{"id":149312,"date":"2026-05-19T14:30:49","date_gmt":"2026-05-19T12:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=149312"},"modified":"2026-06-08T16:49:36","modified_gmt":"2026-06-08T14:49:36","slug":"kulturbetrieb","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturbetrieb\/","title":{"rendered":"Kulturbetrieb"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/\">Deutsche Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/\">Aufkl\u00e4rung<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturrevolution\/\">Kulturrevolution<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/\">Kulturverlust<\/a> &gt;Kulturbetrieb<\/p>\n<div id=\"attachment_148765\" style=\"width: 585px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kika-migra-kids-oma-ertrinkt-pan260501.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-148765\" class=\"size-full wp-image-148765\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kika-migra-kids-oma-ertrinkt-pan260501.jpg\" alt=\"KIKA: Migra-Kids ertr\u00e4nken deutsche Oma im braunen Abwasser\" width=\"575\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kika-migra-kids-oma-ertrinkt-pan260501.jpg 575w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kika-migra-kids-oma-ertrinkt-pan260501-180x103.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-148765\" class=\"wp-caption-text\">KIKA: Migra-Kids ertr\u00e4nken deutsche Oma im braunen Abwasser<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li>Einmauern in den Bestand \u2013 Matthias Moosdorfs \u201eKultur von Rechts\u201c (2.6.2026)<\/li>\n<li>Kultur von Rechts mit Michael Klonovsky &#8211; Indubio (17.5.2026)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einmauern in den Bestand \u2013 Matthias Moosdorfs \u201eKultur von Rechts\u201c<\/strong><br \/>\nDer Titel \u201eKultur von rechts\u201c des AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Moosdorf klingt interessant. Er erinnert an das legend\u00e4re \u201eKulturrevolution von rechts\u201c von Alain de Benoist. Immerhin findet sich im Untertitel auch das Wort \u201eRevolution\u201c (\u201eZwischen Restauration und Revolution\u201c).<br \/>\nErh\u00e4lt man in dem Buch nun einen \u00dcberblick \u00fcber oder einen Einblick in rechtes Kulturschaffen? Ist es ein umfassendes Pl\u00e4doyer f\u00fcr rechte Kultur? Oder sogar ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine rechte Kulturrevolution? Nichts dergleichen.<br \/>\nMoosdorf blickt stattdessen auf den gegenw\u00e4rtigen Kulturbetrieb, kritisiert ihn und erkl\u00e4rt, wie man ihn verbessern k\u00f6nnte. Er beschreibt, wie eine Kulturpolitik unter k\u00fcnftigen AfD-Regierungen unter weitgehender Beibehaltung der vorhandenen kulturellen Institutionen in groben Z\u00fcgen aussehen sollte. Ein besserer Titel w\u00e4re \u201eKonservative Kulturpolitik\u201c gewesen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nGenerell gegen eine politische Instrumentalisierung der Kultur sowie gegen Politik in der Kultur<br \/>\nMoosdorf ist f\u00fcr eine neutrale, \u201eunpolitische\u201c Kultur, die allerdings auf dem Boden des aus seiner Sicht Erhaltenswerten und Althergebrachten in der deutschen Volkstradition stehen m\u00fcsse. F\u00fcr ihn ist das keine einseitige rechte Kulturpolitik, sondern Ausdruck von Identit\u00e4t und Qualit\u00e4t. Wahre Kultur sei inh\u00e4rent konservativ. Seiner Meinung nach ist das anscheinend keine politische Frage, sondern etwas allgemein konsensf\u00e4hig Selbstverst\u00e4ndliches. Nur: Nach welchen Kriterien soll man das festlegen und wer darf das eigentlich? Fragen \u00fcber Fragen t\u00fcrmen sich da auf.