{"id":19006,"date":"2012-12-30T08:53:20","date_gmt":"2012-12-30T07:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=19006"},"modified":"2015-01-27T11:34:27","modified_gmt":"2015-01-27T10:34:27","slug":"beteiligungshaushalt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/beteiligungshaushalt\/","title":{"rendered":"Beteiligungshaushalt"},"content":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;<a title=\"Regio\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/\">Regio<\/a> &gt;<a title=\"Orte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/\">Orte<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Freiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburg<\/a> &gt;<a title=\"Dienste\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/branchen\/dienste\/\">Dienste<\/a> &gt;Beteiligungshaushalt<\/p>\n<div id=\"attachment_126\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/impressum\/kanonenplatz1pan-wiehre120103\/\" rel=\"attachment wp-att-126\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-126\" class=\"size-full wp-image-126\" title=\"kanonenplatz1pan-wiehre120103\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kanonenplatz1pan-wiehre120103.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kanonenplatz1pan-wiehre120103.jpg 600w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/kanonenplatz1pan-wiehre120103-180x62.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-126\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Kanonenplatz \u00fcber Freiburg-Wiehre zum Sch\u00f6nberg am 3.1.2012 &#8211; Wonnhalde links<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Beteiligungshaushalt Vorschlag\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-vorschlag\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-vorschlag<\/a>\/ (27.1.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mfg-terminal-am-hauptbahnhof\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mfg-terminal-am-hauptbahnhof\/<\/a>\u00a0(13.2.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-2013-14\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-2013-14\/<\/a>\u00a0(11.1.2013)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buergerumfrage-2012-freiburg\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buergerumfrage-2012-freiburg\/<\/a>\u00a0(30.12.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/beteiligungshaushalt.htm#Roter Infobus zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an\">Roter Infobus <\/a><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/beteiligungshaushalt.htm#Roter Infobus zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an\">zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an<\/a>\u00a0(2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/zukunft4.htm#Beteiligungsprojekt B\u00fcrgerforum 2011: Freiburger beim Bundespr\u00e4sidenten\">Beteiligungsprojekt &#8222;B\u00fcrgerforum 2011&#8220;: Freiburger beim Bundespr\u00e4sidenten<\/a> &gt;Zukunft4 (26.1.11)<\/li>\n<li>Projektgruppe &#8222;Lokale Agenda 21&#8220; mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden &gt;Beteiligungshaushalt (12.7.08)<\/li>\n<li>Vorschlag: Folgekonferenz mit Stadtr\u00e4ten und Oberb\u00fcrgermeister &gt;Beteiligungshaushalt (30.6.)<\/li>\n<li>Hoffentlich machen in Stadtkonferenz viele Menschen mit &gt;Beteiligungshaushalt (16.6.08)<\/li>\n<li>B\u00fcrgerbeteiligung ist niemals gem\u00fctlich &gt;Beteiligungshaushalt (9.6.2008)<\/li>\n<li>Stadt zufrieden &#8211; Top-Themen Schule, Kinderbetreuung, Bildung &gt;Beteiligungshaushalt (17.5.)<\/li>\n<li>Demokratie braucht \u00d6ffentlichkeit\u00a0&gt;Beteiligungshaushalt (23.4.2008)<\/li>\n<li>Schlechter politischer Stil: Theaterintendantin Barbara Mundel &gt;Beteiligungshaushalt (19.4.2008)<\/li>\n<li>Haushaltsrechner ab 7.April online: Mitmachen! &gt;Beteiligungshaushalt (3.4.2008)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/gender.htm#Hier muss \u00fcberall Gender rein: Geschlechtergerechter Haushalt\">Hier muss \u00fcberall Gender rein: Geschlechtergerechter Haushalt<\/a> &gt;Gender (10.3.2008)<\/li>\n<li>Mitmachen beim Beteiligungshaushalt &#8211; oder lieber nicht? &gt;Buergerhaushalt (3.3.2008)<\/li>\n<li>250 Menschen informierten sich \u00fcber den Beteiligungshaushalt (15.9.2007)<\/li>\n<li>Freiburger Weg zu einem B\u00fcrgerhaushalt (11.6.2007)<\/li>\n<li>Spartip: Anwohner unterhalten ihre Strasse selbst<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/freiburg-pleite.htm\">Pleite &#8211; Ist die Stadt Freiburg zahlungsunf\u00e4hig?<\/a> Freiburg-Pleite<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/bezirksbeiraete.htm\">Bezirksbeir\u00e4te gem. Bezirksverfassung in Freiburg<\/a> &gt;Bezirksbeiraete<\/li>\n<li>Beteiligungsbericht versus Beteiligungshaushalt<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/beteiligungshaushalt.htm\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/beteiligungshaushalt.htm<\/a>\u00a0&gt;Beteiligungshaushalt Archivseite<\/li>\n<li><a title=\"stadtfreiburg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/stadtfreiburg\/\">StadtFreiburg &#8211; Dienstleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.buergerhaushalt.org\">www.buergerhaushalt.org<\/a>\u00a0\u00a0 Netzwerg von B\u00fcrger- und Beteiligungshaushalten<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Beteiligungsbericht versus Beteiligungshaushalt<\/strong><\/p>\n<p>Der Beteiligungsbericht gibt Auskunft \u00fcber den \u201eKonzern Stadt Freiburg\u201c und erscheint j\u00e4hrlich.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/beteiligung\">www.freiburg.de\/beteiligung<\/a><\/p>\n<p>Beteiligungshaushalt 2013\/2014 startet ab 10.1.2013<br \/>\nMit den Debatten um den Haushaltsplan startet auch das \u00f6ffentliche Beteiligungsverfahren, das aus drei Phasen besteht: In Phase 1 k\u00f6nnen Sie sich \u00fcber die aktuellen Haushaltszahlen informieren. Ab dem 10. Januar startet mit Phase 2 die eigentliche Online-Beteiligung: Bringen Sie Ihre Vorschl\u00e4ge ein und diskutieren Sie mit anderen. Die st\u00e4dtische AG Beteiligungshaushalt betreut die Plattform und leitet die Fragen und Vorschl\u00e4ge zur Beantwortung an die Verwaltung und die Fraktionen weiter. Ende Februar reichen die Fraktionen ihre Antr\u00e4ge zum Haushalt ein. Damit beginnt Phase 3, in der Sie die \u00c4nderungsantr\u00e4ge kommentieren und bewerten k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/beteiligungshaushalt\">www.freiburg.de\/beteiligungshaushalt<\/a>\u00a0oder <a href=\"https:\/\/www.beteiligungshaushalt-freiburg.de\">www.beteiligungshaushalt-freiburg.de<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">\n<p><a name=\"Roter Infobus zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an\"><\/a><strong>Roter Infobus zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an<\/strong><\/p>\n<p>Der rote Infobus hat Fahrt aufgenommen. Zu 21 Stationen, vor allem zu Wochenm\u00e4rkten, transportiert er ab 1. M\u00e4rz 2008 Infoteams der Stadtverwaltung. Die werben dann daf\u00fcr, dass m\u00f6glichst viele Menschen beim Beteiligungshaushalt mitmachen. Am 1.3.2008 war Premiere: erst in Weingarten, danach in der Wiehre.