{"id":142005,"date":"2025-11-23T19:41:18","date_gmt":"2025-11-23T18:41:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?page_id=142005"},"modified":"2026-03-24T20:31:39","modified_gmt":"2026-03-24T19:31:39","slug":"online-zensur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/online-zensur\/","title":{"rendered":"Online-Zensur"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\">Home<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Kultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/\">Kultur<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a>\u00a0&gt;<a title=\"Zeitung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/\">Zeitung<\/a> &gt;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/\">Zensur<\/a> &gt;Online-Zensur<\/p>\n<div id=\"attachment_142039\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kaki-freiburg-pan251115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-142039\" class=\"size-full wp-image-142039\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kaki-freiburg-pan251115.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kaki-freiburg-pan251115.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kaki-freiburg-pan251115-180x114.jpg 180w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-142039\" class=\"wp-caption-text\">Kaki-Baum in Freiburg am 15.11.2025 &#8211; zwei Wochen vor der Ernte<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><em>Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): <span style=\"text-decoration: underline;\">Klicken<\/span> oder scrollen<\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vergewaltigung-virtuell-digital\/\">Vergewaltigung: virtuell digital<\/a>\u00a0(24.3.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/totalitarismus\/\">Totalitarismus: Alle Lebensbereiche des B\u00fcrgers \u00fcberwachen \u2013 China<\/a>\u00a0(21.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/alternative-medien\/polit-blog\/\">Alexander-Wallasch.de: Digitalisierung \u2013 Allheilmittel oder Gefahr?<\/a>\u00a0(6.2.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/recht-freie-meinungsaeusserung\/\">Recht: Freie Meinungs\u00e4u\u00dferung<\/a>\u00a0(25.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/guenther-medienregulierung\/\">G\u00fcnther: Medienregulierung<\/a>\u00a0 (22.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/meinungszensur\/\">Daniel G\u00fcnther: \u201eregulieren, zensieren und verbieten\u201c \u2013 Machtfrage \u00fcber die Wahrheit<\/a> (18.1.2026)<\/li>\n<li>Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) bejaht &#8222;Regulierung, Zensur, Verbot&#8220; (13.1.2026)<\/li>\n<li>G\u00fcnthers Zensur-Blamage +++ Merz&#8216; Wirtschafts-Horror +++ Weimer am Ende (12.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/freiheit\/ueberwachung\/\">Boehme-Ne\u00dfler: \u201eDeutschland ist auf dem Weg vom demokratischen Verfassungsstaat zum Einsch\u00fcchterungsstaat\u201c<\/a> (11.1.2026)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/meinungszensur\/\">Internationale Studie: \u201eDeutschland hat einen riesigen Zensur-Komplex aufgebaut\u201c<\/a> (22.12.2025)<\/li>\n<li>Studie von Liber-Net: Staat zahlte bislang mehr als 100 Millionen Euro an deutsches \u201eZensurnetzwerk\u201c (26.11.2025)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/social-media\/dsa\/\">Prof Murswiek: DSA: Wie die EU die Meinungsfreiheit im Internet unterminiert<\/a> (23.11.2025)<\/li>\n<li>Deutschland hat kein Desinformationsproblem, aber ein Zensurproblem (23.11.2025)<\/li>\n<li>\u201eZensurnetzwerk\u201c