{"id":153683,"date":"2026-09-11T19:50:01","date_gmt":"2026-09-11T17:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=153683"},"modified":"2026-09-12T21:04:13","modified_gmt":"2026-09-12T19:04:13","slug":"newyork11september2001","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/newyork11september2001\/","title":{"rendered":"NewYork11September2001"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Islam<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Islamismus<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-terror\/\">Islam-Terror<\/a> &gt;NewYork9September2001<\/p>\n<div id=\"attachment_139009\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rassismus-floyd-zarutska-pan250907.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-139009\" class=\"size-full wp-image-139009\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rassismus-floyd-zarutska-pan250907.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rassismus-floyd-zarutska-pan250907.jpg 567w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rassismus-floyd-zarutska-pan250907-180x100.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-139009\" class=\"wp-caption-text\">Rassismus in den USA: Iryna Zarutska und George Floyd<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags: <span style=\"text-decoration: underline;\">anklicken (falls unterstrichen)<\/span> oder scrollen\u00a0<\/em><\/li>\n<li>Ayaan Hirsi Ali: Was Mohamed Atta uns sagen wollte (11.9.2026)<\/li>\n<li>25 Jahre nach dem 9\/11-Islamterror hat New York einen islamischen B\u00fcrgermeister (9.11.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/\">Islam-Terror hat nichts mit dem Islam zu tun<\/a>\u00a0(19.10.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/9-11-20-jahre-weiterhin-terror\/\">9\/11 \u2013 20 Jahre weiterhin Terror<\/a>\u00a0(11.9.2021)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a title=\"IS\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/is\/\">IS<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Islam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamismus\/\">Islamismus<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam-Antisemitismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-antisemitismus\/\">Islam-Antisemitismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/knife-jihad\/\">Knife-Jihad<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Koran\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/koran\/\">Koran<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Linksterror\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/immobilien\/linksterror\/\">Linksterror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/newyork11september2001\/\">NewYork9September2001<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/nizza29-10-2020\/\">Nizza29-10-2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/fluechtlinge-kriminalitaet\/opfer\/\">Opfer \u2013 zweierlei<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Paris13nov2015\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/paris13nov2015\/\">Paris13nov2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/radikal\/\">radikal<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Religionskrieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionskrieg\/\">Religionskrieg<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rouen26July2016\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rouen26july2016\/\">Rouen26July2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/schulen-gewalt\/\">Schulen-Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/\">Terror<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ayaan Hirsi Ali: Was Mohamed Atta uns sagen wollte<\/strong><br \/>\n<em>Nach 25 Jahren ist es an der Zeit, dass sich der Westen der wahren Ursache des 11. September stellt.<\/em><\/p>\n<p>Im April 1996, mehr als f\u00fcnf Jahre bevor er den American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm steuerte, sa\u00df Mohamed Atta in einer kleinen Hamburger Wohnung und verfasste sein Testament. Er war 27 Jahre alt, studierte Architektur an der Technischen Universit\u00e4t, war der Sohn eines Anwalts aus Kairo, sprach flie\u00dfend Deutsch und lebte komfortabel in einer der wohlhabendsten Gesellschaften der Welt.<\/p>\n<p>Nichts an seinen Lebensumst\u00e4nden zwang ihn dazu, sich mit dem Tod zu besch\u00e4ftigen. Dennoch hinterlie\u00df er detaillierte Anweisungen f\u00fcr den Umgang mit seinem Leichnam. \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass irgendwelche Frauen zu meinem Grab kommen, weder w\u00e4hrend meiner Beerdigung noch bei irgendeiner sp\u00e4teren Gelegenheit\u201c, schrieb er. Weder eine schwangere Frau noch \u201eeine Person, die nicht rein ist\u201c, sollte kommen, um Abschied zu nehmen. Der Mann, der seinen Leichnam wusch, sollte Handschuhe tragen, um seine Genitalien nicht zu ber\u00fchren. Atta wollte in drei schlichte wei\u00dfe T\u00fccher geh\u00fcllt, auf die rechte Seite mit dem Gesicht nach Mekka gelegt und \u201eneben guten Muslimen\u201c begraben werden. Sein Geld sollte \u201egem\u00e4\u00df der muslimischen Religion, wie der allm\u00e4chtige Gott es von uns verlangt\u201c, verteilt werden.<\/p>\n<p>Das Dokument enth\u00e4lt weder ein politisches Programm noch irgendeinen Hinweis auf au\u00dfenpolitische oder wirtschaftliche Missst\u00e4nde. Da ist lediglich ein junger muslimischer Mann in einer deutschen Wohnung, der Vorkehrungen f\u00fcr die Opferung seines Lebens an Allah trifft \u2013 im festen Glauben daran, dass Allah sein Martyrium im Jenseits belohnen werde. Das Testament wurde von Glaubensbr\u00fcdern aus der al-Quds-Moschee bezeugt, wo Atta auf Arabisch betete, sich einen Bart wachsen lie\u00df und wo er vier Jahre sp\u00e4ter die M\u00e4nner treffen sollte, mit denen er gemeinsam sterben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dieses Dokument geh\u00f6rt zu den am meisten vernachl\u00e4ssigten Beweisst\u00fccken im Zusammenhang mit dem 11. September, weil es den Erkl\u00e4rungen widerspricht, denen die meisten westlichen Kommentatoren den Vorzug gaben. Atta war nicht arm. Er war nicht durch Drohnenangriffe radikalisiert worden, die damals noch gar nicht stattgefunden hatten, und auch nicht durch die amerikanische Unterst\u00fctzung Israels. Im formalen oder organisatorischen Sinne war er kein \u201eIslamist\u201c. Vielmehr hing er einem kompromisslosen und militanten Islamverst\u00e4ndnis an, f\u00fcr das er bereit war zu sterben.<\/p>\n<p>Dennoch bestanden westliche Eliten 25 Jahre lang immer wieder darauf, M\u00e4nner wie Atta m\u00fcssten von etwas anderem angetrieben worden sein als von jener Kultur und jenem Glauben, durch deren Brille ihnen ihr Handeln vern\u00fcnftig und notwendig erschien. Nach dem 11. September fragten Intellektuelle und politische Entscheidungstr\u00e4ger: \u201eWas ist schiefgelaufen?\u201c, als ob die Ursache f\u00fcr Attas Feindseligkeit gegen\u00fcber dem Westen in einem tiefen Geheimnis verborgen w\u00e4re. In der historischen Erfahrung des Westens hatten Menschen seit dem Ende der gro\u00dfen Religionskriege des 17. Jahrhunderts nicht mehr in gro\u00dfem Ma\u00dfstab andere Menschen aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden get\u00f6tet. Auch Kultur \u2013 ein Begriff, unter dem man fr\u00fcher zahlreiche Aspekte menschlicher Identit\u00e4t, Erfahrung und Zugeh\u00f6rigkeit verstand, einschlie\u00dflich der Religion \u2013 durfte als Erkl\u00e4rung nicht gelten. Dass kulturelle Unterschiede existieren und respektiert werden sollen, geh\u00f6rte zu den Grundlagen der multikulturellen Ordnung. Die Vorstellung jedoch, dass manche Kulturen Menschen aus Gr\u00fcnden zum T\u00f6ten bewegen k\u00f6nnten, die nicht auf der westlich-rationalistischen Liste vern\u00fcnftiger Motive auftauchen, erschien vielen westlichen Liberalen dem Rassismus so nahe, dass sie sich mit diesem Gedanken lieber gar nicht erst auseinandersetzten.