{"id":19896,"date":"2013-01-10T20:56:12","date_gmt":"2013-01-10T19:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=19896"},"modified":"2026-06-22T12:57:23","modified_gmt":"2026-06-22T10:57:23","slug":"fracking","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/fracking\/","title":{"rendered":"Fracking"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Gas<\/a> &gt;Fracking<\/p>\n<div id=\"attachment_19802\" style=\"width: 663px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/behinderung\/lernschwierigkeiten\/feldberg-nebel-alpen1-pan130108\/\" rel=\"attachment wp-att-19802\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19802\" class=\"size-full wp-image-19802\" title=\"feldberg-nebel-alpen1-pan130108\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/feldberg-nebel-alpen1-pan130108.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/feldberg-nebel-alpen1-pan130108.jpg 653w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/feldberg-nebel-alpen1-pan130108-180x61.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/feldberg-nebel-alpen1-pan130108-640x217.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19802\" class=\"wp-caption-text\">Eisiger Blick nach S\u00fcden am Feldberg 8.1.2013 zur Mittagszeit \u00fcber Schnee und Nebel bis zu den Alpen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Fracking in Deutschland: Ein Viertel des Gasbedarfs aus eigener Erde \u2013 und die Politik schaut weg (21.6.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/merz-atomausstieg-war-fehler\/\">Merz: \u201eAtomausstieg war Fehler\u201c<\/a>\u00a0(16.1.2026)<\/li>\n<li>Trump hat gesiegt: Gaspolitik &#8211; Fracking (11.7.2023)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/gas\/\">Gas: Erdgas Fl\u00fcssiggas LNG CNG<\/a> (11.10.2018)<\/li>\n<li>IEA warnt vor Risiken des Fracking\u00a0f\u00fcr das Klima\u00a0 (7.2.2013)<\/li>\n<li>Fracking &#8211; F\u00f6rderungsprozess darf nicht unterbrochen werden (4.2.2013)<\/li>\n<li>Gas-Fieber: Fracking in Pennsylvania\/USA und Zamosc\/Polen (31.1.2013)<\/li>\n<li>Verteufelt das Fracking nicht! (10.1.2013)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Was ist Fracking?<\/li>\n<li>Fracking in Deutschland seit \u00fcber 50 Jahren<\/li>\n<li>Kombintion von senkrechtem Fracking)und das Horizontalbohren<\/li>\n<li>Fracking &#8211; Problempunkte<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist Fracking?<br \/>\n<\/strong>Fracking steht f\u00fcr &#8222;Hydraulic Fracturing&#8220;, also mit\u00a0unter gro\u00dfem Druck stehenden Wasser tiefe Gesteinsschichten aufbrechen, um das darin enthaltene Erdgas zu einem\u00a0Bohrloch hin str\u00f6men zu lassen. Mit dem Wasser werden Sand, Keramikk\u00fcgelchen und\u00a0Chemikalien runtergepumpt,\u00a0z.B. um die Faulgasbildung zu verhindern. Nach dem Fracking pumpt man die Fl\u00fcssigkeit wieder nach oben, um sie zu reinigen und\u00a0\u00fcber zu entsorgen &#8211;\u00a0etwa in leere Erdgaslagerst\u00e4tten.<br \/>\nBef\u00fcrchungen: Chemikalien gelangen ins Grundwasser, Ausl\u00f6sen von Erdbeben.<br \/>\nIn Deutschland lassen sich\u00a0gesch\u00e4tzt bis zu 2,2 Billionen Kubikmeter Schiefergas gewinnen aus Lagerst\u00e4tten\u00a0im Norden wie im S\u00fcden (Schiefergas vor allem im Oberrheingraben).\u00a0Die Menge an Schiefergas entspricht etwa dem deutschen Gesamtgasverbrauch von zw\u00f6lf Jahren.\u00a0Heute kommen wird nur 10% des Gasverbrauchs aus heimischen Quellen gedeckt, 50%\u00a0aus den Niederlanden und Norwegen sowoe 30% aus Russland.<br \/>\n10.1.2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fracking in Deutschland seit \u00fcber 50 Jahren<\/strong><br \/>\nDas Fracking-Verfahren wird in Deutschland seit \u00fcber 50 Jahren in der Erdgasf\u00f6rderung angewandt, um eine \u2013 wirtschaftlichere \u2013 F\u00f6rderung zu erm\u00f6glichen. Rund ein Drittel der deutschen Erdgasf\u00f6rderung ist bereits unter Anwendung der Fracking-Technologie generiert worden. Auch in der tiefen Geothermie wird seit mehreren Jahren gefrackt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.erdgassuche-in-deutschland.de\/technik\/hydraulic_fracturing\/index.html\">https:\/\/www.erdgassuche-in-deutschland.de\/technik\/hydraulic_fracturing\/index.