<br \/>\nOnline-Haushaltsrechner und Online-Forum unter <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/beteiligung\">www.freiburg.de\/beteiligung<\/a><\/p>\n<p>Am 29.3.2008 machte der rote Infobus Station beim <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/bauernmarkt.htm\">Littenweiler Bauernmarkt<\/a> am Schulhof der Reinhold-Schneider-Schule. Das Interesse war gro\u00df und die Information aus erster Hand: Annette Schubert, (Projektleiterin Beteiligungshaushalt), Petra Zinth\u00e4fner (Pressesprecherin von OB Salomon), Susanne Krehl (Regionalstelle) und Fritz Auberle (Stadtk\u00e4mmerei) beantworteten geduldig und sachkundig alle Fragen zum Beteiligungshaushalt und halfen beim Ausf\u00fcllen des Anmeldebogens zur Stadtkonferenz am 20.6.2008.<\/p>\n<p>Auch durch die Pr\u00e4senz der Leute vom Beteilungshaushaltsteam zeigte sich, dass der samst\u00e4gliche Bauernmarkt mehr ist als nur Gem\u00fcse, Quark und Apfelsaft einkaufen, sondern eben &#8222;Markt&#8220; im guten eigentlichen Sinne: Hier trifft man sich, Ur-Littenweilermer und &#8218;Zugeloffene&#8216;, die vielen Senioren und die weniger zahlreichen J\u00fcngeren, um zu diskutieren (\u00fcber die tolle Idee des Beteiligungshaushaltes der Stadt Freiburg, bei dem hoffentlich viele B\u00fcrger mitmachen werden), \u00fcber den Schulhof (der nun im Fr\u00fchsommer ja nun neu gerichtet werden soll &#8211; \u00fcbrigens mit Beteiligung der Sch\u00fcler), \u00fcber Fahrr\u00e4der und Fahrradklau (dem das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/fahrrad.htm#Littenweiler Fahrradeck\">Fahrradeck<\/a> mit dem Eingravieren einer Codenummer begegnen will, siehe Bild oben rechts), \u00fcber die interessanten am Stand vom <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/einewelt.htm#Salzladen\">Salzladen<\/a> dargestellten Projekte in der EinenWelt (der Salzladen sucht \u00fcbrigens Leute, die sich beteiligen m\u00f6chten), \u00fcber den tollen Fruchtsaft am neuen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/bauernmarkt.htm#Saftpresse\">Saftpresse-Stand<\/a> (einmalig im Dreisamtal!) und nat\u00fcrlich \u00fcber den Fr\u00fchling (der sich gegen den Schnee oben am Kybfelsen hoffentlich bald durchsetzen wird). In diesem Sinne: Beteiligt Euch!<br \/>\nEkke, 29.3.2008<\/p>\n<p>Kontakt um Beteiligungshaushalt:<br \/>\n&#8222;Schlau machen! Mitrechnen! Mitreden&#8220; &#8211; im Internet unter <a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/beteiligung\">www.freiburg.de\/beteiligung<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:annette.schubert@stadt.freiburg.de\">annette.schubert@stadt.freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:petra.zinthaefner@stadt.freiburg.de\">petra.zinthaefner@stadt.freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:susanne.krehl@stadt.freiburg.de\">susanne.krehl@stadt.freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:fritz.auberle@stadt.freiburg.de\">fritz.auberle@stadt.freiburg.de<\/a><br \/>\n<a name=\"Projektgruppe Lokale Agenda 21 mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden\"><\/a><strong>Projektgruppe &#8222;Lokale Agenda 21&#8220; mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden<\/strong><\/p>\n<p>Der Einstieg in einen B\u00fcrgerhaushalt ist gegl\u00fcckt. Diese Zwischenbilanz zieht jedenfalls die Projektgruppe Beteiligungshaushalt, die seit vier Jahren innerhalb der &#8222;Lokalen Agenda 21&#8220; daf\u00fcr k\u00e4mpft, dass die Freiburgerinnen und Freiburger mitbestimmen, wo die Stadt Geld ausgibt. Allerdings, r\u00e4umen die Aktivisten ein, seien die Erwartungen der Stadtkonferenz vor drei Wochen nicht erf\u00fcllt worden; so h\u00e4tten die Teilnehmer keine konkrete Reihenfolge ihrer Schwerpunkte festgelegt.<\/p>\n<p>Dennoch habe die zweit\u00e4gige Konferenz als Plattform des Austauschs, Ringens und Abw\u00e4gens funktioniert. Bis daraus klare Ansagen f\u00fcr die Politik werden, brauche es einen jahrelangen Prozess. Damit der nicht abbricht, fordert die &#8222;Lokale Agenda&#8220; weitere Diskussionen im Herbst \u2014 und Geld. Mit den Ergebnissen der Stadtkonferenz in der Sepp-Glaser-Halle im Rieselfeld werde der Gemeinderat wenig anfangen k\u00f6nnen, sagt Daniela Ullrich. In den Stuhlkreisen wurde zwar engagiert \u00fcber die Zukunft der Stadt verhandelt, woraus viele gute Ideen entstanden, wie Hannegret Bau\u00df meint. Doch eine klare Priorisierung, die f\u00fcr den Gemeinderat eine Art Richtschnur in den n\u00e4chsten Etatberatungen h\u00e4tte sein sollen, hat nicht stattgefunden. Es gab h\u00f6chstens &#8222;Fingerzeige&#8220;, wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/littenweiler\/treffpunkt.htm\">Franz-Albert Heimer<\/a> sagt, und die k\u00f6nnten durchaus interpretiert werden. Sprich: Die Gefahr ist gro\u00df, dass jeder Stadtrat herausliest, was ihm passt. R\u00fcckblickend l\u00e4sst sich feststellen, dass die Stadtkonferenz diese Erwartung wohl nicht einl\u00f6sen konnte. Zu kurz war die Zeit f\u00fcr die Vorbereitung des Verfahrens. Es hatte deshalb im Vorfeld auch Stimmen gegeben, die B\u00fcrgerbeteiligung erst zum Haushalt 2011\/2012 zu starten. Doch die Projektgruppe der &#8222;Lokalen Agenda&#8220; wollte lieber den Start riskieren. &#8222;Unter den gegebenen Rahmenbedingungen haben wir viel erreicht&#8220;, urteilt Franz-Albert Heimer. In einem Kraftakt hatte eine rathausinterne Arbeitsgruppe das Beteiligungsverfahren auf die Beine gestellt. Brosch\u00fcren und Info-Busse machten das Anliegen bekannt. Die repr\u00e4sentative B\u00fcrgerumfrage und der Haushaltsrechner im Internet h\u00e4tten &#8222;interessante Hinweise auf den B\u00fcrgerwillen&#8220; gebracht, meint die Projektgruppe der Lokalen Agenda. In der abschlie\u00dfenden Stadtkonferenz sei &#8222;vern\u00fcnftig, sachlich, zivil diskutiert&#8220; worden, lobt Hannegret Bau\u00df. Dass sich vor allem Lobbyisten aus Vereinen, Organisationen und Institutionen beteiligten, sei zu erwarten gewesen. &#8222;Es ist doch schon ein Fortschritt, wenn diese ihre Interessen \u00f6ffentliche verhandeln&#8220; , sagt Franz-Albert Heimer. Dass von den 328 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern tats\u00e4chlich nur 185 kamen, wollen die Aktivisten der &#8222;Lokalen Agenda&#8220; nicht \u00fcberbewerten. F\u00fcr den ersten Durchgang sei das &#8222;v\u00f6llig in Ordnung&#8220;. Der Blick richtet sich nun nach vorne. &#8222;Beim zweiten Mal wird es besser&#8220; , sagt Daniela Ullrich. Der Zeitdruck sei weg; auf dem Erreichten und den Erfahrungen lasse sich aufbauen. Zun\u00e4chst erwartet die Projektgruppe, dass der Gemeinderat ernsthaft \u00fcber die Ergebnisse des Beteiligungshaushalts debattiert. Sp\u00e4testens im Oktober sollte diskutiert werden, wie das Verfahren k\u00fcnftig aussieht. Und da hat die &#8222;Lokale Agenda&#8220; bereits einige Empfehlungen erarbeitet: Die Stadtkonferenz soll erg\u00e4nzt werden um eine Handvoll dezentraler Konferenzen in den Stadtteilen. Das Mitmachen soll den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erleichtert werden. Es gelte auch jene zu erreichen und zu informieren, die sich f\u00fcr Politik bislang nicht interessieren. Die Informationen \u00fcber den komplizierten Komplex Haushalt sollen f\u00fcr jedermann verst\u00e4ndlich pr\u00e4sentiert werden. &#8222;Das muss auch konkreter werden&#8220;, fordert Hannegret Bau\u00df. An die Stelle von un\u00fcberschaubaren Haushaltsposten mit Millionensummen solle aufgef\u00fchrt werden, was wie viel kostet, vom Schneeschippen bis zum Kindergartenplatz. Dann erst sei es m\u00f6glich, Priorit\u00e4ten zu setzen. Um das zu schaffen, m\u00fcsse der Gemeinderat im n\u00e4chsten Doppelhaushalt gen\u00fcgend Geld f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe des Beteiligungsverfahrens bereitstellen. Das Ziel, so Heimer, ist es, dauerhaft eine &#8222;Plattform zu schaffen, auf der B\u00fcrgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat auf Augenh\u00f6he verhandeln.