<\/p>\n<p>Seitdem griff ein gro\u00dfer Teil der westlichen Intellektuellenklasse jedes Mal, wenn der Westen mit dem Islam in Konflikt geriet, auf Erkl\u00e4rungen zur\u00fcck, die in ihre eigenen s\u00e4kular-humanistischen Kategorien passten: erlittenes Unrecht, Erniedrigung, Unterentwicklung, Entfremdung, Frustration \u00fcber Au\u00dfenpolitik oder das Versagen westlicher Staaten bei der Integration von M\u00e4nnern wie Atta. Menschen wie er seien schlie\u00dflich \u2013 oder m\u00fcssten jedenfalls sein \u2013 im Grunde nicht anders als gleichaltrige, \u00e4hnlich gebildete und sozial vergleichbare Einwanderer aus Vietnam, Polen oder irgendeinem anderen Land. Weil man davon ausging, dass alle Konflikte materielle Ursachen haben, nahm man ebenso an, sie lie\u00dfen sich mit materiellen Mitteln l\u00f6sen. Und angesichts der offenkundigen \u00dcberlegenheit westlicher Werte \u2013 gemessen am materiellen Erfolg des Westens \u2013 sollten Konflikte um Land, Arbeit, W\u00fcrde, Souver\u00e4nit\u00e4t oder Umverteilung mit jener Gro\u00dfz\u00fcgigkeit ausgehandelt werden, die sich f\u00fcr Menschen geh\u00f6rt, die aufgrund der Ungerechtigkeiten des europ\u00e4ischen Kolonialismus eine Position au\u00dferordentlichen Wohlstands und gro\u00dfer Macht innehaben. Wenn muslimische Bev\u00f6lkerungsgruppen unter einem Demokratiedefizit litten, w\u00fcrden Wahlen diese Forderungen offenlegen und abmildern. In jedem Fall wurden Theologie und Kultur in Psychologie, Wirtschaft, Entwicklungspolitik oder Diplomatie \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p><em><strong>Gegner falsch diagnostiziert<\/strong><\/em><br \/>\nAmerikanische Politiker f\u00fcgten dieser Verdr\u00e4ngung noch eine zweite Ebene hinzu. Pr\u00e4sident George W. Bush trat im Islamic Center of Washington auf und erkl\u00e4rte, \u201edas Gesicht des Terrors ist nicht der wahre Glaube des Islam\u201c. Nach sp\u00e4teren Gr\u00e4ueltaten in Paris, Br\u00fcssel, Manchester und anderswo folgten westliche Staats- und Regierungschefs Bushs Beispiel und betonten immer wieder, die T\u00e4ter h\u00e4tten \u201enichts mit dem Islam zu tun\u201c. Gleichzeitig wurde die Vorstellung der \u201eabrahamitischen Religionen\u201c wiederbelebt beziehungsweise zur Normalit\u00e4t gemacht \u2013 als w\u00e4ren Judentum, Christentum und Islam lediglich Varianten einer einzigen spirituellen Familie, die sich eher durch ihr Temperament als durch Theologie oder zivilisatorische Ambitionen unterscheiden.<\/p>\n<p>Nach Jahrhunderten von Religionskriegen war der Westen zu dem Schluss gekommen, dass die Privatisierung des Glaubens der Preis f\u00fcr Stabilit\u00e4t und Fortschritt sei. Religion sollte zum Hobby, zum Kulturerbe oder zum privaten Trost werden; Politik dagegen in der n\u00fcchterneren Sprache von Interessen betrieben werden. Nachdem sie diesen Kompromiss eingegangen waren, verga\u00dfen die westlichen Gesellschaften, dass S\u00e4kularismus und Pluralismus lokale historische Vereinbarungen und keineswegs universelle Normalzust\u00e4nde sind. Sie gingen daher davon aus, dass jede konkurrierende Zivilisation letztendlich dasselbe bef\u00fcrworten m\u00fcsse. Als der Westen mit einem Gegner konfrontiert wurde, f\u00fcr den die \u00f6ffentliche Ordnung ausdr\u00fccklich theologischer Natur ist und f\u00fcr den die Trennung von sakraler und politischer Autorit\u00e4t an sich schon ein Versto\u00df gegen Gott darstellt, tat er das Einzige, was sein eigenes geistiges Koordinatensystem zulie\u00df: Er \u00fcbersetzte die Theologie in Kategorien, die er f\u00fcr besser handhabbar hielt.<br \/>\nDie Folge war, dass Amerika und der Westen sich ein Vierteljahrhundert lang immer tiefer mit dysfunktionalen muslimischen Gesellschaften verflochten \u2013 in der Absicht, zu korrigieren, \u201ewas schiefgelaufen war\u201c. Gleichzeitig \u00f6ffneten sie ihre T\u00fcren f\u00fcr eine muslimische Masseneinwanderung und nahmen Millionen Fl\u00fcchtlinge aus kriegszerst\u00f6rten Gesellschaften auf, die bemerkenswerterweise weder durch amerikanisches Geld noch durch Demokratieberater oder westliche Soldaten grundlegend ver\u00e4ndert worden waren. Das Scheitern des westlich-s\u00e4kularen Glaubens an die Macht materieller Verh\u00e4ltnisse wurde als Zufall abgetan \u2013 oder gerade als Folge davon interpretiert, wie zerst\u00f6rt und hilfsbed\u00fcrftig diese Gesellschaften seien. Gewiss, so die Hoffnung, werde sich dieser Glaube bew\u00e4hren, sobald die Fl\u00fcchtlinge erst in Amerika angekommen seien.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich erwies sich die Vorhersage als richtig, dass eine gro\u00df angelegte Begegnung zwischen den Bev\u00f6lkerungen westlicher Staaten und muslimischer L\u00e4nder tiefgreifende gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen hervorrufen w\u00fcrde. Was westliche Optimisten sich nicht vorstellen konnten, war, dass ihre eigenen Gesellschaften nach dem Bild jener Neuank\u00f6mmlinge umgestaltet werden k\u00f6nnten, die sie eigentlich von ihren eigenen Werten \u00fcberzeugen wollten. Bis 2026 wurde New York City zu einem Aufmarschplatz islamischer Terrorgruppen, regiert von einem im Ausland geborenen muslimischen B\u00fcrgermeister, der die Forderung nach einer \u201eGlobalisierung der Intifada\u201c unterst\u00fctzte und dessen Frau das Hamas-Massaker an Israelis bejubelte. Solche Einstellungen sind in einer Stadt keineswegs ungew\u00f6hnlich, in der muslimische Einwanderer zahlenm\u00e4\u00dfig beinahe die einheimische j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung erreichen. Eine im Juli 2026 ver\u00f6ffentlichte Umfrage des Pew Research Center ergab, dass 44 Prozent der Muslime in Amerika eine positive Einstellung zur Hamas haben.<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt: Wenn Amerika und der Westen urspr\u00fcnglich gegen eine kleine Elite muslimischer Extremisten in den Krieg zogen, deren wichtigste Waffe der Terrorismus war, dann endet dieser Krieg 25 Jahre sp\u00e4ter mit einer selbstverschuldeten Niederlage. Sie beruht darauf, den Gegner falsch diagnostiziert und zugleich Bev\u00f6lkerungsgruppen mit kulturell unvereinbaren Vorstellungen ins eigene Land geholt zu haben, die von dieser extremistischen Avantgarde ebenso wie von anderen politischen Kr\u00e4ften im In- und Ausland mobilisiert werden k\u00f6nnen. Nachdem es dem Westen nicht gelungen ist, muslimische Terroristen im Ausland zu besiegen, sieht er sich nun im eigenen Land mit denselben Gegnern konfrontiert und muss gleichzeitig beobachten, wie sich seine Gesellschaften durch die Masseneinwanderung von Menschen ver\u00e4ndern, die die verbreitete westliche Wunschvorstellung keineswegs teilen, Religion und Kultur seien lediglich Quellen oberfl\u00e4chlicher Unterschiede. Die Vorstellung, dass Barbaren au\u00dferhalb der Tore leben, geh\u00f6rt seit Langem zum westlichen kulturellen Erbe. Ebenso geh\u00f6rte dazu die Vorstellung, dass das Einlassen der Barbaren in die Tore zur Zerst\u00f6rung der westlichen Zivilisation f\u00fchren k\u00f6nnte \u2013 selbst wenn es zwischenzeitlich verboten wurde, diesen Gedanken \u00fcberhaupt zu denken.<\/p>\n<p>F\u00fcnfundzwanzig Jahre nach den Anschl\u00e4gen auf New York und das Pentagon m\u00fcssen die Vereinigten Staaten mehr tun, als nur einer vergangenen Gr\u00e4ueltat zu gedenken. Sie sollten eine ernsthafte Bestandsaufnahme vornehmen: nicht nur hinsichtlich der Bedrohung durch den gewaltt\u00e4tigen Islamismus, sondern auch hinsichtlich des umfassenderen Bedrohungs\u00f6kosystems, das sich in dem Vierteljahrhundert seit 2001 um ihn herum entwickelt hat. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass Islamismus niemals nur aus Terrorzellen und spektakul\u00e4ren Anschl\u00e4gen bestand. Er war zugleich ein zivilisatorisches Projekt, gespeist aus der Erinnerung an das Kalifat, aus dem Anspruch, Politik, Gesellschaft und Recht nach islamischen Normen neu zu ordnen, sowie aus langfristigen Bem\u00fchungen, innerhalb westlicher Gesellschaften institutionelle St\u00fctzpunkte zu schaffen.