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kombination von senkrechtem Fracking und das Horizontalbohren<br \/>\n<\/strong>Zur maximalen Ausbeutung der langgestreckten Schiefergasvorkommen hat die US-Bohrfirma Halliburton zwei industrielle Techniken aus dem Bereich der konventionellen Erd\u00f6l- und Erdgasf\u00f6rderung kombiniert, n\u00e4mlich die hydraulische Frakturierung (Fracking) und das Horizontalbohren. Beim Fracking werden gro\u00dfe Wassermengen mit chemischen Zus\u00e4tzen unter hohem Druck (ca. 600 bar) in das Tr\u00e4gergestein gepresst. Das Wasser dringt in Risse ein (die u.U. zuvor durch kleine Sprengungen erzeugt wurden) und weitet diese, um das darin eingeschlossene Gas freizusetzen. Da die Schieferschichten jedoch nicht sehr dick sind, w\u00e4re eine gro\u00dfe Zahl vertikaler Bohrungen erforderlich, um sie optimal zu nutzen. Um nicht alle 100 Meter bohren zu m\u00fcssen, greift die Firma Halliburton \u00a0auf die Horizontalbohrtechnik zur\u00fcck: In rund 1000 Metern Tiefe wird der Bohrkopf gedreht und bohrt in waagerechter Richtung weiter, um das in der Schicht eingeschlossene Gas oder \u00d6l \u00fcber deren gesamte L\u00e4nge freizusetzen.<br \/>\nDiese Verfahren sind kostspielig und wenig rentabel, da sie nicht kontinuierlich nutzbar sind. Am Standort einer Schiefergasbohrung kann weder eine Pipeline noch eine Wasserleitung verlegt werden; auch Baustoffe und Chemikalien m\u00fcssen per LKW transportiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fracking &#8211; Problempunkte<br \/>\n<\/strong><em><em>Bohrungen fl\u00e4chendeckend:<\/em> Pro Quadratkilometer sind drei bis vier Bohrungen erforderlich sind, um eine Gesteinsschicht optimal zu nutzen. Anders als bei \u00d6l und Gas wird beim Fracking eine Landschaft komplett zur Industriezone, \u00fcbers\u00e4t mit nahe beieinanderstehenden Bohrt\u00fcrmen. Hinzu kommt, dass die Frakturierung f\u00fcr jede Bohrung mindestens sechsmal, bei besonders ergiebigen Gasvorkommen sogar bis zu 12 oder 15 Mal ausgef\u00fchrt wird<\/em><\/p>\n<p><em>Abscheider in die Luft:<\/em> Jede Fracking-Anlage hat\u00a0 \u201eAbscheider\u201c, eine Art vertikaler Tank, in denen das R\u00fcckfluss-wasser vom Gas getrennt wird und die unsichtbare Wolken bestehend aus CO2, Schwefeldioxid, Methan usw. in die Luft blasen. Anschlie\u00dfend flie\u00dft das Abwasser in Verdunstungsbecken, aus denen die D\u00e4mpfe der chemischen Fracking-Zus\u00e4tze entweichen.<\/p>\n<p><em>Wasserverbrauch:<\/em> Beim Fracking werden riesige Wassermengen verbraucht, f\u00fcr jeden Vorgang\u00a07.500 bis 15.000 m3 Wasser, also rund das 50- bis 100fache des durchschnittlichen Jahresverbrauchs eines deutschen Haushalts (ca.120 m3 f\u00fcr drei Personen). Das Wasser wird den Fl\u00fcssen der Gegend entnommen. Ein Teil dieser riesigen Wassermengen (20 bis 70\u00a0%) stagniert auf dem Grunde der Bohrl\u00f6cher .<\/p>\n<p><em>Chemikalien geheim:<\/em> Damit die Risse im Gestein sich nicht wieder schlie\u00dfen, wird das Wasser mit Sand und Chemikalien gemischt, darunter Korrosionsschutzmittel f\u00fcr die Rohre, Biozide gegen die Ablagerung von Bakterien in den Rissen und Tenside zur Verringerung der Oberfl\u00e4chenspannung des Wassers. Zur Verhinderung unerw\u00fcnschter Nebenwirkung werden weitere Stoffe hinzugef\u00fcgt, so dass die fertige Mischung \u00fcber 100 \u201eZutaten\u201c enthalten kann. Die Chemikalienliste der Zusatzstoffe gilt bei allen Bohrfirmen (auch Chevron) als Firmengeheimnis. Der aus China importierte Quarzsand f\u00fchrung zu Sch\u00e4den von Lungen und Bronchien.