{"id":20101,"date":"2013-01-15T11:45:48","date_gmt":"2013-01-15T10:45:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=20101"},"modified":"2013-04-01T11:31:55","modified_gmt":"2013-04-01T09:31:55","slug":"diabetes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/chronisch\/diabetes\/","title":{"rendered":"Diabetes"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"Chronisch\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/chronisch\/\">Chronisch<\/a>\u00a0&gt; Diabetes<\/p>\n<div id=\"attachment_19950\" style=\"width: 646px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/feldberg\/feldberg2schneewandern-pan130108\/\" rel=\"attachment wp-att-19950\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19950\" class=\"size-full wp-image-19950\" title=\"feldberg2schneewandern-pan130108\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg\" alt=\"\" width=\"636\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108.jpg 636w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/feldberg2schneewandern-pan130108-180x60.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19950\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Nordwesten \u00fcber den Gr\u00fcblesattel zum Gipfel des Feldbergs am 8.1.2013<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Freiburger Diabetikertag<\/li>\n<li><span><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/chronisch.htm#Krankheitserfahrungen.de\">Krankheitserfahrungen.de: Chronischer Schmerz und Diabetes<\/a> &gt;Chronisch<\/span><\/li>\n<li>Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto &gt;Diabetes (12.2.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/medizin.htm#Medikamentenflut - die wilde Pharmadeponie\">Medikamentenflut &#8211; die wilde Pharmadeponie<\/a> &gt;Medizin (17.11.2007)<\/li>\n<li>1. Waldkircher Diabetikertag im Seniorenwohnpark Waldkirch (10.5.2007)<\/li>\n<li>Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim: Programm 2007\u00a0 (21.3.2007)<\/li>\n<li>AOK und Helios-Rosmann-Klinik Breisach zur Epidemie (29.1.2007)<br \/>\n\u00a0\u00a0<\/li>\n<li><span>Diabetikerbund &#8211; Gruppe Freiburg<\/span><\/li>\n<li>Diabetesnetz Breisgau<\/li>\n<li>Diabetiker-Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/eltern-helfen-eltern.htm#Diabetes Elterninitiative\">Elterninitiative Diabetes<\/a> &gt;Eltern-helfen-Eltern<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/herz.htm\">Herzkrankheiten<\/a> &gt;Herz<\/li>\n<li><a title=\"Senioren\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/\">Senioren<\/a><\/li>\n<li>Spatz &#8211; Selbsthilfe f\u00fcr Kinder mit chronischer Stoffwechselererkrankung e.V.<\/li>\n<li><span>Zuckerkranke Kinder &#8211; Spatz e.V. <\/span><\/li>\n<li><span><a title=\"Darm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/chronisch\/darm\/\">Darm<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p id=\"diabetes_(typ_1_und_typ_2)\"><strong>Diabetes (Typ 1 und Typ 2)<\/strong><br \/>\nDiabetes ist eine oft verwendete Kurzbezeichnung f\u00fcr die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Diabetes mellitus ist griechisch und bedeutet &#8222;honigs\u00fc\u00dfer Durchfluss&#8220;. Bei der Erkrankung liegt ein Insulinmangel vor, der dazu f\u00fchrt, dass der Blutzucker ansteigt. Der K\u00f6rper versucht, die \u00fcbersch\u00fcssige Glukose \u00fcber die Nieren auszuschwemmen. Im Harn taucht dann Zucker auf; er wird s\u00fc\u00dflich, woher die Erkrankung ihren Namen hat.<br \/>\nBeim sogenannten Typ-1-Diabetes produziert der K\u00f6rper gar kein Insulin mehr. Beim Typ-2-Diabetes ist die Insulinproduktion meist nur vermindert oder das Insulin kann nicht mehr richtig wirken.