Deutschland: Wie die Regierung mit NGOs die Meinungsfreiheit untergr\u00e4bt (22.11.2025)<\/li>\n<li><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/social-media\/dsa\/\">DSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/meinungen\/\">Meinungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/meinungszensur\/\">Meinungszensur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) bejaht &#8222;Regulierung, Zensur, Verbot&#8220;<\/strong><br \/>\n<strong>&#8222;Meine Kinder und Enkel k\u00f6nnen eines Tages stolz auf meinen Widerstand sein!&#8220;<\/strong><br \/>\nDer Unternehmer Thomas Hoyer antwortet mit deutlichen Worten auf Daniel G\u00fcnthers (CDU) &#8222;verfassungsfeindlichen Offenbarungseid&#8220;<br \/>\nDaniel G\u00fcnther sagte &#8211; ausdr\u00fccklich in seiner Funktion als Ministerpr\u00e4sident, nicht als Privatperson &#8211; bei Lanz auf die Nachfrage nach \u201eRegulierung, Zensur, Verbot\u201c nicht etwa \u201enein\u201c, nicht \u201ekommt drauf an\u201c, sondern schlicht: \u201eJa\u201c. Das ist kein rhetorischer Ausrutscher, sondern ein Offenbarungseid. Ein CDU-Ministerpr\u00e4sident bejaht staatliche Zensur als Antwort auf kritische \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Damit verschiebt sich der Ma\u00dfstab. Es geht nicht mehr um Qualit\u00e4t, Irrt\u00fcmer, Zuspitzungen oder Journalismus-Streit. Es geht um Macht \u00fcber Debattenr\u00e4ume. Wer so spricht, behandelt Medien nicht als Teil demokratischer Kontrolle, sondern als Sicherheitsproblem, das \u201egel\u00f6st\u201c werden muss.<\/p>\n<p>Der linke Deutsche Journalisten-Verband reagiert ungew\u00f6hnlich scharf. Er spricht von \u201eSchock\u201c \u00fcber die Zensurforderung und verweist auf den Satz im Grundgesetz: \u201eEine Zensur findet nicht statt.\u201c Ein Ministerpr\u00e4sident d\u00fcrfe sich nicht \u00fcber die Verfassung hinwegsetzen. F\u00fcr Streitfragen \u00fcber journalistische Qualit\u00e4t sei der Presserat zust\u00e4ndig, nicht der Staat.<\/p>\n<p>Der DJV trennt dabei zwei Dinge: Strafbare Drohungen und Hass m\u00fcssten verfolgt werden, dort gebe es zu wenig Staat. Aber genau das ist nicht, was G\u00fcnther bei Lanz meinte. G\u00fcnther sprach nicht \u00fcber Strafverfolgung, sondern \u00fcber Zensur. Und das ist die rote Linie.<\/p>\n<p>BILD-Chefin Marion Horn zieht die Konsequenz, die eine Demokratie sich leisten muss, wenn sie ernst genommen werden will: G\u00fcnther m\u00fcsse diese Aussagen zur\u00fccknehmen \u2013 oder aber zur\u00fccktreten. Wer Zensur bejaht, greift den Kern der freiheitlichen Ordnung an. Es geht nicht um Sensibilit\u00e4t, sondern um Prinzipien.<\/p>\n<p>Weitere Juristenstimmen in der Debatte erinnern daran, warum es das Zensurverbot \u00fcberhaupt gibt: weil Staaten immer den Reflex entwickeln, Unbequemes zu \u201eregulieren\u201c. Erst moralisch begr\u00fcndet, dann administrativ umgesetzt. Wenn das Tabu einmal f\u00e4llt, wird aus der Ausnahme schnell Normalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dann kommt der Einschnitt, der den Vorgang \u00fcber Politik und Medien hinaus hebt: der offene Brief des Unternehmers Thomas Hoyer. Ein Mann aus der Wirtschaft, aus dem alten CDU-Hauskreis, erkl\u00e4rt \u00f6ffentlich, dass bei ihm \u201enur noch Fassungslosigkeit\u201c bleibt. Hoyers Brief, der TE vorliegt, markiert: Das ist kein Randgepl\u00e4nkel, das erreicht die Kernmilieus.