{"id":18803,"date":"2012-12-27T17:22:13","date_gmt":"2012-12-27T16:22:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=18803"},"modified":"2012-12-27T18:03:15","modified_gmt":"2012-12-27T17:03:15","slug":"schuldner","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/schuldner\/","title":{"rendered":"Schuldner"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Selbsthilfe\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/\">Selbsthilfe<\/a> &gt;<a title=\"Soziales\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soziales\/\">Soziales<\/a>\u00a0&gt;Schuldnerberatung<\/p>\n<div id=\"attachment_18333\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/recycling\/schrott3elektromotoren-pan1212\/\" rel=\"attachment wp-att-18333\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18333\" class=\"size-full wp-image-18333\" title=\"schrott3elektromotoren-pan1212\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schrott3elektromotoren-pan1212-180x75.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18333\" class=\"wp-caption-text\">Elektroschrott am 20.12.2012 - Elektromotoren - Recyclingprojekt der Diakonie Freiburg<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Verm\u00f6genssoli zum Abbau der Staatsschuld von 2 Billionen Euro&gt;Schuldner (1.3.2012)<\/li>\n<li>Bonit\u00e4tsorientierte Kreditvergabe: Je reicher, desto g\u00fcnstiger der Zins &gt;Schuldner (11.1.2012)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/eu1.htm#Rating f\u00fcr Staaten - Schufa f\u00fcr Privatpersonen\">Rating f\u00fcr Staaten &#8211; Schufa f\u00fcr Privatpersonen<\/a>&gt;EU1 (6.12.2011)<\/li>\n<li>6,5 Mio \u00fcberschuldete Privatleute in Deutschland &gt;Schuldner (10.11.2010)<\/li>\n<li>Verbraucherinsolvenz als Rettungsschirm f\u00fcr \u00fcberschuldete Haushalte &gt;Schuldner (24.4.2009)<\/li>\n<li>Caritas-Projekt: Schuldenpr\u00e4vention f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene &gt;Schuldner (22.8.)<\/li>\n<li>Schuldenfrei &#8211; Zukunft frei: Wanderausstellung f\u00fcr Jugend und Schulden &gt;Schuldner (28.3.2008)<\/li>\n<li>&#8222;A Ray of Hope&#8220; &#8211; warum nicht origineller &#8222;Ein Hoffnungsschimmer?&#8220; (23.11.2006)<\/li>\n<li>Schuldnerberatung &#8211; Seri\u00f6se Hilfsangebote (11.11.2006)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/krise2.htm#Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz in Freiburg\">Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz in Freiburg<\/a> &gt;Krise2 (29.12.2005)<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0<\/li>\n<li>Schuldnerberatung des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/schuldner#Beratungsstellen f\u00fcr Schuldner\">Beratungsstellen f\u00fcr Schuldner<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><\/strong>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Schuldnerberatung des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald<\/strong><\/p>\n<p>Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ber\u00e4t verschuldete Haushalte mit niedrigem Einkommen (in der Regel unter 3000 Euro monatlich). 95 Prozent der Ratsuchenden im vergangenen Jahr waren zwischen 20 und 59 Jahre alt. Zwei Drittel der Verschuldeten hatten eine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als die H\u00e4lfte bezog allerdings Arbeitslosengeld. Wie die Auswertung des Landratsamts deutlich macht, ist Konsum mit 32 Prozent die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr \u00dcberschuldung, gefolgt von fr\u00fcherer Selbstst\u00e4ndigkeit (knapp 28 Prozent) und einem niedrigen Einkommen oder Arbeitslosigkeit (rund zw\u00f6lf Prozent).<br \/>\n44 Prozent der Ratsuchenden im vergangenen Jahr hatten zwischen 10 000 und 30 000 Euro Schulden. Gut zehn Prozent sogar mehr als 100 000 Euro.<br \/>\nSchuldberbneratung des Landkreises<br \/>\nTel\u00a00761\/2187-2283, <a title=\"\" href=\"mailto:schuldnerberatung@lkbh.de\" target=\"_blank\">schuldnerberatung@lkbh.de<\/a><br \/>\nOffene Sprechstunde dienstags.\u00a0Schuldnerberatung ist kostenlos<br \/>\n<strong>Verm\u00f6genssoli zum Abbau der Staatsschuld von 2 Billionen Euro<\/strong><\/p>\n<p>Heute Griechenland, morgen die Bundesrepublik? Ganz so drastisch sieht es Hermann Oetjens nicht, doch seit dem Drama um die m\u00f6gliche Staatspleite eines Eurolandes blickt der promovierte Philosoph und fr\u00fchere Mathematiklehrer aus Freiburg auch mit Sorge auf den deutschen Schuldenberg. Mit seiner Initiative f\u00fcr einen &#8222;Verm\u00f6gens-Soli 1,75 Prozent&#8220; hat er sich nun ganz dem dem Kampf gegen die Staatsschulden verschrieben. &#8222;Einer Staatsschuld von rund zwei Billionen Euro stehen in Deutschland etwa 9,1 Billionen Euro privater Verm\u00f6gen gegen\u00fcber&#8220;, rechnet Oetjens vor und beruft sich auf Zahlen der Bundesbank. &#8222;Das entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verm\u00f6gen von 114 000 Euro. W\u00fcrden diese Verm\u00f6gen mit einer Abgabe von j\u00e4hrlich 1,75 Prozent oder 2000 Euro besteuert, k\u00f6nnten die Schulden innerhalb von 16 Jahren getilgt sein.&#8220;<br \/>\nAlles vom 1.3.2012 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/initiative-fuer-vermoegenssoli--56435967.