{"id":16878,"date":"2012-12-03T17:17:25","date_gmt":"2012-12-03T16:17:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=16878"},"modified":"2012-12-03T17:40:53","modified_gmt":"2012-12-03T16:40:53","slug":"contracting","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/contracting\/","title":{"rendered":"Contracting"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0Home &gt;<a title=\"Energie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/\">Energie<\/a> &gt;Contracting<\/p>\n<div id=\"attachment_16807\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/berge\/giersberg\/giersberg1nebel-pan121115-2\/\" rel=\"attachment wp-att-16807\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16807\" class=\"size-full wp-image-16807\" title=\"giersberg1nebel-pan121115\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/giersberg1nebel-pan121115.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/giersberg1nebel-pan121115.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/giersberg1nebel-pan121115-180x62.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-16807\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Giersberg nach Westen am 15.11.2012 \u00fcber Kirchzarten ins neblige Dreisamtal mit Freiburg<\/p><\/div>\n<ul>\n<li>Energiecontracting Heidelberg GmbH<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Was ist Contracting\">Was ist Contracting?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Vorteile im Contracting\">Vorteile des Contracting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Lange Vertragslaufzeiten beim Contracting\">Lange Vertragslaufzeiten beim Contracting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Industrie-Contracting\">Industrie-Contracting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Contracting-Beispiel: Flexible L\u00f6sung\">Contracting-Beispiel: Flexible L\u00f6sung mit modernen Kompaktanlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Projektentwicklung von Contracting-Vorhaben\">Projektentwicklung von Contracting-Vorhaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#BWK-Gastkommentar zum Contracting - Dr. Kaier\">BWK-Gastkommentar zum Contracting <\/a><\/li>\n<li><a href=\"file:\/\/\/H:\/daten\/ecimweb\/cf.htm\">CF &#8211; Contracting Forum<\/a> &gt;CF (11.2.2004)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Contracting - Sanieren ohne zu investieren\">Contracting &#8211; Sanieren ohne zu investieren<\/a> (17.9.2002)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=16878&amp;action=edit&amp;message=1#Freiburg spiel Vorreiterrolle in Sachen Contracting\">Freiburg spielt Vorreiterrolle in Sachen Contracting<\/a> (20.9.2002)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Energiecontracting Heidelberg GmbH<\/strong><\/p>\n<p>Seit 01. August 2012\u00a0 ist die &#8222;Energiecontracting Heidelberg &#8220; ein 100%iges Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH, unter dem Dach der Bosch Energy and Building Solutions GmbH. Durch den Anschluss an die Robert Bosch GmbH wird die Energiecontracting Heidelberg AG in die Rechtsform GmbH \u00fcberf\u00fchrt. Als Energiedienstleister ist die Bosch Energy and Building Solutions GmbH mit einem breiten Leistungsportfolio zur Steigerung der Energieeffizienz in kommerziellen Geb\u00e4uden am Markt vertreten. Mit ihren umfassenden Dienstleistungen rund um die dezentrale Energieversorgung erg\u00e4nzt die Energiecontracting Heidelberg AG dieses Portfolio.