{"id":143210,"date":"2025-12-21T18:48:04","date_gmt":"2025-12-21T17:48:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=143210"},"modified":"2026-04-22T12:13:18","modified_gmt":"2026-04-22T10:13:18","slug":"bundeswehr-krieg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/bundeswehr-krieg\/","title":{"rendered":"Bundeswehr-Krieg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Krieg\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/\">Krieg<\/a>\u00a0&gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/\">Bundeswehr<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/bundeswehr-jugend\/\">Bundeswehr-Jugend<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukraine<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/vorgeschichte\/\">Vorgeschichte<\/a> Bundeswehr-Krieg<\/p>\n<div id=\"attachment_141634\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ostpolitik1955-1970-1990pan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-141634\" class=\"size-full wp-image-141634\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ostpolitik1955-1970-1990pan.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ostpolitik1955-1970-1990pan.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ostpolitik1955-1970-1990pan-180x100.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-141634\" class=\"wp-caption-text\">Ostpolitik 1955 Konrad Adenauer1970, Willy Brandt und 1990 Helmut Kohl<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/russland-frieden-deutschland\/\">Russland Frieden Deutschland<\/a>\u00a0(22.4.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/\">Tucker Carlson: Erweiterte Bundeswehr w\u00e4re mehrheitlich muslimisch<\/a>\u00a0(27.1.2026)<\/li>\n<li>Die feuchten Tr\u00e4ume vom &#8222;Endsieg 45&#8220;: Diesmal mu\u00df es klappen (27.7.2025)<\/li>\n<li>Sinnloser und fremder Krieg in der Ukraine &#8211; Offener Brief von Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof (14.2.2025)<\/li>\n<li>Friede in der Ukraine? (19.12.2024)<\/li>\n<li>Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhofs: Offener Brief vom 24.12.2023 (24.12.2023)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ukraine\/ukrainekrieg\/\">Ukrainekrieg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bundeswehroffiziere zu Ukrainekrieg und NATO-Osterweiterung<br \/>\n=======================================================<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die feuchten Tr\u00e4ume vom &#8222;Endsieg 45&#8220;: Diesmal mu\u00df es klappen<\/strong><br \/>\nSeit 1812 hat es Tradition, dass Russland vom Westen \u00fcberfallen wird. Zweimal endete es f\u00fcr den Angreifer im Desaster: Nicht nur die Moral und St\u00e4rke der russischen Armee f\u00fchrten zur Niederlage der Grande Arm\u00e9e unter Napoleon, auch der strenge russische Winter war auf Seiten der Russen. Das gleiche eiskalte Schicksal ereilte die Deutsche Wehrmacht beim Kampf um Stalingrad: Am 2. Februar 1943 kapitulierte die eingeschlossene 6. Armee, was zum Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg wurde. Heute nun sind wir schlauer und lassen k\u00e4mpfen \u2013 und zwar bis zum letzten Ukrainer. Russland darf den Krieg nicht gewinnen und die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren! F\u00fcr Hitler sollten neue Wunderwaffen wie die Rakete V2 den Endsieg doch noch erringen; heute sind es Systeme wie Taurus, die Russland nachhaltig zerst\u00f6ren sollen \u2013 am liebsten den Kreml in Moskau.<br \/>\nIch bin Oberstleutnant a.D.. Meine berufliche Laufbahn begann noch in der Nationalen Volksarmee der DDR, bevor ich den gr\u00f6\u00dferen Teil meines Dienstes in der Bundeswehr abgeleistet habe. Inzwischen bin ich seit zehn Jahren im Ruhestand. Aber mich pr\u00e4gen die vielen unterschiedlichen Erfahrungen von 40 Jahren Soldat sein, mit gemeinsamen Man\u00f6vern im Rahmen des Warschauer Paktes, Begegnungen mit polnischen, tschechischen und sowjetischen Soldaten, dem Mauerfall, den Eins\u00e4tzen der Bundeswehr im Ausland, den vielen Strukturreformen, der Abschaffung der Wehrpflicht, den zahlreichen Umz\u00fcgen mit der Familie an andere Standorte und vieles andere mehr. Als Berufssoldat habe ich geschworen, \u201cder Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.\u201d Ich habe nicht geschworen, einen Angriffskrieg vorzubereiten. Artikel 26 des Grundgesetzes verbietet Angriffskriege und macht die Vorbereitung eines Angriffskrieges strafbar. Insbesondere werden Handlungen, die dazu geeignet sind und mit der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V\u00f6lker zu st\u00f6ren, als verfassungswidrig und strafbar angesehen.