<br \/>\nMoosdorf behauptet:<br \/>\n\u201eWirkliche Kunst ist jedoch in ihrer tiefsten Natur immer frei, sie kann daher nicht politisch sein, weder politisch links noch rechts.\u201c (S. 111)<br \/>\n\u201eJa, Kultur ist strukturell immer konservativ\u2026\u201c (S. 114)<\/p>\n<p>Kommen wir nun zum kritisch zu sehenden Kern von Moosdorfs Thesen: Ist es nicht v\u00f6llig weltfremd, Kultur rein unpolitisch sehen zu wollen? Ist nicht jede Kultur\u00e4u\u00dferung politisch oder auch durch die Politik instrumentalisierbar? So sehen es jedenfalls die Linken und handeln entsprechend konsequent. F\u00fcr sie gibt es keine unpolitische Kunst https:\/\/thymosmagazin.de\/2023\/04\/25\/neurechte-kulturschau-1-kulturkampf\/ . Kultur ist Mittel zum Zweck der Ver\u00e4nderung bestehender Verh\u00e4ltnisse, sei es in der Gesellschaft, sei es beim Wechsel des ganzen Systems.<br \/>\nEs gibt zwar objektiv Kulturg\u00fcter, die relativ unpolitisch sind, wie etwa eine einzelne Tierplastik, aber vieles ist es eben nicht und fast alles l\u00e4sst sich in einen ideologischen Kontext einf\u00fcgen. Man kann sogar mit Fug und Recht behaupten, dass es rein politische Kunst gibt. Kunst wird seit einer Ewigkeit mit mehr oder weniger Erfolg von allen Seiten f\u00fcr politische Zwecke instrumentalisiert. Da d\u00fcrften Linke und Rechte im Gegensatz zum konservativen Moosdorf \u00fcbereinstimmen.<br \/>\nJeder einigerma\u00dfen Gebildete kann \u201elinke\u201c und \u201erechte\u201c Kunst voneinander unterscheiden. Politische K\u00fcnstler, die politische Kunst schaffen, sind eine Realit\u00e4t. Warum auch nicht? Moosdorf kann hiergegen nicht \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Politische Kunst ist nicht automatisch schlecht<br \/>\nMan kann sogar festhalten, dass selbst eine rein politische Kunst nicht automatisch schlecht ist. In der Literatur, bildenden Kunst oder Musik gibt es unz\u00e4hlige Beispiele f\u00fcr gute Kunst, die politisch ist. Der Ansatz einer F\u00f6rderung leidglich unpolitischer Kunst durch den Staat ist unrealistisch. Es ist doch klar, dass bei einer linken Dominanz linke Kultur gef\u00f6rdert und rechte ausgegrenzt wird. Warum sollte man es bei entsprechenden eigenen Mehrheiten nicht umgekehrt genauso tun? Nat\u00fcrlich mit wesentlich mehr Toleranz.<\/p>\n<p>Eine Missachtung rechter Kulturk\u00e4mpfer?<br \/>\nAlle die, die im metapolitischen Kampf gegen die linke Dominanz in der Kultur stehen, egal wie unterschiedlich ihre Ans\u00e4tze und Inhalte sind, werden sich verwundert die Augen reiben. Internetseiten wie das \u201eThymos-Magazin\u201c, die \u201eAster\u201c oder gar das umstrittene \u201eFiume-Magazin\u201c betreiben explizit rechte Kulturpolitik und decken damit ein wachsendes Spektrum ab. Auch Zeitschriften, wie \u201eSezession oder \u201eTumult, haben einen gro\u00dfen kulturpolitischen Teil. Gerade in den letzten Jahren bem\u00fchten sich alt- und neurechte Autoren redlich um die Entstehung einer rechten Belletristik, ja sogar um hochwertige Comicbeitr\u00e4ge. Von Moosdorf kein Wort dazu. Er lehnt eben politische Kunst grunds\u00e4tzlich ab und verweist sie auf den zweiten, privaten Rang jenseits staatlicher F\u00f6rderung.<br \/>\nMoosdorf ist damit nicht im Fluss der Zeit. Seine Kulturpolitik ist ein ehrenhaftes, aber zu kurz greifendes Einmauern in einen kanonischen Bestand.