><br \/>\n<em>Wenn ich stehe, dann stehe ich,<\/em><br \/>\n<em>Wenn ich gehe, dann gehe ich.&#8220;<\/em><br \/>\nTue ich doch auch? Tust Du aber nicht, da Dir ganz unachtsam die Zeit und Mu\u00dfe fehlt, denn:<br \/>\n<em>&#8222;Wenn Du sitzt, bist Du schon aufgestanden.<\/em><br \/>\n<em>Wenn Du stehst, bist Du schon losgegangen.<\/em><br \/>\n<em>Wenn Du gehst, bist Du schon angekommen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Meditation und Achtsamkeit in der Medizin<\/strong><\/p>\n<p><em>Was tut mein Geist? Der Freiburger Psychologe Stefan Schmidt \u00fcber Meditation in der Medizin.\u00a0\u00c4rzte und Psychotherapeuten beurteilen die uralte buddhistische Praxis der Meditation zunehmend als hilfreich bei Stresserkrankungen und chronischen Schmerzen. Meditation ist angesagt. Mit Erfolg wird sie bei Schmerzen, \u00c4ngsten und chronischen Erkrankungen eingesetzt. Jetzt kommen die weltweit\u00a0 f\u00fchrenden Vertreter achtsamkeitsbasierter Verfahren zu einem Fachkongress nach Freiburg. Stefan Schmidt, Psychologe an der Uniklinik, erkl\u00e4rt, wie Achtsamkeit funktioniert.<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist Achtsamkeit, Herr Professor Schmidt?<\/em><br \/>\nAchtsamkeit ist eine bestimmte Art, in der Welt zu sein.Der Fokus liegt auf dem Jetzt. Die Grundhaltung ist eine der\u00a0\u00a0 Akzeptanz, alles, was geschieht, ist in Ordnung, es findet keine Wertung statt. Es ist gar nicht so einfach, Achtsamkeit verbal zu erkl\u00e4ren&#8230;<br \/>\n<em>Es wirkt oft banal, aber wer Achtsamkeit probiert, ist meist verbl\u00fcfft, wie stark die Wirkung ist. Wie erkl\u00e4ren Sie dieses Gef\u00e4lle?<\/em><br \/>\nWeil es bei der Achtsamkeitnicht um kognitive Aspekte geht, sondern um die gelebte\u00a0Erfahrung. Genauso k\u00f6nnen Sie jemandem, der nie Schokolade probiert hat, lange erkl\u00e4ren,wie sie schmeckt, es wird nichts bringen. Bei Achtsamkeit geht es um Gewahrsein und In-Kontakt-Sein mit den Sinnen, dem K\u00f6rper und dem, was der Geist gerade tut. Studien zeigen,dass sich die Hirnstr\u00f6me schon nach wenigen Wochen ver\u00e4ndern, wenn man regelm\u00e4\u00dfig meditiert.<br \/>\n<em>Nervenfasern verdichten sich, vernetzen sich besser. Wie kommt das?<\/em><br \/>\nDas Gehirn kann man sich wie einen Muskel vorstellen: Wenn wir etwas Neues lernen, wird er trainiert. Nach vier bis\u00a0 sechs Wochen zeigt sich in den entsprechenden Zentren im Gehirn eine Ver\u00e4nderung, die graue Substanz nimmt zu. In der Meditation lernen Sie zum Beispiel, die Aufmerksamkeit zu regulieren: Sie richten sie auf etwas, meist den Atem, erleben Ablenkung, f\u00fchren die Aufmerksamkeit wieder zur\u00fcck und \u00fcben das. Bald gelingt es immer besser. Dies bildet sich eben im Gehirn ab.<br \/>\n<em>Also eigentlich ganz einfach&#8230;<\/em><br \/>\nJa, das ist relativ trivial. Es wird aber eine gro\u00dfe Sache draus gemacht, weil dasGehirn derzeit in ist und die Gehirnforschung als Essenz der Wissenschaftlichkeit gilt. Ich finde es eigentlich spektakul\u00e4rer, dass man die Wirkung der Achtsamkeit am ganzen Menschen erlebt, als dass man sie imGehirn nachweisen kann.<br \/>\n<em>Viele Studienergebnisse sind erstaunlich: weniger \u00c4ngste und Schmerzen, weniger Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle. Ist Meditation ein Allheilmittel?