{"id":148009,"date":"2026-04-17T21:02:25","date_gmt":"2026-04-17T19:02:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=148009"},"modified":"2026-08-14T22:12:21","modified_gmt":"2026-08-14T20:12:21","slug":"leihmutter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/leihmutter\/","title":{"rendered":"Leihmutter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\">Business<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Gesund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/\">Gesund<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Medizin\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/\">Medizin<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/\">Reproduktionsmedizin<\/a> &gt;Leihmutter<\/p>\n<div id=\"attachment_147762\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147762\" class=\"size-full wp-image-147762\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405-180x97.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-147762\" class=\"wp-caption-text\">Ostern im Dreisamtal bei Freiburg 5,4,2026: L\u00f6wenzahn, Kybfelsen, 20 Grad<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/abtreibung-bis-zur-geburt\/\">Abtreibung bis zur Geburt<\/a>\u00a0(14.8.2026)<\/li>\n<li>Birgit Kelle: Spahn und \u201eLeihm\u00fctter\u201c &#8211; M\u00fctter f\u00fcr alle! (24.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/\">Birgit Kelle: Mit Babyfabriken am Ende der menschlichen Freiheit<\/a> (21.7.2026)<\/li>\n<li>Baby auf Bestellung? Die Juristen H\u00f6cker und Luthe liefern sich einen Grundsatzstreit (17.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/spahn-doppelmoral-leihmutterahn\/\">Birgit Kelle: Sind schwule M\u00e4nner \u201egleicher\u201c?<\/a> (17.7.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/spahn-doppelmoral-leihmutterahn\/\">Spahn: Doppelmoral Leihmutter<\/a> (17.7.2026)<\/li>\n<li>Das Kind als Ware: Der Fall Spahn zeigt den moralischen Bankrott der CDU (16.7.2026)<\/li>\n<li>Warum Leihmutterschaft uns alle betrifft: Nepal und Deutschland (30.4.2026)<\/li>\n<li>Kinderkaufen leicht gemacht (24.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/\">Tausende demonstrieren beim Marsch f\u00fcrs Leben in M\u00fcnchen<\/a> (20.4.2026)<\/li>\n<li>Virologe Hendrik Streeck :Zwei V\u00e4ter und ein Baby (17.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/\">Leihmutterschaft: Wenn Kinder zur bestellten Ware werden<\/a> (10.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kinderarmut\/\">Leihmutterschaft: Gegen die Geb\u00e4rmutter-Prostitution<\/a>\u00a0(13.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/transhumanismus\/\">Ein Hinchirurg zu Elon Musks Neuralink-Experimenten<\/a>\u00a0(13.1.2025)<\/li>\n<li>Was ist eine Leihmutterschaft? (21.11.2024)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/leihmutterschaft-verbieten\/\">Leihmutterschaft verbieten<\/a>\u00a0(16.4.2022)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/medizin\/reproduktionsmedizin\/\">Reproduktionsmedizin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leihmutterschaft<\/strong><br \/>\nEine andere Frau tr\u00e4gt ein Kind f\u00fcr die sog. Wunscheltern aus und \u00fcberl\u00e4\u00dft es nach der Geburt den Wunscheltern. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten.<\/p>\n<p><em>I. Leihmutterschaft &#8211; Eizelle der Wunschmutter<\/em><br \/>\nHier wird der Leihmutter \u00fcber eine In-vitro-Fertilisation (IVF) ein Embryo \u00fcbertragen und so eine Schwangerschaft herbeigef\u00fchrt.<br \/>\nGenetik: Das Kind erbt die DNA der Eizellspenderin (der Wunschmutter) und des Samenspenders (meist der Wunschvater)<\/p>\n<p><em>II. Leihmutterschaft &#8211; Eizelle einer dritten Frau<\/em><br \/>\nF\u00fcr die Leihmutter dieselbe Situation wie I.<br \/>\nI oder II bezeichnet man als klassische bzw. moderne Leihmutter: Sie tr\u00e4gt eine fremde Eizelle aus und ist deshalb genetisch nicht mit dem Kind verwandt. Dabei wird eine ihr unbekannte Eizellspenderin genutzt, der Embryo im Labor befruchtet und der Leihmutter eingepflanzt.