<\/p>\n<p><em><strong>Du hast die Pflicht, sie zu bekehren<\/strong><\/em><br \/>\nIch kann aus eigener Erfahrung von diesem Anspruch berichten, und meine pers\u00f6nliche Geschichte weist in mancher Hinsicht Parallelen zu der Mohamed Attas auf. Als ich als somalisches Fl\u00fcchtlingsm\u00e4dchen im Alter von 15 oder 16 Jahren in Nairobi in Kenia lebte, schloss ich mich der Muslimbruderschaft an. Einer solchen Bewegung beizutreten, ist kaum damit zu vergleichen, Mitglied beim YWCA oder bei den Pfadfinderinnen zu werden. Man zahlt keinen Mitgliedsbeitrag und tr\u00e4gt keine Uniform. Vielmehr durchl\u00e4uft man einen Prozess umfassender Selbsttransformation, in dem einem beigebracht wird, die vielschichtigen Identit\u00e4ten von Familie, Clan, Region und Nationalit\u00e4t zugunsten einer einzigen, universellen Identit\u00e4t abzulegen: der Identit\u00e4t als muslimischer Gl\u00e4ubiger, als Mitglied der Umma.<br \/>\nAls begeisterte junge Anh\u00e4ngerin gen\u00fcgte es mir nicht mehr, zu den vorgeschriebenen Zeiten zu beten und zu fasten und mich so als Muslimin zu verstehen, wie meine Eltern mich erzogen hatten. Unsere Lehrer waren ernsthafte Leute, Afrikaner, die im Ausland ausgebildet worden waren \u2013 in Saudi-Arabien und im Iran. Sie verlangten von uns, den Koran, die Hadithe und die Biografie des Propheten Mohammed zu lesen und die Texte eingehend zu analysieren, um unseren Glauben zu vertiefen. Unter ihrer Anleitung verwandelte sich der Islam von einer Frage traditioneller religi\u00f6ser Praxis in etwas tief Empfundenes, das wir furchtlos verteidigen und als Waffe gegen Ungl\u00e4ubige einsetzen konnten. Eine der wichtigsten Methoden, die uns zur Aus\u00fcbung unseres Glaubens vermittelt wurde, bestand darin, das Verh\u00e4ltnis zwischen uns als Muslimen und den Nichtmuslimen zu kl\u00e4ren, die wir als unsere Feinde definierten.<\/p>\n<p>Kenia war damals ein christlich gepr\u00e4gtes Land, und die meisten meiner Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fcler waren Christen oder Anh\u00e4nger traditioneller Religionen. Einige waren meine Freundinnen. Nach der Schule gingen wir gemeinsam nach Hause, teilten Essen und vertrauten einander Geheimnisse an \u2013 so, wie es unter M\u00e4dchen im Teenageralter normal ist, unabh\u00e4ngig von religi\u00f6sen Unterschieden. Als ich meinen Lehrern widersprach und sagte: \u201eIch kann meine Freundin doch nicht als Feind betrachten\u201c, antworteten sie: \u201eDoch. Du hast die Pflicht, sie zu bekehren. Und wenn sie sich nicht bekehren l\u00e4sst, dann ist sie deine Feindin.\u201c<\/p>\n<p>Diese neu entdeckten Feinde, meine Klassenkameradinnen, waren jedoch nur unbedeutende, lokale Feinde. Unsere Lehrer stellten uns auch die gro\u00dfen Feinde des Islam vor: den \u201egro\u00dfen Satan\u201c, die Vereinigten Staaten von Amerika, und den \u201ekleinen Satan\u201c, Israel, den j\u00fcdischen Staat. Dabei wurde noch zwischen Israel als Staat und den Juden unterschieden, denen eine Art metaphysisches B\u00f6ses zugeschrieben wurde. Der Jude war gleichbedeutend mit Satan. Er stand angeblich hinter allem B\u00f6sen, hatte den Islam und die Muslime zu seinen Feinden erkl\u00e4rt und war entschlossen, uns alle zu vernichten. In all unseren Gebeten und Bittgebeten fand sich die Bitte, Gott m\u00f6ge die Juden zerst\u00f6ren und beseitigen.<\/p>\n<p>Springen wir vorw\u00e4rts zu meinem Leben im Westen, in den Niederlanden, wo ich an der Universit\u00e4t Leiden Politikwissenschaft studierte. Am 11. September 2001 arbeitete ich f\u00fcr einen Thinktank im Umfeld der wichtigsten Mitte-links-Partei der Niederlande, vergleichbar mit der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten. Die Parteif\u00fchrung bestand aus Menschen, die ich bewunderte. Sie versuchten, den Angriff auf das World Trade Center und das Pentagon mit den Kategorien zu erkl\u00e4ren, die ihnen vertraut waren. Der Anschlag sei eine Reaktion auf die Ungerechtigkeit der amerikanischen Nahostpolitik im Allgemeinen oder auf den israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt im Besonderen gewesen. Ja, der Angriff sei brutal und unmenschlich gewesen, aber zugleich m\u00fcsse man die Ungerechtigkeit der amerikanischen Au\u00dfenpolitik anerkennen, die die Terroristen zu ihrem Handeln getrieben habe. Unterdessen wurde berichtet, dass Mohamed Atta Mitglied der Muslimbruderschaft war. Auch die anderen Terroristen des 11. September geh\u00f6rten der Muslimbruderschaft an, wie wir erfuhren \u2013 in Form einer Terrororganisation namens Al-Qaida.<\/p>\n<p>Ich wusste einiges \u00fcber die Muslimbruderschaft. Ich wusste auch, dass die Anschl\u00e4ge nichts mit den Erkl\u00e4rungen zu tun hatten, die diese gebildeten M\u00e4nner und Frauen f\u00fcr bare M\u00fcnze nahmen. Da ich selbst in denselben Lehren verwurzelt war, die auch die Terroristen antrieben, verstand ich, dass das, was gerade geschehen war, eine zivilisatorische Auseinandersetzung war \u2013 ein neues Kapitel in einem Konflikt, der sich seit Jahrzehnten angebahnt hatte und in dem die Muslime die bewussten Aggressoren waren. Noch erschreckender war, dass ich wusste, dass die Muslimbr\u00fcder den Westen f\u00fcr schwach und sich selbst f\u00fcr stark hielten. Osama bin Laden hatte seinen Angriff nicht aus Verzweiflung und Schw\u00e4che gestartet, sondern in der \u00dcberzeugung, ein Werkzeug der Geschichte zu sein \u2013 und zu gewinnen.<\/p>\n<p>All dies war mir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als jugendliche Gl\u00e4ubige in Afrika klar. Doch f\u00fcr die Menschen, die nah an den Schalthebeln der Macht sa\u00dfen \u2013 jene, die ich erreichen konnte \u2013, klang meine Schilderung, wer die Angreifer waren und welches Ziel hinter ihrem \u201e\u00dcberfall\u201c stand, eindeutig wie Science-Fiction. Wie konnten diese H\u00f6hlenbewohner sich nur einbilden, sie seien eine \u00fcberlegene zivilisatorische Kraft? Immer wieder erlebte ich, wie dieselben Menschen \u2013 und ihre Pendants \u00fcberall im Westen \u2013 die naheliegende Erkl\u00e4rung dar\u00fcber verwarfen, wer ihre Feinde waren und was diese wollten. Stattdessen hielten sie an der herablassenden Vorstellung fest, ihre Gegner wollten lediglich mehr Arbeitspl\u00e4tze, eine bessere Wirtschaft, einen Anteil am westlichen Wohlstand und zus\u00e4tzlich die Wiedergutmachung historischer Ungerechtigkeiten, um ihr vermeintlich primitives Ehrgef\u00fchl zu bes\u00e4nftigen. Nachfolgende Begegnungen mit dem Feind, dessen eigenst\u00e4ndige und doch in sich schl\u00fcssige Weltanschauung sie niemals anerkennen, geschweige denn verstehen konnten, schienen sie daher immer wieder zu \u00fcberraschen.<\/p>\n<p>Ehrenmorde? So etwas passiert bei uns nicht. Vielleicht gab es das fr\u00fcher einmal, aber das ist lange vorbei. Dann kam es in einer westeurop\u00e4ischen Stadt zu mehreren Ehrenmorden, die Presse berichtete dar\u00fcber, und die Politiker reagierten jedes Mal mit demselben ehrlichen Erstaunen. Hier? Das ergab keinen Sinn. Wie h\u00e4tte man das wissen sollen? Dasselbe galt f\u00fcr die sogenannten Grooming-Gangs in Gro\u00dfbritannien und die systematischen \u00dcbergriffe von Einwanderern auf nichtmuslimische Frauen. Zun\u00e4chst wurden sie rundweg geleugnet, anschlie\u00dfend mit demselben unverstellten Erstaunen kommentiert: Wir wussten nichts davon. Wie konnte etwas so Schreckliches geschehen? Sie wussten es \u2013 und wussten es zugleich nicht, weil wirkliche Erkenntnis ihr eigenes Gef\u00fchl von Sicherheit und zivilisatorischer \u00dcberlegenheit zerst\u00f6rt h\u00e4tte, das von Jahr zu Jahr zerbrechlicher wurde.