<\/p>\n<p><em>Entsorgung:<\/em> Die Mischung, mit der das Gas oder \u00d6l zutage gef\u00f6rdert wird, soll durch Kompressionsanlagen &#8222;gereinigt&#8220; werden (eine Anlage f\u00fcr 3-4 Bohrungen). Es kann kaum korrekt entsorgt werden:\u00a0 So liegt im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania lnach Aussage der Umweltbeh\u00f6rde EPA in diesem Wasser die Radioaktivit\u00e4t bisweilen 50 bis mehrere tausend Mal \u00fcber den in den USA zul\u00e4ssigen Grenzwerten. Die Geologin Violaine Sauter vom Pariser Museum f\u00fcr Naturgeschichte zeigt sich dar\u00fcber nicht \u00fcberrascht: Tief im Boden werden durch das Wasser und die Chemikalien inerte Substanzen aktiviert, die zur Kontaminierung der (ohnehin bereits stark verschmutzten) Fracking-Fl\u00fcssigkeit mit Uran und Radium f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Langzeitfolgen durch Wasser- und Gasautritt:<\/em> Eine Bohrung liefert Gas f\u00fcr 5-6 Jahre, danach ziehen die Bohrfirmen wie Chevron ab. Das Bohrloch mu\u00df offen bleiben, denn in der Folgezeit ist \u00a0zu erwarten, dass aus dem Bohrloch 50 Jahre lang Wasser und Gase austreten werden.<br \/>\n============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fracking in Deutschland: Ein Viertel des Gasbedarfs aus eigener Erde \u2013 und die Politik schaut weg<\/strong><br \/>\nWegen diffuser \u00c4ngste und aus ideologischen Gr\u00fcnden lehnt Deutschland die Fracking-Technologie weitgehend ab. Dabei k\u00f6nnte sie ein wichtiger Baustein f\u00fcr sichere und g\u00fcnstige Energieversorgung sein. Ein Gutachten best\u00e4tigt das.<br \/>\nW\u00e4hrend Deutschland sich weiterhin in energiepolitischer Selbstkasteiung \u00fcbt, legt ein renommierter Experte Fakten auf den Tisch, die der ideologisch vernebelten Debatte den Boden entziehen k\u00f6nnten. Prof. Dr. Hans-Joachim K\u00fcmpel, ehemaliger Pr\u00e4sident der Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), kommt in einem Gutachten f\u00fcr die Friedrich-Naumann-Stiftung zu einem klaren Ergebnis: Mit moderner Schiefergas-F\u00f6rderung (Fracking) lie\u00dfen sich unter konservativen Annahmen j\u00e4hrlich rund 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas gewinnen \u2013 \u00fcber mehrere Jahrzehnte hinweg. Das entspricht etwa einem Viertel des deutschen Gasbedarfs.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDiese Gasmenge k\u00f6nnte nicht nur die Importabh\u00e4ngigkeit massiv senken, sondern auch Preisschwankungen d\u00e4mpfen und die Versorgungssicherheit st\u00e4rken.<br \/>\nStattdessen importiert Deutschland teures LNG aus den USA oder Katar \u2013 allein 2025 kosteten die deutschen LNG-Importe rund 3,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg gegen\u00fcber 1,9 Milliarden im Vorjahr. Zum Vergleich: Am amerikanischen Referenzmarkt Henry Hub wird Schiefergas \u2013 eben das, was wir per Schiff importieren \u2013 strukturell f\u00fcr einen Bruchteil des europ\u00e4ischen B\u00f6rsenpreises gehandelt, weil die USA es vor der eigenen Haust\u00fcr f\u00f6rdern. Die Verfl\u00fcssigung, der Tanktransport und die Regasifizierung verteuern das Molek\u00fcl erheblich, bevor es ins deutsche Netz gespeist wird. Heimisches Schiefergas w\u00fcrde diese gesamte Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 und deren Marge \u2013 weitgehend \u00fcberfl\u00fcssig machen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nK\u00fcmpel st\u00fctzt sich in seinem Gutachten auf aktuelle Bohrdaten der Landesgeologischen Dienste und seiner fr\u00fcheren Beh\u00f6rde. Zur Datenbasis: Die BGR hat in ihrer langj\u00e4hrigen NiKo-Studie elf Tonsteinformationen auf ihren Gasgehalt untersucht, darunter den jurassischen Posidonienschiefer, den kretazischen Wealden und Formationen des Unterkarbons. Das gr\u00f6\u00dfte Potenzial liegt im Norddeutschen Becken \u2013 einer geologischen Senke, in der bereits seit Jahrzehnten konventionelles Erdgas gef\u00f6rdert wird und f\u00fcr die Tausende von Altbohrungen existieren, deren Daten in die Lagerst\u00e4ttenmodellierung einflie\u00dfen. Diese Altbohrungen sind ein untersch\u00e4tztes Asset: Aus ihren Bohrkernen und Logs lassen sich M\u00e4chtigkeit, organischer Kohlenstoffgehalt und Reifegrad der Muttergesteine ablesen \u2013 die Grundlage jeder belastbaren Ressourcensch\u00e4tzung.