{"id":147799,"date":"2026-04-13T13:38:05","date_gmt":"2026-04-13T11:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=147799"},"modified":"2026-04-13T14:44:33","modified_gmt":"2026-04-13T12:44:33","slug":"mittelstandsvernichtung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/","title":{"rendered":"Mittelstandsvernichtung"},"content":{"rendered":"<p>Home &gt;<a title=\"Business\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/\">Business<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Industrie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/\">Industrie<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/\">Mittelstand<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsunternehmen\/\">Mittelstandsunternehmen<\/a> &gt;Mittelstandsvernichtung<\/p>\n<div id=\"attachment_147762\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-147762\" class=\"size-full wp-image-147762\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ostern-loewenzahl-dreisamtal-pan260405-180x97.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-147762\" class=\"wp-caption-text\">Ostern im Dreisamtal bei Freiburg 5,4,2026: L\u00f6wenzahn, Kybfelsen, 20 Grad<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/auswandern-da-planwirtschaft\/\">Auswandern, da Planwirtschaft<\/a>\u00a0(13.4.2026)<\/li>\n<li>Eberhard Hamer: Politische Mittelstandsvernichtung (11.4.2026)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/arbeitgeber\/\">Arbeitgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/aufschwung\/\">Aufschwung der Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/cdu\/brandmauer\/brandmauer-wirtschaft\/\">Brandmauer-Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-planwirtschaft\/\">EU-Planwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/grundgesetz\/grundgesetz-klima\/\">Grundgesetz-Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/industrie2024\/\">Industrie2024<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/insolvenz\/\">Insolvenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstand-proteste\/\">Mittelstand-Proteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/oekonomie\/\">Oekonomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/personalunternehmen\/\">Personalunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/selbstaendige\/\">Selbst\u00e4ndige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/unternehmer-ins-ausland\/\">Unternehmer-ins-Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/wirtschaftskrieg\/\">Wirtschaftskrieg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eberhard Hamer: Politische Mittelstandsvernichtung<\/strong><br \/>\nDas Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat seit 50 Jahren nicht so viele echte Notrufe von Unternehmern bekommen wie zurzeit. In der kommenden Rezession der n\u00e4chsten drei Jahre k\u00f6nnten wir ein bis zwei Millionen unserer f\u00fcnf Millionen Unternehmen verlieren, weil die Rahmenbedingungen inzwischen so schlecht geworden sind, dass in einigen Branchen trotz bester unternehmerischer T\u00fcchtigkeit keine \u00dcberlebenschancen mehr bestehen. Das Mittelstandsinstitut rechnet deshalb mit dem gr\u00f6\u00dften Mittelstandssterben seit dem 2. Weltkrieg.<br \/>\nBisher waren Produktions- und Marktprobleme die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung der Unternehmer, welche sie auch in den vergangenen 70 Jahren gl\u00e4nzend bestanden haben. Nun aber kommen Kosten- und Produktionsprobleme hinzu, die nicht in ihrer Gestaltungsmacht liegen, sondern politisch geschaffen worden sind.<\/p>\n<p>Dies betrifft insbesondere den Einkauf. Handwerker berichten schon seit Monaten, dass sie Auftr\u00e4ge nicht mehr ausliefern k\u00f6nnen, weil einzelne Zulieferteile, z. B. bei den Tischlereien Beschl\u00e4ge, bei den Installateuren Pump- und Messger\u00e4te u.a., wochenlang nicht geliefert w\u00fcrden und wenn, dann auch nur in begrenzter St\u00fcckzahl. Das h\u00e4ngt offenbar damit zusammen, dass die Zulieferteileindustrie nicht mehr alle Teile dauerhaft produziert, sondern bestimmte Teile nur zu bestimmten Jahreszeiten oder nur alle paar Monate, um damit Umr\u00fcstungskosten zu sparen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Handwerker ist es aber verh\u00e4ngnisvoll. Wenn sie z. B. eine Heizungsanlage installiert haben, aber das letzte Teil mehrere Wochen nicht bekommen, ist die Heizung nicht fertig und bekommen sie auch den Preis nicht, bleiben also auf den Vorlieferkosten (Material und Lohn) wochenlang sitzen. Das kann nur aushalten, wer ein finanzielles Polster besitzt, die meisten aber nicht.