<\/p>\n<p><em><strong>Wir haben keine weiteren 25 Jahre<\/strong><\/em><br \/>\n25 Jahre sp\u00e4ter ist Unwissenheit keine akzeptable Entschuldigung mehr. Doch selbst unter jenen, die inzwischen einr\u00e4umen, dass gewaltt\u00e4tige muslimische Extremisten nicht einfach nur auf vom Westen verursachtes Unrecht reagieren und dass Muslime selbst zu den bedeutendsten Kolonisatoren der Geschichte geh\u00f6rten, bleibt ein erheblicher blinder Fleck bestehen. Wir im Westen sind so stark auf den milit\u00e4rischen Arm der islamistischen Bewegung fixiert, dass wir h\u00e4ufig \u00fcbersehen, dass die \u00dcbernahme von Institutionen und die demografische Ver\u00e4nderung von Gesellschaften ebenfalls Bestandteil der islamistischen Strategie sind. Diese Verdr\u00e4ngung ist besonders ausgepr\u00e4gt bei Amerikanern sowohl der Linken als auch der Rechten. Sie haben sich eingeredet, muslimische Einwanderung und die gezielte Unterwanderung von Institutionen mit dem Ziel, den eigenen Glauben zu verbreiten und Praktiken zu normalisieren, die vielfach jene Freiheiten einschr\u00e4nken oder zerst\u00f6ren sollen, auf denen westliche Gesellschaften beruhen, seien ausschlie\u00dflich europ\u00e4ische Probleme. Was in Amerika geschehe, so sagen sie mir, sei noch l\u00e4ngst nicht dramatisch genug, um ernsthafte Ver\u00e4nderungen zu rechtfertigen. Muslimische Gemeinschaften h\u00e4tten ein verfassungsm\u00e4\u00dfiges Recht zu wachsen, und wenn sie Wahlen gew\u00e4nnen, dann gew\u00e4nnen sie eben Wahlen. Was ich darin h\u00f6re, ist dieselbe Unf\u00e4higkeit, die ich vor 25 Jahren in Europa erlebt habe: die Gr\u00f6\u00dfenordnung einer Bedrohung durch einen feindlich gesinnten Gegner zu akzeptieren oder \u00fcberhaupt die Realit\u00e4t kultureller Unterschiede anzuerkennen.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass wir keine weiteren 25 Jahre haben, um das in den Griff zu bekommen. Nicht einmal weitere zehn Jahre. Das strategische Umfeld westlicher Staaten hat sich dramatisch ver\u00e4ndert. Der Westen sieht sich inzwischen mit einem erweiterten hybriden Schlachtfeld konfrontiert, auf dem feindliche Staaten und Bewegungen weniger auf klassische Kriegsf\u00fchrung setzen als auf Cyberoperationen, Desinformation, Migrationsdruck, die Unterwanderung von Institutionen und das Ausnutzen gesellschaftlicher Polarisierung. Beg\u00fcnstigt wird dies nicht nur durch Technologieplattformen, sondern auch durch den Aufstieg einer s\u00e4kularen linken Avantgarde, die ein B\u00fcndnis mit politisierten muslimischen Kadern geschlossen hat. Diese haben gelernt, die gemeinsame Sprache eines Dritte-Welt-Sektierertums zu sprechen, um Migrantengemeinschaften zu mobilisieren. Beide Seiten dieses sogenannten rot-gr\u00fcnen B\u00fcndnisses, das mittlerweile nicht nur in Europa, sondern auch von New York City bis Michigan bei Wahlen antritt, glauben vermutlich, die jeweils andere Seite f\u00fcr den eigenen Machtgewinn einzusetzen. Aber wahrscheinlich wird am Ende nur eine H\u00e4lfte dieses B\u00fcndnisses gewinnen. Pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich auf die Seite setzen, die potenziell eine Armee von 1,6 Milliarden Gl\u00e4ubigen mobilisieren kann und dabei vom Reichtum der f\u00fchrenden Erd\u00f6lproduzenten der Welt unterst\u00fctzt wird \u2013 und nicht auf Universit\u00e4tsstudenten aus wohlhabenden Elternh\u00e4usern, deren politische Vorstellungswelt aus Karl-Marx- und Che-Guevara-Postern im Studentenwohnheim besteht. Bis sie erkennen, wie die Sache tats\u00e4chlich ausgeht, d\u00fcrfte es wahrscheinlich zu sp\u00e4t sein.<\/p>\n<p>Die Frage, vor der wir als Gesellschaft stehen, lautet deshalb nicht mehr lediglich, ob Amerika Terrororganisationen besiegen kann. Es geht darum, ob die amerikanische Republik noch in der Lage ist, eine miteinander verkn\u00fcpfte zivilisatorische Herausforderung zu erkennen und darauf zu reagieren, in der islamistischer Machtanspruch, feindliche ausl\u00e4ndische M\u00e4chte, demografischer Druck, kulturelle Vereinnahmung und ein Zusammenbruch gemeinsamer Erkenntnisgrundlagen einander verst\u00e4rken. Wir m\u00fcssen die islamistische Bedrohung in ihrer ganzen zivilisatorischen Tiefe wahrnehmen und anschlie\u00dfend entscheiden, was getan werden muss, um die liberale Verfassungsordnung zu bewahren, ohne zuzulassen, dass die Freiheiten, die wir sch\u00e4tzen und feiern, zu Werkzeugen unserer eigenen Zerst\u00f6rung werden. Der heutige 11. September 2026 muss daher als ein weiterer Scheideweg in der Geschichte der amerikanischen Republik verstanden werden \u2013 von vergleichbarer Tragweite wie der Angriff auf die Zwillingst\u00fcrme und das Pentagon vor 25 Jahren.<\/p>\n<p><em><strong>Nicht jede Kultur der Welt ist mit unserer kompatibel<\/strong><\/em><br \/>\nDie eigentliche Lehre aus dem 11. September war nicht nur, dass Amerika Feinde hatte, die bereit waren, Zivilisten in gro\u00dfem Umfang zu t\u00f6ten. Es war vielmehr die Erkenntnis, dass die westlichen Eliten nach dem Ende des Kalten Krieges die Vorstellung nicht ernst genommen hatten, dass die ihnen vertraute liberale Ordnung ernsthaft infrage gestellt werden k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich hatte der Westen das Sowjetimperium besiegt \u2013 das \u00fcber ein gewaltiges Atomwaffenarsenal verf\u00fcgte, etwa ein Sechstel der weltweiten Landmasse umfasste und \u00fcber riesige Ressourcen verf\u00fcgte \u2013, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Francis Fukuyamas Essay \u00fcber \u201eDas Ende der Geschichte\u201c, der heute gemeinhin verspottet wird, wurde damals tats\u00e4chlich fast \u00fcberall als Beschreibung nicht nur der Realit\u00e4t, sondern auch der Zukunft akzeptiert. Eine massive Hinwendung zum Kommunismus nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien ebenso unwahrscheinlich wie das massenhafte Wiederaufleben des Nationalsozialismus, vor dem Linke gerne in Wahlkampfzeiten warnten. Noch absurder erschien die Vorstellung, dass Religion s\u00e4kulare Ideologien wieder als Massenmobilisierungskraft abl\u00f6sen oder sogar erneut zur Grundlage staatlicher Ordnung werden k\u00f6nnte. Das wirkte wie eine R\u00fcckkehr zu Ph\u00e4nomenen, die die Geschichte l\u00e4ngst hinter sich gelassen hatte \u2013 vergleichbar mit dem Glauben, Hexen seien f\u00fcr Missernten verantwortlich, oder der Behauptung, Juden tr\u00e4nken das Blut nichtj\u00fcdischer Kinder.<\/p>\n<p>Es war nicht so, dass westliche Beobachter f\u00fcr die ideologischen, organisatorischen und zivilisatorischen Dimensionen islamistischer Bewegungen blind gewesen w\u00e4ren. Was ihnen fehlte, war die Vorstellungskraft, sich deren m\u00f6glichen Triumph auszumalen. Schlie\u00dflich hatte der westliche Liberalismus, unterst\u00fctzt durch immer m\u00e4chtigere digitale Technologien, den Wettstreit zwischen Ost und West \u2013 den Kalten Krieg \u2013 eindeutig gewonnen. Westliche Wissenschaftler, die fast ausnahmslos der Linken angeh\u00f6rten und von denen viele auf einen letztendlichen Sieg der Sowjetunion und der mit ihr verbundenen revolution\u00e4ren Bewegungen der Dritten Welt gehofft hatten, hoben daher die sozialen, organisatorischen und politischen Dimensionen islamistischer Bewegungen als positiv hervor \u2013 als Vorl\u00e4ufer demokratischen politischen Handelns. Hamas, Hisbollah und die iranischen Revolutionsgarden wurden innerhalb eines streng westlichen Deutungsrahmens verstanden als sich entwickelnde westliche sozialdemokratische Parteien oder Akteure mit linken Merkmalen verstanden, deren eher kulturspezifische Merkmale getrost \u00fcbersehen werden konnten. Die Richtung ihrer k\u00fcnftigen Entwicklung galt aufgrund des vermeintlich zwangsl\u00e4ufig s\u00e4kularisierenden Verlaufs der Geschichte als vorherbestimmt. Sich l\u00e4nger als unbedingt n\u00f6tig mit den kulturellen Besonderheiten solcher Bewegungen zu besch\u00e4ftigen, h\u00e4tte bedeutet, Kultur wom\u00f6glich eine entscheidende Bedeutung zuzuschreiben \u2013 und eine solche Sichtweise r\u00fcckte in den Augen vieler schnell in die N\u00e4he des Rassismus.<\/p>\n<p>Die Vorstellung, Geschichte bewege sich nur in eine einzige Richtung \u2013 eine Richtung, die allen aufgekl\u00e4rten westlichen Wissenschaftlern und Politikern bekannt sei und \u00fcber die Einigkeit herrsche \u2013, machte es selbst den n\u00fcchternsten Mitgliedern der Elite nahezu unm\u00f6glich, sich sogenannte \u201egew\u00f6hnliche\u201c Muslime als innere Bedrohung vorzustellen. Auf subtilere Weise f\u00fchrte sie au\u00dferdem dazu, dass man \u00fcbersah, dass radikalere muslimische Gruppen stets innerhalb einer muslimischen politischen Basis operieren \u2013 sowohl in ihren Herkunftsl\u00e4ndern als auch im Westen.