<\/em><br \/>\nNein. Aber Meditation kann helfen, einen ad\u00e4quaten Umgang mit den Anforderungen des Lebens zu finden, und sie gibt Ihnen Wege an die Hand, die Sie auf viele Lebensbereiche und Schwierigkeiten anwenden k\u00f6nnen. So lassen sich Krankheit, Leid, schwierige Emotionen bew\u00e4ltigen. Dies verbessert die Lebensqualit\u00e4t und diese wiederum verbessert die Gesundheit. So entsteht ein positiver Zirkel. Aber Meditation wirkt vor allem, wenn man sie regelm\u00e4\u00dfig praktiziert.<br \/>\n<em>Ist das der Haken?<\/em><br \/>\nMeditation ist keine Medizin, die Sie passiv einnehmen k\u00f6nnen. Sie m\u00fcssen eine Praxis entwickeln, und das setzt voraus, dass Sie sich daf\u00fcr entscheiden und etwas darin entdecken. Nur dann bringen Sie die n\u00f6tige Motivation und Disziplin auf. Wer Achtsamkeit \u00fcbt,\u00a0 merkt: Es geht nicht nur darum, dass sie im stillen Raum gelingt, sondern auch darum, sie im Alltag verf\u00fcgbar zu haben. Wenn etwas geschieht, was sonst Wut oder Angst ausl\u00f6sen w\u00fcrde, habe ich eine Beobachtungsebene mitlaufen und merke: Ich bin w\u00fctend, ich habe Angst. Wenn Sie das ohne Wertung zur Kenntnis nehmen, klingt die belastende Emotion schneller ab. So nehmen Sie von Gewohnheiten Abstand, die innere Welt orientiert sich neu, Sie reagieren anders.<br \/>\n<em>Und quasi als Nebenwirkung wird man zum besseren Menschen: geduldiger, mitf\u00fchlender, weniger \u00e4rgerlich?<\/em><br \/>\nIch denke, dass Achtsamkeit ein Weg ist, zufriedener und gl\u00fccklicher zu sein. Und das strahlt dann auf die Umwelt aus.<br \/>\n<em>Das Ziel der meisten Meditierenden ist Gesundheit und nicht Spiritualit\u00e4t. Stellt die sich dennoch mit der Zeit oft ein?<\/em> In einer Studie haben wir Teilnehmer gefragt, warum sie meditieren. Vier Motive haben sich gezeigt: erstens die Suche nach Gesundheit, Wohlf\u00fchlen,\u00a0Entspannung, zweitens der Wunsch, sich selbst besser zu verstehen und an sich zu arbeiten, drittens der Umgang mit schwierigen Emotionen wie Wut oder Trauer. An vierter Stelle standen spirituelle Motive. Interessanterweise zeigen Menschen, die l\u00e4nger meditieren, vermehrt das spirituelle Motiv. Dies l\u00e4sst sich aber nicht kausal\u00a0 interpretieren, denn es k\u00f6nnte auch sein, dass, wer von sich aus spirituell ist, st\u00e4rker motiviert ist, bei der Meditation zu bleiben. Klar ist: Viele, die mit s\u00e4kular pr\u00e4sentiertem Achtsamkeitstraining beginnen, sind neugierig auf den buddhistischen Hintergrund. Manche finden dort dann etwas, andere nicht.<\/p>\n<p><em>Wie ist die uralte buddhistische Praxis aus der Esoterik- Ecke in die Medizin gelangt?<\/em><br \/>\nEnde der 1960er Jahre pilgerten viele junge Amerikaner nach Thailand und Indien und lernten dort Meditation kennen, die sie dann in die USA brachten. Einer, der dies aufgriff, war\u00a0Jon Kabat-Zinn, der mit Schmerzpatienten arbeitete und erkannte, wie gut Meditation hier helfen k\u00f6nnte. Er entwickelte sein Acht-Wochen- Programm der Mindfulness- Based Stress Reduction (MBSR), das er frei hieltvon spirituellen Inhalten, um es f\u00fcr seine Patienten im Westen akzeptabel zu machen. Dies war die Keimzelle f\u00fcr Anwendungend er Achtsamkeit im klinischen Bereich und erm\u00f6glichte, sie wie jede andere verhaltensmedizinische Intervention zu erforschen.