<br \/>\nNoch h\u00e4rter trifft alle Firmen bis hin zum mittelst\u00e4ndischen Produzenten oder H\u00e4ndler das Lieferkettengesetz, welches die Haftung der Endproduzenten bzw. des Vertriebs f\u00fcr die Vorproduktion in allen L\u00e4ndern der Welt nicht nur die Kosten aller Importe erh\u00f6ht, sondern auch die Durchf\u00fchrung dieses Gesetzes f\u00fcr den Mittelstand untragbar macht \u2013 die Durchf\u00fchrungsb\u00fcrokratie in den Betrieben unzumutbar erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Nun zeigt sich, dass die bisherigen Vorteile der Produktions-Globalisierung sofort umschlagen, wenn die USA den Finanz- oder Wirtschaftskrieg gegen f\u00fcr uns notwendige L\u00e4nder der Welt erkl\u00e4ren und wenn unsere Regierung die Welt-Arbeitsteilung durch inbr\u00fcnstigen Mitvollzug der Sanktionen zerst\u00f6rt und damit den Im- und Export sch\u00e4digt, von dem ein Drittel unserer Industrie und unseres Wohlstandes abh\u00e4ngen.<br \/>\nNoch st\u00e4rker als die von unserer Regierung unserer Wirtschaft bescherten Liefer- und Produktionsprobleme sind aber inzwischen die Inflations- und Kostenprobleme geworden. Handwerker, Tagungshotels oder Baufirmen k\u00f6nnen langfristige Bestellungen nicht mehr zu Festpreisen annehmen, weil sie nicht wissen, wie sich die beschleunigende Inflation auf die Materialpreise in einigen Wochen oder Monaten auswirken. Handwerker, die einen Festpreis mit Lieferung in mehreren Monaten oder einem halben Jahr zugesagt haben oder Baufirmen, welche einen Festpreis vereinbart hatten, geraten sofort in Verluste, wenn die Materialpreise weiter um 10 bis 30% Inflation steigen.<\/p>\n<p>Festpreis ist f\u00fcr viele Betriebe mit l\u00e4ngerfristiger Produktion Todesgarantie. Auf variablen Preis lassen sich aber die Auftraggeber nicht ein, weil dann das Risiko f\u00fcr sie unkalkulierbar ist. Die Folge dieser Kostensteigerung ist Auftrags-, Umsatz- und Produktionsr\u00fcckgang bis hin zum Untergang solcher Betriebe, welche diese Inflationsrisiken nicht beachtet haben und an den Verlusten zugrunde gehen.<\/p>\n<p>Die Inflations-Risiken waren allerdings vorauszusehen. Das Mittelstandsinstitut hat die Unternehmer seit Jahren davor gewarnt, dass hemmungslose Geldvermehrung durch EZB und EU mit Zustimmung unserer Regierung (Merkel, Scholz) zu Geldentwertung und schlie\u00dflich Inflation f\u00fchren m\u00fcsse, sogar zum Zusammenbruch des W\u00e4hrungssystems. Insofern sind die inflatorischen Kostenfolgen f\u00fcr die Unternehmen im Prinzip, nicht aber in Zeit und H\u00f6he voraussehbar gewesen.)<br \/>\nEin weiterer nationaler Positionsnachteil ist durch Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland entstanden. Konzerne und Sozialindustrie haben zwar die ungehinderte Massenimmigration nach Deutschland in Millionenst\u00e4rke durchgesetzt, es kommen aber nicht Fachleute, sondern Unqualifizierte, Gescheiterte, Queere und Arbeitsscheue, die zu 70% in unseren Sozialsystemen Existenzsicherung ohne Arbeit suchen. Der Rest m\u00f6glicher Arbeitskr\u00e4fte will keine Fachausbildung, sondern allenfalls einen Job, den er als Unqualifizierter oder Hilfskraft in Konzernen findet, nicht aber in den mittelst\u00e4ndischen Betrieben, in denen \u00fcberwiegend ausgebildete Fachkr\u00e4fte gebraucht werden.<\/p>\n<p>Und dem deutschen Nachwuchs wird bereits in den Spa\u00dfschulen beigebracht, dass nicht Leistung, sondern Spa\u00df- und Vollkaskoversorgung Lebensziel sei. Deshalb dr\u00e4ngt die deutsche Jugend nicht in produktive Berufe, in denen nach Leistungsergebnis bezahlt wird, sondern in blo\u00dfe Besch\u00e4ftigung, in welcher \u2013 meist sogar h\u00f6her \u2013 nach Anwesenheit bezahlt wird, auch wenn ein Ergebnis nicht dabei herauskommt.<\/p>\n<p><em><strong>Nur 30% unserer Wirtschaft ist deshalb noch marktproduktiv, 70% der Dienstleistung ist nur teilproduktiv, geringproduktiv oder \u2013 wie Gleichstellungs-, Umwelt-, Gender- und viele andere Modeberufe \u2013 sogar kontraproduktiv, dazu oft noch besser bezahlt als die durch den Preis des Produktionsergebnisses begrenzten produktiven Berufe.