&#8220; Die repr\u00e4sentative Demokratie soll um eine kooperative erg\u00e4nzt werden. &#8222;Das ist&#8220; , sagt Michaela L\u00fcther, &#8222;ein Prozess \u00fcber Jahrzehnte&#8220; .<br \/>\nUwe Mauch, 12.7.2008, BZ<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Vorschlag:  Folgekonferenz mit Stadtr\u00e4ten und Oberb\u00fcrgermeister\"><\/a><strong>Vorschlag:\u00a0 Folgekonferenz mit Stadtr\u00e4ten und Oberb\u00fcrgermeister<\/strong><\/p>\n<p>Zur Stadtkonferenz zum Freiburger Beteiligungshaushalt, die am 20. und 21. Juni in der Sepp-Glaser-Halle im Rieselfeld stattfand.<\/p>\n<p>Kompliment, diese Stadtkonferenz zeigte in beeindruckter Manier, welche Potenziale und Wissensvorr\u00e4te zum Vorschein kommen, wenn die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gefragt werden. Das war wirklich toll, mit wie viel Engagement und Sachverstand hier diskutiert wurde. Von daher war dieses Forum sicherlich das erfolgreichste Element im ersten Freiburger B\u00fcrgerhaushaltsverfahren. Die Gr\u00fcnde, weshalb weit weniger Leute sich beteiligten, als angenommen worden war, m\u00f6gen vielschichtig sein. Wer dabei war, w\u00fcnschte sich mehr und noch bessere Beteiligungsformen in unserer Stadt. Schade auch, dass bei der Vorbereitung nicht mehr Knowhow aus der B\u00fcrgerschaft einbezogen wurde. Die peinliche Schlusssequenz mit den B\u00e4llchen, die am Ende den differenzierten Diskussionsprozess konterkarierte, w\u00e4re allen sicherlich erspart geblieben. Besonders problematisch ist die Frage der Dokumentation und damit der Nachhaltigkeit der aufw\u00e4ndigen B\u00fcrgerarbeit. Wie sollen die Stadtr\u00e4tinnen und Stadtr\u00e4te am Ende die Ertr\u00e4ge der vielschichtigen und intensiven Diskussionsrunden konkret erfahren k\u00f6nnen, wenn es kein Protokoll oder etwas Vergleichbares gibt? Die Stichpunkte auf den Pinw\u00e4nden waren weder im Sinne eines fachgerechten Protokolles gedacht, noch sind sie f\u00fcr Au\u00dfenstehende ohne weiteres verst\u00e4ndlich und nachvollziehbar. Manches muss sogar widerspr\u00fcchlich erscheinen. Insbesondere fehlte meist jegliche Gewichtung. Oftmals wurden Einzelmeinungen im gleichen Ma\u00dfe notiert wie einhellige Konsensergebnisse. Was sollen Gemeinder\u00e4te also daraus folgern k\u00f6nnen? Interessanterweise spiegelt sich das auch in der Berichterstattung der BZ wider. Da wurden viele Diskussionspunkte genannt, nicht aber das Thema, das in meiner sicherlich subjektiven Sichtweise am meisten genannt worden war, n\u00e4mlich der Wunsch nach &#8222;bezahlbaren Mieten&#8220; . Mein Vorschlag: Eine Folgekonferenz mit Stadtr\u00e4tinnen und Stadtr\u00e4ten und dem Oberb\u00fcrgermeister, in dem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ihre Resultate im Detail vorstellen und gewichten k\u00f6nnen. Und beim n\u00e4chsten Mal konsequente B\u00fcrgerbeteiligung von Anfang an.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 30.6.2008 von G\u00fcnter Rausch, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Hoffentlich bringen sich in der Stadtkonferenz viele Menschen aktiv ein\"><\/a><strong>Hoffentlich bringen sich in der Stadtkonferenz viele Menschen aktiv ein<\/strong><\/p>\n<p>Stadtr\u00e4te sind also keine B\u00fcrger\/innen dieser Stadt<br \/>\nInteressant, interessant \u2014 Stadtr\u00e4te sind also keine B\u00fcrgerInnen dieser Stadt. Dies ist die Definition einiger von ihnen selbst und vor allem auch die der Verwaltung. Haben sich die Stadtr\u00e4te \u2014 besonders die der schwarz-gr\u00fcnen Allianz \u2014 nicht schon einmal geirrt? Nun hat auch Freiburg einen Beteiligungshaushalt, zwar nur in einer reduzierten Form, aber immerhin ein Anfang. Nach einer Informationsveranstaltung, Frageb\u00f6gen an ausgew\u00e4hlte Haushalte, Online-Rechner soll es nun zum Abschluss auch eine Stadtkonferenz geben, zu der sich jede\/r B\u00fcrgerIn anmelden konnte. Und hier ist es fast wie bei Asterix: nein, nicht jede\/r; ausgeschlossen bleiben die, die sp\u00e4ter \u00fcber die Ergebnisse der Stadtkonferenz beraten sollen. Etlichen Stadtr\u00e4ten w\u00fcrde es gewiss gut anstehen, sich an vielen Veranstaltungen der B\u00fcrgerInnen zu beteiligen, um die Stimmung in der Stadt zu erfahren. Reicht es denn aus, nur aus Zahlen und Statistiken eine B\u00fcrgerbefindlichkeit zu erkennen? Transportieren diese den B\u00fcrgerwillen in ausreichender Art und Weise? Gerade bei diesem ersten B\u00fcrgerbeteiligungshaushalt sollten so viele wie m\u00f6glich teilnehmen k\u00f6nnen, ohne ihren Ausweis der Anmeldung vorweisen zu m\u00fcssen, und eben auch viele Gemeinder\u00e4te: Hier erfahren diese direkt, was der\/die B\u00fcrgerIn bewegt. Ein teilnehmender Stadtrat sollte nicht unbedingt bei der anstehenden Stadtkonferenz mitdiskutieren, aber er sollte zuh\u00f6ren k\u00f6nnen, so wie es bereits in anderen St\u00e4dten praktiziert wird. Der direkte Dialog B\u00fcrger \u2014 Politik kann so gef\u00f6rdert und erweitert werden. Der B\u00fcrgerbeteiligungshaushalt ist eine Chance zu mehr B\u00fcrgern\u00e4he, und leider steht im Vorfeld ein Hindernis, n\u00e4mlich ein sehr gro\u00dfes b\u00fcrokratisches Minenfeld, so dass viele B\u00fcrgerInnen eher abgeschreckt als motiviert sind. So sprach sich beim Info-Abend zur Stadtkonferenz Frau Professorin F\u00e4rber f\u00fcr Flexibilit\u00e4t auch bei den Themen der Arbeitsgruppen aus: Die dann anwesenden B\u00fcrgerInnen entscheiden, \u00fcber was sie diskutieren m\u00f6chten. Zitat Frau Professor F\u00e4rber: &#8222;Bilden Sie doch eine AG zum Thema Einnahmeseite&#8220;, als Antwort auf die Anfrage, wo \u00fcber Einnahmen diskutiert werden k\u00f6nne. Es ist zu hoffen, dass bei der kommenden Stadtkonferenz sich viele Menschen aktiv einbringen \u2014 und dass deren Votum auch geh\u00f6rt, beachtet und in die Vorlagen mit eingearbeitet wird. Und es ist weiter zu hoffen, dass es k\u00fcnftig viele Treffen geben wird, um den Proze\u00df des Beteiligungshaushaltes in den n\u00e4chsten Jahren weiter zu entwickeln.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Anne Reyers, Freiburg <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.badische-zeitung.de\/leer.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<p><strong>Das m\u00fcssen die Gemeinder\u00e4te aushalten<\/strong><br \/>\nWo B\u00fcrgerbeteiligung draufsteht, muss auch B\u00fcrgermeinung drin sein, sonst verkommt das B\u00fcrgerbeteiligungsverfahren zu einem parteipolitisch orientierten Workshop zum Thema: &#8222;B\u00fcrger und B\u00fcrgerin, ich erkl\u00e4re dir mal aus meiner Sicht den st\u00e4dtischen Haushalt&#8220;. Erst durch die passive Rolle der Stadtr\u00e4te innerhalb der Stadtkonferenz wird der Rahmen des offenen Dialogs von &#8222;Nichtprofis&#8220; erm\u00f6glicht. Dass die Unabh\u00e4ngige Liste diese Struktur nicht unterst\u00fctzt, ist peinlich, dass sie sich nicht scheut, eventuell per gerichtlicher Verf\u00fcgung das Mitspracherecht ihrer Fraktion einzuklagen, l\u00e4sst leider tief blicken. Schon vergangenes Jahr hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, erstmals in Freiburg einen Beteiligungshaushalt anzustreben. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollen also mitdiskutieren, wo und wie viel Geld die Stadt ausgibt, welche Schwerpunkte sie setzen soll und in welche st\u00e4dtischen Aufgaben zuk\u00fcnftig investiert wird. Aus welchem Grund sollten also Stadtr\u00e4te bei der Stadtkonferenz an Empfehlungen mitarbeiten, \u00fcber die sie sp\u00e4ter im Gemeinderat abstimmen? Die Stadtkonferenz macht nur dann Sinn, wenn interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger miteinander auf Augenh\u00f6he diskutieren k\u00f6nnen. Daf\u00fcr muss das Organisations- und Moderationsteam die Verantwortung \u00fcbernehmen und entsprechende Rahmenbedingungen festlegen. Die Idee der B\u00fcrgerbeteiligung, &#8222;Betroffene zu Beteiligten&#8220; zu machen, ist kein leichter, aber partizipatorischer Ansatz. Dass die FreiburgerInnen an der Stadtkonferenz auch Forderungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige st\u00e4dtische Finanzpolitik entwickeln werden, m\u00fcssen die Gemeinder\u00e4te aushalten. Welche Fraktionen die Ergebnisse der Stadtkonferenz in ihren Beratungen und Entscheidungen aufnehmen werden, wird aus B\u00fcrgersicht sicherlich mit Interesse verfolgt werden.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Adelheid Hepp, Freiburg<br \/>\n<strong>Diskussion wird missbraucht<\/strong><br \/>\nDer Beteiligungshaushalt f\u00fcr B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen ist keine Bel\u00e4stigung, sondern die Chance f\u00fcr uns &#8222;Nichtprofis&#8220; , etwas Einblick und Einfluss in die Planung des st\u00e4dtischen Haushalts zu gewinnen. Dieser Prozess muss nicht &#8222;gem\u00fctlich&#8220; sein, sondern demokratisch, auffordernd und motivierend gestaltet. Das Mitmachen ist keine B\u00fcrgerpflicht, dies ist nun wirklich keine neue Erkenntnis, aber die Schwarzmalerei, auch der Inhalt eines fr\u00fcheren Leserbriefs, ist f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich und reine Miesmacherei, welche v\u00f6llig verfr\u00fcht und fehl am Platz ist! Zudem kann ich dem Staat und der Verwaltung gegen\u00fcber skeptisch sein und mich dennoch beteiligen, um meine Meinung, meine Visionen f\u00fcr die Stadt und meine Einsparargumentation mitzuteilen, darum geht es doch bei der Forderung um mehr B\u00fcrgerbeteiligung. Wenn ich mit den Volksvertretern zufrieden w\u00e4re, m\u00fcsste ich mich ja nicht einmischen und einbringen. Aus meiner Sicht wird die Diskussion um den Beteiligungshaushalt zu sehr f\u00fcr pers\u00f6nliche und parteipolitisch motivierte Spielchen missbraucht und keine M\u00f6glichkeit der eigenen Profilierung ausgespart. Daran m\u00f6chte ich mich nicht beteiligen, aber an der weiterf\u00fchrenden konstruktiven Diskussion um die Entschuldung der Stadt und um neue Formen der B\u00fcrgerbeteiligung schon!<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Maier Marina, Freiburg<br \/>\n<strong>Wieso nicht sich selbst ein Bild machen?<\/strong><br \/>\nWie werden eigentlich die Ergebnisse der Stadtkonferenz an die gew\u00e4hlten VolksvertreterInnen \u00fcbermittelt? Von der Verwaltung in ein n\u00fcchternes Zahlenwerk verpackt, das dann genauso aussieht wie dieses langweilige Haushaltsbuch, das von kaum jemandem verstanden wird, der nicht BWL studiert hat und, wie Stadtr\u00e4te wohl werden zugeben m\u00fcssen, auch von ihnen nicht. Jeder Mensch wei\u00df doch, wie das beim \u00dcbermitteln so ist \u2014 einiges der Information bleibt auf der Strecke. Wieso wollen sich die Mitglieder des Gemeinderats nicht lieber selbst und unmittelbar ein Bild von dem machen, was die B\u00fcrgerInnen auf der Konferenz diskutieren? Haben sie Angst vor den B\u00fcrgern? Oder trauen sie sich und ihren KollegInnen nicht zu, sich auch mal verbal zur\u00fcckhalten zu k\u00f6nnen und nur die Rolle des Zuh\u00f6rers einnehmen zu k\u00f6nnen? Ich glaube \u2014 allen Erfahrungen zum Trotz \u2014 immer noch an die Lernf\u00e4higkeit der Menschen. Sogar wenn sie Gemeinder\u00e4te sind.\u00a0 Und weshalb fragen die Damen und Herren Gemeinder\u00e4te nicht einfach mal die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, ob ihre Anwesenheit bei der Konferenz erw\u00fcnscht ist, statt sich spekulierend \u00fcber den Volkswillen die K\u00f6pfe einzuschlagen.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Michaela L\u00fcther, Freiburg<\/p>\n<p><strong>St\u00fcck aus Absurdistan<\/strong><br \/>\nDie Unabh\u00e4ngige Liste hat sich mit diesem St\u00fcck aus Absurdistan doch selbst ins Knie geschossen. Stadtr\u00e4te haben ein Mandat und sind gew\u00e4hlte Vertreter. Sie vertreten uns B\u00fcrger bei Gemeinderats-entscheidungen und formulieren Antr\u00e4ge zur Verbesserung \/ \u00c4nderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Dass nun bei einer Stadtkonferenz, welche ausschlie\u00dflich f\u00fcr interessierte B\u00fcrger organisiert wird, ein Teil der Stadtr\u00e4te per Gericht sich einklagen m\u00f6chte, schie\u00dft den Vogel ab. Michel Moos als Anwalt und UL- Stadtrat hat vers\u00e4umt, eine Nacht \u00fcber diese grottenfalsche Entscheidung zu schlafen, sonst h\u00e4tte er mit seinem politischen Gesp\u00fcr merken m\u00fcssen, dass er mit diesem Antrag die UL der L\u00e4cherlichkeit preisgibt. Schade, dass eine weitere Form von mehr Demokratie (B\u00fcrgerbeteiligung) durch solche Spielchen in Misskredit gebracht wird. Ich kann nur hoffen, dass die Stadtkonferenz gut besucht wird und das Ergebnis auch Fr\u00fcchte tr\u00e4gt bei den zuk\u00fcnftigen Entscheidungen der Gemeinderatsmitglieder.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Thomas Maier, Freiburg <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.badische-zeitung.de\/leer.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><strong>Frage verbietet sich doch von alleine<\/strong><br \/>\nSollen die Stadtr\u00e4te beim Beteiligungshaushalt mitdiskutieren? Diese Frage verbietet sich doch von alleine! Wenn die Stadtkonferenz stattfindet mit der aktiven Beteiligung der Volksvertreter, bleibe ich der Veranstaltung fern, denn dann hat die B\u00fcrgerbeteiligung verloren und wird kein Geh\u00f6r finden. Die Idee des B\u00fcrgerhaushalts hat mich begeistert, die Aktion der UL-Stadtr\u00e4te, sich einzuklagen auf die Veranstaltung, zeigt nur eins, ein demokratisches Verst\u00e4ndnis aus B\u00fcrgersicht ist hier nicht vorhanden.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 16.6.2008 von Annette Schmidt, Freiburg<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"B\u00fcrgerbeteiligung ist niemals gem\u00fctlich\"><\/a><strong>B\u00fcrgerbeteiligung ist niemals gem\u00fctlich<\/strong><\/p>\n<p>Drei Bemerkungen zum &#8222;Mitmachhaushalt&#8220;: Wer den Staat und die Verwaltung nicht als Gegen\u00fcber, gar als Gegner sehen will, sondern staatliche Institutionen als solche des Gemeinwesens betrachtet, zu dem man sich selbst z\u00e4hlt, kann sich in solchen Beteiligungsprozessen mit seinen Mitb\u00fcrgern, seinen politischen Vertretern, Fachleuten und Interessenvertretern beraten und beraten lassen und so unmittelbaren Einfluss nehmen \u2014 in diesem Fall auf den st\u00e4dtischen Haushalt. Aber niemand muss das tun! Wer findet, dass Politiker und Fachleute in der Verwaltung eben daf\u00fcr gew\u00e4hlt, eingestellt und bezahlt werden, hat v\u00f6llig Recht. Nicht zuletzt deshalb m\u00fcssen die Entscheidungen am Ende bei den gew\u00e4hlten Volksvertretern bleiben. Beteiligung an politischen Entscheidungen ist nichts Neues \u2014 wer dies bisher \u00fcber Verb\u00e4nde, Vereine, Initiativen oder bei gen\u00fcgend Einfluss direkt und pers\u00f6nlich getan hat, wird die neuen Formen der B\u00fcrgerbeteiligung wom\u00f6glich l\u00e4stig finden. Sie zwingt zur unmittelbaren Auseinandersetzung und schafft Transparenz, die die manchmal schattigen Wege herk\u00f6mmlicher Lobbyarbeit ausleuchtet.