<\/p>\n<p>Energiecontracting Heidelberg GmbH<br \/>\nVorstand: Michael Blichmann (Vorsitzender), Dr.-Ing. Ulrich Kaier, Dipl.-Ing. (FH) MBM Otto Schwarzmann<br \/>\nIm Breitspiel 7, 69126 Heidelberg, Telefon: 06221\/1371-130, <a href=\"https:\/\/www.ech-heidelberg.de\/\">www.ech-heidelberg.de<\/a><br \/>\nEnergiecontracting Heidelberg GmbH, Postfach 10 21 40, 69011 Heidelberg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Was ist Contracting\"><\/a><strong>Was ist Contracting?<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Der Contractor soll als Versorgungspartner dem Industrieunternehmen alle Probleme im Energiebereich abnehmen. Es handelt sich dabei sowohl um Strom, W\u00e4rme, K\u00e4lte, Dampfluft und Dampf. Hierbei kann die Versorgung \u00fcber station\u00e4re oder flexible Kompaktanlagen erfolgen. Diese Anlagen werden vom Contracting &#8211; Partner w\u00e4hrend der Vertragslaufzeit betrieben und gewartet. Der Vertragspartner des Industrieunternehmens garantiert f\u00fcr eine gesicherte Energieversorgung zu fixierten Preisen und Leistungsumf\u00e4ngen. Er muss die Versorgung auch bei St\u00f6rung in den Anlagen oder bei Streitigkeiten sicherstellen. Gleichzeitig k\u00fcmmert er sich in der Regel um den Energieverbrauch des Unternehmens, wo \u00fcblicherweise noch erhebliche Einsparpotentiale schlummern. Bei Contracting muss nicht unbedingt der komplette Energiebedarf durch Eigenproduktion gedeckt werden. Teilbereiche k\u00f6nnen auch im liberalisierten Markt abgedeckt werden. Im Gegenzug besteht nat\u00fcrlich die auch die Option, \u00dcberschussmengen an einen Versorger abzugeben. Auch diesen Bereich wird im Normalfall der Contractor \u00fcbernehmen. Der gesamte Bereich der Energieversorgung kann damit au\u00dfer Haus gegeben werden.\u00a0<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"Vorteile im Contracting\"><\/a><strong>Vorteile im Contracting<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<div align=\"left\">Das Know-how des Vertragspartners erm\u00f6glicht eine schnelle Umsetzung kleinerer und gr\u00f6\u00dferer Einsparpotentiale. Normalerweise tritt auch eine Entlastung der Umweltemission ein. Die ergibt sich bereits aus der Energieeinsparung.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div align=\"left\">Der Kapitalbedarf des Unternehmens wird entlastet, da sich alle Investitionen auf der Kostenseite des Contractors niederschlagen.Bei Beendigung des Vertrages werden die beiden Vertragspartner gegebenenfalls eine \u00dcbernahme des Anlagenparks oder unbeweglicher Teile verhandeln.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><a name=\"Lange Vertragslaufzeiten beim Contracting\"><\/a><strong>Lange Vertragslaufzeiten beim Contracting<\/strong><\/p>\n<p>Der Zeitaufwand f\u00fcr einen Vertragsabschluss f\u00fcr eine Versorgung \u00fcber das Contracting ist nicht zu untersch\u00e4tzen. Die aufgef\u00fchrten Zeitr\u00e4ume sind Sch\u00e4tzungen und gelten nicht f\u00fcr Notfallversorgungen. Immerhin sind sie eine Richtschnur f\u00fcr betriebsinterne Kalkulationen. Vorausgesetzt wird im Zeitrahmen eine qualifizierte Ausschreibung:<\/p>\n<p>Festlegung von Zielen und Vorgehensweise, Konzeptentwicklung und -fixierung: 6 bis 12 Monate;<br \/>\nBetreiberauschreibung, Angebotsvergleich und Vorauswahl beim Unternehmen: weitere 6 bis 12 Monate; anschlie\u00dfend<br \/>\nVertragsverhandlungen von 2 bis 6 Monaten.