{"id":15127,"date":"2012-11-11T10:32:23","date_gmt":"2012-11-11T09:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=15127"},"modified":"2026-02-20T14:32:14","modified_gmt":"2026-02-20T13:32:14","slug":"religionsunterricht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/","title":{"rendered":"Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/\">Religion<\/a> &gt;Religionsunterricht<\/p>\n<div id=\"attachment_14922\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/hauptbahnhof\/blauebruecke-pan121106-2\/\" rel=\"attachment wp-att-14922\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14922\" class=\"size-full wp-image-14922\" title=\"blauebruecke-pan121106\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke-pan121106.jpg\" alt=\"\" width=\"638\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke-pan121106.jpg 638w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/blauebruecke-pan121106-180x73.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14922\" class=\"wp-caption-text\">Blick nach Westen \u00fcber die Blaue Br\u00fccke (Wiwili-Br\u00fccke) zu FR-St\u00fchlinger am 6.11.2012<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ramadan-fastenzeit-frieden\/\">Ramadan Fastenzeit \u2013 Frieden<\/a>\u00a0(20.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/religionskunde\/\">Eine Religionskunde statt viele bekenntnisorientierte Religionsunterrichte<\/a> (13.8.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ourghi\/\">Stiftung will dem Islam-P\u00e4dagogen Ourghi die Lehrerlaubnis entziehen<\/a> (28.6.2021)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/trennung-religion-und-staat\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/trennung-religion-und-staat\/<\/a>\u00a0(19.3.2019)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulfriede-und-religionen\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulfriede-und-religionen\/<\/a> (4.6.2016)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/dalai-lama-warnt-arabisierung\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/dalai-lama-warnt-arabisierung\/<\/a> (2.6.2016)<\/li>\n<li>Statt Islamunterricht: Ethik und Religion f\u00fcr alle (13.5.2016)<\/li>\n<li>Ablehnung vom Lebenskundeunterricht passt nicht zum Grundgesetz (2.1.2015)<\/li>\n<li>Islam-Religionsunterricht in Hessen nicht aufkl\u00e4rerisch genug (14.8.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ethik-ist-wichtiger-als-religion\/\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ethik-ist-wichtiger-als-religion\/<\/a> (4.7.2015)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulfrieden-kirche-und-staat\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulfrieden-kirche-und-staat<\/a>\/ (20.3.2015)<\/li>\n<li>Kinder \u00fcber Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung integrieren (20.1.2015)<\/li>\n<li>Islamunterricht ist ein Irrweg &#8211; Freiburger Humanisten verlangen Ethik f\u00fcr alle (16.1.2015)<\/li>\n<li>Islam unterst\u00fctzen &#8211; Universit\u00e4tsausbildung (13.1.2015)<\/li>\n<li>Konservativer Islam gegen Reformdenker &#8211; Ein Kulturkampf auf deutschem, akademischem Terrain? (11.12.2014)<\/li>\n<li>Der Islam (bekenntnisorientierter Religionsunterricht) geh\u00f6rt nicht ins Klassenzimmer (4.12.2014)<\/li>\n<li>Sunnitischer-islamischer Religionsunterricht an der Adolf-Reichwein-Schule (9.4.2013)<\/li>\n<li>Ethik statt bekenntnisorientierter Religionsunterricht: Ev, Ek, Sunna, Schia, Aleviten, Juden, &#8230;.. (29.12.2013)9<\/li>\n<li>Islamischer Religionsunterricht &#8211; Aleviten fordern eigenen Unterricht (12.2.2013)<\/li>\n<li><\/li>\n<li>Eine Religionskunde statt viele Religionsunterrichte vom Staat finanziert (16.1.2015)<\/li>\n<li>Nur zwei EU-Staaten sind laizistisch: Frankreich und Portugal (16.1.2015)<\/li>\n<li>Ethikunterricht als Pflichtfach (16.1.2015)<\/li>\n<li>Reli adieu! Religion ist kein Unterricht (16.1.2015)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a title=\"Ditib\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/tuerkei\/ditib\/\">Ditip &#8211; T\u00fcrkischer Islam in D<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Ethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/ethik\/\">Ethik<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islam-Reformen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-reformen\/\">Islam-Reformen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Islamunterricht\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islamunterricht\/\">Islamunterricht<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Kirche-Staat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/kirche-staat\/\">Kirche &#8211; Staat<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Laizismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/laizismus\/\">Laizismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ourghi\/\">Ourghi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/religionskunde\/\">Religionskunde<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Volksislam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/volksislam\/\">Volksislam<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Statt Islamunterricht: Ethik und Religion f\u00fcr alle<\/strong><br \/>\nMan geht wieder einmal den nach meiner Meinung v\u00f6llig falschen Weg. Statt Trennendes zu beseitigen, wird es zementiert. Der Religionsunterricht geh\u00f6rt mit seinen jetzigen Inhalten abgeschafft und durch ein Fach &#8222;Ethik und Religion&#8220; ersetzt. Die Jugendlichen sollten etwas \u00fcber die gro\u00dfen Religionen lernen (Entstehung, zeitliche Herkunft und wesentliche Inhalte), aber auf einer wissenschaftlich gesicherten Basis. M\u00e4rchen und Sagen waren gestern. Dies h\u00e4tte mehrere positive Effekte. Erstens: Die Klasse bleibt zusammen. Zweitens: Alle werden auf den inhaltlich gleichen Stand gebracht, damit wird die Akzeptanz untereinander erh\u00f6ht. Drittens: Alle erhalten Zugang zu Ethik, der Aufkl\u00e4rung und der damit verbundenen Wandlung der Gesellschaft. Viertens: Die Planung der Schulstunden wird auch noch vereinfacht. Dass keine \u00c4nderung zu erwarten ist, obwohl dies der vern\u00fcnftigste Weg ist, liegt auch am fehlenden R\u00fcckgrat der Politiker. Hinter der Hand diskutiert man zwar einen gemeinsamen Religionsunterricht, aber die Konsequenzen scheut man. Religionen nennen ihren Irrtum &#8222;Gott&#8220;.