<br \/>\nHoyer beschreibt G\u00fcnthers Auftritt als \u201everfassungsfeindlichen Offenbarungseid\u201c und nennt ihn im \u201eEinklang mit Merz, W\u00fcst, von der Leyen + Co\u201c einen \u201eNichtdemokraten und Verfassungsfeind\u201c. Er stellt sich als \u201ealter Hamburger Familienunternehmer\u201c vor, der die CDU einst als Heimat lebte. Genau diese Herkunft gibt dem Bruch Gewicht.<br \/>\nHoyer schreibt, er stelle sich dem entgegen. Er setzt den Satz als Verm\u00e4chtnis: \u201eMeine Kinder und Enkel k\u00f6nnen eines Tages stolz auf meinen Widerstand sein!\u201c<br \/>\nHoyer warnt ausdr\u00fccklich: \u201eWehret den Anf\u00e4ngen\u201c, obwohl der \u201eUnrechtsstaat\u201c schon weit fortgeschritten sei. Und er setzt eine historische Warnfolie dar\u00fcber, indem er Henryk M. Broder zitiert: Auf die Frage, wie das passieren konnte, habe Broder gesagt: \u201eWeil sie so waren wie Ihr!\u201c Jede Katastrophe fange klein an.<\/p>\n<p>Und dann folgt das erwartbare Nachspiel: G\u00fcnther selbst, mit juristischen Ma\u00dfnahmen konfrontiert, versucht, das \u201eJa\u201c einzufangen, spricht von Missverst\u00e4ndnis, Kontext, anderer Absicht.<\/p>\n<p>Doch das Problem ist nicht das sp\u00e4tere fadenscheinige Dementi, sondern das zuerst gesagte Ja. Und w\u00e4hrend G\u00fcnther herumrudert, bleibt das Signal stehen: Aus der CDU gab es keinen erkennbaren Widerspruch zu G\u00fcnthers verfassungsfeindlichen Aussagen. Im Gegenteil, sogar Zuspruch. Der Gegenwind von Medien nach G\u00fcnthers verfassungsfeindlichen Aussagen wird als &#8222;Kampagne&#8220; geframed.<br \/>\nDas \u201eJa\u201c ist gefallen \u2013 und die Debatte dreht sich nun nicht mehr um Geschmack, sondern um Freiheit.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.1.2026 bitte im Newsletter 13.1.2026 lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\">https:\/\/www.tichyseinblick.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnthers Zensur-Blamage +++ Merz&#8216; Wirtschafts-Horror +++ Weimer am Ende<\/strong><br \/>\nDas Statistische Bundesamt wird k\u00fcnftig entscheidende Zahlen zu den Insolvenzen nicht mehr mitteilen. Obwohl Merz mit mehreren Versprechen f\u00fcr die Wirtschaft angetreten war, verschweigt die Bundesregierung damit den Insolvenz-Horror in Deutschland. Im Apollo News-Update mit Max Mannhart geht es au\u00dferdem um Daniel G\u00fcnthers Zensur-Entgleisung und Markus S\u00f6ders Absage an Wolfram Weimer.<br \/>\n12.1.2026<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RlNVsaghBQ8&amp;t=18s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RlNVsaghBQ8&amp;t=18s<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/apollo-news.net\/merz-wirtschaftshorror-und-wie-er-verschwiegen-werden-soll-apollo-news-update\/\">https:\/\/apollo-news.net\/merz-wirtschaftshorror-und-wie-er-verschwiegen-werden-soll-apollo-news-update\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Studie von Liber-Net: Staat zahlte bislang mehr als 100 Millionen Euro an deutsches \u201eZensurnetzwerk\u201c<\/strong><br \/>\nForscher z\u00e4hlen \u00fcber 330 an Online-Zensur beteiligte Akteure in Deutschland \/ Bundesrepublik agiert als Zentrum der Inhaltskontrolle in Europa \/ Forscher: staatlich finanzierte Organisationen sind nicht neutral<br \/>\nDer Bund und die L\u00e4nder haben in Deutschland zwischen 2016 und 2025 insgesamt mehr als 105 Millionen Euro f\u00fcr die Regulierung und L\u00f6schung von Online-\u00c4u\u00dferungen ausgegeben. Dies ergibt eine umfangreiche Untersuchung<a href=\"https:\/\/liber-net.org\/germany\/#deutsch\"> https:\/\/liber-net.org\/germany\/#deutsch<\/a> der Organisation \u201eLiber-net\u201c zum \u201eZensurnetzwerk\u201c in Deutschland. Dabei haben sich die Ausgaben zwischen 2020 und 2021 mehr als verdreifacht und zwischen 2022 und 2023 erneut fast verdoppelt. Insgesamt haben die Forscher mehr als 330 beteiligte Organisationen identifiziert. \u201eLiber-net\u201c setzt sich eigenen Angaben zufolge f\u00fcr freie Meinungs\u00e4u\u00dferung, Datenschutz und gegen digitale Zensur ein.