<br \/>\nDas fehlende Insulin m\u00fcssen alle Typ-1- und viele Typ-2-Diabetiker von au\u00dfen zuf\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\n<a name=\"Freiburger Diabetikertag\"><\/a><strong>Freiburger Diabetikertag,<\/strong><\/p>\n<p>Diabetikertag Freiburg, Samstag 28.11.2009, 9.30 bis 15.30 Uhr im Konzerthaus<br \/>\nVeranstalter: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/diabetes#Diabetikerbund - Gruppe Freiburg\">Deutscher Diabetikerbund<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p><a name=\"Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto\"><\/a><strong>Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto<\/strong><\/p>\n<p>Rudolf Schneider kennt man in Schliengen nicht nur als Mitorganisator der DRK-Blutspendetermine. Schneider hat im Jahr 2000 die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland mitbegr\u00fcndet, die er leitet. Diese f\u00fchrt auf ihren Informationsbl\u00e4ttern das Motto IgeL (Informaton garantiert ein besseres Leben). \u00dcber die Krankheit Diabetes sollte noch mehr Aufkl\u00e4rung betrieben werden, findet Schneider im Gespr\u00e4ch mit Jutta Sch\u00fctz.<\/p>\n<p>BZ: Herr Schneider, was sehen Sie als vordringliche Aufgabe der Gruppe und warum sollte man ihr beitreten?<br \/>\nSchneider: Wir wollen informieren- \u00fcber die Krankheit, denn manche, die zu uns kommen, kennen am Anfang noch nicht einmal den Unterschied zwischen Diabetes Typ I und II. Wir bieten Hinweise auf fachliche Vortr\u00e4ge, organisieren gegen Spenden selbst welche, verweisen auf Kuren und m\u00f6gliche MDPs (Management Disease Programme) der Krankenkassen, helfen beim Ausf\u00fcllen der Frageb\u00f6gen, haben Adressen von spezialisierten \u00c4rzten, geben Tipps f\u00fcr die richtige Ern\u00e4hrung und vieles mehr. Beitreten im eigentlichen Sinne kann man nicht, denn wir nehmen keine Gelder, h\u00f6chstens Spenden f\u00fcr Vortr\u00e4ge. Wir sind derzeit rund 35 Betroffene, die sich regelm\u00e4\u00dfig austauschen.<br \/>\nBZ: Wie lange besch\u00e4ftigen Sie sich schon mit der Krankheit?<br \/>\nSchneider: Als Betroffener seit rund 25 Jahren \u2014 also schon sehr lange.<br \/>\nBZ: Ist es schwieriger an Informationen zu kommen, die Diabetiker interessieren k\u00f6nnten, wenn man auf dem Land lebt?<br \/>\nSchneider: Nicht unbedingt, wenn man will. Die jungen Betroffenen sind eher im Internet unterwegs, f\u00fcr die \u00e4lteren muss man aktiv etwas tun und auch im Hintergrund engagierte Fachleute haben. Ich bem\u00fche mich unter anderem zusammen mit der M\u00fcllheimer \u00c4rztin Barbara Haag- Wildi als Ansprechpartner interessante Vortr\u00e4ge und Zusatzangebote f\u00fcr ein Jahresprogramm unserer Selbsthilfegruppe zusammenzustellen. Gl\u00fccklicherweise machen viele Apotheker, Diabetesberater und \u00c4rzte mit \u2014 Neurologen, Dermatologen, Podologen, Chirurgen, Allgemein\u00e4rzte. Die Vortr\u00e4ge sind immer gut besucht. Man muss einfach sagen, dass einem die Krankheit gerade durch Bilder bewusster wird. Sie sind dann auch Anlass dar\u00fcber zu sprechen.<br \/>\nBZ: Um so etwas zu zeigen und dar\u00fcber zu reden, braucht man ein Forum . . .<br \/>\nSchneider: Das haben wir gl\u00fccklicherweise. Die Helios-Klinik in M\u00fcllheim stellt uns einen Raum zur Verf\u00fcgung. Damit haben wir einen festen Treffpunkt ausmachen k\u00f6nnen: an jedem ersten Freitag um 19 Uhr im Sitzungssaal der Klinik .<br \/>\nBZ: Eine Sportgruppe mit Angeboten f\u00fcr Diabetiker gibt es dort auch?