<br \/>\n13.5.2016, Wolfgang Knopf, Weil am Rhein<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wichtig ist, dass alle lernen, miteinander zu reden und einander zu ach<\/strong>ten<br \/>\nBZ-Leser Wolfgang Knopf fordert in seinem Brief, den Religionsunterricht an den Schulen abzuschaffen und durch ein Fach &#8222;Ethik und Religion&#8220; zu ersetzen. Zwar sollen die Jugendlichen auch \u00fcber die gro\u00dfen Religionen etwas lernen, das aber &#8222;auf einer wissenschaftlich gesicherten Basis&#8220;. An einen wissenschaftlich erbrachten Gottesbeweis denkt er dabei nicht. Lernen soll die Jugend ja, dass Gott ein &#8222;Irrtum&#8220; sei und sie im Religionsunterricht M\u00e4rchen erz\u00e4hlt bekommen. Ob das reicht, um die nachwachsende Generation zu einem &#8222;Humanismus ohne Gott&#8220; zu bekehren, wie er Herrn Knopf offenbar vorschwebt? Es stellt sich n\u00e4mlich auch die Frage, wessen oder was f\u00fcr eine Ethik gelehrt werden sollte. Denn um Glaubenss\u00e4tze und Zweifelsfragen kommt man auch beim Fach &#8222;Ethik&#8220; und bei der Befolgung ihrer Lehrs\u00e4tze nicht herum. Dann fehlt es jedoch auch hier nicht an Menschen, bei denen sich die fatale Neigung zum Rechthabenwollen meldet, so wie man sich gerne auf ethische Gr\u00fcnde beruft, wo man, \u00fcberzeugt von der eigenen Sache, zur Selbstjustiz \u00fcbergeht, statt es der Regierung oder dem Gesetzgeber zu \u00fcberlassen zu handeln. Kurz: &#8222;Glaubenskriege&#8220; drohen auch dann, wenn Ethik als Religionsersatz gepredigt wird. Wichtiger f\u00fcr den Zusammenhalt der multireligi\u00f6sen Gesellschaft wird sein, dass alle, religi\u00f6s oder nicht, Christ oder Muslim, lernen, miteinander zu reden und zu achten, was der andere glaubt, auch wenn man seinen Glauben nicht teilt.<br \/>\n<span class=\"ngBriefAutor\">25.5.2016, Dr. Wolfgang Meyer, Freiburg<br \/>\n.<\/span><\/p>\n<p><strong>Ablehnung vom Lebenskundeunterricht passt nicht zum Grundgesetz<\/strong><br \/>\nDen Lebenskundeunterricht besuchen in Berlin mittlerweile rund 55.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Das sind zwar deutlich weniger als im evangelischen Religionsunterricht (mit seinen 80.000 Sch\u00fclern). Aber es sind wesentlich mehr als im katholischen Unterricht, den nur 30.000 Kinder und Jugendliche besuchen. Ein Grund ist wohl die atheistische Tradition der Ostberliner.<br \/>\nAber auch viele Westberliner sind nicht mehr gl\u00e4ubig. Zwei Drittel der Hauptstadtbewohner geh\u00f6ren keiner Religionsgemeinschaft an. Dennoch wollen sie ihren Kindern Werte vermitteln und schicken ihre Kinder deshalb in den Lebenskundeunterricht. Der ist \u2013wie der Religionsunterricht \u2013 in Berlin ein freiwilliges Zusatzfach. Nur den Ethikunterricht m\u00fcssen ab Klasse sieben Alle besuchen.<br \/>\nKritisch sieht Bischkopf auch, dass Religionsunterricht in fast allen Bundesl\u00e4ndern ordentliches Lehrfach ist, w\u00e4hrend die Humanisten f\u00fcr die Zulassung ihres Faches vor Gericht ziehen m\u00fcssen. Im S\u00fcdwesten tun sie das \u2013 mangels manpower &#8211; nicht. Doch der Berliner Verband war stark genug und hat sich den Lebenskundeunterricht an Regelschulen erfolgreich erstritten.<br \/>\nDie Humanisten in NRW beantragten 2005 ebenfalls dessen Einf\u00fchrung. Auch hier lehnte die Landesregierung ab und bekam in der Berufungsverhandlung von den Richtern Recht. Sie begr\u00fcndeten ihre Haltung so: Nur Religionsgemeinschaften k\u00f6nnten Kooperationspartner des Staates sein, Weltanschauungsgemeinschaften dagegen nicht. Aus der verfassungsrechtlich gesch\u00fctzten Glaubensfreiheit k\u00f6nne kein Anspruch auf Lebenskundeunterricht abgeleitet werden. Dies k\u00f6nnen die Humanisten bis heute nicht nachvollziehen. Die staatlichen Widerst\u00e4nde gegen den Lebenskundeunterricht passen nicht zum Grundgesetz, sagt Manfred Isemeyer vom Landesverband Berlin-Brandenburg. Schlie\u00dflich seien Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften dort ausdr\u00fccklich gleichberechtigt. Dieses Verfassungsrecht, findet er, werde auch in finanzieller Hinsicht verletzt.\u201e<br \/>\nIsemeyer zu Staatsgeld an Kirchen\u201c \u201eDie religi\u00f6sen, weltanschaulichen Gruppen sind sozusagen ein Partner in dieser Gesellschaft. Und genau wie ein Sportverein Geld bekommt aus dem Steuereinkommen, sollen auch religi\u00f6se, weltanschauliche Gruppen ihren Teil kriegen. Aber sie sollen es nicht kriegen, weil sie vor 200 Jahren mal enteignet worden sind \u2013 daf\u00fcr kriegen ja die meisten Religionsgemeinschaften ihre Dotationen, das ist schon lange abgegolten, wie wir meinen, und das m\u00fcsste man jetzt auf neue F\u00fc\u00dfe stellen.