<\/p>\n<p><em>III. Leihmutterschaft &#8211; Eizelle der Leihmutter<\/em><br \/>\nDie Leihmutter stellt ihre eigenen Eizellen zur Verf\u00fcgung, die Befruchtung erfolgt dann durch eine Insemination mit dem Samen des Wunschvaters.<br \/>\nGenetik: Wunschvater und Leihmutter sind verwandt.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Mutter ist Eizelllieferantin, Geb\u00e4rende und soziale Bezugsperson<\/strong><br \/>\n\u201eMutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.\u201c (\u00a7 1591 BGB).<br \/>\n&#8222;Die Aufspaltung der Mutterschaft in Eizelllieferantin, Geb\u00e4rende und soziale Bezugsperson ist nicht die L\u00f6sung des Problems, sondern dessen Kern. Der weibliche Anteil an der Entstehung eines Kindes wird funktional zerlegt und auf mehrere vertraglich koordinierte Personen verteilt.&#8220; (David Berger)<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8222;H\u00e4tte Jens Spahn sich einen Erwachsenen gekauft, w\u00e4re ganz Deutschland entsetzt<\/strong> und die Sache klar. Wieso sind Entsetzen und Klarheit geringer, nur weil wir \u00fcber kleine Menschen reden?&#8220; (Birgit Kelle)<br \/>\n==============================================================<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Birgit Kelle: Spahn und \u201eLeihm\u00fctter\u201c &#8211; M\u00fctter f\u00fcr alle!<\/strong><br \/>\nNach erfolgreicher Schlacht um die \u201eEhe f\u00fcr alle\u201c ist der Krieg um \u201eKinder f\u00fcr alle\u201c er\u00f6ffnet. Hat nicht jeder das Recht auf Reproduktion? Wieso sollte der Staat jenen Menschen, die sich nicht fortpflanzen k\u00f6nnen, die Freiheit des Kinderkriegens verweigern? Fragt man aktuell die verhinderte Verfassungsrichterin Frauke Brosius-Gersdorf, attestiert sie den Gegnern der Leihmutterschaft gar ein Menschenbild, das nicht dem Grundgesetz entspr\u00e4che, denn es g\u00e4be \u201ekeine sachliche Rechtfertigung\u201c f\u00fcr ein Verbot. Oha! Der Lebenssch\u00fctzer als Verfassungsfeind. Die Debatte rund um den CDU-Mann Jens Spahn, der das deutsche Leihmutterschafts-Verbot umging und diese Dienste im Ausland in Anspruch nahm, verschiebt sich nach Tagen hitziger Auseinandersetzungen auf neue Pfade.<br \/>\nKinder sind Menschen, keine Dinge, die man kauft oder verschenkt. Sie haben ein Recht auf ihre Mutter.<br \/>\nManche in der CDU hoffen, das Thema sei nun durch, jetzt da Spahn zum R\u00fccktritt vom Amt des Fraktionsf\u00fchrers im Bundestag gedr\u00e4ngt wurde. Das mag parteiintern ein richtiger Schritt gewesen sein, wenn man verschweigt, dass man bewusst gegen Parteitagsbeschl\u00fcsse verst\u00f6\u00dft. Es heilt aber nicht Spahns krudes Amtsverst\u00e4ndnis als Parlamentarier, Volksvertreter und damit Mitglied der Legislative. Wieso beh\u00e4lt Spahn sein Mandat? Warum hat sein CDU-Kollege Hendrik Streeck seines noch, obwohl er erst vor Monaten dasselbe tat? Wann genau wurde es in Deutschland normal, dass Parlamentarier zwar Gesetze verabschieden, sie dann aber mit Ansage umgehen und sich daf\u00fcr im Boulevard feiern lassen, anstatt den Anstand aufzubringen, ihre \u00c4mter niederzulegen nach dem Kauf eines Kindes im Ausland?<br \/>\nApropos Kinderkauf: Kann man ein Kind verschenken? Manche lieb\u00e4ugeln mit einer \u201ealtruistischen\u201c Variante der Leihmutterschaft, um die Anmutung eines Handelsgesch\u00e4ftes aus der gedanklichen Reichweite zu schaffen. W\u00e4re die Sache denn ethisch in Ordnung, wenn alle Erwachsenen sich einig sind und die Frau freiwillig und aus lauter Herzensg\u00fcte mitmacht? Wenn kein Geld flie\u00dft, sei es ja kein Menschenhandel mehr, so die Argumentationslinie. Und w\u00e4hrend sich nun eine ganze Nation \u00fcber schwule V\u00e4ter echauffiert, Homophobie-Vorw\u00fcrfe getauscht und Posten in der CDU-Fraktion neu besetzt werden, schreit irgendwo auf der Welt ein Neugeborenes sich die Seele aus dem Leib, weil man es noch im Krei\u00dfsaal seiner Mutter entrissen hat, um es fremden Menschen zu \u00fcberreichen, die es nun gef\u00e4lligst lieben soll, schlie\u00dflich war es ganz sch\u00f6n teuer in der Anschaffung.