<\/p>\n<p>Wer Staat und Verwaltung gegen\u00fcber eher skeptisch bleibt, findet sich auf dieser ersten Stufe des Beteiligungshaushaltes best\u00e4tigt: Ja, das Verfahren des Schwerpunktsetzens ist noch sehr grob. Ja, diese Runde ist sehr verwaltungslastig. Ja, die Moderatoren der Internetforen waren nicht in jedem Einzelfall kompetent. Wer hat behauptet, B\u00fcrgerbeteiligung sei gem\u00fctlich?<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 9.6.2008 von Hannegret Bau\u00df, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Bitteres Ende - Wiki zensiert - Allgemeinpl\u00e4tze\"><\/a><strong>Bitteres Ende &#8211; Wiki zensiert &#8211; Allgemeinpl\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p>Zum Artikel &#8222;Haushaltsdebatte online: Da liegt ein gro\u00dfer Schatz&#8220; (BZ vom 17. Mai) hat uns ein Leser geschrieben:<br \/>\nEs \u00fcberrascht wirklich nicht, dass die Stadt Freiburg und die technischen Betreuer mit dem Ergebnis des Online-Verfahrens zum Beteiligungshaushalt so \u00fcberaus zufrieden sind. H\u00e4tten sie als Auftraggeber, Betreiber und Ausf\u00fchrende denn jemals gewagt, ein anderes Fazit zu ziehen? Nein, ihre Freude \u00fcber die gelungene Aktion war ebenso vorhersehbar wie deren \u00fcberschw\u00e4ngliche Interpretation. Eine Beteiligungsquote von 0,6 Prozent der Freiburger B\u00fcrgerschaft wird nun als Erfolg gefeiert, und die rund 1300 abgegebenen Haushaltsentw\u00fcrfe h\u00e4tten &#8222;die Erwartungen \u00fcbertroffen&#8220;. Leider ist kein Wort davon zu lesen, dass auch jedes unverbindliche Herumprobieren am Haushaltsregler sofort in die Statistik einging. Auch fehlt mir ein analytischer Blick auf die &#8222;hohe Zahl der Begr\u00fcndungen&#8220; , die als &#8222;ernsthaft&#8220; bezeichnet werden. In Wirklichkeit stechen vor allem die Kurzbegr\u00fcndungen auf Stammtischniveau ins Auge: Da werden Etaterh\u00f6hungen mit einem schlichten &#8222;Schadet nie!&#8220; kommentiert, K\u00fcrzungen im Kulturbereich werden mit einem schlichten &#8222;H\u00f6here Eintrittspreise!&#8220; begr\u00fcndet. Gegenargumente lauten etwa &#8222;Kultur ist so wichtig wie die Luft zum Atmen&#8220;. Es f\u00e4llt mir schwer, in dieser wilden Ansammlungen von Allgemeinpl\u00e4tzen den &#8222;gro\u00dfen Schatz&#8220; zu erkennen, den die Stadt nun zu heben gedenkt. Auch schon w\u00e4hrend der Online-Debatte wurde in den Diskussionsforen jede Menge Kritik am Verfahren ge\u00e4u\u00dfert, die nach und nach in einem so genannten Wiki zusammengefasst und strukturiert wurde. Dabei sorgte das Moderatorenteam just am letzten Tag daf\u00fcr, dass diese Kritik gek\u00fcrzt und entsch\u00e4rft wurde. Die Moderatoren weisen derlei Manipulationsvorw\u00fcrfe weit von sich und behaupten, nur Dopplungen und extreme Polemik entfernt zu haben. Da ich selbst an dem Wiki mitgeschrieben habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass sachlich korrekte Argumentationsstr\u00e4nge pl\u00f6tzlich ersatzlos herausgenommen oder umgedeutet worden sind. Auch ein n\u00fcchtern-kritischer Beitrag, den ich kurz vor Schlie\u00dfung des Internetportals geschrieben habe, wurde umgehend gel\u00f6scht. Das Problem ist, dass ich das alles nicht stichhaltig beweisen kann. Die Deutungshoheit bleibt am Ende also voll und ganz bei den Betreibern. Was f\u00fcr ein bitteres Ende f\u00fcr ein B\u00fcrgerbeteiligungsverfahren!<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 2.6.2008 von Kai Fischer aus Freiburg<\/p>\n<p><a name=\"Stadt zufrieden - Top-Themen Schule, Kinderbetreuung und Bildung\"><\/a><strong>Stadt zufrieden &#8211; Top-Themen Schule, Kinderbetreuung und Bildung<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem Rathaus t\u00f6nt es froh. Eine Woche, nachdem die Online-Plattform zum Beteiligungshaushalt geschlossen worden ist, zog die Stadt gestern eine erste Bilanz. Und die war \u00fcberaus positiv. &#8222;Daf\u00fcr, dass es Neuland f\u00fcr Freiburg ist, bin ich sehr zufrieden&#8220;, sagte Projektleiterin Annette Schubert, die gleichzeitig die pers\u00f6nliche Referentin des Oberb\u00fcrgermeisters ist, mit Blick auf die Nutzerzahlen. Die rund 1300 abgegebenen Haushalte h\u00e4tten die Erwartungen \u00fcbertroffen. Die drei Top-Themen Schule, Kinderbetreuung und Bildung, denen den Online-Nutzern zufolge mehr Aufmerksamkeit zukommen sollte, wurden in der B\u00fcrgerumfrage vergangenes Jahr \u00e4hnlich stark gewichtet.<\/p>\n<p>Rolf L\u00fchrs, verantwortlich f\u00fcr die Online-Moderation und die Verwaltung der Plattform durch die Hamburger Firma Tutech Innovation GmbH, zeigte sich beeindruckt von der Tiefe der Diskussionen in den Foren und die hohe Zahl der Begr\u00fcndungen derjeniger, die an den Haushaltsreglern gedreht haben. Die meisten h\u00e4tten sehr differenziert argumentiert und sich ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt. &#8222;Da liegt ein gro\u00dfer Schatz&#8220; , sagte L\u00fchrs. Den zu heben k\u00fcndigte Schubert an: In den n\u00e4chsten Wochen werde man die Ergebnisse und Begr\u00fcndungen strukturiert aufarbeiten. Vorerst gab es noch ein bisschen Statistik: Von den 1861 registrierten Nutzern haben 83 Prozent ihre sozio-demographischen Daten angegeben. \u00dcberraschend erfreulich sei, so L\u00fchrs, dass 38,5 Prozent der Nutzer weiblich seien. In vergleichbaren online-Verfahren anderer St\u00e4dte liege der Anteil deutlich darunter. Misslungen ist der Versuch der Stadt, unter anderem durch eine starke \u00d6ffentlichkeitsarbeit die Bev\u00f6lkerung m\u00f6glichst vielschichtig zu repr\u00e4sentieren: 52,5 Prozent der Registrierten haben einen Hochschulabschluss, 32 Prozent eine Fachhochschulreife, 9,7 Prozent die Mittlere Reife und 5,7 Prozent den Hauptschulabschluss. Am st\u00e4rksten vertreten ist die Altersgruppe der 30- bis 44-J\u00e4hrigen mit 37,2 Prozent, gefolgt von den 45- bis 64-J\u00e4hrigen mit 32,4 Prozent. Manipulationsversuche, wie sie zum Beispiel mit der kontroversen Diskussion um das Theaterbudget bef\u00fcrchtet worden waren, seien durch die hohe Teilnehmerzahl relativiert worden, sagt L\u00fchrs. Und widerspricht Vorw\u00fcrfen des Online-Nutzers Kai Fischer, das Moderatorenteam habe zur Wahrung des guten Scheins das &#8222;Wiki&#8220; \u2014 eine strukturierten Zusammenfassung aller Argumente \u2014 frisiert, indem kritische Argumente herausgek\u00fcrzt und gel\u00f6scht und vorrangig zustimmende Wortmeldungen aufgez\u00e4hlt worden seien. &#8222;Wir haben es lediglich so geordnet, dass es von der L\u00e4nge her lesbar ist, Dopplungen und die mitunter extreme Polemik rausgestrichen&#8220; , sagt L\u00fchrs. Nach wie vor kritisch sehen die Unabh\u00e4ngigen Listen (UL) die Form der Mitbestimmung im Beteiligungshaushalt. Stadtrat Michael Moos moniert, dass kaum einer die Folgen der virtuell getroffenen Sparma\u00dfnahmen absehen k\u00f6nne. Das Schlusslicht ist Wirtschaft und Tourismus, dem die Nutzer lediglich 77 Prozent des bisherigen Budgets zugestehen w\u00fcrden. &#8222;Wer hat schon eine Vorstellung davon, wie eine um 23 Prozent gek\u00fcrzte Wirtschaftsf\u00f6rderung aussehen w\u00fcrde?