<br \/>\nDie BGR selbst bezifferte die technisch f\u00f6rderbaren Mengen in ihrer umfangreichsten Studie auf 320 bis 2.030 Milliarden Kubikmeter \u2013 also weit mehr als das, was K\u00fcmpel in seinem Gutachten unter konservativen Annahmen ansetzt. Das bedeutet: Die 25 Prozent sind eher eine Untergrenze als eine Obergrenze. Bei optimistischeren F\u00f6rderannahmen, die immer noch innerhalb des geologisch Plausiblen liegen, lie\u00dfen sich theoretisch Mengen erschlie\u00dfen, die den deutschen Gasbedarf f\u00fcr Jahrzehnte substanziell st\u00fctzen k\u00f6nnten.<br \/>\n.<br \/>\nIdeologie statt Geologie<br \/>\nSeit 2017 gilt in Deutschland ein weitgehendes Verbot des unkonventionellen Frackings \u2013 also des Aufbrechens von dichten Tonstein- und Schieferformationen zur Erschlie\u00dfung bislang unzug\u00e4nglicher Gasvorkommen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 21.6.2026 von Michael Lindberg bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/fracking-in-deutschland\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/fracking-in-deutschland\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\nEs w\u00e4re sehr schade, wenn man das durch Fracking gewonnene Gas einfach verbrennen w\u00fcrde, um Strom zu erzeugen, weil Wind und Solarzellen gerade nicht liefern! Es ist wertvoller Rohstoff f\u00fcr die Chemie, Strom sollte vor allem durch Kernkraftwerke erzeugt werden. Albert Pflueger<br \/>\n.<br \/>\nIch bin dagegen. Solange wir Gas auf dem Weltmarkt bekommen, sollten wir unseren \u201eSchatz\u201c nicht anr\u00fchren. Die Lagerung ist kostenlos. Bevor wir den Schatz heben, sollten wir die Steuern und Abgaben auf CO2 etc aufheben und unsere Wirtschaft \u00fcberhaupt deregulieren, um sie, unter, weltweit vergleichbaren Bedingungen, wettbewerbsf\u00e4hig zu machen. Den Schatz sollten wir f\u00fcr sp\u00e4ter, viel sp\u00e4ter aufheben, wenn er nicht mehr durch Importe ersetzt werden kann. Wenn wir den Schatz jetzt einsetzen, verl\u00e4ngern wir damit nur die Mi\u00dfwirtschaft. naivling<br \/>\n.<br \/>\nWas die B\u00fcrger anbelangt bin ich mir nicht sicher, denen braucht man nur etwas von Risiken erz\u00e4hlen und schon sind sie auf den Barrikaden. Die deutsche Angst, siehe Corona, sollte man nicht untersch\u00e4tzen, damit l\u00e4sst sich hierzulande einfach Politik machen. Also Fracking wird es nicht geben, lieber zahlt der Deutsche die h\u00f6chsten Energiepreise und verschandelt vollends, viel fehlt nicht mehr, seine Natur! Biskaborn<br \/>\n.<br \/>\nW\u00fcrde es Fracking in Deutschland geben, bildeten sich sofort NGOs die dagegen sind, aber nur ein Ziel haben: Steuergelder kassieren. humerd<br \/>\n.<br \/>\nMit Fracking und den Biogasanlagen von den Landwirten k\u00f6nnten wir fast 50% des Gesamtbedarfs decken. Bei den Biogasanlagen k\u00f6nnen die Landwirte hinterher das Endprodukt auf ihre Felder ausbringen, nachhaltiger geht doch gar nicht mehr. Juergen Kempf.<br \/>\n.<br \/>\nLobenswert und dringend n\u00f6tig, dass Sie alleine schon die Existenz solcher Erkenntnisse ans Tageslicht bringen. Ich bezweifle, dass unsere Qualit\u00e4tsmedien sich jenseits von Fachpublikationen damit ideologiefrei auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Nur durch das Bekanntwerden kann die dringend notwendige Diskussion angeschoben werden und eine politische Debatte beginnen! Danke Kons<br \/>\n.<br \/>\nFracking ist keine Wunderwaffe. Bis nach Genehmigung der F\u00f6rderorte, Beschaffung der Technik etc. und alles zur Gasf\u00f6rderung bereit ist, vergehen 10 Jahre. Vor Ort werden sogen. Natur- und Umweltsch\u00fctzer noch alles zu verhindern suchen, was nicht nach Wind- und Solarpark aussieht.