<br \/>\nKinder sind Menschen, keine Dinge, die man kauft oder verschenkt wie ein Buch. Sie haben ein Recht auf ihre Mutter, in deren Bauch sie neun Monate wuchsen. <strong><em>H\u00e4tte Jens Spahn sich einen Erwachsenen gekauft, w\u00e4re ganz Deutschland entsetzt und die Sache klar. Wieso sind Entsetzen und Klarheit geringer, nur weil wir \u00fcber kleine Menschen reden?<\/em><\/strong><br \/>\n&#8230; Alles vom 24.7.2026 von Birgit Kelle bitte lesen in der JF 31+32\/26, Seite 1<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.junge-freiheit.de\">https:\/\/www.junge-freiheit.de <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Baby auf Bestellung? Die Juristen H\u00f6cker und Luthe liefern sich einen Grundsatzstreit<\/strong><br \/>\nDer Fall Jens Spahn ist mehr als eine private Familiengeschichte: Er k\u00f6nnte zum gesellschaftspolitischen T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr die Legalisierung der Leihmutterschaft werden. In einer spannenden, aber respektvoll und auf hohem intellektuellen Niveau ausgetragenen Kontroverse verteidigt Medienanwalt Ralf H\u00f6cker das Gesch\u00e4ft mit Schwangerschaft und Geburt \u2013 der fr\u00fchere Berliner Abgeordnete Marcel Luthe h\u00e4lt mit dem entscheidenden Argument dagegen: der unver\u00e4u\u00dferlichen W\u00fcrde des Kindes.<\/p>\n<p>Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind \u2013 so die Schlagzeilen in den Nannymedien \u2013 \u201eEltern geworden\u201e. Ihr Sohn Georg kam in den USA zur Welt und wurde von einer Leihmutter ausgetragen. W\u00e4hrend Spahn von seinem \u201eganzen Gl\u00fcck\u201c spricht, ist eine Debatte entbrannt, die weit \u00fcber die private Lebensf\u00fchrung eines prominenten CDU-Politikers hinausreicht. Denn Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, und die CDU lehnt sie offiziell weiterhin ab. Der Fall wurde am 15. Juli \u00f6ffentlich bekannt.<\/p>\n<p>In diese Debatte hat sich der K\u00f6lner Medienanwalt und fr\u00fchere Werteunion-Sprecher Ralf H\u00f6cker eingeschaltet. H\u00f6cker hat selbst mit seinem Mann drei Kinder mithilfe amerikanischer Leihm\u00fctter bekommen. In einem ausf\u00fchrlichen Pl\u00e4doyer <a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/07\/17\/baby-auf-bestellung-die-juristen-hoecker-und-luthe-liefern-sich-einen-grundsatzstreit\/\">https:\/\/x.com\/Ralf_Hoecker\/status\/2077724202749096282<\/a> (sowie <a href=\"https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/medienanwalt-ralf-hoecker-mit-einem-sehr-persoenlichen-kommentar-zur-leihmutterschaft\">https:\/\/www.alexander-wallasch.de\/gesellschaft\/medienanwalt-ralf-hoecker-mit-einem-sehr-persoenlichen-kommentar-zur-leihmutterschaft<\/a> ) versucht er, nahezu alle grunds\u00e4tzlichen Einw\u00e4nde gegen diese Praxis zu entkr\u00e4ften.<\/p>\n<p>Kein Menschenhandel?<br \/>\nVon \u201eKinderkauf\u201c, so H\u00f6cker, k\u00f6nne schon deshalb keine Rede sein, weil ein Mensch keine Sache sei und niemandem \u201egeh\u00f6re\u201c. Bezahlt werde nicht das Kind, sondern lediglich eine Kombination aus medizinischen, juristischen und organisatorischen Dienstleistungen. Auch Menschenhandel liege nicht vor, sofern alle Beteiligten freiwillig handelten und die Leihmutter weder gezwungen noch wirtschaftlich ausgebeutet werde.<br \/>\nDie geb\u00e4rende Frau trage bei dem von H\u00f6cker beschriebenen Verfahren zudem ein genetisch fremdes Kind aus: Die Eizelle stamme von einer Spenderin, das Sperma von einem der beiden M\u00e4nner. Leihmutter und Eizellspenderin h\u00e4tten von Beginn an nicht die Absicht, selbst Mutter zu werden. Durch Beratung, medizinische Betreuung und gesetzliche Regulierung lie\u00dfen sich m\u00f6gliche Probleme beherrschen. H\u00f6ckers Fazit lautet daher: Das Familiengl\u00fcck der \u201eWunscheltern\u201c d\u00fcrfe nicht aufgrund religi\u00f6ser oder naturrechtlicher \u00dcberzeugungen anderer Menschen verhindert werden.<br \/>\nSo glatt und modern diese Argumentation klingt, so grunds\u00e4tzlich f\u00e4llt die Antwort des Juristen und fr\u00fcheren Berliner Abgeordneten Marcel Luthe aus. <a href=\"https:\/\/x.com\/GGLuthe\/status\/2077829552597016727\">https:\/\/x.com\/GGLuthe\/status\/2077829552597016727<\/a><br \/>\nUnter dem Titel \u201eDer Kinderbestelltrick der CDU\u201c nimmt er H\u00f6ckers zw\u00f6lf Thesen auseinander.