<br \/>\nSchneider: Ja, das stimmt \u2014 auch die unterst\u00fctzt die Selbsthilfegruppe. Und die m\u00f6chte ich hier auch bewerben. Jeden Freitag um 11 Uhr gibt es speziell Sport f\u00fcr Diabetiker \u2014 mit Hintergrundinformationen.<br \/>\nBZ: Wie gehen Sie vor, wenn Sie neue Betroffene ansprechen m\u00f6chten und was hoffen Sie zu erreichen?<br \/>\nSchneider: Unter anderem haben wir im Landkreis L\u00f6rrach mehr als 20 000 Menschen in Mitteilungsbl\u00e4ttern angesprochen und so auf uns aufmerksam gemacht. Die lokale Presse hilft uns. Es gibt sehr viele gute Fachbl\u00e4tter. Aber viele Diabetiker verstecken sich nach wie vor lieber in der Anonymit\u00e4t \u2014 die hoffen wir durch stete Informationen zu erreichen.<br \/>\nBZ: Ihr Tipp an Betroffene?<br \/>\nSchneider: Selbst zum Fachmann werden \u2014 alles mitnehmen, was es an Informationen gibt. Am Leben interessiert sein \u2014 unter Leute gehen, den Erfahrungsaustausch suchen, mitnehmen, gerade, was es Angeboten in Sachen Bewegung oder gesundes Kochen gibt.<\/p>\n<p>Volkskrankheit Diabetes<br \/>\nDer Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, ist die Bezeichnung f\u00fcr eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, deren Leitbefund eine \u00dcberzuckerung des Blutes ist. Ursache sind entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder beides. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen. Gel\u00e4ufig ist die Unterscheidung in die Formen Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes (Alterszucker). Beim erstgenannten Krankheitstyp zerst\u00f6rt das k\u00f6rpereigene Immunsystem im Rahmen einer Entz\u00fcndungsreaktion die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldr\u00fcse selbst, beim Alterszucker handelt es sich um eine St\u00f6rung, bei der Insulin zwar vorhanden ist, an seinem Zielort, den Zellmembranen, aber nicht richtig wirken kann (Insulinresistenz). Diabetes Mellitus f\u00fchrt &#8211; teilweise abh\u00e4ngig von der Qualit\u00e4t der Stoffwechseleinstellung &#8211; zu weiteren Erkrankungen, die sowohl begleitend als auch als Folge des Diabetes auftreten k\u00f6nnen. Bereits f\u00fcnf Millionen Deutsche sind von dieser Volkskrankheit betroffen \u2014 Tendenz steigend. Der eigentliche Ausl\u00f6ser der Krankheit ist unser moderner Lebensstil. Fr\u00fcherkennung und Eigeninitiative k\u00f6nnen die Sp\u00e4tfolgen von Diabetes in Schach halten.<br \/>\n12.2.2008, Jutta Sch\u00fctz, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a> <br clear=\"all\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.badische-zeitung.de\/leer.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><br clear=\"all\" \/><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><a name=\"1. Waldkircher Diabetikertag im Seniorenwohnpark Waldkirch\"><\/a><strong>1. Waldkircher Diabetikertag im Seniorenwohnpark Waldkirch<\/strong><\/p>\n<p>Selbsthilfegruppe Kollnau f\u00e4hrt am 12. Mai zum Infotag nach DurbachWas genau ist eigentlich Diabetes? Woher kommt die Krankheit und worauf m\u00fcssen Diabetiker besonders achten? Diese Fragen standen am vergangenen Sonntag im Senioren-Wohnpark Waldkirch im Mittelpunkt des &#8222;1. Waldkircher Diabetikertages&#8220; . Den hatte das Team des Senioren-Wohnparks <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/waldkirch.htm\">Waldkirch<\/a> und die AOK S\u00fcdlicher Oberrhein ins Leben gerufen, um \u00fcber die Erkrankung zu informieren und Verst\u00e4ndnis zu vermitteln.