<br \/>\nMan k\u00f6nnte sagen, ROT\/GR\u00dcN und Merkel haben Deutschlands sichere Energieversorgung radikal zerst\u00f6rt und dieser Zustand wird sich erst in vielen Jahren etwas \u00e4ndern. Den Nachfolgeregierungen aus ggfls. AFD und CO hinterl\u00e4sst man verbrannte Erde und freut sich daran, wenn eine Neuorientierung scheitern w\u00fcrde. jwe<br \/>\n.<br \/>\n2011 haben Merkel und Co beschlossen: Atomaus ! Da wusste man, dass Deutschland die Energie ausgeht. Durch eigenes politisches Verschulden.<br \/>\n2021 h\u00e4tten dann die ganzen Frackingm\u00f6glichkeiten erschlossen sein m\u00fcssen. Die hatten seit 2011 alle Zeit der Welt, die neue Energieversorgung aufzubauen. Haben die aber nicht getan.<br \/>\nNach der Nordstreamsprengung im September 2022 musste das allerh\u00f6chste Priorit\u00e4t bekommen. Eigentlich schon nach der Ank\u00fcndigung von Jo Biden vom 7.2.2022 \u201eWir sprengen Nordstream weg und vernichten so die Industrie und Wirtschaft in Deutschland.,\u201c<br \/>\nJetzt sind seit Drohung und Umsetzung mehr als 4 Jahre vergangen, ohne dass \u00fcberhaupt nur irgendetwas geschehen ist.<br \/>\nFracking ist in Deutschland trotz extremen Energienotstands immer noch verboten. Dadurch sind noch nicht einmal Vorarbeiten zul\u00e4ssig und genehmigungsf\u00e4hig.<br \/>\nIsar 2 ist auch noch nicht wieder in Betrieb genommen und Gundremmingen C hat durch die Sprengung vom 25.Oktober 2025 keine K\u00fchlt\u00fcrme mehr. 23 Prozent der bayerischen Energie fehlen so.<br \/>\nDie Politik hat Deutschland durch energiepolitischen Irrsinn in eine Todesspirale getrieben.<br \/>\nNeue Energie hat 10 Jahre zeitlichen Vorlauf. Bis 2036 wird aber alle Wirtschaft und Industrie durch den beratungsresistenten Irrsinn der Politik vernichtet sein. Axel Fachtan<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trump hat gesiegt: Gaspolitik &#8211; Fracking<\/strong><br \/>\nDonald Trump war der gr\u00f6\u00dfte Feind der deutschen Politik &#8211; von der Linken, \u00fcber SPD, Gr\u00fcne und FDP, bis hin zur CDU\/CSU. Doch sieht man sich deutsche Politik im Juli 2023 an, muss man sagen: Trump hat gesiegt.<br \/>\nZu den emblemischen Bildern der \u00c4ra Angela Merkel geh\u00f6rt der Auftritt ihres Au\u00dfenministers Heiko Maas (SPD) auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Maas lachte Donald Trump aus, als der vor der Abh\u00e4ngigkeit gewarnt hat, in die sich Deutschland mit seiner Gaspolitik bringe. Maas\u2019 Lachen war der Ausdruck der Merkel-\u00c4ra: arrogant. Inhaltlich \u00fcberlegen. Moralisch sowieso \u2013 zumindest so lange, bis sich das Scheitern nicht mehr sch\u00f6nreden lie\u00df.<br \/>\nTrump war der Antichrist in Deutschland. Einer, der zum Beispiel skrupellos vorging, um den USA zu g\u00fcnstiger Energie zu verhelfen. Durch Fracking. Das Teufelszeug. Die Zerst\u00f6rung der Natur nahm der Menschenfeind dabei kaltherzig in Kauf \u2013 warfen ihm die Deutschen vor. Die nun eben dieses Fracking-Gas den USA abkaufen. Zu horrenden Preisen, die f\u00fcr eine Wirtschaftsbl\u00fcte in den Staaten sorgen \u2013 und der deutschen Industrie den Hals zuschn\u00fcren. Damit ausreichend Fracking-Gas aus den USA angeliefert werden kann, l\u00e4sst die Bundesregierung Industrieh\u00e4fen bauen. Etwa ins Naturparadies R\u00fcgen. Ohne jede R\u00fccksicht auf die dortigen Schutzgebiete. Halt wie Trump. Denn er hat gesiegt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.7.2023 von Mario Thurnes bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/analyse-trump-hat-gesiegt\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/analyse-trump-hat-gesiegt\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Forschung in Speicherung regenerativer Energie f\u00f6rdern anstatt Fracking<br \/>\n<\/strong>In Zeiten, wo wir uns der Endlichkeit der Rohstoffe Erd\u00f6l und Erdgas immer bewu\u00dfter werden, stellt &#8222;Fracking&#8220; doch