<\/p>\n<p>Damit ist unter 1,5 Jahren an eine Umsetzungsphase nicht zu denken.<br \/>\nDieser Zeitraum l\u00e4sst sich durch eine sogenannte \u201ePartnerschaftliche Projektentwicklung&#8220; verk\u00fcrzen. Hier rechnen die Contractinganbieter mit einem Zeitraum zwischen vier Monaten und einem Jahr, bis es zur Umsetzung der Ma\u00dfnahmen kommt. Der Normalfall beim Contracting sind lange Vertragslaufzeiten von 10 bis 15 Jahren. Das entspricht in den meisten F\u00e4llen nicht der Interessenlage des Unternehmens. Bei mobilen Versorgungseinheiten (\u201eEnergie am Haken&#8220;) ergibt sich die M\u00f6glichkeit einer k\u00fcrzeren Laufzeit im Rahmen von zwei bis drei Jahren. In die Erw\u00e4gung ziehen k\u00f6nnen Contracting alle Unternehmen, deren Energiekosten eine Mio. DM \u00fcberschreiten. Als klassische Beispiele gelten die Papierindustrie, Textilwirtschaft, Chemie oder Kunststoffherstellung bzw. \u2013 der allgemeine Maschinenbau und die Holzindustrie.<\/p>\n<p><a name=\"Industrie-Contracting\"><\/a><strong>Industrie-Contracting<\/strong><\/p>\n<p>Die ECH-Versorgung wird auf die W\u00fcnsche des Kunden\u00a0 ausgerichtet:<br \/>\nMit unseren Erfahrungen bei W\u00e4rme, Strom, K\u00e4lte, Wasser und Druckluft<br \/>\nMit eigenen und fremden Anlagen<br \/>\nMit eigenem und fremdem Personal<br \/>\nMit h\u00f6chsten Anforderungen an die Versorgungssicherheit<br \/>\nMit hochwirtschaftlichen und nachhaltigen Versorgungskonzepten<br \/>\nMit der Nutzung der energiewirtschaftlichen und gesetzlichen Randbedingungen<br \/>\nMit professionellen Beschaffungs- und Vermarktungsstrategien<\/p>\n<p>F\u00fcr wirtschaftliche, die Umwelt entlastende und technologisch innovative Contracting-Projekte wurde EC Heidelberg schon zweimal mit dem <a href=\"file:\/\/\/H:\/daten\/ecimweb\/presse.htm#Contracting Award 2004 f\u00fcr EC Heidelberg\">Contracting Award<\/a> ausgezeichnet.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"Contracting-Beispiel: Flexible L\u00f6sung\"><\/a><strong>Contracting-Beispiel: Flexible L\u00f6sung mit modernen Kompaktanlagen<\/strong><\/p>\n<p>Versorgungsvertrag f\u00fcr W\u00e4rme mit einem Heizwerk (Leistung 8 MW): Der Contractor erbringt Projektentwicklung und Planung, erstellt auf eigene Kosten eine kompakte Energiezentrale und h\u00e4lt dies betriebsfertig einschlie\u00dflich \u00dcberwachung und Brennstoffbeschaffung.<\/p>\n<p>Investition: Contractor \u00fcbernimmt die Gesamtinvestition einschlie\u00dflich Einbindung\/Infrastruktur und ersetzt die \u00fcberalterten Dampfkessel durch moderne Kompaktzentralen aus dem eigenen Pool 1,40 Mio. DM.<br \/>\nEinsparungen: Der Betrieb erh\u00e4lt einen sicheren Gesamtw\u00e4rmepreis von 48 DM\/MWh und daraus sofortige wirtschaftliche Vorteile gegen\u00fcber dem Ist-Zustand ohne Eigeninvestition von 12 DM\/MWh.<br \/>\nRefinanzierung: Contractor finanziert ihre Gesamtaufwendungen aus dem Grundpreis der W\u00e4rmeversorgung 0,32 Mio. DM\/a.