<\/p>\n<p>In den Jahren nach dem 11. September errichteten die Vereinigten Staaten eine gewaltige Infrastruktur zur Terrorismusbek\u00e4mpfung und wurden erheblich besser darin, Anschlagspl\u00e4ne aufzudecken, Netzwerke zu zerschlagen und gewaltt\u00e4tige Dschihadisten gezielt auszuschalten. Doch die Reaktion auf den 11. September brachte dem Westen zugleich bei, vor allem in Kategorien wie Terroristen, R\u00fcckzugsr\u00e4ume und Sicherheitsoperationen zu denken, w\u00e4hrend die langsameren institutionellen, demografischen und zivilisatorischen Ver\u00e4nderungen, die gleichzeitig stattfanden, weit weniger kontinuierliche Aufmerksamkeit erhielten.<\/p>\n<p>Die Bedrohung, die wachsende muslimische Migrantenpopulationen f\u00fcr den Westen darstellen, ist nicht lediglich eine Frage falscher Koranauslegung, wie George W. Bush sich das vielleicht gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Sie ist vielmehr eine Folge dessen, was diese Menschen in ihren Herkunftsl\u00e4ndern gelernt haben und wie sie die Welt betrachten. Muslimische \u00c4rzte, Krankenschwestern, Psychiater und andere Fachkr\u00e4fte, die antiwestliche Wertvorstellungen in westliche Institutionen tragen und bisweilen sogar Gewalttaten begehen, handeln dabei nicht im Widerspruch zu ihrem Verst\u00e4ndnis muslimischer \u00dcberzeugungen, sondern gerade in der \u00dcberzeugung, gute Muslime zu sein. Krankenschwestern in australischen Krankenh\u00e4usern, die damit prahlen, j\u00fcdische Patienten nicht zu behandeln, tun dies im festen Glauben daran, dass solche Einstellungen in ihren Gemeinschaften weithin geteilt werden \u2013 und dass kaum jemand innerhalb dieser Gemeinschaften ihnen widerspricht. Dieselben antiwestlichen Einstellungen und dieselbe Gewaltbereitschaft gibt es auch unter weniger gebildeten Bev\u00f6lkerungsgruppen, deren kulturelle, konfessionelle und religi\u00f6se Normen und Verhaltensweisen mit westlichen Gesellschaften unvereinbar sind. H\u00e4ufig leben sie von Sozialleistungen \u2013 bei somalischen Einwanderern in Minneapolis sollen es etwa 81 Prozent sein \u2013 und stehen ihren Aufnahmegesellschaften feindselig gegen\u00fcber. Sie schaffen eigene Parallelgesellschaften in Br\u00fcssel, Minneapolis und Malm\u00f6, die islamistischen Radikalen sowohl als Rekrutierungsbasis als auch zur materiellen Unterst\u00fctzung dienen.<\/p>\n<p>Eine ernsthafte Bilanz nach 25 Jahren muss zu der Erkenntnis zur\u00fcckkehren, dass nicht jede Kultur der Welt mit unserer kompatibel ist. Insbesondere wenn Millionen Menschen in demokratische Gesellschaften aufgenommen werden sollen, die von westlichen Werten gepr\u00e4gt sind, welche sich \u00fcber Jahrtausende entwickelt haben und kulturell einzigartig geblieben sind, handelt es sich um eine zivilisatorische Aufgabe, die erhebliche Durchsetzungskraft erfordert. Ein solches Vorhaben auf bewusster Ignoranz und gut gemeinten L\u00fcgen aufzubauen, f\u00fchrt unweigerlich in die Katastrophe.<\/p>\n<p>Ein Meer aus Sympathien und kultureller Pr\u00e4disposition<br \/>\nBeginnen wir also damit, einige dieser gut gemeinten Unwahrheiten zu korrigieren. Der Islam ist keine \u201eabrahamitische Religion\u201c, die \u00e4hnlich funktioniert wie das protestantische Christentum oder das rabbinische Judentum. In der islamischen Lehre gibt es kein Gegenst\u00fcck zu grundlegenden westlichen Vorstellungen wie der Trennung von Kirche und Staat, s\u00e4kularem Recht oder individuellen Freiheiten und Rechten, einschlie\u00dflich der Religionsfreiheit. Vielmehr wird der Islam von der Vorstellung gepr\u00e4gt, die muslimische Welt habe mit der Abschaffung des Kalifats eine historische Enteignung erlitten, die eines Tages r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden m\u00fcsse \u2013 einschlie\u00dflich der R\u00fcckeroberung aller Gebiete, die jemals unter muslimischer Herrschaft standen. In seiner weltlichen Dimension \u00e4hnelt der Islam deshalb umfassenden und irredentistischen politischen Ideologien mindestens ebenso sehr wie einer Religion.<\/p>\n<p>In dem Weltbild, das sowohl gew\u00f6hnliche Muslime als auch ihre selbsternannten politischen Sprecher vertreten, sind Amerika und der Westen im weiteren Sinne nicht nur geopolitische Rivalen. Sie sind zivilisatorische Hindernisse: M\u00e4chte, die eine s\u00e4kulare, liberale und postkalifatische Ordnung verteidigen, welche Islamisten \u00fcberwinden wollen. Islamisten k\u00f6nnen diesen Anspruch aufrechterhalten, weil sie sich in erheblichem und nachvollziehbarem Umfang auf Koran, Hadithe, Sira und Jahrhunderte islamischer Rechtsgelehrsamkeit st\u00fctzen k\u00f6nnen, in denen der Islam als umfassende Lebensordnung verstanden wird, die Politik, Recht und Gesellschaft regelt. Was sie nicht kontrollieren, sind s\u00e4mtliche Muslime. Ihr Projekt besteht deshalb darin, aus theologischer \u00dcberzeugung gesellschaftliche Kontrolle zu machen, indem sie gew\u00f6hnliche Muslime mit dem Widerspruch zwischen ihrem erkl\u00e4rten Glauben und ihrem modernen, in einzelne Lebensbereiche aufgeteilten Alltag konfrontieren.<\/p>\n<p>Daneben gibt es weitere kulturelle, nationale, gesellschaftspolitische und konfessionelle Faktoren, die keineswegs modern sind und innerhalb der muslimischen Umma gemeinsam mit dem islamistischen Projekt oder parallel dazu wirken. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Einstellungen gegen\u00fcber Frauen, gegen\u00fcber vermeintlichen \u201eBeleidigungen\u201c des Korans oder Mohammeds, gegen\u00fcber Juden oder die Unterst\u00fctzung terroristischer Gruppen aus konfessionellen oder nationalen Motiven. Ist die Anh\u00e4ngerschaft der Hisbollah in Amerika eine Folge der Hisbollah selbst \u2013 oder eine Folge libanesisch-schiitischer Einwanderung? Sind Vergewaltigungsbanden in Gro\u00dfbritannien und anderswo ein \u201eislamistisches\u201c Ph\u00e4nomen? Oder ein kulturelles?<\/p>\n<p>Das Problem muslimischer Migration l\u00e4sst sich deshalb nicht ohne Weiteres auf \u201eIslamisten\u201c beschr\u00e4nken, auch wenn Islamisten weiterhin die wichtigsten Ideologen eines h\u00f6chst aggressiven und gef\u00e4hrlichen politischen Programms sind, das sich direkt gegen den Westen richtet. Entfernt man die Islamisten, bleibt ein erheblicher Teil des Problems bestehen: eine Kultur, die in ihrer heutigen Form mit zentralen westlichen Werten unvereinbar ist und sich teilweise ausdr\u00fccklich in Opposition zu ihnen definiert. Gerade dieses bereits vorhandene Meer aus Sympathien und kultureller Pr\u00e4disposition macht das offen islamistische Projekt so gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Der \u00dcbergang von geistiger Kontrolle zu gesellschaftlicher Kontrolle findet \u00fcber Institutionen statt. Moscheen, Schulen, Zentren, Wohlfahrtsorganisationen, Interessenverb\u00e4nde und kulturelle Einrichtungen k\u00f6nnen die wichtigsten Orte sein, an denen Muslime religi\u00f6ser Autorit\u00e4t begegnen und in ein umfassendes zivilisatorisches Verst\u00e4ndnis des Islam eingef\u00fchrt werden. Interne Planungstexte der Muslimbruderschaft \u2013 etwa das \u201eExplanatory Memorandum\u201c von 1991 und das als \u201eThe Project\u201c bekannte Dokument von 1982 \u2013 beschrieben langfristige Strategien der Ansiedlung, der organisatorischen Verankerung und der Nutzung westlicher Freiheiten, um islamische Herrschaft voranzutreiben und die westliche Zivilisation von innen heraus zu schw\u00e4chen. Sp\u00e4tere Berichte aus Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden lieferten auf europ\u00e4ischer staatlicher Ebene zus\u00e4tzliche Hinweise darauf, dass islamistisch verbundene Netzwerke Strategien der institutionellen Unterwanderung, des Separatismus und des langfristigen Aufbaus von Da&#8217;wa-Strukturen verfolgen, die ebenso politischer wie religi\u00f6ser Natur sind.