<br \/>\n<em>Yoga, Zen,QiGong, christliche Kontemplation,MBSR: Wirken\u00a0unterschiedliche Meditationsmethoden unterschiedlich<\/em>? Das ist noch nicht ausreichend beantwortet. Nehmen wir\u00a0den Acht-Wochen-Kurs: Sind es die Meditationen und Yoga\u00fcbungen oder ist es der Austausch mit anderen und die\u00a0 Strukturierung des Alltags, was hilft? Da ben\u00f6tigt es noch viel Forschung.<br \/>\n<em>Der Schwerpunkt des Kongresses ist Mitgef\u00fchl und Selbstmitgef\u00fchl. Mangelt es uns daran?<\/em><br \/>\nIn Stresssituationen schwindet das Mitgef\u00fchl gegen\u00fcber sich selbst und anderen. Und Stress nimmt zu. Aus der buddhistischen Metta-Meditation kommt die Idee, dass Sie so, wie Sie sich in Achtsamkeit \u00fcben, auch in Mitgef\u00fchl \u00fcben k\u00f6nnen. Gerade f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in der Pflege, die oft Burn-out-gef\u00e4hrdet sind, geht es darum: Wie bin ich mitf\u00fchlend ohne mich selbst zu verlieren? Wir haben dazu eine Pilotstudie in einem Palliativ-Zentrum in Bonn gemacht, und die Ergebnisse sind sehr positiv. Nun wollen wir das Konzept auf die Altenpflege anwenden.<\/p>\n<p><em>Ob Epilepsie, Zwang oder Depression: Es laufen viele Studien \u00fcber die Wirkung der Meditation. Wo steht die Forschung?<\/em><br \/>\nAm besten untersucht ist sie bei der Vermeidung von\u00a0 Depressionsr\u00fcckf\u00e4llen: Diese lassen sich so um 40 Prozent reduzieren, was medikament\u00f6sen Methoden gleichkommt. Sehr gute Ergebnisse gibt es auch bei Leiden wie chronischen Schmerzen oder Krebs. Dabei ist nicht Heilung das Ziel, sondern die Erh\u00f6hung oder der Erhalt von Lebensqualit\u00e4t trotz Krankheit.<br \/>\n<em>Wo wird Meditation in Zukunft noch eingesetzt werden?<\/em><br \/>\nZurzeit geht der Trend dahin, dass Achtsamkeit im p\u00e4dagogischen Bereich erprobt wird. An der Universit\u00e4t Freiburg gibt es einen gro\u00dfen neuen Sonderforschungsbereich zum Thema Mu\u00dfe. Mit meinem Kollegen Joachim Bauer arbeite ich dort am Teilprojekt \u201eMu\u00dfe im schulischen Kontext&#8220;. Wir untersuchen, ob Achtsamkeit Freir\u00e4ume etwa f\u00fcr Kreativit\u00e4t schaffen kann. Ich glaube, Achtsamkeit wird popul\u00e4r bleiben, weil die Menschen die enorme Beschleunigung und Funktionalisierung des Lebens satthaben und zum Ausgleich nach etwas anderem suchen.<\/p>\n<p>Stefan Schmidt (45) ist Psychologie-Professor und leitet\u00a0an der Abteilung Psychosomatische Medizin\u00a0\u00a0 der Universit\u00e4tsklinik\u00a0Freiburg die Sektion\u00a0Komplement\u00e4rmedizinische Evaluationsforschung\u00a0und die Forschungsgruppe\u00a0Meditation, Achtsamkeit und\u00a0Neurophysiologie.<\/p>\n<p>Der Fachkongress \u201eAchtsamkeit und Mitgef\u00fchl in Psychotherapie\u00a0und Gesundheitsf\u00fcrsorge&#8220;\u00a0 findet von 14. bis 16.\u00a0\u00a0 Juni in der Aula der Uni Freiburg, Platz der Universit\u00e4t 3,\u00a0statt.<br \/>\nDer\u00a0Kongress mit Vortr\u00e4gen und Workshops wird\u00a0vom Freiburger Arbor-Verlag und der Uniklinik veranstaltet.\u00a0\u00a0 Referenten sind f\u00fchrende Vertreter\u00a0der Achtsamkeitsforschung,\u00a0darunter RickHanson (\u201eDas Gehirn eines Buddha&#8220;)\u00a0\u00a0 sowie Paul Grossman (Basel),\u00a0Christopher Germer (Boston\/USA), BrittaH\u00f6lzel (Berlin) und Kristin Neff (Austin\/USA).