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/initiative-fuer-vermoegenssoli&#8211;56435967.html<\/a><\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.oetjens.info\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.oetjens.info<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hurrawirtilgen.de\/\">https:\/\/www.hurrawirtilgen.de\/<\/a><\/p>\n<div>\u00a0<\/div>\n<p><a name=\"Bonit\u00e4tsorientierte Kreditvergabe: Je reicher, desto g\u00fcnstiger der Zins\"><\/a><strong>Bonit\u00e4tsorientierte Kreditvergabe: Je reicher, desto g\u00fcnstiger der Zins<\/strong><\/p>\n<p>Das Hausdarlehen oder der Ratenkredit f\u00fcr den Motorradkauf sind nicht f\u00fcr jeden gleich teuer. Kreditinstitute legen ihre Zinss\u00e4tze individuell fest. Banker nennen das &#8222;bonit\u00e4tsorientierte Kreditvergabe&#8220;. Davon d\u00fcrfte auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/korruption.htm#Vorteilsnahme-Affaire von Bundespr\u00e4sident Christian Wulff: Urlaub, Kredit\">Bundespr\u00e4sident Christian Wulff<\/a> profitiert haben, als er bei der BW-Bank ein Darlehen f\u00fcr sein Haus aufnahm. Paradox: Je besser betucht ein Bankkunde ist, desto billiger wird der Kredit. Banken erstellen \u00fcber ihre privaten Kunden ein pers\u00f6nliches Urteil ihrer Zahlungsf\u00e4higkeit (Rating): Je nach Risikoklasse, nach Beruf und Lebenslauf, Postleitzahl ihres Wohnortes oder den Angaben der Auskunftei Schufa zahlt der Bankkunde dann mehr oder weniger Zinsen f\u00fcr seinen Kredit.<br \/>\nAlles vom 11.1.2012 von Hermannus Pfeiffer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/je-reicher-der-kunde-desto-guenstiger-der-zins\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/je-reicher-der-kunde-desto-guenstiger-der-zins<\/a><\/p>\n<p>Warum Kapital ohne Verg\u00fctung \u00fcberlassen?<br \/>\nDer Zins ist ein Entgelt daf\u00fcr, dass jemand bereit ist, sein Geld f\u00fcr eine gewisse Zeit jemand anderem zu \u00fcberlassen. Wie \u00fcberall bestimmen hier Angebot und Nachfrage den Preis. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen die Bearbeitungskosten hereinkommen und das Ausfallrisiko. Die Zusammenh\u00e4nge haben Sie schon erkannt: Je h\u00f6her die Sicherheit ist, desto niedriger der Zins, weil das Ausfallrisiko entsprechend niedriger kalkuliert wird. \u00dcber das Problem Zins hat man sich schon im Altertum Gedanken gemacht. In der Bibel wird das verboten.<br \/>\nDie Christen haben sich darum nicht geschert, bis auf ein paar Relikte im BGB, n\u00e4mlich das Zinseszinsverbot, das allerdings nicht f\u00fcr Banken gilt (die haben bekanntlich Sonderrechte).<br \/>\nDie Juden haben das so ausgelegt, dass Zinsnehmen nur gegen\u00fcber Juden, nicht jedoch gegen\u00fcber Christen verboten ist.<br \/>\nDer Koran hat das Zinsverbot aus dem Alten Testament \u00fcbernommen. Dies wird aber durch spezielle Mechanismen heutzutage leicht ausgetrickst (jawohl der Koran ist auslegungsf\u00e4hig, wenn man will kann man ihn umgehen).<br \/>\nAber nochmal: Warum soll man jemanden Kapital \u00fcberlassen, ohne hierf\u00fcr eine Verg\u00fctung zu erhalten? Das funktioniert nirgends auf der Welt, in keinem System und nicht einmal bei den Freunden von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/korruption.htm#Vorteilsnahme-Affaire von Bundespr\u00e4sident Christian Wulff: Urlaub, Kredit\">Wulff<\/a>.<br \/>\n11.1.2012, Angelika Paulson<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"6,5 Mio \u00fcberschuldete Privatleute in Deutschland\"><\/a><strong>6,5 Mio \u00fcberschuldete Privatleute in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals seit dem Jahr 2007 ist die Zahl der \u00fcberschuldeten Privatleute in Deutschland gestiegen. 6,5 Millionen Verbraucher hierzulande k\u00f6nnen laut der Auskunftei Creditreform ihre Schulden auch auf absehbare Zeit nicht bezahlen. Das sind 300 000 mehr als im vergangenen Jahr. Dieser Anstieg ist kleiner als bef\u00fcrchtet, weil die Rezession die Privatleute weniger hart traf als erwartet.<\/p>\n<p>Jeder zehnte Deutsche f\u00fchlt sich demnach bereits durch seine finanziellen Verbindlichkeiten \u00fcberfordert, jeder dritte hat manchmal Schuldenstress. Laut Creditreform seien im Oktober 9,5 Prozent aller Deutschen \u00fcber 18 Jahren \u00fcberschuldet gewesen. Ein Jahr zuvor hatte die Quote bei 9,1 Prozent gelegen. Ein Grund f\u00fcr die angesichts der Krise eher geringe Zunahme sei das Kurzarbeitergeld und das damit weiter recht stabile Einkommen der betroffenen Arbeitnehmer. Der Verlust des Arbeitsplatzes sei der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr \u00dcberschuldung. Creditreform-Vorstand Helmut R\u00f6dl sagte dennoch: &#8222;\u00dcberschuldung wird ein Massenph\u00e4nomen bleiben.