<br \/>\n<em><strong>Der v\u00f6lkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine wird heute dazu missbraucht, Russland der Vorbereitung eines Krieges gegen die NATO zu bezichtigen.<\/strong> <\/em>Unter diesem Deckmantel werden entschiedene Vorbereitungen getroffen, Deutschland und die europ\u00e4ischen NATO-Staaten massiv aufzur\u00fcsten. Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz hat am 27. Juli 2022 den russischen Angriff auf die Ukraine f\u00fcnf Monate zuvor scharf verurteilt und als Z\u00e4sur f\u00fcr Deutschland bezeichnet: \u201eWir erleben eine Zeitenwende.\u201d Seither haben zwei Bundesregierungen einseitig Waffen in ein Kriegsgebiet geliefert, das Kriegsgeschehen angeheizt und Russland mit Sanktionen \u00fcberzogen \u2013 alles mit dem Ziel, Russland ein f\u00fcr allemal niederzuringen und gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich zu schw\u00e4chen. Nur ein Sieg der Ukraine und eine Niederlage Russlands waren und sind immer noch das Bestreben \u2013 koste es was es wolle.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2022, kurz nach Ausbruch des Krieges, gab es erfolgversprechende Friedensgespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine in der T\u00fcrkei. Ohne weiteres Blutvergie\u00dfen h\u00e4tte der Krieg damals nach kurzer Dauer beendet werden k\u00f6nnen \u2013 und zwar zu wesentlich besseren Bedingungen f\u00fcr die Ukraine als heute. Aber der Westen wollte nicht. Er sah die historische Chance, Russland nachhaltig zu schaden. Im \u00dcbrigen gab es damals keinerlei Berichte in den deutschen Qualit\u00e4tsmedien zu diesen Verhandlungen. Warum wohl nicht? Seit dem gewollten Scheitern dieser letzten ernsthaften Verhandlungsbem\u00fchungen waren Friedensgespr\u00e4che nie mehr das Ziel. Diplomatie findet, vor allem seitens Deutschland, de facto seitdem nicht mehr statt.<br \/>\n.<br \/>\nAufrufe zum Frieden wie das \u201cManifest f\u00fcr den Frieden\u201d <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden<\/a> von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht vom Februar 2023 sowie deren \u201cFriedensappell\u201d <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-12\/sahra-wagenknecht-alice-schwarzer-frieden-ukraine-russland-us\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-12\/sahra-wagenknecht-alice-schwarzer-frieden-ukraine-russland-us<\/a> vom Dezember 2024 wurden von den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien und den verantwortlichen Politikern abgelehnt; dessen Unterst\u00fctzer wurden als \u201cPutinversteher\u201d diskreditiert. Selbst die Warnungen von ehemals f\u00fchrenden Milit\u00e4rs wie Generalleutnant a.D. Harald Kujat, fr\u00fcher Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Milit\u00e4rausschusses und damit auch des NATO-Russland-Rats, oder auch Brigadegeneral a.D. Erich Vad, ehemaliger Gruppenleiter im Bundeskanzleramt und Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, oder Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof, ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und Buchautor, werden nicht geh\u00f6rt und spielen im \u00f6ffentlichen Diskurs kaum eine Rolle.<br \/>\nEnde letzten Jahres t\u00f6nte der aktuelle US-Pr\u00e4sident Donald Trump, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden zu beenden.<br \/>\nTrotz aller nicht zu verleugnenden Anstrengungen ist ihm dies bis heute nicht gelungen. Dennoch: Trump hat immerhin erstmalig Bewegung in den festgefahrenen Konflikt gebracht; es wird wieder an alter St\u00e4tte, in der T\u00fcrkei, verhandelt. Ganz anders hingegen das Verhalten der westeurop\u00e4ischen F\u00fchrer wie Merz, Macron und Starmer: Sie behaupten und lassen keinen Zweifel daran gelten, dass Putin nicht verhandeln wolle und dass der Krieg daher sozusagen bis zum \u201cEndsieg\u201d fortgesetzt werden m\u00fcsse. So langsam scheint auch Trump das Interesse zu verlieren und betrachtet den Konflikt als europ\u00e4ische Angelegenheit.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nRussland ist ein Teil unserer christlich abendl\u00e4ndischen Kultur. Nur wenn es gelingt, Europa gemeinsam mit den Russen zu denken, k\u00f6nnen wir in Frieden leben. Halten wir es doch einfach mit Bundeskanzler Helmut Schmidt: \u201cLeute, die keinen Krieg erlebt haben, wohl aber selbst Krieg f\u00fchren oder provozieren, wissen nicht, was sie Furchtbares anrichten.