{"id":20167,"date":"2013-01-15T20:35:40","date_gmt":"2013-01-15T19:35:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=20167"},"modified":"2022-10-12T08:35:37","modified_gmt":"2022-10-12T06:35:37","slug":"seniorengenossenschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/seniorengenossenschaft\/","title":{"rendered":"Seniorengenossenschaft"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Senioren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/\">Senioren<\/a> &gt;Seniorengenossenschaft<\/p>\n<div id=\"attachment_19950\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/feldberg\/feldberg2schneewandern-pan130108\/\" rel=\"attachment wp-att-19950\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19950\" class=\"size-full wp-image-19950\" title=\"feldberg2schneewandern-pan130108\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg\" alt=\"\" width=\"636\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108-180x60.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19950\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Nordwesten \u00fcber den Gr\u00fcblesattel zum Gipfel des Feldbergs am 8.1.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/keine-masken-in-altenheimen\/\">Keine Masken in Altenheimen<\/a>\u00a0(12.10.2022)<\/li>\n<li>Seniorengenossenschaft &#8211; Altersvorsorge ohne Inflationsangst (4.1.2013)<\/li>\n<li>Demografischer Wandel &#8211; die sorgende Stadt (10.8.2012)<\/li>\n<li>Jetzt als Helfer ein Stundenkonto ansparen &#8211; sp\u00e4ter als Bed\u00fcrftiger Hilfen abrufen (2.2009)<\/li>\n<li>Pflege-Verein auf Gegenseitigkeit (24.10.2006)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Seniorengenossenschaft Riedlingen<\/li>\n<li>Seniorengenossenschaft Steinen<\/li>\n<li><a title=\"Genossenschaften\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/genossenschaften\/\">Genossenschaften<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Pflege\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/pflege\/\">Pflege<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Seniorengenossenschaft Riedlingen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00e4rberweg 20, 88499 Riedlingen, Tel 07371-8394<br \/>\n<a href=\"mailto:Josef.Martin.Riedlingen@t-online.de\">Josef.Martin.Riedlingen@t-online.de<\/a><strong><strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong><\/strong><a href=\"https:\/\/www.martin-riedlingen.de\/senioren\/seniorenhomepage.htm\">https:\/\/www.martin-riedlingen.de\/senioren\/seniorenhomepage.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Seniorengenossenschaft Steinen <\/strong><\/p>\n<p>Initiative Seniorengenossenschaft Steinen e.V. (SGS)<br \/>\nK\u00f6chlinstra\u00dfe 22, 79585 Steinen , Tel (07627) 5 65, Fax: (07627) 9100-22<br \/>\nB\u00fcrger\/Seniorenb\u00fcro, Tagespflegest\u00e4tte<\/p>\n<p>B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen von Steinen wollten auch im Alter in einer lebenswerten und\u00a0 intakten Gemeinde leben und nicht in ein fernes Altenheim abgeschoben oder von unbekannten Menschen gepflegt werden. Sie haben dieses Anliegen, unterst\u00fctzt vom B\u00fcrgermeister Johannes Pfl\u00fcger, selbst in die Hand genommen, eine Seniorengenossenschaft gegr\u00fcndet und mit der Tagespflege den ersten Grundstein des M\u00fchlehof gelegt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.muehlehof.de\">www.muehlehof.