<\/p>\n<p>Bereits die Voruntersuchung habe ergeben, dass Deutschland in Europa mehr Ressourcen f\u00fcr Inhaltskontrolle im Internet bereitstellt als die anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder, sagte <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/zensurnetzwerk-deutschland-bundesregierung-ngos-meinungsfreiheit-li.10006771\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/zensurnetzwerk-deutschland-bundesregierung-ngos-meinungsfreiheit-li.10006771<\/a> der Gr\u00fcnder von \u201eLiber-net\u201c, Andrew Lowenthal, im Interview mit der \u201eBerliner Zeitung\u201c. (21. November) Durch die Bereitstellung der Gelder habe eine Vielzahl von Organisationen, die sich als \u201eNichtregierungsorganisationen\u201c (NGO) bezeichnen, ihre Reichweite und Einflussnahme erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Dies habe zu einer st\u00e4rkeren Kontrolle <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0236\">https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0236<\/a> \u00fcber die \u00f6ffentliche Kommunikation gef\u00fchrt, erl\u00e4uterte Lowenthal. \u201eDas gr\u00f6\u00dfte Problem, das wir festgestellt haben, ist die zunehmende N\u00e4he zwischen NGOs und staatlichen Institutionen.\u201c Dadurch seien sie weniger unabh\u00e4ngig, als sie vorgeben zu sein. Viele dieser Organisationen seien nicht neutral, sondern verfolgten eine politische Agenda.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Untersuchung sind zum einen in einem ausf\u00fchrlichen Bericht <a href=\"https:\/\/liber-net.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/de-report-de.pdf\">https:\/\/liber-net.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/de-report-de.pdf<\/a> nachzulesen. Zum anderen hat \u201eLiber-net\u201c auf seiner Website zwei Datenbanken eingerichtet. W\u00e4hrend die erste <a href=\"https:\/\/liber-net.org\/de-censorshipnetwork\">https:\/\/liber-net.org\/de-censorshipnetwork<\/a> eine \u00dcbersicht \u00fcber mehr als 330 beteiligte Regierungsbeh\u00f6rden, Organisationen, akademische Zentren, Stiftungen und Netzwerke gibt, enth\u00e4lt die zweite <a href=\"https:\/\/liber-net.org\/de-funding\">https:\/\/liber-net.org\/de-funding<\/a> Informationen zu mehr als 420 Zusch\u00fcssen und F\u00f6rdermitteln f\u00fcr Inhaltskontrolle. Die Texte und Datenbanken sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abrufbar, wobei ein Gro\u00dfteil der \u00dcbersetzungen ins Deutsche maschinell vorgenommen wird.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.11.2025 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0347\">https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0347<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Deutschland hat kein Desinformationsproblem, aber ein Zensurproblem<\/strong><br \/>\nWas Andrew Lowenthal und liber-net jetzt offenlegen, ist kein Betriebsunfall der Demokratie, sondern das Abbild einer jahrelang gewachsenen Struktur staatlich finanzierter Meinungskontrolle. Mehr als 330 NGOs, Institute, Projekte und sogenannte \u201ezivilgesellschaftliche Initiativen\u201c erhalten Millionensummen aus Bundesmitteln, um digitale Inhalte zu moderieren, Debatten zu rahmen und Kritik als \u201eDesinformation\u201c zu etikettieren. Das ist kein Schutz der Demokratie \u2013 das ist die Privatisierung der Zensur.