<br \/>\nMartin Sellner, der mittels Metapolitik den Begriff der \u201eRemigration\u201c ins Vokabular der AfD einf\u00fchrte und der den Begriff und sich weltweit bekannt gemacht hat, ist f\u00fcr Moosdorf ein \u201emachtloser Au\u00dfenseiter\u201c. Dazu er\u00fcbrigt sich ein jeglicher Kommentar.<br \/>\nWarum sollte die Rechte angesichts eines zumindest jahrhundertelangen, bis heute gro\u00dfen rechten Kulturbeitrags, diesen hervorragenden Kampfplatz meiden? Ganz im Gegenteil: Hier ist eine gro\u00dfz\u00fcgige F\u00f6rderung durch die AfD und (sp\u00e4ter) den Staat angesagt.<\/p>\n<p>Die AfD kann sich dem Kulturkampf nicht entziehen<br \/>\nDie Kultur steht im Zentrum politischer Auseinandersetzungen. Entgegen Moosdorfs idealistischer Ansicht, sollte die AfD im eigenen Interesse bei entsprechenden M\u00f6glichkeiten einer Einflussnahme auf staatliche Mittel durchaus rechte, politische Kultur f\u00f6rdern.<br \/>\nMoosdorf liegt bei seiner Beschreibung erhaltenswerter Kulturg\u00fcter im Wesentlichen richtig. Moosdorf z\u00e4hlt zutreffend vieles auf, was gut ist. Aber egal, ob er diese als unpolitisch, weil grundlegend erhaltenswert f\u00fcr Volk und Nation erachtet, sieht das die Gegenseite nicht so. Die Linke wird diese Kultur immer als \u201etraditionell\u201c, \u201erechts\u201c oder \u201erechtslastig\u201c diffamieren. Ihr ist es unm\u00f6glich, den gr\u00f6\u00dferen Teil der Kultur f\u00fcr sich zu vereinnahmen.<br \/>\nDer ideologische Gegner wird Moosdorfs Thesen einer \u201eunpolitischen Kunst\u201c niemals akzeptieren. Man kann also nicht so tun, als ob es mit dem Gegner irgendeinen Konsens geben k\u00f6nnte. Vielmehr stehen wir in einem umfassenden Kulturkampf, den die AfD gegen die Linke zu f\u00fchren hat.<\/p>\n<p>Die Rechte erkennt zunehmend den zentralen Wert der Kultur<br \/>\nOb \u201eAlte Rechte\u201c oder \u201eNeue Rechte\u201c, beide haben ihre priorisierten rechten Kulturg\u00fcter. Seit mittlerweile Jahrzehnten hat gerade die \u201eNeue Rechte\u201c erkannt, wie wichtig eine \u201eKulturrevolution von rechts\u201c ist. Das mittlerweile als Klassiker bezeichnete gleichnamige Buch von Alain de Benoist ist ein Wegweiser in die richtige Richtung. Der Kulturkampf kennt nur ein Denken in Freund-Feind-Kategorien, handelt es sich um einen Autor, eine Musikgruppe, eine Publikation, sei es ein Rundfunk- oder Fernsehredakteur oder eine Internetseite. Die \u201eErringung der kulturellen Hegemonie\u201c ist das Ziel und man w\u00e4re sch\u00f6n bl\u00f6d, diese Dominanz zu verspielen, k\u00e4me man an die Macht.<br \/>\nGerade die politische Macht h\u00e4tte dann die Aufgabe, diese Hegemonie zu erhalten und auszubauen. Der Gegner wird alles daransetzen, diese Hegemonie nicht zu verlieren oder wiederzugewinnen. Neutralit\u00e4t oder Vermeidung von Politik ist \u2013 man kann es nicht genug betonen \u2013 ein blo\u00dfer Traum, der der Realit\u00e4t nicht gerecht wird. Man w\u00fcrde das Kampffeld kampflos der Gegenseite \u00fcberlassen. In einer pluralistischen Gesellschaft l\u00e4sst die AfD dem politischen Gegner ausreichend M\u00f6glichkeiten, sich aus eigener Kraft kulturell zu entwickeln. Da w\u00fcrde auch Moosdorf noch mitgehen, der den Pluralismus in der Kultur erhalten, jedoch lediglich die links-woken Ausw\u00fcchse nicht mehr staatlich alimentieren will.