<br \/>\n\u00a0Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt. Unter anderem beteiligten sich H\u00f6rger\u00e4te Enderle, die Lukas-Apotheke, Fu\u00dfpflege Feige, das Schuhhaus Burger, Helfende H\u00e4nde, eine Diabetes-Selbsthilfegruppe und das Therapiezentrum Hirsch an der Aktion. &#8222;Der 1. Waldkircher Diabetiktertag war ein voller Erfolg. Dabei ist vor allem die gute Zusammenarbeit zu nennen. Alle sind sich einig, diesen Tag im n\u00e4chsten Jahr zu wiederholen&#8220;, zog Einrichtungsleiterin Kristina Gru\u00df Bilanz. Fast jeder Stand hielt eine praktische \u00dcberraschung bereit. Man konnte seinen Blutzuckerwert messen, einen H\u00f6rtest machen lassen oder eine Fu\u00dfinspektion. Dar\u00fcber hinaus erg\u00e4nzten ein Sensibilit\u00e4tstest, eine Fu\u00df-, Schuh- und Heilmittelberatung sowie ein Lauftest das breite Angebot. Zeitgleich informierten Fachleute mit Vortr\u00e4gen wie &#8222;Diabetes und Bewegung&#8220; , &#8222;H\u00f6ren und Diabetes&#8220; oder &#8222;Der diabetische Fu\u00df&#8220; . Das K\u00fcchenteam des Senioren-Wohnparks hielt saftige Fr\u00fcchte und selbst gebackenen Kuchen und Kaffee bereit.<br \/>\nAm Samstag, 12. Mai, f\u00e4hrt die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Kollnau zum Diabetikertag in der Staufenburg-Klinik in Durbach. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Rotkreuz-Depot im Keller der Grund- und Hauptschule Kollnau. Anmeldung bei Carmen Vasiu, 07681\/24461.<br clear=\"all\" \/>10.5.2007, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p><a name=\"Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim: Programm 2007\"><\/a><strong>Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim: Programm 2007<\/strong><\/p>\n<p>Schopfheimer Selbsthilfegruppe zieht Bilanz \/ Neue Medikamente aus den USA kommen<br \/>\nDas seit 1994 bestehende Diabetes- und Schulungszentrum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/schopfheim.htm\">Schopfheim<\/a>, eine Selbsthilfegruppe f\u00fcr an Diabetes erkrankten Menschen, stellte am Montag sein Programm f\u00fcr 2007 vor. Neben Vortr\u00e4gen \u00fcber neue Blutzuckermessger\u00e4te und das Leben mit Insulinpumpen werden auch gemeinsame Ausfl\u00fcge und Nordic-Walking-Kurse angeboten. Durch den Informations-Austausch mit dem Kantonsspital Basel und der fachlich benachbarten Endokrinologie der Universit\u00e4tsklinik Freiburg kann ein hoher aktueller Wissensstand erreicht werden, der auch Nichtmitgliedern zug\u00e4nglich ist. Mit 137 Mitgliedern ist die Schopfheimer Selbsthilfegruppe die gr\u00f6\u00dfte der Region und kann dadurch auch Einfluss auf die Gesundheitspolitik nehmen. Dr. Michael Maraun, erster Vorsitzender des Vereins und Leiter des Diabetes-Zentrums Schopfheim, verspricht sich viel von neuen Medikamenten zur Behandlung, die bislang nur in den USA auf dem Markt sind und demn\u00e4chst auch in Deutschland erh\u00e4ltlich sein sollen.<\/p>\n<p>Die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen nimmt in den letzten Jahren dramatisch zu, die Patienten auch im hiesigen Raum werden immer j\u00fcnger, schon Kinder bekommen die fr\u00fcher nur im Alter auftretende Form von Altersdiabetes oder Diabetes Typ 2. W\u00e4hrend Diabetes vom Typ 1 auch schon angeboren oder vererbt sein kann, ist die Hauptursache f\u00fcr Typ 2 falsche Ern\u00e4hrung, meist auch in Verbindung mit zu wenig Bewegung. Durch Gewichtsreduzierung, Ern\u00e4hrungsumstellung und mehr Bewegung kann deshalb bei Erkrankten eine erhebliche Verbesserung erreicht und Folgesch\u00e4den reduziert werden. Nachdem im letzten Jahr durch den vom Verein angebotenen Vortrag &#8222;Diabetes und Bewegung, eine Erfolgsgeschichte&#8220; die Mitglieder angeregt wurden, mit mehr Bewegung ihren K\u00f6rper aktiv zu unterst\u00fctzen, wurde ein Nordic-Walking-Treff gegr\u00fcndet, zu dem sich 21 Interessierte regelm\u00e4\u00dfig dienstags und