<br \/>\nVertrag: Der Abschluss kann j\u00e4hrlich den Bedarfsverh\u00e4ltnissen angepasst werden; dies sichert der Contractor durch R\u00fcckgriff aus seinen Pool an portablen Anlagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Projektentwicklung von Contracting-Vorhaben\"><\/a><strong>Projektentwicklung von Contracting-Vorhaben<\/strong><\/p>\n<p>Der partnerschaftliche Weg von der Idee zur optimierten Versorgung und wettbewerbsf\u00e4higen Energiekosten.<br \/>\nKosteng\u00fcnstige Energieversorgung ist vor allem in energieintensiven Branchen zum wichtigen Element der Standortsicherung geworden. Die Energieversorgungsstrukturen sind oftmals veraltet und rangierenbei den betriebsinternen Investitions-Priorit\u00e4ten an zweiter oder dritter Stelle. Realisierbare Kostensenkungspotentiale werden daher oft nicht angepackt.<br \/>\nContracting stellt einen m\u00f6glichen Ausstieg aus diesem Teufelskreis dar, da sich Konzentration auf das Kerngesch\u00e4ft und Durchf\u00fchrung von effizienzsteigernden Ma\u00dfnahmen im Bereich der Energie- und Medienversorgung nicht mehr widersprechen.<br \/>\nOptimale ma\u00dfgeschneiderte Contracting-L\u00f6sungen (technisch, wirtschaftlich, organisatorisch, rechtlich) erfordern gezielte \u201eProjektentwicklung\u201c, gemeinsam und partnerschaftlich durch den Kunden (Contractingnehmer) und durch einen in diesem speziellen Arbeitsgebiet erfahrenen Energiedienstleister. Im Zuge der Projektentwicklung werden \u00f6rtlich angepa\u00dfte L\u00f6sungen gestaltet und optimiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><a name=\"BWK-Gastkommentar zum Contracting - Dr. Kaier\"><\/a><strong>BWK-Gastkommentar zum Contracting<\/strong><\/p>\n<p>Herr Dr. Kaier ist seit \u00fcber 20 Jahren im Bereich dezentraler Energieversorgung und Contracting t\u00e4tig. Er hat mit seinem Team die STEAG Energie-Contracting (SEC) in vier Jahren von Null zum marktf\u00fchrenden deutschen Contractor in der industriellen und kommunalen Contracting-Versorgung mit heute weit \u00fcber 100 Kunden gef\u00fchrt.<br \/>\n<span>Dr. Kaier ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Energiecontracting Heidelberg GmbH. <\/span><\/p>\n<p><span><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/contracting\/kaierenergy\/\" rel=\"attachment wp-att-16890\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-16890\" title=\"kaierenergy\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/kaierenergy-130x180.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/kaierenergy-130x180.jpg 130w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/kaierenergy-465x640.jpg 465w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/kaierenergy.jpg 737w\" sizes=\"auto, (max-width: 130px) 100vw, 130px\" \/><\/a>\u00a0Dr. Ulrich Kaier &#8211; <\/span>Foto: Fachzeitschrift BWK\/VDI-Verlag, Sonderheft Energie 4\/2002<\/p>\n<p align=\"left\">Contracting: Statt Eingangszitat einer klugen Lebensweisheit eines alten Griechen steht als \u00dcberschrift der Kernsatz der Contracting-T\u00e4tigkeit &#8222;10 % sind immer drin&#8220; angemerkt. Dieser Satz ist Ansporn und Wahrheit, vor allem aber Symbol f\u00fcr den Contractor, der kontinuierlich, hartn\u00e4ckig und st\u00e4ndig nach neuen Einsparpotentialen sucht und diese auch immer wieder findet.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Zauberwort Contracting ?