<\/p>\n<p>Den Kulturkampf organisieren helfen<br \/>\nEin gro\u00dfer Teil der Moosdorfschen Forderungen, etwa bei der Kritik an f\u00f6rderungsunw\u00fcrdiger Kunst oder bei der Erhaltung wertvoller Kulturg\u00fcter, ist richtig. Was jedoch im Gegensatz zur Propagierung eines angeblich neutralen oder unpolitischen Kunstbegriffs entscheidend ist, w\u00e4re eine breite Kulturf\u00f6rderung durch die AfD. Sie sollte K\u00fcnstler, Projekte und Veranstaltungen zumindest ideell und sofern heute schon m\u00f6glich, finanziell unterst\u00fctzen. Es gilt in den Medien der Partei daf\u00fcr zu werben, Kultur in eigene Events zu integrieren und den Kulturkampf professionell zu organisieren. Besonders die F\u00f6rderung Alternativer Medien hat absolute Priorit\u00e4t. Vorbildhaft sei hier auf die rechte Spendervereinigung \u201eEinProzent\u201c verwiesen, die als eine Art rechter Sponsor je nach Kassenlage dezidiert rechte Kunstprojekte f\u00f6rdert.<br \/>\nGute Kunst von rechts wird derzeit immer besser, ob es Aufkleber und Plakate sind, Videospiele oder Clips von Musikern, Belletristik, Gem\u00e4lde oder Skulpturen. Es gibt diese recht Kunst und sie entwickelt sich grunds\u00e4tzlich auch ohne F\u00f6rderung. Doch ohne massive F\u00f6rderung, zumindest im Hinblick auf Aufmerksamkeit und Zugang zu Markt und B\u00fchnen, wird sie unbekannt bleiben und kaum ein Massenph\u00e4nomen werden k\u00f6nnen. Die Alternativen Medien, in aller Regel parteiunabh\u00e4ngig, sind die besten F\u00fcrsprecher f\u00fcr eine rechte Kultur. Sie bergen und bewahren das Erhaltenswerte, berichten \u00fcber das \u201eGute und Sch\u00f6ne\u201c und halten Kontakte zu den K\u00fcnstlern, die neues schaffen.<\/p>\n<p>Fazit<br \/>\nMatthias Moosdorfs Buch ist durchaus lesenswert. Seine Kritik an den bestehenden Verh\u00e4ltnissen ist berechtigt und nachvollziehbar. Alleine aus diesem Grund ist es zu empfehlen. Gut, dass er das Thema in die \u00d6ffentlichkeit bringt und der AfD damit vorausgeht. Es beschr\u00e4nkt sich aber ausschlie\u00dflich auf den staatsfinanzierten BRD-Kulturbetrieb. Der Titel \u201eKultur von Rechts\u201c ist somit irref\u00fchrend.<br \/>\nSinnvoll w\u00e4re es gewesen, er h\u00e4tte sich mit den rechten Kulturk\u00e4mpfern in seiner Partei vom Schlage eines unerm\u00fcdlichen Matthias Helferich <a href=\"https:\/\/thymosmagazin.de\/2026\/01\/02\/kann-die-afd-kulturpolitik-bericht-zu-von-weimer-bis-weimar\/\">https:\/\/thymosmagazin.de\/2026\/01\/02\/kann-die-afd-kulturpolitik-bericht-zu-von-weimer-bis-weimar\/<\/a> oder einem Vorfeld-Aktivisten wie Martin Sellner zusammengesetzt, um seine Konzepte auch um metapolitische Strategien zu erg\u00e4nzen. Stattdessen basieren seine L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge auf administrativen Ma\u00dfnahmen sowie auf einem angeblich m\u00f6glichen \u201eunpolitischen\u201c Kunstbegriff, der den real vorhandenen rechten Kulturkampf sogar ablehnt. Man darf gespannt sein, ob und wie das Buch in der AfD sowie im Vorfeld weiter diskutiert wird.<br \/>\nMatthias Moosdorfs Buch \u201eKultur von Rechts\u201c erschien in der Reihe Exil und kann u.A. beim Verlag Antaios oder bei Jungeuropa k\u00e4uflich erworben werden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.6.2026 von Sven M\u00fcller bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/thymosmagazin.de\/2026\/06\/02\/moosdorfs-kultur-von-rechts\/\">https:\/\/thymosmagazin.de\/2026\/06\/02\/moosdorfs-kultur-von-rechts\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kultur von Rechts mit Michael Klonovsky &#8211; Indubio<\/strong><br \/>\nIlka Hein spricht mit dem Schriftsteller, \u00c4stheten und politischem Berater <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/klonovsky\/\">Michael Klonovsky<\/a> \u00fcber das, was den Kulturbetrieb heute ausmacht: \u00dcber die massiv linke Schlagseite innerhalb des Kulturkosmos \u2013 \u00fcber Ideologie, und Polarisierungen, \u00fcber \u00e4sthetische Ma\u00dfst\u00e4be und deren Verlust, \u00fcber Instrumentalisierung und Bildung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8FZeuYAHVDA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8FZeuYAHVDA<\/a><br \/>\nUnd \u00fcber den Kulturbegriff und Freiheit der Kunst \u2013 die ja gerade immer von links sehr laut eingefordert wird. Was kann gerade eine konservative \u00c4sthetik zu dieser Freiheit beitragen?