&#8220; Die hohe Zahl prek\u00e4rer Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse und zu erwartende Kostensteigerungen bei den Mieten k\u00f6nnten Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine wachsende \u00dcberschuldung sein. Um diese zu begrenzen, forderte R\u00f6dl unter anderem h\u00f6here Investitionen in Bildung, vor allem bei der Finanzkompetenz &#8222;schon f\u00fcr die Kleinsten&#8220;, eine St\u00e4rkung und den Ausbau der Schuldnerberatung sowie eine verantwortungsbewusstere Kreditvergabe durch die Banken. Die seit Fr\u00fchjahr wieder zunehmend positiven Konjunktursignale und die Erwartungen an einen stabilen Arbeitsmarkt verleite viele bereits wieder zu einem lockeren Ausgabeverhalten, warnte Creditreform. Besonders j\u00fcngere Erwachsene sind demnach gef\u00e4hrdet. In der Altersgruppe der 20- bis 29-J\u00e4hrigen gelten laut Creditreform schon 10,75 Prozent als \u00fcberschuldet \u2013 eine Zunahme um 3,2 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2004, als die Schuldnerquote in dieser Altersgruppe noch unterdurchschnittlich gewesen war. Auch bei den Frauen ist der Anteil der Schuldner in den vergangenen Jahren st\u00e4rker gestiegen als bei M\u00e4nnern. Wenn das Konto dauerhaft \u00fcberzogen ist, sollte der Weg fr\u00fch zu einer Schuldnerberatung f\u00fchren. &#8222;Die meisten Leute kommen zu sp\u00e4t&#8220;, sagte Marius Stark von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/caritas.htm\">Caritas-Schuldnerberatung<\/a> in K\u00f6ln. Geld sei f\u00fcr viele ein Tabuthema. &#8222;Viele nehmen lieber noch einen Kredit auf, statt sich an eine Beratung zu wenden.&#8220; Dabei gebe es dort in dringenden F\u00e4llen schnelle Hilfe: Ist durch die Schulden die Existenz bedroht, m\u00fcssten \u00dcberschuldete nicht mit langen Wartezeiten rechnen. Sie machen am besten direkt beim ersten Telefonat mit der Beratungsstelle das Problem deutlich \u2013 zum Beispiel: &#8222;Mein Vermieter will mich rausschmei\u00dfen&#8220; oder &#8222;Mir wird der Strom abgestellt&#8220;. Im Vergleich mit anderen anglos\u00e4chsischen Staaten steht Deutschland laut Creditreform besser da. So seien in Gro\u00dfbritannien 13,8 Prozent der privaten Konsumenten \u00fcberschuldet, in den USA 17,4 Prozent. Das liege zum einen daran, dass die Immobilienkrise diese L\u00e4nder deutlich st\u00e4rker getroffen habe, aber auch an einer anderen Praxis der Kreditvergabe.<\/p>\n<p><strong>Schuldnerquote<\/strong><br \/>\nDie Schuldnerquote ist der Anteil von \u00fcberschuldeten Personen an der Gesamtbev\u00f6lkerung. Betrachtet werden nur Menschen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Was aber hei\u00dft \u00fcberschuldet? Creditreform wertet jemanden als \u00fcberschuldet, wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft: Privatinsolvenz, eine eidesstattliche Versicherung, unstrittige Inkasso-F\u00e4lle, mindestens zwei vergebliche Mahnungen von mindestens zwei Gl\u00e4ubigern.<br \/>\n10.11.2010<br \/>\n<strong>Verbraucherinsolvenz als Rettungsschirm f\u00fcr \u00fcberschuldete Haushalte<\/strong><\/p>\n<p>Schuldnerberatung des Landratsamtes zieht nach 10 Jahren Insolvenzordnung Bilanz<br \/>\nAnfang des Jahres feierte die Insolvenzordnung ihr zehnj\u00e4hriges Bestehen. Sie regelt das Insolvenzverfahren auch f\u00fcr private Haushalte. Es dient einerseits dazu, die Gl\u00e4ubiger eines zahlungsunf\u00e4higen Schuldners gleichm\u00e4\u00dfig zu befriedigen und andererseits den Schuldner nach Abschluss eines sechsj\u00e4hrigen Verfahrens zur Restschuldbefreiung vor einem lebenslangem<br \/>\n&#8222;Schuldenturm&#8220; zu bewahren. Anl\u00e4sslich der zehnj\u00e4hrigen Arbeit mit der Insolvenzordnung zog die Schuldnerberatung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald nun Bilanz. Mit knapp 240 Verbraucherinsolvenzen und einer regulierten Schuldensumme von mehr als 15 Millionen Euro f\u00e4llt diese Bilanz durchweg positiv aus.<br \/>\nInsgesamt f\u00fchrte die Schuldner- und Insolvenzberatung des Landkreises seit Bestehen der Insolvenzordnung mit \u00fcber 2.000 Gl\u00e4ubigern au\u00dfergerichtliche Einigungsversuche durch. In der Mehrzahl der F\u00e4lle musste jedoch im Anschluss ein Antrag auf Er\u00f6ffnung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens gestellt werden. Sowohl bei gerichtlichen als auch bei au\u00dfergerichtlichen Verfahren kommt es h\u00e4ufig zu sogenannten Nullpl\u00e4nen. Es handelt sich dabei um einen Schuldenbereinigungsplan ohne Zahlungen an die Gl\u00e4ubiger, wenn lediglich unpf\u00e4ndbare Sozialleistungen sowie niedrige Einkommen zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nDie durchschnittliche Schuldensumme lag bei 65.000 Euro. Gescheiterte wirtschaftliche Selbst\u00e4ndigkeiten waren die h\u00e4ufigsten Ursachen. Die Insolvenzordnung erm\u00f6glicht auch die Sanierung v\u00f6llig mittelloser Schuldner, wie Arbeitssuchende und Geringverdiener. An das gerichtliche Verfahren schlie\u00dft sich die Wohlverhaltensperiode, ein insgesamt sechsj\u00e4hriges Verfahren zur Restschuldbefreiung an. Diese ist f\u00fcr ehemalige Schuldner mit einem wirtschaftlichen Neuanfang gleich zu setzen. Dass sich die Anstrengungen der Wohlverhaltensperiode lohnen, belegen zahlreiche positive R\u00fcckmeldungen von Betroffenen. So schrieb k\u00fcrzlich ein Klient an die Schuldnerberatung des Landkreises:<br \/>\n&#8222;Seit die Privatinsolvenz jetzt offiziell ist, macht es wieder &#8218;Spa\u00df&#8216; in den Briefkasten zu schauen. Nicht jeden Tag jede Menge Zahlungsaufforderungen, denen ich sowieso nicht nachkommen kann und die sich kartonweise stapeln. Und ab diesem Monat kann ich das Konto wieder ganz normal auf Guthaben-Basis benutzen. Und am Besten ist das Wissen, dass in sechs Jahren tats\u00e4chlich alles auf Null steht. Wer<br \/>\nnoch nie einen nicht zu bew\u00e4ltigenden Schuldenberg hatte, kann sich gar nicht vorstellen, was einem da f\u00fcr ein riesiger Stein vom Herz f\u00e4llt! Und wie befreiend das ist, etwas weg zu haben, das nie zu schaffen gewesen w\u00e4re! Das ist der gr\u00f6\u00dfte und befreiendste Schritt f\u00fcr mich, den ich in den letzten Jahren f\u00fcr mich erlebt habe.