<\/strong><br \/>\nUnz\u00e4hlige Definitionen und Contracting-Konzepte f\u00fcllen die Literatur; wir verstehen Contracting pragmatisch als gesamtheitlich optimierte Energieversorgung\u00a0in Hand eines Dienstleisters, der die Reduzierung von Kosten, Energiebedarf und Umweltbelastung als sein Kerngesch\u00e4ft aus\u00fcbt. Er unterscheidet sich von seinem industriellen oder kommunalen Kunden, der die Energieversorgung &#8222;outsourct&#8220;, ausgliedert, weil er sie als &#8222;Nicht-Kerngesch\u00e4ft&#8220; oder als &#8222;notwendige Nebenleistung&#8220; betrachtet. Der Contractor ist kein bisschen schlauer als andere, aber er kann trotzdem Etliches besser machen als sein Kunde.<br \/>\nEr kann Know-how b\u00fcndeln, weil er viele \u00e4hnliche Anlagen bau und betreibt<br \/>\nEr kann ganzheitlicher hantieren, weil es eben sein Kerngesch\u00e4ft ist<br \/>\nEr kann anders finanzieren und l\u00e4nger abschreiben als z. B. ein Industrieunternehmen<br \/>\nEr kann flexible L\u00f6sungen organisieren, weil er immer wieder \u00e4hnliche Bedarfsf\u00e4lle zu l\u00f6sen hat.<br \/>\nEr kann alle Arbeitsschritte zumindest ein kleines bisschen besser als andere<\/p>\n<p align=\"left\">Zahllose Beispiele der letzten Jahre haben das auch praktisch belegt, Contracting ist in vielen Bereichen ein &#8222;\u00fcblicher Vertragsweg&#8220; geworden. Contracting ist kein Zauberwort, sondern eine ganz n\u00fcchterne Veranstaltung: &#8222;Contracting ist ein K\u00f6nigsweg&#8220;.<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Umwelt ist der Gewinner bei Contracting-Modellen ?<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Das gilt sicher in 90 % der Contracting-Vorhaben. Das Ringen des Contractors um neue kostensparende Wege (Einsparl\u00f6sungen, W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung, Effiziente Erzeugung von W\u00e4rme, K\u00e4lte, Druckluft, Kraft-W\u00e4rme-Kopplung etc.) f\u00fchrt automatisch zu Umweltentlastungen, die kostenlos &#8222;gesichert&#8220; werden k\u00f6nnen. Das gilt verst\u00e4rkt, wenn regenative Systeme (sehr stark jetzt auch Biomasse, Holz, Pellets, etc) integriert werden. Auch hier wird die Umweltentlastung durch zus\u00e4tzliche Gutschriften (EEG-Stromeinspeisung, reduzierte \u00d6kosteuer, CO<sub>2<\/sub>-Zertifikate etc.) belohnt.\u00a0<br \/>\nCO<sub>2<\/sub>-Minderungen von 10 &#8230;. 40 % und sogar dar\u00fcber deshalb sind keine Seltenheit bei gut durchdachten Contratcing-Konzepten<\/p>\n<p align=\"left\">Tods\u00fcnde: \u00dcberfrachtung mit neuer Technologie !<br \/>\nMissverst\u00e4ndlich und misslich ist die Tendenz, Contracting als Realisierungsplattform f\u00fcr neue Zukunftstechnik und\/oder Superl\u00f6sungen zu missbrauchen. Das kann nicht funktionieren, der Contractor sucht Gewinn aus dem operativen Betrieb, dazu braucht er sichere, bew\u00e4hrte Technik. Nichts gegen F\u00f6rderung und Entwicklung neuer technischer L\u00f6sungen \u2013 wahrhaftig nicht \u2013 aber nur, wenn man sich in Betrieb der operativen Risiken bewusst ist und auch der Kosten hieraus und dies nicht unter dem Stichwort &#8222;Contracting macht alles m\u00f6glich\u00b4&#8220; zudeckt.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Unbegrenzte Marktpotentiale f\u00fcr Contracting ?