\u201d Wer in Deutschland die etablierten Parteien CDU\/CSU, SPD, Gr\u00fcne, FDP oder Linke w\u00e4hlt, nimmt billigend in Kauf, dass Deutschland auf dem Schlachtfeld der Geschichte geopfert wird. Deshalb m\u00fcssen wir den Kriegstreibern in den Arm fallen! Es ist h\u00f6chste Zeit, die Stimme zu erheben um einen Krieg in Europa zu verhindern.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.7.2025 von Bernd Volkmer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ansage.org\/die-feuchten-traeume-vom-endsieg-45-diesmal-muss-es-klappen\/\">https:\/\/ansage.org\/die-feuchten-traeume-vom-endsieg-45-diesmal-muss-es-klappen\/<\/a><\/p>\n<p><em>Bernd Volkmer ist Oberstleutnant a.D. der Bundeswehr<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sinnloser und fremder Krieg in der Ukraine &#8211; Offener Brief von Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof<\/strong><br \/>\n<em>Seit mehr als einem Jahr versucht der ehemalige Bundeswehrgeneral Gerd Schultze-Rhonhof vergebens, auf die Bundesregierung einzuwirken, den Irrweg der milit\u00e4rischen Hochr\u00fcstung der Ukraine und der Eskalation mit Russland zu verlassen, und stattdessen eine aktive deutsche Friedenspolitik f\u00fcr den Ukraine-Konflikt zu initiieren. Wiederholt wandte sich Schultze-Rhonhof mit Briefen, Schriften und konkreten Vorschl\u00e4gen unter R\u00fcckgriff auf seine fachliche Expertise und milit\u00e4rische Kompetenz partei\u00fcbergreifend an deutsche Politiker und Abgeordnete \u2013 leider ohne dort Geh\u00f6r zu finden. Der General machte damit dieselben frustrierenden Erfahrungen wie viele seiner aus dem Dienst ausgeschiedenen oder noch aktiven Kollegen bis in die h\u00f6chsten R\u00e4nge, die die brandgef\u00e4hrliche Entwicklung nur mit Fassungslosigkeit und wachsendem Unverst\u00e4ndnis zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie \u00f6ffentliche Zur\u00fcckhaltung \u00fcben (m\u00fcssen). Der j\u00fcngste Offene Brief Schultze-Rhonhofs stammt vom 14. Februar. Ansage! dokumentiert ihn nachfolgend im Wortlaut.<\/em><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof: Offener Brief vom 14.2.2024<\/strong><br \/>\nIch habe nicht 37 Jahre als Soldat gedient, um Deutschland den Frieden zu bewahren, und um jetzt kommentar- und tatenlos zuzusehen, wie Deutschland langsam, aber wahrscheinlich auf eine aktive Teilnahme an einem fremden und sinnlosen Krieg zugesteuert wird. Unsere \u201eHeiligen Drei K\u00f6nige\u201c, Herr Bundeskanzler Scholz, Herr Minister Lindner und Herr Minister Dr. Habeck, haben in ihren jungen Jahren zun\u00e4chst alle den Wehrdienst f\u00fcr Deutschlands Recht und Freiheit und die Bewahrung unserer Demokratie verweigert. Sie geben nun weit mehr als 10 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr f\u00fcr das \u201eRecht\u201c, die \u201eFreiheit\u201c, die \u201eDemokratie\u201c und die \u201ewestlichen Werte\u201d in einem fremden Staat aus, der weder eine Demokratie ist noch westliche Werte vertritt. Sie verl\u00e4ngern mit unseren Steuergeldern und dem Blut fremder Wehrpflichtiger einen inzwischen sinnlos gewordenen Krieg.<br \/>\nDie Ukraine ist mitnichten eine Demokratie und ihre Werte sind nicht die unseren. In der Ukraine sind 11 Oppositionsparteien verboten. Selenskyj hat die terminlich f\u00fcr M\u00e4rz 2024 anstehenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen untersagt. In der Ukraine sind alle Medien gleichgeschaltet. Aus der Ukraine heraus sind keine ukraine-kritischen Berichte deutscher Journalisten zugelassen (aus Moskau heraus sind russlandkritische Kommentare deutscher Journalisten durchaus \u00fcblich). In der Ukraine sind politische Morde an der Tagesordnung (laut der 3-Wochen-Protokolle der Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung bis Kriegsbeginn ). Die Ukraine und Russland sind gemeinsam die zwei korruptesten Staaten Europas (laut Transparency International). Der Freikauf vom Wehrdienst ist in der Ukraine genauso \u00fcblich wie in Russland. Die Ukraine steht mit ihrem S\u00fcndenregister von Br\u00fcchen von Staatsvertr\u00e4gen und von Verletzungen von UN Konventionen und internationalen Chartas dem russischen Register in H\u00e4ufigkeit und Schwere in nichts nach.<br \/>\nDie Art und H\u00e4ufigkeit von ukrainischen Kriegsverbrechen sind denen von russischer Seite gleich, lediglich der Missbrauch kriegsv\u00f6lkerrechtlich gesch\u00fctzter humanit\u00e4rer Einrichtungen als Schutzschilde f\u00fcr k\u00e4mpfende Truppen kommt allein auf ukrainischer Seite vor (laut Bericht des OSZE vom 29. Juni 2022).