&#8220;<br \/>\nNeben der Entschuldung ist die Pr\u00e4vention mit die wichtigste Aufgabe der Schuldnerberatung, speziell f\u00fcr Haushalte, die Sozialleistungen beziehen. Um mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln auskommen zu k\u00f6nnen und sich nicht (neu) verschulden zu m\u00fcssen, bedarf es einer seri\u00f6sen Haushaltsrechnung und Budgetberatung. Dies leistet die Schuldnerberatung mit der vorhandenen fachlichen Kompetenz. Ferner<br \/>\nist f\u00fcr den Erfolg einer ganzheitlichen Schuldner- und Insolvenzberatung auch die Ber\u00fccksichtigung der psychischen und sozialen Problemlagen der Ratsuchenden notwendig. Dazu geh\u00f6ren die<br \/>\nRekonstruktion der Schuldenkarriere, das Erkennen der Verschuldungshintergr\u00fcnde und das Entgegenwirken sozialer Isolation.<br \/>\nLaut &#8222;Schuldner-Atlas Deutschland 2008&#8220; der Creditreform betr\u00e4gt die Schuldnerquote in Deutschland 10,11 Prozent. Damit sind knapp 6,9 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcberschuldet. Das bedeutet, dass bei den \u00dcberschuldeten das Einkommen nicht ausreicht, um die laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erf\u00fcllen. Das besorgniserregende Ausma\u00df der privaten \u00dcberschuldung wirkt sich auch auf die Arbeit der Schuldner- und Insolvenzberatung des Landratsamtes aus. Nach den Erfahrungen sind unangepasstes Konsumverhalten in Verbindung mit kritischen Lebensereignissen wie Arbeitslosigkeit, Trennungen, Scheidungen und Krankheiten die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr eine \u00dcberschuldung. Eine gescheiterte wirtschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit l\u00f6st in der Regel die Zahlungsunf\u00e4higkeit des privaten Haushaltes aus.<\/p>\n<p>Zahlen der Schuldnerberatung bezogen auf das Jahr 2008<br \/>\n\u00dcber 500 Einzelpersonen und Familien suchten Hilfe bei der Schuldnerberatungsstelle. Darunter befanden sich vor allem Arbeitssuchende (52 Prozent) sowie Personen, denen durch die \u00dcberschuldung der Verlust des Arbeitsplatzes drohte (36 Prozent).<br \/>\nF\u00fcr deutlich mehr als die H\u00e4lfte der beratenen Personen kam ein Insvolvenzverfahren als effektive M\u00f6glichkeit der Entschuldung in Betracht. F\u00fcr 30 Ratsuchende wurde ein au\u00dfergerichtlicher\u00a0 Einigungsversuch durchgef\u00fchrt und bei dessen Scheitern die erforderliche Hilfestellung beim gerichtlichen Verfahren geleistet.<br \/>\nBei mehr als 50 Prozent lagen neben finanziellen Problemen auch psychosoziale Probleme vor. 25 Prozent leideten unter Erkrankungen, die die Erwerbsf\u00e4higkeit einschr\u00e4nken. Zu den sozialen Problemlagen geh\u00f6rten vor allem Alleinerziehung, Sucht, Straff\u00e4lligkeit, &#8222;Kinderreichtum&#8220; und h\u00f6heres Lebensalter. Zwei Drittel der Ratsuchenden lebte in Einpersonenhaushalten. Nur etwa ein Drittel war verheiratet oder lebte in nichtehelicher Lebensgemeinschaft.<br \/>\nDie Klientinnen und Klienten der Schuldnerberatung werden immer \u00e4lter. Hier spiegelt die Altersstatistik die demografische Entwicklung wider. Lag das Durchschnittsalter im Jahr 1999 noch<br \/>\nbei 38 Jahren, so stieg es in 2008 auf 42 Jahre. 60 Prozent der Klienten waren \u00fcber 40, sieben Prozent \u00fcber 60 Jahre alt. Die Auswertung des Bildungsstandes verdeutlichte die Gefahren fehlender Finanzkompetenzen. Nur 17 Prozent der Ratsuchenden verf\u00fcgten \u00fcber einen h\u00f6heren Schulabschluss. Etwa 60 Prozent konnten h\u00f6chstens einen Hauptschulabschluss vorweisen. Die statistische Auswertung der Beratungsf\u00e4lle best\u00e4tigt die als schwierig empfundene finanzielle Situation: 84 Prozent der Haushalte hatten weniger als 2.000 Euro zur Verf\u00fcgung; 40 Prozent der Haushalte lebten mit weniger als 1.000 Euro monatlich.<br \/>\n24.4.2009, Schuldnerberatung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Caritas-Projekt: Schuldenpr\u00e4vention f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene\"><\/a><strong>Caritas-Projekt: Schuldenpr\u00e4vention f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene<\/strong><\/p>\n<p><em>Kostenplanung statt Konsumrausch \/ Mit offensiver Aufkl\u00e4rungsarbeit will die Caritas Freiburg verhindern, dass sich immer mehr Jugendliche verschulden<\/em><\/p>\n<p>Entschlossen wandern die sechs jungen Leute in die vordere Ecke des Zimmers, dorthin, wo ein Schild mit fettem &#8222;Nein&#8220; am Tisch klebt. &#8222;Ich habe viel Geld zur Verf\u00fcgung&#8220; , hat Melanie Cuadros eben vorgelesen, und das kann nun beim besten Willen keiner der Anwesenden bejahen. Sie sind heute im Bildungszentrum Freiburg der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/caritas.htm\">Caritas<\/a>, um etwas \u00fcber Schulden zu lernen. Genauer: Wie man sie nicht macht. Das Projekt ist das j\u00fcngste Kind des Caritasverbandes Freiburg-Stadt und hei\u00dft &#8222;Schuldenpr\u00e4vention f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene&#8220; . Mit denen diskutiert die Sozialp\u00e4dagogin Melanie Cuadros in ein- oder mehrt\u00e4gigen Seminaren \u00fcber Konto und Kredite, die Nebenkosten einer Wohnung und den Nutzen von Versicherungen. Spielerisch sollen die jungen Menschen darin lernen, wie sie mit den meist wenigen hundert Euro, die sie in der Ausbildung verdienen, \u00fcber die Runden kommen. &#8222;\u00dcber Geld redet man nicht&#8220; , sagt Cuadros. &#8222;Und genau das ist das Problem.