&#8220; , sagt Moos. &#8222;Und vor allem: Ist damit die ohne Frage notwendige Auseinandersetzung mit der Arbeit der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe ein St\u00fcck vorangekommen?&#8220;<br \/>\nClaudia F\u00fc\u00dfler , 17.5.2008, BZ<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<p><a name=\"Schlechter politischer Stil: Theaterintendantin Barbara Mundel\"><\/a><strong>Schlechter politischer Stil: Theaterintendantin Barbara Mundel<\/strong><\/p>\n<p>Was ist B\u00fcrgerbeteiligung? In Freiburg wei\u00df man das noch nicht so recht. Wer sich zum ersten Mal auf so ein Experiment einl\u00e4sst \u2014 viele Menschen, unterschiedliche Interessen, komplizierte Zusammenh\u00e4nge \u2014 hat eben nicht gleich auf alle Fragen eine Antwort parat. Es ist allerdings der Initiative von Theaterintendantin Barbara Mundel zu verdanken, dass wir inzwischen wissen, was B\u00fcrgerbeteiligung nicht ist: n\u00e4mlich Lobbyarbeit. Denn nichts anderes ist es, seine Mitarbeiter aufzufordern, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/egemeinde.htm\">Arbeitsplatzsicherung per Internet<\/a> zu betreiben. Mag sein, dass die Voten der Theatermitarbeiter statistisch irrelevant sind und das Vorgehen der Intendantin dienstrechtlich nicht zu beanstanden ist. Schlechter politischer Stil ist es allemal. Vor allem denen gegen\u00fcber, die sich tats\u00e4chlich als Einzelpersonen die M\u00fche machen, online mitzudiskutieren. Seit Barbara Mundel Intendantin ist, hat sich das Theater gro\u00dfe M\u00fche gegeben, dem sozialen, politischen und kulturellen Leben der Stadt nachzusp\u00fcren und das ist ihm au\u00dferordentlich gut gelungen. Dieses Gesp\u00fcr hat die Intendantin jetzt verlassen. In welcher Zukunft wollen wir leben, fragt das Theater. Tja \u2014 am liebsten in einer, in der wir ernst genommen werden.<br \/>\nSimone Lutz, 19.4.2008, M\u00fcnstereck<\/p>\n<p><a name=\"Demokratie braucht \u00d6ffentlichkeit\"><\/a><strong>Demokratie braucht \u00d6ffentlichkeit<\/strong><br \/>\nZu: &#8222;Mordstheater online&#8220; und Kommentar &#8222;Schlechter politischer Stil&#8220; , BZ vom 19. April:<br \/>\n&#8222;Schlechten politischen Stil&#8220; wirft Frau Lutz der Theaterintendantin vor, vor allem denen gegen\u00fcber, die sich als Einzelpersonen die M\u00fche machen, mitzudiskutieren. Ja, eben, Frau Lutz: Demokratie braucht \u00d6ffentlichkeit und nicht die anonyme digitale Tastatur von isolierten Einzelpersonen, die ihre Autonomie beim Serveranbieter abgeben. Ich fand manchen Leserbrief, den ich online verfasste, nicht mehr wieder, bei online Umfragen sind diese in der Regel nie so gestellt, dass ich au\u00dfer &#8222;ja&#8220; und &#8222;Nein&#8220; eine Chance zur Differenzierung h\u00e4tte. Und hier im Falle der B\u00fcrgerbeteiligung w\u00e4re ich nicht sicher, ob bestimmte Lobbyisten sich &#8222;verlinkt&#8220; absprechen, um zu linken. Wenn Frau Mundel aufruft sich zu engagieren, dann tut sie erstens nichts unrechtes, zweitens tut sie etwas, was einer anderen Seite durchaus unterstellt werden darf: dass die andere Seite sich auch vereint engagiert, um Einfluss zu nehmen. Dann doch bitte in aller \u00d6ffentlichkeit mit Partei- oder W\u00e4hlergruppennamen und nicht als stubenhockende Einzelperson. Auch die Aussage des Medienbetreuers l\u00e4\u00dft mich aufschrecken, dass 1000 Meinungen repr\u00e4sentativ seien. Ich frage mich, warum seri\u00f6se Umfrageinstitute viel Geld ausgeben, um die 1000 Meinungen h\u00f6chstm\u00f6glich repr\u00e4sentativ zu finden. Wenn &#8222;Populismus&#8220; ohnehin schon Hochkonjunktur f\u00fcr Denkfaule und bei Denkfaulen hat, dann habe ich nichts gegen den Versuch \u00d6ffentlichkeit herzustellen. Und daf\u00fcr hat Barbara Mundel offensichtlich das richtige Gesp\u00fcr.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 23.4.2008 von Guenter A. Buchwald, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank und Bravo, Frau Mundel!<\/strong><br \/>\nMit der Aufforderung der Theaterintendantin Barbara Mundel an die Theatermitarbeiter, den Beteiligungshaushalt im &#8222;Theatersinne&#8220; zu bearbeiten und der Kritik der CDU-Gemeinderatsfraktion daran befasst sich dieser Leser.<br \/>\nVielen Dank und Bravo, Frau Mundel! Sie hat von ihrem demokratischen Recht auf Interessenvertretung Gebrauch gemacht und das getan, wof\u00fcr sie als Intendantin ausgew\u00e4hlt wurde und bezahlt wird: Die Interessen des Theaters vertreten und ihre Mitarbeiter aufgefordert, es ihr gleich zu tun und damit auch gegen die weitere Demontage des kulturellen Lebens in dieser Stadt ihre Stimme zu erheben. Dass ausgerechnet die CDU als selbst ernannte Partei der Mitte und des B\u00fcrgertums dies als &#8222;Lobbyismus&#8220; (gegen den sie bei anderen, ihr genehmen Themen sonst nichts einzuwenden hat) kritisiert und vor allem der selbst als (Flugplatz-)Lobbyist hinl\u00e4nglich bekannte Udo Harter von &#8222;Verf\u00e4lschung&#8220; spricht, wenn B\u00fcrger (und dazu geh\u00f6ren auch die am Theater Besch\u00e4ftig-ten, Herr Harter!) sich beteiligen, ist nur ein weiterer Beleg f\u00fcr das mangelnde demokratische Verst\u00e4ndnis dieser politischen Gruppierung. Es macht die Sache nur noch schlimmer, wenn man sich daran erinnert, dass dies nicht der erste Versuch von &#8222;Vertretern st\u00e4dtischer Organe&#8220; ist, Maulk\u00f6rbe zu verpassen. Ich kann nur hoffen, dass alle an einem noch reicheren Kulturleben Interessierten wissen, was sie zu tun haben und bei den n\u00e4chsten Wahlen entsprechend votieren.<br \/>\nBZ-Leserbrief vom 14.5.2008 von Klaus Banholzer, Freiburg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Haushaltsrechner ab 7.April online\"><\/a><strong>Haushaltsrechner ab 7.April online<\/strong><\/p>\n<p>Am kommenden Montag geht der Haushalt der Stadt Freiburg online. Damit wird die zweite Phase in der Diskussion um den Beteiligungshaushalt eingel\u00e4utet. Auf der Internetplattform <a href=\"https:\/\/www.beteiligungshaushalt.freiburg.de\/\" target=\"_blank\">www.beteiligungshaushalt.freiburg.de<\/a> hat jede Freiburgerin und jeder Freiburger f\u00fcnf Wochen lang \u2014 bis zum 9. Mai \u2014 die M\u00f6glichkeit darzulegen, wo ihrer oder seiner Meinung nach das st\u00e4dtische Geld am besten aufgehoben ist.<\/p>\n<p>Im sehr einfach zu bedienenden Haushaltsrechner lassen sich mittels Schieberegler die Betr\u00e4ge f\u00fcr die einzelnen Posten ver\u00e4ndern. In einem Fenster sieht man sofort, wie sich die gew\u00fcnschte Neuverteilung des Geldes auf den Gesamthaushalt auswirkt und vor allem, wann die Grenze erreicht ist. Dann wird\u2019s n\u00e4mlich rot. Wer also die Ausgaben f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr erh\u00f6ht, weil er der Meinung ist, dass die Stra\u00dfenbahnen \u00f6fter fahren und auch vor seinem Haus halten sollen, muss sich gleichzeitig \u00fcberlegen, wo er diese zus\u00e4tzlichen Kosten am ehesten einsparen will. Vielleicht bei den B\u00e4dern? Oder bei der Feuerwehr? Erlaubt ist alles, so lange der Haushalt am Ende ausgeglichen ist. Nur dann flie\u00dft er auch ins Endergebnis ein.<br \/>\nDamit die gro\u00dfe Geldschieberei nicht nur auf Wunschdenken basiert, sondern die Ergebnisse sich soweit wie m\u00f6glich an den realen Gegebenheiten orientieren, gibt es auf der Internetplattform zu jedem Haushaltsthema ausf\u00fchrliche Hintergrundinfos. Au\u00dferdem kann in den moderierten Foren \u00fcber das F\u00fcr und Wider von Museen und Archiven, eine sinnvolle Stadtentwicklung oder das Projekt Beteiligungshaushalt ganz allgemein diskutiert werden.