<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.5.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/17_05_2026_indubio_kultur_von_rechts\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/17_05_2026_indubio_kultur_von_rechts<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Buch Matthias Mosdorf: Kultur von Rechts<\/em><br \/>\n<em>Zwischen Restauration und Revolution<\/em><br \/>\n<em>Buchhaus Loschwitz , 4\/2026, 264 Seiten, 22 Euro<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare<br \/>\nSpielt das alles noch eine Rolle? Eine Kultur, die nicht mehr f\u00e4hig\/willig ist sich fortzupflanzen und ihre Werte weiterzugeben\/zu verteidigen ist bereits tot. Die jetzigen Vertreter sind nur noch daf\u00fcr n\u00fctzlich die Abwicklung durchzuf\u00fchren. Schaut mal in die Schulzimmer\/Geburtens\u00e4le. Die Ungl\u00e4ubigen fallen seit Jahrhunderten wie Dominosteine, einer nach dem anderen, ein Land nach dem anderen. Warum? Es reichen ein paar wenige, welche die Ideologie in die Tat umsetzen: kolonialisieren, rauben, vergewaltigen, erniedrigen, ermorden, Angst verbreiten, usw. wie es der Koran ihnen ans Herz legt. Wie Tr\u00fcffelschweine finden sie schwache Gesellschaften. Die Mehrheit ist da zu beschwichtigen, die Opferrolle anzunehmen, die Schuld den andern zu geben und zu relativieren. Das brutale Spiel ist seit Jahrhunderten gleich. Sobald Muslime aber in der Mehrheit sind, \u00fcbernehmen sie die Schalthebel der Macht und lassen die Islamisten unter ihnen die Drecksarbeit vollenden bis nur noch weniger als 1% Nichtmuslime \u00fcbrig sind. In Europa geht es wie durch Butter, weil die heuchelnden, nur sich selbst betr\u00fcgenden Europ\u00e4er f\u00fcr jeden offensichtlich geistig und k\u00f6rperlich impotent und dazu komplett verbl\u00f6det sind. Sie glauben der Rest der Welt wartet nur darauf bei ihnen so freiheitlich, gebildet, wettbewerbsf\u00e4hig, kinderlos und frei von Werten zu leben wie sie. Da haben sie sich wohl get\u00e4uscht und landen damit auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte. Unsere Kinder werden wohl ebenso zu dieser kranken, intoleranten Ideologie konvertieren m\u00fcssen. Wir haben alles daf\u00fcr vorbereitet, mittlerweile ist es dank Demographie ein Selbstl\u00e4ufer. Marc Jenal<br \/>\n.<br \/>\nDie Kultur der W\u00fcrdelosigkeit. Die Selbsterniedrigung der westlichen Kultur.<br \/>\nVon der berechtigten Selbstkritik zur Selbsterniedrigung, zum Selbsthass, zur Selbstzensur, zur Selbstzerst\u00f6rung.<br \/>\nDie Kultur als autoaggressiver Kulturkampf, zersetzender Klassenkampf, toxische Selbstkritik.<br \/>\nDie Kult des H\u00e4sslichen. Der Kr\u00fcppel als Ideal. Der vitruvianische Mensch als Klassenfeind. Die Missgeburt als das Ma\u00df des Menschen.<br \/>\nDas Sch\u00f6ne, das Qualitative gilt als Kapitalismus, Ausbeutung, Bourgeois, Rechts, Nazi\u00e4sthetik, Faschismus, Rassismus, Kolonialismus, White Supremacy.<br \/>\nMan sch\u00e4mt sich f\u00fcr die kulturelle \u00dcberlegenheit der Ahnen und entschuldigt sich durch \u201edahin pinkeln\u201c.