<\/p>\n<p>Rhetorischer Trick<br \/>\nBereits H\u00f6ckers Behauptung, ein Mensch k\u00f6nne begrifflich gar nicht gekauft werden, h\u00e4lt Luthe f\u00fcr einen rhetorischen Trick. Gerade Menschenhandel und Sklaverei zeigten, dass Menschen sehr wohl gegen Geld \u00fcbertragen und zum Objekt gemacht werden k\u00f6nnten. Dass dies rechtlich und moralisch verwerflich sei, \u00e4ndere nichts an der Realit\u00e4t des Vorgangs. Der Begriff \u201eDienstleistung\u201c verschleiere lediglich, dass am Ende gegen Bezahlung ein bestimmtes Kind f\u00fcr bestimmte Auftraggeber geboren und \u00fcbergeben werde.<br \/>\nEntscheidend ist f\u00fcr Luthe nicht allein die m\u00f6gliche Ausbeutung der Leihmutter. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Kind, das in keinem Stadium des Verfahrens einwilligen kann. Die Selbstbestimmung einer Frau \u00fcber ihren K\u00f6rper verleihe ihr kein Verf\u00fcgungsrecht \u00fcber einen anderen Menschen. Auch H\u00f6ckers Konstruktion, die Geb\u00e4rende sei gar nicht die Mutter, weil das Kind genetisch nicht von ihr abstamme, widerspricht der deutschen Rechtsordnung. \u00a7 1591 BGB stellt unmissverst\u00e4ndlich fest: \u201eMutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.\u201c Das Kind wird dieser Mutter nicht zuf\u00e4llig, sondern aufgrund eines zuvor abgeschlossenen und bezahlten Arrangements unmittelbar nach der Geburt entzogen.<\/p>\n<p>H\u00f6ckers st\u00e4rkstes vermeintliches Argument erweist sich damit als sein schw\u00e4chstes: Die Aufspaltung der Mutterschaft in Eizelllieferantin, Geb\u00e4rende und soziale Bezugsperson ist nicht die L\u00f6sung des Problems, sondern dessen Kern. Der weibliche Anteil an der Entstehung eines Kindes wird funktional zerlegt und auf mehrere vertraglich koordinierte Personen verteilt.<br \/>\n\u00dcberzeugend ist auch Luthes Hinweis auf die Menschenw\u00fcrde. Sie ist kein \u201eNachteil\u201c, den man gegen den Kinderwunsch Erwachsener abw\u00e4gen und durch bessere Vertr\u00e4ge vermindern k\u00f6nnte. Der Mensch darf niemals zum blo\u00dfen Mittel f\u00fcr die W\u00fcnsche anderer gemacht werden. Ob das Kind sp\u00e4ter geliebt wird und gl\u00fccklich aufw\u00e4chst, beantwortet nicht die Frage, ob es zuvor zum Gegenstand eines Gesch\u00e4fts gemacht werden durfte.<\/p>\n<p>Perspektive der \u201eWunscheltern\u201c oder des Kindes?<br \/>\nH\u00f6cker argumentiert fast ausschlie\u00dflich aus der Perspektive erwachsener \u201eWunscheltern\u201c. Luthe dagegen erinnert daran, dass im Mittelpunkt nicht der Wunsch nach einem Kind, sondern das Recht des Kindes stehen muss. Es gibt ein Recht des Kindes auf Schutz seiner W\u00fcrde und Herkunft \u2013 aber kein Recht eines Erwachsenen auf ein Kind.<br \/>\nMan sollte deshalb auch nicht der liberalen Doppelmoral-Debatte auf den Leim gehen. Das Problem besteht nicht zuerst darin, dass sich ein wohlhabender Spitzenpolitiker eine Leihmutterschaft in den USA leisten kann, w\u00e4hrend dies einer Verk\u00e4uferin oder Putzfrau verwehrt bleibt. Eine solche Argumentation f\u00fchrt beinahe zwangsl\u00e4ufig zu der Forderung, Leihmutterschaft m\u00fcsse eben \u201ef\u00fcr alle\u201c erm\u00f6glicht werden. Nach demselben Muster wurde einst argumentiert: Reiche Frauen k\u00f6nnten schlie\u00dflich zur Abtreibung ins Ausland fahren, also m\u00fcsse man sie im Inland erleichtern.<\/p>\n<p>B\u00fcchse der Pandora<br \/>\nDer Fall Spahn ist daher keineswegs nur Privatsache. Die medienwirksame Pr\u00e4sentation des vollendeten Tatsachenbestandes kann dazu beitragen, die moralischen und rechtlichen Grenzen schrittweise zu verschieben. Was gestern verboten war, erscheint heute als r\u00fchrendes Familiengl\u00fcck und soll morgen als gesellschaftliche Normalit\u00e4t anerkannt werden.