\u201c<br \/>\n2.1.2016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine Religionskunde statt viele Religionsunterrichte vom Staat finanziert<\/strong><br \/>\nDer konfessionsgebundene, bekenntnisorientierte Religionsunterricht an Schulen ist 1) nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df und sollte ) fl\u00e4chendeckend durch eine \u00fcberkonfessionelle, interreligi\u00f6se Religionskunde ersetzt werden &#8211; entweder als eigenes Pflichtfach Religionskunde oder aber als Teil eines <a title=\"Liebe Selbsthass \u2013 Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/liebe-selbsthass-deutschland\/\">Pflichtfachs Staatsb\u00fcrgerkunde<\/a> mit den beiden Komponenten Ethik (Werte, Menschenrechte) und Religionskunde (Wissen \u00fcber die gro\u00dfen Weltreligionen).<br \/>\n.<br \/>\n1) Als das Grundgesetz 1948 verabschiedet wurde, waren 90% der Deutschen entweder evangelisch oder katholisch, deshalb die Festschreibung von ev. und kath. Religionsunterricht an den Schulen. In 2015 geh\u00f6ren den beiden christlichen Konfessionen allenfalls 50% zahlende und 30% aktive Mitglieder.an &#8211; mit rasant abnehmende Tendenz. Eine Zunahme weisen die Konfessionsfreien (als mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Gruppe in Deutschland: 10% Atheisten und 90% Kirchenferne) und die Muslime auf.<br \/>\n.<br \/>\n2) Im Grundgesetz ist garantiert, dass alle Religionen frei ausge\u00fcbt und vom Staat gleich behandelt werden. Diese Garantie mu\u00df auch bei der fortschreitenden Pluralisierung der Religionen gelten. Also: Staatlich finanzierter Bekenntnisunterricht entweder f\u00fcr alle Religionsgemeinschaften (d.h. neben ev. und kath. auch f\u00fcr sunnitisch-, schiitisch-, alevitisch-, jesidisch, ahmadiyya-islamische Religion) oder aber f\u00fcr keine Konfession. Zu Recht lehnt das Verfasssungsgericht die derzeitige Privilegierung von Katholiken und Protestanten als dem Gleichheitsprinzip widersprechend ab.<br \/>\n16.1.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kinder \u00fcber Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung integrieren<\/strong><br \/>\nErg\u00e4nzend zu den vorhandenen bekenntnisorientierten F\u00e4chern (Ev, kath Religion) m\u00fcssen sukzessive die islamischen Religionsunterrichte der jeweiligen muslimischen Glaubensrichtungen\u00a0eingerichtet werden. Daf\u00fcr spricht der Gleichbehandlungsgrundsatz: Jedes Bekenntnis erh\u00e4lt einen von allen Steuerb\u00fcrgern finanzierten Religionsunterricht. Ganz sicher haben Katholiken und Protestanten daran ein Interesse: Denn andernfalls m\u00fcssen sie die Einschr\u00e4nkung ihres Privilegs f\u00fcrchten. Angesichts der rapide abnehmenden Zahl ihrer Kirchenmitglieder <span lang=\"DE\">ist dies diskussionsw\u00fcrdig &#8211; was machen Schulen mit &#8222;60% Islam, 10 % kath, 10% ev und 20% konfessionslos&#8220;? Zudem<\/span><span lang=\"\"> zementiert die Einrichtung jedes weiteren Religionsunterrichtes die unvollst<\/span>\u00e4ndige Trennung von Staat und Religion.<br \/>\nFragw\u00fcrdig ist das Argument, die Einrichtung des islamischen Religionsunterrichtes integriere die Muslime in die Gesellschaft. Kinder werden aber nicht \u00fcber ihren Glauben, ihre Weltanschauung \u2013 beides reine Privatsache \u2013 in die Gesellschaft integriert<span lang=\"DE\">, sondern \u00fcber gemeinsames Lernen der Werte unserer Demokratie, etwa in Ethik als einem f\u00fcr alle Sch\u00fcler verpflichtetem Unterrichtsfach.<br \/>\n<\/span> Intoleranz und Ausgrenzung wurzeln h\u00e4ufig in religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen, behauptet doch eine jede Religion, die \u201eWahrheit&#8220; f\u00fcr sich gepachtet zu haben. Den Islam gibt es nicht. Also m\u00fcsste zu jeder muslimischen Koranauslegung (Sunniten, Aleviten, Schiiten, Sufisten, \u00a0&#8230;) ein gesonderter Religionsunterricht angeboten werden. Dies kann Schule nicht leisten.<br \/>\n20.1.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Islamunterricht ist ein Irrweg &#8211; Freiburger Humanisten verlangen Ethik f\u00fcr alle<\/strong><br \/>\nAls eine gef\u00e4hrliche Illusion und die Verschleuderung von Steuergeld haben die <a title=\"Humanismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/humanismus\/\">Evolution\u00e4ren Humanisten Freiburg <\/a>(EHF) die Absicht des Kultusministeriums bezeichnet, den islamischen Religionsunterricht auszubauen. \u201eWer der Verdummung und Fanatisierung der Menschen durch religi\u00f6se Fanatiker begegnen will, braucht nicht mehr Religion, sondern eine qualifizierte Aufkl\u00e4rung dar\u00fcber\u201c, sagte der Sprecher der EHF, Arno Ehret. Islamisten durch den Ausbau von Islamunterricht zu bek\u00e4mpfen, sei in etwa so sinnvoll wie die Einf\u00fchrung eines Faches \u201eGesunder Patriotismus\u201c, um Neonazis das Wasser abzugraben.<br \/>\nEine kritische Befassung mit Ethik und Religion sei nicht nur f\u00fcr Muslime wichtig, sondern wohin die Unwissenheit f\u00fchre, sehe man auch an den fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen. Die Humanisten verlangen, in den Schulen das Fach Ethik als Pflichtfach f\u00fcr alle einzuf\u00fchren. Der staatlich finanzierte Religionsunterricht k\u00f6nne hingegen getrost abgeschafft werden, denn Religion sei Privatsache. Bisher gibt es in Baden-W\u00fcrttemberg das Fach \u201eEthik\u201c nur als Ersatzfach f\u00fcr einen Teil der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die nicht am christlichen Religionsunterricht teilnehmen. In der Grundschule, in den Klassen 5 bis 7 (Haupt-\/Werkrealschule, Realschule und neunj\u00e4hriges Gymnasium) bzw. 5 bis 6 (achtj\u00e4hriges Gymnasium) sowie an den meisten beruflichen Schulen ist dieses Fach bisher gar nicht eingef\u00fchrt \u2013 hier<br \/>\nerhalten nicht-christliche Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler also gar keinen Unterricht \u00fcber die ethischen Grundlagen des Zusammenlebens, \u00fcber die Inhalte der gro\u00dfen Religionen und \u00fcber die weltanschaulichen Grundlagen unserer Kultur, \u00fcber Menschenw\u00fcrde und Menschenrechte.