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung zensiert nicht offen. Sie hat das Modell perfektioniert, das jeder autorit\u00e4re Staat beneiden w\u00fcrde:<br \/>\n&#8211; Der Staat bezahlt Andere, damit diese erledigen, was der Staat selbst verfassungsrechtlich nicht darf.<br \/>\n&#8211; Die Handschrift bleibt gewaschen, der Effekt bleibt derselbe:<br \/>\nUnerw\u00fcnschte Positionen verschwinden. Kritik wird pathologisiert. Opposition wird moralisch markiert.<\/p>\n<p>Und genau hier schlie\u00dft sich der Kreis zur aktuellen Debatte, die seit Jahren gef\u00fchrt wird \u2013 ob bei Cancel Culture, \u201eHassrede\u201c, angeblich \u201egef\u00e4hrlichen Meinungen\u201c, Kritik an Regierungsprojekten oder schlicht konservativen Positionen, die reflexhaft als \u201erechts\u201c oder \u201egef\u00e4hrlich\u201c abgestempelt werden. Es war nie ein Zufall, dass bestimmte Meinungen systematisch abgewertet wurden. Es war die Vorarbeit eines Netzwerks, das heute offen zutage tritt.<\/p>\n<p>Seit Jahren erleben wir dieselbe Mechanik:<br \/>\n\u2022 Kritische B\u00fcrger werden zu \u201eDesinformationsakteuren\u201c erkl\u00e4rt.<br \/>\n\u2022 Wissenschaftler, Journalisten oder Aktivisten, die unbequeme Fragen stellen, werden diffamiert.<br \/>\n\u2022 B\u00fcrgerinitiativen, lokale Kritiker, Oppositionelle und unabh\u00e4ngige Stimmen werden isoliert oder \u00f6ffentlich \u201eeingeordnet\u201c.<br \/>\n\u2022 Medien begleiten das Ganze mit den immer gleichen Schlagworten, die l\u00e4ngst Teil eines politischen Vokabulars geworden sind.<\/p>\n<p>Und jetzt sehen wir: Dahinter steht ein staatlich finanziertes \u00d6kosystem, dessen Aufgabe es ist, den Meinungskorridor eng zu halten \u2013 nicht zu erweitern.<\/p>\n<p>Wer von Demokratie spricht und gleichzeitig ein solches Netzwerk f\u00f6rdert, der spricht nicht von Freiheit.<br \/>\nDer spricht von Kontrolle.<\/p>\n<p>Deutschland braucht keinen \u201eKampf gegen Desinformation\u201c. Deutschland braucht den Schutz vor einem Staat, der sich seine eigenen Wahrheitsproduzenten schafft.<\/p>\n<p>Wir sollten endlich aufh\u00f6ren, dieses System zu verharmlosen.<br \/>\nDas hier ist nicht \u201eFaktencheck\u201c.<br \/>\nDas hier ist nicht \u201eModeration\u201c.<br \/>\nDas ist Regierungsnarrativpflege in Reinform \u2013 bezahlt von den B\u00fcrgern, deren Stimmen man damit begrenzt.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht:<br \/>\nDurch Lowenthals Bericht liegt der Mechanismus erstmals offen auf dem Tisch.<br \/>\nUnd \u00d6ffentlichkeit ist der Punkt, an dem Zensursysteme br\u00fcchig werden.<br \/>\n23.11.2025, Adrian Kempff, <a href=\"https:\/\/t.me\/dreisamtalverbindedich\/4424\">https:\/\/t.me\/dreisamtalverbindedich\/4424<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>\u201eZensurnetzwerk\u201c Deutschland: Wie die Regierung mit NGOs die Meinungsfreiheit untergr\u00e4bt<\/strong><br \/>\nFakten-Checker sind nicht immer objektiv<br \/>\nWer bestimmt den digitalen Diskurs? Eine Untersuchung zeigt, wie staatlich finanzierte NGOs die Online-Debatte in Deutschland steuern \u2013 und warum das die Meinungsfreiheit gef\u00e4hrdet.<br \/>\nDie Diskussion \u00fcber Online-Zensur und Inhaltsregulierung hat in den vergangenen Jahren an Intensit\u00e4t gewonnen, wobei Deutschland eine zentrale Rolle spielt. Hunderte NGOs <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ngo\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ngo<\/a> und staatlich finanzierte Initiativen \u00fcben Einfluss auf die digitale Meinungsbildung, unterst\u00fctzt durch Millionenbetr\u00e4ge aus \u00f6ffentlichen Haushalten.