<br \/>\nHier \u00f6ffnet sich die B\u00fcchse der Pandora. Leihmutterschaft wird nicht dadurch menschlicher, dass man sie sorgf\u00e4ltig reguliert und mit freundlichen Begriffen versieht. Sie bleibt ein Verfahren, bei dem Schwangerschaft, Geburt und die \u00dcbergabe eines Kindes zum Gegenstand einer vertraglich organisierten und regelm\u00e4\u00dfig bezahlten Bestellung werden. Marcel Luthe hat recht: Das letzte Wort muss nicht der Kinderwunsch der M\u00e4chtigen und Zahlungsf\u00e4higen haben, sondern die Menschenw\u00fcrde des Kindes.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 17.7.2026 von David Berger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/07\/17\/baby-auf-bestellung-die-juristen-hoecker-und-luthe-liefern-sich-einen-grundsatzstreit\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/07\/17\/baby-auf-bestellung-die-juristen-hoecker-und-luthe-liefern-sich-einen-grundsatzstreit\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Kind als Ware: Der Fall Spahn zeigt den moralischen Bankrott der CDU<\/strong><br \/>\nJens Spahn und sein Ehemann haben mithilfe einer Leihmutter aus den USA \u201eein Kind bekommen\u201c \u2013 und die CDU schweigt dazu, dass einer ihrer f\u00fchrenden Politiker ein in Deutschland verbotenes Gesch\u00e4ftsmodell kurzerhand ins Ausland verlagert hat. Der Fall zeigt, wie das viel beschworene christliche Menschenbild ganz schnell durch die transhumanistische Ideologie ersetzt wird, sobald Kinderwunsch, Geld und reproduktionsmedizinische Machbarkeit zusammentreffen.<br \/>\nLeihmutterschaft ist in Deutschland kein zuf\u00e4llig vergessenes Relikt einer vergangenen, altmodischen Moral. Sie ist verboten, weil der Gesetzgeber den menschlichen K\u00f6rper und insbesondere die Mutterschaft nicht dem Markt unterwerfen wollte. Schwangerschaft ist keine Dienstleistung, sondern Ausdruck einer einzigartigen leiblich-geistigen Beziehung zwischen Mutter und Kind. Wer sie zu einem vertraglich einklagbaren Vorgang macht, ver\u00e4ndert den Charakter menschlicher Zeugung grundlegend: Aus einem Geschenk wird ein Produkt, aus einer Mutter eine Dienstleisterin und aus einem Kind das Ergebnis einer Bestellung.<br \/>\nGenau darin liegt der eigentliche Skandal. Die moderne Reproduktionsmedizin verspricht, jeden Kinderwunsch erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Doch aus einem verst\u00e4ndlichen Wunsch wird kein Recht. Das Naturrecht kennt kein Recht auf ein Kind. Wohl aber kennt es das Recht jedes Kindes, nicht zum Objekt fremder Interessen zu werden und m\u00f6glichst bei seiner leiblichen Mutter und seinem leiblichen Vater aufzuwachsen. Die Austragung eines Kindes f\u00fcr Dritte verst\u00f6\u00dft auf eklatante Weise gegen die Einheit von Ehe, Mutterschaft und Menschenw\u00fcrde verst\u00f6\u00dft. Die Leihmutterschaft ist daher eine schwere Verletzung der W\u00fcrde sowohl der Frau als auch des Kindes. Der Mensch darf niemals Mittel zum Zweck sein. Das gilt auch dann, wenn der Zweck emotional nachvollziehbar erscheint.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nMutter und Kind als Ware<br \/>\nDie Verteidiger der Leihmutterschaft argumentieren regelm\u00e4\u00dfig mit Freiheit und Selbstbestimmung. Doch diese Freiheit hat stets einen Preis, den andere bezahlen. Es ist die Frau, deren K\u00f6rper f\u00fcr neun Monate zum Gegenstand eines Vertrages wird. Es ist das Kind, das von Beginn seiner Existenz an Gegenstand einer Vereinbarung zwischen Erwachsenen ist, eine Ware, die Erwachsene handeln. Die bei Nichtgefallen \u2013 laut machen Handelsvertr\u00e4gen \u2013 auch wieder zur\u00fcckgegeben werden kann. Und es ist die Gesellschaft, die sich pro forma noch \u00fcber Kindesmissbrauch durch Kinderhandel aufregt, aber schrittweise akzeptiert, dass menschliches Leben nach den Regeln eines globalen Marktes organisiert werden kann. Konsequent hat Birgit Kelle dazu festgestellt: \u201eMit Jens Spahn und Hendrik Streeck sind das jetzt innerhalb weniger Monate zwei schwule CDU-Abgeordnete, die das deutsche Leihmutterschaft-Verbot umgehen und sich in \u00dcbersee ein Kind besorgen. Ich bin jetzt fertig mit euch, CDU\u201c<br \/>\n&#8230; Alels vom 16.7.2026 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/07\/16\/das-kind-als-ware-der-fall-spahn-zeigt-den-moralischen-bankrott-der-cdu\/\">https:\/\/philosophia-perennis.com\/2026\/07\/16\/das-kind-als-ware-der-fall-spahn-zeigt-den-moralischen-bankrott-der-cdu\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum Leihmutterschaft uns alle betrifft: Nepal und Deutschland<\/strong><br \/>\nDarf ein Kind zu einem Produkt werden und der K\u00f6rper einer Frau zum Mittel f\u00fcr die W\u00fcnsche anderer? Wahrscheinlich w\u00fcrden die meisten diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Und doch zeigt die Realit\u00e4t etwas anderes.