nichts anderes dar als den Versuch, auch noch die letzten Reserven aus den B\u00f6den rauszuquetschen, koste es was es wolle. Das \u00e4ndert jedoch nichts daran, dass das Ende dieser Energietr\u00e4ger kommen wird. Deshalb sollten wir diese unausgereifte und wohl auch ziemlich unsaubere Methode zur Rohstofff\u00f6rderung den anderen \u00fcberlassen und unsere Bem\u00fchungen auf die F\u00f6rderung der regenerativen Energieerzeugung konzentrieren, wozu auch der m\u00f6glichst verlustfreie Transport und die Speicherung der Energie geh\u00f6ren. Wenn dann in f\u00fcnfzig Jahren die anderen der Erde die letzten \u00d6l- und Gasvorkommen abgepre\u00dft haben, dann k\u00f6nnte sich ein gewisser Vorsprung an Erfahrung und in der Technologie zu F\u00f6rderung, Transport und Speicherung regenerativer Energie schnell bezahlt machen.<br \/>\n21.12.2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IEA warnt vor Risiken des Fracking\u00a0f\u00fcr das Klima\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es ist gut, dass Erdgas Kohle ersetzt, in diesem Sinne ist Gas ein verb\u00fcndeter der Erneuerbaren. Trotzdem bleibt es dabei, dass Gas eine fossile Energie ist. Sein CO2-Ausstoss ist gering im Vergleich zu Kohle, aber gro\u00df im Vergleich zu den Erneuerbaren. Also ist Gas in Sachen Klime kein Allheilmittel! Die IEA pl\u00e4diert nicht f\u00fcr Gas als Wunderl\u00f6sung &#8211; ich hoffe dasss Washington die F\u00f6rderung von Solar- und Windenergie fortsetzt.&#8220;&#8230;<br \/>\nGesamtes Interview &#8222;Gas ist kein Allheilmittel&#8220; mit Maria van der Hoeven vom 7.2.2013 auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\">www.zeit.de<\/a>\u00a0lesen<\/p>\n<p>Die Exekutivdirektorin der Internationalen Energieagentur (IEA), Maria van der Hoeven, warnt\u00a0vor falschen Schluss-folgerungen aus der weltweiten Gas- und \u00d6lschwemme infolge neuer Fracking-F\u00f6rdermethoden. Zwar sei Erdgas jetzt f\u00fcr 250 Jahre vorhanden und Erd\u00f6l \u201ef\u00fcr mindestens 50 Jahre\u201c; das Wissen um die immensen Vorr\u00e4te sei allerdings \u201enoch lange kein Anlass, sie auch zu verheizen\u201c<br \/>\n7.2.2013, <a href=\"https:\/\/www.iea.org\/\">https:\/\/www.iea.org\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Fracking verl\u00e4ngert die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen<\/strong><br \/>\nUnglaublich, dass kluge Menchen, die eine richtige Analyse haben so falsche Schlussfolgerungen ziehen. &#8222;Wie soll die Energiewende denn sonst gelingen?&#8220; Auf jeden Fall nicht durch Fracking. Es ist doch nur eine verzweifelte Verl\u00e4ngerung des Erd\u00f6lzeitalters. Der Boom wird zur Zeit mehr durch den Erd\u00f6lpreis, als durch Technologie angetrieben. Er wird sich schon bald legen. Die Nettoenergie-Bilanz des Verfahrens ist miserabel. Man investiert viel zu viel energetischer Aufwand in fracking, im Verh\u00e4ltnis zu dem was energetisch dabei herauskommt. Es ist \u00e4hnlich wie beim Teersand in Alberta oder der Herstellung von Agrartreibstoffen. Davon l\u00e4sst sich diese erd\u00f6lbasierte Zivilisation nicht langfristig aufrechterhalten (sehe ich auch nicht als Ziel). Diese Ans\u00e4tze packen das Problem nicht an der Wurzel an, n\u00e4mlich die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen zu \u00fcberwinden, sondern verl\u00e4ngern die Abh\u00e4ngigkeit. Es ist das klassische Verhalten einer drogens\u00fcchtigen Person.\u00a0 CO2 in tiefen Schichten endlagern&#8230;. der perfekte Vorwand, um Kohlekraftwerke weiterauszubauen.\u00a0 Nein, so wird keine Energiewende gemacht. Im Gegenteil sie wird geradezu torpediert.