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Seniorengenossenschaft &#8211; Altersvorsorge ohne Inflationsangst<\/strong><\/p>\n<p>In Seniorengenossenschaften helfen sich Menschen gegenseitig und sparen Arbeitsstunden f\u00fcr das Alter an. So stopfen die Senioren L\u00fccken, die im Rentensystem wachsen. Von der Politik sind die Initiatoren entt\u00e4uscht.<br \/>\n&#8230;&#8230;<br \/>\nDaf\u00fcr, dass das angesparte Guthaben den Helfern sp\u00e4ter einmal tats\u00e4chlich ausgezahlt wird, gibt es in Riedlingen keine vertragliche Garantie. \u201eEs ist letztlich Vertrauenssache\u201c, sagt der Vorsitzende der Seniorengenossenschaft, die wie fast alle anderen vergleichbaren Organisationen als gemeinn\u00fctziger Verein eingetragen ist. Dass das Konzept trotz fehlender Garantie vielerorts aufgeht, begr\u00fcndet Forscher Otto damit, dass das b\u00fcrgerschaftliche Engagement in der Kommune auch identit\u00e4tsstiftend wirke. Es geht also um mehr als die Vorsorge. &#8230;<br \/>\nAlles vom 4.1.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/seniorengenossenschaft-altersvorsorge-ohne-inflationsangst-12014610.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/seniorengenossenschaft-altersvorsorge-ohne-inflationsangst-12014610.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Demografischer Wandel &#8211; die sorgende Stadt<\/strong><\/p>\n<p>Was vor 21 Jahren in der oberschw\u00e4bischen Kleinstadt Riedlingen als Modellprojekt der baden-w\u00fcrttembergischen Landesregierung an den Start ging, gilt heute bundesweit als Vorzeigeprojekt in Sachen b\u00fcrgerschaftliches Engagement und demografischer Wandel: Unter dem Motto \u00bbB\u00fcrger helfen B\u00fcrgern\u00ab ist es heute in der 10 000-Einwohner-Stadt m\u00f6glich, in den eigenen vier W\u00e4nden alt zu werden und dabei bezahlbare Hilfe in Anspruch zu nehmen. Angesichts gro\u00dfer Sorge und Ratlosigkeit dar\u00fcber, wie alte Menschen in Zukunft angemessen gepflegt, versorgt und begleitet werden k\u00f6nnen, birgt die Riedlinger Initiative ein vielversprechendes Konzept. F\u00fcr Josef Martin, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Seniorengenossenschaft, liegt die Ursache f\u00fcr den Erfolg des Projekts auf der Hand: \u00bbIn Riedlingen ist es gelungen, f\u00fcr alle eine Win-Win-Situation herzustellen\u00ab, sagt er.<br \/>\nWas das in der Praxis bedeutet, l\u00e4sst sich erfahren, begleitet man die 51 Jahre alte Rosa-Maria Fischer weiter durch ihren Tag: Mittlerweile ist sie bei einer alleinstehenden Dame in einem Riedlinger Wohngebiet eingetroffen; die 76-J\u00e4hrige ist schlecht auf den Beinen und wohnt allein im gro\u00dfen Haus mit Garten. Es ist Mittagszeit. In diesen Minuten klingelt Karl Sander, bringt das Essen in der Thermobox. Der 73-j\u00e4hrige ehemalige Au\u00dfendienstler f\u00e4hrt noch immer gerne Auto, zweimal im Monat ist er f\u00fcr die Seniorengenossenschaft im Einsatz: Zweieinhalb Stunden dauert seine Tour, drei\u00dfig Essen von mittlerweile t\u00e4glich 120 Bestellungen f\u00e4hrt er im Gro\u00dfraum Riedlingen aus. 400 Stunden hat er schon angespart, davon \u00bbbezahlt\u00ab der Witwer bereits heute eine Haushaltshilfe.