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ein Handwerker kann seinem Gesellen nicht mehr geben, als er verdient. Und er bekommt sein Produkt auch nur bezahlt, wenn dies fertig, komplett und in Ordnung ist. Tausende Gender-Traumt\u00e4nzer mit Umfeld dagegen d\u00fcrfen unproduktiv schwadronieren und bekommen h\u00f6here Geh\u00e4lter als ein produktiver Handwerker. Und weil \u00f6ffentliche Fernsehanstalten mit Staatsgeldern finanziert und gen\u00fcgend korrupt sind, bekommen ihre unproduktiven Spitzenkr\u00e4fte h\u00f6here Geh\u00e4lter als Minister.<\/p>\n<p>Kein Wunder, wenn deshalb die Jugend zur Lustbesch\u00e4ftigung statt zu produktiver Arbeit dr\u00e4ngt und wir hunderttausende gescheiterte unproduktive Ideologie-Studenten trotz ebenso hunderttausender offener Lehrlingsstellen haben. Lehrlinge auszubilden war zu \u00fcber 80% immer schon die Leistung der mittelst\u00e4ndischen Betriebe.<\/p>\n<p>Inzwischen aber wollen die Schulabg\u00e4nger nicht mehr praktisch arbeiten, sondern sozial und \u00f6kologisch herumschwadronieren, so dass immer gr\u00f6\u00dferer Fachkr\u00e4ftemangel im produktiven Mittelstand entstanden ist. Dies merken bereits heute die Konsumenten f\u00fcr die h\u00e4uslichen Reparaturen. Diese werden immer teurer, knapper, viele Handwerksbetriebe k\u00f6nnen sie aber nicht mehr durchf\u00fchren, ihnen fehlen die qualifizierten Mitarbeiter. Den Reparaturstau und Fehlschaden hat das Mittelstandsinstitut auf j\u00e4hrlich \u00fcber 6 Milliarden Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Kostenhammer aber ist f\u00fcr unsere Betriebe die durch die K\u00fcndigung des billigen Russengases von der Regierung selbst verursachte Energiekrise. Inzwischen haben sich die Energiekosten der Betriebe verdrei- oder vervierfacht, sind sie bis zu sechsmal so hoch wie die der internationalen Konkurrenz, z. B. in den USA.<br \/>\nNeben den Personalkosten sind die Energiekosten schon immer ein existenzentscheidender Posten f\u00fcr viele mittelst\u00e4ndische Branchen gewesen und hatten wir jahrzehntelang das Gl\u00fcck, durch die Lieferung billigen russischen Gases stabile billige Energie f\u00fcr unsere Betriebe zu haben.<\/p>\n<p>Aus Russland-Hass hat eine von den USA getriebene EU-Kommission mit deutscher Zustimmung das billige russische Gas gek\u00fcndigt (&#8222;auf ewig&#8220; \u2013 Baerbock), ohne der auf die Energie angewiesenen Wirtschaft Alternativen zu bieten. Man hat sogar die Alternativen der Atomenergie und der Kohle ebenfalls gestoppt. Eine \u00f6konomische Narrenschar Regierender hat also die wirtschaftlichen Grundlagen unserer Betriebe mutwillig und langfristig zerst\u00f6rt und damit nicht nur die Verf\u00fcgbarkeit, sondern auch den Preis der Energie f\u00fcr unsere Betriebe untragbar gemacht.<\/p>\n<p>Als die T\u00e4ter merkten, welchen Schaden sie angerichtet hatten, haben sie Entlastungsgeschenke nur f\u00fcr unproduktive Bev\u00f6lkerungsgruppen (Rentner, Studenten, Hartz-IV-Bezieher) beschlossen, mit keinem Gedanken aber an die Existenz unserer mittelst\u00e4ndischen Betriebe gedacht, sondern ihnen nur geraten, sie m\u00fcssten &#8222;dann eben aufgeben&#8220; (Habeck). Die neue Regierung Merz will dagegen nur die Kapitalgesellschaften und Konzerne subventionieren. Den Mittelsand missachtet auch sie.<\/p>\n<p>Der Autor wei\u00df aus vielen Gespr\u00e4chen, was es hei\u00dft, wenn ein Unternehmer mit den Ertr\u00e4gen seines Betriebes die Kosten nicht mehr auffangen kann, also in die Verluste ger\u00e4t. Sofort st\u00fcrzen sich Finanzamt, \u00f6ffentliche Kassen, Versicherungen, Banken und Gl\u00e4ubiger zus\u00e4tzlich auf den Betrieb, auf das Verm\u00f6gen des Inhabers und vernichten beide. Nur Unternehmer haften n\u00e4mlich in unserer Wirtschaft pers\u00f6nlich f\u00fcr alles und mit der h\u00f6chsten Dauer (30 Jahre). Niemand anderes haftet so stark, so umfangreich und so lange in unserer Gesellschaft.<br \/>\nWir werden also bald hunderttausende oder sogar eine Million Unternehmer haben, die ihren Untergang nicht eigenen Fehlern, sondern den mutwilligen Fehlern einer ideologischen Regierung verdanken, aber daf\u00fcr pers\u00f6nlich b\u00fc\u00dfen m\u00fcssen, w\u00e4hrend die Regierungst\u00e4ter mit Spitzenpensionen auch dann noch gef\u00fcttert werden, wenn der W\u00e4hler sie aus dem Amt jagt.