&#8220; Die sechs jungen M\u00e4nner und Frauen im heutigen Kurs nehmen alle am Programm Berufsvorbereitende Bildungsma\u00dfnahmen (BVB) teil, Cuadros\u2019 Seminar ist Pflicht. &#8222;Ich glaube zwar, dass ich mich ganz gut auskenne in Gelddingen, aber schlie\u00dflich kann man nie alles wissen&#8220; , sagt Nadine. Die 18-J\u00e4hrige wohnt an den Wochenenden bei ihrem Freund und lernt dort, was ein eigener Haushalt f\u00fcr Kosten mit sich bringt. &#8222;Da f\u00e4llt man anfangs schon mal richtig auf die Nase&#8220; , erinnert sie sich, &#8222;aber inzwischen l\u00e4uft es ganz gut. Wir geben nie mehr Geld aus, als wir haben.&#8220; In einer Umfrage des Bundesverband Deutscher Banken geben fast die H\u00e4lfte der 14- bis 24-J\u00e4hrigen zu, sich in Geldfragen gar nicht auszukennen. Laut der Schutzgemeinschaft f\u00fcr allgemeine Kreditsicherung (Schufa) hat in Deutschland jeder f\u00fcnfte junge Erwachsene Schulden. &#8222;Wir stellen immer wieder fest, dass junge Menschen in eine Art Konsumrausch fallen, sobald sie aus der Schule sind&#8220; , sagt Manfred Wolf von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/schuldner#Schuldnerberatung - Seri\u00f6se Hilfsangebote\">Schuldnerberatung Freiburg<\/a>. Viele w\u00fcssten nicht, was es hei\u00dft, einen Haushalt zu f\u00fchren. &#8222;Das ist aus den Lehrpl\u00e4nen verbannt worden, weil die Schule denkt, das sei Aufgabe der Eltern. Aber die k\u00f6nnen das ja oft selbst nicht&#8220; , sagt Wolf, der gerade die dritte verschuldete Generation einer Familie ber\u00e4t. Als Wolf vor rund 20 Jahren anfing in der Schuldnerberatung, sei es nicht so leicht gewesen, Schulden zu machen. &#8222;Heutzutage ist man dagegen einer Verlockung nach der anderen ausgeliefert.&#8220; Dementsprechend w\u00fcrden die Schuldner auch immer j\u00fcnger. Verschuldet ist jeder, der einen egal wie gro\u00dfen Betrag egal wem schuldet. Und zwar so lange, bis das Geld rechtm\u00e4\u00dfig zur\u00fcckgezahlt ist. Mehr als verschuldet \u2014 n\u00e4mlich \u00fcberschuldet \u2014 ist man dann, wenn das Einkommen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum nicht ausreicht, um sowohl die Lebenshaltungskosten zu decken als auch f\u00e4llige Raten und Rechnungen zu zahlen. Es ist also jeder, der \u00fcberschuldet ist, verschuldet. Aber umgekehrt ist nicht jeder, der Schulden hat, auch \u00fcberschuldet. Eigentlich ist Schulden machen etwas sehr Allt\u00e4gliches. Wohl kaum einer k\u00f6nnte sich ein neues Auto kaufen oder ein Haus bauen, g\u00e4be es nicht die M\u00f6glichkeit, die Summe in Raten abzuzahlen. Nahezu jede Stadt hat Schulden, selbst der Staat steht in der Kreide. &#8222;Prinzipiell&#8220; , erkl\u00e4rt Cuadros den Seminarteilnehmern, &#8222;sind Schulden also nicht schlimm.&#8220; Doch weil sie so leicht au\u00dfer Kontrolle geraten und der Schritt vom Verschulden zum \u00dcberschulden so klein ist, r\u00e4t sie den den jungen Leuten, von vornherein ein Leben ohne Schulden anzustreben und zum Beispiel nur dann einen Kredit f\u00fcr das eigene Auto aufzunehmen, wenn die R\u00fcckzahlung in den n\u00e4chsten Monaten und Jahren gesichert ist. Kredite f\u00fcr den t\u00e4glichen Spa\u00df wie Klamotten, Handy oder auch Reisen sollten grunds\u00e4tzlich tabu sein. Gleiches gilt f\u00fcr das \u00dcberziehen des Kontos. Oft richten die Banken mit der Vollj\u00e4hrigkeit einen Dispositionskredit, kurz Dispo, ein, der einen Minusstand von drei Monatsl\u00f6hnen erlaubt. &#8222;Da rutscht man meist ganz langsam tiefer und tiefer rein&#8220; , warnt Cuadros. Vor allem, wenn man merke, dass das kurzfristig keine Konsequenzen habe und sich damit W\u00fcnsche erf\u00fcllen lassen. Deshalb lautet der sicherste Tipp: Gar nicht erst anfangen.<\/p>\n<p>Welche Versicherungen brauche ich?<br \/>\nCheckliste: Wie viel Geld habe ich \u00fcbrig, um Versicherungen zu zahlen? Wer bietet die gew\u00fcnschte Versicherung zum g\u00fcnstigsten Preis an? Hier helfen Preisvergleichsportale im Internet oder die Verbraucherzentrale Baden-W\u00fcrttemberg <a href=\"https:\/\/www.vz-bawue.de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.vz-bawue.de<\/a> weiter.