<\/strong><br \/>\nZur H\u00e4lfte ist das so richtig. Das gilt nicht f\u00fcr Contracting-Dienstleister, die auf die Suche eines Kunden nach dem Dienstleister (seine Ausschreibung, ein Ersatzbedarf, ein Ausl\u00f6ser, ein St\u00f6rfall etc.) warten. Hier w\u00e4chst das Potential kr\u00e4ftig (ca. 50 %\/a), weil Contracting eine akzeptierte L\u00f6sung auch im kommunalen Bereich wird. Bestimmt gilt aber Obiges f\u00fcr den kreativen Contractor, der seine Potentiale aus der \u00dcberzeugung (10 % sind immer drin) sucht, dass er mit einem pfiffigen Konzept fast \u00fcberall ein Contracting Projekt &#8222;produzieren&#8220; und mit viel \u00dcberzeugungskraft auch f\u00fcr sich sichern kann.<br \/>\nMit dieser Denkweise hat Contracting ein ungeheures Zukunftspotential:<br \/>\nWeniger als 3 % der deutschen Industrieversorgungen, Krankenh\u00e4user, Nahw\u00e4rmenetze, Wohnungsbaugesellschaften und Gewerbebereiche haben eine Contracting-L\u00f6sung.<br \/>\nDeshalb ist da noch viel zu tun und viel zu sparen.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>Ganz neue Zukunftsm\u00e4rkte ?<\/strong><br \/>\nUnd dann gibt es noch ganz neue Dienstleistungs-Wege, die das Contracting-Modell er\u00f6ffnet und erm\u00f6glicht mit faszinierenden Potentialen f\u00fcr gesamtheitliches Denken. Ein Beispiel von vielen ist die regenative Energieversorgung mit Biomasse-Pellets:<br \/>\nEin hochinteressanter neuer Brennstoff aus naturreinem S\u00e4gemehl gepresst und nutzbar in Heizungsanlagen mit vollautomatischer und bew\u00e4hrter Technik, der sich im klassischen Wettbewerb der Energietr\u00e4ger (\u00d6l, Gas) mit heftigen Zuwachsraten EU-weit durchsetzt.<br \/>\nWenn es hier gelingt, im Contracting-Modell von der Erzeugung \u00fcber die aufw\u00e4ndige Logistik bis zur Nutzw\u00e4rme mit Einsparcontracting beim Abnehmer gesamtheitlich zu optimieren, \u00f6ffnet dies additiv faszinierende Potentiale. In jedem Fall: Es gibt m\u00e4chtig zu tun f\u00fcr die Contracting-Branche, insbesondere f\u00fcr angepasste Branchenl\u00f6sungen, f\u00fcr kreative Gesamtl\u00f6sungen und f\u00fcr die Denkweise &#8222;\u00fcber den eigenen Zaun hinaus&#8220;.<\/p>\n<p align=\"left\">Quelle:<br \/>\nBWK-Gastkommentar, Dr. Ulrich Kaier, Fachzeitschrift BWK\/VDI-Verlag, Sonderheft Energie 4\/2002<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p><a name=\"Contracting - Sanieren ohne zu investieren\"><\/a><strong>Contracting &#8211; Sanieren ohne zu investieren<\/strong><\/p>\n<p>Contracting: Wenn der Fachdienstleister die Erneuerung auf eigene Rechnung macht und an der Einsparung gewinnt<br \/>\nSanieren ohne zu investieren &#8211; Contracting hei\u00dft die Zauberformel f\u00fcr diese L\u00f6sung. Formal gesehen handelt es sich dabei um eine vertraglich vereinbarte Dienstleistung. Ein Unternehmen (Contractor) f\u00fchrt f\u00fcr einen Geb\u00e4udeeigner (Auftraggeber) Investitionen und Ma\u00dfnahmen zur Energieversorgung oder -einsparung durch und refinanziert diese \u00fcber die eingesparten Energiekosten oder die gelieferte Energie. Contracting kann grunds\u00e4tzlich alle Bereiche der Ver- und Entsorgung umfassen. Der Schwerpunkt liegt zur Zeit jedoch noch eindeutig auf der Bereitstellung von Energie. In der Praxis hat sich eine Vielzahl von Contractingmodellen etabliert.