<\/p>\n<p>Rosa-Maria Fischer verbringt t\u00e4glich ein bis zwei Stunden bei der \u00e4lteren Dame. Sie k\u00fcmmert sich in dieser Zeit um die W\u00e4sche, sp\u00fclt Geschirr, erledigt kleinere Arbeiten im Garten und hat vor allem Zeit zum Reden und Zuh\u00f6ren. Die vierfache Mutter ist, ebenso wie alle Mitarbeiter und alle Betreuten, Mitglied in der Riedlinger Seniorengenossenschaft. Viele hundert Stunden hat Fischer schon bei der Genossenschaft angespart, im Moment allerdings l\u00e4sst sie sich die Aufwandsentsch\u00e4digung von 6,80 Euro je Stunde auszahlen. \u00bbDrei meiner Kindern sind gerade in der Ausbildung, da tun ein paar Euro zus\u00e4tzlich schon gut\u00ab, sagt sie und hat fast schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen: \u00bbIch w\u00fcrde auch ohne Entgelt arbeiten\u00ab, sagt die ausgebildete Grund- und Hauptschullehrerin, \u00bbdie Begegnungen mit den \u00e4lteren Menschen sind so bereichernd.\u00ab<br \/>\nMit dieser Entscheidung, auf Wunsch Geld f\u00fcr geleistete Stunden zu zahlen, machte sich die Riedlinger Seniorengenossenschaft in ihrer Gr\u00fcndungszeit nicht sehr beliebt im Stuttgarter Sozialministerium. Dort bef\u00fcrchtete man zum einen Konkurrenz f\u00fcr die rein ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe, und zum anderen sah man die Gefahr, dass sich untere Einkommensbezieher bezahlte Hilfe nicht leisten k\u00f6nnten. Josef Martin hatte sich damals durchgesetzt und argumentiert nach wie vor f\u00fcr dieses Verg\u00fctungssystem: \u00bbDurch die Gew\u00e4hrung von Entgelt war und ist es uns immer gelungen, ausreichend Helfer zu finden\u00ab, sagt der mittlerweile 76-J\u00e4hrige. Geld erh\u00f6he zudem den Verbindlichkeitscharakter. Und Verl\u00e4sslichkeit sei in diesem Dienstleistungsbereich, wo Menschen auf regelm\u00e4\u00dfige und p\u00fcnktliche Versorgung angewiesen seien, unabdingbar. Der Erfolg des Riedlinger Modells sollte Josef Martin recht geben: Anders organisierte Modellprojekte der 1990er-Jahre wurden gro\u00dfenteils eingestellt, f\u00fcr neu gegr\u00fcndete wurde die M\u00f6glichkeit der Aufwandsentsch\u00e4digung zum entscheidenden Faktor.<br \/>\nDie Riedlinger Seniorengenossenschaft verf\u00fcgt mittlerweile \u00fcber einen Jahresetat in H\u00f6he von 750 000 Euro, den gr\u00f6\u00dften Anteil davon bringen die Einnahmen aus der Tagespflege ein. Die Beitr\u00e4ge der knapp 700 Mitglieder machen nur etwa 15 000 Euro aus. Gleichzeitig seien die S\u00e4tze in der Tagespflege mit 35 bis 60 Euro, je nach Pflegestufe, dennoch bezahlbar, sagt Martin. Eine qualifizierte Betreuung werde durch die hauptamtlichen Pflegefachkr\u00e4fte sichergestellt. &#8230;..<br \/>\nAlles vom 10.8.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.publik-forum.de\/Spiritualitaet-Lebenskunst\/demografischer-wandel-die-sorgende-stadt\">https:\/\/www.publik-forum.de\/Spiritualitaet-Lebenskunst\/demografischer-wandel-die-sorgende-stadt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jetzt als Helfer ein Stundenkonto ansparen &#8211; sp\u00e4ter als Bed\u00fcrftiger Hilfen abrufen<\/strong><\/p>\n<p>Ingeborg Schaak (61) mag \u00e4ltere Menschen. Ihre Eltern leben nicht mehr, die Tochter ist aus dem Haus. Sie hat Zeit. \u201eAls ich in der Lokalzeitung gelesen habe, dass Fahrer gesucht werden, die Senioren zur Tagespflege bringen, war ich sofort dabei\u201c, sagt sie. Viermal pro Woche chauffiert sie seitdem zw\u00f6lf \u00e4ltere Herrschaften morgens und nachmittags durch Riedlingen. Zeit f\u00fcr ein kleines Schw\u00e4tzchen bleibt immer, und manchmal dreht sie auch eine Extrarunde zur Apotheke oder zum Einkaufen.