<br \/>\nDiese Ukraine ist weder eine Demokratie noch steht sie f\u00fcr unsere Werte, wie uns die deutschen Medien und die Mehrheit unserer Parteien vort\u00e4uschen. Die uns von offizieller Seite pr\u00e4sentierte Interpretation, dass die Ukraine unsere Werte mitverteidigen w\u00fcrde, ist so t\u00f6richt wie Strucks \u201eDeutschland-Verteidigung am Hindukusch\u201c es war. Ich erwarte von den ehemaligen Wehrdienstverweigerern im Bundestag und in der Bundesregierung, dass sie sich \u2013 treu ihrer fr\u00fcheren Friedensgesinnung \u2013 aktiv f\u00fcr ein schnellstm\u00f6gliches Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen und sich von ihren unrealistischen Phantom-Vorstellungen eines Ukraine-Sieges l\u00f6sen. Von allen anderen Regierenden und Parlamentariern erwarte ich das Gleiche.<\/p>\n<p>Die Vorstellung einer m\u00f6glichen Wiedervereinigung von zwei zerstrittenen und sich inzwischen hassenden Teilen eines Staatsvolks, die bereits vor dem russischen Einmarsch acht Jahre Krieg gegeneinander gef\u00fchrt haben, zu einer zuk\u00fcnftigen Ukraine alten Umfangs ist der Traumtanz von Narren. Zum Eifer der Mehrheit der deutschen Parteien, den Ukrainern mit Geld und Waffenlieferungen doch noch zu einem Sieg zu verhelfen, f\u00e4llt mir ein Ausspruch des russischen Generalleutnants Alexander Lebed ein, der im ersten Tschetschenienkrieg gesagt hat: \u201eLassen Sie mich eine Kompanie aus den S\u00f6hnen der Elite rekrutieren und der Krieg wird am n\u00e4chsten Tag vorbei sein.\u201c ( Lebed war 1996 erfolgloser Pr\u00e4sidentschaftskandidat in Russland.)<br \/>\n.<br \/>\nDie zweite Frage, um die es hier geht, ist, ob die Russische F\u00f6deration seit ihrem R\u00fcckzug aus Mitteleuropa den Westen oder auch nur ein NATO-Land oder ein anderes Nachbarland nach Ende des sowjetischen Zerfallsprozesses tats\u00e4chlich bedroht hat. Dieser Frage werde ich ausf\u00fchrlich in der Begr\u00fcndung zum jetzt nachfolgenden Brief an die Damen und Herren Politiker beantworten (siehe unten).<br \/>\nSeit dem 15. August 2022 habe ich versucht, hunderte von Abgeordneten \u00fcber die Vorgeschichte des russischen Einmarschs und die Vorg\u00e4nge innerhalb der Ukraine aufzukl\u00e4ren. Dann habe ich beim Herrn Bundeskanzler und ehemaligen Kanzlern und Spitzenpolitikern mit noch offenen Gespr\u00e4chskan\u00e4len zu Moskau eine deutsche Initiative zu einem raschen Kriegsende vorgeschlagen. Meinen letzten Versuch habe ich Weihnachten 2023 mit dem nun nachfolgenden Brief an Mitglieder der Bundesregierung, die Fraktionsf\u00fchrer aller Parteien im Bundestag, an alle Parteichefs und Generalsekret\u00e4re und an alle Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder geschickt. Mit Zustimmung und \u00fcberhaupt geantwortet haben nur zwei Parteichefs auf den Seitenr\u00e4ngen des Plenarsaals, aber mit der Mitteilung, sie k\u00f6nnten nichts ausrichten. Soeben erhalte ich die h\u00f6fliche, aber ablehnende Antwort des Vorsitzenden der gr\u00f6\u00dften Oppositionspartei, dessen Verschweigen und \u00dcbergehen der langen Vorgeschichte des Krieges ich nicht akzeptieren und dessen Unterstellungen gegen\u00fcber Putin ich weitgehend nicht best\u00e4tigen kann. Angeblich bewiesene, aber unberechtigte Unterstellungen geh\u00f6rten \u00fcbrigens auch zuhauf zum Z\u00fcndstoff der zwei Weltkriege. Trotz aller H\u00f6flichkeit macht die Antwort den Eindruck, dass ihr Autor die Begr\u00fcndung meines Vorschlags (siehe unten) \u00fcberhaupt nicht gelesen hat.<br \/>\nEin Teil des deutschen Volks ist es inzwischen leid, nicht \u00fcber die Hintergr\u00fcnde des Ukraine-Kriegs informiert zu werden und j\u00e4hrlich bei knappen eigenen Haushaltskassen 10 bis 15 Milliarden Euro in einen sinnlosen, fremden Krieg und das weitere Sterben von Zigtausenden von Ukrainern und Russen zu investieren. Wenn die deutsche Regierung unter Missachtung deutscher Interessen riskiert, dass der Ukraine-Krieg \u2013 wie urspr\u00fcnglich auch von Bundeskanzler Scholz bef\u00fcrchtet \u2013 zu einem Fl\u00e4chenbrand ausufert und auch Deutschland einbezieht, muss das Volk selbst die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern. Bisher ist die \u00fcberwiegende Mehrheit der deutschen Politiker in erster Linie an einem Sieg der Ukrainer und einer Niederlage der Russen interessiert und erst nachrangig an einem Frieden. Bitte lesen Sie meinen Weihnachtsbrief an die \u201ePolitik\u201c (siehe unten) und reichen Sie meine Gedanken an andere Interessierte weiter. Und versuchen Sie, ihre Abgeordneten von der aufgezeigten M\u00f6glichkeit eines baldigen Kriegsendes zu \u00fcberzeugen.