\u00a0&#8222;we have to leave oil, before it leaves us&#8220;\u00a0&#8211; Fatih Birol, Chef\u00f6konom der Internationalen Energieagentur<br \/>\n5.5.2013, Maria Stiegle, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fracking &#8211; F\u00f6rderungsprozess darf nicht unterbrochen werden<\/strong><\/p>\n<p>Eine Besonderheit der Fracking-Technik bleibt bislang ebenfalls medial unterbeleuchtet: die F\u00f6rderkurven. W\u00e4hrend konventionelle \u00d6lf\u00f6rdermethoden eine glockenf\u00f6rmige F\u00f6rderkurve hervorbringen, die nach \u00dcberschreiten des Peaks vergleichsweise sanft abfallen, gleicht die F\u00f6rderkurve beim Fracking einer Exponentialfunktion mit negativem Exponenten: Der Maximalwert der F\u00f6rderung wird direkt nach der Bohrung erreicht und sinkt danach extrem ab. Binnen 3 Jahren liegt der Output der Fracking-Bohrungen oft nur noch bei einem Zehntel des Anfangsjahres, die Bohrungen verlieren \u00fcber 30% des Outputs pro Jahr, w\u00e4hrend die &#8222;normale&#8220; Decline-Rate bei 5 bis 6% pro Jahr liegt. Um bei dieser Struktur der F\u00f6rderkurven \u00fcberhaupt zu einem Anstieg der Gesamtf\u00f6rderung zu kommen, muss <strong>die Geschwindigkeit neuer Bohraktivit\u00e4ten st\u00e4ndig gesteigert werden.<\/strong> Ein neues Bohrloch muss zuerst den abfallenden F\u00f6rderdruck anderer Bohrungen ausgleichen, bevor es selbst Output erbringt, der die Gesamtf\u00f6rderung steigert. Problematisch ist dies dann, wenn die entstehende Hektik neuer Bohrungen nicht beibehalten werden kann. Gr\u00fcnde daf\u00fcr k\u00f6nnten versch\u00e4rfte gesetzliche Regelungen sein oder ein pl\u00f6tzlicher Preisverfall, der neue Bohrungen auf Eis legt. Oder schlicht: Ein Streik in der Industrie oder ihren zahlreichen Zulieferern.<br \/>\nFracking tauscht \u00d6l mit langsamer Abfallrate in \u00d6l mit extrem gro\u00dfer Abfallrate. Bei Unterbrechungen der Bohraktivit\u00e4ten sowie am Ende des F\u00f6rderprozesses, wenn dann der Gro\u00dfteil der Tight-Oil-Vorkommen abgegrast ist, wird der Einbruch der globalen \u00d6lf\u00f6rderung umso st\u00e4rker ausfallen. Und mit ihm die Wirkungen auf das, was wir Zivilisation nennen. Der Einstieg in die \u00d6lf\u00f6rderung per Fracking ist daher ein Weg ohne Umkehr: Wenn er erst einmal eingeschlagen ist, werden h\u00e4rtere gesetzliche Regelungen schon deshalb nicht mehr umsetzbar sein, weil sie Ausl\u00f6ser eines rasanten F\u00f6rderabfalls w\u00e4ren. Der Alptraum jedes Peak-Oil-Doomers w\u00fcrde wahr werden. &#8230;.<br \/>\nAlles zu &#8222;Fracking wechselt keine Paradigmen&#8220; vom 4.2.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38457\/5.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38457\/5.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Gas-Fieber: Fracking in Pennsylvania\/USA und Zamosc\/Polen<\/strong><\/p>\n<p>An den Beispielen von Bradford County, Pennsylvania, einer Region, in der die F\u00f6rderung schon relativ lange betrieben wird, und der Region um die ostpolnische Stadt Zamosc, in der die Anwohner sich bisher erfolgreich gegen die F\u00f6rderung von Schiefergas wehren konnten, veranschaulicht Lech Kowalski\u00a0die Kluft zwischen der Realit\u00e4t der Schiefergasf\u00f6rderung und dem Idealbild, mit dem die Energiekonzerne den Europ\u00e4ern das sogenannte unkonventionelle Erdgas schmackhaft machen wollen. 2009 hatte Lech Kowalski gerade begonnen, einen Dokumentarfilm \u00fcber die oft verheerenden Auswirkungen der Globalisierung auf das Leben &#8222;einfacher&#8220; Menschen und deren Widerstand dagegen zu drehen. Dabei traf er im Osten Polens Bauern, die um ihre Existenz f\u00fcrchteten, weil ein amerikanischer Energiekonzern in ihrer Gegend mit Probebohrungen nach Schiefergas begonnen hatte. In H\u00e4userw\u00e4nden zeigten sich Risse, das Brunnenwasser war verschmutzt, keine 100 Meter von den Wohnsiedlungen entfernt zerfurchten Raupenfahrzeuge ohne Genehmigung die Felder. Die Bauern fragten sich, wie sie diesem Treiben ein Ende setzen k\u00f6nnten.