<br \/>\nWas Freiburgs B\u00fcrger wirklich wollen, l\u00e4sst sich mit den Ergebnissen aus Phase eins, der B\u00fcrgerumfrage, ein wenig erahnen. Mehr Geld f\u00fcr Schulen, Kinder, Jugendliche und Familien, Umweltschutz und Bildung \u2014 &#8222;wir scheinen also mit den Schwerpunkten, die wir gesetzt haben, den richtigen Nerv zu treffen&#8220; , konstatierte OB Dieter Salomon bei der gestrigen Pr\u00e4sentation zufrieden. Sparen w\u00fcrden die Befragten am ehesten beim Theaterangebot, in der Kulturf\u00f6rderung, beim Wohnungsbau und den Friedh\u00f6fen. Im November vergangenen Jahres waren rund 5500 Personen angeschrieben worden, fast die H\u00e4lfte f\u00fcllte den Fragebogen aus. Die beachtliche R\u00fccklaufquote von knapp 47 Prozent stimmt Projektleiterin Annette Schubert optimistisch, dass sich an der Online-Befragung viele beteiligen. Auch eine andere Zahl l\u00e4sst hoffen: Mehr als 70 Prozent der B\u00fcrger f\u00fchlen sich wenig oder gar nicht informiert in Sachen Finanzen und Haushalt, gleichzeitig w\u00fcnschen sich fast 65 Prozent mehr Informationen zum Thema. Vorausgesetzt, beim Ankreuzen auf dem Fragebogen wurde nicht geschummelt, scheint mit dem Beteiligungshaushalt das Angebot auf die Nachfrage zu treffen. Und da der Online-Auftritt detaillierte Infos en masse bietet, lautet die Frage: Wann, wenn nicht jetzt? Der Freiburger Haushaltsrechner steht unter <a href=\"https:\/\/www.beteiligungshaushalt.freiburg.de\/\" target=\"_blank\">www.beteiligungshaushalt.freiburg.de<\/a><br \/>\nClaudia F\u00fc\u00dfler , 3.4.2008, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Mitmachen beim Beteiligungshaushalt - oder lieber nicht\"><\/a><strong>Mitmachen beim Beteiligungshaushalt &#8211; oder lieber nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Mal sehen, wie viele Leute sich dazu animieren lassen, \u00fcber den st\u00e4dtischen Haushalt mitzureden. Die erste Runde des Infobusses brachte dazu Erkenntnisse. Erstaunlich: Viele Leute wissen, was ein Beteiligungshaushalt \u00fcberhaupt ist \u2014 und das war bei einem so sperrigen Thema nicht unbedingt zu erwarten. Wenig erstaunlich: Viele wissen nicht so recht, ob sie tats\u00e4chlich mitmachen sollen \u2014 das wiederum war bei einem so sperrigen Thema zu erwarten.<br \/>\nNicht immer gl\u00fccken Beteiligungen. Wer einmal b\u00fcrgerschaftlichen Aufwand und stadtgestalterisches Ergebnis am Alten Messplatz abwog, d\u00fcrfte f\u00fcr so eine Art von Partizipation kaum zu begeistern sein \u2014 und das zu Recht. Jetzt, beim Beteiligungshaushalt, ist der Knackpunkt ein anderer: Letztendlich liegt die Entscheidung, wo wie viel Geld ausgegeben wird, beim Gemeinderat. Wer eh\u2019 schon kein Zutrauen zur Politik hat, wird dadurch nicht gerade ermutigt, seine Meinung einzubringen. Doch darf man zuversichtlich sein: Dass massenhafte B\u00fcrgerbeteiligung den Lauf der Dinge beeinflussen kann, daf\u00fcr ist Freiburg das beste Beispiel.<br \/>\nM\u00fcnstereck, 3.3.2008, BZ<\/p>\n<p><strong><a name=\"250 Menschen informierten sich \u00fcber den Beteiligunghaushalt\"><\/a>250 Menschen informierten sich \u00fcber den Beteiligungshaushalt<\/strong><\/p>\n<p>Wof\u00fcr die Stadt Freiburg Geld ausgibt, interessiert mehr Menschen als viele dachten. &#8222;Erfreut und \u00fcberrascht&#8220; war Oberb\u00fcrgermeister Dieter Salomon gestern, als er rund 250 Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer im Historischen Kaufhaus zum Expertengespr\u00e4ch \u00fcber die B\u00fcrgerbeteiligung zum n\u00e4chsten Doppelhaushalt begr\u00fc\u00dfen konnte. &#8222;Dieses Verfahren geht \u00fcber alles hinaus, was es bislang in der Stadtpolitik an Partizipation gab&#8220; , k\u00fcndigte Salomon an. Deutlich wurde, dass verschiedene Ebenen und Methoden der Beteiligung n\u00f6tig sind. Gleichwohl gab es auch kritische Stimmen zum geplanten Ablauf.<\/p>\n<p>Einstimmig hatte der Gemeinderat beschlossen, erstmals in Freiburg einen Beteiligungshaushalt anzustreben. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollen mitdiskutieren, wo und wie viel Geld die Stadt ausgibt, welche Schwerpunkte sie setzen soll. Bislang, so Salomon, galt der st\u00e4dtische Haushalt als zu kompliziert und zu trocken. &#8222;Wir wollen dieses Spezialistenthema \u00f6ffnen f\u00fcr alle B\u00fcrger.&#8220; Spezialisten hatte die Stadtverwaltung eingeladen, um das Projekt zu starten. Die Soziologin Jeannette Behringer von der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung wies auf die Risiken eines Beteiligungshaushaltes hin: Misstrauen gegen\u00fcber der Verwaltung, dem Gemeinderat und unter den B\u00fcrgern, Konkurrenz, Geringsch\u00e4tzung, weil verschiedene Lebenswelten und Kompetenzen aufeinander prallen. Auf der anderen Seite sieht sie Chancen, dass das Verfahren neue Ideen aufwirft, die Identit\u00e4t und Integration f\u00f6rdert. Den Weg, den die Projektgruppe um Salomons pers\u00f6nliche Referentin Annette Schubert eingeschlagen hat, bezeichnete sie als realistisch und gut ausgestattet. Er zeuge von Augenma\u00df. Aufs Internet beschr\u00e4nkt ist die B\u00fcrgerbeteiligung in Hamburg. Das aber besitze eine eigene Qualit\u00e4t, sagte Rolf L\u00fchrs, der das Projekt umgesetzt hat. Die 2800 registrierten Benutzer waren vor allem j\u00fcng und gebildet \u2014 und zu 80 Prozent m\u00e4nnlich. Ein echtes Manko, wie L\u00fchrs einr\u00e4umte. Warum Frauen derart unterrepr\u00e4sentiert sind, kann er nicht erkl\u00e4ren. Mit dem Haushaltsplaner k\u00f6nnen die B\u00fcrger eigene Schwerpunkte setzen, allerdings innerhalb des vorgegebenen Budgets. &#8222;Das zwingt dazu, woanders zu k\u00fcrzen, wenn man f\u00fcr einen bestimmten Posten mehr Geld fordert.&#8220; Die Folge: Jeder muss sich mit dem Haushalt besch\u00e4ftigen. Zwei bis drei Stunden dauert es mindestens, um seinen pers\u00f6nlichen &#8222;Haushalt&#8220; zusammenzustellen. Erstaunlich: &#8222;Die B\u00fcrger haben viel mehr gespart als gedacht, ja zum Teil radikal zusammengestrichen.&#8220; Die Ergebnisse wurden im Hamburger Parlament diskutiert. Ein solcher Haushaltsrechner soll ein Baustein der Freiburger B\u00fcrgerbeteiligung werden. Wichtig aber ist Annette Schubert der Mix aus Umfragen und Stadtkonferenz. F\u00fcr letztere soll es eine Art Bewerbungsphase geben, so Dirk Kron vom professionellen Moderationsteam &#8222;CG Konzept&#8220; . Eine Arbeitsgruppe aus B\u00fcrgern, Politikern und Verwaltung soll eine Auswahl treffen, um die Stadt m\u00f6glichst realistisch abzubilden. Am Vorgehen gab es denn auch Kritik. Stadtteilkonferenzen wurden gefordert, von einem elit\u00e4ren Verfahren war die Rede, der Haushalt verkomme zum Verschiebebahnhof. Annette Schubert warb um Vertrauen und wies darauf hin, dass das der erste Schritt zu einem Beteiligungshaushalt sei. Unterst\u00fctzung kam von Daniela Ullrich (Agenda 21), die dieses Verfahren mitentwickelt hatte. &#8222;Das ist in einem Zyklus nicht zu schaffen.&#8220;<br \/>\n15.9.2007, BZ<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/beteilgungshaushalt\" target=\"_blank\">www.freiburg.de\/beteilgungshaushalt<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hamburg-haushalt.de\/\" target=\"_blank\">www.hamburg-haushalt.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.demos-monitor.de\/\" target=\"_blank\">www.demos-monitor.