<br \/>\nDie sollte man haben: Privathaftpflichtversicherung (ab etwa 50 Euro\/Jahr), Unfallversicherung, Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung, Reise-Krankenversicherung (f\u00fcr Auslandsreisen, etwa 10 Euro\/Jahr), Tierhaftpflichtversicherung (f\u00fcr Hundehalter), Kfz-Haftpflichtversicherung (f\u00fcr Kfz-Halter gesetzlich vorgeschrieben), Risiko-Lebensversicherung (f\u00fcr junge Familien, als Single \u00fcberfl\u00fcssig)<br \/>\nDie sind zus\u00e4tzlich empfehlenswert: Hausratversicherung (f\u00fcr eigenen Haushalt, ab etwa 40 Euro\/Jahr), Kasko-\/Teilkaskoversicherung (bei Neuwagen bis zu drei Jahren)<br \/>\nDie ist weniger wichtig: Rechtsschutzversicherung<br \/>\nDie sind weniger empfehlenswert: Glasbruchversicherung, Krankenhaustagegeldversicherung, Ausbildungsversicherung, Kfz-Insassenversicherung, Kfz-Rechtsschutzversicherung<\/p>\n<p>Sozialp\u00e4dagogin Melanie Cuadros \u00fcber Geldfallen, in die Jugendliche leicht tappen<br \/>\nSeit April arbeitet die Sozialp\u00e4dagogin Melanie Cuadros f\u00fcr den Caritasverband Freiburg-Stadt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um sie f\u00fcr die Problematik Schulden zu sensibilisieren. Im Gespr\u00e4ch mit Claudia F\u00fc\u00dfler pl\u00e4diert sie f\u00fcr Pr\u00e4vention und erkl\u00e4rt, welche Gruppen warum besonders gef\u00e4hrdet sind.<br \/>\nBZ: Frau Cuadros, wodurch geraten Jugendliche und junge Erwachsene am ehesten in Schulden?<br \/>\nMelanie Cuadros: Das gr\u00f6\u00dfte Problem sind Nichtwissen und Naivit\u00e4t. Viele unterschreiben blind Vertr\u00e4ge, ohne sie genau durchzulesen oder die langfristigen Konsequenzen zu bedenken. Au\u00dferdem machen Jugendliche nach wie vor Schulden durch ihr Handy. Hinzu kommen Fallen, die bewusst gestellt werden. Im Internet tummeln sich da einige Anbieter, von Klingelt\u00f6nen oder diversen Tests zum Beispiel. Die verstecken irgendwo im Kleingedruckten, dass es sich um ein Abo handelt. Man muss einfach Namen und Adressen eingeben und steckt pl\u00f6tzlich in einem Vertrag drin. Da kommt man in einem solchen Fall meist wieder raus. Aber nur, wenn man das auch wei\u00df und nicht schuldbewusst einfach zahlt, weil die Unternehmen mit dem Inkassob\u00fcro drohen. Solche Methoden h\u00e4ufen sich zurzeit, und es wird den Jugendlichen sehr leicht gemacht, in die Falle zu tappen.<br \/>\nBZ: Mangelt es denn wirklich nur an entsprechender Aufkl\u00e4rung?<br \/>\nCuadros: Ja. Die richtigen Informationen k\u00f6nnen bei diesem Thema tats\u00e4chlich viel bringen. Wenn ich mit Jugendlichen einen Haushaltsplan aufstelle, machen viele das zum ersten Mal und gestehen, dass sie ihre Finanzen so noch nie betrachtet haben. Und das sind Sachen, die einfach zum Grundwissen geh\u00f6ren. Weit verbreitet ist das Denken: &#8222;Ich habe Schulden, aber das wird sich schon irgendwie regeln.&#8220; Mag sein, dass 500 Euro Schulden dem einen oder anderen als nicht viel erscheinen. Aber auch hier zeigt sich wieder: Die Jugendlichen wissen nicht, was passieren kann, wenn sie das eben nicht in den Griff bekommen. Dass sie sich mit Schulden im schlimmsten Fall den Ausbildungsplatz verbauen k\u00f6nnen. Viele haben auch keine Ahnung, wie sie mit einem Mahnschreiben umgehen oder dass sie sich an die Schuldnerberatung wenden k\u00f6nnen.<br \/>\nBZ: Sprechen Jugendliche untereinander denn \u00fcber ihre Geldsorgen? Oder ist das Thema eher tabu?<br \/>\nCuadros: Das variiert. Es ist mit Sicherheit nicht das beherrschende Thema. Aber es erstaunt mich immer wieder, wie locker manche damit rauskommen, dass sie Schulden haben, wenn ich in einer Klasse davon anfange.<br \/>\nBZ: Ist eine Altersgruppe besonders pr\u00e4destiniert ist zum Schuldenmachen?<br \/>\nCuadros: Ja, das steigt sprunghaft an ab 18 Jahren. Das ist eine sehr gef\u00e4hrdete Gruppe. Die Jugendlichen sind vollj\u00e4hrig und wollen ihre Freiheit feiern. Nach dem Motto &#8222;Endlich weg von daheim, jetzt erf\u00fclle ich mir den Traum von Wohnung, M\u00f6beln und eigenem Auto.&#8220; Da wird oft ein Vertrag nach dem anderen unterschrieben. Nat\u00fcrlich machen auch Jugendliche unter 18 Schulden, aber da sie noch nicht gesch\u00e4ftsf\u00e4hig sind, sind die Gl\u00e4ubiger haupts\u00e4chlich Eltern, Verwandte und Freunde. Das h\u00e4lt sich dann immerhin einigerma\u00dfen im Rahmen. Der wird aber von viel zu vielen mit dem 18. Geburtstag gesprengt<br \/>\ncfr, 22.8.2008, BZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Schuldenfrei - Zukunft frei: Wanderausstellung f\u00fcr Jugend und Schulden\"><\/a><strong>Schuldenfrei &#8211; Zukunft frei: Wanderausstellung f\u00fcr Jugend und Schulden<\/strong><\/p>\n<p>Laut Schuldenreport sind in Deutschland \u00fcber drei Millionen Haushalte \u00fcberschuldet. Insbesondere Handy-Vertr\u00e4ge stellen bereits f\u00fcr Kinder und Jugendliche eine finanzielle Gefahr dar. Die Schuldenfalle schnappt immer fr\u00fcher zu. Schuldnerberatungen und Jugend\u00e4mter beobachten die zunehmende Verschuldung junger Menschen mit gro\u00dfer Sorge und investieren zunehmend in ihre Pr\u00e4ventionsarbeit.<\/p>\n<p>Auch die Wanderausstellung &#8222;Schuldenfrei.Zukunft frei&#8220;, die in der Zeit vom 21. April bis 23. Mai 2008 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gezeigt wird, soll verhindern, dass noch mehr Jugendliche in die<br \/>\nSchuldenkrise geraten. Ausstellungser\u00f6ffnung ist am Dienstag, 22. April 2008, um 9.00 Uhr im Gro\u00dfen Sitzungssaal des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg. Zus\u00e4tzlich zur Ausstellung findet ein Aktionstag statt, bei dem verschiedene Workshops von Fachleuten aus der Schuldnerberatung und der Jugendarbeit anboten werden. In ihnen soll jungen Menschen aufgezeigt werden, kritisch mit dem eigenen Konsum sowie kompetenter mit den eigenen Finanzen umzugehen, um Schulden von Anfang an zu vermeiden.