<br \/>\nIch erinnere mich an eine Ausstellung zeitgen\u00f6ssischer Maler aus Afrika in der Neuen Hofburg in Wien. Es war mir peinlich. Mitleiderregende, kindische Kritzeleien inmitten des gro\u00dfartigen sp\u00e4thistorischen Prunkes. Meisterhafte akademische Deckengem\u00e4lde, Marmor, Stuck, Gold.<br \/>\nWie peinlich musste es erst einem linken Besucher gewesen sein. Er musste wohl sein ganzes Arsenal an Ausreden auffahren. \u201e19 Jahrhundert, Kitsch, Kolonialismus; Imperialismus, akademisch ha ha\u2026\u201c<br \/>\nDie K\u00fcnstler waren gl\u00fccklicherweise nicht angereist. Die imperiale Pracht auf h\u00f6chstem Niveau h\u00e4tte sie in den Boden versinken lassen.<br \/>\nDas Niveau der westlichen Hochkultur l\u00e4sst sich nur durch Hass leugnen.<br \/>\nDa linke Kulturk\u00e4mpfer ihren Sinn f\u00fcr Kunst und Qualit\u00e4t absichtsvoll verbildet haben, f\u00e4llt es ihnen leicht die wei\u00dfen G\u00f6tter zu st\u00fcrzen.<br \/>\nSie k\u00f6nnen die gewaltigen kulturellen Unterschiede, die ihrer Weltsicht widersprechen, nicht leugnen. So diffamieren sie sie.<br \/>\nEine gotische Kathedrale und eine Schilfh\u00fctte sind f\u00fcr sie bestenfalls gleichwertig. Die Kathedrale entstand zwar lange vor dem Kolonialismus, aber das hindert sie nicht darin Kathedrale mit Kolonialismus gleich zu setzen.<br \/>\nDas schlechte Gewissen wegen Kolonialismus, Rassismus, Imperialismus, Faschismus ist toxisch. Thomas Szabo<br \/>\n.<br \/>\nSah ein kurzes Video auf X von einem Fu\u00dfballmatch. Man sieht eine Szene aus einem Spiel, wo ein schwarzer Spieler einen gegnerischen wei\u00dfen Spieler von hinten in den R\u00fccken st\u00f6\u00dft, nicht so, dass dieser umf\u00e4llt, aber trotzdem, es war eindeutig irregular. Der Spielzug wurde vom Schiri kurz vorher abgebrochen. Daraufhin ging der wei\u00dfe Spieler auf den schwarzen Spieler zu und schnauzte ihn kurz an, wohl so nach dem Motto \u201eWas soll das?\u201c. Ob er was rassistisches zu ihm gesagt hat, wei\u00df man nicht, man h\u00f6rte nichts. Der wei\u00dfe Schiedsrichter kriegte das auf jedenfall mit, vermutlich ja auch die Aktion vorher von dem schwarzen Spieler, ging aber nur auf den wei\u00dfen Spieler zu und gab ihm sofort die gelbe Karte f\u00fcr sein Anschnauzen. Dagegen der schwarze Spieler kriegte keine gelbe Karte und zu ihm sagte er auch nichts. Der User, der das Video hochgeladen hatte, schrieb dazu als Untertitel, \u201eWas in Europa schief l\u00e4uft.\u201c Das Video war nicht KI-generiert. Karlheinz Vonderstein<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Kultur\u00a0&gt;Deutsche Kultur\u00a0&gt;Aufkl\u00e4rung\u00a0&gt;Kulturrevolution &gt;Kulturverlust &gt;Kulturbetrieb Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Einmauern in den Bestand \u2013 Matthias Moosdorfs \u201eKultur von Rechts\u201c (2.6.2026) Kultur von Rechts mit Michael Klonovsky &#8211; Indubio (17.5.2026) &nbsp; Einmauern in den Bestand \u2013 Matthias Moosdorfs &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturbetrieb\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":30,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-149312","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/149312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=149312"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/149312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150093,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/149312\/revisions\/150093"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/30"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=149312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}