<br \/>\nIhr Gerd Schultze-Rhonhof.<br \/>\n.. Alles vom 18.2.2024 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ansage.org\/sinnloser-und-fremder-krieg-in-der-ukraine-offener-brief-von-generalmajor-a-d-gerd-schultze-rhonhof\/\">https:\/\/ansage.org\/sinnloser-und-fremder-krieg-in-der-ukraine-offener-brief-von-generalmajor-a-d-gerd-schultze-rhonhof\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Friede in der Ukraine?<\/strong><br \/>\nvon Generalmajor a.D. Gerd-Schultze-Rhonhof<br \/>\nDer ehemalige ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, hat Bundeskanzler Olaf Scholz gebeten, f\u00fcr einen Frieden in Moskau zu sondieren und, wenn m\u00f6glich, auch zu vermitteln. Bundeskanzler Scholz hat stattdessen weiter Geld und Waffen f\u00fcr die Ukraine zugesagt. Melnyk hat sicherlich gemeint, der Krieg m\u00fcsse m\u00f6glichst bald beendet werden. Scholz hat sicherlich geglaubt, der Krieg m\u00fcsse zu Gunsten der Ukraine ausgefochten werden. Doch einen Krieg mit Waffen- und Finanzhilfen beenden zu wollen, ist so t\u00f6richt wie der Versuch, ein Feuer mit Benzin zu l\u00f6schen. Der \u201eincoming\u201c Pr\u00e4sident Trump will dahingegen den Ukraine-Krieg austrocknen, indem er der Ukraine die Lieferung weiterer Finanzen und Waffen entzieht. Das wollen EU und NATO und insbesondere Deutschland unterlaufen, indem sie den Krieg auch ohne die USA weiter finanzieren. Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Bundestags Michael Roth ( SPD ) hat dazu in einem TV-Talk bereits angeregt: \u201eDeutschland m\u00fcsste den USA jetzt vorschlagen, dass Deutschland nun die amerikanischen Waffen kauft und sie dann der Ukraine liefert.\u201c Als Roth selbst Wehrpflicht leisten sollte, hat er den Dienst an der Waffe zur Verteidigung von Recht und Freiheit und Demokratie im eigenen Land verweigert. Jetzt verweigert er wenigstens nicht mehr die deutschen Steuergelder.<br \/>\nDeutsche Politiker sollten stattdessen Frieden in der Ukraine stiften, und zwar so bald wie m\u00f6glich. Was geschah und geschieht stattdessen? Die ukrainische Regierung hat 2014 selbst den innerukrainischen Sprachenstreit mit ihrem ethnisch russischen Bev\u00f6lkerungsanteil begonnen und damit den ersten Anlass f\u00fcr den achtj\u00e4hrigen innerukrainischen Separationskrieg und das sp\u00e4tere Eingreifen Russlands in diesen Krieg geliefert. Selenskyj verheizt jetzt sein Volk in einem de facto schon verlorenen Krieg. Deutschland verheizt Steuergelder, die den Krieg sinnlos in die L\u00e4nge ziehen. Inzwischen haben deutsche Steuerzahler 118 Milliarden Euro f\u00fcr Finanz- und Waffen- Lieferungen und Ukraine-Fl\u00fcchtlingshilfen zahlen m\u00fcssen.<br \/>\nDie Deutschen bemerken nur ganz langsam, dass sie mit gestiegenen Preisen, ihrer angeschlagenen Industrie, der rasant ansteigenden Zahl von Firmeninsolvenzen und Arbeitsplatzverlusten ihr eigenes Opfer f\u00fcr den Krieg erbringen. Die ohnehin nicht verteidigungsf\u00e4hige Bundeswehr wird durch Waffen- und Munitionslieferungen weiter materiell entbl\u00f6\u00dft. Die EU verheizt Mitgliederbeitr\u00e4ge in einem Krieg, den sie 2014 mit ihren verbockten Assoziierungsverhandlungen selbst mit verursacht hat. Die USA haben in diesem Krieg mit ihren r\u00fcckzahlungspflichtigen Darlehen an Finanz- und Waffenlieferungen an die Ukraine ein Bombengesch\u00e4ft und die Ukraine zu ihrem Dauerschuldner gemacht.<\/p>\n<p>Die USA haben gleichzeitig ihren Wirtschafts- und Handelskrieg gegen Russland r\u00fccksichtslos auch als kollateralen Wirtschafts- und Handelskrieg zum eigenen Vorteil gegen Deutschland ausgenutzt. Gro\u00dfbritannien hat zu Beginn des Krieges, im April 2022, die sich in Istanbul anbahnende Friedensl\u00f6sung der zwei Kriegsparteien durch Einspruch in Kiew unterbunden. Russland wehrt sich gegen die seit 2002 laufende Demontage seiner Sicherheitsarchitektur. Russland ist derzeit in der Ukraine milit\u00e4risch langsam aber sicher auf dem Vormarsch. Die Ukraine ist dagegen zwischen ihren maximalen Friedensanspr\u00fcchen und den von NATO und EU gen\u00e4hrten Siegesillusionen einerseits und ihrer milit\u00e4rischen Ohnmacht andererseits eingeklemmt. Die deutschen Parteien der