\u00a0\u00a0 Teilnahme: 240 Euro. Programm und Anmeldung:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.arbor-seminare.de\/\">www.arbor-seminare.de<\/a><\/p>\n<p>9.6.2013, Sigrun Rehm, <a href=\"https:\/\/www.der-sonntag.de\/\">www.der-sonntag.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit &#8211; Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft <\/strong><\/p>\n<p>Das Konzept der Achtsamkeit ist 2500 Jahre alt und stammt aus dem Buddhismus. Jetzt erobert es die Wissenschaften: So konnten Psychologen, Neurowissenschaftler und Mediziner inzwischen stichhaltig nachweisen, dass sich Achtsamkeitsmeditationen positiv auf unterschiedlichste Erkrankungen und Belastungen auswirken. Aber auch in der P\u00e4dagogik und anderen Gesellschaftswissenschaften st\u00f6\u00dft die Achtsamkeit auf ein positives Echo. Erstmals kl\u00e4ren internationale Experten aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Vertreter des Buddhismus, wie die Achtsamkeit die Wissenschaft und die Gesellschaft ver\u00e4ndern kann. Auch der Dalai Lama hat sich mit einem Beitrag an dem Projekt beteiligt: \u00abWenn ich \u00fcber die Vorz\u00fcge von Achtsamkeit und Mitgef\u00fchl spreche, dann hat das f\u00fcr mich nichts mit religi\u00f6sem Glauben zu tun, sondern mit Erfahrungen. Wissenschaftliche Erkenntnisse und der gesunde Menschenverstand sagen uns, dass es uns besser geht, wenn wir positive Qualit\u00e4ten in uns entwickeln. Selbst wer sich nur ein paar Wochen etwa im Mitgef\u00fchl schult, erf\u00e4hrt, dass sich der Blutdruck senkt, der Stress verringert und er sich wohler f\u00fchlt. Jeder von uns kann das selbst nachpr\u00fcfen. Das ist der springende Punkt: Wir brauchen die Schulung des Geistes, um ein besseres Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Buch von Michael Zimmermann \/ Christof Spitz \/ Stefan Schmidt (Hrsg.)<br \/>\nAchtsamkeit &#8211; Ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft<br \/>\nmit einem Beitrag des Dalai Lama<br \/>\nFreiburg 2013<\/p>\n<p>Prof. Dr. Stefan Schmidt, Dipl. Psych.<strong><br \/>\n<\/strong>Te:\u00a0\u00a00761 \/ 270 &#8211; 69280\u00a0,\u00a0<a href=\"mailto:stefan.schmidt@uniklinik-freiburg.de\">stefan.schmidt@uniklinik-freiburg.de<\/a><br \/>\nSektion komplement\u00e4rmedizinische Evaluationsforschung, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie<br \/>\nUniversit\u00e4tsklinikum Freiburg ,<br \/>\nHauptstr. 8, 79098 Freiburg. <a href=\"https:\/\/www.uniklinik-freiburg.de\/iuk\/live\/forschung.html\">https:\/\/www.uniklinik-freiburg.de\/iuk\/live\/forschung.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit ein\u00fcben ist ganz einfach<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbung &#8222;Ein Objekt betrachten&#8220;<br \/>\nEin einzelnes Objekt genau betrachten: Lange, List, Struktur, Wind, Schatten, Farbe. Wie riecht die Bl\u00fcte? Wie f\u00fchlt sich der Schnee auf dem Blatt an? Sich voll und danz in das Objekt vertiefen.<\/p>\n<p>\u00dcbung &#8222;Eine T\u00e4tigkeit ausf\u00fchren&#8220;<br \/>\nGanz im Gegensatz zu dem im Berufsalltag immer mehr geforderten Multitasking eine bestimmte T\u00e4tigkeit ganz bewu\u00dft und langsam und in Ruhe ausf\u00fchren. Zeispiel eine Tasse Tee zubereiten<\/p>\n<p>\u00dcbung &#8222;Sich selbst wahrnehmen&#8220;<br \/>\nVor eiem Spiegel sich selbst anschauen &#8211; mit den Augen eines Fremden. Sich auf einen Kiesweg legen: Wie f\u00fchle ich die Steine, den Untergrund?