<\/p>\n<p>Die Bedrohung, der wir ausgesetzt sind, ausschlie\u00dflich anhand islamistischer Strukturen zu definieren, wird das \u00fcbergeordnete Problem des konfessionellen muslimischen Einflusses wohl kaum l\u00f6sen. Pal\u00e4stinenser, die die Hamas oder andere pal\u00e4stinensische Terror- oder politische Bewegungen unterst\u00fctzen, Somalier, die die USA verlassen, um in den Herkunftsl\u00e4ndern ihrer Familien f\u00fcr Milizen zu k\u00e4mpfen, ihnen Geld zukommen lassen und in deren kulturellem Umfeld Antisemitismus als gesellschaftliche Norm gilt, bedrohen westliche politische Kultur und gesellschaftlichen Frieden unabh\u00e4ngig davon, ob sie direkt mit islamistischen Organisationen verbunden sind oder sich selbst \u00fcber islamistische Lehren definieren. Wenn solche Gruppen zu politisch aktiven und bedeutenden W\u00e4hlerbl\u00f6cken heranwachsen und von uns verlangen, Normen zu normalisieren und zu unterst\u00fctzen, die unsere Zivilisation zerst\u00f6ren k\u00f6nnten \u2013 reicht es dann aus, einfach dem \u201eIslamismus\u201c die Schuld zu geben? Oder gibt es eine grundlegendere Unvereinbarkeit, die aus unterschiedlichen Werten und Normen hervorgeht und die westliche Staaten anerkennen m\u00fcssen?<\/p>\n<p><em><strong>Unverh\u00fcllter Antisemitismus als Speerspitze<\/strong><\/em><br \/>\nIslamistische Bewegungen betrachten Migration, Da\u2019wa, Geburtenrate und institutionelle Kontinuit\u00e4t seit langem als Mittel, um westliche Gesellschaften im Laufe der Zeit zu ver\u00e4ndern. Europ\u00e4ische St\u00e4dte holten Menschen ins Land, in der Annahme, Integration sei eine Frage der Wohnungspolitik \u2013 nur um dann im Bataclan, in der Manchester Arena, auf dem Berliner Weihnachtsmarkt und auf der Westminster Bridge feststellen zu m\u00fcssen, dass manche Angeh\u00f6rige der zweiten Generation im siebten Jahrhundert mehr Sinn fanden als im Sozialamt.<br \/>\nIslamistische Literatur und Rhetorik stellen den Westen nicht lediglich als Zufluchtsort oder Land der M\u00f6glichkeiten dar, sondern als Siedlungsraum, in dem k\u00fcnftige Generationen, die innerhalb von islamistisch gepr\u00e4gten Institutionen aufgewachsen sind, eines Tages auf demokratischem oder quasi-demokratischem Weg die Durchsetzung schariabasierter Normen verlangen k\u00f6nnten. Dieses Ziel, das einst wie Science-Fiction oder wie ein Traum aus der Wasserpfeife erschien, wirkt inzwischen beunruhigend realistisch. Europa sp\u00fcrt diesen Druck st\u00e4rker als die Vereinigten Staaten, weil die Einwanderung gr\u00f6\u00dfer war, der muslimische Bev\u00f6lkerungsanteil h\u00f6her ist und sich Parallelgesellschaften sichtbarer herausgebildet haben. Doch Amerika holt schnell auf und scheint sich zugleich einer Bedrohung kaum bewusst zu sein, die in Europa inzwischen weithin anerkannt wird.<\/p>\n<p>Was die Situation des Jahres 2026 beunruhigender macht als jene von 2001, ist die Tatsache, dass die islamistische Bedrohung mittlerweile Bestandteil eines gr\u00f6\u00dferen hybriden Systems geworden ist. Rivalisierende oder feindliche M\u00e4chte wie Russland und China setzen zunehmend auf Cyberkrieg, Desinformation, Einflussoperationen, wirtschaftlichen Druck und migrationsbedingte Destabilisierung anstelle einer ausschlie\u00dflich konventionellen milit\u00e4rischen Konfrontation. Diese Akteure nutzen gesellschaftliche Polarisierung aus, zerst\u00f6ren Vertrauen und verwandeln gerade die Offenheit liberaler Gesellschaften in eine operative Schwachstelle. Islamisten sind mit diesen Staaten nicht identisch und verfolgen nicht immer dieselben Ziele. Doch sie profitieren von derselben Erosion gesellschaftlichen Zusammenhalts, b\u00fcrgerlichen Selbstvertrauens und institutioneller Legitimit\u00e4t und tragen ihrerseits dazu bei. Die gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken liberaler Gesellschaften \u2013 offene Informationssysteme, gro\u00dfz\u00fcgige Einwanderungsregelungen und weitreichende Vereinigungsfreiheit \u2013 sind zugleich zu genau jenen Kan\u00e4len geworden, \u00fcber die hybride Gegner und zivilisatorische Bewegungen versuchen, diese Gesellschaften zu destabilisieren.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang stellt das B\u00fcndnis zwischen westlichen linken Parteien und muslimischen W\u00e4hlern mit Migrationshintergrund, das in Europa bereits weit fortgeschritten ist, eine Bedrohung ganz anderer Art dar als die Gefahr, die vor 25 Jahren von radikalen muslimischen Terrorgruppen ausging. Abgesehen von der Wahrscheinlichkeit, dass dieses B\u00fcndnis in St\u00e4dten mit gro\u00dfem muslimischen Bev\u00f6lkerungsanteil wie Dearborn (Michigan) und nun auch New York die Macht \u00fcbernimmt, er\u00f6ffnet der Zusammenschluss von Islamisten und der Linken einen fruchtbaren Kanal f\u00fcr ausl\u00e4ndische Propagandisten, die darauf abzielen, die Spaltungen in der amerikanischen Gesellschaft zu ihrem eigenen Vorteil zu vertiefen. Diese externen Akteure reichen von muslimischen L\u00e4ndern wie Katar und der T\u00fcrkei, die offen mit der Muslimbruderschaft verb\u00fcndet sind, bis hin zu L\u00e4ndern wie China und Russland, die Islamisten im eigenen Land unterdr\u00fccken, w\u00e4hrend sie deren Aktivit\u00e4ten im Ausland als Akteure des sozialen Zerfalls und des Chaos unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Verbreitung extremistischer pro-pal\u00e4stinensischer und anti-israelischer Propaganda in von der Linken kontrollierten Zeitungen und im akademischen Bereich ist zu einem pr\u00e4genden Merkmal des zersetzenden B\u00fcndnisses zwischen Islamisten und der westlichen Linken geworden. Den j\u00fcdischen Staat als einzigartig b\u00f6se darzustellen, ist f\u00fcr s\u00e4kulare Linke ein geringer Preis f\u00fcr einen gro\u00dfen und stetig wachsenden W\u00e4hlerblock. Islamisten wiederum verlangen als Preis f\u00fcr ihre politische Gefolgschaft immer ausdr\u00fccklichere antisemitische Angriffe auf Israel und auf Juden \u2013 zugleich als sichtbares Zeichen ihres politischen Aufstiegs. Eine Politik, deren Speerspitze unverh\u00fcllter Antisemitismus ist, die \u201ewestlichen Einfluss\u201c als etwas B\u00f6ses verunglimpft und die \u201eUnterdr\u00fcckten\u201c glorifiziert, ist kaum noch \u201ewestlich\u201c \u2013 und genau darum geht es. Die Botschaft lautet: Wir gewinnen. Und es f\u00e4llt zunehmend schwer, das Gegenteil zu behaupten.<\/p>\n<p><em><strong>Die liberale Ordnung neu justieren<\/strong><\/em><br \/>\nIn fr\u00fcheren Momenten existenzieller Gefahr erkannte trotz aller gesellschaftlichen Spaltung irgendwann eine Koalition politischer F\u00fchrer die Bedrohung in ihrer ganzen Tragweite und handelte entsprechend. Das galt gegen\u00fcber den Achsenm\u00e4chten in den 1940er-Jahren ebenso wie gegen\u00fcber dem sowjetischen Kommunismus in den 1950er-Jahren. Heute dagegen sieht jede politische Seite nur einen Teil der Gefahr. Konservative erkennen Islamismus, demografische Verwerfungen und institutionelle Vereinnahmung h\u00e4ufig klarer, sind jedoch weniger bereit, sich mit den vollen Konsequenzen eines Zusammenbruchs gemeinsamer Erkenntnisgrundlagen und ausl\u00e4ndischer hybrider Kriegsf\u00fchrung auseinanderzusetzen. Liberale achten st\u00e4rker auf russischen staatlichen Einfluss sowie auf die Rechte westlicher Identit\u00e4tsgruppen wie Homosexueller, sind aber weniger bereit, die zivilisatorischen Ambitionen islamistischer Bewegungen und die strukturellen Auswirkungen von Parallelgesellschaften anzuerkennen. Das Ergebnis ist eine gespaltene, mittelm\u00e4\u00dfige Elite, die Teilwahrheiten als parteipolitische Waffen einsetzt und deshalb keine koh\u00e4rente Diagnose der umfassenderen Bedrohung zustande bringt.