<br \/>\nIngeborg Schaak ist eine von 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Seniorengenossenschaft. Wer im Raum Riedlingen auf fremde Hilfe angewiesen ist, kann Unterst\u00fctzung bekommen von Frauen und M\u00e4nnern, die nicht mehr berufst\u00e4tig, aber noch fit und r\u00fcstig sind. Daf\u00fcr bezahlt oder bekommt man ein kleines Entgelt. Die Helfer haben auch wahlweise die M\u00f6glichkeit, ein Stundenkonto anzusparen, das sie abrufen k\u00f6nnen, wenn sie sp\u00e4ter selbst einmal Hilfe brauchen.<br \/>\nMan muss aber nicht unbedingt Senior sein, um mitzumachen. Unter den Helferinnen in der Tagespflege sind auch Frauen, die nach der Babypause schrittweise wieder in einen Job zur\u00fcckkehren m\u00f6chten. Neben zwei Fachkr\u00e4ften sind es diese ehrenamtlichen Helferinnen, die die G\u00e4ste mit viel Herzblut und Engagement betreuen und so deren pflegende Angeh\u00f6rige entlasten. Dazu hat die Seniorengenossenschaft freundliche, gro\u00dfz\u00fcgige R\u00e4umlichkeiten angemietet und den Bed\u00fcrfnissen der Senioren entsprechend eingerichtet. Direkt nebenan baute ein Investor im Auftrag der Initiative barrierefreie Wohnungen, in die einziehen kann, wer \u00fcber 60 Jahre alt oder pflegebed\u00fcrftig ist. \u201eDie Nachfrage nach solchem Wohnraum ist enorm\u201c, sagt Josef Martin, Vorsitzender der Riedlinger Seniorengenossenschaft. \u201eWir bekommen sogar Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet, aber leider sind wir komplett ausgebucht.\u201c Die Seniorengenossenschaft plant, in der Innenstadt weiteren, leer stehenden Altbau-Raum barrierefrei umzubauen. Das hat auch den Vorteil, dass die sp\u00e4teren Bewohner direkt in der City leben und so lange wie m\u00f6glich am \u201enormalen\u201c Leben teilhaben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eAls wir 1991 mit der Arbeit anfingen, waren Seniorengenossenschaften absolutes Neuland\u201c, sagt Josef Martin. Schon vor 18 Jahren zeichnete sich in der l\u00e4ndlichen Region ein Trend ab, der bis heute anh\u00e4lt: Die junge Generation wandert auf der Suche nach Arbeit ab, und die Elterngeneration bleibt zur\u00fcck. F\u00fcr Josef Martin und seine Mitstreiter war das der Grund, die Selbsthilfeinitiative zu starten, die bis heute ihren Vorbildcharakter f\u00fcr andere Seniorengenossenschaften in Deutschland behalten hat.<br \/>\nZun\u00e4chst machten sie eine Umfrage, um zu kl\u00e4ren, welchen Bedarf es gab. Dann entwickelten sie Angebote, warben Mitglieder an und fingen an zu arbeiten. Die Seniorengenossenschaft Riedlingen bietet heute eine Tages- und eine Demenzpflege, Betreutes Wohnen, Essen auf R\u00e4dern, Fahrdienste und Hilfen im und rund ums Haus an. Sie vermietet Wohnungen, hat eine Telefonbereitschaft f\u00fcr Notf\u00e4lle eingerichtet und hilft ihren Mitgliedern beim Ausf\u00fcllen von Formularen oder bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen. Relativ neu ist das Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule \u201eHilfen beim Umgang mit dem Computer\u201c, denn eMails und Internet werden f\u00fcr viele alte Menschen immer wichtiger, um mit Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben. Die Initiative ist zwar ein eintragener Verein, aber wie ihr Name \u201eRiedlinger Seniorengenossenschaft e.V.