politischen Mitte jagen des ungeachtet in v\u00f6lligem Realit\u00e4tsverlust dem Phantom eines ukrainischen Obsiegens nach. Niemand in der NATO \u2013 auch nicht in Deutschland \u2013 hat eine realistische Kriegsbeendigungs-Strategie entwickelt. Die Medien halten die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung mit einer Mischung aus Wahrheiten, unterschlagenen Fakten, Unwahrheiten und pausenlosen proukrainischen Kommentierungen in einem falschen Narrativ gefangen. Mittlerweile zweifelt deshalb auch ein zunehmend gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung an der Objektivit\u00e4t und Redlichkeit der Medien, wird au\u00dferdem kriegs- und bezahlm\u00fcde und wendet sich bei Wahlen vom kriegsbef\u00fcrwortenden Teil unserer Parteien ab.<\/p>\n<p>B\u00fcndnistreue bis zuletzt \u2013 oder Ende des sinnlosen Abschlachtens?<br \/>\nDer deutsche Bundeskanzler hat die von Melnyk erbetene Vermittlung vertan und den ihm vorgeschlagenen und ausgearbeiteten Entwurf einer Schiedsspruchl\u00f6sung zur Einleitung von Friedensverhandlungen ausgeschlagen. Die Vereinten Nationen haben mit ihrer Resolution \u00fcber die Grunds\u00e4tze des V\u00f6lkerrechts vom 24. Oktober 1970 ausdr\u00fccklich den Schiedsspruch als eine M\u00f6glichkeit zur Einleitung von Friedensverhandlungen vorgesehen. Zweckm\u00e4\u00dfig w\u00e4re eine deutsch-franz\u00f6sisch-italienische Initiative mit dem Angebot eines f\u00fcr beide Kriegsparteien verhandelbaren Vertragsentwurfs als Schiedsspruch. Ein Vorteil dieser Option w\u00e4re, dass Europ\u00e4er diesen Frieden schlie\u00dfen w\u00fcrden und dass amerikanische \u201eGewinnmitnahmen\u201c zu Lasten der Europ\u00e4er, wie bei der US-Sanktionspolitik, vermieden w\u00fcrden. Das w\u00e4re allerdings nicht die sonst so wichtige, sogenannte \u201eEurop\u00e4ische L\u00f6sung\u201c. Die ist hier auf den Kommissions-Kurs der Kriegsfortsetzung eingeschworen und verbaut. Frankreich, Italien und Deutschland als die drei gro\u00dfen Gr\u00fcndungsmitglieder der EWG w\u00e4ren hier berufen und au\u00dferdem in der Lage, notfalls den Geldhahn der EU in Richtung Kiew zuzudrehen.<\/p>\n<p>Bevor im Februar 2025 neu gew\u00e4hlt wird, werden die Parteien offenlegen, ob sie der Ukraine mit offenem Ende in B\u00fcndnistreue zur NATO und zur EU Waffen und Steuergelder liefern werden und dabei das Risiko und die Gefahr der weiteren Eskalation bis hin zur direkten deutschen Kriegsteilnahme in Kauf nehmen, oder ob sie einen der von ihnen bisher abgelehnte Wege zu einer raschen Kriegsbeendigung beschreiten werden. Derzeit abgelehnt ist die finanzielle Austrocknung des Krieges. Bisher nicht versucht ist eine Schiedsspruchl\u00f6sung. Die W\u00e4hler werden im Februar entscheiden, ob eine neue Regierung mit unseren Steuern das sinnlose Abschlachten von unschuldigen Menschen in der Ukraine weiter subventionieren soll oder ob sie abweichend von der Ampelpolitik f\u00fcr ein baldiges Kriegsende sorgen soll.<\/p>\n<p>&#8230; Alles vom 19. Dezember 2024 von Gerd Schultze-Rhonhof bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/ansage.org\/friede-in-der-ukraine\/\">https:\/\/ansage.org\/friede-in-der-ukraine\/<\/a><\/p>\n<p><em>Gerd Schulze-Rhonhof, Jahrgang 1939, ist Generalmajor der Bundeswehr a.D. und ehemaliger Generalstabsoffizier im NATO-Hauptquartier. Er bet\u00e4tigt sich seit seiner aktiven Dienstzeit vielfach publizistisch als Autor und geh\u00f6rt zu den profiliertesten Kritikern der deutschen Russland-Ukraine-Politik.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhofs: Offener Brief vom 24.12.2023<\/strong><br \/>\nDer Ukraine-Krieg tobt bald zwei Jahre und es ist kein Ende abzusehen, auch kein praktikabler Ansto\u00df aus Deutschland, der ein baldiges Kriegsende herbeizuf\u00fchren k\u00f6nnte. Nachdem ich mich in dieser Frage erfolglos und ohne Antwort mit einem Vorschlag an Herrn Bundeskanzler Scholz und an den Herrn Fraktionsvorsitzenden der SPD im Deutschen Bundestag gewendet hatte, schreibe ich diesen Brief nun an alle deutschen Parteivorsitzenden, die Fraktions- und Gruppenvorsitzenden im Deutschen Bundestag, die Generalsekret\u00e4re der Parteien und die Damen und Herren Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder mit der Bitte, die Bundesregierung zur Vermittlung einer raschen Friedensl\u00f6sung (\u2026) zu dr\u00e4ngen.