<br \/>\nLiber-net <a href=\"https:\/\/liber-net.org\/\">https:\/\/liber-net.org\/<\/a>, eine Organisation gegen digitale Zensur, hat mit Lowenthal und seinem Team eine umfassende Untersuchung dieses Systems durchgef\u00fchrt. Ihr Bericht \u201eDas Zensurnetzwerk: Regulierung und Repression in Deutschland\u201c dokumentiert \u00fcber 330 Akteure, die staatliche F\u00f6rdermittel erhalten, um unter anderen Online-Inhalte zu moderieren. Im Gespr\u00e4ch mit der Berliner Zeitung erl\u00e4utert Lowenthal die Ergebnisse und die Gefahren f\u00fcr die Meinungsfreiheit durch die enge Verflechtung von staatlicher Finanzierung und Zensurpraktiken.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte Problem, das wir festgestellt haben, ist die zunehmende N\u00e4he zwischen NGOs und staatlichen Institutionen. Diese NGOs erhalten erhebliche finanzielle Mittel von der Regierung, was dazu f\u00fchrt, dass sie weniger unabh\u00e4ngig sind, als sie vorgeben zu sein. Sie \u00fcbernehmen Aufgaben, die traditionell von Journalisten oder staatlichen Institutionen wahrgenommen wurden, aber oft ohne die n\u00f6tige Transparenz und Rechenschaftspflicht.<br \/>\nEin weiteres Problem ist, dass viele dieser Organisationen nicht neutral sind, sondern eine politische Agenda verfolgen. Sie sind oft in die Bek\u00e4mpfung von \u201eDesinformation\u201c oder der Moderation von Inhalten involviert, aber dabei entsteht der Eindruck, dass sie entscheiden, was die \u201erichtige\u201c Meinung ist. Das f\u00fchrt zu einer gef\u00e4hrlichen Situation, in der von der Regierung kritische Stimmen oder abweichende Meinungen als \u201efalsch\u201c oder sogar als \u201egef\u00e4hrlich\u201c abgestempelt werden. Dadurch wird die Gesellschaft zunehmend gespalten.<br \/>\n&#8230; Alles vom 22.11.2025 von Franz Becchi bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/zensurnetzwerk-deutschland-bundesregierung-ngos-meinungsfreiheit-li.10006771\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/zensurnetzwerk-deutschland-bundesregierung-ngos-meinungsfreiheit-li.10006771<\/a> .<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/liber-net.org\/\">https:\/\/liber-net.org\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home\u00a0&gt;Kultur\u00a0&gt;Medien\u00a0&gt;Zeitung &gt;Zensur &gt;Online-Zensur Listenauswahl eines Beitrags (Artikel\/Datum, Seite\/Inhalt): Klicken oder scrollen Vergewaltigung: virtuell digital\u00a0(24.3.2026) Totalitarismus: Alle Lebensbereiche des B\u00fcrgers \u00fcberwachen \u2013 China\u00a0(21.2.2026) Alexander-Wallasch.de: Digitalisierung \u2013 Allheilmittel oder Gefahr?\u00a0(6.2.2026) Recht: Freie Meinungs\u00e4u\u00dferung\u00a0(25.1.2026) G\u00fcnther: Medienregulierung\u00a0 (22.1.2026) Daniel G\u00fcnther: \u201eregulieren, zensieren und verbieten\u201c &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/online-zensur\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":60759,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-142005","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/142005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142005"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/142005\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147026,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/142005\/revisions\/147026"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/60759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}