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es lebe die neue Achtsamkeit &#8211; Goldie Hawn\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Goldie Hawn: 10 achtsame Minuten. F\u00fcr stressfreie und ausgeglichene Kinder.<br \/>\nKlett-Cotta 2013<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube nicht, dass es so etwas wie perfekte Eltern gibt. Wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass unsere Erziehung mehr positive als negative Wirkungen auf unsere Kinder hat\u00a0und dass sie zu starken Lotsen ihres eigenen Lebens wird. Sie werden das Verm\u00e4chtrnis usnerer Erziehung an ihre eigenen Kinder weitergeben&#8220;.<br \/>\n&#8222;Denken Sie immer daran: Unsere Kinder werden niemals irgendetwas oder irgendjemanden so lieben wie ihre eigenen Eltern. Es ist eine Erziehung, die sehr tief und wahrhaft pers\u00f6nlich ist. Irgendwann werden Sie erleben, wie Ihr Kind sie \u00fcberholt ud vorausl\u00e4uft &#8211; das Staffelholz Ihres liebevolen Verm\u00e4chtnisses fest in der Hand.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Washington Post Subway Experiment mit Violinist Joshua Bell<\/strong><\/p>\n<p>An einem\u00a0Januarmorgen steht ein Mann in der U-Bahn von Washington und spielt Geige. Hunderte von Passanten, die zur Arbeit eilen, nehmen ihn nicht oder nur fl\u00fcchtig wahr. Nach einer Stunde packt der Mann sein Instrument wieder ein und geht. 32 Dollar hat er in dieser Zeit verdient. \u00dcber 10100 Menschen sind vorbeigelaufen, sieben sind stehengeblieben. Keiner hat applaudiert.<br \/>\nWas die eiligen Passanten nicht wussten: Der Stra\u00dfenmusiker war Joshua Bell,\u00a0einer der ber\u00fchmtesten Violinisten der Welt, seine Stradivari ist 3,5 Mio Dollar wert. In der Metro hat er das gleiche Programm gespielt wie zwei Tage zuvor in der ausverkauften Symphony Hall in Boston \u2013 die Eintrittskarte f\u00fcr durchschnittlich 100 Dollar. Das Fazit der Washington Post: Wir verpassen unendlich viel, wenn wir nicht achtsam sind.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Links<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mbsr-verband.de\/\">https:\/\/www.mbsr-verband.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.achtsamkeit-freiburg.de\">www.achtsamkeit-freiburg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business &gt;Gesund\u00a0&gt;Achtsamkeit &nbsp; Robert Koch: \u201eDas Bakterium ist nichts, der Wirt (Immunsystem) ist alles\u201c\u00a0(4.4.2021) Wie in jedem Jahr \u2013 wie immer\u00a0(12.2.2021) Prof Hockertz zur Impfung: \u201eOb es funktioniert, wissen wir nicht\u201c\u00a0(18.12.2020) Achtsamkeit gegen Angst (1.12.2020) Daniele Ganser: Achtsamkeit statt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/achtsamkeit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":21,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-21380","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21380"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89415,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21380\/revisions\/89415"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/21"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}