\u201c schon sagt, f\u00fchlen sich die Mitglieder dem genossenschaftlichen Gedanken verpflichtet: \u201eGenossenschaften sind immer entstanden, um sich in schwierigen Situationen gegenseitig zu helfen\u201c, sagt Josef Martin. \u201eDas gilt auch f\u00fcr uns: Wer kann, arbeitet mit an der Versorgung anderer.\u201c<\/p>\n<p>Damit das Ganze finanzierbar bleibt, sind die Helferinnen und Helfer als Minijobber t\u00e4tig. F\u00fcr jede Hilfe, gleich welcher Art, zahlt man 8,20 Euro pro Stunde, von denen 6,15 an den Helfer oder die Helferin gehen. Vom Rest finanziert sich die Seniorengenossenschaft selbst. \u201eWenn man sich die demografische Entwicklung im Land anguckt, dann fragt man sich, warum L\u00e4nder und Kommunen nicht st\u00e4rker in das Thema einsteigen\u201c, sagt Josef Martin. Im schw\u00e4bischen Riedlingen jedenfalls hat man vorgesorgt.<br \/>\nQuelle: Aktion Mensch, Das Magazin 2.2009<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pflege-Verein auf Gegenseitigkeit<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Das Paradoxe ist, dass jeder, der bei diesem Club mitmacht, hofft, dass er ihn selbst nie brauchen wird.&#8220; Dabei versteht sich die Seniorengenossenschaft als alternative Altersvorsorge. Junge, fitte Senioren sollen alten und gebrechlichen helfen und erwerben auf diese Weise Anrecht auf sp\u00e4tere Dienste. Jede geleistete Arbeitsstunde wird gutgeschrieben und berechtigt noch Jahrzehnte sp\u00e4ter zu jeweils einer Stunde Hilfe. Das ist das simple Prinzip.<\/p>\n<p>In Baden-W\u00fcrttemberg ging die Initiative f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement vom fr\u00fcheren Ministerpr\u00e4sidenten Lothar Sp\u00e4th aus, den das &#8222;Volunteering&#8220; vieler Amerikaner auf einer USA-Reise begeistert hatte. Die Riedlinger bekamen 18 000 Mark als Anschubfinanzierung vom Land. &#8222;Ohne Starthilfe wird&#8217;s schwer&#8220;, glaubt Vereinsgr\u00fcnder Martin.<\/p>\n<p>Anfang der neunziger Jahre starteten zehn Modell-Projekte mit Landeshilfe. Die meisten Seniorengenossenschaften schliefen wieder ein; so gut wie Riedlingen funktioniert es nur noch in Steinen im S\u00fcdschwarzwald. Das Besondere an diesen beiden: Die Helfer werden auf Wunsch auch bezahlt. In Riedlingen w\u00e4hlt die H\u00e4lfte aller Freiwilligen Bares statt Stunden-Gutschriften.<br \/>\nAlles vom 24.10.2006 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelspecial\/d-49324655.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelspecial\/d-49324655.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe\u00a0&gt;Senioren &gt;Seniorengenossenschaft Keine Masken in Altenheimen\u00a0(12.10.2022) Seniorengenossenschaft &#8211; Altersvorsorge ohne Inflationsangst (4.1.2013) Demografischer Wandel &#8211; die sorgende Stadt (10.8.2012) Jetzt als Helfer ein Stundenkonto ansparen &#8211; sp\u00e4ter als Bed\u00fcrftiger Hilfen abrufen (2.2009) Pflege-Verein auf Gegenseitigkeit (24.10.2006) Seniorengenossenschaft Riedlingen Seniorengenossenschaft &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/seniorengenossenschaft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":183,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-20167","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20167"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105238,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20167\/revisions\/105238"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}