<\/p>\n<p><em><strong>Die tragische Situation des Mittelstandes ist nicht nur die, dass er bisher zugunsten der Randgruppen oben (Konzerne) und unten (Sozialpotenzial) ausgebeutet wurde, sondern dass er auch dar\u00fcber hinaus als gr\u00f6\u00dfter Leistungstr\u00e4ger unseres Volkes am meisten durch Abgaben um seine eigene Leistung betrogen \u2013 ausgepl\u00fcndert \u2013 wurde<\/strong><\/em>\u00b9 und dass nun mehr als 1 Million Unternehmer nicht wegen eigener Fehler, sondern trotz eigener T\u00fcchtigkeit wegen der Fehler unserer Regierung (Sanktionen, Billiggask\u00fcndigung an Russland, Verhinderung von Alternativenergie, b\u00fcrokratische Strangulierung) aufgeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Verlust von 1 Millionen Unternehmen w\u00fcrde uns in den n\u00e4chsten zwei Jahren<br \/>\n&#8211; ein Viertel unserer produktiven, werteschaffenden Wirtschaftspotenzials kosten,<br \/>\n&#8211; mehr als 4 Millionen zus\u00e4tzliche Arbeitslose schaffen,<br \/>\n&#8211; das Sozialprodukt um mehr als 10% senken, uns also alle \u00e4rmer machen,<br \/>\n&#8211; die \u00f6ffentlichen Einnahmen um ca. 20% vermindern<br \/>\n&#8211; und damit auch den verfetteten Staat zum Abschlanken um mindestens 10% zwingen,<br \/>\n&#8211; bei sinkenden Sozialbeitr\u00e4gen die Sozialausgaben um etwa 16% steigern,<br \/>\n&#8211; statt \u00dcppigkeit eine Mangelwirtschaft mit sinkenden Realeinkommen, sinkender materieller, gesellschaftlicher und gesundheitlicher Versorgung entstehen lassen\u00b2.<\/p>\n<p>Schon in den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts ist der Mittelstand durch staatliche Fehler (\u00dcberschuldung) um ein Drittel reduziert worden, in ein soziales Loch gefallen und hat sich, weil die Parteien ihm nicht helfen wollten, radikalisiert. Unternehmer und ihre Mitarbeiter, die durch eine ideologische, wirtschaftsfremde, fremdgesteuerte und Konzern-Politik ihre Betriebe und Existenzen verloren haben, werden wohl auch k\u00fcnftig nicht mehr ruhig bleiben.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.4.2026 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/aufschwung\/\">Eberhard Hamer<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.goldseiten.de\/artikel\/696220--Politische-Mittelstandsvernichtung.html\">https:\/\/www.goldseiten.de\/artikel\/696220&#8211;Politische-Mittelstandsvernichtung.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/volkswirtschaft\/zusammenbruch\/\">Prof. Dr. Eberhard Hamer<\/a> ist ein deutscher \u00d6konom mit Schwerpunkt Mittelstands\u00f6konomie. In den 1970er Jahren gr\u00fcndete er das privat gef\u00fchrte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und ver\u00f6ffentlichte \u00fcber 20 B\u00fccher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.<\/em><br \/>\n&#8211;<br \/>\nEberhatd Hamer, Olaf J\u00f6rgens &#8222;Wer ist Mittelstand?&#8220;<br \/>\nOberschicht, selbst\u00e4ndiger, angestellter Mittelstand<br \/>\nISBN-10 3000668756<br \/>\nVerlag <a href=\"https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de\">https:\/\/www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de<\/a><br \/>\nHannover 2021,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home &gt;Business\u00a0&gt;Industrie\u00a0&gt;Mittelstand &gt;Mittelstandsunternehmen &gt;Mittelstandsvernichtung &nbsp; Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Auswandern, da Planwirtschaft\u00a0(13.4.2026) Eberhard Hamer: Politische Mittelstandsvernichtung (11.4.2026) Arbeitgeber Aufschwung der Wirtschaft Brandmauer-Wirtschaft EU-Planwirtschaft Grundgesetz-Klima Industrie2024 Insolvenz Mittelstand-Proteste Oekonomie Personalunternehmen Selbst\u00e4ndige Unternehmer-ins-Ausland Wirtschaftskrieg &nbsp; &nbsp; Eberhard Hamer: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/industrie\/mittelstand\/mittelstandsvernichtung\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":72296,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-147799","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/147799","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147799"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/147799\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147840,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/147799\/revisions\/147840"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/72296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147799"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}