donnerstags zum gemeinsamen Sport trafen. Weil durchweg von positiven Auswirkungen berichtet wurde, wird ab Mai auch in diesem Jahr das zwar kostenpflichtige aber sehr effektive Sport-Programm unter der Leitung von erfahrenen Instruktoren weiter gef\u00fchrt. F\u00fcr Mitglieder werden alle zwei bis vier Jahre die Blutzucker-Messger\u00e4te kostenfrei ausgetauscht, da die Selbsthilfegruppe als Gro\u00dfabnehmer g\u00fcnstige Preise bei der Industrie bekommt. Auch die Busfahrten zu gemeinsamen Unternehmungen werden aus der Vereinskasse finanziert. Lebenswichtig f\u00fcr Diabetiker ist eine m\u00f6glichst gute Einstellung des zu verabreichenden Insulins. Diese kann verbessert werden, wenn der Betroffene sich m\u00f6glichst eigenst\u00e4ndig um seine Krankheit k\u00fcmmert und seine Beobachtungen nach Mahlzeiten oder Sport in die Einstellung mit einflie\u00dfen l\u00e4sst. Zur Unterst\u00fctzung dazu stellt der Verein seinen Mitgliedern spezielle Diabetikerp\u00e4sse kostenfrei zur Verf\u00fcgung, Nichtmitglieder zahlen einen geringen Betrag.<br \/>\nDer Ansatz der Eigenverantwortung des Patienten sollte auch mit dem Disease Management Programm f\u00fcr Diabetes mellitus (DMP) erreicht werden, das nachweislich zu Verbesserungen und Reduzierung der Folgesch\u00e4den gef\u00fchrt hat. Die Haus\u00e4rzte in dieser Region beteiligen sich aufgrund der ihnen entstehenden B\u00fcrokratie jedoch geschlossen nicht am DMP. Das Diabetes-Zentrum Schopfheim hat deshalb schon eine Zulassung hierf\u00fcr beantragt, die von den Beh\u00f6rden aber zun\u00e4chst abgelehnt wurde. F\u00fcr einen zweiten Anlauf, \u00fcber den noch beraten werden muss, wurde bereits signalisiert, dass eine Genehmigung zur Teilnahme am DMP wohl erteilt werden w\u00fcrde. Das Risiko einer Unterzuckerung soll bei zwei neu auf den Markt gekommenen Klassen von Medikamenten praktisch nicht mehr bestehen. Diese so genannten Inkretin-Mimetika und Dipeptidyl-Peptidase-Hemmer f\u00fcr die Behandlung von Diabetes Typ 2 wirken, indem sie die Freisetzung von Insulin stimulieren und die Glukagon-Sekretion hemmen.<br \/>\nMonika Weber, 21.3.2007, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>Selbsthilfegruppe Diabeteszentrum Schopfheim<br \/>\n<a href=\"mailto:diabeteszentrum.schopfheim@klinloe.de\">diabeteszentrum.schopfheim@klinloe.de<\/a> , Tel 07622\/395-1381.<br \/>\nEs werden regelm\u00e4\u00dfig Termine zum Erfahrungsaustausch angeboten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"AOK und Helios-Rosmann-Klinik Breisach zur Epidemie\"><\/a><strong>AOK und Helios-Rosmann-Klinik Breisach zur Epidemie<\/strong><\/p>\n<p>Bei dem Begriff &#8222;Epidemie&#8220; denkt man vorrangig an Krankheiten wie Pest und Cholera, doch Mediziner verwenden diesen Ausdruck auch f\u00fcr die Besorgnis erregende Zunahme an Diabeteserkrankungen. Es wird damit gerechnet, dass sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2025 auf weltweit 300 Millionen verdoppeln wird. In Deutschland leben heute 7 Millionen Patienten mit bekanntem Diabetes, davon allein 35 000 in der Region Freiburg\/Emmendingen\/L\u00f6rrach\/Breisach.<\/p>\n<p>Chronische Krankheiten wie diese erfordern eine gut strukturierte und koordinierte Behandlung. Seit 2002 werden daher spezielle Programme, genannt Disease-Management-Programme, entwickelt. Patienten erhalten damit eine Versorgung, die das Risiko von Folgesch\u00e4den und akuten Verschlechterungen ihrer Krankheit vermindert und eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Lebensqualit\u00e4t bewahrt. Neben der Anwendung klassischer Therapieformen setzt diese strukturierte Behandlung verst\u00e4rkt auf Vorsorgeuntersuchungen und intensive Schulungen des Patienten, dessen Eigenkompetenz im Umgang mit seiner Krankheit erh\u00f6ht werden soll. In diesem Zusammenhang bieten das Breisacher Krankenhaus und die AOK am Mittwoch, 31. Januar, einen Diabetikertag in Breisach an. Experten werden wertvolle Informationen zu Therapie, Ern\u00e4hrung und Bewegung geben.