<br \/>\nIn Nepal wurden k\u00fcrzlich minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen zur Entnahme von Eizellen gezwungen. Ohne echte Aufkl\u00e4rung, unter Druck und mit erheblichen gesundheitlichen Risiken. Gemeinsam mit Partnern unterst\u00fctzt ADF International eine Klage vor dem Obersten Gericht Nepals, um genau solche F\u00e4lle zu stoppen.<br \/>\nAuch wenn Nepal weit weg ist, betreffen uns die dahinterliegenden ethischen Fragen direkt. Auch in Europa w\u00e4chst der Druck, Leihmutterschaft gesellschaftlich zu normalisieren. Doch das V\u00f6lkerrecht spricht eine klare Sprache: Die UN-Kinderrechtskonvention sch\u00fctzt das Recht jedes Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft und auf die Beziehung zu seinen Eltern. Leihmutterschaft untergr\u00e4bt diese Rechte systematisch \u2013 sie macht Kinder zur Ware und Frauen zum Mittel fremder Zwecke. Das ist kein Fortschritt. Es ist ein Angriff auf die Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Olivia Maurel wei\u00df, was das bedeutet. Sie selbst wurde durch Leihmutterschaft geboren. \u00dcber den damit verbundenen Schmerz und die Fragen zur eigenen Herkunft sprach sie am Rande ihres Vortrages im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Culture Conversations mit Dr. Felix B\u00f6llmann, dem Leiter der europ\u00e4ischen Rechtsabteilung von ADF International. In ihrem bewegenden Buch \u201eWo bist du, Mama? Die Wahrheit \u00fcber Leihmutterschaft&#8220; erz\u00e4hlt Olivia Maurel ihre pers\u00f6nliche Geschichte \u2013 und zeigt schonungslos die oft verdr\u00e4ngten Folgen der globalen Leihmutterschaftsindustrie auf. Ihr Zeugnis ist ein Weckruf: Kein Markt darf \u00fcber das Wohl eines Kindes gestellt werden.<br \/>\nWerden Sie jetzt Teil unseres Amicus-Teams! Die ersten f\u00fcnf neuen Anmeldungen \u00fcber den folgenden Link erhalten exklusiv ein von Olivia Maurel signiertes Exemplar.<br \/>\nAls Amicus unterst\u00fctzen Sie uns mit einer monatlichen Spende. Regelm\u00e4\u00dfige Beitr\u00e4ge erm\u00f6glichen es uns, F\u00e4lle wie in Nepal nachhaltig zu begleiten, Betroffene zu sch\u00fctzen und Menschenrechte dort zu verteidigen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.<br \/>\n30.4.2026, newsletter@adfinternational.org<br \/>\n<a href=\"https:\/\/adfInternational.org\">https:\/\/adfInternational.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130778\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/kontrafunk-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"105\" \/><\/a><br \/>\nKinderkaufen leicht gemacht<\/strong><br \/>\nDrogenbeauftragter und weiterer Mann kaufen sich ein Baby \u2013 und es gilt als normal. Einstein war ein \u201eLate Bloomer\u201c, heute sind es pl\u00f6tzlich auch sp\u00e4t lesbisch gewordene Frauen. Banaszak fordert mehr Kuscheln f\u00fcr 13-J\u00e4hrige und r\u00e4t Frauen von M\u00e4nnern ab. Gleichzeitig wackelt der Alleinverdiener-Beamte. Und bei Gewalt gegen Journalistinnen bleibt offen: welche eigentlich?<br \/>\n24.4.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/talkshow\/mann-und-frau\/mann-und-frau-kinderkaufen-leicht-gemacht\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/talkshow\/mann-und-frau\/mann-und-frau-kinderkaufen-leicht-gemacht<\/a><br \/>\nKontrafunk-Sendung &#8222;Mann und Frau&#8220; mit Julian Adrat und Kerstin Kramer<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/stimmen\/kontrafunker\/julian-adrat\">https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/stimmen\/kontrafunker\/julian-adrat<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Virologe Hendrik Streeck :Zwei V\u00e4ter und ein Baby<\/strong><br \/>\n<strong>Gro\u00dfe Freude in den Medien &#8211; Frau als Bioreaktor<\/strong><br \/>\nDas ist der Stoff, der Herzen r\u00fchrt: Der bekannte Virologe Hendrik Streeck meldet sich mit einer Nachricht, die sonst kaum vorkommt. keine verpatzte Reform, kein Streit, keine Krise, sondern gro\u00dfe Freude \u00fcber ein Kind mit dem Ehemann. Gibts auch eine Mutter?