<br \/>\nDer Ukraine-Krieg ist bei n\u00fcchterner Berechnung und Betrachtung von keiner der beiden Kriegsparteien zu gewinnen, es sei denn, er ufert doch noch zu einem \u201eDritten Weltkrieg\u201c aus. Trotzdem alimentieren die USA, die NATO, die EU und innerhalb der genannten Staatengemeinschaften mit zuvorderst die Bundesrepublik Deutschland den Krieg, als sei er durch die Ukraine zu gewinnen. Das ist Beihilfe zur milit\u00e4rischen Konkursverschleppung der Ukraine und die bewusste Inkaufnahme der Fortsetzung der massenhaften T\u00f6tungen und Zerst\u00f6rungen im Kriegsgebiet. Es wirkt so, als w\u00e4hnten sich die in Deutschland f\u00fchrenden politischen Kr\u00e4fte noch immer vor die milit\u00e4rische Wahl \u201eRussland oder Ukraine\u201c gestellt. Dabei sollten wir uns bewusst der politischen Wahl \u201eKrieg oder Frieden\u201c stellen. Beides zusammen, ein milit\u00e4rischer Sieg nur einer Kriegspartei und ein auf Dauer haltbarer und Vers\u00f6hnung stiftender Friede, ist nicht zu haben.<br \/>\nBei n\u00fcchterner und objektiver Betrachtung stehen Deutschland und unsere europ\u00e4ischen B\u00fcndnispartner bisher vor acht (neuerdings neun) theoretisch m\u00f6glichen Entwicklungen. Alle bisher dabei offenen Optionen verhei\u00dfen ein schlechtes Ergebnis. Keine endet bei etwas Besserem als bei einem eingefrorenen Waffenstillstand. Keine der Optionen f\u00fchrt zu einem echten Frieden. Die NATO, die EU und mit beiden Deutschland befinden sich mit ihrer bisherigen Ukraine-Politik in einer Sackgasse.<br \/>\nDie erw\u00e4hnten acht ( neuerdings neun) theoretischen M\u00f6glichkeiten sind:<\/p>\n<p>1. Russland siegt in dem Sinne, dass es die Herrschaft \u00fcber die Ukraine \u00fcbernimmt. Dann befinden sich Deutschland und der Westen einerseits und Russland andererseits wieder zu beiderseitigem Nachteil auf sehr lange Zeit in einem Kalten Krieg gegeneinander.<br \/>\n2. Die Ukraine siegt in dem Sinne, dass sie alle bisher von Russland besetzten Gebiete zur\u00fcckerobert. Dann droht den circa acht Millionen russischen Staatsangeh\u00f6rigen der Ukraine eine furchtbare Verfolgung und Bestrafung. Staatspr\u00e4sident Selenskyj hat das mehrfach angek\u00fcndigt. Und Deutschland droht die n\u00e4chste Fl\u00fcchtlingswelle.<\/p>\n<p>3. Es gibt ein milit\u00e4risches Patt auf dem Schlachtfeld ohne anschlie\u00dfende einvernehmliche Friedensl\u00f6sung. Dann stehen wir vor einer europ\u00e4ischen \u201eKorea-L\u00f6sung\u201c mit Kaltem Krieg und dauerhaftem Gefahrenherd in Europa.<br \/>\n4. Der Krieg wird ohne Patt und Sieg endlos fortgesetzt. Dann werden noch Hunderttausende von Ukrainern und Russen sinnlos sterben und verst\u00fcmmelt. Die Ukraine wird weiter zerst\u00f6rt und Deutschland wird ohne Ende weiterzahlen und Waffen in die Ukraine liefern.<\/p>\n<p>5. Es wird verhandelt. Dann gibt es bei den bisher vorgebrachten gegenseitigen Vorbedingungen beider Kriegsparteien und der inzwischen eingetretenen Verh\u00e4rtung der Positionen und des Hasses und durch die mit Sicherheit zu erwartenden Einmischungen der NATO, der EU und der USA ein monatelanges, wenn nicht jahrelanges Gezerre. Dementsprechend \u201elaufen\u201c die Zerst\u00f6rungen und Menschenopfer weiter. Bei den augenblicklich vorliegenden ukrainischen und russischen Verhandlungsvorbedingungen wird es vorhersehbar nicht einmal zu Verhandlungen kommen.<br \/>\n6. Es kommt zu einem Waffenstillstand. Waffenstillst\u00e4nde sind keine L\u00f6sung des Kriegsproblems sondern lediglich ein Verfahrensschritt. Danach muss es zu einem Interessenausgleich zwischen den verfeindeten Nachbarstaaten Ukraine und Russische F\u00f6deration kommen. Zu einem Interessenausgleich sind derzeit weder bei den Kriegsparteien noch in der NATO, noch in der EU, noch in den USA, noch in der \u201epolitischen Welt\u201c Deutschlands Bereitschaft und Anzeichen zu erkennen.<\/p>\n<p>7. Die Ukraine n\u00e4hert sich erkennbar einer Niederlage. Dann besteht die Gefahr, dass die NATO und damit auch die USA und Deutschland in den Krieg eingreifen. Alle bisherigen Beistandsversprechen aus den NATO- und EU-Staaten weisen trotz gegenteiliger Behauptungen darauf hin.<br \/>\n8. Die NATO greift in den Ukrainekrieg mit eigenen Truppen ein. Dann besteht die Gefahr, dass Russland an die Grenze seiner Verteidigungsf\u00e4higkeit kommt und beim Risiko der eigenen Niederlage taktische Atomwaffen in Europa einsetzt. Russland wird den Einsatz strategischer Atomwaffen gegen die USA nicht wagen, und der Krieg wird in unserem Europa ausgefochten werden. Naheliegende Ziele f\u00fcr russische taktische Atomwaffen in Europa w\u00e4ren die US-F\u00fchrungszentralen, aus denen jetzt schon die amerikanische Unterst\u00fctzung der Ukraine geliefert und gesteuert wird, Ramstein und Wiesbaden. ( Erg\u00e4nzung vom 6.2.2024 aus dem Tucker Carlson-Putin-Interview, 69. Min u 40. Sek: Carlson zitiert US Senator vom 5.2.2024 aus US-Debatte \u00fcber US-Ukrainehilfe: \u201eEntweder wir unterst\u00fctzen jetzt die Ukraine oder US Soldaten werden aufmarschieren und in der Ukraine k\u00e4mpfen.