<\/p>\n<p>Diabetologe Dr. Bernhard Walter, Chefarzt der Inneren Abteilung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/kuren.htm#Helios-Rosmann-Klinik in Breisach\">Helios-Rosmann-Klinik Breisach<\/a>, dessen Referat einen \u00dcberblick \u00fcber den Diabetes vermitteln wird, betonte in einem Pressegespr\u00e4ch, dass es f\u00fcr den langfristigen Therapieerfolg von entscheidender Bedeutung sei, nicht mit Verboten, sondern mit dem Aufzeigen von Alternativen zu arbeiten und den Patienten &#8222;dort abzuholen, wo er steht&#8220; . Den Hausarzt bezeichnete Walter in diesem Zusammenhang als Lotsen, der den Kranken langfristig begleitet, ihn aber wenn n\u00f6tig vor\u00fcbergehend zur Behandlung in Schwerpunktpraxen oder zu ambulanten Leistungen in Kliniken abgibt.<br \/>\nIris Stellmacher, Diplom-\u00d6kotrophologin und Diabetesassistentin, wird den Teilnehmern des Diabetikertages moderne Ern\u00e4hrungsempfehlungen mit auf den Weg geben. In ihren Augen ist es wichtig, seine Gewohnheiten zu \u00fcberdenken und die Ern\u00e4hrung Schritt f\u00fcr Schritt auf eine kaloriengerechte, vollwertige Kost umzustellen. Dabei geht es auch in diesem Bereich nicht so sehr darum, Liebgewonnenes rigoros zu verbieten, sondern vielmehr vern\u00fcnftige Alternativen anzubieten. Gerade bei Ern\u00e4hrungsfragen ist die Einbeziehung von Lebenspartnern des Patienten wichtig, beispielsweise wenn diese sich \u00fcberwiegend um den Einkauf und die Speisenzubereitung k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Auf eine weitere bedeutsame S\u00e4ule der Diabetestherapie wird der AOK-Sportfachp\u00e4dagoge Stefan Zeis aufmerksam machen. Gerade Diabetiker des Typs 2, die oft unter \u00dcbergewicht leiden, sollen dazu ermuntert werden, wieder mehr in Bewegung zu kommen. Der moderne Mensch l\u00e4uft im Schnitt nur noch 300 Meter am Tag, was sich negativ auf sein Wohlbefinden auswirkt. Mit von Fachpersonal begleiteten Spazierg\u00e4ngen in der Gruppe k\u00f6nnen eine dauerhafte Senkung des Blutzuckerwertes und damit eine behutsame Verbesserung des Zustandes erreicht werden, ohne Patienten zu \u00fcberfordern. Abschlie\u00dfend wird Jochen Weinhold von der AOK S\u00fcdlicher Oberrhein auf Behandlungs- und Betreuungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Erkrankte hinweisen.<br \/>\nbp, 29.1.2007, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>Der Diabetikertag findet am Mittwoch, 31. Januar, von 18 bis 20.30 Uhr in der Cafeteria der Helios-Rosmann-Klinik in Breisach, Zeppelinstra\u00dfe 37, statt und ist f\u00fcr die Teilnehmer kostenlos<\/p>\n<p><span><a name=\"Diabetesnetz Breisgau\"><\/a><strong>Diabetesnetz Breisgau<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;Wir sind eine Gruppe von \u00c4rzten, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensqualit\u00e4t von Menschen mit Diabetes zu verbessern. Dazu geh\u00f6ren wohnortnah: intensive Schulung, Betreuung und Beratung. Im Diabetesnetz schulen wir nach Zielauftrag und betreuen, wenn gew\u00fcnscht, auf \u00dcberweisungsschein. In allen F\u00e4llen bleibt der Patient in der Behandlung des Hausarztes&#8220;<\/li>\n<li>Diabetesnetz Breisgau e.V.