<br \/>\nF\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aller Haupt- und F\u00f6rderschulen ab der Klassenstufe 8 sowie der Berufsbildenden Schulen des Landkreises und der Stadt Freiburg besteht an diesem Tag die M\u00f6glichkeit, an einer halbst\u00fcndigen F\u00fchrung durch die Ausstellung teilzunehmen oder ein einst\u00fcndiges Workshop-Angebot zu besuchen. F\u00fcr Lehrer und Multiplikatoren gibt es am Nachmittag zus\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, den FinanzF\u00fchrerschein des VSE &#8211; die Schuldnerhilfe kennen zu lernen. Im Landratsamt ist die Ausstellung drei Tage lang zu sehen. Vom 24. April bis 22. Mai 2008 ist sie dann im Landkreis\u00a0 unterwegs. Stationen sind in Heitersheim, Badenweiler, Staufen, Ihringen, Titisee-Neustadt, L\u00f6ffingen<br \/>\nund Kirchzarten. Dort bieten die kommunalen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/jung.htm\">Jugendreferenten<\/a> zus\u00e4tzliche Veranstaltungen in Jugendeinrichtungen und Schulen an. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines von der Jugendstiftung<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderten Pr\u00e4ventionsprojektes der Zentralen\u00a0 Schuldnerberatung Stuttgart. Jugendliche, Lehrkr\u00e4fte und P\u00e4dagogen haben sich hier auf vielf\u00e4ltige und kreative Weise mit den Themenkomplexen wirtschaftliche Kompetenz, Werbung, Konsum, Schulden, Marken und Werte<br \/>\nauseinandergesetzt. Gro\u00dfformatige Tafeln f\u00fchren mit Zahlen, Fakten und Daten in das Thema ein, beschreiben den Menschen hinter den Schulden, geben praktische Tipps zum Umgang mit Konsum und rufen plakativ zum Nachdenken auf.<br \/>\nDie Angebote am Aktionstag werden von Schuldnerberatern kommunaler und freier Tr\u00e4ger der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen und der Stadt Freiburg sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Jugendarbeit im Landkreis vorbereitet und durchgef\u00fchrt. Zur Teilnahme sind<br \/>\nbis sp\u00e4testens 08. April 2008 verbindliche Anmeldungen erforderlich.<br \/>\nAnsprechpartner im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/breisgau-hochschwarzwald.htm\">Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald<\/a> ist Kreisjugendreferent Martin Geserich, Tel. 0761\/2187-2512 oder <a href=\"mailto:martin.geserich@lkbh.de\">martin.geserich@lkbh.de<\/a>.<br \/>\n28.3.2008, Landkreis BH<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"A Ray of Hope - warum nicht origineller Ein Hoffnungsschimmer\"><\/a>&#8222;<strong>A Ray of Hope&#8220; &#8211; warum nicht origineller &#8222;Ein Hoffnungsschimmer?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die Einrichtung der neuen Schuldnerberatungsstelle zeigt, dass die im deutschen Sprachraum herrschende Anglizismussucht immer neue H\u00f6hepunkte anstrebt. Weshalb sonst nennt sie sich &#8222;A Ray of Hope&#8220; und nicht \u2014 wenn es origineller sein soll \u2014 &#8222;ein Hoffnungsschimmer&#8220;? Die englische Bezeichnung erscheint besonders abwegig, da ein betr\u00e4chtlicher Anteil der Rat suchenden Menschen sie nicht verstehen d\u00fcrfte. Aber dies ist offensichtlich ohne Bedeutung, wenn es nur Englisch ist. Man kann nur hoffen, dass die Schuldner wenigstens bei der Beratung die deutsche Sprache verwenden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>BZ-Leserbrief von Eugen Endress, Freiburg, vom 23.11.2006<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a name=\"Schuldnerberatung - Seri\u00f6se Hilfsangebote\"><\/a>Schuldnerberatung &#8211; Seri\u00f6se Hilfsangebote<\/h3>\n<p>Wer verschuldet ist, braucht seri\u00f6se Hilfsangebote \u2014 die gibt\u00b4 s<\/p>\n<p>Ein schickes Auto, der neueste Flachbildfernseher und eine nicht zu knappe Handyrechnung: Geld ausgeben, ist eine leichte Sache. Dann die Rechnungen zu bezahlen, dagegen eine ganz andere. &#8222;Viele Menschen wollen mit ihren Nachbarn oder Freunden mithalten&#8220; , wei\u00df Rita Becker von der Schuldnerberatungsstelle in der Wilhelmstra\u00dfe 20 aus Erfahrung. &#8222;Es gibt allerdings&#8220; , f\u00fcgt sie an, &#8222;auch etliche, die wegen ihrer Arbeitslosigkeit so \u00fcberschuldet sind, dass sie keinen Ausweg mehr sehen.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die hochverschuldet sind, gibt es allerdings einen Silberstreif am Horizont &#8211; einen &#8222;A Ray of Hope&#8220;, wie die neue Schuldnerberatungsstelle hei\u00dft. Im M\u00e4rz hat das Team um Rita Becker die Arbeit aufgenommen. Die 44-j\u00e4hrige Betriebswirtin wei\u00df, dass Verschuldung kein Einzelfall ist &#8211; auch ein Grund, warum &#8222;A Ray of Hope&#8220; gegr\u00fcndet wurde. Die bereits existierenden Stellen seien so \u00fcberlaufen, dass es Wartezeiten von bis zu acht Monaten gibt. Die meisten Ratsuchenden aber seien in akuter Not und brauchten sofort Hilfe, weil beispielsweise der Strom abgestellt werden soll oder die Mietschulden nicht mehr \u00fcberschaubar sind.