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass der 25. Jahrestag des 11. September in New York City von einem muslimischen Politiker geleitet wird, der mit muslimischen Extremisten sympathisiert, ist ein eindrucksvolles Symbol daf\u00fcr, wie weit sich die politische Klasse der Republik von der Tragweite dieser zivilisatorischen Herausforderung entfernt hat: Ein Vierteljahrhundert nach dem spektakul\u00e4rsten islamistischen Anschlag ihrer Geschichte kann sie Pers\u00f6nlichkeiten in den Vordergrund stellen, deren Rhetorik und ideologische Zugeh\u00f6rigkeiten Bewegungen widerspiegeln, die genau jene Ordnung zerschlagen wollen, die sie nun feierlich repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Eine ernsthafte, partei\u00fcbergreifende amerikanische F\u00fchrung, die entschlossen ist, die Freiheiten und die Einzigartigkeit des Landes zu bewahren, w\u00fcrde anerkennen, dass der Islamismus nicht nur ein gewaltt\u00e4tiges Sicherheitsproblem, sondern auch ein zivilisatorisches Projekt ist; dass hybride staatliche Gegner dieselben liberalen \u00d6ffnungen ausnutzen wie die Islamisten; und dass die innenpolitische Polarisierung und die Massenmigration aus muslimischen L\u00e4ndern all diese Risiken noch verst\u00e4rken. Sie w\u00fcrde sterile doktrin\u00e4re Debatten \u00fcber die Trennung von Islam und Islamismus vermeiden und stattdessen zwischen verschiedenen muslimischen Akteuren entsprechend ihrer politischen Ambitionen und institutionellen Auswirkungen unterscheiden. Sie w\u00fcrde au\u00dferdem das Paradox anerkennen, das auch in deutschen Analysen der Sicherheitsbeh\u00f6rden beschrieben wird: Manche gewaltfreien islamistischen Organisationen rekrutieren m\u00f6glicherweise nicht direkt f\u00fcr den Dschihad, k\u00f6nnen dennoch gesellschaftliche Desintegration und die Bildung von Parallelgesellschaften f\u00f6rdern, indem sie die Abgrenzung von Gemeinschaften und deren normative Distanz zur Verfassungsordnung verst\u00e4rken. Die Masseneinwanderung aus muslimischen L\u00e4ndern w\u00fcrde beendet werden \u2013 so, wie Amerika nach dem Ersten Weltkrieg auch die Masseneinwanderung aus Europa beendete.<\/p>\n<p>Eine geeinte politische F\u00fchrung w\u00fcrde zun\u00e4chst die liberale Ordnung neu justieren und klarstellen, dass verfassungsm\u00e4\u00dfige Schutzrechte Schranken gegen willk\u00fcrliche Macht darstellen und keine Selbstmordvertr\u00e4ge sind, die eine unbegrenzte Duldung organisierter Unterwanderung verlangen. Islamistisch verbundene Strukturen w\u00fcrden dort identifiziert und reguliert, zerschlagen oder verboten, wo dokumentarische, finanzielle und organisatorische Belege eine Verbindung zu langfristigen zivilisatorischen Projekten nachweisen. Auch ausl\u00e4ndische Finanzierung m\u00fcsste als zentrales Handlungsfeld behandelt werden und nicht l\u00e4nger als Nebenthema. Universit\u00e4ten, Schulen, Thinktanks, Moscheen, Wohlfahrtsorganisationen, Medienunternehmen und andere meinungsbildende Institutionen haben hohe Summen von ausl\u00e4ndischen Regierungen und mit ihnen verbundenen Organisationen angenommen. Amerikanische Offenlegungsdaten weisen auf Milliardenbetr\u00e4ge in Form ausl\u00e4ndischer Schenkungen und Vertr\u00e4ge hin, darunter allein im Jahr 2025 mehr als 1,1 Milliarden Dollar aus Katar. J\u00fcngste Transparenzinitiativen und Gesetzesvorhaben haben au\u00dferdem die Besorgnis \u00fcber Finanzierungen aus China, Russland, Iran und anderen problematischen Staaten deutlich gemacht. Eine ernsthafte Reaktion m\u00fcsste deshalb sowohl f\u00fcr ausl\u00e4ndische Geldgeber als auch f\u00fcr die inl\u00e4ndischen Empf\u00e4nger reale Konsequenzen vorsehen: verpflichtende \u00f6ffentliche Offenlegung bis hin zur tats\u00e4chlichen Herkunft und zum Verwendungszweck der Mittel; eine Meldepflicht ohne Mindestschwelle f\u00fcr feindliche oder risikoreiche Staaten; Pr\u00fcfungen und Ermittlungen; zivilrechtliche Sanktionen; den Verlust des Anspruchs auf \u00f6ffentliche Mittel; Visa-, Sanktions- oder Verm\u00f6genssperren f\u00fcr staatsnahe ausl\u00e4ndische Geldgeber sowie Schlie\u00dfung oder Ausschluss inl\u00e4ndischer Einrichtungen, die solche Gelder wissentlich verschleiern, waschen oder zur ideologischen Vereinnahmung einsetzen.<\/p>\n<p>Britische Berichte \u00fcber aus dem Ausland finanzierten islamistischen Extremismus und amerikanische Untersuchungen zu nicht offengelegten ausl\u00e4ndischen Finanzierungen von Universit\u00e4ten deuten darauf hin, dass solche Gelder mit strategischen Bedingungen verbunden sein k\u00f6nnen \u2013 insbesondere wenn sie Moscheen, Bildungseinrichtungen oder Hochschulprogramme finanzieren, in denen extremistische oder verfassungsfeindliche Vorstellungen normalisiert werden. Anschlie\u00dfend m\u00fcsste es darum gehen, die f\u00fcr die gesellschaftliche Pr\u00e4gung entscheidenden Institutionen \u2013 Schulen, Universit\u00e4ten, Medien, Kirchen, Kulturindustrien und digitale Plattformen \u2013 vor verfassungsfeindlicher Vereinnahmung zu sch\u00fctzen und ihre Funktion als Vermittler staatsb\u00fcrgerlicher Loyalit\u00e4t, historischen Bewusstseins und verfassungsm\u00e4\u00dfigen Selbstvertrauens wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Selbst nachdem die Widerstandsf\u00e4higkeit dieser Institutionen wiederhergestellt w\u00e4re, w\u00e4re es vern\u00fcnftig, die Einwanderung aus Regionen, in denen islamistische Projekte stark verankert sind, nicht wieder aufzunehmen. Generell sollte jede Form von Einwanderung k\u00fcnftig nur unter deutlich strengeren Bedingungen hinsichtlich \u00dcberpr\u00fcfung, Transparenz und Assimilation m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p><em><strong>Zivilisatorische Widerstandsf\u00e4higkeit<\/strong><\/em><br \/>\nIch habe diesen Essay mit dem Bild Mohamed Attas in einer Hamburger Wohnung begonnen, wo er ruhig Anweisungen f\u00fcr seine Beerdigung niederschrieb, w\u00e4hrend er in einer der reichsten und freiesten Gesellschaften der Welt lebte. Dieses Bild ist deshalb bedeutsam, weil es jene beruhigende Erkl\u00e4rung widerlegt, die der Westen bevorzugte: Hinter theologischer Sprache m\u00fcsse sich letztlich immer ein vertrautes materielles Problem verbergen, das sich durch Verhandlungen, Subventionen oder therapeutische Ma\u00dfnahmen beseitigen lasse.<\/p>\n<p>25 Jahre sp\u00e4ter lautet die unangenehmere Wahrheit, dass der Westen mittlerweile sehr viel besser darin geworden ist, M\u00e4nner wie Atta aufzusp\u00fcren, festzunehmen oder zu t\u00f6ten \u2013 aber weiterhin davor zur\u00fcckschreckt, sich mit dem Milieu auseinanderzusetzen, aus dem sie hervorgehen: den Institutionen, Netzwerken, Lehren, Finanzierungsstr\u00f6men und zivilisatorischen Ambitionen, die solche Menschen lange pr\u00e4gen, bevor ihr Name jemals auf einer Beobachtungsliste auftaucht.<\/p>\n<p>Die Widerstandsf\u00e4higkeit einer Zivilisation ist kein vages Vertrauen darauf, dass Demokratien sich immer irgendwie durchschlagen. Es ist die konkrete F\u00e4higkeit eines Volkes, seine Schwachstellen klar zu erkennen, sie rechtzeitig zu beheben und seinen Feinden zu verwehren, die eigenen Tugenden als Waffen gegen sie einzusetzen. Dazu m\u00fcssen wir anerkennen, dass unsere Tugenden real sind und dass sie auf besondere Weise unsere eigenen sind \u2013 so sehr, dass \u00fcber Jahrhunderte Millionen Menschen gek\u00e4mpft haben und gestorben sind, um sie Wirklichkeit werden zu lassen und zu verbreiten. Diese K\u00e4mpfe wurden nicht gef\u00fchrt, weil alle Kulturen gleich seien oder alle Werte denselben Wert h\u00e4tten. Vielmehr brachten unsere tats\u00e4chlichen und geistigen Vorfahren Opfer von zivilisationsweiter Tragweite, damit M\u00e4nner und Frauen aller Hautfarben und Herkunft frei denken und nach den Geboten ihres eigenen Gewissens leben k\u00f6nnen. Wer unsere grundlegenden Werte teilt, geh\u00f6rt zu uns. Wer den Vorrang dieser Werte bestreitet, hat jedes Recht, seine eigene Vorstellung vom Gl\u00fcck anderswo zu verfolgen.<\/p>\n<p>Es ist h\u00f6chste Zeit, dass unsere Eliten begreifen, dass der Vorrang des Westens weder ein zuf\u00e4lliges Geschenk des Schicksals noch \u00fcberwiegend das Ergebnis von Ungerechtigkeit ist. Ungerechtigkeit findet sich in allen Gesellschaften und Kulturen. Der Westen ist einzigartig aufgrund seiner Achtung vor dem individuellen Gewissen und seiner F\u00e4higkeit, eigene Fehler zu korrigieren. Es ist schlicht wahnsinnig, zu verlangen, der Westen m\u00fcsse seinen Feinden ein Recht zugestehen, die von uns auf Grundlage der Werte von Reformation und Aufkl\u00e4rung geschaffene Zivilisation zu zerst\u00f6ren und durch Werte anderer Kulturen zu ersetzen, die von Jahrhunderten der Stagnation und des Niedergangs gepr\u00e4gt wurden. Ein solches Recht auf Verdr\u00e4ngung existiert in keiner Gesellschaft und keiner Kultur.