<br \/>\n16.1.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nur zwei EU-Staaten sind laizistisch: Frankreich und Portugal<br \/>\n<\/strong>Laizismus\u00a0r\u00fchrt vom griechischen <em>\u03bb\u03b1\u03ca\u03ba\u03b9\u03c3\u03bc\u03cc\u03c2<\/em> her f\u00fcr &#8222;nicht-geistlich&#8220; bzw. Laie und bezeichnet ein Modell, in dem\u00a0Staat und\u00a0Religion bzw. Kirche\u00a0streng voneinander getrennt sind mit der Folge, dass in staatlichen Einrichtungen\u00a0wie z.B. in Schulen\u00a0kein religi\u00f6ser Einfluss ausge\u00fcbt werden darf.\u00a01946 wurde das &#8222;principe de la\u00a0<em>\u00a0<\/em>la\u00efcit\u00e9&#8220; in die Verfassung aufgenommen &#8211;\u00a0Frankreich als gr\u00f6\u00dftes katholisches Land Europas ist seit 1905 gesetzm\u00e4\u00dfig eine\u00a0r\u00e9publique la\u00efque. Jegliche Religionssymbole sind in der Schule verboten: Kreuz, Turban der Sikhs, Kippa, Kopftuch wie auch\u00a0klerikale Tracht. Religionsunterricht an staatlichen Schulen gibt es nicht.<br \/>\nNeben Frankreich ist in der EU nur noch Portugal laizistisch orientiert. Alle anderen europ\u00e4ischen Staaten\u00a0sind s\u00e4kulare Staaten,\u00a0f\u00fchren\u00a0also auf\u00a0unterschiedliche Art und Weise die Trennung von Staat und Religion durch,\u00a0um die Neutralit\u00e4t des Staates den verschiedenen Weltanschauungen gegen\u00fcber zu sichern. Ein s\u00e4kularer Staat h\u00e4lt sich von der Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Religion fern, der laizistische Staat findet sich \u00fcberhaupt keiner Religion verpflichtet und ist allen Religionen ihrer B\u00fcrger gegen\u00fcber\u00a0vollkommen neutral.<br \/>\n16.1.2015<\/p>\n<p><strong>Ethikunterricht als Pflichtfach<br \/>\n<\/strong>Ethik als Pflichtfach f\u00fcr alle Sch\u00fcler in staatlichen Schulen wird als Befreiungsschritt aus\u00a0religi\u00f6sen Zw\u00e4ngen verstanden. Mit der\u00a0Trennung von Kirche und Staat kann die Schule Neutralit\u00e4t beweisen, souver\u00e4n alle religi\u00f6sen Symbole in den Schulen untersagen und\u00a0dem Extremismus\u00a0den N\u00e4hrboden\u00a0entziehen. Der Laizismus ist die staatliche Befreiung aus dem Glauben der Einzelnen:<br \/>\n&#8211; In allen Schulen der ganzen Bundesrepublik gilt nur das Pflichtfach Ethik.<br \/>\n&#8211; Der Religionsunterricht ist eine freiwillige private Sache.<br \/>\n&#8211; Der Religionsunterricht\u00a0 findet au\u00dferhalb der staatlichen Schulen statt.<br \/>\n&#8211; Jede Art von Unterricht steht unter staatlicher Aufsicht.<br \/>\n&#8211; Die Schule ist laizistisch und nicht pluralistisch.<br \/>\nMehr auf <a href=\"https:\/\/www.verbildung.org\/2010\/05\/10\/religionsunetrricht-in-staatlichen-schulen-1\/\">https:\/\/www.verbildung.org\/2010\/05\/10\/religionsunetrricht-in-staatlichen-schulen-1\/<\/a><br \/>\n16.1.2015<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Islam-Religionsunterricht in Hessen nicht aufkl\u00e4rerisch genug<\/strong><br \/>\n\u00dcber den Lehrplan f\u00fcr hessische Grundschulen sagt der islamische Theologe Abdel-Hakim Ourghi von der <a title=\"PH\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/ph\/\">P\u00e4dagogischen Hochschule in Freiburg<\/a>, er sei nicht aufkl\u00e4rerisch genug. So werde Mohammed nur positiv dargestellt. &#8222;Bewusst ausgeblendet wird die historische Rolle des Propheten als Staatsmann und sein Umgang mit den Nichtmuslimen. Etwa die gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Juden. Und somit entsteht der Eindruck, dass im Curriculum historische Ereignisse, die negativ beurteilt werden, gezielt vermieden werden.&#8220; Auch wenn die Gleichstellung der Frau erw\u00e4hnt sei: Diskriminierung im Koran werde nicht angesprochen. Zum Beispiel gebe es Suren zur Polygamie, oder &#8222;zum Beispiel das Schlagen der Frau, Sure vier, Vers 34, oder zum Beispiel Geschlechtertrennung durch Kopfbedeckung&#8220;. Aus Ourghis Sicht sollte der Lehrplan dazu Stellung beziehen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDer Religionsunterricht in Hessen ist bekenntnisorientiert. Er wird vom Staat verantwortet. Die in Hessen anerkannten muslimischen Religionsgemeinschaften Ditib und Ahmadiyya sind Partner und haben die Lehrpl\u00e4ne mit anderen Experten ausgearbeitet. Das Kultusministerium ist zufrieden mit den fast identischen Curricula von Ditib und Ahmadiyya. &#8230;<br \/>\nDer algerischst\u00e4mmige Theologe Ourghi aus Freiburg meint allerdings, gerade der islamische Religionsunterricht d\u00fcrfe heute nicht mehr so unkritisch gelehrt werden: &#8222;Lassen Sie uns kurz \u00fcber die Realit\u00e4t sprechen. \u00dcber die verbreitete Gewalt in der islamischen Welt und die Vertreter der salafistischen Szene hier bei uns in Deutschland. Der islamische Religionsunterricht muss auch n\u00e4mlich diese Rolle \u00fcbernehmen, diese Jugendlichen aufzukl\u00e4ren. Die Gewalt muss auch in so einem Curricula debattiert werden. Wir k\u00f6nnen einfach nicht nur von dem Islam der Barmherzigkeit und der N\u00e4chstenliebe reden.