<span>, Gruberhof 9, 79110 Freiburg, Tel 0761 &#8211; 89 75 93 62<br \/>\n<\/span>Email: <a href=\"mailto:mail@diabetesnetz-breisgau.de\">mail@diabetesnetz-breisgau.de<\/a><br \/>\nInternet: <a href=\"https:\/\/www.diabetesnetz-breisgau.de\/\">www.diabetesnetz-breisgau.de<\/a>\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/arzt.htm#Arztforum Freiburg\">Arztforum<\/a> bietet Diabetikersport an in FR-Landwasser<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Diabetiker-Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland\"><\/a><strong>Diabetiker-Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland<\/strong><\/p>\n<p>Treffen jeden ersten Freitag eines Monats um 19 Uhr im Sitzungssaal der M\u00fcllheimer Helios-Klinik<br \/>\nLeiter der Selbsthilfegruppe: Rudolf Schneider, Tel 07635\/2953<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/diabetes#Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto\">Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto<\/a> &gt;Diabetes (12.2.2008)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Diabetikerbund - Gruppe Freiburg\"><\/a><strong>Diabetikerbund &#8211; Gruppe Freiburg<\/strong><br \/>\nGr\u00fcndung 1988 in Freiburg<br \/>\ngruppe Freiburg: Stammtisch jeder erster Dienstag im Montag im &#8222;Deutschen Kaiser&#8220; in der G\u00fcnterstalstrasse 38<br \/>\nc\/o Karin Herr, Tel 0761\/404946<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\n<strong>Spatz &#8211; Selbsthilfe f\u00fcr Kinder mit chronischer Stoffwechselererkrankung e.V.<\/strong><\/p>\n<p>Der Verein SPATZ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die betroffenen Kinder mit einer chronischen Zucker-,<br \/>\nStoffwechsel- oder Hormonkrankheit sowie ihre Familien optimal zu betreuen. Ziel ist es, dass diese<br \/>\nKinder trotz ihres Handicaps ein m\u00f6glichst normales Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Sie sollten die Erfordernisse ihrer<br \/>\nKrankheit ab dem geeigneten Alter selbst handhaben k\u00f6nnen und dadurch auch Selbstvertrauen und ein gutes<br \/>\nSelbstwertgef\u00fchl erlangen. Der SPATZ bietet Gruppentreffen, Fortbildungen und mehr an. Aktuelle Informationen auf der Homepage:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spatz-ev.de\/\">www.spatz-ev.de<\/a><\/p>\n<p>Spatz &#8211; Selbsthilfe f\u00fcr Kinder mit chronischer Stoffwechsel-, Hormon- oder Zuckererkrankung e.V.<br \/>\nAnsprechpartner: Ute Knoll, Prof. Dr. K.O. Schwab,<br \/>\nSPATZ Info B\u00fcro, Ute Knoll, Mathildenstr.1,\u00a0 79106 Freiburg, Tel. 0761\/270&#8211; 44821, Fax 0761-270- 4140<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spatz-ev.de\/\">www.spatz-ev.de<\/a><\/p>\n<p>SPATZ-Infob\u00fcro \/ B\u00fcro Prof. Schwab &#8218;<br \/>\nUNIVERSITAETSKLINIKUM FREIBURG, Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin<br \/>\nMathildenstr. 1, 79106 Freiburg<br \/>\n<a href=\"mailto:ute.knoll@uniklinik-freiburg.de\">ute.knoll@uniklinik-freiburg.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe &gt;Chronisch\u00a0&gt; Diabetes Freiburger Diabetikertag Krankheitserfahrungen.de: Chronischer Schmerz und Diabetes &gt;Chronisch Rudolf Schneider von Selbsthilfegruppe Markgr\u00e4flerland: IgeL als Motto &gt;Diabetes (12.2.2008) Medikamentenflut &#8211; die wilde Pharmadeponie &gt;Medizin (17.11.2007) 1. Waldkircher Diabetikertag im Seniorenwohnpark Waldkirch (10.5.2007) Diabetes- und Schulungszentrum Schopfheim: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/chronisch\/diabetes\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":105,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-20101","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20101\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}