\u201c )<br \/>\n9. Die USA ziehen sich nach der n\u00e4chsten Pr\u00e4sidentenwahl g\u00e4nzlich aus der finanziellen und materiellen Unterst\u00fctzung der Ukraine zur\u00fcck. Dann werden die EU und mit ihr ihr Hauptfinanzier Deutschland die Ukraine mit stark erh\u00f6hten Eigenleistungen so erfolglos wie bisher weiter unterst\u00fctzen und den Krieg \u201eam K\u00f6cheln\u201c halten. Alle Treue- und Beistandsversprechen aus Br\u00fcssel und Berlin lassen darauf schlie\u00dfen. Damit w\u00fcrde Deutschland weiter und st\u00e4rker als bisher in den Schuldensumpf der Ukraine hineingezogen.<\/p>\n<p>Da alle bisher versuchten L\u00f6sungen zu nichts als zu weiteren Kriegsverl\u00e4ngerungen gef\u00fchrt haben, muss ein Ausweg \u00fcber einen anderen Ansatz gefunden werden. Der Ansatz zu einem baldigen Kriegsende kann ein Schiedsspruch in Form eines komplett und umfassend ausformulierten Friedensvertrags sein, der f\u00fcr beide Kriegsparteien verhandelbar ist. Der Vorschlag muss die vitalen Interessen ( nicht Forderungen ) der beiden kriegf\u00fchrenden V\u00f6lker \u2013 Ukrainer und Russen \u2013 befriedigen, beiden Seiten dementsprechend vern\u00fcnftige Verzichtsleistungen abverlangen, dem Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Wohnbev\u00f6lkerung gen\u00fcgen und ein Ergebnis pr\u00e4sentieren, das nach weiterem Kriegsverlauf bei n\u00fcchterner Betrachtung ohnehin zu erwarten ist. Das Verfahren des Schiedsspruchs hat im vorigen Jahrhundert zweimal den Ausbruch von \u201ein der Luft liegenden\u201c Kriegen verhindert. Mit Vorschlag eines solchen Vertragstextes k\u00f6nnten beide Kriegsparteien beurteilen, ob sie sich auf seiner Grundlage ann\u00e4hern und ohne \u201eunverhandelbare\u201c Vorbedingungen verhandeln und einigen k\u00f6nnten oder ob sie die Fortsetzung des Blut- und Opfergangs des Krieges bevorzugen. Der Schiedsspruch sollte von Deutschland, Frankreich und Italien \u2013 und aus guten Gr\u00fcnden nur von diesen \u2013 den zwei Kriegsparteien unterbreitet werden.<br \/>\nAlle bisherigen Verhandlungsaufforderungen aus NATO- und EU-Kreisen waren mit einseitigen Verzichtsbedingungen ausschlie\u00dflich an Russland verkn\u00fcpft und deshalb untauglich. Nahezu allen bisherigen Aufforderungen fehlte ein konkretes Angebot an Russland. Ich habe 20 Jahre lang \u00fcber die Ursachen von Kriegen, \u00fcber Friedensbem\u00fchungen und Friedensvertr\u00e4ge geforscht und B\u00fccher dar\u00fcber geschrieben. (\u2026)<br \/>\nIch bitte Sie, innerhalb der Bundesregierung f\u00fcr eine deutsche Friedensinitiative einzutreten. Mit dem Zeichen meiner Hochachtung<br \/>\nGerd Schultze-Rhonhof, 23.12.2023<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schultze-rhonhof.de\">https:\/\/www.schultze-rhonhof.de<\/a>\/<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.vorkriegsgeschichte.de\/zusammenfassung\/\">https:\/\/www.vorkriegsgeschichte.de\/zusammenfassung\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Krieg\u00a0&gt;Bundeswehr &gt;Bundeswehr-Jugend &gt;Ukraine &gt;Vorgeschichte Bundeswehr-Krieg Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Russland Frieden Deutschland\u00a0(22.4.2026) Tucker Carlson: Erweiterte Bundeswehr w\u00e4re mehrheitlich muslimisch\u00a0(27.1.2026) Die feuchten Tr\u00e4ume vom &#8222;Endsieg 45&#8220;: Diesmal mu\u00df es klappen (27.7.2025) Sinnloser und fremder Krieg in der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/krieg\/bundeswehr\/bundeswehr-krieg\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":44750,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-143210","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/143210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143210"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/143210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148159,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/143210\/revisions\/148159"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/44750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}