&#8220; &#8230;<br \/>\nAlles vom 14.8.2015 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/islamischer-religionsunterricht-mehr-aufklaerung-gefordert.680.de.html?dram:article_id=328279\u00a0\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/islamischer-religionsunterricht-mehr-aufklaerung-gefordert.680.de.html?dram:article_id=328279\u00a0<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Islam unterst\u00fctzen &#8211; Universit\u00e4tsausbildung<\/strong><br \/>\nDie verfassungsgem\u00e4\u00dfe Religionsfreiheit in unseren westlichen L\u00e4ndern setzt aufgekl\u00e4rte, das Wort ihrer heiligen Schriften nicht w\u00f6rtlich, sondern historisch-kritisch interpretierende Reiligionsgemeinschaften voraus. W\u00e4hrend die in Deutschland lebenden Moslems selbstverst\u00e4ndlich zu Deutschland geh\u00f6ren, wird das f\u00fcr die religi\u00f6sen Strukturen des Islam erst dann gelten, wenn er es schafft, eine Aufkl\u00e4rung zu durchlaufen. Vielleicht k\u00f6nnte der demokratische Staat den Islam darin unterst\u00fctzen, indem er f\u00fcr das Predigen in Moscheen und das Leiten von Moscheegemeinden das Durchlaufen einer westlichen Standards der Kritik und Wissenschaftlichkeit entsprechenden theologischen Universit\u00e4tsbildung zur Voraussetzung erkl\u00e4rte und die finanzielle und organisatorische Anbindung von Moscheen und Koranschulen an fremde M\u00e4chte untersagte.<br \/>\n13.1.2015, Karl Schrade zu<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/massaker-paris-tragik-islam-glaeubigen-muslime-schliessen-sich-selber-aus\/58723#comments\">https:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/massaker-paris-tragik-islam-glaeubigen-muslime-schliessen-sich-selber-aus\/58723#comments<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Konservativer Islam gegen Reformdenker &#8211; Ein Kulturkampf auf deutschem, akademischem Terrain?<br \/>\n<\/strong>Prof Mouhanad Khorchide wie auch andere, in den letzten Jahren berufene Lehrstuhlinhaber der neuen Fachdisziplin Islamische Theologie in Deutschland zeichnet erkennbar eine theologische Tendenz aus, die sich (mit Thomas Hildebrandt) als Neo-Mu\u00b4tazila bezeichnen l\u00e4sst. Dazu geh\u00f6ren neben Khorchide auch andere islamische Theologen wie z.B. die Erlanger Professoren Hajatpour und el-Qaisy-Friemuth. Diese neue, islamische Theologie verbindet in ihren Grundz\u00fcgen ein Denken, dass inhaltlich an Traditionen der rationalistischen Denkschule der Mu\u2019tazila im 8.\/9. ankn\u00fcpft. Die neue Betonung der menschlichen Entscheidungsfreiheit steht gegen den sunnitischen Mehrheitsdiskurs, der seit al-Ash\u2019ari die Pr\u00e4destination und Determination des Menschen betonte. Mit der historischen Mu\u2019tazila findet sich bei den neuen Reformtheologen die \u201eErschaffenheit\u201c des Korans betont oder zumindest die Zeitbedingtheit koranischer Aussagen hervorgehoben (Trennung zwischen Mekkanischen und Medinensischen Suren).<br \/>\nDiesem liberalen Islam der neuen Fakult\u00e4ten gegen\u00fcber stehen die gro\u00dfen muslimischen Verb\u00e4nde in Deutschland. Mehrheitlich stehen diese f\u00fcr einen<strong> konservativen, sunnitischen Islam<\/strong>. Die Verb\u00e4nde sprechen dabei nicht nur f\u00fcr sich und die ihnen zugeh\u00f6rigen Moscheegemeinden in Deutschland; sie stehen zum Teil auch unter politischem Einfluss z.B. der T\u00fcrkei oder anderer Regierungen im Nahen Osten.<br \/>\nNeuinterpretationen des Islam wie jene Khorchides sind diesen konservativen sunnitischen Kr\u00e4ften eine Herausforderung. Im Interesse eines \u201edeutschen Islam\u201c aber ist zu betonen, dass gerade diese \u201eHerausforderungen\u201c unumg\u00e4nglich sind f\u00fcr eine Neuinterpretation des Islam im pluralen Kontext Europas.<br \/>\nSo bleibt zu konstatieren, dass es bei dem Plagiatsvorwurf gegen Mouhanad Khorchide kaum um die Sache an sich, sondern letztlich vor allem um einen Machtkampf geht. Es geht um die Deutungshoheit dar\u00fcber, welcher Islam in Deutschland gelehrt und gelebt werden darf.<br \/>\n<strong>Der Islamische Religionsunterricht als neuer Teil des Bildungskanons an unseren Schulen ist dabei ein Schl\u00fcssel, der in ganz neuer Weise gro\u00dfe Teile der jungen Generation deutscher Muslime erreichen wird<\/strong>. Es geht also im Kern um die Frage, wer diese jungen Muslime mit \u201ewelchem Islam\u201c pr\u00e4gen wird.<br \/>\nKonservativen, sunnitischen Theologen steht dabei unbenommen das Recht zu, inhaltliche Anfragen an die theologischen Deutungen und Thesen Khorchides richten. Lehren wie die \u201eAllvers\u00f6hnlichunglehre\u201c, die Khorchide (in Kap.2.4 f.) entwickelt, sind vor dem Hintergrund der traditionellen islamischen Theologie in der Tat gewagt. Solchen Aussagen darf widersprochen werden! Ein solcher Widerspruch aber muss innerhalb der Regeln des akademischen Diskurses mit angemessenen Mitteln gef\u00fchrt werden. Es darf nicht salonf\u00e4hig werden, berufene Professoren islamischer Lehrst\u00fchle des \u201eUnglaubens\u201c (kufr) zu bezichtigen oder mit fadenscheinigen Plagiatsvorw\u00fcrfen zu sch\u00e4digen. Die Art und Weise, wie die Kritik an M. Khorchide vorgebracht wird, ist indiskutabel und diffamierend. Ich erinnere dann, dass Muhammad Sven Kalisch, mit \u00e4hnlichen Vorw\u00fcrfen konfrontiert, 2010 von seinem M\u00fcnsteraner P\u00e4dagogiklehrstuhl zur\u00fccktrat.<br \/>\nDas gegenw\u00e4rtige Beiratsmodell, wie es auch in M\u00fcnster praktiziert wird, hat hier erkennbare Schwachstellen. M. Khorchide darf dabei nicht zum &#8222;Bauernopfer&#8220; der ungekl\u00e4rten Kontroverse um den Einfluss der konservativen Verb\u00e4nde auf die P\u00e4dagogischen Lehrst\u00fchle der Islamischen Fakult\u00e4ten werden. Es geht bei diesem scheinbaren Einzelfall um nicht mehr und nicht weniger als um die Stellung und die Akzeptanz der noch jungen Islamischen Theologie an deutschen Universit\u00e4ten. Es steht also viel auf dem Spiel.<br \/>\n11.12..2014,\u00a0Dr. Thomas Amberg, mehr lesen auf:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/ZIT\/Aktuelles\/2014\/20140119.html\">https:\/\/www.uni-muenster.de\/ZIT\/Aktuelles\/2014\/20140119.