<\/p>\n<p>Das Spektrum reicht von der einfachen W\u00e4rmelieferung \u00fcber komplexe Infrastrukturanlagen, wie Heizkraftwerke, bis hin zum Full-Service unter Einschluss des Facility Managements. Bei aller Unterschiedlichkeit lassen sich jedoch zwei gro\u00dfe Modelle unterscheiden: &#8211; Das Anlage-Contracting, bei dem alle oder wesentliche Teile der zur Energieversorgung notwendigen Leistungen dem Contractor \u00fcbertragen werden, der daf\u00fcr \u00fcber die erfolgte Energielieferung verg\u00fctet wird. &#8211; Das Energiespar-Contracting, bei dem der Contractor zuvor vereinbarte Investitionen und Ma\u00dfnahmen zur Energieeinsparung durchf\u00fchrt und daf\u00fcr \u00fcber eine bestimmte Laufzeit hinweg den Gro\u00dfteil oder auch die Gesamtsumme der j\u00e4hrlich eingesparten Energiekosten erh\u00e4lt. Nach Ablauf des Vertrages gehen die Investitionen \u00fcblicherweise in den Besitz des Kunden \u00fcber, der ab diesem Zeitpunkt voll von dem reduzierten Energieverbrauch profitiert.<br \/>\nDer Hauptvorteil beim Contracting liegt darin, dass der Geb\u00e4udeeigner zweifach entlastet wird: Zum einen von der organisatorischen Umsetzung der Energiesparma\u00dfnahmen, und zum anderen von der finanziellen Belastung, die mit den Investitionen verbunden sind. Damit setzt das Contracting genau da an, wo viele St\u00e4dte und Kommunen der Schuh dr\u00fcckt: F\u00fcr viele Objekte wird zwar ein energetischer Sanierungsbedarf konstatiert, h\u00e4ufig fehlt jedoch das Geld, um die notwendigen Energiesparma\u00dfnahmen zu finanzieren.<\/p>\n<p>Das Bundesumweltamt rechnet damit, dass bei \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden rund ein Drittel der Energie durch Contracting eingespart werden k\u00f6nnte &#8211; ohne zus\u00e4tzliche Belastung der \u00f6ffentlichen Haushalte. Im kommunalen Bereich setzt sich diese Art der Mittelbeschaffung daher immer mehr durch. Hier treten inzwischen nicht nur Energielieferanten als Contracting-Partner auf, sondern auch Geb\u00e4udedienstleister und Anlagenhersteller haben erkannt, dass sich auf diese Weise ihre Produkte oder Dienstleistungen trotz leerer Kassen &#8222;verkaufen&#8220; lassen.<\/p>\n<p>Insbesondere in komplexen Liegenschaften lassen sich durch die Einf\u00fchrung eines professionellen Energie-Controllings und der Umsetzung von Mess- und Steuerungsma\u00dfnahmen erhebliche Einsparungen erzielen. Auch vor dem Hintergrund der Energiesparverordnung (EnEV) gewinnt das Contracting an Bedeutung. Ein Contractor kann aufgrund seines Know-hows und seiner gr\u00f6\u00dferen Flexibilit\u00e4t in aller Regel ein h\u00f6heres Kostensparpotenzial realisieren als der Auftraggeber. Beim Contracting handelt es sich um einen Wachstumsmarkt. Mittlerweile gibt es \u00fcber 400 Anbieter und zahlreiche Beispiele f\u00fcr erfolgreiche Projekte. Zunehmend nutzen auch private Unternehmen und Eigent\u00fcmergemeinschaften gr\u00f6\u00dferer Wohnanlagen dieses Instrument.<\/p>\n<p align=\"left\">Gabriele Bobka, BZ vom 14.9.2002, <a href=\"https:\/\/www.bzol.de\/\">www.bzol.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Freiburg spiel Vorreiterrolle in Sachen Contracting\"><\/a><strong>Freiburg spielt Vorreiterrolle in Sachen Contracting<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Freiburg spielt in Sachen Contracting eine Vorreiterrolle, nicht nur in S\u00fcdbaden und Baden-W\u00fcrttemberg, sondern sogar in ganz Deutschland.