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Freiburger Weg zu einem B\u00fcrgerhaushalt\"><\/a><strong>Freiburger Weg zu einem B\u00fcrgerhaushalt<\/strong><\/p>\n<p>Es tut sich was in Sachen B\u00fcrgerhaushalt. In einem Monat wird der Gemeinderat dar\u00fcber beraten, wie denn wohl der Freiburger Weg zu einem B\u00fcrgerhaushalt aussehen k\u00f6nnte. Den Antrag, dass man am 10. Juli dar\u00fcber diskutieren solle, haben alle sechs im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und Gruppierungen gemeinsam gestellt. Denn, so die Begr\u00fcndung, &#8222;es wird immer wichtiger, Wege zu finden, wie die B\u00fcrgerschaft an der st\u00e4dtischen Haushalts- und Finanzplanung beteiligt werden kann&#8220; .<\/p>\n<p>Wenn sich morgen die Projektgruppe Beteiligungshaushalt trifft, wird es einiges zu besprechen geben. Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: Alle Fraktionen im Gemeinderat sagen grunds\u00e4tzlich Ja zum B\u00fcrgerhaushalt. F\u00fcr diesen ersten Erfolg haben die etwa zehn Leute der Projektgruppe rund um Daniela Ullrich und Franz-Albert Heimer in den letzten Monaten jede Menge Gespr\u00e4che mit Parteien, Interessengruppen und Stadtverwaltung gef\u00fchrt. Immer ging es darum, wie ein B\u00fcrgerhaushalt \u2014 manche sagen auch &#8222;Beteiligungshaushalt&#8220; \u2014 aussehen k\u00f6nnte. Und? Hei\u00dft B\u00fcrgerhaushalt, dass in Zukunft die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bestimmen, wof\u00fcr in Freiburg Geld ausgegeben wird? Das nicht. Bestimmen werden das auch in Zukunft die von den B\u00fcrgern gew\u00e4hlten Stadtr\u00e4te. Aber wenn alles klappt, werden ab dem Haushalt 2009\/2010 deutlich mehr Menschen vor der endg\u00fcltigen Entscheidung mitreden \u2014 dar\u00fcber, ob man das zur Verf\u00fcgung stehende Geld lieber f\u00fcr den Bau einer neuen Stra\u00dfenbahn oder f\u00fcr erweiterte \u00d6ffnungszeiten der Freib\u00e4der ausgibt. Oder doch lieber f\u00fcr mehr Stadtteilb\u00fcchereien? Ein B\u00fcrgerhaushalt bedeutet im besten Fall, dass B\u00fcrger die Investitionen der Stadt steuern \u2014 und nicht, dass sie nur die M\u00e4ngel mit verwalten.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr die B\u00fcrger bedeutet so ein Beteiligungsverfahren mehr Wissen und Kompetenz, denn sie informieren sich \u00fcber kommunalpolitische Themen&#8220; , so Franz-Albert Heimer. &#8222;Und f\u00fcr den Gemeinderat bedeutet das, dass seine Beschl\u00fcsse besser legitimiert sind.&#8220; Und f\u00fcr die Stadtverwaltung k\u00f6nnte es den positiven Nebeneffekt haben, dass die B\u00fcrger die Zw\u00e4nge, in der die B\u00fcrokratie manchmal steckt, besser kennen und vielleicht auch verstehen lernen. Oberb\u00fcrgermeister Dieter Salomon hat sich jedenfalls \u00fcberzeugen lassen, das Projekt zu unterst\u00fctzen. Im Rathaus ist nun Annette Schubert, die bereits mit der B\u00fcrgerbeteiligung beim Fl\u00e4chennutzungsplan Erfahrungen gesammelt hatte, die Fachfrau f\u00fcr den B\u00fcrgerhaushalt. Nat\u00fcrlich gilt auch beim B\u00fcrgerhaushalt: Nicht nur gut gemeint, auch gut gemacht muss es sein. Dazu geh\u00f6rt, dass sich alle Beteiligten \u2014 B\u00fcrger, Politiker und Verwaltung \u2014 \u00fcber die Spielregeln im Klaren sind. Zum Beispiel dar\u00fcber, dass bei einem B\u00fcrgerhaushalt nur ein ganz kleines St\u00fcck vom gro\u00dfen Haushaltkuchen verteilt werden kann. Denn der gr\u00f6\u00dfte Teil der Ausgaben, die die Stadt hat, sind Pflichtaufgaben. Nur \u00fcber etwa 10 bis 15 Prozent k\u00f6nnten die B\u00fcrger beim B\u00fcrgerhaushalt selbst entscheiden. Derzeit ist die Devise: Lieber kleine Br\u00f6tchen backen, daf\u00fcr aber richtig. Das Beispiel Emmendingen, wo der Beteiligungshaushalt 2003 erprobt wurde, bei den B\u00fcrgern hohe Erwartungen ausl\u00f6ste, letztlich aber wenig konkrete Ergebnisse brachte, soll sich in Freiburg nicht wiederholen. Deshalb ist Franz-Albert Heimer froh, wenn am 10. Juli erstmal \u00fcber den Weg zum B\u00fcrgerhaushalt beraten wird. Und: Es sitzen alle Fraktionen mit im Boot, auch wenn der Kahn der Bef\u00fcrworter wohl noch ein wenig kipplig ist \u2014 w\u00e4hrend Unabh\u00e4ngige Listen, Gr\u00fcne und FDP ohne Wenn und Aber f\u00fcr den B\u00fcrgerhaushalt sind, gibt es bei CDU, SPD und den Freien W\u00e4hlern wohl noch skeptische Stimmen. &#8222;Aber dass diverse grunds\u00e4tzliche und technische Fragen noch offen sind, ist aus unserer Sicht v\u00f6llig legitim&#8220; , sagt Heimer. Abhilfe schaffen soll auch eine Gemeinderatsklausur, in der sich die Stadtr\u00e4tinnen und Stadtr\u00e4te von Experten aus anderen St\u00e4dten \u00fcber deren Erfahrungen mit B\u00fcrgerhaushalts-Modellen erz\u00e4hlen lassen. Denn auch anderswo sind B\u00fcrgerhaushalte im Kommen: In Europa gibt es schon mehr als 55 Kommunen, die Wert darauf legen, dass sich ihre B\u00fcrger an den politischen Entscheidungen beteiligen k\u00f6nnen.<br \/>\nSimone Lutz, 11.6.2007, BZ<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.badische-zeitung.de\/leer.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Spartip 1: Anwohner unterhalten ihre Strasse selbst\"><\/a><strong>Spartip: Anwohner unterhalten ihre Strasse selbst<\/strong><\/p>\n<p>In den USA wird die Grundsteuer wie bei uns ebenfalls von der Gemeinde erhoben &#8211; aber wohngebietsanh\u00e4ngig. Will sagen: In der Wiehre\/Silberbachstrasse bzw. Herdern\/Sonnhalde ist die Grundsteuer z.B. 40 mal so hoch (so krass sind die Unterschiede) als in Weingarten\/Hochhauslage. Begr\u00fcndet wird das so: Die st\u00e4dtischen Dienstleistungen je Einwohner z.B. f\u00fcr Schneer\u00e4umen, Stra\u00dfener, Rohrnetzerhaltung, Boteng\u00e4nge usw. sind in den Nobelgebieten um ein Vielfaches h\u00f6her. Nun soll hier nicht das USA-Modell gefordert werden &#8211; es hat n\u00e4mlich gewaltige Nachteile. Zum Beispiel den, da\u00df Familien mit Beginn der Rente ihr Haus verkaufen und in einen &#8222;\u00e4rmeren&#8220; Stadtteil umziehen m\u00fcssen, das die Rente die hohe Grundsteuer nicht mehr verkraftet. Die Stadt mu\u00df sich aus ihrer den B\u00fcrger entm\u00fcndigenden F\u00fcrsorge endlich zur\u00fcckziehen &#8211; um sich zu entschulden und den B\u00fcrger zu eigener Aktivit\u00e4t zu verpflichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Regio &gt;Orte\u00a0&gt;Freiburg &gt;Dienste &gt;Beteiligungshaushalt &nbsp; https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-vorschlag\/ (27.1.2015) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/mfg-terminal-am-hauptbahnhof\/\u00a0(13.2.2013) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/beteiligungshaushalt-2013-14\/\u00a0(11.1.2013) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/buergerumfrage-2012-freiburg\/\u00a0(30.12.2012) Roter Infobus zum Beteiligungshaushalt steuert Wochenm\u00e4rkte an\u00a0(2012) Beteiligungsprojekt &#8222;B\u00fcrgerforum 2011&#8220;: Freiburger beim Bundespr\u00e4sidenten &gt;Zukunft4 (26.1.11) Projektgruppe &#8222;Lokale Agenda 21&#8220; mit B\u00fcrgerhaushalt zufrieden &gt;Beteiligungshaushalt (12.7.08) Vorschlag: Folgekonferenz mit Stadtr\u00e4ten und Oberb\u00fcrgermeister &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/beteiligungshaushalt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":389,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-19006","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19006"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19006\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}