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Islam (bekenntnisorientierter Religionsunterricht) geh\u00f6rt nicht ins Klassenzimmer<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend in der Politik vordergr\u00fcndig noch immer heftig debattiert wird, ob der Islam zu Deutschland geh\u00f6re oder eben nicht, werden derweil bereits Fakten geschaffen. Ob nun zugeh\u00f6rig oder nicht, in jedem Fall sollen muslimische Gruppen jetzt wie die Kirchen privilegiert werden. So wird derzeit in mehreren L\u00e4ndern der Islamunterricht etabliert und die staatliche Ausbildung von islamischen Religionslehrern forciert.<br \/>\nIn Deutschland leben derzeit etwa vier Millionen Muslime. Die \u00fcberwiegende Mehrheit dieser Muslime ist Studien zufolge nicht besonders religi\u00f6s und l\u00e4sst Allah einen guten Mann sein. Dennoch ist nicht zu \u00fcbersehen, dass gerade die junge Generation von Muslimen sich wieder st\u00e4rker traditionellen Vorstellungen zuwendet. Zudem radikalisieren sich immer mehr Jugendliche und schlie\u00dfen sich salafistischen Predigern wie Pierre Vogel an oder lassen sich sogar f\u00fcr den bewaffneten Kampf in Syrien oder im Irak gewinnen. Parteien\u00fcbergreifend ist man vor diesem Hintergrund nun der Meinung, die L\u00f6sung dieses Problems l\u00e4ge darin, ausgerechnet den konservativen Islamverb\u00e4nden den Zugang zu den Futtertr\u00f6gen des Staates zu erm\u00f6glichen. In der religionspropagandistischen Sprache des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung klingt das dann wie folgt: \u201cReligionsunterricht an Schulen bietet eine wichtige kulturelle und theologische Orientierungshilfe. Er vermittelt Ethik und Moral und f\u00f6rdert die Identit\u00e4tsfindung von Kindern und Jugendlichen.\u201d &#8230;.<br \/>\nFazit: Der Staat f\u00f6rdert durch diese Politik und die immer umfassendere F\u00f6rderung konservativer muslimischer Gruppen letztlich nicht die Terrorbek\u00e4mpfung, sondern die Renaissance konservativer Wertvorstellungen inklusive eines mittelalterlichen Frauenbildes. Zudem ist die Einf\u00fchrung eines weiteren Religionsunterrichts anstatt der Abschaffung jeglicher M\u00e4rchenstunden aus s\u00e4kularer Sicht eine schwere Niederlage. Der Islam geh\u00f6rt nicht ins Klassenzimmer, sondern er sollte genau wie sein christliches Pendant von der Schule verwiesen werden. Auch hier gilt: Religion ist kein Unterricht! &#8230;.<br \/>\nAlles von Frank Welker\u00a0vom 4.12.2014 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/10687?nopaging=1%20\">https:\/\/hpd.de\/artikel\/10687?nopaging=1 <\/a><\/p>\n<p><strong>1+1+1=3 Bekenntnisunterrichte sch\u00fcren neue Ressentiments<\/strong><br \/>\nDanke Frank Welker f\u00fcr den deutlichen Beitrag. Ich frage mich manchmal ob Politiker in D nicht 1+1+1=3 zusammenz\u00e4hlen k\u00f6nnen.\u00a0Fr\u00fcher gab es Religionskriege in eroberten oder r\u00fcckeroberten Gebieten. Heute haben wir bewusst eine Gleichzeitigkeit der drei einander ideologisch ausschlie\u00dfenden Monotheismen. Die Einwanderung und unsere Geschichten haben das mit sich gebracht. Daran ist nichts auszusetzen. Die Menschen waren mir schon immer willkommen und da mir egal ist, ob Jesus der Sohn Gottes oder nur ein Prophet ist &#8211; oder doch eher ein barf\u00fc\u00dfiger Wanderprediger &#8211; gibt es auch keinen Konflikt zwischen mir und Angeh\u00f6rigen welcher H\u00e4resie des Judentums auch immer. Doch nicht alle sehen das so s\u00e4kular. Vor allem eignet sich Bekenntnisunterricht vorz\u00fcglich, hier neue Gr\u00e4ben auszubuddeln und Ressentiments zu sch\u00fcren. Doch was wird langfristig geschehen? Die einen lernen Jesus ist der Sohn Gottes, die anderen lernen, dass er dies auf keinen Fall sein kann. Und beide &#8222;falschen&#8220; Ansichten sind in den jeweils anderen Religion schwere Blasphemien. Was, wenn sich deswegen diese Gruppen &#8211; auf eine Schule gehend &#8211; in die Haare bekommen? Wegen l\u00e4cherlicherer Unterschiede wurde der 30-j\u00e4hrige Kriege mit Millionen Toten gefochten. Das wird so extrem in Europa sicher nicht mehr kommen, aber reichen nicht ein paar Schl\u00e4gereien, eventuell der eine oder andere Amoklauf? Philipp M\u00f6ller (&#8222;Frau M\u00fcller&#8220;) hat wunderbar in seinem &#8222;Isch geh Schulhof&#8220; derartige Szenen beschrieben, die zwar ohne Gewalt, aber nicht minder ideologisch aufgeheizt waren. Drei einander ausschlie\u00dfende Religionen mit dem jeweiligen Absolutheitsanspruch k\u00f6nnen auf Dauer nicht gut &#8222;ineinander&#8220; existieren. Politiker sollten endlich das 1+1+1=3 lernen.<br \/>\n6.12.2014, Bernd Kammermeier<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sunnitischer-islamischer Religionsunterricht an der Adolf-Reichwein-Schule<\/strong><br \/>\nDas im September 2006 an der Adolf-Reichwein-Schule eingef\u00fchrte Angebot ist eingebettet in ein Modellprojekt des Kultusministeriums, wonach an landesweit 20 Grund- und sechs Hauptschulen befristet bis zum Schuljahr 2013\/14 islamische Religion sunnitischer Pr\u00e4gung unterrichtet wird; Sunniten bilden die weltweit bedeutendste islamische Glaubensrichtung. In Weingarten nehmen auch Kinder aus schiitischen Familien das Angebot wahr. Insgesamt sind es 106 Jungen und M\u00e4dchen, das sind 30 Prozent aller Sch\u00fcler, die anderen besuchen in der Zeit den christlichen Religionsunterricht oder werden betreut&#8230;.<br \/>\nAlles vom 9.4.