<\/p>\n<p>Die radikale und positive Bedeutung der westlichen Kultur f\u00fcr das Erbe der Menschheit zu leugnen, ist mehr als historische und individuelle Blindheit; es ist ein Todeswunsch, den wir uns nicht l\u00e4nger leisten k\u00f6nnen. Tocqueville schrieb, die Gr\u00f6\u00dfe Amerikas liege in seiner F\u00e4higkeit, seine Fehler zu korrigieren, und nicht darin, aufgekl\u00e4rter als andere Nationen zu sein. Das ist noch immer der richtige Ma\u00dfstab, um die Republik an ihrem 250. Geburtstag zu beurteilen. Die entscheidende Frage lautet inzwischen nicht mehr, ob Amerika Terroristen schneller t\u00f6ten kann, als neue nachwachsen. Eine widerstandsf\u00e4hige Zivilisation w\u00fcrde ihre Schutzmechanismen so gestalten, dass freie Information, Einwanderungsregeln und Vereinigungsfreiheit wieder ihrem eigentlichen Zweck dienen: dem Schutz der B\u00fcrger und nicht ihrer Gegner. Sie w\u00fcrde ihre pr\u00e4genden Institutionen wiederaufbauen, ihre F\u00fchrungsschicht erneuern und gen\u00fcgend verfassungsm\u00e4\u00dfiges Selbstvertrauen zur\u00fcckgewinnen, um zivilisatorischer Unterwanderung widerstehen zu k\u00f6nnen, ohne dabei die Freiheit selbst aufzugeben. Und sie w\u00fcrde eine Mauer gegen Menschen errichten, die unsere Kultur nicht teilen und sie sogar aktiv zerst\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p>Wenn Amerika und Europa dazu noch in der Lage sind, wird der 11. September 2026 als der Augenblick in Erinnerung bleiben, in dem sie sich mit klarem Blick f\u00fcr ihr \u00dcberleben entschieden. Wenn sie dazu nicht f\u00e4hig sind, werden Mohamed Attas Testament und das Vierteljahrhundert danach als Beleg daf\u00fcr stehen, dass eine Zivilisation ihre Feinde kennen, deren Fu\u00dfsoldaten t\u00f6ten, m\u00e4chtige Armeen um die halbe Welt schicken \u2013 und dennoch daran scheitern kann, sich selbst zu retten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.9.2026 von Ayaan Hirsi Ali bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/was_mohamed_atta_uns_sagen_wollte\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/was_mohamed_atta_uns_sagen_wollte<\/a><\/p>\n<p>Der Beitrag erschien zuerst im Tablet Magazine<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tabletmag.com\/sections\/news\/articles\/mohamed-atta-25-years-911\">https:\/\/www.tabletmag.com\/sections\/news\/articles\/mohamed-atta-25-years-911<\/a><br \/>\nThis story originally appeared in English in Tablet magazine, at tabletmag.com, and is reprinted with permission.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>25 Jahre nach dem 9\/11-Islamterror hat New York einen islamischen B\u00fcrgermeister<\/strong><br \/>\nHeute j\u00e4hrt sich zum 25. Mal einer der m\u00f6rderischsten Angriffe der Geschichte, als an jenem schwarzen Dienstag, 11. September des Jahres 2001 zwei von strenggl\u00e4ubigen Muslimen gekidnappte Flugzeuge in die beiden Zwillingst\u00fcrme in New York gesteuert wurden, eine Maschine ins Pentagon in Washington einschlug und eine weitere abst\u00fcrzte. Geplant wurde dieser Anschlag mit tausenden Toten und Abermilliarden Dollar Sachschaden in Deutschland.<br \/>\nDie \u201cBadische Zeitung\u201d berichtete am 5. September ganzseitig unter dem Titel \u201eIch habe mich immer gefragt, ob ich etwas bei ihm \u00fcbersehen habe\u201c, wobei mit \u201eihm\u201c der Kopf der f\u00fcr den Massenmord verantwortlichen sogenannten \u201eHamburger Zelle\u201c, der Anf\u00fchrer Mohammed Atta, gemeint war. Das Zitat stammt vom damaligen Professor Ditmar Machule, bei dem ebenjener Atta Arch\u00e4ologie, Architektur und Stadtplanung \u2013 keine Stadtzerst\u00f6rung! \u2013 studiert hatte.<\/p>\n<p>Im Nachhinein r\u00e4umte der Professor ein, dass es auff\u00e4llige Indizien f\u00fcr die Entwicklung dieses Attent\u00e4ters gab, der getarnt als Wolf im Schafspelz der Wissenschaft die Freiheit der westlichen Gesellschaft genutzt hatte, um diese anzugreifen und ihr m\u00f6glichst gro\u00dfen Schaden zuzuf\u00fcgen. Dazu z\u00e4hlte der beanspruchte Vollname Mohammed Mohammed al-Amir Awad al Sajid Atta, den er mit seinem Kurznamen kaschiert hatte; auch, dass Atta \u201e\u00e4u\u00dferst fromm war\u201c und an der Uni eine \u201eIslam AG\u201c gr\u00fcndete, erschien ihm nicht verd\u00e4chtig, ebenso wenig wie die Beobachtung, dass Atta irgendwann Frauen nicht mehr die Hand geben wollte. Der Professor dachte sich damals nichts dabei, r\u00e4umte er ein; auch nicht, dass sich sein Mohammed nie \u00fcber Privates unterhalten wollte. Diese Geschichte kennt man, wenn man sie nicht bewusst aus dem Ged\u00e4chtnis ausblenden will. Die Mainstreammedien werden den heutigen Jahrestag mit Sicherheit w\u00fcrdigen; was sie vermutlich wieder nicht tun werden, ist zu erw\u00e4hnen, dass damals New York von au\u00dfen durch strenggl\u00e4ubige Muslime angegriffen wurde. Heute, 25 Jahre sp\u00e4ter, wird diese Metropole nun durch einen bekennenden Muslim regiert. Ob das eine gute Lebensversicherung f\u00fcr die Stadt ist?<\/p>\n<p>Allahu Akbar: Einst vor den Toren Wiens, heute in Wiens Moscheen<br \/>\nDoch noch ein weiteres September-Datum ist diese Woche gedenkw\u00fcrdig: Die Rede ist vom 12. September 1683. Anl\u00e4sslich dieses Jahrestages des Endes der wochenlangen Belagerung Wiens durch die osmanischen Eroberungstruppen unter dem islamischen Gro\u00dfwesir Kara Musafa verfasste ich gerade einen Beitrag, allerdings kam mir hier David Berger zuvor, der am 8. September seinen R\u00fcckblick \u201eAls am 12. September die Allahu Akbar-Rufe vor Wien verstummten\u201c <a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/09\/08\/als-am-12-september-die-allahu-akbar-rufe-vor-wien-verstummten\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/09\/08\/als-am-12-september-die-allahu-akbar-rufe-vor-wien-verstummten\/<\/a> auf \u201cPhilosophia Perennis\u201c ver\u00f6ffentlichte und darin einen Vergleich zu Ceuta wagte. Denn auch dort ert\u00f6nte jener Schlachtruf \u201cAllah Akbar\u201c, nachdem marokkanische Muslime die Exklave belagerten und es weiterhin tun. In Wien entschied sich damals jedenfalls die weitere Entwicklung des europ\u00e4ischen Kontinents (beziehungsweise wird das, was damals abgewendet wurde, heute ohne kriegerische Eroberung wahr); Bergers R\u00fcckblick sollte man jedenfalls unbedingt lesen.<\/p>\n<p>Dazu nur so viel: Damals ert\u00f6nte \u201eAllahu Akbar\u201c vor den Toren Wiens \u2013 heute erklingt er innerhalb Wiens \u2013 in den zahlreichen Moscheen der Stadt. Ob Wien, Paris, London oder New York: \u201eDen Islam in seinem Lauf \/ halten weder Ochs noch Esel auf\u201c, so scheint es. Ein Trost: Von diesen Vierbeinern \u2013 Ochs und Esel \u2013 gibt es heute nicht mehr viele; vielleicht aber noch genug Einheimische, die trotz alledem lieber Kirchenglocken h\u00f6ren als die muslimische Kampfparole, die nicht nur in den Moscheen und von ihren Minaretten, sondern zunehmend auch auf unseren Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen erschallen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.9.2026 von Albrecht K\u00fcnstle bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ansage.org\/25-jahre-nach-dem-9-11-islamterror-hat-new-york-einen-islamischen-buergermeister\/\">https:\/\/ansage.org\/25-jahre-nach-dem-9-11-islamterror-hat-new-york-einen-islamischen-buergermeister\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Religion\u00a0&gt;Islam\u00a0&gt;Islamismus &gt;Islam-Terror &gt;NewYork9September2001 Listenauswahl eines Beitrags: anklicken (falls unterstrichen) oder scrollen\u00a0 Ayaan Hirsi Ali: Was Mohamed Atta uns sagen wollte (11.9.2026) 25 Jahre nach dem 9\/11-Islamterror hat New York einen islamischen B\u00fcrgermeister (9.11.2026) Islam-Terror hat nichts mit dem Islam zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/terror\/newyork11september2001\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":60191,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-153683","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/153683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153683"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/153683\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153711,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/153683\/revisions\/153711"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/60191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}