<br \/>\nDer CDU-Abgeordnete und Virologe ist gemeinsam mit seinem Mann Vater geworden. Ein Sohn, geboren in den USA, wo nun noch Papiere zu regeln sind, bevor die neue Familie nach Deutschland zur\u00fcckkehren kann.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie wahre Story liegt dahinter und geht unter: Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Auch f\u00fcr Politiker sollen fr\u00fcher Gesetze gegolten haben.<br \/>\nRechtlich ist das \u00fcber zwei Gesetze abgesichert: Zum einen verbietet das Embryonenschutzgesetz \u00c4rzten, eine Schwangerschaft f\u00fcr eine Leihmutter herbeizuf\u00fchren. Zum anderen untersagt das Adoptionsvermittlungsgesetz die Vermittlung von Leihm\u00fcttern. Wichtig ist die juristische Konsequenz: Als Mutter gilt in Deutschland immer die Frau, die das Kind geboren hat \u2013 unabh\u00e4ngig von genetischer Abstammung oder Vertr\u00e4gen. Nicht strafbar ist in der Regel das Verhalten der Wunscheltern selbst, weshalb viele Paare ins Ausland ausweichen. Das f\u00fchrt dann allerdings oft zu komplizierten Rechtsfragen bei Staatsb\u00fcrgerschaft und Elternschaft nach der R\u00fcckkehr.<\/p>\n<p>Der Politiker Streeck hat also ein sehr eigenwilliges Verst\u00e4ndnis von Gesetzestreue. Die verlangt man vom B\u00fcrger, aber nicht von den M\u00e4chtigen. Und die beiden M\u00e4nner demonstrieren ihr Gl\u00fcck. Keinerlei Rede ist von der Mutter, in der das Kind gewachsen ist und die es zur Welt gebracht hat. Kinder werden zur Ware, Frauen zur mehrfach genutzten Geb\u00e4rmaschine. Brauchen wir nur noch V\u00e4ter, aber Frauen nur noch als Bio-Reaktoren? Sind Kinder beliebig bestellbar? Gibt es irgendeine Beziehung zwischen Mutter und Kind, oder ist Frau nur noch eine Reproduktionsfabrik? Das sind Fragen, die in einem sensationellen Buch behandelt werden. In \u201eWo bist du, Mama\u201c erz\u00e4hlt Olivia Maurel ihre Lebensgeschichte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.4.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/hendrik-streeck-vater\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/hendrik-streeck-vater\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leihmutterschaft: Wenn Kinder zur bestellten Ware werden<\/strong><br \/>\nKein Fortschritt, sondern Menschenhandel<br \/>\nLeihmutterschaft wird als moderner Ausdruck von Freiheit verkauft. Olivia Maurel zeigt das Gegenteil: ein milliardenschweres Gesch\u00e4ft, das Frauenk\u00f6rper nutzt, Kinder zur Ware macht und den Verlust der Mutter von Anfang an einplant.<\/p>\n<p>1991 wurde Olivia Maurel geboren, ausgetragen von einer Leihmutter. Anders als viele andere Betroffene hat sie Angst und Traumata \u00fcberwunden und spricht offen \u00fcber das, was Leihmutterschaft f\u00fcr ihr Leben bedeutet.<br \/>\n\u201eLeihmutterschaft ist der Verkauf eines Kindes\u201c, schreibt sie unumwunden. Sie selbst wurde auf diese Weise \u201ezu einer Konsumware degradiert\u201c.<br \/>\nMit \u201eWo bist du, Mama\u201c, liegen ihre Erinnerungen und ihr Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Abschaffung von Leihmutterschaft nun in deutscher \u00dcbersetzung vor. Ein kurzes, kompaktes Buch, ersch\u00fctternd in seiner Einfachheit \u2013 und eine unverzichtbare Informationsquelle f\u00fcr jeden, der wissen m\u00f6chte, was Leihmutterschaft bedeutet.<br \/>\n\u201eIn den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist Leihmutterschaft verboten (\u2026). Dieses Verbot hat nichts mit der \u201aprogressiven\u2018 oder \u201akonservativen\u2018 Ausrichtung der jeweiligen L\u00e4nder zu tun, sondern schlichtweg mit einem bestimmten Verst\u00e4ndnis von Humanismus, mit dem Prinzip der Menschenw\u00fcrde und dem gesunden Menschenverstand\u201c, stellt Maurel klar. Die Atheistin und Feministin will deutlich machen: Hier geht es nicht um links oder rechts, religi\u00f6s oder s\u00e4kular. Der Kampf gegen Leihmutterschaft ist in ihren Augen eine humanit\u00e4re Verpflichtung.