<br \/>\nLech Kowalski war \u00fcberzeugt, dass das, was hier passierte, nicht nur von lokaler Bedeutung war, sondern \u00fcber kurz oder lang die ganze Welt betreffen w\u00fcrde. Er begann, Informationen \u00fcber das Thema Schiefergas zu sammeln: verschiedenen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, Auswirkungen auf die Umwelt und das Leben der Bev\u00f6lkerung, die in Europa und den Vereinigten Staaten in der N\u00e4he der F\u00f6rderanlagen lebt. In den USA wurden bereits Tausende von Bohrt\u00fcrmen errichtet &#8211; vor allem in Pennsylvania, dem &#8222;Saudi-Arabien des Schiefergases&#8220;. Parallel zu seinen Recherchen, die jeden Tag neue und immer alarmierendere Informationen zutage f\u00f6rderten, nahm Lech Kowalski seinen neuen Dokumentarfilm &#8222;Gas-Fieber&#8220; in Angriff. Von M\u00e4rz bis Oktober 2012 drehte er in den D\u00f6rfern um Zamosc, einer Stadt in Ostpolen, und drei Wochen in Bradford County, Pennsylvania. Der auf den Erfahrungen der polnischen Dorfbewohner basierende Film verdeutlicht, was Schiefergas ist, welche Interessen hinter der F\u00f6rderung stehen und welche Folgen sie hat. Die Vorg\u00e4nge in einer relativ kleinen polnischen Region m\u00f6gen \u00fcberraschen oder auch emp\u00f6ren, was dagegen schon seit geraumer Zeit in den USA passiert, d\u00fcrfte weit mehr schockieren und beunruhigen. Doch die Dorfbev\u00f6lkerung und ihre Anf\u00fchrer gaben den ungleichen Kampf gegen die allgegenw\u00e4rtige Propaganda nicht auf und setzten sich weiter f\u00fcr den Fortbestand ihres Dorfes, ihrer H\u00e4user, ihrer Landwirtschaftsbetriebe und ihrer Stra\u00dfen, f\u00fcr sauberes Wasser, Gesundheit und Umwelt ein. Lech Kowalskis Film zeigt, wie diese M\u00e4nner und Frauen, lernen, sich zu wehren, zu organisieren und zu k\u00e4mpfen. Entgegen allen Erwartungen trugen diese einfachen B\u00fcrger mehrere Siege davon, die zwar anfechtbar, aber in Anbetracht der Entwicklung in den USA sehr wichtig sind: In Bradford County in Pennsylvania bot sich dem Filmemacher ein kriegs\u00e4hnliches Bild. F\u00fcr diesen Eindruck ist die trostlose Landschaft ebenso verantwortlich wie die seelische und k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung der Bev\u00f6lkerung, die unter den vielen Bohrt\u00fcrmen in ihrer Region leidet. Diese ersch\u00fctternden Aufnahmen aus Pennsylvania stehen am Anfang und Ende des Films. Nur zu gut veranschaulichen sie die Kluft zwischen der Wirklichkeit der Schiefergasf\u00f6rderung und dem &#8222;American Dream&#8220;, mit dem die Politiker und die gro\u00dfen Energiekonzerne den Polen und allen anderen Europ\u00e4ern das sogenannte unkonventionelle Erdgas schmackhaft machen wollen<\/p>\n<p><strong>Verteufelt das Fracking nicht!<\/strong><br \/>\n&#8230; Ein allgemeines Fracking-Verbot w\u00e4re falsch. Erdgas ist f\u00fcr die Energiewende unverzichtbar, der Verbrauch wird in den n\u00e4chsten zwei Jahrzehnten noch ansteigen. Schiefergestein ist eine wichtige Quelle. In Deutschland k\u00f6nnen wir zeigen, wie sie sicher angezapft werden kann. Denn unsere Umweltlobby ist st\u00e4rker, die Umwelttechnik ausgereifter und die Bohrindustrie weniger m\u00e4chtig als in den meisten L\u00e4ndern, aus denen wir Gas importieren, das wir selber nicht f\u00f6rdern. &#8230;<br \/>\n10.1.2013, Dirk Asendorpf, Die Zeit S. 29, Gesamten Beitrag bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\">www.zeit.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Energie &gt;Gas &gt;Fracking &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Fracking in Deutschland: Ein Viertel des Gasbedarfs aus eigener Erde \u2013 und die Politik schaut weg (21.6.2026) Merz: \u201eAtomausstieg war Fehler\u201c\u00a0(16.1.2026) Trump hat gesiegt: Gaspolitik &#8211; Fracking &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/fracking\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":15,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-19896","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19896"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150702,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19896\/revisions\/150702"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}