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/neun-weitere-schulen-wollen-islamischen-religionsunterricht-anbieten--70725664.html%20\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/freiburg\/neun-weitere-schulen-wollen-islamischen-religionsunterricht-anbieten&#8211;70725664.html <\/a><\/p>\n<p>Alle Muslime gemeinsam, nicht aber auch Trennendes in der Schule<br \/>\nAbgesehen von den etwa 15 christlichen Religionsgemeinschaften und der j\u00fcdischen, gibt es etwa 6 Religionsgemeinschaften des Islam, wobei die Sunniten, gefolgt von der Aleviten und Schiiten, die weitaus st\u00e4rkste ist.<br \/>\nWas mich bei diesem Thema bewegt, ist der zerst\u00f6rerische Kampf zwischen diesen 3 Gemeinschaften. Die fast t\u00e4glichen Anschl\u00e4ge im Irak als Beleg. Und deshalb die Frage an die Vertreter der Sunniten und Schiiten im Land:<br \/>\nWarum nicht gemeinsamer Religionsunterricht f\u00fcr Eure Kinder und Sch\u00fcler ?? Vielleicht auch gemeinsam mit denen alevitischen Glaubens ?<br \/>\n9.4.2015, Resi Menke<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Statt bekenntnisorientierte Religionsunterrichte (wo Glaubenss\u00e4tze, Dogmen, Evangelium, Koransuren &#8230; auswendig gelernt werden) ein Fach\u00a0Religionskunde unabh\u00e4ngig von der Konfession, einen Unterricht, wo Kinder die Grundlagen alle Religionen verstehen lernen. Ein Religionsmonopol darf es an unseren staatlichen Schulen nicht l\u00e4nger geben. Denn dies f\u00fchrt zur Diskriminierung der Konfessionen, die an der Schule durch kein eigenes Fach vertreten sind), wie auch der Konfessionslosen\u00a0(ann\u00e4hernd 40% der Deutschen). Es ist Zeit, dass auch das deutsche Bildungssystem im 21. Jahrhundert ankommt und endlich) den Unterricht an den staatlichen Schulen s\u00e4kularisiert. Welch ein Gewinn, wenn unsere Kinder miteinander \u00fcber unterschiedliche Glaubensrichtungen und Vorstellungen von einem guten Leben lernen. &#8222;Infos in der Schule, beten privat&#8220;<br \/>\n27..4.2014<\/p>\n<p>Wer soll f\u00fcr den Islam die Inhalte des Religionsunterrichtes mit dem Staat verhandeln?<br \/>\nDer Zentralrat der Muslime wird von den meisten Muslimen nicht anerkannt. Die DIITIB wird direkt vom t\u00fcrkischen Kultusministerium kontrolliert. Zur Schura geh\u00f6rt unter anderem Milli G\u00f6r\u00fcs eine radikale, vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung. Wer f\u00fcr Schiiten, Aleviten, Salafisten und Wahabiten zust\u00e4ndige in Deutschland als K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechtes anerkannte Gruppierungen sind, entzieht sich meiner Kenntnis. H\u00e4ufig verteufeln die einen die anderen, nur man selbst lehrt den wahren Islam. Wer soll denn mit dem Staat \u00fcber die Inhalte des Religionsunterrichtes verhandeln? Wer soll als Religionslehrer im Unterricht stehen? Die Universit\u00e4ten wie z.B. Osnabr\u00fcck bilden erst seit kurzer Zeit muslimische Religionslehrer aus. Doch auch hier hagelt es\u00a0Anfeindungen.<br \/>\n13.4.2014<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Ethik statt bekenntnisorientierter Religionsunterricht: Ev, Ek, Sunna, Schia, Aleviten, Juden, &#8230;..<\/strong><br \/>\nZu den wichtigsten Elementen der modernen Bildung geh\u00f6rt der Auftrag an die \u00f6ffentlichen Schulen, die Integration und die Inklusion zu f\u00f6rdern, also die gemeinsame Erziehung und Bildung aller jungen Menschen ohne R\u00fccksicht auf Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben, religi\u00f6se oder politische Anschauungen.<\/p>\n<p>Nach unserem Grundgesetz darf auch niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. W\u00e4hrend es fr\u00fcher getrennte Schulen f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen, f\u00fcr Evangelische und Katholische, f\u00fcr Behinderte und Nicht- Behinderte gab, die Kinder aus den \u201ebesseren\u201c Familien auf die \u201eh\u00f6heren\u201c Schulen und die Kinder der \u201eeinfachen Leute\u201c auf die Volksschule geschickt wurden,<strong><span style=\"color: #494949;\"><span style=\"font-family: Verdana;\"><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/strong>lautet das Ziel heute: gleiches Bildungsrecht, niemand wird ausgeschlossen.<br \/>\nMehr auf der <a title=\"Humanismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/humanismus\/\">Kompakt-Info <\/a>vom 29.12.2013<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.humanisten-freiburg.de\/kompakt-religionsunterricht-Ethik\">https:\/\/www.humanisten-freiburg.de\/kompakt-religionsunterricht-Ethik<span style=\"color: #494949;\"><span style=\"font-family: Verdana;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Islamischer Religionsunterricht &#8211; Aleviten fordern eigenen Unterricht<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aleviten wollen Spezialisierung<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Vorsitzende der alevitischen Gemeinde, Binali Karakus, auf einen eigenen alevitischen Religionsunterricht setzt, stellte sich f\u00fcr SPD-Gemeinderat J\u00fcrgen Gi\u00dfler die Frage, ob es sich nicht lohne, im Rahmen des islamischen Unterrichts an der Georg-Monsch-Schule einen &#8222;kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden&#8220;, der die Gemeinsamkeit der islamischen Str\u00f6mungen herausstellt. &#8230;..