<br \/>\nEinerseits werden hier Fakten zum Leihmutterschafts-Business aufbereitet, andererseits dient Maurels eigenes Schicksal als Fallstudie, die eindr\u00fccklich zeigt, wie sich Daten und Fakten im pers\u00f6nlichen Erleben, im individuellen Schicksal manifestieren.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nErfolge im Kampf gegen Goliath<br \/>\nDer internationale Kampf gegen Leihmutterschaft zeitigt bereits erste Erfolge. Allerdings stemmt sich hier eine kleine Gruppe von Menschen ohne Lobby gegen einen milliardenschweren Betrieb, der umgehend in ein anderes Land abwandert, sobald an einem Ort Restriktionen erlassen werden; und gegen ein System aus euphemistischen Narrativen, die die Wirklichkeit verharmlosen.<br \/>\nOlivia Maurels Buch kl\u00e4rt schonungslos auf. Wer noch meint, dass hier doch lediglich kinderlose Paare ihrem Familiengl\u00fcck ein wenig nachhelfen, wird mit einer grausamen, schier unfassbaren Realit\u00e4t konfrontiert. Maurels Fazit ist klar: \u201eEs gibt nur eine L\u00f6sung f\u00fcr die Leihmutterschaft\u201c, schreibt sie: \u201eIhre weltweite Abschaffung\u201c.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 10.4.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/leihmutterschaft-olivia-maurel\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/leihmutterschaft-olivia-maurel\/<\/a><\/p>\n<p><em>Olivia Maurel. Wo bist du, Mama? Die Wahrheit \u00fcber Leihmutterschaft.<br \/>\nKolek Verlag, Paperback, 278 Seiten, Preis 18,00 \u20ac<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist eine Leihmutterschaft?<\/strong><br \/>\nDie Leihmutterschaft geh\u00f6rt wie die Samen- und Eizellspende zur Reproduktionsmedizin. Bei einer Leihmutterschaft tr\u00e4gt eine andere Frau ein Kind f\u00fcr die sogenannten Wunscheltern aus und \u00fcberl\u00e4sst es ihnen nach der Geburt. Wunscheltern sind die Personen, die die Leihmutterschaft beauftragen, weil sie sich ein Kind w\u00fcnschen. Meistens entscheiden sich Paare f\u00fcr diesen Weg, weil sie auf nat\u00fcrlichem Weg oder durch k\u00fcnstliche Befruchtung keine Kinder bekommen k\u00f6nnen.<br \/>\nEs gibt verschiedene Formen der Leihmutterschaft. Eine Variante ist, dass das Wunschkind auch das genetische Kind des Paares ist. \u201eIn diesem Fall l\u00e4sst sich die Wunschmutter Eizellen <a href=\"https:\/\/www.kinderwunsch-doc.de\/fruchtbarkeit\/eisprungrechner-bestimme-deine-fruchtbaren-tage-1136123.html\">https:\/\/www.kinderwunsch-doc.de\/fruchtbarkeit\/eisprungrechner-bestimme-deine-fruchtbaren-tage-1136123.html<\/a> entnehmen, die im Labor mit den Samenzellen des Partners befruchtet werden\u201c, sagt Professorin Katharina Hancke, stellvertretende Klinikdirektorin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universit\u00e4tsklinikums Ulm. \u201eDann wird eine befruchtete Eizelle in die Geb\u00e4rmutter der Leihmutter eingesetzt\u201c.<br \/>\nBei einer anderen Form der Leihmutterschaft spendet die Leihmutter oder eine andere Frau die Eizellen. Diese werden dann entweder mit den Samenzellen des zuk\u00fcnftigen Vaters oder mit dem eines Spenders befruchtet.<br \/>\n&#8230; Alles vom 21.11.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.apotheken-umschau.de\/familie\/kinderwunsch\/leihmutterschaft-wenn-eine-andere-frau-das-eigene-kind-austraegt-1190143.html\">https:\/\/www.apotheken-umschau.de\/familie\/kinderwunsch\/leihmutterschaft-wenn-eine-andere-frau-das-eigene-kind-austraegt-1190143.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Business\u00a0&gt;Gesund\u00a0&gt;Medizin &gt;Reproduktionsmedizin &gt;Leihmutter &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Abtreibung bis zur Geburt\u00a0(14.8.2026) Birgit Kelle: Spahn und \u201eLeihm\u00fctter\u201c &#8211; M\u00fctter f\u00fcr alle! (24.7.2026) Birgit Kelle: Mit Babyfabriken am Ende der menschlichen Freiheit (21.7.2026) Baby auf Bestellung? 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