&#8220; Diese \u00fcberraschende Einsch\u00e4tzung verk\u00fcndete R\u00fcdiger Lohse von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-W\u00fcrttemberg bei einem Treffen mit der BZ im st\u00e4dtischen Baudezernat.<\/p>\n<p>Der Streit ums Contracting dauert nun schon l\u00e4nger als ein Jahr. Immer wieder hatten die Gr\u00fcnen kritisiert, dass die Verwaltung daf\u00fcr zu wenig unternehme. Zuletzt hatte sich OB Dieter Salomon eingeschaltet und die Vergabe des ersten Pools von sechs st\u00e4dtischen Objekten (Friedrich-Weinbrenner-, Gertrud Luckner- und Edith-Stein-Gewerbeschule, Karls- und Emil-Thoma-Schule, Hallenbad Haslach) f\u00fcr Einspar-Contracting (siehe Infobox) im Oktober angek\u00fcndigt. Badenova ist bei diesem Pool aus dem Rennen. Vorteil des Einspar-Contracting: Hier wird garantiert Energie gespart, wogegen dies nicht Hauptanliegen des Anlagen-Contractors sein muss.<\/p>\n<p>Ein zweiter Pool mit sieben Geb\u00e4uden (Deutsch-Franz\u00f6sisches-, Theodor-Heuss- und Rotteck-Gymnasium, Schneeburgschule, Ausl\u00e4nderwohnheim Hammerschmiedstra\u00dfe, Faulerbad, Mooswaldhalle Hochdorf) ist erarbeitet und soll Anfang kommenden Jahres vergeben werden. Die Vergabe des dritten Pools (vorgesehen: Westbad, Wentzinger-Schulen, Werkstatt- und Sozialgeb\u00e4ude Mundenhof, Lortzingschule) ist f\u00fcr Mitte 2003 geplant. Der Sinn der Pools besteht darin, dass der Investor sich nicht nur &#8222;Rosinen herauspicken&#8220; (Lohse) kann, sondern Objekte einkalkulieren muss, die sich schwerer rechnen.<\/p>\n<p>Freiburger Contracting sucht seinesgleichen<br \/>\nDiese drei Pools (Einsparpotential: 700 Tonnen Kohlendioxid j\u00e4hrlich) umfassen alle st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude, die sich \u00fcberhaupt f\u00fcrs Contracting eignen. Denn wenn die j\u00e4hrlichen Energiekosten unter 30 000 Euro liegen, hat Contracting keinen Sinn &#8211; und das ist bei Dreiviertel dieser Geb\u00e4ude so. &#8222;Die n\u00e4chste Aufgabe wird jetzt sein, Intracting hinzubekommen&#8220;, so Baub\u00fcrgermeister Matthias Schmelas.<br \/>\nVorreiter beim ConIntracting<span> ist Stuttgart. Hier nahm das st\u00e4dtische Umweltschutzamt Kredite auf, die in Einsparprojekte flie\u00dfen, deren Sparleistung solange ans Amt zur\u00fcck bezahlt wird, bis der Kredit getilgt ist. Vorteil: Dem Handeln gehen keine langwierigen Haushaltsdiskussionen voraus. Einen Gemeinderatsbeschluss f\u00fcrs Intracting gibt es in Freiburg noch nicht, Schmelas hofft aber, dass er kommt. Dass es so lange gedauert hat, bis die Verwaltung Ergebnisse beim Contracting pr\u00e4sentierte, kann Lohse gut verstehen: &#8222;Eine Kommune, die sich in dieser Tiefe mit dem Thema Contracting auseinander setzt, finden Sie in Deutschland nicht.&#8220; Dass das deshalb so ist, weil die Geb\u00e4ude so stark sanierungsbed\u00fcrftig sind, wollte Schmelas nicht best\u00e4tigen: &#8222;Da liegen wir im Landesdurchschnitt.&#8220;<br \/>\n<\/span>Lars Bargmann, BZ vom 20.9.2002,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Home &gt;Energie &gt;Contracting Energiecontracting Heidelberg GmbH Was ist Contracting? 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