<br \/>\nAlles vom 11.2.2013 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/aleviten-wollen-spezialisierung\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/aleviten-wollen-spezialisierung<\/a><\/p>\n<p><strong>Jeweils eigener Religionsunterricht<\/strong><br \/>\nVielleicht w\u00e4re es ein gangbarer Weg, jeder religi\u00f6sen Str\u00f6mung eigenen Religionsunterricht nach deren eigenen Glaubensinterpretationen zu erm\u00f6glichen. Deutsch und Mathematik k\u00f6nnte man dann ja als Nebenfach auf freiwilliger Basis anbieten&#8230;<br \/>\n12.2.2013, Th. Heussmann<\/p>\n<p><strong>Kein muslimischer Religionsunterricht (bekenntnisorientierter Islamunterricht) an den Schulen<\/strong><br \/>\nIhr Vorschlag macht Sinn. Zweck jeder Revolution, auch einer friedlichen, ist ja, die Posten neu zu verteilen. Und wenn in einer Schule 8 Typen von Religionsklassen sind, haben -zig Lehrer Posten und Brot: Beispielsweise 6 Katholiken, 1 Piusbruder, 8 Lehrer von 4 protestantischen Richtungen, 8 Sunniten und 2 sunnitische Salafisten, 3 Aleviten &#8230;<br \/>\nSpa\u00df beiseite: Die Unterschiede zwischen Alevitentum und Sunnismus sind gewaltig. Bei einer Bevorzugung des Sunnismus wird die aus der T\u00fcrkei bekannte Ausgrenzung und Unterdr\u00fcckung der Aleviten zementiert. Der deutsche Staat sollte sich nicht zum Handlanger importierter Religionen machen und seine Finger weg von islamischem Religionsunterricht lassen. Und sich auf Deutsch und Mathe konzentrieren.<br \/>\nUnd doch kenne ich die Aleviten als wesentlich toleranter als die Sunniten. Sie sind der Teil der Menschen aus der T\u00fcrkei, denen ich gute Intergrationsf\u00e4higkeit bescheinigen w\u00fcrde. Und die Integration der Aleviten w\u00fcrde auch weiter geschehen, wenn die deutsche Gesellschaft es verlangen w\u00fcrde. Tut sie aber nicht&#8230;..<br \/>\nDie Glaubensvorstellungen der Aleviten unterscheiden sich grundlegend von denen der Sunniten, und wie da ein gemeinsamer Religionsunterricht m\u00f6glich sein soll, ist mir schleierhaft. Der Koran, die ideologische Quelle der muslimischen Intoleranz, ist, \u00fcberspitzt gesprochen, f\u00fcr manche Aleviten so weisungsgebend wie f\u00fcr manche Deutsche das Nibelungenlied: Sie haben davon geh\u00f6rt, achten es als altehrw\u00fcrdiges Erbe und das war&#8217;s dann schon&#8230;.<br \/>\nDie christliche Mission ist nicht mit der muslimischen Ausbreitung vergleichbar. Die Christen predigen ausschlie\u00dflich friedlich, die Muslime wenden h\u00e4ufig Gewalt an, siehe zur Zeit etwa den Kampf den Sunniten in Syrien gegen alle anderen oder \u00c4gypten oder in Nigeria. Schauen Sie sich einmal an, was sich Christen hier in den BZ-Kommentarspalten sagen lassen m\u00fcssen. Trotz der H\u00e4me ihrer Gegner bleiben die Christen ruhig und vers\u00f6hnlich. Da sind die etwaigen Anw\u00fcrfe der Aleviten aus dem Kerbelakrieg, der ein paar Jahrhunderte her ist, l\u00e4cherlich. Ungef\u00e4hr so l\u00e4cherlich und belanglos, wie wenn Evangelische den Katholiken vorwerfen w\u00fcrden, dass viele im 30j\u00e4hrigen Krieg umgekommen sind.<br \/>\nIn einer Parallellgesellschaft lebt, wer sich abschlie\u00dft, seine T\u00f6chter vom Schwimmunterricht und Klassenausflug fernh\u00e4lt, die Satelitensch\u00fcssel im Kinderzimmer auf Eutelsat (T\u00fcrkei) gerichtet hat, deutsche Gemeinschaften (Fu\u00dfballclubs, Parteien usw.), Restaurants, L\u00e4den usw. meidet und eigene aufmacht &#8211; sowas kann man Motorradclubs, Freimaurern und selbst vielen Aleviten nicht vorwerfen.<br \/>\n12.2.2012, M. Mattm\u00fcller<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reli adieu! Religion ist kein Unterricht<\/strong><br \/>\nGegenstand des Religionsunterrichts (RU) ist laut Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 25. Februar 1987 (1 BvR 47\/84) &#8222;&#8230;der Bekenntnisinhalt, n\u00e4mlich die Glaubenss\u00e4tze der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Diese als bestehende Wahrheiten zu vermitteln ist seine Aufgabe.&#8220; Der gesamte RU &#8211; einschlie\u00dflich Ausbildung, Besoldung und Altersbez\u00fcge der Lehrer &#8211; wird von allen Steuerzahlern finanziert, egal ob sie einem der davon profitierenden Bekenntnisse angeh\u00f6ren oder nicht. Laut dem Violettbuch Kirchenfinanzen von Carsten Frerk wurden &#8222;f\u00fcr die Erteilung des Religionsunterrichtes an allgemeinbildenen Schulen und Berufsschulen &#8230; in Deutschland f\u00fcr staatliche Religionslehrer und Gestellungskr\u00e4fte der Kirchen im Jahr 2009 insgesamt 1,7 Mrd. Euro ausgegeben&#8220;. F\u00fcr den RU gilt die Freiwilligkeit der Teilnahme. Bestenende Konflikte nehmen zu, seit der ev. und kath. RU durch einen oder mehrer muslimische RUs erwitert werden sollen.<br \/>\nDie Website Reli-adi.eu informiert zum Grundrecht auf Religionsfreiheit und liefert Argumente gegen den bekenntnisorientierten Religionsunterricht und f\u00fcr einen Ethik-Unterricht aller Sch\u00fclerInnen, in dem sie die Grundwerte und Normen des demokratischen und pluralistischen Zusammenlebens gemeinsam erlernen k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.reli-adi.eu\/\"><span lang=\"\">https:\/\/www.reli-adi.eu\/<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Religion &gt;Religionsunterricht &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Ramadan Fastenzeit \u2013 Frieden\u00a0(20.2.2026) Eine Religionskunde statt viele bekenntnisorientierte Religionsunterrichte (13.8.2025) Stiftung will dem Islam-P\u00e4dagogen Ourghi die Lehrerlaubnis entziehen (28.6.2021) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/trennung-religion-und-staat\/\u00a0(19.3.2019) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schulfriede-und-religionen\/ (4.6.2016) https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/dalai-lama-warnt-arabisierung\/ (2.6.2016) Statt Islamunterricht: Ethik &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/religionsunterricht\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":171,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-15127","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15127"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145932,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15127\/revisions\/145932"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}