<br \/>\nIn solchen F\u00e4llen springt die Schuldnerberatung ein, f\u00fchrt Gespr\u00e4che mit Betroffenen, kl\u00e4rt, ob eine Privatinsolvenz notwendig ist. &#8222;Dann handeln wir innerhalb von Minuten&#8220; , so Becker. &#8222;Man muss den Gl\u00e4ubigern klarmachen, in welcher Situation die Menschen stecken.&#8220; Bisher konnte man sich immer au\u00dfergerichtlich einigen. Ray of Hope arbeiten aber nicht nur mit Anw\u00e4lten, sondern auch mit Sozialp\u00e4dagogen zusammen, um auch die hinter der Verschuldung liegenden Probleme angehen zu helfen. &#8222;Wer zu uns kommen m\u00f6chte, braucht sich nicht f\u00fcr seine Schulden sch\u00e4men&#8220; , stellt Rita Becker klar. Sie ist Vorsitzende des 50 Mitglieder starken Vereins, der von der Stadt als offizielle Schuldnerberatung anerkannt und gef\u00f6rdert wird. Auch der Deutsche Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband unterst\u00fctzt &#8222;A Ray of Hope&#8220; . Die Schuldnerberatung hat auch noch ein weiteres wichtiges Anliegen: Menschen vor schwarzen Schafen zu sch\u00fctzen. Allerhand kommerzielle Anbieter nutzen die Not der Verschuldeten aus, um sie mit dubiosen Angeboten nur noch weiter zu belasten. &#8222;Da muss man wirklich vorsichtig sein&#8220; , warnt Rita Becker. Seri\u00f6se Hilfe wie bei &#8222;A Ray of Hope&#8220; sei grunds\u00e4tzlich kostenlos, erkl\u00e4rt sie. &#8222;Und wer zu uns kommt, muss auch nicht Mitglied werden.&#8220; Aus der Beratungspraxis wei\u00df sie: Selbst ein Mitgliedsbeitrag von 1,50 Euro ist f\u00fcr viele einfach unbezahlbar. Ich habe sogar Menschen zu Hause besucht, die mehrere Tage nichts Richtiges zu Essen hatten.&#8220;<br \/>\nSteve Przybilla , 11.11.2006, <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/\">www.badische-zeitung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Beratungsstellen f\u00fcr Schuldner\"><\/a><strong>Beratungsstellen f\u00fcr Schuldner<\/strong><\/p>\n<p>Stadtverwaltung und Diakonisches Werk: helfen allen Freiburgern, die ein pers\u00f6nliches Konkursverfahren er\u00f6ffnen wollen, au\u00dfer Selbst\u00e4ndigen und Immobilienbesitzern.<br \/>\nLandkreis: ber\u00e4t Menschen aus dem Landkreis und hilft bei Konkursverfahren.<br \/>\nDrogenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (Drobs): hilft nur ihren Klienten w\u00e4hrend eines Konkursverfahrens.<br \/>\nCaritas: ber\u00e4t nur Sachen Schulden.<br \/>\nDeutsche Gesellschaft zur F\u00f6rderung der Verbraucherentscheidung (DGV): ber\u00e4t b\u00fcrgschaftsgesch\u00e4digte Frauen und \u00fcberschuldete ehemals Selbst\u00e4ndige.<br \/>\nJugendberatung im St\u00fchlinger: hilft Jugendlichen mit Schulden.<\/p>\n<p>Schuldnerberatung der Stadt Freiburg<br \/>\nKaiser-Joseph-Stra\u00dfe 143, 0761\/ 2013839, Termine nach Vereinbarung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg.de\/\" target=\"_blank\">www.freiburg.de<\/a> unter &#8222;Rat und Hilfe&#8220;<br \/>\n<a href=\"mailto:Manfred.Wolf@stadt.freiburg.de\">Manfred.Wolf@stadt.freiburg.de<\/a>,<\/p>\n<p>Schuldnerberatung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald<br \/>\nc\/o J\u00fcrgen Buchhorn, Tel 0761\/2187-2284, <a href=\"mailto:Juergen.Buchhorn@lkbh.de\">Juergen.Buchhorn@lkbh.de<\/a>.<\/p>\n<p>Caritas-Sozialdienst, Herrenstra\u00dfe 6, 0761 \/ 3191666, Termine nach Vereinbarung.<\/p>\n<p>Diakonie Freiburg, Dreisamstra\u00dfe 3-5, Tel 0761 \/ 36891150, Telefonberatung: Mo-Do 14-15 Uhr, Pers. Beratung nach Vereinbarung. <a href=\"mailto:schuldnerberatung@diakonie-freiburg.de\">schuldnerberatung@diakonie-freiburg.de<\/a>\u00a0 .<\/p>\n<p>Pro Familia, Finanzielle Hilfe speziell f\u00fcr junge Familien, Humboldtstra\u00dfe 2, 0761 \/ 296256, Beratung: Mo-Fr 9-12 Uhr, Do. 14-18 Uhr, Fr. 14-16 Uhr<\/p>\n<p>A Ray of Hope: Wilhemstr.20, Sprechzeiten Do. und Sa. von 8 bis 13 Uhr, am 17. November, 19 Uhr: Infoabend<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.badische-zeitung.de\/leer.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Diakonisches Werk<br \/>\nTel 0761\/36891-150 oder -167, <a href=\"mailto:schuldnerberatung@diakonie-freiburg.de\">schuldnerberatung@diakonie-freiburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.diakonie-freiburg.de\/\" target=\"_blank\">www.diakonie-freiburg.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hilfe-in-der-zwangsversteigerung.de\/\">https:\/\/www.hilfe-in-der-zwangsversteigerung.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Selbsthilfe &gt;Soziales\u00a0&gt;Schuldnerberatung Verm\u00f6genssoli zum Abbau der Staatsschuld von 2 Billionen Euro&gt;Schuldner (1.3.2012) Bonit\u00e4tsorientierte Kreditvergabe: Je reicher, desto g\u00fcnstiger der Zins &gt;Schuldner (11.1.2012) Rating f\u00fcr Staaten &#8211; Schufa f\u00fcr Privatpersonen&gt;EU1 (6.12.2011) 6,5 Mio \u00fcberschuldete Privatleute in Deutschland &gt;Schuldner (10.11.2010) Verbraucherinsolvenz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/schuldner\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":42,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-18803","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18803"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18803\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/42"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}